Herzstiftungs-Sprechstunde

Blutdruck-Schwankungen: Manchmal sind ganz einfache Dinge schuld

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Blutdruck-Schwankungen: Ursache

Nicht immer ist es einfach, gute Blutdruck-Werte zu erreichen oder unerwünschte Schwankungen im Tagesverlauf zu verhindern. Manchmal liegt es allerdings an ganz einfachen Dingen, warum sich keine befriedigenden Werte einstellen und Probleme auftreten, wie die folgende Sprechstunden-Antwort verdeutlicht.

Die Sprechstunden-Frage: Immer öfter stelle ich fest, dass ich nachts hohe Blutdruckwerte bekomme und deswegen nicht schlafen kann. So hatte ich neulich um 3 Uhr morgens z. B. einen Blutdruck von 169/95 mmHg. Da ich nur bei Bedarf Valsartan nehme, nahm ich erst 80 mg und um 4 Uhr nochmals 80 mg. Ich dachte, nach den 160 mg Valsartan könnte ich tagsüber vor Schwindel gar nicht mehr gehen. Aber es ging. Der Blutdruck lag um 9 Uhr bei 136/62 mmHg. Von meinem Kardiologen wurde mir eine Langzeitblutdruckmessung empfohlen. Aber die wurde schon vor einem Jahr gemacht und hat mein Problem nicht gelöst. Gibt es keine anderen Überlegungen? (Victor Z., Überlingen)

Die Experten-Antwort:

Dr. med. Vinzenz von Kageneck
Dr. med. Vinzenz von Kageneck.

Nach Ihrer Schilderung der Probleme, die Sie mit der Blutdruckeinstellung haben, scheint uns ein typisches Missverständnis über die richtige medikamentöse Behandlung des Blutdrucks vorzuliegen.

Bei einem Bluthochdruck ist es sicher falsch, ausschließlich auf eine Behandlung je nach täglich gemessenen Blutdruckwerten zu setzen.

Eine gute Einstellung des Blutdrucks baut zunächst auf einer fest angesetzten Medikation auf, bei der sowohl feste Einnahmezeiten als auch die jeweilige Dosis festgelegt werden. Insbesondere wenn bei einer Blutdruck-Behandlung eine Phase der Dosisfindung vorausgeht, entsteht häufig das Missverständnis, dass die Medikation im Anschluss an eine solche Dosisfindungsphase auch weiterhin über aktuell gemessene Blutdruckwerte gesteuert werden müsse.

Eine stabile Blutdruckeinstellung ist aber nur möglich, wenn Blutdruck-Medikamente nicht „bei Bedarf“ eingenommen werden, sondern kontinuierlich, wie es wahrscheinlich von Ihrem Arzt auch vorgesehen war. Lediglich in Fällen, in denen die Basismedikation zwar überwiegend wirksam ist, aber es dennoch zwischenzeitlich zu Blutdruckspitzen kommt, sind zusätzlich spezielle Medikamente zur Behandlung solcher Bluthochdruckkrisen angezeigt, wobei das von Ihnen genannte Präparat dafür allerdings ungeeignet ist.

Diesen Tipp gebe ich meinen Patienten

Um solche Missverständnisse wie in Ihrem Fall zu vermeiden, kann es hilfreich sein, sich schon vor dem Arztbesuch die eine oder andere Frage zu notieren und sich außerdem im abschließenden Gespräch mit dem Arzt, Notizen zu den Empfehlungen des Arztes zu machen. Auch ist der behandelnde Arzt häufig sehr gerne dazu bereit, seine abschließende Gesprächsführung mit der gleichzeitigen Abfassung eines schriftlichen Medikamentenplans zu begleiten. Zusätzlich ist die umfangreiche Ratgeber-Reihe der Herzstiftung sehr zu empfehlen, in der sich nach einem Arztbesuch zu Hause und in Ruhe wichtige Informationen zu den verschiedenen Herzkrankheiten nachlesen lassen.

In Ihrem Fall wäre das aus der Ratgeber-Reihe z. B. der ➞  Sonderband „Bluthochdruck“, der von ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet speziell für Patienten geschrieben wurde und genau erläutert, worauf es bei erhöhten Blutdruckwerten ankommt. Enthalten ist auch ein Medikamenten-Teil mit wichtigen Empfehlungen, wie sich z. B. Nebenwirkungen von Blutdrucksenkern vermeiden lassen und welche Präparate man wegen langfristiger Nebenwirkungen nur einnehmen sollte, wenn diese tatsächlich erforderlich sind und die Blutdruckmedikamente der ersten Wahl nicht zum Einsatz kommen können.

Meine Empfehlung: Sprechen Sie noch einmal mit Ihrem Arzt, wie Sie Ihre Medikamente ganz genau einnehmen sollen. Die von Ihnen angesprochene Langzeitblutdruckmessung ist dabei ein sehr wichtiges Instrument und eine wertvolle Hilfe zur Überprüfung, ob die Blutdruck-Medikamente richtig dosiert sind oder z. B. auch ob Sie von einer Medikamenten-Umstellung profitieren können.

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Sonderband-BluthochdruckBluthochdruck-Ratgeber: Worauf Menschen mit erhöhtem Blutdruck unbedingt achten müssen, erläutert ausführlich der umfangreiche ➞ Herzstiftungs-Sonderband zum Thema Bluthochdruck (z. B. wie tief der Druck in welchem Alter gesenkt werden sollte, was man über die Nebenwirkungen von Blutdruck-Medikamenten wissen muss oder wie sich die Werte mit der Ernährung senken lassen).

