Herzstiftungs-Sprechstunde

Armbanduhr: Als Herzpatient eine Smartwatch mit EKG-Funktion kaufen?

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius | ➞ 73 Kommentare  

Smartwatch mit EKG-Funktion
Schon lange mehr als nur eine Armbanduhr: Smartwatches gibt es seit einiger Zeit z. B. auch mit EKG-Funktion.

Millionenfach verkauft und kinderleicht zu bedienen – Smartwatches sind für viele zu einem ganz normalen Alltagsgegenstand geworden. Meist handelt es sich allerdings nur noch am Rande um eine Uhr. Eigentlich sind es vielmehr Minicomputer, die im Armbanduhren-Stil angeboten werden und darüber hinaus auch immer besser für die Gesundheit nutzbar sind. Mit einigen Modellen kann sich nun z. B. jeder selbst ein EKG anfertigen. Welche Infos Sie damit über Ihr Herz erhalten und für wen eine EKG-Smartwatch aus medizinischer Sicht empfehlenswert sein kann, erläutert Herzstiftungs-Chefredakteur Prof. Dr. med. Thomas Meinertz in der folgenden Sprechstunde.

Die Sprechstunden-Frage: Es würde mich interessieren, was Sie zur EKG-Messung mit der Apple Watch sagen. Funktioniert das? Einen Arztbesuch kann so ein Gerät ja sicher nicht ersetzen, aber vielleicht den ein oder anderen dazu motivieren. (Alexander M., Lindau)

Die Experten-Antwort:

Prof. Thomas Meinertz
Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Chef­re­dak­teur der Deutschen Herzstiftung.

Hintergrund-Info: Im September 2018 wurde die Apple Watch 4 vorgestellt, die eine EKG-App enthält. Die FDA, die amerikanische Behörde für Medizinprodukte, hat die Funktion zugelassen. Bislang war die App nur in den USA freigeschaltet; seit Ende März ist die EKG-Funktion der Smartwatch auch in Deutschland und 18 weiteren europäischen Ländern verfügbar.

Vorneweg möchte ich Ihnen sagen, dass sich mit der Uhr ein Elektrokardiogramm erstellen lässt, das zwar schlicht ist, aber Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern erkennen kann. Dafür berührt man einfach den seitlichen Sensor der angelegten Smartwatch mit einem beliebigen Finger der anderen Hand und startet die Aufzeichnung. Dass dies grundsätzlich funktioniert, kann ich bestätigen – ich habe es selbst ausprobiert.

Was sagen wissenschaftliche Studien?

Laut einer Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zeigten Voruntersuchungen, dass tatsächlich eine 95-prozentige Übereinstimmung von dem von der Smartwatch erkannten und dem klinisch dokumentierten Vorhofflimmern besteht.

Zu ähnlichen Ergebnissen kamen jüngst auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung in einer umfangreicheren Studie, die im Februar 2019 veröffentlicht wurde und an der über 500 Personen mit und ohne Vorhofflimmern teilgenommen hatten. Verwendet wurden in der Untersuchung Smartwatches, bei denen die Erkennung von Vorhofflimmern nicht per EKG erfolgte, sondern mittels Pulswellenanalyse. D. h., die Uhren erfassen per Sensor den Puls, der am Handgelenk ankommt und der bei Vorhofflimmern oft unregelmäßig ist, was einer der wichtigsten Hinweise auf diese Rhythmusstörung ist. Insgesamt waren die Ergebnisse der Studie sehr gut, wobei sich teilweise Probleme bei der Signalqualität zeigten, insbesondere wenn sich die Träger der Uhr während der Messungen bewegten. Nicht zuletzt deshalb konnten unter dem Strich rund 20 % der Daten nicht ausgewertet werden, was deutlich macht, dass bei dieser Methode noch Luft nach oben besteht.

Mit Smartwatch Herzinfarkte erkennen?

Eine wichtige Information ist, dass sich die Smartwatch nicht dazu eignet, Durchblutungsstörungen des Herzens zu erfassen, weder einen Herzinfarkt noch eine koronare Herzkrankheit. Dafür ist die EKG-Funktion der Smartwatch, bei der es sich lediglich um ein sogenanntes 1-Kanal-EKG handelt, zu einfach. Stattdessen sind EKG-Geräte erforderlich, bei denen mehrere Ableitungen gleichzeitig aufgezeichnet werden können. D. h. bei typischen Schmerzen im Brustraum, die auf einen Herzinfarkt hindeuten könnten, darf keine Zeit mit der Smartwatch verloren werden, sondern es muss nach wie vor direkt und ohne den geringsten Zeitverlust die 112 gewählt werden.

