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Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung
Nebenwirkungen: „Ich bekomme unter meinem Statin Muskelschmerzen – Gibt es Alternativen?”
Bislang 70 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Freitag, 03.02.2012)

In der Zeitschrift HERZ HEUTE werden regelmäßig interessante Fragen aus der medizinischen Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung veröffentlicht. Vor einiger Zeit wollte z. B. ein Patient, der wegen erhöhter Cholesterinspiegel Statine einnimmt, wissen, welche Alternative es zu seinem Präparat gibt, da er unter der Einnahme Muskelschmerzen bekam. Hier die Frage von Klaus Z. aus Frankfurt am Main im Wortlaut:
„Wegen meines erhöhten Cholesterinspiegels nehme ich jeden Morgen 5 mg Simvastatin ein. Jetzt sind Muskelbeschwerden aufgetreten. Deswegen meine Frage: Was ist die Alternative?”
Die Experten-Antwort:
Simvastatin ist eines der am längsten auf dem Markt erhältlichen Statine. In der Regel sollte dieses Medikament abends eingenommen werden, weil es da eine bessere Wirkung hat. Möglicherweise liegen dann die Blutspiegel während des Tages auch etwas niedriger und führen in geringerem Umfang zu Muskelbeschwerden.
Auch die Medikamente Atorvastatin und Rosuvastatin können ebenso wie Simvastatin Muskelbeschwerden verursachen. Die Reaktion ist jedoch individuell sehr unterschiedlich, so dass durchaus ein Versuch mit Atorvastatin (Sortis) oder dem neuerdings auch erhältlichen Rosuvastatin (Crestor) durchgeführt werden kann.
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Die von Ihnen eingenommene Simvastatin-Dosis ist allerdings sehr gering, so dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass Sie auch mit den anderen Statinen Beschwerden bekommen. Das Statin, das bezüglich der Nebenwirkungen auf die Muskeln am günstigsten abschneidet, ist Fluvastatin (Cranoc oder Locol). Hier käme ein Versuch mit etwa 40 mg abends in Betracht. 40 mg Fluvastatin dürften in der Wirkung etwa 5 mg Simvastatin entsprechen.
Stichwort: Risikofaktoren
Wenn Sie die Statine schlecht vertragen, ist es umso wichtiger, alle anderen Risikofaktoren in Bestform zu bringen, was eine vergleichbar günstige Wirkung hat: Die Ernährung in Richtung auf eine mediterrane Kost umstellen, regelmäßige körperliche Aktivität in den Tagesablauf einplanen, das Körpergewicht normalisieren (dass Sie nicht rauchen, halte ich für selbstverständlich), Passiv-Rauchen vermeiden. Omega-3-Fettsäuren haben möglicherweise einen günstigen Effekt. Schließlich käme auch eine Cholesterinsenkung mit Ezetimib 10 mg in Betracht, was die LDL-Cholesterinwerte um etwa 20 % absenkt und häufig gut vertragen wird.
Datenlage zu Ezetimib
Allerdings: Es liegen bisher keine Studien vor, die nachweisen, dass Ezetimib das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit günstig beeinflusst.
Autor: Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Mitglied im Vorstand der Herzstiftung und langjähriger Chefarzt der Abt. Klinische Kardiologie II im Herz-Zentrum Bad Krozingen. Zu seinen Schwerpunkten zählt insbesondere die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Professor Helmut Gohlke
(Redaktion: ebe)
Bislang 70 Kommentare zu diesem Beitrag
Gertraud L. aus Berlin (06.12.2011): Ich bin 74 Jahre alt, KHK (ohne Herzinfarkt, mit 3fach-Stent). Habe verschiedene Statine ausprobiert (Simvastatin, Crestor, Fluvastatin 80 = das nehme ich auch noch zur Zeit sowie 1 x ASS100. 1x Metroprolol 95, 1x Ramipril 5, 1 x Ezetrol 10. Das nehme ich so seit 29.6.11. Am 15.8.11 hatte ich einen CK-Wert von 131, also normal. Am 24.11.11 hatte ich "267", was mich beunruhigt betr. irreparable Muskelprobleme. Ich habe zwar ab und zu leichte Muskelschmerzen, die ich aushalte, fürchte aber Muskelschwund. (Ich treibe viel Sport - mein ganzes Leben lang). Was raten sie?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.
Angela D. aus Wien (Österreich) (01.12.2011): Ja, aber ich hab Gelenkschmerzen und die hören nicht mehr auf. Ich hab es schon in den beiden Hände. Meine Füsse, also Knie, sind schon operiert.
Albert H. aus Hamburg (11.11.2011): Schon mit 10 mg Simvastatin traten bei mir Muskelkater-ähnliche Beschwerden auf, die nach Absetzen des Medikamentes innerhalb weniger Tage verschwanden. Im Umfeld werden von vielen Menschen, die Simvastatin oder andere Statine einnahmen ähnliche Beschwerden geschildert.
