Herzstiftungs-Sprechstunde

„Kommen die Schmerzen bei mir vom Herz oder von der Wirbelsäule?“

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius | Bislang ➞ 64 Kommentare  

Schmerzen vom Herz oder von der Wirbelsäule?
Woran erkennt man, ob Schmerzen vom Herz oder von der Wirbelsäule kommen?

Wenn im Bereich des Brustkorbs Schmerzen auf­tre­ten, lässt sich die Ursache oft bereits mit der Frage ein­krei­sen, in welcher Si­tua­tion die Be­schwer­den begonnen haben. Für wirbelsäulenbedingte Beschwerden ist es z. B. typisch, dass bestimmte Bewegungen die Schmerzen hervorrufen, während das Auftreten unter körperlicher Anstrengung oft an das Herz denken lässt, wie die folgende Antwort aus der Herzstiftungs-Sprechstunde erläutert. Wichtig: Im Zweifelsfall sollte zum Ausschluss gefährlicher Herzprobleme immer ein EKG, Herz-Echo oder Ähnliches erfolgen.

Die Sprechstunden-Frage: 2017 wurde aufgrund eines Belastungs-EKGs und einer MRT festgestellt, dass ich vor mehr als 6 Monaten einen stillen Herzinfarkt erlitten habe und dass eine koronare Herzkrankheit vorliegt. Deshalb wurden drei Stents gesetzt.

Seither fühle ich mich unter körperlicher Belastung meistens sehr wohl, d. h. Angina­-pectoris-­Beschwerden (Brustschmerzen und Atemnot) treten nur selten auf.

Ähnliche Schmerzen entstehen jedoch immer mal wieder möglicherweise von der Wirbelsäule. Denn ich habe von Jugend an immer wieder unter Schmerzen von der Wirbelsäule gelitten (Scheuermann­-Krankheit), die leider häufig in die linke Brust ausstrahlen bzw. ein Druckgefühl erzeugen. Wenn ich versuche, mich zu dehnen, sind die Schmerzen meist weg. So ist es für mich sehr schwer, die Beschwerden, die vom Herzen ausgehen, als solche zu erkennen.

Gibt es Möglichkeiten für mich zu prüfen, ob die Schmerzen von der Wirbelsäule kommen oder vom Herzen? (Knud Sch., Nürnberg)

Die Experten-Antwort:

Prof. Dr. med. Wolfgang Mäurer
Prof. Dr. med. Wolfgang Mäurer, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung.

Wenn Schmerzen im Brustbereich in Abhängigkeit von körperlicher Belastung oder seelischer Erregung auftreten, ist dies in vielen Fällen ein typisches Zeichen für eine Angina pectoris, also herzbedingte Schmerzen.

Die wirbelsäulenbedingten Beschwerden sind dagegen in aller Regel nicht abhängig von körperlicher Anstrengung oder seelischer Erregung, sondern treten oft in Ruhe auf. Typisch ist, dass sich wirbelsäulenbedingte Beschwerden bei bestimmten Bewegungen eher verstärken oder abschwächen. Sie haben das sehr gut beschrieben: „Wenn ich versuche, mich zu dehnen, sind die Schmerzen meist weg.“ Das spricht dafür, dass Ihre Beschwerden von der Wirbelsäule ausgehen.

Zur Sicherheit ein EKG durchführen

In Ihrer Situation würde ich allerdings zu Ihrer Sicherheit ein Belastungs-EKG machen lassen, um Ihr Herz zu überprüfen. Alternativ könnte auch eine Stressechokardiographie durchgeführt werden. Dazu bedarf es allerdings einer speziellen Expertise durch einen erfahrenen Kardiologen.

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Sonderband Herzinfarkt/KHKEmpfehlung der Herzstiftung: Worauf man nach einem Herzinfarkt oder bei einer KHK ach­ten muss, erläutert der umfangreiche ➞ Herz­stif­tungs-Ratgeber zum Thema KHK und Herz­in­farkt (z. B. was eine durchdachte Ernährung zum Schutz vor einem Infarkt bewirken kann oder was man über die Nebenwirkungen von Herz-Medikamenten wissen muss).

