Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

Blutdruck auf natürliche Weise senken: Welche Erfolge bringt das Trinken von Aroniasaft?

Bislang ➞ 69 Kommentare zu dieser Sprechstunde

Aroniasaft

Fast immer kommen zur Blutdrucksenkung auch natürliche Maßnahmen in Frage. Welche der vielen Möglichkeiten dabei tatsächlich zu empfehlen sind und inwieweit dazu auch Aroniasaft zählt, erläutert die folgende Experten-Antwort, die Sie neben weiteren interessanten Fragen möglicherweise schon in der Sprechstunden-Rubrik von HERZ HEUTE gelesen haben. (Die Zeitschrift geht Herzstiftungs-Mitgliedern automatisch 4x pro Jahr frei Haus zu.)

Die Sprechstunden-Frage im Wortlaut: "Ich habe erhöhten Blutdruck, nehme auch Medikamente. Ich will aber den Blutdruck natürlich senken und habe gelesen, dass Aroniasaft helfen soll. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?" (Anna-Maria M., Hösbach)

Die Experten-Antwort:

Prof Dieter Klaus
Prof. Dr. med. Dieter Klaus

Aroniasaft wird aus der vorwiegend in Osteuropa angebauten Apfelbeere hergestellt und zur Verbesserung seines Geschmacks mit anderen Säften vermischt angeboten.

Die Aroniabeeren enthalten reichlich sogenannte Flavonoide. Das sind Substanzen, die freie Radikale neutralisieren und damit u. a. Zellschäden verhindern. Diese Flavonoide sind auch in anderen Beeren enthalten, so z. B. in Heidelbeeren und auch reichlich in Cranberries, den großen Preiselbeeren aus den USA.

Was die Werbeversprechungen von Firmen angeht, die Aroniasaft vertreiben, kann man teilweise den Eindruck bekommen, dass Aroniasaft gegen so ziemlich alle Krankheiten auf der Welt helfen soll – angefangen bei Darmkrebs über Arteriosklerose bis zu Blasenleiden und auch gegen vorzeitiges Altern soll Aroniaextrakt angeblich hilfreich sein. Bei einer solch langen Liste muss man natürlich erhebliche Zweifel an einer so weitreichenden Wirkung anmelden.

Studien zu Aroniasaft bei Bluthochdruck?

Mir selbst sind zur Einnahme von Aroniasaft bei Bluthochdruck keine positiven Erfahrungen bekannt. Auch gibt es dazu bei Hochdruckkranken keine größeren wissenschaftlichen Studien und die sonstigen Berichte sind zum Teil völlig unzureichend, um eine entsprechende Empfehlung für Aroniasaft auszusprechen. Bei einer älteren Untersuchung aus der ehemaligen Sowjetunion wird z. B. nur ganz allgemein von Blutdrucksenkungen beim Einsatz von Aroniasaft berichtet, ohne dass genauere Angaben über die Zahl der Patienten oder die Dauer der Anwendung gemacht werden.

Fazit: Aroniasaft können Sie wohl einnehmen. Ich würde aber keinesfalls darauf vertrauen, dass dadurch der Blutdruck gesenkt wird. Stattdessen empfehle ich bei einem neu diagnostizierten Bluthochdruck das folgende bewährte Vorgehen*: Versuchen Sie die Werte zunächst mit nicht-medikamentösen Maßnahmen zu senken. Zu den anerkannten Maßnahmen gehören dabei Gewichtsabnahme bei Übergewicht, Steigerung der körperlichen Aktivität, kochsalzbeschränkte Ernährung, wenig oder kein Alkohol und Vermeidung von schädlichem Stress.

*in Absprache mit dem behandelnden Arzt und
in Abhängigkeit von der Gesamtsituation

Die Steigerung der körperlichen Aktivität können Sie z. B. durch täglich 30-45 Minuten straffes Gehen erreichen. Für eine kochsalzbeschränkte Kost ist wichtig: kein Zusalzen bei der Zubereitung der Speisen in der Küche und beim Essen, keine Pökel- und Räucherwaren, Zurückhaltung mit Wurst und Käse.

Wichtig: Haben Sie mit diesen Maßnahmen nach 6-8 Wochen keinen ausreichenden Erfolg, sollte eine Behandlung mit Medikamenten begonnen werden, um Folgeschäden an den Blutgefäßen zu vermeiden. Andersherum gilt: Alle, die bereits Blutdruck-Mittel einnehmen, können mit den nicht-medikamentösen Maßnahmen oft erreichen, dass sich von ärztlicher Seite die Menge der Medikamente reduzieren lässt und weniger Nebenwirkungen in Kauf genommen werden müssen.

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Sonderband-BluthochdruckTipp: Worauf Betroffene bei erhöhtem Blutdruck achten müssen, erläutert der umfangreiche ➞ Herzstiftungs-Sonderband zum Thema Bluthochdruck (z. B. wie tief der Druck in welchem Alter gesenkt werden sollte, was man über die Nebenwirkungen von Blutdruck-Medikamenten wissen muss oder wie sich die Werte mit der Ernährung senken lassen).

