Logo Deutsche Herzstiftung

Herzinfarkt Tipps

Empfehlung

Sonderband zu KHK
und Herzinfarkt

Abbildung KHK-Herzinfarkt-Sonderband

Allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt empfiehlt die Herz­stif­tung den Sonderband „Medikamente, Stents, Bypass - Therapie der koronaren Herz­krank­heit”, in dem aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt er­läu­tern. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.

Aktuelle Mitglieder-Zahl

71.000

Die Herzstiftung wurde 1979 ge­grün­det und hat heute mehr als 71.000 Mitglieder (ein­schließ­lich 1.700 Eltern herz­kran­ker Kinder).
» Vorteile der Mitgliedschaft

Tipp für Herzpatienten

Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen

In HERZ HEUTE geben unabhängige Herz­ex­per­ten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken tätig sind, wertvolle Rat­schlä­ge zu Herz­krank­hei­ten (wel­che neuen The­ra­pien tatsächlich zu em­pfeh­len sind oder wie Be­trof­fe­ne ihre Er­kran­kung selbst po­si­tiv be­ein­flus­sen können).
Mitglieder bekommen die ex­klu­si­ve Zeitschrift, die nur über die Deutsche Herzstiftung und nicht am Kiosk erhältlich ist, kostenfrei im Abon­ne­ment nach Hause ge­lie­fert.
Hinweis: 2007 wurde die Chef­re­dak­teu­rin von HERZ HEUTE, Dr. Irene Oswalt, für die kompetente Berichterstattung in HERZ HEUTE mit dem Preis für Wissen­schafts­jour­na­lis­mus der Deutschen Ge­sell­schaft für Kardiologie (DGK) geehrt. Zuvor war die hohe Aus­zeich­nung u. a. an Redakteure der FAZ und Süddeutschen Zei­tung gegangen, was die hohe Qualität von HERZ HEUTE ver­deut­licht.
Weiter zum Archiv

Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

Nebenwirkungen: „Ich bekomme unter meinem Statin Muskelschmerzen – Gibt es Alternativen?”

Bislang 88 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)

In der Zeitschrift HERZ HEUTE wer­den regelmäßig interessante Fragen aus der medizinischen Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung ver­öf­fent­licht. Vor einiger Zeit wollte z. B. ein Patient, der wegen erhöhter Cholesterinspiegel Statine einnimmt, wissen, welche Alternative es zu sei­nem Präparat gibt, da er unter der Einnahme Muskelschmerzen bekam. Hier die Frage von Klaus Z. aus Frankfurt am Main im Wortlaut:


Diesen Herzstiftungs-Artikel weiterempfehlen auf:  


„Wegen meines erhöhten Cholesterinspiegels nehme ich jeden Morgen 5 mg Simvastatin ein. Jetzt sind Muskelbeschwerden aufgetreten. Deswegen meine Frage: Was ist die Alternative?”

Die Experten-Antwort:

Simvastatin ist eines der am längsten auf dem Markt erhältlichen Statine. In der Regel sollte dieses Medikament abends eingenommen werden, weil es da eine bessere Wirkung hat. Möglicherweise liegen dann die Blutspiegel während des Tages auch etwas niedriger und führen in geringerem Umfang zu Muskelbeschwerden.

Auch die Medikamente Atorvastatin und Rosuvastatin können ebenso wie Simvastatin Muskelbeschwerden verursachen. Die Reaktion ist jedoch individuell sehr unterschiedlich, so dass durchaus ein Versuch mit Atorvastatin (Sortis) oder dem neuerdings auch erhältlichen Rosuvastatin (Crestor) durchgeführt werden kann.


Tipp: Kostenfreier Newsletter zu Herzerkrankungen
Regelmäßig Informationen zu neuen Behandlungsmethoden
» Hier den Herzstiftungs-Newsletter abonnieren



Die von Ihnen eingenommene Simvastatin-Dosis ist allerdings sehr gering, so dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass Sie auch mit den anderen Statinen Beschwerden bekommen. Das Statin, das bezüglich der Nebenwirkungen auf die Muskeln am günstigsten abschneidet, ist Fluvastatin (Cranoc oder Locol). Hier käme ein Versuch mit etwa 40 mg abends in Betracht. 40 mg Fluvastatin dürften in der Wirkung etwa 5 mg Simvastatin entsprechen.

Stichwort: Risikofaktoren

Wenn Sie die Statine schlecht vertragen, ist es umso wichtiger, alle anderen Risikofaktoren in Bestform zu bringen, was eine vergleichbar günstige Wirkung hat: Die Ernährung in Richtung auf eine mediterrane Kost umstellen, regelmäßige körperliche Aktivität in den Tagesablauf einplanen, das Körpergewicht normalisieren (dass Sie nicht rauchen, halte ich für selbstverständlich), Passiv-Rauchen vermeiden. Omega-3-Fettsäuren haben möglicherweise einen günstigen Effekt. Schließlich käme auch eine Cholesterinsenkung mit Ezetimib 10 mg in Betracht, was die LDL-Cholesterinwerte um etwa 20 % absenkt und häufig gut vertragen wird.

Datenlage zu Ezetimib

Allerdings: Es liegen bisher keine Studien vor, die nachweisen, dass Ezetimib das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit günstig beeinflusst.


Diesen Herzstiftungs-Artikel weiterempfehlen auf:  


Professor Dr. med. Helmut Gohlke

Autor: Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Mitglied im Vorstand der Herzstiftung und langjähriger Chef­arzt der Abt. Klinische Kardiologie II im Herz-Zentrum Bad Krozingen. Zu seinen Schwer­punk­ten zählt insbesondere die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Professor Helmut Gohlke

(Redaktion: ebe)

Ihre Meinung

Fanden Sie die Informationen auf dieser Seite zum Thema Muskelschmerzen unter Statinen hilfreich?

Dürfen wir Ihren Kommentar mit Ihrem Namen und Wohnort auf den Internetseiten der Herzstiftung veröffentlichen?


