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Nach Bypass-Operation: „Welche Bewegungen sind erlaubt? Wie lange sind Schmerzen normal?“

Bislang ➞ 98 Kommentare zu diesem Beitrag

Bypass-Operation

Nach einer Bypass-Operation müssen Betroffene einiges beachten. Wie sollte man sich z. B. verhalten, wenn nach der OP Taubheits- oder Druckgefühle im Brustbereich auftreten? Welche Bewegungen sind nach der Operation erlaubt? Und was kann man selbst dazu beitragen, damit sich die Bypässe im Laufe der Zeit nicht verschließen? Die Antworten darauf, die wir bereits in HERZ HEUTE 2/2011 veröffentlicht haben, gibt Prof. Dr. med. Dr. h. c. Friedhelm Beyersdorf vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung.


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Die Frage: „Vor drei Monaten habe ich sechs Bypässe bekommen. Ist es normal, dass der Brustkorb so weh tut und dass man ein Druckgefühl hat? In der linken Brust habe ich noch immer ein Taubheitsgefühl, weil mir dort auch die Arterie für die Bypässe entnommen wurde. Oder bin ich vielleicht zu ungeduldig? Ich hätte auch gern gewusst, welche Bewegungen ich jetzt machen darf und welche noch nicht. Man ist ja so verunsichert. Ich habe natürlich Angst, dass die Bypässe wieder zugehen. Was kann ich tun? Mit Sport habe ich jetzt angefangen und bin in einer Herzsportgruppe.″
Mechthild H., Esslingen

Die Experten-Antwort:

Wie Sie berichten, haben Sie vor drei Monaten sechs Bypässe bekommen, und der Brustkorb tut Ihnen jetzt noch weh. Sie beschreiben ein Druck- und ein Taubheitsgefühl und fragen, welche Bewegungen Sie machen können.

Zunächst einmal ist das Taubheitsgefühl im Bereich der linken Brustseite normal. Dies entsteht dadurch, dass die linke Brustwand-Arterie entnommen wurde. Erfreulicherweise wird sich aber dieses Taubheitsgefühl im Laufe der nächsten Wochen und Monate vollständig zurückbilden, so dass dies jetzt jeden Tag besser wird. Auch ein Druckgefühl im Brustkorb ist zur Zeit sicherlich noch normal.

Drähte nach der Bypass-Operation entfernen?

Sollte dieses Druckgefühl aber nach sechs Monaten immer noch anhalten, könnte man überlegen, ob man die Drähte, mit denen der Brustkorb verschlossen wurde, wieder entfernt. In seltenen Fällen kann dies der Grund dafür sein, dass dort Schmerzen entstehen.

Wann den Oberkörper wieder normal bewegen?

Auf Ihre Frage, welche Bewegungen man jetzt machen kann, kann man sagen, dass nach drei Monaten üblicherweise das Brustbein vollständig verwachsen ist. Da Sie noch ein gewisses Druckgefühl im Brustkorb haben, würde ich noch vier weitere Wochen warten. Dann aber können Sie letztlich alles wieder machen, da das Brustbein bis dahin endgültig verwachsen sein sollte.

Nach der Bypass-Operation: Was kann man selbst tun?

Darüber hinaus schreiben Sie auch, dass Sie Angst davor haben, dass die Bypässe wieder zugehen. Dies ist durchaus dann gegeben, wenn die Risikofaktoren nicht einwandfrei eingestellt sind:

  • Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie die Blutfette und den Blutdruck im Normalbereich halten und dies auch immer wieder kontrollieren.
  • Sollten Sie an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) leiden, muss auch hier eine einwandfreie Einstellung erfolgen. Sollten Sie rauchen, müssen Sie unbedingt damit aufhören.
  • Darüber hinaus ist drei- bis fünfmal die Woche Ausdauerbewegung (flottes Gehen, Joggen, Radfahren etc.) wichtig. Sport in der Herzsportgruppe ist sehr zu empfehlen.

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Prof. Friedhelm Beyersdorf

Autor: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Friedhelm Beyersdorf ist Herzchirurg und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählt u. a. die chirurgische Behandlung der KHK, Herzklappenerkrankungen, Kardiomyopathie, Herzinsuffizienz sowie Herz- und Kunstherztransplantationen.

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Bislang 98 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

G. aus Gifhorn (17.12.2014): Ich habe seit genau 5 Jahren vier Bypässe und das Taubheitsgefühl in dem linken Brustmuskel habe ich zeitweise immer noch. Mit Eincremen geht es über Nacht weg. Jedoch habe ich immer noch starke Probleme mit der Luft.

Monika S. aus Bengel Engelsberg (13.12.2014): In 2 Tagen muss ich mich einer Bypass-OP unterziehen und möchte alles tun, damit ich nicht einmal eine OP brauche. Mit Diabetes und Pankreasinsuffizienz ist das nicht so einfach, denke ich, aber ich will leben!

Robert B. aus Graz/Österreich (07.12.2014): Ausdauerbewegung ist zwar gut, geht aber bei mir aus orthopädischen Gründen nicht. Was kann ich tun? Was ist besser, Plavix oder ASS? Nach der OP: Wie lange sollen Thrombosemittel injiziert werden?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ron M. aus Hongkong (28.11.2014): Ich bin ein sehr positiver Typ. Ich musste mich aber mit meinen 75 Jahren auf einen 3-fach-Bypass einlassen. Das war ein psychischer Schock. Nach der Operation waren mein Ringfinger und kleiner Finger nicht mehr austreckbar. Ich versuchte, beide Finger nach oben zu bewegen, aber die kommen immer wieder zurück. Man hat Schienen für mich gemacht, sogar operiert ohne zu schneiden, unter Narkose. Nach kurzer Zeit wieder nach unten bewegt. Eine Ärztin hat sogar Amputation empfohlen. Keine Finger- oder Handschmerzen, nur nicht bewegbar. Auch psychologische Betreuung. Jetzt bin ich in Hongkong und die Chinesen versuchen es mit Akupunktur (nur einmal bis jetzt). Die Operation war in Österreich vor 2 Jahren. In China hat man die Tabletten für mein Herz abgesetzt und nur Gemüse gegeben, kein Zucker, kein Salz, kein Fett, keine kalten Getränke, jeden Morgen Gymnastik. Ich habe 10kg abgenommen, guter Blutdruck. Ich fühle mich total fit. Also etwas hat sich schon bei mir verbessert, bin total dankbar. Nur noch die Finger, dann bin ich fast wie neu.

Gerda K. aus Homburg an der Saar (27.11.2014): Es ist eine sehr gute und hilfreiche Erklärung. Habe vor einer Woche drei Bypässe bekommen, durch Ihre Erklärung bin ich sehr beruhigt.

B. aus Waldkraiburg (23.11.2014): 20 Jahre nach einer Bypass-Operation sind immer wieder bei Wetteränderungen Schmerzen im Brustbereich spürbar. Anfangs war die Angst groß, dass wieder etwas zumacht, aber es wird mit der Dauer zur Routine.

Ohne Namen (06.11.2014): Ich stehe unmittelbar vor einer Bypass-Operation. Aus diesem Grund war die Antwort hilfreich.

