»Mikrovaskuläre Dysfunktion« kann schuld sein

Haben Sie regelmäßig Herzbeschwerden, aber beim Arzt findet sich nichts?

Von Dr. med. Karl Eberius | Bislang ➞ 77 Kommentare  

Mikrovaskuläre Dysfunktion

Es ist keine Sel­ten­heit: Bei einer Vielzahl von Men­schen kommt es unter kör­per­li­cher Be­las­tung immer wieder zu Be­schwer­den in der Herz­ge­gend, ohne dass sich die dafür ty­pi­schen Verengungen in den Herzkranzgefäßen finden, und zwar ob­wohl Hinweise für Minderdurchblutungen im Herzmuskel vorliegen (z. B. von einem vorherigen Belastungs-EKG). Wichtig ist dann die Frage, ob auch an die Diagnose »mikrovaskuläre Dysfunktion« gedacht wurde, eine häufige Herzerkrankung, die vielerorts noch nicht bekannt genug ist.

Wenn Sie beim Treppensteigen oder anderen Anstrengungen immer wieder Beschwerden in der Herzgegend haben, wird Ihre Ärztin oder Ihr Arzt lehrbuchmäßig oft als erstes an eine koronare Herzkrankheit (KHK) denken, insbesondere wenn die Beschwerden nach der Belastung zügig wieder abklingen. Ähnliches gilt, wenn es bereits bei geringer Belastung zur Kurzatmigkeit kommt bzw. bei Belastungen viel früher als zu erwarten eine deutlich verstärkte Atmung einsetzt, was Ärzte ebenfalls oft an eine KHK denken lässt.

Hintergrund-Info: Bei einer KHK handelt es sich um jene weit verbreitete Herzkrankheit, bei der ... aufklappen

Wurde bei Ihnen ein Belastungs-EKG durchgeführt?

Wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aufgrund Ihrer Beschwerden eine koronare Herzkrankheit vermutet, ist das Belastungs-EKG eine klassische Untersuchung. Dabei belastet man sich z. B. auf einem Fahrrad-Hometrainer und es wird gleichzeitig ein EKG angefertigt. Man sorgt also dafür, dass der Puls ansteigt und das Herz mehr Pumparbeit leisten muss. Währenddessen achtet man im EKG darauf, ob Signale einer Unterversorgung des Herzmuskels auftreten. Dagegen wäre im Ruhe-EKG ohne Hometrainer nichts zu sehen, solange der Blutstrom bei einem niedrigen Puls trotz Engstellen noch ausreicht.

Zeigen sich in einem solchen Belastungs-EKG Hinweise auf eine Minderdurchblutung, kann eine Herzkatheter-Untersuchung sinnvoll sein, wie sie in Deutschland jedes Jahr viele hunderttausende Male durchgeführt wird, um die Engstellen in den Herzkranzgefäßen sichtbar zu machen und ggf. aufzudehnen. Dafür wird von der Leiste oder vom Handgelenk durch ein Blutgefäß ein dünner Schlauch zum Herz vorgeschoben und darüber Röntgenkontrastmittel in die Herzkranzgefäße gegeben. Parallel wird auf einem Röntgenschirm verfolgt, ob das Kontrastmittel überall richtig weiterfließt oder irgendwo Engstellen vorhanden sind.

Beschwerden nur eingebildet?

Oft ist die Herzkatheter-Untersuchung allerdings unauffällig trotz vorheriger Hinweise auf eine Mangeldurchblutung im Belastungs-EKG und Angina pectoris-Beschwerden bzw. untypisch schnell einsetzender Luftnot unter Belastung. Wichtig: Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass man sich die Beschwerden womöglich nur einbildet oder die Probleme psychisch bedingt sind. Denn eine Mangeldurchblutung des Herzmuskels kann nicht nur auf Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen beruhen. Oft ist z. B. eine mikrovaskuläre Dysfunktion schuld, bei der es sich um eine Erkrankung der sehr kleinen Adern des Herzens handelt, die einen Durchmesser von ca. einem halben Millimeter und weniger aufweisen und die Aufgabe haben, das sauerstoffreiche Blut, das die großen Herzkranzgefäße anliefern, gleichmäßig im Herzmuskel zu verteilen.

Diese kleinen Adern erweitern sich bei einer mikrovaskulären Dysfunktion nicht mehr richtig, wenn der Herzmuskel bei körperlicher Anstrengung mehr Sauerstoff benötigt. Es kommt dann zu einer sehr ähnlichen Unterversorgung des Herzmuskels, wie dies bei Engstellen in den großen Herzkranzgefäßen der Fall ist. Oft unterscheiden sich die Beschwerden daher auch nicht von den Angina pectoris-Beschwerden, wie sie bei Engstellen in den großen Herzkranzgefäßen typisch sind. Zusatz-Info: Zwar lässt sich in manchen Fällen eine mikrovaskuläre Dysfunktion bereits im Vorfeld erahnen, z. B. weil die Beschwerden nach einer Anstrengung untypisch lange anhalten oder zusätzlich auch in Ruhe auftreten oder bei den Symptomen eine verstärkte Atmung unter Belastung im Vordergrund steht. Allerdings sind dies nur vage Indizien, sodass eine sichere Erkennung nur mit einer zusätzlichen Untersuchung möglich ist.

