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Herzschrittmacher austauschen „Wie gefährlich ist der Eingriff?“

Schutz vor Herzrhythmusstörungen

Darum sind Kalium und Magnesium so wichtig

Bislang 106 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)

Magnesiummangel, Kaliummangel: Auswirkungen aufs Herz

Bei vielen Herzerkrankungen sollten Betroffene darauf achten, dass sie nicht unter einem Kalium- oder Magnesiummangel leiden. Denn zu niedrige Werte im Blut können Herzrhythmusstörungen auslösen, die den Herzmuskel je nach Vorerkrankung teilweise deutlich schwächen. Wie hoch der Kalium- und Magnesiumspiegel sein sollte und wie sich ein Mangel ausgleichen lässt, können Sie hier lesen.


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Sowohl ein Kaliummangel als auch ein Magnesiummangel können das so genannte Membranpotenzial von Herzzellen so verändern, dass es zu einer gesteigerten Erregbarkeit der Schrittmacher- und Muskelzellen im Herzen kommt und dadurch vermehrt Herzrhythmusstörungen auftreten. Im besten Fall handelt es sich dabei nur um harmlose Extraschläge (Extrasystolen), die sich z. B. in Form von Herzstolpern bemerkbar machen. In schweren Fällen kann ein Kalium- oder Magnesiummangel aber auch zu gefährlichen Rhythmusstörungen führen. Z. B. ist ein extremer Magnesiummangel in der Lage, lebensbedrohliches Kammerflimmern und damit einen plötzlichen Herztod mitzuverursachen.

Sollte jeder Magnesium und Kalium prophylaktisch einnehmen?

Viele Menschen nehmen regelmäßig Kalium und Magnesium in der Hoffnung ein, ihrem Herzen damit etwas Gutes zu tun, ohne dass tatsächlich ein entsprechender Mangel vorliegt. Beliebt sind z. B. Nahrungsergänzungsmittel wie etwa Tromcardin complex. Doch von einem solchen Vorgehen ist abzuraten, wie die Deutsche Herzstiftung betont. Denn Magnesium einfach auf Verdacht einzunehmen, kann kontraproduktiv wirken. Grundsätzlich sollten Kalium- und Magnesiumpräparate nur zum Einsatz kommen, wenn eine Blutabnahme auch tatsächlich Anlass dafür gibt.

Wer sollte seine Kalium- und Magnesiumspiegel regelmäßig bestimmen lassen?

Menschen mit einer Herzerkrankung sollten ihre Kalium- und Magnesiumspiegel in folgenden Fällen regelmäßig in der Sprechstunde kontrollieren lassen:

  • Bei einer zusätzlichen Nierenerkrankung
    Bei Nierenerkrankungen kann die Ausscheidung von Elektrolyten wie etwa Magnesium oder Kalium mit dem Urin gestört sein. Herzpatienten, die außerdem eine Nierenerkrankung haben, sollten daher regelmäßig ihre Kalium- und Magnesiumspiegel kontrollieren lassen.

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  • Bei der Einnahme von Medikamenten
    Bestimmte Medikamente können den Elektrolythaushalt beeinflussen. Bei folgenden Medikamenten empfiehlt die Deutsche Herzstiftung den Kaliumwert vor und zwei Wochen nach dem Therapiebeginn zu bestimmen (gilt auch für Dosisänderungen) und anschließend in halbjährlichen Abständen Kontrollen durchzuführen: - Diuretika (= Entwässerungsmittel; z. B. Furosemid, Torasemid, Piretanid, Hydrochlorothiazid, Indapamid, Chlortalidon, Xipamid) - ACE-Hemmer (z. B. Captopril, Enalapril, Lisinopril, Ramipril) - Sartane (z. B. Losartan, Valsartan, Candesartan, Irbesartan, Olmesartan, Telmisartan, Eprosartan) - Aldosteronantagonisten (z. B. Spironolacton, Eplerenon) - Digitalispräparate (Digoxin, Digitoxin)
  • Bei einer Herzschwäche
    Besonders wichtig ist die Überwachung der Kalium- und Magnesiumwerte zur Vermeidung von Herzrhythmusstörungen bei Menschen, die eine Herzschwäche (= Herzinsuffizienz) haben. Denn Herzrhythmusstörungen können zu einer gefährlichen Verschlechterung einer Herzschwäche führen, schlimmstenfalls sogar zum Herzversagen.
  • Bei Herzrhythmusstörungen
    Wer unter Herzrhythmusstörungen leidet, deren Hauptursache nicht Elektrolytstörungen sind, sollte dennoch regelmäßig seine Kalium- und Magnesiumwerte bestimmen lassen. Denn Elektrolytstörungen können zu einer Verschlimmerung von Herzrhythmusstörungen beitragen. Und in manchen Fällen lässt sich die Herzrhythmusstörung durch eine Normalisierung der Kalium- und Magnesiumwerte sogar beseitigen oder zumindest verbessern.
Ab welchen Werten liegt ein Kalium- oder Magnesiummangel vor?

Stabilisierend können sich Kalium und Magnesium immer dann auf den Herzrhythmus auswirken, wenn sich die Blutwerte dieser Elektrolyte im Normbereich befinden. Dieser Normbereich reicht bei Kalium von 3,6 bis 4,8 mmol/l und bei Magnesium von 0,7 bis 1,05 mmol/l. Für Menschen mit einer Herzrhythmusstörung ist es zudem oft ratsam, die Kalium- und Magnesiumwerte in hochnormale Bereiche zu bringen, also in die Nähe des oberen Grenzwertes. Denn dadurch lässt sich in einigen Fällen eine Verbesserung der Herzrhythmusstörungen erreichen. Für Kalium können z. B. 4,4 mmol/l sinnvoll sein und für Magnesium 0,9 mmol/l, was individuell mit der jeweils behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt besprochen werden sollte.

Kalium und Magnesium in Tablettenform einnehmen?

Niedrige Kaliumwerte lassen sich in vielen Fällen bereits mit einer kaliumreichen Ernährung wirkungsvoll anheben. Besonders gute Kaliumlieferanten sind z. B. Obst und Gemüse, vor allem Bananen, Trockenobst, Kartoffeln, Fenchel sowie verschiedene weitere Sorten. Im Unterschied dazu ist Magnesium besonders reichhaltig in Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen und Linsen enthalten sowie in Getreideprodukten, Nüssen und Trockenobst, aber auch in Früchte- und Kräutertees.

