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Aktuelle Frage aus der Online-Sprechstunde
Cholesterin: „Medikamente lieber morgens oder abends einnehmen?“
Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung
Cholesterin: „Welche Dosierung ist für Simvastatin zu empfehlen?“
Bislang 52 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)
Ungünstige Cholesterinwerte lassen sich oft mit Statinen verbessern. Eines der am häufigsten verordneten Statine ist dabei Simvastatin, dessen Dosierung jedoch nicht zu hoch erfolgen darf, wie Prof. Dr. Helmut Gohlke vom Vorstand der Herzstiftung in einer neuen Sprechstunden-Antwort unterstreicht (aus HERZ HEUTE 3/2011).
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Die Frage: „Ich leide an koronarer Herzkrankheit und habe wegen meines hohen Cholesterinspiegels 80 mg Simvastatin täglich verordnet bekommen. Ich weiß, dass bei koronarer Herzkrankheit der LDL-Spiegel unter 100 mg/dl liegen sollte, möglichst unter 70 mg/dl. Mit 80 mg Simvastatin erreiche ich einen LDL-Spiegel von 90 mg/dl. Jetzt habe ich erfahren, dass von Simvastatin 80 mg abgeraten wird. Stimmt das? Was ist stattdessen möglich, um den Cholesterinspiegel in den Griff zu bekommen?“ (Werner F., Eggesin)
Die Experten-Antwort:
Ja, die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat jetzt von Simvastatin in der Dosierung von 80 mg abgeraten, weil eine neue Studie (SEARCH) gezeigt hat, dass das Risiko für Muskelerkrankungen (Myopathie) mit dieser hohen Dosierung stark ansteigt.
Allerdings ist die FDA der Auffassung, dass Patienten, die über ein Jahr Simvastatin 80 mg ohne Muskelprobleme eingenommen haben, bei dieser Dosierung bleiben können. Neueinstellungen mit Simvastatin 80 mg sollen aber unterbleiben.
Falls Sie also länger als ein Jahr problemlos Simvastatin 80 mg eingenommen haben, können Sie mit der Therapie fortfahren.
Von Simvastatin zu Atorvastatin wechseln?
Andernfalls rate ich Ihnen, aufgrund dieser neuen medizinisch begründeten Sachlage, mit Ihrer Krankenkasse zu verhandeln, dass diese Atorvastatin (Sortis) 40 mg für Sie bezahlt. Atorvastatin wird vermutlich ab Mai 2012 auch als generisches Medikament, d. h. zu einem günstigeren Preis, zur Verfügung stehen.
Falls die Krankenkassen dies nicht bezahlen, käme als Alternative die Kombination von 40 mg Simvastatin und 10 mg Ezetimib (Inegy 10/40) in Betracht, was den Cholesterinwert vergleichbar senken dürfte. Es liegen jedoch noch keine ausreichenden Studien vor, die belegen, dass Ezetimib die koronare Herzkrankheit günstig beeinflusst.
Bei Dosierung von Simvastatin weitere Grenzwerte beachten
Die FDA hat außerdem neue Grenzwerte für die Simvastatindosis für Patienten gesetzt, die Amiodaron, Verapamil, und Diltiazem einnehmen. Um Muskelkrankheiten zu vermeiden, sollte in diesen Fällen täglich nicht mehr als 10 mg Simvastatin eingenommen werden. Bei Patienten, die Amlodipin oder Ranolazin einnehmen, liegt der Grenzwert bei 20 mg täglich. Auch die Zahl der Wirkstoffe, die eine Gegenanzeige zu Simvastatin darstellen, wurde vergrößert um Gemfibrozil, Cyclosporin und Danazol.
Wichtig zu wissen: Der regelmäßige Genuss von Grapefruitsaft sollte während der Therapie mit Simvastatin vermieden werden, weil dies den Abbau von Simvastatin erheblich verzögern und dadurch zu einem unkontrollierten Anstieg der Simvastatin-Blutspiegel führen kann.