Eberhard C. aus Bad Pyrmont (02.11.2011): Nach meinen Erfahrungen mit verschiedenen über Monate eingenommenen Cholesterin senkenden Statinen wie z. B. Simvastatin, Pravastatin, Locol und Crestor, die allesamt zu starken Muskelschmerzen besonders im Bereich der Oberschenkel (schon das Anheben eines Beins auf eine Treppenstufe zum Schnüren der Schuhe war extrem schmerzhaft) und im Schulterbereich (allein das Abstützen im Liegen um ein Getränk zu sich zu nehmen, verursachte starke Schmerzen im Schultergelenk des abstützenden Arms) führten sowie starke einseitige Kopfschmerzen im Schläfenbereich und an Depression grenzende Stimmungsschwankungen auslösten, habe ich mich entschlossen, die verordneten Statine eigenmächtig abzusetzen, bevor sich die beobachteten Nebenwirkungen dauerhaft manifestierten. Und siehe da, im Laufe von etwa vier Wochen verschwanden diese Nebenwirkungen nahezu vollständig und ich hoffe auf eine dauerhafte Wiederherstellung meines früheren Wohlbefindens, das offenbar durch die medikamentöse Behandlung mit Statinen nachhaltig beeinträchtigt wurde. Nach einigen Recherchen im Internet stellte ich fest, das sich meine Beschwerden auffällig mit den dort beschriebenen Symptomen der sog. Fibromyalgia rheumatica deckten, deren Erkennung jüngst in einem konkreten Fall in der NDR-Sendung "Visite" im Rahmen der Rubrik "Abenteuer Diagnose" als durchbrechender Diagnoseerfolg dargestellt wurde und als mittels Cortison therapierbar "verkauft" wurde. Hier werden offenbar die Nebenwirkungen des einen verordneten Medikament mit einem weiteren therapiert. Ich kann mich in meiner Einschätzung der bei mir beobachteten Nebenwirkungen von Statinen durchaus täuschen, nehme aber in Anbetracht der Letzteren einen erhöhten Cholesterinspiegel mit all seinen vermeintlichen Risiken, die ja offenbar noch immer nicht objektiv bewiesen sind, gern in Kauf.
Johannes (25.10.2011): Da ich unter Einnahme von Simvastatin 40 mg Muskelbeschwerden hatte, habe ich ca. 4 Wochen alternativ Crestor eingenommen, aber starke Obstipation bekommen, sodass ich wieder zu Simva zurück gehen musste.
Tigerbi aus Bochum (20.10.2011): Es war sehr hilfreich.
Reiner F. aus Bremervörde (03.10.2011): Ich habe seinerzeit wegen einem Herzinfarkt auch Simvastatin eingenommen, tgl. 25 mg und hatte auch mit Muskelschmerzen zu kämpfen. Es kamen auch keine guten Werte zustande. Nun nehme ich seit längerer Zeit Inegy und mir geht es sehr gut. Mein Hausarzt sagt, er kann Inegy, was den Preis anbetrifft, weil keine guten Werte zustande kamen, gegenüber der Krankenkasse vertreten.
Odette Seidel aus Magdeburg (21.08.2011): Hallo, aus eigenen und aus den Erfahrungen anderer ist mir bekannt - und das spiegelt sich hier auch in den Kommentaren wider - dass die Cholesterin-Senker meistens enorme Nebenwirkungen verursachen. Viele Patienten versuchen dann wieder, diese Symptome mit Schmerztabletten auszuschalten - ein Teufelskreis! Und die Lebensqualität geht immer weiter verloren, ganz abgesehen von den Nebenwirkungen der Tabletten. Gibt es denn glaubhafte Studien, die die Schädlichkeit des Cholesterins beweisen? Immer mehr finde ich meinen Recherchen etwas zur (sogenanten) "Cholesterinlüge". Kann man sich bei der "Festlegung" der Cholesterin-Werte nicht auch irren, denn auch die Theorien "tgl. nur 1 Ei", weitere Absenkung der Blutdruckwerte, weitere Absenkung der Blutzuckerwerte, "gesunde" Margarine usw. wurden korrigiert. Jetzt habe ich ein Buch gelesen "MEHR FETT!"/Gonder; Worm, in dem das Cholesterin auch eine positive Wirkung haben kann. Das läßt mich schon an der unbedingt geforderten Senkung des Cholesterin etwas zweifeln. Gr. Odette.
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
Odette S. aus Magdeburg (19.08.2011): Hallo, ich habe seit Jahren - bei gesunder Lebensweise, ausreichender Bewegung und Beachtung aller Hinweise zur Senkung des Cholesterins - sehr hohe Cholesterin-Werte und Lipide. Alle Versuche zur Senkung mit Medikamenten, sowohl mit Statinen als auch mit Fibraten u. A. blieben leider nur ein Versuch aufgrund ganz schwerer Nebenwirkungen in Form von Oberbauch-Beschwerden und Muskelschmerzen. Dabei habe ich auch die von Ihnen besonders im Artikel genannten Statine ausprobiert, auch Locol usw. Darüber hinaus habe ich es auch mit strenger Diät über 3 Monate versucht - die Werte blieben fast gleich. Ich denke, mein Körper macht das, was er will (was er braucht ? - und selbst herstellt - so wie es in vielen Artikeln zu lesen ist). Ich habe also keine Möglichkeit, mein Cholesterin und TG zu senken, leider.
Robert aus Langgöns (13.08.2011): Ich vertrage keines von diesen Medikamenten, wie kann ich mein LDL von 180 runter bekommen? Habe im Sep. 2011 eine Herz OP.
