Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Blutdruck korrekt messen: So vermeiden Sie verfälschte Werte aufgrund von Aufregung

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Blutdruck messen Aufregung

Um brauchbare Blutdruckwerte zu erhalten, ist es oft wichtig nach einem kurzen Abstand eine zweite Messung folgen zu lassen, wie dies von der Herzstiftung immer wieder angemahnt wird. In vielen Fällen führt dies zu deutlich voneinander abweichenden Resultaten. Welche Messung dann gewertet werden sollte und worauf vor dem Messen zu achten ist, können Sie in der folgenden Sprechstunden-Antwort nachlesen, die wir neben weiteren interessanten Sprechstunden-Fragen auch in der Zeitschrift HERZ HEUTE abgedruckt haben.

Die Sprechstunden-Frage im Wortlaut: "Beim Messen meines Blutdrucks bin ich sehr aufgeregt. Ich befürchte, dass der Wert zu hoch sein könnte. Das ist in der Regel dann auch der Fall. Ich habe festgestellt, dass mein Puls vor der Messung und wieder danach mindestens 10 Schläge niedriger ist als während der Messung. Ich weiß nicht, wie ich diese Unruhe, diese Angst bekämpfen soll. Gibt es eine Art Erfahrungswert, wie stark der Blutdruckwert durch die plötzliche Aufregung und die Erhöhung des Pulses ansteigt? Aktuell liegt mein Wert bei ca. 155/80 mmHg. Was kann ich tun?" (Dietmar W., Düsseldorf)

Die Experten-Antwort:

Prof Dieter Klaus
Prof. Dr. med. Dieter Klaus

Besteht beim Blutdruckmessen Er­war­tungs­angst vor zu hohen Werten, sind die Blut­druck­wer­te bei der ersten Messung meist erhöht und bei der zweiten und dritten Messung niedriger.

Eine zweite und eventuell dritte Messung soll erst nach einer 1-minütigen Ruhepause erfolgen. Für die Beurteilung der Werte sind immer die niedrigsten Werte maßgebend. Vor einer Messung müssen die Voraussetzungen eingehalten werden: vor der Messung keinen Kaffee oder Schwarztee trinken, nicht rauchen, 5 Minuten ruhiges und entspanntes Sitzen, Messung vor der Tabletteneinnahme am Morgen, eventuell auch am Abend.

Die Anstiege des Blutdrucks durch Erwartungsangst können bis zu 30 mmHg betragen, die des Pulses bis zu 20 Schläge pro Minute. Das Vermeiden von Erwartungsangst ist schwierig. Wenn Sie über Ihr Blutdruckprofil genaue Auskunft erhalten wollen, würde ich eine 24-Stunden-Blutdruckmessung empfehlen, bei der Erwartungsangst meist nicht mehr auftritt. Sie sollten während der 24 Stunden nicht auf das Gerät schauen, damit die Werte von Ihrer Erwartungsangst nicht beeinflusst werden.

Bei älteren Menschen häufig nur der obere Wert erhöht

Ein Blutdruckwert von 155/80 mmHg ist, falls er unter den oben genannten Ruhebedingungen gemessen wurde, zu hoch. In Ihrem Fall gilt das nur für den systolischen (oberen) Blutdruckwert, der untere (diastolische Wert) ist mit 80 mmHg normal. Nach den Messwerten liegt eine sogenannte isolierte systolische Hypertonie vor, die bei älteren Menschen sehr häufig auftritt, aber ebenso energisch behandelt werden muss wie ein Blutdruck, bei dem in Ruhe sowohl der systolische wie der diastolische Blutdruck über 140 bzw. 90 mmHg erhöht ist. Hinweis: Worauf es im Einzelnen ankommt, wenn nur ein Wert erhöht ist, können Sie im nächsten Herzstiftungs-Newsletter lesen.

TippWenn Sie regelmäßig interessante Fragen aus der Herzstiftungs-Sprechstunde lesen wollen, empfehlen wir Ihnen die Herzstiftungs-Zeitschrift HERZ HEUTE, die Sie als Mitglied 4x pro Jahr frei Haus geliefert bekommen und die neben Experten-Berichten zu neuen Therapien auch immer eine umfangreiche Sprechstunden-Rubrik enthält. ➞ Weitere Infos zur Mitgliedschaft


Die Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Prof. Dr. med. Dieter Klaus, Herzspezialist und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu seinen medizinischen Schwerpunkten zählt u. a. das Thema Bluthochdruck und Herzerkrankungen.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 103 Kommentare zu dieser Sprechstunde

Wilhelm L. aus Stolzenau (26.09.2016): Mein Blutdruck liegt bei 105/50 mit Blutdrucksenker. Kann ich die Tabletten reduzieren? Ich bin 71 Jahre alt.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Jürgen H. aus Ilvesheim (24.09.2016): Guten Tag, ich bin sensibilisiert worden auf Dinge, die ich beim Blutdruckmessen nicht so wichtig gefunden habe. Die aber nach Beachtung offensichtlich in die Messwerte einfließen. Wenn man halt nichts weiß, macht man Fehler. Sie haben geholfen. Freundlichst, Jürgen H.