Axel G. aus Calberlah (27.10.2014): Ich bin 57 Jahre, hatte vor 19 Jahren meine erste Bypass OP. Seit dem Tag habe ich mein Leben umgekrempelt. Zigaretten, Stress alles weg. Habe mich vernünftig ernährt, mache Herzsport und fahre viel Rad, achte auf meine Ernährung, gehe regelmäßig zum Arzt (Hausarzt). Dort wird jährlich ein Belastungs-EKG erstellt und meine Blutwerte untersucht. Mehr nicht! Im Januar war es wieder soweit - 2 neue Bypässe mussten rein. Hat wieder wie beim ersten mal 8 Monate bis zum ersten Arbeitstag gedauert. Danach erste Vorstellung beim Kardiologen - die nächste ist in einem Jahr dran. Mir geht es sehr gut, alles, was ich wissen muss, habe ich in der Reha-Klinik gelernt. Mann und Frau sollte sich mit der Krankheit arrangieren! Und das beste daraus machen. Habt einfach Freude am Leben.

Ohne Namen (15.07.2014): Danke

C. Kiss aus Toronto/Canada (12.07.2014): Es ist ja sagenhaft, dass der Patient 3 Monate nach Bypass-OP noch nicht weiss, "was er fuer Bewegungen machen darf und verunsichert" ist! Werden die Patienten in Deutschland soo schlecht vorbereitet bzw. nach der OP so mangelnd beraten? Hier in Canada ist z. B. ein Patient nach einem Quadruple (4) Bypass ca. 6 Tage im Hospital, dann 4 - 6 Wochen Erholung zu Hause, inkl. Betreuung und Beratung von einem Hospital Rehab-Team: Arzt, Nurse, Diaetassistentin, Physiotherapeut. Nach 2 - 3 Wochen darf der Patient wieder Auto fahren und Training beginnt im Ernst. Meist kann der Patient nach 1 - 2 Monaten zur Arbeit zurückkehren, aber Training geht natuerlich laufend weiter. C. Kiss, Registered Nurse, Toronto/Canada

Otto W. aus Mönchengladbach (06.07.2014): Bei mir ist das Brustbein nach mehr als 2 Jahren nach der Bypass-Op nicht knöchern verheilt bzw. zusammengewachsen. Bei manchen Tätigkeiten treten daher im Brustbereich stichartige Schmerzen auf. Was kann man machen? Ich bin 83 Jahre, männlich und möchte keine OP mehr machen lassen. OP-Klinik: Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim.

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M. C. aus Köln (15.06.2014): Jetzt nach 4 Monaten Bypass-Op ist die Narbe im unteren Bereich geschwollen, was kann das sein?

M. C. aus Köln (03.06.2014): Mein Mann hat vor 4 Monaten 3 Bypässe bekommen, war fast 3 1/2 Wochen auf der Intensivstation, 4 Wochen Reha. Er hat sich sehr verändert, flüchtet sich ins Bett weil er körperliche Beschwerden habe. Die kardiologische Untersuchung war i. O. Durch die Operation hat er dann auch noch sein Augenlicht re. Auge verloren (li. Auge Netzhautablösung 2001). Wie kann ihm geholfen werden?

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Franz S. aus Österreich (21.05.2014): Wurde vor 1 Jahr operiert und habe bis jetzt keine weiteren Probleme mehr. Kontrolliere regelm. meine Blutfette und Blutdruck. Mache auch täglich Bewegung durch schnelles Gehen, meist 2x ca. 25 - 45 Min.

B. aus Salzgitter (22.03.2014): Hallo ich bin 48 Jahre und bin seit 2011 an einer koronaren Herzerkrankung erkrankt. Ich habe im Vorfeld 4 Stents bekommen. Hatte dann noch einen Infarkt. Dann hat man beschlossen mir Bypässe zu setzen. Sollten 2 Stück werden. Man machte mich wieder zu und es kam zu Komplikationen und man musste 2 weitere in derselben Nacht setzen. Seitdem bin ich nicht mehr die alte nur noch schlapp und kaputt Dauerdruck.

Volker L. aus Diepholz (07.02.2014): Habe selbst vor 7 Jahren 5 Bypässe bekommen und noch heute ist in der linken Brustseite das Taubheitsgefühl vorhanden. Mein Kardiologe sagt, dass dieses auch so bleibt.

E. aus Magdeburg (30.01.2014): Darf man mit einem Bypass am Herzen wegen erkrankter Herzkranzgefäße mit dem Flugzeug fliegen? Worauf muss man achten? Wie lange sollte die Op her sein? Wie hoch sollte eigentlich bei einer 74-jährigem normalen fitten Frau der Blutdruck sein?

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Marion aus Niederkassel (29.12.2013): Mein Mann bekam im Februar diesen Jahres 3 Bypässe. Er hatte über eine Woche danach schwerstes Durchgangssyndrom mit Aggressionen und Abwehr. Er ist seit Jahren insulinpflichtiger Diabetiker. Er war noch nie besonders sportlich - aber nach der OP und aus meiner Sicht viel zu kurzen Rhea hat er komplett abgebaut. Er ist recht schmal geworden, was mir aber mehr Sorgen macht ist sein Gedächtnis, sein Denken. Er vergißt schnell, ist unkonzentriert, Überweisungen kommen z. B. zurück weil er die Zahlen falsch eingibt. Es kann passieren, dass er mich täglich mehrmals das Gleiche fragt, verwechselt Namen und Begriffe. Und er schläft eigentlich ständig. Letzteres nimmt immer mehr zu. Er schläft nachts, logisch, geht früh ins Bett und den Tag verschläft er meistens über die Hälfte. Natürlich macht er keinen Sport und raucht. Sein Insulin nimmt er unregelmäßig, hat oft Unterzucker, Wo endet das? Ich krieg ihn zu nichts motiviert ... was soll ich nur machen?

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Peter aus Hannover (14.12.2013): Hallo, ich war starker Raucher, 51 Jahre alt und habe etwa 30 kg Übergewicht, bin aber auch viel Fahrrad gefahren. Plötzlich bekam ich Wasser in den Beinen und Luftnot beim Bücken. Sporadisch auch beim Treppensteigen und Steigungen fahren. Aber nicht immer. Oft war ich tagelang fast beschwerdefrei. Ich hörte sofort mit dem Rauchen auf und stellte meine Ernährung um, bin aber nicht zum Arzt gegangen, sondern war der Meinung, dass alle Krankheiten irgendwann von selbst verschwinden. Tatsächlich war es auch so, dass es mir nach einem halben Jahr besser ging. Sogar die Ödeme in den Beinen gingen zurück. Aber mit einem Mal bekam ich starke Gleichgewichtsstörungen und eine Stunde anhaltende Lähmung der Arme. Schließlich ging ich doch zum Arzt. Der stellte einen Blutdruck von 240:x fest und schickte mich sofort ins Krankenhaus. Blutdrucksenkende Mittel außer Nitro-Spray zeigten keine Wirkung. Nitro brachte den Blutdruck auf 170:x runter. Im Krankenhaus wurden Herzenzyme im Blut gefunden (ich hatte jedoch nie Schmerzen in der Brust), eine Ultraschalluntersuchung zeigte noch kein Narbengewebe d. h. Herzinfarkt war im Anmarsch, hat aber noch nicht stattgefunden. Eine darauffolgende Herzkatheter-Untersuchung brachte eine 75-prozentige Hauptstamm-Stenose zum Vorschein. Daraufhin wurden mir zwei Bypässe eingesetzt, eine Beinarterie und eine Brustwandarterie umgeleitet. Nach der OP kam ich schnell wieder auf die Beine. Etwa 2 Monate danach konnte ich Treppen steigen, als wäre nie etwas gewesen. Die sportlichen Aktivitäten in der Reha, jeden Tag Ergometer oder Laufband, taten mir sehr gut. Zurzeit bin ich noch in Nachsorge (2 Mal Sport wöchentlich). Danach werde ich mich in einem Fitnessstudio anmelden und mindestens drei Mal pro Woche 1 bis 2 Stunden trainieren. Nicht nur Ausdauer, sondern auch Muskelaufbau, da Muskeln ideale Fettverbrenner sind und die Beweglichkeit steigern.