Mikrovaskuläre Dysfunktion mit Test erkennen

Ob eine mikrovaskuläre Dysfunktion vorliegt, lässt sich noch direkt während der Herzkatheter-Untersuchung testen, indem nicht nur im Röntgenbild auf Engstellen geachtet wird, sondern in einem weiteren Schritt der Botenstoff Acetylcholin mit dem Katheter in die Herzkranzgefäße gegeben wird. Im Falle einer mikrovaskulären Dysfunktion verengen sich bei diesem Test die kleinen Blutgefäße des Herzmuskels oft, anstatt sich wie bei Gesunden zu erweitern. Treten während des Tests daher im EKG durch das Zusammenziehen der Gefäße typische Zeichen einer Mangeldurchblutung auf und spürt man gleichzeitig die Herzbeschwerden, wie sie von vorherigen Anfällen bekannt sind, lässt sich die Diagnose mikrovaskuläre Dysfunktion stellen. Hinweis: Ein weiterer Test, der ... aufklappen

Empfehlung: Fragen Sie bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nach, ob in Ihrem Fall an eine mikrovaskuläre Dysfunktion gedacht wurde, wenn alle der folgenden drei Bedingungen erfüllt sind:

  1. Unter Anstrengung treten immer wieder Beschwerden in der Herzgegend auf (teilweise zusätzlich auch in Ruhe).
  2. Es liegen Hinweise auf eine mangelnde Durchblutung des Herzmuskels vor (z. B. von einem Belastungs-EKG).
  3. In den Herzkranzgefäßen werden keine Engstellen gefunden, die ausgeprägt genug sind, um die Beschwerden zu erklären.

Tipp: Zum Erkennen einer mikrovaskulären Dysfunktion muss nicht unbedingt eine erneute Herzkatheter-Untersuchung erfolgen. Wie sich eine mikrovaskuläre Dysfunktion darüber hinaus erkennen lässt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, können Sie in einem kompakten Artikel nachlesen, den die Deutsche Herzstiftung in laienverständlicher Sprache zur mikrovaskulären Dysfunktion veröffentlicht hat und den Sie hier herunterladen können:

Hinweis: Der Beitrag stammt aus dem ➞ Herzstiftungs-Ratgeber zum Thema Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt und beantwortet außerdem:

  • Frauen oder Männer: Wer ist von einer mikrovaskulären Dysfunktion häufiger betroffen?
  • Kann eine mikrovaskuläre Dysfunktion schuld sein, wenn kurz nach einer Stent-Implantation weiter Beschwerden auftreten?
  • Was kann man selbst zu einem guten Verlauf bei einer mikrovaskulären Dysfunktion beitragen?
Prof. Dr. med. Udo Sechtem

Wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. med. Udo Sechtem, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu den klinisch-wissenschaftlichen Schwer­punk­ten des Kardiologen zählen u. a. bildgebende Verfahren, Diagnostik und Therapie der Myokarditis und die Funktionsdiagnostik bei Patienten mit koronaren Funktionsstörungen.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

Ihre Meinung

Fanden Sie die Informationen auf dieser Seite zum Thema „mikrovaskuläre Dysfunktion“ hilfreich?

Dürfen wir Ihren Kommentar mit Ihrem Namen und Wohnort auf den Internetseiten der Herzstiftung veröffentlichen? (Der Nachname wird mit dem ersten Buchstaben abgekürzt.)


Hinweise zum Datenschutz

Bislang 77 Kommentare  

Tanja W. aus Vechelde (24.05.2019): Danke für den Artikel. Es beschreibt genau mein Problem.

Friedrich S. aus Germering (19.05.2019): Die Beschreibung betrifft mein Problem. Ich werde dies mit meinem Arzt besprechen. Danke für die Information.

Werner A. aus Eberswalde (16.05.2019): Seit August 18 habe ich Luftnot. Im Krankenhaus erhielt ich einen Stromstoß. Danach angeblich alles in Ordnung. Die Atemnot hat sich danach verstärkt. Danach Selbsteinlieferung ins Herzzentrum und geröntgt. Lungenbläschenentzündung festgestellt. Atemnot blieb. Danach wieder geröntgt. Nichts festgestellt. Lungenarzt auch nichts festgestellt. Danach Herzkatheteruntersuchung. Herzkranzgefäße in Ordnung. Atemnot blieb. Arzt hat festgestellt, dass alle Herzklappen unvollständig schließen. Wassertabletten Torasemid und Eplerenon wurden verabreicht. Folge: niedriger Puls um 50 und Blutdruck 80 zu 50. Konnte den Arzt nicht mehr aufsuchen. Konnte mit Mühe den Hausarzt aufsuchen. Zur Blutuntersuchung, um den Kaliumgehalt festzustellen. Auswertung steht zurzeit noch aus. Auf Ihre Meinung bin gespannt!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Rüdiger B. aus Horrenberg (08.05.2019): Informationen helfen und können helfen, eine Erkrankung leichter zu akzeptieren.

Iris M. aus Duisburg (07.05.2019): Ich leide auch unter unerklärlichen Herzattacken und werde immer wieder nach Hause geschickt. Traurig.

Evelyn B. - B. aus Riyadh (07.05.2019): Danke für die Info, werde sie ins Englische übersetzen und meinem pakistanischen Kardiologen in Riyadh vorlegen. Er hat durch meine Atemnot beim Treppensteigen und anderen Belastungen, in einem EKG eine instabile Angina pectoris diagnostiziert und mir Nebilet 5 mg verschrieben. Davon habe ich fürchterliche Nebenwirkungen bekommen, da wäre ich lieber gestorben als die noch weiter einzunehmen.

