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Herzklappen-OP – Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Berichten Sie der Herzstiftung von Ihren Erfahrungen rund um Ihre Herzklappen-Operation und helfen Sie damit anderen Betroffenen.

Frau im Krankenhaus
Yaroslav Astakhov - stock.adobe.com

Sie haben bereits eine Herzklappenersatz oder Herklappenreperatur mittels Herzkathetertechnik hinter sich? Dann erzählen Sie davon! Wie haben Sie die Zeit rund um die Operation erlebt? Und wann waren Sie wieder fit für den Alltag? Ihre Erfahrungen – sie sind wertvoll und können anderen Menschen helfen, sich auf eine Herz-OP vorzubereiten. 

Der Austausch mit anderen Betroffenen tut gut und kann helfen

Die meisten Menschen machen sich vor einem operativen Eingriff Sorgen – und das ist ganz normal. Vielen tut es dann gut, sich neben den Arztgesprächen auch mit anderen Betroffenen auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu hören. Helfen Sie mit und teilen Sie hier Ihre Geschichte mit anderen! Wie haben Sie sich auf Ihre Herz-OP vorbereitet? Und wie ging es Ihnen danach? Gerade diese Frage liegt vielen Betroffenen auf der Seele. Sie wünschen sich Informationen darüber, wie es nach der Operation weitergeht – körperlich, aber auch seelisch. Welche Erfahrungen haben Sie in der Reha gemacht? Und wie fühlten Sie sich, als Sie wieder zu Hause waren? Vielleicht haben Sie sogar den ein oder anderen hilfreichen Tipp? Die Herzstiftung freut sich darauf, von Ihnen zu lesen!

148 Kommentare

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Dilatative Kardiomyopathie mit hochgradig eingeschräkter Linksherzfunktion Ef. 15-20% Logan Cetin 46535 Dinslaken

Hallo Ich hatte vor 2 Jahren eine Rekonstruktion der Mitraklappe
Ich schreibe eigentlich ungern und richtig Bok drauf habe habe ich eigentlich auch nicht
Aber als ich im mit 15-20 Ef 2 cm vergrößerten Vorhof Krankenhaus lag und man mir zu 100% den Tod innerhalb der nach folgenden Wochen zusicherte hatte ich immer wenn ich für ein paar Minuten die Kraft dazu hatte die Kommentare hier gelesen und mir Mut geholt .
Deshalb bin ich hier was Schuldig
Mit Entresto und viel Erholung und Ignoranz schaffte ich doch am Ende in 2 Monaten 30-35% Ef .
Nach der MKR Ging gar nichts mehr .Ich fühlte mich mindestens für 2 Monate als ob ich von einem Bus überfahren wäre. Keine Luft ,keine Kraft, täglich max 10- 15 Minuten Bewegung zu Fuß . Mehr war nicht möglich
Nach der Reha Ef. ca 30%-35% . Weitere 2-3 Monate Kaum Veränderung Ef.35-40.
Noch mal paar Monate 40-45 % Dann Corona Positiv trotz dem 40-45.
Noch mal 2 Monate 45% -50 % und dann noch mal paar Monate 50-55%. Dann ganz langsam mit Artzlicher Überwachung alles an Herz Medikation abgesetzt.
Erst jetzt ziemlich genau nach 2 Jahren Ef.60%
Ich trainiere seit einem Jahr wieder aktiv als ob ich nie Probleme hatte. Ich fühle mich gesund und habe Energie
Bin 53. Sehe weit jünger aus , 6 Packs habe ich auch wieder bekommen
Man sieht nur die kleine Narbe rechts am Oberkörper worauf ich sehr Stolz bin
Nach der OP war Es die Hölle für einem Jahr. Aber selbst für weit weniger. Erfolg würde ich mich heute noch mal operieren lassen.
Mein Fazit : Wenn die Möglichkeit da ist nicht zögern und nicht googeln.

Operiert wurde ich in KWK Duisburg 12.10,2020

Frau Janine Orth 51381 Leverkusen

Guten Tag.Ich hatte vor 7 Jahren eine Rekonstruktion der Mitraklappe Grad lV. Habe 2 Jahre gebraucht um die Angst zu überwinden.Danach ging es schnell.Habe mich erkundigt und für die Klinik in Bad Oynhausen entschieden.Ich bin mit dem Zug hingefahren.Ich fand die Voruntersuchungen und zig Fragebögen die ich ausfüllen musste,
aufregender als die Vorbereitung zur grossen Operation .Ich bekam vorher ein leckeres Getränk und habe noch mitbekommen wie ich aus meinem Zimmer geschoben wurde ,und bin im Aufwachraum aufgewacht.Die Tage danach waren zwar etwas schmerzhaft aber nach 3 Tagen konnten ich mich schon selber waschen und am 4.Tag wieder vorsichtig laufen. Jeder Mensch reagiert anders auf Schmerzen.Ich jedenfalls war in 2 Wochen in der Reha und nach 6 Wochen bin ich wieder zum Tanztraining gegangen..Seitdem fühle ich mich wohl. Ich würde nie mehr eine unvermeidbare Operation so lange hinausschieben.Je früher man es machen lässt desto weniger liegt man mit Grübelei nachts im Bett.Ich kann nur zur Operation raten .Die Herzchiurgen sind sehr erfahren und ich bewundere ihr professionelles Können.Man kann wirklich dankbar sein für das was sie leisten.Es ist immer ein eingespieltes Team welches immer täglich zusammen am Op Tisch steht. Fällt einer aus, wird das komplette Team ausgetauscht. Daran sieht man wie hoch die Messlatte zur Sicherheit für den Patienten gelegt wird.Die Angst gehört zu unserem Leben dazu aber in diesem Fall würde ich sie ganz schnell vergessen.

Aortherzklappe Simone Heddendorp Vreden

Hallo
Mein Vater war 74 Jahre 2020 hat er seine Operation durchführen lassen . Aber es war 5 nach 12 auf der aller letzten min . Mein Vater hat diese OP überstanden . Aber es war ein langer Weg möchte allen betroffenen am herzlegen nicht Lange zu warten sondern so schnell wie möglich diese OP durchführen zulassen . Den bei mein Vater ist es ein Wunder das er heute noch lebt. Es ist zwei Jahre her und er lebt 😇🙆👏ich hoffe dass er sein Lungenkrebs genauso den kampf übersteht 🙌🙏

Rekonstruktion der Trikuspidalklappe (Cone) Janine Mertineit Magdeburg

Rekonstruktion der Trikuspidalklappe 1997 und nochmal (Cone) 14.7.2022

Ich bin 39 Jahre und mit einer Ebstein Anomalie geboren, mit 14 ging es mir so schlecht das Treppen steigen nicht mehr möglich war darauf folgte die erste Rekonstruktion der Trikuspidalklappe (Deutsches Herzzentrum Berlin) über einen recht großen Schnitt unter der rechten Brust. Jetzt geht es mir immer noch gut und mir wurde durch die schleichende Herzinsuffizienz eine Cone OP geraten um meinen jetzigen Zustand weiter zu erhalten .. am 14.7. erfolgte die Cone (wieder im DHZB)am offenen Herzen mit Cryoablation am 20.7. war ich so fit das ich entlassen wurde von da an ging irgendwie alles schief bin geplagt von Herzrhythmusstörungen und Tachykardien… ich liege jetzt in der Charité und hoffe das mir die Rhytmologen helfen können ich hab permanent Herzrhythmusstörungen und vertrage die antiarrhytmika nicht (die machen mich müde, schlapp und kurzatmig) ansonsten geht es mir gut.

Aortaklappen OP mit Sternumöffnung Christine Lauter Hohenpeißenberg

Aortaklappenstenose OP am 24.05.2022

Ich werde im September 65 Jahre alt. Bei einer Routineuntersuchung wurde festgestellt, daß die Aortaklappe stark verkalkt ist. Die Symptome hätte ich nie einer Herzerkrankung zugeordnet, zumal in unserer Familie keine Herzerkrankungen vorliegen. Ich habe die Erschöpfung und Kurzatmigkeit eher der für mich stressigen Zeit zugeschrieben.
Die Verkalkung schritt sehr schnell voran, sodaß ich mich zur OP entschied.
Im Herzzentrum München erklärte man mir, daß eine TAVI nicht in Frage käme, da auch die Aorta stark geweitet und ein Teilstück ersetzt werden mußte.
Begeistert war ich nicht, aber bei einer bikuspiden Aortaklappe mit nur noch 0,4cm Öffnung hatte ich keine Wahl.
Also komplette Sternumöffnung, organische Klappe (Rind) und Aortateilstückersatz.
Operiert hat mich eine junge Assistenzärztin, die mich sehr gut aufgeklärt hat.
Von der Herz-Lungenmaschine bekam ich überhaupt nichts mit. Ich habe sie nicht einmal gesehen. In einem Vorraum zum eigentlichen OP gibt es eine kleine Spritze und das wars.
Aufgewacht bin ich, wie viele erzählen mit dem Gedanken: Was- das wars-bin ich schon fertig?
Auf der Intensivstation war die Betreuung hervorragend, ich lag quasi im Grünen, riesige Fenster zu einem wuchernden Garten. Ich fühlte mich wirklich geborgen und sicher.
Am nächsten Tag konnte ich schon auf Normalstation.
Überwacht wird man über einen Monitor, den man "um den Hals" trägt. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, da der über das Stationszimmer beobachtet wird und man daher die Schwestern und Pfleger selten sieht.
Die meisten Verhaltensregeln betreffen das Brustbein, das mit einem Gurt gestützt wird. In meinem Fall wurde es mit sieben Titancerclagen verbunden. (Nickelallergie)
Die Schmerzen waren mit Novalgin bzw. Paracetamol gut erträglich.
Die Rückenlage machte mir die meisten Probleme. Mittlerweile darf ich wieder auf der Seite schlafen, habe aber festgestellt, daß auch die Rückenlage Vorteile hat und empfinde das als Bereicherung.
Seit zwei Wochen nehme ich keine Betablocker mehr, nur noch Aspirin 100 und einen Magenschutz dazu.
Alles in Allem kann ich sagen, die Vorstellung wie die OP verläuft ist bei Weitem schlimmer als das Aufwachen und die Zeit danach. Nach drei Tagen durfte ich aufstehen, nach einer Woche ging ich nach Hause.
Da die Anschluß Reha Corona bedingt erst drei Wochen später möglich gewesen wäre, wollte ich es ohne Reha probieren und ich habe es nicht bereut. Ich hätte sonst evtl. auf die Reha gewartet und mich bis dahin nur geschont.
So habe ich die Regeln zur Schonung des Brustbeins eingehalten, bekam 6 Massagen für den Rücken (Turnübungen gehen sowieso nicht) und gehe mittlerweile bereits wieder 2 Stunden Gassi mit den Hunden.
Das Brustbein nervt schon ein bißchen aber bei mir wurde es wirklich über Nacht plötzlich sehr viel besser. Das war letzte Woche.
Ich habe mich aber auch nicht gequält, wenn es unangenehm wurde habe ich ein Schmerzmittel genommen, nicht täglich, und eine Paracetamol 500 hat meistens den ganzen Tag gereicht.
Ich hoffe, ich kann ein bißchen Mut machen, so ein großer Eingriff ist unheimlich - aber er ist es wert!

Aortenklappen OP Heike Simon Mönchengladbach

Ich bin 60 Jahre und sehr sportlich.Ich wurde mit einer bikuspiden Aortenklappe geboren.Ich hatte mich für die Ozaki Methode entschieden.Am 13.07.22 war mein Operations Tag.Ich wurde in der Schüchtermannsklinik in Bad Rothenfelde,von Dr. Billion operiert.Ich habe heute schon alleine geduscht und wir waren den ganzen Nachmittag im Park.Ich bin so begeistert von dieser Klinik, hier stimmt einfach alles.Die Beratung ist hier auch hervorragend.Dr.Billion hat perfekte Arbeit geleistet.Ich kann diese Klinik nur weiter empfehlen.Niemals habe ich damit gerechnet,nach 4 Tagen wieder so fit zu sein.Es ist natürlich kein Spaziergang,aber bei weitem nicht so schlimm wie ich dachte.GLG

Eugen Weiß Minfeld

Ich werde im September 63 Jahre jung und ich wurde am 24. Mai 2022 in der Uni Klinik Jena von Professor Doenst an der Aortenklappe operiert und bekam auf Wunsch eine biololische Klappe weil ich nicht lebenslang Marcumar einnehmen möchte. Ich hatte das Glück dass alle Voraussetzungen gestimmt haben und ich ohne Brustkorböffnung operiert werden konnte. Nach 1 Tag Intensiv wurde ich bereits am 2. Tag auf Normalstation verlegt und genau nach 1 Woche konnte ich die Klinik zufrieden verlassen. Nachdem ich 3 Wochen zuhause war, bin ich jetzt seit Heute (20.Juni) in der Anschluss-Reha in Bad Schönborn. Alles läuft gut und ich würde es wieder genau so machen. Mein besonderer Dank gilt aber meinem neuen Freund Klaus Strutzberg den ich Hier im Forum kennengelernt habe. Ohne seine Erfahrungen mit der OP ohne Brustkorböffnung hätte mir kein Kardiologe von dieser Methode berichtet.
Nur wenige Kliniken in Deutschland machen dies möglich, für mich haben sich 450 km Annreise nach Jena gelohnt und ich würde das immer wieder genau so machen. Sollte mich jemand kontaktieren wollen kann er sich jederzeit an mich wenden: eddy-weiss@web.de

Lena Wimmer München

Hallo Herr Eugen Weiß,
wir würden sehr gerne mehr von ihrer Geschichte erfahren, mein Mann steht kurz vor einer Herz OP, um die Aortenklappe zu ersetzten, und im Moment wird von einer Tavi abgeraten, da der Durchmesser zu groß ist ( 30 mm) und daher nur die Option entweder Minimalinvasiv das halbe Brustbein g, oder komplett zu öffnen... im Moment stehen wir vor dieser Wahl... Ich weiß nicht bei welchem Anliegen das Verfahren von Ihnen funktioniert, aber die Vorstellung auf einen so großen Eingriff verzichten zu können ist natürlich hoffnungsvoll....
Gerne können Sie mir auch direkt an wimmerlenath@gmail.com antworten. Wir würden uns sehr freuen...

Eugen Weiß Minfeld

Update: 12.September 2022

Mir geht es mittlerweile wieder sehr gut und ich bin seit dem 1. August wieder im normalen Arbeitsleben. Ich mache Sport so wie ich Lust habe und nehme Mitte August kein Marcumar mehr sondern ASS 100.

Christine Bergmann Mendig

Hallo Herr Weiss,
gerne würde ich mehr von Ihren Erfahrungen hören, ich habe in einer Woche Termin in Bonn, hoffe, dass es bei mir auch ohne Brustkorböffnung funktioniert.

papa delia csernik berlin

Mein Papa hatte am 20. Dezember 2021 eine Herklappen- 0p.
Kam leider nicht mehr von der Herz- Lungen- Maschine weg. Leider verstorben😭

Lara H 53520

Hallo! Bei mir wurde 2021 mit 25 Jahren ein Mitralklappenprolaps diagnostiziert. Aufgrund von meinem Asthma ist mir die Atemnot nicht aufgefallen. Erst als ich Probleme mit starkem Herzrasen entwickelte, wurde beim EKG ein Problem festgestellt und dann beim Ultraschall die Diagnose. Die Operation fand zwei Monate später statt, Ende Mai '21. Bei mir wurde die Herzklappe durch einen minimalinvasiven Eingriff rekonstruiert. Eine Woche blieb ich in der Klinik, nach 9 Tagen hab ich mich entschieden, die Reha frühzeitig zu verlassen, weil es mir so gut ging. 4 Wochen nach der Op hab ich schon wieder Vollzeit gearbeitet (Servicekraft in der Gastro). Heute, ein Jahr später, ist es als wäre nie etwas gewesen. Ich nehme keine Blutverdünner oder sonstiges; ich lass das Herz jedes halbe Jahr beim Kardiologen untersuchen und das wars!

Frau Brigitte Raber Saarlouis

Ich bin 47 Jahre und meine Mitralklappe wurde vor genau 3 Wochen in der Sana Herzchirurgie in Stuttgart rekonstruiert. Minimalinvasiv über die rechte Seite. Die Klappe wurde repariert und ein Ring zur Stabilisierung eingenäht. Leider schließt die Klappe nicht 100 Prozent, das hätte ich erwartet und mir auch gewünscht. Im Arztbrief ist dennoch von einem „idealen Ergebnis“ die Rede.
Ich hatte relativ wenig Schmerzen und war relativ schnell wieder auf den Beinen. Beim Ziehen der Drainagen ist irgendwas schief gelaufen, ich hatte das sofort gemerkt. Offenbar ein sog. Spitzenpneumothorax der aber nicht behandelt wurde. Nach 3 Tagen wurde mein rechter Oberschenkel innen bis zum Knie taub. Leider ist bislang eine Besserung nicht eingetreten. In den Begleitschreiben der Klinik steht 3-4 Wochen. Ich hoffe, dass sich das noch bessert. Am 5. Tag PostOP bekam ich Vorhofflimmern was mit Kalium und Magnesium behandelt wurde zudem muss ich seither Betablocker nehmen- den ich leider nicht vertrage, da der Blutdruck in den Keller rauscht. In der Reha wurde die Dosis halbiert (die kleinstmögliche Dosis). Würde gern ganz davon weg, aber mal sehen wie lange das Herz braucht um sich einzustellen und anzupassen. Ich hoffe es merkt dass es nach der Rekonstruktion nicht mehr so viel arbeiten muss wie zuvor…

Frau Kadyja Bernhardt Kornwestheim

Hallo haben sie Facebook wo wir uns vielleicht austauschen können ?