Dr. Vinzenz von Kageneck

Diese Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Dr. med. Vinzenz von Kageneck, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Bislang 87 Kommentare zu dieser Sprechstunde

Enste aus Wesseling (29.09.2019): Ich habe das gleiche Problem. Leider bin ich in der Ecke der Übervorsichtigen und psychisch Kranken gelandet. Ich habe mich aber dazu durchgerungen in Zukunft meinen Arzt zu wechseln. Ich würde mit meinen Problemen gerne ernst genommen werden. Habe z. B. auch die Sorge bei der Blutdrucksenkereinnahme zu viel zu bekommen und dann quasi umzukippen. Danke für diesen Beitrag.

Tanja S. aus Herford (30.08.2019): Ich habe das gleiche Problem. Bin 9 Jahre gut mit 7,5mg Bisoprolol, (Einnahme um 22:00 Uhr) hingekommen. Ich habe nachts plötzlich starke Ausreißer nach oben (195/105 und Puls von 120) Jetzt wurde das wieder schlimm und ich bekomme jetzt nach langem Probieren 10mg Bisoprolol, 32mg Candesartan und 10mg Lercanidipin teils morgens, teils abends. Habe aber immer noch Entgleisungen. Mein Problem ist, dass mich keiner ernst nimmt, Meine Hausärztin nicht und die Ärzte um KH leider auch nicht. Ich nehme seit 20 Jahren 20mg Paroxetin und bin darauf auch gut eingestellt. Aber alle schieben nun meine Beschwerden auf die Panikattacken, wegen der ich vor 20 Jahren in Behandlung war und diese Tabletten nehme. Ich habe das damit seit dem absolut im Griff und der Psychiater, der sie mir verschreibt, glaubt auch nicht, dass das die Ursache ist. Aber was soll ich nun tun? Ich bin erst 46 und meine Familie ist mit Schlaganfall vorbelastet. Ich finde einfach kein Gehör bei meiner Ärztin und einen neuen Hausarzt finde ich einfach nicht. Diese Entgleisungen machen mir natürlich Angst und sind äußerst unangenehm. Als ich das das letzte Mal versucht habe beim Arzt anzusprechen bekam ich einfach noch Moxonidin 2x0.3mg zusätzlich verpasst. Das ging dann aber so gar nicht. Der Blutdruck fiel am ersten Tag beim oberen Wert in den zweistelligen Bereich. Das kann es doch nicht sein. Ich bin verzweifelt.

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Johannes aus Eching (01.08.2019): Ich habe vor 3 Jahren 3 Stents am Herzen bekommen, weil es mir nicht mehr gut ging. Bin immer mit dem Fahrrad gefahren, auch längere Strecken. Ich habe auch gerne Bergtouren gemacht. Das Schaffte ich einfach nicht mehr, seitdem nehme ich Tabletten gegen hohen Blutdruck, und lag immer im Bereich zwischen 115/68 und 135/80. Nun habe ich plötzlich einen Blutdruck bis zu 196/ 115. Körperlich fühle ich mich genau so gut wie ansonst auch. Woran kann das liegen? Zusätzlich nehme ich auch noch Torasemid.

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Heidi D. aus Düsseldorf (28.07.2019): Seit einer Embolie und vieler 24 std. Messungen habe ich eben nachts Werte von manchmal 100/180 und morgens 50/100. Ich nehme morgens Candesartan 8mg, mittags Lercanidipin 10 mg und abends 16 mg Candesartan. Manchmal habe ich diese extren Werte immer noch.Kann ich etwas ändern?

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Erika H. aus Zeulenroda-Triebes (28.07.2019): Gute Erklärung und ich werde meinen Kardiologen darauf ansprechen.Ich habe Vorhofflimmern.Vielleicht kommen diese Schwankungen davon? Erst 180 zu 101 und nach einer halben Stunde 119 zu 86.

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Peter L. aus Pfullingen (01.07.2019): Bei Wärme zu niedriger Blutdruck.

Kerstin G. aus Gmunden (28.06.2019): Mein Blutdruck ist immer eher im niedrigen Bereich, bin 28 schlank und 1,69 groß. Doch ab und zu fällt mir auf, dass mein Blutdruck im Stehen niedriger ist als im Sitzen, dafür ist mein Puls sehr hoch.

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Steffi P. aus Erlau (16.05.2019): Nehme seit einem Monat Blutdrucksenker, funktioniert noch nicht so richtig. Langzeit 147, Dosis wird erhöht. Nachts knall ich auf fast 200 hoch, könnte auch an starken Schmerzen liegen.

Edmund P. aus Reutlingen (12.05.2019): Was soll ich sagen, mein Blutdruck ist morgens 148/106, Puls 70. Gegen Mittag geht es dann zu 180/117, Puls 93. Und das trotz der Medikation. Ich nehme im Moment Candesartan 4 mg. Die Frequenz geht auch mal über 117, kann dann aber innerhalb von 10 Minuten wieder im Normalbereich sein. Bislang konnte man nicht wirklich was finden, was es auslöst. Ich weiß nur, dass man vor 2 Jahren bei mir eine Mitralklappeninsuffizienz an der rechten Herzseite festgestellt wurde, sei aber unbedenklich. Und jetzt fangen die Probleme mit dem Blutdruck an.

Martina F. aus Landscheid (07.05.2019): Ich habe jahrelang Ramilich 5 mg genommen, da mein Blutdruck nun aber zu nieder ist, habe ich die abgesetzt.

Manfred B. aus Ludwigshafen (06.05.2019): Bin immer wieder über die Breite der Beiträge überrascht. Interessant sind eigentlich immer alle Veröffentlichungen, kommen die Fragen doch von den Betroffenen. Es kommt nun darauf an, dass jeder seine eigene Situation einordnet und aus diesen geschilderten Fällen Ableitungen für sich zu finden. Ich notiere mir meine hierbei auftauchenden Fragen und nehme sie mit zu meinem Kardiologen, der mich dann darüber aufklärt.

