Herzstiftungs-Sprechstunde

Wie gefährlich ist Cholesterin für Herzpatienten?

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Cholesterin der große Bluff
Cholesterin zählt zu den häufigsten Themen in der Herzstiftungs-Sprechstunde.

Wenn von Zeit zu Zeit Presse-Beiträge zum Thema Cholesterin kursieren, häufen sich in der Herzstiftungs-Sprechstunde meist schnell die Rückfragen beunruhigter Herzpatienten, z. B. ob Cholesterin-Senker tatsächlich unsinnig sind und besser abgesetzt werden sollten? Um sich nicht erheblichen Schaden zuzufügen, warnt die Herzstiftung jedoch davor, zweifelhaften Behauptungen leichtfertig Glauben zu schenken und Medikamente auf eigene Faust abzusetzen, wie in der folgenden Sprechstunden-Antwort ausführlich erläutert wird.

Die Sprechstunden-Frage: Schon manches Mal haben mir die Publikationen der Herzstiftung weitergeholfen. Aber jetzt macht mich nachdenklich, dass Sie in den Herzwochen 2016 dem Cholesterin eine große Bedeutung beimessen. Ich habe im Fernsehen der Dokumentation „Cholesterin, der große Bluff“ entnommen, dass große Zweifel daran bestehen, dass hohes Cholesterin ein Risikofaktor ist.

Fallen wir hier nicht auf eine Ideologie der Pharmaindustrie herein, die damit Millionen über Millionen verdient? Ist eine Behandlung von erhöhtem Cholesterin, wozu mir mein Arzt ein Statin verschrieben hat, überhaupt sinnvoll? Immerhin gibt es auch Nebenwirkungen, die dabei auftreten können: Muskelkrankheiten, Alzheimer und Diabetes. Die meisten Ärzte nehmen wissenschaftliche Studien, in denen die Behandlung mit Statinen sich als vorteilhaft erwiesen hat, einfach hin, ohne sie zu hinterfragen.

Ich selbst überlege mir nach dieser Sendung, ob ich, der mit einer stabilen koronaren Herzkrankheit ganz gut zurechtkommt, das mir verordnete Statin einfach absetze. (Reinhard H., Eckernförde)

Die Experten-Antwort:

Prof. Thomas Meinertz
Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Ja, hohes Cholesterin ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Das ergibt sich nicht nur aus einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien, sondern auch aus der Erfahrung mit Patienten, die von einer angeborenen Hypercholesterinämie betroffen sind. Diese Patienten haben genetisch bedingt ein sehr hohes LDL-Cholesterin (über 190 mg/dl) und damit ein extrem hohes Infarktrisiko.

Wenn Patienten in solch einem Fall die Anlage für hohes Cholesterin von beiden Elternteilen geerbt haben, sterben sie – sofern die Erkrankung nicht erkannt und nicht behandelt wird – schon als Jugendliche am Herzinfarkt. Haben sie die Anlage nur von einem Elternteil, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie bereits zwischen 30 und 40 Jahren einen Herzinfarkt erleiden.

Nicht immer sind Medikamente erforderlich

Anders verhält es sich, wenn das erhöhte LDL deutlich unter 190 mg/dl liegt. Dann hängt die Gefährlichkeit davon ab, ob zusätzliche Risikofaktoren vorliegen:

  1. Menschen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, die z. B. ein LDL-Cholesterin von 145 mg/dl haben, aber sonst keinerlei Risikofaktoren aufweisen, brauchen nichts anderes zu tun, als gesund zu leben, und müssen keine Cholesterin-Senker einnehmen.
  2. Beim Vorliegen zusätzlicher Risikofaktoren, z. B. Bluthochdruck, Rauchen oder Diabetes, steigt das Risiko massiv an (exponentiell). Auch hier ist der Lebensstil wichtig, aber man kommt um Medikamente nicht herum, wenn man das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken will. Das ist das Einsatzgebiet der Statine, mit denen der LDL-Cholesterinspiegel bei ausgeprägten Risikofaktoren unter 100 mg/dl, bei koronarer Herzkrankheit, nach Infarkt und bei Diabetes möglichst unter 70 mg/dl gesenkt werden sollte.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die wichtigsten Nebenwirkungen von Statinen sind Muskelbeschwerden, die sich allerdings mit einer durchdachten Medikamenten-Umstellung oft gut in den Griff kriegen lassen. In sehr seltenen Fällen kann es zur Rhabdomyolyse (Auflösung quergestreifter Muskelfasern) kommen, die sich durch eine deutliche Erhöhung der Muskelenzyme Creatin-Kinase (CK) ankündigt.

Dafür, dass durch Statine Alzheimer entsteht, gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg. Im Gegenteil, da Statine das Risiko für Durchblutungsstörungen im Gehirn vermindern, wirken sie auch gegen Demenz.

Das Risiko unter Statinen einen Diabetes mellitus zu entwickeln, ist zwar minimal erhöht, aber der Nutzen der Statine überwiegt dieses Risiko. Eine wichtige Information ist dabei, dass sich Statine gerade bei Diabetikern als besonders wirksam zur Verhütung von Herzinfarkten herausgestellt haben.

Abschließende Bewertung: Wenn Sie als KHK-Patient das Ihnen verordnete Statin absetzen, können Sie sich selbst erheblichen Schaden zufügen. Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass Statine nicht nur den LDL-Cholesterinspiegel senken, sondern in Ihren Gefäßen auch die Plaques stabilisieren, durch deren Aufbrechen ein Herzinfarkt entstehen kann.

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Ratgeber CholesterinTipp 1: Worauf Menschen mit ungünstigen Cholesterin-Spiegeln achten müssen, erläutert ausführlich der ➞ Herzstiftungs-Sonderband zum Thema Cholesterin (z. B. welche Medikamente bei erhöhten Cholesterin-Werten erste Wahl sind, welche Möglichkeiten beim Auftreten von Nebenwirkungen bestehen, in welchen Fällen auf Cholesterin-Senker verzichtet werden kann oder was es hinsichtlich „Cholesterin & Ernährung“ zu wissen gibt.)

Sonderband Herzinfarkt/KHKTipp 2: Worauf Betroffene nach einem Herzinfarkt oder mit einer KHK achten müssen, erläutert der umfangreiche ➞ Herzstiftungs-Sonderband zum Thema Herzinfarkt und KHK (z. B. was eine durchdachte Ernährung zum Schutz vor einem weiteren Infarkt bewirken kann oder was man über die Nebenwirkungen von Herz-Medikamenten wissen muss).

Diese Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Professor Dr. med. Thomas Meinertz, Vor­sitzender der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen Herz­rhyth­mus­stö­rungen, die koronare Herzkrankheit und Herzklappen-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Prof. Dr. Thomas Meinertz

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 145 Kommentare zu dieser Sprechstunde

Peter S. (30.05.2017): Die Informationen und Tipps sind recht hilfreich. Mich würde jedoch auch der in letzter Zeit diskutierte Zusammenhang von Statinen und der Entstehung von Lungenfibrose interessieren.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

P. J. aus Differdange/Luxemburg (28.05.2017): Finde den Artikel als Aufklärung sehr gut, denn hier in Luxemburg bekommt der Mensch zwei verschiedene Medikamente, und zwar: Tamusulosin und Acatand sowie Plavix und Lipidor. Also ich bin seitdem sozusagen am Austrocknen und weiß nicht mehr weiter :-( Die Kardiologen hier sagen, dein Herz hat keine Probleme. Aber irgendetwas läuft schief mit den Medikamenten hier in Luxemburg.

Carmen M. aus Clausthal-Zellerfeld (23.05.2017): Als Neuling auf diesem Gebiet sind nicht nur meine Anfangsfragen beantwortet, sondern zusätzliche Informationen geliefert worden. Danke!!!

Monika M.-G. (18.05.2017): War erstaunt, was Cholesterin so alles bewirken kann. Bin neu auf dem Gebiet, habe erst seit ein paar Tagen einen Stent.

Ohne Namen (02.05.2017): Bitte nennen Sie doch endlich mal eine Zahl für einen gefährlichen CK-Wert!