Die Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Prof. Dr. med. Wolfgang Mäurer, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und ehemaliger Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Klinikum Bayreuth. Zu den Schwer­punk­ten des Kardiologen zählt insbesondere die invasive und nichtinvasive Kardiologie.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Bislang 64 Kommentare  

Nadine B. aus Gardelegen (18.05.2020): Wenn ich Huste und atme Schmerzen unter der linken brust..beim Sitzen nicht nur beim liegen und bücken was ist das

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Um Ihre Frage bestmöglich zu beantworten, wenden Sie sich bitte direkt an die » Sprechstunde der Herzstiftung oder schauen Sie in das » Archiv der Online-Sprechstunde. Oft ist hier eine Antwort schnell zu finden. An dieser Stelle können unsere Herzexperten keine Fragen beantworten. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Frank S. aus Köln (18.04.2020): Ich habe immer Rückenchmerzen und ich habe seit längerer Zeit auch beim Laufen, dass mir die Oberschenkel sehr heiß und taub werden und ich habe öfters Schmerzen in der linken Brust Seite .

Gabriele H. aus Zweibrücken (17.04.2020): Ich leide seit längerer Zeit auch unter heftigen Schmerzen in der linken Brustseite, die aber nur tagsüber auftreten. Renne von Arzt zu Arzt und einer schiebt es auf den Anderen. Zu Guterletzt heißt es immer, wie alt sind sie, 70 Jahre, dann sind das Abnutzungen und es kommt von der Muskulatur oder es ist psychosomatisch beding. Schmerztabletten kann ich nicht einnehmen, habe chronisch mit dem Magen zu tun. War deswegen auch schon im Krankenhaus, EKG ist immer in Ordnung. Eine Herzkathederuntersuchung hatte ich auch schon, war alles in Ordnung. Man ist schon abgestempelt, keiner hat Lust nach der richtigen Ursache zu gucken.

Walter G. K. aus Baden (13.04.2020): Da KEINE befriedigende, informierende Antwort auf die Frage von Fr. Gesine W. aus Bodensdorf abgegeben wird.

Rosmarie Z. aus Landkreis Celle (13.04.2020): es ist wirklich manchmal schwer Schmerzen ausstrahlend von der WS und Druckschmerzen und leicht ziehende Schmerzen über dem li. Brustkorb in Herzhöhe zu unterscheiden, die beide oft nach Belastung entstehen. Seit 09.08.2018 habe ich einen 2-Kammer HSM nach langjährigem paroxysmalen VHF. Aber auch meine WS ist seit meiner frühesten Kindheit ein Problem. Z. Zt. besteht eine Spinalkanaleinengung zwischen LW 1-2. Teilweise treten auch heftige Schmerzen, Kribbeln und Stechen in den Oberschenkeln, Waden und Füßen auf. Die Antwort auf die Frage ist für mich sehr hilfreich und bestätigt auch was mein Hausarzt dazu sagt. Bin seit 8 Jahren in der Herzstiftung Mitglied und schätze die kompetenten Beratungen sehr.

Volker.B. aus Mühlenbecker Land (05.04.2020): Sehr hilfreich. Vielen Dank

Gesine W. aus Bodensdorf (04.04.2020): Guten Tag, ich frage hier, weil ich sehr unsicher bin. Ich habe ständig ein Druckgefühl auf der linken Seite. Es ist kein Schmerz in diesem Sinne. Es geht nicht weg, auch nicht in Ruhephasen. Hatte vor 3 Wochen ein EKG, zwecks OP Vorbereitung, war aber alles Normal sagt der Hausarzt was ich auch glaube. Den Druck verspüre ich heute den ganzen Tag und schwitze ab und zu sehr heftig. Gelegentlich kommen auch wie extra Herzschläge und genau in diesem Moment, habe ich Luftprobleme, anschließend ein leichter Druck im Kopf. Dann ist wieder alles normal. In der Menopause bin ich seit 7 Jahren. Weiß nicht, ob es auch mit den Wechseljahren zu tun hat. Nochmals auf den Druck in der Brust zurück zu kommen, bin ich doch sehr verunsichert, weil es auch nicht besser wird.

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Oliver aus Laabs (25.03.2020): Habe auch oft Schmerzen in der Brust, die willkürlich auftreten und nach wenigen Stunden wieder verschwinden.

Reinhold P. aus Hohenfelde (23.03.2020): Der Letzte Stendal ist vor 6 mon. eingzetzt worden. Er hat nicht die Größe die er haben sollte ich weiß nicht ob das Richtig war ich habe Schmerzen am Herzen.

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Heiku S. aus Bruchsaal (17.03.2020): Ich habe beinahe rund um die Uhr (außer Nachts im Schlaf ) Schmerzen genau mittig im Brustkorb. Das beginnt immer kurz nach dem aufstehen und hält dann fast den ganzen Tag an. Zeitweise, bzw. manchmal abwechselnd verlagert sich der Brustschmerz links am Herz . Selbst wenn ich 1 Std. spaziere ( CA. 6 kM ) bleibt der Schmerz , wird aber nicht stärker . 5. Februar hatte ich das letzte Belastungs-EKG + Ultraschall , keine Auffälligkeit . Blutdruck Ok , aber öfters bei Erregung schnell hoch , 150/90 , 1x 209/110 !

