Herzstiftungs-Sprechstunde

Plötzlich schneller Puls: „Muss ich mir Sorgen machen?“

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Schneller Puls

Wenn aus dem Nichts heraus die Herzfre­quenz in die Höhe geht, kann sich das sehr be­ängs­ti­gend anfühlen. Und manchmal steckt auch tatsächlich eine Herz­krank­heit dahinter, was man zeitnah abklären lassen sollte. In bestimmten Fällen muss bei Herzrasen zudem direkt die Not­ruf­num­mer 112 gewählt werden, wie die folgende Experten-Antwort aus der Herzstiftungs-Sprechstunde unterstreicht.

Die Sprechstunden-Frage: Mehrmals hatte ich nachts eine hohe Pulsfrequenz verbunden mit häufigem Wasserlassen (in Minutenabständen). Folgende Blutdruckwerte habe ich dabei gemessen:

0:30 Uhr: 157/75 mmHg, Puls 123
1:00 Uhr: 175/86 mmHg, Puls 128

Was könnte die Ursache sein? Muss ich mir deshalb Sorgen machen? (Gesine C., Jena)

Die Experten-Antwort:

Dr. med. Vinzenz von Kageneck
Dr. med. Vinzenz von Kageneck.

Ein schneller Puls ist eine völlig normale Kör­per­reak­tion, wenn dies z. B. unter körperlicher Belastung auftritt oder bei Aufregung bzw. in Angst-Situationen. Kommt es dagegen ohne ersichtlichen Grund zu Herzrasen, sollte unbedingt eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Geklärt werden muss insbesondere, ob hinter dem schnellen Puls eine ernstzunehmende Herzrhythmusstörung wie etwa Vorhofflimmern steckt, was auf keinen Fall übersehen werden darf. Denn Vorhofflimmern kann den Blutfluss im Herz massiv stören und dadurch Blutgerinnsel entstehen lassen, die im Laufe der Zeit mit dem Blutstrom ins Gehirn gelangen. Kommt es dort zur Verstopfung von Blutgefäßen, droht in einzelnen Gehirnarealen ein Mangel an sauerstoffreichem Blut, der zum Absterben von Hirngewebe und damit zu einem Schlaganfall führen kann.

Deshalb gilt: Herzrasen, das nicht auf körperliche Belastung, Angst oder Aufregung zurückzuführen ist, sollte man möglichst schnell abklären lassen. Wie Sie im Einzelfall genau vorgehen müssen, hängt von den Begleitumständen ab. Treten z. B. gleichzeitig im Brustbereich Warnsignale auf wie etwa Schmerzen, ein starker Druck oder ein brennendes Gefühl, ist umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen. Denn solche Beschwerden können auf eine gefährliche Unterversorgung des Herzmuskels mit sauerstoffreichem Blut hinweisen und in einen Herzinfarkt münden (s. auch ➞ Herzinfarkt-Alarmzeichen). Ähnliches gilt für Herzrasen, das zusammen mit plötzlicher Atemnot oder deutlichen Schwindel-Beschwerden bzw. Bewusstseinsstörungen auftritt, was auf ein gefährliches Nachlassen der Pumpfunktion des Herzmuskels hindeuten kann und daher ebenfalls das Wählen der 112 erfordert.

Tritt ungeklärtes Herzrasen dagegen alleine auf, also ohne begleitende Alarmzeichen, steht vor allem die sofortige Anfertigung eines EKGs im Vordergrund und zwar unbedingt solange das Herzrasen noch anhält. Denn nur dann lässt sich im EKG sehen, ob Vorhofflimmern dahintersteckt. Ist das Herzrasen wieder vorbei, kann dazu mit dem EKG rückwirkend keine Aussage mehr gemacht werden. Die dringende Empfehlung lautet daher, die nächste erreichbare Möglichkeit zur Aufzeichnung eines EKGs zu nutzen, wofür Sie sich ohne Zeitverlust am besten in die Praxis Ihrer betreuenden Ärztin oder Ihres betreuenden Arztes begeben. Ist dies nicht möglich, lässt sich auch eine fremde in der Nähe befindliche Praxis für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin aufsuchen, wo man um ein umgehendes EKG bittet. Am Wochenende oder nachts sind zudem Notfallambulanzen oder Aufnahmestationen von Krankenhäusern eine gute Empfehlung. An all diesen Stellen ist es völlig normal, dass kurzfristig ein EKG bei Patienten gemacht wird, die dort vorher nicht in Behandlung waren und wozu ich Betroffene nur ermutigen kann, um die Chance für die Ursachen-Klärung nicht verstreichen zu lassen, was leider viel zu oft der Fall ist.