Bernd S. aus Waldshut-Tiengen (28.04.2017): Nach der Einnahme von Simvastatin vor sieben Jahren setzten nach einiger Zeit erhebliche Nebenwirkungen ein: Muskelschmerzen in den Oberschenkeln, Durchfälle, Erektionsstörungen. Ich setzte dann nach Rücksprache mit meiner Ärztin das Statin ab. Nach Rat meines Kardiologen, den ich einmal jährlich zur Kontrolle meiner Halsschlagadern aufsuche, sollte ich Ezetimeb einnehmen. Das habe ich verweigert, nachdem ich einige sehr kritische Artikel zu diesem Medikament gelesen hatte. Zur Normalisierung der Cholesterinwerte setzte ich ein "Roter Reis-Präparat" ein. Die Muskelschmerzen verschwanden, auch die Durchfälle. Beim Vergleich meiner Blutwerte bemerkte ich eine stetige Verschlechterung meiner Nierenwerte. Der Kreatininwert steigt permanent an, ist aber noch im Normalbereich. Dann stellten sich bei mir Herzrhythmusstörungen ein, die bei Trainingsbelastungen von >120 Puls pro Minute auftreten. Hausärztin und Kardiologe konnten keine Ursachen feststellen. Vorhofflimmern ist es nicht. Ich habe jetzt auch mit dem Roten Reis-Präparat aufgehört. Der Wirkstoff ist ja auch ein Statin "Lovastatin". Nachdem Statine zweifelsfrei Muskeln schädigen, warum sollte da nicht auch der Herzmuskel davon betroffen sein. Heute habe ich mich wieder einmal getraut, eine Runde über neun Kilometer zu gehen, Höhendifferenz ca. 180 Höhenmeter. Für die Strecke brauchte ich heute 1:28 Std. Rhythmusstörungen hatte ich heute nur ansatzweise an den steilsten Stellen der Strecke. Ich habe den dringenden Verdacht, dass meine Herzrhytmusstörungen von den Statinen ausgelöst wurden und der Zustand auch durch das Monacolin K (Lovastatin) aufrechterhalten wurde. Ich bin gespannt auf die Entwicklung meines Kreatininwerts nach der Absetzung aller Statine. Dann noch etwas: Wegen der Plaques in meiner Halsschlagader nahm ich auf ärztliche Verordnung täglich 100 mg ASS ein. Nach einiger Zeit bekam ich Asthmaanfälle, die früher nie hatte. Nach Absetzen von ASS in Abstimmung mit meiner Hausärztin hatte ich seither keinen einzigen Asthmaanfall mehr. Das ist jetzt über zwei Jahre her. Vor der Einnahme von Statinen und ASS fühlte ich mich subjektiv gesund, konnte mein Training durchführen. Nach Statinen und ASS fühlte ich mich zunehmen kranker, was ja objektiv auch der Fall war (Muskelschmerzen usw.). Wegen der Rhythmusstörungen sollte ich lt. dem Kardiologen ein Präparat zur Begrenzung der Herzfrequenz einnehmen. Das hat mir meine Hausärztin aber dann doch nicht verordnet.

Hans Joachim F. aus Hallenberg (27.04.2017): Die Informationen befassen sich ausschließlich nur mit den Vorteilen von Cholesterinsenkern und nicht auch nur ansatzweise mal mit der Wichtigkeit von Cholesterin. Fakt ist doch, dass Cholesterin ein körpereigener Stoff ist und viele wichtige Funktionen im Organismus wahrnimmt. Das heißt, der Körper/Organismus benötigt offenbar Cholesterin. Wenn also etwas benötigt wird, kann ein Mangel daran somit auch Folgen haben. Daran folgend stellt sich die Frage, wer und wie stellt objektiv fest, wieviel Cholesterin individuell benötigt wird und welche Folgen ein Cholesterin-Mangel hat. Dass Vor- und Nachteile dann abzuwägen sind, steht auf einem anderen Blatt.

Ohne Namen (14.04.2017): Ja, auch ich habe gelesen, dass Cholesterinsenker abzulehnen oder doch sehr kritisch zu bewerten sind. Ich verweise da auf das Buch von Dr. med Walter Hartenbach: Die Cholesterin Lüge. Ich bin da sehr verunsichert, nehme aber im Moment weiter meine Tablette Atorvastatin.

Dr. Elke K. (06.04.2017): Ich leide an KHK seit über 10 Jahren, habe 2 Stents und wenig Beschwerden. Statine habe ich all die Jahre ohne Probleme eingenommen. Dank Ihrer Information werde ich diese Medikamente auch weiterhin nehmen, auch wenn mein LDL-Spiegel (zumindest zeitweise) unter 100 liegt.

Ursula H. (28.03.2017): Ich vertrage die Statinpillen überhaupt nicht. Alles, was im "Waschzettel" aufgeführt ist, habe ich als Nebenwirkung erhalten. Besonders schlimm sind der Gehörverlust und der Schwindel. Herpes, Pickel, Hautaustrocknung, Schleimbildung mit Abhusten bis zu Erstickungsanfällen, Gedächtnisverlust, keine Wortfindung, Knieschmerzen (laufen geht bedingt aber aufstehen nicht ohne Abstützung), extreme Müdigkeit, Einschlafprobleme, Angstträume mit Schweißausbrüchen, schwache Blase - jeder Tag hat ein anderes Problem. Da ich nicht auch noch mir einen Bruch zufügen will, habe ich alle Statine - egal welchen Namens und Kosten - abgesetzt. Das ist kein Leben!

Astrid M. aus Würzburg (24.03.2017): Danke für den Beitrag. Ich habe auch mit Simvastatin schlechte Erfahrungen gemacht.

Werner S. aus Welver (23.03.2017): Wieder ein ausgezeichneter und in der Aussage klarer Artikel von Professor Meinertz.

Hans-Karl B. aus Eilenburg (19.03.2017): Danke für die klaren Aussagen! Bestätigen mich darin meine konsequente Mitteleinnahme fortzusetzen.

Jürgen T. aus Aschersleben (19.03.2017): Nach Muskelschmerzen habe ich Simvastatin abgesetzt und auf Ezetrol umgestellt. Habe eine bessere Verträglichkeit festgestellt.

Walter J. aus Klagenfurt am Wörthersee (19.03.2017): Ich finde den Beitrag sehr wertvoll, weil es immer noch gegenteilige Meinungen gibt.

Klaudius C. aus Kreuztal (15.03.2017): Eine klare, eindeutige Stellungnahme.

Heinz M. aus Leipzig (15.03.2017): Mir geht es wie dem Einsender der Frage, auch ich habe die TV-Sendung gesehen und wurde sehr verunsichert. Der Pharma-Industrie muss man vieles zutrauen, neben segensreichen Entwicklungen auch maßlose Profitgier. Als Patient soll ich nun abwägen, wozu ich nicht in der Lage bin.

Renate K. aus Münster (14.03.2017): Herzlichen Dank für den informativen Beitrag! Ich nehme seit 2014 Simvastatin ein und habe ein bisschen Probleme mit Muskelkrämpfen, insbesondere im Wadenbereich. Mich würde interessieren, um welche Fernsehsendung es geht. Schade, dass der Patient nichts dazu gesagt hat.

Ruth B. aus Stuttgart (14.03.2017): Ich gehöre leider zu den Patienten, die von einer angeborenen Hypercholesterinämie betroffen sind, und nehme seit vielen Jahren Statine dagegen und vertrage diese auch ganz gut. Ich lebe sehr gesundheitsbewusst, bewege mich sehr viel und halte meinen LDL-Wert auf einen verträglichen Wert.

Hannelore P. aus Berlin (12.03.2017): Ich bin ein Risikopatient, nehme Statine in niedriger Dosierung und habe meine Ernährung optimiert. Vorher habe ich auch lange nachgedacht, mich aber überzeugen lassen, ich habe super Werte und keine Nebenwirkungen.

Karl G. aus Seebach (12.03.2017): Ich habe nach einer Bedenkpause von einigen Monaten wieder mit der Einnahme meines verordneten Statins begonnen. Ich muss aber gestehen, dass angesichts der Vielzahl von Kontraveröffentlichungen doch Zweifel bleiben. Mein LDL-Wert liegt jetzt, trotz Diabetes und KHK, bei rund 100mg/dl. Eine höhere Statindosis möchte ich wegen meiner Restbedenken aber nicht nehmen. Trotzdem vielen Dank für Ihre ausgezeichneten Informationen.

Rainer Z. aus Todtnau (12.03.2017): Aus eigener Erfahrung: Habe die Statine wegen Muskelschmerzen in den Oberschenkeln auch nicht vertragen. Auf Rezept meines betreuenden Arztes verwende ich das neue Medikament Repatha und habe nach einer Übergangsphase keine Beschwerden mehr. Ob sich gesetzliche Kassen am 10-fach höheren Preis gegenüber den Statinen beteiligen, ist mir nicht bekannt.

Franz W. aus Dornbirn/Österreich (12.03.2017): Ich fand den Beitrag hilfreich und sehr wichtig, da es gerade auf diesem Gebiet immer wieder verunsichernde Beiträge in den Medien gibt.

Willi S. aus Stolberg (11.03.2017): Sehr informativ und verständlich erklärt. Ich jedenfalls werde die Überlegung, das verordnete Statin abzusetzen, verwerfen und es weiter einnehmen.