Bernd Wohlgemuth aus Bad Oeynhausen (20.11.2013): Einfach und verständlich erklärt.

Herbert K. aus Ahlen (28.10.2013): Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Mai 2009 3 Bypässe bekommen. Seitdem habe ich an der linken Brustwand, wo die Arterie entnommen wurde, Schmerzen. Auch am linken Bein, wo die Vene entnommen wurde, ist der Schmerz immer noch da. Der Schmerz ist oberhalb der Narbe. Unter Belastung wird der Schmerz immer größer. Bei mehreren Ärzten gewesen, keiner kann damit etwas anfangen.

Rolf G. aus Kiel (25.10.2013): Habe vor genau 5 Jahren fünf Bypässe bekommen und fahre seit damals regelmäßig Fahrrad. In der Woche etwa 150 - 200 km. Alle drei Monate lasse ich meine Blut- und Cholesterinwerte überprüfen. Ich fühle mich pudelwohl und kann dadurch mein Leistungsvermögen sehr gut einschätzen, so dass ich in den Sommermonaten mit meinem Segelboot zusammen mit meiner Frau auf der Ostsee große Segeltouren bis nach Dänemark und Schweden unternehme. Meine Frau, obwohl sie keine große Segelerfahrung besitzt, hat mit mir als Skipper keine Angst, dass ich auf den Törns schlappmachen könnte. Man kann bei gesunder Ernährung und sportlicher Betätigung auch mit dem Handicap eines kranken Herzens sehr gut leben.

Fahri (41) aus Völklingen (23.10.2013): Ich hatte im März 2013 eine 5-fach Bypass OP nach einer 3-Gefäßerkrankung. Nach der OP war ich sehr abgeschlagen und schnell müde, in der Reha ebenso, der Grund stellte sich im Nachhinein heraus, mein Körper hatte Wasser um die Lunge und das Herzbett angesammelt, was mein Hausarzt nach 8 Wochen nach der OP festgestellt hatte. Schmerzen im Brustkorb habe ich wie Messerstiche um die Wunde herum. Taubheitsgefühle am Bein und am Arm, wo auch eine Arterie entnommen wurde. Des Weiteren sind es etwa 7 Monate her und ich bin immer noch schnell müde bei kleinster Anstrengung, nach einem Belastungs-EKG ist der Tag für mich gelaufen, weil ich so kaputt bin, dass ich nichts mehr machen kann, also nicht nur an den Beinen sondern komplett erschöpft bin. Manchmal habe ich auch die gleichen Schmerzen wie vor der OP, also stechen im Brustkorb, was ich mir auch nicht erklären kann, ob die Bypässe oder andere Venen wieder zugehen? Wetterfühlig ja, bei schwülem und zu heißem Wetter ganz extrem mit Schwindel und Abgeschlagenheit.

Hildegard Schäl aus Sottrum bei Bremen (05.09.2013): Ich habe in dem Artikel über Bypass-Operationen wertvolle Informationen erhalten, die ich in meiner Naturheilkunde-Praxis an meine Patienten weitergeben kann.

Lothar D. aus Berlin (26.06.2013): Vor acht Wochen habe ich auch eine Bypass-OP hinter mich gebracht. Eine dreiwöchige ambulante Reha hat mir sehr geholfen, mich nicht bei jeder Reaktion im Brustkorb verrückt zu machen. Nur mit dem niedrigeren Blutdruck komme ich noch nicht so richtig zurecht. Auf jeden Fall tut sportliche Bewegung (Heimtrainer fahren) gut.

Klaus-Dieter V. aus Haan (13.06.2013): Zweifache ACB-Operation in 10/2012 in Wuppertal. Koronare Zweigefäßerkrankung. 2. Arterielle Hypertonie. 3. Refluxösophagitis. 4. Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung. Im Herbst 2012 kam es bei mir zu einer Angina pectoris-Symptomatik. Es wurde eine Zweigefäßerkrankung mit hochgradiger Hauptstammstenose festgestellt. Es folgte eine dringende ACB-Operation. Diese habe ich gut überstanden! Eine kardiologische Rehabilitation folgte in Bad Oeynhausen. Meine derzeitigen Medikamente sind Candesartan 16 mg, heute Atacand 16 mg. Nebivolol 5 mg wurden in 03.2013 vom 1. nachuntersuchenden Haaner Kardiologen abgesetzt. Weiter nehme ich Atorvastatin 40 mg, ASS 100 mg, Pantoprazol 20 mg, Tamsulosin 0,4 mg und ein Inhalativum ein. Ich bin im April des Jahres 2013 74 Jahre alt geworden, 1,70 m groß und 70 kg schwer. Mein BMI liegt bei 24,0. Blutdruck i. M. bei 115/75 mmHg, Puls i. M. 65/70. Bauchumfang 96 cm. Über die Absetzung des Betablockers bin ich sehr zufrieden, wenngleich ich bis heute noch mit erektiler Dysfunktion zu kämpfen habe. Welches Medikament hilft mir hierbei? PDE-5-Hemmer sind doch sicherlich für den Blutdruck nicht ganz der richtige Stoff? Weitere kardiologische Kontrolluntersuchungen werde ich 1/2-jährlich vornehmen lassen. Die Wunden an den beiden Beinwaden wie auch die Brustschnittwunde machen mir noch sehr zu schaffen. Hier hoffe ich aber auf Besserung in den kommenden 6-8 Monaten. Ich habe 3 Bypässe erhalten.

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Bernd Q. aus Rhauderfehn (03.06.2013): Hatte im Januar 2013 eine Bypass-Op, dadurch habe ich am linken Auge einen sog. Horner, d. h. das Lied hängt + leichte Sehstöhrungen am selben Auge, neue Brillengläser sind fällig, leider stellt sich Klinikum, in dem die Bypass-Operation stattfand, stur. Mir geht es um die Kosten, Bahnfahrt nach Trier - Augenklinik zwecks Op, sowie 2 neue Brillengläser. Lesen ist zur Zeit schwierig, ich habe die Probleme, man lässt mich auf den Kosten sitzen, aber ich gehe jetzt den weg zur Presse, ich werde mich wehren.

Andreas aus Hessen (17.05.2013): Ich habe selbst (12 Wochen nach OP) diese Probleme. Daher sind diese Informationen sehr hilfreich und beruhigen :-)

Jean aus Hamburg (08.05.2013): Ich habe vor fast 2 Monaten eine 3-Bypässe-Operation gehabt und die Symptome sind fast die gleichen. Mir wurde in der Reha gesagt, daß ich meine Hände nicht in die Höhe heben soll und keine Treppen steigen (runtergehen ist OK). Ist das normal? Wann kann ich mit Herzgymnastik anfangen?

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Willi M. aus Hirschaid (28.04.2013): Diese Seiten der Herzstiftung sind sehr, sehr hilfreich. Denn wie schon in anderen Beiträgen erwähnt wurde, sind manche Ärzte sehr wortkarg, man könnte fast glauben, Sprechen tut weh.