Hinweis: Welche Möglichkeiten darüber hinaus von technischer Seite bestehen, um Vorhofflimmern z. B. mit sogenannten Ereignisrekordern oder einem Langzeit-EKG aufzudecken, wird die Herzstiftung in dem neuen und umfangreichen Ratgeber zum Thema „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ erläutern, der zu den nächsten Herzwochen im November erscheint und dann hier auf den Herzstiftungs-Internetseiten erhältlich ist.

Gute Schutzmöglichkeiten bei Vorhofflimmern

Sollte sich Vorhofflimmern als Ursache des Herzrasens herausstellen, kann man sich mit gerinnungshemmenden Medikamenten erfreulicherweise meist sehr gut vor der Gerinnselbildung im Herz und der nachfolgenden Schlaganfall-Gefahr schützen. In Frage kommen dafür z. B. Marcumar, Falithrom oder einer der neueren Gerinnungshemmer wie etwa Eliquis, Lixiana, Pradaxa oder Xarelto.

Zusatz-Information: Der in der Sprechstunden-Frage geschilderte Harndrang ist bei Vorhofflimmern keine Seltenheit. Denn Vorhofflimmern kann im Herz zu einer verstärkten Dehnung der Vorhöfe führen, was für den Körper normalerweise ein Zeichen ist, dass sich zu viel Flüssigkeit im Blutkreislauf befindet. Der Körper versucht dann verstärkt Flüssigkeit auszuscheiden, u. a. indem die Herzwände vermehrt das Hormon ANP in den Blutstrom abgeben, das die Harnbildung in den Nieren anregt.

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Ratgeber HerzrhythmusstörungenEmpfehlung der Herzstiftung: Worauf kommt es bei Herzrhythmusstörungen an? Umfangreiche Informationen dazu gibt der abgebildete 144-seitige Sonderband, den die Herzstiftung allen Menschen mit Rhythmusstörungen emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Band ➞ hier kostenfrei herunterladen.

Die Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Dr. med. Vinzenz von Kageneck, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 74 Kommentare zu dieser Sprechstunde

Gerhard B. aus Regensburg (13.09.2018): Ich (62) hatte vor ca. 2 Jahren einen Myokardinfarkt. Ihre Informationen sind für mich sehr, sehr hilfreich. Vielen Dank.

R. aus Landkreis Celle (07.09.2018): Bei mir war es Vorhofflimmern, wenn das Herz anfing zu rasen und vermehrtes Wasserlassen in kurzen Abständen. Meine letzte Episode Anfang August gestaltete sich anfangs genauso, hinzu kam Schwindel und Präsynkopen und starke Schlappheit und Unwohlsein, Flimmern vor den Augen. Die sofortige Einweisung ins HGZ BB mit ausführlicher Untersuchung und Implantation eines Zweikammer-HSM von Biotronik.

Jürgen-Robert L. aus Hermannsburg (05.09.2018): Wo finden Sie z. B. in der Nacht eine geeignete Praxis, die ein EKG anfertigen kann? Ich lebe auf einem Dorf. Nachts geht hier gar nichts. Also bleibt nur die Fahrt mit einem Krankenwagen zur nächsten Notaufnahme.

Klaus I. aus Laubenheim (04.09.2018): Ich habe es öfters. Hängt vielleicht auch mit Vorkammerflimmern und Herzrhythmusstörungen zusammen. Aber sonst habe ich noch Arthrose in der HWS, von Wirbel 2 bis 7. Dazu Torticollis spasmodicus , seit 1985, wurde 3 x operiert . 2 x in Canada 1987. Und 1 x in Günzburg von Prof. Richter. Erhalte zurzeit Xeomin, 300 Einheiten, Botox , alle 3 Monate hierfür. Nr. 103. Die Nr. 104 ist im Oktober fällig. Langzeitzucker liegt bei 5,7.

Erika aus Hilden (02.09.2018): Ein beruhigendes Gefühl, gut informiert zu sein.

Legler (30.08.2018): Die Info war für mich sehr interessant und, in der aktuellen Situation - einer erstmaligen Periode erhöhten Blutdrucks - hilfreich.

Norbert (30.08.2018): Für alle, die vor dem Problem stehen, ein EKG schreiben zu lassen, da sie nur kurzfristiges Herzrasen haben: Ich habe dies Problem mit einem mobilen EKG-Gerät für zu Hause gelöst, das mit einer App auf dem Smartphone gekoppelt wird. Sowohl die Herzklinik als auch mein Kardiologe sind mit den, über die App aufgezeichneten 12-Kanal-EKGs hoch zufrieden. Dies gibt mir die Sicherheit, dass eine richtige Diagnose gestellt werden kann, was ohne EKG unmöglich ist.