Vergleichbares gilt für die Erkennung bösartiger Herzrhythmusstörungen, die zum plötzlichen Herztod führen können. Dafür ist die Smartwatch ebenfalls nicht geeignet. Weitere wichtige Informationen dazu bekommen Sie übrigens auch auf den gerade beginnenden Herzwochen, deren Hauptthema dieses Jahr der »Plötzliche Herztod« ist.

Arztbesuche mit Smartwatch sparen?

Die amerikanische Zulassungsbehörde weist in ihrem „device approval letter“ ausdrücklich darauf hin, dass die Ergebnisse der EKG-App immer von einem Arzt abgeklärt werden müssen. In keinem Fall kann die Funktion also einen Arztbesuch ersetzen. Aber sie kann helfen, relevante Daten des Herzrhythmus aufzuzeichnen und einen unregelmäßigen Herzschlag, der auf Vorhofflimmern hindeutet, zu detektieren. Auf diese Weise kann die App für den betreuenden Arzt bei der Diagnose-Stellung hilfreich sein.

Meine Empfehlung: Falls bei Ihnen die Frage im Raum steht, ob von Zeit zu Zeit Vorhofflimmern auftritt, das sich nicht auf einfache Weise anders erkennen lässt, können Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt fragen, ob in Ihrem Fall ggf. auch eine Smartwatch sinnvoll ist. Beachten Sie allerdings den nicht unerheblichen Preis, der je nach Ausstattungsvariante und Bezugsquelle einige hundert Euro betragen kann, zumal eine Erstattung durch die Krankenkasse wahrscheinlich mehr als fraglich sein dürfte. Ob eine solche Smartwatch darüber hinaus auch für die Allgemeinbevölkerung sinnvoll ist, z. B. um Vorhofflimmern aufzuspüren, das ohne Beschwerden und nur phasenweise auftritt, was die Diagnosestellung oft besonders schwierig macht, muss sich erst noch zeigen. Nicht zu empfehlen ist die Uhr jedenfalls zum Erkennen eines Herzinfarktes. Dafür ist die EKG-Funktion der Smartwatch im Vergleich zu einem EKG, wie es in der Klinik oder von Notärzten vor Ort zum Einsatz kommt, zu einfach.

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Die Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Professor Dr. med. Thomas Meinertz, Chefredakteur der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen u. a. Herz­rhyth­mus­stö­rungen, die koronare Herzkrankheit und Herzklappen-Erkrankungen.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Bislang 73 Kommentare  

Johannes J. aus Lathen/Ems (17.11.2019): Ich habe seit Juni die Apple Smartwatch Serie 4. Da ich mehrere Ablationen (Hamburg u. Oldenburg) hinter mir habe und manchmal noch Extra-Herzschläge bekomme, ist mir die Smartwatch wichtig. Ich kann jederzeit ein EKG machen und sehe auch die Pulsschläge. Die Ergebnisse werden auf das iPhone gespeichert. Apple ist teuer, aber gut. Da ich gesundheitlich keinen Urlaub mache, gönne ich mir die Apple-Geräte!

Wolfgang S. aus Hagen (12.11.2019): Da bei mir seit über 10 Jahre Vorhofflimmern vorliegt, weiß sich nun das eine Smartwatch für mich nicht hilfreich ist. Danke.

Heinz V. aus Herdecke (10.11.2019): Würde die Smartwatch wegen der eigenen INFO gerne erwerben, leide unter Herzrhythmusstörungen.

S. aus Guben (04.11.2019): Stimme den Darlegungen vollinhaltlich zu, bin 82 Jahre habe Herzschwäche IV. und PH hochgradig, sowie einen einen hertzschrittmacher die Uhr kann nur eine Hilfestellung sein, ersetzt aber keinen Facharzt. Danke

Monika S. aus Eisingen (03.11.2019): Ich überlege mir eine Applewatch zu kaufen . Danke für den guten Bericht .