Peter G. aus Dreieich (28.04.2013): Nach der Bypass-Operation 2010 haben Ärzte der Uniklinik Frankfurt bei einer Not-OP wegen einer hochgradigen Hauptstammstenose und Gefäßerkrankung durch Verlegung der Brustwandarterien mein Leben gerettet. Ich bin nach mehreren Monaten schon in die „Vollen“ gegangen und fühle mich auch heute richtig gut. Ich bin sportlich sehr aktiv. Beim Kardiologen macht die Nachsorge auf dem Belastungs-Fahrradergometer in Watt von 250 richtig Eindruck. Und das mit 69. Es sind trainingsbedingte Ergebnisse, weil medizinisches Gerätetraining sowie Radfahren für mich alltäglich sind. Dazu gehört auch eine gesunde Ernährung. Meine Blutdrücke von Tag-, Nacht- und/oder Morgenwerte können sich sehen lassen.
Aber: Ich trinke des Abends gerne einen guten Tropfen. Leider nicht in Maßen. Sollte ich nach der OP für die "Zukunft" darauf achten, den Genuss von Alkohol einzuschränken? Ich meine nicht im Allgemeinen, vielmehr im speziellen Fall ...

Martinus H. aus Hessisch Oldendorf (03.04.2013): Nach Bypass-Op kann ich einfach nicht mehr richtig gehen (Schaufensterkrankheit) und ich habe Schmerzen in meinen Beinen. Bin Diabetiker (2), ob es damit zu tun hat??

Frank J. aus Mühlheim (28.03.2013): Ich hatte im Februar 2012 meine Herz-OP und 4 Bypässe bekommen. Die Venen wurden aus den Unterschenkeln genommen und mittlerweile sind die Schmerzen in Brust und Beine auch weg. Ein Taubheitsgefühl in der Brust, besonders um die Narbe ist aber immer noch vorhanden. Und als Bauchschläfer ist es natürlich sehr ungewohnt, nicht mehr auf dem Bauch schlafen zu können. Langsam jedoch versuche ich es wieder. Ich habe aufgehört zu Rauchen und durch die eingeschränkte Bewegung habe ich rund 10 Kg in einem Jahr zugenommen. Nun muß ich auch noch seit Dezember Insulin zu festen Zeiten spritzen. Ich habe dann intensiv mit Sport angefangen (Schwimmen, Radfahren und Walking) und habe so meinen Zucker-Langzeitwert von 8,4 auf 6,6 runterbekommen und auch die ersten Kg sind wieder am Verschwinden. Die Herzsportgruppe hat mir nur anfangs etwas gebracht, jedoch einmal die Woche war mir zu wenig und hat mich auch nicht richtig belastet. Das Laufen, Schwimmen und Radfahren tut mir richtig gut und ich habe auch jede Menge Spaß daran. Einzig dass Schlafen ist für mich ein Problem, ansonsten fühle ich mich besser denn je. Meine Cholesterinwerte sind auch zum ersten Mal seit Jahren in der Norm und mein Blutdruck eher zu niedrig als zu hoch. Ich kann jedem nur raten nach ca. 4-5 Monaten nach der OP, langsam mit Bewegung anzufangen, aber auch dabei zu bleiben.

Erwin F. aus Mettenheim (13.03.2013): Habe gerade die Fragen von Frau Mechthild H. aus Esslingen gelesen und mich anschließend beruhigt gefühlt. Meine Bypass-OP war vor 8 Wochen und ich habe auch noch starke Schmerzen am Oberkörper, speziell am Brustbein und im Wundbereich, der am oberen Ende noch leicht entzündet ist. Die Haut ist in diesem Bereich sehr empfindlich. Mein Kardiologe ist sehr beunruhigt, was das Sternum betrifft. Im Blut liegen keine entzündlichen Werte (CRP 1,5) mehr vor, die Leberwerte sind noch zu hoch, gehen aber langsam nach unten. Sind hier die Medikamente schuld? Die Antworten von Prof. Dr. Beyersdorf auf die Frage "Wie lange sind Schmerzen normal" haben mich sehr beruhigt und mir Hoffnung auf eine komplette Heilung gegeben.

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Hans-Joachim G. aus Wildeshausen (12.03.2013): Ich hatte 16.04.12 eine Herz-OP (5 Bypässe), weiterhin wahrscheinlich während der OP noch einen Schlaganfall und eine Lungenentzündung. Heute nach einem Jahr habe ich immer noch Schmerzen in der rechten Brusthälfte sowie Schluckbeschwerden, verschlucke mich sehr leicht beim Essen, habe Hustenanfälle und bin nach dem Treppensteigen sehr stark außer Atem. Mein Brustkorb ist immer noch nach einem Jahr stark gerötet und heiß. Habe deswegen schon Kortison und Antibiotika erhalten, es geht aber nicht weg. Weiterhin sind meine Entzündungswerte sehr erhöht, z. B. 81. Ebenso schwellen meine Gelenke stark an, man hat punktiert, aber nichts festgestellt, obwohl es sichtbar und nicht zu übersehen ist. Können Sie mir helfen oder was soll ich machen??? Bin echt am Verzweifeln, wäre ihnen sehr, sehr dankbar für Hilfe jeglicher Art.

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Harald, 45 aus Hohenlohe (05.03.2013): Mir geht es nach meiner Herzbypass-OP gut. Ich arbeite seit Langem wieder und auch privat ist fast alles wie vorher. Leichte Brustbeschwerden werden mich wohl ein Leben lang begleiten. Auch die Wetterfühligkeit kannte ich bis vor der OP nicht. Die OP ist jetzt ca. 2 Jahre her. In HD hat man sich alle Mühe gegeben. Dafür vielen Dank!

Olaf E. aus Beerfelde (28.02.2013): Ich hatte im Mai 1992 meinen ersten Herzinfarkt im Dezember desselben Jahres folgte dann der zweite. In der Zwischenzeit wurden mir 10 Stents eingesetzt und vier Bypässe verlegt. Ich wurde im Herzzentrum Bernau operiert und bin den Ärzten und den Schwestern sehr dankbar, eine sehr gute Betreuung. Ich freue mich, dass viele der Operierten über eine sportliche Aktivität berichten. Leider ist mir dieses nicht vergönnt, da ich durch den Befall von Staphylokokkus Aureus eine Langprothese erhalten habe mit ca. 1,3 kg. Des Weiteren habe ich Parkinson. Mit der Einnahme von Mettosuccinat 47,5 hat sich bei mir innerhalb von 2 Jahren eine Gewichtszunahme von 11 kg eingestellt. Ich habe ständig Ohrengeräusche, Muskel- und Gelenkschmerzen und mit der Potenz läuft gar nichts mehr. Ich bin Mitglied in der Deutschen Herzstiftung und habe schon sehr viele gute Ratschläge erhalten. Vielen Dank dafür. Jeder Herzpatient sollte diese Möglichkeit nutzen und Mitglied werden. Ich habe zum Beispiel mir ein Herztagebuch und andere Dokumente schicken lassen. Mein Kardiologe sagte mir, dass es angebracht sei, so ein Tagebuch zu führen. Es dient ihm sehr zur Kontrolle.

Ralf Michael W. aus Stolberg (22.02.2013): OP vor 11 Tagen im Klinikum Aachen. Die Info hat mir sehr geholfen.

Hans Peter G. aus Falkensee (12.02.2013): Ich bekam im Herzzentrum BLN im Nov. 2012 4 Bypässe. Danach lag ich 2 Wochen im Koma und 2 Wochen im Delirium. Dadurch spürte ich auch keine Schmerzen. Nach 4 Wochen kam ich wieder aus dem Krankenhaus. Alle Ärzte und das Krankenpersonal große Klasse und tiefen Dank auch der Bln Feuerwehr, die mich ins Leben zurückholte. Bin sehr dankbar.

Martina aus Berlin (10.02.2013): Mein Vater bekam vor ca. 8 Wochen 4 Bypässe. Seitdem ist sein Schlafbedürfnis enorm. Tagsüber kann er gut und gern 4 - 6 Stunden schlafen neben der normalen Nachtruhe. Ist das normal? Legt sich das?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Manfred Dollenbacher aus Bietigheim (10.01.2013): Finde ich super. Macht weiter so. Die Kommentare sind sehr hilfreich.