Lassen sich mit einer magnesium- oder kaliumreichen Ernährung die Elektrolytspiegel nicht zufriedenstellend anheben, sollten keine so genannten Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz kommen, sondern Medikamente. Kalium kommt dabei am besten als Kaliumchlorid in einer Dosierung von 40 mmol pro Tag zum Einsatz, Magnesium als Magnesiumaspartat oder Magnesiumcitrat in einer Dosierung von 10 mmol pro Tag.

Was tun wenn Kalium- oder Magnesiumpräparate nicht vertragen werden?

Manche Menschen reagieren empfindlich auf Kalium- und Magnesiumpräparate. Teilweise können z. B. Magenreizungen auftreten, die eine weitere Einnahme erschweren. In solchen Fällen können Retardpräparate zum Einsatz kommen, die ihre Inhaltsstoffe verzögert freisetzen und oft besser vertragen werden.

Tipp: Nicht nur ein Mangel an Elektrolyten kommt für Herzprobleme in Frage, auch zu hohe Werte können ernsthafte Schwierigkeiten bereiten. Z. B. kann ein zu hoher Kaliumwert zur Verlangsamung des Herzens führen und in Extremfällen sogar zum Herzstillstand. Mehr dazu in dem interessanten Interview „Kalium und Magnesium bei Herzrhythmusstörungen” mit dem Herzspezialisten Prof. Dr. med. Andreas Götte (Chefarzt im St. Vincenz-Krankenhaus in Paderborn). Das Interview können Sie sich als Mitglied mit Ihrem Mitglieder-Passwort hier kostenfrei herunterladen:

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(Oder auf S. 40 in dem umfangreichen Sonderband der Deutschen Herzstiftung zu Herzrhythmusstörungen nachlesen).


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Professor Dr. med. Andreas Götte

Autor: Professor Dr. med Andreas Götte ist Chefarzt im St. Vincenz-Krankenhaus in Paderborn. Zu den klinisch-wissenschaftlichen Schwerpunkten des Herzspezialisten zählt u. a. die Behandlung von Vorhofflimmern.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 106 Kommentare zu diesem Beitrag

Toure aus Köln (20.04.2012): Wie kommt es zu Kaliummangel, wenn man regelmäßig Obst (Bananen) isst? Ursachen? Ich leide unter Rhythmusstörungen und muß Galacordin Forte nehmen.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Peter A. aus Köln (20.04.2012): Leider fand ich keinen Hinweis auf Muskelkrämpfe, die angeblich auf Magnesiummangel beruhen. Sind in diesem Fall Brausetabletten angesagt und wenn ja wie viel mg Magnesium?

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Paul aus Hannover (10.04.2012): Bei Herzerkrankungen (dies gilt auch für übrige Beschwerden) wird leider oft das Naheliegende nicht unternommen: Zunächst mittels Blutuntersuchung den Mineralstoff- und Vitaminstatus zu überprüfen. Es werden oft zahlreiche apparate-intensive Untersuchungen vorgenommen, Ärzte anderer Fachrichtungen geben ihr Statement ab, aber die Möglichkeit, dass ein möglichen Mangel an bestimmten Nährstoffen zugrunde liegt - das passt oft nicht in das Denkschema der Experten. Zum Glück gibt es in letzter Zeit mehr und mehr engagierte jüngere Mediziner, die bereit sind, alteingesessene Ansichten zu überprüfen und - wenn nötig - zu korrigieren.

DiDi aus Augsburg (12.03.2012): Seit über 7 Jahre quäle ich mich nun ab, mit hochsymptomatischem Herzvorhofflimmern. Fast jeden zweiten Tag, hatte ich Herzanfälle, mit teilweise einer Herzfrequenz von bis zu 170 Schlägen in der Minute im Ruhezustand. Des Öfteren über einen Zeitraum von 2-6 Stunden. Auf der Intensivstation, des Krankenhauses, an meinem Wohnort, war ich schon gut bekannt. Die Ärzte dort bemühten sich immer wieder, mein unregelmäßiges Herzvorhofflimmern wieder in den Sinusrhythmus bzw. Normalzustand zu bringen. Haben die Ärzte es dann geschafft, unterschrieb ich immer wieder meine sofortige Entlassung nach Hause auf eigene Verantwortung. Grund: Als Betroffener hatte ich mich über mein "Leiden" sehr gut informiert und kannte die "wahren Erfolgschancen" der heutigen, medizinischen Kunst. Also blieb mir nichts anderes übrig, als nach weiteren Verbesserungsmethoden zu suchen (Ernährungsumstellung; alternativen Heilmethoden, wie z. B. Strophantin und anderen Möglichkeiten). Da ich auch Underground-Kenntnisse habe (als ehemaliger Staatsdiener) und genau Bescheid weiß über die Hintergründe der Rechtsverordnung des "Codex Alimentarius", musste ich dann nur noch "eins und eins zusammen zählen" um einer eventuellen Vermutung, einer Mineralstoff-Unterversorgung, nahe zu kommen. Fazit: Seit ich regelmäßig mein Blut untersuchen lasse und meinen Mineralienhaushalt im optimalen Bereich halte, habe ich deutlich weniger Herzanfälle und benötige dadurch auch weniger Betablocker. - In diesem Sinne ... Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße vom DiDi

Jutta Siepert aus Goslar (10.03.2012): Nur leider wird von Ärzten oft gar nicht Bezug darauf genommen. Wenn man dann im "Verfallbereich", sprich über 70 ist, gilt oft nur die Feststellung "wie schön, dass Sie es doch bis hierher geschafft haben". Da macht sich Mutlosigkeit breit???

Peter Ostermeir aus Wäschenbeuren (08.03.2012): Wichtige und sehr sinnvolle Information. Die Ärzte sollten daher selbständig Magnesium und Kalium im Labor bestimmen lassen, was leider nicht immer automatisch passiert.

Marianne R. aus Dresden (08.03.2012): Seit mehreren Jahren leide ich unter den Herzrhythmusstörungen mit Vorhofflattern und Herzinsuffizienz. In dieser gesamten Zeit wurde mir von ärztlicher Seite nie von Kalium- oder Magnesiummangel sowie Einnahme dieser Mittel etwas erwähnt. Was soll ich tun. Lebe leider alleine und muss mit dauernder Angst leben, dass ich bei einer Verschlechterung meines Herzens ins Heim muss. Auch eine Ablation hatte keinerlei Wirkung. Lebe nun seit 1 Jahr mit großen Mengen von Tabletten, um die Rhythmusstörungen zu stoppen, was auch passiert ist. Nur leider sind die Nebenwirkungen sehr unangenehm. Ich kann das alles nicht verstehen und werde demnächst meine Hausärztin darauf ansprechen bezüglich des Magnesium- und Kaliummangel.