Karl F. (19.09.2016): Derzeit wird bei mir eine Langzeitblutdruckmessung durchgeführt. Ich bin der Meinung, diese Messung bildet zumindest meinen Alltag mit meinem Blutdruckproblem nicht ab. Begründung: Das Gerät stört mich ganz erheblich, es ist omnipräsent, es schränkt meine Bewegungsfreiheit ein, für jede Messung muss ich meine Tätigkeiten im Büro unterbrechen, ich bin permanent unter Anspannung, kurz: Es geht mir auf die Nerven. Da mein BHD erblich bedingt ist und aufgrund permanenter Anspannung und leichter Erregbarkeit besteht, ist m. E. eine Langzeitmessung für Personen mit meinen Anlagen kaum aussagefähig.

Helmut M. aus Reinheim (30.08.2016): Guten Tag, ich bin 71 Jahre alt, habe Hypertonie, die medikamentös behandelt wird, und möchte mich anlässlich einer Ganztagsmessung mit einer Frage an Sie wenden: Bei den Kontrollmessungen zu Hause wird empfohlen, bis zu drei oder gar fünf Minuten vor der Messung zur Ruhe zu kommen; Sie raten außerdem dazu, eine zweite Messung vorzunehmen, die dann den wirklichen Wert wiedergebe. Wie ist das aber mit den Ganztagsmessungen, bei denen das Gerät einen mit seiner Messung ohne Ruhephase und mitten in irgendeiner Tätigkeit "erwischt"? – keine meditative Vorbereitung, keine zweite Messung! Wenn das Gerät zu summen anfängt, weiß ich schon, dass der Wert hoch sein dürfte und das treibt ihn dann wohl zusätzlich hoch. Ich hatte dann jedenfalls ganz schön hohe Werte, anders als bei meinen in Ruhe vorbereiteten und z. T. nach einer Minute wiederholten eigenen Messungen. Können Sie mir aus dieser Widersprüchlichkeit heraushelfen?
Mit freundlichen Grüßen und Dank im Voraus, Helmut M.

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Melanie J. aus Frankfurt am Main (07.07.2016): Ich habe vermutlich eine verengte Arterie in der rechten Hand, nach einem Autounfall und einem Überfall auf mich. Daher das Kribbeln, denke ich. Super Seite!

Melanie J. aus Frankfurt am Main (06.07.2016): Bei mir ist es andersrum. Erst unter 100, dann knapp 120?

B. aus Friedeburg (13.06.2016): Weil ich genau solche Probleme ebenfalls habe, war der Bericht sehr interessant.

Sabine H. aus München (08.06.2016): Habe es ausprobiert, bei der zweiten Messung ist der systolische Wert jedes Mal um 10 mmHg niedriger. Vielen Dank für Ihre hilfreichen und auch praxisnahen Tipps.

Marion (30.05.2016): Ich bin 49 Jahre alt und habe seit ca. 2 bis 3 Jahren immer wieder Bluthochdruck. Die erste Zeit hatte ich immer ein starkes Brennen entweder in der linken Brusthälfte bis in den Hals, im linken Arm oder links außen an der Brust. Ich nehme jetzt 5‌‍ mg Bisoprolol ein. Aber mein Bluthochdruck ist bei Stress, besonders seelischem Stress, nicht aufzuhalten. Wenn ich mich dann noch richtig aufrege, bekomme ich kaum noch Luft. Bevor ich mich richtig aufgeregt hatte, war der Blutdruck schon bei 197/143, Puls 73. Danach habe ich mich nicht mehr messen getraut und musste mich hinlegen. Er geht zwar immer wieder runter, aber es fehlt nicht viel, und er ist wieder hoch. Besonders der untere Wert macht mir Angst. Beim Arzt ist es immer andersrum, da ist er fast immer normal. Nur beim Belastungs-EKG haut mir der Puls ab. Das muss dann immer abgebrochen werden, weil ich da auch kaum noch Luft bekomme. Heute war er auch schon wieder bei 180/133, Puls 67. Dabei kann ich mich nicht erinnern, dass ich Stress gehabt hätte. Brauche ich ein anderes Medikament? Und ist es normal, dass einem das Atmen so schwerfällt, wenn der Blutdruck so hoch ist?

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Wolfgang O. aus Oberbayern (15.05.2016): Es wäre gut, darüber zu informieren, ob etwas dran ist an der These, man müsse zwischen den Messungen Abstand halten, damit sich die Arterien erholen können. Außerdem habe ich noch keine Arztpraxis erlebt, in der ich 5 Minuten entspannt vor der Messung sitzen konnte. Das bringt die Gefahr, dass der Blutdruck zu hoch ist und man überdosiert wird.

Manfred B. aus Hamburg (15.04.2016): Ich, 64, KHK-betroffen und stentversorgt, bin definitiv auch ein "Opfer" des "Erwartungshochdrucks" oder auch "Weißkitteleffekts". Das bezieht sich bei mir leider auch auf 24-Stunden-Messungen. Dabei ist mir natürlich klar, dass sich eine Hypertonie trotzdem nicht "schönmessen" lässt. Gleichwohl würde ich es begrüßen, wenn auf dem Markt auch für den Privatanwender erschwingliche Geräte zur Langzeitmessung angeboten würden. Dann könnte man die entspannte häusliche Umgebung auch auf diese Messmethode erweitern. Außer den teuren Boso-Geräten scheint hier jedoch nicht viel angeboten zu werden

Dirk R. aus Hüllhorst (24.03.2016): Geht mir auch so, jedes Mal beim Messen alles erhöht, beim 2. Messen ca. 1 bis 2 Minuten später sind die Werte niedriger. Dieser Beitrag beruhigt mich zusätzlich, denn ich habe immer die 2. Messung dokumentiert. Also hab ich mich und meinen Doc doch nicht betuppt.:-)

Marion aus Döbeln (26.02.2016): Zu Hause habe ich seit längerem hohen Blutdruck gemessen, 181/100, ich hatte öfters Herzrasen und einen starken Druck im Kopf. Beim Arzt ist er immer normal, 138. Mein Arzt reagiert aber nicht auf den von mir gemessenen hohen Blutdruck. Am Gerät kann es nicht liegen, denn ich habe auch bei meinem Mann gemessen, und da lag er bei 100/89. Ich habe aber Angst, dass der Blutdruck Schäden verursachen kann, was kann ich tun?