Eleonora G. aus Maintal (03.01.2013): Mit 86 Jahren Aug. 2011 4 Bypässe u. HSM (vorher keinerlei Beschwerden), beste Werte, 58 kg, wieder Schwimmen, Radfahren, Walking, Auto fahren. Operation mit HL-Maschine, bin heute o.k. Danke!

Gerhard P. aus Güstrow (03.12.2012): Ich erhielt im Juni 2011 5 Bypässe in der Uni-Klinik Rostock. Ich habe eine Hochachtung vor dem Personal der Klinik.

Manfred T. aus Windeck (02.12.2012): Ich habe vor zweieinhalb Jahren vier Bypässe in Form eines T-Grafts bekommen. Ich bin in Gießen operiert worden. Ich hätte auch andere Möglichkeiten gehabt, bin aber froh dort gewesen zu sein. Diesen Ärzten und Pflege Personal gebührt allerhöchste Achtung! Von der Pflege bis zur Sauberkeit stimmte dort alles. Ich habe Ihren Antworten in Punkto Kälte wichtige Informationen entnehmen können. Da ich Fernfahrer bin, ist dies sehr wichtig für mich. Zum anderen möchte ich anderen Patienten mitteilen, dass ich mich mit dem Thema OP und Schmerzen nicht viel beschäftige, das heißt, ich denke nicht viel darüber nach, denn je mehr ich das mache, desto schlimmer wird es. Ich denke auch manchmal, dass ich gar nicht weiß, was da mit mir gemacht wurde. Ich gehe auch zu einem Psychiater und rede mich frei, das hilft ungemein. Aber das soll nicht heißen, dass ich Warnsignale ignoriere, im Gegenteil. Man sollte auch bedenken, dass die Familie mitleidet.

Klaus H. aus Köln (30.11.2012): Meine Vierfach-Bypass-OP ist jetzt ein Jahr her, an meinem 70. Geburtstag, Restliche Taubheitsgefühle gibt's nur noch im Übergang zum Fuß, aus dessen Bein das "Ersatzteil" entnommen wurde. Mein Wohlbefinden ist wesentlich gesteigert, wenn ich aktiv bin, insbesondere Sport treibe. Ein halbes Jahr nach der OP habe ich das Tennisspielen wieder aufgenommen; die Kondition ist fast wieder so gut wie vor der OP. Aspirin und Clopidogrel bekommen mir offenbar nicht so gut; ein mehrtägiges Unwohlsein verschwindet manchmal wochenlang und kommt dann überraschend zurück; Tabletten zum Magenschutz helfen offenbar, ganz klar sind mir die Zusammenhänge aber nicht.

Justin D. aus Walldorf (28.11.2012): Zu Wolfgang aus Hamburg: Auch ich habe immer Angina pectoris-Anfälle, obwohl alles frei ist. Nun meinte mein Arzt, das könnte vom Gehirn her kommen, dass ich meinen Herzinfarkt nicht verkrafte. So jetzt gehe ich in Reha mal schaun, ob es stimmt.

Klaus L. aus Neu-Isenburg (23.11.2012): Die Informationen über die Bypass-Operation finde ich sehr hilfreich, da bei mir am 7. Dezember auch eine Bypass-Operation ansteht. Es ist für mich sehr interessant einiges darüber erfahren zu haben. Überhaupt, seit ich Mitglied der Deutschen Herzstiftung bin, habe ich durch den Newsletter und die Zeitschriften der Deutschen Herzstiftung sehr viel Neues in Sachen Gesundheit erfahren können und versuche dies auch umzusetzen. Ich kann jedem nur empfehlen, Mitglied der Deutschen Herzstiftung zu werden. Mit freundlichen Grüßen Klaus L.

Wolfgang B. aus Hamburg (24.10.2012): Habe 2001 drei Bypässe bekommen. Habe immer wieder Angina pectoris-Anfälle und inzwischen 19 Katheter hinter mir. Alle Bypässe sind offen. Es gibt keine Erklärung dafür. Stenosen gibts genug.

Kurt M. (74 Jahre) aus Ettlingen (10.10.2012): Das oben gesagte kann ich nur bestätigen. Ich lebe in Spanien und die Hitze, bis 40 Grad in diesem Jahr habe ich problemlos vertragen. Seit Mitte Sept. bin ich wieder in Deutschland. Nach ca. 14 Tagen merke ich, daß es mir nicht mehr so gut geht. Die Atmung geht nicht mehr so leicht und ich merke den Schlechtwettereinbruch auch durch steigenden Blutdruck. In Spanien noch 130/70 Puls 54, jetzt 170/80 Puls 60. Meine OP mit 4 Bypässen war zu Jahreswechsel 2011/12. Nach 3 Monaten hatte ich keinerlei Probleme mehr und bin voll belastbar, besser als zuvor. Vielleicht wird die Wetterfühligkeit noch besser? Sonst bin ich mit allem sehr zufrieden. Wer noch Probleme hat, muß Geduld aufbringen, es dauert einfach seine Zeit.

Günther W. aus Fischen, Allgäu (04.10.2012): Ich hatte im August 3 Bypassop. Bis jetzt ist soweit in Ordnung, aber wie lange muß ich noch auf dem Rücken liegen. Eine Hand, wo die Geräte angeschlossen waren, ist taub, gefühllos und habe Schmerzen sowie auch am Bein, wo die Vene entfernt wurde. Was kann ich noch unternehmen? Bin 70 Jahre alt. Mit freundlichen Grüßen.

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Jutta D. aus Baiersbronn (29.09.2012): Stehe kurz vor meiner 2. Bypass-OP. Die 1. ist 7 Jahre her, bin sehr enttäuscht darüber, da ich hoffte ,daß diese Bypässe doch ca. 10 bis 15 Jahre halten. Bin jetzt 68 Jahre alt und habe auf Grund meines äußerst schwierigen und schmerzlichen Verlaufes der 1. OP - tierische Angst!

G. S. aus Borgholzhausen (27.09.2012): Hatte schon mal geschrieben hier, als ich kurz vor der OP stand. Nun habe ich es geschafft. 3 Monate später laufe ich jeden Tag 3 Stunden mit Hund durch den Teutoburger Wald bergauf und bergab. Bin von Norddeutschland Großsolt nach Borgholzhausen meinem Geburtsort gezogen und versuche ein neues gesundes Leben zu leben. Es ist alles gut verlaufen. Dank allen Ärzten in der Uni Klinik Kiel.

Armin M. aus Wörnitz (12.09.2012): Am 14.12.2011 habe ich in der Universitätsklinik Würzburg 6 Bypässe bekommen. Nach ca. einem halben Jahr war ich wieder einsatzfähig, auch meinem Hobby - dem Posaunenspiel - kann ich wieder frönen. Mein Dank gilt den Ärzten und dem Personal der Uniklinik Würzburg.

Rolf G. aus Ilsfeld (11.09.2012): Am 25.05.2012 erhielt ich mit 67 Jahren, in der Herzklinik Lahr/Baden 4 Bypässe am schlagenden Herzen, ohne Herz-Lungenmaschine. Die Operation verlief problemlos, bereits nach einer Woche war ich wieder zu Hause. Bin nun nach 3 1/2 Monaten wieder voll einsatzfähig, habe weder Schmerzen noch sonstige Beschwerden. Mein besonderer Dank geht an die Ärzte u. das Personal der MediClin-Herzklinik in Lahr/Baden, die hervorragendes geleistet haben.

