Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

Nebenwirkungen: „Ich bekomme unter meinem Statin Muskelschmerzen – Gibt es Alternativen?”

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In der Zeitschrift HERZ HEUTE wer­den regelmäßig interessante Fragen aus der medizinischen Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung ver­öf­fent­licht. Vor einiger Zeit wollte z. B. ein Patient, der wegen erhöhter Cholesterinspiegel Statine einnimmt, wissen, welche Alternative es zu sei­nem Präparat gibt, da er unter der Einnahme Muskelschmerzen bekam. Hier die Frage von Klaus Z. aus Frankfurt am Main im Wortlaut:

„Wegen meines erhöhten Cholesterinspiegels nehme ich jeden Morgen 5 mg Simvastatin ein. Jetzt sind Muskelbeschwerden aufgetreten. Deswegen meine Frage: Was ist die Alternative?”

Die Experten-Antwort:

Simvastatin ist eines der am längsten auf dem Markt erhältlichen Statine. In der Regel sollte dieses Medikament abends eingenommen werden, weil es da eine bessere Wirkung hat. Möglicherweise liegen dann die Blutspiegel während des Tages auch etwas niedriger und führen in geringerem Umfang zu Muskelbeschwerden.

Auch die Medikamente Atorvastatin und Rosuvastatin können ebenso wie Simvastatin Muskelbeschwerden verursachen. Die Reaktion ist jedoch individuell sehr unterschiedlich, so dass durchaus ein Versuch mit Atorvastatin (Sortis) oder dem neuerdings auch erhältlichen Rosuvastatin (Crestor) durchgeführt werden kann.


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Die von Ihnen eingenommene Simvastatin-Dosis ist allerdings sehr gering, so dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass Sie auch mit den anderen Statinen Beschwerden bekommen. Das Statin, das bezüglich der Nebenwirkungen auf die Muskeln am günstigsten abschneidet, ist Fluvastatin (Cranoc oder Locol). Hier käme ein Versuch mit etwa 40 mg abends in Betracht. 40 mg Fluvastatin dürften in der Wirkung etwa 5 mg Simvastatin entsprechen.

Stichwort: Risikofaktoren

Wenn Sie die Statine schlecht vertragen, ist es umso wichtiger, alle anderen Risikofaktoren in Bestform zu bringen, was eine vergleichbar günstige Wirkung hat: Die Ernährung in Richtung auf eine mediterrane Kost umstellen, regelmäßige körperliche Aktivität in den Tagesablauf einplanen, das Körpergewicht normalisieren (dass Sie nicht rauchen, halte ich für selbstverständlich), Passiv-Rauchen vermeiden. Omega-3-Fettsäuren haben möglicherweise einen günstigen Effekt. Schließlich käme auch eine Cholesterinsenkung mit Ezetimib 10 mg in Betracht, was die LDL-Cholesterinwerte um etwa 20 % absenkt und häufig gut vertragen wird.

Datenlage zu Ezetimib

Auch für Ezetimib liegen inzwischen Studien vor, die nachweisen, dass Ezetimib das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit günstig beeinflusst.

Professor Dr. med. Helmut Gohlke

Autor: Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Mitglied im Vorstand der Herzstiftung und emeritierter Chef­arzt der Abt. Klinische Kardiologie II im Herz-Zentrum Bad Krozingen. Zu seinen Schwer­punk­ten zählt insbesondere die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ➞ Weitere Experten-Beiträge von Professor Helmut Gohlke

(Redaktion: ebe)

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Bislang 325 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Hermann S. aus Goldenstedt (14.03.2017): Ich habe das gleiche Problem gehabt, sehr starke Schmerzen. Nach einem Beitrag eines Kardiologen im Fernsehen nehme ich 100mg Co-Enzym Q10. Die Schmerzen sind verschwunden. Um zu testen, ob dies auf das Q10 zurückzuführen ist, habe ich auf Anregung meines Hausarztes jetzt das Präparat seit vier Wochen abgesetzt, und die Schmerzen sind wieder da. Nun werde ich Q10 wieder einnehmen.

Mark M. aus Schwabach (10.03.2017): Ich hatte auch verstärkten Harndrang, Muskelschmerzen und Alpträume. Der Urologe half mit einem Spasmolytikum (ca. 1/4 Jahr eingenommen). Seitdem ist es besser.

Christin aus Konstanz (09.03.2017): Ich nehme jeden Abend Cholesterin-Tabletten und Blutdrucksenker. Mir geht es gesundheitlich nicht gut. Habe Schluckbeschwerden, Rueckenschmerzen und schmecke nichts mehr. Kann es daher kommen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

S. aus Bamberg (08.03.2017): Die Beiträge sind allgemein HERVORRAGEND! Sie vermitteln Wissen und klären verständlich auf.

Marion H. aus Hünxe (08.03.2017): Ich besuche immer wieder gerne diese Seite, sie ist für mich sehr hilf- und lehrreich.

W. aus Celle (08.03.2017): Nachdem ich durch Einnahme von Atorvastatin nach knapp 3 Jahren erhebliche Muskelkrämpfe - vor allem auch im Schlaf - bekam, setzte ich das Medikament ab und versuchte mit Hilfe des Hausarztes einen anderen Weg und zusätzlichen Gaben hochdosierter Fischölkapseln und günstiger Ernährung zu versuchen. Nach fast einem Jahr hatten sich die Cholesterin Werte kaum gesenkt (grundsätzlich ist anzumerken, dass ich seit vielen Jahrzehnten einen leicht und im höheren Alter ab 70, einen erhöhten Cholesterinspiegel, aber keine Ablagerungen in den Gefäßen hatte). Ab 70 wurde aber eine Verkalkung der Aortenklappe eindeutig festgestellt, die dann einige Zeit später, vor 4 Jahren, operativ mit einer biologischen Ersatzklappe in der Hochschule Hannover beseitigt wurde. Nun zeigt sich in der Carotis eine leichte Ablagerung und mein Kardiologe verschrieb mir vor 4 Monaten Tioblis 10mg/20mg (Ezetimib/Atorvastatin). Natürlich stellten sich wieder leichte Krämpfe in den Füßen ein. Ihnen und vielleicht zukünftigen Krämpfen werde ich jetzt mit einer positiven "partnerschaftlichen Einstellung" begegnen! Das bedeutet: Akzeptanz, aber auch das Erkennen von automatischer, unbewusster Spannung, dann sich bewusst und geduldig „entspannen“! Und vor allem auch der Wirbelsäule mit entspannterer Haltung - bei mir insbesondere der LWS - zu begegnen. Also: Loslassen, akzeptieren, kleine entspannte Bewegungen/Lockerung, und geduldig (!) warten, bis der/die Muskeln sich lösen und wir „aufatmen“ können. Wer es probieren möchte, sollte darauf achten, die kleinen sanften Bewegungsreize NICHT mit blockierter Atmung, sondern in der Ausatmungs-Phase einzusetzen. Denn angehaltener Atem blockiert zusätzlich ;-) Wünsche allen viel Freude dabei und guten Erfolg!

Irmtraut B. aus Worms (08.03.2017): Ich habe 14 Jahre das Originalpräparat Sortis eingenommen, hatte keine Nebenwirkungen. Seit ich Atorvastatin einnehme, habe ich Muskelschmerzen und die Füße reißen mir ständig auf. Ich habe es jetzt für zwei Monate ausgesetzt.

K. aus Gernlinden (08.03.2017): Ich nehme Atorvastatin. Es kommt aber doch immer wieder zu Muskelschmerzen, allerdings nicht so heftig wie bei anderen Statinen.

Peter R. aus Neustadt/Wstr. (04.03.2017): Es wird nicht berichtet, was zu tun ist, wenn Nebenwirkungen auftreten, z. B. Muskelschmerzen, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen mit Wirkung auf den Sehnerv, Bluthochdruck 150/160 zu 100, aber Pulsabfall unter 52.

Karl Heinz E. aus Sraufen (28.02.2017): Ich war bisher bei 6 Fachärzten, einschl. Angiologie in Bad Krozingen. Keiner hat bisher gesagt, was ich gegen die Muskelschmerzen tun kann. Selbst ratiopharm hat nicht geantwortet.

Marco D. M. aus Eitorf (26.02.2017): Nebenwirkung beseitigt! Ich nehme Inegy trotz anfänglicher Nebenwirkungen, weil es das einzige Medikament war, was mir wirklich geholfen hat gegen Arteriosklerose. Mit einem Nahrungsergänzungsmittel habe ich die Nebenwirkungen fast eliminiert. Innerhalb von 4 Jahren habe ich nach einen Herzinfarkt im Alter von 37 insgesamt 7 Stents implantiert bekommen, sogar 1 x einen Stent in einen Stent, da dieser sich zugesetzt hatte! Mir ist laufend innerhalb von 6-8 Monaten eine Ader zugegangen und es wurde Stent an Stent gesetzt. Nach Einnahme von Inegy über einen längeren Zeitraum in seiner höchsten Dosis hat mein Kardiologe das Problem in den Griff bekommen. Nach einiger Zeit stellten sich dann auch die Nebenwirkungen ein, wie Muskelschmerzen in den Hüften. Jedoch habe ich das Medikament nicht abgesetzt, da mir die Nebenwirkungen lieber waren als dauernd auf dem OP tisch zu liegen. Zu den Hüftschmerzen hatte ich auch ständig Magensodbrennen. Nachdem ich eine Homöopathin besucht hatte, fand sie heraus, dass mein Körper durch die Einnahme von den Medikamenten übersäuert und daher auch die Hüft- bzw Muskelschmerzen herkommen. Die Homöopathin empfahl mir ein Nahrungsergänzugsmittel, was meinen Körper basisch machen soll. Seitdem ich es nehme, verspüre ich keinerlei Nebenwirkung mehr durch Inergy! Ich habe kein Magensodbrennen mehr und auch die Muskelschmerzen sind weg. Durch die Einnahme von Inegy ist mein Cholesterinspiegel nachweislich gesunken.

Rose K. aus Dillenburg (16.02.2017): Ich nehme nun seit 10 Tagen abends Fluvastatin 40 und hoffe, dass meine Muskelschmerzen nicht wieder so stark auftreten wie in den vergangen Jahren. Es war immer, als ob ich ewig Muskelkater habe, Krämpfe kamen auch dazu. Vor 3 Jahren habe ich Simvastatin von heute auf morgen abgesetzt, nachdem ich einen Bericht gesehen hatte, und endlich wusste, dass es an dem Medi liegen kann. Und es ging mir besser. Musste aber nach 6 Monaten wieder was einnehmen, weil meine Werte wieder hochgeschnellt waren, diesmal Atorvastatin. Aber die Muskelschmerzen wurden wieder schlimmer. Meine Werte waren aber super gut. Sodass mein Kardiologe im April 2016 mir empfahl, auch dieses abzusetzen. Die Schmerzen wurden zunehmend besser. Aber das große Erwachen kam vor 4 Wochen, nach der Blutabnahme. LDL knapp 200, alles viel zu hoch, es ist eine angeborene Störung, von der Ernährung her kann ich nicht viel bewirken. Meine Ärztin riet mir dringend, wieder was einzunehmen, nun das Fluvastatin. Ich hoffe nun, dass ich damit zurechtkomme. Ich bin 72 Jahre, war immer sportlich, aber die letzten Jahre so eingeschränkt beim Gehen und Wandern, und will mich damit nicht abfinden.

Dieter S. aus Calau (14.02.2017): Ich habe auch während der Einnahme von Atorvastatin 20 mg erhebliche Muskelprobleme. Linke Schulter, Nackenbereich und Beckenbereich. Habe das Medikament abgesetzt und die Beschwerden haben sich sofort gebessert. Muss nun mit meinem Arzt absprechen, wie es weitergehen soll.

Ohne Namen (12.02.2017): Mir wäre es lieber, wenn Ezetimib das Fortschreiten einer Krankheit stoppen statt eben dieses Fortschreiten günstig beeinflussen würde.

Günter G. aus Speyer (08.02.2017): Ich bin 75 Jahre alt, hatte vor 10 Jahren einen Herzinfarkt, seither nehme ich täglich 10 mg Atorvastatin. Die letzten Jahre wurden die Muskelschmerzen immer stärker, es fing mit der Schulter an, dann gingen die Schmerzen in die Beine, an Schlaf ist ohne Schmerzmittel nicht zu denken. Ihr Artikel machte mich aufmerksam auf das Medikament Ezetimib (werde beim nächsten Arzttermin mit dem Kardiologen ein Gespräch führen). Vielen Dank!

Ursula H. (06.02.2017): Simvastatin 40 mg –- gerne hätte ich n u r Muskelschmerzen gehabt. Mein Gesicht war dauernd „offen“ + Dauerherpes am Kinn. Entsetzliche Angstträume jede Nacht. Die Verschleimung führte zu Erstickungsanfällen, Wadenkrämpfe, enorme Müdigkeit, totaler Leistungsabfall. Das Schlimmste aber ist der starke Gehörverlust der sicher nicht mehr reparabel ist. Dabei hat das Mittel bei keine Absenkung des Cholesterins gebracht. So gut wie alles, was auf dem Beipackzettel stand, habe ich bekommen. Mit Ezetrol 10 sind die Werte noch gestiegen. Ich hatte noch nie Übergewicht, habe nie geraucht, noch Alkohol-/Drogenprobleme gehabt. Ernähre mich seit 40 Jahren zu 95 % vegetarisch – kein Zucker/kaum Milch, aber ich habe täglich frisches Gemüse/Obst/Smoothies, 2 L Flüssigkeit, bin mind. tägl. 1 Std. im Freien, mache Gymnastik, Radfahren etc.

G. aus Esch/Alzette, Luxemburg (06.02.2017): Habe Crestor eingenommen, hatte schreckliche Muskelschmerzen, jetzt seit einem Monat nehme ich das Medikament nicht mehr und soll jetzt mit Atozet 10/10 mg anfangen, weiß aber noch nicht, ob ich es wirklich nehmen soll?

G. L. aus Berlin (05.02.2017): Mein Hausarzt erwägt ein neues Präparat anstelle von Statinen, da ich unter chronischen Muskelschmerzen (Fibromyalgie) leide. Das muss erst genehmigt werden, da es sehr teuer ist und alle 14 Tage als Spritze verabreicht wird. Die Kassen zahlen das erst, wenn es von einem Spezialisten (Klinik etc.) überprüft wurde. Ich werde es in jedem Fall versuchen.

Johann W. aus Nürnberg (02.02.2017): Nachdem bei mir immer erhöhte Cholesterinwerte (239 - max. 300mg/dl) festgestellt wurden, erfolgte die Verschreibung von Atorvastatin, das wurde auch ohne große Nebenwirkungen vertragen. Nach Feststellung von mimimalen Ablagerungen in der Halsschlagader wurde vom Kardiologen Atozet (Ezetimib/Atorvastatin) empfohlen, da Studien eine signifikante Verbesserung der Lebensdauer ergeben hätten. Nach etwa 4 Monaten bekam ich in beiden Schultern Bewegungsschmerzen, fortschreitend kamen Bewegungseinschränkungen dazu, die Beweglichkeit war bei ca. 30% in allen Richtungen. Krankengymnastik, Cortisonspritzen usw. ohne Erfolg. Dazu kamen Muskelschmerzen im rechten Bein, ausgehend vom Knie bis hoch zur Hüfte und hinunter bis zum Sprunggelenk. Behandlung analog zur Schulter, ebenfalls erfolglos. Sportlich war auch kein Spaß mehr vorhanden, denn jede spontane Bewegung schmerzte. Nach einigen kritischen Beiträgen in verschiedenen Medien entschloss ich mich, Atozet abzusetzen. Nach ca. 2 Wochen setzte eine leichte Besserung und inzwischen habe ich keinerlei Beschwerden mehr. Schultern sind wieder voll beweglich und das Bein wieder so wie es sein soll. Noch eine Anmerkung: Vor längerer Zeit hatte ich eine 4-wöchige stationäre Heilkur. Dort versuchte man meinem erhöhten Cholesterin mit spezieller Ernährung beizukommen. Das Ergebnis war, dass nach 4 Wochen mein Cholesterinspiegel exakt so hoch war wie am Beginn der Kur. Inzwischen bin ich bereit, das Risiko eines erhöhten Ch.-Wertes einzugehen, da die Auswirkungen der Medikamente zu einer massiven Herabsetzung der Lebensqualität führten.

Hans D. aus Hirschberg (02.02.2017): Seit mehreren Jahren nehme ich regelmäßig Atorvastatin kritiklos ein. Nach einer Stentimplantation mit nachfolgender Medikation zur Blutverdünnung sind ernsthafte Beschwerden, so wie Atembeschwerden bis zum Erstickungsanfall, Muskelschmerzen in der Brust, in der Schulter, im Arm und Nacken ebenso wie körperliche Schwäche, Schlafstörungen und Gewichtsveränderungen aufgetreten. In der Summe der Nebenwirkungen der einzelnen Medikamente (Xarelto, Clopidogrel, Pantoprazol, Candecor) sticht Atorvastatin deutlich mit o.e. Nebenwirkungen hervor. Erst jetzt, nach kritischer Betrachtung der Nebenwirkungen von Medikamenten, sind mir die seit langem bestehenden Beschwerlichkeiten bewusst geworden. Im Gespräch mit Ärzten wurde immer wieder erwähnt, dass Nebenwirkungen zur Sicherheit der Pharmaindustrie und gesetzlichen Verpflichtungen aufgeführt werden müssten und deshalb für den Patienten nicht unbedingt auftreten (letzteres stimmt auch). Den von mir immer wieder gehörten ärztlichen Ratschlag "Lesen Sie am besten den Beipackzettel nicht", sollte man immer kritisch hinterfragen. Der Arzt muss Sie ernst nehmen. Ich z.B. hätte meine Lebensqualität über mehrere Jahre hinweg, verbessern können.

Rudolf W. aus Chum Phae/Thailand (30.01.2017): Seit der Einnahme von Atorvastatin 20 mg habe ich ständig Muskelschmerzen und starke Muskelkrämpfe. Schlafstörungen habe ich ebenfalls.

Reinhard K. aus Tornesch (26.01.2017): Aus eigener Erfahrung sowie Kommentaren hier und auch anderweitig sind für mich die allgemeinen Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, aber insbesondere die Muskelschmerzen bei allen Statinen offensichtlich. Daran ändern meiner Erfahrung nach auch die von den Fachärzten immer wieder genannten "gesunden Lebensweisen" nichts. Ich würde mir wünschen, dass diese auf Dauer teils unerträglichen Nebenwirkungen bei den ärztlichen Ratschlägen nicht immer als nebensächlich dargestellt und stattdessen für den (beruflichen) Alltag realistische Alternativen genannt werden.

Werner L. aus Berlin (24.01.2017): Ich bin 72 Jahre, 80 kg schwer und Nichtraucher. Wegen erhöhter Blutfettwerte nehme ich seit geraumer Zeit Simvastatin 10mg ein. Die Einnahmezeit habe ich zwischen 23:00 und 00:00 Uhr täglich gelegt. Bisher ist es mir relativ gut bekommen. Seit etwa fünf Wochen muss ich jedoch feststellen, dass es zu Schlafstörungen, einschl. Albträumen (bin dadurch auch schon aus dem Bett gefallen) führt. Ich habe es jetzt eigenmächtig abgesetzt und schlafe prima, ohne jegliche Schwierigkeiten, durch. Ende Februar 2017 werde ich meinen Arzt konsultieren.

Cilli W. aus Kerpen (23.01.2017): Eine Internistin hatte mir schon vor etwa 20 Jahren ein Statinpräparat verschrieben, welches ich nach starken Muskelschmerzen abgesetzt habe. Im Dezember 2016 erlitt ich einen Vorderwandherzinfarkt und mir wurde ein Stent gesetzt. Im Krankenhaus erhielt ich Atorvastatin 40. Der Arzt in der Reha verschrieben noch zusätzlich Ezetrol.
Leider erlitt ich kurz darauf einen Achillessehnenriss und war über eine längere Zeit ziemlich unbeweglich bis ich wieder laufen konnte. Weil ich so viel Muskelschmerzen hatte, verschrieb mir meine Kardiologin im Sommer Fluvastatin, jedoch 80 mg. Meine Schmerzen wurden immer schlimmer. Mein Hausarzt reduzierte das Medikament auf 40 mg und setzte Ezetrol ab.
Da meine Schmerzen kaum weniger werden, ich nicht täglich Schmerzmittel nehmen will, da ich sonst den Alltag nicht meistern kann, nehme ich seit ca. 1 Woche kein Fluvastatin mehr. Ich habe schon besser geschlafen und bin auch wieder aktiver. Mal sehen, was am Donnerstag meine Kardiologin von meinen Cholestienwerten hält. Ich möchte, wenn möglich, keine Statine mehr einnehmen.

