Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

„Nur der untere Blutdruckwert ist zu hoch: Was raten Sie mir?“

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Nur der untere Blutdruckwert erhöht.

Nicht immer sind bei einem Bluthochdruck beide Werte erhöht. Manchmal ist z. B. nur der untere betroffen. Was in diesem Fall zu empfehlen ist, erläutert die folgende Experten-Antwort, die Sie möglicherweise schon in der Sprechstunden-Rubrik von HERZ HEUTE gelesen haben. (Die Zeitschrift enthält regelmäßig mehrere Seiten mit Sprechstunden-Fragen und geht den über 100.000 Herzstiftungs-Mitgliedern automatisch 4x pro Jahr frei Haus zu.)

Die Sprechstunden-Frage im Wortlaut: "Ich bin 49 Jahre alt und leide schon seit meiner Jugend an zu hohem Blutdruck (kein Übergewicht, keine Pille, keine Zigaretten). Seit einiger Zeit stelle ich immer öfter fest, dass der diastolische Wert trotz der Medikamente um die 100 mmHg (auch darüber) liegt, obwohl der systolische Wert nur zwischen 130 und 140 mmHg liegt. Medikamente: 1x Metohexal 47,5 mg und 1x Votum 20 mg. Was kann die Ursache sein? Was können Sie mir bezüglich der Blutdrucksenkung des diastolischen Werts raten? Da dieser Wert nicht dauerhaft erhöht ist, ist eine stärkere Medikation auch nicht von Vorteil, da der obere Wert sonst zu niedrig wird." (Kerstin C., Augsburg)

Die Experten-Antwort:

Prof. Erland Erdmann
Prof. Dr. med. Erland Erdmann

Über die Ursachen einer alleinigen Erhöhung des unteren (=diastolischen) Blutdruckwerts ist nur wenig bekannt. In seltenen Fällen kann eine Schilddrüsenunterfunktion verantwortlich sein, sodass es sich manchmal lohnt, die Schilddrüsen-Werte kontrollieren zu lassen.

Therapeutisch helfen in der Regel, wenn der untere Blutdruckwert oft zu hoch ist, folgende blutdrucksenkende Medikamente: Diuretika, ACE-Hemmer, Betablocker (insbesondere der Betablocker Nebivolol).

Empfehlung: Sie sollten mit Ihrem Arzt sprechen und fragen, ob etwas dagegenspricht, dass Sie zusätzlich ein niedrig dosiertes Thiaziddiuretikum (z. B. 12,5 oder 25 mg Hydrochlorothiazid) einnehmen oder dass der Betablocker Metoprolol gegen den Betablocker Nebivolol in einer Dosierung von 5 mg ausgetauscht wird. Wichtig: Es ist damit zu rechnen, dass der untere Blutdruckwert mit diesen Maßnahmen erst nach vier bis sechs Wochen dauerhaft sinkt. D. h. das Ergebnis darf erst nach etwa sechs Wochen beurteilt werden. Eines dieser Medikamente sollte langfristig jedenfalls auch bei Ihnen wirken.

Hinweis: Therapieänderungen dieser Art sollten immer nur sehr langsam und vorsichtig durchgeführt werden.

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Sonderband-BluthochdruckTipp: Worauf Betroffene bei erhöhtem Blutdruck achten müssen, erläutert der umfangreiche ➞ Herzstiftungs-Sonderband zum Thema Bluthochdruck (z. B. wie tief der Druck in welchem Alter gesenkt werden sollte, was man über die Nebenwirkungen von Blutdruck-Medikamenten wissen muss oder wie sich die Werte mit der Ernährung senken lassen).

Professor Dr. med. Erland Erdmann

Diese Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Prof. Dr. med. Erland Erdmann, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und langjähriger Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin des Herzzentrums der Universität zu Köln.

(Foto: E. Aug)

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 76 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Hiltrud aus Muehltal (20.10.2017): Nehme seit 14 Tagen Nebivolol 5mg morgens eine und abends eine wegen zu hohem, diastolischen Blutdruck, bis jetzt habe ich noch keinen Erfolg, das macht mich unruhig.

Rolf U. aus Neu-Ulm (13.10.2017): Ich (Mann, 70 Jahre) hatte bis zuletzt immer einen Blutdruck von 100 - 120 zu 70 - 80. Nach einem längeren Kubaaufenthalt habe ich mich mit dem Zikavirus durch Fliegenstich infiziert. Seitdem habe ich Spitzenwerte von bis zu 208 zu 119. Mein Hausarzt wollte mich nicht gegen Grippe impfen, bevor die Ergebnisse vom Tropeninstitut Hamburg vorliegen. Ich fühle mich total schlapp und bin ständig müde. Habe Gleitwirbel und nehme wegen der Schmerzen seit 10 Jahren stark Schmerzmittel. Ich habe auch seit Jahren Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern und ein Aneurysma im Gehirn.