Sigrid S. aus Wunsiedel (08.08.2011): Ich habe 2 Jahre täglich abends 5 mg Simvastatin eingenommen und leide seit etwa 15 Monaten an Muskelschmerzen. Am Anfang war es nur ab und zu mal ein leichtes ziehen im Bein. Jetzt kann ich nicht mehr schlafen vor Schmerzen im Bein und habe auch erhebliche Probleme bei der Bewältigung von kleinen Wegen, noch ärger wenn es bergauf geht, oder gar Treppen steigen. Schmerzmittel darf ich nur bedingt nehmen, da ich zeitweise einen zu niedrigen Puls habe, 42 - 50, und sogar schon deswegen in der Notaufnahme landete. Wer kann mir einen Arzt oder einen Weg sagen wo mir geholfen werden kann?
Die Statine habe ich schon im Januar abgesetzt und sie müssten doch schon lange aus meinem Körper raus sein.
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Erwin F. aus Aschaffenburg (16.05.2011): Ich bin 71 Jahre alt und wurde 2004 Bypass operiert. Meine Medikamente ASS 100, Metoprololsuccinat 47,5 mg und Simvastatin 10 mg. 2008 Umstellung aus Kostengründen auf Simvabeta. Damit wurde ein schwerer Hautausschlag ausgelöst. Nach Umstellung auf Simvastatin bekam ich starke Muskelschmerzen im Rücken. Nach Umstellung auf Crestor keine Linderung. Erneuter Versuch mit Simvastatin und dadurch unerträgliche Muskelschmerzen im Rückenbereich. Röntgen ergab keinen Hinweis auf irgendwelche Wirbel- Bandscheibenerkrankung. Die Schmerzen treten besonders nachts auf, so dass ich mich kaum bewegen kann. Cholesterinsenkende Medikamente dieser Art vertrage ich nicht und ich habe richtig Angst davor. Mein Gesamtcholesterinwert liegt bei 240, LDL 165, HDL 56.
Pablo Q. aus Schweiz (06.05.2011): Ich bin 60 und nehme Sortis 10 mg seit fast 20 Jahren und kenne gar keine Muskelbeschwerden oder ähnliches. Gesamtcholesterin 164 bis 179 (bzw. 4.2 bis 4.6 mmol/l). Ohne Sortis 273.
H. B. (28.04.2011): Bei Einnahme von täglich 10 mg Statinen leide ich stark unter Muskelschmerzen, vor allem im Schulter- und Rückenbereich. Das Medikament habe ich deshalb abgesetzt. Ersatz habe ich noch keinen.
Hannelore R. aus Berlin (26.03.2011): Ich leide seit Jahren unter starken Muskelschmerzen. Ich bin darüber sehr verzweifelt. Die Schmerzen begannen, seit ich Simvastatin vom Arzt verschrieben bekam. Meine Cholesterinwerte waren angeblich zu hoch (gesamt 304, LDL 192 HDL 78). Die starken Muskelschmerzen veranlassten den Arzt, verschiedene Cholesterinsenker auszuprobieren. Augenblicklich nehme ich Ezetrol 10 mg. Die Schmerzen sind nach wie vor unerträglich. Besuche in mehreren Schmerzzentren waren sinnlos, das einzige, was dort unternommen wurde, war dass verschiedene Schmerzmedikamente eingesetzt wurden. Nach Ursachen wurde nicht gesucht. Ich nehme gegenwärtig gegen meine Schmerzen Novaminsulfon, dreimal täglich 30 Tropfen. Trotzdem sind die Schmerzen zeitweilig unerträglich. Wo könnte ich Hilfe erhalten? Welche Alternativen gibt es zu den Statinen und dem genannten Ezetrol, die keine solche entsetzlichen Muskelschmerzen auslösen? Leider sind sich die Ärzte völlig uneinig, welche Auswirkungen ein hoher Cholesterinspiegel (was ist wirklich ein hoher Cholesterinspiegel?) auf die Gefahr von Herzerkrankungen hat. Einige reagieren regelrecht hysterisch auf einen Cholesterinwert, wie ich oben genannt habe, andere wiederum empfehlen diesen Wert völlig zu ignorieren. Wie soll man sich als Patient da verhalten? Meine Schmerzen sind schlimm und mindern meine Lebensqualität sehr stark.
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Joachim N. aus Berlin (27.02.2011): Guten Tag und danke für diesen Artikel. Bin 74 und hatte vor 10 Jahren eine 3+1 Bypass-OP. Da ich auch im Laufe der Jahre schon fast alle Cholesterinsenker durch habe, bin ich nun bei Crestor gelandet. Mit 5 mg ging es ganz gut, aber dann sollte ich auf 10 mg erhöhen und mein Muskelzucken mit anschließenden Krämpfen in der Nacht setzte wieder heftig ein.
Nach einer Pause (unter dem Motto, mehr Lebensqualität oder aber Krämpfe) von einigen Wochen fing ich aber wieder mit 5 mg morgens an. Leider aber wieder, wenn auch nicht so stark, nachts Krämpfe.