Heike Hildebrand aus Tiruvannamalai (Tamil Nadu, Süd Indien) (08.03.2012): Also: Dafür sorgen, dass genug Kalium und Magnesium durch die Nahrung zugeführt wird - nichts ist einfacher! Heike Hildebrand (79 Jahre alt, kerngesund, lebt in Indien).

Jutta Urban aus Berlin-Mahlsdorf (25.02.2012): Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen auf der Suche nach einer Internet-Apotheke, die Tromcardin Kalium + Magnesium verkauft. Im letzten Jahr habe ich gute Erfahrungen damit gemacht. Jetzt denke ich aber, ich sollte doch vorher meine Ärztin konsultieren und den Wert im Blut erstmal bestimmen lassen. Danke! Mit freundlichen Grüßen, Jutta Urban

Renate M. aus Hilden (15.02.2012): Auch mein Partner bekam alle 4-6 Wochen Herzrhythmusstörungen. Ein Kardiologe empfahl ihm eine Ablation machen zu lassen. Ich hatte meinem Partner geraten es erst mal mit "Tromcardin " zu versuchen. Dank "Tromcardin" ist er seit 7 Monaten beschwerdefrei.

Hans R. aus Fürstenfeldbruck (06.02.2012): Ich hatte alle 4-6 Wochen Rhythmusstörungen. Kein Hinweis vom Kardiologen über Kalium-Magnesiummangel. Er wollte eine OP. Nehme seit 8 Monate Tromcardin und keine Beschwerden mehr?? Der Kardiologe lächelte! Ein Bluttest wurde nicht gemacht, das hat der Hausarzt gemacht.

Pia aus Erfurt (04.02.2012): Nach Trennung vom Partner konnte ich mehrere Monate kaum etwas essen und nahm ca. 10 kg ab. Nach einem dreiviertel Jahr bekam ich urplötzlich Herzrasen. Der Arzt stellte einen Zwischenschlag beim EKG fest. Beim Recherchieren im Internet stieß ich auf Ihre Seite und las von Kalium- und Magnesiummangel. Seit ca. 2 Monaten esse ich täglich Bananen, mehrmals in der Woche Hülsenfrüchte und Fisch. Mein Herzrasen und der Zwischenschlag ist weg. Danke für die Info.

Gundel B. aus Hof (04.02.2012): Mein Mann hat (73 J.) - ohne Grund - seit 50 Jahren öfters Herzrasen. Nimmt nur nach Bedarf Veramex. Ihre Ausführungen waren sehr hilfreich. Orientiere mich nun auf Kalium und Magnesium. Wie passen denn Schüsslersalze dazu?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Anonym aus Freital (04.02.2012): Da ich bereits mehrfach die Hausärztin auf die Kontrollwerte ansprach, jedoch kaum eine aussagekräftige Antwort erhielt, ist es für mich noch wichtiger geworden, dass eine Kontrolle erfolgt. Leider muss man sich Kalium und Magnesium selbst kaufen, obwohl mir der Kardiologe unbedingt dazu geraten hatte.

Paula A. aus Innsbruck (Tirol) (03.02.2012): Ich hatte einen Herzinfarkt vor ca. 20 Jahren deren Folgen Herzschwäche unbehandelt dann vor 2 Jahren im Oktober 2 mal ein Schlagl und im Nov. darauf wieder eines. Geschehen ist immer noch nichts von Seiten des Hausarztes außer, dass ich ein Magnosolv bekam und Blutdruck-Kontrolle machen muß, keine Luft bekomme, und nur mehr mit dem Rollator am Weg bin, um mir das Nötigste zum Essen zu besorgen. Bin den ganzen Tag allein, es fragt und kommt niemand. Ich befinde mich im 90zigsten Lebensjahr und wenn ich Ihre Berichte lese, freue ich mich ungemein. Es bringt mir viel Trost und ich habe großes Interesse Ihre Berichte zu lesen. Ich war ja auch mal Krankenschwester an der Innsbrucker Klinik. Vielen dank!

Knobloch aus Bad Bentheim (03.02.2012): Speziell bei Magnesium vermisse ich einen Hinweis, ob die Einnahme vorbeugend gegen nächtliche Wadenkrämpfe sinnvoll oder eher gefährlich ist. Gerade bei einer sporadischen Einnahme interessiert es mich, wie schnell Magnesium seine Wirkung entfaltet und wie lange sie vorhält.

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Wilma P. aus Bad Pyrmont (25.01.2012): Hier habe ich zum ersten Mal erfahren, dass Kalium- und Magnesiummangel zu Vorhofflimmern führen kann. Obwohl ich deswegen in Behandlung bin, wurde diese Möglichkeit nicht besprochen und blieb mir daher bis jetzt auch unbekannt. Danke für diesen Hinweis.

P. P. aus Berlin (23.01.2012): Ich nehme seit 40 Jahren Blutdruckmittel u. a. Enalapril, war bei vielen Ärzten in ganz Deutschland, die sich die Herzrhythmusstörungen nicht erklären konnten. Bei Magnesiummangel hat sich bei mir Magnesiumcitrat als wesentlich effektiver herausgestellt.

Ilona M. aus Esslingen (21.12.2011): Ich fand diesen Beitrag sehr interessant und finde es gut, dass es im Netz solche Informationen gibt. Eine Frage hätte ich dazu noch: In welchem Abstand sollten der Kalium- bzw. Magnesiumspiegel bestimmt werden, wenn eine Herzrhythmusstörung vorliegt und auch regelmäßig Ramipril eingenommen wird?

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Heinrich B. (16.12.2011): Ich nehme Magnesium regelmäßig und habe gute Erfahrungen gemacht. Außerdem Crataegus (Weißdorn).

Petra (26.11.2011): Ich lebe mit einer Fallotschen Tetralogie (einem angeborenen Herzfehler). Bislang hab eich auch ganz gut damit gelebt. In der vergangenen Woche hatte ich allerdings massive Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) und musste ins KH. Dort hat man einen Kaliummangel festgestellt. In diesem Zusammenhang habe ich erstmals davon gehört, dass Kaliummangel Herzrhythmusstörungen auslöst. Ich habe dann ein wenig recherchiert und bin so auf Ihren Artikel gestoßen, den ich sehr verständlich und hilfreich finde. Es ist gut zu wissen, dass ich auch selbst, "allein" durch die richtige Ernährung meinen Zustand mit positiv beeinflussen kann. So fühle ich mich nicht mehr ganz so hilflos.