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Maria aus Mönchengladbach (07.02.2016): Mein Blutdruck war bis jetzt immer zu niedrig, und jetzt seit 5 Tagen ist er viel zu hoch, 165 zu 115. Was kann die Ursache sein, weil der Anstieg von jetzt auf gleich kam?

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Volker M. aus Worms (23.01.2016): Die Antwort des Experten ist sehr beruhigend, was sich auch wieder auf die Blutdruckwerte auswirkt. Vielen Dank.

Marion J. aus Friedrichshafen (31.12.2015): Mir geht es ähnlich. Den Hinweis auf eine zweite oder dritte Messung mit dazwischenliegenden Pausen habe ich allerdings noch nicht bekommen. Danke.

J. G. aus Inden (23.11.2015): Genau das ist auch bei mir der Fall. Ganz plötzlich ist seit einigen Wochen der Blutdruck wie ein Jojo. Das heißt: einmal 120-60, dann wieder 155-90. Woher kann das kommen? Habe zur Zeit ein 24-Stunden-Messgerät.

Katrin K. aus Langenhagen (25.10.2015): Guten Abend, ich bin 49 j alt, weiblich. Messe regelmäßig meinen Blutdruck. Stelle Herzklopfen im Ruhezustand fest, auch der untere Wert oft bei 90, 95. Oberer Wert 130, 120. Ist es bedenklich? Oder liegt es an meiner momentanen Lebenssituation mit viel Stress & Aufregung? MfG, Katrin

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Manfred. S. aus Leverkusen (24.10.2015): Das war doch sehr dürftig, habe mehr Info erwartet. Aber vielleicht soll man so zur Mitgliedschaft überzeugt werden.

Anne T. aus Bad Berleburg-Wingeshausen (30.09.2015): Bei mir schwankt der Blutdruck jeden Tag und ich weiß nicht, wie ich ihn in den Griff bekomme. 180/105 morgens. Nehme Olmetec 5 mg, das reicht meistens, sonst nochmal 5 mg. Bei starker körperlicher Arbeit ist er normal. Meine Gedanken sind oft der Grund, bin sehr einsam und oft traurig. Was kann ich machen...

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Branko S. aus Steinächle (25.09.2015): Ihre Information ist sehr hilfreich, herzlichen Dank, B. S.

Wally K. aus MHL (24.08.2015): Also ich messe den Blutdruck gleich morgens - wenn ich aufstehe. Ich hab da so ein Ritual: Aufstehen, zur Toilette gehen, Wiegen, dann in die Küche, 5 min. sitzen und Berichtsheft schreiben, dann Blutdruck beiderseitig messen (rechten und linken Arm), weil diese Werte Aufschluss darüber geben können, ob eventuell ein Schlaganfall naht. Durch die Routine, die ich nun nach Jahren habe, ist die Erwartungsangst nicht mehr da - ich blende sie ganz bewusst aus :-).

S. aus Stuttgart (20.08.2015): Ich verstehe nicht, warum der niedrigste Wert maßgebend sein sollte und nicht der Mittelwert aus 2/3 Einzelwerten. Der Blutdruck wurde doch so gemessen und darf nicht gänzlich unberücksichtigt bleiben. Ich habe das Problem auch. Heute Morgen die ersten 3 Messungen waren: 132/93, 100/80, 108/75.

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K. R. aus Hürth (15.08.2015): Kann ich nur bestätigen, der zweite bzw. dritte Wert ist fast immer viel niedriger.

Marina aus Berlin (10.08.2015): Gerade habe ich bei Youtube ein Video gesehen, wo es heißt, dass zwischen der ersten und zweiten Messung mindestens eine Stunde liegen soll, damit sich die Arterien erholen können.

Nils T. aus Oldenburg (19.07.2015): Die Darstellung entspricht meinen Erfahrungen. Der Aufregungswert liegt beim systolischen Wert bei mir oft um 40 (und mehr) höher als der "Einpendelungswert", das ist der Wert, der schließlich gleichbleibend erreicht wird. Ich nehme deswegen psychotherapeutische Hilfe in Anspruch.

Karl W. aus Schechen (16.07.2015): Sehr geehrte Redaktion, Danke für den Bericht. Ich messe täglich meine Werte, aber bisher laut Ihrem Bericht leider verkehrt, da ich nach dem Frühstück messe, also nach viel Tee und und 5 Tabletten. Das werde ich nun korrigieren. Die übrigen Anmerkungen kann ich bestätigen.
Mit freundlichen Grüßen
Karl W.