Wenn Sie regelmäßig interessante Fragen aus unserer Sprechstunde lesen wollen, empfehlen wir Ihnen die Herzstiftungs-Zeitschrift HERZ HEUTE, die Sie als Mitglied 4x pro Jahr frei Haus geliefert bekommen und die neben Experten-Berichten zu neuen Therapie-Methoden auch immer eine umfangreiche Sprechstunden-Rubrik enthält. ➞ Alle wichtigen Infos zur Mitgliedschaft
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Diese Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Mitglied im Vorstand der Herzstiftung und langjähriger Chefarzt der Abt. Klinische Kardiologie II im Herz-Zentrum Bad Krozingen. Zu seinen Schwerpunkten zählt insbesondere die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Professor Helmut Gohlke
Bislang 52 Kommentare zu diesem Beitrag
W . S. aus Oschatz (05.05.2012): Nehme seit Februar 2011 Simvastatin 40 mg (Herzklappen-Op im August). Bisher keine Probleme.
Ute und Rolf L. aus Baunatal (22.04.2012): Da bei meinem Mann und mir Muskelprobleme nach der Einnahme von Simvastatin auftraten, haben wir verordnete 40 mg schrittweise auf 20 mg minimiert und nun auf 10 mg herabgesetzt. Nach ein paar Wochen werden wir testen lassen, ob dies ausreicht. Unter 20mg hatten wir beide sehr gute Ergebnisse erzielen können, möchten aber versuchen noch weiter herunterzugehen, deshalb derzeit der Versuch mit wie o. a. 10 mg 1x tägl. am Abend, da wir wirklich sehr starke Muskelprobleme beim Gehen mit der höheren Dosierung hatten.
Herbert Wolf aus Stolberg Rhld. (20.04.2012): Atorvastatin steht bereits seit dem 15.03.2012 zum günstigeren Preis zur Verfügung.
A. H. aus Werne (14.03.2012): Nach einer etwa sechsmonatigen Einnahme von 20 mg/Tag Simvastatin litt ich anfallsartig (unregelmäßig und über 3-5 Tage anhaltend und ansteigend) unter starken Muskelschmerzen im Bereich der unteren Extremitäten und/oder im Bereich der Lende. Da weder orthopädische, gynäkologische noch urologische Ursachen die Schmerzen begründeten, wurde nach einer Blutuntersuchung Simvastatin vorüber abgesetzt (in der Zeit blieben die Beschwerden aus) und durch Pravastatin ersetzt. Die Schmerzen sind auch nach der Medikamentenumstellung nicht wieder aufgetreten. Jedoch bemerke ich phasenweise die Tendenz einer erhöhten muskulären Krampfneigung vor allem im Bereich der unteren Extremitäten, der ich mit entsprechenden Dehnübungen und der Einnahme von Magnesium entgegentrete.
Karl-Jürgen B. aus Butzbach (03.03.2012): Ich habe im Dezember Simvastatin 40 mg mit Rücksprache des Arztes abgesetzt, um festzustellen ob es wirklich am Simvastatin liegt. Oh ein Wunder nach vier Tagen waren meine Muskelschmerzen nicht mehr vorhanden. Mein Cholesterinspiegel ist in dieser Zeit erhöht gewesen, nun habe ich eine andere Arznei und warte auf die nächste Blutuntersuchung.
Hans-Gerd aus Heilbronn (19.02.2012): Ich habe auch eine lange Zeit Locol und Simvastatin eingenommen und dabei Muskelschmerzen in den Beinen bekommen. Dann habe ich Sortis 20 mg (mußte großen Anteil selbst bezahlen) erhalten und die Muskelschmerzen waren weg.
H. M. aus Peine (19.12.2011): Ich nehme seit längerer Zeit Simvastatin 20 mg und Amlodipin ein. Ich leide seit Monaten unter starken Schmerzen in den Gliedern und Beinmuskeln. Ich konnte teilweise manchen Tag nicht einmal mehr auftreten. Durch diesen Bericht bin ich erst auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, dass meine Medikamente daran schuld sein könnten. Bisher wurde ich immer zur Krankengymnastik geschickt, ohne dass eine Besserung eintrat.
Anonym (16.12.2011): Ja, danke ... Sehr informativ - das sagt der Kardiologe nicht.
Dr. Heinrich Schulze aus Sprockhövel (26.11.2011): Bei den unten stehenden Kommentaren sind des öfteren interessante Fragen, wie ich meine, die allgemein beantwortet werden sollten. Leider heißt es dann "aus technischen Gründen nicht möglich". Das ist mir unverständlich, es können doch dem Autor - gesammelt und von Zeit zu Zeit- diese offenen Fragen mit der Bitte um Beantwortung zugestellt werden und danach der Kommentarliste angefügt werden.