Burkhard B. aus Hannover (29.08.2018): Gute und verständliche Info. Derartige Hinweise und Erklärungen habe ich bisher von Kardiologen noch nicht gehört, obwohl ich wegen Vorhofflimmern seit 20 Jahren in Behandlung bin. Zustand nach mehrfachen Synkopen, Herzkathetern und Herz-OP, Aorta ascendens Aneurysmaersatz sowie Aorten- u. Mitralklappen-Rekonstruktion. Danke für die Info.

Ohne Namen (28.08.2018): Zum selbst Aufzeichnen der Rhythmusstörungen habe ich mir ein sehr kleines Gerät gekauft und zeichne bei Bedarf die Rhythmusstörungen per App über das Handy auf. Sonst ist es außerordentlich schwierig, auf die Schnelle ein EKG anfertigen zu lassen, meist sind die Rhythmusstörungen wieder verschwunden, bis man beim Arzt ist. So aber kann man sie auf dem Handy vorzeigen.

L. L. aus Erding (26.08.2018): Die Kommentare haben mich sehr beruhigt, denn ich bin, wie so viele, mit VHF seit einigen Jahren und ohne erkennbaren Grund geplagt und verunsichert. Habe vor 2 Tagen die ganze Nacht mit Herzrasen und dauerndem Wasserlassen sowie Schmerzen am Rücken in Herzhöhe verbracht. EKG am nächsten Morgen beim Hausarzt bestätigte ausnahmsweise sehr niedrigen Blutdruck (sonst ist er meist viel zu hoch trotz Einnahme von Bisoprolol und Lercanidipin sowie Xarelto) und immer noch VHF. Soll nun Lercanidipin weglassen. Hoffe nun von weiteren Attacken verschont zu werden, denn das ist sehr beängstigend. Der Arzt sagte nur, wenn ich mal 80 bin, wird das ein Dauerzustand sein. Schöne Aussichten!

Ingrid M. aus Waldems (26.08.2018): Ich habe nach Herzinfarkt einen Defi mit Einstellung 60/Min. Bei schnellen Puls nehme ich sofort Magnesium und der Puls wird wieder normal. Ich hatte vor 10 Jahren eine Herz-OP und habe Herzschwäche Ich denke, manchmal tritt der schnelle Puls auf, wenn ich nicht genug trinke.

Thomas R. aus Boizenburg (25.08.2018): Ich hatte mehrere Jahre plötzliches Herzrasen (Puls bis 180), auch nachts. Anfangs selten, später wöchentlich. Mit einem Ereignisrekorder wurde das EKG festgehalten und das so diagnostizierte WPW-Syndrom wurde erfolgreich mit Kathederablation in Schwerin behandelt. Seit 2 Jahren beschwerdefrei mit gleichmäßigem Puls.

Karola Z. aus Schwetzingen (25.08.2018): Ich fand Ihre Informationen sehr aufschlußreich und wertvoll für mich.

Dr. Uwe H. aus Berlin (25.08.2018): Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin selbst Arzt und habe in meiner langjährigen Tätigkeit eine Pulsbeschleunigung auf etwa 120 Schläge pro Minute (regelmäßig) erlebt, die auf eine Lungenarterienembolie zurückgeführt werden konnte. Ich habe das selbst 2015 erlebt, als mein Ruhepuls von einem Tag zum anderen von 70 auf 120 gestiegen war, ohne sonstige Beschwerden, also weder Brustschmerzen noch Atemnot.

Dr. W. D. aus Beindersheim (25.08.2018): Im Artikel stimmt das Beschriebene zu 100%.

Anita M. (25.08.2018): Nach einem Herzstillstand bekam ich einen Defibrillator eingesetzt. In den nachfolgenden Jahren stellte sich auch Vorhofflimmern ein. Dabei pendelten sich der Puls und der Blutdruck auf eine ähnliche Höhe von 130-150 ein. Bisher habe ich nichts unternommen, weil das Vorhofflimmern ja bekannt ist. Aber unangenehm ist dieser Zustand auf jeden Fall.

Gudula W. aus Bielefeld (24.08.2018): Ich hatte wiederholtes Herzrasen bei leichter körperlicher Anstrengung mit Engegefühl, Atemnot und Schmerzen im Brustbereich. Zusätzlich in Folge eine Sehstörung, die mich in eine Anschlussheilbehandlung bracht. Dort vor Ort hatte ich plötzlich, ohne Belastung, Schmerzen im Brustbereich, die nicht wieder verschwanden. Selbst dies war für den Arzt nicht ausreichend, um mich in ein Krankenhaus zu schicken. Ich kam nur dorthin auf eigenen Wunsch. Noch in der Nacht wurde ein Stent gesetzt. Ein Herzkranzgefäß war fast vollständig verschlossen. Ich verstehe nicht, dass man die Situation nicht früher erkannt hat. Für mich war immer klar, dass mein Herz unter Sauerstoffmangel litt. Möglicherweise waren die Warnsignale zu gering und wurden daher nicht ernst genommen.