Andrea aus Halle (05.10.2017): Ich habe seit einigen Monaten einen stetig leicht ansteigenden erhöhten Blutdruck, obwohl das bisher nie Thema war bei mir. 1. Wert schwankte anfangs zwischen 120-155 (in Extremfällen), der 2. Wert zwischen lag meist bei 92-110. Jetzt liegt er meist so bei 130/100 im Moment. Ich nehme seit ca. 1 Jahr Tramadol, da ich sehr starke Rückenschmerzen habe seit langer Zeit. Zwischenzeitlich habe ich Ibuprofen 600-800 und viele andere Mittel gegen Schmerzen ausprobiert. Ortoton, Lyrica und einige andere Schmerzmittel waren kurzzeitig am Start, um die Muskelschmerzen und Nervenschmerzen in den Griff zu kriegen nach einem Prolaps. Herzklopfen und stechende Schmerzen in der Herzgegend sind manchmal spürbar. Genauso wie ein Globusgefühl oder den Kloß im Hals. Schilddrüse wurde untersucht, manche Ärzte sind der Meinung auffällige Werte, manche nicht... Ich bin irritiert, weil ich mich mit 47 Jahren total ausgebremst fühle, der Alltag stark eingeschränkt ist. Wenn ich die Kommentare lese, denke ich Volltreffer, genau meine Symptomatik, ständige Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, unnormale Blutdruckwerte, Kloß im Hals und jeder Schal nervt. Der Endokrinologe fand nichts Beunruhigendes, außer minimal kleinen Knoten.
Seit neuestem wache ich nachts auf und habe das Gefühl zu ersticken. Ein EKG war nicht wirklich auffällig, außer, dass mir meine Hausärztin ein Weißdorn-Präparat verordnet hat, probehalber. Es ist zermürbend und jeder hat ne andere Meinung... Ich sitze zwischen vielen Meinungen und empfinde es täglich als Kampf, mich morgens mit starken Schmerzen hochzuleiern. Abgesehen von Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen und Migräneattacken jetzt auch noch Bluthochdruck dazu zu kriegen... Meine Ärztin hat nach dem letzten EKG probeweise ein Weißdorn-Präparat verordnet ohne großen Kommentar. Der Blutdruckwert steigt still und leise immer höher. Ich versuche mit Ernährungsumstellung alles Mögliche, nur bringt es nicht viel, gehe regelmäßig zur Wassergym und zur Physiotherapie. Ich pendelte zwischen vielen Ärzten in den letzten Monaten, mittlerweile bin ich auch hier müde geworden. Abgesehen davon, dass Fachärzte überlastet sind, teilweise habe ich monatelang gewartet auf einen Termin... Wenn sich da mal nix chronifiziert. So richtig weiß ich nicht mehr weiter und richte mich zwischen megavielen Symptomen ein, traurigerweise.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben offensichtlich einen sehr großen Leidensdruck, deshalb möchten wir Ihnen empfehlen, sich an » unsere medizinische Sprechstunde zu wenden. Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Ihre Deutsche Herzstiftung

Ritva H. aus Spanien (26.09.2017): Ich trinke selten Alkohol. Wenn ja, bei Festmahlzeiten 1 Glas Wein. Dann kann ich sicher sein, dass der untere Blutdruckwert 100 oder etwas darueber ist. Ich konnte nie mehr trinken.

Renate M. aus Überherrn (23.09.2017): Habe nur noch 2 ml Schilddrüsengewebe. Ich habe Morbus Basedow und jetzt gelesen, dass eine Unterfunktion der Schilddrüse für den erhöhten unteren Wert verantwortlich ist. Außerdem habe ich seit Jahren eine Zyste an einer meiner Nieren. Ich frage mich, warum mein Arzt bisher gar nichts unternommen hat, zumal mein Blutdruck manchmal ziemlich in die Höhe schnellt. Gestern z. B. 199 zu 117 (privates Messgerät). Danke, für die Aufklärung. Werde wohl meinen Arzt wechseln.

K. aus Zella-Mehlis (20.09.2017): Mein Internist ist der Meinung, dies sei kein Problem, wenn der diastolische Wert nicht größer als 100 ansteigt, obwohl ich etwas anderer Meinung bin. Deshalb war mir eine Information wichtig.

Jochen L. aus Hohenkiechen (12.09.2017): Klar, kurz und beruhigend.

Gertrud M. aus Euskirchen (09.09.2017): Bei erhöhtem diastolischem Wert nehme ich auf Rat meines Arztes 1/2 Metoprolol 50 abends und eine leichte Schlaftablette.

Stefanie S. aus Seesen (18.08.2017): Dank des Hinweises werde ich meine Schilddrüsenwerte prüfen lassen. Bin 56 Jahre/der untere Wert liegt in der letzten Zeit immer weit über 100.