Dr. Klaus Laros aus Krumpendorf (Wörther See) (17.11.2011): Ihre didaktisch sehr einprägsamen Informationen für Herzkranke sollten auch von uns Ärzten aufmerksam gelesen werden.

Regine aus Freital (16.11.2011): Leider bekommt man keine schriftlichen Dokumente beim Hausarzt.

Christa S. aus Wettenberg (02.11.2011): Der Beitrag war sehr interessant für mich, da ich seit einiger Zeit (nach meiner Gallenblasen OP) Herzrhythmusstörungen bzw. Herzstolpern habe. Da mein Kalium nach der OP recht niedrig war, werde ich eine Blutuntersuchung machen lassen. Vielen Dank.

Helga T. aus Soest (30.10.2011): Ich finde die Aufklärung über Kalium und Magnesium sehr gut. Ich nehme schon seit Jahren Galacordin und Magnesium Verla ein, leider habe ich auch Vorhofflimmern und muß des öfteren ins Krankenhaus. Aber die Aufklärung ist von Vorteil.

Norbert L. aus Wunstorf (25.10.2011): Ich leide unter Vorhofflimmern. Es ist bei Kalium-Magnesium Präparaten eher schlimmer geworden. Aber... wenn ich Bier trinke, ist das Vorhofflimmern zu 80 % zurückgegangen, bzw. ist alles im Sinus-Bereich. Nach eigenen Recherchen ist mit aufgefallen, daß Bier einen sehr hohen Kalium und Magnesiumgehalt aufweist.

Gisela M. aus Niedersachen (25.10.2011): Ich leide seit Jahren unter Vorhofflimmern, nehme Metohexal 47,5 jeweils morgens und abends Losartan und Multaq. Ich bin sehr dankbar für den Hinweis auf Magnesium und Kalium. Ich werde marcumarisiert. Mir hat man weder beim Kardiologen noch von meinem Hausarzt etwas über Magnesium und Kalium gesagt. Ich werde mich umgehend erkundigen. Besten Dank für diesen Hinweis.

A. R. aus Bochum (27.09.2011): Sehr geehrter Her Prof.Götte, habe meist RR von 180/70mmHg und mit einer Phiole Bayotensin geht er auf 180-160/70 runter. Was können Sie raten. Ich würde mich auf eine Antwort freuen. Mit freundlichen Grüßen R.

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Hermann W. aus Lörrach (30.08.2011): Senden Sie diesen hilfreichen Beitrag doch bitte an die Beihilfestelle Baden-Württemberg, denn diese lehnt eine Kostenerstattung der Magium forte trotz Nachweis der unbedingten Notwendigkeit ab!

Manfred W. aus Gomadingen (28.08.2011): War für mich eine Bestätigung, dass die Einnahme von Tromcardin richtig ist. Sie wurde mir in der Herzklinik in Bad Krozingen empfohlen - sehr gute Klinik.

Heinz Günther H. aus Pößneck (Thüringen) (19.08.2011): Ich leide seit vielen Jahren an Herzstolpern und Vorhofflimmern. Auch ich bin der vorsorglichen Einnahme von Kalium-Magnesium verfallen, ohne Erfolg. Dieser Artikel hat mir sehr geholfen. Leider bin ich der Meinung, dass bei meiner Erkrankung gar nichts hilft.

Klaus B. aus Wesel (07.08.2011): Hallo zusammen. Der Beitrag war sehr interessant, informativ und hilfreich. Seit April diesen Jahres war ich wegen Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern, absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern, 3 mal (zusammen 32 Tage) im Krankenhaus und 4 Wochen in der Reha. Medikamente bekomme ich Metoprololsuccinat 95 mg, Ramipril 2,5 mg, Marcumar 3 mg und seit knapp 2 Wochen Amiodaron 200. Bis jetzt ist aber noch alles fast wie am Anfang. Das Kalium und Magnesium helfen könnten, hat mir noch niemand gesagt. Aber dank diesem Artikel werde ich jetzt meinen Arzt einmal fragen. Ihr habt eine super Seite! Danke!! Lieber Gruß und vielen Dank an die Herzstiftung.

Rathfelder aus Coswig (06.08.2011): Sehr verständlich. Danke für die Info.

Gabriele Urban aus Berlin (01.08.2011): Sehr informativ und gut verständlich geschrieben.

Rolf M. aus Bremen (01.08.2011): Wie wichtig ist der Q10 Wert? Da ich Q10 als Nahrungsergänzung einnehme, habe ich diesen Wert prüfen lassen - Coenzym HPLC Q10 = 1,91 mg/l.

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Bodo G. aus Bremerhaven (21.07.2011): Nach Einnahme von tgl. 1 Dosis Magnesium sind meine gelegentlichen Krämpfe im Wadenbereich deutlich abgeklungen. Diese Krämpfe traten meistens morgens im Bett auf.

Manfred F. aus Kirchanschöring (08.07.2011): Kurz, prägnant und auch für Laien verständlich erklärt.

Wilfried F. aus Erkrath (24.06.2011): Ich bin 83, habe seit 1999 sechs Bypässe und nehme regelmäßig einen Teil der aufgeführten kaliumzehrende Medikamente. Sobald mein Kaliumwert den unteren Normwert unterschreitet, machen sich Rhythmusstörungen bemerkbar. Dagegen nehme ich täglich 2 Tromcardin complex und wöchentlich 8,5 Kalitrans-Brausetabletten. Damit komme ich gut über die Runden und liege bei einem Wert von 3,7 bis 3,8.

Werner Brauckhoff aus Berlin (08.05.2011): Wenn ich nach stärkeren Beanspruchungen die typischen Muskelverkrampfungen bekomme, wird normalerweise die Einnahme von Magnesium empfohlen. Ich trinke stattdessen 1-2 große Glas Wasser, und die Verkrampfungen lösen sich sofort auf. Also brauche ich kein Magnesium dafür.

S. H. aus Bayern (06.05.2011): Mein Mann hatte bereits 2005 einen Herzstillstand wegen Kaliummangel, sein Kaliumwert damals war bei 2,2. Sein Arzt hat ihn nicht darauf hingewiesen und immer mehr Wassertabletten verschrieben. Heute lässt er im 14-tägigen Rhythmus sein Kalium überprüfen und er nimmt mal mehr und mal weniger Retard Kapseln ein. Die Beiträge sind immer gut, hätten wir das vorher gewußt, hätte er schon viel früher darauf bestanden, dass der Kaliumwert regelmäßig überprüft wird.