Zosima H. aus Ilsede (05.03.2020): Hallo, ich habe ab und zu Ziehen quer über die Brust. Es tritt immer bei Ruhe auf. Wenn ich dann einen Schluck Wasser trinke, ist es kurioserweise weg. Ich hatte allerdings schon immer Probleme mit der Wirbelsäule.

Ulrike aus Bayern (26.02.2020): Hallo Miteinander. Ich spüre auch seit langem ab und zu ein Ziehen im Herzen das sich dann von alleine wieder gibt. Seit einer Woche ist es nun häufiger. Dann fiehl mir ein das die Weisheitszähne mit dem Herzen zusammenhängen, und tatzächlich spürte ich einen Schmerz am Weisheitszahn wenn ich ihn etwas bewegte. Nun werde ich das beim ZA und Hausarzt überprüfen lassen und spüren obs besser wird. Da ich elektrohybersensibel bin, spüre ich das, auch unter anderem am Herzen wenn zu viel Elektrosmog um mich herum ist.

Petra aus Wien (25.02.2020): Halo! Da ich schon untersucht war, hat der Arzt nichts herausgefunden auf irgendwelche Herz sympthone. Trotz kommt es immer wieder auf mich zu. Starke Stiche in Brust- und Herzbereich,da muss ich leider in ruhe stehen bleiben und kann ich nicht richtig ein und ausatmen, sowie beim schlafen, kann ich mich nicht im Bett drehen oder bewegen, langsam einatmen und ausatmen, dann hört es wieder auf. Meine linke Hand tut sehr weh, da ich oft starke Krämpfe bekomme, es brennt sogar. Meistens in der Nacht. Was kann es bedeuten. Soll ich den richtigen Herz-Doktor besuchen? Danke

Marina aus Dorsten (09.02.2020): Ich habe auch seit gut 3 Jahren die gleichen Symptome: Stechen auf der linken Seite im Brustkorb. Nach einer Vorhof- Ablation hat mein Kardiologe mir versichert, dass die Schmerzen nicht vom Herzen kommen, sondern von der Wirbelsäule. Ich kann auch bestätigen, dass die Schmerzen sehr oft ohne einen mir erklärlich Grund auftreten. Ich muss gestehen, dass es mich etwas ängstigt, da ich mir nicht sicher bin ob ich es merke wenn es doch mein Herz sein sollte! Familiäre Vorgeschichte: Oma (mütterlich), Papa und mein jüngster Bruder hatten einen Herzinfarkt. Daher auch die unterschwellige Angst.

H. S. (27.01.2020): Ich (85)habe ein vergleichbares Problem.Neben dem Überdehnen hat mir immer wieder das Blutdruckmessgerät geholfen.Waren die Werte normal,kamen die Beschwerden in der Regel von der Wirbelsäule.

Andreas aus Bochum (13.12.2019): Hallo Zusammen, vor meinen Herzinfarkt in Dezember 2018 hatte ich Monatelang vorher Schulter- und Nackenschmerzen, ebenso schmerzten mir fast jeden Tag die Füße. Ich war müde tagsüber und nach Treppensteigen schnell aus der Puste. Ich habe damals niemals daran gedacht einen Herzinfarkt zu erleiden, heute weiss ich das all die von mir genannten Anzeichen die Vorboten meines Herzinfarktes waren. Heute kann ich nur jedem raten solche Schmerzen ernst zu nehmen und frühzeitig Rat bei einem Arzt zu suchen.

Stefan B. aus Neukirchen-Vluyn (30.11.2019): Guten Abend, ich habe gänzlich andere Erfahrungen gemacht. Ich habe eine leichte Vorschädigung in der Brustwirbelsäule zwischen den Schulterblättern, die sich immer wieder mal durch Schmerzen beim langen Sitzen geäußert hat. Durch Recken & Strecken sowie Dehnen wurde es immer wieder besser. Mein leichter Herzinfarkt machte sich durch ebensolche Schmerzen bemerkbar. Abends auf der Couch bekam ich rückenschmerzen im Brustwirbelbereich, die durch Dehnungsübungen wieder verschwanden. Tagsüber war ich beschwerdefrei. Im Laufe der Zeit traten Schmerzen hinter dem Brustbein auf, sowie ein Druckschmerz in beiden Ellbogen. Auch dann halfen anfangs noch Dehnungsübungen und Schmerztabletten. Als die Schmerzen nicht mehr nachließen, ging ich ins Krankenhaus, wo ein leichter Vorderwandinfarkt mittels EKG festgestellt wurde. Ich bekam einen Stent und befinde mich nun in der Reha.