T. Gran Kandern

Ich hatte 1984 am 4.6 meine Aortenklappen Op mit gleichzeitiger Rekonstruktion der Aortenwurzel. Nach nunmehr 38 Jahren mit der künstlichen Klappe (Björk Shiley Convexconcav) merke ich verstärkt Atemprobleme beim Treppe steigen und unregelmäßig leichten Schwindel. All die Jahre , trotz Medikationen mit Marcumar ging es bis 2012 gut. Seither hatte ich 5 Schlaganfälle. Wahrscheinlich wird es Zeit für einen Austausch. Ich bin nicht begeistert, hoffe das die postoperativen Schmerzen sich in Grenzen halten. Ich war im Herzzentrum Bad Krozingen und dort werde ich auch wieder vertrauensvoll hingehen, hoffentlich mit einem ebenso guten Ergebnis.
TG

Ronja Porta Westfalica

Ich bekam mit knapp 36 J. am offenen Herzen einen mechanischen Mitralklappenersatz (Bioklappe kam aufgrund des Alters nicht in Frage) und die Tricuspidalklappe wurde mit einem Plastikring rekonstruiert. Damals war es ein großer Schock für mich und auf einen Schlag war klar, dass ich auch niemals Kinder haben würde. Das war wirklich hart - und ist es manchmal heute noch.
Die OP ist nun 18 J. her und die Klappen sitzen nach wie vor fest an ihrem Platz und schließen dicht. Zum Glück!
Vor einigen J. hat sich leider mit zunächst hochgradigen Tachykardien ein Vorhofflimmern entwickelt, das immer schlimmer wurde und inzwischen fast ständig spürbar ist. Aus dem Grund wird in der Herzklinik in Kürze eine Ablation per Herzkatheter vorgenommen, bei der die Narben von der Herz-OP verödet werden.
Aufgrund der höheren Marcumarisierung und etwas Pecht hatte ich zwei Not-OPs, eine davon hätte ich fast nicht mehr geschafft. Bei meinem Kieferchirurg habe ich praktisch ein zweites Zuhause gefunden, so oft muss ich zu ihm aufgrund genetisch bedingter Kieferzysten - immer ein Drama mit Nachblutungen.
Aber ich denke positiv, ohne den Klappenersatz wäre ich halt schon längst nicht mehr da.
Ich führe ansonsten ein relativ normales Leben und mache auch viel Sport. Ich bin Fitnesstrainerin und leite eine Sportgruppe an - wir machen Coretraining, Aerobic, Step-Aerobic etc.
Ich möchte das Beste aus meinem Leben machen, was möglich ist. Wer weiß, was morgen ist. Man sagte mir damals, die Klappe hält 100 J., aber das Blutungsrisiko erhöht sich mit steigendem Alter und das hat mir niemand gesagt. Also lebe HEUTE!

Yusuf Riedstadt

Hallo, ich bin 31 Jahre alt und habe seit meiner Geburt einen Fehler an der Aortenklappe. Ich habe 1995 meine künstliche Aortenklappe erhalten, die bis Heute in meinem Herz ist. Im September 2018 habe ich Probleme mit der Luft bekommen und habe dann auch Herzstolpern bekommen. Wochen später war ich dann nicht mehr belastbar. Ich konnte keine 300 Meter gehen. Meine Kardiologen in der Uniklinik HD haben eine not Op durchgeführt und ich lag 6 Monate im Krankenhaus (One patch repair der Aorta). Ich habe in der Zeit 2 offene Herz Operation erhalten. Februar 2019 bin ich dann wieder entlassen worden und konnte auch meinen Sport wieder nachgehen (Fahrrad).

Ich leider jedoch seit 2019 an Herzstolpern. Ich habe 6 Herzkatheteruntersuchung erhalten bis das Problem gefunden wurde. Ich habe dann eine Spirale ins Herz bekommen, da es eine Öffnung wie 2018 gab. Die Öffnung war jedoch deutlch kleiner und auf der anderen Seite des Herzens. Der Letzte Eingriff war im Dezember 2021. Ich bin nun daheim und fühle mich soweit gut. Das Herzstolpern ist jedoch in maßen weiterhin vorhanden.

Ich muss ehrlich sagen das ich mich mittlerweile an die Probleme gewöhnt habe. Ich habe in meinen 31 Jahren 4 offene Herz Ops und 11 Herzkatheter erhalten.

Die Uniklinik in Heidelberg hat mir öfters das Leben gerettet und dafür bin ich sehr Dankbar.

Ich mache nun wieder etwas Sport jedoch nur bis eine Pulsfrequenz von höchstens 120-130 und auch nur Kardiotraining.

Was ich noch sagen muss ist, das ich noch nicht Corona geimpft bin (Auch wenn meine Ärzte das empfehlen). Meine Angst eines erneuten Herz fehlers ist einfach zu groß. Die Hilflosigkeit die man nach einer großen OP hat, ist immer noch in meinem Kopf und ich will das nicht noch ein fünftes mal erleben (Man kann sich vor Schmerzen nicht bewegen und muss alles im Bett machen... essen,trinken und Stuhlgang). Wie krass das auch klingen mag aber da möchte ich mich lieber verabschieden.

Viele Grüße

Yusuf

Anonymer Gast

Ich kann die Bedenken bezüglich der Impfung vollkommen verstehen! Ich war die letzten 2 Jahre auch hin und her gerissen. Ich habe einen angeborenen Herzfehler (Aortenklappe) und hatte Ende April meine 3 Brustkorböffnung und es musste eine neue Herzklappe eingesetzt bekommen. Für mich ist die Impfung momentan kein Thema mehr und ich kann Ende August endlich zur Reha.

Britta Wardenga Hagen

Guten Tag,
ich bin 58 Jahre alt, fit, gesund und sportlich - dachte ich. Nun ist bei einem hausärztlichen Routine-checkup festgestellt worden, dass mein EKG leicht auffällig war. Beschwerden habe ich - bis auf gelegentliches bewusstes Herzklopfen - keine. Nach Überweisung zum Kardiologen und Herz-Ultraschall wurde ein Mitralklappenprolaps (Grad 2-3) und daraus resultierende Mitralklappeninsuffizienz diagnostiziert. Überweisung zum TEE (Schluckecho) in die Kardiologie im Dortmunder Johanneshospital. Dort war ich am vergangenen Freitag. Diagnose: Insuffizienz ist hochgradig und Rekonstruktion der Mitralklappe wird angeraten. Seitdem googel ich, und finde mich selbst zwischen : "ach, wird schon gut gehen" und "Panik!!! da wird jetzt mein Herz stillgelegt und daran rumgemacht"! Was das jetzt genau für mich bedeutet und wie die weitere Vorgehensweise ist, werde ich hoffentlich beim Gespräch mit dem Kardiologen erfahren, den Termin muss ich nun schleunigst vereinbaren.
Beim googeln fand ich aber auch diese Seite und möchte einfach wissen, ob es Personen mit gleicher Diagnose hier gibt und wie es Ihnen ergangen ist.
Viele Grüße
Britta Wardenga

Rolf Bülow Aalen

Hallo Britta,
deine Beschreibung deckt sich genau mit meiner Krankheitsgeschichte.
Ich bin recht sportlich und hatte bisher keine Einschränkungen festgestellt. Die Diagnose war genau gleich, wie bei dir.
Ich bin so veranlagt, dass ich solche Themen nicht lange vor mir herschiebe. 3 Monate nach der ersten Diagnose wurde eine minimalinvasive Rekonstruktion der Mitralklappe am Klinikum in Passau durchgeführt. Natürlich war auch für mich die Vorstellung, dass man am stillstehenden Herzen operiert wird nicht gerade angenehm.
Bei mir ist alles gut verlaufen. Nach 5 Tagen war ich aus dem Krankenhaus und 2 Wochen nach der OP war ich in Reha.
Die OP war vor 8 Wochen. Ich kann wieder arbeiten und treibe auch wieder Sport.

Horst Rabe Berlin

Hallo Britta,
ich bin 67 Jahre, habe mein Leben lang immer irgendeinen Sport (Schwimmen, Fußball, Rudern, Fahrradfahren, Tennis) gemacht. Im Frühjahr 2022 bin ich in den See gesprungen, nach 20 Metern Schwimmen habe ich keine Luft mehr bekommen, konnte gerade so ans Ufer zurück. Beim Tennis habe ich gar nichts gemerkt (?) Dann zu Hausarzt, der schickte mich sofort zum Kardiologen. Mitralklappenprolaps, Herzinsuffizienz Grad 2-3. Hat zu einer OP geraten. Im Herzzentrum Berlin wurde minimalinversiv die Mitralklappe rekonstruiert (mit Ring). 3 Tage Intensivstation, kleine Probleme mit der Lunge. Insgesamt 2 Wochen Krankenhaus. Jetzt bin ich 6 Wochen zuhause, fahre ich auf mein Fahrradergo 70 Watt, 30 Minuten mit einem Puls (Pulsuhr) Schnitt von 120. Die Fitness kommt wieder, aber das dauert, ich darf nicht so ungeduldig sein und mir muss mir Zeit geben. Ich hatte 4 Wochen vor der OP Zeit mir Gedanken zu machen, ist das richtig, warum mache ich das, muss das sein, Herzlungenmaschine man-o-man. also ziemlich viel Angst. Jetzt ist das alles schon so weit weg, es geht aufwärts, ich bin schon fast schmerzfrei, alles sieht gut aus. Ich hoffe die Rekonstruktion hält und hält und hält. Es sieht gut aus, ich bin froh das die OP (Danke an die Operationscrew :-) hinter mir liegt und würde jeden in einer vergleichbaren Situation zu einer OP raten.
Viele Grüße Horst

Heiko Prinz Waischenfeld

Hallo Ich habe am 13.03.20 eine mechanische Aortenklappe erhalten.Ich entschied mich für die Herzchirurgie Erlangen da ich aus Oberfranken komme zum Zeitpunkt meiner OP wahr ich 45 Jahre alt.Mein Klappenfehler wahr bei mir angeboren.Bin schon seit über 20 Jahren in Behandlung bei einem Kardiologen in Bayreuth. Mir wahr bewusst das ich irgendwann einen Klappen Ersatz brauche.OP verlief sehr gut nur bei mir bildete sich ein Bluterguss im Herzbeutel der nochmals mit einer kleinen OP beseitigt wurde das aber nicht außergewöhnlich ist nach einer Klappen OP.Ich wahr ca 3 Wochen in Erlangen,danach bin ich gleich auf Rea nach Bad Steben.Rea ist sehr wichtig weil es dort viele Möglichkeiten gibt sich wieder fit zu machen!Ich arbeite in einer Industrie Firma im zwei Schichtdienst. Zuvor wahr ich im drei Schicht Betrieb. Bin jetzt Gleichgestellt .Ich mache regelmäßig Sport Fahrrad fahren Fitness Training Zuhause.Ich mache Blutgerinnung selbst durch Eigenkontrolle da man dann Unabhängiger ist.Man kann einen Kurs auf der Rea machen!Ich komme mit Blutverdünner ganz gut zurecht muss
noch zusätzlichBlutdruckmittel nehmen .Natürlich muss man aufpassen das man sich nicht schwer Verletzt .Bei solch einer OP sollte man sich schon informieren aber sich nicht Verrückt machen weil das sehr an die Psyche geht!Ich wünsche jeden der es noch vor sich hat alles gute und Kopf hoch!!!!

Herr Erwin Friedel 88416 Ochsenhausen

Hallo zusammen hatte 2015 Herzklappen ersatz OP(von Rind) nach ca 6 Monaten ging es mir soweit ganz gut bekam wieder Luft und konnte am Täglichen Leben wieder Teilhaben mach alle 6 Monate einen Termin mit Kardiologe beim letzten mal war die Diagnose Herzklappe war wieder zu also OP in Ulm und zwar Tavi-Tavi OP hab dann eine Klappe in Klappe bekommen war 14 Tage in Klinik und mir geht es wieder hervorragent gut mach viel Sport und Wassergymastig-und bin in Herzsport gut dass es so gute Ärtzte und gute Forschung gibt Herzlichen Dank an das Ärtzteteam

Hartmut Baumgardt Hoyerhagen

Mein Alter beträgt 82 Jahre.
Bereits im Mai 2014 erhielt ich von dem mich damals behandelnden Kardiologen die Diagnose: asymptomatische Aortenklappenstenose.
Ich habe mehrere Meinungen mit unterschiedlichen Ergebnissen eingeholt und auch die Leistungen mehrerer Kliniken verglichen und mich für das HDZ-NRW in Bad Oeynhausen entschieden.
Nach OP-Terminvereinbarung Anfang September 2019 und späterem Einsetzen der Dekompensation erhielt ich am 24.09.2019 im HDZ-NRWeinen TAVI-Aortenklappenersatz (Herzklappe S3TF129 Sapien 3 TAVI TF Aorten 29 mm Edwards). Zusätzlich wurde für die OP das CMS1510C Protectionsystem Clarinet Sentinel Boston implantiert, wa anschließend entfernt wurde.
Der OP-Beginn war um 13:50h, das OP-Ende war um 15:45h.
Mein Dank gebührt dem gesamten mit der Intervention beschäftigtem Team. Die Heraushebung einzelner Personen wäre in meinem Fall ungerecht den übrigen gegenüber.
Anschließend wurde ich auf die ITS gebracht zwecks Kontrolle.
Da keine Auffälligkeiten festgestellt wurden, erfolgte am 25.09.2019 die Verlegung auf die Normalstation.
Bereits am 3. Tag nach der OP konnte ich mich frei bewegen. Schmerzen hatte ich zu keinem Zeitpunkt.
Mein Aufenthalt im HDZ-NRW war vom 18.09.2019 - 01.10.2019.
Im Anschluss daran erfolgte eine 3-wöchige REHA in der Maternus-Klinik in Bad Oeynhausen. Die dort durchgeführten Therapien waren sehr erfolgreich.
Vier bereits durchgeführte Kontrolluntersuchungen zeigten als Ergebnis keine Beeinträchtigungen bzw. Verschlechterungen der Aortenklappe.
Die Kontrolluntersuchungen führe ich in jährlichem Abstand im HDZ-NRW Bad Oeynhausen durch. Einen Kardiologen habe ich wegen etwaiger Beschwerden bisher nicht in Anspruch nehmen müssen.
Ich fühle mich in einem beschwerdefreien und guten Zustand.

Sport Thomas Preuß München

Hallo
Seit über 5 Jahren möchte ich Sport machen. Habe schon über10 Kilo zugenommen. Kein Arzt hilft mir,wo, wie und was für Sport ich machen kann.
Ich musste öfter schon unterschreiben das keine Empfehlungen Ärzte geben können.
Seit über 5 Jahren bin ich in München bei der TUM auf einen Platz in einer Herzsportgruppe angemeldet. Seit über 5 Jahren absolut keine Reaktion.
Ich kann ja krepieren interessiert niemanden!
In den Hochglanzprospekten stellen sich alle sehr fürsorglich dar. Alles Lüge.
Ich habe 2016 Mitralherzklappe(Schwein) bekommen. Hat 1 1/2 Jahre gehalten. 2018 wieder abgerissen! 2 OP, Ärzte sagten zu mir, ich solle alles Regeln, wir wissen nicht ob sie wach werden. Habe nach 3 Tagen geheiratet. Am 4 Tag war die OP und bin auch wieder wach geworden! Hätte also nicht Heiraten brauchen🕺😜
Frage: Können Sie mir helfen wie, wo und was für Sport ich machen kann . Werde 66Jahre.
Mit freundlichen Grüßen
TP

Oliver Krauß Köln

Die Frage, welche Art von Sport Sie ausführen können, müsste Ihr behandelnder Kardiologe beantworten können. Es hängt auch von Ihrem persönlichen Engagement ab. Fahrradfahren sollte immer möglich sein. Und bei der Herzsportgruppe müssen Sie einfach mal persönlich vorbei gehen.

Gerhard Bad Herrenalb

Ich habe am 12.07.2021eine neue Herzklappe bekommen (Bioprothetischer Aortenklappenersatz mit einem postoperativen Herzschrittmacher. Ich hstte eine AHB. Leider habe ich 6 Monate danach noch Schmerzen in der Brust- und Herzgegend, ähnlich wie Muskelkater. An Sport ist nicht zu denken. Hat jemand Tipps, wie soll ich vorgehen, ist es kritisch?

Herr T. Gran Kandern

Ich habe 1984 noch sehr jung ebenfalls ein gutes halbes Jahr Brustschmerzen. Wahrscheinlich von den Thorax Drähten. Leichte Dehnungsübungen und Massage haben mir geholfen.

Frank Zakowski Hundsgrün

Hallo!
Ich hatte am 12.04.21 eine Herzklappen OP. Ich bin 55Jahre und habe immer versucht mein Leben auf die Reihe zu bekommen, es gelang mir auch ganz gut, meistens musste ich aber immer viel Energie einsetzen um meine Ziele zu erreichen. Nun da ich eine OP an meinen Herzen erfahren habe, fühle ich mich körperlich und geistig ziemlich leer. Es ist auch gerade sehr schwer für mich mein Platz in der Gesellschaft zufinden. Ich fühle mich oft überfordert und mein Leben scheint mir im derzeitigen Zustand nicht rosig. Durch die OP mache ich wirklich gerade eine riesen Veränderung durch. Ich weiß es ist wichtig das man selber wieder sein Leben einen positiven Sinn geben muss. Aber es fällt mir gerade sehr schwer. Mir fehlt wirklich der klare Durchblick wie ich da raus komme. Ich danke euch, das ich mich an euch wenden konnte.
Ganz liebe Grüße an Alle
Frank Zakowski

Oliver Krauß Köln

Es ist und bleibt ein schwerwiegender Eingriff. Im Rahmen der AHB kommt der psychologische Aspekt immer zu kurz. Eine begleitende Psychotherapie kann sehr gut helfen. Diese müssen Sie selbst einleiten.

Herr Wolfgang Stark Darmstadt

Mein Name ist Wolfgang, ich bim 76 Jahre alt.
Bei meiner Jährlich durchgeführten LETZTEN Herz Ultraschalluntersuchung wurde festgestellt dass sich der Zustand meiner Aortenklappe rapide verschlechtert werden muss und eine Ersatzklappe implantiert werden muss. Ich habe in der Universitätsklinik Frankfurt für den 6.1.2022 einen Termin zur Tavi OP mit einer Biologischen Aortenklappe bekommen und werde nach der OP weiter berichten.

Renate Scheel 30459 Hannover

Meinen Bericht möchten Sie sicherlich nicht gern lesen, trotzdem schreibe ich:
Febr. 2018 hatte ich einen folgenschweren Glatteis-Sturz. Rückwärtsfall, Beine hoch, in Zeitlupe bis auf den Hinterkopf.
Erst 11 Tage später stellte man eine Os sacrum Fraktur fest, 3 Tage später erlitt ich einen Schlaganfall, im Mai den zweiten inclusiv einer Herzbeutelentzündung.
Bei einer ortopädischen REHA bekam ich eine Lungenentzündung, brach REHA ab.
Dann spielte mein Herz nicht mehr mit.
Okt. 2018 wurde ich als Herznotfall in die Klinik gebracht und den Mitraclip wollte man nur bei geöffneter Brust einsertzen können.
Erwartungsgemäß war diese OP zu groß für mich, es folgte eine Zweikreis-Schrittmacher OP, dann noch 6 schwere Folge OPs. Erst im Febr. 2019 hatte ich sämtliche Intensivstationen hinter mich gebracht. Nichts ging mehr, ich gab auf. Ein junger Arzt packte mich bei meinem Ehrgeiz, und ich quälte mich wieder ins Leben. Ständig Wasser an der Lunge, Atemnot/ Sauerstoffpflicht, ständig Leber-, Gallen-, Nieren-, Magenstau.
Juni 2020 Cerclagen OP Brustbein mit K-Keim Pseudomonas überwunden, Juni und August 2021 zwei OPs Spinalkanalstenose, September Corona Erkrankung.
So erfahre ich heute bei Schrittmacher Kontolle/Ultraschall, dass die rechte Herzklappe auch undicht ist und in derMHH operiert werden soll. Mit einem Clip soll das jetzt möglich sein.
Ich habe sehr große Angst, weiß ich doch, dass eine OP an der rechten Herzklappe noch tödlicher sein kann.