Detlef D. aus Berlin (31.10.2019): Eine regelmäßige ärztl. Überwachung mit den in der Praxis geprüften Geräten erscheint mir sicherer!

Claudia R. aus Mulhouse (31.10.2019): Vielen Dank für den Artikel. Leider bertifft er jedoch nicht, wie im Titel angekündigt, Smartwatches mit EKG-Funktion im Allgemeinen, sondern nur die Apple Watch 4, die eindeutig teuerste Lösung, weil sie auch ein Apple iPhone voraussetzt. Ich verwende seit Ende Juni 2019 ein EKG-Gerät AliveCor Kardia Mobil, mit dem ich alle zwei Tage mein EKG zur Abklärung an eine speziell geschulte Krankenpflegerin senden muss. Das Kardia-Gerät funktioniert mit einer App, die ungeachtet des Betriebssystems auf allen Smartphones läuft. Der Algorithmus soll Vorhofflimmern erkennen. Dem Kardiologen zufolge ist die Auswertung relativ zuverlässig, muss aber immer von einem Menschen übergeprüft werden. Bis jetzt stimmten die menschlichen und die digitalen Diagnosestellungen immer überein. Unpraktisch finde ich allerdings, dass man das Gerät entweder auf das Telefon kleben oder in der Tasche mittragen muss, um es immer bei sich zu haben. Außerdem hat es keine anderen Funktionen als die Erkennung von Vorhofflimmern. Deshalb würde ich mich über einen Artikel freuen, der erörtert, welche Smartwatches eine EKG-Funktion anbieten und auch welche Gesundheits-Apps generell hilfreich für Herzpatienten sein könnten.

Gerd Meding aus Paderborn (29.10.2019): Ich überlege mir schon seit einiger Zeit, mir eine Smartwatch mit EKG-Funktion zuzulegen . Nach diesem sehr informativen Beitrag von Professor Dr.med Meinertz werde ich einen Versuch starten.

Adolf J. (29.10.2019): Danke.

Alois M. aus Pocking (28.10.2019): Ist interessant sowas zu wissen.

Ohne Namen (28.10.2019): Danke für den aufschlußreichen Bericht.

Friedrich L. aus Radevormwald (28.10.2019): keine eigene Erfahrung.

Manfred C. aus Calden (28.10.2019): Hallo ich habe noch keine Erfahrung.

Victor M. (28.10.2019): Da ich seit über 10 Jahren ein Einkanal-EKG (Messung auf der linken Brustseite) besitze - was mir oft bei der Dokumentation von Absolutae sehr geholfen hat -, weiß ich um die Vorzüge und Grenzen eines solchen Geräts. Ich bin dankbar für die Ausführungen von Prof. Dr. Meinertz.

Marianne L. aus Hammoor (28.10.2019): Die Informationen waren sehr hilfreich. Ich werde mir eine Smartwatch und EKG kaufen. Vielen Dank

Christine aus Dautphetal (27.10.2019): Danke für ihren Bericht, der sehr aufschlussreich ist. Danke für ihre Ehrlichkeit!

Gabriele B. aus Taunusstein (27.10.2019): Mein Vertrauen in die Smartwatch wäre begrenzt. Ich konsultiere dann doch lieber meinen Arzt!

Oskar S. aus Königstein (27.10.2019): Ich habe eine Apple Watch 4 mit der EKG Funktion. Als Träger eines Herzschrittmachers habe ich jedoch die Frage, ob die Uhr eventuell meinen Herzschrittmacher in der Funktion beeinflussen kann.

Sonja aus Hasbergen (27.10.2019): Dieser Antwort kann ich Glauben schenken...es ist kein Ausschnitt aus einer Werbeanzeige. Danke für diese Antwort!

Peter S. aus Nordkirchen (27.10.2019): Keine Erfahrung selbst gemacht.

Ulla W. aus BIngen (27.10.2019): Danke, das ist genau das was ich brauche. Wusste nicht das es so eine Uhr gibt.

Karin R. aus Hamburg (27.10.2019): Gut beschrieben. Danke dafür.

J. aus Ludwigsburg (27.10.2019): Sorry! Noch keine Erfahrung. Hinweis ist gut. Der Preis wäre Interessant.

Leo R. aus Hamburg (27.10.2019): Danke für die verständliche Erklärung, wird von den Herstellern nicht so klar beschrieben.