Gerhard F. aus Osterburken (28.11.2019): Immer noch werden durch Ärzte falsche Diagnosen gestellt. Vorgestern starb ein guter bekannter mit 60 Jahren einen Herztod. Er wurde behandelt weil seine Beschwerden von der Wirbelsäule kämen. Bei mir vor 20 Jahren das gleiche. Im Krankenhaus wurde ich auf Wirbelsäule behandelt. Nur wie ich es nicht so einfach hingenommen habe und nur durch die Achtsamkeit eines geschulten und erfahrenen Arztes der mich zu einer Herzkatheter Untersuchung schickte. wurde mir das Leben gerettet. Der Hauptstamm war schon zu 2/3 verschlossen. Sagt alles! Ich glaube dass es diese unwissenden Ärzte immer noch gibt. Hier wäre anzusetzen.

Lotti (14.11.2019): Ich leide seit einem Jahr, vor allem morgens an Herzrasen, Brustenge und Benommenheit. Es wurde kardiologisch ein Herz-Ultraschall ohne Befund gemacht. MRT der Brustwirbelsäule wies eine Arthrose auf. Können dadurch falsche Herzschmerzen etc. entstehen?

Silke H. aus Bad Zwischenahn (11.11.2019): Ich habe eine Wirbelsäulenverkrümmung und Osteochondrose. Seit meiner Jugend plagen mich hin und wieder starke und heftige Schmerzen in der Brust mit Stechen zum Herzen hin, Schmerzen beim Luftholen und im Schultergürtel Bereich. Da bekommt man es schon mit der Angst. Aber da ich weiß, woran es liegt, mach ich ein paar Dehnungsübungen oder lege mich für ein paar Minuten flach mit dem Rücken auf den Boden. Dann ist wieder alles O.K.

Pauline S. aus Ludwigsfelde (28.10.2019): Ziehen sich die schmerzen mit der Zeit Richtung Unterleib?

Manfred T. aus Essen (19.10.2019): Ich hatte im Oktober 2016 eine Bypass OP und in letzter zeit habe ich starke Rückenschmerzen und langanhaltende Leichte Stiche in der linken Brusthälfte. Kann man irgendetwas zur Ursache sagen? Ich bin seit langen Mitglied der Deutschen Herzstiftung! Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

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Chantal K. aus Viersen (02.10.2019): Ich habe unten links an meiner linken Brust seit über einem Monat Schmerzen. Das ist ein Piecksen und ein Ziehen, ich war auch gestern beim Frauenarzt er sagte, dass meine Rippen weh tun, aber ich fasse nur ganz leicht die stelle der Brust an da hat das doch nix mit den Rippen zu tun.

(01.10.2019): Danke für den sehr interessanten Beitrag zum Thema Herzen. Wahrscheinlich ist es trotzdem immer noch am besten zum Arzt zu gehen und sich dort informieren zu lassen.

Brunhilde K. aus Himmelkron (22.09.2019): Ich habe seit Jahrzehnten Schmerzen in der Brust, die oft von ganz unterschiedlichen Bereichen ausgehend ihren Anfang nehmen und sich kolikartig über den ganzen Brustkorb, Arme Kiefer usw. ausdehnen. Diese Schmerzen sind so unerträglich, dass ich ein ACC-Pulver einnehmen muss (in Deutschland Delgesic, welches übrigens nicht mehr hergestellt wird. Dafür kann die Apotheke sehr zeitaufwendig Aspecic in Belgien ordern), welches in der Regel sofort wirkt. Wie oben beschrieben, ist deutlich, dass diese Schmerzen von der Wirbelsäule ausgehen, da hierbei auch keine Schwäche, Vernichtungsgefühl, Angst usw. auftreten. Nach meiner Erfahrung mindert Gymnastik, speziell zur Stärkung der Rumpfmuskulatur die Häufigkeit der Schmerz-Attacken.