Professor Dr. med. Dieter Klaus

Diese Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Prof. Dr. med. Dieter Klaus, Herzspezialist und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu seinen medizinischen Schwerpunkten zählt u. a. das Thema Bluthochdruck und Herzerkrankungen.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 69 Kommentare zu dieser Sprechstunde

Sabine K.-L. aus Hagen a.T.W. (19.01.2017): Ich verkaufe täglich im Reformhaus Aroniasaft und habe tatsächlich von einigen Kunden positive Rückmeldungen erhalten. Dabei wurde der Saft meist längere Zeit, ca. 3 Monate eingenommen. Sicher hilft er nicht bei jedem. Ich persönlich kann ihn nicht vertragen, mir und auch meiner Kollegin wird leicht schwindelig bei einer Dosis von 250 ml. Das zeigt, dass er auf jeden Fall eine Wirkung hat.

Ulla G. aus Berlin (05.12.2016): Vielen Dank für den Hinweis bzgl. des Aroniasaftes. Auch wenn man es nicht will, aber man fällt doch trotzdem des öfteren auf Werbeversprechen herein.

Brigitte aus Rüsselsheim (04.12.2016): Es war zu erwarten, dass die Antwort so ausfällt. Denn man versucht immer wieder, mit Krankheit Geld zu machen. Da ist jedes Mittel Recht. Und die Kranken hoffen, dass es Wundermittel gibt.

G. aus Lenting (15.11.2016): Ich trinke zwar nicht den Aroniasaft, dafür aber die Trinkampulle 25 ml 1 x pro Tag "CH-Alpha". Zuerst hieß es mind. 1-2 Jahre, um einen Erfolg zu haben. Ich habe 2 Jahre durchgehend 1 Fläschchen morgens getrunken und meine Gelenkschmerzen hatten sich sehr gebessert. Dann 1 Jahr Pause und es ging kurz darauf wieder mit den Rückenschmerzen los. Seit April 2016 trinke ich wieder täglich ein CH-Alpha (nur in der Apotheke bzw. Versandapotheke) erhältlich und ich fühle mich wieder wohl. Habe Osteoporose und 2003 einen Schlafanfall mit Wortfindungsstörung.

Wolli aus Brodorf (11.11.2016): Ich habe einen gut eingestellten Blutdruck 130/70 (medikamentös). Ich nehme seit 2 Jahren luvos-Heilerde und mixe mir einen Saft aus Knoblauch-Zitrone-Kurkuma-schwarzer Pfeffer und Ingwer. Das mache ich, um meinen Cholesterinspiegel zu senken und Entzündungen vorzubeugen. Ich habe einen Stent und hatte einen zu hohen Cholesterinspiegel. Kann ich auch ohne Medikamente meinen Blutdruck mit o.g. Mitteln einhalten? Danke.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Erika W. aus Rinyaujlak (02.11.2016): Ich kann das alles bestätigen. Ich bin Mitglied bei der Deutschen Herzstiftung. Und ich finde die Ratschläge sehr gut und leicht nachvollziehbar! Danke!

P. aus Ahrensfelde (01.11.2016): Herzlichen Dank für die detaillierten und verständlichen Informationen.

Marina E. aus Edermünde (03.10.2016): Positive Erfahrung mit Rohkakao, Guarana und Ginkgo biloba als Kombipräparat.

Hannelore M. aus Osnabrück (03.09.2016): Gesunde Ernährung, gesunde Öle (Leinsamenöl, kalt gepresstes Olivenöl), mediterrane Kost, salzarm kochen, Gewichtsabnahme und 2 x Sport die Woche – das hilft!

Manfred M. aus Müllheim (26.06.2016): Die Industrie versteht es, mit solchen Angeboten Geschäfte zu machen, weshalb es meines Erachtens wenig Sinn hat, diese Artikel zu kaufen.

Dr. med. G. Kiesel aus Issing (25.05.2016): Ich bin erstaunt, dass bei den Allgemeinmaßnahmen zur Blutdrucksenkung das Rauchen nicht erwähnt wird.

Antwort der Deutschen Herzstiftung:
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zum Thema Rauchen und Bluthochdruck schreibt Herr Prof. Dr. med. Dieter Klaus Folgendes:

"Nach dem Rauchen einer Zigarette steigt der systolische Blutdruck für 15-30 Minuten um 5-10 mmHg an, der diastolische Blutdruck etwas geringer. Beim Kettenrauchen (mehr als 20 Zigaretten am Tag) kann es durch die wiederholten Blutdrucksteigerungen zu einer Erhöhung des durchschnittlichen Blutdrucks um bis zu 10 mmHg kommen, die zur Entwicklung eines bleibenden Hochdrucks beitragen."