Timm (08.04.2015): Ich habe viele Jahre beim Blutspenden einen deutlich hohen Blutdruck (>160/95) gehabt, so dass man mir empfohlen hat, zum Arzt zu gehen. Dabei lagen diese Meßwerte nur an der Situation. Direkt von der Arbeit zum Spendeort. Dort von A nach B und dann nach C zum Arzt ... Stress pur. Vor der Messung KEINE 5 Min Ruhe und KEINE 2. Kontrollmessung ...

B. P. aus Marzahn (02.04.2015): Bei mir ist es auch so. Da mein Blutdruck schwankt und ich vor jeder Messung bereits aufgeregt bin, habe ich auch dieses Problem. Der erste Wert ist viel höher. Ehrlich gesagt bin ich nun etwas beruhigter, dass ich 2-3x messen soll. Auch in der Arztsprechstunde habe ich immer einen sehr hohen Blutdruck. Nur wird dort nie 2x gemessen.

Ohne Namen (24.03.2015): Ich messe immer zweimal und die Werte sind zum Teil weit auseinander, z.B. 173 zu 93 und in der zweiten Messung dann 135 zu 70. Jetzt weiß ich, dass der zweite Wert richtig sein sollte. In der Arztpraxis liegen die Werte auch bei 130 zu 70. Nur wurde mir dieses Problem nicht erklärt.

Christine H. aus Feldatal (08.03.2015): Ich bin 68 Jahre alt und habe einen Blutdruck von 120-63, Puls 71. Ist das normal?

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Ohne Namen (19.01.2015): Das ist ein sehr interessanter Bericht. Ich hatte heute die Erfahrung bei meiner Ärztin gemacht, dass beim ersten Blutdruckmessen die Werte im normalen Bereich waren und die Messung nach der Wartezeit von 2 Stunden dann wieder sehr deutlich höher war. Ohne Aufregung oder ähnlichem. Nun soll ich Ramipril nehmen. Muss das ein Dauerzustand bleiben?

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Peter S. aus Zwickau (15.01.2015): Die geschilderten Symptome wie auch die Fragen zum richtigen Messen kann ich bei mir wiederfinden. Die gegebenen Hinweise und Ratschläge sind für mich deshalb sehr wertvoll.

Erika B. aus Leipzig (09.01.2015): Danke für die Hinweise und Tipps zur Blutdruckmessung. Die gleichen Erfahrungen haben mein Partner und ich auch gemacht. Wir sitzen immer in Erwartungshaltung: Was wird der Blutdruck uns bringen? Nun werden wir Ihre Hinweise beachten und hoffen, dass es nun besser wird.

Wolfgang Z. aus Flensburg (31.12.2014): Ich habe öfters eine isolierte systolische Hypertonie, aber nur wenn ich besorgt oder aufgeregt bin. Ich nehme täglich eine halbe Tablette Enalapril 5mg ein, sonst habe ich meinen Blutdruck im Griff. Ich bin 84 Jahre alt. Liebe Grüße, Wolfgang Z.

Ulrich B. aus Düsseldorf (12.12.2014): Ich habe vor einem Monat einen Stent eingesetzt bekommen. Jetzt beobachte ich meinen Blutdruck häufiger. Ich stellte auch fest, dass zwei oder drei Messungen hintereinander zu unterschiedlichen Werten führen. Da hat mich jetzt Ihr Artikel beruhigt.

Klaus B. aus Eckernförde (13.11.2014): Gleiche Erfahrungen haben sowohl meine Frau als auch ich gemacht. Manche Ärzte/Arzthelfer empfehlen ohnehin, an beiden Armen zu messen.

Roland F. aus Mainz (24.10.2014): Danke für diese Informationen, ich hatte dasselbe Problem. Die zweite Messung ist bei mir oft viel niedriger als die erste, und ich wußte nicht, welche stimmt oder ob sogar das Gerät kaputt ist!

Herbert aus Berlin (24.09.2014): Die Informationen waren für mich sehr wichtig, da auch bei mir der Blutdruckwert oftmals zu hoch ist. Bei der zweiten Messung dann aber im Normbereich liegt. Vielen Dank für diese Info.

Albert R. aus Haßloch (12.06.2014): Ich messe schon seit Monaten nach dieser Empfehlung und kann bestätigen, dass die zweite Messung nach 1 bis 2 Minuten immer niedriger ausfällt. Mit meinen 4 Bypässen messe ich gewöhnlich 3 Mal am Tage.

Josef R. aus Mauerkirchen, Österreich (26.05.2014): Die Infos sind für mich sehr wichtig, weil sie stets auf dem neuesten Stand sind für Herzklappenpatienten ... Meinen Hausarzt zu kontaktieren mit spez. Fragen - ausführlich - fehlt die Zeit. Bin nun seit 2010 mit Herzklappe von Wels dankbar unterwegs in der Natur & der Herzstiftung im Rücken. Es gibt im Kreis Braunau zu wenig Kardiologen.

Daniela F. aus Unterschleissheim (26.05.2014): Ich hatte 2x Vorhofflimmern und habe heute den Blutdruckpass bestellt.

Wolfgang A. aus Salzburg (25.05.2014): Wie wird der Blutdruck bei Contergan/Thalidomid geschädigten Menschen richtig gemessen? Z. B. kurzer Unterarm mit Ellbogen radialer Klumphand. Gefäßstatus nicht klar.

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W. Z. aus Hamm (14.05.2014): Ich messe meinen Blutdruck jetzt nach Ihren Vorgaben.