Walter R. (06.05.2019): Genau diese Probleme treten bei mir auf, die bei mir als (hypertensive Herzkrankheit ausgeschlossen) KHK, bezeichnet werden. Ich werde meine Beschwerden weiter untersuchen lassen.

Christl W. aus Mannheim (06.05.2019): Habe selbst keine Probleme, aber als Hinweis und Info ist es für mich sehr wichtig und auch verständlich erklärt. Danke!

Friedrich S. (06.05.2019): Nach 30 Katheter-Untersuchungen und 7 Stents traten die Beschwerden immer wieder auf. Umstellung der Tabletten auf Verapamil 40, seit 3 Wochen reduzierten sich die Schmerzen ein wenig. Wer kann helfen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ruediger B. aus Stuttgart (06.05.2019): Habe vor allen Dingen immer mal wieder Seitenstiche links in Herzhöhe - auch in Ruhe -, mein Kardiologe nimmt dies aber nicht recht zur Kenntnis. Medikamente: Candesartan 16 mg morgens und 8 mg abends, ASS 100 mg morgens.

Hartmut H. aus Potsdam (06.05.2019): Hatte ich vorher noch nichts von gehört.

Ingrid B. aus Wangen (06.05.2019): Aber wo findet man einen Herzarzt, der die Untersuchung durchführt? Ich habe seit meiner Jugend mit massiver Atemnot zu tun unter Belastung. Keiner hatte bis jetzt dafür eine Erklärung.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Helmut H. aus Schortens (06.05.2019): Danke für diesen Artikel, da ich am 16.05.19 einen Termin bei meinem Kardiologen habe und das ansprechen werde.

Annemarie H. - D. aus Darmstadt (06.05.2019): Die Erklärung ist sehr hilfreich, weil sie einfach und verständlich geschrieben ist. Mit diesem Hinweis kann ich meine Probleme beim Kardiologen genauer beschreiben.

Thomas aus Maywald (06.05.2019): Ja, das war das Letzte, was bei mir herausgefunden wurde, es wurde nicht mehr weiter behandelt.

S. Z. aus Köln (06.05.2019): Wie gewohnt sind die Berichterstattungen von Ihnen für den Laien sehr hilfreich. Weiter so!

Iris S. aus Heppenheim (05.05.2019): Werde meinen Arzt darauf ansprechen. Zustand nach Infarkt 2015 und inzwischen 6 Stents. Letzter Katheter ohne Befund. Beschwerden sind täglich mit und ohne Belastung. Dieser Bericht gibt einem wieder Hoffnung, man bekommt ja schon Zweifel an sich selbst.

Michael W. aus Seeg (05.05.2019): Werde mich bei meinem Hausarzt auf diese Kriterien hin untersuchen lassen.

Gerhard J. aus Dormagen (05.05.2019): Durch ein EKG nicht erklärliche Beschwerden schickte mich mein Hausarzt zum Kardiologen, der alle erforderlichen Untersuchungen bis zum Herzkatheter durchführte. Die Auskunft: Geringe Ablagerungen, geringfügige Verengungen, aber kein Stent erforderlich, war einerseits beruhigend, andererseits unbefriedigend, da der Druck auf den Brustkorb gleichermaßen auftrat. Es soll nun geprüft werden, ob die Medikation intensiver gegen den Bluthochdruck eingestellt, Erfolg zeigen wird. Gleichermaßen sind Ihre Bemerkungen hier gut für weitere Beobachtung durch mich und den Hausarzt.

Horst W. aus Schwedt (05.05.2019): Danke für die verständlichen Informationen. Ich kann auf Grund eigener Erfahrungen die Aussagen vollinhaltlich nachvollziehen.

Dr. Paul-Peter H. (05.05.2019): Selbst uns Medizinern ist es nicht immer präsent, wenn Belastungsbeschwerden nach Stent beim Hausarzt beklagt werden. Der Patient aber braucht eine klare und physikalisch nachvollziehbare Antwort für ein scheinbar paradoxes Geschehen.

Helmut K. S. aus Bamberg (05.05.2019): Ich finde diesen Beitrag hochinteressant, da ich vor knapp 15 Jahren bereits 2 x am offenen Herzen in Bad Neustadt/Saale operiert wurde. Als Betroffener ist man hellhörig, d.h. alles, was es Neues über unser „gutes Herz-Stück“ gibt, ist so lebenswichtig und dann liest man es auch ganz aufmerksam und mit Bedacht. Danke für diese Information!

Joachim C. (05.05.2019): Ich hatte sehr oft Herzbeschwerden und man konnte nichts finden. Meinen Blutdruck habe ich regelmäßig überprüft und die Tabletten gegen den Hochdruck eingeschränkt. Durch die ständige Überprüfung habe ich nur noch Tabletten genommen, wenn der Druck arg hoch war. Durch die ständige Beobachtung habe ich feststellen können, dass sich der Druck auf ein erträgliches Maß reduzierte. Heute nehme ich ganz selten noch eine Tablette gegen den hohen Druck, nur noch, wenn der Druck über 150 steigt und siehe da, die Herz-Schmerzen sind fast verschwunden. Vor 3 Jahren wurde mir eine neue Herzklappe eingesetzt und mir geht es soweit ganz gut. Erhöhte körperliche Belastungen sind zwar nach wie vor nicht der Hit, aber man weiß es und lebt danach.