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank, dass Sie diesen wichtigen Punkt ansprechen, der für den Arbeitsablauf der Deutschen Herzstiftung eine große Bedeutung hat.
Die Deutsche Herzstiftung ist eine gemeinnützige Organisation, die das
Ziel hat, mit möglichst wenig Verwaltungsaufwand auszukommen. Da die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Herzstiftung bereits
schon jetzt ein sehr hohes Arbeitspensum haben und vielfach auch ihre
Freizeit für die umfangreiche Arbeit einsetzen, ist es sehr wichtig die
Arbeiten so effizient wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch, dass
Rückfragen zu medizinischen Beiträgen nicht an verschiedenen Stellen
gestellt werden, da es sonst erfahrungsgemäß sehr häufig zu
Doppel-Anfragen kommt, die entsprechend doppelt bearbeitet werden
müssen. Aus diesem Grund bitten wir alle Rückfragen direkt über das
Sprechstundenformular zu stellen, über das die Fragen automatisiert an
der richtigen Stelle einsortiert werden können, was jeweils den Verweis
"aus technischen Gründen" erklärt, den wir teilweise an die gestellten
Nachfragen auf den Experten-Seiten hängen, und was den Arbeitsaufwand
für die Deutsche Herzstiftung enorm verringert.
Da viele Rückfragen, die auf diese Weise in der Sprechstunde gestellt
werden, aber wie von Ihnen angemerkt auch für andere Menschen
interessant sind, druckt die Deutsche Herzstiftung regelmäßig eine hohe
Anzahl an Sprechstunden-Antworten in HERZ HEUTE ab, wie sich dies
wahrscheinlich in kaum einer anderen vergleichbaren Zeitschrift finden
lässt.
Wir hoffen, wir konnten damit ein bisschen die Hintergründe beleuchten,
warum es für die Arbeit der Deutschen Herzstiftung am besten ist, wenn
Rückfragen über unser Sprechstunden-Formular erfolgen.
Nochmals vielen Dank, dass Sie diesen wichtigen Punkt angesprochen haben,
der wahrscheinlich auch schon viele andere Menschen bewegt.
Herzliche Grüße
Ihre Deutsche Herzstiftung
Antwort von Dr. Heinrich Schulze: Vielen Dank für die Beantwortung meiner E-Mail. Ich möchte erwähnen, das m. E. die Deutschen Herzstiftung
eine Organisation darstellt, die ihre Arbeit sehr, sehr gut
erledigt. Bei jeder Gelegenheit werbe ich für diese Stiftung.
Ihren Hinweis auf das sehr hohe Arbeitspensum kann ich nachvollziehen und werde als kleinen Beitrag demnächst meinen Mitgliedsbeitrag verdoppeln.
Mit besten Grüßen
Dr. H. Schulze
Antwort der Deutschen Herzstiftung:
Vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihre zusätzliche Unterstützung für die Arbeit der Deutschen Herzstiftung, worüber wir uns jetzt zum Jahresende ganz besonders freuen. Gerade von solchen Beiträgen lebt ja die Herzstiftung, die auf diese Weise völlig unabhängig ist und z. B. medizinische Empfehlungen ohne jeden Einfluss von außen geben kann, was letztendlich allen Menschen mit einer Herzerkrankung zugutekommt.
Darüber hinaus möchten wir Ihnen noch Bescheid geben, dass wir zwischenzeitlich verschiedene Überlegungen angestellt haben, wie wir Ihren Vorschlag vielleicht im nächsten Jahr umsetzen können. Möglicherweise gelingt es uns, für Seiten, auf denen besonders viele Rückfragen gestellt werden, Herzexperten aus unseren Reihen zu gewinnen, die die jeweilige Seite zusätzlich betreuen und Rückfragen direkt beantworten können, wobei diesbezüglich vorab noch einige technische Punkte geklärt werden müssen.