Dagmar J. (12.09.2019): Ständig Herzrasen, Schmerzen im Brustkorb, Atemnot was tun? Letzter Blutdruck 164/95,sonst immer 110/70

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Iman aus Mönchengladbach (11.09.2019): Hallo, ich bin 14 Jahre alt und leide unter Schmerzen rechts an meiner Brust. Wie ein pieksen und ein stechen. Daraufhin wurde ich mit dem Krankenwagen von der Schule zum Krankenhaus gebracht da ich in Ohnmacht gefallen bin. Der Arzt deutete darauf hin das alles ok wäre, doch jetzt beginnt alles wieder von vorne mein rechter Arm fängt auch an weh zu tun. Meine Schulter dennoch kann ich schwer bewegen könnte mir jmd. vielleicht etwas weiter helfen?

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Mechthild aus Bad Honnef (03.09.2019): Schmerzen in Ruhe zunehmend, ber auch ziemliche Rückenschmerzen im unteren Bereich(LWS). Auch während des Schlafes plötzlich auftretend.

Edi W. aus Limburg (01.09.2019): Wenn ein Blähbauch auf die Herzspitze drückt, ist der Schmerz wellenartig stechend. Eine knetende Bauchmassage im Uhrzeigersinn kann hilfreich sein und die Blähungen lösen. Blähende Nahrung zum Abendessen und kohlesäurehaltige Getränke unbedingt vermeiden!

Martina R. (23.08.2019): Viele Berichte ähneln meinen Beschwerden, immer wieder habe ich unter der linken Brust einen stechenden Schmerz, alle notwendigen Untersuchungen wurden bereits durchgeführt. Seit einigen Tagen habe ich wieder diesen Schmerz, diesmal ist es wie ein pieksen in unregelmäßigen Abständen, ich werde noch verrückt, traue mich gar nicht mehr zum Arzt.

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I. aus Diepholz (15.08.2019): Der Druck-Schmerz in der Herzgegend war besonders morgens sehr stark. Alle Untersuchungen in der Kardiologie haben ergeben, dass mein Herz nicht krank ist. Ich habe das Medikament Tilidin abgesetzt. Der Physiotherapeut hat die Brustwirbelsäule behandelt. Die Beschwerden waren sofort weg. Das war Anfang Mai 2019. Jetzt Anfang August 2019 sind sie wieder da, warum? Seit dem 1. März werden meine Schmerzen im Nacken behandelt, das Röntgen hat keinen Schaden an der Nackenwirbelsäule gezeigt. Sollte es trotzdem einen Zusammenhang mit den Druck-Schmerzen geben? Ich muss hinzufügen, dass ich an Hämochromatose und RLS leide.

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Nicola M. aus Hamburg (11.08.2019): Ab und zu habe ich Herzschmerzen.

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Christian F. aus Hamburg (21.07.2019): Ich (knapp 73) erhielt vor ca 4 Jahren eine Pulmonalvenen-Isolation, die auch mein Vorhofflimmernpraktisch komplett beseitigte. Sei wenigen Wochen leide ich unregelmäßig aber zum Teil mehrfach am Tag unter einem Rückenschmerz, der dann aber auch in den vorderen Brustbereich zu ziehen scheint. Nach einem Ruhe-EKG bei meiner praktischen Ärztin war in diesem Bereich alles okay. Und doch leide ich weiter unter ähnlichen Schmerzen. Die Ärztin verschrieb mir "Nitrolingual-Spray", das tatsächlich zu helfen scheint, wenn ich akut unter Schmerzen leide. Dagegen zeigten die Untersuchungen beim Hausarzt keine Hinweise auf Vorhofflimmern. Allerdings war während einer Schmerzattacke mein sonst dank Betablocker um die 55 schlagender Puls auf 76 gestiegen und der Blutdruck trotz Blutdrucksenker von gewöhnlich 120 auf 176/114. Ist es denkbar, dass bei den geschilderten Symptomen (ziehender Schmerz, dazu insgesamt Unwohlsein und Schwäche) eine Angina pectoris vorliegt? Mein Vater litt jahrelang an Angina, an deren Folgen er wohl auch früh starb. Mein Kardiologe bot mir einen Termin in sechs Wochen an. Hat eine Untersuchung so lange Zeit oder sollte ich auf einen baldigen Termin drängen?

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Dominik aus Wiesbaden (20.07.2019): Ich habe auch ständig Infarkt-Symptome. Alle Untersuchungen sind ohne Befund. Tagsüber Beschwerden und nachts ist nichts. Mein Psychologe und meine 100 Ärzte sagen nur, weitermachen so gut es geht. Bin 48, KHK mit 1 Stent. Bin in der Regel alle 8 Wochen in der Notaufnahme.