Angelika S. aus Bad Belzig (18.08.2017): Ich fand den Beitrag sehr hilfreich. Ich weiß dadurch, dass die Schilddrüse schuld sein kann.

Bettina B. (15.08.2017): Wenn man doch gar nicht richtig weiß, wieso der unter Wert erhöht ist, welche Therapie kann man dann empfehlen? Blutdrucksenker und Betablocker sind doch keine Smarties. Vielleicht hat ja eines der Organe Probleme. Die verschwinden doch nicht, nur weil der Wert auf dem Display plötzlich niedriger ist! Ich will weder meinen Arzt noch mich beruhigen. Denn das ist doch das einzige, was dann passiert. Den Grund gibt es aber noch immer. Vielleicht sucht er sich dann einen anderen Weg, auf sich aufmerksam zu machen..... Keine gute Idee!

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Elvira G. aus Andernach (01.08.2017): Hallo, ich bin 54 Jahre alt und habe seit einem halben Jahr immer wieder zu hohen Blutdruck. Meistens ist der diastolische Wert zu hoch, zwischen 85 und 100. Es geht mir dann immer sehr schlecht, Übelkeit, Schwäche, Müdigkeit, schwerer Kopf ... Ich nehme zurzeit keine Medikamente. Dazu muss ich sagen, dass ich auf viele Medikamente allergisch reagiere. Seit meiner Plasmozytom Erkrankung, vertrage ich kaum noch was. Ich habe schon Panikattacken, wenn ich nur daran denke, mal welche nehmen zu MÜSSEN! Wie kann ich meinen Blutdruck wieder auf Normalwerte bringen, ohne Medikamente?

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Anne aus Bad Oeynhausen (29.06.2017): Mit diesem neuen Wissen kann ich beim Hausarzt meine Fragen viel gezielter stellen, danke!

Elke D. aus Bergkamen (27.06.2017): Da ich selbst die genannten Probleme mit dem diastolischen Wert habe, war das eine gute Erklärung.

Ohne Namen (12.06.2017): Als Arzt sollte man sich nicht nur mit Betablockern auskennen, finde ich. Was ist mit Arginin, Taurin und hochdosiertem Magnesium? Welchen Einfluss hat ein erhöhter Cortisol-Spiegel?

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Klaus A. H. aus Rödermark (04.06.2017): Bis jetzt sagt der Hausarzt zwar, dass der Blutdruck zu hoch ist, macht aber nichts dagegen.

Olaf L. aus Wolfsburg (24.05.2017): Als – langjähriger – Bluthochdruck-Patient (53 J., 193 cm, 94 kg, sportlich aktiv) gelingt es nicht, den diastolischen Wert auf den Normbereich zu senken. Mit Betablockern habe ich keine guten Erfahrungen, weil damit mein Ruhepuls unter 40 sinkt. Zurzeit habe ich einen Blutdruck von morgens 123/95/54 und abends von 150/105/53. Mein Kardiologe und Hausarzt können keine weitere Medikationsanpassung vornehmen, da bei mir auch eine orthostatische Fehlregulierung vorliegt. Also werde ich nun mit dieser Einstellung leben müssen.

Kathrin R. aus Neustadt an der Orla (03.05.2017): Also, ich finde Ihren Ratgeber sehr interessant. Bei mir ist es so, dass mein Blutdruck sehr schwankend ist, einmal 150/120, dann nach einer Stunde z.B.124/80. Obwohl ich kontinuierlich 5mg Ramilich pro Tag nehme. Vor allem abends ist er relativ hoch, manchmal 190/120. Dann wiederum morgens, wenn ich aufstehe, habe ich optimalen Blutdruck, zum Beispiel heute 124/80. Ich messe auf allen beiden Seiten, wobei mein Blutdruck beiderseits nie gleich ist, oft bis zu 20 höher. Ich bin 54 Jahre alt, weiblich, und hatte vor 24 Monaten eine TIA. Vielleicht hat es damit zu tun. Im Übrigen sind meine Schilddrüsenwerte normal.

Klaus A. H. aus Rödermark (22.04.2017): Hallo, ich bin jetzt 72 Jahre alt und leide schon seit ca. 15-20 Jahren an zu hohem Blutdruck. Leider ist jetzt der diastolische Wert meiner Meinung zu hoch, teilweise normal und dann wieder bis 122. Was jetzt noch hinzugekommen ist, ist mein Schwindel, kein Drehschwindel, sondern als ob ich 6 Biere getrunken hätte oder mich auf einem schwankenden Schiff befände. Deswegen bin ich mit dem Fahrrad auch so blöde gefallen, dass ich mir das Schlüsselbein gebrochen habe. Es musste die Platte entfernt u. zweimal operiert werden. Können Sie mir da helfen?

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Günter N. aus Duisburg (18.04.2017): Was passiert da im Körper, sodass der untere Wert zu hoch ist, obwohl der obere Wert o.k. ist?