Wolfgang T. aus Darmstadt (03.09.2012): Am 11.04.2012 habe ich 5 Bypässe erhalten (Kerckhoff Klinik). Gestern am 02.09.2012 bin ich einen Halbmarathon in 2:10 h gelaufen. Was will man mehr!? Aber gehörige Angst hatte ich vor der OP schon. Aber sie war offensichtlich sinnvoll und zumindest bisher äußerst erfolgreich.

Horst-Bernd R. aus Dortmund (29.08.2012): Wurde am 2.2.2012 am schlagenden Herzen operiert ... Bypass. Im Bergmannsheil Bochum ... alles super gelaufen, gut erholt und top-fit Leitender Arzt: Prof. Justus Strauch, Operateur Dr. Mustafane, Oberarzt. Nochmals vielen Dank. Top gelaufen und an allen anderen nur Mut. Die können das.

Franz D. aus Düsseldorf (25.08.2012): Habe 5/2010 in Uniklinik Düsseldorf 4 Bypässe bekommen, 1 Jahr ging es aufwärts, immer Herzsport, no Rauchen, vorsichtiges Essen, seit 6 Monaten geht es mir schwankend immer schlechter, habe alle möglichen Untersuchungen machen lassen wegen Angst das Bypässe wieder geschlossen, aber kein Ergebnis, meine Angst wird immer größer. Die Tage gehen einigermaßen, die Nächte sind teils grausam, die Aussage meines Hauskardiologen ... ich kann Ihnen nicht mehr helfen.

Mario M. aus Neu Boltenhagen (08.08.2012): Habe selbst, am 02.07.2012 in der Karlsburger Klinik, einen Bypass bekommen. Ca. zwei Tage nach diesem Eingriff befand ich mich wieder auf den Beinen und auf dem Wege der Besserung. Nach dem Aufenthalt in einer Reha-Klinik, habe ich den Ausdauersport für mich neu entdeckt. Da mein Herz nicht geschädigt wurde, werde ich alles daran setzen, dass ich wieder zurück an meinen Arbeitsplatz komme. Möchte mich hier nochmal bei dem Ärzteteam - Klinik Karlsburg für die gute Arbeit und die gute Betreuung bedanken.

M. B. aus der Schweiz (01.08.2012): Wurde am 18.2.2011 im Uni Spital in Zürich operiert. Mit 49 Jahren 3 Bypässe erhalten. Wurde am schlagenden Herzen operiert, d. h. ohne Herz-Lungenmaschine. Alles sehr gut verlaufen, nach 9 Tagen ab in die Reha, war anstrengend, aber wohl der wichtigste Teil der ganzen Sache. Nach 2 Wochen Reha waren bereits wieder kleinere Wanderungen möglich. Was ich bis heute noch nicht ganz losgeworden bin, sind ab und zu auftretende Schmerzen im Schulterbereich, sind wohl durch die bei der OP stark gedehnten Muskeln entstanden. Sportlich bin ich jetzt schon wieder auf einem guten Niveau. Bei meinem Urlaub im Engadin konnte ich am letzten Tag den 3200 Meter hohen Piz Languard besteigen (5 Std., 1000 Höhenmeter). Das war ein riesen Aufsteller. Tönt jetzt alles super, ist es auch, doch ohne Rückschläge ging es auch bei mir nicht. Geduld war nötig. Wer glaubt, dass es vom ersten Tag nach der OP nur aufwärts geht, könnte sich irren. Ich für meinen Teil lebe ohne Einschränkungen sowohl privat als auch im Job.

D. A. aus Köln (28.07.2012): Sehr informativ. Nach einer Bypass-Operation ist nun mal eine Umstellung der Gewohnheiten dringend erforderlich, auch wenn es oftmals schwer fällt.

Hermann T. aus Briedel (08.07.2012): Ich wurde vor 12 Tagen im Brüderkrankenhaus Trier mit 4 Bypässen versorgt. Ich fühle mich superwohl, wenn auch nach Treppensteigen etwas schlapp. Von Schmerzen kann ich fast nicht reden. Nun ja, wenn ich Bäume ausreißen will, merke ich die Wunden schon. Aber jetzt lasse ich es schön langsam angehen und nächste Woche geht es zur Reha. Da hoffe ich, werde ich wieder aufgebaut. Ein großes Lob an das Ärzte- und Pflegerteam des Brüderkrankenhauses. Ich fühlte mich rund um die Uhr sicher und geborgen.

Joachim K. aus Ditfurt Sachsen Anhalt (01.07.2012): Habe 2005 in Coswig 2 mal 2 Bypässe innerhalb von 2 Tagen in 2 Ops bekommen. Hatte in den darauffolgenden Wochen Luftnot und die üblichen Schmerzen im linken Brustbereich. Bin seit über 20 Jahren kein Raucher. Danach hat sich mein allgemeiner Zustand von Monat zu Monat verbessert und ich bin mit dem Ergebnis der Op sehr zufrieden. Gelegentliches Ziehen im linken Brustbereich kommt schon mal vor. Etwa 3 Monate nach der Op habe ich mit Sport angefangen, hauptsächlich mit Radfahren. Bei meinen halbjährlichen Nachuntersuchungen wurden bis heute keine Mängel festgestellt, und das mit 70 Jahren.

Men S. aus Maintal (20.06.2012): Am 15.5.12 in Kerkhoff Klinik Bad Nauheim 4 Bypässe erhalten. Anschließend 3 Wochen Reha(Südpark)Bad Nauheim. Habe keine Schmerzen mehr. Nur ab und zu etwas Luftnot. Es geht mir prima.

Gert W. aus Halle (13.06.2012): Hallo , ich hatte im November eine Bypass-OP (3 Stück ). Die OP und natürlich die weitere Behandlung im Krankenhaus - Uniklinik Kröllwitz - und Reha waren perfekt. Nun hab ich ab und an kurzzeitig etwas "Luftnot" d.h. ich hab das Gefühl, als wenn man nach dem Eintauchen ins Wasser nicht schnell genug die Oberfläche erreicht. Nachdem ich die Möglichkeit hatte, tief bis zum Zwerchfell durch zu atmen, ist wieder alles ok. Ich nehme auch nach Ihrer Info an, dass die Taubheit am unteren Unterschenkel irgendwann vergeht. Die Nachsorge ist durch die Ärzte vorbildlich.

Günter S. aus Großsolt (06.06.2012): Sehr informativ. Danke. Stehe kurz vor einer Bypass OP und habe tierisch Angst.

Joachim S. aus Erding (02.06.2012): Ich lese oft die Kommentare anderer Herzpatienten und muss feststellen, dass es mir mit meinen 5 Bypässen relativ gut geht. Ich habe zwar bei Wetterumschwüngen immer einen tauben Fuß, wo man mir die Venen entnommen hat, aber in der Brust spüre ich so gut wie gar nichts und man ist ja genügsam geworden. Ich bin in der Klinik Augustinum in München operiert worden und kann diese nur sehr empfehlen.