Auf alle Fälle hoffen wir aber, dass wir unseren Service für Menschen mit einer Herzerkrankung auch im nächsten Jahr weiter ausbauen und weiterentwickeln können. Geplant ist z. B., so viel sei an dieser Stelle schon verraten, ein umfangreicher E-Mail-Service, mit dem man sich automatisch über interessante Informations-Veranstaltungen der Deutschen Herzstiftung zu Herzerkrankungen in der Nähe des eigenen Wohnorts informieren lassen kann. Während der letzten Herzwochen wurden diese Veranstaltungen, von denen im gesamten Bundesgebiet über 1.100 stattgefunden hatten, ja immer wieder wegen des direkten Kontakts zu den Herzexperten vor Ort und den hochwertig Informationen zu Herzerkrankungen gelobt, was wir in Zukunft noch mehr Menschen zugutekommen lassen wollen ...
Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße!
Ihre Deutsche Herzstiftung
Inge A. aus Bad Sachsa (22.11.2011): Bin Betroffener! Ich hoffe, dass mein Hausarzt weiß, was er tut; denn ich nehme täglich 1 Tbl. Simvastatin 20 mg u. 1 Tablette Amiodaron 200 mg. Ansonsten noch einen Schwung anderer Präparate!
Arnhild aus Frankfurt (19.11.2011): Ich hatte bei Einnahme von Simvabeta 40 mg Muskelprobleme, bei 20 mg immer noch, bei 10 mg sind die Probleme tolerierbar und die Blutfettwerte gut. Für mich heißt das: soviel wie nötig, so wenig wie möglich.
Alfred Wresch aus Wermelskirchen (18.11.2011): Informationen über neue Ergebnisse können je nach Betroffenheit mehr oder weniger hilfreich sein; jedoch sind die Menschen zu verschieden und damit sind die Wirkungen ebenso unterschiedlich. Der medizinische Laie erhält mit diesen Informationen die Möglichkeit in den Dialog mit der/m Fachfrau/-mann zu treten.
Martin N. aus Niederkassel (17.11.2011): Ich habe wegen sehr starken Schmerzen in Armen und Beinen (Tennisarm) Simvastatin abgesetzt und nehme stattdessen ein homöopathisches Mittel wie lipo Correct, was mir sehr bekommt. Mit freundlichen Grüßen Martin N.
Hans-Georg S. aus Freiburg (17.11.2011): Ich bin seit Jahren mit 20 mg Simvastatin sehr gut eingestellt und habe dabei keinerlei Nebenwirkungen.
Dieter A. aus Bergisch Gladbach (17.11.2011): Guten Tag, wegen den beschriebenen Muskelproblemen habe ich jetzt meinen Arzt angesprochen, ob er den im Artikel empfohlenen Wechsel auf Atorvastatin (bin privat versichert) mitmacht. Lapidare Antwort: "Bringt nix, Probleme sind die gleichen und die Privaten zahlen auch nicht mehr alles." Jetzt stehe ich da und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Ist Atorvastatin besser (evtl. ohne Nebenwirkungen im Muskelbereich)? Vielen Dank im Voraus!
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
Dieter P. aus Nettetal (16.11.2011): Ja. ich kann die o. a. Angaben bestätigen. Ich nehme SimvaHEXAL 40 mg (1 Tablette am Tag) und erreiche damit einen LDL-Spiegel um 70 mg/dl. Im Juni 2011 habe ich eine Bypass-Op gehabt und liege mit diesem Wert, lt. meinem Kardiologen, sehr gut.
Karl - Jürgen B. aus Butzbach (16.11.2011): Ich nehme Simvastatin 40 mg 1 Filmtablette am Tag seit 1 Jahr. Nun habe ich festgestellt, dass nach der 3. Herzkatheter-Untersuchung in diesem Jahr ich in beiden Oberschenkeln Muskelschmerzen bekommen habe. Jetzt stellt sich für mich die Frage, von wo kommen die Schmerzen?
Wilfried aus Rostock (16.11.2011): Hallo, ich habe über einen längeren Zeitraum Simvastatin 80 mg genommen und erhebliche Muskelschmerzen bekommen. Nachdem Simvastatin abgesetzt wurde, haben sich auch die Muskelschmerzen wieder gelegt. Ich bekomme jetzt von meinem Hausarzt folgende Ersatzmedikamente: Tredaptive 1000 mg und Fluvastatin 40 mg. Eine ausreichende Senkung des Cholesterinwertes wurde aber bisher dadurch leider nicht erreicht. Eine frühere Medikation von Sortis 25 mg war voll und ganz ausreichend für hervorragende Blutfettwerte und hat keinerlei Probleme verursacht. Ich hoffe sehr, dass es bald einen gleichwertigen Ersatz für Sortis gibt, den die Kassen auch bezahlen.