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Deutsche Herzstiftung

Alois aus St. Georgen (15.05.2016): Sg Hr. Prof. Klaus, ich fand ihre Ausführung sehr hilfreich, danke.

Maximilian M. aus Berlin (14.05.2016): Nehme bisher nur Tabletten, bin Patient seit 1998.

Heinz G. aus München (13.05.2016): Der wichtigste Blutdrucksenker ist für mich der Knoblauch. Ich meide Medikamente wenn möglich, sie können alle Nebenwirkungen haben. Gruß H. G.

Christina aus Mühlhausen (18.04.2016): Danke für diese Info. Ich bin grundsätzlich skeptisch solchen Versprechungen gegenüber. Aber es sollte ein jeder für sich selbst prüfen. Es kann durchaus sein, dass es Leute gibt, bei denen es hilft.

Fritz H. aus Pfedelbach (19.03.2016): Ich kämpfe schon ewig mit Bluthochdruck, Cholesterin und einer vergrößerten Aorta. Als ich dann mit 64 in Rente ging, nach einem langen Leben als Koch und Metzger, habe ich mir vorgenommen, mein ganzes Leben zu ändern. So habe ich 15 Kg abgenommen, kein Alkohol mehr. Nur meinen Garten, die Natur hat mir dann gezeigt, was es alles so Gesundes an Beeren und Kräutern gibt, so gehe ich in der Beeren- & Kräuterzeit hinaus und sammle. Bin medikamentenmäßig super eingestellt und fühle mich top und fit. Mein Motto: Von jedem ein „Bisschen“.

G. aus Oberndorf (14.03.2016): Ich nehme Entwässerungsmedikamente gegen Bluthochdruck, muss aber, sobald ich liege/schlafe zum WC, Harn ablassen. Egal, ob ich das Medikament am Abend nehme oder früh. Alle Untersuchungen sind negativ. Der Blutdruck ist dadurch niedrig und damit bin ich sehr zufrieden, aber müde auch. Frage: Was oder wie kann man das lösen? Danke.

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Martina T. aus Würzburg (03.03.2016): Sehr gut erklärt.

Stefan R. aus Wien (21.02.2016): Habe selber einen Saft gemacht – Früchte +  Alkohol – nun weiß ich nicht die tägliche Einnahme-Menge! Ich versuche es mit einem Teelöffel.

Bernd O. (21.01.2016): Alles, was Herr Dr. Klaus bereits dazu geäußert hat, ist korrekt. Es soll niemand den kommerziell geprägten Interessen folgen. Gruß, Bernd

Margot E. aus Wiesbaden (11.01.2016): Guten Abend! Ich habe nur eine kurze Frage, die mir jedoch vor der Einnahme von Aronia-Saft wichtig ist. Ich bin seit knapp 11 Jahren transplantiert (Niere und Pankreas). Daher habe ich ein geschwächtes Immunsystem. Gerne würde ich zu meinen vielen Medikamenten auch etwas Gutes für meinen Körper tun. Können Sie mir da den Aronia-Saft empfehlen? Vielen Dank!

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C. A. aus Konstanz (11.01.2016): Ich nehme Aroniasaft, habe aber noch nicht gemerkt, dass mein Blutdruck weniger wurde. Habe jetzt Vorhofflimmern und die 2. Ablation und kein Erfolg, was soll ich tun?

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F. M. aus Eichsfeld (20.12.2015): Wichtig ist, dass jeder für sich seinen Weg findet. Das Gesundheitswesen ist in Deutschland sehr lobbyistisch durch die Pharmaindustrie beeinflusst. Ich selbst nehme seit ca. 5 Jahren verschiedene Naturheilmittel gegen verschiedenste Leiden und mir geht es sehr gut dabei. Bei schulmedizinischen Maßnahmen fehlt manchmal der ganzheitliche Blick für die verschiedensten Erkrankungen, und es werden oftmals nur die Symptome bekämpft. Und genau dieser Aspekt kann den Kranken letztendlich noch kränker machen. Also ich plädiere ganz klar fürs Ausprobieren, schlimmer als sämtliche Chemiekeulen kann es nicht sein! Ich denke, die Natur stellt uns immer für jede Erkrankung ein Gegenmittel bereit!

Bernd P. aus Groß Köris (24.11.2015): Mein Schwager nimmt seit ca. 1 Jahr Aroniasaft und verzichtet seit mehreren Monaten auf Medikamente zur Blutdrucksenkung. Er scheint damit Erfolg zu haben.

B. W. aus Bremen (13.11.2015): Wieder mal nur große Versprechungen ohne Nutzen, um Geld mit der Angst der Patienten zu verdienen.

Anni aus Essen (06.11.2015): Eine Anfrage, ist Aronia-Beeren-Saft verträglich mit ASS 100 oder wird durch Aronia-Beeren-Saft zusätzlich das Blut verdünnt?

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Nurlia B. aus Aachen (30.10.2015): Vielen Dank. Ich habe etwas gelernt.