Esther H. aus Eppstein (05.05.2019): Ich habe noch keine eigene Erfahrung. Aber nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, habe ich mich entschieden, dass ich zum Arzt gehen muss. In der letzten Zeit habe ich diese Anzeichen, dass ich beim Laufen oder Treppensteigen keine Luft, sogar manchmal Herzschmerzen habe. Ich muss vor lauter Schmerzen einige Minute sitzen.

Dr. Sebastian K. aus Stuttgart (05.05.2019): Bei mir traten nach einem Herzinfarkt immer wieder exakt die oben beschriebenen Symptome auf, ohne dass die Katheter-Untersuchung ein Ergebnis gebracht hätte. Interessant wäre noch zu wissen, ob es langfristig wirksame medikamentöse Hilfe gibt. Besten Dank also!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Helga B. aus Braubach (05.05.2019): Vielen herzlichen Dank für Ihre wertvollen Informationen. Da ich seit über 40 Jahren an angsteinflößenden Herzaussetzern leide und keine Diagnose bekommen konnte, beruhigen mich Ihre Seiten der Aufklärung immer sehr.

Ernst-Jürgen Z. aus Wiesbaden (05.05.2019): Bei mir geht der Blutdruck im Ruhestand bis auf 55/28, Puls 112/125 nach 3 Stunden bis 4 Stunden ist alles vorbei, dann Blutdruck 135/78, Puls 88/95. Ursache unbekannt.

Walburga C. aus Mülheim-Kärlich (05.05.2019): Ich leide selbst darunter. Trotz Stent und „das wird schon wieder“ hat endlich mein jetziger Kardiologe gefunden, dass ich an mikrovaskulärer Dysfunktion leide. Ich bin sportlich, trainiere ein Herzgruppe, gehe regelmäßig walken und zur Gymnastik und betrachte mich daher als trainiert. Aber: Treppe hoch, möglichst noch mit schwerer Tasche: keine Chance. Die Luft bleibt weg; auch beim Bergaufgehen, Fahrrad fahren (ich habe jetzt ein E-Bike). Ich hielt mich schon für bekloppt, dass ich, sportlich wie ich bin, bei geringster Belastung keine Luft mehr bekomme. Endlich hat mein Arzt die richtige Diagnose gestellt, mich mit den passenden Medikamenten versorgt und es geht mir besser; nicht gut, aber damit kann ich leben. Mein Rat an alle Leidensgenossen: akzeptieren und langsam machen. Öfter eine Pause beim Bergaufgehen, die Treppe halt zweimal gehen mit geringerer Last. Und die Freude am Leben nicht verderben lassen. Es könnte noch schlimmer sein.

Klaus L. aus Genthin (05.05.2019): Ich habe einen Bypass und 7 Stents und Luftnot beim schweren Heben (die Empfehlung, nicht mehr als 10 kg zu heben, kann ich nicht immer einhalten). Habe viel Bewegung. Bin 79 Jahre alt. Hatte eine sehr schwere Arbeit, war über 30 Jahre Berufskraftfahrer. Mein Blutdruck ist 115/70, Gewicht 80 kg bei 179 cm. Habe oft Vorhofflimmern, nehme als Gerinnungshemmer Lixiana 60 mg. Eine Herzklappe schließt nicht mehr richtig, aber damit kann ich leben.

Karl-Heinz P. aus Windeck (04.05.2019): Für mich ein sehr guter Hinweis. Nach vielen Untersuchungen (Herzkatheter, EKG) wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Ditmar N. aus Sankt Augustin (04.05.2019): Trotz nicht vorhandener Beschwerden der beschriebenen Art habe ich den Artikel mit Interesse gelesen. Wissen kann nie verkehrt sein, zumal Herzerkrankungen, die bereits vorhanden sind, durchaus auch irgendwann neue Symptome zeigen können, die dann womöglich leichter zuzuordnen sind. Vielen Dank für diesen Artikel, der wieder einmal in laienverständlicher Sprache geschrieben und daher sehr gut verständlich ist.

Dr. Werner D. aus Beindersheim (04.05.2019): Ich habe keine eigenen Erfahrungen, bislang war mir dieses Krankheitsbild nicht bekannt.

Karl-Heinz K. aus Duisburg (04.05.2019): Mein Kardiologe hat den Begriff mikrovaskuläre Dysfunktion noch nie erwähnt, ich vermute aber, er hat mir die Tabletten dagegen verschrieben: Ranexa 500 mg.

Wolfgang aus Rheinfelden (04.05.2019): Ich bin Mitglied der Deutschen Herzstiftung und habe den Newsletter abonniert. Diese Informationen sind immer wieder sehr interessant. Auch in meinem Freundeskreis wird dieser Newsletter immer wieder gerne gelesen. Einfach eine tolle Einrichtung und vor allem sehr informativ.

Karl L. (03.05.2019): Es war mir neu, ich werde es weiterverfolgen.