Achim Z. aus Überlingen (16.01.2017): Ich selbst habe bereits seit Jahren umgestellt auf Fluvastatin auf Vorschlag vom Internisten - Muskelschmerzen sind weitgehend verschwunden. Zu beachten: regelmäßige Kontrolle vom CK- Wert ist erforderlich.

Peter B. aus Hamburg (15.01.2017): Ich hatte 1995 einen Herzinfarkt, habe daraufhin verschiedene Statine genommen: Locol, Zocor, Sortis, Ezetrol. Immer wieder Muskelschmerzen und Schwäche bekommen. Danach keine mehr genommen. Nach einem Jahr auch ohne Statine wieder Beschwerden mit den Muskeln. Habe jetzt eine chronische Myopathie.

Ernestine G. aus Bischofswiesen (14.01.2017): Nehme Coenzym Q10, das hilft mir gegen die Muskelschmerzen. Habe eine Empfehlung eines Arztes im Internet dazu gelesen, er empfahl 1 Tablette pro Tag.

Evelyn B. aus Hamburg (13.01.2017): Ich nehme Amiodaron 200 mg tgl., dazu nahm ich Artovastatin 10 mg. und bekam Muskelschmerzen. Nach langer Pause ohne Statine besserten sich die Muskelprobleme, aber meine Cholesterinwerte stiegen wieder hoch. Nun bekomme ich Ezetrol, sind die für mich besser? Gern hätte ich eine Antwort.

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Ronald A. aus Hofheim (11.01.2017): Nach einem Vorderwandinfarkt im April 2014 habe ich zunächst die Medikamente Bisoprolol 2,5 mg, Ramipril 2,5 mg und Simvastatin 40 mg erhalten. Nach ca. 10 Monaten habe ich folgende körperliche Veränderungen festgestellt: erhebliche Gelenk- und Sehnenschmerzen, Muskelschmerzen, erhebliche u. andauernde Bauchschmerzen, Blasen- u. Stuhlinkontinenz sowie Blasendrang. All diese Nebenwirkungen führten dazu, dass ich fast nicht mehr laufen konnte, Treppenstufen waren eine Qual, jede Stunde einmal Toilettenbesuch (meist Wasserlassen), nachts 4-5-mal auf Toilette. Tagsüber auf der Arbeit eingeschlafen, weil mein Blutdruck bei 95/70/50 lag. Nach der 1/2 jährlichen Untersuchung beim Kardiologen angesprochen, wurde auf Atorvastatin 20 mg gewechselt, Nebenwirkungen blieben erhalten. Peinlich, wenn der Arbeitskollege oder Chef (wurde vorher darüber informiert) ins Büro kommt! Ich fühlte mich dauerhaft müde und hatte einen immens hohen Schlafbedarf. Sport konnte ich aufgrund der Schmerzen nicht mehr machen, was mir besonders schwer fiel. Nach Rücksprache m. meiner Hausärztin habe ich diese beiden Medikamente Anfang Okt. 2016 abgesetzt und kurze Zeit später waren alle (!!) Probleme verschwunden. Meine nächste Untersuchung zeigte auf, dass das LDL von 80 auf 102 angestiegen war und mein Kardiologe mir dann die Alternative "Fluvastatin" 20 mg empfohlen hat. Nun nehme ich dieses Fluvastatin u. dazu 2,5 mg Bisoprolol seit Anfang Dez. 2016 wieder und langsam kommen alle Beschwerden wieder zurück. Es ist zum verrückt werden, du kannst nicht mal 1 Std. aus dem Haus gehen und die Blase drückt und dann ist sofort Toilettengang angesagt. Es nervt nur noch. Das hat mit Lebensqualität nichts mehr zu tun.

Thomas B. aus Hamm (27.12.2016): Guten Tag. Seit ich 3 x täglich eine Kapsel rote Reishefe nehme und alle 3 Tage abends zusätzlich 1 x 20 mg Fluvostatin, habe ich keine Muskelschmerzen mehr und mein LDL liegt bei 82. Besser geht es nicht. Zuvor habe ich alle Statine durchprobiert, auch Ezetrol. Jetzt geht es mir gut (2 Vorderwandinfarkte) und mein Arzt ist zufrieden!

Hermann S. aus Goldenstedt (26.12.2016): Guten Tag, ich habe das gleiche Problem. Nach einer Fernsehsendung zu diesem Thema nehme ich nun 100 mg Co Enzym Q 10. Die Schmerzen sind in letzter Zeit weniger geworden.

Dieter aus Hagen (16.12.2016): 2010 habe ich 2 Stents bekommen. Der Kardiologe verschrieb mir Simvastatin. Nach ca. 1/2 Jahr bekam ich extreme Muskelschmerzen. Der Arzt hatte keine Lösung dafür. Also recherchierte ich im Internet und in Büchern, z.B. Die Cholesterinlüge von Prof. Hardenberg. Heraus kam, dass ich die Simvastatin gegen den Willen meines Arztes absetzte. Nach einigen Monaten wurden die Schmerzen weniger. In diesem Frühjahr habe ich bei einem Kardiologen eine Untersuchung durchführen lassen. Er überredete mich, 10 mg Atorvastatin täglich zu nehmen. Nach 2 Monaten bekam ich im Halswirbelbereich extreme Schmerzen und konnte meinen Kopf kaum noch bewegen. Der Hausarzt verschrieb Massagen. Die haben nichts geholfen. Im Gegenteil. Es wurde noch schlimmer. Jetzt habe ich die Astorvastatin abgesetzt und warte mal ab, was passiert.

Barbara H. aus Wolfratshausen (08.12.2016): Habe auch Schmerzen durch Statine. Kann nur kurz laufen, ist das die Schaufensterkrankheit?

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Hartmut R. aus Bad Wörishofen (06.12.2016): Hatte Atorvastatin 20 mg genommen. Cholesterinwerte waren sehr gut. Wegen sehr starker Wadenkrämpfe abgesetzt. Wechsel vor ca. 6 Wochen zu Pravastatin 10 mg, bisher problemlos. Neue Werte werden erst Mitte Januar vorliegen.

Ute L. aus Baunatal (06.12.2016): Bei meinem Mann sowie auch bei mit traten Muskelschmerzen bei Simvastatin sowie auch bei Atorvastatin auf. Wir haben es daher abgesetzt, nach Rücksprache mit dem Hausarzt. Eine Heilpraktikerin empfahl uns, Apfelessig tgl. mehrmals 2 Esslöffel in Wasser zu trinken, das wäre genauso gut. Beim Aufenthalt im HKZ Rotenburg wurde nun festgestellt bei meinem Mann, dass er gar keine Herzkranzverengungen oder Gefäßablagerungen hat, der Einsatz von Simvastatin wg. erhöhten Cholesterinwerten gar nicht zu empfehlen sei in allen Fällen, auch nicht in seinem Fall, da er keine Nachweise dafür hatte. Ich probiere es nun auch mit Apfelessig und lasse vom Kardiologen kontrollieren, ob die bei mir im Ultraschall festgestellten Ablagerungen mehr oder weniger werden oder der Einsatz von Statinen doch nötig ist. Wegen meiner Muskelbeschwerden auf beide o. g. Präparate bin ich da am suchen/abwägen.

N. aus Ludwigshafen/Bodensee (05.12.2016): Ich habe seit 15 Jahren einen Stent, nehme 10 mg Simvastatin abends ein, habe leichte Gliederschmerzen. Meine Werte: CHO 121; LDL 86. Kann ich Simvastatin damit auch auf 5 mg zurücknehmen?

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G. S. aus Adelzhausen (05.12.2016): Ich nehme momentan 40 mg Atorvastatin am Abend, nach Herzinfarkt und Stent - ich habe auch Muskelschmerzen - doch schlimmer ist dieses Sodbrennen, das so schlimm ist, dass auch der ganze Mund/Rachen brennt, trotz 20 mg Pantoprazol. Welche Alternative gibt es?

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Lotte M. aus Mönchengladbach (05.12.2016): Ich nehme seit 1 Jahr (nach 3-facher Bypass-Operation) zunächst Simvastatin, dann Atorvastatin 20 mg abends ein. Da ich zu den Herzwochenvorträgen leider einen starken Infekt hatte, der auch leider meine Blutzuckerwerte hochtrieb, konnte ich nicht hingehen, erfuhr dann von einem erneuten Vortrag im Bethesda-Krhs. MG (veranstaltet durch den Förderverein). Chefarzt Dr. Carsten Stoepel berichtete u.a. über Cholesterin, Statine und deren Nebenwirkungen. Da ich mir das Lesen von Beipackzetteln abgewöhnt habe, folglich auch nichts von Muskelschmerzen wusste, glaubte ich, die seit ca. 1 Monat aufgetretenen Schmerzen im linken Bein kämen eventuell von der Hüfte (wurde noch nie nachgesehen) oder seien evtl. Folgen der Venenentnahme für die drei Bypässe. Demnach ein informativer Vortrag und ein ebensolcher Bericht. Werde mit meinem Hausarzt bzw. Kardiologen weiter beraten; denn Cholesterin z. Zt. 161 mg/dl, HDL 72, LDL 64. Dafür der HBA1c 7,7 % (von vorher über 10!).

M. L. aus Heilbronn (05.12.2016): Nachdem ich 3 Stents bekommen habe, wurde mir vom Krankenhaus Atorvastatin verordnet. Seit der Einnahme hatte ich starke Muskelschmerzen und in der Nacht schwere Hustenanfälle. Ein paar Wochen vor den Stents habe ich die Cortison-Tabletten auf Anraten meines Rheumatologen abgesetzt. Deshalb war ich der Meinung, dass die Muskelschmerzen daher kommen. Mein Hausarzt empfahl mir Atorvastatin abzusetzen und den Versuch mit Q 10-Kapseln (beste Qualität) zu starten. Seither ist der schreckliche Husten weg und die Muskelschmerzen haben auch nachgelassen.

Hans L. aus Bangsare (05.12.2016): Ich hatte einen Herzinfarkt, 3 Stents, alle Statine ausprobiert, bei mir mit viel Schmerzen einhergegangen. Meine Erfahrung: eine 100%-ige Alkoholabstinenz kann die Schmerzen lindern.

Eberhard P. aus Iserlohn (05.12.2016): Während der Einnahme von Statinen (20 mg) habe ich jahrelang unter nächtlichen Muskelkrämpfen gelitten. Der Wechsel von verschiedenen Wirkstoffen erbrachte keine Besserung. In einem Beitrag in der Sendung "Visite" des NDR vom 7.6.2016 wurde von Herrn Prof. Dr. B. Dahm, Göttingen, auf die Möglichkeit hingewiesen, die bei Einnahme von Statinen auftretenden Muskelschmerzen durch die zusätzliche Einnahme von Coenzym Q10 zu verringern. Nach Rücksprache mit meinem Hausarzt nehme ich seit ca. 4 Monaten täglich 100 mg Q10 ein und habe seit einigen Wochen keinen Muskelkrampf mehr gehabt.

K. B. aus Ludwigshafen (04.12.2016): Während der Einnahme von Simvastatin 40 mg und auch Atorvastatin 40 mg hatte ich wiederholt Muskelschmerzen. Nun mit Fluvastatin 40 mg keine Probleme mehr. Ich hoffe, es bleibt dabei.

Klaus T. aus Remseck (04.12.2016): Macht Simvastatin Schmerzen in den Fingern, insbesondere Fingerkuppen? Ich habe Schmerzen und Rötungen, die mich fast an Frostbeulen erinnern.

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Renate G. aus Essen (04.12.2016): Ich leide selber unter sehr starken Muskelschmerzen, ich nehme täglich abends 20mg Atorvastatin ein. Da ich hohe Triglyceridwerte und einen leicht erhöhten Cholesterinwert habe, suche ich nach Alternativen. Ich achte schon auf meine Ernährung, werde jetzt aber auch noch Süßes abstellen.

P. aus Bad Salzuflen (03.12.2016): Allerdings wurde nicht angesprochen, dass z.B. Muskelkranke/Polioerkrankte u. Fibromyalgiekranke keinerlei Statine und auch kein Ezetrol (anderer Wirkstoff) einnehmen können. Es gibt schlimmste Nebenwirkungen und ist völlig kontraindiziert! Der Körper bildet zu 80 % selber das Cholesterin, ernährungsmäßig sind die Möglichkeiten, die Werte zu senken, daher etwas begrenzt. Eine falsche Ernährung schlägt sich auch bei den Triglyzeriden nieder. Ein verantwortungsvoller Arzt "behandelt" nicht einzelne erhöhte Werte, sondern sieht den ganzen Menschen: Übergewicht, Bewegungsmangel, Raucher etc.

Wolfgang B. aus Saarbrücken (03.12.2016): Statine haben mich mehr geschädigt als sie genutzt haben, ich habe sie abgesetzt und es dauerte fast ein ganzes Jahr bis die Beschwerden nachgelassen haben. Übrigens streitet die Fachwelt (nur nicht in Deutschland) über den wahrhaftigen „Nutzen“ dieser Präparate.

A. H. aus Fuchsstadt (03.12.2016): Alles, was ich hier auf dieser Seite gelesen habe, hatte ich selber erlebt. Unter Einnahme von Statinen (Simvabeta, Atorvastatin usw.) habe ich zunächst Rückenschmerzen (Nähe Kreuzbein) bekommen. Dann im linken Oberschenkel Schmerzen, die weder mit Spritzen noch mit Schmerzmitteln einzudämmen waren. Ich nehme in keinem Fall mehr Statine. Es muss doch andere Lösungen geben.

Brigitte S. aus Leimen (02.12.2016): Da ich einen hohen Cholesterinwert habe, hat mein Arzt mir zwei Medikamente verschrieben. Ezetrol und Atorvastatin. Hat jemand Erfahrung mit dieser Einnahme? Beide Medikamente scheinen ja viele Nebenwirkungen zu haben. Meine Frage, warum gleich 2 Medikamente? Ich bin 72 Jahre und fühle mich mit meinem hohen Cholesterin wohl.

Reinhold S. aus Syke (21.11.2016): Mit Atorvastatin 20 mg stellten sich Muskelschmerzen im Schulterbereich rechts ein. Das Medikament abgesetzt, später leichter Schlaganfall (an rechter Hand, kleiner und Ringfinger taub), wieder Atorvastatin 20 mg, dann starke Muskelschmerzen im rechten Oberschenkel. Ab da 1/2 Atorvastatin. Nach einer Woche immer noch heftige Beschwerden. Der HA hat zunächst keine Lösung.

Manfred Ü. aus München (21.11.2016): Ich habe Simvastatin, Ezetrol, Atorvastatin genommen. Bei mir fing es mit Wadenschmerzen an, jetzt habe ich eine sehr schmerzhafte Oberschenkelverkrampfung. Warum machen Ärzte nicht von Anfang an auf diese Möglichkeit aufmerksam, sodass der Patient gleich weiß, woher die Schmerzen kommen und vor einer beinahen Bewegungsunfähigkeit den Arzt darauf aufmerksam machen kann?

Horst H. aus Köthen (18.11.2016): Nach einem dritten Stent wurde mir Simvastatin verordnet, das ich auch brav eingenommen hatte. Kurz danach war ich nicht mehr in der Lage, meine täglichen Fußmärsche in das Stadtinnere zu unternehmen. Durch Zufall stieß ich auf die Nebenwirkungen dieses Medikamentes. Ich setzte es sofort ab. Der Schaden aber blieb und ist nicht mehr zu beseitigen. Er nimmt zu. Zum Glück bestätigte mir meine Neurologin die Gefährlichkeit von Simvastatin. Ohne, dass ich ihr das Medikament nannte, das mir die Beschwerden verursachte, wusste sie, was ich meinte. Nach einem Herzinfarkt 2009 bekam ich zwei Stents und nach Herzbeschwerden 2014 einen dritten. Danach Simvastatin. Den Cholesterinspiegel kann man doch auch anders in den Griff bekommen, oder?

Ursula K. aus Berlin (17.11.2016): Ich hatte vor 14 Jahren einen Herzinfarkt und bekam Simvastatin (10 mg) verordnet. Es ging lange gut, und dann traten Muskelschmerzen auf und – was viel unangenehmer ist – Durchfälle ohne Ende. Ich habe Simvastatin abgesetzt und die Beschwerden sind verschwunden. Mein Cholesterinwert ist völlig normal, wie auch die anderen Blutwerte. Nun meine Frage – muß ich die Statine weiternehmen? Ich habe mir Heilerdekapseln gekauft und nehme diese nun täglich ein. Mit freundlichen Grüßen Ursula K.

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Dr. Dietmar R. aus Radolfzell (16.11.2016): Ich habe vor einem Jahr Atorvostatin wegen schwerer Myalgien bei bekanntem seronegativen Rheuma absetzen müssen. Aktuell 4-fach Bypass wegen Truncusstenose der Koronarien erhalten, habe jetzt trotz kollegialer Empfehlung, erneut Statine, gar Fibrate einzunehmen, Bedenken. Komme aktuell mit den Fettwerten, mit Blutdruck und Blutzucker sehr gut zurecht, Gelenkschmerzen kontrolliert und erträglich. Halte mediterrane Kostempfehlung ein, Nikotinverzicht, wenig Alkohol. Möchte weiter ohne Statine auskommen. Habe die Sendung "Cholesterinstudien und Geschäft" gesehen!

Ingo M. aus Dietzhölztal (14.11.2016): Liebe Mitpatienten, folgende Kombination hat mir bei Schmerzen der Muskulatur nach/unter Statineinnahme geholfen: Q10-Supplementierung plus Traubenkernextrakt oder Traubenkernmehl plus einer MSM-Supplementierung (Methylsulfonylmethan). Diese 3er Kombi hilft mir perfekt bei meinen Beschwerden unter Atorvastatin, die dann bis auf eine Gewichtszunahme nicht mehr vorhanden sind. Eine spürbare Wirkung tritt nach ca. 2-4 Wochen ein. Gruß I. M.

Monika B. aus Bissendorf (13.11.2016): Ich habe auch seit einigen Jahren Simvastatin 20 mg genommen und musste jetzt umstellen seit Sept. auf Atozet 10/20mg, nun leide ich auch an sehr starken Muskelschmerzen an Knie/Schulter und Kopfschmerzen, die von meinem Arzt als Verschleiß angesehen werden. Aber da ich hier die gleichen Symptome wie bei mir finde, werde ich die Tabletten absetzen. Danke für die Informationen.

Ohne Namen (13.11.2016): Die Einnahme von Atorvastatin 40 mg ist bei mir mit unerträglichen Muskelschmerzen, insbesondere in der Oberschenkel- und Wadenmuskulatur, einhergegangen. Ich konnte kaum noch gehen. Habe das Medikament nach Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt! Nach wenigen Tagen waren die Beschwerden verschwunden.

Jochen S. (12.11.2016): Ich habe Simvastatin vor 5 Wochen abgesetzt und mache mit Ezetrol 10 mg weiter. Die Muskelschmerzen sind total verschwunden. Ich kann wieder marschieren und Rad fahren. Bezüglich der aktuellen Cholesterinwerte kann ich allerdings noch nichts sagen. Das Laborergebnis steht noch aus.

W. C. aus Nürnberg (12.11.2016): Ab 60 mg Simvastatin bekam ich nach einigen Wochen Muskelschmerzen!

Jürgen T. aus Berlin (05.11.2016): Ich habe im Juni 2016 einen Stent im Herzen bekommen. Nach meinem kurzem Krankenhausaufenthalt wurde ich auf neue Medikamente eingestellt, unter anderem auch Simvastatin 40 mg. Nach einiger Zeit der Einnahme dieses Medikaments stellten sich auch die beschriebenen Symptome ein. Es kam besonders nachts zu Krämpfen in den Unterschenkeln und später dann auch in den Oberschenkeln. Jetzt stellen sich sogar Muskelschmerzen in der Schulter ein. Mein Orthopäde sagte mir, daß ich mich an meine Ärztin wenden sollte, um ein Alternativmedikament zu erhalten. Das werde ich nächste Woche machen, da ich die letzten Tage kaum schlafen konnte. Hoffe, daß sie mir ein Medikament zur Cholesterinsenkung verschreibt, welches nicht mit diesen Symptomen einhergeht.