Rolf S. aus Raubling (29.10.2015): Ich denke, dass es für Behandlungen mit natürlichen Stoffen keine Studien gibt, da die Pharmaindustrie dabei nichts verdient. Studien werden in der Regel von diesen durchgeführt oder zumindest mitfinanziert. Wer zahlt, schafft an!

Ranka L. aus Kaarst (28.09.2015): Vielen Dank! Die Information hat mir viel geholfen und aufgeklärt.

Jan S. (07.09.2015): Aroniasaft hat positive Auswirkungen! Neben mehr aktiver Bewegung habe ich seit Frühjahr auch meine Ernährung umgestellt, in dem ich weitgehend auf Zucker und übersüßte Fertigprodukte wie Früchtejoghurt sowie auf Wurst verzichte (am Wochenende gönne ich mir jedoch noch Kuchen). Dazu trinke ich seit 3 Monaten jeden Tag etwa 100 g Aroniasaft. Sonst habe ich meine Ernährung wie gehabt beibehalten.
Ergebnis: Bis zum Frühjahr dieses Jahres habe ich noch etwa 82 bis 83 kg gewogen und nahm neben 1 x täglich Candecor comp. 32/25 mg/g auch noch 1 x Amlodipin 5 mg blutdrucksenkende Medikamente ein. Mittlerweile wiege ich nur noch zwischen 74 und 75 kg. Durch die Gewichtsreduzierung kann ich mit Absprache meines behandelnden Arztes seit ein paar Monaten auf die Einnahme von Amlodipin 5 mg ganz verzichten. Mein Blutdruck, den ich fast jeden Tag selbst messe, ist manchmal sogar unter 120/80. Dazu konnte ich auch noch meinen Zuckerlangzeitwert von 6,0 auf 5,5 senken und somit dem Diabetes Typ 2 vorbeugen.
Ich bin überzeugt, dass zu diesem positiven Ergebnis auch der Aroniasaft mit eine Rolle spielt, dessen Substanzen die freien Radikale neutralisiert, und der somit neben meinen anderen Maßnahmen die Gewichtsreduzierung unterstützt und somit auch den Blutdruck sowie den Zuckerlangzeitwert positiv beeinflusst. Auf die teilweise unsinnigen Werbeversprechungen schaue ich schon gar nicht, sondern lese dazu aufmerksam die Forschungsberichte. Für überteure Medikamente, die wir teilweise auch noch selbst bezahlen müssen und die oft auch keine positive Wirkung zeigen, geben wir eine Menge Geld aus, da halte ich den Aroniasaft für weitaus günstiger und wirkungsvoller, dazu hat er auch keine Nebenwirkungen, wenn man diesen nicht im Übermaß zum Durstlöschen trinkt.

Detlef aus Weinheim (06.09.2015): Ich nehme seit einiger Zeit das tibetanische Padma. Trotz Diabestes 2 war mein Blutdruck bei den letzten zwei Überprüfungen 120/80. Früher wesentlich höher. Bin sehr zufrieden, auch wenn es nicht billig ist.

H. aus Parkstetten (03.09.2015): Ich habe keine Blutdruckprobleme. Ich habe einen extremen Eisenmangel. Darf ich Aroniasaft trinken? Kann ich über Internet eine Antwort bekommen?

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Christel aus Bochum (09.08.2015): Gut zu wissen, dass man den teuren Saft nicht unbedingt trinken muss, um seinen Blutdruck zu senken. Danke

Jan S. (26.06.2015): Warum nicht Aroniasaft ausprobieren? Ich stelle fest, dass so manche Ärzte von neuen Forschungen erst mal nichts wissen, oder wissen wollen und lieber ihre gewohnten Methoden anwenden. Dies ist halt bequemer, als sich mit Forschungen anderer zu beschäftigen. Dabei haben spanische Forscher sehr wohl herausgefunden, dass Aroniasaft Blutwerte und Abwehrstoffe verbessern. Muss immer alles erst wissenschaftlich 100-prozentig bewiesen sein, um zu sagen, dass es positiv wirken kann? Warum soll man es z. B. nicht mal mit Aroniasaft probieren, den Blutdruck auf natürliche Weise zu senken? Natürlich soll man dabei seine Medikamente nicht absetzen, oder sich sonst ungesund ernähren. Aber man kann dabei einfach mal seine Blutdruckwerte selbst kontrollieren und dann sehen, ob dabei etwas Positives herauskommt.