Aufgrund des obigen Artikels, werde ich meinem Arzt aber Fluvastatin vorschlagen, in der Hoffnung meine Beschwerden dadurch endlich loszuwerden.
Sonja M. aus Sprockhövel (12.02.2011): Bekam von meinem Arzt die Empfehlung wegen meiner vorwiegend nächtlichen Fuß- und Beinkrämpfe das Simvastatin zu reduzieren und Limptar einzunehmen. Ich hoffe auf baldigen Erfolg.
Klaus Jochen R. aus Gummersbach (10.02.2011): Hochinteressant! Sortis und Crestor habe ich auch schon versucht. Und hier scheint mir des Pudels Kern verborgen. Wie Patienten sind Versuchskaninchen. Sicher ist die Pharmaindustrie daran interessiert, die vielen Patienten, die einen zu hohen Cholesterinspiegel haben, als Dauerkunden zu gewinnen. Im Vordergrund der Behandlung steht nach meiner Einschätzung in erster Linie die Wirkung des Medikamentes in Hinblick auf die Senkung des Cholesterinspiegels. Aus den Kommentaren entnehme ich nun das, was ich bereits seit längerer Zeit vermute: die Nebenwirkungen - insbesondere die der Muskelschäden - sind weit häufiger anzutreffen als die Zahlen, die in den Beipackzetteln veröffentlicht werden. In dieser Richtung sind scheinbar keine vernünftigen Studien durchgeführt worden, die eine Belegung der Beipackbemerkungen unterstützen. Nicht umsonst wird in den meisten Beipackzetteln die Möglichkeitsform benutzt. Ich vermute, dass die Dunkelziffer der tatsächlich muskulös geschädigten Patienten weit höher ist, als gemeinhin angenommen wird. Ich gehöre jedenfalls auch dazu. Und eines wird durch die Statine besonders stark eingeschränkt: die Bewegungsfähigkeit. Was ist jetzt wichtiger? Mehr Bewegung oder mehr Pillen? Ich habe mich zur Zeit für die Bewegung entschieden.
Ralf N. aus Bielefeld (05.02.2011): Simvabeta hat bei mir auch Nebenwirkungen in Bezug Gelenkschmerzen.
Hans D. aus Zürich (20.01.2011): Ich nehme auch 40 mg Simvastatin am Abend, bekomme dadurch aber sehr starke Muskelkrämpfe, keine Muskelschmerzen, die ich mit Magnesium etwas zurückdrängen kann. Gesamtcholesterin liegt bei 150, Ziel ist es jedoch, das LDL zu minimieren. Mein Kardiologe sagt, dass Simvastatin unter 40 mg kaum wirksam ist. Vielleicht probieren wir mal Fluvastatin oder Ezetimib 10 mg oder - wie manche schreiben - Cranoc. Danke für die Tipps.
S. E. aus Freiburg (06.01.2011): Artikel und Kommentare sind sehr hilfreich. Merkwürdigerweise gibt es immer noch Ärzte, die die Statin-Nebenwirkung Muskelschmerzen nicht wahrhaben wollen. Herr Prof. Gohlke, bei Ezetimib wird seit einiger Zeit eine viele Patienten beunruhigende mögl. krebserregende Wirkung diskutiert, wobei das Ergebnis freilich noch nicht feststeht. Ich nehme seit Jahren mit wirklich ausgezeichneter Wirkung Inegy 10/10, also Simvastatin+Ezetimib, bin aber jetzt dringend auf der Suche nach einer Alternative, weil - auch in dieser vergleichsweise geringen Dosis - die Muskel- und Gelenkschmerzen am gesamten Körper sowie nächtliche Oberschenkelkrämpfe ein unerträgliches Maß angenommen haben (CPK gleichwohl noch im Rahmen). Selbst in die Finger bekomme ich Krämpfe beim Rasieren oder Zeitunglesen. Neuerdings wird in meinem Fall ein LDL-Wert nicht mehr nur unter 100, sondern sogar unter 70 verlangt, was ohne Statine ja niemals erreicht werden kann. Da wird dann wohl gleich zusätzlich auch noch ein Antidepressivum fällig!
Klaus Sch. (30.12.2010): Etwa 6 Jahre lange Einnahme von Sortis 20 mg/Abend. Nach einiger Zeit immer stärker werdende krampfartige Muskelschmerzen verbunden mit zunehmendem Muskelabbau und zunehmenden Gelenkschmerzen. Folge: Starke Bewegungseinschränkung. Erst vollständige Absetzung von Statinen brachte nach etwa 4 Wochen eine langsam fortschreitende Verbesserung, so dass ich heute ein leichtes Training zum Muskelaufbau beginnen kann. Wodurch sind Statine ersetzbar?
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Heinrich R. aus Wiesbaden (16.12.2010): Ich bin von s0 mg Sortis auf 40 mg SimvaHexal umgestiegen. Nach etwa 3 Monaten traten auch Muskelschmerzen auf. Mich interessiert, ob man die Ursachen dieser Muskelschmerzen durch evtl. eine Blutuntersuchung eindeutig feststellen kann.
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R. M. aus München (16.11.2010): Ich nehme jeden Abend 40 mg Simvastatin. Nun nach längerer Einnahmezeit (ca. 8 Wo.) habe ich starke Muskelschmerzen sowie Antriebslosigkeit und Konzentrationsmängel. Gibt es eigentlich Naturmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zum Absenken des Cholesterinspiegels?