Und ich habe niemanden, mit dem ich über meine Ängste sprechen kann.
Mitglied in der Herzstiftung bin ich schon seit 2019.
Einloggen möchte ich mich nicht mit dieser Negativerfahrung, sicher geht so eine OP auch anders, ich hatte wohl nur Pech damit.
Doch ich brauche Beistand, um diese OP angehen zu können.

Freundlich grüßt Sie

Renate Scheel
Ehrenamtliche Betreuerin
Amtsgericht Hannover
Mansfeldstr. 18
30459 Hannover
Tel.: 0511 - 417803

Sabine G Hessen

Liebe Frau Scheel, ich hoffe, es geht Ihnen inzwischen besser!? Und ich hoffe , Sie haben die OP gut überstanden!?
Ich kenne mich nicht aus mit diesem Thema. Ich google weil mei ne Mutter in 2 Wochen 2 neue herzklappen bekommt ....
Es tut mir leid, wenn Sie gar niemanden haben, mit dem Sie über Ihre Ängste sprechen können. Wie bereits oben jmd schrieb: vielleicht Psychotherapie- die psychologische Seite wird wirklich oft unterschätzt ...
Alles Gute für Sie!
Sabine G.

Herr T Gran Kandern

Ich kann Ihre Ängste so gut verstehen. Herz OP, zahlreiche diverse Probleme und seit 2012 5 Schlaganfälle. Das ist mein Los. Man wird müde aber es gab nie die Option aufgeben für mich. Meditation, die Natur erleben und immer versuchen positiv zu denken, auch wenn es manchmal schwer fällt. Ich wünsche Ihnen weiterhin die Kraft dies durchzustehen.
Herzliche Grüße

Aortenklappenersatz Ozaki Anne Nymuse Krefeld

Hallo,

mit 50 Jahren benötigte ich wg bikuspider und verkalkter Aortenklappe einen Ersatz. Klappenöffnungsfläche 0,7 cm2, Radfahren und Treppen waren zuletzt immer mit Druck auf der Brust verbunden.
Mechanische Klappe mit Klicken und Blutverdünnung wollte ich auf keinen Fall, Bioklappe mit begrenzter Haltbarkeit war auch nicht verlockend.
Im Ergebnis ist es dann eine neue Klappe nach Ozaki / Benaki bei Dr Benedik im Helios in Krefeld geworden.
Dabei werden die neuen Klappensegel aus eigenem Herzbeutelgewebe konstruiert. Funktioniert dann quasi wie die Originalklappe. OP ist 10 Wochen her, Klappe ist dicht, Druckwerte super und der subjektive Zustand ist schon besser als vor der OP.
In Japan wird die OP mit guter Haltbarkeit seit 2007 ausgeführt (ca 1500 OPs), in Krefeld/Dr Benedik bisher ca 150 OPs. Gibt sonst kaum Kliniken, die das Verfahren ebenso häufig durchführen.

Viele Grüße
Anne

Deutsche Herzstiftung

Schauen Sie doch mal hier nacht: https://www.weisse-liste.de/

Die Weisse Liste ist vor mehr als zehn Jahren als gemeinsame Idee der Bertelsmann Stiftung und der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen entstanden. Sie begleitet heute Menschen auf ihrem Weg zu einer bedarfs- und bedürfnisgerechten gesundheitlichen Versorgung und unterstützt den eigenen Behandlungsprozess mitzugestalten.

Matthias Jung Kierspe

Hallo Anne,
Ich bin ebenfalls nach Ozaki / Benaki von Dr. Benedik in 08/2020 operiert worden.
Die Entscheidungsfindung war analog zu deiner.
Das Ergebnis ist sehr gut und mein befinden ist besser als vor der OP
Grüße
Matthias

Birgit Spranz-Gunsch Niedersachsen - Woltersdorf

Hallo das hört sich ja sehr interessant an ich wusste nicht Mal dass es das gibt....ich wusste nicht Mal dass es das gibt habe schon die zweite bioklappe

Oliver Krauß Köln

Hatte 2013 wegen bikuspider Aortenklappe an der Universitätsklinik des Saarlands eine Aortenklappenrekonstruktion mit bis jetzt gutem Ergebnis. War interessant, von Ihrer OP zu lesen, hatte ich noch nichts von gehört. Die OP in der Universitätsklinik des Saarlands und Prof. Dr. Schäfers kann ich nur weiter empfehlen!

Gabriele Sommer 63322 Rödermark

Hallo Anne,
mich würden sehr deine Erfahrungen mit der Ozaki-Methode interessieren.
Würdest Du Dich bei mir melden? Meine email ist Gabriele.Sommer1@gmx.net
Liebe Grüße!

Dirk Dautzenberg Viersen

Hallo Anne,
das hört sich sehr gut und interessant an. Ich werde bald 59 Jahre und bei mir steht ebenfalls eine OP zum Ersatz der Aortenklappe an. Gestern hatte ich die Herzkatheteruntersuchung zur Begutachtung der Herzkranzgefäße. Diese Untersuchung wurde von meinem Kardiologen selber durchgeführt. Nun steht bei mir natürlich auch die Frage an welcher Klappenersatz für mich der richtige ist und welche Klinik.
Schwanke aktuell zwischen Uniklinik Düsseldorf und eben Helios Klinik in Krefeld. Dein Bericht hat nun wieder einiges in die Waagschale Krefeld geworfen.

Ich wünsche dir weiter alles Gute!

Viele Grüße
Dirk

António Jorge Xarez Rodrigues Heubach

Hallo,
ich bin 64 jahre alt, mänlich, leichte gut eingestellte Hypertonie ( Candersatan 20mg/Tag) und werde am 12.11.2021 in der RBK in Stuttgart operiert (Kombination OP: Mitralklappe + Aortenklappe + Ablation und eventuell Aorta ascendenz Prothese).

Historie
- von Geburt leichte Aortenklappeninsuffizienz
- mit 17 Jahren (1974) Endocarditis 3 Monate Krankenhausaufenthalt
- seitdem AI Grad I-II, MI Grad 0-I

- 21.06.2021 (bei der jährlichen Kontrolle) Vorhofflimmern.
Seit dem 3 mal dauernd anhaltendes Flimmern: 21.06 bis 26.06., 06.07 bis 14.07 und 29.09 bis 03.10. Überweisung zur Ablationan an das Diakonie Klinikum in Stuttgart

- 10.09.2021 bei der Voruntersuchung zur Ablation (SchluckEcho + Herzkatheter) wurde als Grund des Vorhofflimmern eine Mitralklappenvitium mit höhergradiger Insuffizienz und mittelgradiger Stenose. Überweisung zur Herzchirurgie im RBK Stuttgart zur Mitralklappen OP

- 13.10.2021 Termin beim RKB zum Vorgespräch.

- 11.11.2021 Aufnahmetermin zur Kombination OP: Mitralklappe + Aortaklappe + Ablation. Falls notwendig Aorta ascendenz Prothese.

Bis dahin muss ich mich entscheiden zwischen Bioklappen oder Mechanische Klappen

In dem Diakonie Klinikum empfahl ein Artz Bioklappe. Beim Vorgespräch zur OP im RBK hat der Oberartzt zwar keine eindeutige Empfehlung für einen bestimmten Klappentyp gegeben (die Entscheidung liegt letzlich beim Patient) aber aus dem Gespräch war eine klare Tendenz zur Mechanischen Klappe gegeben, Carbomedics nannte er.

Mein Kardiologe hat sich aber eindeutig in einem Gespräch für die Bioklappe ausgesprochen mit dem Argument Marcumar könnte im höheren Alter zu vielen Komplikation führen. Mein Hausartz meinte, Macumar wird verteufelt ist aber gar nicht so schlecht ich soll immer der Meinung des Chirurgen folgen.

Nach viel Recherche im Internet bin ich zwar besser informiert aber nicht viel schlauer.

Meine Frage ist: wo liegt bei mir das grössere Risiko: komplikationen wegen einer lebenslangen Marcumartherapie oder das Rrisiko einer 2. eventuell 3. OP. (2 Klappen)

Bereinigte Statisken dafür kann ich keine finden.

Wieviel 64 jährige schaffen es bis zur 2. OP? Wieviele
bekommen Probleme bei der ReOP oder kurz danach.

Dasgleiche beim Marcumar. Wieviele haben Probleme nach 20 oder mehr Jahren Marcumar Einahme. Wie gravierend sind die eingetretenen Probleme?

Vielleicht kann mir jemanden bei der Recherche helfen.

Zur info: Ich habe vor sehr Alt zu werden.

Verena Herwich Österreich

Ich wollte Ihnen jetzt von den Erfahrungen meines Mannes berichten, habe aber gesehen, dass Ihr Eintrag schon länger her ist. Da Sie sich in der Zwischenzeit wohl schon entschieden haben, ist mein Bericht wahrscheinlich nicht mehr sehr sinnvoll.
LG, Verena Herwich

Herzklappe Annemarie Brenmoehl Sarstedt

Ich soll eine neue Herzklappe bekommen ,aber die Damen an der Rezeption haben seit 2019den Termin wegen einer Kontrolle immer wieder verschoben,und mir geht es wirklich schlecht kann nur noch 10schritte gehen um dann Luft zu schnappen,habe auch ein AtteSt von der Masken Befreiung,da mir schon oft die Beine weg gedacht sind,ich bin schon ganz verzweifelt.

Michael Peter Kostyszyn Krefeld

Ich würde an Ihrer Stelle nicht mit irgendwelchen Damen an der Rezeption reden und mich abwimmeln lassen.
Wenn es Ihnen schlecht geht,zögern Sie nicht den Krankenwagen zu rufen. Dann kommen Sie in der Klinik hoffentlich in die richtigen Hände eines guten Arztes.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffentlich eine gute Besserung 🍀🍀🍀😊

Klaus Werner Tübingen

Mein Vater soll mit 81 Jahren eine Tavi gesetzt bekommen aufgrund einer Aortenklappenstenose. Er ist leicht dement und hat Diabetes sowie PAVK mit offenem nicht heilendem Zeh. Soll er sich überhaupt noch operieren lassen? Hat jemand die Erfahrung gemacht, dass es funktionieren kann?

Elisabeth Wurz Offenburg

Hallo Klaus Werner,
mich würde interessieren wie Sie sich entschieden haben da mein Vater, ebenfalls 81 gerade in einer ähnlichen Situation ist und ich mir auch nicht sicher bin, ob die OP gelingen kann.

Bernd Kühner Cottbus

Ich erhielt im Vorjahr eine mechanische Aortenklappenprothese am Sana-Herzzentrum in Cottbus. Operiert wurde mit geöffnetem Brustkorb. In der Klinik fühlte ich mich von Anfang an sehr gut aufgehoben. Schmerzen waren erträglich. OP am Donnerstag, Mittwoch nächste Woche Entlassung. AHB wegen Vorhofflimmern verzögert, dafür aber dann deutlich weiter. Sechs Wochen nach der OP 4,5 km, 270 hm in 0:56 Minuten bei Puls unter 140. Die Klappe ist für mich zu hören. Solange sie "tickt", ist alles in Ordnung.

Gerda Wittenberg Bad Oeynhausen

Moin, ich wurde 2018 als Notfall eingeliefert (Schüttelfrost und Ohnmacht), Diagnose: Endokarditis - Sofort-OP. Da es mir schon länger nicht gut ging war ich 3 Tage vorher bei meinem Hausarzt, leider hatte er mich nicht abgehört, sondern Erkältungstabletten verschrieben. Mit meiner Bio-Herzklappe (Rind) geht es mir gut, nur macht die Tablette Moloprolol Succinat dick. Auch tun mir die Knochen weh, vermutlich altersbedingt (71 J. Also immer gut auf sich selbst aufpassen.
Beste Gesundheit für alle.

Herr Manfred de Vries Moormerland

Moin,
ich bin 59 J. alt und wurde am 22.02.21 am Herz wegen einer biskuspider Aortenklappe operiert. Die OP wurde in Oldenburg am offenen Herzen durchgeführt. Eingesetzt wurde eine biologische Klappe, Aortic Inspire Resilica, die noch recht "neu" auf dem Markt ist.
Zu einer biol. Klappe wurde mir von mehreren Ärzten bzw. Kardiologen geraten, die den Hauptnachteil durch die Einnahme von Blutverdünnern bei der mech. Klappe sehen.
Schmerzen nach der OP gibt es, jedoch ist die Schmerzmitteltherapie sehr gut, ausserdem überwiegte bei mir die Freude die OP gut überstanden zu haben.
Die "neue Aortenklappe" ist für das TAVI Verfahren vorbereitet, damit will ich sagen, wenn die neue Klappe in ca. 15 Jahren kommt, wird sie def. über die Leiste eingebracht.
Im Arbeitsleben bin ich wieder integriert. Seit 2 Mon. wieder mit dem Joggen angefangen, ca. 6km Strecke,ein Blick immer auf die Pulsuhr.
Probleme macht die Klappe manchmal vom Kopf her, wobei man sich fragt ob die OP notwendig gewesen wäre, vielleicht hätte man noch warten können.....und.....
Dann denke ich aber an die Worte des Kardiologen, ich sollte nicht mehr so lange warten, weil es wird NICHT BESSER und dann freue ich mich wieder über die Zeit und die Lebensqualität die mir durch die OP gegeben wurde.
Leider gibt es in Ostfriesland, auch Corona bedingt, wenig Herzsportgruppen und so bleibt der Ausstausch bzw. Fragen offen.
Jetzt im Oktober ist der ersten Termin beim Kardiologen zwecks Kontrolle. Bin aber positiv gestimmt.
Hoffe, kann mit meinem Bericht helfen die Ängste vor und nach der OP zu nehmen.

Michelle-Nicola KUHLMANN Düsseldorf

Hallo, 2
2020 hat man bei mir Aortenklappenstenose (Biskupide) festgestellt u. bin direkt in dem gleichen Jahr in Bad-Oyenhausen operiert worden. (Edwards) Biologische Herzklappe. Tatsächlich hatte ich riesige Angst mit den schlimmsten Vorstellungen. Ich dachte das ich so aufmerksam sein werde, das ich evtl. irgend etwas von der Op. mitbekommen würde, z.b. Herz Lungen Maschine, anschließen o. wieder rückgängig machen. Als ich wieder wach wurde dachte ich nur wie , jetzt schon fertig. . . Alles von Anfang bis Ende ist im HDZ einfach klasse gelaufen. Ich hatte im Vorfeld bei versch. KH. Gespräche geführt + dabei fühlte ich mich im HDZ schon sehr gut verstanden.

Dirk Mönchengladbach

Hallo, bei mir steht auch eine neue Herzklappe an und ich werde das wohl auch in Bad Oeyenhausen machen lassen.
Mich würde interessieren, wo Sie die Anschlussheilbehandlung gemacht haben.
Vielen Dank im Voraus und viele Grüße aus Mönchengladnach 👍

Nelson K. Frankfurt/M.

Hallo zusammen,
ich bin 48 Jahre alt und bekomme in zwei Wochen einen Aortenklappenersatz per OP am offenen Herzen (in Bad Nauheim). Aufgrund bikuspider Aortenklappe liegt bei mir sowohl eine Stenose als auch Insuffizienz vor. Auch ist die Aorta geweitet, sodass diese dann ebenfalls operiert wird.
Nun stehe ich vor der Entscheidung ob mechanischer oder biologischer Klappenersatz. Die jeweiligen Vor- und Nachteile dürften hier ja bekannt sein. Die mechanische Klappe bedarf der lebenslangen täglichen Einnahme von Marcumar, wobei diese wohl auch lebenslang halten wird. Hingegen hält der biologische Klappenersatz nur 10-15 Jahre, jedoch entfällt die Einnahme von Marcumar. Meine Ärztin meinte, dass die Chirurgen mir wohl zu einer mechanischen Klappe raten werden.
Da ich ja noch (hoffentlich) lange zu leben habe, schreckt mich die lebenslange Einnahme von Marcumar ab. Ich bin bin sportlich aktiv und reise gerne. Es besteht zwar kein erhöhtes Risiko von schwerwiegenden Verletzungen, aber hin und wieder gibt es beim Sport (v.a. Fußball) oder auch im Alltag bzw. Urlaub kleinere Verletzungen/Wunden. Auf der anderen Seite will ich natürlich eine zweite OP am offenen Herzen vermeiden und frage mich, ob der biologische Klappenersatz, wenn dieser verschlissen ist, nicht minimalinvasiv bzw. per TAVI ersetzt werden kann. Außerdem wüsste ich gerne, ob nicht die sog. Ross-OP bei mir in Frage käme. Diese wird ja angeblich vor allem bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt.
Dies sind viele Fragen, aber ich wäre für jedwede Info, Erfahrung und dahingehende Tipps dankbar!

Beste Grüße!

Christian Schreiber Hellenhahn-Schellenberg

Ich bin 40 und hatte eine angeborene leichte Insuffizienz und in den letzten 10 Jahren kam noch eine schwere Stenose dazu, habe auch lange überlegt, wegen dem Marcumar. Aber letztendlich kann ich persönlich besser damit leben als mit der Gewissheit, noch mehrfach unter das Messer zu müssen! Und die OP ist nicht ohne, grad bei zunehmendem Alter und wenn man schon einen Klappenaustausch hatte! Zumal, mittlerweile gibt es solche Bluttests wie für Diabetiker auch um den INR Wert zuhause schnell und einfach bestimmen zu können. Mein Kardiologe meinte, damit wäre es ein Kinderspiel, den wert auf einem Niedrigen Zielwert zu halten

Michelle-Nicola KUHLMANN Düsseldorf

Hallo Nelson,
bin 55j. + genau deswegen habe ich mich für eine Biologische Herzklappe endschieden. Ich wollte auch kein Makumar nehmen. Man weiß nie welche Tbl. später noch genommen werden muss. Wie Sie sagen z.b. Insuffifizenz? Alles gute für Sie ...
M.N.K.