W. G. aus Harrislee (03.11.2016): Nehme seit 15 Jahren Statine, habe Muskelschmerzen, sehr stark. Was kann ich machen?

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Inge H. aus Frammersbach (02.11.2016): Ich habe auch gelegentlich Muskelschmerzen und wusste nicht warum. Ich nehme tgl. 20 mg Atorvastatin ein. Ich werde mit meinem Kardiologen darüber sprechen.

W. aus Garbsen (02.11.2016): Nehme selbst auch seit 2 Jahren Atorvastatin ein und habe nun diese Einnahme wegen Muskelschmerzen abgesetzt. Bei der Verordnung eines Statins fehlt m. E. der Hinweis der Behandler auf mögliche Nebenwirkungen; dieses sollte nicht dem sogenannten „Waschzettel“ überlassen werden. Welcher Arzt kann sich diesen Zeitaufwand noch leisten?

Stefan H. aus Hochburg/Ach (31.10.2016): Alle haben die gleichen Beschwerden, ich auch. Jetzt frag ich mich, was ist denn sinnvoller? Das Medikament weiter zu nehmen und an irgendeiner Nebenwirkung zu sterben?

Thomas B. (30.10.2016): Ich nehme seit 2 Jahren 20 mg Fluvastatin abends. Ator und Simva vorher wegen Muskelschmerzen abgesetzt. Zuerst war alles gut, nun kommen die Muskelschmerzen zurück. Ich werde ab heute nur noch jeden 2. Tag die Dosis nehmen, um festzustellen, dass es tatsächlich am Fluvostatin liegt. Ich nehme zusätzlich 3 Kapseln rote Reishefe täglich. Dies ist nebenwirkungsfrei und hilft, meinem LDL auf 90 zu senken. Kann ich nur empfehlen.

Gabi P. aus Menden (27.10.2016): Nehme seit 8 Jahren Simvastatin 40 mg ein. Seit mehreren Monaten habe ich Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schwindel und Sehstörungen. Die Schmerzen im Nacken und Schulterbereich sind nicht mehr schön. Schlafen tue ich auch schlecht, da es bei jeder Bewegung weh tut. Meinen Kopf kann ich nicht mehr richtig drehen, das ist nicht mehr schön. Seit 2 Tagen keine Simvastatin mehr. Hoffe, dass ich bald wieder beschwerdefrei bin, denn mit gerade 50 Jahren möchte ich noch aktiv am Leben teilnehmen. Danke, dass ich hier erfahren durfte, was die Statine mit mir machen. Dann nehme ich lieber einen 3. Herzinfarkt in Kauf.

Günter aus Frankfurt (26.10.2016): Ich habe Muskel und Gelenkschmerzen von Statinen bekommen.

S. aus Heide (17.10.2016): Auch mein Mann hat bei verschiedenen Cholesterinsenkern erhebliche Muskelschmerzen bekommen. Dann habe ich gelesen, dass die Einnahme von Q10 die Muskelschmerzen reduziert. Seitdem er Q10 zu dem Statin nimmt, hat er keine Muskelschmerzen mehr.

Jörg M. aus Erfurt (15.10.2016): Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht, dass ich unter Simvastatin Muskelschmerzen bekam. Die gleichen Symptome auch bei meinem Vater. Seit etwa 1,5 Jahren nehme ich als Alternative „Ezetrol“ 10 mg ein und ich muss sagen, dass es die gleiche positive Wirkung auf die Senkung des Cholesterinspiegels hat, aber bei mir absolut keine Nebenwirkungen hervorruft. Ich bin sehr zufrieden damit.

Maria-Luise R. aus Neustadt Weinstraße (09.10.2016): Ich nehme seit vielen Jahren Sortis, bis Anfang des Jahres 10 mg. Nun hat mein neuer Hausarzt (mein früherer ist leider verstorben) auf 40 mg umgestellt. Seit Frühjahr habe ich Schmerzen, die immer stärker werden. Ein MRT hat keine Veränderung meiner Wirbelsäule angezeigt. Außerdem fühle ich die Schmerzen eher als Muskelschmerzen. Ich führe meine Probleme auf das Medikament zurück. Jetzt muss ich mit dem Arzt darüber sprechen.

G. aus Möhrendorf (02.10.2016): Einnahme von 10 mg Atorvastatin am Abend. Muskelschmerzen und Atmungsprobleme. Das LDL ist von 150mg/dl auf 90mg/dl reduziert. Zusätzlich nehme ich am Tag ca. 30 g Margarine mit Sterinen.

Helmut G. aus Köln (01.10.2016): Nachdem mir über 20 Monate lang verschiedene Statinpräparate verschrieben wurden und wegen teilweise erheblichen Nebenwirkungen hin bis zu Lähmungserscheinungen am ganzen Körper, Gangunfähigkeit, enormen Schmerzen aller Gliedmaßen, habe ich diese wieder absetzen müssen. Man attestierte mir dann eine Statinunverträglichkeit und verschrieb mir erstmalig Crestor 10. Persönlich gesehen ein Wundermittel. Binnen 2 Wochen halbierte Cholesterinwerte von 244 auf 120 und das wichtigste, keinerlei Nebenwirkungen, keine Schmerzen und nichts mehr. Leider ist bei vielen Krankenkassen Crestor nicht über Rezept freigegeben. Die Monatspackung kostet zzt. 78,00 €, die man dann als Kassenpatient leider selbst bezahlen muss. Nehme dieses Präparat seit 6 Jahren bereits und ... es tut und geht mir gut.

Peter B. aus Hamburg (25.09.2016): Mehrere Statine ausprobiert, immer wieder Muskelschmerzen und Muskelschwäche. Ein Jahr lang keine Statine mehr genommen, alles OK. Dann fingen die Probleme von alleine wieder an. Jetzt habe ich die Diagnose Mitochondriale Myopathie. Ich weiß jetzt nicht mehr weiter. Ich soll jetzt Ezetrol ausprobieren. Soll keine Muskelprobleme machen?

Swetlana aus Baden (21.09.2016): Ich habe seit 11 Monaten Atorvastatin 10 mg eingenommen. Leider bin ich erst jetzt, nach vielen Untersuchungen und Arztbesuchen, selbst durch erneutes Studium des Beipackzettels darauf gekommen, dass meine Muskelbeschwerden eine Nebenwirkung von Atorvastatin sind. Nach 2 Wochen des Absetzens geht‘s bergauf. In 2 Wochen beginne ich einen neuen Versuch mit Crestor 10 mg.

H. (20.09.2016): Auch ich hab 1 Woche nach Herzkatheter leichte Schmerzen im Brustbereich, Blutdruckwerte sind i.O. (126/85, Alter 67). Nehme ASS 100 und Statin 20 mg, bisher keine Muskelbeschwerden.

Peter T. (12.09.2016): Seit vielen Jahren nehme ich Pravastatin 40 mg und habe seit 4 Monaten beim Gehen oder etwas schnellerem Laufen in dem hinteren Bereich der Oberschenkel Schmerzen. Könnte das auch eine Nebenwirkung vom Medikament sein? Bin 25 Jahre Diabetiker und habe seit 3 Jahren 4 Bypässe (MHH). Könnte auch das ein Grund für das schlechte Gehen sein? MfG Peter T.

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Ulrich W. (19.08.2016): Die Einnahme von Statinen hatte bei mir und meinen Geschwistern (alle leiden unter genetisch bedingtem hohem RR) zu folgenreichen unerträglichen Beschwerden geführt. In meinem Fall: Alle Statine gingen einher mit Verwirrtheit, Orientierungsproblematiken und Verlust des Arbeitsplatzes! Beim großen BB konnte kein Cholesterin nachgewiesen werden. Laut PC äußerten 14,6 % der Bundesbürger o. g. genannte Probleme. Statine nehme ich nun nicht mehr, treibe Sport (3 h/W.), lt. Info Hausarzt sind alle Fettwerte gesunken, und fahre weite Strecken per Rad, fahre Kajak und erlerne Cellospiel zur eigenen pos. therapeutischen Entlastung.

W. aus München (18.08.2016): Habe nach 3 1/2 Monaten Simvastatin Schmerzen in der Schulter bekommen. Ich konnte meinen Arm nicht mehr heben oder nach innen bewegen, ohne starke Schmerzen zu verspüren. Schmerz in der Qualität von einem starken Krampf. Keine Aufklärung von Seiten des Arztes bekommen. Jetzt habe ich seit 5 Tagen das Medikament abgesetzt und hoffe, dass es bald besser wird. Morgens ist es besonders schlimm und wird über den Tagesverlauf bei ein paar Übungen ca. 20 % besser.

Norbert S. aus Frechen (11.08.2016): Hallo, das könnte die Erklärung für meine extremen Muskelschmerzen seit ca. 6 Mon. (Schultergürtel, Nacken, Arme bis zur Elle) sein. Nehme seit vielen Jahren Simvastatin, nach KHK-Erkrankung auf 60 mg/Tag erhöht worden. Denke, das ist die Ursache. Allerdings sind meine Leberwerte derzeit auch viel zu hoch. Könnte am Sertralin für meine Psyche liegen. Meine Ärztin hat das mit den Muskelschmerzen auch noch nicht in Betracht gezogen )-:

Sabine G. aus Offenbach (10.08.2016): Ich habe von November 2014 bis vor ca. 3 Wochen (Anfang Juli) Simvastatin 20 mg genommen. Die Muskelschmerzen fingen so nach ca. 6 Monaten nach Ersteinnahme an, schlimmer zu werden. Seit ca. 3 Wochen nehme ich jetzt Fluvastatin, weil es bezüglich Muskelschmerzen besser sein soll. Ich muß gestehen, die Schmerzen sind schlimmer als zuvor. Wo sich früher die Muskelschmerzen vorwiegend in den Oberarmen und Beinen breitmachten, kamen jetzt die Lendenwirbelsäule und die Bauchmuskulatur dazu. Zudem kommen Blähungen und eine rapide Gewichtszunahme dazu. Und das trotz viel Bewegung und ausgewogener Ernährung. Ich treibe Minimum 2-mal die Woche Sport, mache auch sehr gerne Yoga, aber durch diesen ständigen Schmerz macht es nicht wirklich Spaß. So langsam weiß ich mir nicht mehr zu helfen. Ich hörte vor Kurzem, dass es bei massiver Unverträglichkeit auch eine Behandlung in Spritzenform gäbe? Ist das korrekt?

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Marianne B. aus Moos (06.08.2016): Ich habe ca. 2 1/2 Jahre lang 20 mg Simvastatin genommen. Anfangs ging alles gut, doch nach ca. 2 Jahren bekam ich Muskelschmerzen und dann auch noch Muskellähmungen. Im Krankenhaus wurde ich auf den Kopf gestellt, es wurde nichts Organisches gefunden, das diese Beschwerden verursacht haben könnte. Ich habe dann auf Anraten meines Hausarztes auf Atorvastatin umgestellt. Etwa 1 Jahr lang ging alles gut, dann kamen die Beschwerden wieder. In diesem Frühjahr habe ich ca. 6 Wochen mit diesem Medikament ausgesetzt, mir ging es gut. Dann habe ich mit verringerter Dosis = 10 mg wieder angefangen, das Drama ging nach einiger Zeit wieder los. Bin momentan ratlos, was ich machen soll. Ich tendiere allerdings dazu, den Cholesterinsenker ganz abzusetzen, weil mich die ständigen Schmerzen zermürben und mich psychisch belasten.

Siglinde S. aus Halle/Saale (28.07.2016): Ich habe Atorvastatin 20mg an zwei Abenden eingenommen. Während dieser Zeit haben sich meine Füße derart verkrampft, dass ich nicht mal stehen konnte. Ich muss meinen Mann auch nachts pflegen, die Begleiterscheinungen hielten tagelang an.

Ulrich H. aus Kassel (18.07.2016): Ich nehme seit 4 Jahren Simvastatin 20 mg. Habe seit 1 Jahr Probleme mit der Muskulatur(Waden, Bizeps, LWS). Seit 1 Woche nehme ich Atorvastatin 10mg. Werde mir ab morgen Q10 kaufen. Und meinen Hausarzt anfragen, wegen Fluvastatin. Danke für Ihre Anregung!

Brigitta. B. aus Chemnitz (14.07.2016): Ich nehme das Medikament SIMVA BASICS 20 mg seit ca. fünf Jahren. Ich merke eine Kurzatmigkeit beim Treppensteigen sowie beim Wandern bei der kleinsten Steigung. Ich habe bis jetzt nicht gewusst, dass es von diesem Medikament kommen kann.

Heinz R. aus Haar, Kreis München (13.07.2016): Ich habe mittlerweile drei Statin-Medikamente ausprobiert, da mein Arzt meint, diese Medikamente könnten leichter dosiert werden und deren Wirkung wäre besser. Bei Fluvastatin habe ich keine gravierenden Muskelschmerzen. Aber unspezifische Beschwerden, die am nächsten Tage wieder verschwunden sind. Dafür schmerzt dann ein anderes Körperteil. Als Beispiel: Vor 2 Tagen hatte ich Schmerzen in der rechten Wade. Gestern hatte ich ein Ziehen in der Herzgegend. Heute tut mir die linke Schulter weh. Obwohl ich 2-mal per Woche zum Krafttraining gehe, fühle ich mich nicht so fit, wie in den ca. 30 Jahren davor, in denen ich ausschließlich Lipidil-Ter 160 mg eingenommen habe. Ich werde versuchshalber noch 2 Wochen Fluvastatin einnehmen. Wenn keine Besserung meines Befindens eintritt, werde ich wieder zu meinem langjährig eingenommenen Mittel zurückkehren. Sicherlich hat auch Lipidil-Ter Nebenwirkungen, aber ich vertrage dieses Medikament, und dies seit Jahrzehnten!

Otfried P. aus Frankenberg (10.07.2016): Ich nehme seit ca. einem Jahr Simvastatin 20 mg täglich einmal ein. Die Muskelschmerzen, die zunächst nur im Bereich der Beine (Unterschenkel) aufgetreten sind, haben sich inzwischen auch auf den Becken- und Rückenbereich ausgedehnt. Seit einigen Tagen kommen Hautreaktionen und auch geschwollene Unter- und oder Oberlippe hinzu. Ich habe das Medikament abgesetzt und nehme derzeit keine Statine zur Senkung des Cholesterinspiegels. Gibt es eine Alternativmedizin?

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Peter K. aus Dorsten (10.07.2016): Hier wurde in keinster Weise auf die Frage eingegangen, wie lange es dauert oder dauern kann, bis die Schmerzen nach Absetzung der Medikation aufhören.

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Horst aus Regensburg (09.07.2016): Bei mir half die zusätzliche Einnahme des Coenzyms Q10. Nach meinem ersten Herzinfarkt befasste ich mich näher mit dem Thema Statine/Muskelschmerzen, da ich vor Jahren Statine wegen massiver Schmerzen in den Beinen absetzen musste. In einem anderen Forenbeitrag stieß ich auf das Coenzym und besprach dies mit meinem Hausarzt. Der meinte, einen Versuch wäre es wert, allerdings habe er aufgehört, es zu empfehlen, da es bei zu wenigen Patienten wirke. Außerdem empfahl er, nicht die empfohlenen 100 mg/Tag sondern über den Tag verteilt 300 mg einzunehmen. Dadurch kann ich 40 mg Simvastatin/Tag einnehmen, ohne unter Schmerzen zu leiden. Ob es nun lediglich ein Placebo oder tatsächlich wirksam ist, ist mir dabei egal.

Edgar S. aus Steinbach (09.07.2016): Ich nahm bisher Atorvastatin 10 mg, nun hat mir mein Arzt Fluvastatin 20 mg verordnet. Welches ist stärker?

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Wolfgang O. aus Oberbayern (02.07.2016): In einer Visite-Sendung wurde kürzlich von einem Mediziner geraten, bei einer Statinbehandlung Coenzym Q10 dazu zu nehmen – ein Patient berichtete, dass damit die Schmerzen nach kurzer Zeit verschwanden. Warum das so ist, findet man auf verschiedenen Seiten im Internet. 60-100 mg sollen ausreichen.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zum Thema Coenzym Q10 bei Muskelschmerzen unter Statin schreibt Prof. Dr. med. Helmut Gohlke Folgendes:

Es gibt bisher keine Untersuchungen die nachweisen, dass durch die Einnahme von Coenzym Q10 eine Befindlichkeitsverbesserung durch Statineinnahme festzustellen ist. Die bisher vorliegenden Studienergebnisse hierzu sind durchaus widersprüchlich. Es ist auch nicht gesichert, dass ein Coenzym-Q10-Mangel für die Muskelbeschwerden verantwortlich ist, die gelegentlich mit Statinen gesehen werden. Aus diesem Grunde kann weder eine fundierte Empfehlung für ein Präparat und auch nicht für einen bestimmte Dosierung gegeben werden. Andererseits kann bei Muskelbeschwerden ein Versuch gemacht werden, durch die Einnahme von Q10 (es wurden 200 mg/Tag vorgeschlagen) die Beschwerden zu mindern (Siehe: Marcoff u. Thompson, The Role of Coenzyme Q 10 in Statin-Associated Myopathy. A Systematic Review. JACC 2007;49:2231-7). Falls es dadurch möglich ist, die Statine weiter einzunehmen, kann dies als günstig einschätzt werden. Die Risiken der Coenzym-Q10-Einnahme werden als gering eingeschätzt.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Deutsche Herzstiftung

Andrea M. aus Graz (30.06.2016): Nehme seit April 2016 Atorvastatin, da ich eine Hypercholesterinämie habe und erblich vorbelastet bin. Seit 3 Wochen habe ich nachts so starke Krämpfe zwischen den Schulterblättern und einen Druck bis zum Herz, dass ich das Gefühl habe, ich ersticke! Ein Liegen am Rücken oder auf der Seite sowie ein Sitzen sind dann nicht mehr möglich, gehe dann eine Stunde mit akuter Atemnot herum, bis sich der „Krampf“ löst. Zusätzlich sind ein trockener Husten und Kurzatmigkeit immer da. Lunge, Zwerchfell, Herz und BWS sind o. B., jetzt setze ich das Medikament heute noch ab, nachdem sich mein Verdacht mit diesen Erfahrungsberichten bestätigt hat. Nehme Marcoumar nach 2 Lungenembolien und bin dadurch etwas geschützt. Aber mit diesen Schmerzen hätte das keine Lebensqualität mehr! Simvastatin wurde vor Jahren auch abgesetzt, weil mir jeden Tag übel war ... Habe nun endgültig genug von Statinen, das Buch „Die Cholesterinlüge“ ist wirklich zu empfehlen!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Über das Thema „Cholesterinlüge“ hat die Deutsche Herzstiftung bereits mehrmals in HERZ HEUTE kritisch berichtet. Den Beitrag können Sie hier online abrufen: Cholesterinlüge
Mit herzlichen Grüßen, Ihre Deutsche Herzstiftung

Heidi K. aus Rösrath (21.06.2016): Auch mir wurde ein Statin verschrieben, und als ich nach kurzer Einnahmezeit über Muskelschmerzen klagte, wurde das von meinem Arzt einfach nicht ernst genommen. Da ich diese Internetseite noch nicht kannte, kam ich mir als Simulant vor. Also nahm ich die Tabletten weiter ein – allerdings habe ich sie eigenmächtig halbiert –, die Schmerzen blieben. Ich bin noch sehr aktiv, aber meine rechte Schulter bremst mich aus. Die Statin-Tabletten werde ich jetzt ganz absetzen und Alternativen suchen.