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Celal C. aus München (17.04.2017): Nein, die Erklärung ist für mich nicht gut zu verstehen, ich weiß jetzt nicht mehr.

Evelyne aus Filderstadt (12.04.2017): Ich nehme täglich eine Irbesartan/HCT STADA 300 mg/25 mg und eine Lercanidipin 10 mg! Mein Blutdruck ist trotzdem zu hoch, ganz besonderst der untere der bei 117 liegt. Meine Ärztin meint ich wäre Tablettenmässig ausgereizt!

Petra K. aus Verl (03.04.2017): Der Artikel ist sehr hilfreich. Auch um besser informiert, mit meinem Arzt ins Gespräch zu gehen und um gemeinsam eine geeignete Therapie zu besprechen.

Helmut T. aus Dortmund (24.02.2017): Ja, ich fand die Informationen sehr hilfreich.

Helmut T. aus Dortmund (22.02.2017): Hallo. Frage: Der 2. Wert ist bei mir sehr wechselhaft. Manchmal ist er bei 50, ein anderes Mal bei 120. Was kann ich tun und was ist es? Vielen Dank für die Antwort.

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E. aus Halen (07.02.2017): Ich habe den Betablocker abgesetzt (Metropolol). Ich nehmen jetzt Lercanidipin-Omniapharm für den Blutdruck und HerzASS 100 mg. Leider beobachte ich seit 4 Tagen, dass der untere Wert zwischen 90 und 100 liegt. Ich benutze dieses Medikament allerdings auch erst seit 5 Tagen. Ich hoffe, dass die Werte in den nächsten Wochen runtergehen. Ich hatte auch eine Herzkatheter-Untersuchung und man hat bei einer Vene festgestellt, dass diese verengt ist, allerdings brauchte man keinen Stent setzen.

Ute W. aus Fuldatal (20.01.2017): Ein klarer und hilfreicher Hinweis!

Juerg K. aus Higuey/RD (12.01.2017): Ich höre nur dauernd von meinen Herzspezialisten, sie können darauf keine Antwort geben. Das finde ich katastrophal!

Renate W. aus Bredstedt (13.12.2016): Was passiert im Herz, wenn der diastolische Druck hoch ist? Und was bedeutet der Pulsdruck? Wie kommt es, dass die Werte bei einem Langzeit-RR-Gerät vom Arzt höher sind als wenn ich mit meinem Gerät messe? Da ich ein Aneurysma der Aorta ascendens habe, darf mein Blutdruck nicht hoch werden. Wie kann ich erreichen, dass er nicht hoch wird?

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Marianne S. (11.11.2016): Sehr geehrter Prof. Dr. Erdmann, mein Arzt sagt oft, mein Blutdruck ist normal: Sys. 150-180, Dia. 89-114. Ich habe Angst, einen Schlaganfall zu bekommen. Ich nehme RamiLich 10 mg, bin 74 Jahre alt und eigentlich recht fit. Was kann ich noch tun? Mit Gruß, Marianne S.

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B. aus Lingen (04.11.2016): Ich nehme auch Betablocker, aber oft ist mein Blutdruck 140-100. Habe eine Schilddrüsen-Unterfunktion, nehme aber jeden Morgen ein Medikament. Woran liegt das? Mein EKG war in Ordnung. Bin 64 Jahre.

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I. M. aus Markdorf (07.10.2016): Ja, der Beitrag war hilfreich. Letztendlich kommt es auf den behandelnden Arzt an, ob er weitere Maßnahmen in Frage stellt, wenn schon ein Medikament, das den Blutdruck senkt, verordnet wurde. Patienten, die solche Attacken aushalten müssen, stehen Todesängste aus! Ich nehme bei solchen Attacken Tavor 1 x ein, das hilft wenigstens etwas. mfg I. M.

Muna B. aus Würselen (07.10.2016): Hallo, ich habe die Erfahrung gemacht, dass ausreichend Flüssigkeit, insbesondere stilles Wasser, den diastolischen Wert bei mir senkt. Mein Mann reagiert mit einem heftigen Blutdruckanstieg auf Süßstoffe, insbesondere Aspartam, deshalb keinerlei Lightprodukte/-getränke oder zuckerfreie Kaugummis etc.

Carmen K. aus Hannover (20.09.2016): Mein Sohn, 21 Jahre alt, hat seit 1 Woche Bluthochdruck (diastolischer Wert zu hoch, der Wert lag bei 109-112), nimmt keine Medikamente zu sich. Hat Ein- und Durchschlafprobleme, innere Unruhe und klagte über Atemnot. Daraufhin wies ich meinen Sohn ins Krankenhaus ein. Dort stellte man nichts fest. Er wurde geröntgt sowie EKG gemacht. Er musste 3-mal am Tag inhalieren, weitere Maßnahmen wurden nicht mitgeteilt. Habe jetzt zusätzlich weitere Untersuchungen bei den Fachärzte Pneumologe und Herzspezialist vereinbart. Ich hoffe, die können mir und meinem Sohn weiterhelfen. Welche Maßnahmen kann man noch hinzuziehen? MfG, K.

