Herzstiftungs-Sprechstunde

Vorhofflimmern beseitigen: Wie finde ich eine gute Klinik für die Ablation?

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius | Bislang ➞ 64 Kommentare  

Vorhofflimmern: Wie finde ich eine gute Klinik?
Für eine Katheter-Ablation kann es sinnvoll sein, nicht einfach die nächstgelegene Klinik auszuwählen.

Vorhofflimmern lässt sich heute in vielen Fällen mit einer Katheter-Ablation erfolgreich beseitigen. Oft müssen dann nach einer Übergangszeit von drei Monaten keine Rhythmus-Medikamente mehr eingenommen werden und die Leistungsfähigkeit steigt spürbar. Wichtig ist es allerdings, dass man für den Eingriff eine geeignete Klinik auswählt und sich vergewissert, ob die behandelnden Ärzte die geforderte Mindestzahl an Ablationen pro Jahr durchführen, wie die folgende Antwort aus der Herzstiftungs-Sprechstunde genau erläutert.

Die Sprechstunden-Frage: Vor zwölf Jahren erhielt ich fünf Bypässe. Vor zwei Jahren wurde bei mir die Diagnose „persistierendes Vorhofflimmern“ gestellt, bereits zweimal musste eine elektrische Kardioversion erfolgen. Dennoch ist bei mir immer wieder Pulsrasen aufgetreten. Ich nehme regelmäßig den Betablocker Sotalol ein. Falls es unter der Sotalol-Therapie erneut zu Vorhofflimmern kommen sollte, sagten mir meine Ärzte, sei eine sogenannte Pulmonalvenenisolation notwendig. Soweit ich es verstanden habe, werden dabei bestimmte Regionen im Herz elektrisch verödet und dann hören die Rhythmusstörungen auf. Der Blutdruck liegt aktuell bei circa 130/65 mmHg, der Puls bei 102 Schlägen pro Minute. Gerne würde ich wissen, ob eine Pulmonalvenenisolation bei einem Puls von 102 ratsam ist. An welches Krankenhaus könnte ich mich wenden? Gibt es neben dem Medikament Sotalol noch andere Möglichkeiten, den Puls zu senken. Ich bin 85 Jahre alt und ansonsten gesund. (Hermann F., Berlin)

Die Experten-Antwort:

Privatdozent Dr. Gerian Grönefeld
PD Dr. Gerian Grönefeld, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung.

Ein Ruhepuls, der dauerhaft über 100 Schlägen/Minute liegt, ist aus medizinischer Sicht meist nicht als akzeptabel anzusehen.

Ob allerdings eine Pulmonalvenenisolation zu empfehlen ist, die oft auch einfach als Katheter-Ablation bezeichnet wird, hängt nicht nur von den Pulswerten ab. Wichtig ist z. B. die Frage, ob das Vorhofflimmern zu ausgeprägten Beschwerden führt, wie etwa einer deutlich verringerten Leistungsfähigkeit oder stärkeren Luftnot, inkl. der wichtigen Frage, ob das Vorhofflimmern dafür auch tatsächlich der Hauptgrund ist.

Hinweis: Bei der Behandlung von Vorhofflimmern gibt es zwei grundsätzlich zu unterscheidende Therapie-Ansätze, die man als Patient erklärt bekommen sollte: 1. Beseitigung des Vorhofflimmerns und Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus, was von Ärzten als »Rhythmus-Kontrolle« bezeichnet wird. 2. Ledigliche Senkung der hohen Herzfrequenzen und Belassen des Vorhofflimmerns, wofür sich der Begriff »Frequenz-Kontrolle« etabliert hat.

  1. Rhythmus-Kontrolle: Bei diesem Ansatz wird der sogenannte »Sinus-Rhythmus« wiederhergestellt, was die Bezeichnung für den normalen Herzrhythmus ist. Wichtig ist, dass der Sinus-Rhythmus anschließend auch tatsächlich dauerhaft bestehen bleibt und das Herz nicht wieder ins Vorhofflimmern zurückspringt, wofür z. B. eine regelmäßige Medikamenten-Einnahme sinnvoll sein kann.

    Hintergrund-Info I: Der Name »Sinus-Rhythmus« hat nichts mit der mathematischen Beschreibung einer Sinus-Kurve ... aufklappen

    Um den Sinus-Rhythmus wiederherzustellen bzw. dauerhaft zu erhalten, kommen verschiedene Verfahren in Frage, u. a. die oben in der Sprechstunden-Frage genannte Pulmonalvenenisolation. Dabei werden mit einem Herzkatheter fehlerhafte Erregungszentren, die typischerweise in den angrenzenden Pulmonalvenen anzutreffen sind und oft die Ursache für Vorhofflimmern darstellen, von den Vorhöfen elektrisch isoliert. Der Sinus-Knoten kann dann wieder ungestört als Taktgeber arbeiten und für einen normalen Herzschlag sorgen.