U. (19.06.2016): Gibt es denn überhaupt einen Cholesterinsenker, der keine nächtlichen Muskelschmerzen verursacht?

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S. aus Frankfurt (18.06.2016): Seit Jahren nehme ich Atorvastatin (Sortis) und jetzt soll ich lt. Hausarzt Atozet 40 mg mit Ezetimib 10 mg nehmen. Ich bin sehr skeptisch. Habe keine positiven Berichte gelesen. Lt. Bluttest ist mein HDL-Cholesterin 47,8 mg/dl, LDL-/HDL-Chol. 2.8 ka. Da ich 1980 einen Vorderwandinfarkt hatte und 2007 einen Hinterwandinfarkt hatte (Stent) und bei meinen vielen Tabletten sehr viele Allergien feststellen mußte (dicke Zunge, Lippen, Anschwellen der Fesseln, Unterschenkel usw.), bin ich sehr skeptisch. Ezetimib 10 mg zusätzlich einnehmen? Habe keinen positiven Effekt bisher gelesen.

Georg L. (17.06.2016): Ezetimib führte bei mir zum Verschließen der Adern. Obwohl ich jeden Tag 1h auf dem Laufband war, haben sich die Beinvenen verschlossen. Nach dem Absetzen keine Probleme mehr.

Steffen aus Wolgast (17.06.2016): Also, ich nehme auch 20 mg Atorvastatin... Hab durch hohen Cholesterin einen Herzinfarkt bekommen, habe am 15. Januar einen Stent bekommen. Am 28.6. muss ich das letzte Mal hin erst mal, bekomme dann die grüne Karte, bekomme einen weiteren Stent. Bin Angstpatient und bekomme Panikattacken, wenn ich die Gerätschaften sehe.

Carlos aus Madrid (09.06.2016): Also bei mir hat nach vielem Ausprobieren Fluvastatin die Muskelschmerzen beseitigt.

Angelika K. aus Frankfurt (Oder) (03.06.2016): Heute möchte ich mich nochmal melden, denn ich schrieb im April 2016, dass es meinem Mann nach Simvastatin 40 mg schlecht ging und wir das Medikament sofort abgesetzt haben. Heute, nach gut 7 Wochen, geht es meinem Mann sehr viel besser. Keine Muskelkrämpfe und Schmerzen, und auch die Müdigkeit und Lustlosigkeit sind weg. Wir warten jetzt den nächsten Laborbefund ab und sind auf das Ergebnis gespannt.

Rosita C. aus Baden-Württemberg (30.05.2016): Ich nehme Locol (in Frankreich: Lescol) und habe seitdem starke Muskelschmerzen. Zurzeit kann ich kaum noch gehen vor Schmerzen! Das kann es nicht sein. Ich vertrage so gut wie keine Statine. Ich habe jetzt fast alle durchprobiert.

Bärbel B. aus Hamburg (29.05.2016): Wenn ich diese Beiträge lese, verzichte ich lieber auf die Tabletten und versuche mit 72 Jahren, wenn es noch gelingt, mein Leben etwas zu ändern, was schwerfällt in dem Alter. Wieso kommen überhaupt so fiese Medikamente auf den Markt, wo sie doch helfen sollen? Gibt es nicht Medikamente mit wenigen Nebenwirkungen? Sollte doch machbar sein!

Eckhard H. aus Erkrath (27.05.2016): Nach allen möglichen Statinen, die ausnahmslos alle zu Muskelschmerzen führten, bin ich auf Anraten eines Arztes bei EZETROl 10 mg angekommen ... Das teuerste Medikament und die bisher schlimmsten Nebenwirkungen. Berührungsschmerz/Knochenschmerzen linker Ellbogen, Muskelschmerzen linker Unterarm in allen Bewegungen. Ich kann noch nicht mal mehr eine Kaffeetasse halten. Obwohl sofort abgesetzt, ist bis heute (einige Wochen) keine wesentliche Besserung eingetreten. Keine Statine mehr!!!

Ursula B. aus Bremen (26.05.2016): Was nützt mir ein Lipidsenker (ich nehme Atorvastatin 40 mg abends), wenn er mich durch die Nebenwirkung dermaßen ausbremst? Durch die Muskelschmerzen mache ich kein Nordic Walking mehr und bin auch in meiner täglichen Aktivität eingeschränkt.

Günter Z. aus Frankfurt (13.05.2016): Interessant, dass die M-Schmerzen punktuell im oberen Rückenbereich (zw. Schulterblättern), Oberarmen und Unterbein-M. auftreten. Nun habe ich statt Simvastatin 40 mg auf Atorvastatin 10 mg gewechselt. Jedoch OHNE Erfolg. Die Schmerzen beeinträchtigen nunmehr den Schlaf. Selbst das Halten eines Handys od. Buches erzeugt sie. Ich werde den Versuch unternehmen (so mir denn mein H-Arzt es verschreibt) und das hier erwähnte Fluvastatin 40 mg evtl. auch Ezetimib 10 mg ausprobieren.
Was ist eigentlich der Grund, dass Statine zu M-Schmerzen führen? Es müssen doch Reaktionen mit xyz ausgelöst werden. Könnte man nicht diese entsprechend günstig einregeln?

Joy B. aus Brandenburg an der Havel (03.05.2016): Ich hätte da noch eine Frage: Ich bin jetzt fast 16 (werde in 10 tagen 16 Jahre alt) und habe einen Cholesterinspiegel, der 10-mal so hoch ist wie bei einem normalen Menschen. Mit Ernährungsumstellung und der Einnahme von einem Statin, wie lange dauert es, bis mein Cholesterinspiegel wieder normal ist?

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Sabine K. aus Düsseldorf (02.05.2016): Ich bin froh, entschieden zu haben, keine Statine mehr zu nehmen. Hatte fürchterliche Muskelschmerzen. Auch mein Arzt (Internist) war froh darüber. Bin leider erblich belastet (Infarkt). Lebe aber gesund, rauche nicht, bewege mich. Statine sind verbannt...

Gilbert S. aus Sankt Augustin (28.04.2016): Frage: Ich nehme seit 1997 Statine ein. Seit ca. 10 Jahren leide ich an Muskelschmerzen in den Oberschenkeln und in den Waden, sowie an Schmerzen im Gesäßbereich nach ca. 50 m gehen. Ich habe die Statine mal 6 Wochen ausgesetzt. Eine Besserung ist jedoch nicht eingetreten. Sofern diese Muskelschmerzen von den Statinen herrühren, wie lange muss man dann Statine absetzen, bis man einen Erfolg verspürt?

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Brigitte W. aus Puchheim (26.04.2016): Die Informationen haben mir geholfen, danke. Leider hatte ich einen Wert von 400, das war zu viel, muss jetzt Simvastatin 20 nehmen.

Thomas D. aus München (24.04.2016): Habe dieses Problem auch. Dosis: 80 mg.

Heinz S. aus Neustadt / Weinstrasse (20.04.2016): Ich habe schon verschiedene Medikamente probiert. Sortis, Locol, Simvastatin, Ezetrol. Jeden Morgen starke Krämpfe in Waden und Oberschenkel. Was kann ich noch tun? Habe 2 Stents, die halbjährlich kontrolliert werden, ohne Probleme. Mit Omacor ist mein LDL 216, HDL 102. Gibt es außer Omacor noch ein Alternativpräparat? Oder ist der Durchschnittswert von den Werten ok? Ohne Statine keine Krämpfe! Vielen Dank für die Hilfe.

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A. K. aus Frankfurt (Oder) (17.04.2016): Meinem Mann wurde nach einem Schlaganfall Simva Basics 40 mg verordnet. Jetzt nimmt er das Medikament über 1 Jahr und ihm geht es zusehends schlechter. Starker Muskelabbau und Schwäche. Wir können keine Spaziergänge machen. Diese Erfahrungen anderer Leidensgenossen waren sehr hilfreich. Wir setzen das Medikament jetzt ab, denn der LDL-Wert war 3,5. Mal sehen, was die Hausärztin sagt. Danke!!!

Ohne Namen (07.04.2016): Nach 8 Wochen Crestor 20 mg extreme Muskelschmerzen und Muskelabbau.

Lothar S. aus Mainz (08.03.2016): Habe seit ca. 1 Jahr Atorvastatin 20 eingenommen. Seit etwa 1/2 Jahr komme ich immer schwerer ins oder aus dem Bett und alle Bewegungen gehen schwerer. Als ich auf die Nebenwirkungen gewarnt wurde, setzte ich das Medikament ab. Das ist der 8. Tag ohne diese Tabletten und es geht mir immer besser und diese Nacht konnte ich mich seit langer Zeit einigermaßen wieder besser bewegen. Ich werde dieses Zeug nicht mehr nehmen und hoffe anderen damit zu helfen.

Dr. Gerhard M. aus Freiburg/Elbe (18.02.2016): Statine gehen mit Nebenwirkungen einher, weil sie u.a. Q10 verbrauchen. Warum weist kein Kardiologe auf diesen Zusammenhang hin? Ich selbst nehme Statine seit fast 20 Jahren und habe keine derartigen Nebenwirkungen, weil ich zusätzlich Q10 in hoher Dosierung einnehme.

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Ohne Namen (15.02.2016): Benütze schon lange Statine für die Reduktion meiner Fettwerte, sie helfen jedoch nicht gegen das Überfressen, was ich hin und wieder mal tue. Ohne Waage geht halt nix.

U. aus der Lüneburger Heide (11.02.2016): Grundsätzlich bestätigen viele Kommentare meine Erfahrungen. Ein Jahr nach Herzinfarkt vertrug ich Simvastatin 40 nahezu beschwerdefrei, dann setzten Muskelschmerzen ein, die immer heftiger wurden: Wadenkrämpfe und Schulter-/Nacken-/Kopfschmerz sowie Gedächtnisstörungen. Nach Rücksprache mit dem Arzt habe ich Simva für 4 Wochen abgesetzt. Die Cholesterinwerte gingen nach oben, CK-Werte waren i. O. Dann habe ich Atorvastatin bekommen, damit ist es aber noch schlimmer geworden, ich kann mich manchmal kaum bewegen. Werde erneut den Arzt aufsuchen und CK-Werte prüfen lassen.

Christa W. aus Neunkirchen (02.02.2016): Mein Name ist Christa, habe bereits Avastatin und Fluvastatin 20 mg eingenommen. Alle beide Medis haben zu schweren Muskelkrämpfen geführt. Nun nehme ich seit 4 Wochen Fenofibrat 200 mittags ein. Ich muss es absetzen, weil ich Schmerzen in den Waden und in den Armen habe...

Holger B. (14.01.2016): Zu allgemein. Für diesen Fall ja vielleicht hilfreich, aber konkretere Risikoabwägung wäre zur grundsätzlichen Bewertung hilfreich. Ich selbst habe unter mehreren Statinen Muskelschmerzen und zum Teil einen erhöhten CK-Wert und mache sehr gern Sport. Dies ist nun nur noch Qual, Lebensqualität nenne ich das nicht. Da ist schon die Frage ob die statistische Lebensverlängerung das aufwiegt. Oder gibt es eben echte Alternativen?

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Ohne Namen (12.01.2016): Guten Tag, was halten Sie davon zusätzlich Q10 zu geben, um die Muskelschmerzen zu reduzieren? Danke für Ihre Nachricht.

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Margarete D. aus Ebern (09.01.2016): Ich bin seit ca. 25 Jahren mit Statinen überflutet worden, die schlimmen Krämpfe in den Beinen wurden mit "nehmen Sie doch Magnesium "abgetan. Mein Muskelwert ist immer noch sehr hoch und Schmerzen in den Beinen hab ich auch noch. Und dann ist da noch das Problem mit dem Cholesterin.

Josef D. aus Kammeltal (09.01.2016): Ich bin 65 Jahre und wiege ca. 78 kg. Seit zehn Jahren nehme ich ASS 100 und einen Betablocker, sowie INEGY 10 mg/20 mg Tabletten. Jetzt soll ich Atorvastatin AbZ 40 mg nehmen. Ist die mg-Menge nicht zuviel?

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Gretel D. aus Schorndorf (04.01.2016): Simvastatin abends genommen bringt weniger Muskelschmerzen. Mariendisteltabletten sind weit besser verträglich und haben nicht so viele Nebenwirkungen, sind allerdings privat zu bezahlen.

H. aus Werneuchen (28.12.2015): Ich habe fast täglich (nachts) Muskelschmerzen. Besonders in Halswirbel und Schultern, aber auch im Rücken. Ich reibe den Rücken mit Voltaren Schmerzgel ein und schlafe nach kurzer Zeit ein.

Albert L. aus Luzern (28.12.2015): Dauernd Husten, sehr viel Durchfall.

Josef F. aus Bergheim-Niederaußem (21.12.2015): Ich nehme jetzt 5 mg Simvastatin und 10 mg Ezetimib und habe das Gefühl, dass die Muskelschmerzen sich verringern.

H. aus Erkrath (06.12.2015): Ich habe alle möglichen "Statine" 10 mg bis 40 mg ausprobiert, bei allen mehr oder weniger erhebliche Muskelschmerzen. Wenn Cholesterinwerte soooooooooo wichtig sind, warum hat man noch kein anderes Medikament entwickelt? MfG Eckhard H.

Reinhold G. aus Beerfelden (29.11.2015): Sehr hilfreich, da Ihre Beschreibung genau auf meine Person (männlich 66 J., 79 kg, 1.82 m) zutrifft. Auch ich habe mit Fluvastatin 40 mg die besten Erfahrungen gemacht. Simvastatin und Atorvastatin trugen beide zu erheblichen Muskelbeschwerden, Schwindel etc. bei. Danke Ihnen und Ihrem Team für die Beiträge und die ausführlichen Informationen. Mit freundlichem Gruß R. G.

Michaela G. (26.11.2015): Beim Cholesterin ist angeblich nicht die Höhe desselben, sondern der Anteil des oxidierten Cholesterins entscheidend, denn nur dieses klebt sich an die Gefäßwände. Die Oxidation von Cholesterin lässt sich u. a. verhindern durch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin E (am besten natürliches Vitamin E, kein künstliches Alpha-Tocopherol), Vitamin C (reduziert oxidiertes Vitamin E) und sekundären Pflanzenwirkstoffen (Flavonoide, OPC,… regenerieren Vitamin C) bei einer insgesamt an Vital- und Mikronährstoffen reichen Ernährung. Siehe „Pomegranate juice consumption for 3 years by patients with carotid artery stenosis reduces common carotid intima-media thickness, blood pressure and LDL oxidation“: Die regelmäßige Einnahme von antioxidativ wirkendem Granatapfelsaft verminderte die Dicke der Kalkablagerungen in der Halsschlagader – ganz ohne Invalidisierung der Patienten.

Renate G. aus Innsbruck (26.11.2015): Ich habe einen 28 cm langen Stent im re. Oberschenkel, nehme sei ca. 20 J. Statine und habe nun einen starken Muskelschwund verbunden mit ebensolchen Muskelschmerzen. Gibt es ein alternatives Medikament? Ich versuche, viel zu gehen, bekomme aber leider sehr schnell müde Beine.

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Gerhard T. aus Syke (19.11.2015): Ich nehme ein rezeptpflichtiges Omega-3-Präparat als Alternative – ist dies auch OK (der LDL-Wert liegt bei 99)? Bin Koronarpatient, Herzinfarkt Dez. 2010.

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Ernst C. aus Niedersachsen (16.11.2015): Bei mir unter 40 mg Simvastatin starke Muskelschmerzen mit CPK Wert von 1200. Umstellung auf 10 mg Atorvastatin, keine Muskelschmerzen, CPK auf 300 runter. Zwischen Simvastatin und Umstellung vier Wochen keine Statine eingenommen, bis CPK Wert auf 200 runter war. Als Ausgleich hier Omega-3 in höchster Dosierung eingenommen.

A. M. aus Rheinland-Pfalz (10.11.2015): Nach einem Herzinfarkt 2010 nehme ich Simvastatin 40 mg. Seit ca. 3/4 Jahr habe ich Druckschmerzen in den Oberschenkeln. Vor 4 Monaten Verdacht auf Weichteilrheuma. Seit knapp 1 Monat starke Schmerzen im Unterschenkel, ab Knöchel nach oben. Meine Spaziergänge fallen nun wegen Schmerzen aus. Wurde von einer Ärztin darauf hingewiesen, dass dies vom Simvastatin kommen kann. Habe hier viel gelesen und habe nun auch den Verdacht, dass es vom Simvastatin kommt. Mit Hausarzt gesprochen. Setze jetzt mal für eine Woche das Medikament ab und muss dann zurück zum Hausarzt.

Sabine K. aus Heiligenhaus (31.10.2015): Ich selbst musste die verschiedenen Präparate der Statine absetzen, da ich Muskelschmerzen bis zu totaler Taubheit meines rechten Armes hatte. Nach Absetzen ging es mir wieder besser.

M. B. aus Frankfurt (25.10.2015): Ich bin 55, 65 kg, 1,71, männlich und habe einen Cholesterinwert von 287, LDL 204. Nach einer Ultraschalluntersuchung durch den Kardiologen wurde nichts Schlimmes festgestellt. Ich ernähre mich sehr gesund und trotzdem dieser hohe Wert. Bin HIV-positiv unter der nachgewiesenen Grenze und nehme Kaletra und Kivexa. Jetzt soll ich jeden Tag Atorvastatin 10 einnehmen. Ich habe Blähungen und Druck auf der Brust. Was kann ich tun, um den Wert des LDL zu senken ohne die Tabletten? Hatte noch nie getrunken oder Herzprobleme. Gruß aus Frankfurt.

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Klaus Dieter M. aus Harsefeld (14.10.2015): Ja, ich finde die ganze Art dieser Einrichtung sehr hilfreich. Bin seit 1990 Ihr Mitglied und habe mich bisher nur durch Ihre Broschüren informiert. Dieses Online-Prinzip gestattet einen individuellen Zugang zu allen Bereichen und Fragen rund um das Thema Herzkrankheit. Viele Ärzte wissen offenbar nicht um dieses Problem, Statine und Muskelschmerzen, und setzen lieber einen weiteren Stent. Danke.

Henning W. (30.09.2015): Klasse Erklärung.

M. S. aus Oberhessen (07.09.2015): Meine Mutter ist 73 und nimmt seit mehr als einem Jahr 40 mg Atorvastatin ein und beklagt sich über Muskelkrämpfe und Gelenkschmerzen. Ihre Hausärztin hat darauf nicht reagiert; und als ich in einem Kommentar hier von einem durch Statine ausgelösten Vitamin-B12-Mangel las, sagte sie mir, das nehme sie auch. Anscheinend hat die Ärztin es nicht für nötig befunden, sie über den Grund zu informieren. Darüber hinaus kann sie schon seit längerem keine längeren Wege machen und beklagte sich bei mir, keine Kraft in den Beinen zu haben. Ich mache mir natürlich große Sorgen und habe ihr geraten, das Medikament abzusetzen. Ich denke, man kann erst einmal die nächsten Wochen in Ruhe abwarten, ob es eine Besserung gibt, denn das Medikament braucht ja anscheinend kein Ausschleichen.
Anscheinend scheint das Coenzym Q10 gut bei Muskelbeschwerden zu helfen und es ist nicht verschreibungspflichtig. Ich frage mich, ob ich das meiner Mutter empfehlen kann. Wenn es so häufig so schwere Nebenwirkungen auf die Statineinnahme gibt und Menschen, die sich einigermaßen gesund fühlen, danach kränker fühlen, wo liegt dann der Nutzen für die Patienten? Vielleicht: damit sie einen vagen Zeitraum länger gequält leben und die Pharmaindustrie gut an ihnen verdienen kann?

Klaus M. (04.09.2015): Nehme Simvastatin 20 mg abends, zusätzlich hat mir der Hausarzt Bezafibrat 40 mg morgens verschrieben. Hatte oft starken Juckreiz in den Waden, 2-3-mal pro Woche in der Nacht Wadenkrämpfe. Werde ab morgen das Bezafibrat ausschleichen, vielleicht lässt dann auch die leichte Erschöpfbarkeit nach.

Ursula E. aus Schleiz (04.09.2015): Seit Oktober 2014 nehme ich Simvastatin 40 und bekam die ersten Muskelschmerzen im Rücken bereits Mitte November. Seit Ostern 2015 habe ich nun zunehmende Schmerzen in beiden Schultern und den Oberarmen, im linken Daumengelenk und ab und zu im rechten Sprunggelenk. Heute früh beim Anziehen bekam ich die Arme nur noch mit Mühe hoch. In meinem Beruf muß ich anpacken können. Da geht es nicht, wenn ich Dinge vor Schmerzen fallen lasse! Jetzt begann ich zu googeln und stieß auf diese Infos hier und die Berichte anderer Leidensgenossen. Sehr hilfreich! Ich suche nun gezielt nach Alternativen und hoffe auf ein zukünftig schmerzfreies Leben.