M. aus Berlin (04.05.2019): Vielen Dank für die Erklärungen. Bei mir nur Bluthochdruck, ohne Herzerkrankungen. Ich habe seit 2 Jahren Hypertonie. Das erste Medikament aus der Gruppe der Sartane verursachte Schwellungen aus heiterem Himmel im Gesichtsbereich. Umstellung auf Bisoprolol (Beta Blocker) ging ganz gut, verursachte aber schleichend steigernden Hustenreiz, sehr unangenehm. Nach 2 Jahren plötzlicher, dauerhafter Pulsabfall auf 40 (!) Schläge. Eine Herzerkrankung mittels EKG und Adenosin-MRT ausgeschlossen. Medi-Umstellung auf Ramipril und Lercanidipin. Hustenreiz blieb, Ramipril abgesetzt. Husten ist weg. Blutdruck stabil. Fazit: wer nur Bluthochdruck hat, für den sind Betablocker allein nicht mehr das Mittel der Wahl. Meistens werden Kombinationen von Wirkstoffgruppen verschrieben. Sartane mit ACE Hemmern usw. Auch sollte darauf geachtet werden, die Blutdruckmessung auch am anderen Oberarm durchzuführen, um Durchblutungsstörungen festzustellen. Oder gleich beim Arzt Oberarm und Fußfessel gleichzeitig messen lassen. Viel Erfolg!

M. (04.05.2019): Ich habe leider nichts verstanden. Ich habe tagsüber einen normalen Blutdruck 130-136 und nachts einen sehr hohen. Ich nehme Metoprolol.

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Klaus R. aus Bad Iburg (03.05.2019): Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht: Auch ich „leide“ unter temporären Blutdruck-Krisen in der Nacht, die mir dann sehr zu schaffen machen, weil ich damit nicht gut umgehen kann. Auch ich nehme „nur“ eine Basisausstattung an Medikamenten (ASS, Bisoprolol und Simvastatin), was mir eigentlich auch psychisch „reicht“, denn ich möchte den Tablettenkonsum in Grenzen halten. Eigentlich sollte ich noch ein Dauermittel wie Valsartan oder Amplodipin zusätzlich regelmäßig einnehmen, was ich aber vermeiden wollte. Da muss ich vielleicht umdenken. Allerdings ist noch eine Besonderheit dahingehend zu vermelden, dass diese Krisen nachts fast immer mit Albträumen einhergehen - ich also traumbedingt mit hohem Blutdruck und Pulsfrequenz aufwache. Da habe ich noch keine Lösung gefunden - vielleicht sind da aber auch die Medikamente eine Ursache. Hat jemand vergleichbare Erfahrungen?

Christian aus Wesenberg (28.04.2019): Ich habe mit ständigen Blutdruckschwankungen zu tun und, wenn die Schwankungen auftreten, sind Schwindel und Harndrang verstärkt. Ich nehme keine Blutdruckmittel. Laut Krankenhaus ist alles gesund, woran kann das sonst liegen?

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Gabi aus Helmstedt (15.04.2019): Ich hatte eigentlich stabile Werte mit Metoprolol 50 mg und HCT 25 mg. Das habe ich dann dummerweise abgesetzt und 4 Wochen ging auch alles gut. Dann bekam ich hypertensive Krisen von Werten, die bei 180/105 lagen. Meine Hausärztin hat mir wieder HTC verordnet und für die Krisen Adalat 10mg. Wie lange dauert es, bis es sich wieder eingespielt hat? Zurzeit ist es eine Achterbahnfahrt.

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Reinhard S. aus Dresden (30.03.2019): Ich nehme seit einigen Jahren Losartan Valium gegen meinen Bluthochdruck, morgens eine halbe Tablette, der Blutdruck liegt dann Tags bei 145/75 oder auch mal bei 155/80. Früh ist er dann erhöht auf 172/83 oder 175/89. Ich habe aber keinerlei Probleme gesundheitlich. Wie kann das sein und ist das gefährlich, wenn, wie ich vermute, der Blutdruck nachts so hoch ist. Danke für eine hoffentlich positive Antwort.

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Cornelia S. aus Recklinghausen (18.03.2019): Ich bin seit 12 Jahren mit Hypertonie in Behandlung und wurde auch schon mal umgestellt. Da ich in der letzten Zeit wieder vermehrt unter Kopfschmerzen litt, habe ich dann bei Werten von 180/110 mmHg meinen Arzt vor 14 Tagen konsultiert. Zudem kam noch ein blutunterlaufendes Auge hinzu. Ich wurde von Ramipril 5 mg 1-0-0-0 und Candesartan 16 mg auf 1-0-1-0 umgestellt. Heute, nach einem schlimmen Wochenende mit Werten von 210/130 mmHg und zum Teil Kopfschmerzen, Brennen und Luftnot, bin ich wieder hin. EKG unauffällig, weiter Hyperton nach Nififepin Kapseln, dann 160/90 mmHg. Habe mir dann Ruhe angetan und habe das neue Präparat, was um 12 Uhr geliefert wurde, dann gleich eingenommen. Die Kopfschmerzen sind wieder da, 160/110 nach 2 Std. und einem Schläfchen, das soll man verstehen. Die Tabletten soll ich ab morgen dann nur morgens zu den anderen beiden Tabletten einnehmen. Ich schlafe seit Jahren schlecht, muss gerade nachts zwischen 2- bis 3-mal raus. Diabetes ist ausgeschlossen. Bin ich mit den 3 Medikamenten gut bedient oder wäre es nicht ratsam, mal ein 24 h ABDM Gerät anzuschließen? So Momentwerte sind doch da nicht ausschlaggebend, oder? Meine letzte ABDM Messung liegt 6 Jahre zurück.