Justin D. aus Walldorf (22.05.2012): Habe im Januar 2009 einen schweren Herzinfarkt erlitten worauf ich ins künstliche Koma gelegt wurde. Währenddessen bekam ich 2 Bypässe nach 9 Tagen wurde ich wieder aufgeweckt und mir ging es überhaupt nicht gut, nach 16 Tagen wurde ich entlassen und nach 10 Tagen ging ich für 3 Wochen zur Reha, die mich wieder aufgepäppelt haben. Leider war ich danach allein zu Hause und mir viel die Decke auf den Kopf. Bei der kleinsten Anstrengung war ich platt und wurde auch wieder zwei Mal ins Krankenhaus gebracht. Hatte Angstzustände und sogar Selbstmordgedanken. Das kann sich kein Mensch vorstellen, wie man sich verändern kann. Vorher war ich selbstsicher fröhlich und ausgelassen. So ging es 1,5. Jeder Arzt sagte mir. Ich darf mich nicht überanstrengen Diabetes 2 kam auch noch dazu eine Bandscheiben-OP und ein Leistenbruch wurde auch noch operiert. Mir blieb nichts erspart, wenn ich nicht so eine gute Frau hätte, die mich wirklich umsorgte, so gut es ging, und ich merkte auch, dass Sie Angst um mich hatte. Ich glaube, ich hätte Schluss gemacht. Dann habe ich einen Tipp von einem Freund bekommen, der von einem sehr guten Arzt behandelt wird auch wegen Herzbeschwerden. Also machte ich einen Termin und dieser Arzt hat mich wieder gerade gebogen. Ich sage hier auch seinen Namen Prof. Dr. Fries in der Schöttler-Klinik in Bad Schönborn. Er hat mir das Leben wieder gegeben. Er riet mir, ich solle ruhig anfangen mit Kraftsport. Das ich bis heute auch tätige und mein Körper bekommt wieder eine Form und die Muskeln wachsen von denen ich nichts mehr hatte.
Oh, mein Alter hatte ich vergessen: Bin 56 Jahre. Jetzt meine Frage wie lange hält ein Bypass und kann ich mein Training, das ich wirklich mit sehr schweren Gewichten betätige auch ausführen? Ist es gut für mich. Auch heute noch bin ich nach einem Treppensteigen mit 5 Kg Gewicht total kaputt. Geht nix. Muß dann 15 Minuten ausruhen. Genauso ist es nach dem Training. Nach ca. 2 Stunden, dann bin ich den ganzen Tag kaputt, aber es macht mir eben Spaß und ich brauche das. So ich mach jetzt mal Schluss.

Gisela T. aus Ensch (17.05.2012): Habe im Februar im Brüderkrankenhaus Trier vier Bypässe bekommen. Reha in Bernkastel 3 Wochen. Habe nur Probleme mit den Narben. Die jucken wie verrückt. Gehe nach drei Monaten wieder voll Arbeiten. Ich bin 63 Jahre alt.

Harry aus Crailsheim (12.05.2012): Ich bin Mitte 40 und habe 2 Bypässe (beide Brustwandarterien) bekommen. Seither habe ich Beschwerden, sobald ich mich bewege. Trotzdem mache ich täglich Sport. Die OP ist jetzt schon 1 Jahr her! Ich mache alles, was mir Spaß macht und gut tut. Leider bin ich sehr wetterfühlig und muß noch diesbezüglich lernen.

Inge H. aus Frammersbach (20.04.2012): Habe vor 7 Wochen 2 Bypässe bekommen und die Schmerzen im Bereich oberer Brustansatz sind noch immer sehr stark. Man muß sich gedulden bis man wieder "voll" hergestellt ist.

Abdi B. aus Offenbach am Main (18.04.2012): Ich bin 57 Jahre alt und wurde notfalloperiert im Uniklinikum Frankfurt. Habe 3 Bypässe erhalten mit einer Vene von meinem rechten Bein. Heute ist 18.04.2012 und ich habe immer noch Taubheitsgefühle in meiner linken Brust und manchmal in der rechten Brust - Ich bin auch Diabetiker und insulinpflichtig. Ich nehme Tabletten ASS100 (1-0-0), Metoprololsuccinat 47.5mg (1-0-0), Insulin (12.8.8+1 Metformin), Pletal (1-0-1). Wie lange kann dieses Problem dauern? Bitte helfen Sie mir für eine Lösung.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Christian G. aus Leipzig (06.04.2012): Habe vor fast einem Jahr eine Dreifach-Bypass-Operation im Herzzentrum der Uniklinik Leipzig erhalten. Noch immer habe ich Schmerzen im linken Brustbereich, Schmerzen an der Stelle, an der die abgetrennten Rippen wieder am Brustbein festgetackert wurden und bin extrem kurzatmig schon bei geringster Belastung. Mein Kardiologe meint, daß sei "noch" normal, ich trainiere 2-mal wöchentlich in einem Fitnessclub nach Anweisung und habe bis jetzt nur noch einen geringen Bruchteil meiner früheren Belastbarkeit zurückgewonnen. Mein ganz normaler Tagesablauf ist mir dadurch komplett unmöglich geworden. Mein kürzester Einkaufsweg (ich lebe allein) ist ca. 500 Meter. In der Regel muß ich auf dieser Strecke zweimal ausruhen und mich auf den Bordstein setzen, ehe ich wieder weitergehen kann. Ist das denn wirklich noch normal, wie mein Kardiologe meint?

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Strauch (02.04.2012): Das Taubheitsgefühl ist bei mir noch 7 Jahre nach Bypass-Op vorhanden

Volker aus Jülich (28.03.2012): Ich habe vor 14 Tagen 3 Bypässe bekommen und habe nun eine Menge Fragen, die hier super beantwortet wurden Dankeeeeeeeeeee ... Bin schließlich erst 43 Jahre und möchte noch lange damit leben.

Klaus-Dieter W. aus Grube/OH (19.03.2012): Ich habe im Januar 12 zwei Bypässe bekommen. Das Taubheitsgefühl in der linken Brustseite habe ich auch noch. Schmerzen sind keine da, sonst geht es mir gut. Die Herz-OP wurde in Bad Segeberg, die Reha in Bad Malente vorgenommen. Ich war mit beiden Kliniken sehr zufrieden. Bad Segeberg liegt in SH. Die Klinik ist sehr zu empfehlen.

Gabriela S. aus Berlin-Tempelhof (08.03.2012): Bei meiner Mutter hatte sich nach der Bypass-OP die Wunde so stark (nach innen eitrig) entzündet, dass sie noch mal geöffnet werden musste. Ihr Zustand hat sich seitdem sehr verschlechtert. Meine Frage: Wie kann solch eine Entzündung entstehen?

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Karl-Heinz J. aus Lippstadt (19.02.2012): Ich stehe kurz vor einer Bypass-Operation und informiere mich natürlich über alles was ich in Erfahrung bringen kann und habe vor allem auf diesen Seiten einiges in Erfahrung bringen können.

Bogdoll aus Frankfurt/Main (23.01.2012): Einfach klasse, wie alles erklärt wird und dazu noch, es versteht jeder.

Uwe S. aus Hamburg (15.12.2011): Im Oktober 2003 wurden mir nach Hinterwand-Infarkt vier Bypässe eingesetzt. Nach rd. einem Jahr wurde bei einer Angiografie festgestellt, dass drei Bypässe vollständig und einer zu 75 % verschlossen waren. Seit dem Infarkt habe ich das Rauchen konsequent eingestellt, der Blutdruck war gut eingestellt, kein Diabetes, Cholesterinwerte sehr niedrig (um die 150 mg), allerdings niedrige HDL-Werte (35), hoher Triglycerid-Wert (340). Therapie: Weiterhin konservative Behandlung. 1 Jahr später (Nov. 2005) Vorhofflimmern - Februar 2006 Einsetzen eines Stent. Bewegungsmangel ist vorhanden, da ich Angst haben muss, dass Stuhl-Inkontinenz eintritt. Alter im Jahr 2003 62 Jahre, Größe 178cm, Gewicht 81 kg. Gewicht aktuell 99,3 kg. Was könnte also die Ursache für die Restenose nach nur 1 Jahr sein?