Elsbeth H. aus Pforzheim (01.09.2015): Auch mein Hausarzt verordnete mir Atorvastatin Basics 40 mg zur Senkung der Cholesterinwerte. Bei mir waren die Muskelbeschwerden bei der Einnahme am Abend so stark, dass das Medikament zunächst abgesetzt werden musste. Ich esse überwiegend Gemüse, Obst, Milchprodukte, regelmäßige körperliche Aktivität ist kein Problem und sonst auch keine Risikofaktoren. Ich hoffe auf gute Kommunikation mit meinem Hausarzt.

Alex V. aus Prachuap (Thailand) (01.09.2015): Ich kann die Kommentare fast ausnahmslos bestätigen. Hatte vor 12 Jahren einen starken Hinterwandinfarkt, und selbst geringe Mengen Simvastatin gingen auch bei mir einher mit Hautausschlag mit Hautablösung an den Handflächen und enormen Muskelschmerzen im gesamten Hüft- und Beckenbereich. Allerdings bei Wechsel auf Atorvastatin ähnlich starke Symptome. Meiner Meinung nach dürften Statine (CSE-Hemmer) allgemein problematisch sein.
Ich habe die Statine schon vor geraumer Zeit aus meinem Leben verbannt und achte nunmehr konsequent auf gesunde Ernährung und ausreichende Vitaminzufuhr. Ich verwende Reiskeimöl (nicht Reiskleieöl!). Verläßliche wissenschaftliche Studien aus Singapur und Malaysia haben ergeben, daß die Einnahme von Reiskeimöl (2-3 Weichkapseln tgl.) in 5-8 Wochen den Cholesteringehalt um bis 40 % senken kann und den Triglyceridgehalt sogar um bis zu 50 %. Beim Reiskeimöl gibt es keine Nebenwirkungen und das habe ich bei meiner Frau und bei mir schon erfolgreich eingesetzt.
Sollten Betroffene, die unter Nebenwirkungen von Statinen leiden, für die Senkung von Cholesterin überhaupt keinen Zugang zu dem nebenwirkungsfreien Reiskeimöl haben, dann wären noch Pharmaprodukte mit dem Wirkstoff Fenofibrate oder Nikotinsäure eine Alternative, allerdings auch wieder allenfalls mit Nebenwirkungen.
Mein anderer Tipp, für zu hohen Blutdruck und allgemeine Entlastung des Herzens, wäre Candesartan. Candesartan – ohne zusätzlich Thrombo ASS! – hat bei mir auch keinerlei Nebenwirkungen verursacht. Man kann mit 4 mg anfangen und dann je nach Bedarf auf bis zu 16 mg erhöhen.

Angelika L. aus Roßdorf (31.08.2015): Nach dem Einsetzen von 2 Stents nahm ich mehr als 2 Jahre Statine (zuerst Simvastatin, dann Atorvastatin, danach Fluvastatin). Bei allen drei Medikamenten hatte ich starke Muskelschmerzen in den Oberschenkeln und Krämpfe beim Gehen und in der Nacht. Zuletzt konnte ich kaum noch 50 Meter gehen. Die Muskulatur in den Oberschenkeln fühlte sich schwach an, Bein knickte ab dem Knie weg. CK-Wert im Blut war erhöht, aber nicht stark über der Norm. Nach Rücksprache mit dem Arzt habe ich die Statine abgesetzt. Nach sechs Wochen starke Besserung, aber immer noch Schwäche in den Oberschenkeln. Jetzt nehme ich täglich 100 mg Coenzym Q10 zur Muskelstärkung. Schon nach wenigen Tagen bin ich fast schmerzfrei.

Dr. Wolfgang K. aus Bomlitz (12.08.2015): Kurze, aber hilfreiche Übersicht.

Caterin F. aus Moosburg (07.08.2015): Ich nahm 1/2 Jahr Simvastatin 20 ein und entwickelte folgende Symptome: starken Meteorismus; Gewichtszunahme bis zu 5 Kg; unerträgliche Gelenkschmerzen - Sprunggelenk - Kniegelenk - Halux valgus hochrot - Finger Gaumen Grundgelenke - Anschwellung und Rötung - Schuhgröße von 38 auf 40 - nach 2 Monaten Absetzen der Medikation kompletter Rückgang der Beschwerden und der Symptomatik, aktuell Verschlechterung der Sehstärke - gibt es einen Zusammenhang?
MfG

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Ohne Namen (19.07.2015): Meine Muskel- und Gelenkschmerzen sind inzwischen unerträglich geworden. Ich nehme zurzeit ärztl. verordnet u. a 20 mg Atorvastatin am Abend. Dazu kommt u. a. noch Exforge HLT 5/160/12,5 am Morgen, welches ja evtl. für Gelenkbeschwerden verantwortlich zeichnet. Ich hoffe sehr, bald eine alternative Medikation zu finden.

Carolin S. aus München (19.07.2015): Gibt es denn außer diesen "Statinen" keine vernünftigen Mittel, die zur Prävention von Herz-Kreislauferkrankunngen beitragen?

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E.S. aus Gensingen (15.07.2015): Seit 90 Tagen nehme ich (Anraten Kardiologe) Inegy 10/20. Obwohl ich vorher Simvastatin überhaupt nicht vertragen habe (Muskelschmerzen ohne Ende), geht das neue Medikament jetzt ganz gut. Ab und zu zwickt es noch, aber nach 60 Tagen Inegy waren meine Cholesterinwerte von 200 auf 60 gesenkt (zuzüglich Ernährungsumstellung - von nichts kommt nichts!) Habe 4 kg abgenommen, wiege jetzt 82 kg bei 1.80 Körpergröße.

K-H. R. aus Saarbrücken (06.07.2015): Ich bin Überrascht und sehr zufrieden mit ihrem Bericht. Die Symptome sind bei mir aufgetreten, so wie diese beschrieben wurden. Danke für die Information.

R. T. (02.07.2015): Habe unter Simvastatin Wadenkrämpfe, Beschwerden in den Beinen - konnte die Füße nicht mehr vorwärts bewegen - und vor allem Bauchschmerzen d. h. Darmbeschwerden wie Muskelkater bekommen. 6 Wochen Pause dann Atorvastatin, nach der 3. Tablette nächtliche Wadenkrämpfe. Umstellung auf Pravastatin? Jetzt wieder Bauchbeschwerden wie ein entzündeter Darm. Das kann es doch nicht sein? Was hilft? Was ist Ezetimib? Ein Statin? Und was heißt: "häufig gut vertragen"? Welche Nebenwirkungen gibt es hier? Ist es vielleicht eine wirkliche Alternative, wenn ich bestimmte Lebensmittel vermehrt esse (Tomaten, Hafer, Mandeln,Soja), den Cholesterinspiegel zu senken. Ich spiele Golf - 2/3x die Woche, habe mir einen Schrittzähler gekauft, ernähre mich eigentlich gesund.

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Doris K. aus Höfen a.d. Enz (11.05.2015): Ich nehme seit Jahren Simvastatin 40 mg und habe, seit ich auch noch Clopidogrel 75 mg einnehmen muss, sehr starke Muskelschmerzen. Im August werde ich nochmal ein Blutbild machen lassen, ob ich dieses Medikament überhaupt noch brauche. Die Schmerzen sind wirklich unerträglich, weil ich nachts kaum noch schlafen kann.

Helmut R. aus Bielefeld (07.05.2015): Ich nehme schon seit ca. 15 Jahren Simvastatin 20 mg. Bin jetzt 76 Jahre. Habe ohne zu ahnen, dass es von dem Medikament kommen könnte, starke nächtliche Muskelkrämpfe im zunehmenden Maße. Jetzt sind sogar schon alle Beine, Knie und Fußmuskeln betroffen und muss nachts manchmal 3 bis 4 Mal aufstehen wegen den Muskelkrämpfen in den Beinen. Das Laufen fällt mir sehr schwer, schon nach 500 Metern muss ich sitzen. Ich habe das Simvastatin jetzt abgesetzt, weil auch mein Cholesterin im unteren Normalbereich liegt und hoffe, dass sich jetzt alles wieder normalisiert. Auch mein Hausarzt ist der Meinung, ich solle es erst einmal absetzen.

I. H. aus Berlin (05.05.2015): Nach einem Herzinfarkt - zum Glück ohne Folgen - vor einem Jahr bekam ich u. a. Atorvastatin 40 mg (viel zu hoch für mich, weibl., 172, 67 kg, sportlich, LDL grenzwertig, HDL sehr gut) verschrieben, wurde aber dann auf 10 mg abgesenkt. Mir war die Einnahme dieses Medikamentes von Anfang an suspekt, da ich mich immer gesund ernährt hatte, und die Folge ist jetzt ein Vitamin B12-Mangel, verursacht durch Betablocker und Statin - das wird keinem gesagt, dass diese Medikamente einen Mangel auslösen können, der schlimme Auswirkungen haben kann. Die Spritzen der Aufbaukur muss ich auch noch selbst zahlen. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten nicht.

M. K. aus Norderney (09.03.2015): Nach einem Herzinfarkt Ende September 2014 nehme ich selber auch Simvastatin 40mg. Mir wurde gesagt, dass es eine positive Wirkung auf die Innenwände der Adern/Venen hat. Sie werden "ummantelt", damit sich nichts dran "festhalten" kann. Ich habe krampfartige Schmerzen im linken Oberarm. Wenn ich den Arm strecke, bekomme ich einen schmerzhaften Krampf. Ich bin froh, dass es diese Seite hier gibt und man sich bestätigt fühlt. Manchmal glaubt man, dass man nicht für voll genommen wird.

Ohne Namen (06.03.2015): Ich habe ca. 5 Monate Simvastatin eingenommen, erst 5mg, dann 10mg. Vor ca. 4 Wochen ist das Medikament abgesetzt worden wegen Muskelschmerzen im Oberschenkel und in den Waden. Nach ca. 4 Wochen habe ich immer noch Muskelbeschwerden und obendrauf noch Schmerzen im Kniegelenk und im Schulterbereich. Kardiologisch ist alles abgeklärt, alles i.O. Können diese Beschwerden von diesem Medikament stammen?

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Christa P. aus Norath (05.03.2015): Mein Arzt verordnete vor Jahren Simvastatin 40 wegen erhöhtem Cholesterin. Seit ca. 1 1/2 Jahren leide ich unter Muskelschwäche bzw. Muskelschmerzen hauptsächlich im Rücken und in den Oberschenkeln. Längere Spaziergänge sind eine Qual für mich. Mein Hausarzt hat zunächst nichts geändert. Ich werde nun das Medikament absetzen und das Cholesterin überprüfen lassen.

Doris S. aus Halle/Saale (05.03.2015): Ich nehme seit 18 Jahren Simvastatin. Seit einem Jahr habe ich so starke Muskelschmerzen, dass ich alle möglichen Ärzte aufsuchte und zum Schluss psychosomatische Ursachen und Weichteilrheumatismus diagnostiziert wurden. Danke für die guten Hinweise.

K. aus Meiningen (01.03.2015): Ich habe auch nach dem Absetzen von Simvastatin Muskelschmerzen (ähnlich Ischias). Es ist etwa 14 Tage her, dass ich von einem Tag zum anderen Simvastatin angesetzt habe. Bei mir ist das Problem von größeren Schmerzen (von den Waden beidseitig ausgehend) intensiver geworden. Die übrigen Schmerzen, vor allem im Gesäßbereich bis hin in die Schultern, lassen etwas nach. Eine Herzerkrankung habe ich bisher nicht.

Dieter W. aus Gärtringen (25.01.2015): Auch ich hatte Muskelschmerzen nach der Einnahme unterschiedlicher statinbasierender Medikamenten. Auf Anraten meines Hausarztes habe ich Coenzym Q10 eingenommen. Seitdem (seit 3 Jahren) treten keine Muskelschmerzen mehr auf.

Kikki aus Nürnberg (29.12.2014): Nach einer vierwöchigen Einnahme von Inegy (Kombi aus Simvastatin und Ezetimib) wurde es durch meinen Hausarzt abgesetzt. Während dieser Zeit bekam ich Muskelschmerzen und Tachykardien. Ich bin eine Herzpatientin, weil ich anfällig bin für Herzrhythmusstörungen.

G. aus Stuttgart (16.12.2014): Ich habe während der Einnahme von Simvastatin schwere Muskelschmerzen sowie auch Verstopfung bekommen. 10 Tage nach Absetzen war ich wieder beschwerdefrei.

Elisabeth K. aus Bevern (30.11.2014): Ich finde die Erläuterung nur zum Teil hilfreich, denn ich möchte auch verstehen, warum diese Muskel- und Gelenkschmerzen auftreten. Ich habe mich bisher für gesund gehalten, mit keinem Befund für eine Herzerkrankung und Cholesterinwerte im oberen Normbereich. Dennoch habe ich einen leichten Hirninfarkt erlebt und vor vier Jahren schon einmal einen leichten Schlaganfall gehabt. Nun ist mir Atorvastatin verordnet worden in einer Dosis von 80mg täglich. Das macht mir Angst.

K. M. aus Zerbst (27.11.2014): Ich habe viele Jahre Simvastatin 40mg auf Grund meiner angeblich erhöhten Cholesterinwerte eingenommen. Durch einen lieben Bekannten wurde ich auf das Buch "Die Cholesterin-Lüge" von Prof. Dr. med. Walter Hartenbach aufmerksam gemacht. Habe mir das Buch letztendlich gekauft und war erschüttert, was dort geschrieben steht. Daraufhin habe ich mein Simva abgesetzt und die Nebenwirkungen sind verschwunden. Meine Werte liegen bei 220-240mg/l. Ich werde nach geraumer Zeit eine weitere Kontrolle durchführen lassen, um meinen Cholesterinwert zu erfahren.

Karl-Heinz N. aus Geichlingen (07.11.2014): Wegen Muskel- und Gelenkschmerzen bei der Einnahme von Atorvastatin (40mg) wurde das Medikament umgestellt auf Ezetrol 10mg. In der Gebrauchsinformation von Ezetrol sind jedoch als gelegentliche Nebenwirkung Gelenkschmerzen und Muskelkrämpfe angezeigt. Ist die momentane Medikamenten-Umstellung eine Verbesserung?

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M. B. aus Singen (02.11.2014): Nach einem halben Jahr mit Simvastatin 20 mg stellte ich einen fortschreitenden Verlust meiner körperlichen Leistung, Müdigkeit, immer stärkere Wadenkrämpfe und Konzentrationsprobleme fest. Jetzt, nach 1 Jahr habe ich beschlossen, dieses Medikament ganz abzustellen. Die Erfahrungen anderer Herzkranker im Internet bestätigen diese und einige andere starke Nebenwirkungen von Simvastatin. Schon nach wenigen Tagen geht es mit körperlich und psychisch viel besser. Was ich interessant finde: Weder mein HA noch zwei FA auf die Nebenwirkungen angesprochen wollten zu den Nebenwirkungen Stellung nehmen.

Gotthard S. aus Fischerbach (31.10.2014): Hallo, hatte vor dreieinhalb Jahren einen Hinterwandinfarkt mit Reanimierung und Stent. Op in Lahr Prof. von Hodenberg. Mein seither behandelnder Arzt Prof. Holubarsch. Nehme wegen erblicher Veranlagung Inegy 40. Habe jetzt seit Mai so brutale Schmerzen in Muskeln und allen Gelenken. Inegy wurde abgesetzt und nehme jetzt Locol 40, leider ohne Besserung. Langsam wissen wir nicht mehr, was wir noch tun können. Bin nicht in der Lage zu arbeiten. Vielleicht können Sie mir einen Rat geben, würde mich sehr freuen. Lg Gotthard S.

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J. aus Hannover (27.10.2014): Nach einer Untersuchung per Herzkatheter (aufgrund fortgesetzter unklarer Beschwerden. Die Aufnahme zeigte nur eine kleine Stelle mit sehr geringer Einengung.) empfahlen mir die verantwortlichen Kardiologen die Einnahme von Statinen, um den Lipidspiegel auf 100 (einhundert) zu drücken. Nach regelmäßiger abendlicher Einnahme von 5 mg Atorvastatin bekam ich nach wenigen Wochen Schmerzen v. a. in M. Bizeps. Nach sofortigem Absetzen sämtlicher Gaben (nach Absprache und auf Anraten meiner Internistin, die die Zielsetzung der Kardiologen für unrealistisch bis gefährlich einstufte), verschwanden die Beschwerden nach ca. drei bis vier Wochen und traten auch nicht wieder auf nach Muskeltraining, bei dem gelegentlich mit sog. Muskelkater zu rechnen ist. Dieser jedoch verschwindet bekanntermaßen nach sehr kurzer Zeit, was unter den Statinen nicht der Fall war. Vor der Einnahme hatte ich einen Fettspiegel von ca. 170 mit ungefährlichem LDL-Anteil.

M. D. aus Wesseling (17.10.2014): 2012 hatte ich eine Herzinfarkt und bekam Simvastatin 40 mg. Schon in den ersten Wochen stellten sich Unverträglichkeiten ein in Form von Müdigkeit, Übelkeit und Schlafstörungen. Mein damaliger Hausarzt zwang mich förmlich, das Medikament weiterzunehmen mit der Drohung, dann überleben Sie einen zweiten Infarkt nicht.
Ich habe das Statin drei Jahre genommen. Vor 14 Tagen kollabierte mein ganzer Körper. Müdigkeit, Schmerzen in den Beinen und im Rücken, Druck auf der Herzgegend und einen CK-Wert von !über 2500! Ich wurde in ein Krankenhaus eingewiesen und das Statin abgesetzt. Schlagartig verbesserte sich mein Zustand. Jetzt geht es mir wesentlich besser. Leider kenne ich keine Alternative zu den Statinen. Meine jetzige Hausärztin fordert von mir, diese Statine weiterzunehmen. Ihr Kommentar: Ich bin dann raus aus der Nummer und vermerke es in meinen Akten, damit ich abgesichert bin. Was soll man von solchen Ärzten halten?

PJ (10.10.2014): Was kann man denn gegen diese ständigen, teilweise sehr schlimmen Muskelschmerzen tun? Ich habe Lipitor seit 3 Wochen abgesetzt, aber es ist noch keine Besserung eingetreten.

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Ohne Namen aus Nürnberg (09.10.2014): Ich schnapp bald über, habe seit meinen Herzinfarkt vor 2 Monaten Schmerzen in den Beinen und Knien ohne Ende. Schiebe das auf die reichlichen Medikamente, die ich nehmen soll. Hatte vorher keine Schmerzen in der Art. Ich bin der Meinung, dass mir die Tabletten helfen sollen und nicht meinen Gesundheitszustand verschlechtern sollen. Bis jetzt habe ich noch keine Lösung gefunden, weil ich Angst habe etwas falsch zu machen. Trau ich mich nicht die Tabletten aufzuhören zu nehmen.

Inge H. aus Berlin (29.09.2014): Nach einem Herzinfarkt am 30.04. bekam ich, weiblich, schlank, sportlich 40 mg Atorvastatin vom Krankenhaus verschrieben - für mich viel zu hoch. Meine Hausärztin hat erst einmal das Medikament halbiert. Nach nur vier Monaten war mein Cholesterinspiegel auf 73 %. Jetzt wurde noch einmal halbiert. Bin gespannt, wie die nächste Untersuchung in acht Wochen ausfällt. Ich denke, dass Ärzte sich den Patienten nicht genau ansehen. Die Tests werden meines Wissens nur an Männern ausgeführt. Es ist ja wohl ein Unterschied, ob ein Mann 90 kg wiegt, eine Frau aber nur 67 kg bei 170 cm Größe. Dazu kommt die Ernährung und Bewegung des Einzelnen.