Jürgen B. aus Berlin (14.05.2014): Die Informationen sind sehr wichtig, da nur wenige Ärzte Auskunft geben. Mit meinem Kardiologen hat es zunächst eine Debatte über meinen Blutdruck gegeben. Unmittelbar im Anschluß hat er den Blutdruck gemessen. Und fand ihn mit 150 zu 75 zu hoch. Also soll ich Medikamente (Ramipril) nehmen. Sofort anschließend erfolgte dann das EKG. Nur über Internet wußte ich. dass bei beiden die Werte verfälscht sind. Hier finde ich eine Bestätigung. Sehr gut!

Willi M. aus Heidelberg (12.05.2014): Die meisten Menschen messen nicht richtig ihren Blutdruck, deshalb kann man nicht oft genug die Prozedur kommunizieren.

Monika und Erwin S. aus Essen (10.05.2014): Da wir die gleichen Probleme haben, sind wir nun etwas beruhigter. Danke

Ohne Namen (09.05.2014): Nach der Morgentoilette messe ich stets mit einem Oberarmmeßgerät meinen Blutdruck, und habe ganz und gar bzw. sehr selten Probleme damit bekommen.

Manfred K. aus Halle/Saale (08.05.2014): Auch aus meiner Erfahrung her kann ich sagen, daß die 5 min. Ruhe vor einer Messung entscheidend sind für ein möglichst objektives Ergebnis. Kleinste Anstrengungen vorher können das Ergebnis total verfälschen. Die Zeit für die Messungen muß einfach mit eingeplant werden, ein "Nebenbei" bringt nichts.

Hans M. aus Bremerhaven (08.05.2014): Ich hatte mich schon lange gefragt, warum mein Blutdruck bei der ersten Messung erhöht war, während er 10 Minuten später wieder im Normalbereich war. Ich wollte schon mein Messgerät neu eichen lassen. Vielen Dank für die Information.

Klaus P. aus Bremen (08.05.2014): Ich danke Ihnen für diesen Tipp. Habe bisher täglich nur einmal meinen Blutdruck gemessen.

Maria R. aus Eich (07.05.2014): Mein Apotheker sagt nur 1 Mal messen. Diese Messung wäre richtig. In der Kur hieß es 3 Mal messen. Ich freue mich sehr, bei Ihnen zu lesen 2-3 Mal messen. Die erste Messung ist immer viel höher als die 2. Vielen Dank. Habe nun keinen Streit mehr mit meinem Mann wegen der 2-3 Messungen.

Klaus L. aus Stadtallendorf (07.05.2014): Ja, so läßt sich auch das "Weißkittelsyndrom" verringern.

Erwin S. aus Rain am Lech (07.05.2014): Für einen Laien sehr verständlich und brauchbar, meine Gattin und ich werden die Messungen nach Ihren Anweisungen ausführen.

K. W. aus Schwedt (06.05.2014): Auch mir passiert es von Zeit zu Zeit noch, dass der zuerst gemessene Wert nicht meinen Vorstellungen entspricht. Mir ist schon klar, warum das dann so ist. 2 - 3 Minuten Entspannungs- und Atemübungen führen danach bei einer zweiten Messung in der Regel zum freundlicheren Ergebnis.

Klaus L. aus Neu-Isenburg (06.05.2014): Nach einer Bypassoperation im Jahre 2012 messe ich meinen Blutdruck täglich morgens und abends zur gleichen Zeit. Nach 5 Ruheminuten beginne ich die Messung am linken Oberarm, 1 Minute später messe ich am rechten Oberarm, dann noch einmal an dem Arm mit der höheren Messung. Diese Messungen rechne ich dann zusammen und teile sie durch 3, um so meinen Blutdruckwert und Pulswert zu erhalten. Dies wurde mir von einem Arzt empfohlen.

Elke H. aus Hamburg (05.05.2014): Danke für den Tipp mit den 2 Messungen. Dadurch bin ich jetzt entspannter beim Messen.

Robert M. aus Kitzingen (05.05.2014): Ich habe bei meinen Messungen Ähnliches festgestellt. 1. Messung hoch, dann nach jeder weiteren Messungen sind die Werte heruntergegangen. Nach der 3. Messung sind die Werte gleich geblieben. Danke

Manfred G. aus Mainz (05.05.2014): Ich habe oft das Problem, wenn der Blutdruck beim Arzt gemessen wird.

Willi P. aus Kelkheim (05.05.2014): Zukünftig werde ich eine zweite Messung durchführen.

Heinz B. aus Nürnberg (05.05.2014): Stelle ich jedesmal bei der Messung fest, erst relativ hoch, nach einer kurzen Pause wieder normal.

Dr. H. P. B. aus Essen (05.05.2014): Ich habe eine chronische Niereninsuffizienz Stadium III bei IgA-Nephropathie (z. Zt. stabil) und eine essentielle Hypertonie. Die korrekte RR-Messung mit mindestens 2 Messungen im Abstand von 1 bis 2 Min. und dann den niedrigeren Wert zu nehmen, war mir nicht bekannt. Danke für diesen Rat!