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Ute S. aus Leipzig (03.07.2019): Auch ich hatte einen Herzinfarkt im Januar 2019 und nun einen Stent. Dazu zwei Blutverdünner, seitdem immer wieder starke "Herzschmerzen", die teilweise den ganzen Tag anhalten. Aber mehrere Kardiologen fanden bei Untersuchungen nichts am Herzen und nun frage ich mich, warum keiner irgendwelche Schritte oder Überweisungen einleitet, mich von diesen, teilweise den ganzen Tag anhaltenden starken Schmerzen zu befreien. Es ist nicht das Herz und Schluss! Auch Osteopathie hilft nicht und an der BWS ist im Röntgen nichts zu finden. Bin 76. Allerdings kann das Roemheld-Syndrom (Blähbauch) auch das Herz irritieren, indem der Bauch auf das Zwerchfell drückt, aber auch das nahmen drei Gastroenterologen schulterzuckend hin. Vor lauter Ernährungsumstellung und Weglassen bestimmter blähender Nahrungsmittel wiege in nur noch 50 kg und habe Mineralienmnagel. Ich fühle mich ziemlich im Stich gelassen. Herz-Ops mit Stent usw. sind meiner Meinung nach nicht eben nicht alles!

Petra D. aus Hannover (13.06.2019): Das Thema ist wichtig. Leider habe ich auch oft Schmerzen in der linken Herzseite. Ich bin KHK Patientin und habe zu 80% eine Gefäß Verengung. In der Klink sagte man mir sie könnten keinen Stent setzen da das Gefäß zu klein ist. Wie geht es weiter? Der Arzt in der Klinke sagte, ich bekomme einen Herzinfarkt und dann wird mir ein Bypass gesetzt, das macht mir Angst. Seit einem Jahr habe ich auch starke Probleme mit mein Rücken. Ich habe Schmerzen und weiß nicht, ist es das Herz oder der Rücken. Über eine Antwort würde ich mich freuen.

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Ohne Namen (04.06.2019): Habe immer wiederkehrende Schmerzimpulse im linken Brustbein.In Ruhe oder in Bewegung, mal stechend oder polternd.Sämtliche kardiologische Untersuchungen haben nichts ergeben.Mache entsprechende Gymnastik und Muskeltraining und hänge mich aus. Der Schmerzimpuls bleibt mein Begleiter. Wenn man diesen Umstand auf das Herz bezieht, wird es kritisch, denn man wird sehr schnell in die psychosomatische Ecke gestellt.

Horst B. aus Lünen (16.03.2019): Ich leide unter zu hohem Blutdruck und an Bandscheibenvorfälle im HWS-, LWS- und BWS-Bereich. Gute Informationen!

Ohne Namen (29.01.2019): Auch ich kenne das Problem. Mein sehr kompetenter Hausarzt konnte das Problem durch ein Strecken des Oberkörpers bisher jedes Mal lösen. Das ebenfalls durchgeführte EKG zeigte jeweils keine Probleme.

Hans-H. S. aus Hamburg (26.01.2019): Die beschriebenen Symptome und die Sorge um das Herz kenne ich sehr gut seit Jahren, habe seit 7 Jahren auch KHK. Dehnübungen durch Überstrecken der Wirbelsäule helfen in der Regel, darüber hinaus kontrolliere ich auch meinen Blutdruck.

Elisabeth T. (24.01.2019): Ich habe auch immer wieder diese Schmerzen in der linken Brust. Bei mir verändern sich die Schmerzen mit der Bewegung und deshalb hat mich Ihre Antwort doch sehr beruhigt. Bei mir wurde deshalb auch schon oft EKG gemacht und nie was festgestellt und man will ja doch nicht ständig zum Arzt laufen.

K. aus Müncheberg (23.01.2019): Gleiches Problem, immer wieder Schmerzen im Brustbereich, also regelmäßig zur Kontrolle.

Winfried M. aus Berlin (23.01.2019): Seit Jahrzehnten leide ich unter den genannten Beschwerden, wobei ich meist nicht starken Schmerz empfinde, sondern eher ein schmerzhaftes Ziehen in der Brust, mal links, mal mittig, mal rechts. Alle einschlägigen - teils sehr gründlichen - Untersuchungen blieben ergebnislos (zum Glück eben auch bezüglich Herz-/Kreislauf). Und nur durch den Beitrag eines Arztes vor vielen Jahren habe Kenntnis davon erhalten, dass derartige Beschwerden (in wenigen Fällen) auch von der Wirbelsäule herrühren können. Dennoch war und bin ich immer wieder mal beunruhigt, zumal dann, wenn häufig Verspannungen im Schulterbereich und leichte Übelkeit dazu kommen. Mit Strecken des Halses und Drehbewegungen des Kopfes kann ich den Zustand häufig verbessern, vor allem, wenn ich dabei ein „Knacken“ im Halswirbelbereich erreichen kann. Es ist aber auch vorgekommen, dass die Beschwerden in der Brust von großer innerer Unruhe und sehr hohem Blutdruck begleitet waren; dann bim ich auch schon mal in der Notaufnahme gelandet! Mein Problem: Keiner der zahllosen Ärzte, die ich in meinem immerhin 78-jährigen Leben aufgesucht habe, hat sich je dieses Problems nachhaltig angenommen.

