Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

„Kann Vorhofflimmern auf Stress beruhen?”

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Abbildung Stress im Beruf

Ein Patient meldete sich in der Sprech­stun­de der Deutschen Herz­stif­tung mit der Frage, ob er sich we­gen seines Vorhofflimmerns evtl. vor­zei­tig pensionieren lassen sollte, um den beruflichen Stress zu verringern, der bei ihm immer wieder zu Vorhofflimmern führt. Ein drittes Mal abladieren lassen wollte er sich je­den­falls nicht. Die Antwort, die wir Anfang des Jahres bereits in HERZ HEUTE abgedruckt hatten, kommt von dem Vor­sit­zenden des Vorstands der Herzstiftung Prof. Dr. med. Thomas Meinertz.

Die Frage: "Ich litt seit Jahren an anfallsweisem Vorhofflimmern, das mich sehr belastete, weil damit Leistungseinbußen und teilweise starke Schwindelattacken einhergingen. Nach zweimaliger Kryoablation der Pulmonalvenen scheint das Problem deutlich verbessert zu sein. Leider muss ich immer noch Bisoprolol und Flecainid einnehmen. Eigentlich wollte ich durch die Eingriffe von den Tabletten loskommen.
Ich habe zwar nur noch seltener spürbare Rhythmusstörungen, die ich dann aber immer sehr deutlich und unangenehm wahrnehme. Daneben merke ich, dass die Attacken in der Regel bei beruflichem Stress bzw. in ausweglos erscheinenden Situationen auftreten. Die berufliche Leistung geht dann gegen Null, da ich in dieser Phase schlecht denken kann und zudem immer in mich hineinhorche. Ist ein solch stark wirkender Zusammenhang bekannt? Ich überlege, ob eine endgültige Lösung eventuell eine Pensionierung wegen Dienstunfähigkeit wäre. Ein drittes Mal abladieren lassen möchte ich mich ehrlich gesagt nicht mehr. Der Erfolg ist ja auch nicht gesichert."
Werner Z., Lemgo

Die Experten-Antwort:

Ihre Situation ist nicht ungewöhnlich. Mehrere Patienten haben mir Ähnliches berichtet. Dazu ist Folgendes zu sagen:

1. Dass Stress Vorhofflimmern auslösen kann, ist bekannt. Allerdings nutzt es meist nichts, den Stress durch Pensionierung abzubauen. Es werden sich dann andere Auslöser von Vorhofflimmern bemerkbar machen.

2. Hier müssen Sie eine Entscheidung treffen. Entweder Sie nehmen konsequent Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen weiter ein oder Sie lassen eine dritte Ablation durchführen. Es kann sein, dass noch Herde, die Vorhofflimmern auslösen, bestehen, die nur durch Hochfrequenzstrom (HF)-Ablation zu beseitigen sind. Ich selbst bin nach der dritten Ablationsprozedur vollkommen frei von Vorhofflimmern (ohne Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen).

Professor Dr. med. Thomas Meinertz

Autor: Professor Dr. med. Thomas Meinertz ist Vor­sitzender der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen Herz­rhyth­mus­stö­rungen, die koronare Herzkrankheit und Herzklappen-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Prof. Thomas Meinertz

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Bislang 111 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Bernd aus Kinding (20.05.2016): Hallo zusammen. Ich bin 50 Jahre alt. Vor 8 Tagen hatte ich den Eingriff gegen mein Vorhofflimmern im Herz-und Gefäßzentrum in Bad Neustadt an der Saale. Topärzte, Topanlage, sehr schöne Zimmer und 1a-Pflegepersonal. Der Eingriff war erfolgreich und bisher hatte ich kein Vorhofflimmern mehr. Heute habe ich das erste Mal mit meinem Chef seit der OP telefoniert und über zukünftige Ziele meiner Arbeit gesprochen. Dieses Gespräch löste unbewusst Stress bei mir aus und setzte mich unter Leistungsdruck. Prompt bekam ich Vorhofflimmern für einen Zeitraum von etwa 5 Minuten. Herzrasen, Atemnot, allgemeines Unwohlsein und diesen Knödel im Hals, den man ständig versucht durch Husten herauszuwürgen. Fazit: Beruflicher Leistungsdruck und der damit verbundene Stress lösen dieses Vorhofflimmern bei mir aus. Auch in der Vergangenheit. Was tun? Bringt ein Arbeitswechsel hier was?

Silke L. aus Bremen (17.05.2016): Ich habe große Angst vor der OP. Leide seit 5,5 Jahren an intermittierendem Vorhofflimmern. Auch unter Flecainid und Bisoprolol habe ich die Beschwerden nun. Ich bin 44 Jahre alt, habe 4 Kinder im Alter von 9-15 Jahren, bin alleinerziehend. Ich befürchte Komplikationen, das Nötigwerden mehrerer OPs. Entspannungstechniken und Gewichtsreduktion blieben erfolglos. Können Sie mir einen Rat geben? Liebe Grüße, Silke L.

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V. aus Friedberg (21.01.2016): Es ist immer zu unterscheiden: Eine paroxysmale Ablation kann meist mit Erfolg abgeschlossen werden. Bei einem persistierenden, permanenten Vorhofflimmern ist eine Ablation meist erfolglos.

Bernd O. (21.01.2016): Von H. Prof. Dr. Meinertz ist dazu alles in kurzen Worten gesagt. Aus meiner Sicht ist sehr wichtig, in welcher Klinik und von wem die Ablation durchgeführt wird.

Thomas J. aus Lübeck (20.01.2016): Hallo, ich bin 49 J., aus Lübeck, und ich hatte 3 J. Vorhofflimmern, was aber von einen Lübecker Kardiologen falsch behandelt wurde. Nach 3 J. war mein Herzmuskel kaputt und ich hatte nur noch 18 % Pumpleistung, Herzmuskelentzündung, also sehr schlecht. Ich begab mich dann in die Uni Lübeck, die mich in 3 J. wieder hinbekommen haben mit Amiodaron und Flecainid und 2 x Ablation. Ich bin froh, dass ich in der Uni Lübeck war, heute geht es mir gut.

Janine O. aus Leverkusen (11.01.2016): Guten Tag. Ich bin 69 Jahre. Ich hatte nach meiner Mitralklappen-Rekonstruktion im Juni 2015 auch andauernd Vorhofflimmern. Auch nach der Reha, immer am Vormittag. Cardioversion hatte nichts gebracht. Ich mußte Amiodaron nehmen, hatte dadurch einen sehr langsamen Puls. Mir ging es nicht gut. Dann habe ich einfach von mir aus die Amiodaron weggelassen, 1 Woche hochdosiertes Kalium-Pulver getrunken und Vitamin-B12-Trinkampullen genommen. Viel mit dem Rad gefahren. Seit dem 14. September bis heute kein Vorhofflimmern mehr. Ich gehe meinem Tanzsport wie gewohnt nach, nehme täglich Tromcardin und in regelmäßigen Abständen Kalium und B12-Trinkampullen. Allerdings lasse ich strikt alles, was bläht, wie Graubrot, Knoblauch, Zwiebeln u.s.w., aus meinem Körper. Als Nahrungsergänzungsmittel nehme ich neuerdings täglich Spirulina-Grünalgen-Presslinge. Die haben alle Mineralien u. Vitamine, die der menschliche Körper benötigt. Da ich fast kein Fleisch esse, ist das ein zusätzlicher Schutz für mich und ich fühle mich wohl. Meine Echo und LZ-EKG waren super. Gruß J. O.

V. aus Fiedberg (10.01.2016): Nun, Herr Prof Meinertz, Sie haben die Ablation rechtzeitig eingeleitet. Da war das VHF noch paroxysmal. Bei permanentem VHF ist eine Ablation mit einem reduzierten Erfolgserlebnis verbunden.

Heinrich E. aus Syke (29.12.2015): Nach Anschaffung einer Fritzbox habe ich den Eindruck daß das Vorhofflimmern sich verstärk hat. Ich trage einen Defibrillator. Müßte ich besondere Vorsichtmaßnahmen beachten?

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Gerhard S. aus Fürth (22.12.2015): Da ich eh schon genügend Medikamente nehme, bestärkt es die Entscheidung einer 2ten Ablation.

K.-D. W. aus Gedern (26.11.2015): Nach 3 Kardioversionen im Zeitraum zwischen 2010 und 2011, die keinen Erfolg brachten, erfolgte dann 2011 die erste Ablation. Auch nach diesem Eingriff war das Vorhofflimmern nur kurzzeitig besser. Es folgte 2012 die zweite Pulmonalvenenisolation, diesmal aller vier Pulmonalvenen. Seit dieser Zeit sind die Vorhofflimmerepisoden beinahe verschwunden gewesen. Seit kürzester Zeit jedoch habe ich wieder mal ein paar Episoden gespürt. Sollte ich vielleicht etwas an den Medikamenten ändern? Da ich frühzeitig verrentet bin, ist es aber für den Wohlfühlfaktor wichtig zu wissen, ob man das so lassen soll.

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Ohne Namen (30.10.2015): Ich habe das nicht für möglich gehalten. Nachdem jedoch ein weiteres Mitglied der Familie schwer erkrankt ist, hat man Vorhofflimmern bei mir festgestellt.

Dagmar W. aus Wesel (10.02.2015): 2013 hatte ich Vorhofflimmern und wurde mit einer Kardioversion gut behandelt. Kann ich nach diesem Vorfall wieder an das Tauchen denken - oder sollte ich besser auf eine andere Sportart zurückgreifen?

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Dorothea aus Texas (02.01.2015): Meine Erfahrung ist, dass mein Vorhofflimmern vom Essen mit Tierfett wie Sahne oder fettes Fleisch, was wir meistens an den Feiertagen essen, kommt. Und mein Herzflimmern faengt so 8 bis 10 Stunden nach dem Feiertag-Stress an. Ich fange dann an eine Pfefferminz-Tee-Therapy an und ganz fett freies essen. Und meine medicine ... diesmal dauert es etwas laenger, weil ich mich nicht ganz an fettfreies essen gehalten habe. Wegen Neujahr noch.

Andi aus Konstanz (21.11.2014): Ein Eingriff ist im Allgemeinen schlecht, weil man hier Schäden verursachen kann, welche nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Tabletten können oft auch nicht die Lösung sein, wenn keine strukturellen Herzschäden vorliegen. Mein Vorschlag bei einem ansonsten gesunden Herzen: Um zu erreichen, dass mein Herz im Rhythmus schlägt, muss ich auch im Rhythmus leben, ansonsten werde ich wenig Erfolg haben. Eine ausgewogene Ernährung und ein stressfreies Leben ist hier Voraussetzung. So habe ich mein Vorhofflimmern seit 6 Jahren erfolgreich beseitigt, ohne Medikamente und auch ohne Eingriff.

Gerhard S. aus Nürnberg (14.11.2014): Ich würde, falls erforderlich, nach der zweiten Ablation weitere Ablationen durchführen lassen. Ich war im DHZM und fühlte mich dort sehr gut behandelt.