Iris J. aus Löhne (27.10.2019): Ich habe keine Erfahrung mit dieser Smartwatch, spare mir nun auch den Kauf und verlasse mich lieber auf einen Facharzt.

Heiner P. aus Goessweinstein (27.10.2019): Wieder ein hilfreicher und informativer Beitrag, danke dafür!

Gerhard E. aus Berlin (27.10.2019): Information war sehr hilfreich.

Gerhard E. aus Berlin (27.10.2019): Information war sehr hilfreich.

Klaus H. aus Römerberg (27.10.2019): Sehr gut Info, vielen Dank.

Heike G. aus Canada (27.10.2019): Dr. Eberius made my day! He put upfront what I didn't hear here in Canada. Thanks so much for the information! Our Cardiologists need to have their final say after all.

Klaus aus Dessau (27.10.2019): Da ich mir die selbe Frage gestellt habe, ist der Bericht sehr hilfreich. Ich werde dieses Thema mit meinem Arzt besprechen.Der Bericht ist sehr gut.

Dieter F. aus Erlangen (27.10.2019): ich beabsichtige mir eine Apple Watch5 zu kaufen

Lothar N. aus Wuppertal (27.10.2019): Werde mir nach Rücksprache mit meinem Arzt eine Uhr kaufen.

Dirk B. aus Recklinghausen (27.10.2019): Prima Info die mir für die Überlegung zur Anschaffung geholfen hat.

Novalie K. aus 06847Dessau (27.10.2019): Kann ich auch so eine Uhr bestellen. Es ist immer hilfreich ihre Informationen.

T. (27.10.2019): Ich würde mir solch eine Smartwatch zulegen wenn sie hilfreiche Daten liefert. Auch Fitnessdaten.

Elisabeth W. aus Nettetal (27.10.2019): Meine Tochter hat eine Fitnessuhr (die allerdings nicht teuer war), die auch den Puls mißt. Meine Tochter trägt auch einen Herzschrittmacher. Die Uhr scheint nur den Eigenpuls zu messen, denn wenn ich ihren Blutdruck messe (mit einem elektronischen Gerät), dann mißt das ja auch den Puls und dabei kommt immer ein ganz anderer Wert heraus, der auch eher paßt zu Messungen, die ich machmal nur mit dem Stethoskop mache.

Gunder S. aus Beeskow (27.10.2019): Die Frage hatte ich mir auch schon gestellt. Vielen Dank für die Informationen und für die Aktualität der behandelten Themen.

Ingrid aus Berlin (27.10.2019): Ich finde den Artikel ausreichend und informieren.

Detlef B. aus Leipzig (27.10.2019): Klar und fundiert beschrieben, wie die Smartwatch die Herzanalyse erleichtern kann. Danke dafür.

Jürgen A. aus Niederhain (27.10.2019): Habe keine Erfahrung damit. Hätte mir vielleicht mal so eine Uhr gekauft. Lass es jetzt aber sein. Ist mir nicht sicher genug. Hatte im Januar diesen Jahres einen KHK, es wurden mir 3 Stens gesetzt.

Hannelore P. aus Berlin (27.10.2019): Zu einem sehr brisanten Thema eine eindeutige brauchbare Antwort. Ich würde mich nicht auf ein solches Gerät verlassen, es ist nur eine Orientierung. Der Arzt sollte sofort gerufen werden, es ist unter Umständen lebensrettend.

Christel H. aus Eschweiler (27.10.2019): Danke. Diese Informationen haben mir die Kaufentscheidung erleichtert.

Radlik aus Köln (27.10.2019): Ich habe einen Infarkt schon gehabt ich finde warum sollte ich für sowas Geld ausgeben.

Wigand W. aus Grenzach (27.10.2019): Aufgrund eigener Vorhofflimmerepisoden (paroxymal), die immer sehr schwierig, wenn überhaupt, zu dokumentieren waren, hatte ich mich im Internet bzgl. entsprechender Apps schlaugemacht. Seitdem nutze ich die App INSTANT HAERT RATE, welche mir im Sinne einer sofortigen Erkennung und Dokumentation eigentlich gute Dienste leistet. Sehe daher zumindestens im Augenblick einen Mehrwert der Apple Watch (noch) nicht.