Werner (06.05.2011): Ich dürfte an einen guten Kardiologen geraten sein, denn er empfahl bei gutartigen VES von Anfang an die Einnahme von Mg und K, und zwar ein einfaches Produkt aus dem Drogeriemarkt (zwischen 150 und 300 mg). Nehme es jeden zweiten Tag ein und die VES sind fast ganz weg.

Werner C. aus Saarwellingen (07.04.2011): Sei meiner Herz-OP 2009 (4 Bypässe) bin ich Mitglied bei Herzstiftung. Ich fand diese Information sehr hilfreich.

Hermann R. aus Maerkirchen (29.03.2011): Finde solche Infos super von der Herzst. Seit ich mich auf diesem Weg Info. kann, zumal ich jetzt langsam mit dem PC besser umgehen kann, die H-Stiftung ne wahre Hilfe. Macht weiter so. Bin ja auch ein Deutscher nur Österreich Lebend, ein Spessartler. Danke

H. B. aus Nentershausen/Hessen (13.03.2011): Diese Mitteilungen fand ich sehr informativ. Sobald ich aus dem HKZ ROF entlassen werde, werde ich mich als Mitglied der Deutschen Herzstiftung eintragen lassen. (Hier wohl nicht möglich)
Deutsche Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren netten Kommentar. Wenn Sie möchten, können Sie ganz unkompliziert über unser Online-Formular Mitglied werden. Einfach auf den folgenden Link klicken und das Formular ausfüllen. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung
Link zum Online-Formular für die Mitgliedschaft: http://www.herzstiftung.de/aufnahmeantrag.html

Karin W. aus Glienicke (11.03.2011): Durch die gute Information überlegt man sich eine unkontrollierte Einnahme, besonders von Magnesium. Außerdem ist es wohltuend zu wissen, dass es eben harmlose Rhythmusstörungen auch geben kann. Da die Rhythmusstörungen zu Angst führen können, gibt jede Sicherheit, dass es auch harmlose Störungen gibt, Angstbefreiung.

A. R. (09.03.2011): Immer wieder bin ich erstaunt, wie informiert wir als Patientinnen und Patienten doch sind und wie z. T. erschreckend gering die Information und Aufklärung durch die behandelnden Ärzte ist. Ich nehme seit fast 20 Jahren aufgrund vielfacher Operationen an der Achillessehne und dem Wadenmuskel Magnesium ein. Mein schweizer Sportarzt war schon zu damaliger Zeit in Bezug auf Nahrungsergänzung und Mineralpräparaten fachlich top. Nach meiner Herzerkrankung 2006 (vermutlich Infarkt, AV-Block-III-Grades und HSM zu 98% stimuliert) wies er mich auf die Bedeutung des Kaliums in meinem Magnesium-Präparat hin. Selbstmotiviert hat mein behandelnder Kardiologie bisher nicht die Sprache darauf gebracht, obwohl akribisch vor jeder Konsultation die aktuelle Medikation abgefragt wird... Ein Grund mehr, ein informierter Patient oder eine informierte Patientin zu sein. Vielen Dank an die Herzstiftung ;-)

J. B. aus Horneburg (08.03.2011): Da ich unter starker Blutgerinnung leide und mehrfach Thrombosen hatte und eine schwere Lungenembolie, die ich nur mit Glück überlebte, muss mein Kaliumspiegel niedrig gehalten werden. Ich nehme seit 10 Jahren Macumar.

Ursula S. aus Hürth (02.03.2011): Habe eine Aortenklappenstenose und bin regelmäßig alle 6 Monate beim Kardiologen. Leider wurde ich bisher nicht über Kalium- bzw. Magnesiummangel aufgeklärt, obwohl ich des Öfteren über Herzstolpern geklagt habe. Die Spezialisten scheinen nur darauf aus zu sein, zu operieren. Mein Hausarzt empfahl mir Tromcardin und seitdem geht es mir besser. Außerdem trinke ich jeden Tag Apfelessig und esse 8 Walnüsse mit einem Apfel abends. Der Kardiologe meinte dazu, "man müsse nur dran glauben". Ich hoffe, daß mit diesen Mitteln zusätzlich zu den Medikamenten Bisoprolol, Ramipril und Pravastatin die Stenose zumindest nicht weiter fortschreitet, damit ich um eine Operation herumkomme.

Birgit G. aus Dülmen (16.02.2011): Das ist leider traurig, dass Kardiologen einen nicht auf Kalium- oder Magnesiummangel ansprechen. Wir haben es selber ausprobiert und bei meinem Mann trat sofort eine Verbesserung ein. Der Kardiologe meinte dazu nur lächelnd - man könnte viele homöopathische Medikamente probieren - wird scheinbar nicht ernst genommen, aber meinem Mann hat es geholfen.

Adolf T. aus Augsburg (03.02.2011): Wochen nach dem Absetzen von Kalium-Präparat bekam ich Herzrhythmusstörungen, die mein Krankenhaus mit radioaktiver Bestrahlung meiner Schilddrüse beheben, die ich ablehnte, da mir ein Arzt mitteilte, daß meine Schilddrüse keine krankhaften Symptome aufweise. Durch einen Artikel der Herzstiftung wurde ich auf den Zusammenhang Kalium - Herzrhythmusstörungen aufmerksam. Ich begann wieder ein Kalium-Präparat auf eigene Faust zu nehmen, und die Rhythmusstörungen waren sofort weg.

Hilmar R. aus Gifhorn (02.02.2011): Ja, sehr hilfreich. ich nehme seit etwa einem Jahr täglich Nahrungsergänzungsmittel wie z. B. Magnesium + Kalium (300 mg + 300 mg) und Magnesium 400 mg ein.

Heiko D. aus Gera (19.01.2011): Bin an einer Herzschwäche erkrankt. Krankenhaus mit Intensiv. Sehr gute med. Betreuung. Herzkatheter ohne Stent. Nach Entlassung sehr gute Betreuung durch meine Kardiologin, die einen regelmäßigen Bluttest durchführt. Dadurch wurde auch ein Kaliummangel festgestellt, dafür gibt es verträgliche Brausetabletten. Danke an das Team der Deutschen Herzstiftung für die sehr guten Informationen, und natürlich an meine Kardiologin.

Helmut A. aus Heppenheim (02.01.2011): Sehr gut. Werde beim nächsten Arzttermin meine Kalium- und Magnesiumwerte prüfen lassen. Anstelle von Pillen, werde ich dahingehend täglich, neben Salat, Obst und Gemüse, konsequent eine Banane essen. Das Medikament, Nebivolol 5 mg, habe ich auf Grund meines niedrigen Ruhepulses zwischen 40 und 50 abgesetzt.