    Eine weitere Möglichkeit sind Medikamente, mit denen sich fehlerhafte Erregungszentren oft „beruhigen“ lassen, sodass der normale Herzrhythmus nicht wieder verloren geht und nicht erneut Vorhofflimmern auftritt. Zudem ist eine elektrische Kardioversion möglich, bei der in Kurznarkose ein Stromstoß von außen über die Brustwand verabreicht wird, um für einen Reset der Herzströme zu sorgen und ein Vorhofflimmern zu beenden. Welche der Möglichkeiten die beste ist, hängt vom Einzelfall ab, z. B. von der Häufigkeit des Vorhofflimmerns oder wie viele Jahre das Vorhofflimmern bereits besteht, da beispielsweise mit zunehmender Dauer die Erfolgsrate einer Ablation sinken kann.
  2. Frequenz-Kontrolle: In vielen Fällen ist es sinnvoll, das Vorhofflimmern zu belassen und lediglich für einen langsameren Puls zu sorgen, was bei Vorhofflimmern unter dem Therapie-Ansatz der Frequenz-Kontrolle zusammengefasst wird. Der Vorteil dieser reinen Frequenz-Kontrolle gegenüber der Wiederherstellung des Sinus-Rhythmus sind die oft geringeren Nebenwirkungen der Medikamente, die dafür erforderlich sind. Der Nachteil ist, dass sich die Pumpfunktion des Herzens aber oft nicht so gut verbessert wie bei der Wiederherstellung des Sinus-Rhythmus. Die Frequenz-Kontrolle ist daher vor allem sinnvoll, wenn unter Vorhofflimmern keine starken Beschwerden auftreten, wie etwa ausgeprägte Luftnot oder eine deutlich eingeschränkte körperliche Belastbarkeit.

Wichtig: Auf keinen Fall darf bei Vorhofflimmern das Thema Gerinnungshemmung vergessen werden. Denn unter Vorhofflimmern kommt es in den Vorhöfen typischerweise zu massiven Änderungen der Strömungsverhältnisse, woraufhin Blutgerinnsel auftreten können, die das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen. Je nach Art des Vorhofflimmerns ist daher unbedingt die Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten zu empfehlen, was in der Sprechstunde nicht vergessen werden darf.

Meine Empfehlung: Falls Sie sich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt für eine Katheter-Ablation entscheiden, um den Sinus-Rhythmus wiederherzustellen, dann lassen Sie den Eingriff in einem Krankenhaus vornehmen, das pro Jahr mindestens 75 Prozeduren dieser Art durchführt. Diese Untergrenze wird von der »Deutschen Gesellschaft für Kardiologie« empfohlen und nach dieser Zahl können Sie in jeder Klinik auch problemlos fragen. Damit Sie die Antworten besser einschätzen können: Größere Zentren führen jährlich 300 bis über 1.000 Pulmonalvenenisolationen durch. Dementsprechend groß ist dann auch die Erfahrung der Ärzte mit diesem Verfahren und im Umgang mit eventuellen Komplikationen, was bei medizinischen Eingriffen ein wichtiger Punkt ist.

Falls die Entscheidung dagegen auf eine ausschließliche Frequenz-Kontrolle fallen sollte, könnte der von Ihnen eingenommene antiarrhythmische Wirkstoff Sotalol, der manchmal mit vermehrten Nebenwirkungen verbunden ist, beispielsweise auf einen anderen Betablocker umgestellt werden, wie etwa Metoprolol oder Bisoprolol oder auf den früher häufig verordneten Kalziumantagonisten Verapamil. Diese Präparate gehen in vielen Fällen mit einem besseren Nebenwirkungsprofil einher. Wichtig ist, dass Sie die von mir genannten Punkte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt durchsprechen, da es sich immer um eine individuelle Entscheidung handelt, bei der die Vor- und Nachteile der verschiedenen Therapie-Ansätze sorgfältig abgewogen werden sollten.

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Die Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Privatdozent Dr. Gerian Grönefeld, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Chefarzt der kardiologischen Abteilung der Asklepios Klinik Barmbek, Hamburg. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen u. a. Herz­rhyth­mus­stö­rungen, spezielle Fragen der Blutverdünnung, Behandlung der koronaren Herzkrankheit sowie die Schrittmacher- und Defibrillatortherapie bei Patienten mit Herzinsuffizienz.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Bislang 64 Kommentare  

Anne M. aus Hückelhoven (05.08.2019): Nach meinem Herzinfarkt 2010 bekam ich immer wieder VHF. 6 Mal wurde eine Kardioversion vorgenommen. Dann vor einem Jahr wurde eine Ablation durchgeführt. Seitdem geht es mir gut. Der Eingriff wurde im Maria Hilf in Mönchengladbach gemacht.