Karl-Heinz M. aus Halle/Westfalen (06.11.2014): Bei mir wurde Anfang 2013 eine Elektrokardioversion durchgeführt. Es war die zweite. 2007 war die erste. Nun soll kurz vor Weihnachten eine dritte erfolgen. Bis dahin soll ich täglich eine Xarelto nehmen. Zusätzlich aber auch eine Bisoprolol. Ist es sinnvoll, eine dritte Kardioversion machen zu lassen?

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Rudolf M. aus Hahnheim (03.11.2014): Ich hatte die gleichen Symptome wie der Patient in seiner Beschreibung und ich war skeptisch, ob mehrmalige Ablationen wirklich mein Vorhofflimmern endgültig beseitigen könnten. Nach der 4. Ablation ist das Vorhofflimmern verschwunden.

Ben aus Ettlingen (07.07.2014): Meine derzeitigen Erfahrungen mit Flecainid (in geringer Dosis) sind durchweg positiv. Nachdem Elektrokardioversion (eine Behandlung mit zwei Versuchen) den Sinusrhythmus nicht dauerhaft erhalten konnte und ich PVI nach wie vor ablehne, komme ich sehr gut zurecht und meine körperliche Leistungsfähigkeit hat sich überdeutlich verbessert. Im Langzeit-EKG, vor der Behandlung mit Flecainid, konnte auch nachgewiesen werden, daß die VHF-Episoden nur am Tage auftraten. Aus meinen bisherigen, rückblickenden Beobachtungen würde ich schlußfolgern, daß ich unbemerktes paroxysmales VHF schon seit mehreren Jahren hatte, aber vor etwa 18 Monaten, bedingt durch beruflichen und persönlichen, existenziellen Streß nicht mehr kompensieren konnte. Im Laufe der Behandlung bin ich sehr gründlich untersucht worden, z. B. US, TEE, Myokardszintigraphie, Belastungs-EKG, und krankhafte Veränderungen am Herzmuskel konnten somit sicher ausgeschlossen werden. Ich versuche, durch Situations-Vorausschau eine gewisse mentale Sicherheit zu erlangen, um sich entwickelnden negativen Streßsituationen sicherer entgegen treten zu können. Nachweislich, in einer kürzlich erlebten Situation, wo mir das leider nicht gelang, hatte ich trotz Medikation wieder kurzzeitiges VHF! "Streß" ist ein sehr weitläufiger Begriff, der nicht nur negativ gerichtet sein muß. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit würde ich aber negativen Streß, schwierige Lebenssituationen in Beruf und Privatsphäre und fortgeschrittenes Alter als potentielle Gefährdungen einstufen. Mit eigenen positive Anstrengungen, moderater Medikation (die ich hoffentlich noch viele Jahre vertrage) und kompetenter Behandlung haben ich das VHF sehr gut beseitigt. Leider ist jeder Fall anders und ich wünsche allen hier Betroffenen eine baldige Genesung.
Ben (63)

Ute H. aus Grafschaft (22.06.2014): Anfang Januar wurde bei mir durch ein Langzeit-EKG Vorhofflimmern festgestellt. Ich nehme Marcuphen und Bisoprolol. Letzteres geht bei mir mit den Begleiterscheinungen Muskelschmerzen, Schlafstörungen und Alpträume einher. Möchte dieses Medikament nicht mehr nehmen, meine Lebensqualität ist sehr beeinträchtigt. Gibt es kein anderes Medikament z. B. Tromcardin forte?

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Rolf S. aus Schwäbisch Hall (02.06.2014): Ich bin seit 5 Jahren mit Vorhofflimmern in ärztlicher Behandlung und nehme jeden Tag meine Medikamente ein und kann damit leben. Was ich seit 3 Wochen habe, ist die Luftzufuhr im Körper. Ich kann ohne Probleme keine körperliche Arbeit mehr verrichten.

Dr. Rüdiger-Rolf S. (04.05.2014): Genau über das Thema denke ich auch immer wieder nach. Es scheint mir gelungen zu sein, bei 9 von 10 Fällen das Vorhofflimmern auf max. 90´ zu begrenzen. Da ich berentet bin, nehme ich dann sofort je nach Frequenz 2,5 bis 5 mg Bisoprolol und 20 mg Promethazin. Dann lese ich, schlafe oft eine Stunde und der Rhythmus ist normal. Ich bin marcumarisiert. Gehe insgesamt 10.000 Schritte pro Tag. Prof. Meinertz ermutigt mich für die Zukunft. Danke.

Dipl.-Psych. Gerhard S. aus Nürnberg (30.04.2014): Es ist tröstlich zu wissen, dass Herr Prof. Meinertz so klar antwortet und als Arzt selbst durch dieses Problem hindurchging. Dadurch reift mein Entschluss, falls nötig selbst mehrfach eine Radiofrequenzablation mitzumachen.

Hannes K. aus Wien / Österreich (16.04.2014): Seit 2006 hatte ich (damals 44) Vorhofflimmern, das erst mit Rytmonorma, dann mit Sedacoron und Concor kaum in den Griff zu bekommen war - nach der ersten Pulmonalvenenisolation (PVI) 04/13 war eine Besserung zu spüren. Seit der 2. PVI (11/13) spüre ich höchstens noch ganz seltene Extrasystolen und kann wieder als Kellner arbeiten. Die Arbeit im Gastgewerbe bringt (je nach Betrieb und Mitarbeiter) viel Stress mit sich - dennoch habe ich seit Nov. 2013 keine einzige Episode von Vorhofflimmern gehabt. Davor brauchte ich nur ein klein wenig gestresst zu werden und spürte schon die ersten Extraschläge, die dann (üblicherweise kaum zu vermeiden) in Vorhofflimmern übergingen. Man kann sagen, dass bei mir der Stressfaktor der hauptsächliche Auslöser von Vorhofflimmern war - neben den anderen bekannten Auslösern wie z.B. Alkohol (ich trinke seit Jahren kaum mehr Alkohol). Da durch die PVI so eine grandiose Verbesserung erzielt wurde, werde ich nicht zögern, eine weitere durchführen zu lassen, falls sich das Problem wieder verschlimmern sollte! Meiner Ansicht nach wird sich der Stress dann nach wie vor auswirken, aber durch die Verödung der entscheidenden Stellen im Herz wird sich das nicht durch Vorhofflimmern äußern.

Hartmut K. aus Regensburg (08.04.2014): Zu meiner Mitteilung vom 11.09.2012 noch folgender Nachtrag: Sorgen Sie für ausreichend Schlaf. Es sollten schon im Durchschnitt etwa 8 Stunden täglich sein (Unterbrechungen nicht eingerechnet). Gut ist auch, wenn Sie zwischen Aufwachen und Aufstehen noch 10, 15 Minuten "vor sich hin denken", sozusagen "im Freilauf".

Ich nehme weiterhin regelmäßig Magnesium- und Magnesium/Kalium-Tabletten und bin seither bis auf einen Rückfall von etwa 5 Stunden Dauer im Herbst 2013 vom Vorhofflimmern verschont geblieben. Der Rückfall kam so: Ich bin vormittags stramm eine Stunde lang zum Frisör marschiert. Danach 20 Minuten ebenfalls zügig zum Hautarzt gegangen, wo ich -ich hatte keinen Termin- etwa ein bis zwei Stunde warten musste. Anschließend bin ich 20 Minuten zum Optiker marschiert. Von da aus bin ich dann wieder Richtung Heimat gegangen. Nach einer halben Stunde (etwa der Hälfte des Rückwegs), passenderweise direkt vor dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, ging dann wieder das Rumpeln in der Brust los und mir wurde kurzzeitig etwas "schummrig" (niedriger Blutdruck, schlechte Gehirndurchblutung). Nach kurzer Sitzpause gings dann wieder besser. Ich marschierte stolz am Krankenhaus vorbei und konnte auf dem weiteren Rückweg auch noch ein paar Lebensmittel einkaufen und heimtragen. Was war die Ursache dieser Entgleisung? Erstens: Ich hatte an den Tagen vorher das eine oder andere Mal vergessen, meine Tabletten einzunehmen. Zweitens: Ich hatte an diesem Tag mit den diversen Terminen einen gewissen Stress. Drittens: Ich hatte zum Zeitpunkt der Herzrhythmusstörung schon einige Stunden strammen Gehens hinter mir und schon etwa fünf Stunden nichts mehr gegessen und getrunken. Möglicherweise war ich etwas unterzuckert. Hauptursache war aber wohl meine Schlampigkeit beim Tabletten-Einnehmen, da meine Tagesration ohnehin nur 300 mg Magnesium beträgt, also sowieso etwas niedrig liegt. Seither achte ich wieder mehr auf "Compliance" und habe auch keinen weiteren Rückfall mehr erlebt.

Fazit für Sie, die Sie an gelegentlichem Vorhofflimmern ohne organische Ursache leiden. Probieren Sie am besten in Absprache mit Ihrem Hausarzt die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Magnesium und/oder Magnesium/Kalium aus. Sorgen Sie außerdem für die Zufuhr von genügend Omega-3-Fettsäuren (in Olivenöl, Kürbiskernöl, Rapsöl, Leinöl und fettem Seefisch, wie Hering, Lachs, Thunfisch enthalten). Mir hat das geholfen, warum sollte es nicht auch bei Ihnen klappen? Werden und bleiben Sie gesund!

Andreas L. aus Graz (12.03.2014): Ich begrüße erst einmal alle hier im Forum! Also ich bin 1970 in Österreich geboren und Vorhofflimmern trat bei mir schon 1997 auf, aber nur 2-3 Mal jährlich für etwa 2 Tage. Zu meiner Person muss ich sagen, dass ich bis zu meinem 20. Lebensjahr Leistungssport betrieben habe und danach 17 Jahre Mountainbiking aber extrem. Wenn ich mal Vorhofflimmern hatte, trainierte ich nicht, da ich in dieser Zeit absolut keine Leistung bringen konnte. Bis dahin war ich nur einmal bei einem Internisten und der bestätigte mir, dass mein Herz völlig gesund wäre und ich sollte Magnesium nehmen. Jedes Mal wenn ich Vorhofflimmern hatte, versuchte ich einen Termin zu bekommen, und bis ich diesen Termin bekam, war das VHF schon wieder weg ... aber 2009 war es so stark und es ist nicht mehr weggegangen, ich wurde stationär aufgenommen und mit Sedacoron-Infusionen aufgesättigt. Danach die erste Kardioversion, leider ohne Erfolg 4 Tage später noch einmal, leider wieder ohne Erfolg, dann 2 Monate Sedacoron und noch eine Kardioversion ... endlich Sinusrhythmus ... Leider nur für wenige Tage, permanentes VHF. Der Arzt empfahl mir eine Ablation ... 2 Monate später lag ich auf dem OP Tisch 5 Stunden ... VHF beseitigt, aber schon 6 Wochen später wieder VHF und so ging das weiter bis zum Sommer 2013. Dort hatte ich deutlich Stress in meinem Job und das VHF war stärker, länger und in kürzeren Abständen vorhanden, bis es wieder in ein permanentes VHF umsprang. Jetzt am 20.02.2014 die zweite Ablation über 3 Stunden. Danach 7 Stunden Sinusrhythmus, dann wieder VHF eine Woche, und vor der CV umgesprungen ... morgen zum Chefarzt, aber von gut gehen bin ich weit entfernt ... Meine Medikation: 1x Xarelto 20 mg, 1x Sedacoron 20 mg, 1x Concor 5 mg.