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Brigitte B. aus Lingen (18.09.2016): Ich habe seit langem einen Blutdruck von 140-100. Nehme nun morgens einen Betablocker. Meine Frage, woher das kommt?

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Beate G. aus Blomberg (04.09.2016): Ich habe hohen Blutdruck, 150 zu 120.

Dulcinea aus Wien (30.08.2016): Nach 4 Monaten Zanipril 10 mg, welches vom Körper nicht gut angenommen wurde, nehme ich seit Samstag 28.08. Candeblo plus 8 mg/12,5 mg. Meine Frage: Bis heute früh waren die RR-Kontrollen 3-mal am Tag mit unregelmässigen Werten, jedoch im Rahmen der Verträglichkeit. Heute früh um 7 Uhr hatte ich 137/105/85 und sehr starke Kopfschmerzen. Nahm Medikamente ... Mein Arzt ist auf Urlaub, muss ich unbedingt seine Vertretung aufsuchen oder auf die 2. Messung zu Mittag warten? Möchte darauf hinweisen, dass diese ganze Geschichte erst Ende April ganz plötzlich anfing. Nehme keine anderen Medikamente, ab und zu nur bei starke Kopfschmerzen nahm ich vorher eine Tbl. Parkemed 500 ... Bin ratlos. Danke für eine Antwort.

Ohne Namen aus Neuendettelsau (18.08.2016): Mein diastolischer Wert ist erst so hoch seitdem ich Blutverdünner (Xarelto) nehme. Marcumar habe ich nicht vertragen, Blutdrucksenker vertrage ich nicht, wurde schon vor Jahren im Krankenhaus ausprobiert, reagiere auch auf Jod allergisch.

I. S. (11.08.2016): In meiner Familie hat jemand auch zu hohe diastolische Blutdruckwerte. Bei der Person liegt die Ursache in einer chronischen, langjährigen, unerkannten Borreliose, die ganz offensichtlich das Herz infiziert hat. Es helfen denn keinerlei Blutdrucksenker mehr, sondern nur noch Antibiotika. Das Herz ist nur in seltenen Fällen bei Borreliose befallen, da aber Borreliose doch recht häufig ist, würde ich einen Test machen lassen, wenn man keine andere Ursache findet. mfg is

Rud aus Köln (09.08.2016): Sie schreiben viel, was die Behandlung anbetrifft (Medikamente). Die Ursache, warum, wieso, wäre auch interessant zu wissen.

Ohne Namen aus Enger (03.07.2016): Wer möchte schon im jungen Alter Diuretika einnehmen. Es fehlt eine Erklärung zu dem Phänomen. Ich habe das gleiche Problem.

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Karl Horst K. aus Osnabrück (30.06.2016): Vielen Dank, werde Ihre Vorschläge noch einmal mit meinem Hausarzt besprechen. Bin 76, Blutdruck Durchschnitt 127/97, P 65.

Ralf S. aus Kirchheim (28.06.2016): Seit gestern ist mein Blutdruck auf abends 188-89-78 gestiegen, heute Morgen auf 186-98-72 und heute Abend 174-101-86. Was kann man dagegen tun? Ich nehme Dociton 40 mg M-M-Abends ein, mein Blutdruck war immer bei 155-75-74, ich habe etwas Angst, bin jetzt 63 J. und eigentlich fit.

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Tanja S. aus Dunningen (25.06.2016): Hallo, ich bin weiblich, 38 Jahre alt und leide seit meiner zweiten Schwangerschaft an Bluthochdruck. Ich nehme täglich eine halbe Vocado 20/5/12,5 mg ein, aber mein unterer Wert ist oft zwischen 90 und 110! An was kann das liegen?

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Anna R. aus Nuernberg (16.06.2016): Ich fand die Information sehr hilfreich, würde aber gerne wissen, ob mit Ernährungsumstellung auch der Wert gesenkt werden kann? Danke

Ohne Namen (04.06.2016): Genau das dachte ich auch: Ein Diuretikum zu den blutdrucksenkenden Mitteln dazugeben. Und hier habe ich die Bestätigung bekommen. Ich probiere es aus und teile das Ergebnis dann nochmal mit. Vielen Dank

Annegret M. aus Büdelsdorf (26.05.2016): Ich fand diese Seite und die damit verbundenen Informationen sehr hilfreich ...

Thomas G. aus Berlin (17.05.2016): Ich finde zumindest einen möglichen Ansatz für ein sinnvolles Gespräch mit meinem Arzt, der typischerweise individuelle Situationen nicht so fundiert einschätzt.

Christine H. aus Friedrichshafen (11.05.2016): Ich habe gerade beim Arzt erfahren, dass ich 120 zu 100 Blutdruck habe. Aber sie wissen nicht woher das kommt. Was kann ich machen?