A. K. aus Eckersdorf (24.08.2018): Ich hatte meine ersten - für mich spürbaren -, heftigen Herzrhythmusstörungen mit Vorhofflimmern im Krankenhaus nach einer Knie-OP (2011). Am gleichen Tag bekam ich abends bis in die Nacht nochmal Störungen mit Bluthochdruck und hohem Puls mit heftigem Harndrang. Ich hatte solche Angst, die Nacht nicht zu überstehen. Aber am nächsten Tag war alles vorbei und alle nötigen Untersuchungen wurden noch an Ort und Stelle gemacht. In der Zwischenzeit wurde 2 x ein Langzeit-EKG gemacht, wie erwartet, leider ohne Erfolg. Jetzt nach Jahren hatte ich während einer Reha (Juli 2018) früh nach dem Aufstehen heftiges Pulsstolpern. Beim EKG zeigte sich, dass Vorhofflimmern mit dabei ist. Die Ärztin hat gut reagiert und mir Bettruhe verordnet, eine Spritze zur Blutverdünnung und Tromcardin complex (2 x 2). Nun muss ich (leider wieder) auf einen Termin beim Kardiologen warten, bis es endgültig therapiert wird.

Kurt G. aus Freiburg im Breisgau (24.08.2018): Ich finde den Beitrag sehr informativ und aufklärend.

Eberhard K. aus Stadland (24.08.2018): Habe jetzt zum 3. Mal stark erhöhten Puls (zwischen 130 und 150) gehabt. In allen drei Fällen wurde er mit einer Elektrokardioversion stabilisiert. Seit ca. 8 Jahren Vorhofflimmern, Herzrhythmusstörungen und eine Herzleistung von 33%. Zeitgleiche Behandlung mit Marcumar. Jetzt Pradaxa.

Gerhard S. aus Villingen-Schwenningen (24.08.2018): Vor ca. 5 Jahren trat bei mir das Herzrasen bis zu einem Puls von 190 auf, 3-5 x pro Woche. Ein auslösendes Kriterium war nicht erkennbar. Untersuchungen in 2 Kliniken im Abstand von ca. 3 Jahren führten zu keinem Ergebnis. Nach beiden Untersuchungen erhielt ich die Empfehlung zu einer Ablation. Durch eigene Recherchen wurde eine HRV-Messung bei einer Internistin durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die Korrelation zwischen Sympatikus und Parasympatikus gestört war. Mit einem täglichen Atemtraining und einem Ö3-Gehirnjogging nach der Methode "Eggetsberger" bin ich seit einem Jahr nahezu beschwerdefrei.

S. aus Bamberg (24.08.2018): Hervorragende Informationen, zumal ich selbst immer Angst vor Vorhofflimmern habe.

Heinz Dieter S. aus Köln (24.08.2018): Habe ich nachts gehabt, 160 Puls um ein Uhr nachts. Bin dabei ein Langzeit-EKG zu machen. Bis dato ohne Befund.

Wilma A. aus Düsseldorf (24.08.2018): Ein guter Kommentar! Bei häufigem Auftreten von Herzrasen (evtl. Vorhofflimmern) unbedingt die Möglichkeit einer Ablation in Betracht ziehen. Ich habe diese bereits 2 x vornehmen lassen.

Ilona O. aus Fredersdorf-Vogelsdorf (24.08.2018): Ich bin 72 Jahre alt und ich hatte über lange Zeit unerkannt einen zu hohen Ruhepuls. Die Hausärztin hat das nicht ernst genommen und mir keine Überweisung zu meinem Kardiologen gegeben. Zwei in der Praxis erstellte EKGs am Tage reichten ihr aus. Sie behandelte meinen Bluthochdruck schon über mehrere Jahre. Eines Morgens trat ein plötzlicher Herzschmerz auf, der trotz Hinlegens und selbst beruhigen nicht weichen wollte. Die 112 selbst zu rufen, erforderte nach 20 Minuten eine Überwindung. Im Krankenwagen und im Krankenhaus wurden wirklich alle erforderlichen Untersuchungen vorgenommen. Ich sollte einen Betablocker bekommen. Da ich Post-Polio-Patientin bin (wer kennt schon das Post-Polio-Syndrom, manchmal nicht einmal Neurologen), steht dieses Medikament in meinem Notfallpass des Post-Polio-Verbandes für mich auf der Index-Liste, wie auch Muskelrelaxantien, Opioide und andere Medikamente. Man untersuchte und beobachtete auf der Kardiologie noch 8 Tage. Dann sollte ich eine Einwilligung für einen Betablocker unterschreiben. Der Erfolg stellte sich geradezu über Nacht ein. Jetzt geht es mir in dieser Hinsicht wieder richtig gut.