Albert R. aus Hassloch (16.11.2011): Nehme Simvastatin mit 40 mg seit meiner Herz-OP im Okt. 2010 (4 Bypässe). Meine Colesterinwerte sind sehr gut, habe bis jetzt keine Beschwerden feststellen können.
Janosch aus Ostfriesland (16.11.2011): Habe schon einige Statine ausprobiert. Am besten senkt Sortis den Cholesterin-Wert.
Maximilian H. aus München (16.11.2011): Ich nehme seit Mitte Mai 2011 täglich 20 mg. Habe bis jetzt keine Probleme. Der Arzt hatte mir erklärt, dass er zu dem 1 % der Menschen gehöre, die das Medikament wegen der Nebenwirkungen nicht nehmen könnten. Den Hinweis auf Grapefruitsaft finde ich sehr wichtig.
HaJo K. aus Duisburg (16.11.2011): Nach 7 Jahren mit 40 mg nehme ich seit knapp einem Jahr 80 mg. Kann körperlich keine Verschlechterung feststellen. Habe zwar auch manchmal Gelenkschmerzen etc. aber nicht ständig und auch nicht erst seit der Medikamentenerhöhung, sondern bereits seit und immer nach Änderung der von den Krankenkassen zugelassenen geänderten Medikamente. Mit den ursprünglich "Original" verschriebenen Medikamenten - auch bei höherer Zuzahlung habe ich immer pudelwohl gefühlt. Ich glaube, das hier mehr "Schindluder" getrieben wird - Sparen zum Nachteil der Patienten - Kunden!
Heinz B. aus Nürnberg (16.11.2011): Hierzu aber eine Frage, was ist dann die Tablettenbezeichnung SIMVABETA? Ist dies vergleichbar mit SIMVASTATIN?
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
Jürgen aus Oberkirch (16.11.2011): Ich nehme nach einem 2. Herzinfarkt und Bypass-OP im Jahr 2000 Simvastatin 80 mg ein. Bis jetzt habe ich keine Probleme. In etwa diesem Zeitraum nahm ich an einer Studie zur Erprobung des Medikamentes Rosuvastatin teil, bei dem ich mit 5 mg ausreichend versorgt war. Ist der Einsatz heute möglich?
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
G. Kiemann aus Kirchheim (16.11.2011): Sehr hilfreich.
J. S. aus Bottrop (15.11.2011): Mein Mann hat auch bei 20 mg Simvastatin Muskelbeschwerden. Der Hausarzt hatte noch keine Lösung für das Problem. Vielleicht kann er im nächsten Jahr, wenn es ein Generikum für Sortis gibt, meinen Mann umstellen.
Wolfgang S. aus Augsburg (15.11.2011): Der Artikel ist hilfreich, aber leider ist ein Vergleich mit Pravastatin nicht Bestandteil des Berichtes, was für Patienten, die Pravastatin einnehmen, interessant wäre.
Burkhardt N. aus Römhild (15.11.2011): Es war mir sehr hilfreich, denn ich selber nehme dieses Medikament in der Dosis 40 mg regelmäßig zum Abend ein.
B. Oestreich (15.11.2011): Ich nehme 20 mg Simvastatin und habe keinerlei Probleme. Sportliche Belastungen, bei Kraft-Ausdauertraining (Jogging und Radfahren), sind muskelseitig auch ohne Probleme. KHK mit Bluthochdruck eingestellt (Votum und Bisoprolol).
Hans-Peter G. aus München (15.11.2011): Bei Einnahme von SimvaHEXAL 20 mg (Simvastatin) über 8 Monate ergaben sich verstärkte Knie-u. Muskelschwächen. Ich habe daher das Mittel jetzt abgesetzt.
Helmut R. aus Bochum (15.11.2011): Seit 1996 nehme ich Statine. Habe alle Medikamente ausprobiert. Ergebnis: Sehr starke Muskelschmerzen in den Oberschenkeln. Im April 2010 ist nach einer Muskelbiopsie eine Einschlusskörperchenmyositis festgestellt worden. Wer hat auch solche Erfahrung gemacht? Wer hat Erfahrung mit pflanzlichen oder homöopathischen Arzneien und welchen?