Herr Guido Grunwald Bochum

Hallo,
ich habe am 27. April diesen Jahres eine neue Aortenklappe bekommen und habe mich nach dem Gespräch mit meinem Arzt für eine Biologische Klappe entschieden. Die neuste Generation von Biologischen Herzklappen sind sehr robust und können durchaus auch mal 20 Jahre halten. Und selbst wenn es wirklich nur 10 Jahre sind, hat sich die Klappen Chirurgie bis dahin so weiterentwickelt das der Klappentausch sicherlich minimalinversiv (Tavi) ablaufen kann. Zu der lebenslangen einnahme von Macumar und der damit einhergehenden regelmäßigen Bestimmung der Blutwerte, machen künstliche Klappen auch klickende Geräusche, die man in einem ruhigen Schlafzimmer hört. Mein Herz mechanisch arbeiten zu hören, kam für mich nicht in Frage!

herz op Jürgen Liehr Berlin

Hallo !
Bitte nicht stur daran festhalten das die mechanische Aortenklappe ein Leben lang hält,meine mechanische hielt genau 7 Monate dann enstand ein grosses Leck und in einer halben not op wurde mir ohne meines wissens eine biologische aortenklappe eingebaut wodurch mir im herzzentrum berlin das Leben gerettet wurde.TAVI ist auf alle Fälle eine tolle Alternative wird aber meistens bei hochrisiko Patienten oder älteren vorgenommen.
Mit freundlichen Grüssen Jürgen L. aus Berlin Reinickendorf

monsioer da dockta zuerich

aortenklappe mit 40J ersetzt st. judes mechanical; seit dann auf Marcumar. bin sportlich ebenfalls sehr aktiv und reise gerne, beim biken eher cross-country (geringeres sturzrisiko) und beim ski fahren lasse ich die akrobatik weg. keine wirklichen probleme mit dem marcumar (man verblutet nicht, wenn man sich beim rasieren schneidet); aber marcumar scheint mit allem zu interagieren (alkohol, antibiotika, etc etc), also haeufig messen und ggf anpassen. man hat mir damals von einer bio-klappe abgeraten, da diese bei juengeren patienten mit gutem stoff-wechsel eher 8J als 15J halten wuerden (macht Sinn fuer mich, habe aber keine Zahlen um das zu belegen) - alles gute fuer die Op; PS: war nach 5 tagen aus dem spital und nach 4 wochen wieder 50% bei der arbeit, nach ca 6 monaten wieder voll da (li herzkammer auf normalgroesse zurueck)

Claudia

Hallo Nelson,
meine Name ist Claudia und ich wollte Dich mal fragen für was du Dich entschieden hast. Ich habe mit meinen 53 Jahren auch diese Situation das ich irgendwann unter das Messer muss. Ich habe eine biskuspide Aortenklappe und meine Herzklappe ist Anfang hochgradig verkalkt. Dazu kommt noch ein aneurhysma ascidens. Mir wurde die Herzklinik in Mainz empfohlen, wobei ich auch sicher nach Bad Nauheim gehen könnte. Alles schwierige Entscheidungen, aber das kennst du ja. Ich hoffe Dir geht es gut du hast es ja schon länger überstanden. LG :-)

Herr T Gran Kandern

Ich nehme Marcumar nach der Aortenklappen Op 1984 nun 38 Jahre. Beim Sport kein Problem. Vor eventuellen weiteren Eingriffen wird der INR angepasst. Seit 10 Jahren mache ich den INR Selbsttest mit dem Coagucheck.
Etwas Vorsicht und Sie können mit dem Medikament gut leben. Beste Grüße

Friederike Henrich Hamm

Ich habe am 2.8. eine Tavi und ziemliche Angst. Bin mit 83 Jahren noch fit.
Werde ich danach viel Zeit benötigen, um auf die" Beine" zu kommen, d. h. wieder etwas belastbarer sein?? Kann mir bitte jemand hier eine kl. Info mailen?
Vielen vielen Dank.Friederike
hspeedaway@sol. com

Norbert B Brandenburg

Bei mir (61) wurde eine Mitralklappeninsuffizienz festgestellt die mittels "minimalinvasiver Mitralklappenrekonstruktion" im Herbst am dHZB operiert werden soll. Mein Kardiologe sagte, dass ich die besten Voraussetzungen zu dieser OP hätte da ich bis jetzt beschwerdefrei bin. Je näher der OP Termin rückt desto mehr Angst habe ich allerdings. Nicht vor der eigentlichen OP sondern was nach der OP auf einen zukommt. Wie fühlt man sich nach der OP? Hat man große Schmerzen? Wann werden die Drainagen gezogen? Im Internet habe ich nur Patientenberichte über das "Mitral-Clipping-Verfahren" oder "TAVI-Verfahren" gefunden. Vielleicht kann jemand über seine Erfahrungen nach einer Mitralklappenrekonstruktion berichten.

Viele Grüße
Norbert B

Thomas Winter Berlin

Hallo,
bei mir (67) wurde jetzt am Mittwoch den 16.6. eine Mitralklappenrekonstruktion im DHZB durchgeführt. Die OP erfolgte gleich morgens und dauerte ca. drei Stunden.
Nachmittags wacht man auf der Intensivstation auf und verbleibt dort ca. 24 Stunden. Nach der OP ist man noch ziemlich benommen, aber schmerzfrei aufgrund der starken Schmerzmittel (Opiate). Am Donnerstagnachmittag erfolgte bereits die Verlegung auf die Akutstation. Die Drainagen bzw. Katheter wurden nach und nach gezogen, die letzte am Montag. Bereits am Sonntag erfolgte der "erste Spaziergang" zusammen mit einer Schwester, so dass ich danach selbstständig die Toilette aufsuchen konnte.
Eine Woche nach der OP erfolgte die Verlegung in das Paulinenkrankenhaus, einer Dependance des DHZB und die Entlassung nach Hause dann am Samstag, also anderthalb Wochen nach der OP. Schmerzen hatte ich überhaupt nicht und die Schmerzmittel habe nach einer Woche auch nicht mehr benötigt.

Joachim Müller Bamberg

Also ich wurde gestern aus dem Krankenhaus nach so einer OP entlassen. Die Drainagen werden ca am 2. Tag gezogen, je nachdem wie viel noch kommt. Die ersten 2-3 Tage leidet man schon, aber durch die Nachwirkung der Narkose. Viel schlimmer sind bei mir die Schmerzen an der Achsel. Kann fast nichts mit rechts machen und weiß nicht mal wie ich schmerzfrei laufen kann. Laut Oberarzt haben sie da wohl den Nerv genervt. Dauert so ein bis 2 Wochen meinte er. Ich bin gespannt.. Andere Beschwerden habe ich nicht, ausser das ich am 6. Tag nach der OP urplötzlich Herzrasen bekam. Grund dafür war/ist Kaliummangel, was mit Infusionen versucht wurde zu bekämpfen. Nach 6,5 Stunden des Ruhepulses von 160 habe ich etwas gegessen und getrunken. Sofort danach war der Puls bei 70, was mir aber natürlich auch nichts gebracht hat, sondern meinen Aufenthalt zm 2 Tage verlängert hat. Ich hoffe ich konnte dir helfen. Ach ja, ich habe das in Bad Neustadt/Saale machen lassen

Werner

Hallo Norbert.
Von der OP musst du keine Angst haben. Gesunder Respekt ist OK.
Da du von der OP sowieso nichts mitbekommst, wachst du auf der Intensivstation schmerzfrei auf.
Am selben Tag wirst du auf die normale Station verlegt. Danach gehts zügig voran und es bessert sich der Allgemeinzustand. Die Rippen wo der Zugang für die OP war schmerz ziemlich bei Bewegung. Der pacemaker wir am 3 Tag entfernt. Schmerzt nicht nur etwas unangenehm.
Nach knapp einer Woche wirst Du entlassen. Danach Reha. Ich habe eine ambulante Reha gewählt. War sehr gut.
Man ist schnell wieder fit und spürt praktisch nichts mehr vom Eingriff.
Wenn du noch Fragen hast melde Dich.
Wünsche Dir alles Gute für die OP.
Werner

Anonymer Gast

Ich, weibl., 54 Jahre, bin vor 3 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden nach einer Mitralklappenrekonstruktion. Im Moment bin ich schon beim kleinsten Anstieg beim Spazieren gehen platt und kriege keine Luft. Jetzt warte ich auf die Genehmigung zur Reha und hoffe schnell wieder auf die Beine zu kommen. Wie ist es dir ergangen?

Herzklappen op Jan Borghoff Ahlen

Hallo Norbert , ich habe genau so einen eingriff hinter mir und möchte dich gerne fragen wie es dir nach der Op ergangen ist wie warst du mental zurecht und wie ging es dir im allgemeinen ?

Nette grüße jan

Angelika Ifraimova Bad Nauheim

Mein Mann wird am Herzoperiert! Herzklappe wechseln!

Wolfgang Kettel Bad Bramstedt

Ich hatte vor 4 Monaten einen Herzinfarkt und wurde in das Segeberger Herzzentrum eingeliefert. Man stellte fest, dass die Aortenklappe defekt war. ich bekam eine neue. von den ganzen Operationen habe ich nichts mitbekommen, hatte keine Schmerzenund fühlte mich schon ganz wohl. Anschließend wurde auch noch eine Defibrilator eingesetzt, auch ohne Komplikationen. Ich wurde bei jedem anstehenden Eingriff von den Ärzten bestens informiert. Bei der dann anstehenden Reha hatte ich das Pech, dass die Oberärztin Corona hatte und hat mich infiziert. Jetzt hatte ich noch zusätzlich 5 Wochen Quarantäne. Nach der Entlassung aus der Reha und der Quarantäne fühlte ich mich recht schlapp und hatte Gleichgewichtsstörungwen. Ich habe dann eine Therapie begonnen, sehr erfolgreich. Zudem noch Fitness-Training. Ich bin jetzt soweit, dass ich 10 km auf dem Fahrrad schaffe und etwa 600 Meter auf dem Laufband.

Ricardo

Guten Morgen
Was für eine Therapie war das?
Ich fühle mich acht Wochen nach ross op immer noch sehr schlapp ich komme nicht auf die Beine und da mit 47
Hoffe das es bald besser wird.

Herr Klaus Strutzberg Cottbus

Erfahrungen zu meiner Aortenklappen OP 2019

Ich hoffen, dass ich hier mit helfen kann, die Ängste vor und nach der Herz OP zu minimieren.

2019 machte sich die Herzklappenverkalkung durch sich stetig verringernde allgemeiner Belastbarkeit mit einhergehender Übelkeit bemerkbar. Vierteljährlich konnte die Verschlechterung der Klappengeometrie kardiologisch gemessen werden.
Die OP konnte somit geplant werden. Nach umfangreichen Recherchen habe ich mich für eine MIC mit biologischer Herzklappe entschieden und mit einen entsprechenden Chirurg persönlichen Kontakt aufgenommen.
Ich war UNBEDINGT gewillt, nach der OP frühestmöglich wieder auf die Beine zu kommen (Familie, Haus, Hof, Garten, Sport und Beruf).
Nach der OP mit 62 Jahren galt tatsächlich der erste Blick dem Sternum, es war unversehrt. Die OP erfolgte durch die Rippen.
Nach 7 Tagen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Nach 2 Wochen fuhr ich mit meinen PKW zur 3wöchigen AHB in unmittelbarster Wohnnähe (Sternum ist ja intakt). Nach etwas mehr als 6 Wochen konnte der Job ohne Wiedereingliederung wieder aufgenommen werden.
Im Juni 2021 wurde die erste >200 km Fahrrad Nonstop Tour absolviert (ca. 13h auf dem Sattel, 212km, Ebike). Natürlich wurde vorher stetig steigern trainiert. Nun sind 230-250km Nonstop Radtouren ein Ziel.
Mir geht es sehr, sehr viel besser als vorher. Als Medizin nehme ich ASS 100 und Valsartan, mehr nicht.
Stetig verfolge ich die Entwicklung der Herzklappenchirurgie. In 10-20 Jahren hoffe ich auf den Ersatz durch TAVI mit einer textilen oder 3D gedruckter Herzklappe.

mit besten Grüßen
Klaus S

Eugen Weiß Minfeld

Hallo Klaus,

ich würde mich freuen wenn Du Dich mal bei mir meldest zwecks Austausch der Erfahrungen, da ich das noch vor mir habe. Email: eddy-weiss@web.de
Gruss Eugen

Eugen Weiß Minfeld

Hallo Klaus,

würdest Du mich bitte per email mal anschreiben? Würde gerne zwecks Erfahrungsaustausch mit Dir in Kontakt treten. Gruss Eugen
eddy-weiss@web.de

Christine Bergmann 56743 Mendig

Hallo Klaus, das hört sich ja gut an, hoffe es geht dir immer noch so gut und du kannst weiterhin deinen Sport machen. Habe diese op noch vor mir,bin 58 Jahre und bis Januar diesen Jahres 3x die Woche gelaufen ! hatte einen Termin im Okt. Uni Bonn, auchMinimalinvasiv, musste aber verschoben werden , da ich eine Nierenbeckenentzündung hatte. Würde gerne noch mehr erfahren . Kontakt Tinibergmann@gmx. de
Liebe Grüße
Christine

Detlef B

Ich brauche wohl bald eine neue Herzklappe und lese immer wieder, daß auch jüngere (bin 62 Jahre alt) eine Tavi bekommen haben.
Kann mir jemand einen Tipp geben, in welchem Herzzentrum dies wohl eventuell eher möglich ist und die Tavi vielleicht dort schon sozusagen zum Goldstandard gehört.

Herr Klaus Strutzberg Cottbus

Hallo Detlef B,
also hier mein Aortenklappen OP Bericht:
Befund nach der OP: "schwere Verkalkung mit holzartigen Verkalkungstrukturen, Einsatz einer Medtronic Hancock"
- Voraussage Kardiologe: TAVI nur für >75 Jahre
- 2019 OP mit 62 Jahren in Cottbus nach Methode MIC (Sternum bleibt vollkommen intakt!)
- 14 Tage nach OP mit PKW zur AHB in Wohnortnähe
- 6 Wochen nach OP ohne Wiedereingliederung als Fernpendler wieder im Beruf tätig
- 2021 meine erste 212km/13h Nonstop Radtour absolviert, natürlich vorher stetig steigern trainiert (nun 250 km als Ziel).

Mein Tipp ist die Schlüsselloch Chirurgie. Hier wird die Herzklappe durch den Rippenbereich eingesetzt.
Ich habe zwar nun eine Behinderung von 30%, bin aber wesentlich fitter als vorher.
In der erwartenden kommenden OP in 10-20 Jahren hoffe ich die Verfügbarkeit von textilen oder gedruckten Herzklappen.

mit besten Grüßen
Klaus S

Anonymer Gast

Hallo ich bin Enrico, mir wurde vor zwei Jahren eine biologische Herzklappe eingesetzt da meine eigene durch die Medikamente zerstört war..

Herr Alexander Muth Unna

Sehr geehrter Herr B.

fahren Sie in das bekannte Herzzentrum nach Bad Oeynhausen. Dort sind die absoluten Fachleute. Ich habe im Jahre 2004 dort eine neue Mitralklappe bekommen, und bin bis heute sehr glücklich damit. Besser kann es nicht sein.

Elke M Much

Habe vor 7 Tagen im HDZ NRW in Bad Oeynhausen per TAVI eine neue Aortenklappe -Edwards Sapien 3 Ultra erhalten. Nach 2 Stunden war ich auf Intensivstation und nach 6 Stunden auf Normalstation. Eine Einblutung in der linken Leiste war die einzige Komplikation.
Die Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge waren perfekt. Habe mich immer gut aufgehoben gefühlt. Hier sind Profis!Entlassung nach 6 Tagen.
Bin 64 Jahre und habe mir die TAVI durch eine Studienteilnahme sichern können. Da wollen wir doch mal beweisen dass TAVI auch für „ Junge“ passt. Ich habe Vertrauen in die Technik und freue mich über eine schnelle Regeneration und Rückkehr ins Berufsleben.

Ser X Berlin

Hallo an alle Betroffene,

Mein Mann wurde vor 9 Wochen am offenen Herzen operiert. Er ist 48 Jahre alt und ein sportlicher Mensch. Er lebt gesund und achtet auf seine Ernährung. Leider arbeitet er sehr sehr viel. Schon sehr früh hat er damit angefangen. Nur durch sein drängeln wurde bei einer Routine Untersuchung auch ein Herzecho gemacht. Schock Diagnose für uns. Aorten Aneurysma und Klappenfehler. Bislang unbekannt gewesen.
Im Herzzentrum wurde mein Mann operiert. Die Operation war ohne Kompilationen zum Glück. Nach der Operation hatte mein man Ödeme und hat sehr gelitten.
Auch eine Reha hat er gemacht. Eine ambulante Reha. Jetzt nach 9 Wochen ist die Wunde nicht verheilt. Ständige ist die Naht aufgegangen . Wunde wurde wie von dem Wundärzten angewiesen versorgt. Auch ein Erguss im Herzen ist nicht besser, sowie 400ml Wasser an der rechten Lunge. Heute wurde bei der CT festgestellt, das sein Brustkorb nicht verheilt ist. Die Knochen sind überhaupt nicht zugewachsen / verheilt.
Sein Allgemeinzustand ist viel besser. Er ist nicht wie früher aber besser als die ersten 5 -6 Wochen. Dennoch mache ich mir große Sorgen. Laut den Ärzten müsste der Brustkorb in 2-3 Monaten verheilt sein. Wunde müsste verheilt sein und das Wasser in der Lunge ... abwarten 🤯 wie lange noch abwarten.
Hat einer die selben Probleme gehabt?
Vielen Dank im Voraus und alles gute Besserung und alles gute für die Zukunft

Meine Erfahrung Isabelle Popp Zürich

Nun ich bin 39 jahre alt
Und hatte im 2016 meine zweite Herz Op Mitralklappe. Die Op verlief natürlich gut. Ich muss jedoch sagen, das ich ein drittes mal das ganze nicht mit mache. Ich finde die Schmerzen wenn man aufwacht wirklich richtig schlimm.
Ich fühle mich sicher ca 3 Monate wie tod. Ich konnte kaum laufen kaum atmen. Der Brustkorb schmerz bei jeder Bewegung, einfach nur schlimm.
Und leider habe ich auch Depressionen bekommen und Ängste. Ich denke immer, man operiert nicht nur am Herz herum, sondern man kratzt bei so einer Op auch an der ( Seele ) rum.
Also so viel zur offener Herz Op. Von mir.
Denke vor der Op selbst muss man keine Anst haben die haben das gut im Griff.