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Waltraud F. aus Pulheim (12.11.2010): Zur Senkung meines Cholesterinspiegels (genetisch bedingt) habe ich bereits mehrere Statine ausprobiert, jedoch mit der Folge von Muskelbeschwerden. Nun hat mir mein Arzt Sortis 20 mg verordnet, welches ich gut vertrage und mich von den Muskelbeschwerden befreit hat. Die einzige "bittere" Nebenwirkung besteht darin, das Medikament wird nicht von den Kassen bezahlt. Leider sehr schade!! Auf diesem Wege möchte ich Ihnen einmal recht herzlich für die Informationen und Newsletter danken. Sie sind außerordentlich hilfreich und interessant.
Heinz T. (03.08.2010): Ich nehme seit meinem Herzinfarkt im Jahr 2000 Statine. Zuerst Sortis, später Simvastatin. Mit Sortis hatte ich keine Probleme, mit Simvastatin sind nach und nach Muskelschmerzen eingetreten. Gibt es pflanzliche Mittel, die die Blutfettwerte
senken können?
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Renate R. (27.07.2010): Leider habe ich mit einem cholesterinsenkenden Mittel sehr negative Erfahrungen gemacht. Leider hat mein Hausarzt die Symptome, die ich durch die Einnahme bekommen habe, nicht erkannt. Aufgrund anderer Medikamente, die die Beschwerden Muskelschmerzen, Hautentzündungen, Herzbeschwerden, trockener Mund, Schluckbeschwerden mindern sollten, war keine Besserung festzustellen. Nachdem ich es nicht mehr ertragen konnte, habe ich mit der Weisheit durch Gottes Gnade den Beipackzettel gelesen und das Medikament selber abgesetzt. Danach ließen die Beschwerden nach. Habe dann nach etwa drei Wochen meinem Arzt mitgeteilt, woher die Beschwerden kamen. Er war erstaunt, dass ich selber darauf kam. Ist das nicht merkwürdig? Bis heute leide ich noch an den Auswirkungen, aber mit der Tendenz des Besser-Werdens. Ich ernähre mich gesund, d. h. viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und achte auf meinen Körper. Ich bin Gott von Herzen dankbar, dass es mir wieder besser geht. Was mir besonders am Herzen liegt, dass Patienten, die einen erhöhten Chlesterinwert haben, über die Medikamente aufgeklärt werden, damit nicht noch ein größerer Schaden entsteht, denn leider lässt sich bei den Nebenwirkungen nicht sofort der Verdacht auf das Medikament schließen. Bei mir hat erst nach einem halben Jahr der Körper mit Symptomen reagiert, die auffällig wurden. Bitte warnen sie die Patienten. Mit freundlichem Gruß Renate Riedinger
Günter L. (03.06.2010): Es wäre hilfreich, wenn zusätzlich zu den einzelnen Präparaten "Umrechnungsfaktoren" angeben würden, z. B. 40 mg Simvastatin = 20 mg Atorvastatin = ? mg Fluvastatin usw. Statine sollen m. W. als Nebenwirkung auch Polyneuropathie verursachen können. Vielleicht lässt sich die Aussage zu den Muskelbeschwerden hierauf ausweiten...
Karl V. (10.03.2010): Fluvastatin/Locol verursachte bei mir eine pathophysiologische Erhöhung der Leberwerte (Gamma-GT) und musste leider abrupt abgesetzt werden. Die Situation seitens der Laborparameter besserte sich sofort. Mehr Obst, Salat, Gemüse, Fisch wurden auf dem Speisezettel jetzt berücksichtigt, so dass die Cholesterinwerte in den Normbereich reduziert wurden.
Gerdy P. (10.03.2010): Hallo! Ich nehme täglich Simvabeta 40 mg und habe ebenfalls Muskelschmerzen. Lass ich die Tabl. aber weg, steigen die Werte wieder an, obwohl ich mich zu 99 % vegetarisch und sehr fettarm ernähre. Seit einem Jahr habe ich einen Herzschrittmacher. (zu niedriger Puls)
Werner H. (10.02.2010): Bestätigung der Meinung meines Hausarztes, im Wesentlichen!
G. S. (01.02.2010): Ätiologie und Alternativen der mögl. Inkompatibilität wurden adäquat dargelegt.
Eva L. (31.01.2010): Als mir vor zwei Jahren zwei Stents eingesetzt wurden, erhielt ich von Heute auf Morgen 80 mg Simvastatin gegen ein Gesamtcholesterin von 315 mg. Wenn 5 mg Simvastatin 40 mg Fluvastatin entsprechen, muß ich mich nicht mehr wundern, dass ich massive Muskelschmerzen bekam. Nach 1-2 Stunden gehen kam ich kaum noch von der Stelle. In den Armen hatte ich solche Muskelschmerzen, dass ich die Arme ungern beugte. Mit 60 mg Fluvastatin und 5 mg Ezetimib ist mein LDL jetzt um 100.