C. R. (24.08.2018): Habe selbst vereinzelt mit hohem Puls zu kämpfen. Er hält nicht so lange an, dass man direkt ein EKG schreiben könnte. Ist ein sehr unangenehmes Gefühl. Mir wurde Procoralan 5mg verordnet. Trotzdem taucht dieses Rasen immer mal wieder auf. Versuche den Puls durch Atemübungen wieder zur richtigen Frequenz zu bewegen.

Irm H. aus Spanien (24.08.2018): Ich wohne in einem kleinen Dorf auf Mallorca. Die Anzeichen von Herzrasen, noch im Bett und früh am Morgen, dazu sekundenlanges Aussetzen des Herzschlags und Rhythmusstörungen habe ich auch festgestellt und dann um einen Termin in Krankenhaus gebeten. Auf diesen muss ich 9 Wochen warten und kann kommenden Mittwoch dorthin gehen. Darum lese ich immer mit sehr großem Interesse Ihre Tipps, die ich auch anwende, um mich "über Wasser" zu halten. Freundliche Grüße aus Mallorca!

Hildegard L. aus Oberstenfeld (24.08.2018): Leide selbst unter den Symptomen und kann nur raten bei festgestelltem Vorhofflimmern einen Gerinnungshemmer zu nehmen. Ich selbst nehme Marcumar im Selbstmanagement und komme sehr gut damit zurecht. Danke für die umfangreichen und auch verständlichen Informationen.

R. aus Thailand (24.08.2018): Ja, auf jeden Fall eine gute Info. Bloß wenn das Ganze nachts passiert, ist oft kein Arzt oder EKG in der Nähe. Ich habe mir auf Anraten meines Arztes eine App auf mein Smartphone geladen. Kann jetzt jederzeit ein EKG vornehmen und ein eventuelles Vorhofflimmern erkennen. Sehr beruhigend das Ganze.

Ingrid K. aus Berlin (24.08.2018): Ich habe selbst Vorhofflimmern seit einigen Jahren, das ist leider auch nicht nach der Herzoperation weggegangen. Bekomme jetzt zusätzlich 3x Propafenon 150 mg.

Peter S. aus Grünwald (23.08.2018): Danke, ja, der Beitrag war hilfreich. Zwei Rückfragen: 1. Ich habe den Eindruck, dass ich nach Alkoholgenuss (mittelmäßig) mit großer Wahrscheinlichkeit Herzrasen bekomme. Kann das ein? 2. Hatte bei einer mehrtägigen Radtour entlang der Mosel Herzrasen. Hab mich aber gut gefühlt und bin in der Gruppe mitgefahren. Bei Belastung (leicht ansteigend) ging mein Puls sogar zurück. Können Sie mir das erklären. Danke für Ihre Informationen. Ich empfehle die Deutsche Herzstiftung regelmäßig weiter.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

I. L. aus Westerwald (23.08.2018): DANKE - klar, verständlich und überaus weitreichend informiert. Ich bin selbst "Vorhofflimmer-Betroffene" und immer wieder dankbar, dass ich mir stetig die neuesten Informationen bei der Deutschen Herzstiftung abholen kann. Hier Mitglied zu sein, ist gleichwohl Hilfe und Bereicherung für mein Leben. Danke an alle Mitwirkenden und Ratgebenden.

Walter R. aus Horb (23.08.2018): Herzrasen tritt beim Radfahren auf, innerhalb kurzer Zeit springt mein Puls von ca. 105 auf 190. Nach knapp 10 Minuten gedrosselter Anstrengung, geht er wieder auf normal zurück und die Leistung kann wieder ganz normal gesteigert werden.

Edith G. aus Goldbach (23.08.2018): Jeder Patient mit einer Herzerkrankung sollte Mitglied der Deutschen Herzstiftung sein, denn hier bekommt man Informationen, welche so hilfreich sind, dass man sehr gut mit einer chronischen Beeinträchtigung des Herzens leben kann.

W. aus München (23.08.2018): Es soll auch gutartiges Herzrasen geben. Das war bei mir vor ca. 2 Jahren der Fall. Ich ließ das beim Arzt prüfen. Es wurde sogar ein MRT gemacht. Seit längerer Zeit trat das Herzrasen nicht mehr auf.

Corinna H. aus Salzgitter (23.08.2018): Mein Herzrasen ließ durch tägl. hohe Vitamin B12-Gabe nach. Obwohl Holo TC-Test vollkommen in Ordnung war. Aber um B12 Mangel feststellen zu können, bedarf es wohl noch eines spez. Urintests. Den hatte ich nicht. Außerdem mache ich nun tägl.1 Std. Ausdauersport. Ich bin nun im Alltag vollkommen ruhig und gelassen.