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C. aus Olfen (19.02.2019): Hallo! Ich habe eine Frage: Gestern hatte ich den ganzen Tag einen Blutdruck von 132/78. Ich nehme blutdrucksenkende Tabletten. Gestern Abend ist mir auf einmal fatal schwindelig (Dreh- und Schwankschwindel), mein Blutdruck sank auf 100/61, mein linker Brustkorb stach. Allerdings habe ich rückenmäßig Probleme im Brustkorb-Bereich. Schlecht war mir auch. Wenn ich mich hinlege, ist es etwas besser.

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P. aus Schleswig (04.02.2019): Es ist beruhigend zu lesen, dass man diese Blutdruckprobleme nicht alleine hat.

Silvio P. aus Hansestadt Havelberg (03.02.2019): Hallo, habe seit ein paar Tagen starke Benommenheitsattacken mit gleichzeitigem, hohem Blutdruck. Was könnte die Ursache sein? Nach der Attacke geht der Blutdruck wieder runter. Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

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Silvia R. aus Hartkirchen (29.01.2019): Leider hab ich seit 30 Jahren hohen Blutdruck. Bin immer in Behandlung und bei mir werden alle möglichen Medikamente ausgetestet. Nach zwei Stents und einem Schlaganfall bin ich nun mit 53 Jahren in Pension. Mein BD hat schon vieles angerichtet. Seit November hab ich mit allen Tabletten aufgehört und etwas Neues begonnen. Nun ist der BD öfters im Normalbereich, trotzdem Schwindel, müde, traurig und einfach nicht rund.Was soll ich tun?

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Gisela H. aus Neuhaus am Rennweg (27.01.2019): Ich nehme die Medikamente seit Jahren regelmäßig und jetzt wahrscheinlich auch ausreichend dosiert. Trotzdem tritt in unregelmäßigen Abständen und ohne ersichtlichen Grund immer wieder sehr hoher Blutdruck auf. Die Kardiologin meint, damit müsse ich leben. Habe aber in letzter Zeit wiederholt Glaskörpereinblutungen am Auge, was auch sehr störend ist.

Martina N. aus Halle (21.01.2019): Mein Blutdruck schwankt noch. Jetzt Irbesartan/Hcl Basic 300 und Amlodipin.

Waltraut B. aus Bremen (20.01.2019): Seit Mai 2018 leide ich unter viel zu hohen, nächtlichen Bluthochdruckattacken. Ich nehme dann, wenn es fast 200 /116 /90 wird, 2 Nitrospraystöße. Nehme Betablocker seit Jahren und seit kurzem Candecor dazu, dennoch treten die nächtlichen Attacken immer wieder auf. Seit gestern auch am Morgen. Ich bin 81 und fühle mich, da deswegen auch schlaflos bin, sehr schlapp. Wie kann ich den Zustand ändern?

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Ohne Namen (19.01.2019): Ich persönlich habe gemerkt, dass sich durch eine gesunde Ernährung der Blutdruck komplett ändern kann. Gesund heißt für mich: Kein Alkohol, kein Weißmehl, kein Zucker, kein Schwein, keine Milch, kein Salz. Der Mensch ist m.E. heutzutage total übersäuert und das sind auch die Gründe, warum es uns so schlecht geht. Leider ändert sich keiner großartig und konsequent. Diese Ausflüchte, auf etwas zu verzichten und lieber Tabletten zu nehmen, höre ich immer wieder. Aus diesem Grund gibt es meiner Meinung nach keine Lösung für das Problem „Bluthochdruck“, dazu kommt die mangelnde Bewegung und der selbstgemachte Stress in der heutigen Zeit.

Helga aus Bremervörde (15.01.2019): Ich hatte es 20 Jahre lang mit massiven Blutdruckschwankungen zu tun, so dass mir viele Medikamente verordnet wurden. Seit einem Jahr merke ich Veränderungen, der Blutdruck wird immer niedriger, messe jeden Tag, morgens 100/70/60. Im Laufe des Tages komme ich dann auf 135. Ich mag dann morgens meine Tabletten nicht nehmen. Ich nehme Candesartan, 6 mg, Amlodipin, 6mg, und Nebivolol, 5 mg. Mit meinen Arzt komme ich nicht weiter mit diesem Problem. Was würden Sie mir raten? Ich bin 70 Jahre.

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Horst B. aus Wittingen (10.01.2019): Blutdruck 2-mal messen. 3 min. warten, dann noch mal messen. So soll es richtig sein, habe ich gehört.

Jürgen aus Lugano (21.11.2018): Es geht hier immer um Bluthochdruck, mir fehlt z.B., warum er bei mir immer wieder mal auf 80 runter rutscht. Liegend normalisiert er sich auf knapp über 100, und das ist ok für mich. Bin in der Kategorie "schwer herzkrank" - Defi, 5 Mal Herzstillstand, dabei 3 Mal mit dem Kopf auf dem Steinboden gelandet.

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Gertrud B. aus Düsseldorf (11.11.2018): Ich habe ca, nach 3 Wochen plötzlich hohen Blutdruck und dann wieder normal oder niedrig. Nehme 1/2 2,5 Procoralan, dann habe ich 110/60. Soll dann wenn erhöht, 1/2, 1,25 Bisoprolol nehmen, dann bekomme ich Panik und Angst.

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Perwein (10.11.2018): Ich bin 70 Jahre und hatte bis vor Kurzem einen grenzwertigen Blutdruck, 140/145/90/95.Da ich immer so müde und antriebslos war, bekam ich Duloxetin verordnet.Da ging mein Blutdruck leider in die Höhe und mein Hausarzt verschrieb mir Doxazosin, das ich im Bedarfsfall nehmen sollte. Das hat mich sehr verunsichert. Ich dachte, Blutdrucksenker müsste man regelmäßig einnehmen. Was nun?