Manuela Sesuru Plankstadt

Ich wurde am 17.10.2019 am offenen Herzen operiert. 13 Jahre lang wurde nicht erkannt das ich eine bikuspidale Aortenklappe habe. Und dadurch ein Aneurysma der Aorta ascendense.
Nun habe ich eine mechanische Aortenklappe und einen subkutanen Defibrillator. Gab post OP Komplikationen. Ich habe mich zurückgekämpft.
Leider sind meine schon damals bestehenden Schlafstörungen dramatisch schlechter gewordene. Ich habe zu der Aortenklappe auch noch eine Hemibogenprothese. Quasi ein Verstärker. Mittlerweile habe ich glaube ich alles an Medikamenten ausprobiert, was ich nehmen darf. Muss immer auf die QT Zeit achten
Für Tipps wäre ich sehr dankbar

3 Monate nach der OP konnte ich zum Glück an einer Schulung für Selbstmanagment zur INR Messung teilnehmen . Das erleichtert doch schon sehr

Ute B Tübingen

Ich habe übermorgen eine Aortaklappenersatz-OP vor mir, am offenen Herzen, für Tavi bin ich offenbar noch zu jung (mit 60). Aufgrund einer früheren Bestrahlung des Brustkorbs ist die Klappe hochgradig verkalkt - daher Stenose und Insuffizienz.
Ich habe das Herzzentrum in Bad Krozingen gewählt und war bei meinem ersten Aufenthalt sehr angetan von der Expertise der Spezialisten wie auch von der Zugewandtheit des gesamten Personals. Nach den Voruntersuchungen sollte eigentlich gleich die OP erfolgen, doch leider hat mich COVID indirekt erwischt, die Intensivstation war voll, und man schickte mich wieder für zehn Tage nach Hause.
Jetzt habe ich die Angst ein zweites Mal im Nacken, aber ich hoffe, dass alles gut geht - und bin jetzt noch etwas besser informiert.
Die Beiträge hier haben mir auch geholfen, vielen Dank für die Berichte und die Ermutigungen. Als Rehaklinik habe ich mir auch die Mettnau ausgesucht und freue mich drauf. Ein bisschen geschockt war ich jetzt doch von der Dauer der Genesungsphase... aber das scheint ja auch sehr unterschiedlich zu sein. Ich bin gespannt und letztlich auch sehr zuversichtlich.

Frau Karen Wiwjorra Berlin

Liebe Frau Ute,
mich würde interessieren, wie es Ihnen inzwischen in Bad Krozingen ergangen ist und wie der Genesungsprozess war. Ihnen alles Gute!
Karen Wiwjorra

Romana

Hallo zusammen,
mich betrifft es nicht selbst, sondern meinen Mann. Er ist 31 Jahre jung und ihm wurde nun eine künstliche Herzklappe eingesetzt.

Er hatte über zwei Monate vorher Fieber und Schüttelfrost, die verkürzte Herzklappe war bekannt, aber der Kardiologe hat das wohl nur überflogen, weshalb mein Mann noch Wochen leiden musste.

Entweder hat man in der heutigen Zeit Corona, oder man ist gesund.

Irgendwann wusste ich mir nicht mehr zu helfen und ich habe den Notarzt gerufen und auch darauf bestanden, dass sie in mitnehmen. Im Krankenhaus wurde sein Herz mit einem Herzecho angesehen und daraufhin wurde er sofort nach Bad Neustadt an der Saale gebracht und dort 6 Stunden Notoperiert. Er hatte viele Thromben am Herz , eine schlimme Entzündung und ihm wurde dann eben eine mechanische Herzklappe eingesetzt.

Wir haben den Schock nun einigermaßen verdaut, er wird einige Wochen weg sein, schlägt sich aber super und es scheint bisher ohne Komplikationen zu heilen.

Nun wird er ja lebenslang Marcumar nehmen. Hat hierzu jemand Erfahrungen, wie die ersten Monate nach dem Krankenhaus und nach der Reha daheim ablaufen werden?

Muss er wöchentlich zum Arzt? Muss er da zum Hausarzt oder zum Kardiologen?
Was kann ich schon im Vorfeld für ihn organisieren, damit er sich leicht und schnell einlebt ? Wie komme ich an das Gerät, welches den INR Wert misst? und wie oft würde man das dann machen müssen?

Wie verhaltet ihr euch im Urlaub? Wenn ich an unseren letzten Kroatien Urlaub denke, bei dem man sich so leicht im Meer mal an einer scharfkantigen Klippe schneiden kann.. ich sehe einfach nun überall Gefahren, vielleicht kann mir jemand durch Informationen die Angst nehmen.

Liebe Grüße, Romy

Hr. Bernd Brunner Waldbronn

Hallo Romy, das Marcumar stellt der Hausarzt ein.
Viele Grüße Bernd

Sandra J. Nordhessen

Liebe Romy, zum Herz kann ich dir leider nichts sagen... allerdings zur Sorge mit dem Blutverdünner. Ich trage beim Autofahren ein Notfallarmband. Das gibt mir ein sichereres Gefühl falls wir mal einen Unfall erleben. Das kann man fertig mit dem passenden Medikamentenname bestellen. Ansonsten, wenn man sich doch mal im Haushalt, oder an der Arbeit verletzt kann es schon mal stärker und länger bluten, aber das bedeutet bei kleinen Verletzungen keine Lebensgefahr.
Auf jeden Fall Notfallausweis immer dabei haben und evtl. Armband tragen. Alles Gute für deinen Mann. Herzliche Grüße Sandra
Achso, das INR Gerät bekommst du sicher im Sanitätshaus. Wie oft messen und wie der INR eingestellt sein soll besprecht ihr mit dem Kardiologe bzw. Hausarzt.

Kai Nedwidek

Hallo Romy,

Ich hatte vor 4 Wochen eine Mitralklappenrekonstruktion und muss jetzt (nur) drei Monate Marcumar nehmen.

Mittlerweile kann man im Notfallbereich des Handys wichtige Informationen wie Namen, Notfallkontakte, Erkrankungen und die Medikamentenliste speichern, welche bei einem Unfall durch die Rettungskräfte abgerufen werden können.

Ich bin Polizist und nutze das bei Notfällen, vorallem bei jungen Leuten, weil diese das auch oft speichern.

Ich bin selbst noch recht jung und kann nur sagen, dass das Einstellen des INR bei mir immernoch andauert, wobei dein Mann bei dauerhafter Einnahme bestimmt einen INR Management Kurs machen kann, um diesen dann selbst zu messen und die Medikation einzustellen (ähnlich Diabetes).

Ich drücke Euch die Daumen, dass weiter alles gut läuft!

Grüße
Kai

Anonymer Gast

Hallo Ihr Lieben,

ich wollte euch kurz eine Rückmeldung geben, mein Mann ist jetzt seit zwei Wochen wieder daheim und langsam normalisiert sich alles, auch meine Sorgen. Aber es freut mich sehr, dass mir geantwortet wurde und auf meine Bedenken eingegangen wurde , vielen Dank!

Liebe Grüße, eure Romy

Doris Bayer Schlangenbad- Wambach

@Kai Nedwidek
Ich hatte letzte Woche meine Herzklappenrekonstruktion, bin jetzt seid 2 Tagen zu Hause und warte jetzt auf die Genehmigung der Reha. Kannstdu mir sagen, wie lange es in etwa dauert bis man wieder fit ist? Ich bin auch im Krankenhaus immer schon raus und war kurze Strecken spazieren. Freue mich auf Nachricht
Schöne Grüße Doris

Renate Scheel 30459 Hannover

Hallo Romy,

als Betroffene in eben jener Klinik im Okt. 2018 als Herznotfall operiert, hatte ich identische Probleme. 7 OPs lang bis Febr. 2019 lief das Programm.
Statt Macumar nahm ich wegen Unverträglichkeiten verschiedene Blutverdünner.
Leber-, Gallen-, Nieren-, Magenstau habe ich seitdem und muss mit Toresemit täglich das Herzwasser ausleiten. Das greift mich täglich hart an,
weil ja auch Spurenelemente u. ähnliche wichtige Stoffe mit ausgeleitet werden.
Mein Tip wäre: u. a. täglich 5.000 i. E. Vit. D3 + Vit. K2, das soll sogar gegen Corona eine bessere Immunität geben.
Ich praktiziere das sewit 2019, nachdem ich diesbezüglich eine USA Studie las. Im September hatte ich mir Corona in unserer Uniklinik miotgebracht, und überstanden. Doch heute bei der Schrittmacherkontrolle/Ultrschall erfuhr ich, dass meine rechte Herzklappe nun auch undicht ist und operiert werden soll. Das geht jetzt schon mit einem Clip wie bei der linken Herzklappe.
Außerdem nehme ich seit etwa 2019 das vergessene Herzmittel Strophanthin, mit dem man bis in die 70er Jahre Herzkasper behandelte.
Dann kam die Pharma mit ihren neu entwickelten Medis und verdiente sich viel Geld damit. Das Strophanthin muss man selbst kaufen und sich vorher einen Arzt suchen, der das Mittel kennt, den Patienten begleitet und es verordnet. Die Schloss Apotheke in Koblenz und die Flora Apotheke in Hannover stellen das Strophanthin her.
Es gibt den Strophanthus Verein e. V.
Über das Internet kam ich auf dieses für mich verträgliche geniale Medikament.

Wie geht es Ihrem Mann jetzt?

Haben Sie eine friedvolle, harmonische Weihnachtszeit
und ein positives 2022

Renate Scheel aus Hannover

Michael Schulz München

Viele Beiträge in diesem Forum spiegeln die Angst wider, die vor so einer OP besteht. Vielleicht kann ich mit meinen Erfahrungen ein wenig helfen.

Das Wichtigste vorab: eine defekte Herzklappe ist ein mechanisches Problem. Wie im Auto oder jedem anderen Gerät hilft nur der Ersatz durch ein neues Ventil. Zu hoffen, dass es wieder besser wird, ist aussichtslos und je länger man wartet, desto schlimmer wird es.

Ich hatte einen angeborenen Aortenklappenfehler, bikuspide. Mit 40 begannen die Probleme, erst sanft (Atemnot) dann zunehmend ernsthaft (Ohnmachten) mit Wasser in den Beinen.

Ganz wichtig: eine Stenose verläuft exponentiell, d.h. der Vorgang beschleunigt sich rapide. Am Ende hatte meine Klappe ein paar Quadrat-Millimeter freie Öffnung, der Herzmuskel pumpt wie wild gegen eine sich zunehmend verengende Öffnung und schwillt an. Wartet man zu lange, wird der Muskel dauerhaft insuffizient.

Eine Stenose ist lebensbedrohlich. Hinzuwarten ist aussichtslos. Buchstäblich in letzter Minute kam ich in gute Hände, Prof. Lange am DHM (Deutsches Herzzentrum München).

Die OP verlief sehr gut, ich bekam eine Bioklappe, nach 1 Woche Herzzentrum verbrachte ich 3 Wochen in der Lauterbacher Mühle.

Ich konnte mir nicht vorstellen, jemals wieder die Pflichten eines Familienvaters vollumfänglich erfüllen zu können oder gar eine Firma zu leiten aber sieh da, beides war möglich.

Etwa 11-12 Jahre nach dieser ersten OP begann ich stark abzunehmen. Im DHM riet Prof. Lange zu einem klassischen Austausch der ermüdeten und verkalkten Klappe.

Man ist routinierter bei der zweiten OP, weiß, was auf einen zukommt. Am Tag davor passiert man ein, es gibt etliche Untersuchungen inkl. Herzkatheter.

Ganz wichtig: eine Klappen-Insuffizienz ist weniger dringend als eine Stenose, man hat mehr Zeit sich mit dem Unabwendbaren abzufinden. Man kann seine Dinge vorher ordentlich regeln (zB Testament) und ohne Eile einen OP-Termin festlegen.

Auch diese zweite OP verlief sehr gut.

Ganz wichtig nach der OP: sobald wie möglich in die Senkrechte kommen, einfach 1h sitzen und nicht liegen, sobald wie möglich weg mit dem Urin-Katheter und den Schläuchen im Brustraum.

Seitdem sind 8 Jahre vergangen, ich war seitdem nicht ein einziges Mal beim Arzt oder Kardiologen und lebe ein vollkommen normales Leben mit meiner zweiten Bioklappe. Trotzdem weiss ich, dass ich in ein paar Jahren wieder ‚fällig‘ bin.

Ich weiss natürlich nicht, ob man meine Erfahrungen verallgemeinern kann. Und neben dem rein mechanisch-chirurgischen gibt es auch noch ein anderes Erleben.

Uwe Steinbach Cottbus

Hallo! Ich hatte vor sechs Wochen eine biologische Herzklappe bekommen . Jetzt fühle ich mich Sauwohl ,hatte Aortenklappenstenose 3.Was mich aber verunsichert die Herzleistung lag während der Operation.bei 25%. Verbessert sich der Wert? Mit freundlichen Grüßen Uwe!

Otto Vogrl München

Lieber Michael Schulze,

sehr schön, dass es Ihnen wieder gut geht.
ich bin 61 Jahre alt und erhielt vor 1 Woche die Diagnose schwere Stenose. Am Montag habe ich einen OP vorbereitenden Termin bei Prof. Lamm/Artemis Klinik und großen Respekt, ja Angst vor dem vollständigen öffnen meines Brustkorbs und dem dann sehr langwierigen Genesungsprozess.

Meine Fragen:
welche OP Methode wurde bei Ihnen angewendet?
welchen Klappenersatz erhielten Sie?
Wie lange dauerte Ihr Genesungsprozess?
Waren Sie auf ambulanter oder Stationärer Reha?

Gerne können Sie mir auch unter oe.vogel@kabelmail.de Antworten.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Otto Vogel

Christa B Düsseldorf

Ende Januar 2021 wurde ich, 68, Rentnerin, wegen mittel- bis schwergradiger Mitralklappeninsuffizienz am Klinikum Dortmund minimalinvasiv operiert, d.h. der Zugang erfolgte durch die Rippen. Die Klappe wurde rekonstruiert, sie war durch eine Entzündung vernarbt, von der ich bisher nichts gewußt hatte. Dieser Befund wurde erst bei der OP entdeckt. OP-Dauer 4 Stunden, danach 2 Tage auf der Intensivstation mit völligem Verlust des Zeitgefühls, Angst vor Verlust meiner geistigen Fähigkeiten, Halluzinationen. Diese blieben auch auf der Normalstation noch eine Woche. Ich war ohne Schlaf für etwa 10 Tage, kurzes Einnicken mit Aplträumen und Angstzuständen. Schmerzen wurden gut durch Schmerzmittel unterdrückt. 2 Tage Übelkeit, Sehstörungen, die noch 6 Wochen lang immer wieder auftraten, ebenso wie Lähmungserscheinungen der rechten Hand und des Unterarms. Die 3wöchige Reha tat gut, sportliche Betätigung und der Aufbau von Muskeln. Treppen steigen wurde wieder möglich. Meine Depressionen wurden leider nicht behandelt. Sie lassen allmählich nach. Insgesamt waren die Folgen des Eingriffs so gravierend, wie ich es vorher nie für möglich gehalten hätte. Darauf hatte mich auch niemand vorbereitet. Noch immer schlägt mein Herz zu schnell. Das hatte ich vor der OP noch nie. Ich nehme Betablocker Bisoprolol dagegen. Ich hoffe, nicht für immer.
Die OP und die Betreuung im Klinikum Dortmund waren hervorragend. Ich kann diese Klinik nur jedem empfehlen. Doch was eine OP am Herzen mit Herz-Lungen-Maschine alles auslöst, ist nicht zu unterschätzen. Jetzt, nach fast 3 Monaten, fühle ich mich halbwegs wieder normal. Der psychische Faktor wird meiner Meinung noch nicht genug beachtet und bei der Vorbereitung wird nicht darauf hingewiesen.

Herr Jürgen Sporenberg Herne

Hallo Christa. Ich bin zur Zeit ebenfalls in Klinikum Dortmund wegen eines AKE.

Ich habe die selben postoperativen Erfahrungen gemacht. Desorientierung, delirantes Syndrom und zum Teil heftige Ängste. Ich deute dies als Komplikation der Narkose. Erst mehrere Tage nach der OP auf normalstation hatte ich kein Alpträume mehr. Besser beschrieben als Träume dir einen Teil der Realität mit diesen Fantasiewelten vereinte. Damit verbunden Angst vor dem schlafen. Bin froh dass das vorbei ist.

Körperlich war ich stehst optimal versorgt aber meines Erachtens wird viel zu wenig auf die Psyche eingegangen. Meine Bitte um ein Psychotherapeutisches Konsil wurde abgelehnt, obwohl ich seit 7 Jahren an einer bipolaren Störung leide.

Ich finde es sehr gut, dass sie ihr erfahrungen hier so offen teilen. Danke dafür

Hr. Bernd Brunner Waldbronn

Hallo Christa,
ich bin Bernd und hatte im Jahre 2019 eine Mitralklappen OP,
auch bei mir in Bad Schönborn wurde von den Ärzten nicht auf die Psyche eingegangen, aber die Psychologen haben sich sehr gut um mich gekümmert. Die Therapeutinnen sind besser und fürsorglicher als die Ärzte . Es sind jetzt 2Jahre rum und es wird besser.

Ursula Senger Hürth

Hallo das muss ich jetzt kommentieren. Ich bekam mit 60 Jahren (bin jetzt fast 71) im HDZ Bad Oeynhausen eine neue Aortenklappe (Bioklappe) eingesetzt. Alles ist super gelaufen, jedoch hat meine Psyche schwer darunter gelitten. Es hat lange gedauert, bis es mir wieder besser ging.
Nun ist dieser Aortenklappenersatz nach 10 1/2 Jahren degeneriert und ich bekomme Anfang Januar im Herzzentrum Köln einen sog. Tavi eingesetzt. Ich hoffe, daß ich danach nicht wieder diese seelischen Probleme habe und diese Klappe evtl. länger hält. Aber ich vertraue auf die Forschung, so daß in 10 Jahren wieder ein Ersatz möglich ist.
Man darf eine OP am offenen Herzen nicht unterschätzen!