Ihr Name (optional)

Ihr Wohnort (optional)

Ihre E-Mail-Adresse (optional)

Bislang 88 Kommentare zu diesem Beitrag

Anna T. aus Pfaffenhofen (07.05.2012): Mein Mann hat vor 10 Jahren einen Stent bekommen. Cholesterinwerte waren eher niedrig. Aber für diese Erkrankung müsste er Cholesterinsenker nehmen hat es geheissen. Bekam von diesen Muskelschmerzen. Seit über einem Jahr nimmt er diese Tabletten auf Empfehlung von mir (Ehefrau) nicht mehr. Habe im Internet recherchiert. Es geht ihm wesentlich besser. Lt. Arzt ist der Cholesterin im normalen Bereich. Der Arzt meinte gut eingestellt. Dem Herrn Doktor ist nicht mal aufgefallen, dass mein Mann keine Cholesterinsenker mehr nimmt. Lt. einem Heilpraktiker könnte man auch Flohsamen einnehmen. Anna

Lisa B. aus Schweiz (04.05.2012): Ich (w, 57 J., 160 cm, 57 kg) habe seit Jahren familiär bedingt erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte und müsste einen Statinsenker nehmen. Ich hatte ein halbes Jahr lang Sortis genommen, angefangen mit 10 mg auf 40 mg gesteigert.
Ich bekam davon aber Alpträume und bin einige Male aus dem Bett gefallen, resp. erwachte nachts, weil ich um Hilfe schrie. Als ich mir bei einem Sturz aus dem Bett die Lippen auf der Nachttischkante aufgeschlagen hatte, googelte ich nach Nebenwirkungen und fand heraus, dass ganz selten Alpträume vorkommen können.
Ich hatte danach Niaspan (Niacin) genommen, das aber leider nicht mehr produziert wird.
Ich habe auch gehört, dass gegen die Muskelbeschwerden Q10 eingenommen werden kann, da die Lipidsenker sehr viel Q10 im Körper abbauen. Seither nehme ich prophylaktisch Q10, das ist aber ziemlich teuer.
Die Schulmediziner nehmen diese Nebenwirkungen nicht so ernst. Ich bin nun unsicher, ob ich nun Inegy 10/10 probieren soll, da ich echt keine Lust auf Nebenwirkungen habe, die die Lebensqualität verschlechtern, denn das hohe Cholesterin macht mir ja eigentlich keine Beschwerden, sondern nur die Nebenwirkungen.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Dieter aus Lage (03.05.2012): Freudige Nachricht für Sortis-Einnehmer. Das Generikum Atorvastatin von Basics ist nun auch für GKV erhältlich.

Rolf P. aus Neu-Isenburg (02.05.2012): Nehme seit mehreren Jahren Sortis der Fa. Pfizer. Jetzt, nach Patentfreigabe, nehme ich Atorvastin von Basics GmbH. Kann keinen Unterschied feststellen.

Manfred S. aus Weyhe (27.04.2012): Allerdings ist der Wechsel von Simvastatin zu Crestor oder Sortis auch mit finanziellen "Schmerzen" verbunden, da diese Medikamente nicht durch die GKV bezahlt werden.

Marga W. aus Mainz (15.04.2012): Ich nehme schon seit 1994 Simvastatin, erst 5 mg, seit einigen Jahren 10 mg. Mein Cholesterinspiegel ist immer noch erhöht. Bin 160 groß, wiege 54,5 kg, treibe Sport und auf die Ernährung achte ich auch. Meine Ärztin meint es könnte erblich bedingt sein. Aber seit ca. 1 Jahr habe ich sehr starke Muskelschmerzen und ich wusste bis heute nicht, dass es auch andere Präparate gibt. Ihre Information hat mir sehr geholfen. Danke

Sybill P. aus Pforzheim (11.04.2012): Ich habe schon verschiedene Statine, zuletzt Locol 80, probiert, aber immer wieder Muskelschmerzen bekommen. Ich nehme deshalb jeden Tag Limptar. Jetzt teste ich Ezetrol und die Muskelschmerzen sind weg, allerdings ist die Wirkung von Ezetrol bei einer bestehenden KHK nach einem Herzinfarkt nicht ausreichend als Schutz vor einem erneuten Infarkt. Was gibt es denn noch für andere Alternativen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

A. aus Baltmannsweiler (07.04.2012): Durch die Einnahme von Amlodipin 5 mg sind ständige Schmerzen in den Gelenken, Muskeln und Bindegewebe aufgetreten.

Claudia (01.04.2012): Guten Tag, nehme seit 6 Jahren Cholesterin Medizin. Als ich bis 2009 in den USA lebte war es das Medikament "Vytorin". Mein damaliger Arzt bestätigte mir damals schon, dass sämtliche Medizin gegen zu hohes Cholesterin krebserregend ist. Ich hätte die Wahl ... entweder Herzinfarkt oder Krebs!!! (Er selbst nimmt auch Vytorin). Er sagte mir auch, dass ich dieses Medikament für den Rest meines Lebens nehmen müsste, da es höchstwahrscheinlich eine Erbsache sei. Fazit: Das Thema "Cholesterin" muss unbedingt erforscht werden!!! Bei "vererbtem" Cholesterinspiegel, und das betrifft die meisten Menschen, gibt es außer Tabletten keine Heilung. Auch fettfreies Essen kann u. U. sogar den Spiegel erhöhen!

Irmgard aus Sosua (Dominikanische Republik) und auch München (21.03.2012): Habe jetzt durch ihre Infos erst erfahren, dass es das Simvastatin ist, das mir die Wirkung von Gabapentin verschwinden lässt. Ich dachte immer, dass diese riesigen Schmerzen, die mir fast jede Bewegung unmöglich macht von der Polyneuropathie kommen. Jetzt aber muss ich erkennen dass ich eventuell gar keine Medikamente (Gabapentin) für diese Krankheit brauche. Hatte vor meiner Stent-Einsetzung vor 2 Jahren auch schon eine Polyneuropathie aber ich konnte da immer noch mit Mitteln der Natur den Schmerzen gegenwirken (Wechselduschen in der Nacht und immer mehr kalt wie warm). Nachdem ich nun seit Juli 2010 Simvastatin wegen des Stents verordnet bekam, und nun mit solchen Schmerzen leben muss, und die Duschen nicht mehr helfen wollen, suchte ich ständig eine Erklärung dieser Situation im Internet und bin Gott sei Dank auf ihre Seite gestoßen. Die Statine, die ich ja eigentlich wegen des Cholesterins gar nicht unbedingt brauche, sind es dass ich so starke unerträgliche Schmerzen ertragen muss. Werde nun keine Statine mehr nehmen und hoffe, dass mein Herz auch ohne diese auskommen wird. Ich nehme ja Clopidogrel und habe einen normalen Blutdruck. Bin noch 1 Monat in Sosua und kann erst meinen Nervenarzt danach befragen. Bis dahin werde ich sicherlich die Erklärung spüren. Ich danke Ihnen sehr, dass ich durch Ihre Seite zu dieser Kenntnis gekommen bin. Gruß Irmgard

Irmgard aus Sosua (Dominikanische Republik) (20.03.2012): Werde mir gleich Fluvastatin besorgen. Habe einen Stent, aber noch an der Grenze liegende Cholesterinwerte. Nehme bis jetzt eine halbe Simvastatin zur Vorsorge am Abend ein. Ansonsten Gabapentin und Sifrol (Polyneuropathie und Restless Legs Syndrom).