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B G. aus Sondershausen (22.10.2018): Zu niedriger Blutdruck unter 90. Was für Medikament erhöht meinen Blutdruck?

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Ohne Namen (23.08.2018): Gerade zu dem, nun hoffentlich bald abgelaufenen, sehr trockenen und sehr warmen Sommer hatte ich mit Blutdruckschwankungen zu tun. Wobei der Blutdruck teilweise sehr niedrig lag, so dass ich, obwohl ich weiß, dass die Blutdruck senkenden Medikamente kontinuierlich eingenommen werden sollen, an einigen Tagen auf das Medikament verzichtete, was wiederum mein Hausarzt gar nicht gut fand. Er hat jetzt die Medikation verändert. Die Auswirkungen muss ich erst noch erproben.

Dr. Heinz O. aus Salzburg (21.08.2018): Verständlich abgefasst und für mich sehr hilfreich, danke!

Rosmarie Z. aus Faßberg (29.07.2018): Sehr hilfreich, ich habe das gleiche Problem, dass der Blutdruck manchmal nachts, aber auch zu verschiedenen Tageszeiten hochschnellt, insbesondere der diastolische, wobei der systolische Druck stark sinkt und der Puls hochgeht: z. B. 105/ 95, Puls 105. Muss aber dazu sagen, dass ich paroxysmales VHV gelegentlich, trotz PVI, bekomme. Die PVI war vor 6 Jahren recht erfolgreich. Wenn ich die Blutdruckmedikamente, wie vorgeschlagen, tägl. nehme: 2,5 mg Biso und 4 mg Candesartan, sinkt der Blutdruck zu stark: 105 - 110 zu 70 - 65, Puls oft nur 50 - 55. Außerdem bekomme ich in den Waden starkes Brennen! So schlug mein Kardiologe vor, nur bei Bedarf Biso mit Candesartan zu nehmen. Nebilet 5 mg wurde auch bereits probiert, jedoch dann bin ich total benommen, die Beine werden regelrecht lahm.

Klaus-Peter G. aus Kronberg im Taunus (28.07.2018): Ich verfolge schon immer den beschriebenen Weg und zwar erfolgreich. Ich habe ein Notfall-Medikament, das ich aber noch nie genommen habe. Ich mache, zusätzlich zu den Medikamenten, mehrfach wöchentlich QiGong vor der Medikamenteneinnahme und das bringt meinen Blutdruck in den Bereich zwischen 110 und 130 (60 bis 75). Einen Blutdruck von über 160 habe ich auch mal ab und zu; das passiert aber nur ab und zu und reguliert sich im Laufe des Tages.

Sandra B. (19.07.2018): Hatte hohen Blutdruck mit plötzlichem Puls von 170, der sich wieder beruhigte, und Kribbeln in den Fingern. Gelegentlich ist der Puls dann auch wieder normal, aber die Kopfschmerzen gehen nie ganz weg, sind nur schwächer.

Peter E. aus Bad Neuenaht (11.05.2018): Sehr gute und verständliche Erläuterung.

Theo R. aus Dortmund (07.04.2018): Hallo, mein Name ist Theo, bin 62 Jahre alt. Ich habe wechselnden Blutdruck, mal 100/62, mal sind es 140/90, ein anderes Mal 160/100. Ich bewege mich sehr viel. Mit dem Hund am Tag im Schnitt 10-16 km. Dreimal in der Woche eine Stunde Kraftsport und ich gehe 2 Mal in der Woche arbeiten, körperlich leichte Arbeit. Meine Medikamente regelmäßig: Candesartan 32 kg, ASS 100, Atorvastatin 10 mg und Metoprololsucinat 47,5, davon eine halbe Tablette. Nun soll ich zu allem noch Amlodipin 5mg einnehmen, mit den vielen Nebenwirkungen. Gibt es Alternativen?

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Dietmar N. aus Zinnowitz (23.11.2017): Ich bin erstaunt, wie Sie, kurz und klar, wichtige Fakten und Rat geben. Es tut gut, auf so Seiten Zugriff zu haben – weiter so.

Hans P. aus Knittelfeld (10.09.2017): Blutdrucksenker nur nach Plan und nicht nach vermeintlichem Bedarf!!!

Katharina H. aus Malsch (29.08.2017): Auch ich habe Blutdruckschwankungen bzw. nachts einen hohen Blutdruck, wurde aber von meinem Arzt angewiesen, am späten Abend den Blutdruck zu messen und, wenn er unter 140/70 ist, kein Medikament zu nehmen.

Heidi W. aus Radolfzell (29.05.2017): Meine Erfahrung (ich bin Hypertonieassistentin DHL) ist tatsächlich, dass es oft zu Missverständnissen zwischen Arzt und Patient kommt und der Arzt nicht nachdrücklich genug erklärt, wie wichtig eine regelmäßige Einnahme der Medikamente ist. Die Pat. müssen wissen, nur weil sie regelmäßig Medikamente nehmen, sind die Werte ordentlich.

Klaus L. aus Neu-Isenburg (25.05.2017): Ich nehme seit Jahren Medikamente zur Blutdrucksenkung und zwar morgens Bisolich 5 mg und Ramilich 5 mg und abends 2,5 mg Ramilich. Habe seit viereinhalb Jahren 3 Bypässe und es kommt immer wieder vor, dass mein Blutdruck auf 190/100 steigt, dann sprühe in 2 Stoß Nitrospray und in kürzester Zeit ist er wieder im Normalbereich.

Brigitte R. aus Heusenstamm (15.05.2017): Für mich war es aufschlussreich, dass Blutdruckmedikamente genau nach Verordnung kontinuierlich eingenommen werden sollen. Danke.

