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Fußballprofi trotz Herzfehler – nur eben anders

Beni Buza kam mit komplexem Herzfehler auf die Welt. Als 12-Jähriger hatte er bereits vier Herz-Op hinter sich. Ein Gespräch übers Erwachsenwerden.

Bild von Beni Buza
privat

Benjamin Buza kam mit einem komplexen Herzfehler auf die Welt. Als er 12 Jahre alt war, hatte er schon vier schwere Herzoperationen hinter sich. Der Herzfehler sorgte dann auch dafür, dass er seinen Traum vom Fußballprofi aufgeben musste. Doch ganz Aufgeben war für ihn nie eine Option.

Im Podcast erzählt er, wie er seine Herzkrankheit in Kindheit und Jungend erlebt hat und wie er aus der Not, nicht mehr kicken zu dürfen, eine Tugend gemacht hat – und doch noch ein Profi wurde.

Neue Podcast-Reihe EMAH

EMAH sind Erwachsene mit einem angeborenen Herzfehler. Und da es so viele Themen gibt, die Menschen beschäftigt, die von Geburt an ein krankes Herz haben, wollen wir auf diese in mehreren Gesprächen eingehen, die in lockerer Abfolge zwischen unseren anderen Podcast-Folgen erscheinen. Gesprächspartner ist dabei Benjamin Buza, heute 48, verheiratet und Familienvater.

Bild von Benni Buza beim Kick-Tipp
© privat

Folge 2: Kicken mal anders

Wenn einem 12-Jährigen, der für sein Leben gern Fußball spielt, das Kicken verboten wird, dann ist das für ihn niederschmetternd. So erging es auch Benjamin Buza, als die Ärzte im sagten, dass er aufgrund seines Herzfehlers die Fußballschuhe an den Nagel hängen muss. Doch Beni hat seine ganz eigene Lösung gefunden: Tipp-Kick. Hier hat er sogar u.a. den Titel als Deutscher Einzelmeister geholt. Im Gespräch erzählt er, wie er den Tiefschlag des Sportverbots als Teenager überwunden hat, was das Besondere an Tipp-Kick ist und warum es auch bei diesem Sport manchmal ganz schön heiß her geht – mit hohem Herzschlag.

Tatoo von Beni Buza
© privat

Folge 1: Erwachsenwerden trotz Herzfehler

Wer schon als Kind gefühlt Krankenhäuser länger besucht als den Kindergarten oder die Schule, hat oft zweispältige Erinnerungen. Nicht so Benjamin Buza - er innert sich im Gespräch an "spannende" Aufgaben, die er in der Klinik erledigen durfte und eine herzige Schwester Gabi. Doch Kindheit und Jugend waren auch geprägt davon, sich mit dem eigenen Körper anzufreunden, der durch die Herzoperationen und die Narben anders aussah, als der von Klassenkameraden. Sein erstes Tattoo auf dem Oberarm war dann auch seinem Herzen gewidmet.

Im Gespräch geht es auch um den Frust, wenn Sport nicht (mehr) möglich ist, das Thema Tod und die Motivation, die ihn von klein an über die Teenagerjahre hinweg bis heute durchs Leben trägt.

Lesen Sie dazu auch das große Porträt über Beni Buza in herzblatt (2.2019), unserer Zeitschrift für ein Leben mit angeborenem Herzfehler. Sie können das Porträt als Mitglied gleich hier abrufen oder das ganze Heft unter folgender Telefonnummer als Probeexemplar bestellen: 069 – 955 128 400, alternativ per Mail unter info@kinderherzstiftung.de

Kontakt

Kai Rüenbrink (Leitung Kinderherzstiftung)
Kai Rüenbrink

Herzblatt-Express

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