Auch kann man dann beim Arzt seine Blutwerte im Labor messen lassen, um festzustellen, ob sich beim täglichen Trinken von Aroniasaft diesbezüglich etwas Positives tut. Stellt man fest, es bewirkt nichts, kann man es ja wieder lassen. Es ist immer leicht, Patienten zu sagen, reduzieren Sie ihr Gewicht, verwenden Sie kein Salz, vermeiden Sie Stress, schonen Sie sich, usw. Ich würde mal gerne sehen, ob Ärzte, die solche Empfehlungen ausgeben, sich selbst daran halten. Gerne würde ich mal sehen, wie diesen Ärzten eine Suppe, oder Salate ohne Salz schmecken, und vor allem, wie sie selbst Stress vermeiden. Gerade Salz, Zucker und Fett sind Geschmacksträger, deshalb essen bzw. verwenden wir auch gerne viel davon. Man kann sich an weniger salz-, zucker- und fetthaltiger Speise gewöhnen, indem man von allem eine Zeit lang reduziert. Bedingt kann man Salz auch durch frische Kräuter ersetzen, aber beim Kochen ganz auf Salz zu verzichten geht nicht. Wenn es nicht mehr schmeckt hat man auch keine Freude mehr beim Essen.

Mehr Bewegung ist immer möglich. Da kann man vieles tun, wenn man sich mal ein wenig Gedanken macht. Z. B. Treppe statt Aufzug benutzen, mal ein paar 100 Meter zu einem Ladengeschäft laufen, statt immer bis vor die Ladentür fahren. Frühstücksbrötchen mit dem Fahrrad oder zu Fuß statt mit dem Auto holen. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad ins Geschäft gehen bzw. fahren, wenn dieses nur 1 bis 2 km oder sogar noch näher bei der Wohnung liegt. Und muss man zum Sportverein mit dem Auto bis vor das Vereinsheim fahren? Warum nicht schon von zu Hause warmlaufen, bzw. mit dem Fahrrad warmtreten? Betätigt man sich nicht in einem Sportverein und schafft es dann noch zusätzlich 3 bis 4 Mal in der Woche eine Stunde stramm zu laufen (am besten mit ein paar Steigungen), tut man seinem Körper noch mehr gutes. Ich habe damit im Frühjahr angefangen. Nach einiger Zeit hatte ich einen Blutdruck von 102:65. Damit konnte ich ein von zwei Medikamenten einsparen, was auch die Nebenwirkungen beseitigt hat.

Des Weiteren hilft, nur noch höchstens an 2 bis 3 Tagen in der Woche Fleisch und Wurst essen, möglichst viel Speisen wie Salate und Gemüse selbst frisch zubereiten, Früchtejoghurt und Fruchtsäfte (nur bedingt möglich) selbst zubereiten und dabei nur wenig oder gar kein Zucker verwenden. Trinkt man dann noch jeden Tag 80 bis 100 ml Aroniasaft, erzielt man nach einiger Zeit bei der nächsten Blutuntersuchung, so wie beim Blutdruckmessen sicher bessere Werte und kann vielleicht die Dosis seiner Medikamente mit Absprache des Arztes reduzieren, oder vielleicht die Medikamente sogar ganz absetzen. In diesem Fall muss man jedoch „am Ball“ bleiben und nicht wieder auf Bequemlichkeit umsteigen.

Michaela (03.04.2015): Ich habe mir kürzlich 2 Flaschen Aroniasaft gekauft und dessen Wirkung getestet. Ich habe dazu täglich 100ml Aroniasaft gemischt mit einem kleinen Schuss Bananensaft getrunken. Nach 20 Tagen habe ich folgendes festgestellt: Mein unterer Blutdruckwert hat sich um durchschnittlich 10 gebessert (statt 89 nun 79-82 ), der obere Wert blieb gleich. Was ich allerdings als sehr positiv empfand war, dass mein Sodbrennen verschwand und ich mich wacher und aktiver fühlte, wohl auch, weil ich besser ein- und durchschlief. Also für mich ein guter Grund so eine 20-Tage-Kur regelmäßig zu wiederholen.

Woxel K. aus Anklam (12.03.2015): Die Wahrheit ist hilfreicher als eine falsche Hoffnung.

M. (02.03.2015): Es muss doch nicht immer alles wissenschaftlich bestätigt sein. Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass Jesus der war, an den alle glauben. Lasst die Leute doch einfach den Saft trinken und wenn sie sich besser fühlen, ist doch alles gut! Es muss nicht immer alles wissenschaftlich bestätigt sein.

Ohne Namen (28.02.2015): Sehr informativ, vielen Dank! Besonders dankbar bin ich auch für den Hinweis auf die Verwendung von zusätzlichem Kochsalz und dessen Gefahren bei Bluthochdruck. Diese Beobachtung habe ich schon selbst gemacht, allerdings wird man vom Hausarzt oft nicht von sich aus darauf hingewiesen, sondern eher beruhigt. Danke für Ihre kompetente und äußerst hilfreiche Aufklärung in allen Punkten.

Ohne Namen (04.02.2015): Ich leide seit ca. 3 Jahren an Bluthochdruck. Seit ca. 6 Wochen unterstütze ich die Medikamenten-Einnahme durch 3x wöchentlich Ausdauersport, konsequente Gewichtsreduktion und durch tägl. Trinken von 500ml Rote Beete-Saft (morgens und abends). Die tägl. Blutdruckmessung ergibt konstant die Werte 120 und 72.