Edeltraut W. aus Ludwigsburg (15.05.2017): Für mich ist klar, dass ich nicht nur bei Bedarf Blutdrucktabletten einnehme. Meine Ärztin probiert gerade bei mir aus, da ich einige Tabletten nicht vertrage und in 4 Monaten zweimal im Krankenhaus wegen Blutdruckentgleisungen war. Ernährung (Lebensmittelallergie) spielt auch eine Rolle. Jetzt bin ich zuversichtlich.

S. aus Neukirchen-OT Adorf (13.05.2017): Mein Blutdruck ist morgens meist über 150/155 (diastolisch meist normal). Ich messe so gegen 7:30 (öfter, nicht täglich). Ich nehme Bisoprolol 2,5 mg 6:00, 8:00 Valsartan 160 mg u. Amlodipin 5 mg, und abends 18:30 Valsartan 80 mg. Sollte ich die morgendlichen Werte ignorieren? Ich ernähre mich gesund, treibe regelmäßig Sport, Pilates, und entspanne mich auch regelmäßig und ich spiele seit 2 Jahren Klavier mit Freude. Ich hatte in größeren Abständen Vorhofflimmern, auch im Zusammenhang mit Bluthochdruckkrisen und Vorhofflimmern eine Art Panik. Diese Beschwerden sind seit ca. 2 Jahren nicht mehr da. Ich nehme diesbezüglich auch psychotherapeutische Hilfe in Anspruch.

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Gertrud M. aus Euskirchen (12.05.2017): Bei mir wurde bei einer Bluthochdruckphase Valsartan von 16 mg auf 32 mg erhöht, der Schwindel wurde stärker.

Sabine L. aus München (12.05.2017): Ich finde diese Information sehr hilfreich, auch ich habe sehr unter Schwankungen gelitten und bin dazu übergegangen selbst zu messen, um eine bessere Kontrolle zu haben. Meine Kardiologin hat mich dabei sehr unterstützt, da diese Schwankungen mich sehr hilflos gemacht haben.

Pierre aus Neunkirchen (12.05.2017): Auch bei mir sind hin und wieder größer Blutdruckschwankungen aufgetreten. Mein Arzt meinte, so lang wie die Spitzen nur gelegentlich auftreten und der Blutdruck an den folgenden Tagen wieder in den Normbereich geht, ist dies normal und teilweise vom Wetter abhängig.

Helma K. aus Berlin (12.05.2017): Da ich immer noch ein mündiger Patient bleiben möchte, war diese Information für mich nicht hilfreich, möchte auch Infos zur Selbsthilfe haben.

Ruth R. aus Hamburg (12.05.2017): Ich glaube, die regelmäßige, zeitliche Einnahme der Tabletten ist sehr wichtig. Alles Weitere steht aber auch in dem Beipackzettel. Darin wird immer wieder darauf hingewiesen, Veränderungen bei der Einnahme mit dem Arzt vorher besprochen zu haben.

Klaus-Peter G. aus Kronberg (11.05.2017): Meine Erfahrung mit schwankendem Blutdruck ist, dass das abhängig von verschiedenen Faktoren ist, wie Wetter, dem Tagesablauf, meine innerliche Stimmung und vieles mehr. Meine Medikamente nehme ich ziemlich regelmäßig. Ich mache mehrfach in der Woche Qi Gong-Übungen, die sich positiv auf meinen Blutdruck auswirken.

Heinrich S. (11.05.2017): Vielen Dank für die praxisorientierten Hinweise. Beim Thema "unerwünschte Schwankungen" des Blutdrucks im Tagesverlauf denke ich auch an niedrigen Blutdruck, mit dem ich eher umgehen muss. Meine Durchschnittswerte liegen bei 115/85 im Normalfall. Jedoch muss ich auch mit Werten von 82/50 kämpfen (bisher niedrigster Wert), da geht gar nichts mehr. Vielfältige Untersuchungen haben mir bisher nicht weitergeholfen (Blutzuckertests, Kipptischuntersuchung, Langzeitmessung, etc.). Ich wäre für orientierende Unterstützung dankbar.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Katharina H. aus Schleching (11.05.2017): Nehme seit längerem Dafiro 5mg/80mg. Kann sehr gut und tief schlafen, habe allerdings zu besonderen Anlässen Hochdruck-Krisen und nehme dann und nur dann 10 Tropfen Nifedipin. Ich spüre die Hochdruckspitzen, messe dann und nehme bei Bedarf die Tropfen. Das war im letzten Jahr 2x der Fall. Muss wg. eines Aneurysmas in der Aorta Ascendens sehr vorsichtig sein bezgl. des Blutdrucks und frage mich manchmal schon, woher die Schwankungen kommen.

Rolf R. aus Hergatz-Schwarzenberg (11.05.2017): Sehr hilfreich war der Artikel. Ich habe massive Probleme mit dem Schlafen und leide an Insomnie. Jede Nacht wache ich um 04.00 Uhr auf und finde danach keine Ruhe mehr. Tagsüber werde ich vorzeitig müde und schlafe ungewollt ein, das gilt besonders beim Lesen oder Fernsehschauen. Ich habe ein Beatmungsgerät, was ebenfalls nicht hilft. Ich werde den Verwicklungen nicht mehr Herr.

Heinz R. aus Königshütte (11.05.2017): Ich nehme seit 6 Jahren Valsartan-Actavis 1-mal morgens wie verordnet und habe keine Probleme mit meinen Blutdruck. Man sollte sich an die Verordnungen halten.

Rolf D. aus Hinte bei Emden (11.05.2017): Ich habe stark geschnarcht mit Schlafapnoe. Das ist blutdrucksteigernd und wenn man aufwacht, ist es zu spät, man weiß nichts von den Apnoen. Aus dieser Erfahrung heraus empfehle ich eine Überwachungsnacht im Schlaflabor.