Volker W. aus Rotenburg an der Fulda (03.05.2019): Ich habe gerade 2 neue Stents bekommen, aber die Beschwerden sind immer noch vorhanden. Ich vermute mal, dass dies bei mir zutrifft. Zumindest erlebe ich es so. Bei Belastung (Walken nach ca. 4 Minuten) bekomme ich einen starken Druck in der Herzgegend. Dieser verschwindet eigentlich wieder sehr schnell, wenn ich eine Pause mache. Dann belaste ich mich wieder und wieder eine Pause. Nach ca. 15 Minuten verschwindet der Druck. Bei warmem Wetter ist es grundsätzlich besser. Habe inzwischen 1 Bypass und nun 6 Stents.

M. R. aus Karlsruhe (03.05.2019): Der Artikel ist hilfreich für die anstehende Katheteruntersuchung.

Helmut M. aus Ober Mörlen (03.05.2019): Nachdem Katheteruntersuchungen etc. keinen Verdacht ergaben, vermutet man nun, dass das Roemheld Syndrom die Beschwerden verursacht. Mikrovaskuläre Dysfunktion höre ich zum ersten Mal und werde es mit meinem Arzt besprechen, danke für den Artikel.

Roman W. aus Urspringen (03.05.2019): Ja, die Info hilft mir sehr. Es ist immer gut zu wissen, mit welchen Krankheitsbildern man es zu tun haben kann. Das ist hilfreich beim Hausarzt, der ja alle Unterlagen vom Patienten hat. Hier kann er nachlesen, ob schon eine Untersuchung durchgeführt wurde.

Jutta aus Elsdorg (03.05.2019): Das erklärt meine Beschwerden, die sich beim Herzkatheter nicht erklären ließen. Von einer mikrovaskulären Dysfunktion sprach mein Arzt nicht. Danke!

Manfred F. aus Hannover (03.05.2019): Ich bin sehr dankbar für diesen Artikel, sehr hilfreich für meinen nächsten Termin beim Kardiologen.

A. S. aus Nürnberg (03.05.2019): Habe die klassischen Symptome und bei der Katheteruntersuchung wurde nichts gefunden. Danke für die Info!

Manfred G. aus Krefeld (03.05.2019): Seit ein paar Jahren habe ich Probleme mit dem Herzen und bin jährlich mind. 1-2 Mal kathetert worden, dieses Jahr bereits 2 Mal. Beim 1. Mal wurde über Vene und Arterie kathetert, um sich einen Überblick über den Zustand des Herzens zu verschaffen und man hat eine Engstelle identifiziert, die bereits 2-mal gestentet worden ist. Daher sollte ich mit dem Spezialisten Prof. Dr. Bufe einen Termin vereinbaren. Jedoch dazu kam es nicht, weil kurze Zeit später der Notfall eintrat. Beim Kathetern wurde mir gesagt, dass gerade ein kontrollierter Herzinfarkt abläuft. Trotzdem habe ich nach wie vor Beschwerden bei schon geringen Belastungen am Herzen. Man sagte mir nach dem Eingriff, dass der Teil des Herzes, der beim Herzinfarkt zugegangen ist, jetzt durch stark ausgeprägte Kollaterale an der Stelle versorgt wird. Trotzdem habe ich weiterhin die Probleme, Schmerzen und nehme neben Corvaton, Pentalong, ASS jetzt zusätzlich 2mal täglich Isoket 20 mg. In Kürze habe ich einen Termin bei meinem Kardiologen und ich werde dann den Bericht über „mikrovaskuläre Dysfunktion“ mitnehmen und ihm zeigen. Ich kann nicht sagen, ob man diesbezüglich schon Untersuchungen vorgenommen hat.

B. N. aus Gommern (03.05.2019): Interessant für mich: Nach dem MRT gab der Radiologe an, dass keine größeren Auffälligkeiten bestünden. Der Befund war für den Kardiologen nicht genug. Bei der folgenden Herzkatheteruntersuchung fand sich eine Engstelle. Ich erhalten nun Ranexa. Bislang mit gutem Erfolg.

Helga L. aus Inzlingen (03.05.2019): Manchmal kommt man sich wirklich wie ein Simulant vor. Ich hatte im Sommer Luftnotprobleme. Ich war in der Stadt und musste mich überall hinsetzen, um durchzuatmen. Bin dann gleich ohne Termin zum Kardiologen. Der machte ein EKG und meinte, er kann nichts sehen. Es ist heiß, ich solle nach Hause gehen und mich hinlegen. Im Ruhezustand war es etwas besser, aber allgemein nicht. Ich bin dann am zweiten Tag zur Hausärztin gegangen und habe meine Probleme geschildert. Sie machte so einen Schnelltest und es stellte sich raus, ich hatte eine beidseitige Lungenembolie mit 2-Etagen-Thrombose im rechen Bein. Es ging dann alles sehr schnell, ich kam ins KH, aber war noch nur 2 Tagen Aufenthalt mit Kompressionsstrümpfen und 2 x 2 Tabl. Eliquis 5 mg und nach 1 Woche 2 x 1Tabl. für 6 Monate. Das war knapp … Ich vertraue meinem Kardiologen nun wieder, aber ich war echt verunsichert, wie er das übersehen konnte, was eine Hausärztin mit einem Schnelltest sofort rausgefunden hat.

Hans aus Kerpen (03.05.2019): Genau dieses Problem ist bei mir der Fall. War jetzt zum MRT des Herzes. Ohne richtige Klarheit für mich.