Jutta aus Berlin (03.08.2019): Wegen Vorhofflimmern ist bei mir die elektrische Kardioversion in Havelhöhe mit positivem Erfolg angewendet worden. Das Vorhofflimmern wurde dadurch beendet. Einen Rhythmus-Kontrolltermin habe ich bereits im August. Mir geht es viel besser, Leider leide ich zusätzlich an COPD Stufe III und Nierenproblemen.

Röhlig C. aus Rüsselsheim (26.07.2019): Sehr gut und informativ.

Achim M. aus Essen (26.07.2019): Entscheidend ist Ihr Hinweis auf eine Klinik mit viel Erfahrungen bei Ablationen. Nach umfangreichen Erkundigungen im Vorfeld habe ich mich vor zwei Jahren für Leipzig entschieden. Vorhofflimmern ist bei mir seitdem nicht mehr aufgetreten.

Horst K. aus Wesseling (25.07.2019): Ich habe gute Erfahrungen mit dem Kooperativen Herz-Zentrum in Köln-Porz! Ich hatte 2013 im Alter von 49 Jahren das erste Mal Herzflimmern und dann immer wieder sporadisch mit den üblichen Ängsten und Folgeerscheinungen wie Müdigkeit, Kraftlosigkeit usw. Behandelt mit blutdrucksenkenden Mitteln und Blutverdünnung. Bis 2015 mit "rustikalen" Mitteln das Flimmern bekämpft - sprich Glas eiskaltes Wasser trinken, Hüpfen, dusche mit kaltem Wasser usw. Erstaunlich - es hat oft geholfen!? Hat sich aber letztendlich verstärkt und gehäuft und so wurde Anfang 2015 die Ablation durchgeführt,Ende 2015 die Blutverdünnung eingestellt und bis heute "toi, toi,toi" keinerlei spürbare Herzrhythmusstörungen mehr gehabt. Wichtig dabei ist die Behandlung der Krankheit! Nicht das Essen, das Zimmer, das Gebäude usw.

Liane M. aus Nürnberg (25.07.2019): Muss das blutverdünnende Medikament auch nach gelungener Ablation weiter eingenommen werden? Meine Ablation liegt zwei Jahre zurück und es kam seither weder zu Herzrhythmusstörungen noch zu Vorhofflimmern.

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Klaus-Dieter aus Gifhorn (24.07.2019): Stehe vor einer ähnlichen Fragestellung und finde von daher die Antwort sehr hilfreich.

Doris aus Gelsenkirchen (23.07.2019): Ich hatte mich durch die ausführliche Besprechung des Themas Vorhofflimmern entschieden eine Katheteraplation machen zu lassen. Das war vor zwei Jahren. Ich bin so dankbar, dass seit dem keine Attacke mehr aufgetreten ist. Nur hin und wieder leichtes Herzstolpern was mit den Flimmer Anfällen nicht zu vergleichen ist. Dr. Igor Janda Bergmannsheil Gelsenkirchen, hat damals die Aplation durchgeführt. Sollte das Flimmern nochmals auftreten bin ich sofort wieder bei Dr. Janda um mich behandeln zu lassen.

Michael aus Bremen (23.07.2019): Ich bin 82 Jahre alt. Erstmalig trat Vorhofflimmern vor ca. 25 Jahren auf. Das wurde zunächst mit jeweiligen diversen Kardioversionen behoben. Seit 2005 insgesamt 5 Katheterablationen, zuletzt im August 2017. Danach keine Beschwerden bis Anfang 2019. Im Januar Erhöhung der Dosis von Bisoprolol und Amiodaron. Folge: Pulsfrequenz unter 40/min. Auf Anraten meiner Kardiopraxis wurde Amiodaron und Bisoprolol abgesetzt. Seitdem nur noch selten Rhythmus Bescherden. Bei (seltenem) Auftreten 2,5-5,0 mg Bisoprolol, was kurzfristig zur Rückkehr in den Sinus-Rhythmus führt. Ich bin damit sehr zufrieden. Dennoch bin ich regelmäßig für eine weitere Ablation vorgemerkt, die ich bisher aber nicht in Anspruch nehmen musste.

Karl-Heinz aus Hamburg (23.07.2019): Der Beitrag kam gerade zur rechten Zeit. Sechs Jahre nach der ersten Ablation mit nicht hinreichendem Erfolg überlege ich aktuell einen weiteren Versuch und bin auf der Suche nach der „richtigen“ Adresse.

Hannelore aus Pentling (23.07.2019): Ich habe die Vorträge der Herzstiftung im KH der Barmherzigen Brüder in Regensburg besucht. Mit Ihrer o.g. Antwort fühle ich mich zusätzlich recht gut informiert.