Hiltrud N. aus Eppelborn (11.05.2017): Der Artikel war für mich sehr interessant, obwohl ich keinen sehr hohen Blutdruck habe (130/85). Aber es war interessant dies hier zu lesen.

B. aus Frankfurt (11.05.2017): Ich kenne diese Schwankungen aus eigenen Erfahrungen und reagierte früher auch panisch. Inzwischen weiß ich um die ständigen Schwankungen.

Peter H. aus Murg (11.05.2017): Gut erklärt. Genau und nachvollziehbar.

Jutta S. aus Bottrop (11.05.2017): Ich habe dasselbe Problem wie der Fragesteller. Ich nehme auf Anraten meines Arztes morgens und nachmittags je eine Tablette Metoprololsuccinat 47,5mg und wenn mein Blutdruck abends höher als 140/90 ist, kommt eine Tablette Amlodipin 5 mg dazu. Zum Glück sehr selten hatte ich einen Blutdruckwert von über 190/100. Dafür habe ich Nitrolingual Spray.

Jutta G. aus Oldenburg (11.05.2017): Ich hätte gerne auch einen Hinweis auf Schwankungen bei zu niedrigem Blutdruck (unter 100/unter 60) gehabt. Werden dabei die Nieren geschädigt?

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Erich H. (11.05.2017): Ich hatte morgens einen erhöhten Blutdruck. Mein Kardiologe sprach auch von einem Stress, wenn man am Morgen nicht gleich nach dem Wachwerden noch dösen tut und schlechte Träume hat. Jetzt soll ich ein Medikament statt morgens am Abend nehmen, die beiden anderen wie gewohnt. In ca. 8 Wochen mache ich dann wieder regelmäßige Messungen 3x täglich.

Dieter L. (11.05.2017): Ist die in dem geschilderten Beispiel genannte Differenz zwischen den beiden Werten 136 und 62 nicht auch viel zu hoch?

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Heidrun L. aus Elmshorn (11.05.2017): Ein Blutdruck spiegelt auch das Leben und unsere Emotionen wieder und ist nie gleich. Es hat nicht immer etwas damit zu tun, dass wir Patienten alles falsch machen und unsere Medikamente nicht oder nicht richtig nehmen. Vielleicht sollte mehr Gelassenheit herrschen und man sollte uns Patienten und unsere Wünsche mehr ernst nehmen.

Ina-Maria K. aus Cottbus (11.05.2017): Liegen Blutdruckschwankungen im Zusammenhang mit meinem Schwindel? Ich nehme Falithrom und leide seit meiner Herzklappen-OP darunter. Die OP war 07/2015.

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Klaus-Achim H. aus Paderborn (11.05.2017): Es hat mir sehr geholfen, denn nach Schlaganfall (2011) und Herz-OP (2011) war ich in vielen Dingen verunsichert und konnte mir hier Infos holen.

Wolfgang O. (11.05.2017): Trotz reichlicher Medikamente hatte ich vor einem Jahr nachts ähnliche Blutdruckspitzen. Die Ursache war lange unklar, inzwischen weiß ich, dass die Halswirbelsäule die Ursache ist. Leider wird immer nur der Blutdruck, selten der ganze Mensch gesehen. Sport und Osteopathie haben dazu geführt, dass ich drei von vier Medikamenten absetzen konnte, was mir zusätzlich Nebenwirkungen erspart. Ich kann nur raten, sich kundig zu machen und auch die Medikation zu hinterfragen - Betablocker habe ich z.B. nie gebraucht und kämpfe nun mit dem Entzug.

Anne aus Bad Oeynhausen (11.05.2017): Mir fiel sofort etwas auf, was in dem Beitrag nicht erwähnt wurde: Schlafapnoe als Ursache für Blutdruckschwankungen nachts! Das würde ich dringendst mal untersuchen lassen. Gerade weil der Blutdruck in der Nacht so hochging.

Margarete M. aus Salzburg (10.05.2017): Meine Erfahrung bei Blutdruckschwankungen: Bei mir (65 Jahre alt) war der Blutdruck ursprünglich immer hoch (ca. 180/80), dann in der Nacht hoch und am Vormittag normal bis niedrig. Je mehr Bewegung ich mache, desto besser wird es aber jetzt, und zwar kam eine positive Wirkung erst bei wöchentlich ca. 4 bis 5 Stunden Ausdauertraining, bei einem Kalorienverbrauch von ca. 2000 kcal pro Woche. So wird der Blutdruck auch in der Nacht niedriger, derzeit ca. 140 bis 145/80, während es früher 165 bis 185/80 war. Ich nehme keine Blutdruckmedikamente, Betablocker könnte ich ohnehin nicht nehmen wegen Asthma, von den ACE-Hemmern bekomme ich Husten. Daher war es meine Idee, mehr zu trainieren. (Ärzte haben es mir nicht geraten!) Das Training fällt nicht immer leicht, aber es senkt auch den Langzeitzuckerwert HbA1c auf ca. 6,5 herunter. Des Weiteren sind mit dem Training die Venenprobleme (geschwollene Beine) weg und die Schmerzen, die ich durch Rheuma (angeblich Psoriasisarthritis oder Bechterew und zusätzlich Muskelrheuma) und Arthrosen habe, sind auch geringer.

Helena aus Schwaben (10.05.2017): Mein Hausarzt hat mir ausdrücklich gesagt, dass ich eine Dosis Ramipril am Morgen nehmen soll (ohne Uhrzeit) und wenn die Werte tagsüber hoch sind, dann sollte ich abends noch eine Dosis nehmen. Ich muss gestehen, ich verstehe die Welt nicht mehr. Er meinte auch, ich sollte sehen, was mir gut tut. Ich stehe am Anfang der Behandlung, weiß aber nicht, wie ich die obige Empfehlung meinem Arzt nahe bringen kann!?