Frau Brigitte Eppler Meiningen

Hallo, ich bin Brigitte 71 J. habe im vorigen Mai 2020 eine neue tierische Klappenprothese von einer Kuh bekommen. Operiert wurde ich im Klinikum Bad Neustadt. 5 Jahre lang wußte ich, dass meine alte Aortenklappe nicht mehr richtig arbeitet, es lag bereits vor 5 Jahren eine mittelgradige Aortenstenose vor. Im vergangenem Jahr im März hatte ich massive Blutdruckprobleme, er war sehr hoch und ich kam ins örtliche Krankenhaus zur Untersuchung. Dabei wurde auch eine Katheteruntersuchung gemacht, wobei festgestellt wurde, dass nun inzwischen eine hochgradige Stenose vorliegt. Mir wurde dringengst angeraten zur OP einer neuen Klapppe. Beruhigend war erst einmal für mich die Auskunft, dass die Klappe wahrscheinlich durch Kathetertechnik ausgetauscht würde, wobei der Brustkorb nicht aufgemacht werden müßte. Als ich dann endlich (coronabedingt!) einen OP-Termin im Mai 2020 bekam, ging ich zuversichtlich ins Klinikum Bad Neustadt. Leider mußte ich dann beim Aufnahmegespräch erfahren, dass für mich prognosebedingt die OP am offenen Herzen in Frage kommt. Erst war ich geschockt dies zu erfahren, habe aber dann nach einem intensiven Arztgespräch eingesehen, das diese Varieante der OP für mich die bessere Alternative ist. Also 3 Tage später OP mit offenem Brustkorb. Die ersten 3 Tage incl. Intensivstation waren schlimm, muss ich einfach so sagen. Aber ab dem 4. wieder auf Normalstation ging es aufwärts. Ich musste auch meinem operierenden Arzt einen großen Dank aussprechen. Er hat bei der Durchtrennung des Brustkorbs einen minilalen Schnitt gemacht, sodass die Narbe nicht sehr groß ist (10 cm). Eine Woche nach der OP kam ich zur 3 wöchigen Reha. Ich muss sagen, dass ich diese OP sehr gut überstanden habe. Ich habe auch von Anfang an versucht mich viel zu bewegen, habe gemacht was möglich war. Meine Narbe ist wunderbar geheilt. Ich gehe viel an der frischen Luft spazieren, fordere mich auch mal etwas heraus - Anhöhen etwas flotter hoch zu laufen, wir wohnen im 1. Stock ich laufe mehrmals am Tag die Treppen zügig hoch und runter. Ich kann heute nach 10 Monaten mit der neuen Klappe sagen, mir geht es gut, viel besser als vorher. Mir hat die OP viel mehr Lebensqualität gebracht. Ich kann nur sagen, dass man eigentlich keine große Angst vor einer OP am offenen Herzen haben braucht. Man ist ja nicht der "ERSTE" der operiert wird. Die Ärzte geben sich mit Sicherheit alle große Mühe. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung anderen Betroffenen Mut zusprechen kann.

Carmen Boitin Hamburg

Vielen Dank fuer diese optimistische Schilderung Ihres Eingriffes, Das nimmt mir meine Angst…..merci 👍

Klaus Vahlbruch 24782 Büdelsdorf Schleswig-Holstein

Hallo mitsammen,

ich bin Klaus V., 76 Jahre alt, Rentner und weiß seit einigen Jahren, dass eine Aortenstenose vorliegt, die aber regelmäßig alle 6 Monate vom ortsansässigen Kardiologen beobachtet wurde. Am Sonnabend nach dem Frühstück nun auf der Toilette, Ohnmacht und Sturz auf den Fußboden. Wieder erwacht und mit dem Rettungswagen in die Imland-Klinik nach Rendsburg gebracht.
Eine ganze Woche lang wurde ich nach allen Richtungen untersucht bis zum Schluß mit einer Herzkatheteruntersuchung das Ergebnis feststand. Schwere Aortenklappenstenose. Zur Entscheidung stand: OP Minimalinvasiv möglich aber noch begrenzte Langzeitprognose, oder "klassisch", OP am offenen Herzen mit einer Prognose von ca. 10 bis 17 Jahren, ausgehend von langen Erfahrungen. Ich habe mich für die zweite OP z.B. im UKSH in Kiel entschieden und sehe nun, seit 3 Tagen wieder daheim, der Nachricht von dort entgegen.

Die Untersuchungen in der Rendsburger Klink waren hervorragend, soweit ein Laie das beurteilen kann, sowohl technisch als auch persönlich, absolut vertauensbildend für mich. Meine Entscheidung, nach sehr persönlicher Beratung, fiel ohne zu zögern.
Mit 76 Jahren hat Mann nur eine Chanche, diese!

Ich melde mich hier in der Hoffnung, Menschen zu finden, die etwa in meinem Alter sind oder waren, sich auch "getraut" haben, alles auf diese Karte zu setzen
und mit dieser ihrer Entscheidung ihre persönlichen Erfahrungen gemacht haben. Mein Name findet sich offen im Netz, nur bei Google einzugeben, daher würde mich auch eine persönliche Zuschrift E-Mail ein Genealoge = FamilienGeschichtsForscher, zuverlässig erreichen.

Viele Grüße und schon mal herzlichen Dank
Klaus Vahlbruch

Dirk R. Detmold

Bei mir wurde vor ca. 5 Jahren ein Mitralklappenfehler diagnostiziert mit der Aussage das dies irgendwann in meinem Leben wohl operiert werden muss. Das Ganze passierte dann etwas schneller als gedacht. Mein Kardiologie hat mir bei einer der Routineuntersuchungen geraten nicht länger zu warten. Da ich natürlich Angst vor der OP hatte, hat er mich in die Schüchtermannklinik nach Bad Rothenfelde überwiesen.

Hier wurden eine Herzkatheter Untersuchung und ein Schluckultraschall gemacht. Die Ärzte haben mit mir die Ergebnisse besprochen und mir mitgeteilt das sie die Mitralklappe operieren müssen und rekonstruieren wollen. Die OP sollte minimalinvasiv erfolgen. Ich bin 3 Monate in die Klinik und wurde einen Tag später direkt operiert mit einem 100% erfolgreichen Ergebnis. Ich hatte im Nachgang zwei kleinere Vorfälle. Zum einen musste ich wieder zurück auf die Zwischenintensivstation wegen Luft zwischen Lunge und Herz, was mit einer Drainage gelöst wurde. Davon habe ich so gut wir gar nichts mitbekommen, da ich einige Tage nach der OP aufgrund der Medikamente dauerbenebelt war. Das Ziehen der Drainage war auch nicht wirklich schlimm.

Zum anderen hatte ich bei meinem ersten Besuch zuhause während der Reha plötzlich Vorhofflimmern. Das war sehr unangenehm, hat die Ärzte im Krankenhause aber nicht ansatzweise nervös gemacht. Ich habe Tabletten bekommen und die Symptome haben aufgehört. Dies ist wohl eine Reaktion nach einer Herz OP die oft auftritt. Es muss nur beobachtet werden ob dieses Vorhofflimmern andere Ursachen hat und häufiger auftritt. Bei mir war dies nicht der Fall. Hätte das Vorhofflimmern nicht aufgehört hätte man mein Herz gestoppt und wieder neu gestartet. Als ich das hörte habe ich natürlich Angst bekommen, aber die Ärzte versicherten mir das dies keine kritische Maßnahme ist. Zum Glück musste dies auch nicht gemacht werden.

Im Ergebnis bin ich heute, ein Jahr nach der OP, hochzufrieden und zwar mit dem gesamten Ablauf. Beginnend mit der Unterstützung durch meinen Kardiologen, bis zur OP in der Schüchtermannklinik und der Reha, welche ich ebenfalls in der Schüchtermannklinik machen konnte. Mein Herz schlägt nun viel ruhiger und das permanente in sich reinhorchen hat bei mir fast ganz aufgehört. Ich kann mich wieder mehr auf das konzentrieren was um mich herum passiert, als nur auf mich selbst mit Sorgen im Kopf.

Sandra

Hey, welchen Grad der Insuffizienz hattest du denn? Lg

Asd verschluss am offenen Herz Linda B. Stuttgart

Ich heiße Linda bin 25 Jahre alt und wurde mit einem Loch im Herz geboren (ASD 2), habe es erst leider Ende 2018 erfahren.

Nach vielen Herzkatheter und einen Versuchen das Loch über den Herzkatheter zu schließen wurde ich im Mai 2020 am offenen Herzen (minimalinvasiv durch die Rippen) operiert.

Nachdem ich aufgewacht bin hatte ich große Panik, ich konnte nicht reden und war immer nur für kurze zeit wach so dass ich immer nur bruchteile der Pfleger und Ärtze mitbekommen habe. Wurde um 7 Uhr morgens operiert und hatte den Beatmungsschlauch bis abends um 20 uhr drinnen. War als erstes wie gelähmt ich konnte nicht mal meinen kleinen Finger bewegen und immer wieder bekommt man mit dass man “immer noch nicht selber atmen kann”. Ich hatte große Angst jedoch keine Schmerzen. Das ziehen des Beatmungsschlauches war unangenehm aber auch befreiend, da man sich endlich wieder verständigen konnte. Hatte sehr mit Übelkeit zu kämpfen und musste mich ständig übergeben.

Ich war drei Tage lang super müde und immer nur für kurze Zeit wach. Nach den ersten 24 Stunden haben dann die Schmerzen angefangen an der Drainagenstelle. Zudem kam noch der ekelige Husten. Nach dem ziehen des Drainageschlauches und der Herzschrittmacherkabel (ohne Betäubung) ging es Stunde um Stunde besser. Das ziehen der Kabel und des Schlauches waren schmerzhaft aber auszuhalten.

Nach vier Tagen wurde mein rechter Oberschenkel bis zum Knie, wie auch ein Teil des rechten Brustkorbs, durch die Schnitte von herz/lungen maschine und dem Zugang zum Herzen, taub. Selbst nach fast 9 Monaten ist leider keine große Besserung festzustellen.
Wurde 6 Tage nach der Op entlassen und ich hatte mich gegen eine Reha entschieden, da ich sehr mit heimweh zu kämpfen hatte.

Zuhause hatte ich mit starkem Haarausfall, Nachtschweiß und Panikattacken/ Angstzustände zu kämpfen. Hat sich nach einer Zeit normalisiert bis auf die Angstzustände vorallem abends/ beim einschlafen. Nach fast 9 Monaten hat sich mein Herz super an die neue Situation ohne Loch angepasst, habe immer noch mit Herzrhythmusstörungen zu kämpfen jedoch alles absehbar. :)

Schilddrüse? Bella Bella Frankfurt

Hallo, hast du auch an die Schilddrüse gedacht. Stress kann bereits vorliegende Schilddrüsenerkrankungen verstärken (auch Medikamente wie Kontrastmittel die Jodhaltig sind). Zur Schilddrüsen -Überfunktion gehören auch Haarausfall, Herzrasen, Panikattacken, Schweißausbrüche vorallem nachts und nächtliche Angstzustände.

Der Wert der Schilddrüse sollte nicht nur vom Hausarzt sondern von einer Endokrinologie oder vom Schilddrüsen-Internisten untersucht werden. Hausärzte sind da viel zu ungenau und haben oft keine Ahnung.

Leider habe ich selbst nebst verschiedenen angeborenen Herzproblemen auch Hashimoto Thyreoditis die viele Jahre meines gesunden lebens "übersehen" wurde und mir zusätzlich sehr viele Probleme gemacht hat. Daher würde ich mich selbst informieren und darauf achten ob es auch damit zu tun haben könnte. Damit habe ich seit dem ich 20 Jahre alt war zu kämpfen, mittlerweile bin ich 40 und muss immer noch neben dem Herzen ständig damit jonglieren, denn vieles in der Nahrung hat einen starken Effekt auf die Schilddrüse, auch ASS 100 verstärkt und verursacht damit erneut unnötiges Herzrasen etc.

LG und alles Gute!

Irmtrud Ganseuer Kreuztal

Ich feiere heute meinen 5. Geburtstag! Ich wurde in der Uniklinik Gießen im Alter von 57 Jahren am offenen Herzen operiert und bekam einen biologischen Aortenklappenersatz. Zuvor war ich einige Jahre in kardiologischer Beobachtung, bis sich plötzlich mein Zustand (Atemnot, Belastbarkeit) verschlimmerte und nach einer Herzkatheder-Untersuchung die Herz-OP unvermeidbar war.
Nach 10 Tagen in der Klinik durfte ich für 4 Tage nach Hause und dann meine Reha in Bad Nauheim antreten.
Dort wurde ich in 5 Wochen wieder aufgebaut. Nach 4 Monaten habe ich mit einer Wiedereingliederung meine Arbeit wieder aufgenommen. Dies stellte sich aber als zu früh heraus. Im Sommer wurde ich nochmal 4 Wochen krank geschrieben, das hat mir gut getan.
Heute bin ich Rentnerin und es geht mir gut.

Angelika Ifraimova Bad Nauheim

Guten Tag!
Mein Mann wird auch Operiert im Juli! Darf ich Sie fragen in welchen Rehaklinik waren Sie in Bad Nauheim? Wenn ich fragen darf! Ich suche für mein Mann Gute Rehakinik! Waren Sie zufriden?Mit freundlichen Grüßen Angelika

Herzkrank mit 26 Jahren Laura Binder Bitterfeld-Wolfen

Hallo,

Bei mir wurde Ende August 2020 minimalinvasiv eine Mitralklappenrekonstruktion durchgeführt.

Eigentlich sollte nun alles gut sein, nur wurde während der OP festgestellt, dass die Rekonstruktion nicht dauerhaft „halten“ wird, ich werde irgendwann (in einem Monat, zwei oder drei? In Jahren? Man kann es nicht sagen) eine künstliche Herzklappe bekommen.

Ich habe wirklich Angst. Ich habe starke Nebenwirkungen durch die Medikamente (Zuckungen, Krämpfe, Schlafentzug, Alpträume, Angstzustände, Atemnot...) ich habe schmerzen und bin immer noch nicht leistungsfähig... was soll das werden wenn Tag X kommt? Bin ich dann komplett und für immer eingeschränkt? Wird es mir irgendwann besser gehen ?

Die OP an sich war schon sehr Kompliziert, viel länger als geplant und der Arzt meinte, er habe alles gegeben, mir die Chance auf ein längeres Leben zu geben (er meint in meinem Alter würde eine künstliche Klappe meine Lebenserwartungen sehr stark senken, und ich könnte mit dieser keine Kinder bekommen, da in meinem Fall mit einer Schwangerschaft und Geburt zu großer Druck auf meinem Körper wirken würde.)

Ich habe Angst, kinderlos und Vorallem viel zu Früh zu sterben. Habe Angst mein Leben zu leben.

Habe Angst vor diesen Schmerzen und der Hilflosigkeit und den Nebenwirkungen währen der Krankenhaus und Genesungszeit...

Ich suche seit Wochen Hilfe, jemanden mit dem ich reden kann.. vielleicht ist hier jemand mit einer ähnlichen Geschichte ?

Michelle B. Bremen

Ich habe mit 20 bereits eine Bio-Mitralklappe erhalten. Und werde voraussichtlich auch dieses Jahr eine neue bekommen.

Klar man muss sich von paar Sachen verabschieden, aber im Endeffekt leben ich mein Leben ganz normal ohne große Einschränkungen. Die Einschränkungen sind nur Sportarten, aber man findet immer einen Weg.

Mit einer Bio-Klappe ist es gar kein Problem ein Kind zu bekommen. Klar ist es eine Risikoschwangerschaft, aber das Risiko ist sehr gering.

An deiner Stelle würde ich mir eine andere Klinik suchen.

Salvatore De Mussso 38165 Lehre

Hallo Laura, habe keine Angst. Ich habe vor 27 Jahren eine Künstliche Mitralklappenersatz bekommen. Danach konnte ich weiter in meinem Beruf arbeiten, Sport treiben (Joggen und Fußball) und sonst besser leben als vorher. Seitdem muss ich zwar lebenslang Marcumar nehmen, aber bei eigene Management, auch kein großes Problem. Überleg Mal, nach 27 Jahren wird wohl das Verfahren auch noch optimiert worden sein. Daher, keine bange

Salvatore De Musso 38165 Lehre

Ich nochmals, hatte leider die Einlässe des Arztes überlesen. Wenn ich als Mann, nach dieser OP laufen und Fußballspielen kann, dann wird wohl auch eine Frau Leistung bringen können. Was die Lebenserwartung anbetrifft, ich bin damals 49 Jahre alt gewesen. Heute bin ich 75 Jahre alt und immer noch vital! Im klaren Worte, dein Arzt ist ein IDIOT!

Sascha Kühl Bad Lippspringe

Mir wurde (im Dez. '05) im Alter von 23 Jahren im HDZ (Herz- und Diabeteszentrum) Bad Oeynhausen (NRW) die Mitralklappe (via sternalen Zugang [der Brustkorb wurde frontal geöffnet]) rekonstruiert - ich habe ein exzellentes postoperatives Ergebnis mit einem klinisch relativ-unwesentlichen Restbefund (MI [Mitraklappeninsuffizienz] 0-I°).

Mir riss dazumal aus nicht erklärbaren Gründen die Mitraklappe inkl. Mitralsegel - die OP dauerte ~ 2½ Stdn., ich erlitt postoperativ einen kleinen, unproblematischen Pneumothorax (rechte Lunge etwas eingefallen), der im HDZ mittels Drainage erfolgreich therapiert worden ist.

Gegen eine geringradige Sinustachykardie (Herzrasen) nehme ich tgl. 1,25 mg Bisoprolol (Betablocker) - dieses Herzrasen hatte ich allerdings schon Jahre vor dem Mitralklappenriss; den Betablocker nehme ich erst seit 2005 ein.

Durch den Betablocker habe ich zahlreiche, nervige und belastende Nebenwirkungen, wie Insomnia (Schlafstörungen), Müdigkeit, Erschöpfung, Magen-/Darmbeschwerden.

Ich fühle mich im Grunde gut, nur etwas weniger leistungsfähig - was tw. am Betablocker liegt.

Durch körperliches Training kann ich mein Leistungsniveau signifikant steigern.

Das HDZ in Bad Oeynhausen ist m. E. das Beste.

Ich bin über den Messenger Telegram unter @SaschaKuehl erreichbar.

Herz krank Monika Tefula Börger

Bei mir ist erst ein schlaganfall und danach eine herzklappen op baypass und stents gemacht nach eine halben jahr kann ich noch nicht alleine laufen bin verzweifelt

Daniela Wien

2016 wurde bei mir (damals 25) eine Mitralinsuffizienz festgestellt wobei das transthorakale Echo (eher hochgradig) und das Schluckecho (eher gering bis mittelgradig) widersprüchlich waren. Man hielt das Schluckecho für aussagekräftiger, OP nicht notwendig, einmal im Jahr Kontrolle. Ich hatte damals kaum Symptome, habe aber immer wieder festgestellt, dass ich beim Laufen, Wandern, etc. nicht mit Gleichaltrigen mithalten konnte (Leistungs EKG war aber noch bei 115%).

2019 hatte ich dann beim Wandern erstmals Atemnotsanfälle. Danach schrumpfte meine Performance im Leistungs EKG binnen von 3 Monaten auf 91%. Es kamen plötzliche starke Drehschwindelanfälle im Sitzen/Liegen dazu und mein Puls ging bei jeder Kleinigkeit hoch. Am Ende meinte mein Kardiologe, dass es vermutlich die Sedierung beim Schluckecho war, die den Blutrückfluss milder erscheinen ließ als er eigentlich war.