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A. (22.04.2016): SD Ca 2002, gut eingestellt, keine Beschwerden, seit ca. sechs Jahren immer mal Kopfschmerzen, derzeit migräneverdächtig. Seit ca. sechs Wochen RR hoch, 24-Std-RR zu hoch, auch der diastolische Wert liegt stets bei 100. Vor vier Monaten wurden die SD-Medikamente allmählich reduziert, vertrage ich soweit gut, können die RR-Probleme davon kommen? Selbst bei RR-Werten von 192/110 hab ich keinerlei Beschwerden, das macht mir etwas Sorge ...

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Frank aus Berlin (11.03.2016): Momentan 150/110 nach Nieren-Infarkt. Lande immer nur in der Psychiatrie. Ich habe Angst.

Maria S. aus St.Veit (29.02.2016): Hätte gerne Tipps NICHT schulmedizinischer Art!!

Elisabeth L. aus Bensheim (25.02.2016): Ich habe eine Autonomieerkrankung der Schilddrüse, daher nehme ich an, dass mein unterer Wert erhöht ist.

Dr. Frank S. aus Essen (29.01.2016): Ich kann Prof. Erdmann nur zustimmen. Gerade mit Nebivolol habe ich bei meinen Patienten gute Ergebnisse erzielt.

K. R. aus Hürth bei Köln (23.12.2015): Ich habe schon länger Bluthochdruck. Bin aber gut eingestellt, 130-140/75-80. Nun stelle ich fest, daß sich die Werte nach unten geändert haben. Gerade am Abend zu 120/70. Nach den neuesten Aussagen ist es ja besser, einen Blutdruckwert um die 120 zu erreichen. Ich bin 66 Jahre und übergewichtig, treibe aber regelmäßig Sport. Es wird, um einen immer niedrigen stabilen Wert zu bekommen, bestimmt nicht leicht.

Anne Q. (31.10.2015): Wann ist ein diastolischer Blutdruck zu hoch? Z. B. 85-95?

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Hardy B. aus Berlin (28.10.2015): Wie wäre es denn mit Strophanthin? Ich habe es mir besorgt, und mein Blutdruck hat sich verbessert, so dass ich keine Pillen mit schlimmsten Nebenwirkungen mehr nehmen muss. Es war zu DDR-Zeiten das Herz und Blutdruckmittel Nr.1.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zum Thema Strophanthin schreibt Prof. Dr. med. Thomas Eschenhagen, Direktor des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf:
„In Deutschland gibt es Strophanthin noch in drei verschiedenen Zubereitungsformen auf dem Markt. Zur intravenösen Gabe, zur oralen Einnahme und verdünnt in einer homöopathischen Zubereitung.
Strophanthin ist ein Arzneimittel, das, wenn man es über die Venen zuführt, unter anderem die Herzkraft stärkt und den Puls verlangsamt. Bei herzgesunden Patienten wird darüber hinaus der Blutdruck erhöht. Über die Mundschleimhaut und den Magen-Darm-Trakt gelangen dagegen nur geringe Mengen in den Körper. Lediglich zwischen 0,5 und 5 % der eingenommenen Menge werden so aufgenommen. Damit lassen sich keine gleichmäßigen Wirkspiegel erreichen, die gerade bei der Arzneimittelklasse der Herzglykoside sehr wichtig sind.
Falls es erforderlich ist, sind für eine Therapie deshalb ausschließlich Präparate wie Digoxin, Digitoxin oder ihre Abkömmlinge zu empfehlen. Diese Substanzen sind Verwandte des Strophanthins und wirken in jeder Hinsicht identisch. Doch lässt sich die vom Körper aufgenommene Menge sehr viel besser und zuverlässiger steuern.
Ob eine solche Therapie notwendig und sinnvoll ist, muss aber der behandelnde Arzt entscheiden.“
Mit herzlichen Grüßen
Ihre Deutsche Herzstiftung

K. H. aus Pulheim (28.10.2015): Was kann ich tun, um meinen diastolischen BD runter zu bekommen? Habe des Öfteren BD-Werte von 109/83 oder bei Angst 128/92. Herz ist in Ordnung, nur der untere Wert stört mich.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

K. aus Kalletal (26.10.2015): Informativ, da eine optimalere Medikation ermöglicht wird.

Elisabeth B. aus Zürich (13.10.2015): Selber habe ich dauerhaft den oberen BD zu tief, den unteren BD zu hoch. Kopfschmerzen, Uebelkeit und Nervosität. Mir haben Betablocker sehr gut geholfen.

Sonja S. aus Guben (04.10.2015): Liege zur Zeit mit zu hohem Blutdruck im Krankenhaus. Vorfälle: Der 2. Wert ist immer sehr hoch. Dank der Information bin ich ein bißchen klüger. Leider spricht der Arzt nicht mit mir.