H. P. J. aus Stuttgart (23.08.2018): Habe auch die hier beschriebenen Symptome, inkl. Harndrang. Nehme seit 8 Monaten Flecainid mit Nebenwirkungen. Seiher nur seltene Herzrasen. Hat hier jemand Erfahrungen? Hat jemand Wechselwirkungen mit L-Thyroxin?

Jenny aus Heidenheim (23.08.2018): Hatte auch schon des Öfteren Herzrasen. Hoher Puls einfach so, aber lag dann bis maximal 130! Ich leide aber seit Jahren unter Panikattacken und Angststörungen. Hatte eine Zeitlang dann einen Betablocker, aber mein Blutdruck ist immer in Keller gefallen. Mein Kardiologe meinte, solang er wieder runtergeht nach einer Attacke, sieht er keinen Handlungsbedarf. Bin natürlich trotzdem sehr ängstlich deswegen.

Stefan H. aus Kronberg (23.08.2018): Ich hatte im Jahr 2017 mehrfach Herzrasen, begleitet von hohem Blutdruck und großer Atemnot. Kam mit dem Notarzt in die Uni-Klinik Mainz. Dort erhielt ich mehrere Bypässe. Gegen Abend steigt häufig mein Blutdruck, ohne Grund.

Gertrude T. aus Collenberg (23.08.2018): Ich habe konstantes Vorhofflimmern. Der Blutdruck ist oft niedrig, aber der Puls ist immer hoch. Eigenartigerweise fällt der Puls, wenn ich körperliche Arbeit mache, kein Arzt kann mir das erklären oder gar verstehen. Ich habe einen Schrittmacher und eine Ablation des AV-Knotens. Nehme Marcumar. Habe außerdem COPD Stufe 2, Niereninsuffizienz Stufe 2 und Schlafapnoe.

Curt aus Freiburg (23.08.2018): Hatte vor 4 Jahren (bin jetzt 72) für ca. 10-15 Minuten einen Puls von 160-168. Ein Besuch beim Arzt (war eh für diesen Tag geplant) führte zu einem EKG, welches aber ganz normal war. Im Übrigen messe ich mir täglich den Puls und den Blutdruck. War im halben Jahr davor völlig normal, auch keine Ausreiße. In Behandlung bei meinem Arzt war ich wegen etwas völlig anderem. Hatte absolut nichts mit dem Herz zu tun. Dennoch wies mein Arzt mich noch für den gleichen Tag in die Klinik ein. Nach Hause gekommen bin ich mit einem Stent. Ich gehe seitdem 2x jährlich zu einem Kardiologen und der ist mit mir völlig zufrieden. Also aufgepasst und bei Zeiten zum Arzt gehen!!!

M. S. (23.08.2018): Mir passiert das oft nachts, wenn ich nicht einschlafen kann. Dann fängt auf einmal mein Herz an, laut und schnell zu werden, wie Trommelschläge. Es beruhigt sich wieder nach etwa 30-40 Minuten.

Joachim J. H. aus Sprötau (23.08.2018): Die Tipps sind sehr informativ und lehrreich. Lese sie immer. Danke!

Dieter H. aus Wetzlar (23.08.2018): Für mich als Laien war die Beantwortung dieser Frage sehr verständlich.

Maximilian H. aus München (23.08.2018): Man lernt nie aus. Der Artikel beruhigt mich, denn Herzrasen mit, Gott sei Dank, Puls unter 100 habe ich hin und wieder bei Aufregung oder Anstrengung.

Heinz K. aus Köln (23.08.2018): Die häufigen Hinweise und Ratschläge zum Thema VHF, die im Newsletter der Herzstiftung immer wieder besprochen werden, finde ich hervorragend, erinnern sie uns doch immer wieder erneut an unsere Herzerkrankung und wie sie behandelt werden muss. Als betroffenes Mitglied kann ich deshalb die Mitgliedschaft in der Deutschen Herzstiftung empfehlen.

Anna O. aus Gummersbach (23.08.2018): Bin selbst betroffen, habe seit 2013 Vorhofflimmern, da ich mit Marcumar und Metoprolol gut eingestellt bin, kann mir nicht viel passieren. In der letzten Zeit habe ich fast täglich, aber ohne Beschwerden, Rhythmusstörungen, auch ist der Puls 70-80, Wasserlassen des Nachts auch 4-5 Mal, habe das alles mit der Hitze verbunden.