Hans S. aus Schwaigern (11.03.2017): Ich habe meine Cholesterinsenker in den letzten Monaten nur alle 2-3 Tage abends genommen und schon seit längerer Zeit vermehrt Ingwer, Meerrettich und sehr wenig Wurst und Fleisch gegessen. Mein Cholesterinwert: 58. Für mich beweist dies, dass man den Cholesterinwert auch mit alternativen Mitteln und einer entsprechenden Lebensweise in den Griff bekommen kann!

Friedrich T. aus Grevenbroich (10.03.2017): Seit meiner Herz-OP vor 9 Jahren nehme ich auf Anraten meiner Ärzte täglich u. a. eine Clopidrogel Hennig Filmtablette gegen Cholesterin mit Erfolg und ohne Nebenwirkungen ein. Ich kann mir nicht vorstellen, sie grundlos abzusetzen! Friedrich T., Grevenbroich

Gerhard D. aus Schrecksbach (10.03.2017): Nach der erwähnten Fernsehsendung ist die Experten-Antwort eine beruhigende Aussage für einen betroffenen Patienten. Klare Aussage, für einen Laien verständlich. Vielen Dank Herr Prof. Meinertz.

Bruno M.-R. aus Celle (10.03.2017): Mit einer Pflanzensterine-haltigen Margarine aufs Brot hält mein Gesamtcholesterin einen Wert unter 180 mg/dl, weswegen ich keine Statine nehmen muss, so mein Hausarzt! Zudem hatte ich die Statine bei Gebrauch nicht vertragen. Besonders hatte ich starke Muskelbeschwerden Das ist jetzt vorbei.

Antwort der Deutschen Herzstiftung:
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zum Thema Pflanzensterine schreibt unser Experte Prof. Dr. Gerald Klose: „Die Zufuhr pflanzlicher Sterine, sogenannter Phytosterine, lässt den Cholesterinwert ebenfalls senken, aber es ist nicht bewiesen, dass damit das Herzinfarkt-/Schlaganfallrisiko verringert werden kann.“
Den gesamten Beitrag und weitere Informationen zum Thema Cholesterin finden Sie in unserem Ratgeber Hohes Cholesterin: Was tun?
Alles Gute und herzliche Grüße, Ihre Deutsche Herzstiftung

Dr. Rolf E. aus Bergheim (10.03.2017): Danke! Sehr informativ, auch für Laien verständlich. Die Ziel- bzw. Risiko-Werte werden wohl überall unterschiedlich angesetzt, jedenfalls in den Formularbefunden von Blutuntersuchungen.

Ernst B. aus Walldorf (10.03.2017): Als KHK-Patient nehme ich seit Jahren ASS 100 zur Blutverdünnung und Atorvastatin 20 mg zur Cholesterinsenkung. Bin jetzt 71 Jahre alt und nehme diese beiden Arzneien zusätzlich zu meinen Herzmedikamenten ohne jegliche Probleme und Nebenwirkungen und meine LDL- und HDL-Werte liegen im sehr positiven Bereich. Werde diese Medikamente auf ärztlichen Rat auch weiterhin nehmen, da nach Auskunft meines Hausarztes dadurch Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiken erheblich gesenkt sind.

Mimi aus Erdweg (10.03.2017): Mein Vater hatte schon hohe Cholesterinwerte und mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit habe ich das von ihm geerbt. Eine KHK wurde bei mir mit 45 Jahren festgestellt, der Cholesterinwert ist seither immer erhöht. Jegliches Präparat zur Senkung der Cholesterinwerte wurde von mir nicht vertragen, so dass ich seit ca. 8 Jahren ohne Tabletten bei dieser Erkrankung lebe. Zur Senkung des Bluthochdrucks werden das Irbesartan und das Biso Lich regelmäßig eingenommen. Wenn man dem oben beschriebenen Aspekt Glauben schenkt, dass man Statine nehmen sollte, wenn nur ein Elternteil das auch hatte, dann lebe ich ohne Statine erstaunlicherweise sehr gut!

Gerd S. aus Würzburg (10.03.2017): Der Artikel ist außerordentlich informativ. Herzlichen Dank!

Andreas H. aus München (09.03.2017): Sehr gut verständlich, in kurzen Sätzen erklärt. Denke, dass jeder Patient sich danach gut selber ein Urteil bilden kann.

Heinz M. aus Heilbronn (09.03.2017): Ich nehme seit Juli 2012 Simvastatin 10 mg und habe keinerlei Beschwerden, ich werde 77 Jahre alt und mein LDL-Wert liegt bei 81.

Horst H. aus Finnentrop (09.03.2017): Schönen Dank für die verständlichen Ausführungen über Cholesterin.

Monika W. aus Neuss (09.03.2017): Habe Statine seit 4 Jahren abgesetzt, derweil ich Muskel-Probleme hatte und kraftlose Beine. Außerdem war ich sehr Schwindel-anfällig. Seither mache ich eine LDL-Apherese, 1 x die Woche. Dadurch senkt sich das LDL auf 56, im Laufe der Woche erhöht er sich wieder auf ca. 166. Ist zwar anstrengend, aber ich fühle mich besser.

Wolfgang S. aus Flensburg (09.03.2017): Ich nehme Atorvastatin 40mg nach Vorderwandherzinfarkt 11/13. Wenn ich den LDL-Spiegel messe, kann ich nicht feststellen, wie mein Spiegel ohne Tabletteneinnahme ist. Kann ich die Tabletten vor einer LDL-Bestimmung absetzen, um meinen realen LDL-Wert zu erfahren?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ohne Namen (09.03.2017): Sehr gut verständlich (ohne Mediziner Chinesisch) und informativ.

Edgar F. aus Jork (Altes Land) (09.03.2017): Nachdem ich Atorvastatin testweise für 2 Monate abgesetzt habe, ging mein LDL wieder hoch auf 163! Nun nehme ich es wieder ein, 20 mg abends, aber meine Gelenkbeschwerden sind voll wieder da. Was soll ich machen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Michael W. aus Alzey (09.03.2017): Ich vermisse eine Info zu Cholesterin und Gehirn. In meinen Recherchen habe ich gelesen, dass das Gehirn Cholesterin braucht. Ich bekam grauenhafte Rückenschmerzen mit Pravastatin, es ist nun abgesetzt. Ich versuch es vegan, nur gelegentlich Fleisch, ohne Butter, Käse, Milch.

Heinrich S. aus Dresden-Radebeul (09.03.2017): Danke Herr Prof. Meinertz, für diese glasklare Ansage. Sie war, nach diesen unseriösen und Panik auslösenden Fernsehberichten dringend nötig. Endlich einmal von höchster wissenschaftlicher Stelle ein deutliches Zeichen bzgl. Cholesterinsenker.

Gisela D. aus Gernsheim (09.03.2017): Ich habe den Film auch gesehen und für mich entschieden, den Cholesterinsenker, in Absprache mit meinem Hausarzt, erstmal abzusetzen. Mein LDL liegt zurzeit bei 133 und das HDL bei 76. Ich ernähre mich gesund, wenig Fleisch, täglich Obst und Gemüse, ab und zu Fisch, Oliven- oder Rapsöl, Nüsse, außerdem gehe ich fast täglich 1-2 Std. laufen, oder mache anderweitig Sport. Sie haben in Ihrem Bericht überhaupt nichts zum HDL gesagt, denn es ist wichtig, dass das HDL hoch ist und in einem guten Verhältnis zum LDL steht, dann kann das LDL ruhig ein bisschen höher sein. Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass Kardiologen ganz unterschiedliche Meinungen haben, der Eine sagt so, der Andere so. Deshalb finde ich, dass jeder auf seinen Körper hören sollte, dann wird er auch das Richtige für sich finden. Ich hatte vor 4 1/2 Jahren einen Herzinfarkt, wo ein Stent eingesetzt wurde, wobei aber laut verschiedener Kardiologen das Cholesterin nicht schuld war, sondern andere Faktoren, wie genetisch bedingt, mehrere Todesfälle im engsten Familienkreis und der Wechsel in den Ruhestand (es fehlten die Stresshormone - Aussage eines Kardiologen).

Peter B. aus Niederzier (09.03.2017): Es ist als KHK Patient sowieso nicht empfehlenswert, sich von irgendwelchen Sendungen oder Publikationen verunsichern zu lassen. Ich nehme so etwas zwar wahr, diskutiere dies dann aber möglichst mit meinem Kardiologen. Nichts ist abträglich als Verunsicherung!

Josef R. aus Erlangen (09.03.2017): Ich habe KHK und nehme seit 1991 nach einer Angiographie mit Dilatation und Stenteinsetzung Statine. Seit einigen Jahren Atorvatatin 20 mg. Ich habe bisher keine schädlichen Nebenwirkungen an mir bemerken können.