Ingrid N. aus Bukarest (03.05.2019): Vielen Dank, alle Informationen waren sehr hilfreich für mich! Ich kämpfe schon seit bald 20 Jahren (war gerade 35, als es anfing) mit diesen Beschwerden.

Gerd A. aus Solingen (03.05.2019): Habe den Artikel interessehalber gelesen und selbst keine Beschwerden.

Michael K. aus Worms (03.05.2019): Bei mir war Atemnot unter Belastung das Symptom.

Dorothea H. (02.05.2019): Ich fand diesen Beitrag sehr hilfreich, da ich mich als Typ 4 einstufe und bisher für meine Beschwerden nur Schulterzucken geerntet habe. Es ist erschütternd, wie wenig diese Möglichkeit bisher beachtet wird und wieviel Lebensqualität dadurch verloren geht.

Madeleine v. R. aus Lichtenfels (02.05.2019): Ich habe wahrscheinlich eine mikrovaskuläre Dysfunktion und dazu auch noch eine Myokardbrücke. Die oben genannten Beschwerden treffen auf mich zu und ich bin ziemlich eingeschränkt in meinen täglichen Aktivitäten. Eine Katheteruntersuchung wurde gemacht, aber ein Belastungs-EKG nicht. Ich fühle mich von meinem Kardiologen nicht wirklich gehört, da er keine Probleme in den Herzkranzgefäßen gefunden hat und weiter nicht nachforscht. Habe mir einen neuen Termin bei einem anderen Kardiologen gemacht. Mir wurde gesagt, dass eine direkte Untersuchung zum Feststellen der mikrovaskulären Dysfunktion nicht von der Krankenkasse bezahlt wird.

Karin A. aus Remscheid (02.05.2019): Ich war Anfang April im KH. Dort wurden meine Probleme gar nicht für voll genommen. Nach dem Katheter sagte man mir, alles ohne Befund. Auf meine Frage, wo meine Probleme denn herkommen, wurde ich gefragt, welche Probleme ich denn hätte. Wozu all das aufschreiben, erklären, wenn die Ärzte nicht mal zuhören, oder sie denken: „Die spinnt rum, oder macht sich schöne Tage hier!“, so bin ich mir vorgekommen. Ich habe keine Lust nochmals ins KH zu gehen wegen Herzschmerzen und starkem Schwindel und und und. Ich bin kein Simulant.

Björn S. aus Buchloe (02.05.2019): Zählt eine Herzmuskelbrücke (Myokardbrücke) auch zur „mikrovaskulären Dysfunktion“?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Oskar D. aus Kist (02.05.2019): Ich muss wegen der mikrovaskulären Dysfunktion Ranexa 500-0-750 mg nehmen, komme so ganz gut zurecht. Ansonsten Diovan 80-0-80, Carmen 0,5-0-0,5 mg, Bisohexal 2,5-0-2,5 mg, Ezetrol 10 mg 0-0-1,ASS 100 1-0-0 wegen Stent, Pantoprazol 40 mg 0-0-1.

Marianne G. aus Berlin (02.05.2019): wunderbarer Artikel, trifft leider genau auf mich zu. Bin zwar sehr genau durch meinen Kardiologen, Prof. Landmesser, darüber aufgeklärt, erschrecke mich aber immer wieder bei einem vermeintlichen Angina Pectoris Anfall. Es tut auch verdammt weh und ich war schon deshalb 3 x auf der Notaufnahme mit anschließendem Herzkatheter, zum Glück nur blinder Alarm. Das wäre auch ein Thema für die nächsten Herzwochen im Herbst. Viele KHK Patienten wissen darüber einfach zu wenig.

Inge K. aus Schorfheide (02.05.2019): Als Patientin mit KHK nach DES-PTCA bin ich an allen Informationen, die im Zusammenhang mit den Folgen der Atherosklerose stehen, interessiert. Das Problem bei Arztbesuchen ist ja oft, dass man nicht die richtigen Fragen stellt, weil man über die möglichen Ursachen zu wenig weiß.

Josef H. aus Bergweiler (02.05.2019): Ich habe fast täglich AP Beschwerden. Ich habe 3 Bypässe, 2 davon sind wieder verschlossen. Mir wurden mehrere Stents eingebaut, die alle offen sind. Am 30.04.19 wurde wiederum eine Koronarangiographie gemacht. Die Ursache der AP Beschwerden wurde nicht gefunden.

Werner H. aus Baie Durfe (02.05.2019): Ich habe 4 Stents und trotzdem habe ich die Beschwerden, die von Ihnen beschrieben werden.

Klaus-Dieter S. aus Berlin (02.05.2019): Sehr hilfreich. Werde den Artikel meinem Herzspezialisten vorlegen, da ich solche Schmerzen des Öfteren spüre, mit der Bitte, zuerst ein Belastungs-EKG anzufertigen.

Uwe und Rosemarie J. aus Wilhelmshaven (02.05.2019): Sehr interessant, das zu wissen. Unbedingt fortfahren mit Informationen dieser Art. Man kann sich dann viel besser gemeinsam mit dem Kardiologen besprechen. Danke.

Hans-Hermann S. aus Reinbek (02.05.2019): Sehr verständliche Erklärung und somit hilfreich im Umgang mit KMD. Die Behandlung mit RANEXA 500 ist vielversprechend. Danke für diesen Beitrag.