H. S. aus Selbitz (11.03.2012): Ich habe schon seit Jahren einen extrem hohen Cholesterinspiegel mit hohem Anteil von schlechtem Cholesterin. Da ich schon nach 2 Tabletten Simvastatin erhebliche Probleme bekam, wie starke Kopfschmerzen, der Blutdruck hat sich dadurch noch weiter auf 190/100 erhöht, stechende Schmerzen im Oberbauch, starker Schwindel, und Oberschenkelschmerzen. Die Probleme haben sich verschlechtert, wozu brauche ich dann diese Arznei?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

S. aus Erfurt (05.03.2012): Mein Mann verträgt auch keine Statine. Er hat mit 48 Jahren bereits eine künstliche Herzklappe, Aorta und einen Schrittmacher. Wir haben das Essen komplett umgestellt. Seither geht es und die Werte sind im grünen Bereich.

Franz-Xaver S. aus Straubing (02.03.2012): Nehme seit ca. 6 Monaten Inegy 10/40 mg, nachdem ich 3 Stents bekommen habe. Meine Cholesterinwerte sind dadurch im grünen Bereich. Habe seitdem eine Polyneuropathie in den Füßen.

Inge S. aus Rerik (01.03.2012): Ich bin 57 Jahre, hatte im letzten Februar einen Hinterwandinfarkt, wurde reanimiert, habe einen Stent gesetzt bekommen und nehme seitdem viele Medikamente täglich. Zusätzlich leide ich unter starker Arthrose und nehme hier Ibuprofen, dies bewirkt dann sicher keine Schmerzlinderung, da ich ja auch Simvastatin einnehme. Gibt es da ein anderes Medikament?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Gerhard A. (70 Jahre) aus Koblenz (23.02.2012): Habe die zweite elektrische Kardioversion hinter mir (Einstellung Sinusknoten) Herzmuskelleistung noch 45%. Nun habe ich seit 3,5 Wochen Fluvastatin 40 mg eingenommen (wegen hohem Cholesterinwert). Von Anfang an Muskelschmerzen/Gelenkschmerzen sowie Wadenkrämpfe. Hinzu kommen Schlafstörungen. Da ich gleichzeitig auf Marcumar eingestellt werde, habe ich erst jetzt die Nebenwirkungen durch Fluvastatin lokalisiert. Da die quergestreiften Muskelfasern betroffen sind (lt. Wikipedia), kann der Herzmuskel betroffen werden. Ein Teufelskreis. Da kann man vermuten, dass viele ältere Leute wegen Statinen im Rollstuhl sitzen, und viele Herztote ebenfalls darauf zurückzuführen sind. Alle wissenschaftlichen positiven Kommentare von Professoren im Internet werden anschließend konterkariert, wenn ihre Unterstützer genannt werden ... fast alle Pharmahersteller.

Werner K. aus Merzig (15.02.2012): Ich nehme Fluvastatin 20 mg abends 1, habe starke Muskelschmerzen, aber eine Alternative gibt es kaum. Entweder die Muskelschmerzen gehen zurück oder der Cholesterin-Spiegel geht hoch ...!

F. S. aus Hohenahr (05.02.2012): 20 Jahr lebe ich mit erhöhtem CHL. 640 mg/dl war er damals. Einnahme von Simvastatin 40mg/CHL 330mg/dl. Alter 46 Jahre. Vor 2 Jahren Umstellung auf Locol 80 mg/CHL 300mg/dl (starke Muskelkrämpfe im Oberschenkel). Vor 1 Jahr Umstellung auf Inegy 10/80/ CHL 190 mg/dl. (Leichte Krämpfe in den Waden beim Schwimmen z. B.).

Gertraud L. aus Berlin (06.12.2011): Ich bin 74 Jahre alt, KHK (ohne Herzinfarkt, mit 3fach-Stent). Habe verschiedene Statine ausprobiert (Simvastatin, Crestor, Fluvastatin 80 = das nehme ich auch noch zur Zeit sowie 1 x ASS100. 1x Metroprolol 95, 1x Ramipril 5, 1 x Ezetrol 10. Das nehme ich so seit 29.6.11. Am 15.8.11 hatte ich einen CK-Wert von 131, also normal. Am 24.11.11 hatte ich "267", was mich beunruhigt betr. irreparable Muskelprobleme. Ich habe zwar ab und zu leichte Muskelschmerzen, die ich aushalte, fürchte aber Muskelschwund. (Ich treibe viel Sport - mein ganzes Leben lang). Was raten sie?

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Angela D. aus Wien (Österreich) (01.12.2011): Ja, aber ich hab Gelenkschmerzen und die hören nicht mehr auf. Ich hab es schon in den beiden Hände. Meine Füsse, also Knie, sind schon operiert.

Albert H. aus Hamburg (11.11.2011): Schon mit 10 mg Simvastatin traten bei mir Muskelkater-ähnliche Beschwerden auf, die nach Absetzen des Medikamentes innerhalb weniger Tage verschwanden. Im Umfeld werden von vielen Menschen, die Simvastatin oder andere Statine einnahmen ähnliche Beschwerden geschildert.

Eberhard C. aus Bad Pyrmont (02.11.2011): Nach meinen Erfahrungen mit verschiedenen über Monate eingenommenen Cholesterin senkenden Statinen wie z. B. Simvastatin, Pravastatin, Locol und Crestor, die allesamt zu starken Muskelschmerzen besonders im Bereich der Oberschenkel (schon das Anheben eines Beins auf eine Treppenstufe zum Schnüren der Schuhe war extrem schmerzhaft) und im Schulterbereich (allein das Abstützen im Liegen um ein Getränk zu sich zu nehmen, verursachte starke Schmerzen im Schultergelenk des abstützenden Arms) führten sowie starke einseitige Kopfschmerzen im Schläfenbereich und an Depression grenzende Stimmungsschwankungen auslösten, habe ich mich entschlossen, die verordneten Statine eigenmächtig abzusetzen, bevor sich die beobachteten Nebenwirkungen dauerhaft manifestierten. Und siehe da, im Laufe von etwa vier Wochen verschwanden diese Nebenwirkungen nahezu vollständig und ich hoffe auf eine dauerhafte Wiederherstellung meines früheren Wohlbefindens, das offenbar durch die medikamentöse Behandlung mit Statinen nachhaltig beeinträchtigt wurde. Nach einigen Recherchen im Internet stellte ich fest, das sich meine Beschwerden auffällig mit den dort beschriebenen Symptomen der sog. Fibromyalgia rheumatica deckten, deren Erkennung jüngst in einem konkreten Fall in der NDR-Sendung "Visite" im Rahmen der Rubrik "Abenteuer Diagnose" als durchbrechender Diagnoseerfolg dargestellt wurde und als mittels Cortison therapierbar "verkauft" wurde. Hier werden offenbar die Nebenwirkungen des einen verordneten Medikament mit einem weiteren therapiert. Ich kann mich in meiner Einschätzung der bei mir beobachteten Nebenwirkungen von Statinen durchaus täuschen, nehme aber in Anbetracht der Letzteren einen erhöhten Cholesterinspiegel mit all seinen vermeintlichen Risiken, die ja offenbar noch immer nicht objektiv bewiesen sind, gern in Kauf.