Roland aus Nieder-Olm (23.07.2019): Ich war zur Behandlung meines Vorhofflatterns (rechter Vorhof) in der Kerkhoff Klinik in Bad Nauheim und 2-mal in der Universitätsmedizin Mainz zur Behandlung meines Vorhofflimmerns. (Pulmonalvenenablation im linken Vorhof). Dazwischen lagen ungefähr 2 Jahre. Beide Kliniken kann ich nach meiner persönlichen Erfahrung nach von Herzen empfehlen. Die Herz Rhytmologie wird dort mit dem Stand der Technik behandelt und die behandelnden Ärzte, so wie das Personal, sind wirklich sehr gut.

Grabner aus München (23.07.2019): Kathetherablation. Welche Klinik in München?

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Heinz aus München (23.07.2019): Ich hatte das große Glück, nach jahrelang bestehendem persistierendem Vorhofflimmern auf Herrn Prof. Lewalter zu stoßen, einem Experten für die Therapie von Herzrhythmusstörungen. Die im Sommer 2016 nach ausführlicher Erörterung von ihm nur ein einziges Mal durchgeführte Ablation hatte einen bis heute bestehenden Sinusrhythmus zur Folge!

Renate H. aus Saal (23.07.2019): Nach viermaliger Pulmonalvenenablation immer noch Vorhofflimmern mit Puls 130-149 pro Minute. Kann Amiodaron nicht vertragen zu viele Nebenwirkungen.

Ohne Namen (23.07.2019): Sehr gute Erklärung, die die wesentlichen Punkte gut zusammenfasst und auch für Nicht-Mediziner absolut verständlich sind.

Jörg aus Unterschleissheim (23.07.2019): Gute Erklärung. Habe selbst mehrere Ablationen hinter mir (erst Kryo, dann RF und zu dann noch Isthmus). Die letzte 2017, seitdem kein Vorhofflimmern mehr, nur ab und an gehäufte SVES(runs). Medikamentöse Hilfe hat leider gar nicht funktioniert, Amiodaron und Verapamil wirkungslos und Flecainid hat den Puls zwar auf 102 runter gebracht aber das Vorhofflimmern war doch zu leistungseinschränkend. Mit Betablocker am Anfang häufige Bradykardie. Heute bin ich der Meinung die Ablation war für mich die richtige Entscheidung.

Sabine G. aus Braunschweig (23.07.2019): Da ich unter paroxysmalem Vorhofflimmern leide, bin ich für jede Info dankbar.

Klaus L. aus Warburg (23.07.2019): Sehr gut, detailliert und verständlich erklärt.Kompliment.

Siegfried G. aus Oerlinghausen (22.07.2019): ...aber, mir fehlt die konkrete Angabe von Krankenhäusern mit hoher Fallzahl...

Theo aus Goch (22.07.2019): Hallo, ich hatte 5 Jahre Tachykardien, die jeweils unregelmäßig auftraten. Insgesamt nur 5 oder 6, allerdings brauche ich immer intravenös Amiodaron. Nach dem erneuten Auftreten einer Tachykardie entschloss ich mich zu einer Ablation. Ich ließ den Eingriff im St. Bernhard in Kamp-Lintfort vornehmen. Dr. Kattenbeck hat mir eine Menge Lebensqualität zurückgegeben. Ich habe ihn als sehr erfahren, kompetent und klar in der Sprache erlebt. Es konnte sich schnell die dafür notwendige Vertrauensbasis entwickeln. Das Krankenhaus (Arzt, Pflege und Management) kann ich nach meiner persönlichen Erfahrung sehr empfehlen.

Oswald K. aus Wertheim (22.07.2019): Sind Activity-Tracker hilfreich und empfehlenswert?

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Lothar E. aus Rodenberg (22.07.2019): Bei mir wurden 4 Ablationen durchgeführt.Vor jeder Ablation hatte sich mein Puls bei 260 aufgehängt und konnte nur im Krankenhaus wieder korrigiert werden. Zwei Ablationen wurden in Oeynhausen und zwei in der MHH durchgeführt. Seit 4 Jahren nehme ich das Medikament Pradaxa.

Rolf F. aus Wuppertal (22.07.2019): Nach dreimaliger Ablation habe ich seit zwei Jahren kein Vorhofflimmern mehr. Die Ablationen habe ich jeweils in der Helios Klinik Wuppertal Elberfeld zu meiner vollsten Zufriedenheit durchführen lassen

Traude G. aus Düsseldorf (22.07.2019): Nach sechsmaliger Kardioversion und 2 Katheterablationenbin ich seit 18 Monaten beschwerdefrei.Ich habe die Eingriffe im Augusta Krankenhaus in Düsseldorf vornehmen lassen und bin sehr zufrieden.