Dr. S. - G. aus Gross-Gerau (02.05.2019): Bei meiner Frau tauchen offensichtlich solche Beschwerden auf, der Arzt und auch der Kardiologe konnten aber nichts finden! Danke für die Info!

Jürgen H. aus Germering (02.05.2019): Danke für diese ausführliche Information.

J. B. aus Frankfurt (02.05.2019): Meine Beschwerden sprechen dafür, dass ich an der „mikrovaskulären Dysfunktion“ erkrankt bin. Behandelt wird diese mit RANEXA 750, mit variablem Erfolg. Lt. Koronar-CT seit mehreren Jahren keine „Stent“-Indikation.

Siegfried J. aus Malta (02.05.2019): Diese sehr aufschlussreichen Kommentare und Erklärungen für Herzkrankheiten sind auch für Laien, die NICHT der lateinischen, medizinischen Ausdrucksweise mächtig sind und sich auch nicht sehr in diesem medizinischen spezifischen Gebiet der Herzerkrankungen auskennen, sehr nützlich. Einen großen, herzlichen Dank für alle medizinischen Kommentare an Professor Dr. med. Udo Sechtem und sein Ärzte-Team.

Rüdiger J. aus Löchgau (02.05.2019): Sehr verständlich und gut erörtert. Weiter so!

Margarete J. aus Hückelhoven (02.05.2019): Das, was ich gelesen habe, werde ich gleich beim nächsten Arztbesuch mit ihm besprechen. Es war sehr hilfreich!

Norbert A. aus Emden (02.05.2019): Vielleicht ist das auch die Erklärung dafür, dass ich immer das Gefühl habe, das der Stent schmerzt?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Norbert B. aus Troisdorf (01.05.2019): Sehr gut beschrieben. Vielen Dank. Durch die Artikel der DHS habe ich persönlich viel gelernt und versuche mittlerweile dies auch in einer Selbsthilfegruppe weiterzugeben.

Heinz aus Schmalkalden (01.05.2019): Bei mir wurde unter anderem eine mikrovaskuläre Dysfunktion diagnostiziert. Keiner hat mir das so verständlich erläutert wie in ihrem Artikel. Danke!

Iris aus Hannover (01.05.2019): Guten Tag, diesen Begriff kannte ich bisher nicht, allerdings die Beschwerden ... Herzultraschall und Belastungs-EKG haben keine Störungen erkannt, der Kardiologe meinte, ich bin „untrainiert“ und daher ist mir schwindelig geworden, Atemlosigkeit ist daher völlig normal. Wenn es mich beruhigen würde, könnte er noch ein Langzeit-EKG machen. Darauf habe ich dann verzichtet. Meine Mutter ist mit 64 Jahren an ihrem x-ten Herzinfarkt gestorben, mein Vater hat neue Herzklappen erhalten. Hierauf reagieren Ärzte derart, dass sie mir sagen, ich solle mir darüber keine Sorgen machen, weil genau die mir dann gesundheitliche Probleme bereiten. Warum fülle ich einen Fragebogen aus, mit Fragen zu familiären Erkrankungen, wenn obige Antwort kommt? :-( Außerdem bin ich Konduktorin von Muskeldystrophie Duchenne und leicht selbst erkrankt. Ich werde meine Hausärztin auf das Thema aufmerksam machen und ein weiteres Vorgehen besprechen. Ich bedanke mich HERZ-lich für Ihr Engagement in Sachen Aufklärungsarbeit :-)

Petra K. aus Nossen (30.04.2019): Mir sind die aufgeführten Probleme zu gut bekannt. Treppensteigen und etwas schneller gehen, das kann ich nur mit Mühe. Fange dabei an, nach Luft zu schnappen und es ist ein sehr schlechtes Atmen. Die Hausärztin befasst sich überhaupt nicht mehr damit und die Herzärztin schiebt dies auf die Psyche. Auch der Blutdruck steigt dabei an und ich bekomme Angst.

Heinke K. aus Bochum (30.04.2019): Prima, daß Sie auf dieses Thema "Syndrom X" oder "koronare Mikroangiopathie" eingegangen sind. Es ist genau so, wie Sie es beschreiben. Dieses Syndrom ist sehr unangenehm! Der Linksherzkatheter ist in Ordnung und man fühlt sich leider wie ein Simulant. Man ist durch diese Beschwerden sehr verunsichert und jedesmal denkt man: Jetzt hat es einem erwischt und rennt in die Klinik! Vor allem, wenn der Blutdruck dann dazu noch ausrastet. Diese Erkrankung wünsche ich nicht meinem ärgsten Feind! Mit freundlichem Gruß!

Martin F. aus Münchberg (30.04.2019): Gerade dieses Problem habe ich auch, und mehrere Kardiologen haben keinen Befund in dieser Richtung erwähnt ... Habe auch Schmerzen im Ruhestand, die dann mit Bewegung verschwinden. Vielen Dank!

Mike K. aus Bremen (30.04.2019): Ich bin 50 Jahre alt. Bei mir war genau das der Fall. Ich hatte nach einem großen Vorderwandinfarkt lange unter Kurzatmigkeit und starken Brustschmerzen zu kämpfen. Bei den üblichen Herzkatheteruntersuchungen waren keine nennenswerten Stenosen festzustellen. Bis auf das bekannte verschlossene Gefäß durch den Herzinfarkt. Nach langer Zeit und diversen Krankenhausaufenthalten wurde dann endlich der entsprechende Test während dem "normalen" Herzkatheter durchgeführt. Und er stellte sich als positiv heraus. Somit war endlich klar, dass nicht mein Kopf das Problem war, sondern die Verengung der Mikrovaskulären Gefäße. Zuvor sind meine Symptome immer als psychosomatisch abgetan worden.