Michaela (01.03.2014): Ich bin 35 Jahre, weiblich. leide seit 1 Jahr unter Vorhofflimmern. Die PVI wurde bei mir 3x durchgeführt. Leider tritt es 7 Wochen nach der letzten Ablation wieder auf. Ich bin langsam ratlos ... die Ärzte auch ... Permanentschrittmacher möchte ich nicht. Mein Herz hat den Remodeling-Effekt und baut sich daher immer wieder neu um ...

Gisela aus Krs. Heilbronn (09.12.2013): Ich (62 J., weiblich) hatte schon vor ca. 9 Jahren das erste Mal Vorhofflimmern, Dauer mehrere Stunden lang. Danach kam es immer öfter, zuletzt jede Nacht und manchmal auch tagsüber, aber immer mit einigen Stunden Pause, in denen mein Herzrhythmus normal war. Als es endlich diagnostiziert war (das dauerte einige Zeit, da die Anfälle ziemlich unregelmäßig kamen und meist nachts) musste ich Marcumar nehmen und Betablocker. Dann bekam ich Flecainid dazu, als das nichts half, nahm ich längere Zeit Amiodaron, ohne nennenswerte Besserung. Ich hatte während der "Anfälle" Pulswerte bis 220, sowie Schwindel, Benommenheit, ständig das Gefühl, ohnmächtig zu werden, Blutdruckabfall, starkes Herzklopfen (ich dachte, man müsse mir ansehen oder sogar hören, wie mein Herz klopft), sowie Atemnot und war immer fix und fertig und hätte mich am liebsten hingelegt, wenn dies möglich war - schlafen konnte ich aber wegen der inneren Unruhe während der Anfälle nicht. Im Dezember 2007 bekam ich dann eine Herzkatheterablation in Leipzig (Hitzeablation durch Schweiß-Punkte setzen). Auch danach spürte ich immer wieder Herzrasen mit denselben starken Symptomen wie vor der Ablation, aber nicht mehr ganz so häufig. Leider wurden diese "Anfälle" mehrere Jahre lang nie auf einem Langzeit-EKG gefunden. Der Kardiologe meinte daraufhin, das sei mit Sicherheit kein VHF mehr, sondern einfach etwas harmloses Herzrasen. Das Marcumar wurde 1 Jahr nach der Ablation abgesetzt.
Seit diesem Jahr trat dieses "Herzrasen" wieder verstärkt auf, wieder mit denselben starken Symptomen wie früher, die "Anfälle" kamen im Abstand von einigen Stunden bis Tagen mehrmals, dann war wieder 3 - 4 Wochen Pause, danach fing es wieder an; leider hatte ich jahrelang nie gerade einen "Anfall", wenn gerade ein Langzeit-EKG gemacht wurde. Zufällig saß ich dann einmal im Wartezimmer des Kardiologen, als so ein "Anfall" von Herzrasen wieder auftrat; das sofort gemachte EKG zeigte, dass es wieder (ich behaupte immer noch) Vorhofflimmern war. Seither bekomme ich wieder Marcumar und hatte vor 3 Wochen meine zweite Herzkatheterablation (diesmal mit Kryoballon in Heilbronn). Der Arzt sagte, sie hätten alle Lungenvenen kontrolliert und konnten erkennen, dass aus diesen kein elektrischer Impuls mehr in den linken Vorhof kommen könne. 3 Tage nach dieser 2. Ablation hatte ich das erste Mal wieder VHF mit genauso starken Symptomen wie früher (s. o.), Dauer ca. 4 Stunden. Der behandelnde Oberarzt meinte, ich solle für 3 Monate wieder Amiodaron nehmen, dann würde sich das Herz wahrscheinlich das Flimmern abgewöhnen. Ich bekam dann eine Aufsättigung mit Amiodaron und nehme dieses Medikament seither regelmäßig ein (zusätzlich zu Marcumar natürlich). Seit dieser Zeit hatte ich schon wieder 5 x starkes VHF über mehrere Stunden. Ich habe langsam die Hoffnung auf Hilfe aufgegeben.
Wenn die 3 Monate um sind, während derer ich das Amiodaron nehmen soll, und ich spüre weiterhin keine Besserung, dann will ich dieses starke Medikament, das, so wie es bisher aussieht, überhaupt nicht wirkt, wieder absetzen, denn wozu soll ich das nehmen, wenn es nicht wirkt? Die Nebenwirkungen, vor allem bei Langzeiteinnahme sind ja nicht gerade harmlos. Muss ich mich dann mit dem VHF abfinden oder was kann man da noch machen? Ich möchte noch erwähnen, dass meine Mutter auch Vorhofflimmern hatte, jahrelang auch anfallsweise und später dauernd. Mein Kardiologe meinte, das könne erblich sein.

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Michael J. aus Elmenhorst (05.12.2013): Hallo, ich selbst litt zeitweise an Herzrhythmusstörungen und habe mich vor fünf Jahren einer Pulmonalvenenablation unterzogen. Das Ergebnis ist einigermaßen zufriedenstellend, die Rhythmusstörungen tauchen nur unter ganz bestimmten Umständen wieder auf, die ich selbst auslösen, produzieren kann. Derzeit nehme ich nur Betablocker zur Stabilisierung und lebe nahezu beschwerdefrei. Einer nochmaligen Ablation würde ich mich wahrscheinlich nicht mehr unterziehen wollen, die Risiken sind mir doch ein wenig zu hoch.

Werner K. aus Westerwald (31.10.2013): Vor einem halben Jahr wurde bei mir eine Ablation durchgeführt. Alles bestens. Jetzt wurde meine Frau krank, Stress, Aufregung und sofort waren die Rhythmus-Störungen da. Meiner Frau geht es wieder besser, mir auch. Fazit: Stress ist mit das schlimmste.

Messerer (27.10.2013): Ich bin pensioniert und habe auch bei einigen Aufregungen Vorhofflimmern. Mein Arzt meint, eine dritte Ablation bringt nichts. Ich versuche jetzt von Fall zu Fall mit Einnahme von Beloc meinen hohen Puls zu beruhigen. Übrigens vertrage ich keine Betablocker, trotzdem möchte ich etwas tun. Gibt es denn keine natürlichen Heilmittel.

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Sabine D. aus Pleidelsheim (25.08.2013): Paroxysmales Vorhofflimmern bekam ich im Vorruhestand (ehem. Grundschullehrerin). Antiarrhythmika (Propafenon) lösten diese auch aus. Schwindel trat ebenfalls auf. Eine Kryo-Ablation half nicht. Demnächst werde ich mich einer HF-Ablation im DHZ München unterziehen.

H. M. aus Chur (14.07.2013): Herr Professor Meinertz gibt genaue Ratschläge, was zu machen ist. Ich bin zurzeit in derselben Situation - Medikamente oder Herzschrittmacher. Eine dritte Ablation wurde bis anhin abgelehnt. Jetzt werde ich weiter nach einem Kardiologen suchen, der dies befürwortet.

Markus A. aus Lübeck (25.06.2013): Ich muss meine Ausführungen um einige Punkte ergänzen, da die geschilderten Sachverhalte nicht vollständig sind. Also, die Gesamt-Diagnose lautete paroxysmales Vorhofflimmern bei absoluter Tachykardie, Pulsfrequenzen nicht unter 170/Minute. Notfall-Medikation durch Hausarzt niedermolekulares Heparin, darunter keine Besserung. Normotones Blutdruck-Profil, LV-Funktion gut, leichte Mitralklappen-Insuffizienz. Ergometrisches Belastungs-EKG unauffällig. Nikotin-Abusus 20 Pack-Years, keine weiteren Vorerkrankungen bekannt. Bisherige Anamnese unauffällig.

Markus A. aus Lübeck (24.06.2013): Ich bin jetzt 37 Jahre alt, Hauswirtschafter in einem Altenheim. Vor einem Monat wurde ich wegen plötzlicher absoluter Tachykardie in die Uniklinik eingeliefert, und für 24 Std. stationär überwacht, da ich auf Flecainid nur bedingt ansprach. Nachdem erst nach einer Einmalgabe von Amiodaron (300 ml) bei gleichzeitiger Dauerperfusion mit Heparin die Konversion in einen geordneten Sinusrhythmus erfolgte, wurde ich am nächsten Tag beschwerdefrei entlassen und mit Metoprolol weiterbehandelt. Zunächst sollte eine Elektro-Kardioversion vorgenommen werden, was jedoch von mir abgelehnt wurde. Da ich beruflich oft starkem Stress (auch emotional) ausgesetzt bin, und seither keine Beschwerden mehr aufgetreten sind, ist die Frage, ob der Beruf möglicherweise die Ursache war?

F.-S. aus Bremen (16.06.2013): Ich bin ziemlich ratlos (mein Alter 61 Jahre). Kam im Oktober 2012 ins Krankenhaus mit Vorhofflimmern. Lag 8 Tage auf der Überwachungsstation. Bekam Xarelto, Nebivolol und Notfalltabletten für die Handtasche. Xarelto wurde nach drei Monaten vom Hausarzt abgesetzt. Allergie im Gesicht. Ursache war nach Test in der Hautklinik aber nicht Xarelto. Habe seitdem immer meine Pills in the Pocket dabei. Mein Arzt im Herzkatheterlabor ist sich nicht sicher, ob es nicht doch nur ein einmaliger Anfall war und ob ich wieder Xarelto nehmen sollte. Er weiß nicht, wo das Risiko höher ist - die Nebenwirkungen der Tabletten oder einen Schlaganfall zu bekommen. Denn meine Werte stehen, das Alter mit einbezogen, genau in der Mitte. Das verunsichert mich. Ich bin kein Arzt und weiß diese Erkrankung nicht einzuschätzen. Ich nehme immer noch kein Xarelto. Der Stress, der vorher mein Leben sehr belastet hat, ist jetzt weitestgehend abgebaut. Fühle mich aber emotional noch angeschlagen. Schwitze neuerdings im Gesicht. Vielleicht das Alter oder Nebenwirkung vom Nebivolol. Ich weiß es nicht. Muss jetzt in zwei Wochen wiederkommen. Die Unsicherheit in der Diagnostik macht mir etwas Angst.