Joachim P. aus Hamburg (15.11.2011): Ich habe 10 Jahre Simvastatin 40 mg ohne Muskelprobleme eingenommen. Im März diesen Jahres bekam ich so starke Schmerzen in den Waden, dass ich nur noch 50 m Gehstrecke bewältigen konnte. Nach Untersuchungen beim Orthopäden und Krankengymnastik konnten keine Ursachen festgestellt werden. Nach einem halben Jahr habe ich Simvastatin für 4 Wochen ganz abgesetzt und ich konnte wieder ganz normal gehen. Mein Hausarzt hat mir jetzt Fluvastatin 80 mg verordnet, habe aber jetzt nachts Wadenkrämpfe trotz zusätzlicher Magnesiumgabe. Als weitere Medikamente nehme ich Amlodipin, Bisohexal und Atacant.
Joachim D. aus Berlin (Wd) (15.11.2011): Ich nehme seit einer Bypaß-Operation vor 8 Jahren Simvastatin 40 mg vor dem Schlafengehen ein. Die ersten 6 Jahre verliefen ohne Komplikationen. Vor ca. 6 Jahren bekam ich nachts Krämpfe, zuerst in den Waden vornehmlich rechts, später auch in den Oberschenkeln, die mich regelmäßig in den frühen Morgenstunden aus dem Schlaf gerissen haben. Wer das kennt, weiß, wie man sich dabei fühlt! Daraufhin habe ich die Dosis auf 1/2 Tablette = 20 mg halbiert (mit Kts der Ärzte bei der Verlaufskontrolle im Herzzentrum). Damit komme ich relativ gut zurecht und habe diese Krämpfe nur noch sehr selten! Joachim D.
Christel B. aus Berlin (15.11.2011): Guten Abend und Danke. Die Information ist nicht nur hilfreich sondern sehr notwendig. Es ist sehr traurig, dass erst Probleme nach längere Zeit entstehen und es müssen mehrere Medikamente ausprobiert werden. Auch das führt zu riesigen Mehrkosten nicht nur für die Betroffenen.
Günther H. aus Münster (15.11.2011): Ich nehme (Alter 75 J, 3 Stents) seit 3 Jahren Simavastin (40 mg) ein. Bisher sind keine Nebenwirkungen erkennbar. Blutfettwerte liegen im Sollbereich.
Anonym (15.11.2011): Guten Tag! Ich nehme jeden zweiten Tag Simvastatin 20 mg und habe mein LDL von 160 auf 100 gesenkt.
Nowenz aus Prien a. Ch. (15.11.2011): Habe jahrelang wegen Unverträglichkeit von Simvastatin 20mg mir Arzt/GKV/MDK/VdK/ MdB-Gesundheitsministerium, in vielen Gesprächen und Briefwechseln 'gekämpft', wegen Muskelschmerzen, die ich bei SORTIS früher nicht hatte! Eine private Bezahlung von SORTIS ist mir leider nicht möglich. Habe jetzt seit 2 Jahren INEGY (10mg Ezetemib/20mg Simvastatin), das ist für mich ein brauchbarer und vorallem Muskel-mässig ein erträglicher Kompromiss. Freue mich, wenn Sortis/Atorvastatin 2012 'frei gegeben' wird und Generika möglichst bald bezahlbar (mit GKV-Rezept) auf den Arzneimarkt kommt.
Wolfgang E. aus Hellenthal (15.11.2011): Habe im Krankenhaus ca. 3 Wochen lang Simvastatin 40 mg bekommen. Ich fühlte mich richtig kaputt, hatte Schmerzen in den Schultern und Beinen. Könnte das evtl. daran gelegen haben? Mein Hausarzt hat mir jetzt wieder (wie vor meiner Lungenembolie) 10 mg Simvastatin täglich verordnet.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.
Hans W. aus BKs-Kues (15.11.2011): Nehme seit 01.02.2001 Simvastatin 40 mg pro Tag und habe kein Beschwerden.
Franz J. aus Rhauderfehn (15.11.2011): Nehme Simvastatin 40 mg 2 Jahre ohne Nebenwirkung und bin gut eingestellt. LDL unter 100 mg.
Peter A. aus Büchen (15.11.2011): Ich finde diesen Artikel sehr interessant, denn auch ich nehme seit meiner Aortenklappen-OP im Mai 2010 regelmäßig Simvastatin allerdings nur 20 mg / Tag und das am Abend / bzw. zur Nacht. Ich habe weder Nebenwirkungen noch andere üble Sachen bis heute bemerkt. Mein Cholesteringesamtwert hat sich bei 152 - 176 mg/dl eingependelt, hatte ich doch >285 mg/dl ...