Johanna S. aus Lauf/P. (22.07.2019): Die Ablation steht mir noch bevor.

Franz S. aus Allershause- (22.07.2019): Ich hatte 1992 das erste mal VHF, dann alle 3-4 Jahre mal wieder. Mein VHF war so stark, dass ich unter sollchen Zuständen kaum leben konnte.Ich musste jedesmal mit dem Notarzt (mit sofortiger Blutverdünnung) in die Klinik und bekam innerhalb von 24 Stunden eine Kardioversion, so dass das Herz wieder im Rhytmus schlug. 2013 ging ich ins DHZ München und ließ eine Ablation vornehmen. 2015 hatte ich noch einmal VHF, das so gering war, dass es kaum festgestellt werden konnte. So hätte ich mit VHF weiterleben können. Bei mir wurde zu diesem Zeitpunkt Kaliummangel festgestellt, sodass nochmal eine Kardioversion vorgenommen wurde. Ich nehme täglich 4 Tabletten Tromcardin complex und 2 Betablocker und bin seither VHF frei. Mittlerweile bin ich 64 J. treibe Sport und fühle mich wohl. Wichtig ist das Normalgewicht zu halten!

J.Bednarek aus Ratingen (22.07.2019): Nach 5 Kardioversionen führte die Ablation endlich zum Erfolg. Seit 15 Monaten kein Flimmern mehr. Die erfolgreiche Behandlung wurde durchgeführt von Prof. Dr. R.M. Klein und seinem Team im Augusta Krankenhaus Düsseldorf.

Diethard B. aus Wedemark (22.07.2019): Im Februar 2019 wurde bei mir eine Ablation von einem Spezialisten des St.Marien Hospitals in Hamm durchgeführt. Der durchführende Arzt macht überwiegend Ablationen. Schon kurz nach dem 3-tägigen Klinik Aufenthalt fühlte ich mich wie neu geboren. Keine Extrasystolen mehr, leistungsfähig wie in alten Zeiten. Zu Sotalol will ich nur sagen; im Mai 1994 habe ich in der MHH Hannover vor Einführung des Medikaments an einer Studie teilgenommen, die bei mir immer negativ ausgefallen war.

Hans E. aus Schiffdorf-Sellstedt (22.07.2019): Danke für diesen Beitrag, der mir ein klareres Bild präsentiert und somit ich besser mit dem Thema umgehen kann. Habe eine nähere Kardio-Untersuchung in den nächsten Tagen zu durchlaufen und bin jetzt besser vorbereitet.

H J (22.07.2019): Man muss klar sagen, dass eine solche klare und detaillierte Beschreibung bei einem Kardiologen gar nicht gemacht werden kann und zwar um es ganz deutlich zu sagen, keine Zeit im dafür da ist. Es fehlt leider zum Nachteil des Patienten.

Ludwig L. aus Nürnberg (22.07.2019): Ich habe 3mal Elektroschock und 3 Mal Ablation hinter mir, bin weitgehend beschwerdefrei, nehme aber trotzdem Xarelto.

Andreas aus Germersheim (22.07.2019): Ich hatte in der letzten Woche eine Pulmonalvenenisolation, nachdem ich bereits dreimal kardioversiert wurde und mit dem vierten Vorhofflimmern bereits etwa sechs Wochen herumlief. Als Klinik wählte ich die Klinik in Karlsruhe - dort wird etwa dreimal täglich eine Ablation durchgeführt. Die Empfehlung kam von meinem Hausarzt, den ich zum einen auch privat kenne und der zum anderen auch die Ärzte in Karlsruhe gut kennt. Der zuständige Herz-Rhythmus-Spezialist hat mich vor dem Eingriff hervorragend über alle Maßnahmen und Folgen aufgeklärt und hat zusammen mit dem Professor den Eingriff schließlich erfolgreich durchgeführt. Laut seiner Aussage besteht die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Auftretens von Vorhofflimmern bei unter einem Siebtel, er war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich konnte am dritten Tag die Klinik verlassen, nachdem auch die Folgeuntersuchungen erfolgreich und ohne negative Befunde verliefen. Nun schone ich noch meine Leisten (etwa wie nach einem Leistenbruch) und merke einen deutlichen, vorteilhaften Unterschied bei der körperlichen Belastung.

Sigrun W. aus Heiligenstedtenerkamp (22.07.2019): Danke für die Aufklärung - jetzt verstehe ich auch, warum mein Arzt mir Gerinnungshemnmer verschrieben hat, obwohl meine Herzkranzgefäße frei sind und keine Ablagerungen festgestellt wurden.