Dieter H. aus Berlin (28.05.2013): Eigentlich bin ich sportlich trainiert (Radfahren), habe aber seit Okt. 2012 fast permanente Rhythmusstörungen mit Pulswerten von 120-140 Hz. Auf Anraten eines Sportkameraden und Internisten, habe ich mich zu einer Kardioversion überzeugen lassen. Nach einem unmittelbar darauf erlittenen Schlaganfall wurde ich in ein anderes Berliner Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde ich mehrfach gründlich untersucht und bisher auch 4 weitere Male kardiovertiert.
Ende April erfolgte dort dann meine 1. Katheterablation. Auch bei mir stellten sich wie angekündigt danach Herzrhythmusstörungen ein, die sich ca. alle 2 Tage veränderten. Dabei liegt der Normalwert bei ca. 58 Hz, wobei der obere Wert, meist mit Rhythmusstörungen verbunden, bei 130 Hz liegen kann. Paradoxerweise komme ich mit dem deutlich zu hohen Puls besser klar, insbesondere bei Belastungen, wie dem Treppensteigen. Die s. g. 100-Tagefrist ist für mich noch nicht vorbei und ich habe die Hoffnung, dass mittels der ärztlichen Kunst und meinem Dazutun, notfalls über eine weitere Ablation, meine Herzprobleme in den Griff zu kriegen sind.

Dr. Manfred K. aus München (26.05.2013): Bei mir haben die Rhythmusstörungen erst 1 Jahr nach der Berufsaufgabe (Praxisabgabe) mit 68 begonnen. Das kaum bemerkte Vorhofflimmern führte dann zur Basilaristhrombose mit 2 Kleinhirninfarkten ohne Folgebeeinträchtigungen und das trotz immer optimaler Blutwerte. Betablocker sind bisher (nach halbem Jahr) wenig hilfreich!! Die Herzfrequenz ist oft weit unter 50 bis zu max. 40/min mit dann entsprechender Leistungsschwäche. Mir sind auch Patienten bekannt, die nach vorzeitiger Berufsaufgabe Herzinfarkte erlitten. Besser wäre eine längere belastungsreduzierte Berufstätigkeit z. B. bis 70!

Martina H. aus Leipzig (12.05.2013): Seit über 20 Jahren (bin jetzt 53 Jahre) leide ich an Herzstolpern und Herzrasen. So richtig hatte es mit einer Depression und Panikattacken angefangen. Der Auslöser dafür war wohl menschlicher Verlust in meiner Familie. Eine kardiologische Untersuchung brachte damals keinen schwerwiegenden Befund, sprich mein Herz ist gesund. Ich glaube, dass viele seelische Probleme eine große Rolle spielen. Der Motor lässt uns wissen, wann es ihn zu stressig wird und sendet somit sein Signal. Dann bitte einen Gang runterschalten. Natürlich gibt es auch Gendefekte die Herzprobleme hervorrufen, man sollte das abklären lassen. Seit einigen Wochen treten die Symptome wieder öfter auf und ich glaube auch zu wissen warum ... es ist die Stresssituation, der berufliche Stress ... aber da kann ich nicht runterfahren der Arbeitgeber erwartet von mir Leistung.

Christa P. aus Hesserode (29.04.2013): Habe seit 2010 Vorhofflimmern. Es wurde eine Ablation durchgeführt, die nicht 100 %ig geglückt war. Ich wurde mit Multaq, Falithrom und Bisoprolol entlassen. Heute nehme ich Nebivolol und Candesartan. Vertrage die Medikation gut, bekomme aber trotzdem hin und wieder Rhythmusstörungen in der Nacht. Ich habe mir die Diskussionen durchgelesen. Sie sind sehr hilfreich und auch tröstlich, da man feststellen muß, man ist nicht ein Einzelfall. Ich werde mir das Buch besorgen "Das Geheimnis der Gesundheit". Danke für den Tipp von Hartmut K. aus Regensburg vom 11.9.2012. Ich habe mich mit Strophanthin beschäftigt. Zu DDR-Zeiten wurde dieses Naturmittel noch verordnet. Das bestätigte mir mein Hausarzt. Heute darf es nicht mehr verordnet werden. Dieses Medikament soll den Magnesium-Kaliumbedarf des Herzens regeln. Vielleicht kann die Herzstiftung hierzu mal etwas schreiben.

Ilse R. aus Maulburg (19.03.2013): Auch ich leide seit 5 Jahren an Vorhofflimmern, und es kommt immer aus heiterem Himmel. Blutdruck ist hoch und der Puls steigt über 100 Schläge, mal rauf mal etwas runter. Und das geht so über Stunden.

Josefine S. aus Wolfratshausen (17.03.2013): Bitte was bedeutet "Diagnostikspeicher/7 % VH.Flimmern (früher 4 %). Habe seit 2 Jahren einen Herzschrittmacher. Nehme Phenprogamma 3 und Bisoprolol 5-1A.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Jan P. aus Buchholz in der Nordheide (08.03.2013): Hallo, eindeutig JA, die durchaus fachliche und klare Antwort von Herrn Prof. Dr. med. Thomas Meinertz war für mich hilfreich. Danke.

Dieter E. aus Langgöns (01.03.2013): Hallo und guten Tag. Ich leide unter Vorhofflimmern, habe aber mit Marcumar die Blutgerinnung ganz gut im Griff. Was ich festgestellt habe, dass ich gegen Stress, knifflige Situationen und plötzliche Veränderungen das Tagesablaufes sehr schnell nervös werde und dann auch Fehler mache. Ich bin 69 Jahre alt und habe seit 3 Jahren Vorhofflimmern, des weiteren Polyneuropathie und MMN.

Dr. Leonhardt aus Berlin (11.02.2013): Ich werde am Freitag zum 2. Mal elektrokardiovertiert, nachdem die 1. nur wenige Wochen den Sinusrhythmus erhalten ließ. Prof. Meinertz kenne ich von verschiedenen Fortbildungen, da ich selbst Internist bin. So halte ich mir die Option einer Pulmonalvenenablation offen.

Johannes W. aus Eifel (08.02.2013): Alle hier von mir gelesenen Beiträge sind sehr interessant, Ich selbst (47 Jahre) leide seit über 10 Jahren an Vorhofflimmern, dass - wenn es auftritt - von alleine nicht wieder weg geht. Auslöser für mein Vorhofflimmern war eine heftige Grippe mit Herzmuskelentzündung. Ich habe schon jede Menge verschiedene Medikamente genommen etliche Kardioversionen und eine Ablation hinter mir. Es trat überwiegend Nachts auf, aber auch Tagsüber, sowohl im Urlaub, völlig entspannt, als auch unter großer emotionaler Belastung. ´ Es gibt absolut kein verlässliches Schema. Die "Idee" von Frank S mit der "Wirbelsäule" hatte ich auch schon. Ein Physiotherapeut hat mir den Zusammenhang durchaus plausibel erklärt, ein Kardiologe hat gemeint nein, das könne nicht sein. Auch seinen Bericht, dass er das Vorhofflimmern unterdrücken kann, kann ich nur bestätigen. Ich atme dann immer ruhig und kräftig ein und aus. Zu Hartmut K.: Das ist leichter gesagt als umgesetzt..... Ich bin im Prinzip gesund. Mein BMI liegt über 25. Ich habe einen "Wohlstandsbauch" bin aber ansonsten ganz normal gebaut. Habe früher auch viel Sport gemacht. Ich versuche seit Jahren über Ernährung und regelmäßigen Sport mein Gewicht zu reduzieren. Tritt Vorhofflimmern auf, soll ich mich immer hinterher schonen. D.h. wieder von vorne anfangen. Dann kommen Altagskrankheiten wie Erkältungen o.ä. und man muss wieder pausieren. Das frustriert und nervt. Alkohol ist auch so ein Thema..... Ich habe mehrere Monate keinen Alkohol getrunken und trotzdem Vorhofflimmern bekommen. Ich bin auch - wie man sagt - schon so richtig versackt und hab kein Vorhofflimmern gekriegt. Ich habe den Eindruck, dass die jeweiligen Medikamente da auch eine Rolle spielen. Z.Zt. nehme ich Fleacinid und ich trinke wenig Alkohohl weil ich schon nach einem Glas Wein manchmal das Gefühl habe der Körper reagiert irgendwie unnormal. Mit Rythmonorm oder Multaq hatte ich das nicht. Ich werde wohl auch eine weitere Ablation machen müssen, da ich nicht glaube, dass das Vorhofflimmern weg ist. Innerhalb von 3 Monaten nach der Ablation hatte ich 2 mal Vorhofflimmern, was als "normal" dargestellt wurde. Anfang Dezember kam es noch einmal zu Vorhofflimmern im Rahmen einer starken Erkältung. Seit dem ist Ruhe..... Ich glaube es gibt kein Patentrezept, denn jeder ist anders. Ich bin aber überzeugt, dass es auch eine "Kopfsache" ist. Ich habe in den vergangenen 10 Jahren gelernt, man kann im Prinzip nix machen, wenn es kommt kommt's. Man muss damit leben und versuchen sich nicht verrückt zu machen. Ich für meinen Teil glaube, dass die Ablation eine Chance ist und gehe die damit verbundenen Risiken ein, da ich mir unter dem Strich mehr Lebensqualität erhoffe.

Rolf K. aus Dülmen (07.01.2013): Vorhofflimmern / Herzrhythmusstörungen habe ich das erste Mal bei der Beerdigung eines Freundes bekommen. Später traten diese Störungen häufiger auf. Heute reagiere ich auf Stress durchweg mit Herzrhythmusstörungen. Obwohl ich mir immer sage, rege dich nicht auf, habe ich mich nicht mehr so im Griff, dass ich diese Krankheit kontrollieren kann. Mir wurde Marcumar und Bisoprolol 5 mg verordnet. Als der Puls unter 40 war, habe ich die Bisoprolol-Tabletten einfach abgesetzt. Ich hatte von der sogenannten Ablation gehört, bin in der Uni Münster bei einem Spezialisten gewesen, der das Ganze nicht so kritisch sah und mir Marcumar weiterhin und Tambocor verordnete. Marcumar habe genommen Tambocor noch nicht. Ich werde dies aber wohl nehmen müssen, weil die Rhythmusstörungen immer wieder und leider auch häufiger auftreten. Hoffentlich hilft mir Tambocor. Sonst geht meine sportliche Zukunft zu Ende. Bei Herzrhythmusstörungen bin ich total schlapp und habe sportlich nichts drauf.

Ohne Namen (11.12.2012): Sehr interessant, und ich kann es bezeugen, bin leider oft in solch einer Situation, die dann Vorhofflimmern auslöst. Vor 10 Jahren das erste Mal diagnostiziert, seitdem mit Flecainid und Betablockern, und nach 4 selektiven Elektrokardioversionen werde ich jetzt eine Ablation machen lassen, allerdings sagt man nur 50 % Chancen der Verbesserung zu, und man redet schon von der 2., die dann die Chance eventuell auf 80 % erhöhen kann ... ist auf jeden Fall sehr lästig, besonders wenn man ja mitten in der Arbeit steht und erst 50 Jahre jung ist ...