Anfang 2020 dann die Mitralklappenrekonstruktion im AKH Wien (minimalinvasiv).
Meine erste Erinnerung danach ist der Beatmungsschlauch. Für mich fühlte es sich an als könnte ich nicht atmen. Meine Hände waren festgebunden, damit war mir jede Möglichkeit der Kommunikation genommen was sehr unangenehm war. Der Pfleger erklärte mir ich müsste es schaffen eine Zeit lang selbstständig mitzuatmen (15min?) aber durch die starken Medikamente bin ich immer wieder weggedriftet und habe nicht mehr mitgeatmet. Es war mir fast unmöglich 15min bei Bewusstsein zu bleiben und dadurch bekam ich diesen Schlauch einige Zeit nicht raus. Im Nachhinein wichtig: ruhig bleiben! Generell ging es mir auf der Intensivstation nicht gut, ich bereute meine Entscheidung zur OP schon fast, aber da muss man durch. Nachdem ich auf die Normalstation kam wurde es leider nicht einfacher, denn durch den Wegfall der starken Medikamente wurde das Atmen langsam immer schmerzhafter sodass ich irgendwann nur mehr sehr flach atmen konnte. Auch hier: ruhig bleiben, mehr Schmerzmittel verlangen! Am 3. Tag wurde mir der Drainageschlauch gezogen (nicht schmerzhaft) und danach konnte ich viel besser atmen. Ich hatte die Tage und Wochen danach mit vielen kleineren und größeren Nachwirkungen zu kämpfen (Sehstörungen, Schwindel, Anämie, Schwierigkeiten beim Lesen, Übelkeit, hoher Ruhepuls, starke Migräne, vorübergehende kurze Taubheit in Armen/Beinen etc.) aber alles geht nach einer Zeit vorbei! Ich war 2 Monate im Krankenstand, Reha bekam ich wegen Corona nicht, habe aber jeden Tag mini Spaziergänge gemacht bis ich nach ein paar Monaten wieder laufen konnte. Nach einem halben Jahr war ich wieder relativ fit und merkte erste Verbesserungen bei meiner Leistung! Die ersten paar Tage sind wirklich hart, aber im Nachhinein gesehen war es trotzdem richtig! Wichtig ist danach geduldig zu bleiben und sich nicht gleich zu viel Leistung abzuverlangen.

Erich Dohmen Gangelt-Birgden

Hallo, ich hatte am 15. Juni 2020 eine neue Aortenklappe im Krankenhaus Siegburg
bekommen. Eine TAVI -OP war leider nicht möglich, daher die Minimalinvasive OP.
Meine im Vorfeld dargelegten Einwände gegen eine offene OP wurden mir nach einem MRT aus Gründen einer wohl auch betroffenen Körper Aorta dahingehend aufgeklärt, dass aus diesem Grund eine TAVI nicht möglich sei.
Ich habe daraufhin zugestimmt und konnte auch kurzfristig operiert werden.
OP Dauer etwa 2,5 Std, danach Wachstation und nach gutem Befinden am 17.06. auch auf Normalstation. Ich muss ehrlich sagen, vor der OP große Bedenken wegen der Herz-Lungenmaschine, aber im Nachhinein bin ich mit dem Erfolg hoch zufrieden.
Ich konnte dann in der Reha gute Fortschritte in der körperliche Leistung machen und bin heute, nach vier Monaten äußerst zu frieden.
Ic kann allen betroffenen nur zu dieser OP raten, mit einem ca. 6 Zentimeter Schnitt an der rechten Brust und sehr guter Heilung.
Alles in Allem: sehr gute Arbeit der Ärzte vor- und nach der OP und auch beim Pflegepersonal nur gutes.
Herzlich Dank an alle Beteiligten.

Eugen Weiß Minfeld

Hallo, meinen Text finden Sie unten aufgeführt. Dürfte ich Ihr Alter wissen? Und was bedeutet Minimalinvasive OP? Ich weiß bis jetzt nur dass bei mir wegen Alter und guter körperlicher Verfassung am offenen operiert werden soll. Habe aber so grosse Angst wegen Herz/Lungenmaschine und wegen der Nachheilungszeit. Wenn Sie wollen dürfen Sie mit mir in Kontakt treten unter: eddy-weiss@web.de ich würde mich freuen.
Liebe Grüsse Eddy Weiss

Frau Merve Oe Köln

Hallo, die Diagnose: Aorteninsuffizienz mit Aneursyma wurde bei meinem Vater festgestellt.
Er muss bald auch nach Siegburg..
Er hat sehr viele Sorgen und Fragen im Kopf. Ich würde mich sehr sehr freuen, wenn Sie sich bei mir melden.
E-Mail: meely02@googlemail.com

Eugen Weiß Minfeld

Hallo an Alle,

ich bin 61 Jahre, schon immer sehr sportlich. Ich bin seit nunmehr ca. 10 Jahren in jährlicher Kontrolle wegen meiner Herzklappe. 2019 wurde erstmals erwähnt dass es wohl doch auf eine OP rauslaufen würde. Im August 2020 wurde ein doch schnell fortschreitender Progress festgestellt der eine OP wohl unumgänglich macht. Meine Zweitmeinung habe ich letzte Woche in Bad Krozingen eingeholt, mit dem selben Ergebnis. Mein Herz schlägt noch gut, ist kräftig, und auch das Belastungs-EKG war recht gut. Mir wird aufgrund meines Alters und des guten Zustandes eine OP am offenen Herzen empfohlen und ich habe sowas von Angst dass ich im Moment noch nicht richtig weiß wie ich an die OP ran soll. Am meisten fürchte ich mich dass mein Brustkorb aufgesägt wird.

Peter K. Sauerland

Ich habe eine vergleichbare Situation, 65, sportlich, OP wurde zeitlich dringlich. Grosse Angst Am 11.11.20 im HDZ OP mit 6cm Schnitt Brustbein erfolgt, am nächsten Tag war ich schon fit für die Normalstation. Heute eine Woche nach OP 15Min Ergometer. Schmerzen so gut wie gar nicht. Hatte allerdings auch nur die Aortaklappenstenose ohne weitere Probleme in Gefässen.

Eugen Weiß Minfeld

Hallo Peter,

würden Sie sich vielleicht bei mir melden unter: eddy-weiss@web.de

ich hätte da ein paar Fragen, vielleicht haben Sie Lust diese zu beantworten ;-)

Rainer Stephani 50169 Kerpen

Lieber Herr Eugen Weiß ,

ich bin jetzt 73 Jahre alt und wurde letztes Jahr in der Uni Klinik Köln operiert
Vor der Öffnung des Brustkorbs müssen Sie keine Angst haben.Ich war auch immer sehr sportlich aber wegen einer Borreliose wurde die Aortenklappe und die Mitralklappe geschädigt welche beide ersetzt wurden.Weil mein Puls auf 190 war und Vorhofflimmern auftrat musste ich dringend operiert werden Es gab bei mir Komplikationen mit der Blutgerinnung aber meine Operateure haben mich
durchgebracht.Normalerweise können Sie nach 12 Tagen wieder die Klinik
verlassen. Das Brustbein wächst innerhalb von 3 Monaten wieder zusammen .
Es ist kein Spaziergang aber die Ärzte haben eine große Routine.
Wenn Sie jemanden kennen den Sie sehr gerne haben werden Sie es schaffen.
Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute !!!

Eugen Weiß Minfeld

Vielen Dank Rainer Stephani,
natürlich werde ich das beste draus machen.

Martin Ramspeck Ichenhausen

Hallo Eugen Weiß, ich bin auch 61 und stehe jetzt auch vor der gleichen Problematik, habe Sie die OP hinter sich und wie ist es verlaufen? Mich quälen Heute die gleichen Ängste.

Iris Kothe Wietze

Ein herzliches Hallo an Alle, meine Mitralklappentekonstruktion mit Ablation und Herzohrentfernung liegen gerade mal 6 Tage zurück...komme heute in die Reha, aber was mich am Meisten interessiert ist, wer nach der Op. Erfahrungen mit noch mehr Herzrhythmusstörungen gemacht hat, als vorher, denn obwohl ich schon Bisoprolol, Amiodaron, Marcumar nehme gerät mein Herz jeden Tag erneut für einige Zeit aus dem Takt, sprich VHF...ich kannte das vorher auch, aber nicht so oft. Gerade damit das besser wird, habe ich mich eigentlich operieren lassen und nun tut es meiner Psyche sichtlich schlecht, dass es vielleicht jetzt nich schlimmer sein und bleiben könnte...oder bin ich einfach zu ungeduldig???...über Erfahrungen würde ich mich sehr freuen!
Danke
Herzlichst Iris Kothe

Daniel

Habe auch Rekonstruktion gehabt (40j. m.), danach waren auch bei mir die Störungen mehr und tlw. ununterbrochen. Ich habe dann die Ärzte angesprochen und eine der Tabletten weggelassen. Meine Erfahrung, mehr Tabletten greifen zu sehr in die normale Steuerung des Herzen ein. Lieber etwas höherer, aber dafür Synus-R. Jetzt, 4 Monate nach OP nehm ich nur noch Metoprolol, RPuls bei 70 und keine Störungen mehr...also dranbleiben und Herzsport machen.

Matthias Rozynski

Ich bin 58 alt, gesetzlich krankenversichert, sehr sportlich und befand mich vor der OP bereits seit 3 Jahren aufgrund eines Zufallsbefunds hochgradiger Mitralklappenisuffizienz in 6 monatiger Kontrolle bei gleichbleibenden Werten in der Internistenpraxis Alstertal, Dr. Papenberg. Die akute Verschlechterung wurde im Mai 2020 diagnostiziert. Dabei traten keine Beschwerden wie Atemnot oder Herzrasen o.ä. auf. Die Herzgeräusche waren klar lauter und die Kondition schlechter geworden. Dazu hat sicher auch auch der coronabedingte Trainingsausfall beigetragen. Natürlich hatte auch ich Angst vor der OP und habe mir eine Zweit- und auch eine Drittmeinung mit jeweils gleichem Ergebnis eingeholt, da ja so gut wie keine individuellen Einschränkungen vorlagen. Die OP wurde am 1.7.2020 im Albertinen Krankenhaus Hamburg von Dr. Hansen durchgeführt. Für mich der richtige Ort und der richtige Arzt! Ich hatte bis auf Schluckbeschwerden in den ersten beiden Tagen keine Komplikationen und wurde am 6.Tag, davon die erste Nacht auf Intensiv, nach der OP in die Reha entlassen. Meinen ausdrücklichen Dank an das ganze Team der Herzchirurgie, Kardiologie, Anästhesie, Intensivstation und Station - hatte mir die sehr empfehlenswerte Wahlleistungsstation gegönnt. Die 3 wöchige stationäre Reha im RehaCentrum Hamburg auf dem Gelände des UKE war in allen Bereichen sinnvoll, gut und empfehlenswert. Im Anschluss habe ich meine Berufstätigkeit wieder aufgenommen. Das Kontrollecho bei meinem Kardiologen nach 3 Monaten bestätigte ein sehr gutes Resultat der Rekonstruktion und eine Vorhofverkleinerung. Insgesamt bin ich aufmerksamer geworden, hoffentlich dauerhaft in allen Lebensbereichen etwas gelassener:-) und habe meinen Sport wieder aufgenommen...und natürlich wünsche ich mir den dauerhaften Erfolg der Rekonstruktion.

PS: nach 3 Monaten Marcumar nehme ich jetzt noch für eine begrenzte Zeit ASS 100

Karola Lehmann Wadgassen

Hallo, ich habe meine künstliche Aortenklappe vor 23 Jahren erhalten, bin jetzt 62 . Habe 2 1/2 Monate danach wieder Vollzeit als Nachtwache gearbeitet auf einer IMC Station. Nehme seit dieser Zeit Marcumar. Ich mache mir nicht so viele negative Gedanken, sehe jeden Tag Mensche den es schlechter geht wie mir.

Katrin Hoeft Barchfeld-Immelborn

Einen wunderschönen Tag an alle Betroffenen. Mein Aortenklappenersatz liegt jetzt fast 7 Jahre zurück. Ich bin schon viele Jahre in kardiologischer Behandlung und mir ging es vor 2013 immer schlechter. Die kleinste Anstrengung bereitete mir Schmerzen in der linken Körperseite, das Atmen war eine Qual und mir wurde ans Herz gelegt, dass mal abklären zu lassen. Ich schob es auf mein Asthma- doch welch ein Trugschluss. Vor Weihnachten stellte ich mich an der Uniklinik in Jena vor und eine Herzkatheteruntersuchung machte die Dringlichkeit klar. Ein Ersatz der Aortenklappen. Dann ging alles sehr schnell und ich kann mich nur bedanken. Ich feiere jedes Jahr meinen 2. Geburtstag. Nach gut einer Woche kam ich zur Reha nach Bad Liebenstein. Ich fühlte mich gut aufgehoben. Durch den künstlichen Klappersatz nehme ich mein Leben lang Gerinnungsmittel. Dich durch die Selbstmessung der Blutwerte führe ich ein nahezu eigenständiges Leben. Meine Lebensqualität hat sich bedeutend verbessert. Ich würde mich wieder so entscheiden und kann allen Betroffenen nur dazu raten. Wartet nicht zu lange!

Erhard Littmann 31224 Peine

Hallo
Ich habe heute 7 Wochen nach der OP plötzlich Fieber 38,9. Woher könnte dieses Fieber kommen, ich habe keine Ahnung. Was kann ich tun?

Erhard

Deutsche Herzstiftung

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Um Ihre Frage bestmöglich zu beantworten, schreiben Sie uns direkt an die Sprechstunde der Herzstiftung oder schauen Sie zunächst in das Archiv der Online-Sprechstunde. An dieser Stelle können unsere Herzexperten keine Fragen beantworten.  

Alles Gute und herzliche Grüße!
Ihre Deutsche Herzstiftung 

H. Neuwied

Hallo zusammen, mir wurde 2018 im Helios Krankenhaus in Siegburg eine biologische Schweineklappe minimalinvasiv eingesetzt. Nach 10 Tagen durfte ich schon sofort die Reha antreten und es geht mir sehr gut. Würde jederzeit wieder, spätestens bei Erneuerung der Klappe dieses Krankenhaus wählen.

Eugen Weiß Kandel

wie oft kann man die minimalinvasive Methode wiederholen? Mir wurde jetzt in Bad Krozingen gesagt dass dies wohl nur 1 mal gehen würde

Volker N. Wuppertal

Ein nettes HALLO in die Runde, mein Name ist Volker und bin aus Wuppertal. Bin inzwischen 58 Jahre alt? jung? denke ehr jung... fühle mich zumindest so. Meine Herzklappen- NOT- OP war am 22.2.1991 in Duisburg und bin sehr, sehr dankbar darüber. Ein künstlicher Aortenklappenersatz wurde mir eingesetzt. Habe über die Jahre - inzwischen 29 - keinerlei Beschwerden. Auch lebe ich mit dem Gerinnungshemmer ganz gut. Mein Leben bekam einen neuen Aufschwung. Familie, Kinder, Arbeit... all dies erkannte einen neuen Sinn. Nun zur Kernfrage: Wie ich meine OP empfunden habe kann ich Heute nicht mehr sagen, doch habe ich keine negativen Gedanken, oder negatives Gefühl zu der OP. Aus meiner Sicht, rate ich jedem, sich anzuvertrauen, denn WIR als rel. unwissenden können die evtl. Gefahren selten abschätzen. In diesem Sinne beste Gesundheit...

Klaus K. Grünbach

Ich habe meine Operation am offenen Herzen im Zentalklinikum Bad Berka von 5 1/2 Jahren gut verkraftet. Meine Entscheidung, eine Aortenklappe aus Schweinematerial einsetzen zu lassen habe ich nicht bereut. Operation und Behandlung nach der Operation verliefen problemlos. Danke an das OP- und Pflegeteam Bad Berka.

Frank T Völklingen

Bei mir wurde vor drei Jahren eine Fehlbildung der Aortenklappe im Rahmen einer Führerescheineignungsprüfung festgesstellt. Zusätzlich hatten sich Kalkkablagerungen an der Klappe gebildet. Dies wurde mittels eines Herzkatheterlabors im Dezember 2019 festegestellt. Am 9. März 2020 wurde die Klappe im Herzzentrum Saar in Völklingen ausgetauscht. Ich hatte mich im Vorfeld für eine Bioklappe aus Rindermaterial entschieden, um Komplikationen in Hinsicht auf eine lebenslange Markumareinnahme zu umgehen. Dies bedeutet natürlich, dass ich in einigen Jahren wieder eine neue Klappe brauche, die dann eventuell aber im TAVI-Verfahren gesetzt wird. Die Operation ansich ist sehr gut verlaufen, die Toraxöffnung ist noch keine 10 cm groß. Ich hatte keinerlei Komplikationen und außer der Klappe war auch nichts zu machen (keine Bypässse, Stands o.ä.). Ich konnte bereits nach 9 Tagen das Krankenhaus verlassen und die REHA antreten.

Barbara T. Ulm

Habe vier Jahre gezögert mit der Operation meines Herztumors(Mixom). Als auch eine neue Aortaklappe notwendig wurde, habe ich mich für das Herzzentrum der Uni Freiburg in Bad Krozingen entschieden. Die Operation ist jetzt zwei Monate her und es geht mir gut. Mein Dank gilt den kompetenten Ärzten und dem fürsorglichen, freundlichen Pflegepersonal.

Kerstin Eckert Ulm

Hallo Barbara, mich würde interessieren, warum Sie die Herzklappen-OP nicht in Ulm gemacht haben, sondern nach Freiburg sind?
Danke und alles Gute!

Dirk B. Oestrich

Am 28.1.2020 wurde ich in der Uniklinik in Frankfurt an der Aortenklappe operiert. Mit 53 Jahren war ich ein noch relativ junger Patient. Die Operation wurde minimalinvais durchgeführt, so dass das Brustbein durchtrennt wurde und zwei Schnitte im unterem Bereich des Bauches angebracht wurden. Der Schnitt in der Brust Betrug ca. 10 cm. Die OP verlief problemlos und absolut schmerzfrei. Leider war meine Luftsättigung zu niedrig, so dass ich 3 Tage auf der Intensivstation beatmet wurde, dann wurde ich auf die Normalstation verlegt. Die Schmerzen waren in der Zeit erträglich und bei Bedarf wurde ausreichend Schmerzmittel verabreicht. Was ich belastend aber erträglich fand, war der Schleim im Körper, das auf dem Rücken schlafen und die Schmerzen beim Husten. Die ersten Gehversuche mit der Physiotherapeutin waren recht anstrengend. In der Reha ging mir nach 500 m gehen die Luft aus, aber nach 3 Wochen konnte ich schon 6 km am Stück laufen. 6 Wochen nach der OP war ich wieder Arbeiten und hatte 75% meiner Leistungsfähigkeit wieder erlangt. Es ist sicherlich eine große Operation, allerdings braucht man wenn man,sonst gesundheitlich keine Einschränkungen hat, keine Angst zu haben. Noch ein extra Lob an die Uniklinik, Frankfurt. Die Ärzte und Pfleger haben einen tollen Job gemacht!