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Arno S. aus Bad Sooden-Allendorf (09.10.2011): Vor zwei Jahren habe ich eine Zweifach-Bypass-OP im HKZ Rotenburg/Fulda erhalten. Ca. 4 Wochen nach der OP war ich vollständig beschwerdefrei. Ich achte allerdings auf meinen Blutdruck und ernähre mich entsprechend, wobei ich schon mal ein Glas Rotwein trinke. Wichtig ist eine altersgem. Bewegung im Freien und die Einhaltung der vorgegebenen Medikamentierung. Leider vermisse ich Informationen über Verhaltensmaßnahmen nach einer solchen OP.

Joachim Graessner aus Bönningstedt (06.10.2011): Es ist hilfreich, schon einmal Gehörtes schwarz auf weiß zu lesen.

Horst P. aus Eschwege (05.10.2011): Ich habe nach mehr als einem Jahr nach der 3-fach-Bypass-OP immer wieder stechende Schmerzen über dem Herzen, aber auch auf der rechten Seite, vor allem beim Bücken und Schuhe binden und oftmals, wenn ich mich seitlich drehe. Eine Ultraschalluntersuchung am Herzen hat ergeben, dass dennoch alles in Ordnung ist.

Laura P. aus Hagen (01.10.2011): Hallo. Ich bin 19 Jahre alt und habe vor 6 Monaten einen Bypass bekommen. Dazu wurde mir die A. mammaria entnommen. Ich habe immer noch ein Taubheitsgefühl. Und ein Stechen beim Einatmen auf der rechten Brustseite. Die Rippen stehen auch etwas hervor fühlen sich "angeschwollen an" und es besteht eine Treppe es fühlt sich an, als wäre der Brustkorb nicht richtig zusammen gewachsen. Mein Arzt sagte es ist nicht schlimm, ich sollte nochmal wieder kommen zur Kontrolle diesen Monat. Ich mache mir sehr sorgen ... Ist das gefährlich? Meinen Sie ich muss nochmal operiert werden?

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Lothar W. aus Usedom (25.09.2011): Ich finde den Beitrag sehr interessant, da mir mitgeteilt wurde, dass der Brustkorb nicht wieder zusammenwächst und die Stabilität nicht mehr gegeben ist. Nun bin ich eines Anderen belehrt worden und froh. Da ich regelmässig TT spielen gehe, sind die Bewegungen mit dem rechten Arm nicht schädlich.

Anonym (23.09.2011): Der Hinweis ist sehr nützlich, da ich durch eine Herzoperation total verunsichert war. Ich hatte Schmerzen und Druckgefühl im Brustkorb, was natürlich auch durch die Drähte verursacht worden sein könnte. Vielen Dank für den Hinweis!

Nieves de Y. aus Paderborn (22.09.2011): Tausende Dank für Ihren Kommentar, Dr. Beyersdorf. Es war sehr hilfreich! Für uns Herzkranken ist es SEHR WICHTIG, wie Sie betonen, Ausdauerbewegung.

Franz M. aus Grünwald (21.09.2011): Ich kann dem Kommentar des Herrn Prof. Beyersdorf nur zustimmen. Meine Erfahrung ist ähnlich dem des Kommentars.

Bernhard O. aus Issum (20.09.2011): Meine Bypass-Operation liegt 7 Monate zurück und ich habe jetzt erstmals wieder die Sauna und ein Thermalbad besucht. Es ist mir gut bekommen, den Druck im Wasser habe ich allerdings stärker als früher empfunden. Ich hoffe, das ist normal oder?

Wolfgang (20.09.2011): Was kann man selbst tun? Nach einer Bypass-Operation 2005 hatte ich täglich ca. 30 Minuten Ausdauersport (Nordic Walking) betrieben. Es ging mir relativ gut, jedoch hatten sich zwei Bypässe wieder verschlossen. Seither habe ich bei Belastung wieder Durchblutungsstörungen (Angina Pectoris). Da bekam ich den Rat, die Dauer meiner sportlichen Tätigkeit auszuweiten. Heute fahre ich ca. 5 Mal die Woche zwischen 1 und 1 1/2 Stunden Fahrrad oder gehe walken. Immer so schnell wie es gerade geht. Die Leistungsgrenze teste ich täglich aus. Das treibe ich nun schon 3 Jahre so und es geht mir sehr gut. Gemütliches Umherlaufen oder Fahren hilft sicher nicht. Meine Belastbarkeit hat sich seither deutlich verbessert. Ich stehe voll im Berufsleben und kann auch körperliche Arbeit wieder in einem vernünftigen Maß ausüben. Darum ist jedem zu raten - täglich Ausdauertraining - mindestens 1 Stunde.

Michael K. aus Burgbrohl (20.09.2011): Den Antworten kann ich nur zustimmen. Auch bei mir war nach 3 Bypässen diese Ungewißheit vorhanden. Man wird ungeduldig, hat viele Fragen, wie es weiter geht. Hier macht die Auswahl eines guten Kardiologen für die Nachbehandlung einen wesentlichen Teil der Gesundung aus.

P. aus Köln (20.09.2011): Ich hatte Ende März 2010 einen Herzinfarkt und eine anschließende 5-fach-Bypass-OP und habe heute noch ab und an Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust. Besonders sind diese Symptome da, wenn sich das Wetter ändert. Ich habe das Gefühl, dass Herzpatienten nach einer Bypass-OP allein mit ihren Fragen gelassen werden. Zum Thema Herzinfarkt ist viel Lektüre zu finden, aber zum Thema Bypass-OP und vor allen Dingen die Zeit danach gibt es zu wenig Aufklärung.

Anonym (20.09.2011): Nu weiß ich Bescheid! Fazit für mich... noch mehr Sport und das Auto stehen lassen!

A. K. aus Kerkrade/Niederlande (20.09.2011): Ich habe vor 10 Monaten ebenfalls 6 Bypässe aus Brustarterien erhalten. Auch ich habe anfangs Angst gehabt. Im Nachhinein habe ich jedoch festgestellt, dass die Angst unbegründet war. Mittlerweile mache ich das, was ich vorher auch gemacht habe. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ich jetzt Medikamente (Betablocker, Aspirin, Cholesterinsenker, Blutdrucksenker) nehmen muss, wobei bis jetzt noch keine Nebenwirkungen aufgetreten sind.

Peter A. aus Hamburg (19.09.2011): Da ich selbst Betroffener bin, fühle ich mich bestätigt, in dem was ich heute tue. Sport und Bewegung an jedem Tag, es sei denn man fühlt sich nicht. Die körperliche Bewegung führt dazu, dass man sich besser fühlt. Zumindest bei mir war es so. Dann grübelt man auch nicht, sondern lebt wieder mit Freuden. Ärztliche Kontrollen sind natürlich auch wichtig. Wenn der beh. Arzt sie vorschlägt, sollte man sie auch wahrnehmen.

P. aus Hamburg (19.09.2011): Ich hatte 3 Bypässe 2002 bekommen. Fahre fast täglich Fahrrad. Bin in der Herzsportgruppe, lasse mich halbjährlich durch den Kardiologen mit Belastungs-EKG untersuchen, Watt-Werte von 75 auf 175 in den Jahren gesteigert, alle Vierteljahr Blutuntersuchung dmp. Bisher alles i. O. Blutdruck etwas erhöht. Tabletteneinnahme wird geändert.

Bernhard K. aus Wilhelmshaven (19.09.2011): Super!! Seitdem ich Informationen von der Herzstiftung erhalte, lerne ich mit meiner Krankheit umzugehen.

Manfred Kraus aus Geislingen/Steige (19.09.2011): Die Darstellung ist sehr praxisbetont und habsolut hilfreich

Peter Hinz (19.09.2011): Klare und präzise Antworten.

 
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