Frank S. aus Wuppertal (05.11.2012): Sehr geehrter Herr Prof. Meinertz, die Schilderungen des Herrn Z. sprechen mir aus dem Herzen :-) Als Selbstständiger treten bei mir die Symptome immer öfter - mal kürzer, mal länger - und meistens abends auf. Und zwar, sobald ich zur Ruhe finde oder ... auch nach heftigen Diskussionen, Streitigkeiten mit der Ehefrau bzw. leider auch in der Auseinandersetzung mit scheinbar ausweglosen Situationen. Manchmal dauern die Beschwerden die ganze Nacht an. Ich versuche natürlich, die verantwortlichen Auslöser zu analysieren, wobei mir aufgefallen ist, dass ganz bestimmte Liegepositionen oder Bewegungsabläufe von der Wirbelsäule ausgehend, das Herzflimmern begünstigen (?) Was ich noch festgestellt habe: Bemerke ich das Einsetzen des Flimmerns rechtzeitig, kann ich es sozusagen im Keim ersticken, indem ich ein paar Sekunden die Luft anhalte. Nun liegt mir jedoch sehr viel daran, dieses Problem dauerhaft zu beseitigen. Bin dieserhalben auch beim Hausarzt in Behandlung. Da die Beschwerden so schnell verschwinden, wie sie auftreten, ist es oftmals beim EKG nicht mehr erkennbar ... Grüße, F. S.

Lutz aus Oberwiesenthal (26.10.2012): Ist es menschlich, wenn man einem selbst betroffenen Arzt mehr Glauben schenkt, als einem Krankenhausarzt, der ständig auf die Uhr schaut...? - Ich denke, ja!!

Thomas W. aus Stuttgart (04.10.2012): Bei mir wurde vor einem Vierteljahr paroxysmales Vorhofflimmern festgestellt. Nach dreimaliger Elektrokardioversion und regelmäßiger Einnahme des Betablockers Metoprolol zur Pulsfrequenzkontrolle + des Gerinnungshemmers Xarelto zur Schlaganfallprophylaxe hat sich mein Zustand deutlich gebessert. Vor wenigen Tagen hatte ich nach wochenlanger Beschwerdefreiheit eine erneute VHF-Episode. Mit der zusätzlichen Einnahme des Betablockers und der versuchsweisen Anwendung einer Kältekompresse in der Herzregion auf dem Brustkorb konnte das Vorhofflimmern innerhalb von ca. 45 Min. beseitigt werden. Seither bin ich wieder beschwerdefrei. Die Kältekompresse liegt ab sofort für alle Fälle im Gefrierfach des Kühlschranks bereit!

Renate P. aus Kreuztal (27.09.2012): Hatte vor einem 1/2 Jahr eine Ablation in Bad Nauheim und vor 5 Jahren eine Flatterablation in Siegen. Leider kommen meine Rhythmusstörungen doch mal alle 2 -3 Monate zurück. Bin besonders anfällig, wenn ich etwas stärker belastet bin. Kann sich das noch ändern, denn ich habe des Öfteren gehört, dass sich der Erfolg erst nach 1 Jahr einstellen kann. Wer hat so ähnliche Probleme? Hoffe immer noch auf Besserung!

Inge E. aus Homburg (11.09.2012): Nach meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass Stress und Vorhofflimmern zusammengehören. Am besten wäre, Aufregungen bzw. Stress nicht erleben zu müssen, aber wie soll das gehen???

Hartmut K. aus Regensburg (11.09.2012): An alle von gelegentlichem (paroxysmalem) Vorhofflimmern Betroffenen, ansonsten aber gesunden "Leidensgenossen":

1. Führen Sie Ihr Gewicht auf einen Body-Mass-Index (BMI) von unter 25 zurück, indem Sie zuckerhaltige und fetthaltige Lebensmittel meiden, Obst- und Gemüse (Äpfel, Birnen ... Tomaten, Mohrrüben, Paprika, Brokkoli ...) und eiweißhaltige Lebensmittel (Quark, Magerkäse, Hülsenfrüchte, mageres Fleisch ...) sowie Oliven- und Rapsöl bevorzugen, kohlenhydrathaltige Lebensmittel (Brot ...) nur in geringen Mengen und nur als Vollkornprodukte essen und sich täglich 30 min. kräftig bewegen (Walking). Der BMI wird wie folgt berechnet: Körpergewicht in kg geteilt durch Größe in m und nochmals geteilt durch Größe in m. Zum Beispiel Gewicht 64 kg, Größe 1,60 m. BMI = (64:1,60):1,60 = 40:1,60 = 25.

2. Lassen Sie Ihren Magnesium- und Kalium-Gehalt im Blut bestimmen (beim Hausarzt). Liegen beide eher an der unteren Grenze, nehmen Sie regelmäßig ein Magnesium-Kalium-Präparat, z. B. Tromcardin complex (apothekenpflichtig, aber nicht rezeptpflichtig). Liegt nur Ihr Magnesiumgehalt niedrig, nehmen Sie ein reines Magnesium-Präparat (z. B. Magnesium Verla oder magnerot classic). Wenn Sie ausreichend hoch dosiert haben, haben Sie nach etwa sechs Wochen Ihr Vorhofflimmern für immer los (solange Sie Ihren Magnesium-Kalium-Spiegel hoch halten). Nebenwirkung: Ärzte und Pharmaindustrie sind traurig, weil sie einen Patienten für immer verloren haben.

3. Meiden Sie Alkohol, er schwemmt Magnesium aus Ihrem Körper.

Woher weiß ich das? Ich habe, vielmehr ich hatte seit meiner Jugend bis vor einem halben Jahr gelegentliches Vorhofflimmern, nach dem 60. Lebensjahr (Ruhestand) gehäuft und immer länger andauernd, man wollte mich auf Marcumar einstellen. Zufällig bin ich auf ein Buch von Dr. Michael Strunz gestoßen (Das Geheimnis der Gesundheit), in dem ich den Tipp mit dem Magnesium-Kalium gefunden habe. Den habe ich umgesetzt und bin seitdem von meinen langjährigen Herzrhythmusstörungen befreit, trotz meines "hohen" Alters von 78 Jahren. Sauer bin ich nur darüber, dass mir in all den Jahren, bei all den Arztbesuchen kein Arzt diesen simplen und billigen Tipp gegeben hat.

Nun bin ich gespannt, ob wenigstens die Deutsche Herzstiftung dieses (schon seit vielen Jahrzehnten bekannte) Wissen weiter vermittelt.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihre Hinweise. Vor einiger Zeit hatte die Deutsche Herzstiftung bereits einen ausführlichen Online-Beitrag zum Thema Magnesiummangel (bitte anklicken) veröffentlicht. Warum bei Herzrhythmusstörungen nicht häufiger auf das Thema Kalium und Magnesium hingewiesen wird, können wir Ihnen leider nicht sagen. Die Deutsche Herzstiftung hat das Thema in ihren Aufklärungsmaterialien zumindest immer wieder prominent aufgenommen. Insofern auch an Sie vielen Dank, dass Sie auf dieses Thema noch einmal hingewiesen haben.

Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

H. K. aus Leutschach, Österreich (10.09.2012): Vor über 20 Jahren (heute bin ich 64) traten bei mir zum ersten Mal Herzrhythmusstörungen auf nach einer enormen Stresssituation. Machte nach cardiologischer Untersuchung, in der man nichts fand, einen dreiwöchigen Urlaub am See mit Schwimmen und Fahrradfahren. Nach diesem Urlaub besserten sich die Rhythmusstörungen, bis sie nach einigen Monaten ganz verschwanden. Ich lebe sehr gesund und mache ausreichend Bewegung. Aber vor drei Jahren bekam ich nach einer belastenden Situation abermals eine Rhythmusstörung aber diesmal schwerwiegender. Nach einem Tag gingen sie wieder weg. Heuer (2012) im März kam es dann heftig. Ebenfalls nach einer enormen Belastungssituation wachte ich um Mitternacht auf und mein Herz spielte total verrückt. Ich wusste, da kannst du allein nicht mehr fertig werden. ich war zwei Tage auf der Intensivstation zur Überwachung. Man stellte eine paroxysmale Vorhofflimmerarrhythmie mit Rechtsschenkelblock fest. Ein Kardioversionsversuch mit Ibutilide hat fehlgeschlagen und erst nach einer elektrischen Kardioversion unter Kurznarkose besserte sich mein Zustand und ich wurde mit Marcumar entlassen.
Heute, nach einem halben Jahr trat am Morgen wieder das Vorhofflimmern ein, weshalb ich Ihre Seite zu lesen begann, denn ich wollte nicht noch einmal auf die Intensivstation. Ich suchte nach einem natürlichen Heilmittel und möchte dem Herrn danken, der diesen Bericht schrieb, dass ihm eine Eiskompresse, die er mit einem Tuch 45 Minuten lang auf das Herz legte, geholfen habe. Da ich lieber mit natürlichen Heilmitteln arbeite, legte ich mir die Eiskompresse aufs Herz. Tatsächlich hörten bereits nach etwas mehr als 30 Minuten die Beschwerden auf. Ich habe wieder einen völlig normalen und regelmäßigen Puls. Ich möchte hiermit diese Erfahrung weitergeben, denn ich bin wirklich total erstaunt über diese wunderbare Wirkungsweise.

Heike G. aus Leipzig (31.08.2012): Ich Heiße Heike G. und bin 47 Jahre alt. Im Juni 2012 wurde ich in die Herzklinik mit Vorhofflimmern eingeliefert. Bei mir trat das Vorhofflimmern in einer absoluten Ruhephase im Urlaub auf. Nun meine Frage: Da ich unter Krampfadern leide und schon 2 Mal eine Thrombose im linken Unterschenkel hatte, wurde mir Pradaxa verschrieben. Welche starken Schmerzmittel kann ich zusätzlich zu dem Pradaxa einnehmen? (ich leide unter chronischen Zahnschmerzen und bin auf starke Schmerzmittel angewiesen). Bisher nahm ich Thomapyrin intensiv, IBU 800 oder dolomo® TN. Nun habe ich gelesen, dass all diese Tabletten Acetylsalicylsäure enthalten, welches man ja zu Pradaxa nicht nehmen sollte.