Daniela aus Neustadt an der Donau (18.12.2010): Hallo zusammen! Der Beitrag war sehr interessant und hilfreich. Ich kenne mich zwar selbst schon gut in Sachen Kalium aus, aber ich lese immer wieder gerne Neues. Ich leide seit sechs Jahren an extremer Magersucht, und bin vor einem halben Jahr mit einem Kaliumwert von 1,8 ins Krankenhaus eingeliefert worden. Um ein Haar wäre ich gestorben. Zuerst auf der Intensiv, dann auf der Überwachungsstation wurde mir Kalium injiziert. Ich habe wirklich ums Überleben gekämpft. Bis heute nehme ich Kalium-Verla-Pulver. (Schmeckt sehr gut!) Leider liegt mein Wert immer noch irgendwo zw. 2,0 und 3,0, viel zu niedrig und gefährlich! Doch ich versuche das Beste draus zu machen und mich besser und gesünder zu ernähren. Keine Abführmittel mehr, kein Übergeben oder Hungern etc... Kaliummangel ist kein Spaß! Ich hatte Muskelversagen und sehr starke Herzrhythmusstörungen. Ich könnte nicht mehr sprechen und mein ganzer Körper wurde taub. An diesem besagten Abend dachte ich wirklich ich muss sterben, und das nur aufgrund diesem Sch*** Kaliummangel, den ich mir selbst zugefügt habe. Macht es besser Leute! gebt euch Mühe und genießt das Leben. Und wer genießen kann, bei dem stimmt auch das Kalium. ;-) Denn gesunde, leckere und ausgewogene Ernährung, ist GENUSS! Liebe Grüße... Dani

Wolfgang K. aus Sömmerda (16.12.2010): Ich bin erst seit kurzem Mitglied der Deutschen Herzstiftung und bin froh darüber. Leider ist man als Laie kaum in der Lage, die Informationsflut zu verarbeiten. Seit 09/2009 bin ich KHK-Patient wurde im Dez. in der REHA mit meinem Diabetes Typ II von Tabletten auf Insulin & Tabletten umgestellt. Es gesellt sich immer mehr dazu (Augen), so manches Mal weiß ich nicht mal so sicher, wie ich meinem Hausarzt die Symptome und die Zusammenhänge erklären soll und dann wundert man sich über seine Diagnose, fühlt sich mitunter unverstanden und ist im Extremfall unzufrieden. Weiterbildung ist eben alles und deshalb werde ich die Angebote der Deutschen Herzstiftung kontinuierlich nutzen. PS: Ich möchte mich an dieser Stelle noch für die Einladung des DRK Krankenhauses Sömmerda zum Herzseminar unter der Leitung von Dr. med. Gerhard Muth Chefarzt bedanken.

Burkhard S. aus Göttingen (05.12.2010): Bei meinen bestehenden Herzrhythmusstörungen (VT, VHF und früher schon einem KF) geriet ich in der Tat vor einiger Zeit in eine extreme Unterversorgung mit starken plötzlichen Rhythmusstörungen. Es mußte der Notarzt kommen mit anschl. Klinikaufenthalt zur Aufsättigung. Insofern ist der Beitrag genau richtig und vor allem auch wichtig!

Edgar M. aus Eisenach (30.11.2010): Ist für mich Anlaß beim nächsten Hausarztbesuch zu hinterfragen. Bin am Herz operiert.

S. aus Wörth am Rhein (30.11.2010): Wie so oft lernt man immer wieder etwas dazu. Man wird zwar nicht gesund, aber ich habe die Hoffnung, dass meine Erkrankung sich in Grenzen hält und Kardioversionen selten sind.

Brigitta H. aus Berlin (29.11.2010): Ich bin bereits seit 15 Jahren Mitglied der Herzstiftung und finde es super, dass die Herzstiftung zu allen Themen so verständliche Informationen gibt, so wie auch in diesem Fall. Es ist gut, ein informierter Patient zu sein.

Johann S. aus Cham (29.11.2010): Ich finde die Information sehr interessant, da bei mir eine Herzerkrankung vorliegt und mein Hausarzt mich auf die Bedeutung von Magnesium und Kalium nicht hingewiesen hat.

R. Groß (29.11.2010): Gute Erklärung, gut finde ich auch den Hinweis nicht einfach nur so mal Kalium/Magnesium zu schlucken ohne Grund.

Gerhard Bischoff aus Cottbus (28.11.2010): Der Einfluß von Kalium- und Magnesiummangel war mir bisher unbekannt.

Walter F. aus Taufkirchen (28.11.2010): Ich habe seit 1975 chronisches Vorhofflimmern und seit 1981 bzw. 2006 auch zwei künstliche Herzklappen (Mitral- und Aortenklappe). Ich lasse die Kalzium- und Magnesium-Werte ca. alle 1 1/2 bis 2 Monate bestimmen. Ein leichter Magnesium-Mangel äußert sich bei mir im Sommer nach starkem Schwitzen (ich muss Diuretika einnehmen) manchmal durch nächtliche Wadenkrämpfe. Nur dann nehme ich nach Rücksprache mit meinem Internisten eine gewisse Zeit ein Magnesiumpräparat ein, mit Erfolg.

Regina H. aus Bad Salzungen (28.11.2010): Habe vor der ICD-Implantation ein Magnesiumpräparat genommen, das jedoch danach abgesetzt wurde. Werde nun meinen Hausarzt bzw. Kardiologen darauf ansprechen. Danke für die Info.

Klaus L. aus München (28.11.2010): Grenzwerte und Dosierungshöhe als Vergleich mit meinem Blutbild + Einnahmeempfehlung im Vergleich mit Kardiologen. Da trotz Stent im Juni und Baypassop. im Nov. 07 meine Atemnot bei Belastung immer schlechter wird. Außerdem habe ich vermehrt Krämpfe in Beinen und Händen.

Peter Ah. aus Bischofsheim (28.11.2010): Nehme täglich ca. 60 mmol Kalium wegen Einnahme von Torasemid und Ramipril; für Magnesium zeigt sich keine Notwendigkeit. Gruß, Ah.

Evelyn W. aus Ansbach (28.11.2010): Obwohl auf einem vom Arzt verschriebenem Medikament steht "alle 2-3 Monate" den Kalium- und Magnesiumspiegel prüfen, hat es bisher kein Arzt getan.