Johannes (25.10.2011): Da ich unter Einnahme von Simvastatin 40 mg Muskelbeschwerden hatte, habe ich ca. 4 Wochen alternativ Crestor eingenommen, aber starke Obstipation bekommen, sodass ich wieder zu Simva zurück gehen musste.

Tigerbi aus Bochum (20.10.2011): Es war sehr hilfreich.

Reiner F. aus Bremervörde (03.10.2011): Ich habe seinerzeit wegen einem Herzinfarkt auch Simvastatin eingenommen, tgl. 25 mg und hatte auch mit Muskelschmerzen zu kämpfen. Es kamen auch keine guten Werte zustande. Nun nehme ich seit längerer Zeit Inegy und mir geht es sehr gut. Mein Hausarzt sagt, er kann Inegy, was den Preis anbetrifft, weil keine guten Werte zustande kamen, gegenüber der Krankenkasse vertreten.

Odette Seidel aus Magdeburg (21.08.2011): Hallo, aus eigenen und aus den Erfahrungen anderer ist mir bekannt - und das spiegelt sich hier auch in den Kommentaren wider - dass die Cholesterin-Senker meistens enorme Nebenwirkungen verursachen. Viele Patienten versuchen dann wieder, diese Symptome mit Schmerztabletten auszuschalten - ein Teufelskreis! Und die Lebensqualität geht immer weiter verloren, ganz abgesehen von den Nebenwirkungen der Tabletten. Gibt es denn glaubhafte Studien, die die Schädlichkeit des Cholesterins beweisen? Immer mehr finde ich meinen Recherchen etwas zur (sogenanten) "Cholesterinlüge". Kann man sich bei der "Festlegung" der Cholesterin-Werte nicht auch irren, denn auch die Theorien "tgl. nur 1 Ei", weitere Absenkung der Blutdruckwerte, weitere Absenkung der Blutzuckerwerte, "gesunde" Margarine usw. wurden korrigiert. Jetzt habe ich ein Buch gelesen "MEHR FETT!"/Gonder; Worm, in dem das Cholesterin auch eine positive Wirkung haben kann. Das läßt mich schon an der unbedingt geforderten Senkung des Cholesterin etwas zweifeln. Gr. Odette.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Odette S. aus Magdeburg (19.08.2011): Hallo, ich habe seit Jahren - bei gesunder Lebensweise, ausreichender Bewegung und Beachtung aller Hinweise zur Senkung des Cholesterins - sehr hohe Cholesterin-Werte und Lipide. Alle Versuche zur Senkung mit Medikamenten, sowohl mit Statinen als auch mit Fibraten u. A. blieben leider nur ein Versuch aufgrund ganz schwerer Nebenwirkungen in Form von Oberbauch-Beschwerden und Muskelschmerzen. Dabei habe ich auch die von Ihnen besonders im Artikel genannten Statine ausprobiert, auch Locol usw. Darüber hinaus habe ich es auch mit strenger Diät über 3 Monate versucht - die Werte blieben fast gleich. Ich denke, mein Körper macht das, was er will (was er braucht ? - und selbst herstellt - so wie es in vielen Artikeln zu lesen ist). Ich habe also keine Möglichkeit, mein Cholesterin und TG zu senken, leider.

Robert aus Langgöns (13.08.2011): Ich vertrage keines von diesen Medikamenten, wie kann ich mein LDL von 180 runter bekommen? Habe im Sep. 2011 eine Herz OP.

Sigrid S. aus Wunsiedel (08.08.2011): Ich habe 2 Jahre täglich abends 5 mg Simvastatin eingenommen und leide seit etwa 15 Monaten an Muskelschmerzen. Am Anfang war es nur ab und zu mal ein leichtes ziehen im Bein. Jetzt kann ich nicht mehr schlafen vor Schmerzen im Bein und habe auch erhebliche Probleme bei der Bewältigung von kleinen Wegen, noch ärger wenn es bergauf geht, oder gar Treppen steigen. Schmerzmittel darf ich nur bedingt nehmen, da ich zeitweise einen zu niedrigen Puls habe, 42 - 50, und sogar schon deswegen in der Notaufnahme landete. Wer kann mir einen Arzt oder einen Weg sagen wo mir geholfen werden kann? Die Statine habe ich schon im Januar abgesetzt und sie müssten doch schon lange aus meinem Körper raus sein.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Erwin F. aus Aschaffenburg (16.05.2011): Ich bin 71 Jahre alt und wurde 2004 Bypass operiert. Meine Medikamente ASS 100, Metoprololsuccinat 47,5 mg und Simvastatin 10 mg. 2008 Umstellung aus Kostengründen auf Simvabeta. Damit wurde ein schwerer Hautausschlag ausgelöst. Nach Umstellung auf Simvastatin bekam ich starke Muskelschmerzen im Rücken. Nach Umstellung auf Crestor keine Linderung. Erneuter Versuch mit Simvastatin und dadurch unerträgliche Muskelschmerzen im Rückenbereich. Röntgen ergab keinen Hinweis auf irgendwelche Wirbel- Bandscheibenerkrankung. Die Schmerzen treten besonders nachts auf, so dass ich mich kaum bewegen kann. Cholesterinsenkende Medikamente dieser Art vertrage ich nicht und ich habe richtig Angst davor. Mein Gesamtcholesterinwert liegt bei 240, LDL 165, HDL 56.

Pablo Q. aus Schweiz (06.05.2011): Ich bin 60 und nehme Sortis 10 mg seit fast 20 Jahren und kenne gar keine Muskelbeschwerden oder ähnliches. Gesamtcholesterin 164 bis 179 (bzw. 4.2 bis 4.6 mmol/l). Ohne Sortis 273.

H. B. (28.04.2011): Bei Einnahme von täglich 10 mg Statinen leide ich stark unter Muskelschmerzen, vor allem im Schulter- und Rückenbereich. Das Medikament habe ich deshalb abgesetzt. Ersatz habe ich noch keinen.