L. S. aus Düsseldorf (05.05.2014): Ich messe morgens grundsätzlich dreimal meinen Blutdruck.

S. aus Angermünde (05.05.2014): Ich habe 2008 einen Stent eingesetzt bekommen im RMS. Bei der nachfolgenden Reha wurden uns genau diese Voraussetzungen für die Messung genannt. Ich messe den Blutdruck am Oberarm und halte, entsprechend der Vorgabe des Geräteherstellers, 3 Min. zwischen den Messungen ein. Außerdem hatte der Kardiologe 5 - 10 Min. Ruhe vor dem Messen empfohlen, total ruhiges und entspanntes Sitzen und ich führe auch keine Gespräche durch. Selbst Fernsehen oder Internet schalte ich nicht ein, denn das kann schon die Messung beeinträchtigen. Ich sehe aus dem Beitrag von Max W., dass das andere auch so handhaben. Was die Messung beim Arzt anbetrifft, so glaube ich meiner Messung mehr. Beim Arzt sitzt man nicht 5 - 10 Min. in Ruhe vor der Messung und allein der Gang ins Sprechzimmer, die Begrüßung, die Erwartung auf das Ergebnis erhöhen schon den Puls und den Blutdruck.

Siegward C. aus Kronberg / Taunus (05.05.2014): Bei mir ist es umgekehrt. Die erste Messung nach 5 min Ruhe: 127 / 66, Puls 66; zweite Messung nach 2-3 min Ruhe: 136 / 64 Puls 67; dies habe ich schon öfters festgestellt.

Wilhelm aus Lüdinghausen (05.05.2014): Ich messe jeden Morgen vor dem Frühstück an meinem Schreibtisch, auf dem ein Polster liegt, so dass die Messung gemäß Bedienungsanleitung des Herstellers in Herzhöhe immer gleich durchgeführt wird. In entspannter Sitzhaltung starte ich meinen PC und führe die Messung durch. Während des Messvorgangs fährt der PC hoch, so dass ich nach der Messung die von mir erstellte Excel-Tabelle aufrufen kann. Dort trage ich täglich die Messwerte ein: beide Blutdruckwerte und den Puls. Werte ab 130 syst. werden jeweils in 10er Schritten farblich unterlegt, so dass diese Messungen sofort auffallen. Auf eine Seite passen die Werte für 1 Quartal. Wenn ich zum Hausarzt gehe, nehme ich den Ausdruck für das laufende Quartal mit, so dass der Arzt sich sofort ein Bild machen und ggf. Auffälligkeiten entdecken kann.

Ilse aus Mülheim (05.05.2014): Dieses von Ihnen geschilderte Darstellung der Blutdruckmessungen habe ich auch festgestellt. Aber jetzt weiß ich noch etwas, Patienten mit etwas dickeren Oberarmen brauchen eine größere Manschette!!! Verordnung der Blutdrucksenker erfolgte immer nach Messung mit "Normalmanschette" ... Was man alles wissen muss, um nicht in der Medikamenten-Orgel zu viel gedreht zu werden ...

Axel S. (05.05.2014): Das trifft genau mein Problem, das ich durch zweimaliges Messen im Abstand von einer Minute auch gut in den Griff bekommen habe.

Eckehardt K. aus Augsburg (04.05.2014): Ja sehr hilfreich, ich habe auch das Problem mit der Aufregung, aber in der Regel komme ich damit zurecht, vor einem Jahr hatte ich gesundheitlich ein Problem und kam auf 170 - 180 nach einem 1/4 Jahr hatte ich alles im Griff und habe auch die Tabletten dann abgesetzt. Jetzt alles Oky. Zur Sicherheit messe ich jeden Tag.

Gerhard aus Riegelsberg (04.05.2014): Ich wende einen Trick an, mit dem ich die Erwartungsangst eliminiere. Nachdem ich die Manschette angelegt habe und bequem sitze, lese ich einen belanglosen Text und während des Lesens messe ich ohne auf den Messvorgang zu achten und lese weiter. Dennoch ist die zweite Messung meistens geringfügig tiefer.

Sabine G. aus Remscheid (04.05.2014): Ich finde, dass es voll zutrifft, wenn ich 3x messe, habe ich 3 verschiedene Werte und die gehen immer mehr runter. Das weiß ich jetzt und mache es auch so. Vielen Dank

Michael - Johannes S. aus Woldert Westerwald (04.05.2014): Ja, es war sehr hilfreich, denn ich hatte letztes Jahr auf dem 03. und 04.11.2013 einen doppelten Herzinfarkt erlitten zu Hause, und für mich stand sehr viel auf dem Spiel. Es kam so plötzlich und ich wußte selbst nicht, dass es Ernst war, nur mit einigen Gesprächen mit den Ärzten wurde mir vieles klar. Da bin ich auch vielen sehr dankbar, dass sie mir geholfen haben und auch zugehört haben.

Max W. aus Glion sur Montreux, Schweiz (04.05.2014): Ich messe den Blutdruck erst nach 5 - 10 minütiger absoluter Ruhe in immer gleicher Körperhaltung (sitzend). Kein Fernsehen, keine Zeitung, kein Gespräch. Die Informationen der Herzstiftung durch Ihre Zeitschrift HERZ HEUTE und dem >www.herzstiftung.de< sind einzigartig und für Herzkranke - wie z. B. ich selbst - von grosser Hilfe, um seine Krankheit und Beschwerden besser zu verstehen und sind motivierend dagegen auch etwas Gescheites zu tun.
Vielen Dank
M. W.