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Birgit M. aus Altenburg (05.08.2012): Ich habe seit 20 Jahren Rhythmusstörungen, bin selber 48 Jahre und weiblich. Ständig wurde mir beim Arzt gesagt, es sei alles in Ordnung, das EKG sei normal, es ist Stress und ich nehme die Palpitationen aus Angst zu sehr wahr. Ich beteuerte, dass erst immer die Rhythmusstörungen auftraten und dann die Angst/Panik dazu kam. Dabei habe ich Pulsfrequenzen bis 200 erlebt. Dies Aktionen waren ca. immer eine halbe bis dreiviertel Stunde, dann war der Spuk vorbei und der oftmals gerufene Notarzt konnte nur noch einen mäßig erhöhten Sinusrhythmus nachweisen, gab mir Faustan und den Rat zum Psychologen zu gehen. Ich muss vorausschicken, dass mein Hausarzt mir aber schon ab dem 20. Lebensjahr Betablocker gab, um mich "abzusichern". Komischerweise halfen die Tabletten, trotz dass nie eine Diagnose gestellt werden konnte. Ich saß auch brav 5 Jahre beim Psychologen, eigentlich eher unterhaltsam, aber nicht wirklich effektiv, denn ein Ergebnis, welches zu meiner sogenannten Panik hätte ursächlich sein können, wurde nie wirklich gefunden.
Vor 4 Wochen allerdings, überraschte mich eine Rhythmusstörung, wie ich sie noch nie erlebte ... katastrophales Durcheinander im Brustkorb, Herzrasen, Schwindel und natürlich Panik. Diesmal half das Nachwerfen vom Betablocker nichts. Ich rief den Notarzt nach 20 Minuten Todesangst. Als der kam, stellte er fest, Vorhofflimmern, Pulsfrequenz 208, absolute Tachyarrhythmie. Mit Digitoxin und hohem Betablocker brachte man meine Frequenz auf ca. 100 Schläge, dennoch blieb das Vorhofflimmern 5 Stunden. Ich bin seit dem völlig fertig, traue meinem Körper nichts mehr zu, denke es kommt wieder und ich werde bald sterben. Das Gefühl, dass ich die ganzen Jahre doch recht hatte und nicht nur "verrückt" bin, macht mich zusätzlich traurig, denn ich fühle mich im Nachhinein nicht ernst genommen. Bin in Leipzig nun im Herzzentrum, wo man entschied ASS 100 und Beloc Zok 100 mg, bei Bedarf mehr zu verordnen, weil das reichen würde, da ich keine "Zusatzerkrankungen" habe.
Ein anderer Arzt meinte, Falithrom und Flecainid wäre für mich besser. Bin jetzt stark verunsichert und würde natürlich der milderen Therapie zustimmen und nicht den starken Blutverdünner nehmen wollen. Zudem steht bei Flecainid, dass es als Antiarrhythmikum andere Rhythmusstörungen verursachen kann. Falithrom steht auch für innere Blutungen usw. Es verunsichert einen schon, denn ich kann mich jetzt entscheiden zwischen Vorhofflimmern und der Gefahr des Schlaganfalls oder der inneren Blutung und anderen Rhythmusstörungen unter der anderen Therapie im schlechtesten Fall.
Zeit für wirkliche Aufklärung ist kaum. Aber man bekommt doch nicht bloß Smarties, da sollte man schon gut beraten werden. Vertrauen ist bei mir irgendwie vorbei.

S. P. (14.07.2012): Bis zur schweren Erkrankung meiner Ehefrau war ich herzmäßig total fit. Der 4-monatige Dauerstress führte bei mir dann plötzlich zu Vorhofflimmern. Mittlerweile geht es uns beiden besser. Pradaxa konnte ich absetzen, nur Metoprolol nehme ich weiter ein und es geht mir soweit gut.

E. K. aus Köln (23.04.2012): Ich bin 70 und leide an symptomatischem paroxysmalem Vorhofflimmern mit deutlich verzögertem KM-Abfluss aus LAD und RDA (festgestellt 2006). Stress verstärkt bei mir das Vorhofflimmern. Die besten Erfahrungen, um mein Vorhofflimmern stark zu reduzieren, habe ich folgendermaßen gemacht: nur noch bis 18.00 Uhr was essen, später nichts mehr. Um 18.00 Uhr nur leichte Kost (z. B. Bananen und Joghurt, auf keinen Fall z. B. Brot, Käse, Wurst und Bier).

Phelomena aus Hamburg (16.03.2012): Guten Tag an alle! Ich leide seit Januar 2011 an supraventrikulären und einigen ventrikulären Rhythmusstörungen. Nun sind seit Oktober 2-3 Episoden dazugekommen, die ich nicht einordnen kann. Es dauert ca. 3-4 Sekunden, in denen es sich so anfühlt als flattert ein Schmetterling im Brustkorb, Druck auf die Kehle und leichter Schwindel ... Nach ein paar Sekunden ist es wieder weg. Kann es sich um Vorhofflimmern handeln? 4 Langzeit-Ekg zeigten lediglich die SVE und VEN Extrasystolen. auch wenn ich gleich beim Arzt war, war das Ekg unauffällig ... Vorzeigeeffekt. Und da ich es nur selten habe, weiß ich auch nicht, wann es wiederkommt und in welchem Zusammenhang. Ich hatte allerdings beide Male Stress vorher ... und in der Ruhe kam es dann. Ich nehme Metoprolol 23,75 mg, L-Thyroxin 75, Enahexal 5 mg, Taxilan 25(1-1-1). Wer hat Erfahrungen?

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Tom aus Bottrop (07.03.2012): Hallo mein Name ist ... Tom S., bin nach langer Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass ich alkoholabhängig bin, und ich der Meinung bin, dass es nicht mehr lange gut gehen wird. Warum??? Die Anzeichen sagen alles. Egal wo ich was im Internet gelesen habe, oder selber durch meinen verstorbenen Bruder erlebt habe, stimmen alle. Es schleicht sich alles immer sehr sehr langsam ein. Erst vergisst man sehr viel, dann bekommt man öfter was. Aber das ist ja noch harmlos, teilweise setzt der Darm aus und man muss vor Panik unter sich machen, oder hat auch ein wenig Blut (aber rotes kann auch eine Hämorrhoide sein) im Stuhl, Appetitlosigkeit auf jeden Fall, Heißhunger alle 3-4 Tage. Übelkeit ist fast jeden Morgen dabei, Würgereiz auf jeden Fall. Wassereinlagerungen im Bauch, Beinen sind auch stets parat. Physisch teilweise voll am Ende. Dann noch meine Herzaussetzer, die machen mich ganz fertig. So was von unregelmäßig, da bekommt man Panik. Habe erst Mitte April einen Termin beim Kardiologen bekommen, obwohl ich meine doch verdammte Angst gesagt habe. (Nein dann müssen Sie sich halt den ganzen Tag bei uns hinsetzen und warten.) Na da stehe ich ja drauf, aber ich sollte mir das doch noch mal überlegen, denn ich kann echt nicht mehr. Ach, und Hautprobleme sind auch ganz typisch. usw. Wer weiß Rat außer Therapie... ich will und muss da beruflich alleine raus kommen. Würde mich über Antworten von Euch (Betroffen oder auch nicht) freuen.

Bernhard. B aus Nürnberg (01.02.2012): Hallo liebe Leidgeprüfte! Ich habe seit mehreren Jahren Rhythmusstörungen, die sich bei mir als Herzstolpern bemerkbar machen. Seit Nov. 2011 habe ich nun Vorhofflimmern. Allerdings bemerkte ich dies selbst nicht, sondern durch eine Routineuntersuchung mit EKG wurde dies festgestellt. Seit einigen Monaten bemerkte ich jedoch eine erhebliche Leistungseinbuße beim Sport, was ich jedoch als "Alterserscheinung" bewertete. Ich bin 59 Jahre. Bei mir wurde Langzeit-EKG, Kernspin, Kardioversion (bis jetzt erfolgreich) durchgeführt. Medikamente: Marcumar, Nebivolol, Inspra, Ramipril. Was mich interessieren würde ist, ob es viele Betroffene gibt, die dieses Vorhofflimmern selbst gar nicht bemerken? Beste Grüße und vielen Dank für diese tolle und informative Homepage. Bernhard B., Nürnberg

Karl Vaith aus Friedberg (23.01.2012): Ich gehe davon aus, dass Prof. Meinertz kein permanentes VHF hatte. Da die HF bzw. Kryoablation meist bei Pat. mit paroxysmalem VHF noch durchgeführt wird. Evtl. hat man noch Erfolg mit einer Ablations-OP (minimale invasive thorakoskopische Ablation). Artikel in der Ärztezeitung v. 03.12.2011 abgedruckt.

Karl Vaith aus Friedberg (21.01.2012): Welche Ablationsform ist zu bevorzugen? Welches Verfahren ist effektiver? Hochfrequenz oder Kryotherapie? Ist Kälte besser als Hitze? Oder wäre eine Ablations-OP der bessere Weg? Vor allem bei Pat. mit persistierendem oder permanentem VHF?

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Angela aus Köln (11.01.2012): Ich würde so gern wissen, ob Vorhofflimmern nicht wieder von alleine verschwindet. Ich soll Februar 2012 operiert werden und ich habe echt Angst davor. Ich denke, was von alleine kommt, geht auch wieder.

D. T. aus M. (14.11.2011): Starkes Vorhofflimmern wurde bei mir ursächlich durch einen 90%-Verschluss des RCA/RCX ausgelöst. Mit Stentimplantation ist es sozusagen nebenbei beseitigt worden. Stress habe ich heute genauso wie früher. Möglicherweise kann (kann!) er dazu beigetragen haben, die Sache ans Tageslicht zu bringen, aus meiner laienhaften Sicht aber nicht mehr.

Evelyn aus Niedersachsen (04.11.2011): Im Januar 2010 wachte ich mit Herzrhythmusstörungen auf, es war das erste Mal, dass ich derartiges erlebte, ich hatte Todesangst. Im Krankenhaus bekam ich eine Infusion, sonst keine Behandlung. Am nächsten Morgen kam die Kardiologin überstürzt in mein Zimmer und sagte sie müßte sofort defibrillieren. Ich bekam eine Kurznarkose, es geschah alles sehr schnell. Als ich aufwachte schlug mein Herz wieder normal. Ich wurde mit Flecainid eingestellt und entlassen. Meine Kardiologin übernahm diese Therapie, erzählte mir von der Ablation, die zu diesem Zeitpunkt alles heilen sollte. Bei einem späterem Termin war diese Aussage nicht mehr so eindeutig, die Ablation wurde in Frage gestellt, auch die Einnahme von Flecainid mußte ich fortsetzen. Ich bin inzwischen so verunsichert, dass ich mir eine Zweitmeinung bei einem anderen Kardiologen einholen werde. Ach ja, ich leide seit fast 30 Jahren unter Bluthochdruck, arbeite seit 23 Jahren Vollzeit in einem Pflegeheim. Mich belastet meine Situation mit meinem Herzen sehr.

Thomas Güttler aus Chemnitz (26.10.2011): Die Antwort des Mediziners ignoriert, dass man mit schonendem Sport o. Ä. die Stressbelastung verringern kann.