Hannelore R. aus Berlin (26.03.2011): Ich leide seit Jahren unter starken Muskelschmerzen. Ich bin darüber sehr verzweifelt. Die Schmerzen begannen, seit ich Simvastatin vom Arzt verschrieben bekam. Meine Cholesterinwerte waren angeblich zu hoch (gesamt 304, LDL 192 HDL 78). Die starken Muskelschmerzen veranlassten den Arzt, verschiedene Cholesterinsenker auszuprobieren. Augenblicklich nehme ich Ezetrol 10 mg. Die Schmerzen sind nach wie vor unerträglich. Besuche in mehreren Schmerzzentren waren sinnlos, das einzige, was dort unternommen wurde, war dass verschiedene Schmerzmedikamente eingesetzt wurden. Nach Ursachen wurde nicht gesucht. Ich nehme gegenwärtig gegen meine Schmerzen Novaminsulfon, dreimal täglich 30 Tropfen. Trotzdem sind die Schmerzen zeitweilig unerträglich. Wo könnte ich Hilfe erhalten? Welche Alternativen gibt es zu den Statinen und dem genannten Ezetrol, die keine solche entsetzlichen Muskelschmerzen auslösen? Leider sind sich die Ärzte völlig uneinig, welche Auswirkungen ein hoher Cholesterinspiegel (was ist wirklich ein hoher Cholesterinspiegel?) auf die Gefahr von Herzerkrankungen hat. Einige reagieren regelrecht hysterisch auf einen Cholesterinwert, wie ich oben genannt habe, andere wiederum empfehlen diesen Wert völlig zu ignorieren. Wie soll man sich als Patient da verhalten? Meine Schmerzen sind schlimm und mindern meine Lebensqualität sehr stark.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Joachim N. aus Berlin (27.02.2011): Guten Tag und danke für diesen Artikel. Bin 74 und hatte vor 10 Jahren eine 3+1 Bypass-OP. Da ich auch im Laufe der Jahre schon fast alle Cholesterinsenker durch habe, bin ich nun bei Crestor gelandet. Mit 5 mg ging es ganz gut, aber dann sollte ich auf 10 mg erhöhen und mein Muskelzucken mit anschließenden Krämpfen in der Nacht setzte wieder heftig ein.
Nach einer Pause (unter dem Motto, mehr Lebensqualität oder aber Krämpfe) von einigen Wochen fing ich aber wieder mit 5 mg morgens an. Leider aber wieder, wenn auch nicht so stark, nachts Krämpfe. Aufgrund des obigen Artikels, werde ich meinem Arzt aber Fluvastatin vorschlagen, in der Hoffnung meine Beschwerden dadurch endlich loszuwerden.

Sonja M. aus Sprockhövel (12.02.2011): Bekam von meinem Arzt die Empfehlung wegen meiner vorwiegend nächtlichen Fuß- und Beinkrämpfe das Simvastatin zu reduzieren und Limptar einzunehmen. Ich hoffe auf baldigen Erfolg.

Klaus Jochen R. aus Gummersbach (10.02.2011): Hochinteressant! Sortis und Crestor habe ich auch schon versucht. Und hier scheint mir des Pudels Kern verborgen. Wie Patienten sind Versuchskaninchen. Sicher ist die Pharmaindustrie daran interessiert, die vielen Patienten, die einen zu hohen Cholesterinspiegel haben, als Dauerkunden zu gewinnen. Im Vordergrund der Behandlung steht nach meiner Einschätzung in erster Linie die Wirkung des Medikamentes in Hinblick auf die Senkung des Cholesterinspiegels. Aus den Kommentaren entnehme ich nun das, was ich bereits seit längerer Zeit vermute: die Nebenwirkungen - insbesondere die der Muskelschäden - sind weit häufiger anzutreffen als die Zahlen, die in den Beipackzetteln veröffentlicht werden. In dieser Richtung sind scheinbar keine vernünftigen Studien durchgeführt worden, die eine Belegung der Beipackbemerkungen unterstützen. Nicht umsonst wird in den meisten Beipackzetteln die Möglichkeitsform benutzt. Ich vermute, dass die Dunkelziffer der tatsächlich muskulös geschädigten Patienten weit höher ist, als gemeinhin angenommen wird. Ich gehöre jedenfalls auch dazu. Und eines wird durch die Statine besonders stark eingeschränkt: die Bewegungsfähigkeit. Was ist jetzt wichtiger? Mehr Bewegung oder mehr Pillen? Ich habe mich zur Zeit für die Bewegung entschieden.

Ralf N. aus Bielefeld (05.02.2011): Simvabeta hat bei mir auch Nebenwirkungen in Bezug Gelenkschmerzen.

Hans D. aus Zürich (20.01.2011): Ich nehme auch 40 mg Simvastatin am Abend, bekomme dadurch aber sehr starke Muskelkrämpfe, keine Muskelschmerzen, die ich mit Magnesium etwas zurückdrängen kann. Gesamtcholesterin liegt bei 150, Ziel ist es jedoch, das LDL zu minimieren. Mein Kardiologe sagt, dass Simvastatin unter 40 mg kaum wirksam ist. Vielleicht probieren wir mal Fluvastatin oder Ezetimib 10 mg oder - wie manche schreiben - Cranoc. Danke für die Tipps.

S. E. aus Freiburg (06.01.2011): Artikel und Kommentare sind sehr hilfreich. Merkwürdigerweise gibt es immer noch Ärzte, die die Statin-Nebenwirkung Muskelschmerzen nicht wahrhaben wollen. Herr Prof. Gohlke, bei Ezetimib wird seit einiger Zeit eine viele Patienten beunruhigende mögl. krebserregende Wirkung diskutiert, wobei das Ergebnis freilich noch nicht feststeht. Ich nehme seit Jahren mit wirklich ausgezeichneter Wirkung Inegy 10/10, also Simvastatin+Ezetimib, bin aber jetzt dringend auf der Suche nach einer Alternative, weil - auch in dieser vergleichsweise geringen Dosis - die Muskel- und Gelenkschmerzen am gesamten Körper sowie nächtliche Oberschenkelkrämpfe ein unerträgliches Maß angenommen haben (CPK gleichwohl noch im Rahmen). Selbst in die Finger bekomme ich Krämpfe beim Rasieren oder Zeitunglesen. Neuerdings wird in meinem Fall ein LDL-Wert nicht mehr nur unter 100, sondern sogar unter 70 verlangt, was ohne Statine ja niemals erreicht werden kann. Da wird dann wohl gleich zusätzlich auch noch ein Antidepressivum fällig!

Klaus Sch. (30.12.2010): Etwa 6 Jahre lange Einnahme von Sortis 20 mg/Abend. Nach einiger Zeit immer stärker werdende krampfartige Muskelschmerzen verbunden mit zunehmendem Muskelabbau und zunehmenden Gelenkschmerzen. Folge: Starke Bewegungseinschränkung. Erst vollständige Absetzung von Statinen brachte nach etwa 4 Wochen eine langsam fortschreitende Verbesserung, so dass ich heute ein leichtes Training zum Muskelaufbau beginnen kann. Wodurch sind Statine ersetzbar?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Heinrich R. aus Wiesbaden (16.12.2010): Ich bin von s0 mg Sortis auf 40 mg SimvaHexal umgestiegen. Nach etwa 3 Monaten traten auch Muskelschmerzen auf. Mich interessiert, ob man die Ursachen dieser Muskelschmerzen durch evtl. eine Blutuntersuchung eindeutig feststellen kann.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

R. M. aus München (16.11.2010): Ich nehme jeden Abend 40 mg Simvastatin. Nun nach längerer Einnahmezeit (ca. 8 Wo.) habe ich starke Muskelschmerzen sowie Antriebslosigkeit und Konzentrationsmängel. Gibt es eigentlich Naturmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zum Absenken des Cholesterinspiegels?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Waltraud F. aus Pulheim (12.11.2010): Zur Senkung meines Cholesterinspiegels (genetisch bedingt) habe ich bereits mehrere Statine ausprobiert, jedoch mit der Folge von Muskelbeschwerden. Nun hat mir mein Arzt Sortis 20 mg verordnet, welches ich gut vertrage und mich von den Muskelbeschwerden befreit hat. Die einzige "bittere" Nebenwirkung besteht darin, das Medikament wird nicht von den Kassen bezahlt. Leider sehr schade!! Auf diesem Wege möchte ich Ihnen einmal recht herzlich für die Informationen und Newsletter danken. Sie sind außerordentlich hilfreich und interessant.