Ute K. aus Hagen (04.05.2014): Wer kennt es nicht: das "Weißkittelsyndrom" :) Auch bei mir liegen zwischen Arzt- und Selbstmessung manchmal Welten. Dennoch sollte man die Ernsthaftigkeit einer Hypertonie nicht unterschätzen. Ich bewege mich immer zwischen 135:85 Selbstmessung und 145:100 Arztmessung. 1. Messung zuhause: 140:98, 2. Messung zuhause: 138:92, 3. Messung zuhause: 132:85! Tja, ist das nun o.k.?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

M. aus Hürth (04.05.2014): Wenn ich beim Arzt bin und der Blutdruck gemessen wird, werden die im Artikel beschriebenen Vorgaben nie eingehalten. Es wird aber anhand der vor Ort gemessenen Werte über die Medikamentendosierung entschieden. Eigenartig; finde ich.

Hannelore P. aus Berlin (04.05.2014): Weil es oft vorkommt, daß die Werte ängstlich erwartet und dann zu hoch sind. Mit längerem Abstand und in Ruhe ist dann erst Objektivität gegeben.

Michael K. aus Berlin (04.05.2014): Nach dem mein Gerät immer niederiger als die Messung beim Arzt war (und ich dachte, mein Gerät taugt nichts oder geht falsch), habe ich mir ein zweites Gerät gekauft. Jetzt bekomme ich DREI unterschiedliche Ergebnisse bis zu 20 Punkte und weiß immer noch nicht welchem Gerät ich glauben soll. Aber ich werde jetzt mal den Vorschlag der Zweit- und Dritt-Messung nach 5 Minuten Ruhepause ausbrobieren. Allerdings glaube ich meinen Geräten mehr, denn beim Arzt gehts immer Husch-husch und unter Stress (und ein ZWEITES Messen nach einer Ruhepause ist dort ohnehin ein Ding der Unmöglichkeit).

Wilfried P. aus Adelsdorf (04.05.2014): Es wird meist immer nur über den Blutdruck geredet. Ich habe gelernt, dass die Herzfrequenz (Puls) fast noch wichtiger ist, weil sie Auskunft für die Dauerbelastung des Herzens gibt (wie die zu hohen Drehzahlen bei einem Motor).

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Siegbert Holderried aus Frankfurt am Main (04.05.2014): Es besteht der Eindruck, dass die Blutdruckmessgeräte nicht zuverlässig arbeiten. Welches Messgerät hat die geringsten Toleranzen?

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Ohne Namen aus Berlin (04.05.2014): Diese Erfahrung habe ich ebenfalls gemacht; Aufregung - Messwerte zu hoch :-( ca. 5-8 min. warten* und Werte in Ordnung *(Ablenkung kann der TV oder ein Buch sehr unterstützen). Hilft mir fast immer :-))

Ralf D. aus Duisburg (04.05.2014): Dieses Thema ist hochinteressant, da ja der gemessene Wert dem Arzt als Basis für seine Diagnose und damit letztendlich auch die Dosierung des Bluthochdruckmedikamentes bestimmt. Meines Erachtens sollte diesem Thema viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Christian S. aus Ortenberg (04.05.2014): Ich messe den Blutdruck je Stunde von 05.30 bis 24.00 Uhr und bekomme eine schöne Hoch-Tief-Kurve. Das ist normal, denn morgens in der Früh, wenn der Organismus anspringt, sind die Blutdruckwerte hoch und haben während der Messungen einen Hoch- und Runter-Verlauf, bis gegen 21.00 wieder hoch. Weder morgens um 5.00 noch abends um 21.00 kann ich bei einem Arzt messen. Gegen 08.00 ist beim Arzt der Werte noch hoch, also bin ich krank. Mittags ist er ok, also bin ich gesund. Was denn jetzt? Meine Werte mit 63 und sehr sportlich, schwanken von 160/90 um 05.30 bis runter 116/78 über Mittag bis 150/80 gegen 21.00. Im Mittel ist somit der Wert ok. Kein Arzt sagt oder zeigt einem diesen Kurvenverlauf und sagt einem, dass diese Blutdruckspitzen immer mit einer körperlichen Aktivität zusammenhängen und dadurch in der Messphase der Ruhe tiefere Werte anzeigen, weil die Arterien durch die Aktivität und des erhöhte Herzzeitvolumen geweitet sind, und eine Zeit lang so bleiben. Der Blutdruck ist weitaus komplizierter, als uns hier und anderswo mit einfachen Worten erklärt wird. Der Blutdruck hängt unmittelbar mit dem Herzzeitvolumen und dem Durchflussquerschnitt der Arterien zusammen. Dazu kommen noch einige biochemische Reaktionen, die ständig im Körper ablaufen. Und es macht einen Unterschied, ob eine Frau mit 55 kg oder 120 kg eine Messung vornimmt, ein Mann mit 70 kg, 170 cm groß oder 100 kg und 190 cm groß und natürlich das Alter. Das alles kann nicht mit einem Normwert 120/80 betoniert werden, über dem alle Menschen krank sind und behandelt werden müssen. Alle diese Dinge muss ich mir als Patient, so ich denn einer bin, selbst zusammensuchen. Trotz Arzt und Herzstiftung. Vielleicht können Sie mal eine solche aufklärende Erläuterung bringen.

Hans W. W. aus Münster (04.05.2014): Ich messe den Blutdruck stets einmal auf der linken Armseite und dann nach kurzer Verweilpause nochmals auf der rechten Seite, meist eine kleine Differenz im ersten Bereich, nicht im 2. Bereich des niedrigeren Wertes.
Kann aber auch bestätigen, dass bei nur linksseitiger Weise die erste und 2. Messung differiert.
M f G

T. aus Wien (04.05.2014): Klug erklärt, einfühlsam, verständlich, und doch auf die Dringlichkeit einer Behandlung bei diesem Patienten hinweisend. Bravo, gut gemacht!