H. aus Düsseldorf (21.09.2014): Ich habe Simvastatin 40 mg nach 3 Tagen und Inegy 10 mg wegen Muskelschmerzen abgesetzt ... eigenmächtig. Nach Rücksprache mit meinem Hausarzt nehme ich nun Atorvastatin 40 mg - 1/2 Tablette abends - ohne bemerkbare Nebenwirkungen - dachte ich ... aber ... ein Beitrag ohne Namen auf dieser Seite vom 11.7.2014 hat auf Gedächtnisschwäche hingewiesen. Vielleicht resultieren meine zunehmenden Wortfindungsprobleme auf der Einnahme - wenn auch in geringer Dosis - von Atorvastatin. Wünschenswerte Cholesterinwerte gegen fortschreitende Demenz? Auch keine Lösung. (Demenz wurde bereits mit MRT/Tests ausgeschlossen). Andererseits ... ohne Gedächtnis vergisst man ohnehin die schlechten Cholesterinwerte ...

A. L. (02.09.2014): Nach dem Auftreten von Gelenkschmerzen und -entzündungen, ständigen Muskelkrämpfen und muskelkaterähnlichen Beschwerden habe ich Atorvastatin eigenmächtig abgesetzt. Die Schmerzen und Entzündungen wie auch die Krämpfe plagen mich aber nach 4 Wochen noch immer, sportlich bin ich nicht belastbar, ich habe große Angst vor einer Dauerschädigung. Ohne die tägliche Einnahme von Ibuprofen halte ich es nicht aus. Wie bitte soll das weitergehen? Ärztliches Schulterzucken!

Rüdiger H. aus Hamm (05.08.2014): Ich habe seit 3 Jahren permanente Muskelschmerzen, gibt es keine Alternative zu den bekannten Arzneien (ohne Muskelschmerzen)? Nehme z.Zt. Fluvastatin 20mg.

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G. A. (04.08.2014): Diese Seite war für mich sehr aufschlussreich, ich werde es mit Mutter Natur (rote Hefereiskapseln, 1 Esslöffel Leinöl und 50g Haferkleie pro Tag) versuchen. Ich habe auch Muskelschmerzen und Krämpfe, besonders in der linken Wade beim Laufen. Was besonders schlimm ist, ich habe 20kg in 8 Monaten zugenommen und Ödeme in den Fußgelenken. Was besonders beängstigend ist, sind Hausärzte, die nicht helfen können.

Hans (24.07.2014): Ich nehme z.Zt. Atorvastatin ein. Nach ca. einer Woche treten Tagesmüdigkeit, Schwindel, Juckreiz, Hautausschlag, Verdauungsstörungen ein. Wenn ich das Medikament absetze, verschwinden sowohl der Hautausschlag als auch der Schwindel wieder nach wenigen Tagen.

Ohne Namen (11.07.2014): Die jahrelangen Klagen über Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Rückenmuskelschmerzen, Wadenkrämpfe, Parästhesien in den Beinen, zunehmende Gedächtnisschwäche hat noch keinen meiner Ärzte bewogen sich über Statin-Nebenwirkungen eingehend zu informieren bzw. nach dieser Einsicht zu handeln & die Verordnung von Simvastatin zu ändern. Wen wundert es da, wenn die Leute zum Bio-Heiler oder Homöopathen gehen?? Statine, Betablocker, Sartane, Antidepressiva & NSAR gehören zu den häufigst verordneten Medikamenten. Ihr Nebenwirkungsprofil schaut in der Summe persönlicher Erfahrung wahrlich nicht gut aus!

Wolfgang S. aus Hardheim (10.07.2014): Ich habe seit Monaten Muskelschmerzen, habe mir aber zunächst wenig Gedanken darüber gemacht. Heute waren die Schmerzen so stark, dass ich im Internet nachgeschaut habe. Für mich war der Hinweis, dass Statine als mögliche Ursache infrage kommen, interessant, weil ich Simvastatin 40 mg einnehme. Ich würde das Medikament absetzen, den Hausarzt informieren und die Entwicklung der Schmerzen beobachten.

Doris aus Geseke (19.06.2014): Nach einem Infarkt in 2012 und dem Setzen von 2 Bypässen erhielt ich Statine und die Muskelbeschwerden setzten ein. Zuerst dachte ich, es würde an mangelnder Bewegung liegen. Ich bin seit Jugend an Sportlerin und konnte mir die Beschwerden nicht erklären. Mein Arzt wies mein Verdacht, dass Statine die Ursache sein könnten zurück. Jetzt mache ich einen Versuch Cholesterin zu senken mit einem probiotischen Präparat. Mal sehen, was die Blutuntersuchung nach dreimonatiger Einnahme ergibt.

Petra V. aus Duisburg (04.06.2014): Nehme seit ca. 14 Jahren Simavastatin 20 mg, mal Simvabeta od. Simva-Aristo je nachdem was gerade von der Apotheke laut Krankenkasse gegeben wird. Seit Jahren habe ich Kreuz-, Brustraum-, Hüft- und Knieschmerzen sowie Juckreiz am ganzen Körper. Gegen die Schmerzen nehme ich Tilidin 50, was auch mit Nebenwirkungen verbunden ist, und mein Hausarzt will mich nun auf Morphium umstellen. Nun habe ich in der Seniorenzeitung der Apotheke einen Bericht über Nebenwirkungen von Cholesterinsenkern mit Statinen gelesen und bin beim Googlen auf diese Seite gestoßen ... werde ab sofort die Cholesterintabletten absetzten, da ich auch Metformin gegen Diabetes II sowie Pantoprazol 40 gegen chron. Magenschleimhaut und Speiseröhrenentzündung nehme. Mal schauen, ob die Schmerzen und das Kribbeln in den Beinen nachlässt. Mein Arzt meint ja, dass meine Schmerzen daher kommen, dass ich im ganzen Körper Arthrose habe!!

M. aus Schweiz (24.05.2014): Habe auch mit Fluvastatin Mepha 20 nach kurzer Zeit der Einnahme einer Tablette am Abend im Bett, und nur im Bett, Beinkrämpfe erleiden müssen. So meist in den Füssen und am Schienbein. Dies in der Nacht 2 - 3 Mal. Habe durch Einnahme von Magnesiumpulver die Krämpfe und Schmerzen etwas lindern können.

Ohne Namen (24.05.2014): Die Informationen hier fand ich hilfreich, jedoch finde ich keine Empfehlungen, was als Gegenmittel bei der in Folge schwerer Schädigungen der Muskeln und Gelenke zur Wiedergenesung erfolgreich wirkt (Erfahrungsberichte von Patienten).

Irene L. aus Neuried (14.04.2014): Nehme seit 5 Monaten rote Hefereiskapseln. Ich konnte mein Gesamtcholesterin von 309 auf 195 dadurch senken - ohne die scheußlichen Nebenwirkungen der Statine. Dies ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Die Chinesen verwenden roten Hefereis täglich. Warum verschreiben Ärzte immer die Statine und dem Patient geht es nach längerer Einnahme immer schlechter.

Ulrich R. aus Gifhorn (16.03.2014): Ich bin 66, habe einen Stent bekommen und schon das 4. Statinmittel. Habe nur Krämpfe, Muskelschmerzen, muss wieder zum Doc. Mal sehen, was es dann noch gibt.

Doris T. aus Dessau (10.03.2014): Hatte vor zweieinhalb Jahren einen Herzinfarkt, mit der Folge eines Stents. Nehme seitdem Cholesterinsenker und habe seit ca. 1 Jahr Muskelschmerzen und Knieschmerzen. Mein Physiotherapeut gab mir heute den Rat sofort die Cholesterin-Tabletten einzustellen, da ich ASS einnehme und Bluthochdruck-Tabletten würden völlig ausreichen. Werde den Rat befolgen.

H. P. T. aus Mettingen (05.03.2014): Seit nahezu einem Jahr nehme ich jeden Abend eine Tabl. Simvastatin 10mg ein. Meine Muskelbeschwerden, insbesondere in den Oberschenkeln, haben einen fast unerträglichen Zustand erreicht, sodass ich meinen Arzt um ein Alternativmedikament gebeten habe, nachdem mir dies von einem Facharzt für Neurologie (Nervenschädigung in den Beinen wg. Diabetes mellitus 2) dringend angeraten wurde. Mein Hausarzt jedoch will, trotz seit Monaten vorgetragener Beschwerden, erst weitere Untersuchungen abwarten, bevor er etwas unternimmt. Die Spur seiner Ratschläge führte mich zu meinem Kardiologen zurück, dann zu zwei Orthopäden, anschl. zu einem Neurologen, zum Röntgen des Beckens, zur MRT der Beinvenen, zur MTZ des Rückgrats und ich bin nach wie vor von Muskelschmerzen so sehr geplagt, dass mir bereits das Laufen erhebliche Beschwerden bereitet. Schon beim morgendlichen Wachwerden gilt mein erster Gedanke meinem Hausarzt in dem Bewusstsein gleich beim Aufstehen wieder diese Muskelschmerzen zu spüren und wie ein Greis ins Bad zu schleichen. Vorerkrankungen sind vorhanden, u.a. Infarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen. Welches Risiko besteht, wenn ich das Simvastatin einfach absetze um ggf. Veränderungen an den Beinmuskeln feststellen zu können?

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Andrea T. aus Remlingen (28.02.2014): Ich vertrage auch keine Statine, aber mein Cholesterinspiegel ist hoch, sodass es medikamentös gelöst werden muss. Ich habe nachts immer Wadenkrämpfe bekommen.

Rudolf S. aus Coesfeld (19.02.2014): Ich habe seit ca. 2 Monaten statt Sortis (weil sehr teuer) abends 10mg Atorvastatin eingenommen. Seit einigen Tagen habe ich massive Muskelschmerzen an der rechten Hand und im linken Oberarm bekommen. Ich werde wieder auf das bei mir bewährte Sortis zurückkehren. Ich bin 80 Jahre alt.

K. aus Bayern (07.02.2014): Leider muss ich seit ca. 20 Jahren (über diese Zeit sind 5 Stents in Erlangen gesetzt worden) Statine nehmen. Seit dem 5. Stent nehme ich Fluvastatin 40mg. Des Weiteren muss ich Atacand 100mg (Hypertonie), Aspirin 100mg, Ezetrol 10mg und Allopurinol 300mg täglich einnehmen. Ich habe Muskelbeschwerden und Libidoverlust.

Martijn P. (30.01.2014): Ich bin 80 Jahre, männlich. Mein LDL ist 4,5 mmol/l, HDL 1,06 mmol/l und Cholesterin 6,3 mmol/l. Ich nehme Pravastatin 20mg, jeden 2. Tag 1/2 Tabl., also 10mg . Da ich Muskelschmerzen habe, hat mir der Internist Lescol 20mg verschrieben in Kapseln, die ich nicht trennen kann. 1.Frage: Hat es Sinn alle 4 Tage 1 Lescol 20mg Kapsel zu nehmen? 2.Frage: Gibt es Tabl. mit weniger Nebenwirkungen, die ich spalten kann?

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G. aus Krefeld (05.01.2014): Auch ich bekam starke Schmerzen, insbesondere in den Fußgelenken. Ich nehme Simvastatin ein.

Holger R. aus Hamburg (25.11.2013): Während der Medikation mit Simvastatin: akute Muskelkrämpfe und Teilauflösung der Wadenmuskulatur. Eigenmächtige Absetzung der Statine, da Arzt der Meinung: Simulant. Erste Hinweise auf Unverträglichkeit. Gegen Krämpfe Magnesium.

Catharina V. aus Düsseldorf (24.11.2013): Kann ich mit meiner Einnahme von Crestor aufhören? Ich habe viel unterschiedliches darüber gelesen, ob ein etwas erhöhter Wert (6,3) ein Problem ist oder nicht. Ich nehme blutdrucksenkende Medikation. Würde es gerne mit natürlicher Ernährung runter bekommen, wie z.B. mit Leinöl und Haferkleie.

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Helga O. aus Ochsenfurt (09.11.2013): Nach meiner Bypaß-Op im letzten Jahr bekam ich Atorvastatin 80 mg verordnet. Ich habe sehr schlimme Muskelschmerzen und Krämpfe im ganzen Körper trotz Magnesium 300 mg täglich. Gibt es eine Alternative?

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Heinz K. aus Bad Vilbel (04.11.2013): Nachdem ich seit Eintritt in das Rentenalter deutlich zu hohe C-Werte hatte, habe ich diese bei einem Spezialisten (Lipidologen) zum Thema gemacht. Nach Labor- und Gefäßüberprüfung kam als Schock heraus, daß meine Gefäße zu ca. 40 % verengt sind. Ich war immer Nichtraucher, habe immer Sport getrieben (Bewegungsmensch), hatte nie Übergewicht und habe mich auch normal ernährt. Es könne nur das Cholesterin sein, wurde mir gesagt (ein genetischer Wert ist leicht erhöht). Mir wurde Simvastatin (20 mg) verschrieben, mit dem Hinweis, daß Muskelschmerzen entstehen könnten. Das ist dann leider auch passiert und ich habe die Medikamente erst einmal abgesetzt. Ich habe mich dann im Internet und auch in diesem Forum schlau gemacht und herausgefunden, daß Leinöl (1 EL mit Joghurt) (optimale Omega 3 Fettsäure-Relation) und Haferkleie (50 g p. Tag) Cholesterin senken. Zusätzlich habe ich es noch einmal mit 10 mg Simvastatin versucht. Nach einigen Wochen ein verblüffendes und für mich total positives Ergebnis. Gesamt-C von 250 auf 155, LDL von 165 auf 80, HDL von 55 auf 61 und Triglyzeride von 148 auf 93. Wieviel Anteil die Natur und wieviel die Chemie hat, kann ich nicht sagen. Vielleicht versuche ich das noch herauszufinden. Wollte nur Menschen, die das gleiche Problem haben, Mut machen, es auf diese Weise einmal zu versuchen.

Johannes (02.11.2013): Nehme seit dem Infarkt vor 7 Jahren Simvastatin, habe seit ca. 2 Jahren zunehmend Muskel- und Gelenkschmerzen, habe jetzt seit 6 Wochen Simvastatin auf Rat des Arztes abgesetzt, es geht mir besser, aber welches Risiko ist damit verbunden?

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L. aus Bingen (20.10.2013): Was tun? Ich bin 55 Jahre, 68kg, Sportler, Nichtraucher, mediterrane Ernährung. Blutdruck etc. ist o.k. Aber: Cholesterin 360, Triglyceride 240, HDL 40, LDL 200. 2 Wochen nach der Einnahme von Statinen bekam ich Muskelprobleme und Gelenkschmerzen. Welchen Weg soll ich nun einschlagen? Tabletten mit Nebenwirkungen, die den Tag verderben, oder lustig weiterleben bis zum Schlaganfall/ Infarkt?

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Tobias H. aus Altenstadt (10.10.2013): Ich habe einen CK-Wert von 728 und starke Muskelschmerzen, was ist das?

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P. aus Pirmasens (24.09.2013): Habe schon sämtliche Lipidsenker ausprobiert. Jahrelang hat kein Arzt die CPK-Werte (Nebenwirkung bezogen auf Muskeln) untersuchen lassen. Ich nahm lange Zeit 10/10 und danach 20/20 mg Pravasin. Mein damaliger Hausarzt hat aber die CPK-Werte leider nicht untersuchen lassen. Ich habe es im Internet über die Nebenwirkungen bzw. Muskelschmerzen gelesen und war erschreckt. Es war Zeit den Arzt zu wechseln. Nach dem Wechsel des Arztes hat die neue Hausärztin Blut-Untersuchungen durchgeführt, der CK Wert 900 (damals im Jahr 2003 war der höchste Soll-Wert 90 festgelegt). Die Pravasin 20 mg wurden für 3 Monate abgesetzt. Meine derzeitige vorbildliche Ärztin suchte die Lösung mit Erfolg. Die Lösung sind die INEGY 10/10 Tabletten. Obwohl der Hersteller die CPK–Grenze ständig erhöht (heute max. 189), bin ich mit einem CPK- Wert vom 184 zufrieden. Zurzeit kann ich mich über Schmerzen oder Nebenwirkungen nicht beklagen. Mein Alter 73. Im Jahr 1993 Hinterwandinfarkt, 2 Bypässe. Derzeitige Blutwerte: HDL: 38, LDL: 136, Gesamtcholesterin: 189.

Siggi aus Franken (16.09.2013): Ich hatte vor 3 Jahren einen Wert von 278. Bekam Pravastatin, später Ezetrol wegen Muskelschmerzen. Nehme seit 2 Jahren keine Senker mehr ein. Der Quotient liegt zwischen 3,8 und 4,1. Habe auch schon Q 10 genommen. Noch heute habe ich nach Sportabzeichen, Nordic und Aktivsport Muskelschmerzen und -abbau. Mein Arzt sagt viel Eiweiß und Sport. Muskelwert CPK 121/274. Die Muskelschmerzen sind hinderlich, ich bin 78 Jahre, 74 kg, schlank, aber der Muskelabbau setzt sich am Bauch an. Saublöd.

Angelo R. aus der Schweiz (17.08.2013): Ich habe mit Atorvastatin 40 mg insofern schlechte Erfahrungen gemacht, dass Muskelschmerzen erst nach sportlicher Belastung auftaten - und zwar massiv. Ein Bluttest ergab keine negativen Muskelwerte und so startete ich den Versuch ein 2. Mal. Dieselben Probleme traten wieder auf nach einer grösseren Fahrradtour. Die Beine spielten nachts verrückt und ich konnte vor Schmerzen kaum schlafen. Seither habe ich immer wieder Schmerzen vor allem in den Muskelansätzen sprich in der Leiste, unterhalb der Knie und in den Schienbeinen, obwohl das Medikament schon seit Wochen abgesetzt ist. Diese Spasmen haben bei mir vermutlich auch Ischias im rechten Bein ausgelöst (Piriformis-Muskel?). Ich werde alles tun und versuchen, ohne Statine aus zu kommen. Wie erwähnt mediterrane Küche, wenig Kaffee, wenig Alkohol, wenig rotes Fleisch und wenig Käse. Ein Apotheker hat mir zudem bestätigt, dass er Kunden mit genau denselben Problemen hat, die wie gesagt vor allem unter erhöhter Muskelbelastung auftreten.

Elisabeth D. aus Neuss-Erfttal (12.08.2013): Ich nahm seit Anfang Januar Simvastatin 20 mg. Ich habe aber auch Depressionen (26 Jahre) und erlitt sehr starke Angstzustände, wie ich sie so noch nicht kannte. Jetzt nehme ich 10 mg Simvastatin, es geht schon wesentlich besser - aber immer noch nicht gut. Was können Sie mir empfehlen? Vielleicht Artischocken-Präparate? Ich habe Angst, weiter Statine einzunehmen, da mich der jetzige Zustand auch nicht befriedigt, bzw. ich bereits an Selbstmord dachte, weil ich es kaum noch ertragen konnte und experimentieren ist schon gar nicht mein Fall!

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Dipl.-Ing. Gerhard K. aus St.Veit/Glan in Österreich (02.08.2013): Habe seit ca. 3 Monaten Statine verschrieben bekommen wegen hohem Cholesterin (245 gesamt) und Koronarsklerose, zuerst Atorvastatin Actavis 10 mg, seit 3 Wochen gewechselt auf Lescol 40 mg wegen Muskelkrämpfen vor allem in den Beinen und Händen, leichtem Schwächegefühl, verstärkter Schwindel und gesteigerter Kurzatmigkeit (COPD II + Lungenemphysem vor 1 Jahr diagnostiziert, Behandlung mit Foradil 1-0-1). Der Medikamentenwechsel brachte keine Veränderung der o. a. Beschwerden. Lebhafte Träume hatte ich schon vorher. Alter 76 à, männl.

S. (10.07.2013): Muskelschmerzen nach Simvastatin, Nackenschmerzen nach Ezetrol. Ich probiere es jetzt mit Armolipid u. Flohsamen. Noch keine Erfahrung.

Ines M. aus Mansfeld (05.07.2013): Ich versteh nicht, warum sich so viele hier drängen lassen, Medikamente zu nehmen, die solche extremen Nebenwirkungen haben. Die Pharmafirmen kassieren fleißig und die Patienten quälen sich mit Schmerzen. Wenn ich schon noch leben darf, dann doch mit ein bissel Lebensqualität, ständige Schmerzen und daraus resultierende Folgen Gereiztheit, Schlafmangel braucht niemand. Lebt gesund raucht nicht, vielleicht bringt das ja mehr als Medizin.