Heinz T. (03.08.2010): Ich nehme seit meinem Herzinfarkt im Jahr 2000 Statine. Zuerst Sortis, später Simvastatin. Mit Sortis hatte ich keine Probleme, mit Simvastatin sind nach und nach Muskelschmerzen eingetreten. Gibt es pflanzliche Mittel, die die Blutfettwerte senken können?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Renate R. (27.07.2010): Leider habe ich mit einem cholesterinsenkenden Mittel sehr negative Erfahrungen gemacht. Leider hat mein Hausarzt die Symptome, die ich durch die Einnahme bekommen habe, nicht erkannt. Aufgrund anderer Medikamente, die die Beschwerden Muskelschmerzen, Hautentzündungen, Herzbeschwerden, trockener Mund, Schluckbeschwerden mindern sollten, war keine Besserung festzustellen. Nachdem ich es nicht mehr ertragen konnte, habe ich mit der Weisheit durch Gottes Gnade den Beipackzettel gelesen und das Medikament selber abgesetzt. Danach ließen die Beschwerden nach. Habe dann nach etwa drei Wochen meinem Arzt mitgeteilt, woher die Beschwerden kamen. Er war erstaunt, dass ich selber darauf kam. Ist das nicht merkwürdig? Bis heute leide ich noch an den Auswirkungen, aber mit der Tendenz des Besser-Werdens. Ich ernähre mich gesund, d. h. viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und achte auf meinen Körper. Ich bin Gott von Herzen dankbar, dass es mir wieder besser geht. Was mir besonders am Herzen liegt, dass Patienten, die einen erhöhten Chlesterinwert haben, über die Medikamente aufgeklärt werden, damit nicht noch ein größerer Schaden entsteht, denn leider lässt sich bei den Nebenwirkungen nicht sofort der Verdacht auf das Medikament schließen. Bei mir hat erst nach einem halben Jahr der Körper mit Symptomen reagiert, die auffällig wurden. Bitte warnen sie die Patienten. Mit freundlichem Gruß Renate Riedinger

Günter L. (03.06.2010): Es wäre hilfreich, wenn zusätzlich zu den einzelnen Präparaten "Umrechnungsfaktoren" angeben würden, z. B. 40 mg Simvastatin = 20 mg Atorvastatin = ? mg Fluvastatin usw. Statine sollen m. W. als Nebenwirkung auch Polyneuropathie verursachen können. Vielleicht lässt sich die Aussage zu den Muskelbeschwerden hierauf ausweiten...

Karl V. (10.03.2010): Fluvastatin/Locol verursachte bei mir eine pathophysiologische Erhöhung der Leberwerte (Gamma-GT) und musste leider abrupt abgesetzt werden. Die Situation seitens der Laborparameter besserte sich sofort. Mehr Obst, Salat, Gemüse, Fisch wurden auf dem Speisezettel jetzt berücksichtigt, so dass die Cholesterinwerte in den Normbereich reduziert wurden.

Gerdy P. (10.03.2010): Hallo! Ich nehme täglich Simvabeta 40 mg und habe ebenfalls Muskelschmerzen. Lass ich die Tabl. aber weg, steigen die Werte wieder an, obwohl ich mich zu 99 % vegetarisch und sehr fettarm ernähre. Seit einem Jahr habe ich einen Herzschrittmacher. (zu niedriger Puls)

Werner H. (10.02.2010): Bestätigung der Meinung meines Hausarztes, im Wesentlichen!

G. S. (01.02.2010): Ätiologie und Alternativen der mögl. Inkompatibilität wurden adäquat dargelegt.

Eva L. (31.01.2010): Als mir vor zwei Jahren zwei Stents eingesetzt wurden, erhielt ich von Heute auf Morgen 80 mg Simvastatin gegen ein Gesamtcholesterin von 315 mg. Wenn 5 mg Simvastatin 40 mg Fluvastatin entsprechen, muß ich mich nicht mehr wundern, dass ich massive Muskelschmerzen bekam. Nach 1-2 Stunden gehen kam ich kaum noch von der Stelle. In den Armen hatte ich solche Muskelschmerzen, dass ich die Arme ungern beugte. Mit 60 mg Fluvastatin und 5 mg Ezetimib ist mein LDL jetzt um 100.

Friedrich L. (31.01.2010): Ich habe besonders in der Nacht Muskelschmerzen, daß es mich aus dem Bett treibt und ich oft alle Stunde wach bin. Ich nehme abends Simvastatin 20. Wie soll ich mich verhalten, oder soll ich mit meinem Hausarzt sprechen, damit er mir etwas anderes verordnet.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Walter K. (31.01.2010): Da ich die gleichen Symptome durch Simvastatin habe (10 mg abends),ist ihr Bericht für mich sehr willkommen. Die Muskelschmerzen sind meistens in der Nacht.

Karl-Heinz C. (31.01.2010): Ich wurde 1985 Bypass-operiert, bin seither Mitglied der Herzstiftung, lese die Veröffentlichungen, lebe nach den gegebenen Ratschlägen und werde regelmäßig ärztlich begleitet. Deshalb bin ich natürlich an Informationen und Ratschlägen sehr interessiert.

Gerhard Aan t H. (30.01.2010): Diese Seite ist außerordentlich interessant, da nach meiner Erfahrung der Wechsel auf ein anderes Medikament von vielen Ärzten außerhalb eines Krankenhauses ungern verschrieben wird. Er war auch hilfreich, da man alleine gar nicht an solche Infos ran kommt. Daher ist die Arbeit der Herzstiftung zur Aufklärung des Patienten so wichtig.

Stephan M. (30.01.2010): Ich habe alle Statine versucht, außer das neue Crestor. Bei allen Statinen bekam ich Muskelschmerzen und ich fühlte mich sehr schlecht. Mein CK-Wert war dadurch sehr erhöht. Ich nehme jetzt nur noch Ezetrol (Ezetimib) ein und ich vertrage das Medikament gut. Aber auch mit Ezetrol ist mein Cholesterinspiegel leicht erhöht. Ich bekomme das mit Ezetrol wahrscheinlich nicht allein in den Griff, da ich auch erblich belastet bin. Was kann ich noch tun, um den Cholesterinspiegel in den Griff zu bekommen. Mit Sport und Ernährung habe ich schon angefangen. Vielleicht mal mit Crestor 1/2 Tablette zum Ezetrol dazu einnehmen? Wie sieht es mit Ezetrol bei langer Einnahmezeit aus?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Silvia W. (30.01.2010): Ich nehme auch Simvastatin 20 mg einmal abends ein und habe ähnliche Beschwerden nach einer Herzklappenoperation, werde das also bei meinem nächsten Arztbesuch ansprechen.