Siegfried H. aus Rosenheim (09.03.2017): Mein Hausarzt hatte mir wegen hoher Cholesterinwerte einen Cholesterinsenker verschrieben (den Namen weiß ich nicht mehr). Die Cholesterinwerte purzelten auch gewaltig. Dann habe ich den Beipackzettel gelesen - und daraufhin die Einnahme dieser "Hemmer" beendet. Ergebnis: Ein paar Jahre später (2012) bekam ich einen Herzinfarkt; drei Stents wurden gesetzt. Als ich meinem Kardiologen vom Absetzen des Cholesterinsenkers erzählte, meinte er: "Das war ein Fehler!" Heute nehme ich, ohne irgendwelche Probleme zu bemerken, täglich 1 1/2 Atorvastatin und 1 Ezetrol ein. Mein Cholesterinwert liegt jetzt bei 70. Ich befolge auch den Rat meines Kardiologen: "Nutzen Sie das kostenlose Medikament: Bewegung, Bewegung!" Mit Bergwandern, Radfahren, Tanzen und Seniorensport halte ich mich so fit, wie es für einen 75jährigen möglich ist.

Horst V. aus Gera (09.03.2017): Hierzu sollte die Informationsschrift „Hohes Cholesterin: was tun?“ aus Nov.2016 unbedingt beachtet werden. Vielen Dank auch dem Team der Deutschen Herzstiftung.

Angelika F.-B. aus Waging (09.03.2017): Sehr gute Website, immer gute + ausführliche Informationen, auch in der Sprechstunde.

Heinz F. aus Wedel (09.03.2017): Ob die Informationen hilfreich waren - jein! Das Thema Cholesterin beschäftigt mich schon seit Jahren. Ich bin schlank, 1,77m groß und wiege 68 kg, esse sehr bewusst wenig tierisches Fett und bemühe mich um eine gesunde Ernährung. Trotzdem schwankt mein Gesamt-Cholesterin zwischen 210 und 250 mg/dl, je nachdem, wo mir das Blut abgenommen wurde. Wird mein Blut in einer Klinik untersucht, dann ist der Wert meistens um 40-50 mg/dl niedriger als beim Hausarzt. Aussagen wie Messtoleranzen und unterschiedliche Messmethoden sollen mich dann beruhigen. Eine Maßnahme zur Senkung hielt mein Hausarzt bisher nicht für erforderlich. Allerdings Ist mein HDL so hoch, dass der Quotient aus LDL/HDL bei 2,3 liegt. Da ich dreimal die Woche Sport treibe und auch viel mit dem Fahrrad unterwegs bin, frage ich mich, ob ich überhaupt etwas tun muss, um mein Cholesterin zu senken? Eigentlich fühle ich mich durch all diese Berichte total verunsichert.

Hans V. aus Landau (09.03.2017): Da ich selbst einen Stent und einen Bypass erhalten habe, kann ich der Herzstiftung für ihre ausführlichen Informationen nur danken. Ich treibe jeden Tag im Fitnessstudio mindestens eine Stunde Sport. Täglich wechselnd zwischen Ausdauer und Kraft und es bekommt mir super. Die Statineinnahme bereitet mir keine Probleme, der Blutdruck ist nach dem Training in der Regel um 125/60. Das Schlimmste ist, wie ich meine, sich sportlich nicht zu betätigen, weil man denkt ich kann es nicht. Jeder kann es.

Elisabeth M. aus Göttlesbrunn (09.03.2017): Ihre Artikel haben mir schon oft weitergeholfen und ich habe großes Vertrauen in diese Seiten.

K. aus Cottbus (09.03.2017): Ich kann mit Ihren Wertbezeichnungen, z.B. 70mg/dl nichts anfangen, mein Wert Chol. ges. lautete: 4,5 mmol/l, gibt es da Unterschiede zwischen Ost zu West?

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Schubert E. aus Forchheim (09.03.2017): Ich habe zu Nebenwirkungen folgende Erfahrung: Aufgetretene Muskelschmerzen konnte ich durch den Wechsel vom Wirkstoff "Simvastatin" auf "Atorvastatin" beseitigen. Heutige Werte unter 100.

Manfred E. aus Kiedrich (09.03.2017): Diese Information wird hoffentlich von möglichst vielen Patienten und Ärzten gelesen.

K. aus St. Michaelidonn (09.03.2017): Diesen Beitrag finde ich sehr hilfreich für alle, die sich mit dem Thema Cholesterin befassen. Für mich wurde meine persönliche Einstellung zur Einnahme von Statinen bestätigt, indem die regelmäßige Einnahme dieser Medikamente als substantiell für die Vermeidung eines Herzinfarktes dargestellt wird. Des Weiteren wird in diesem Beitrag auch sehr positiv die Lebensumstellung als unterstützendes Werkzeug zur Senkung des Cholesterins dargestellt.

J. B. (09.03.2017): Ärztlich verordnet wurde mir "Atorvastatin" 40mg (morg. 1/2, abends 1/2). Regelmäßige und sehr schmerzhafte Waden- und Muskelkrämpfe im oberen und unteren Oberschenkel-Bereich, dazu in beiden Beinen, sind die Folge. Letzter Blutwert des LDL-Cholesterinwert vom 09.02.17 - 61 mg/dl Wenn ich ein bis zwei Tage das Medikament ab-, bzw. aussetze, kehrt Ruhe ein und ein Durchschlafen ist nachts wieder gewährleistet. Kann das eine Lösung sein?

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Helge D. aus Bonn (09.03.2017): Mir wurde nach einem Herzinfarkt Simvastatin verordnet. Leider plagen mich seither nicht unerhebliche Muskelschmerzen.

Volker B. aus Schöneiche bei Berlin (09.03.2017): Eine Stabilisierung und erhebliche Verbesserung der Situation bei einer KHK ist m.E. eine zielgerichtete Ernährung mit wenig tierischen Fetten (kein Schweinefleisch!!!), viel Gemüse und Vollkornprodukten. Besonders wichtig ist Kardiosport, denn damit können, so meine Erfahrung, Medikamente gegen Bluthochdruck erheblich reduziert werden; Ernährung und zielgerichteter Sport ersetzt Medikamente, das ist meine Meinung.

Reinhard F. aus Kitzingen (09.03.2017): Habe durch Etzetrol mein Cholesterin seit Jahren sehr gut im Griff: HDL 55/LDL 85, Blutdruck mit Enalapril 120/75.

Holger L. aus Husum (09.03.2017): Habe vor 2 Jahren 4 Bypässe im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg bekommen - nehme mein tägliches „Pillen-Frühstück“ nun „gestärkt und zuversichtlich“ weiter ein.

Ohne Namen (09.03.2017): Ich habe Simvastatin bekommen wegen LDL 245.

Marianne G. aus Höchberg (08.03.2017): Mein Vater verstarb mit 65 Jahren an einem Herzinfarkt, meine Mutter erlitt mit 74 Jahren einen Sekundenherztod, beide in meinem Beisein. Ich nehme als Cholesterin-Patientin seit Jahren Cholesterinsenker, inzwischen Pravastatin, trotz unangenehmer Nebenwirkungen (Muskelkrämpfe).

Siegfried R. aus Herne (08.03.2017): Ich hatte im Sept. 2009 einen Herzinfarkt. Warum, das ist nie geklärt worden. Ich hatte keine der "üblichen Risikofaktoren", weder Bluthochdruck, geraucht habe ich damals schon 40 Jahre nicht mehr, hatte und habe keine Diabetes. Trotzdem bekam ich auch Statine, Simvastatin 20 mg/d, verschrieben mit der Maßgabe, dass ich die NICHT dauerhaft nehmen müsse. Bei einer Kontrolluntersuchung im Nov. 2009 in einem anderen Krankenhaus wurde ich auf 40 mg/d Simvastatin hochgesetzt, ohne Angabe irgendeiner Begründung. Die Folge waren nach ca. einem halben Jahr muskuläre Probleme, die sich dermaßen äußerten, dass ich kaum mehr 5 Minuten ohne Muskelkrämpfe und Verhärtungen gehen konnte. Diesbezügliche Informationen beim Kardiologen, den ich damals noch jährlich einmal konsultierte, brachten keine Medikationsänderung, wenn ich die nicht selbst reduziert hätte zurück auf 20 und dann auf 10 mg/d. Aber auch das brachte keine Verbesserung meiner Muskelprobleme. Ich konnte kaum noch vernünftig laufen. Ich habe dann vor 2,5 Jahren, im August 2014, die Statine komplett abgesetzt. Mein Gesamt-Cholesterinspiegel lag bei der letzten Bestimmung (2016) zwar bei (un-)gesunden 223 mg/dl, LDL-Chol. bei 156 mg/dl, aber ich lebe noch und ich fühle, dass sich die muskulären Probleme langsam bessern. Ich kann wieder laufen, ohne dass ich Muskelkrämpfe bekomme. Ich kann wieder ein gemäßigtes Sportprogramm betreiben. Und ich glaube, mir geht es deutlich besser als unter der Statin-Medikation. Ich bin 66 Jahre alt und trage bewusst das Risiko eines Reinfarktes, wie vom Kardiologen erklärt und auch in den Schriften der Herzstiftung nachlesbar. Ich frage mich: Was soll also diese Cholesterinhysterie? Der Körper produziert 75 % des Cholesterins selber. Nur 25 % werden durch die Nahrung zugeführt. Ist dann eine dermaßen starke, widernatürliche Senkung des Cholesterins sinnvoll, gesund? Ich habe da meine Zweifel.