Jürgen M. aus Gelnhausen (27.10.2019): Guter Hinweis mit dem 1-Kanal EKG. Ich benutze die Watch3 zur Aufzeichnung der Aktivität und des Schlafverhaltens. Auf dem iPhone nutze ich die Preventicus Heartbeats App.

Peter F. aus Rostock (27.10.2019): Die Informationen zur SmartWatch waren sehr interessant. In diesem Zusammenhang erhielt ich eine Empfehlung für die App Heartbearlt. Wie wird von Ihnen der Nutzen im Vergleich zur SmartWatch beurteilt?

Barbara (27.10.2019): Ich benütze Cardio secur das mit einer App funktioniert. Ich kann es nur empfehlen da bei allen Langzeit EKG nichts festgestellt wurde.

Karin H. aus Redwitz (27.10.2019): Sehr gute Information, leider kann man mit der Smartwatch keinen drohenden Herzinfarkt erkennen, das wäre es natürlich.

Claus H. aus Münster (27.10.2019): Gute, sachliche Information über den tatsächlichen Nutzen.

Frank U. aus Metzingen (27.10.2019): Diese Funktion fokussiert zu sehr auf eventuelle Herzprobleme ohne diese richtig einordnen zu können. Ich nutze täglich eine Smartwatch mit Pulsmessung, so habe ich auch bei Stress eine Kontrolle und beim Sport eine gute Übersicht über meine Trainingsintensität. Ich hatte einen Hinterwandinfarkt, lebe mit 4 Stents ein sehr zufriedenes Leben!

Lars aus Bielefeld (27.10.2019): Die Infos hilfreich und informativ. Ich habe eine KHK Erkrankung und lese die Sprechstunde sehr gern.

Marita T. aus Jena (27.10.2019): Es ist nicht einfach gelegentliche Störungen festzustellen, auch nicht bei einer 24h Messung durch den Hausarzt, bei mir zeigt das Blutdruckmessgerät Herzrhythmusstörungen an, manchmal. Habe eine App auf dem Handy, die den Puls misst und die verschiedenen Zonen anzeigt, Ruhepuls, Gesundheitszone, aerobe und anaerobe Zone.

Kaj B. (27.10.2019): Ich habe ein Samsung Smartphone, das mir mein Leben gerettet hat. Mit ihm kann ich ich den Blutsauerstoffgehalt messen. Als dieser bei 59% lag, bin ich ins Krankenhaus gefahren. Doppelseitige Lungenembolie. Man sagt mir, ich bin nicht zu früh gekommen.

Gerhard W. aus Gunzenhausen (27.10.2019): Sehr gut beschrieben und plausibel.

Claus W. aus Hamburg (27.10.2019): Schon lange überlege ich mir, eine Smartwatch anzuschaffen. Die Experten-Antwort hat den Ausschlag gegeben, diese Vorhaben jetzt umzusetzen.

Rainer B. aus Berlin (27.10.2019): Danke, sehr gute ausgewogene Info. Ich hatte neulich eine hypertensive Entgleisung mit drastisch angestiegenem hohen Blutdruck und meine Smartwatch hat kein Vorhofflimmern festgestellt, was dann durch das EKG in der Klinik bestätigt wurde. In diesem Sinne war die Smartwatch schon hilfreich und beruhigend, dabei ist mir schon klar, dass die Smartwatch einen Herzinfarkt nicht feststellen kann. Aber sie kann sicherlich Unregelmäßigkeiten erkennen.

Bernd U. aus Stockheim/Ufr. (27.10.2019): Ich verwende die Apple Watch 4 (in USA erworben) schon seit Herbst 2018. Messungen bei Beschwerden weisen immer wieder auch auf (das bei mir bekannte Vorhofflimmern) hin. In Verbindung mit verschiedenen Applikationen auf dem iPhone haben sich die Informationen bisher als sehr hilfreich erwiesen, gerade weil im Zweifelsfall immer zum Arztbesuch aufgefordert wird. Eine genaue Messung erfordert einige Sorgfalt, ist dann aber recht aussagekräftig.