Udo B. aus Warstein (23.01.2019): Auch ich profitiere durch Informationen der Herzstiftung. Z.B. kann ich nun meine Brustschmerzen besser einordnen. Vielen Dank.

Karl-Heinz F. aus Nuernberg (23.01.2019): Weil es auch viele Menschen gibt, die sich gerne der Realität entziehen, ist das ein Problem! Ein guter Bekannter von mir hatte diese Symptome und seine sehr feste Meinung war immer: „Ach, das kommt vom Kreuz! Hatte mein Opa auch immer!“ Ich machte, ohne sein Wissen, einen Arzttermin, er musste diesen wahrnehmen und hatte schon längst eine klassische Gefäßverengung! Leben gerettet!

Birgit E. aus Mülheim (23.01.2019): Das konnte ich sehr gut nachvollziehen und bin jetzt schlauer. Auch bei mir kommt es von der Wirbelsäule und ich bin von daher beruhigt.

Emmy S. aus Bad Lauterberg im Harz (23.01.2019): Mir geht es auch so, dass ich oft nicht weiß, ob die Stiche und Schmerzen vom Rücken oder vom Herzen kommen. Mein Herz ist schwach, oft repariert, Arthrose im Rücken, manchmal weiß ich es wirklich nicht.

Hubert S. aus Würzburg (23.01.2019): Nach 2 Herzinfarkten und 3 Stents 2015 habe ich (77) durch Lauftraining das Herz wieder fit gemacht. Beim Bergan-Laufen in leichter Vorlage traten früher häufiger, nun bei gutem Trainingszustand seltener im Oberbauch oder rechts vom Sternum Schmerzen auf, die verschwanden, wenn die Belastung sank. Unklar bleibt mir, ob die Schmerzen von früheren Brustwirbel-Verletzungen stammen oder von einer Herz-Überlastung. Das jährliche Stressecho erkennt keinen Schaden am Herz. Ich nehme die Schmerzen als Warnung vor Überlastung und dosiere entsprechend das Tempo.

Siegfried S. aus Bad Honnef (23.01.2019): Es lässt sich leider nur schwer abschätzen, woher die Schmerzen kommen. Da der Hausarzt nicht erreichbar war, hat bei mir erst die Notaufnahme in der Klinik durch einen Schnelltest festgestellt, dass die Blutwerte einen Infarkt ausschließen. Die starken Schmerzen also von der Wirbelsäule hervorgerufen seien.

Lothar B. aus Essen (23.01.2019): Ja, das ist ein Problem. 2015 hatte ich einen Vorder-/Hinterwandinfarkt erlitten und 3 Stents bekommen. Ich habe auch zwischendurch mal so Stiche in der linken Brustseite, denke aber, dass sie durch Blähungen ausgelöst werden. Ich leide schon etwas unter Blähungen. Ich weiß allerdings nicht, ob es damit zusammenhängen kann.

Rafael V. aus Oerlinghausen (23.01.2019): Diese Informationen sind stets sehr alltagstauglich und hilfreich.

Erika F. aus Hilden (23.01.2019): Ich habe Probleme mit Brustwirbeln und da treten Schmerzen beidseitig im Oberkörper auf. Auch das Atmen fällt manchmal schwer. Hinzu kommen eine Herzschwäche und Vorhofflimmern. Da bin ich zeitweise überfordert, Schmerzen richtig einzuordnen.

Martin F. aus Münchberg (23.01.2019): Wichtig auch das Thema Brustkorbschmerzen wegen seelischer Belastung!!

Sabine H. aus Carlsberg (22.01.2019): Die Antwort ist gut und aufschlussreich. Ich selbst habe einen leichten Mitralklappenfehler, ohne Herzpass. Denn ich gehöre zu diesen 10 % Menschen, bei den dieser durch Zufall festgestellt wurde. Ich habe massive Nebenwirkungen der Hormonspirale Mirena gelitten und war in einem Jahr 3-mal im KH und 3-mal beim Kardiologen, weil es mir richtig schlecht ging, mit Angstzuständen. Da hätte ich mir gewünscht ein Teilkörper-Scan zu bekommen. Untersuchungen wurden gemacht: Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Echo, Stress-EKG. Gott sei Dank alles ohne Befund.