Andrea aus Premnitz (25.09.2015): Bei mir ist schon sehr lange der zweite Blutdruckwert erhöht. Geht rauf bis 115. Der erste ist normal. Deshalb habe ich heute gegoogelt und falle fast vom Glauben ab. Dass dieser Wert etwas mit meiner Schilddrüsenunterfunktion zu tun hat, hat mit bisher keiner verraten. Ist ja ein Ding!!! Habe vor 3 Tagen meine Blutdrucktablette Rasilez abgesetzt, da ich eine stark geschwollene Zunge habe und diese auch sehr schmerzhaft ist. Nun kurz zu meiner Vorgeschichte: Mir ging es jahrelang sehr schlecht, wenn mich mal wieder der Krankenwagen von der Arbeitsstelle abholte, war mein Blutdruck der erste Wert 45 und der zweite nicht mehr messbar. Dann konnte ich auch nicht mehr laufen, ich wurde zum Krankenwagen getragen. Das EKG zeigte immer einen Herzinfarkt an, aber nach Blutuntersuchungen – hatte ich nie einen Herzinfarkt. Hab oft die Ärzte gewechselt – weil diese es auf "psychosomatisch" schieben wollten. Aber mir ging es wirklich sehr schlecht und keiner glaubte mir. Dann, nach ca. 5 Jahren, fand ein Arzt heraus, dass meine Schilddrüse nicht arbeitet, und überwies mich zum Facharzt. Nachdem ich einige Zeit die Tabletten nahm, hörten die Symptome auf (Zittern, das Gefühl, gleich umzufallen, Übelkeit, auch das EKG war plötzlich normal – wo doch die Internistin meinte, ich hätte einen angeborenen 4-fachen Herzklappenfehler). Alles von der Schilddrüse, und nun erfahre ich auch noch, dass der hohe zweite Blutdruckwert davon sein kann. Herzlichen Dank

Marina aus Worms (11.08.2015): Hallo in die Runde, ich bin 48 und hatte erhöhte Blutdruckwerte immer in Verbindung mit Hormonproblemen (Pubertät- Schwangerschaft- und nun Klimakterium). Der untere Blutwert ist erst in den letzten Jahren permanent zu hoch. Jeder Arzt wies mich bisher auf die Gefahr des zu hohen diastolischen Wertes hin, ging aber nicht näher auf die Ursachen und Folgen ein. Danke an dieser Stelle. Die Wechselwirkung zwischen den Stoffwechsel-/Hormonerkrankungen und reinen Symptomen wie Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckschwankungen findet leider sehr wenig Beachtung.

Rita R. aus Lahr (03.08.2015): Ich habe seit einigen Monaten den unteren Wert zu hoch. Durch ihre Seite habe ich erfahren, dass es an meiner Schilddrüsenunterfunktion liegen kann. Das werde ich schnellstens kontrollieren lassen. Herzlichen Dank.

A. S. aus Meldorf (16.04.2015): Ich war ab dem 34. Jahr Hypertoniker (jetzt fast 68). Der untere Wert war immer zu hoch. 2011 wurde ein Conn-Syndrom festgestellt. Nach Entfernung der Nebenniere jetzt zu niedriger Blutdruck. ACE-Hemmer sind bei Conn-Syndrom meines Wissens nicht zu empfehlen.

Henri aus Lauchhammer (09.04.2015): Super Info. Ich habe dasselbe Problem. Ich nehme Twynsta, welches mir sehr gut hilft in Verbindung mit Metoprolol. Ich leide jedoch unter den Begleiterscheinungen.

Mete I. aus Istanbul (07.04.2015): Ich bin 69 Jahre alt, täglich nehme ich morgens 5 mg Norvasc (Pfizer) Tablette + zu Mittag 100 mg Aspirin + abends Knoblauchdragees. Tagsüber habe ich einen durchschnittlichen Blutdruck von 130-135/65-70. Esse ich Mittelmeerspeisen, sind die Tabletten ausreichend.

B. aus Wien (03.04.2015): Interessante Fragen und Beantwortung. Würde auch auf die Schilddrüse tippen, denn diese wird bei Herzproblemen z. B. Herzrhythmusstörungen zu wenig beachtet.