Marion B. aus Plettenberg, NRW (02.07.2013): Vor 17 Jahren wurden bei mir (heute 51 Jahre) mehrere Stenosen der Bauchaorta festgestellt, diese wurden erfolgreich aufgedehnt. Seitdem bekam ich ASS 300 und Sortis zum Senken des Cholesterinspiegels, welches sich sehr gut auf meinen Cholesterinspiegel auswirkte und mir auch gut bekam. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Stenosen hinzu. Beckenarterien, Darmgefäße, Halsgefäße und ein stiller Hinterwandinfarkt. Vor 12 Jahren bin ich von Rheinland-Pfalz nach NRW gezogen. Mein jetziger Hausarzt hat meine Medikamente umgestellt. Ich bekam anstatt Sortis dann Cranoc als Cholesterinsenker. Weil Cranoc jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachte stellte er mich um auf Inegy 10/20 mg. Nun habe ich seit Jahren starke Rückenschmerzen, ich kann nicht mehr weit laufen und auch nicht lange auf einer Stelle stehen. Ich renne nun seit Jahren von Arzt zu Arzt, um herauszufinden woher diese Rückenschmerzen kommen. Ohne Erfolg. Meine Wirbelsäule ist in Ordnung, etwas altersbedingter Verschleiß, aber nichts Schlimmes und schon gar nichts, was diese Schmerzen verursacht. Mein Rücken fühlt sich an, als würde er im unteren Bereich komplett verkrampfen, diese Schmerzen zwingen mich dazu, mich hinzusetzen, danach verschwinden sie. Ich bin so sehr in meiner Mobilität eingeschränkt, dass ich am öffentlichen Leben überhaupt nicht mehr teilnehmen kann. Jetzt ist mir etwas passiert, was mir die Sprache verschlagen hat! Wir waren für einige Tage verreist und ich hatte meine Cholesterin-Tabletten vergessen. Naja dachte ich, die paar Tage werden wohl nicht schlimm sein! Am 3 Tag ohne Einnahme von Inegy 10/20 mg merkte ich, dass ich etwas besser laufen konnte. Zunächst habe ich es noch gar nicht auf das Medikament zurückgeführt, erst als es nach 5 Tagen dann noch besser ging, fing ich an zu recherchieren und las mir zu Hause den Beipackzettel einmal durch. Dabei stieß ich dann auf die Muskelschmerzen, die durch Inegy 10/20 mg hervorgerufen werden können. Ich setze das Medikament nun weiter ab und warte, wie sich mein Rücken entwickelt. Sollte es wirklich daran liegen, werde ich wohl der glücklichste Mensch auf der Welt sein.

Georg S. aus Berlin (29.06.2013): Sehr geehrter Herr Prof. Gohlke, ich nehme seit 2008 Simvastatin, habe 2 Stents. Wegen der Muskelschmerzen nehme ich seit April Fluvastatin und habe jetzt weniger Muskelschmerzen, aber Atembeschwerden, Luftnot, Asthmabeschwerden. Ich habe immer schon allergisches Asthma bronchiale, aber nicht mehr um diese Zeit. Kann es von diesem Medikament kommen? Es wäre sehr nett, wenn Sie antworten. Beste Grüße! Georg S.

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Günther N. aus Hamburg (24.06.2013): Selbst musste ich vor gut drei Jahren mit Statinen beginnen, da ich einen Stent bekam. Verschrieben wurde mir Simvastatin und hatte auch bei mir extreme Muskelschmerzen ausgelöst. Auf eigene Kosten kaufte ich mir dann nach Rücksprache mit meinem Kardiologen "Sortis" Wirkstoff Atorvastatin. Es ging mir fast schlagartig besser und nehme nun seit ca. 3 Jahren Atorvastatin, das seit längerer Zeit, sogar für Kassenpatienten ohne Zuzahlung/en zu bekommen ist. Ein Segen für das eigene Portemonnaie, einen Dank an meine Krankenkasse!

Peter L. aus Nossen (18.06.2013): Ich nahm „Simvastatin“ seit 09/2010 (zuerst 10, nach Bypass-OP/02.2011 20 mg) ein und hatte von Beginn keine Probleme/keine Muskelschmerzen etc. durch dieses Medikament nach meinem späteren 3x wöchentlichen Ergometertraining (ca. 160-200 Watt). Plötzlich entstanden 02/2013 nach dem Ergometertraining starke Muskelschmerzen, so dass ich in Abstimmung mit dem Hausarzt (und dem Hinweis der Deutschen Herzstiftung/Prof. Dr. Gohlke) auf Atorvastatin 10 mg wechselte und die Muskelschmerzen allmählich wieder verschwanden.
Bisher war ich eigentlich „beruhigt/stolz“, dass ich das Medikament „Simvastatin“ im Gegensatz zu Anderen problemlos über 28 Monate vertrug.
In eigener Recherche/Analyse mit meiner Apotheke, die meine Rezepte/Medikamente speicherte, bewahrheitete sich mein Verdacht. Im Simvastatin 01/2013 waren „sonstige Bestandteile TRIACETIN und MACROCOL 3000“, die im „bisherigen Simvastatin“ diverser anderer Hersteller seit 2010 nicht enthalten waren und somit die Ursache meiner plötzlichen starken Muskelschmerzen sein mussten. Eine andere Ursache ist auszuschließen, weil ich seit meiner „schockierenden“ Diagnose 2010 „schwere koronare 3-Gefäßerkrankung“ trotz Sport/Ergometertraining/Nichtraucher/Normalgewicht, trotz Normblutwerte/Normcholesterinwerte (fettarmes Essen) jährlich nachwies und wegen einer Asystolie seit 2001 „analytisch“ lebte.
Der allgemeine Spruch in der Apotheke „der Wirkstoff ist doch der gleiche“ funktionierte bei mir nicht. Ich kann nur dringend empfehlen, sich die Kombination zu „sonstigen Bestandteilen“ genau anzusehen, bevor man das Simvastatin „verteufelt“, weil ich es über 28 Monate ohne Nebenwirkung gut vertragen hatte ...!

Nebenbei kann ich mit Stolz erklären, dass ich durch die Aufklärung von Prof. Dr. med. Matschke, durch die Deutsche Herzstiftung (Prof. Dr. med. Gohlke) über die schützende Wirkung, über die Wirkungsweise der ungesättigten Omega 3-Fettsäuren instruiert wurde und meine Cholesterinwerte (insbesondere den LDL- und Triglycerinwert) durch „einfaches Naturprodukt (Lein- und Weizenkeimöl)“ in den „LDL-IDEALWERT < 1,8 mmol/l“ seit 03/2012 senken konnte, während ich über 10 Jahre (fettarm) vorher in dem Glauben belassen wurde, dass meine Blutfettwerte (Cholesterin; Triglyceride) etc. im „Normbereich“ absolut richtig wären. Durch meine Eigenanalyse in Abstimmung mit dem Hausarzt, durch minimale Dosis von Naturprodukten und mediterrane Kost (u. a. täglich 10 ml Leinöl, 5 ml Weizenkeimöl, ca. 20 g Weizenkeime) senkte ich meinen LDL-Wert seit 03/2012 um ca. 1,0 mmol/l auf jetzt durchschnittlich 1,4 mmol/l bei gleicher Dosis Atorvastatin 10 mg und 1 Kapsel Omacor und bei gleicher Ergometerleistung (Ist-Belastungs-EKG in 05/2013 200 Watt= 121 % Sollleistung) von 3x wöchentlich ca. 160-200 Watt.

Heinrich O. aus Minden (27.05.2013): Ich habe etwa ab 65 - angeblich - zu hohe Cholesterinwerte (HDL/LDL = 70/200), aber für mein Alter, 72, nur sehr geringe arterielle Verkalkungen. "Sieht gut aus für Ihr Alter!", so der Kardiologe einer Uni-Klinik, den ich (Privatpatient, das macht´s leichter) für eine zweite Diagnose konsultierte. Trotzdem drängt mein Hausarzt energisch auf Ch-Senker, die mir nicht nur Muskelschmerzen verursachen, sondern obendrein matt, müde, antriebsschwach machen. Ich verzichte. In der gesamten Statin-...Diskussion wird nie öffentlich die Frage angesprochen, geschweige denn zu klären versucht, warum der Körper im Alter mehr Cholesterin produziert, ob er es vielleicht gar braucht, bzw. warum er überschüssiges nicht mehr hinreichend abbaut. Der Kardiologe im privaten Gespräch: "Na ja, bei den Ärzten ist das halt so ein nicht mehr hinterfragter Standard. Die haben damit halt eine schnelle Antwort für den Patienten parat." Eine leitende, mir nahestehende Angestellte einer Kölner Apotheke deutete mir nach ihrer Verrentung ein ganz anderes Verdachtsmoment an: "Klar, wir listen genau auf, was welcher Arzt verschreibt. Und die Pharmavertreter bekommen diese Auflistungen. Dafür bekommt die Apotheke dann so um 30 bis 50 % kostenlose Zugabe auf ihre Medikamentenbestellungen." Eine kleine Rechnung: Vom Gesamtumsatz für Medikamente = rd. 32 Mrd. € gibt die Pharmaindustrie rd. 30 % für Marketing aus = gut 9 Mrd. €. Wenn sie nur 10 % = 900 Mio. € davon den verschreibenden (150.000?) Ärzten zukommen lässt, dann flössen im Durchschnitt ca. 6.000 € pro Arzt - in welcher Form auch immer. Absurd der Verdacht, dass das die Verschreibungssucht der Ärzte insbesondere bei Blockbustern des Umsatzes, zu denen Statinen gehören, erklären könnte? "Klar!", meinte die Apothekerin vielsagend schmunzelnd. Mir geht´s ohne Statine prächtig.

W. aus NRW (26.05.2013): Erst jetzt nach Jahre langer Einnahme von Simvastatin wird mir klar, warum ich fatale Muskelschmerzen habe. Vielen Dank für die Aufklärung. Werde sofort meinen Arzt bitten mich umzustellen.

Ohne Namen (14.05.2013): Für eine gesunde Zellfunktion sind Cholesterine zwingend notwendig. Viel Bewegung und eine gesunde Ernährung ersetzen die Einnahme von cholesterinsenkenden Mitteln. Die Muskelschmerzen sind vorbei.

Klaus W. aus Potsdam (17.04.2013): Vor fünf Monaten wurde ich durch neue Lieferverträge der BEK von Simvastatin 40 mg auf Atorvastatin 40 mg umgestellt. Die sich seitdem ausprägenden Muskelschmerzen wurden vielleicht fälschlicherweise meiner Parkinsonerkrankung zugeordnet und mit erhöhter Stalevo Levodopa-Gabe behandelt, was keinerlei Verbesserung brachte. Es sollte in diesem Zusammenhang immer an eine Differentialdiagnose gedacht werden!!!

R. G. aus Untermeitingen (12.04.2013): Ich habe schon einige Male die Statine gewechselt. Jetzt nehme ich Fluvastatin 40 mg, die Muskelschmerzen haben kaum nachgelassen. Mein Internist will demnächst die Enzyme im Blut feststellen. Ein Bekannter riet mir jetzt zu Q10, nehme jetzt seit einigen Wochen Q10, 30 mg, ich spüre eine leichte Besserung, werde in Absprache mit dem Arzt die Dosis erhöhen.

Jürgen B. aus Reutlingen (08.04.2013): Seit meinem Infarkt 2011 wurden mir u. a. Statine verschrieben. Zuerst Simvastatin 40 mg, es traten Muskelschmerzen in den Beinen auf, dann im Rücken. Umgestellt auf Atorvastatin (Hexal) 40 mg, darauf Schmerzen im Nacken/Schulterbereich. Umgestellt auf Atorvastatin von Sortis, die Schulter-/Nackenschmerzen wurden unerträglich. Seit 2 Tagen habe ich die Einnahme der Statine eingestellt und werde demnächst meinen Arzt nach einer Alternative fragen. Trotz Einnahme der Statine und Umstellung meiner Ernährung, Nichtrauchen sowie täglich 30-60 Min. Sport u. a. ist mein LDL von anfangs 126 auf 163 gestiegen. Schlimm finde ich auch, dass man Ärzten die Erkenntnisse aus solchen Foren mitteilen muss. Von ärztlicher Seite kommt leider kein Ratschlag, obwohl ich Selbstzahler bin.

Wolfgang O. aus Oberbayern (04.04.2013): Ich nehme seit Jahren Simvastatin/Simvabeta und habe seit einiger Zeit "Missempfindungen" in den Beinen, etwa so, als wäre ich 25 km stramm Radgefahren und komm kaum noch die Treppe hoch. Alle Untersuchungen sehen gut aus, nur auf Nebenwirkungen von Simvastatin ist noch niemand gekommen. Ich werde es jetzt auf die halbe Dosis (= 10 mg) reduzieren und demnächst mit meiner Ärztin sprechen. Etwas unsicher hat mich die ärztliche Aussage gemacht, Statine würden auch die Plaques "härten", sodaß die Gefahr von Abbrüchen (>> Schlaganfallrisiko) geringer wäre. Ich habe eine Plaque in der Carotis, habe aber zu diesem Thema bisher nichts im Internet gefunden.

Arnold V. aus Regensburg (04.03.2013): Ich nehme Inegy 10/10 mg täglich abends ein und habe LDL-Werte von 70 im Jahresmittel. Nachdem hier als zweiter Wirkstoff Ezetimib beinhaltet ist, und wissenschaftliche Zweifel an der positiven Wirksamkeit vorliegen, bin ich sehr unsicher, ob ich Inegy weiter nehmen soll. Ich hatte im April 2011 einen leichten Vorderwandinfarkt wegen 3 Stenosen in der Riva-Arterie (Obwohl ich früher Marathonläufer war, und fast mein Leben lang Sport betrieben habe). Es wurden 3 Stents implantiert. Zurzeit habe ich keine Probleme; die Belastungs-EKGs zeigen keine Senkungen bei einer Leistung von 200 Watt.

Ivan J. aus Herzfelde / Rüdersdorf (28.02.2013): 2010 bekam ich einen Stent eingesetzt, und unter anderem Simvastatin gegen einen minimal erhöhten Cholesterinspiegel. Nach und nach wurde die Dosis auf 80 mg erhöht. Seit ich das Medikament nehme, leide ich unter schwarz / grünem Durchfall, Muskelschmerzen unter dem linken Rippenbogen, im linken Unterarm und den Kniegelenken. Vor zwei Jahren kamen Zwölffingerdarmgeschwüre hinzu. Aus Verzweiflung über die Muskelschmerzen ließ ich eine Bauchspiegelung machen, drei Gastroskopien, zwei Mal wurde eine Koloskopie durchgeführt. Dieses Jahr war die Krönung, dass die Enzymwerte der Bauchspeicheldrüse und meine Zuckerwerte kollabierten, Fazit: Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Tumor mit den entsprechende Untersuchungen. Bis mich die Bemerkung meines Gastroenterologen stutzig machte. (80 mg nehmen Sie? Hm Hm Hm??? Internetsuche ergab, dass es Hunderte mit den gleichen Problemen gibt. Absetzen und ersatzlos streichen war die Reaktion. Die Schmerzen werden weniger, der Stuhlgang normalisiert sich, ob die anderen Störungen, die sich ebenfalls einstellten, abnehmen, wird die Zeit zeigen. Ich werde alle Medikamente auf den Prüfstand stellen, und wenn nötig auch gegen den Protest meines Kardiologen ersatzlos absetzen. Ich habe keine Lust von der Ärzteschaft und der Pharmaindustrie aus Profitgier systematisch vergiftet zu werden.

v. B. aus Sittensen (21.02.2013): Ich nehme mehrere Medikamente ein und habe so nach und nach immer mal eine Tablette weggelassen und bin auch zu der Erkenntnis gekommen, dass meine Muskelschmerzen von Simvastin kommen.

Sophie M. aus Hagen (29.01.2013): Meine Muskelschmerzen unter Simvastatin sind durch eine tägliche Vitamin Q10-Gabe von 100 mg verschwunden.

Eva-Maria aus Lauterbach (27.01.2013): Ja, hat mir geholfen, weil ich dieselben Probleme habe. Bei mir kommen aber nachts noch Krämpfe in den Beinen dazu und teilweise Schmerzen wie bei einem Arthrose-Patienten. Hatte vorher das Medikament Simvastatin eingenommen, da war es noch schlimmer. Konnte auf einmal nicht mehr den rechten Arm heben und die Brust tat enorm weh. Nach Absetzen des Medikamentes kam wieder "Leben" in mich, aber nun scheint es auch bei diesem Medikament so zu sein. Es tun einem einfach alle Knochen weh. Da ich auch mit der Wirbelsäule Probleme habe, weiß ich oft nicht, ob es von der Wirbelsäule kommt oder vom Medikament. Aber wahrscheinlicher doch vom Atorvastatin. Ich bin Nichtraucherin, habe nur 4 Kg zu viel, trinke keinen Alkohol und mein zu hohes Cholesterin ist familiär. Das Cholesterin ist gut nach unten gegangen von ca. 300 auf 177, aber immer diese Muskelschmerzen? Gibt es nichts anderes?

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Josef aus Erlenm. (30.12.2012): Ich nahm Simvastatin ca. 23 Jahre ein. Vor ca. 6 Jahren bekam ich unerklärliche Muskelkrämpfe mit starkem Blutdruckanstieg. Dies wurde jedes Jahr stärker und öfters bis im Januar 2012 wobei ich solche Krämpfe und Muskelstarre mit Blutdruckanstieg auf 250 / 145 hatte und ich mich fast nicht mehr bewegen konnte. Über Jahre hinweg konnte mir kein Arzt helfen außer einem Heilpraktiker, der mir immer wieder die Muskulatur entspannte, jedoch hielt dies im Laufe des Jahres nicht mehr lange an. Nun bekam ich dieses Jahr am 24.12.2012 wieder einen solchen Anfall und ich besann mich dann auf meine Arzneimittel, dabei las ich die vielen Muskelprobleme bei Simvastatin und habe dieses Medikament noch am selbigen Abend abgesetzt. Fakt jedoch ist, ich kann in der kurzen Zeit noch kein Gesamturteil abgeben, aber eins habe ich festgestellt, seit der Absetzung fühle ich mich insgesamt wohler und hatte bis jetzt keine Muskelprobleme mehr, während ich die anderen Nebenwirkungen einfach noch absitzen muß, da die Statine ja doch noch im Körper vorhanden sind.

Ellen S. aus Eltville (12.12.2012): Leider habe ich auch mit dem neuen Atorvastatin 5 mg ziemliche Muskelschmerzen! Crestor habe ich besser vertragen, kann aber den hohen Zuzahlungs-Betrag nicht aufbringen! Freundliche Grüße Ellen S.

Isabella Floßbach aus Brühl (05.12.2012): Ja, es hat meine Frage gut erklärt.

Renate L. aus Geesthacht (02.12.2012): Ich bin 73 Jahre alt und mein Cholesterinwert liegt bei 246. Ich habe schon etliche Statine eingenommen und bin jetzt wegen der vielen Nebenwirkungen (extreme Muskelschmerzen) bei Fenofibrat 200 mg gelandet. Die Muskelschmerzen sind noch schlimmer als bei Pravastatin, Simvastatin, Ezetrol etc. Habe die Fenofibrat 200 seit 6 Wochen einfach abgesetzt. Mein Arzt meint, meine Muskelschmerzen seien eine Nervenentzündung ... Ich versuche mit Schmerzmitteln und Magnesium die ewigen Muskelschmerzen zu lindern, aber leider bisher ohne Erfolg. Wie lange dauert es, bis der Körper sich nach der Einnahme der Statine wieder regeneriert?

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Claudia aus Zetel (23.11.2012): Ich habe 40 mg Locol eingenommen und die CK-Werte stiegen auf über 3000 an. Das Medikament musste sofort abgesetzt werden, seither verbessern sich die Werte wieder. Aufgrund eines erhöhten Triglyzerid-Spiegels bin ich aber beunruhigt. Welche Alternative gibt es?