Eberhard S. aus Berlin (23.08.2018): Mir sagte mal ein Pferderenntrainer, ich solle bei Verdacht auf erhöhtem Puls und Lebensgefahrangst (dokumentiert auch durch einen zufällig mitgeführten und angelegten Blutdruckmesser mit Werten 190 zu 120 und einem Puls von 88, vorher immer um 60) mich sozusagen „unter den Schutz“ eines soeben durchs Ziel gerannten Galoppers begeben, ihn streicheln, möglichst an der Halsschlagader, wenn er dies denn zuließe, dann würde ich „ableiten“, was auch immer, und wieder normale Werte erzielen. Unsinn, dachte ich! Zwei Jahre später wurde „mein“ Pferd bei einem Rennen in Cagnes Sur Mer durch mit Zielfotobeweis geschlagen, einige hundert Euro waren futsch – der Puls raste, der Blutdruck stieg – und ich erinnerte mich an den Tipp. Verfluchte den Gaul nicht, streichelte ihn verlogend, beruhigend – zumindest hatte ich zwei Minuten später einen Blutdruck von 130/70 und Puls von 60.

Victor M. aus Volkach (23.08.2018): Wenn man aber nicht zu einem Arzt kann (nachts, auf dem Land) - was dann? Der diensthabende Arzt lässt nachts oft lange auf sich warten. Hilft ein Einkanal-EKG, was man zu Hause hat?

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Karl-Heinz L. aus Bergheim (23.08.2018): Ich nehme blutdrucksenkende Mittel und stabilisiere damit meinen Blutdruck auf 110/62 bis 125/79. Aber mein Puls ist ohne Anstrengung oder Ängste zwischen 100-120. Dieses Problem ist nachhaltig nach meiner Klappenoperation (Aorta- und Mitralklappe) aufgetreten. Wegen meiner Rhythmusstörung oder Vorhofflimmern nehme ich Metoprolol, obwohl ich wegen diesen Störung im Krankenhaus schon zweimal behandelt wurde. Einmal mit einer Elektroschockbehandlung und das zweite Mal durch eine Katheterablation. Scheint wohl alles nicht funktioniert zu haben. Falithromtabletten nehme ich bereits seit vielen Jahren. Was kann ich noch unternehmen, denn über Jahre hinaus mit einem Puls von über 100 kann wohl nicht zielführend zu einer Genesung führen.

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Rolf B. aus Ahlen (23.08.2018): Hallo! Mein Puls ist immer sehr hoch. Selten unter 90, meistens um 100 Schläge. Bislang hat mir noch kein Kardiologe gesagt, warum und ob das ein ungutes Zeichen ist. Bei Belastung geht mein Puls auch schnell über 130.Leider ist aus dem Vorgestellten nicht ersichtlich, was ein ständig hoher Puls bedeuten kann und was der Patient sinnvollerweise unternehmen sollte. Einen Bluthochdruck habe ich nicht! Über eine Antwort, auch für andere Betroffene, würde ich mich freuen!

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Ohne Namen (23.08.2018): Bekomme Angst und Herzrasen auf der Autobahn.

Gerhard S. aus Nürnberg (23.08.2018): Rhythmusstörungen, die auf Vorhofflimmern hindeuten, kann man am Handgelenk ja relativ einfach spüren. Außerdem zeigt doch jedes moderne Blutdruckmessgerät Puls-Unregelmäßigkeiten an, die dann beim Arzt mit einem EKG näher untersucht werden sollten.

Erich B. - E. (23.08.2018): Mich weckte Herzrasen gelegentlich nachts auf, wobei die Obergrenze bei 115/min. lag. Durch konzentriertes Tiefatmen konnte ich die Frequenz auf ca. 95/min absenken. Nach 15-30 Minuten sprang die Frequenz in den Normalbereich zurück. Meistens jedoch war Herzrasen das Endprodukt von Herzrhythmusstörungen. Wenn das Rasen dann auftrat, wusste ich: bald ist es vorbei.

Hans W. aus Oberndorf (23.08.2018): War klar und verständlich erklärt!

Ulrike K. aus Illingen (23.08.2018): Ich habe immer wieder Probleme mit Herzrasen. Mein Kardiologe hat mich zur Untersuchung der Schilddrüse geschickt und daraufhin die Dosis meines Medikaments verringert. Was zur Folge hatte, dass sich diese Anfälle deutlich verringert haben.

Speranta (23.08.2018): Herzlichen Dank! Ich lese seit vielen Jahren die nützlichen Tipps!