Monika T. aus Bernburg (30.04.2019): Dies ist eine sehr interessante Info. Ich bin wegen solcher Beschwerden jetzt zur Reha nach Flechtingen geschickt worden. Doch keiner glaubt dir. Jeder glaubt man simuliert. Und ich fühle mich oft ganz wirklich schlecht.

Uta D. aus Düsseldorf (30.04.2019): Sehr interessant, ich werde meine Ärztin darauf hinweisen. Diese beschriebenen Symptome habe ich. Danke!

Informationsmaterial

für Betroffene und Interessierte

069 955128-400

Mo-Do 9 bis 17 Uhr und Fr 9 bis 16 Uhr

Tipp

Nichts mehr verpassen

Herz-Infos

Wenn Sie WhatsApp auf Ihrem Handy nutzen, können Sie damit kostenfrei wichtige Tipps zu Herzkrankheiten erhalten:

➞ Auf WhatsApp verbinden

Empfehlung

Experten-Ratgeber zu Vorhofflimmern

Herz-Infos

Wie kann ich Vorhofflimmern
erkennen? Wie wirken Marcumar
und die neuen Gerinnungshemmer?
Für welche Patienten ist eine
Katheterablation sinnvoll?
Antworten auf diese Fragen bietet
Ihnen der neue 136 Seiten starke
Experten-Ratgeber. Sichern Sie sich schon jetzt hier

➞ Ihr kostenloses Exemplar

Aktuelle Mitglieder-Zahl

100.000

Die Herzstiftung wurde 1979 ge­grün­det und hat heute mehr als 100.000 Mitglieder (ein­schließ­lich 1.700 Eltern herz­kran­ker Kinder).
➞ Vorteile der Mitgliedschaft u. Online-Antrag
➞ 6.767 Meinungen zur Mitgliedschaft

Empfehlung

Sonderband zu KHK
und Herzinfarkt

Abbildung KHK-Herzinfarkt-Sonderband

Dieser Sonderband ist allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt zu empfehlen. Aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten er­läu­tern darin aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.

Aktuelle Medizin-Beiträge

Tipp für Herzpatienten

Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen

HERZ HEUTE

In HERZ HEUTE geben un­ab­hän­gi­ge Herz­ex­per­ten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken tätig sind, wertvolle Rat­schlä­ge zu Herz­krank­hei­ten (wel­che neuen The­ra­pien tatsächlich zu em­pfeh­len sind oder wie Be­trof­fe­ne ihre Er­kran­kung selbst po­si­tiv be­ein­flus­sen können).
Mitglieder bekommen die ex­klu­si­ve Zeitschrift, die nur über die Herz­stif­tung und nicht am Kiosk erhältlich ist, kostenfrei 4x/Jahr im Abon­ne­ment nach Hause ge­lie­fert.
Weiter zum Archiv

Herzstiftungs-Sprechstunde

Haben Sie Fragen zu Ihrer Herzkrankheit?

Sprechstunde

© istockphoto.com/lovleah

Bei Fragen zu Ihrer Herzkrankheit können Sie als Mitglied unsere ➞ Online-Sprechstunde nutzen.

Empfehlung

Herzschwäche-Sonderband

Abbildung Herzschwäche-Sonderband

Allen Menschen mit einer Herz­schwäche empfiehlt die Herz­stif­tung den Sonderband „Das schwa­che Herz”, in dem aus­ge­wie­sene Herzspezialisten ausführlich die wichtigsten Therapien bei einer Herz­schwä­che erläutern. Für wei­tere Infos zu dem 160-seitigen Son­der­band bitte » hier klicken.

Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Impotenz: „Muss ich befürchten, dass Potenzmittel wie Viagra bei mir irgendwann nicht mehr helfen?“

Bluthochdruck

Tipp: Sonderband für Betroffene

Sonderband-Bluthochdruck

Was muss man über die Ne­ben­wir­kun­gen von Blutdruck-Medikamenten wissen? Welche Ernährung hilft bei einem Blut­hoch­druck? Das und vieles mehr beantwortet der Son­der­band, den die Herz­stiftung Men­schen mit einem zu hohen Blutdruck emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Sonderband ➞ hier kostenlos bestellen.

Thema Herzinfarkt

Tipp

Sonderdruck „Stress“

Sonderdruck Stress

Schützen Sie Ihr Herz und la­den Sie sich als Mit­glied auch folgende Herzstiftungs-Experten­schriften zum Thema Stress he­runter:

  • Sonderdruck Stress (inkl. prak­ti­schen Bei­spie­len und Zu­satz­er­läu­te­rungen, wie man sein Herz im Alltag vor Stress schützen kann)
  • Wie Stress den Blutdruck erhöht (mit wei­te­ren in­te­res­san­ten Tipps, um ge­fähr­li­chem Stress zu ent­kom­men)

Tipp: Wenn Sie noch kein Mit­glied sind, können Sie dies hier un­kom­pli­ziert nachholen und damit gleich die Ge­bühr für den Son­der­druck spa­ren. Alle Infos zur Mitgliedschaft