Udo H. aus Siegburg (15.11.2011): Warum empfehlen Sie nicht das Medikament Crestor, dieses Medikament nehme ich, weil ich Simvastatin wegen Magenbeschwerden und Übelkeit nicht vertragen habe.
Peter K. aus Bischofsheim (15.11.2011): ... ich habe auf 40 mg reduziert und bleibe auch unter 100 LDL. Bei 80 hatte ich Muskelprobleme (2x Faserriss in der Wade).
Reimund T. aus Kulmbach (15.11.2011): Ich nehme seit 2004 Inegy 10/40 ohne muskuläre Probleme und erreiche damit LDL von ca. 80 mg/dl. Ich wurde zwar nach mehr als 24 Jahren (1. Herzbypass-Operation im Juni 2010) zum 3. mal herzbypassoperiert, ein Infarkt war aber nicht aufgetreten, lediglich Bypassverschlüsse.
Helmut T. aus Kordel (15.11.2011): Ich wurde 2004 nach einem Herzinfarkt bypassoperiert. Mit Simvastatin oder auch Pravastatin konnte ich nach 4 Jahren Einnahme den gewünschten LDL-Wert nicht mehr erreichen. Seit 3 Jahren nehme ich Inegy 10/40 (1 Tablette alle 2 Tage) und halte LDL auf knapp 70. Subjektiv keine Nebenwirkungen!
Otmar R. aus Hoisdorf (15.11.2011): Guten Tag, auch ich habe Simvastatin über einen längeren Zeitraum eingenommen und bin im November 2010 urplötzlich an Polymyalgia erkrankt. Ich hatte so starke Muskelschmerzen, daß ich mich nicht mehr bewegen konnte. Mit der Einnahme von Cortison hat sich für mich die Muskelerkrankung fast "verabschiedet". Allerdings muß ich, auch nach 1 Jahr immer noch eine Minidosis Cortison einnehmen. Freundlich grüßt Otmar R.
Hans-Dieter Schneider aus Esens (15.11.2011): Bitte häufiger Beiträge über die Zusammenhänge zwischen den Medikamenten (wie hier) berichten, sehr viel häufiger!
Christine M. aus Kirchheim-Teck (15.11.2011): Frage an Frau Sabine P. (72 J.) aus Berlin: Können Sie mir den Namen der homöopathischen Tropfen mitteilen? Ich habe verschiedene Globuli eingenommen und nichts hat etwas gebracht.
Josef F. aus Heppeheim (15.11.2011): Ich finde den Artikel sehr hilfreich. Meine Frage? gibt es Alternativen z. B. Homöopathische? Vielen Dank.
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
Sabine P. (72 Jahre) aus Berlin (14.11.2011): Die Ausführungen sind sehr interessant. Auch ich habe längere Zeit Simvastatin neben Amiodaron -inzwischen abgesetzt wegen erheblicher Nebenwirkungen - Amlodipin - nehme ich jetzt noch neben einigen anderen Medikamenten für Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern - genommen, bis ich kaum noch laufen konnte und auf Muskelschäden aufmerksam gemacht wurde. Ich nehme seit einiger Zeit deshalb homöopathische Tropfen, von einem sehr erfahrenen Drogisten, mein Cholesterinwert ist gesunken - allerdings nicht auf die erforderliche Höhe, kann aber wesentlich wieder besser laufen, wenn auch nicht so wie gewünscht. Ich für mich lehne diese Cholesterinsenker ab, die so Muskelerkrankungen hervorrufen.
Fred C. aus Jüchen (14.11.2011): Nehme Simvastatin 20 mg ohne Probleme!
Dietrich L. aus Berlin-Tegel (14.11.2011): Habe gelegentliches Vorkammerflimmern. Therapie: Metoprolol suc 1/2-0-1/2; Simvastatin 29 mg 0-0-1, Marcumar 1-0-0 eingestl. aud 2-3 INR Zielgebiet. Bei Beginn höherer Pulsfreqenz < 120 nehme ich 1 Multaq-nach ca. 3 h wieder normaler Puls. Gibt es eine optimalere Medikamentation?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.