Norbert T. aus Erkelenz (22.07.2019): Es fehlt eine Übersicht der Krankenhäuser für Herzpatienten.

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Peschel aus oOdenburg (22.07.2019): Schön wäre es wenn deutschlandweit eine Liste bestehen würde, welche Klinik, welcher Kardiologe/Herzspezialist was an Beratung, OP, Info bietet. Gerade was Ablation betrifft.

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Ursula B. aus Fröndenberg (22.07.2019): Wo finde ich eine spezielle Klinlk?

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Ralf L. aus Schwarzenbek (22.07.2019): Das Vorhofflimmern ist bei mir vor Kurzem erfolgreich beseitigt worden in der Klinik Segeberg.

Herbert H. aus Waiblingen (22.07.2019): Finde dies auch, eine wirklich sehr gut beschriebene Erklärung.

Heidrun D. aus Wiehl (22.07.2019): nach 2 Ablationen innerhalb 1 1/2 Jahren werde ich die Prozedur nie wieder machen. Der Effekt ist gleich null. Mir hat eine wiederholte Behandlung mit neuer Medikation im Krankenhaus Waldbröhl sehr geholfen, seit März top Werte.

Reinhold P. (22.07.2019): Mein Hausarzt hatte Rhythmusstörungen festgestellt und mich sofort ins Krankenhaus eingewiesen. Dort wurde mir gesagt, das eine Katheter-Ablation gemacht werden müsse. Alternativen würden nicht erörtert. Die OP wurde am nächsten Tag durchgeführt, Blutverdünner und Betablocker verschrieben. Es wird nun alle drei Monate beim Hausarzt ein EKG und eine Blutprobe gemacht.

Marion K. aus Duisburg (22.07.2019): Ich finde ihren Artikel sehr hilfreich, um zu wissen welche Behandlungsmethoden es gibt. Ich bin schon manches Mal sehr skeptisch, ob es immer eine Ablation sein muss.

Rudolf H. aus Emden (21.07.2019): Kann Paderborn nur empfehlen.

G. aus Winterbach (21.07.2019): Bei mir wurde der Eingriff im Dez. die Ablation in der Klinik in Winnenden durchgeführt, Ende Dezember kam das Vorhofflimmern wieder, so dass eine Kardioversion durchgeführt wurde. Seitdem alles i.O. Kein Flimmern, normaler Blutdruck, Puls lag vorhin bei 60. Seit März ohne Medikamente.

Richard G. aus Nüernberg (21.07.2019): Wo bleiben die Kliniken, die infrage kommen?

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Roswitha M. (21.07.2019): Ich finde alles gut erklärt. Ich wünschte nur, ich würde einen Arzt finden, der sich die Mühe machte, mit mir diese Dinge zu besprechen. Als Patient ist man da eher außen vor.

Heinz W. aus Gudensberg (21.07.2019): Ja ich habe auch immer wieder Herzrhythmusstörung. Der Puls geht dann auf 80, 90 Schläge und höher.Ich nehme dann die doppelte Menge Bisoprolol 2,5. Der Puls wird dann nach einer gewissen Zeit wieder normal, 60 Schläge. Wie kann und sollte ich sonst noch vorbeugen. Mein Alter ist 78. Größe 1.82 und 75 kg.

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Julia aus Düsseldorf (21.07.2019): Der Beitrag richtet sich hier an den besonderen Fall eines 86-Jährigen. Es wäre interessant zu erfahren, welchen Rat Sie jüngeren Menschen geben würden, die ebenfalls an Vorhofflimmern leiden. Das Phänomen ist ja leider keines, das vor jüngeren Menschen haltmacht. Wie ist hier die Langzeitprognose einzuschätzen im Gegensatz zu alten Menschen? Wie sind hier die Erfahrungswerte? Gibt es Unterschiede zwischen Menschen, die schon früh erkrankt sind und solchen, die erst im letzten Lebensabschnitt damit zu kämpfen haben?

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Tom aus Mannheim (21.07.2019): Habe die Ablation vor 4 Wochen im Mannheimer Klinikum erfolgreich durchführen lassen. Voraus ging ein Jahr immer wieder kommendes Vorhofflimmern Dauer 5 Minuten bis 5 Stunden. Im April ging es in permanentes VF über mit allen Nebenerscheinungen wie Schmerzen, Luftnot kam kaum die Treppe hoch, Schweißausbrüche und Angst. Mir blieb nichts anderes übrig mich für diesen Eingriff zu entscheiden. Bei dem Krankenhaus meiner Wahl hätte ich eine Wartezeit von drei Monaten. So blieb mir nur das Mannheimer Klinikum. Heute bereue ich auf keinen Fall diese Entscheidung. Zwei Wochen vor der Ablation ambulanter Herzkatheter, am Tag der Ablation Schluckecho eine Stunde später die PVI. Am nächsten Morgen wurde ich Entlassen. Seit her kein Vorhofflimmern, leistungsfähig, Puls wieder so wird er sein sollte. Nächste Woche noch ein Kontrastechodes Herzen und hoffe das das Vorhofflimmern nicht wieder eintritt.