Rosmarie Z. aus Faßberg (03.04.2015): Bei mir, 72 Jahre, steigt der diastolische RR auch gelegentlich an ohne das der systolische RR steigt. Seit vielen Jahren habe ich jedoch den Hashimoto, wobei inzwischen eine Unterfunktion der Schilddrüse vorliegt. Meine neue Hausärztin, eine hochqualifizierte Ungarin, veranlaßte eine umfangreiche Blutuntersuchung, der TSH-Wert zeigte sich erniedrigt, daraufhin schickte sie mich zur Schilddrüsenkontrolle, gleiches Ergebnis TSH-Wert erniedrigt und die Antikörper wieder positiv. Jetzt wurde das L-Thyroxin-Henning von 125 µg auf 100 µg reduziert.
Zuvor hatte ich auch Beschwerden wie vermehrte Gereiztheit, Gelenk- und Knochenschmerzen verspürt, bin ständig müde, teilweise bleierne Müdigkeit und Stimmungsschwankungen, Antrieb vermindert und viel mutlos. Wegen Vorhofflimmerns, welches 07/2012 erfolgreich abladiert wurde (im HGZ in Bad Bevensen), nehme ich 1/4 Nebivolol plus 1/4 Ramipril (von jeweils 5 mg) und 1x 450 mg Crataegutt novo (W. Schwabe) morgens ein. Bis auf dass der diastolische Blutdruck gelegentlich auf 100 und höher geht, verspüre ich nur noch gelegentlich in Abständen von 2-3 Wochen mal VES oder geringfügiges VHF. Daher war für mich die Information sehr hilfreich und wertvoll. Als Mitglied der Herzstiftung wollte ich diesbezüglich bereits eine Anfrage stellen wegen der Schilddrüsenunterfunktion. Mich würde sehr interessieren, ob Sie die Reduktion des L-Thyroxin von 125 auf 100 für richtig halten?
Vielen Dank im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Rosmarie Z.

Heidi L. aus Hannover (02.04.2015): Mein unterer Wert ist auch ständig erhöht, ein Langzeit-EKG hat Unregelmäßigkeiten (Stolperschläge) aufgezeichnet, doch es sei laut Kardiologe keine Medikation notwendig. Ich habe die Hashimoto und bin lt. Nuklearmediziner gut eingestellt! Er ist der Meinung, dass mit 68 Jahren der Blutdruck öfter solche Unebenheiten aufzeichnet. Ich habe schon, aufgrund meines Alters, Angst vor einem Schlaganfall. Nur muss ich wohl meinem Arzt vertrauen.

Waltraud S. (02.04.2015): Mir wurde Cordanum verordnet, weil ich den Unterwert von 100 hatte. Ein anderer Arzt verordnete ein Schilddrüsenhormon, seitdem ist mein Blutdruck fast zu tief. Das verstehe ich nach Ihren Ausführungen so, dass ich keine Blutdrucksenker benötige, sondern nur das Schilddrüsenhormon. Das werde ich mit meinem Arzt besprechen. Ihre Ausführungen waren mir sehr hilfreich, danke!

Dieter W. aus Waldkraiburg (02.04.2015): Bin nicht herzkrank, habe nur Interesse am Thema.

Petra W. aus Eppstein (01.04.2015): Ja, ich fand die Informationen hilfreich, weil ich jetzt weiß, dass meine Schildrüse (Hashimoto) daran Schuld sein kann. Ich lass es wohl beim Arzt abklären.

Hilmar P. aus Frankfurt/Main (01.04.2015): Mein unterer Wert pendelt zwischen 57-75, der systolische zwischen 112-131. Morgens sind die Werte 116-68 Puls 62. Nehme morgens vor dem Frühstück 1 Tab Vocado 40 mg ein, damit hat sich der Blutdruck über Jahre gefestigt. Treibe ausreichend Sport, Golf, Fitness-Studio etc.

Ayse W. aus Duisburg (01.04.2015): Ich bin 64 Jahre alt, habe seit 10 Jahren Bluthochdruck. Bekomme tgl. Beloc Zok mite 47,5 mg. Generell bin ich damit sehr gut eingestellt. Außerdem habe ich 3 Herzklappenfehler (außer Pulmonalklappe). Ich bin seit zwei Jahren in der Herzsportgruppe. Nach den Messungen dort habe ich öfter einen unteren Wert von über 100, oder beide Werte sind hoch, wo ich deshalb nicht mitmachen darf. Nach ca. 20-30 Min. Warten, fange ich an mit zu turnen, dann plötzlich sind die Werte wieder im Normbereich. Das gleiche nach 60 Min. Nordic-Walking. 2006 hatte ich eine schwere Perikarditis, bei der die Ursache nicht gefunden wurde. Zwei Fragen: 1. Wie soll ich mich verhalten, wenn mein Blutdruckwerte zu hoch sind? Da Warten bei Herzkranken gefährlich sein soll! 2. Ich habe 20 kg Übergewicht, das ich nicht loswerde. Kann Betablocker verhindern das Fett abzubauen? Was raten Sie mir?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ulla G. aus Berlin (01.04.2015): Die Antwort war für mich sehr hilfreich, denn auf die Idee mit dem Schilddrüsenwert kam noch kein Arzt bei mir. Mein unterer Druckwert ist sehr häufig um 100 und niemand wußte Rat. Ich habe eine latente Schilddrüsenunterfunktion, die nicht behandelt wird. Nun kann ich den Arzt gezielt darauf ansprechen. Danke!

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