Albrecht S. (30.01.2010): Dieser Artikel ist auch für einen Nichtmediziner gut verständlich geschrieben.

W. E. (30.01.2010): Mit dem von Prof. Gohlke als Alternative ebenfalls empfohlenen Crestor habe ich bezüglich Muskelschmerzen schlechte Erfahrungen gemacht. Die ersten Nebenwirkungen traten nach 5-6 Monaten auf und steigerten sich bis zu häufigen Muskelkrämpfen tagsüber und, was noch unangenehmer war, auch in der Nacht, weshalb ich das Medikament nach 9 Monaten abgesetzt habe. Ich hatte eine Crestor 5 mg-Tablette abends eingenommen. Vor drei Wochen habe ich auf Pravastatin (eine 10 mg-Tablette abends) umgestellt und habe bisher keine Probleme. Die Cholesterin senkende Wirkung ist allerdings deutlich schwächer als bei Crestor. Das Gesamt-Cholesterin ist um 21 % angestiegen, liegt aber noch um 17 % unter dem Stand vor Beginn der Statin-Therapie. Dabei ist das LDL, das unter Crestor von 138 auf 64 gesunken ist, wieder auf 97 gestiegen. Diese negative Wirkung wird allerdings teilweise durch einen Anstieg des "guten" HDL auf 65 kompensiert, das unter Crestor unverändert bei 57 geblieben war. Es scheint in der Tat so zu sein wie Prof. Gohlke ausführt, dass die Reaktionen auf die verschiedenen Statine individuell sehr unterschiedlich sind, und man daher das im Einzelfall am besten verträgliche Statin selbst herausfinden muss.

Manfred B. (30.01.2010): Mein Cholesterinspiegel war genetisch bedingt zu hoch, d. h. trotz lebenslangem Nichtrauchen, "mediterraner Ernährung" und sportlich orientierter Lebensweise muß ich seit vielen Jahren zusätzlich Medikamente nehmen. Dabei habe ich mit Ausnahme des "neuen" Crestor alle oben genannten Wirkstoffkombinationen bzgl. Nebenwirkung "durchprobiert" und Probleme mit Muskel- und/oder Kopfschmerzen gehabt. Seit ein paar Jahren nehme ich nun Inegy 40/10, d. h. eine Kombination von Statin/Ezetimib und habe seitdem keine Muskelschmerzen mehr, höchstens ein muskelkaterähnliches Ziehen und dabei LDL-Werte konstant unter 100. Der Beitrag bestätigt meine Haltung, bei Ezetimib zu bleiben obwohl der Wirkstoff vor einem Jahr heftig diskutiert wurde.

Wilfried M. (30.01.2010): Die Informationen auf dieser Seite waren für mich hilfreich, da ich sogar starke Muskelschmerzen bei der Einnahme von Simvastatin hatte und es bei mir sogar zu einem Muskelabbau kam. Daher bin ich auch immer auf der Suche nach einem Alternativ-Medikament, weil Sortis nicht von meiner Krankenkasse bezahlt wird und mit über 120 EUR Zuzahlung mein Haushaltsbudget als EU-Rentner stark belastet. Bei einem notwendigen Krankenhausaufenthalt sollte ich ebenfalls nur Simvastatin erhalten, was ich ablehnte und dann mein eigenes Medikament mitbringen musste, weil das Krankenhaus sich weigerte, Sortis für mich zu bestellen! Ich leide an koronarer Herzkrankheit kombiniert mit einer Herzschwäche (EF ca. 30%). Dabei achte ich (57) schon auf cholesterinarme Ernährung, habe kein Übergewicht und nehme sogar an einer Herzsportgruppe teil. Aber mein Hausarzt bestätigte mir, dass hohe Cholesterinwerte auch vererblich sind und nicht nur ernährungsbedingt.
Ich schätze Ihren Newsletter sehr, da ich immer wieder neue Anregungen erhalte, besser mit meiner Erkrankung zurechtzukommen und etwas über neue Entwicklungen meine Krankheit betreffend zu erfahren. Weiter so! ;-))

Alfred H. (30.01.2010): Seit 7 Jahren habe ich 5 Bypässe und nehme abends Atorvastatin (Sortis 10) ein. Scheinbar vertrage ich das Medikament gut. Gelegentliche Muskelschmerzen führe ich (noch) auf sportliche Aktivitäten zurück. Bin aber nicht sicher, ob nach so vielen Jahren der Einnahme nicht doch eine Schädigung hervorgerufen wird. Bei guter Gesamtcholesterineinstellung (unter 150) und des LDL-Cholesterins unter 90 bzw. 80 sehe ich (noch) keine Alternative zur Medikation.

Hans-Peter B. (30.01.2010): Diese Information bestätigt, dass ich mit meinem jetzigen Medikament "Inegy" (Ezetimib und Simvastatin) keine Probleme mehr mit Muskelschmerzen habe. Danke Ihnen!

Peter A. (30.01.2010): Ich habe eine Bypass-Op im Oktober hinter mich gebracht. Da der Cholesterin-Wert zu hoch liegt, wurde Simvastatin (20 mg) verordnet. Seit Dezember hatte ich Muskelschmerzen, die ich mir nicht erklären konnte. Die sportliche Belastung konnte es nicht sein. Die Ausführungen im Newsletter geben mir eine Erklärung und eine Grundlage für das Gespräch mit meinem behandelnden Arzt.

Hans-Juergen M. (30.01.2010): Ich habe auch mit Simvastatin Muskelschmerzen in den Beinen.

Peter B. (30.01.2010): Da ich auch, wie es scheint, Probleme mit Statinen - außer mit dem, für die Kasse, zu teuren Sortis - habe, interessierte mich dieser Beitrag sehr. Allerdings, der Bewegungstipp ist ja schön und gut, aber wenn bereits nach 100 Metern normalem Spaziergang die Bein- und Pomuskeln derart schmerzen, dass man immer wieder stehen bleiben muss, klingt dieser Tipp wie aus einer anderen Welt. Wie gern würde ich mich mehr bewegen... aber Luftnot und starke Muskelschmerzen hindern sehr.