Heinz-Jürgen M. aus Bretzenheim (21.07.2019): Sehr gut beschrieben. Vielen Dank für die Aufklärung.

Peter N. aus Berlin (21.07.2019): Sehr gut erklärt.

Wolfgang S. aus Mönchengladbach (21.07.2019): Mir wurde Amiodaron verschrieben nach einer Ablation. Lt. KH für eine begrenzte Zeit. Mein Kardiologe ist für eine unbegrenzte Einnahme und mein Hausarzt für eine begrenzte. Ich nehme das Medikament jetzt seit 11 Monaten. Was ist richtig?

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Rosemarie E. aus Fürstenwalde (21.07.2019): Ich selber bin nicht betroffen, hoffe ich jedenfalls.Nehme Metoprolol auch wegen eines zu hohen Ruhepulses. Für mich war der Artikel sehr interessant,dieses zu wissen.

Kotsch aus Bad Meinberg (21.07.2019): Seit 44 Jahren leide ich an Vorhofflimmern. Jahrelang mit Verapamil und Novodiga 0,2 mg behandelt. Seit 10 Jeheren nur noch mit Novodigal. Puls 60-Max 75. Ich komme sehr gut damit zurecht, bis 100 Watt Leistung! Der Erfolg beruht auf: Jeden Tag bis vier Stunden Bewegung (Schwimmen, Radeln und Wandern). Und disziplinierte, naturbelassene Ernährung mit Gewichtskontrolle.

Vaith aus Friedberg (21.07.2019): Man sollte immer berücksichtigen, dass eine Behandlung nach Feststellung von VHF bald erfolgen sollte. Nicht erst 10 Jahre abwarten.Kann aufgrund von NW kein ß-Blocker verordnet werden,so könnte man meines Erachtens nach auch Digitalis (Digitoxin) als Ersatz verwenden. Die Pulsfrequenz normalisiert sich dadurch.

Wolfgang B. aus Holle (21.07.2019): Ja, ich finde die Antwort sehr hilfreich, für mich der auch seit ca. 10 Jahren unter Rhythmusstörungen mit Ruhepuls 120 leidet. Ich versuche die Kontrolle mit Bisohexal 5mg und dem Gerinnungshemmer Eliquis 5mg zu behalten.

Ute aus Tönisvorst (21.07.2019): Wo findet man eine Klinik für eine Ablation, wenn man alle Organe seitenverkehrt und dadurch das Herz rechts hat? Mengenmäßig kommt da nicht viel zusammen.

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Detlef B. (21.07.2019): Ich habe seit 2000 immer wieder Episoden von Vorhofflimmern. Da ich ziemlich sportlich bin, bekomme ich meist die Herzrhythmusstörungen mit Sport in den Griff. Bei beginnenden HRS setze ich mich für 30-60 min. auf mein Rad (oder gehe Joggen) und treibe meinen Puls nach oben. Beim "Runterfahren" der Belastung kommt der Puls in 50 % der Fälle geordnet/normal wieder runter oder er normalisiert sich in der folgenden Ruhepause. Unterstützend nehme ich eine erhöhte Dosis meines Standardmedikamentes mit dem Wirkstoff Flexeanid. Mit der hohen Belastung muss man allerdings vorsichtig sein und seine Grenzen unter HRS einschätzen können, damit der Kreislauf mitspielt.

Susan aus Erlangen (21.07.2019): Leider habe ich die Empfehlung "den Eingriff in einem Krankenhaus vornehmen, das pro Jahr mindestens 75 Prozeduren dieser Art durchführt" erst nun gelesen, gut ein Jahr nach meiner Ablation. Ich habe wohl Glück gehabt, denn ich war in sehr guten Händen und alles ist gut gegangen. Ich würde es wieder machen, denn seitdem bin ich beschwerdefrei.

Elvira aus Beckingen (21.07.2019): Bei wurde vor zweieinhalb Jahren erstmalig Vorhofflimmern festgestellt. Nach drei Cardioversionen und erneut auftretendem Vorhofflimmern habe ich mich für die Einnahme von Flecainidacetat entschieden. Dies nehme ich seit etwa eineinhalb Jahren zusätzlich zu anderen Medikamenten dauerhaft ein. Seitdem kein Vorhofflimmern gehabt. Da ich in der Nähe von Völklingen (Herzzentrum im Saarland)wohne, würde ich, wenn unbedingt notwendig, die Ablation dort vornehmen lassen. Ich hoffe aber, dass mir das erspart bleibt.