Friedrich L. (31.01.2010): Ich habe besonders in der Nacht Muskelschmerzen, daß es mich aus dem Bett treibt und ich oft alle Stunde wach bin. Ich nehme abends Simvastatin 20. Wie soll ich mich verhalten, oder soll ich mit meinem Hausarzt sprechen, damit er mir etwas anderes verordnet.
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Walter K. (31.01.2010): Da ich die gleichen Symptome durch Simvastatin habe (10 mg abends),ist ihr Bericht für mich sehr willkommen. Die Muskelschmerzen sind meistens in der Nacht.
Karl-Heinz C. (31.01.2010): Ich wurde 1985 Bypass-operiert, bin seither Mitglied der Herzstiftung, lese die Veröffentlichungen, lebe nach den gegebenen Ratschlägen und werde regelmäßig ärztlich begleitet. Deshalb bin ich natürlich an Informationen und Ratschlägen sehr interessiert.
Gerhard Aan t H. (30.01.2010): Diese Seite ist außerordentlich interessant, da nach meiner Erfahrung der Wechsel auf ein anderes Medikament von vielen Ärzten außerhalb eines Krankenhauses ungern verschrieben wird. Er war auch hilfreich, da man alleine gar nicht an solche Infos ran kommt. Daher ist die Arbeit der Herzstiftung zur Aufklärung des Patienten so wichtig.
Stephan M. (30.01.2010): Ich habe alle Statine versucht, außer das neue Crestor. Bei allen Statinen bekam ich Muskelschmerzen und ich fühlte mich sehr schlecht. Mein CK-Wert war dadurch sehr erhöht. Ich nehme jetzt nur noch Ezetrol (Ezetimib) ein und ich vertrage das Medikament gut. Aber auch mit Ezetrol ist mein Cholesterinspiegel leicht erhöht. Ich bekomme das mit Ezetrol wahrscheinlich nicht allein in den Griff, da ich auch erblich belastet bin. Was kann ich noch tun, um den Cholesterinspiegel in den Griff zu bekommen. Mit Sport und Ernährung habe ich schon angefangen. Vielleicht mal mit Crestor 1/2 Tablette zum Ezetrol dazu einnehmen? Wie sieht es mit Ezetrol bei langer Einnahmezeit aus?
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Silvia W. (30.01.2010): Ich nehme auch Simvastatin 20 mg einmal abends ein und habe ähnliche Beschwerden nach einer Herzklappenoperation, werde das also bei meinem nächsten Arztbesuch ansprechen.
Albrecht S. (30.01.2010): Dieser Artikel ist auch für einen Nichtmediziner gut verständlich geschrieben.
W. E. (30.01.2010): Mit dem von Prof. Gohlke als Alternative ebenfalls empfohlenen Crestor habe ich bezüglich Muskelschmerzen schlechte Erfahrungen gemacht. Die ersten Nebenwirkungen traten nach 5-6 Monaten auf und steigerten sich bis zu häufigen Muskelkrämpfen tagsüber und, was noch unangenehmer war, auch in der Nacht, weshalb ich das Medikament nach 9 Monaten abgesetzt habe. Ich hatte eine Crestor 5 mg-Tablette abends eingenommen. Vor drei Wochen habe ich auf Pravastatin (eine 10 mg-Tablette abends) umgestellt und habe bisher keine Probleme. Die Cholesterin senkende Wirkung ist allerdings deutlich schwächer als bei Crestor. Das Gesamt-Cholesterin ist um 21 % angestiegen, liegt aber noch um 17 % unter dem Stand vor Beginn der Statin-Therapie. Dabei ist das LDL, das unter Crestor von 138 auf 64 gesunken ist, wieder auf 97 gestiegen. Diese negative Wirkung wird allerdings teilweise durch einen Anstieg des "guten" HDL auf 65 kompensiert, das unter Crestor unverändert bei 57 geblieben war. Es scheint in der Tat so zu sein wie Prof. Gohlke ausführt, dass die Reaktionen auf die verschiedenen Statine individuell sehr unterschiedlich sind, und man daher das im Einzelfall am besten verträgliche Statin selbst herausfinden muss.
Manfred B. (30.01.2010): Mein Cholesterinspiegel war genetisch bedingt zu hoch, d. h. trotz lebenslangem Nichtrauchen, "mediterraner Ernährung" und sportlich orientierter Lebensweise muß ich seit vielen Jahren zusätzlich Medikamente nehmen. Dabei habe ich mit Ausnahme des "neuen" Crestor alle oben genannten Wirkstoffkombinationen bzgl. Nebenwirkung "durchprobiert" und Probleme mit Muskel- und/oder Kopfschmerzen gehabt. Seit ein paar Jahren nehme ich nun Inegy 40/10, d. h. eine Kombination von Statin/Ezetimib und habe seitdem keine Muskelschmerzen mehr, höchstens ein muskelkaterähnliches Ziehen und dabei LDL-Werte konstant unter 100. Der Beitrag bestätigt meine Haltung, bei Ezetimib zu bleiben obwohl der Wirkstoff vor einem Jahr heftig diskutiert wurde.