Wolfgang T. aus Wandlitz (27.10.2019): Ich bin 65, Sportler mit VHF und hatte auch schon einen Schlaganfall. Eine Smartwatch mit Pulsmesser am Handgelenl benutze ich seit 2015. Dazu die entsprechende App. Unregelmäßigkeiten des Pulses sind gut erkennbar und können durchaus mit dem Arzt besprochen werden. Zusammen mit dem Schrittzähler eine sehr hilfreiche Sache.

Jörg B. aus Berlin (27.10.2019): Gerne hätte ich noch ein paar Hinweise zu den technischen Aspekten und Messmethoden für private Personen. Wenn ich Produktblätter der Anbieter lese, möchte ich selbst urteilen können.

Ohne Namen (27.10.2019): Die Ausführungen von Prof. Meinertz sind für mich als Herzschrittmacher-Trägerin und trotzdem Herzrhythmusstörung hilfreich.

Hans K. (27.10.2019): Super Statement. Ich nutze die nur aus Neugierigkeit. Ich leide an KHK und Herzinsuffizienz und gehe regelmäßig zu meinem Kardiologen. Trotz Smartphone.

Ulrike B. aus Hanau (27.10.2019): Ich nutze nur die einfachere Fitbit, die den Puls anzeigt. Der Schrittzähler animiert mich dazu, mich genügend zu bewegen. Natürlich sind auch noch weitere Funktionen einstellbar und nutzbar.

Melanie F. aus Wuppertal (27.10.2019): Ich hätte gerne gehabt, dass noch andere Uhren bewertet werden! Ich habe kein Apple Handy und was nun?

M. K. aus Bremen (27.10.2019): Hallo zusammen. Ich benutzte zwar keine Smartwatches aber ich habe eine recht zuverlässige App auf dem Handy, mit der ich meine Herzfrequenz und eventuell auftretende Rhythmusstörungen erkennen kann. Außerdem kann ich so sehr leicht bei meinem Kardiosport feststellen, ob ich mich im Rahmen meines vom Kardiologen empfohlenen Frequenzbereichs bewege. Über die Anschaffung einer Smartwatch werde ich nach diesem Artikel aber sicher auch noch einmal nachdenken!

Anneliese S. aus Tegernsee (27.10.2019): Ich finde die Apple Watch super! Sie motiviert auch dazu sich mehr zu bewegen.

Ursula P. aus Viernheim (27.10.2019): Geht das nur mit Apple oder auch mit Samsung S9?

Jutta S. aus Wardenburg (27.10.2019): Grundsätzlich finde ich die Information hilfreich. Allerdings frage ich mich als Herzschrittmacherpatientin, ob die Smartwatch für mich überhaupt geeignet ist.

Wilfried D. aus Wesendorf (27.10.2019): Auch für mich ist es wichtig zu erfahren, ob es eventuell eine Einschränkung mit dieser Smartwatch gibt, da mir ein Defibrillator mit Herzschrittmacher implantiert wurde und ich unter Vorhofflimmern leide!

Wolfgang B. aus Suhl (27.10.2019): Danke für die ausführliche Erklärung, es zeigt mir, ich werde mir das Gerät nicht zulegen. Ich habe einen Defi. und einen CCM implantiert bekommen und bin alle 3 Monate zur Kontrolle bei Kardiologen und halbjährlich beim Internisten. Da glaube ich, dass ich gut aufgehoben bin, zumal der Defi. mir bereits einmal das Leben gerettet hat. Der Neue Defi. hält 10 Jahre, 5 sind jetzt rum, der CCM wird wöchentlich mit Ladegerät und Induktionskopf geladen, zu Hause da fühle ich mich gut und sicher. Eine normale Uhr tut es für mich auch, danke an meine Ärzte, die mich immer gut betreuen.

Dieter G. aus Blankenburg (26.10.2019): Aber es fehlt eine Aussage, ob die Anwendung der App mit der Apple Watch auch für Herzschrittmacher-Patienten unbedenklich ist.

W. aus Dorsten (26.10.2019): Sehr hilfreiche Informationen, besonders was die Einschränkungen anbelangt!

Wolfgang W. (26.10.2019): Mit der Apple Watch 5 lasse ich ab und zu ein EKG erstellen. Gott sei Dank sind die Ergebnisse immer so gewesen, dass keine Anzeichen auf Vorhofflimmern bestehen. Bei Beschwerden im kardiologischen Bereich würde ich mich jedoch nicht auf die Uhr-Messung verlassen.

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