Peter B. (08.03.2017): Die Pro- und Contra-Diskussion zum Thema Cholesterinsenker ist mir auch gut bekannt. Mein damaliger Hausarzt hat mir (Gesamtcholesterin 275 und Bluthochdruck ca. 145/95) nach ca. 5 Jahren die Verschreibung plötzlich abgesetzt aufgrund angeblich neuer Erkenntnisse. Ich frage mich natürlich jetzt, ob 5 Jahre später mein Herzinfarkt hätte vermieden werden können.

H. aus Stutensee (08.03.2017): Ich fand diese Stellungnahme sehr hilfreich und wichtig, habe diese Sendung im Fernsehen verfolgt und war gleich skeptisch.

Hildegard K. aus Büsum (08.03.2017): Wegen Unverträglichkeit weigere ich mich Statine zunehmen. Mein LDL 125, Cholesterin 190. Die Ärzte raten immer wieder zur Einnahme wegen meiner Carotis-OP.

Karl-Heinz S. aus Lohra (08.03.2017): Gut verständlich rübergekommen, danke!

Arnd W. aus Sandkrug (08.03.2017): Ich habe mein Leben lang erhöhte Cholesterinwerte gehabt, fast alle meiner männlichen Vorfahren sind an "Verkalkung"(wie mein Vater das nannte) gestorben. Ich nehme jetzt Simvastatin und Xarelto (Gerinnungshemmung) auf Anraten der Ärzte. Nebenher bewege ich mich so viel wie möglich. Danke für Ihre Informationen!

Gert W. aus Halle (08.03.2017): Hallo, die Info, dass Statine sich etwas negativ auf die Muskulatur niederschlagen, kann ich bestätigen. Seit ich Atorvastatin/Ezetimib 10mg/40mg gegen Cholesterin einnehme (1x/Tag), bemerke ich nach Muskelbelastung und nach etwas Ruhe das Gefühl eines "Muskelkaters", was ich vor der Herz-OP nicht hatte. Aber weil das meist bald vorbei geht, kann ich als 71-Jähriger gut damit leben. Ansonsten fühle ich mich 5 Jahre nach Herz-OP topfit!

Klaus L. aus Bad Steben (08.03.2017): Nur durch gesunde Lebenshaltung, Schwerpunkt wenig Fett, kein Schweinefleisch, Omega-3-Lebensmittel, konnte ich das LDL-Cholesterin signifikant innerhalb eines Jahres von 210 auf 165 senken. Die Nebenwirkungen der Statine sollten jede/n zur gesunden Ernährung motivieren.

Ingrid aus Neubrandenburg (08.03.2017): Guten Tag, danke für den guten Beitrag. Ich bin eigentlich immer gut mit den Statinen zurechtgekommen. Durch Medien habe ich mich auch mal verunsichern lassen, und mit Absprache meiner Ärztin das Statin kurzzeitig abgesetzt. Danach stieg der Wert wieder enorm an, obwohl ich mich herzbewusst ernähre. Wahrscheinlich liegt es bei mir an den Genen. So nehme ich sie wieder ein und komme ganz gut klar damit. Ich hatte 2005 einen Infarkt eines kleinen Gefäßes, es wurde kein Stent gesetzt. Ich bin eigentlich ganz gut belastbar, halte immer noch Rückensportgruppen und werde weiter diese Medikamente einnehmen, da ich auch einen pflegebedürftigen Mann habe und für ihn noch fit bleiben muss. Allerdings muss ich meine Ärztin mal fragen, ob mein sehr niedriges Gewicht und die dünnen Beine seit ein paar Jahren mit der Einnahme der Statine evtl. zu tun haben könnte. Vielleicht kann man dann umstellen auf ein anderes Medikament.

Werner E. aus Oberhausen (08.03.2017): Ich habe bisher gute Erfahrungen mit dem mir verschriebenen Statin gemacht.

Holger T. aus Pragsdorf (08.03.2017): Ich habe drei Herzklappenoperationen hinter mir und einen schweren Schlaganfall, habe ca. 24 Jahre Simvastatin in verschiedenen Stärken eingenommen, bis dann Muskel-und Gelenkbeschwerden auftraten. Ob diese Beschwerden allerdings von den Medikamenten kamen, konnte mir keiner von den ganzen Ärzten, die ich aufgesucht habe sagen. Dann wurden die Medikamente umgestellt auf Atorvastatin auch das brachte keine Besserung. Jetzt nehme ich Ezetrol auf Anraten meines Kardiologen und meines Hausarztes ein, doch leider habe ich immer noch Gelenkbeschwerden. Bei manchen Kommentaren bin ich etwas enttäuscht: Warum Cholesterinsenker? Wie hoch soll mein Wert eingestellt sein?, usw. Nach dem Expertentipp, den ich im Übrigen immer ganz toll finde, gibt es einen Link zu einem Sonderdruck. Diese Hefte sind sehr ausführlich und informativ. Man muss sie nur anfordern, dann würden viele Fragen beantwortet sein. Ich möchte der Herzstiftung auch nochmal für die guten Beiträge und Informationen danken, die mir so manches Mal weitergeholfen haben.

Manfred S. aus Berlin (08.03.2017): Es ist allerdings bei mir so, dass Muskel-u. Sehnenprobleme auch schon bei geringer Dosis (20mg) auftreten. Mein Kardiologe empfiehlt: "Verringern Sie die Dosis und erhöhen Sie dann den Grad Ihrer Bewegung." Das hilft mir, das ist ein guter Kompromiss.

Frank R. aus Berlin (08.03.2017): LP(a) sollte meiner Meinung nach auch erwähnt werden.

Holger S. aus Karben (08.03.2017): Leider wurde mit keinem Wort auf die angeführte TV-Sendung eingegangen.

A. K. aus Freiburg (08.03.2017): Die Info per E-Mail kam gerade rechtzeitig, weil ich morgen einen Termin bei meinem Hausarzt habe und u.a. das Thema "Statine" wegen meiner Muskelschmerzen dann gleich ansprechen kann. Ganz herzlichen Dank für diesen informativen Beitrag!

E. H. aus Nähe Limburg a.d. Lahn (08.03.2017): Ich habe nach 2 Herzinfarkten eine Herzinsuffizienz und mehrere Bypässe. Durch ausgewogene Ernährung mit sehr wenig Fleisch habe ich ein relativ niedriges Cholesterin. Dennoch nehme ich 3-mal in der Woche ein Statin ein und habe auch so manche Zweifel, ob die Statine wirklich notwendig sind. Ich vertraue darauf, dass die Statine neben ihrer eigentlichen Aufgabe besonders auch Entzündungen verhindern und die Nebenwirkungen demgegenüber sehr gering sind.

Gerold K. aus Rosenheim (08.03.2017): 2008 erlitt ich einen Schlaganfall. Neben der täglichen Einnahme von ASS 100mg, Bisoprolol 5mg, Atorvastatin 10mg/40mg, Ramipril 2,5mg, nehme ich noch täglich Coenzyme Q10 aus den USA und möchte wissen ob die Q10 Einnahme sinnvoll ist.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

A. R. aus Warstein (08.03.2017): Man sollte nicht jeder Fernsehsendung ohne eigene Prüfung glauben. Lieber den eigenen Hausarzt oder Kardiologen fragen, und vertrauen! Der kennt einen besser.

R. aus Erkrath/Hochdahl (08.03.2017): Bislang (seit 2003) komme ich gut mit den Medikamenten zurecht! Atorvastatin nehme ich ein. Natürlich habe ich auch die Lebensweise angepasst. Esse von allem nur noch die Hälfte. Obst, Nüsse, Gemüse. Kohlehydrate wurden zurückgestellt, aber nicht gänzlich.

Elsbeth H. aus Pforzheim (08.03.2017): Leider gehöre ich zu den Menschen, die ein hohes LDL geerbt haben. Das erste Statin habe ich nicht vertragen, lebe aber zu Zeit ganz gut mit einem anderen Statin. Zusammen mit dem Hausarzt habe ich ein es gefunden. Danke auch für die Informationen!