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Helga M. aus Schleswig-Holstein (09.05.2017): Auch ich habe zeitweise mit Blutdruckschwankungen ein Problem: am Vormittag eher niedrig, später normal (120/70) oder etwas höher. Deshalb nehme ich den Blutdrucksenker (Candesartan) abends ein mit gutem Ergebnis (siehe oben) - aber regelmäßig!

Doris De C. aus Bremen (09.05.2017): Vielen Dank für die fachlich umfassende Antwort. Leider trifft man nur selten auf einen Arzt mit dieser Kommunikationsfähigkeit.

Ruth Z. aus Potsdam (09.05.2017): Eigene Erfahrung: Trotz akkurater Einnahme meiner vom Hausarzt verordneten Medikamenten und guter Einstellung, erlebe ich es auch oft, dass ich nachts mit 180/100 aufwache. Trotz umfangreicher Untersuchungen - auch Klinikaufenthalt - keine Klärung. Bin 79 Jahre. "Sowas kommt eben mal vor!", war die Aussage. Unbefriedigend!

R. aus Essen (09.05.2017): Schwankungen stelle ich auch tagsüber fest. Seit der Einnahme von Candesartan und Bisoprolol habe ich innerhalb von 2 Jahren fast 10 kg Gewicht mehr. Bei gleichbleibender Nahrungszuführung. Gibt es einen Zusammenhang? Das Gewicht (fast 90) belastet mich sehr.

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Günter S. aus Frankfurt (09.05.2017): Ich hatte vor 17 Jahren einen Vorderwandinfarkt und hatte seitdem Karvezide 150/12,5 mg plus ASS 100. Das Ganze lief 15 Jahre einwandfrei, bis ich die Karvezide nicht mehr von der Kasse bezahlt bekam. Der Grund: die Kasse zahlt nur noch Generika in Form von Irbesatan. Das Irbesatan bewirkte aber erhebliche Nebenwirkungen, wie Schwindel, Herzrasen Übelkeit. In der Zwischenzeit habe ich jetzt unter einer quartalischen Draufzahlung von ca. 40 Euro wieder die Original Karvezide, die ich aber gewechselt habe auf Aprovel 300 mg lt. Anordnung meines Kardiologen, die aber ebenfalls als Org. 40 Euro Zuzahlung kosten. Eine Eingabe bei der Krankenkasse (Barmer GEK) wurde abgelehnt, der Widerspruch ebenfalls, eine Klage beim Sozialgericht läuft bereits über 2 Jahre ohne Termin. In der Klage Erwiderung der Barmer GEK hieß es, es gäbe ja mehrere Hersteller von Irbesatan, ich solle halt alle ausprobieren. Ist die Menschheit jetzt als Versuchskaninchen abgestiegen oder dürfen nur noch die Krankenkassenbosse ihre Einkommen erhöhen? Bei der Barmer GEK waren es zuletzt 37 %.

Ernst-Jürgen Z. aus Wiesbaden (09.05.2017): Mein Blutdruck fällt am Tag auf 88/45-66/38-104/60, wieso? Morgens Candecor comp.16mg/12,5 eine Tablette.

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Dorle S. aus München (29.04.2017): Die vorgesehene Einstellung hilft aber nichts, wenn ich morgens z. B. 114/64 habe und die Medikamenteneinnahme aber morgens vorgesehen ist. Das Ergebnis wäre dann Schwindel, der nicht ungefährlich ist. Da ist dann guter Rat teuer. Was tun?

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Ohne Namen (27.04.2017): Leider habe ich das gleiche Problem. Mein Blutdruck ist schwer einstellbar. Und die gängigen Medikamente bereiten mir große Schwierigkeiten mit erheblichen Nebenwirkungen. Ich weiß mir keinen Rat mehr!

Ralf L. aus Bexbach (22.04.2017): Es ist interessant, wie auch andere Patienten mit dem Problem umgehen und was andere Ärzte empfehlen.

Heike B. aus Dresden (19.04.2017): Diese Infos sind sehr gut.

Verena B. aus Freiburg (19.04.2017): Ich finde die Informationen so wichtig für mich, alles was ich bisher von der Herzstiftung erfahren habe, hat mich weitergebracht, oft auch bestätigt und vor allem beruhigt. Ich bin total dankbar für alle Fragen und Antworten, die ich dort finde. Ich habe es noch nie bereut Mitglied geworden zu sein und kann es jedem nur empfehlen!

Hannelore M. aus 0snabrück (18.04.2017): Man sollte Blutdruckmittel nicht "bei Bedarf" nehmen, sondern jeden Tag regelmäßig zur gleichen Uhrzeit. Und nicht nachts messen, das macht einen nur verrückt! Morgens und abends! Evtl. auch nach dem Sport, so mache ich es.

Thomas B. aus Mainz (18.04.2017): Sehr informativ. Vielen Dank!

Gunder S. aus Beeskow (18.04.2017): Tja, so kann man (Patient und Arzt) aneinander vorbeireden. Deshalb ist eine klare Kommunikation schon sehr wichtig und der Hinweis, sich Fragen schon zu Hause aufzuschreiben, ist unbedingt empfehlenswert. Probieren Sie es einfach aus.

Till aus Endingen (18.04.2017): Ich habe feste Zeiten, wann ich den Blutdruck messe. Sollte er einmal zu hoch sein, versuche ich durch gezielte Atmung den Puls zu senken. Zusätzliche Tabletteneinnahme außerhalb der Verordnung kann ich dann meistens vermeiden.

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