W. (23.01.2015): Sehr interessante Auskunft. So kann man das Wunschdenken mancher Firmen erkennen.

J. aus Dinslaken (08.01.2015): Ich trinke seit etwa 2 Jahren reinen Aroniasaft. Aus Geschmacksgründen verlängere ich ihn etwas mit Apfelsaft. Mein Blutdruck ist im grünen Bereich. Ich fühle mich insgesamt gut, warum auch immer.

Hubert P. aus Wels/Österreich (16.12.2014): Hervorragende Erläuterung, die den vollen Tatsachen entspricht.

S. A. aus Mülheim (14.12.2014): Es wäre ja auch zu schön gewesen. Werde mir aber ab und an eine Flasche leisten.

Gerhard aus Riegelsberg (09.12.2014): Wer sich die meist überteuert angebotenen Produkte leisten kann, vernünftig dosiert und ohne schädliche Zusätze (Zucker) versieht, dem schaden sie wohl nicht und der Placebo-Effekt mag auch zu einer zumindest gefühlten Verbesserung führen. Ich persönlich (72) setze lieber auf mein tägliches 8 bis 10km Lauftraining.

Ohne Namen (02.12.2014): Da die Alaskablaubeere zu derselben Fruchtgruppe gehört, gilt Ihre Antwort sicher auch für diese? Oder ist die Wirkung besser? Vielen Dank.

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E. M. aus Berlin Oweide (24.11.2014): Kurz, sachlich, informativ, vielen Dank!

Gernot S. aus Grebenhain (23.11.2014): Ich finde es sehr hilfreich (für Geldbeutel und Gesundheit ), wenn sich autorisiert Mediziner über die Tricks der Lebensmittelindustrie, wissenschaftlich fundiert auseinander setzen, und entsprechende Ratschläge geben. Vielen Dank!

Heidi R. aus Dresden (23.11.2014): Momentan nehme ich 40 ml am Tag Aronia-Saft seit 1 Woche ein. Der Saft besteht aus 70 % Aroniabeere und 30 % Kräutersaft lt. Ettiket, im Bioladen gekauft. Ich habe große Hoffnung, dass ich weniger Medizin nehmen muß gegen meinen hohen Blutdruck abends.

S. aus Ransbach-Baumbach (23.11.2014): Die Info war sehr hilfreich. Man sieht, nicht jeder "Hokuspokus" hilft. Wichtig ist richtige Ernährung, sportliche Betätigung und Gewichtsabnahme. Dies kostet natürlich Eigenenergie, aber kein Geld.

Dr.-Ing. Dorothea K. aus Berlin (23.11.2014): Wir essen zum Frühstück getrocknete, in Mineralwasser eingeweichte Aroniabeeren, im Wechsel mit Preiselbeeren, in Quark mit Leinöl gemischt. Wir bilden uns ein, dass das "gegen alles" hilft. Und weil es schmeckt und es uns von Seiten der Verdauung her gut geht, bleiben wir dabei. Es hätte uns natürlich schon interessiert, ob die Loblieder auf Aroniabeeren und -saft irgendwelche wissenschaftlichen Hintergründe haben. Aber da die Aroniabeere aus dem östlichen Russland stammt, werden die überkommenen Erfahrungen als "Volksweisheit" bestimmt einen Grund haben. So war es doch bei uns früher mit den Kräuterfrauen auch, die "wussten" einfach, was wogegen hilft!

Gabriele L. aus Quedlinburg (23.11.2014): Aroniasaft ist meiner Meinung nach nur ein neues Angebot für Säfte und man muss ja irgendetwas finden wofür er helfen kann. Denn sonst findet er keine Beachtung beim Kunden. Leider ist das heute so.

Angela M. aus Reinbek (23.11.2014): Ich habe keine Verbesserung mit dem Aroniasaft festgestellt.

Elmar K. aus Billerbeck (23.11.2014): Ich hatte Erfolg mit 1.) runter mit den Kilos 2.) kein Alkohol - wenig Bier, Bier löst Freßattacken aus, 3.) Hausmannskost, dann darf es auch mal ein halbes Räucherwürstchen sein, 4.) möglichst wenig Zuckersachen und 5.) viel Mineralwasser, dann klappt es, aber es ist ein steiniger Weg.