Gerd P. aus Puchheim (23.08.2018): Seit ca. 10 Jahren habe ich vielleicht ein Dutzend Mal Vorhofflimmern, das nach kurzer Zeit vorübergeht. Ich nehme Bisoprolol, aber keinen Blutverdünner. Da ich viel Sport treibe und mich öfter verletze, habe ich darauf verzichtet. Mein Normalpuls liegt bei ca. 60-65. Mein Blutdruck bei ca. 120 -80, bzw. minimal abweichend. Für mich war das ein Zeichen, dass es nicht so schlimm sein kann. Bin ich leichtsinnig?

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Werner S. aus Wadern-Wadrill (23.08.2018): Ich habe mit Herzrasen und schnellem Puls, Gott sei Dank, nichts zu tun, dennoch war der Artikel für mich sehr lehrreich, vielen Dank.

Ohe Namen aus Osnabrück (23.08.2018): Hallo, ich habe das leider öfter. Ich rufe keinen Notarzt mehr an. Wenn der da ist, ist das Herzrasen wieder weg. In jungen Jahren hatte ich sehr viel Angst. Jetzt nicht mehr. Mein Herz ist gesund, und der Blutdruck super, Schuld kann evtl. ein Mitralklappenprolaps sein. Mir hilft tgl. 5 mg Bisoprolol. Das hält das Herz "in Schach"!

Arnhild S. aus Frankfurt (23.08.2018): Der Beitrag war sehr interessant, habe mich bezüglich eines EKGs während einer solchen Attacke in eine Arztpraxis begeben, EKG wurde geschrieben, im weiteren Verlauf Lixiana verordnet. Ging alles sehr schnell. Vorhofflimmern hat sich bei einem 7 Tage EKG nicht dargestellt.

Rudolf D. aus Oschatz (23.08.2018): So einen hohen Puls hatte ich noch nie (in Ruhe).

Ohne Namen (23.08.2018): Ich habe häufiger nachts Tachykardien, Puls bis 150, Blutdruck eher im niedrigen Bereich. Nach 2 Stunden und Wasserlassen ist der Spuk vorbei - keine Chance für Notarzt oder Krankenhaus. Ich habe mir eine App für mein iPhone zugelegt, damit einen Anfall aufgezeichnet und meinem Arzt vorgelegt. Der sah keinen Handlungsbedarf und ich bin ratlos.

Daniela Fermi H. aus Unterschleissheim (23.08.2018): Ich habe Vorhofflimmern seit 1/2 Jahren.

Günther N. aus Hamburg (23.08.2018): Sicher ist mein „Nein“ nicht ganz korrekt bzw. zu hart, aber was hier in der Antwort fehlt: Ab wann spricht man von einem zu schnellen Herzschlag in so einer Situation?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Hermann N. aus Leverkusen (23.08.2018): Herzrasen (120 Schläge/Minute) bei mir 5 Monate nach Klappen-OP. Einlieferung ins Krankenhaus. Keine Normalisierung, auch unter Metoprolol nicht. Am Folgetag plötzliche Normalisierung. Ärzte waren ratlos; ich wurde entlassen. Seitdem (etwa zehn Monate) alles im Lot. Mein Kardiologe überprüft regelmäßig.

Erhard aus Berlin (23.08.2018): Habe selbst damit zu tun, habe Xarelto verschrieben bekommen.

Dr. Dieter S. aus Hohen Demzin (23.08.2018): Zuerst Vorhofflimmern, trotz der Medikamente geschwollene Fußgelenke mit mehrfach nächtlichen Wasserlassen, schließlich nach gefährlichem Herzstillstand 09/2016 Herzschrittmacher implantiert, seitdem sind die Beschwerden vorbei!

Helmut H. aus Leipzig (23.08.2018): Seit 2012 habe ich Vorhofflimmern. Mit guten Medikamenten kein Problem. Ich habe keinerlei Beschwerden. Bin regelmäßig in einem Herzprogramm meines Kardiologen in Beobachtung.

R. C. aus Franken (23.08.2018): Ich hatte nachts plötzlich 160 Puls und Herzrasen. Die Sanitäter haben mich ins Krankenhaus gebracht. Ein EKG und anschließendes Langzeit-EKG ergaben Vorhofflimmern. Jetzt nehme ich Eliquis und Betablocker und fühle mich gut. Mein Puls ist zwischen 60 und 75.

B. M. aus Oberstdorf (23.08.2018): Habe leider mit Puls über 150 noch eine längere Radeltour gemacht - war für mein Herz wohl nicht "besonders gut".

Abd El S. aus Pollgio (23.08.2018): Die Erklärung war perfekt und korrekt!

Uwe E. aus Hamburg (23.08.2018): Wunderbar, klar und verständlich - ich danke sehr.

Georg E. aus Berlin (23.08.2018): Ich bin selbst davon betroffen. Schnelles EKG war mir nicht möglich. Nun nehme ich Pradaxa und somit bin ich, so hoffe ich, von negativen Auswirkungen verschont.

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