Günther T. (04.05.2014): Bei mir war der 3. Wert auch immer niedriger als der erste - jetzt weiß ich, dass es korrekt ist, zweimal/dreimal zu messen, und nicht ein "Messen, bis mir der Wert gefällt".

Ingo W. aus Gera (04.05.2014): Sehr informativ.

L. aus Senden (04.05.2014): Meine Erfahrung: Besteht Unsicherheit bei einem grenzwertigen Blutdruck, sollte man selber mit regelmäßigen Messungen über eine Woche lang ein Profil anlegen. Morgens den Aufwachblutdruck, mittags und abends (nicht nach TV) möglich zu gleichen Zeiten in Ruhephase messen. Mit diesen Ergebnissen zum Arzt gehen. Nach meiner Erfahrungen erhöht auch das ständige Aufpumpen des elektronischen Langzeitmeßgerätes - besonders nachts - den ermittelten Durchschnittswert.

Frank P. aus Hamburg (04.05.2014): Die Erläuterung kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Karl F. aus Esens-Bensersiel (04.05.2014): Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht und messe auch im Abstand von 2 bis 3 Minuten zum zweiten Mal. Habe dann auch genauere Werte.

Salvatore O. aus Altötting (04.05.2014): Die richtige Blutdruckmessung fand ich sehr interessant. Vielen Dank! Ich habe nämlich die gleiche Erfahrung gemacht. Die erste Messung ist immer höher als die zweite oder dritte Messung. Ferner glaube ich auch, dass ein positives Denken vor oder während der Messung, den Blutdruck-Wert ebenfalls beeinflusst.

Helmut W. aus Bad Fallingbostel (04.05.2014): Beim Arzt wir immer sofort nach Ankunft gemessen, 155:85, zu Hause habe ich viel niedriger Werte, 130:65. Ich habe dann die Blutdrucktabletten abgesetzt. Jetzt Durchschnitt 140:70.

Bernhard M. aus Bünde (04.05.2014): Ich habe bisher meine erste Messung erst immer nach dem Frühstück durchgeführt - zum Frühstück trinke ich 2 Tassen Tee - dann die Tabletten eingenommen und eine Stunde später eine erneute Messung. Ich werde aufgrund dieses Berichtes meine erste Messung nach dem Aufstehen durchführen. Danke.

Edwin O. aus Oberaurach (04.05.2014): Ich habe das Problem, wenn ich beim Arzt bin und dieser mir den Blutdruck misst, der Blutdruck ständig zu hoch ist.

Karl Heinz D. aus Meerbusch (04.05.2014): Die Beispiele machen alles viel klarer, aber gilt das auch alles, wenn ich den höhen Blutdruck mit Medikamenten in Griff halte?

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Gerhard G. aus Lutherstadt Eisleben (04.05.2014): Ein großes Dankeschön sende ich an medmobil, durch ihre Arbeit mit meinen Blutdruckwerten erhalte ich monatlich die Auswertung und Verhaltenshinweise. Sie überwachen die Einstellung meines Blutdrucks.

Hermann N. aus Leverkusen (04.05.2014): Die Messung beim Arzt ist für mich auch nicht befriedigend. Ich selbst messe nach der Mittagsruhe und siehe da, 130 zu 70. Damit bin ich zufrieden. Das habe ich meinem Arzt gesagt, und der ist auch zufrieden.

Ohne Namen (04.05.2014): In der Regel ist der 2. Wert niedriger, aber ab und zu gibt die zweite Messung einen höheren Wert als die erste. Die Werte sind unter Medikation (mit sehr wenigen Ausnahmen) unter 140 und 90.

Uwe F. aus Laatzen (04.05.2014): Ist bei mir beim Messen auch so. Schon beim Anlegen der Manschette merke ich, dass der Blutdruck aus Angst ansteigt. Folgemessungen teilweise deutlich niedriger.

Barbara S. aus Bonn (04.05.2014): Bei den unterschiedlichen Werten bei zwei Messungen war mir nie klar, welcher denn nun zutreffend ist oder ob ein Mittelwert errechnet werden muss. Nun ist diese Unklarheit auch ausgeräumt. Danke dafür.

Siegmar S. aus Bonn (02.05.2014): Ihr Aufsatz hat die Frage, die mich seit Tagen beschäftigte, hilfreich beantwortet. Danke

Karl L. aus Neuendettelsau (02.05.2014): Ich tue mir etwas schwer die Hemmschwelle zu überwinden und den gestrengen Kardiologen zu bitten eine zweite Messung durchzuführen. Ich nehme an, bei Privatpatienten müsste er das nicht umsonst tun.

Maximilian H. aus München (02.05.2014): Die 5-minütige Ruhepause ist sehr wichtig, wird aber von manchen Ärzten ignoriert. Manche führen sogar während der Messung ein Gespräch fort. Regelmäßige Langzeit-Messung trägt dazu bei, Erwartungs-Aufregung zu relativieren.

Angelika B. aus E - Cervera del maestre (02.05.2014): Danke für die Info, super erklärt: Brauche mich jetzt nicht mehr verrückt zu machen bzgl. der Erwartungsangst.

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