Oliver B. aus Wedemark (08.03.2017): Ich habe die Sendung "Cholesterin - der große Bluff" auch gesehen! Gut, dass Sie jetzt hier so eine klare Ansage gemacht haben und somit der Verunsicherung entgegengewirkt haben. Die Aussage, dass es keinen Nachweis gibt, dass Statine Alzheimer fördern, war für mich beruhigend!

Peter K. aus Olching (08.03.2017): Herzlichen Dank für diesen verständlichen Artikel. Meine Erfahrung ist es, wenn es mal Differenzen in den Aussagen zwischen dem Hausarzt und dem Spezialisten geben sollte, dies mit beiden offen anzusprechen. Wenn es gute Ärzte sind, kommunizieren sie miteinander und finden im Normalfall einen gemeinsamen Standpunkt, der meist auch plausibel ist. Bei allgemeinen Gesundheitsbeiträgen sollte man sehr vorsichtig sein, im Sinne von Selbstmedikation eigene Schlüsse zu ziehen, ohne den Arzt zu konsultieren, würde ich kein Medikament absetzen. Mitdenken ist trotzdem wichtig und auch hier ist meine Erfahrung, ein guter Arzt spürt es, ob ein Patient mitdenkt oder er sich selbst gegenüber weitgehend gleichgültig oder neutral verhält. Ich bin seit Ende 2011 KHK-Patient mit leichtem Diabetes Mellitus (seit ca. 7 Jahren praktisch konstant), inzwischen 70 und komme mit den Medikamenten und einer angemessenen Lebensweise gut zurecht. Die Deutsche Herzstiftung empfinde ich als eine sehr nützliche Hilfe.

Dieter B. aus Hinterzarten (08.03.2017): Die schlimmen Nebenwirkungen der Statine sind meiner Meinung nach nicht ausreichend erklärt. Gedächtnisschwund, Muskelschwund, Schmerzen in Gelenken und Muskulatur, Körperschwäche, Sehprobleme usw. Darüber sollte man ausführlich berichten. Steter Wechsel verschiedener Statine bringt m.E. überhaupt nichts. Jeder Facharzt hat meiner Erfahrung nach seine bevorzugte Medikamentengruppe, die oft mit Medikamenten anderer Fachrichtungen erhebliche Wechselwirkungen verursachen.

Dr. Reinhard S. (08.03.2017): Gute, übersichtliche Darstellung. Ich setze nun 1 Jahr nach meinem Herzinfarkt das Rosuvastatin (in Absprache mit dem Kardiologen) für 6 Wochen ab, da die Hautreaktionen des Statins unerträglich wurden. Zudem ist mein Cholesterinwert inzwischen recht niedrig, so dass ein begrenztes Absetzen unproblematisch ist.

Wolfgang H. aus Berlin (08.03.2017): Drei verschiedene Statine haben bei mir zu erheblichen Muskelbeschwerden geführt, erst Ezetrol brachte deutlich weniger Beschwerden. Stimmt es, dass Ezetrol die Fettwerte senkt, aber nichts gegen einen Schlaganfall bewirkt? Wer also über Cholesterinsenker schreibt, sollte m.E. ein Wort über Alternativen verlieren, zum Trost für die Menschen, die mit Statinen nicht klarkommen. Danke für Ihre ansonsten informativen Beiträge und freundliche Grüße!

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Egon W. aus Geretsried (08.03.2017): Ich habe vor fünf Jahren zwei neue Herzklappen bekommen. Für die Cholesterinsenkung nehme ich Simvastatin 20 mg einmal täglich abends. Angeblich soll dieses negative Wirkungen haben.

Herbert J. aus München (08.03.2017): Eine kleine Ergänzung zu den Nebenwirkungen: Auch ich reagiere auf alle Statine unabhängig vom Fabrikat mit Muskel- und Gelenkschmerzen. Gute Erfahrungen habe ich aber mit einem Kombipräparat aus Ezetimib und Simvastatin (10mg/20mg) gemacht, das ich sehr gut vertrage, obwohl darin ja auch ein Statin enthalten ist.

Gerhard B. aus Mertingen (08.03.2017): Ich beobachte auch kritisch das Geschäftsgebaren und die Profitgier in unserer Wirtschaft allgemein und auch auf dem Arzneimittelsektor. Aber alle "aufklärenden" Veröffentlichungen "springen oft zu kurz" d.h. meines Erachtens sie sind nicht umfassend recherchiert und treffen oft nur einen Ausschnitt der Gesamtproblematik. Ich als KHK-Patient halte Rücksprachen mit meinem Hausarzt (Internist) und bei der nächsten Routineuntersuchung mit meinem Kardiologen, dabei frage ich auch oft überspitzt nach und habe auch manch überraschende Antwort erhalten.

Klaus t. H. aus Köln (08.03.2017): Journalisten, die wissenschaftliche Erkenntnisse vereinfacht wiedergeben und deshalb Missverständnisse hervorrufen, sollte man raten, am Ende ihrer Artikel oder Fernsehbeiträge ihre Quellen anzugeben, damit die Rezipienten sich dort differenzierend schlauer machen können.

Daniela L. aus Hohendubrau (08.03.2017): Ich wollte das Statin ebenfalls einfach absetzen oder zumindest mindern, ich lass es lieber.

Max B. aus Augsburg (08.03.2017): Danke für diese Information. Ich war sehr irritiert durch die Behauptung, Statine seien unsinnig. Die kompetenten und gut dargelegten Informationen der Herzstiftung sind sehr wichtig für mich.

H. H. aus Mülheim an der Ruhr (08.03.2017): Ich nehme seit 2011 ein Statin ein. Zwischenzeitlich habe ich immer mal daran gedacht es einfach abzusetzen. Aber nach dieser Aussage - dass bei einer familiären Erkrankung es besser nicht abgesetzt werden sollte - werde ich also die Statine weiter einnehmen. Was ist, wenn ich mal eine Einnahme vergessen habe?

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Helga A.-K. aus Löffingen (08.03.2017): Man ist immer total verunsichert. Mein Hausarzt hält nichts von den Statinen, mein Kardiologe aber schon. Habe keinen Bluthochdruck, kein Übergewicht, mache zweimal die Woche Sport - einmal Ausdauertraining und einmal Muskelaufbau. Warum können sich die Ärzte nicht irgendwie einigen? Jeder beharrt auf seinem Ding. Dadurch wird man natürlich verunsichert. Mein Cholesterin liegt bei 93. Mein Herzinfarkt liegt am 23.3. drei Jahre zurück.

P. R. (08.03.2017): Mir sind diese Antworten zu nahe an der Pharmaindustrie. Auf die große Gruppe der Mediziner, die einer übertriebenen Statine-Medikation eher kritisch gegenüber stehen, geht der Beitrag überhaupt nicht ein. Deswegen bin ich einigermaßen skeptisch und mir ist die Antwort von Herrn Prof. Dr. Meinertz bezüglich der Statine-Verschreibung zu einseitig.

Joachim R. aus Obing (08.03.2017): Warum lassen sich immer wieder Menschen von den in den Medien ausgestrahlten Beiträgen so verunsichern? Dieses Phänomen herrscht nicht nur bei der Gesundheit. Diese Phänomen zu ergründen, wäre eine Forschungsarbeit wert.

Johannes L. aus Borken (08.03.2017): Wie immer wieder leicht verständlich dargestellt und für KHK-Patienten beruhigend, auf dem richtigen Weg zu sein.

Achim M. aus Bad Heilbrunn (08.03.2017): Auf keinen Fall Statine eigenmächtig absetzen!

H. Ludewig aus Bad Salzuflen (08.03.2017): Die Antwort ist grundsätzlich sehr hilfreich, berücksichtigt aber nur einen Teil der betroffenen Patienten. Was etwa ist mit den Patienten, die eine neue oder rekonstruierte Herzklappe haben? Und wie hoch ist die empfohlene Dosierung, um einen so niedrigen LDL-Wert (unter 100 und darunter) zu erreichen?

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Albert S. aus Duggendorf (08.03.2017): Die Bewertung ist verständlich. Habe keinerlei Nebenwirkungen festgestellt. Meine Werte sind seitdem hervorragend.