Erich S. aus Neusäß (22.01.2019): Ich habe manchmal einen heftigen Druckschmerz mittig an der Brust. Ein Kardiologe hat nichts festgestellt, auch nicht der Hausarzt beim EKG, auch nicht ein Pneumologe über eine Röntgenaufnahme. Welche Ursache könnte es noch sein? Häufig habe ich Aufstoßen und manchmal heftigen Schluckauf. Könnte dies evtl. vom Magen bzw. der Speiseröhre kommen? Was kann ich tun?

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B. B. (22.01.2019): Wäre sehr hilfreich, hierzu noch etwas vertieftere Unterscheidungsmerkmale zu haben, wenn es solche gibt. Insbesondere auch muskuläre Verspannung (Muskelkater).

S. aus Essen (22.01.2019): Ich habe sowohl chronische Wirbelsäulenschmerzen, als auch eine bekannte KHK mit kleinem Herzinfarkt im November letzten Jahres. Auch ich kann die Ursache der wiederholten Schmerzen im Brustbereich nicht immer voneinander abgrenzen. Die Hinweise des Experten haben mir dabei geholfen. Allerdings läuft es doch letztendlich immer auf "lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig" heraus. Ähnlich habe ich es auch in meiner gerade erfolgten, kardiologischen Reha gelernt.

Heidi M. (22.01.2019): Seit vielen Jahren habe ich starke Rückenschmerzen (Drehskoliose und Scheuermann), nun sind vor einem Jahr Atemprobleme dazu gekommen, schon bei geringer Belastung Atemnot. EKG und Belastungs-EKG haben ergeben, das Herz ist ok. Die Lunge ist auch schon geprüft. Ich möchte nur damit sagen, es kann auch ganz andere Gründe haben als das Herz oder die Wirbelsäule.

Ohne Namen (22.01.2019): Als M. Bechterew Patient stellt sich mir von Zeit zu Zeit die gleiche Frage. Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung. Dann kann man es einigermaßen aushalten. Habe seit über 20 Jahren eine hervorragende Physiotherapeutin. Kann deshalb noch einigermaßen aufrecht gehen.

Anni V. aus St. Wendel (22.01.2019): Sehr interessanter Beitrag, da ich schon seit vielen Jahren unter Schmerzen in der Brustgegend, die von der Wirbelsäule ausgehen, leide. Im August letzten Jahres hatte ich (46) einen Herzinfarkt und kann diese Beschwerden auch oft nicht unterscheiden. Der Kardiologe sagte nur, dass es von der Wirbelsäule kommt, wenn der Schmerz bei Bewegung wieder weg geht. Leider ist die Angst, einen erneuten Herzinfarkt zu bekommen, immer sehr stark und dann gerät man oft in Panik.

Marie B. aus Mechernich (22.01.2019): Für mich heißt das: Orthopäden aufsuchen!

F. N. aus Holz (22.01.2019): Habe eigentlich dieselben Erfahrungen gemacht.

M. E. aus Berlin (22.01.2019): Werte Damen und Herren, leider habe ich seit nunmehr 2 Jahren, unabhängig von Zeit, Bewegung und Ruhe sehr starke Brustschmerzen. Sie beginnen von einer Sekunde auf die nächste, dauern zwischen 10 Minuten und einer halben Stunde. Geprägt von Schmerzen, Schwindel bis kurz vor der Bewusstlosigkeit wurde ich abgespeist mit einem Kurzzeit-EKG und Tabletten. Nach den Schmerzen bin ich völlig schwach und müde, wie nach einem Dauerlauf oder längerem Treppensteigen. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen und habe Angst vor dem nächsten "Anfall".

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Karl M. aus Olching (22.01.2019): Genau wie beschrieben, also Wirbelsäule.

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Dieser Sonderband ist allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt zu empfehlen. Aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten er­läu­tern darin aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.

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Abbildung Herzschwäche-Sonderband

Allen Menschen mit einer Herz­schwäche empfiehlt die Herz­stif­tung den Sonderband „Das schwa­che Herz”, in dem aus­ge­wie­sene Herzspezialisten ausführlich die wichtigsten Therapien bei einer Herz­schwä­che erläutern. Für wei­tere Infos zu dem 160-seitigen Son­der­band bitte » hier klicken.

Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Impotenz: „Muss ich befürchten, dass Potenzmittel wie Viagra bei mir irgendwann nicht mehr helfen?“

Tipp für Herzpatienten

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