Wilfried M. (30.01.2010): Die Informationen auf dieser Seite waren für mich hilfreich, da ich sogar starke Muskelschmerzen bei der Einnahme von Simvastatin hatte und es bei mir sogar zu einem Muskelabbau kam. Daher bin ich auch immer auf der Suche nach einem Alternativ-Medikament, weil Sortis nicht von meiner Krankenkasse bezahlt wird und mit über 120 EUR Zuzahlung mein Haushaltsbudget als EU-Rentner stark belastet.
Bei einem notwendigen Krankenhausaufenthalt sollte ich ebenfalls nur Simvastatin erhalten, was ich ablehnte und dann mein eigenes Medikament mitbringen musste, weil das Krankenhaus sich weigerte, Sortis für mich zu bestellen! Ich leide an koronarer Herzkrankheit kombiniert mit einer Herzschwäche (EF ca. 30%). Dabei achte ich (57) schon auf cholesterinarme Ernährung, habe kein Übergewicht und nehme sogar an einer Herzsportgruppe teil. Aber mein Hausarzt bestätigte mir, dass hohe Cholesterinwerte auch vererblich sind und nicht nur ernährungsbedingt.
Ich schätze Ihren Newsletter sehr, da ich immer wieder neue Anregungen erhalte, besser mit meiner Erkrankung zurechtzukommen und etwas über neue Entwicklungen meine Krankheit betreffend zu erfahren.
Weiter so! ;-))
Alfred H. (30.01.2010): Seit 7 Jahren habe ich 5 Bypässe und nehme abends Atorvastatin (Sortis 10) ein. Scheinbar vertrage ich das Medikament gut. Gelegentliche Muskelschmerzen führe ich (noch) auf sportliche Aktivitäten zurück. Bin aber nicht sicher, ob nach so vielen Jahren der Einnahme nicht doch eine Schädigung hervorgerufen wird. Bei guter Gesamtcholesterineinstellung (unter 150) und des LDL-Cholesterins unter 90 bzw. 80 sehe ich (noch) keine Alternative zur Medikation.
Hans-Peter B. (30.01.2010): Diese Information bestätigt, dass ich mit meinem jetzigen Medikament "Inegy" (Ezetimib und Simvastatin) keine Probleme mehr mit Muskelschmerzen habe. Danke Ihnen!
Peter A. (30.01.2010): Ich habe eine Bypass-Op im Oktober hinter mich gebracht. Da der Cholesterin-Wert zu hoch liegt, wurde Simvastatin (20 mg) verordnet. Seit Dezember hatte ich Muskelschmerzen, die ich mir nicht erklären konnte. Die sportliche Belastung konnte es nicht sein. Die Ausführungen im Newsletter geben mir eine Erklärung und eine Grundlage für das Gespräch mit meinem behandelnden Arzt.
Hans-Juergen M. (30.01.2010): Ich habe auch mit Simvastatin Muskelschmerzen in den Beinen.
Peter B. (30.01.2010): Da ich auch, wie es scheint, Probleme mit Statinen - außer mit dem, für die Kasse, zu teuren Sortis - habe, interessierte mich dieser Beitrag sehr. Allerdings, der Bewegungstipp ist ja schön und gut, aber wenn bereits nach 100 Metern normalem Spaziergang die Bein- und Pomuskeln derart schmerzen, dass man immer wieder stehen bleiben muss, klingt dieser Tipp wie aus einer anderen Welt. Wie gern würde ich mich mehr bewegen... aber Luftnot und starke Muskelschmerzen hindern sehr.
Doris G. aus Siegburg (29.01.2010): Was ist nun die wirkliche Alternative zu Sortis. Ich nehme Sortis seit 2002. Meine Muskelschmerzen haben erst in 2009 rapide zugenommen. Was soll ich nur machen. Bei Crestor z. B. wurden die Schmerzen noch heftiger.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.
Weymann B. (29.01.2010): Ich hatte die gleichen Probleme. Seit ca. 4 Jahren nehme ich Inegy 10/20, was mir ohne Nebenwirkungen bestens bekommt und ich benötige gerade 3 Tabletten pro Woche und alle Daten sind im grünen Bereich.
Peter G. von E. (29.01.2010): Fakten helfen jedem Betroffenen stets weiter. Danke und bitte weiter so. P.G. von Eisenhart-Rothe, München
Helga S. (29.01.2010): Ich nehme "Inegy" 10mg/40mg, 1 Tab., habe danach Muskelschmerzen bekommen, nehme nur noch eine halbe Tab., es geht jetzt, aber mein Gesamtcholesterin liegt bei 190, der Quotient zwischen HDL und LDL wäre gut, meinte mein Hausarzt. Es wird dieses Med. hier nicht erwähnt, warum?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Rückfragen zu dem Thema bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.
Britta W. (29.01.2010): Sehr informativ! Neue Erkenntnisse weitergegeben und hilfreich für die Patienten.
Dr. Norbert K. (29.01.2010): Klare, eindeutige Aussagen.
Hans Peter S. (29.01.2010): Ich nehme Inegy 10/20, das beide Wirkstoffe (Statin und Ezetimib) kombiniert und eines der wenigen Medikamente, die wirklich wirken und traumhafte Cholesterinwerte beschert, aber eben nur solange, wie sie nicht durch Nebenwirkungen "uneinnehmbar" werden. Ihre Informationen haben mir sehr geholfen, weil sie mir wieder mehr Durchblick bei den Wirkstoffen gegeben haben.