Heinz-Jürgen K. aus Everswinkel (08.03.2017): Mein Cholesterinspiegel ist 145/75 mg/dl. Nachdem ich vor 9 Jahren 3 Stents bekommen habe, hat der Chefarzt der Kardiologie im Fransziskus-Hospital Münster empfohlen, täglich das Statin "Pravastatin" 5 mg einzunehmen. Vor der OP hatte ich einen Cholesterinspiegel von über 240/100 mg/dl. Mein Haus-Kardiologe hat die Dosis des Pravastatin in den Folgejahren auf 40 mg erhöht. Auf meinen Einspruch hin, dass mein Cholesterin doch sehr niedrig sei und es nicht nötig ist, die Dosierung zu erhöhen, berief sich der Haus-Kardiologe auf amerikanische Studien, die besagen, dass der 2. Wert vom Cholesterinspiegel unter 70 liegen sollte u. deswegen die Dosierung sogar noch weiter erhöht werden müsste. Ich habe ebenfalls die Kommentare in den Medien zu den Statinen gelesen bzw. im TV gesehen und bin seit dem auch am Zweifeln, ob es notwendig ist, bei meinem niedrigen Cholesterinspiegel eine so hohe Dosierung einzunehmen? Hinzu kommt, dass mit der hohen Dosierung bei mir des Öfteren Muskelkrämpfe auftreten, die wahrscheinlich auf das Statin "Pravastatin" zurückzuführen sind!? Mein Kardiologe bestätigte meine Annahme auch und verordnete mir die täglich Einnahme von 200 mg Magnesium auf 3 x 400 mg Magnesium zu erhöhen. Wohl gemerkt, das Magnesium muss ich privat bezahlen, und weiß nicht, ob die hohe Dosierung von Magnesium i.O. ist, oder ob es nicht besser wäre, die Dosierung des Statins "Pravastatin" wieder zu reduzieren auf die ursprüngliche Dosierung von 5 mg-nach der OP der Stents?

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Friedrich W. K. aus Frankfurt am Main (08.03.2017): Absolut klare und bestens verständliche Kommentare durch Herrn Prof. Meinertz. Danke!

Daniel aus Lübeck (08.03.2017): Wie genau sind die Risikofaktoren Bluthochdruck und Rauchen zu bewerten, wenn der Blutdruck mit Medikamenten eingestellt ist und das Rauchen vor kurzem aufgegeben wurde? Bei mir stellt sich ganz aktuell die Frage, ob ich Statine verschrieben bekommen soll oder lieber nicht. LDL: 177.

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Th. M. aus Hamburg (08.03.2017): Ich muss nach einen Herzinfarkt und dem Einsetzen eines Stents 2015 ein Statin einnehmen, ohne bisher spürbare Nebenwirkungen zu haben. Allerdings hat mein Arzt bei kontinuierlich abgesunkenen und nun stabilen Werten die Dosis von anfänglich 40 mg auf nunmehr 10 mg reduziert.

Sabine N. aus Remscheid (08.03.2017): Die Erklärung war präzise, gut verständlich und nachvollziehbar.

Joachim W. P. aus Iserlohn (08.03.2017): Habe keinerlei Nebenwirkungen durch Statine und bewege mich mit meinem LDL-Wert in die richtige Richtung. Der Artikel hat mich bestärkt, die Einnahme von Statinen nicht in Frage zu stellen.

L. aus Cottbus (08.03.2017): Ich habe aufgrund einer Sprechstundenantwort von Ihnen meine Tabletten auf Atorvastatin umgestellt, weil ich vorher Muskelkrämpfe hatte mit normalem Simvastatin, die dann nach 3 Wochen weg waren. Die Hausärzte müssten sich meiner Meinung nach mit dieser Materie besser beschäftigen und nicht wild darauf Medikamente verschreiben.

Reinhold B. aus Bremen (08.03.2017): Nach jahrelanger Simvastatin-Einnahme erlitt ich zwei Muskelabrisse in der Wade, wodurch mein Gehen erheblich beeinträchtigt wurde. Seitdem habe ich es abgesetzt. Gibt es Alternativen?

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Gaby S.- F. aus Wuppertal (08.03.2017): Nach Schlaganfall, Herzinfarkt und Bypässen nehme ich den Cholesterinsenker Tioblis 80/100. Meine Werte gehen aber nicht unter einen Gesamtwert von 170! Da ich erblich vorbelastet bin, hilft nach meiner Erfahrung auch keine Ernährungsumstellung. Ich vermeide tierische Fette und fühle mich ganz gut so wie es ist.

Manfred S. aus Augsburg (08.03.2017): Bin selbst KHK-Patient. Nehme nun seit 9 Jahren Medikamente wegen dem Cholesterin. Hatte zuerst Betablocker, kam aber mit diesen nicht zurecht, die Tabletten wurden umgestellt, seitdem gibt es keine Probleme damit. Die Ärzte sind mit dem Ergebnis zufrieden, ich auch.

Max W. aus Glion (Schweiz) (08.03.2017): Ihre Artikel sind für die Betroffenen immer sehr interessant und informativ. Nur schade, dass Sie die Einheiten der Blutwerte in mg/dl angeben und nicht auch - z.B. in Klammern - in mmol/l. Ich muss jedes Mal in der Literatur den Umrechnungsfaktor suchen und dann den SI-Wert errechnen. Umständlich! Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Anton A. aus Eging am See (08.03.2017): Ich bin heilfroh, dass ich im Herzzentrum München so erfahrene und umsichtige Ärzte erleben durfte, die mir mit Sicherheit nur die benötigte Medikation vorgeben, die ich wirklich brauche. Danke!

Wolfgang L. (08.03.2017): Sehr verständlich geschrieben, war auch am Überlegen, das Medikament einfach ohne ärztliche Rücksprache aufgrund der negativen Berichterstattung abzusetzen, was ich nun natürlich vorerst nicht tun werde, sondern mich weiter informiere was für mich das Richtige ist.

Siegrun V. aus Aachen (08.03.2017): Ich habe Simvastatin 20mg verschrieben bekommen, ein anderer Arzt sagte, es hat viele Nebenwirkungen, besser wäre ein Nahrungsergänzungsmittel mit Coenzym Q10. Was haben Sie für Erfahrungen damit?

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Norbert T. aus Köln (08.03.2017): Die Informationen aus diesem Artikel bestärken mich, trotz inzwischen guter Cholesterinwerte (LDL 72, HDL 56) weiterhin Simvastatin einzunehmen. Auch mein Kardiologe hat mir von der stabilisierenden Wirkung auf die Plaques in den Adern hingewiesen.

Manfred L. aus Wernigerode (08.03.2017): Ich habe Cholesterin-Senker genommen, bis ich vor unserer Treppe stand und nicht eine Stufe mehr steigen konnte. Ab diesem Tag habe ich das Medikament bis heute nicht mehr genommen. Nach 3 Tagen konnte ich die Treppe wieder hinaufsteigen. Herzinfarkt 1997 - Treppenvorfall 2004.

Reinhold E. aus Uchte (08.03.2017): Hatte 1994 einen Herzinfarkt, nehme seitdem Atorvastatin 40mg ein, aber habe bis heute keine Nebenwirkungen. Bin 80 Jahre alt.

Toni B. aus Schweiz (08.03.2017): Vielen Dank für die ausgezeichnete und leicht verständliche Information.

Artur T. aus Neuenstadt (08.03.2017): Ich nehme seit dem Jahr 2001 Statine, aber sie machen mir ständig Probleme mit der Wadenmuskulatur. Die Beine werden dünner und die Kraft lässt nach. Beim Versuch das Medikament nur jeden 3.Tag zunehmen, gab es Linderung und die Kräfte stabilisierten sich wieder. Jetzt verordnete meine Hausärztin noch eine Tbl. morgens Ezetrol 10mg. Ich fahre Fahrrad in der Woche 20-30km ich fühle mich viel besser. Zusatz: Diagnose, koronare Herzkrankheit, Z.n. Stent 3 Gefäßerkrankung, Diabetes Typ 2, Prostatahyperplaxi, Glaucom.

Detlef B. aus Kelkheim (08.03.2017): Ich habe vor 17 Jahre 5 Bypässe bekommen. Habe keinen Herzschaden. Nachdem ich Zokor nicht vertragen habe und das Buch: „Die Cholesterinlüge“ gelesen habe, habe ich die Statine 14 Jahre lang abgesetzt. Aus reiner Vorsicht wurde eine Katheteruntersuchung gemacht und Verengungen festgestellt, die sich aber kaum /gar nicht bemerkbar machten, da ich regelmäßig Sport mache haben sich Kollaterale gebildet, die mein Herz ausreichend versorgen. Trotzdem, zur Sicherheit in meinem Alter, haben wir es nochmals mit 9 verschiedenen Statinen probiert. Plötzlich konnte ich kein Golf mehr spielen und kam kaum noch die Treppe hoch. Wieder alles abgesetzt, bis ich einen Artikel von Frau Dr Bracht las. Die Alternative, die mir bis jetzt geholfen hat heißt: Vitamin K1/K2 mit D3, weniger Zucker, weniger Kohlenhydrate und täglicher Ausdauersport(Hometrainer, Kraulen oder 3 Std. Golf). Zurzeit teste ich Tioblis 10mg, bis jetzt keine Probleme und für mich und mein Alter entsprechende LDL Werte.