Margareta K. aus Petersberg (21.07.2019): Das ist sehr gut auch für Laien erklärt. Bei meinem Mann wurde die Ablation 2 x in der Uni Klinik Kassel durchgeführt. Wir waren dort sehr zufrieden. Professor Neutzer hat das super gemacht.

Schneider aus Oldenburg (21.07.2019): Sehr tröstlich, denn ich lebe schon viele Jahre mit Vorhofflimmern und bin gut eingestellt, so dass das Vorhofflimmern nur gelegentlich auftritt und ich mich auch nicht mehr verrückt mache wie früher. Allerdings dauert es 10 bis 20 Stunden und danach fühle ich mich einen Tag lang ziemlich kraftlos. Dann geht es wieder. Ich bin 83 Jare alt und sonst gesund.

Ingo R. aus Brandenburg (21.07.2019): Der Beitrag ist interessant.Bei mir flimmerte der Vorhof seit einem Aortenklappenersatz beinahe ein ganzes Jahr. Wurde mit Amiodaron behandelt.Immer wieder setzte ich dieses zwar sehr wirksame u.äußerst hilfreiche,aber leider auch mit ungenehmen Nebenwirkungen einhergehende Medikament probeweise ab und verlängerte auf diese Weise stetig die Abstände zwischen den Flimmerperioden.Inzwischen komme ich sechs Monate ohne Medikament aus.Wenn es mal wieder flimmert,greife ich für ca. drei Tage zu einer erhöhten Dosis Amiodaron(3x2/Tag, dann habe ich wieder sechs Monate Ruhe.Ich hoffe, dass es sich irgendwann gänzlich erledigt.Mein Doc ist mit dieser Selbstbehandlung nicht einverstanden.

Heinrich E. aus Rohrsen (21.07.2019): Nach zweimaliger Pulmonalvenenisolation (2010 und 2012) Vorhofflimmern behoben!

Informationsmaterial

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Was muss man über die Ne­ben­wir­kun­gen von Blutdruck-Medikamenten wissen? Welche Ernährung hilft bei einem Blut­hoch­druck? Das und vieles mehr beantwortet der Son­der­band, den die Herz­stiftung Men­schen mit einem zu hohen Blutdruck emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Sonderband ➞ hier kostenlos bestellen.

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Tipp für Herzpatienten

Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen

HERZ HEUTE

In HERZ HEUTE geben un­ab­hän­gi­ge Herz­ex­per­ten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken tätig sind, wertvolle Rat­schlä­ge zu Herz­krank­hei­ten (wel­che neuen The­ra­pien tatsächlich zu em­pfeh­len sind oder wie Be­trof­fe­ne ihre Er­kran­kung selbst po­si­tiv be­ein­flus­sen können).
Mitglieder bekommen die ex­klu­si­ve Zeitschrift, die nur über die Herz­stif­tung und nicht am Kiosk erhältlich ist, kostenfrei 4x/Jahr im Abon­ne­ment nach Hause ge­lie­fert.
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Aktuelle Medizin-Beiträge

Empfehlung

Sonderband zu KHK
und Herzinfarkt

Abbildung KHK-Herzinfarkt-Sonderband

Dieser Sonderband ist allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt zu empfehlen. Aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten er­läu­tern darin aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.

Empfehlung

Herzschwäche-Sonderband

Abbildung Herzschwäche-Sonderband

Allen Menschen mit einer Herz­schwäche empfiehlt die Herz­stif­tung den Sonderband „Das schwa­che Herz”, in dem aus­ge­wie­sene Herzspezialisten ausführlich die wichtigsten Therapien bei einer Herz­schwä­che erläutern. Für wei­tere Infos zu dem 160-seitigen Son­der­band bitte » hier klicken.

Buch-Tipp

Herzerkrankungen mit der Ernährung verhindern

Mediterrane Küche - Kochbuch

Viele Herzerkrankungen kön­nen erwiesenermaßen mit der Ernährung verhindert werden. Dass eine solche Ernährung keinesfalls mit dem Verzicht auf Lebensfreude gleichzusetzen ist, unterstreicht das Koch- und Er­näh­rungs­buch „Mediterrane Küche – Genuss & Chance für Ihr Herz”, dem das ne­ben­ste­hen­de Rezept entnommen ist (He­raus­ge­ber: Deutsche Herz­stif­tung, Gesamtauflage bis dato über 50.000 Exemplare).
» Alle Infos zum Kochbuch

Tipp: Das Kochbuch bietet sich auch als ideales Geschenk an. Z. B. für Freunde, die gerne gut essen und gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit tun möchten.

Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Vorhofflimmern: „Gibt es eine Alternative zu Ablation und Rhythmus-Medikamenten?“