Doris G. aus Siegburg (29.01.2010): Was ist nun die wirkliche Alternative zu Sortis. Ich nehme Sortis seit 2002. Meine Muskelschmerzen haben erst in 2009 rapide zugenommen. Was soll ich nur machen. Bei Crestor z. B. wurden die Schmerzen noch heftiger.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Weymann B. (29.01.2010): Ich hatte die gleichen Probleme. Seit ca. 4 Jahren nehme ich Inegy 10/20, was mir ohne Nebenwirkungen bestens bekommt und ich benötige gerade 3 Tabletten pro Woche und alle Daten sind im grünen Bereich.

Peter G. von E. (29.01.2010): Fakten helfen jedem Betroffenen stets weiter. Danke und bitte weiter so. P.G. von Eisenhart-Rothe, München

Helga S. (29.01.2010): Ich nehme "Inegy" 10mg/40mg, 1 Tab., habe danach Muskelschmerzen bekommen, nehme nur noch eine halbe Tab., es geht jetzt, aber mein Gesamtcholesterin liegt bei 190, der Quotient zwischen HDL und LDL wäre gut, meinte mein Hausarzt. Es wird dieses Med. hier nicht erwähnt, warum?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Rückfragen zu dem Thema bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Britta W. (29.01.2010): Sehr informativ! Neue Erkenntnisse weitergegeben und hilfreich für die Patienten.

Dr. Norbert K. (29.01.2010): Klare, eindeutige Aussagen.

Hans Peter S. (29.01.2010): Ich nehme Inegy 10/20, das beide Wirkstoffe (Statin und Ezetimib) kombiniert und eines der wenigen Medikamente, die wirklich wirken und traumhafte Cholesterinwerte beschert, aber eben nur solange, wie sie nicht durch Nebenwirkungen "uneinnehmbar" werden. Ihre Informationen haben mir sehr geholfen, weil sie mir wieder mehr Durchblick bei den Wirkstoffen gegeben haben.

Dietmar K. (29.01.2010): Cholesterin ist immer ein Thema. Der Beitrag ist patientenfreundlich und verständlich verfasst.

Erdmann G. (29.01.2010): Muskelbeschwerden ist nach m. M. ein zu weiter Begriff, der nur etwas über die Befindlichkeit aussagt. Hilfreich wäre es für mich gewesen, wenn Prof. Gohlke sich zu Muskelschwund bei der Einnahme von Simvastatin geäußert hätte. Nach Einnahme von 5 mg Simvastatin (über 4 Jahre) stelle ich trotz viel Bewegung und Sport fest, dass meine Muskelkraft immer weniger wird.

Bernd R. (29.01.2010): Durch den Artikel bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die verschiedenen Statine unterschiedliche Wirkungen haben. Wie Sie schreiben entsprechen z. B. 40 mg Fluvastatin in etwa 5 mg Simvastatin. Da ich gerade von Atorvastatin auf Simvastatin aus Kostengründen wechsele, werde ich die Frage, welche Dosis Simvastatin einer Menge von 10 mg Fluvastatin gleichkommt, in der Sprechstunde klären müssen.

Theo S. (29.01.2010): Habe Simvastatin wegen Muskelschmerzen vor 8 Wochen auf Vorschlag meines Kardiologen ohne Alternative abgesetzt. Muskelschmerzen sind langsam verschwunden. Erfahre nun, dass es Alternativen gibt. Vielen Dank. Theo Staake

Peter H. (29.01.2010): Nach einer Herz-OP wurde mir u. a. Sortis verordnet. Nach einiger Zeit hieß es dann, daß dieses Medikament nicht mehr verschrieben werden dürfe, wegen der hohen Kosten würde dieses nicht mehr von den Kassen bezahlt. Es folgten einige andere Mittel, die allerdings zu erheblichen Beschwerden (u. a. Magen) führten. Jetzt nehme ich seit einiger Zeit 20 mg Simvastatin - (noch) ohne Probleme ein.

Peter W. (29.01.2010): Ich habe die gleichen Beschwerden gehabt (den ganzen Tag Muskelkater). Mein Arzt hat umgestellt auf Crestor 5mg. Ich habe jetzt keine Schmerzen!

Hans B. (29.01.2010): Die direkten Antworten auf Fragen zu Herzerkrankungen im Internet der D. Herzstiftung sind sehr hilfreich. Meiner Meinung werden hier die Spezialisten ehrlich antworten, das ist in Werbezeitschriften nicht der Fall. Es kommen dort nur Pseudoberatungen zum Druck. Hans Bäuml Passau

Friedrich K. (29.01.2010): Vor einiger Zeit bin ich von "Sortis" auf "Simvastatin" umgestellt worden. Die medizinische Aussage war: Sortis ist zu teuer (wird also nicht mehr von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt) und schädigt die Leber mehr. Seither nehme ich Simvastatin. Dann hieß es, Simvastatin müsse in der doppelten Menge eingenommen werden wie Sortis. Ich habe von Anfang an die gleiche Menge eingenommen (da ich bis dahin diese Kenntnis nicht hatte). Inzwischen habe ich sogar die Menge an Simvastatin um etwa 25 % reduziert. Meine Cholesterin-Werte haben sich nicht verändert, Nebenwirkungen kann ich nicht feststellen.

Walter B. (29.01.2010): Ich konnte nach Einnahme von Pravastatin wegen Muskelschmerzen kaum mehr gehen. Nach Tablettenwechsel auf Locol und jetzt auf Fluvastatin Hexal (seit Dez. 2009) ist alles o.k.

Fredinand M. (29.01.2010): Sehr geehrte Damen u. Herren, hatte auch dasselbe Problem mit Muskelschmerzen. Seit ich aber mit Absprache meines Kardiologen das Präparat gewechselt habe, nehme jetzt Cranoc (die Dosierung abends 1 mal 40mg), sind meine Muskelbeschwerden weg. Mit freundlichen Grüßen F. Merkel

Heinz Z. (29.01.2010): Ich finde es hilfreich, durch solche Beiträge eine Grundlage für konkrete Nachfragen beim Kardiologen zu erhalten - bitte machen Sie weiter so!

Hans-Ludwig W. aus Köln (29.01.2010): Ich wußte nicht, daß Statine Muskelschmerzen hervorrufen können. Ich habe auch Muskelschmerzen im Rücken, werde sofort mit meinem Doktor das Thema erörtern.

Manfred S. aus Solingen (29.01.2010): Nachdem ich abends 1 Tabl. Sortis 40 mg einnehme, ist mein Cholesterinwert bei etwa 150 eingependelt. Ich verspüre keine Nebenwirkungen!

Gerd K. (29.01.2010): Ich nehme auch Simvastatin - allerdings 20 mg, sehr positives Ergebnis, Gesamtcholesterin immer unter 200.

Klaus T. (29.01.2010): Auch ich leide zunehmend an Muskelschmerzen (Krämpfe, Muskelabbau) und nehme täglich (abends) 10 mg Simvastatin ein. Den Wechsel zu Fluvastatin (80mg?) werde ich meinem Arzt beim nächsten Besuch vorschlagen.

 
Dauerhaft schließen X