Bruno und Heike aus Sauensiek (23.11.2014): Für mich ist er sehr wichtig. Ich erhielt 1999 den ersten Stent. Habe viele Jahre ohne Beschwerden gelebt und aktiv am Leben/Berufsleben teilgenommen. Bis vor einigen Jahren psychische Probleme meinen Alltag veränderten. Über Monate/Jahre habe ich nicht vernünftig durchschlafen können. Immer wieder kam das stete Grübeln. Und dann war es so weit. Ein Angina pectoris-Anfall brachte mich in die Klinik. Dort mussten bei einer Koronar-Angiographie drei Stents gesetzt werden. Das leidvolle war, es wurde dabei eine Herzarterie gerissen. Am übernächsten Tag musste eine erneute Angiographie durchgeführt und ein weiterer Stent gesetzt werden. Ich verbrachte 11 Tage in der Klinik. Während einer Anschlussheilbehandlung habe ich viel gelernt auch mit meinem neuen Zustand umzugehen. Ich habe gelernt die Ernährung umzustellen. Habe mein Gewicht reduziert (- 6 kg) und radle jetzt täglich 20 Min. auf meinem neuen Ergometer. Dabei liegen die Belastungsdaten aus der Klinik (Reha) zu Grunde. Ich fühle mich jetzt wohl. Trotzdem interessiert mich der Sonderband zur KHK. Was ich als sehr sinnvoll empfunden habe: Die Rehaklinik bietet Angehörigen von Herzpatienten ein Seminar an (Donnerstag bis Sonntag). Wenn alle Seminare besucht wurden, wird der Partner im Hause kostenlos bei Vollpension untergebracht (im Zimmer des Patienten). Meine Ehefrau ist nun auch informiert: Was darf ich nach der Behandlung, wie muss die Ernährung aussehen, was darf gegessen und getrunken und was sollte lieber fortgelassen werden. Wir haben uns gefreut, dass wir diese Möglichkeit genutzt haben. Allen Lesern und allen Betroffenen wünsche ich alles Gute und viel Glück.

Joachim K. aus Aub (23.11.2014): Solange die blutdrucksenkende Wirkung nicht wissenschaftlich erwiesen ist, würde ich mich nicht darauf verlassen, mit Naturheilprodukten meinen Blutdruck senken zu können. Das Risiko einer Folgeerkrankung wäre mir viel zu hoch.

Heinz D. aus Rangendingen (23.11.2014): Merke: Ich vertraue nur den wissenschaftlichen Studien, hier: z. B. zum Aroniasaft, die ich selbst gefälscht habe.

Erika H. aus Erfurt (23.11.2014): Es hilft nach m. M. alles, was zu einer gesunden Lebensweise führt. Die Devise heißt: entgiften statt vergiften. Auch wenn Kardiologen meistens anderer Meinung sind. Mich hat z. B. noch nie ein Arzt gefragt, wie ich lebe und vor allem, wie ich mich ernähre. Das Auto wird mit dem passenden Treibstoff "gefüttert", aber der Mensch lebt weiter im alten Trott dahin.

Heinz M. aus Heilbronn (22.11.2014): Ich habe zusätzlich zu meinen blutdrucksenkenden Medikamenten Arginin plus genommen. Ich konnte nicht feststellen, dass diese Tabletten eine Wirkung haben. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen, ob diese Tabletten einen Nutzen haben.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Karin B. aus Edmonton/Canada (22.11.2014): Ich habe noch nie etwas von Aroniasaft gehoert, war aber interessant zu lesen. Seit meinen Problemen mit meinen blutdrucksenkenden Tabletten habe ich ein Problem mit geschwollenen Gelenken. Gibt es etwas, was da helfen kann? Ich lebe in Canada und weiss nicht, wie manche Tees oder Praeparate heissen. Kann mir da jemand helfen. Das waere sehr nett.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Wolfgang M. aus Köln (22.11.2014): Habe noch nie etwas über den Aroniasaft gehört, werde mir aber selbigen besorgen/kaufen, wenn es Läden dafür gibt: Aber, gibt es Erfahrungsberichte?

Erika F. aus Neustadt (22.11.2014): Habe selbst lange Zeit vorsorglich Aroniasaft eingenommen, trotzdem Bluthochdruck bekommen.

Edmund D. aus Waldalgesheim (22.11.2014): Danke für die Aufklärung. Wir haben einen Strauch im Garten. Wenn die Beeren reif sind machen wir ein Gelee und verwenden es zu herzhaften Speisen, sowie Wildgerichten. Köstlich, aber das reicht auch ...

Wolfgang B. aus Saarbrücken (22.11.2014): Sicher können solche Naturprodukte auf Grund ihrer mannigfaltigen Inhaltsstoffe in vielerlei Beziehung der Gesundheit dienlich sein. Aber der gewisse Aha-Effekt ist selbst bei bisheriger Mangelernährung nicht überwältigend. Wie schon hinreichend bekannt sind ausgewogene Ernährung und Bewegung insgesamt am hilfreichsten und das nicht nur bei Bluthochdruck. Betrachtet man die Entwicklung des Menschen und seines Umfeldes nur für die vergangenen 2000 Jahre etwas genauer, so fällt es wohl nicht schwer zu erkennen, wie negativ sich wachsender Konsum auf die Gesundheit auswirkt. Zu wenig ist genauso ungesund wie zu viel, egal von was!!!