Rüdiger T. aus Litzendorf (25.10.2011): Ich selbst habe innerhalb von zehn Jahren 3-Ablationen erfahren. Das letzte mal 2008. Es folgen weiterhin Herzrhythmusstörungen, im 4-6 Wochen Abstand. Der Puls bewegt sich zwischen 70-95, selten über hundert. Ich nehme eine Tbl. flecadura 100mg. Der Rhythmus kommt in den Normalgang. Nach 12 Std. ist der Spuk erledigt. Es werden keine Medikamente genommen, außer wie oben beschrieben. Der Blutdruck ist während der Unregelmäßigkeit etwas niedriger. Normaler Blutdruck ist bei mir 125 zu 70. Ich bin seit 5 Jahren Rentner. Gruß, Danke für den Beitrag. PS.:Ich habe keine Angst, was vor 5 Jahren noch anders war.

Kläre aus Weiden (30.09.2011): Mir hat ein starkes Beruhigungsmittel geholfen, Tavor war das Wundermittel es wurde mir in der Klinik verabreicht.

Anonym (15.09.2011): Ich leide seit September 2010 unter Vorhofflimmern. Zu Beginn waren die Reaktionen heftig, nach 3 Monaten Bisoprolol verschwanden diese dann fast vollständig für 6 Monate. Dann kamen die Beschwerden zurück und ich bekam zusätzlich Flecainid 100 mg als Pill in the Pocket. Nach Einnahme einer Tablette Flecainid während eines Anfalles dauert es dann ca. 15 Minuten, bis die Beschwerden nachlassen. Damit war ich auch sehr zufrieden bis dann die Anfälle sich häuften, ich aber max. 2 Tabletten pro Tag nehmen sollte. Als Ausweg gibt es für mich nur noch die Ablation.

Karl Heinz B. aus Fürth/Bayern (27.08.2011): Ich habe seit Jahren Herzvorhofflimmern und eine koronare Herzerkrankung (Stent 2008). Seit Juli 2010 befinde ich (61 Jahre) mich im Vorruhestand. Der berufliche Stress ist vorbei. Nun "suche" ich mir neue Stressoren. Ich frage mich, ob dieser negative Stress nicht eine Sache der inneren Einstellung und des Umgangs mit belastenden Situationen und Ereignissen ist. Hier kann nur der Psychologe helfen.

T. B. aus Neu Darchau (25.08.2011): Hallo liebe "Leidensgenossen", ich (42 Jahre) habe das erste Mal im Februar diesen Jahres Bekanntschaft mit Vorhofflimmern gemacht. War nach ca. 12 Stunden wieder im Sinusrhythmus, bekam dann täglich je 1/2 Metrop. (50 mg) morgens und abends, zus. 1x100 mg ASS. Soweit so gut, war oft müde etc. Hielt nicht lange vor, denn zwei Monate später wieder Vorhofflimmern, wieder große Untersuchung, nichts zu finden, Kardioversion, 2 Tage KH und alles gut. Nun nehme ich morgens und abends je 1xFlecainid 100 mg. Fühle mich ganz gut, zw. komisches Gefühl (Extrasystolen o.ä.), aber ich denke das sind die Nebenwirkungen des Medikamentes. Stress habe ich auch allerdings sehr viel, halt versuchen ein wenig runterfahren und weiterhin Sport treiben. Ich hoffe , dass ich ab Oktober auf "Pill in the Pocket" umgestellt werde. Bin sehr zuversichtlich, man kann eh nicht viel ändern. Sollte das nicht klappen, dann lasse ich auf jeden Fall die Ablation bzw. chirug. Eingriff machen, auch mehrfach. P.S. Wer hat ähnlichen Verlauf? Wer hat Erfahrung mit "Pill in the Pocket"?

Wolfgang K. (22.08.2011): Mir hat ein praktischer Rat einer Ärztin nach der 2. Ablation 02/08 immer wieder sehr geholfen: Sobald der Puls unregelmäßig wurde, nahm ich eine Kältekompresse aus dem TK und legte die im Handtuch auf die Brust. Ruhe bewahren, nach ca. 45 Min. war der Puls wieder 60-65/min.

Hubert S. aus Wetter (13.08.2011): Schrittmacherimplantation in 2009, Vhf Okt. 2010, Elektrokardioversion Febr. 2011 erfolgreich, Marcumar, Langzeit-EKG 17./18. Juli, Marcumar ersetzt dch. Aspirin protect Ergebnis: positiv.

Andreas aus Titting (11.08.2011): Ich bin auf der Suche nach Patienten, bei denen das Vorhofflimmern durch Sport ausgelöst wird, so wie es bei mir der Fall ist. Stunden nach dem Sport setzt bei mir eine Bradykardie ein, welche dann zum Vorhofflimmern führt. Das kann dann die ganze Nacht dauern.

Annemie H. aus Hachenburg (28.07.2011): Ich glaube ich leide unter seelischem Stress. Ein Wohnungswechsel hat alles in mir ausgelöst. Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen. Ich ahnte aber nicht, dass diese Krankheit in mir steckte, bis zu dem Checkup, den der jetzige Hausarzt mir verordnete. Da kam so einiges zum Vorschein. Leute denkt an Eure Gesundheit solange Ihr noch Euer eigener Herr seid. Ganz arg hat mir die zu kleine Wohnung zugesetzt, aber ich weiß nicht, wie komme ich an eine passende heran. A. H.

H. G. aus Dresden (02.07.2011): Sehr geehrter Herr Professor, mich irritiert diese Aussage, dass Stress Rhythmusstörungen auslösen oder begünstigen. Ich habe in einer Ihrer Sprechstunden erfahren, dass Stress den Herzschlag beschleunigen kann, jedoch kein Vorhofflattern bewirkt. Da ist man als Laie, welcher unter schweren Attacken von Rhythmusstörungen leidet schon irritiert und meidet mmer mehr Situationen, die diese vielleicht auslösen. Man hat schon Angst isoliert und nicht mehr fähig zu sein am Leben teil zu nehmen. Mit freundlichem Gruß, H. Gütler

Norbert N. aus Köln (16.04.2011): Bei mir ist es genau so, wenn mein hektischer Chef reingestürzt kommt, bekomme ich kaum noch Luft vor einsetzenden Rhythmusstörungen. Ich muss dann oft die Rytmonormdosis erhöhen.

Mia aus Schönefeld (12.04.2011): Ich finde es super, dass man hier so viel nachlesen kann, da ich immer mal wieder über Std. bzw. Tage Herzstolpern habe. Dann kommt die Angst hoch, es könnte ja etwas Ernstes dahinter stecken.

Jürgen Gärtner aus Markkleeberg (09.03.2011): Kann nicht auch ein Defi hilfreich sein?

René aus Köln (18.01.2011): Also ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass Stress negative Auswirkungen hat. Habe Mitte Dez. die zweite Ablation erhalten und bin 1 Woche später arbeiten gegangen und das war der Fehler schlechthin. Keine 3 Std. hat es gedauert und alles war vorbei. Habe jetzt am 7. Jan eine Kardioversion bekommen und bis jetzt tickt das Herz noch richtig. Unter Einnahme von Amiodaron werde ich eine neuen Versuch wagen. Sollte es wieder schief gehen, dann muß ich wohl mit meinen Yoga machen. :o). Auf jeden Fall 90 % all meiner Attacken hatten mit Stress in der Firma zu tun. Ich bin froh, dass es mir nicht nur alleine so geht. Ich finde diese Seite auf jeden Fall sehr interessant und werde öfter mal hier lesen.

Ingrid S. aus Saarwellingen (11.11.2010): Hallo, mir sagte man immer, meine Vorhofflimmer-Attacken seien rein körperlicher Natur und hätten absolut nichts mit psychischer Belastung und Anspannung zu tun. Ich habe es für mich aber immer so bemerkt... Für mich ist es beruhigend zu wissen, daß es doch einen Zusammenhang gibt. Vielen Dank

Uwe Wiemer aus Oderwitz (05.11.2010): Das ist so mit Abkürzungen und Fachwörtern, unverständlich für Laien. Wenn es sich um gut gemeinte Informationen für Interessierte handelt, sollten sie verständlich sein. In der Moderation zu Stuttgart 21 hat Hainer Geißler immer wieder diese Aufforderung an die Beteiligten stellen müssen im Interesse der allgemeinen Verständlichkeit. Was heißt eigentlich ETW? Ganz einfach Eierteigwaren, wenn man es weiß :-)) !

Werner B. aus Wiefelstede (14.10.2010): Ich fand die Informationen sehr hilfreich. Ich habe eine Herzkatheterablation hinter mir, jedoch trat einige Zeit später wieder Vorhofflimmern bei mir auf. Ich bin jetzt fest entschlossen, eine zweite, wenn nötig auch eine dritte Ablation durchführen zu lassen.

Heike F. aus Hennef (12.08.2010): Ja, weil bei mir die gleichen Symptome wie bei Werner Z. auftreten oder aufgetreten sind und nach mehreren Elektro-Schocks und Medikamenten (Biso Hexal, Flecainid und Marcumar) eine Ablation ansteht. Die Antwort von Prof. Meinertz hat mir Mut gemacht.

D. aus Essen (10.08.2010): Nachdem sich bei mir herausgestellt hat, dass ich auf viele Antiarrhythmika-Medikamente, unter anderem auch Multaq, allergisch reagiere, hat man mir eine Ablation nahe gelegt. Ich bin aber noch nicht so ganz überzeugt diese machen zu lassen, aber um wieder mehr Lebensqualität zu erhalten bin ich schon geneigt diesen Weg zu gehen. War heute morgen im Krupp-Krankenhaus in Essen und würde es auch dort machen lassen. Hatte letzte Woche einen Anfall, der fast 47 Stunden gedauert hat und hab sehr große Angst bekommen, weil es so lange gedauert hat, bis sich mein Sinus-Rhythmus wieder eingestellt hat.

Dilchert H. aus Laudenbach (09.08.2010): Habe seit 1993 immer wiederkehrende Herzrhythmusstörungen mit Vorhofflimmern, zuletzt im Febr. 2010. Nach Elektrokardioversion und Einstellung auf das Medikament MULTAQ 400 mg. (1 Tabl. morgens u. 1 abends), 1x Kinzal mono und Marcumar ist mein Zustand bis heute OK, d. h., Herzrhythmus u. Blutdruck sind in Ordnung. Multaq 400 mg wurde mir übrigens empfohlen, um eine Ablation zu vermeiden.

Dr. Olga P. aus Wien (05.08.2010): Ich lebe in Wien und litt seit 2004 unter paroxysmalem Vorhofflimmern. Im AkH wurden mir Antiarrhythmika verordnet. Auf Propafenon verlängerte sich meine QT-Zeit außerordentlich, sodass ich bewusstlos wurde und die Wr.-Rettung mich reanimierte. Mein Erinnerungsvermögen ist gleich Null. Herr Prof. Gössinger auf der Kardiologie machte eine Ablatio - er präparierte die Pulmonalvenen genau, sodass ich heute ohne Therapie frei von Anfällen bin. Ich meide Stress soweit das im Zusammenleben mit Menschen überhaupt möglich ist. Sollte ein Anfall von paroxysmalem Vorhofflimmern auftreten, so spritze ich mir 4 Tage Enoxaparin (Lovenox) und sediere mich mit Praxiten. Das ist alles und ich hoffe, dass mir eine zweite Ablatio erspart bleibt. Mit besten Grüßen aus Wien.