Roland S. aus Mudersbach (08.03.2017): Ich vermisse eine Erklärung, ob bei einem Gesamtcholesterin von 190 mg/dl das gute HDL mit z.B. 60 mg/dl ein schlechtes LDL mit 125 mg/dl ausgleicht. Auf diesen wichtigen Zusammenhang HDL zu LDL wird überhaupt nicht hingewiesen und führt zu weiterer Verunsicherung.

Nicole S. (08.03.2017): Habe unter der Einnahme von Statinen sehr starke Muskelschmerzen, rauche nicht, trinke nicht und mache Rückenschule zweimal in der Woche. Wechsel jetzt zu einer anderen Kardiologin, um mir eine zweite Meinung einzuholen. Hatte einen Herzinfarkt, habe zwei Stents bekommen und fühle mich mit der Medikamenten-Einstellung unwohl.

Heide J.-E. aus Kronberg (08.03.2017): Leider habe ich durch die Statine (KHK), die ich einnehmen muss, starke Muskelschmerzen, die meine Lebensqualität stark beeinträchtigen. Ich habe jedoch begriffen, dass ich wohl keine andere Wahl habe.

N. aus Gelsenkirchen (08.03.2017): Ich nehme schon ca. 20 Jahre einen Statin zur Cholesterinsenkung, ohne nennenswerte Nebenwirkungen.

Silvia S. aus Limburg (08.03.2017): Die Verunsicherung ist tatsächlich sehr groß. Die differenzierte Darstellung hilft da weiter.

Alfred Z. aus Essen (08.03.2017): Ich nehme seit 7 Jahren Simvastatin jeden 2. Tag (20 mg). Mein LDL-Wert hat sich dadurch auf 90 - 120 mg/dl gesenkt. Der einzige spürbare Nachteil: Muskelschmerzen.

R. A. aus Mainz (08.03.2017): Aufgrund der Sendung habe ich meine Cholesterin-Senker auch abgesetzt. Die Nebenwirkungen scheinen mir zu hoch. Jetzt werde ich das mit meinem Arzt besprechen und doch wieder einnehmen? Danke!

Hiltrud V. aus Darmstadt (08.03.2017): Hallo, soll auf Anraten meines Arztes einen Cholesterinsenker vorbeugend einnehmen, aber mein LDL liegt deutlich unter hundert: 89, das ist doch ein guter Wert. Deshalb weigere ich mich auch das Statin einzunehmen. Leide an Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern, bin 70 Jahre alt.

Heidrun L. aus Elmshorn (08.03.2017): Ich bin durch die Hölle der Statine gegangen. Meine Rettung war, die Medikamente in die Tonne zu befördern. Es gibt meines Erachtens genug andere Lebensmittel, die Simvastatin überflüssig machen. Ich konnte mich auch so mit meinen Werten etwas runter arbeiten. Ich werde Statine jedenfalls NIE wieder nehmen. Die Muskelschmerzen, die sich auch auf den Brustkorb ausdehnten, waren nicht in den Griff zu bekommen. Statine können immerhin auch zu Muskelzerfall führen. Ich kenne einige davon. Außerdem wird man als Patient viel zu wenig darüber aufgeklärt, was sonst noch wichtig bei der Einnahme ist.

Jutta S. aus Senftenberg (08.03.2017): Meine eigenen Erfahrungen zeigen, dass mit einer Ernährung, die Omega-III-Fettsäuren enthält und dem Vitamin B-Komplex, ich nehme dazu natürliche Nahrungsergänzungsmittel ein, der Körper sein Cholesterin selbst im grünen Bereich hält. Ich esse jeden Morgen zwei Eier, allerdings aus privater Haltung, und meine Werte sind in Ordnung. Butter, Margarine halte ich für gefährlich. Ich passe auf mein Säure-Basen-Gleichgewicht auf und das ist wichtiger als Medikamente. Ich bin 62 Jahre alt, mein BMI ist 27 und ich brauche keinerlei Medikamente. Allerdings esse ich keine Fertigprodukte oder ähnlich schlechte Nahrung.

Mechtild S.-M. aus Hannover (08.03.2017): Der Beitrag gibt differenziert Auskunft über Risikofaktoren und beruhigt mich, weil ich meine persönlichen Bedingungen leichter in den Griff bekomme.

Brigitte S. aus Mainz (08.03.2017): Diese Erklärungen sind einleuchtend, dennoch lese ich immer wieder, u.a. in den USA ist eine zusätzliche Substitution mit Q10 sehr wichtig - sonst sei es ein Kunstfehler?!

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Horst S. aus Wandlitz (08.03.2017): Auch ich nehme seit Jahrzehnten Statine ein wegen zu hoher Werte: LDL: 150-200 und HDL:45-50, Triglyceride 250-300, habe Muskelschmerzen, zumeist in den Wadenbeinen. Was kann ich evtl. dagegen tun?

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Marianne v. L aus Nürnberg (07.03.2017): Ich hatte wegen der Fernsehsendung auch die Cholesterin-Senker abgesetzt. Jetzt werde ich sie wohl wieder nehmen. Danke.

Rüdiger U. aus Berlin (07.03.2017): Einfach und plausibel erklärt. Ich habe selber ein Gesamt-Cholesterin von 319 und nehme Ezetrol. Zudem habe ich eine ausgeprägte Fibromyalgie und Rheuma. Aber die Statine nehme ich trotz erheblicher Muskelschmerzen.

Reinhard T. aus Gratwein-Straßengel (07.03.2017): Sehr oft wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen, was zur unverhältnismäßigen Absenkung des LDL führt. Ich habe die Statine abgesetzt, weil der Grenzwert sehr wesentlich unterschritten wurde. Alle reden nur mehr vom LDL, was ist denn mit den früheren, so forcierten Faktoren? Ich finde es viel besser, sich der Naturmittel wie Roter-Reis-Komplex zu bedienen.

Prof. Dr. Meinen aus Solingen (07.03.2017): Hervorragend. Klärt die Fehlinformation der unseligen Fernsehsendung.

Helga M. aus Mosbach (07.03.2017): Was ist der Unterschied von Cholesterin 199 mg/dl und LDL-Cholesterin 126 mg/dl? Das sind Werte von mir bei einer Blutabnahme.

Jürgen K. aus Braunschweig (07.03.2017): Der Kommentar ist für mich hilfreich. Ich werde dieses Thema bei meinem nächsten Arztbesuch ansprechen.

Gustav B. (07.03.2017): Sehr hilfreich und noch mal in eigener Sache bestätigend, da ich erst vor wenigen Wochen eine negative Lipiduntersuchung in der Uniklinik Freiburg hatte. Herzinfarkt mit 4 Stents 2016, Alter 48 Jahre.

Roland K. aus Bastia Mdvi, Italien (07.03.2017): Ich hatte im vergangenen Mai (2016) eine Herz-OP und bekam dabei 3 Bypaesse. Was bedeutet fuer mich jetzt ein Cholesterin-Wert von 200, ist der gefaehrlich oder nicht? Alle verschriebenen Medikamente nehme ich regelmaessig.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Dr. Werner H. aus Bamberg (07.03.2017): Als KHK-Patient (Bypässe und Stents) habe ich mir auch immer wieder Gedanken zu diesem Thema gemacht, weil diverse Bücher und Fernsehsendungen die Einnahme von Statinen mehr oder weniger als reine Einnahmequelle für Pharmafirmen bezeichnet haben. Nach vielen Diskussionen mit Ärzten und eigenen Überlegungen zur Bildung von Ablagerungen bin ich zur Überzeugung gekommen, dass die Einnahme von Statinen die weitaus bessere Alternative zur Erhaltung der Gesundheit darstellt. Mein LDL liegt dadurch bedingt zwischen 80 und 90 mg/dl, einen Wert unter 70 mg/dl habe ich jedoch noch nicht erreicht.

David H. aus Holzwickede (07.03.2017): Habe die Sendung auch gesehen und überlegt, ob ich Atorvastatin absetze, aber jetzt traue ich mich nicht mehr, habe starke Muskelschmerzen, leider.

Hans-Georg P. aus Lehmden (07.03.2017): Im Januar 2014 hatte ich im Alter von 74 Jahren einen Herzinfarkt und habe 4 Bypässe bekommen. Mein Cholesterin lag damals bei 300. Danach habe ich Bio-Reis-Tabletten morgens und abends je 1 Tablette genommen. Der Cholesterinwert sank auf knapp über 200. Nun ist dieser Artikel vom Markt genommen worden. Was empfehlen Sie jetzt als magenfreundliches Medikament?

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Bernd N. aus Meyenburg (07.03.2017): Die Informationen sind sehr hilfreich. Eine differenzierte Beratung jedes einzelnen Patienten wäre hilfreicher, um solche Zweifel gar nicht erst aufkommen zulassen.

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