Peter H. Bayreuth

Ich hatte nach dem Eingriff keinerlei Probleme und war relativ schnell wieder fit.

Thorsten O. Köln

Minimalinvasiver Mitralklappenersatz. 57 Jahre, kaum Symptome ,auf Rat des Kardiologen operiert. Ich bin optimistisch in die OP gegangen. War gut informiert und der Ruf des HDZ ist top. Die OP verlief problemlos , allerdings konnte nicht wie geplant rekonstruiert werden, daher künstliche Klappe. Musste nach allergischem Schock auf Intensiv kurz reanimiert werden. Alles ohne Folgen. Gut wenn sowas in einer Herzzentrum Intensiv passiert. 2 Tage auf intensiv empfand ich nicht so schlimm. Leichte Halluzinationen. Am 4. Tag auf Station. Hauptsächlich Rückenschmerzen. Kann man aushalten. Ab 5 Tag wieder mobil, allerdings nicht so einfach, allein aus dem Bett zu kommen wegen Schmerzen beim aufrichten. Bin jetzt am 7 Tag PostOP , erste Ergometertraining. In drei Tagen gehts zur AHB. Habe noch Schmerzen beim Husten. Insgesamt schon anstrengend, wenn man sich nicht so anstellt aber verkraftbar. Mit hat geholfen, dass es ja alternativlos war und Einzelzimmer. Ich rate zur gründlichen Klinikauswahl.

Tatjana H. Blankenheim

Hallo Thorsten,
wo wurdest Du operiert? In der Kölner Uniklinik?

Özgür Mannheim

Hallo zusammen, Ich bin 38 und meine Aortenklappe von Geburt an 2 Flügel gehabt und das hat man festgestellt wo ich 16 jahre alt war. Aber mein kardiologe hat mir damals und immer gesagt dass ich mit Op rechnen muss, das war nur frage der zeit. Also seit letztes Jahr gings mir soo schlecht laufen, ein u. Ausatmen konnte einfach fast nix mehr machen schnell müde und fix und fertig. Die Aortenklappe war total verkalkt also fast nicht mehr funktioniert. 10.01.2020 war meine Op in der ludwigshafener Herzklinik und dauerte Über 3 stunden. Ich habe mich entschieden eine inspriss Klappe aus Rind, die klappe ist neu seit 3 jahren auf markt, soll 20-30 jahre halten.und bei diese klappe muss man kein marcumar nehmen also ich nehm nur asprin 100 und damit bin sehr glücklich. Aber für die spezielle klappe musste ich 2000€ selber zahlen. Aber ganz ehrlich das lohnt sich vor allem wenns um gesundheit geht. Heute 10.02.2020 beim reha zweige woche gehts immer bergauf und besser. Letzten Freitag 20 km gelaufen und 40 stockwerken, das ist für mich ein Traum. Natürlich bin ich nicht 100% fit immernoch schmerzen am brust aber das ist voll normal, es braucht noch paar Monate. Also kopf hoch das alles halb so wild braucht man nicht soo Angst haben dank Medizin und Ärzte.

Kurt P. Minden

Ein freundliches hallo an alle Leser, möchte kurz über meine Erfahrung der Mitralklappen-OP berichten. Anfang Juni 2019 habe ich beim Schwimmen morgens um 08.00 Uhr bemerkt, etwas stimmt nicht, keine Kraft, Angstgefühl und starke Atemnot. Mit Hilfe von Badegästen, aus dem Becken raus und habe mich dann nach einiger Zeit erholt und anschließend eine Kardiologin meines Wohnortes aufgesucht, diese war mir bekannt, da meine Frau hier sehr lange betreut wurde. Die 1. kardiologischen Untersuchungen und Bluttests ergaben zunächst keinen Hinweis auf einen Infarkt! Danach folgte das gesamte Untersuchungsprogramm: Katheter, Leiste und Unterarm, Schluck Untersuchung durch die Speiseröhre(TEE), EKG: Ruhe und Belastung, CT und Röntgen, das komplette Labor Programm. Die anschließende Diagnose war ernüchternd! Hochgradige Mitralklappen-Insuffizienz, Schweregrad 2 von 3. Ohne OP, keine Besserung! Es folgten einige Aufklärungsgespräche mit Fachärzten, auch ein Chirurg aus dem HDZ Bad Oeynhausen war anwesend. All meine Fragen wurden mir verständlich beantwortet. Mir wurden die OP-Möglichkeiten erklärt und auch auf die Risiken hingewiesen. Die Minimal-Invasive OP zur Mitralklappen-Rekonstruktion nach Edwards, unter Einsatz der HLM, erfolgte am 14. September 2019 im HDZ Bad Oeynhausen. Ist alles gut verlaufen! Außer die Drainage-Schläuche. Bei Bewegungen im Bett berührten diese die Bauchdecke, dies hat Schmerzen 1. Grades verursacht. 10 Tage nach der Entlassung, kam es noch einige Male zu schwerer Atemnot. In der Lunge hatte sich Wasser angesammelt und ein Bluterguss wurde festgestellt. Aber nun ist alles im grünen Bereich und ich bin sportlich wieder langsam aktiv, mit Erlaubnis meiner Ärzte. Abschließend möchte ich noch mitteilen, ich hatte absolut keine Vorerkrankungen, normales Gewicht, niedriger Blutdruck, Nichtraucher, wenig Alkohol, sportlich durchtrainiert, belastbar. Vier Monate war ich Marcumar-Patient. Allen eventuellen Betroffenen wünsche ich Kraft, Glück und Mut die richtige Entscheidung zu treffen. Es ist kein Spaziergang, aber man schafft es! Den Ärzten, dem OP-Team, sowie den Schwestern auf der Station danke ich ganz herzlich, ich fühlte mich bei Ihnen gut aufgehoben. Danke!

Dieter B. Duisburg

Nach einer, durch hervorragende ärztliche Leistung, und vorbildliches pflegerisches Engagement durch die Kardiologie der St. Anna Krankenhaus in Duisburg, überstandenen Aortenklappenendokarditis mit anschließender Aortenklappeninsuffizienz Grad III° und einer damit verbundenen Mitralklappeninsuffizienz III° wurde mir vom Chefarzt der Kardiologie Herrn Prof. Dr. Plehn (St Anna Krankenhaus Duisburg-Huckingen) eröffnet, dass hier eine Operation notwendig sei. Ich bin 73 Jahre alt, und sollte jetzt eine Entscheidung treffe, in welche Klinik ich gehe, um mich am Herzen operieren zu lassen. Ich glaube, nur jemand der in der gleichen Situation ist kann beurteilen wie viel Angst man vor dieser OP und dieser Entscheidung hat, also ich hatte jedenfalls noch nie solch eine Angst in meinem Leben. Dazu kam noch: Krankenhäuser kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt nur als Besucher. Aber Ich kannte einen Arzt , den ich fragen konnte, und der mir den Rat gab, "gehe in die Kerckhoff Klinik nach Bad Nauheim". Das tat ich, und das war richtig so. Ich habe überhaupt keine Vergleichsmöglichkeiten, um zu beurteilen wie gut oder schlecht andere Kliniken sind, aber eins weiß ich, hier war ich richtig. Am 17.09.2019 wurde ich da von einem Chirurgen Team der Kerckhoffklinik (Herrn Dr. A. Skwara, Frau Dr. H. Baumgarten) operiert. Aortenklappenersatz mittels biologischer Prothese, Mitralklappenrekonstruktion Verschluss des linken Hezohres, Verschluss eines offenen Foramen ovale Die Operation verlief komplikationslos. Natürlich hatte ich die meiste Angst vor den postoperativen Schmerzen, die allerdings ausblieben. Es ist tatsächlich so, ich hatte zu keiner Zeit schmerzen, ein unangenehmes Gefühl im Brustraum, ja, aber keine Schmerzen. Am ersten Tag nach der OP konnte ich auf der Bettkante sitzen, am zweiten Tag mit Gehhilfe durchs Krankenzimmer laufen, am dritten Tag über den Krankenhaus Flur. Ab dem vierten Tag nach der OP war eine Gehhilfe nicht mehr nötig. Am 25.09.2019 wurde ich aus der Klinik entlassen. Die anschließende REHA habe ich nach einer Woche auf eigenen Wunsch verlassen. Das was mich am meisten belastet hat, war das ich in den ersten Wochen auf dem Rücken schlafen musste. Dem Ärzte- und Pflege- Team des St. Anna Krankenhaus in Duisburg und dem der Kerckhoff Klinik in Bad Nauheim kann ich nur meinen herzlichen Dank aussprechen. Danke für einen weiteren "Geburtstag"!

Claus S. Stuttgart

Am 9. Mai 2018 hatte ich im Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart eine Operation zwecks Ersatzes der Aortenklappe wegen einer Stenose im eher fortgeschrittenen Stadium. Ich war zu diesem Zeitpunkt 62 Jahre alt und voll berufstätig, wie auch heute noch. Ich erzähle die Geschichte gerne ausführlich, denn das ist alles für mich ganz hervorragend verlaufen. Ich hatte allerdings auch nie diese Aversion gegen Krankenhäuser, von der hier viele berichten. Vor 30 Jahren musste ich schon einmal ins Krankenhaus wegen Krebs. Und was ist passiert? Eine Krankenschwester-Schülerin hat etwas mit mir angefangen. Sobald ich von den Chemotherapie-Pipelines abgekoppelt war, war ich bei ihr im Wohnheim auf demselben Gelände. Leider ging das genauso schnell zu Ende wie es angefangen hatte. Im Januar 2018 beschloss ich wegen hartnäckiger Grippe-Symptome einen Arzt aufzusuchen. Dazu suchte ich mir im Jameda einen neuen Hausarzt, weil ich dem Alten nicht mehr so viel zutraute. Meine Wahl fiel auf eine Frau Dr. Wünsche. Ich denke ich darf den Namen nennen, weil ich nur das Beste berichten kann. Schon die erste Begegnung war höchst angenehm. Nach ihrer Frage wegen meiner nicht-schwäbischen Redeweise stellte sich heraus, dass sie in meiner Heimatstadt Mainz Abitur gemacht hatte. Ich bekam Antibiotika für die Grippe und die strenge Maßgabe: „Wenn das vorbei ist, kommen Sie bitte wieder. Ich habe da was gehört, was mir nicht gefällt!“. Ja, beim Abhören hatte sie die Aortenklappen-Stenose sofort gehört. Zwei Wochen später versuchte sie dann meinem kleinen Herzelein mit der Sonographie beizukommen. „Der Herzmuskel ist viel zu groß“ hörte ich sofort. Aha, Muskel zu groß, das ist doch nicht schlecht? Doch, ist es. Denn es bedeutet, dass das Ding aus irgendeinem Grund viel zu viel arbeiten muss. Die Folge könnte sein, dass der Herzmuskel irgendwann mal sagt: „Lass mir du meine Ruhe!“ und dann ist Zappenduster. Wie auch immer: „Sie müssen zum Kardiologen!“. Ok, auch das, da war ich noch nie! Zwei Wochen später war ich dort und irgendwelche Geräte haben mich untersucht. Die Ergebnisse hat mir mein Kardiologe erklärt. Die beiden ersten Sätze werde ich nie vergessen. Satz 1: „Das Herz arbeitet gut“. Satz 2: „Aber Sie sind schwer krank“. Wow, das versteht man nicht auf Anhieb. Mein Kardiologe hat mir alles sehr gut erklärt. Dass ich also ein Ersatzteil fürs Herz benötige, und dass man das aus einem toten Schwein herstellt. Die gute Nachricht war, dass man in Stuttgart mit einer derartigen Diagnose bestens aufgehoben ist. Man hat die Qual der Wahl zwischen zwei führenden Operationsstätten, der SANA-Herzklinik (als KH = Katharinen-Hospital war ich auf diesem Gelände inklusive Schwestern-Wohnheim vor 30 Jahren wegen Krebs) und dem Robert-Bosch-Krankenhaus oberhalb vom Pragsattel. Zuvor stand allerdings noch eine Herz-Katheter-Untersuchung auf dem Plan um etwaige weitere Baustellen zu identifizieren. Man will ja nicht alle Nase lang das Brustbein zersäbeln. „Alles sauber“ war der kurze Kommentar des Kardiologen nach 10 Minuten Herzkatheter. Und warum musste ich mit Übernachtungssachen kommen? Die Frage konnte ich mir selbst beantworten. Man stelle sich nur mal vor sie kriegen das Kabel nicht mehr raus, das sie mir vom Handgelenk bis ins Herz eingeführt hatten. Beim Warten fragte ich einen Pfleger (oder Arzt?): „Ich würde nur zu gerne wissen, bei welchem Patienten sie das zum ersten Mal ausprobiert hatten?“. Antwort: „Das hat einer bei sich selbst gemacht. Er hat dafür den Medizin-Nobelpreis bekommen.“. Eine Bekannte, heute Ärztin, oh je, vor 40 Jahren war ich als Aushilfestudent ihr Mathelehrer an einer sehr katholischen Schule, hatte mir den Aufbau des Herzens und die ganze Stenose-Nummer gut erklärt und zur Operation gesagt: „Die machen das heute mit verbundenen Augen!“. Ich hoffe sie hatten im RBK auf die Augenbinden verzichtet. Ein Anästhesist kurz vor der Operation hatte mal überschlagen, x mal x mal x, oh, ich denke wir machen 2.000 solche Operationen im Jahr, bzw. 6 Stück am Tag! Wie lange die OP gedauert hatte, weiß ich nicht, denn ich war bewusstlos. Ich weiß nur, dass mir die Anästhesie ziemlich genau um 12:00 Uhr das Licht abgeschaltet hatte, und als ich auf der Intensivstation wieder wach wurde, war es 16:00 Uhr. Am anderen Tag kam ich zurück in mein gewohntes Bett und dreieinhalb Tage später haben sie mich nach Hause geschickt. Nach den einvernehmlichen Beurteilungen ihrer Kollegen muss meine Operateurin, eine Oberärztin Dr. Göbel, eine 1A-Bastelarnbeit hingelegt haben. Vielen Dank Frau Dr. Göbel für Ihre gute Konzentration. Ich hätte nicht zuschauen wollen! Ich kann mich nicht an irgendwelche Schmerzen erinnern. Aber zu Anfang hatte ich wohl Schmerzmittel bekommen. Die haben wir dann aber schnell abgesetzt. Das einzige, was mir auch in der Reha noch etwas zu schaffen machte, war das Schlafen auf dem Rücken wegen des durchtrennten Brustbeins. Der Schnitt war zum Glück nur knappe 10 cm lang. Weiter unten, kurz bevor der Bauch anfängt, war eine große, stark verkrustete Wunde, die auch Frau Dr. Wünsche Rätsel aufgab. Meine Hypothese: Sie haben eine Probebohrung gemacht, bis einer sagte, das Herz ist viel weiter oben. Die Reha war übrigens eine klasse Sache. Vor der Operation hatte ich ein Wochenende investiert, um mir alle möglichen Reha-Orte für Arbeitnehmer in Baden-Württemberg anzuschauen. Aber das hätte ich mir sparen können. Wenn man die Option auf die Mettnau bei Radolfzell am Bodensee hat, kommt selbst Bad Krozingen mit seinen Geysiren und Pfauen nicht dagegen an! Das Einzige, was nicht glatt lief, war die Wiedereingliederung bei meiner Arbeit. Nach Krankenhaus, Wartezeit für die Reha und Reha selbst, war ich nach weniger als sieben Wochen zurück bei meiner Arbeit. Als ich von den Zimmergenossen im Krankenhaus erzählte, die erst mal x Wochen nur zwei Stunden am Tag arbeiten, später dann vier, hat man nur gelacht. Dafür klappte das mit meiner 30%-Behinderung gut. Sie bringt aber nichts außer einem Steuerfreibetrag in Höhe von sage und schreibe 310 € pro Jahr. Das Lustige ist, dass diese Behinderung jetzt anerkannt wird, nachdem ich sozusagen repariert wurde. Vor acht Jahren war ich sicher in einem körperlich viel schlechteren Zustand. Bei der letzten Regeluntersuchung Anfang Dezember 2019 hatte ich die Dame bei der Ergo äh Stehfahrrad-Strampeln gefragt, ob sie da immer den Widerstand erhöhen? Ja, wir fangen mit 50 Watt an und gehen dann immer 25 hoch. Aha, und wie weit sind wir gekommen? Bis 250. Ein Prosit auf mein Schweineherz! Das nächste Mal will ich 300! Ich denke das habe ich nicht zuletzt auch meinem schwarzen Österreicher zu verdanken. Ein Fahrrad der Marke KTM, das ich mir nach mehr als 40 Jahren ohne Fahrrad im Sommer 2018 gekauft habe. Auch der Kardiologe war ganz begeistert: „Keine unregelmäßigen Schläge, auch nicht bei Belastung!“. Ich denke ich habe allen Grund den Ärzten und Schwestern des Robert-Bosch-Krankenhauses sehr dankbar zu sein, und natürlich auch Frau Wünsche, die die Stenose entdeckt hatte. Und Schwester Eva, die nach meinem dritten Versuch der Ganzkörperrasur vor der Operation immer noch nicht zufrieden war und kurzerhand selbst Hand anlegte. Und last but not least auch das arme Schweinchen, das mir sein Herz leihen musste. Hoffentlich hatte es keinen Herzfehler!

Gabi Herold Oberreichenbach

Die mit Abstand am anschaulichsten und lustigsten erzählte "Herzgeschichte" von allen. Musste beim Lesen immer wieder lachen.
Bekam selbst im Mai 2018 in Tübingen eine neue Aortenklappe wegen angeborener falsch angelegter Klappe (zweizipflig statt dreizipflig!), was man erst bei mir im Alter von 67 Jahren erkannt hat!!!

Frau Stella S. Berlin

Lieber Claus S., welch schöne Geschichte. Könnte ich sie in irgendeiner Form dazu kontaktieren? Herzlich, Stella

Herzklappen OP Hiltrud Endlich Worms

...super lustig geschrieben, obwohl es alles andere war als lustig.
...man muss es annehmen und das Beste daraus machen, was mir persönlich noch nicht gelingt🤔