Mechtild S. (05.08.2010): Die Frage des Patienten habe ich seit langem. Muss man vor einer Ablation Angst haben? Sollte man nur bestimmte Herzzentren für eine Ablation aufsuchen, oder ist die Behandlung schon Routine?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Rückfragen zu dem Thema bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Sabine Feichtmeier (04.08.2010): Der oben genannte Patient scheint mit dem Vorhofflimmern u. U. auch psychosomatisch zu reagieren. Es wäre zu empfehlen, geeignete Entspannungsübungen zu erlernen oder auch ein Therapeutengespräch wahrzunehmen. Mit freundlichem Gruß Gesundheitspraktikerin Sabine

Sylvia J. aus Berlin (04.08.2010): Mir half nach 4 erfolglosen Ablationen eine MAZE-Operation beim Prof. Dr. Hetzer hier in Berlin. Der Genesungsweg hat zwar lange gedauert, aber es hat sich gelohnt.

Karl H. aus Raesfeld (03.08.2010): Herrn Prof. Dr. Med. Meinertz und dem NDR gilt mein "herzlicher" Dank, dass ich durch einen Beitrag in der Sendung "Visite" (vor ca. 4. Jahren) auf die Behandlungsmöglichkeiten mittels Ablation aufmerksam wurde! Nach 10 Jahren Rhythmusstörungen / Vorhofflimmern (zuletzt permanent), wobei Tambocor mir in den ersten Jahren noch geholfen hat, habe ich mich in Absprache mit meinem Kardiologen für die HF-Ablation entschieden. Allerdings waren auch bei mir 3 Ablationen erforderlich. Nach der ersten war ich nur ein paar Tage beschwerdefrei, nach der zweiten einige Monate und nach der dritten bin ich nun bereits seit einem Jahr wieder "im Rhythmus" - seit Kurzem ohne Medikamente! Interessanterweise zeigte sich der Erfolg der 2. + 3. Ablation erst nach 2-3 Monaten, nachdem ich wg. zurückkehrender Rhythmusstörungen die Hoffnung bereits aufgegeben hatte (die Ablationen wurde jeweils mit einer Kardioversion abgeschlossen). Ich würde es wieder so machen, der Gewinn an Lebensqualität ist enorm!

Dr. Henning M. aus Meiningen (03.08.2010): Ich litt während meiner letzten Dienstjahre an Stress bedingten Herzrhythmusstörungen. Ein Abbau der durch Stress bedingten Umstände führte zu einer Besserung. Trotzdem traten die Herzrhythmusstörungen im Ruhestand wieder auf. Eine Ablation blieb erfolglos. Ich nehme nunmehr regelmäßig Medikamente.

H. Rath aus Essen (03.08.2010): Bei der doch sehr dezidierten Fragestellung könnte man doch einen psychokardiologisch erfahrenen Kollegen hinzuziehen, da zu diesem Punkt ja nur eine kurze Stellungsnahme abgegeben wurde.

Christine de G. aus Freiburg im Breisgau (02.08.2010): Ich litt ebenfalls an immer wiederkehrendem Vorhofflimmern und eine Ablation ist in meinem Fall nicht möglich. Nun bin ich mit Tambocor recht gut eingestellt. Dennoch habe ich hin und wieder vor allem durch vegetative Einflüsse z. B. Stress, Aufregung etc.) Rhythmusstörungen. Aufgrund der Empfehlung meines Kardiologen nehme ich jetzt seit 2-3 Monaten relativ hochdosiert (2x300mg Magnesium/Tag). Es ist enorm wie das die med. Einstellung unterstützt und die Rhythmusstörungen nochmals minimiert!

Annette J. aus Boch (02.08.2010): Hilfreich für mich, da ich bisher keine Ahnung von Ablationen habe. Werde es direkt nachholen. MfG

Karl-Heinz A. (02.08.2010): Ich hatte bis vor einer Woche ähnliche Symptome. Nun wurde ein neuer Stent gesetzt, der scheinbar eine Besserung bringt (nach einer Woche erst).

Fred C. aus Jüchen (02.08.2010): Hatte auch Vorhofflimmern, musste einige Zeit Marcumar nehmen - jetzt Bisoprolol, Amiodaron u. ASS 100. Bin froh von Marcumar weg zu sein, um nicht ständig zur Blutentnahme gehen zu müssen und den Quick-Wert zu prüfen.

Manfred B. aus München (02.08.2010): Trotz 2 Ablationen hatte ich immer noch intermittierende VHF-Attacken, ausnahmslos in Ruhephasen (heart in holiday Syndrom) also nicht durch Stress. Seit Jahresbeginn nehme ich das "neue" Medikament Dronedaron (Handelsname Multaq). Seitdem ist der Spuk (bisher) vorbei, wobei ich immer noch "marcumarisiert" bleiben will, da ich der Geschichte noch nicht recht traue. Insofern macht der Artikel und die Kommentare Hoffnung, doch mit einer weiteren Ablation das Risiko sicher zu eliminieren und damit "beruhigt" von den Medikamenten wegzukommen.

Horst S. aus Jesteburg (02.08.2010): Habe das Problem seit 1996, bin dann im Jahr 1996 und noch einmal 2001 ablatiert worden. Leider ohne Erfolg. Nehme seitdem Tambocor 2x1. Nachdem sich jetzt neue Pulmonalvenenablationen bewährt haben, wage ich diese nach vorheriger Besprechung in einer Herzrhythmussprechstunde noch einmal im September diesen Jahres. Den Leidensweg von Herrn Prof. Dr. Meinertz habe ich verfolgt. Seine Meinung ist für mich der Entscheidungsgrund für die bevorstehende Ablation.

Berthold S. aus Ransbach-Baumbach (02.08.2010): Ich hatte über Jahre Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen. Nach der Entfernung der Schilddrüse 2009 ist der Spuk vorbei.

Schmalzriedt aus Nersingen (02.08.2010): Eine Ablation hat bei mir ca. 1 Jahr gehalten, dann kamen die Rhythmusstörungen wieder zurück, allerdings nur noch sporadisch. Der Auslöser wurde bis heute nicht gefunden. Stress kann nicht der Auslöser sein, da ich bereits seit 10 Jahren im Ruhestand bin. Ich vermute es kommt vom Rücken, denn nach Einnahme von Voltaren Resinat vergehen die Störungen nach und nach wieder.

Sighart T. aus Kronberg (02.08.2010): In Folge von nicht erkannten Vorhofflimmern erlitt ich 1996 einen Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung und Sprachverlust. Vorzeichen waren Schwindelanfälle, die nach tiefem Durchatmen aufhörten. Heute habe ich mich bis auf eine teilweise gelähmte linke Hand (der Daumen reagiert spastisch) erholt. Eine zweimalige Kardioversion in der Reha hatte keinen Erfolg. Ich bin heute medikamentös eingestellt mit Bisoprolol 5 mg (1-0-0), Triamteren comp. 50mg/25mg (1-0-0), Aprovel 150mg (1-0-1) und Marcumar. Die Nebenwirkungen dieses Tabletten-Mix sind beträchtlich. Welche Empfehlungen gibt es diesen Mix abzubauen. Vor allem fürchte ich die Nebenwirkungen von Marcumar. Bewegungs-mäßig komme ich nicht über den "zweiten Gang" hinaus. Könnte ein Herzschrittmacher oder etwas ähnliches bei mir Abhilfe schaffen?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Peter S. (02.08.2010): Ich finde die Info sehr hilfreich. Ich habe selbst schon 2 Ablationen hinter mir, nachdem nach der ersten Behandlung Vorhofflimmern wieder aufgetreten ist. Es beruhigt mich, dass scheinbar Vorhofflimmern nach einer Ablation nicht zu heilen ist. Z. Zt. bin ich nach der 2. Behandlung beschwerdefrei, war allerdings der Meinung, dass höchstens 2 Ablationen zulässig sind, wie ich die behandelten Ärzte verstanden habe.

Martin F. aus Lingen (02.08.2010): Bei mir war ebenfalls eine 3. Ablation notwendig. Es hat sich gelohnt, ich bin ohne Medikamenten-Einnahme wieder belastungsfähig und beschwerdefrei. Das Leben macht wieder Freude. Man sagte mir im Ablationszentrum, dass Alkohol Auslöser für Vorhofflimmern sein könnte, aus diesem Grunde habe ich seit gut dreieinhalb Jahren keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Ich habe auch vorher nur gelegentlich Alkohol zu mir genommen. Es geht mir jetzt gut und es geht auch ohne.

Vaith aus Friedberg (02.08.2010): Es gibt ja verschiedene Arten der Ablation. Wärme- und Kälteablation. Welche sollte man denn bevorzugen?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Lieber Herr Vaith, vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Rückfragen zu dem Thema bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Herzliche Grüße! Ihre Herzstiftung

Waltraud S. aus Henstedt-Ulzburg (02.08.2010): Mein Vorhofflimmern beseitige ich durch Einnahme von 2 Tabletten "Tambocor". Dann eine halbe Stunde ruhen und der Puls ist für lange Zeit wieder ok. Vorhofflimmern wird auch bei mir durch Stress ausgelöst (Reisevorbereitung, Wohnungsrenovierung etc.) MfG Waltraud Schmidt, Henstedt-Ulzburg

Willi Reinartz aus Kempen (02.08.2010): Da durch die Ablation am Herzen eine tatsächliche Heilung des Vorhofflimmerns möglich ist, kann ich nur das Statement von Herrn Prof. Meinertz unterstreichen. "Will ich weg von Herzrhythmusmedikamenten, muss ich eine zusätzliche Ablation von - erfahrenen - Ärzten durchführen lassen."

Junker aus Germersheim (30.07.2010): Ich habe das Vorhofflimmern erst seit ich in Rente bin. 3 Jahre lang lag ich jede Woche 1 Tag flach. Dann habe ich den Kardiologen gewechselt, der mir dann Ramipril verschrieb, ein Medikament gegen Bluthochdruck, das hilft. Ich spüre kein Vorhofflimmern mehr. Habe aber nun permanentes Vorhofflimmern. Ich kann gut damit leben!

Friedhelm G. aus Gütersloh (30.07.2010): Ich habe auch Vorhofflimmern neuerdings mit den o. g. Symptomen bei zunehmendem Stress. Ich nehme z. Zt. keine Medikamente gegen Vorhofflimmern, außer Bisoprolol, da mein Herzschlag sonst zu niedrig wird. Zwecks Ablation habe ich nach den neueren Symptomen noch nicht mit meinem Kardiologen gesprochen.

Peter A. aus Hamburg (30.07.2010): Einmal deshalb, weil ich in der gleichen Lage bin wie der Fragende und ich die kurze, aber präzise Antwort von Prof. Meinertz, positiv finde und mir auch weiter hilft.

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