S. (22.11.2014): "Fazit: Aroniasaft können Sie wohl einnehmen. Ich würde aber keinesfalls darauf vertrauen, dass dadurch der Blutdruck gesenkt wird." Auch wenn die Aussage stimmt, dass Aroniasaft nicht hilft, dürfen Sie den Menschen den Glauben daran nicht nehmen. Denn: Der Glaube versetzt Berge. Auch bei den Medikamenten glauben die Menschen daran, denn sie vertrauen ihrem Arzt.

Wolfgang B. (22.11.2014): Es sollte grundsätzlich auf wissenschaftliche Untersuchungen zurückgegriffen werden.

E. N. aus MH (22.11.2014): Eine klar und verständliche Antwort, leider ist dies sehr selten.
Danke

Edgar B. aus Essen (22.11.2014): Das relativiert doch die vielversprechenden Werbeaussagen und versachlicht das Thema. Aronia-Saft ist ja auch nicht gerade billig ...
Danke!

Andre H. aus Frankfurt (22.11.2014): Hier verhält es sich offenbar wie mit vielerlei "functional food". Man nimmt Nahrung oder Getränke zu sich und hat überwältigende Verbesserungen der Gesundheit und das Verschwinden spezieller Probleme. Dass es sich mit dem menschlichen Organismus komplizierter verhält, wird in der jeweiligen Werbung natürlich nicht geschrieben.

Ohne Namen (21.11.2014): Die Beantwortung zeigt wieder einmal, wie wenig man der Werbung vertrauen kann.

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Die Herzstiftung wurde 1979 ge­grün­det und hat heute mehr als 96.000 Mitglieder (ein­schließ­lich 1.700 Eltern herz­kran­ker Kinder).
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Bluthochdruck

Tipp: Sonderband für Betroffene

Sonderband-Bluthochdruck

Was muss man über die Ne­ben­wir­kun­gen von Blutdruck-Medikamenten wissen? Welche Ernährung hilft bei einem Blut­hoch­druck? Das und vieles mehr beantwortet der Son­der­band, den die Herz­stiftung Men­schen mit einem zu hohen Blutdruck emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Sonderband ➞ hier kostenlos bestellen.

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Sprechstunde

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Empfehlung

Sonderband zu KHK
und Herzinfarkt

Abbildung KHK-Herzinfarkt-Sonderband

Dieser Sonderband ist allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt zu empfehlen. Aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten er­läu­tern darin aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.

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(Besucher 1. Halbjahr 2014)

Herzrhythmusstörungen

Wichtige Infos für Betroffene

Herzrhythmusstörungen

Worauf kommt es bei welcher Herzrhythmusstörung an? Diese und viele weitere Fragen beantwortet ausführlich der 144-seitige Sonderband, den die Herzstiftung allen Menschen mit Rhythmusstörungen emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Band ➞ hier kostenfrei herunterladen.

Aktuelle Medizin-Beiträge

Tipp

Sonderdruck „Stress“

Sonderdruck Stress

Schützen Sie Ihr Herz und la­den Sie sich als Mit­glied auch folgende Herzstiftungs-Experten­schriften zum Thema Stress he­runter:

  • Sonderdruck Stress (inkl. prak­ti­schen Bei­spie­len und Zu­satz­er­läu­te­rungen, wie man sein Herz im Alltag vor Stress schützen kann)
  • Wie Stress den Blutdruck erhöht (mit wei­te­ren in­te­res­san­ten Tipps, um ge­fähr­li­chem Stress zu ent­kom­men)

Tipp: Wenn Sie noch kein Mit­glied sind, können Sie dies hier un­kom­pli­ziert nachholen und damit gleich die Ge­bühr für den Son­der­druck spa­ren. Alle Infos zur Mitgliedschaft

Tipp für Herzpatienten

Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen

HERZ HEUTE

In HERZ HEUTE geben un­ab­hän­gi­ge Herz­ex­per­ten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken tätig sind, wertvolle Rat­schlä­ge zu Herz­krank­hei­ten (wel­che neuen The­ra­pien tatsächlich zu em­pfeh­len sind oder wie Be­trof­fe­ne ihre Er­kran­kung selbst po­si­tiv be­ein­flus­sen können).
Mitglieder bekommen die ex­klu­si­ve Zeitschrift, die nur über die Herz­stif­tung und nicht am Kiosk erhältlich ist, kostenfrei 4x/Jahr im Abon­ne­ment nach Hause ge­lie­fert.
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Empfehlung

Herzschwäche-Sonderband

Abbildung Herzschwäche-Sonderband

Allen Menschen mit einer Herz­schwäche empfiehlt die Herz­stif­tung den Sonderband „Das schwa­che Herz”, in dem aus­ge­wie­sene Herzspezialisten ausführlich die wichtigsten Therapien bei einer Herz­schwä­che erläutern. Für wei­tere Infos zu dem 160-seitigen Son­der­band bitte » hier klicken.