Dietmar K. (29.01.2010): Cholesterin ist immer ein Thema. Der Beitrag ist patientenfreundlich und verständlich verfasst.
Erdmann G. (29.01.2010): Muskelbeschwerden ist nach m. M. ein zu weiter Begriff, der nur etwas über die Befindlichkeit aussagt. Hilfreich wäre es für mich gewesen, wenn Prof. Gohlke sich zu Muskelschwund bei der Einnahme von Simvastatin geäußert hätte. Nach Einnahme von 5 mg Simvastatin (über 4 Jahre) stelle ich trotz viel Bewegung und Sport fest, dass meine Muskelkraft immer weniger wird.
Bernd R. (29.01.2010): Durch den Artikel bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die verschiedenen Statine unterschiedliche Wirkungen haben. Wie Sie schreiben entsprechen z. B. 40 mg Fluvastatin in etwa 5 mg Simvastatin. Da ich gerade von Atorvastatin auf Simvastatin aus Kostengründen wechsele, werde ich die Frage, welche Dosis Simvastatin einer Menge von 10 mg Fluvastatin gleichkommt, in der Sprechstunde klären müssen.
Theo S. (29.01.2010): Habe Simvastatin wegen Muskelschmerzen vor 8 Wochen auf Vorschlag meines Kardiologen ohne Alternative abgesetzt. Muskelschmerzen sind langsam verschwunden. Erfahre nun, dass es Alternativen gibt. Vielen Dank. Theo Staake
Peter H. (29.01.2010): Nach einer Herz-OP wurde mir u. a. Sortis verordnet. Nach einiger Zeit hieß es dann, daß dieses Medikament nicht mehr verschrieben werden dürfe, wegen der hohen Kosten würde dieses nicht mehr von den Kassen bezahlt. Es folgten einige andere Mittel, die allerdings zu erheblichen Beschwerden (u. a. Magen) führten. Jetzt nehme ich seit einiger Zeit 20 mg Simvastatin - (noch) ohne Probleme ein.
Peter W. (29.01.2010): Ich habe die gleichen Beschwerden gehabt (den ganzen Tag Muskelkater). Mein Arzt hat umgestellt auf Crestor 5mg. Ich habe jetzt keine Schmerzen!
Hans B. (29.01.2010): Die direkten Antworten auf Fragen zu Herzerkrankungen im Internet der D. Herzstiftung sind sehr hilfreich. Meiner Meinung werden hier die Spezialisten ehrlich antworten, das ist in Werbezeitschriften nicht der Fall. Es kommen dort nur Pseudoberatungen zum Druck. Hans Bäuml Passau
Friedrich K. (29.01.2010): Vor einiger Zeit bin ich von "Sortis" auf "Simvastatin" umgestellt worden. Die medizinische Aussage war: Sortis ist zu teuer (wird also nicht mehr von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt) und schädigt die Leber mehr. Seither nehme ich Simvastatin. Dann hieß es, Simvastatin müsse in der doppelten Menge eingenommen werden wie Sortis. Ich habe von Anfang an die gleiche Menge eingenommen (da ich bis dahin diese Kenntnis nicht hatte). Inzwischen habe ich sogar die Menge an Simvastatin um etwa 25 % reduziert. Meine Cholesterin-Werte haben sich nicht verändert, Nebenwirkungen kann ich nicht feststellen.
Walter B. (29.01.2010): Ich konnte nach Einnahme von Pravastatin wegen Muskelschmerzen kaum mehr gehen. Nach Tablettenwechsel auf Locol und jetzt auf Fluvastatin Hexal (seit Dez. 2009) ist alles o.k.
Fredinand M. (29.01.2010): Sehr geehrte Damen u. Herren, hatte auch dasselbe Problem mit Muskelschmerzen. Seit ich aber mit Absprache meines Kardiologen das Präparat gewechselt habe, nehme jetzt Cranoc (die Dosierung abends 1 mal 40mg), sind meine Muskelbeschwerden weg. Mit freundlichen Grüßen F. Merkel
Heinz Z. (29.01.2010): Ich finde es hilfreich, durch solche Beiträge eine Grundlage für konkrete Nachfragen beim Kardiologen zu erhalten - bitte machen Sie weiter so!
Hans-Ludwig W. aus Köln (29.01.2010): Ich wußte nicht, daß Statine Muskelschmerzen hervorrufen können. Ich habe auch Muskelschmerzen im Rücken, werde sofort mit meinem Doktor das Thema erörtern.
Manfred S. aus Solingen (29.01.2010): Nachdem ich abends 1 Tabl. Sortis 40 mg einnehme, ist mein Cholesterinwert bei etwa 150 eingependelt. Ich verspüre keine Nebenwirkungen!
Gerd K. (29.01.2010): Ich nehme auch Simvastatin - allerdings 20 mg, sehr positives Ergebnis, Gesamtcholesterin immer unter 200.
Klaus T. (29.01.2010): Auch ich leide zunehmend an Muskelschmerzen (Krämpfe, Muskelabbau) und nehme täglich (abends) 10 mg Simvastatin ein. Den Wechsel zu Fluvastatin (80mg?) werde ich meinem Arzt beim nächsten Besuch vorschlagen.