B. D. aus Fürstenfeldbruck (27.11.2010): Bin Jahrgang 1939, vor ca. 6 Jahren habe ich 2 Stents bekommen. Noch ca. vor 1 Jahr hatte ich starke Wadenkrämpfe immer im rechten Bein und morgens. Danach habe ich Magnesiumtabletten genommen und die Krämpfe sind momentan weg.

Klaus Mikat aus Berlin (27.11.2010): Informative und leicht verständliche Darstellung, die sehr hilfreich ist. Wünsche mir mehr Informationen in kürzeren Abständen!!!

Karin W. aus Neubiberg bei München (27.11.2010): Ich leide an Herzschwäche/Herzrhythmusstörungen, hatte vor fast 6 Jahren einen Herzinfarkt, außerdem bin ich Diabetikerin und meine Schilddrüse hat Überfunktion. ABER: bislang wurden meine Magnesium- bzw. Kaliumwerte nicht durch Blutabnahmen, die ich vierteljährlich bei meinem Hausarzt vornehmen lasse, bestimmt. Ich werde das demnächst ansprechen. Ich nehme freiwillig seit ca. 2 Jahren auf Anraten meiner Apotheke Magnesium Diasporal 400.

Uta K. (26.11.2010): Diese Information finde ich sehr hilfreich! Leider kenne ich keine Ärzte die dazu bereit sind, diese Werte in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Ich selbst habe seit längerer Zeit Extrasystolen, selbst bei der Reha wurde mein Wunsch diese Werte zu kontrollieren als unwichtig abgetan.

Hans J. aus Frankfurt am Main (26.11.2010): Ist es denn nicht so, dass der Kaliumwert sehr schwer exakt zu bestimmen ist, wenn die Blutabnahme beim Hausarzt erfolgt, da sich die entnommene Blutprobe auf dem Weg zu dem untersuchenden Labor über Stunden hinweg mit Kalium anreichert? Sollten solche Laborests nicht ausschließlich in einer Klinik erfolgen, da dort der Kaliumwert sofort nach der Blutentnahme bestimmt wird?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Gerd K. aus Großhabersdorf (26.11.2010): Vorweg zu schicken ist, dass ich langjähriger Diabetiker bin. Trotz regelmäßiger ärztlicher Überwachung kam es bei mir zu einem latenten und relativ hohen Kaliummangel (2,4). Vermutlich verursacht durch die Einnahme von Diuretikum und anderer wassertreibenden Blutdruckmittel. Kam dann noch eine Hypo hinzu, war die körperliche Leistung - fast - am Ende (starkes Schwitzen, unregelmäßiger Puls, Luftnot usw). Bei den regelmäßigen Blutuntersuchungen im Rahmen der diabetischen Untersuchungen bestehe ich deshalb nunmehr, auf einen Parameter einer Kaliumfeststellung. Mit großem Erfolg. Problematischer ist es mit der Untersuchung auf den Magnesium-Parameter. Angeblich kann ein solcher in die regelmäßigen Blutuntersuchungen nicht mit aufgenommen werden, weil die Kosten von den gesetzl. Kassen nicht übernommen werden.

Theo Hindahl aus Wuppertal (26.11.2010): Ich fand den Artikel sehr informativ und gut verständlich. Bitte mehr von dieser Art!

Stephan L. aus Berlin (26.11.2010): Wie immer ein sehr guter und vor allem ein sehr hilfreicher Artikel. Da ich seit einigen Tagen Entwässerungsmittel nehme, werde ich das Problem sogleich mit meiner Ärztin besprechen. Recht herzlichen Dank.

H.-Wilhelm H. aus Sankt Augustin (26.11.2010): Der Artikel informiert klar und ausgewogen. Er verursacht keine Unruhe und Ängste. Er ist sachlich informativ und hilfreich.

Erhard F. aus Ahaus (26.11.2010): Für die Erläuterungen in Ihrem Beitrag bin ich sehr dankbar. Da ich verstärkt unter Herzrhythmusstörungen leide werde ich in dieser Angelegenheit mit meinem Arzt eine entspr. Rücksprache nehmen. Z. Zt. werde ich mit Beloc-Zok mite 47,5 mg - und Tromcardin complex Tabl. behandelt. (AKE am 26.08.1993)

R. B. aus Chemnitz (26.11.2010): Diese Hinweise zu den Auswirkungen von Kalium und Magnesium auf Herzrhythmusstörungen waren mir in dieser ausführlichen Erläuterung neu und sehr hilfreich!

Andrea F. aus Goldbach (26.11.2010): Ich würde sagen die Informationen sind immer, egal um was es sich handelt, hilfreich und vor allem für einen Laien gut zu verstehen.

D. F. aus Kosel (26.11.2010): Diese Werte kontrolliert mein Arzt (Internist) mindestens 2 x jährlich, häufig öfter. Allerdings sind mir die Werte der Höhe nach nicht bekannt, beim nächsten Besuch werde ich meinen Arzt danach fragen (Diagnose: Herzschwäche).

Anton B. aus Odenthal (26.11.2010): Ich nehme auf Anraten meines Apothekers täglich 65 mg Magnesium über Magnerot classic ein, und esse eine Banane täglich. Ich bin dankbar für den Hinweis, da bisher keine Kontrolle trotz bekannter Herzschwäche stattfand.

Detlef E. (26.11.2010): Ich hatte vor 4 Wochen das letzte Mal Vorhofflimmern. Trotz Einnahme von Multaq 400 (1-0-1). Seit 3 Wochen nehme ich Magnesium 150 mg. Bin bis jetzt beschwerdefrei.

H.Rothe aus 01099 Dresden (26.11.2010): Eine Frage noch: Warum geben die verschiedenen Labore z. B. für Normbereich bei Kalium 3,7-5.40mmol/l Dresden u. 3,8-5,0mmol/l Osnabrück an?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Wilfried F. aus Erkrath (26.11.2010): Gegen meine Herzerkrankungen nehme ich acht verschiedene Medikamente ein, darunter zwei Diuretika, die meinen Kaliumspiegel weit unter den Normwert drücken und entsprechende Rhythmusstörungen auslösen. Zum Ausgleich esse ich Bananen und nehme zusätzlich noch Kalitrans und Tromcardin complex, womit ich mühsam an den Anfang des Normbereichs komme. Tromcardin complex wirkt gleichzeitig gegen meinen zu niedrigen Homozysteinspiegel.

Inge aus Springe (26.11.2010): Endlich mal jemand der deutsch redet, der Beitrag war gut verständlich, super.

Harry Görens aus 66292 Riegelsberg (26.11.2010):

Erich R. aus Wiesentheid (26.11.2010): Ich (61) hatte vor fast 5 Jahren einen Herzinfarkt und muss sagen, dass ich wegen heftiger Schmerzen in beiden Ellenbogen (nahezu ein Jahr wurde therapiert, u.a. auch Tennis-Ellbogen) täglich nach dem Aufstehen ein Schnapsgläschen Magnesium-Chlorid (100 g aufgelöst in 3 Liter Wasser) einnehme. Bereits nach kurzer Zeit waren die Schmerzen weg. Magnesium ist offensichtlich also nicht nur gut fürs Herz. Für mich war dieser Tipp offensichtlich ein Segen.

Dieter Ehlert aus St. Märgen (26.11.2010): Ich habe NOCH keine Beschwerden. Finde diesen Artikel jedoch sehr hilf- und aufschlußreich. MFG D. Ehlert

Klaus W. aus Elmshorn (25.11.2010): Sehr guter, hilfreicher Beitrag. Wie immer! Leider hat mich weder der Hausarzt noch mein Kardiologe darauf hingewiesen. Gut, daß es die "Deutsche Herzstiftung" gibt! Vielen Dank.

Erich Kämpf aus Siegen (25.11.2010): Solche Anregungen und Ratschläge sind sehr zu begrüßen!!

Helmut C. aus 30938 Burgwedel-Wettmar (25.11.2010): Ich habe einen Herzschrittmacher bekommen, da mein Puls bei ca. 35 tgl. lag und der Blutdruck bei ca. 150/65, trotz eines Medikamentencocktails. Ein Kalium/Magnesiumprofil ist nicht erstellt worden, daher werde ich meinen Arzt darauf ansprechen. Danke für den Hinweis.

Hans I. aus Schönecken (25.11.2010): Nehme seit Jahren wegen starken Muskelkrämpfen - meist in der Nacht - täglich 1 X Magnesium 400 + 1 X Limptar N. April 2010 nach Bypass-OP nahm ich außer 1X PROVAS 160, 1/2 X PIRETANID(3 mg),1X Decortin 5mg. Vor 3 Wochen hatte ich einen so schmerzhaften Krampf im rechten O-Schenkel, dass mein Kreislauf zusammenbrach und ich kurzzeitig bewußtlos war. Im Krankenhaus wurde erstmalig Kaliummangel (2,9) festgestellt. Ich wurde medikamentös neu eingestellt: keine Piretanid und keine Limptar N mehr, weil durch ständige, tägliche Einnahme von Limptar Herzschäden entstehen könnten, Decortin auf 2,5 mg zurückgefahren. Alle anderen bisherigen Medikamente nehme ich weiter. Seitdem keine Muskelkrämpfe mehr. Ihr Bericht ist sehr zutreffend und aufklärend. Danke!

E. aus Berlin (25.11.2010): Ich finde Ihre Erläuterung sehr hilfreich. Zumal ich bisher weder von meinem Kardiologen noch von meinem Hausarzt über die Wichtigkeit von Kalium und Magnesium bei Herzrhythmusstörung informiert wurde.

Rainer S. aus Schnaittach (25.11.2010): Ich nehme Magnesium, ca. 1 x wöchentlich 200 mg, gegen Wadenkrämpfe und muß sagen, mit Erfolg. Ich habe 4 Bypässe.

Barbara Kunze aus Dessau (25.11.2010): Endlich einmal genauere Informationen über die Bedeutung des Kalium- und Magnesiumspiegels bei Herzrhythmusstörungen.

Gerhard Mayer aus Dortmund (25.11.2010): Wie immer, kurz, informativ, präzise und für jedermann verständlich.

Klaus W. aus Weimar (25.11.2010): Information ist für mich als Patient mit Rhythmusstörungen neu. Danke. Ich werde den Hausarzt daraufhin konsultieren.

Siegfried Maier aus Au/Hallertau (25.11.2010): Sehr guter Beitrag. Es gibt immer sehr gute Informationen von den Spezialisten. Danke

Ingeborg M. (25.11.2010): Mir wurde bereits vor etlichen Jahren (ca. 1993) begleitend zu Digitoxin 0,1/die Tromcardin forte verordnet, obwohl der Kalium-Spiegel oberhalb der Normgrenze liegt. (Mein intermittierendes Vorhofflimmern konnte leider nicht behoben werden.) Tromcardin forte wurde auch früher immer als "Arzneimittel" verordnet, bis durch die Gesundheitsreform daraus ein "diätetisches Nahrungsergänzungsmittel" mit dem Namen Tromcardin complex werden ließ, das der Patient selbst bezahlen muß. Ich nehme es jetzt begleitend zu Verapamil ein, weil meine Kardiologin das für gut und richtig hält.

Friedo M. aus Oldenburg (25.11.2010): Ich nehme täglich Magnesiumtabletten ein, weil ich nachts immer Wadenkrämpfe hatte.

Werner Storkebaum aus Welver (25.11.2010): Wie immer bei der Herzstiftung, war auch dieser Artikel klar und deutlich. Weiter so!

Uwe S. aus Braunschweig (25.11.2010): Diese Information habe ich trotz Rhythmusstörungen und Herzschrittmacher von keinem Arzt erhalten. Ich nehme schon Jahre Magnesiumtabletten!

K. D. aus Sauerlach (25.11.2010): Als chronisch Herzkranker macht es mich wütend, dass Kassen und ihre Berater meinem KARDIOLOGEN!! verbieten, mir die notwendigen Magnesium- und Kalium-Präparate zu verschreiben? Selbst der Vermerk, dass der Kranke schon wiederholt lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen bekam und Notarzthilfe benötigte, stimmte die Kasse nicht um. Hier handelt es sich meiner Meinung nach um vorsätzliche Köperverletzung, die die Staatsanwaltschaft von Amts wegen verfolgen müßte.

Torsten M. aus Padenstedt/Holstein (25.11.2010): Ich hatte ernsthafte Herzrhythmusstörungen - inzwischen mittels Propafenon wesentlich gebessert -, aber Magnesium-/Kaliumstatus war bisher kein Thema. Ich frage meinen Arzt gezielt danach. Danke für die Anregung!

Heinz M. aus Sprockhövedl (25.11.2010): Ich fand die Erläuterungen sehr hilfreich, da man ja von seinem Arzt nicht über die Wichtigkeit von Magnesium und Kalium für das Herz informiert wird.

Hans-Georg R. (25.11.2010): Sehr gut. Zur Herzschwäche habe ich noch einen sehr niedrigen Blutdruck, der durch die Tabletten verstärkt wurde. In der Regel 90/60 oder 80/50 bis zu 75/45

 
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