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Sylvia M. aus Henstedt-Ulzburg (14.11.2012): Wegen eines erhöhten Cholesterinspiegels erhielt ich vor fast 10 Jahren auf einer Kur SORTIS verschrieben. Dieses nahm ich so lange, bis die Krankenkasse die Kosten nicht mehr zahlte und ich auf Simvastatin 20 mg umgestellt worden bin. Viele Jahre habe ich dieses genommen, bis ich vor fast einem Jahr für mich unerklärliche Muskelschmerzen und Jucken in den Armen bekam. Immer wieder fragte ich nach, was das denn sein könnte, bekam aber keine vernünftige Antwort. Vor ca. 8 Wochen wurden dann nach erneutem Drängen und Nachfragen mein Simvastatin und mein Amlodipin 5 mg abgesetzt – und siehe da, seit gut 3 Wochen sind die Schmerzen und der Juckreiz weg.
Nun wollte ich mich informieren, ob es andere Möglichkeiten zur Cholesterinsenkung gib und musste mit Schrecken feststellen, dass es wohl fast egal ist, welches Statin man nimmt, wenn man bei den Muskelschmerzen angekommen ist (hat bei mir ja viele Jahre gedauert) – das Problem bleibt das Gleiche. Heute hatte ich mich in einer Apotheke erkundigt, welche anderen Mittel es zur Cholesterinsenkung gibt und wurde auf EZETIMIB (Wirkstoff) verwiesen. Die Nebenwirkungen für dieses Mittel sind aber fast noch schlimmer – also nichts nehmen und hoffen, dass sich der Cholesterinspiegel auch so wieder einpendelt.

Alexander aus Tullnerfeld / Ö (23.10.2012): Alles schön und gut -> aber was ist mit "Armolipid Plus Tbl."? Mir geht es sensationell und ich nehme es schon ungefähr 3 Mon.! Alle Beschwerden sind weg! Danke für diese Empfehlung.

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Gerhard H. aus Dortmund (23.10.2012): Mit Atorvastatin=Sortis 20 mg traten verstärkt Muskelschmerzen und Gelenkbeschwerden auf. Darum ging mein Hausarzt auf Simvastatin 40 mg, Einnahme abends, über. Aber auch damit traten, wenn auch in geringerem Umfang, Beschwerden auf. Reduzierung auf Einnahme alle zwei Tage. Verträglichkeit gut, aber Auswirkung noch nicht ausreichend getestet.

Dr. Uwe G. (01.10.2012): Seit vielen Jahren nehme ich Simvastatin und zuletzt Pravastatin. Ab diesem Sommer treten bei mir Muskelschmerzen und -krämpfe auf: meist in beiden Unterschenkeln, gelegentlich im Gesäß mit Schmerzen in den Hüftgelenken sowie im Rücken, neuerdings in beiden Unterarmen. Pravastatin wurde vor drei Wochen abgesetzt, eine Besserung ist noch nicht zu spüren.

Heike K. aus Erlangen (24.07.2012): Bei einer Routineuntersuchung vor einigen Jahren wurde bei mir ein erhöhter Cholesterinspiegel festgestellt. Triglyceride, Blutdruck etc. alles normal. Trotzdem riet mir mein Arzt aufgrund meines familiären Hintergrunds zu Simvastatin 10 mg. Unter der Behandlung sank das LDL auf Idealwert. Leider sanken auch die HDL-Werte stark. Neben leichten Muskelschmerzen unter der Einnahme fiel mir auch eine erhöhte Infektanfälligkeit auf, inzwischen ist meine Bronchitis chronisch und ich frage mich, ob ein Absetzen des Simvastatins nicht sinnvoller wäre, da ein erhöhter Cholesterinspiegel allein ja noch keinen Krankheitswert hat.

Helge H. aus Erftstadt (20.07.2012): Auf meine sehr starken Muskelschmerzen in beiden Beinen ist keiner der mich behandelnden Ärzte gekommen, weder meine Hausärztin noch die Diabetologin noch der Nephrologe noch der Kardiologe! Lediglich ein Radiologe (nach MRT) gab mir einen entscheidenden Hinweis! CK War das Zauberwort. Seit 2008 bekam ich Simvabeta (täglich 15 mg). Inzwischen (seit 4 Tagen) abgesetzt. Nächste Blut"probe" am 6.8.!

Ingrid S. aus Freiberg (01.07.2012): Ich fand den Artikel hilfreich, weil ich selbst betroffen bin. Ich muss 20 mg Simvastatin abends einnehmen, und es hat einige Zeit gedauert, bis ich kapiert habe, dass meine Muskelschmerzen darauf zurückzuführen sind. Ich nehme das Medikament seit 3 Monaten und von Schmerzen wie beim Hexenschuss, Muskelkater und Muskelziehen in den einzelnen Gliedern habe ich schon alles hinter mir. Ich frage mich ernsthaft, wie dieses Medikament meinem Körper schadet. Habe ich da nur die Wahl zwischen Pest (KHK) oder Cholera (Skelettprobleme)?

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O. W. aus Germering (25.06.2012): Wenn man(n) Cholesterinsenker nimmt, hat man bereits Erfahrungen mir Muskelschmerzen etc. Viel mehr brennt mir die Frage unter den Nägeln, was nehmen, wenn man diese nicht verträgt. Ernährung, viel Bewegung, nicht rauchen etc. ist alles berücksichtigt. Würde gern mehr tun, wenn ich die Statine nicht mehr einnehmen müßte!!!

Erna aus W. (20.06.2012): Die gegebenen Hinweise sind mir bekannt. Vermisse eine Meinung von P. H. G. zu den kritischen Fragen zum Einsatz von Statinen, ist hier aber vielleicht nicht der richtige Platz dafür. Eigene Erfahrungen mit Simvastatin (abends 40 mg): Muskelschmerzen in den Oberschenkeln (ungefähr wie Muskelkater empfunden) seit ca. 5 Jahren, z. T. sehr intensive Verstopfungen (häufige Einnahme von Macrogol / Mucosolvan als Gegenmittel seit 3 Jahren), Hautveränderungen (ähnlich wie Leberflecke, nur härter anzufühlen!) und Juckreiz, Gesichtsrötung, Ödeme an beiden Füßen, seit cà 3 Jahren Husten mit Auswurf und weitere "Niedlichkeiten"! Trotzdem Danke für den Artikel. MfG Erna

W. Koch aus Berlin (18.06.2012): Der Artikel hat mir nicht weitergeholfen. Ich nehme 10 mg Simvastatin, habe 2 Stents und verspüre keine Muskelschmerzen. In dem Spiegelartikel vor einigen Wochen zum Thema Herz wurde die Sinnhaftigkeit/Wirkung vom Simvastatin in Frage gestellt. Zu denken geben mir besonders die neurologischen Nebenwirkungen. Wie bewerten Sie die Aussagen zum Simvastatin? MfG W.Koch

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Martin aus Darmstadt (13.06.2012): Nach einem Vorderwandinfarkt bekam ich Betablocker ,ACE-Hemmer und Statine, da ich vor meinem Infarkt weder zu hohes Cholesterin noch zu hohen Blutdruck hatte lehnte ich die Statine ab. In der anschließenden Reha stieg mein Cholesterin LDL auf 140 trotz Sport und Umstellung der Ernährung. Erst nach Rücksprache sagte man mir, dass Betablocker und Wassertabletten den Cholesterinwert ansteigen lassen. Ich würde gerne eine alternative z.B. Strophantin nehmen?

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G. H. aus Ottobrunn (03.06.2012): Ich nehme seit einigen Monaten auf Anraten einer Kardiologin wegen meiner hohen Triglycerid-Werte (über 600) täglich 3x Omega 3 Fischölkaseln und bin jetzt auf den 1.000 gestiegen mit negativer Veränderung von HDL und LDL und bei Cholesterin von 210 auf 360, trotz starker Kontrolle meiner Ernährung.

Ruth K. (28.05.2012): Ich leide unter einem genetisch hohen Cholesterinspiegel nach Fredriksen II. Über Jahre habe ich Sortis eingenommen, bis es von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr finanziert wurde. Jetzt habe ich erfahren, dass das Forschungsprogramm abgeschlossen ist und dass das Medikament mit den gleichen Inhaltsstoffen, unter einem neuen Namen und Medikament, wieder verschrieben werden können. Das neue Medikament habe ich genommen und festgestellt, dass es mir die gleichen Muskelschmerzen verursacht, wie die bisher üblichen Statine. Ist möglicherweise das Bindemittel des neuen Medikamentes ein anderes? Zur Zeit habe ich eine erhöhte Harnsäure (nehme Tabletten ein) und eine starke Arthrose. Kann das alles in Zusammenhang mit meinen Beschwerden stehen?
Mediterranes Essen, kein Alkohol, kein Nikotin, kein Übergewicht, allerdings nur durch Einnahme von Tabletten einen normalen Blutdruck, früher immer viel sportl. Aktivitäten, die durch Schmerzen geringer wurden. Aber gesunden Stress.
Wäre Ezetimib für mich ein gutes Mittel? MfG Ruth K.

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Barbara P. (20.05.2012): Ich muss täglich eine Atorvastatin Basics 40 mg nehmen. Nehme dadurch zu, was kann ich dagegen tun?

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Anna T. aus Pfaffenhofen (07.05.2012): Mein Mann hat vor 10 Jahren einen Stent bekommen. Cholesterinwerte waren eher niedrig. Aber für diese Erkrankung müsste er Cholesterinsenker nehmen hat es geheissen. Bekam von diesen Muskelschmerzen. Seit über einem Jahr nimmt er diese Tabletten auf Empfehlung von mir (Ehefrau) nicht mehr. Habe im Internet recherchiert. Es geht ihm wesentlich besser. Lt. Arzt ist der Cholesterin im normalen Bereich. Der Arzt meinte gut eingestellt. Dem Herrn Doktor ist nicht mal aufgefallen, dass mein Mann keine Cholesterinsenker mehr nimmt. Lt. einem Heilpraktiker könnte man auch Flohsamen einnehmen. Anna

Lisa B. aus Schweiz (04.05.2012): Ich (w, 57 J., 160 cm, 57 kg) habe seit Jahren familiär bedingt erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte und müsste einen Statinsenker nehmen. Ich hatte ein halbes Jahr lang Sortis genommen, angefangen mit 10 mg auf 40 mg gesteigert.
Ich bekam davon aber Alpträume und bin einige Male aus dem Bett gefallen, resp. erwachte nachts, weil ich um Hilfe schrie. Als ich mir bei einem Sturz aus dem Bett die Lippen auf der Nachttischkante aufgeschlagen hatte, googelte ich nach Nebenwirkungen und fand heraus, dass ganz selten Alpträume vorkommen können.
Ich hatte danach Niaspan (Niacin) genommen, das aber leider nicht mehr produziert wird.
Ich habe auch gehört, dass gegen die Muskelbeschwerden Q10 eingenommen werden kann, da die Lipidsenker sehr viel Q10 im Körper abbauen. Seither nehme ich prophylaktisch Q10, das ist aber ziemlich teuer.
Die Schulmediziner nehmen diese Nebenwirkungen nicht so ernst. Ich bin nun unsicher, ob ich nun Inegy 10/10 probieren soll, da ich echt keine Lust auf Nebenwirkungen habe, die die Lebensqualität verschlechtern, denn das hohe Cholesterin macht mir ja eigentlich keine Beschwerden, sondern nur die Nebenwirkungen.

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Dieter aus Lage (03.05.2012): Freudige Nachricht für Sortis-Einnehmer. Das Generikum Atorvastatin von Basics ist nun auch für GKV erhältlich.

Rolf P. aus Neu-Isenburg (02.05.2012): Nehme seit mehreren Jahren Sortis der Fa. Pfizer. Jetzt, nach Patentfreigabe, nehme ich Atorvastin von Basics GmbH. Kann keinen Unterschied feststellen.

Manfred S. aus Weyhe (27.04.2012): Allerdings ist der Wechsel von Simvastatin zu Crestor oder Sortis auch mit finanziellen "Schmerzen" verbunden, da diese Medikamente nicht durch die GKV bezahlt werden.

Marga W. aus Mainz (15.04.2012): Ich nehme schon seit 1994 Simvastatin, erst 5 mg, seit einigen Jahren 10 mg. Mein Cholesterinspiegel ist immer noch erhöht. Bin 160 groß, wiege 54,5 kg, treibe Sport und auf die Ernährung achte ich auch. Meine Ärztin meint es könnte erblich bedingt sein. Aber seit ca. 1 Jahr habe ich sehr starke Muskelschmerzen und ich wusste bis heute nicht, dass es auch andere Präparate gibt. Ihre Information hat mir sehr geholfen. Danke

Sybill P. aus Pforzheim (11.04.2012): Ich habe schon verschiedene Statine, zuletzt Locol 80, probiert, aber immer wieder Muskelschmerzen bekommen. Ich nehme deshalb jeden Tag Limptar. Jetzt teste ich Ezetrol und die Muskelschmerzen sind weg, allerdings ist die Wirkung von Ezetrol bei einer bestehenden KHK nach einem Herzinfarkt nicht ausreichend als Schutz vor einem erneuten Infarkt. Was gibt es denn noch für andere Alternativen?

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A. aus Baltmannsweiler (07.04.2012): Durch die Einnahme von Amlodipin 5 mg sind ständige Schmerzen in den Gelenken, Muskeln und Bindegewebe aufgetreten.

Claudia (01.04.2012): Guten Tag, nehme seit 6 Jahren Cholesterin Medizin. Als ich bis 2009 in den USA lebte war es das Medikament "Vytorin". Mein damaliger Arzt bestätigte mir damals schon, dass sämtliche Medizin gegen zu hohes Cholesterin krebserregend ist. Ich hätte die Wahl ... entweder Herzinfarkt oder Krebs!!! (Er selbst nimmt auch Vytorin). Er sagte mir auch, dass ich dieses Medikament für den Rest meines Lebens nehmen müsste, da es höchstwahrscheinlich eine Erbsache sei. Fazit: Das Thema "Cholesterin" muss unbedingt erforscht werden!!! Bei "vererbtem" Cholesterinspiegel, und das betrifft die meisten Menschen, gibt es außer Tabletten keine Heilung. Auch fettfreies Essen kann u. U. sogar den Spiegel erhöhen!

Irmgard aus Sosua (Dominikanische Republik) und auch München (21.03.2012): Habe jetzt durch ihre Infos erst erfahren, dass es das Simvastatin ist, das mir die Wirkung von Gabapentin verschwinden lässt. Ich dachte immer, dass diese riesigen Schmerzen, die mir fast jede Bewegung unmöglich macht von der Polyneuropathie kommen. Jetzt aber muss ich erkennen dass ich eventuell gar keine Medikamente (Gabapentin) für diese Krankheit brauche. Hatte vor meiner Stent-Einsetzung vor 2 Jahren auch schon eine Polyneuropathie aber ich konnte da immer noch mit Mitteln der Natur den Schmerzen gegenwirken (Wechselduschen in der Nacht und immer mehr kalt wie warm). Nachdem ich nun seit Juli 2010 Simvastatin wegen des Stents verordnet bekam, und nun mit solchen Schmerzen leben muss, und die Duschen nicht mehr helfen wollen, suchte ich ständig eine Erklärung dieser Situation im Internet und bin Gott sei Dank auf ihre Seite gestoßen. Die Statine, die ich ja eigentlich wegen des Cholesterins gar nicht unbedingt brauche, sind es dass ich so starke unerträgliche Schmerzen ertragen muss. Werde nun keine Statine mehr nehmen und hoffe, dass mein Herz auch ohne diese auskommen wird. Ich nehme ja Clopidogrel und habe einen normalen Blutdruck. Bin noch 1 Monat in Sosua und kann erst meinen Nervenarzt danach befragen. Bis dahin werde ich sicherlich die Erklärung spüren. Ich danke Ihnen sehr, dass ich durch Ihre Seite zu dieser Kenntnis gekommen bin. Gruß Irmgard

Irmgard aus Sosua (Dominikanische Republik) (20.03.2012): Werde mir gleich Fluvastatin besorgen. Habe einen Stent, aber noch an der Grenze liegende Cholesterinwerte. Nehme bis jetzt eine halbe Simvastatin zur Vorsorge am Abend ein. Ansonsten Gabapentin und Sifrol (Polyneuropathie und Restless Legs Syndrom).

H. S. aus Selbitz (11.03.2012): Ich habe schon seit Jahren einen extrem hohen Cholesterinspiegel mit hohem Anteil von schlechtem Cholesterin. Da ich schon nach 2 Tabletten Simvastatin erhebliche Probleme bekam, wie starke Kopfschmerzen, der Blutdruck hat sich dadurch noch weiter auf 190/100 erhöht, stechende Schmerzen im Oberbauch, starker Schwindel, und Oberschenkelschmerzen. Die Probleme haben sich verschlechtert, wozu brauche ich dann diese Arznei?

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S. aus Erfurt (05.03.2012): Mein Mann verträgt auch keine Statine. Er hat mit 48 Jahren bereits eine künstliche Herzklappe, Aorta und einen Schrittmacher. Wir haben das Essen komplett umgestellt. Seither geht es und die Werte sind im grünen Bereich.

Franz-Xaver S. aus Straubing (02.03.2012): Nehme seit ca. 6 Monaten Inegy 10/40 mg, nachdem ich 3 Stents bekommen habe. Meine Cholesterinwerte sind dadurch im grünen Bereich. Habe seitdem eine Polyneuropathie in den Füßen.

Inge S. aus Rerik (01.03.2012): Ich bin 57 Jahre, hatte im letzten Februar einen Hinterwandinfarkt, wurde reanimiert, habe einen Stent gesetzt bekommen und nehme seitdem viele Medikamente täglich. Zusätzlich leide ich unter starker Arthrose und nehme hier Ibuprofen, dies bewirkt dann sicher keine Schmerzlinderung, da ich ja auch Simvastatin einnehme. Gibt es da ein anderes Medikament?

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Gerhard A. (70 Jahre) aus Koblenz (23.02.2012): Habe die zweite elektrische Kardioversion hinter mir (Einstellung Sinusknoten) Herzmuskelleistung noch 45%. Nun habe ich seit 3,5 Wochen Fluvastatin 40 mg eingenommen (wegen hohem Cholesterinwert). Von Anfang an Muskelschmerzen/Gelenkschmerzen sowie Wadenkrämpfe. Hinzu kommen Schlafstörungen. Da ich gleichzeitig auf Marcumar eingestellt werde, habe ich erst jetzt die Nebenwirkungen durch Fluvastatin lokalisiert. Da die quergestreiften Muskelfasern betroffen sind (lt. Wikipedia), kann der Herzmuskel betroffen werden. Ein Teufelskreis. Da kann man vermuten, dass viele ältere Leute wegen Statinen im Rollstuhl sitzen, und viele Herztote ebenfalls darauf zurückzuführen sind. Alle wissenschaftlichen positiven Kommentare von Professoren im Internet werden anschließend konterkariert, wenn ihre Unterstützer genannt werden ... fast alle Pharmahersteller.

Werner K. aus Merzig (15.02.2012): Ich nehme Fluvastatin 20 mg abends 1, habe starke Muskelschmerzen, aber eine Alternative gibt es kaum. Entweder die Muskelschmerzen gehen zurück oder der Cholesterin-Spiegel geht hoch ...!

F. S. aus Hohenahr (05.02.2012): 20 Jahr lebe ich mit erhöhtem CHL. 640 mg/dl war er damals. Einnahme von Simvastatin 40mg/CHL 330mg/dl. Alter 46 Jahre. Vor 2 Jahren Umstellung auf Locol 80 mg/CHL 300mg/dl (starke Muskelkrämpfe im Oberschenkel). Vor 1 Jahr Umstellung auf Inegy 10/80/ CHL 190 mg/dl. (Leichte Krämpfe in den Waden beim Schwimmen z. B.).

Gertraud L. aus Berlin (06.12.2011): Ich bin 74 Jahre alt, KHK (ohne Herzinfarkt, mit 3fach-Stent). Habe verschiedene Statine ausprobiert (Simvastatin, Crestor, Fluvastatin 80 = das nehme ich auch noch zur Zeit sowie 1 x ASS100. 1x Metroprolol 95, 1x Ramipril 5, 1 x Ezetrol 10. Das nehme ich so seit 29.6.11. Am 15.8.11 hatte ich einen CK-Wert von 131, also normal. Am 24.11.11 hatte ich "267", was mich beunruhigt betr. irreparable Muskelprobleme. Ich habe zwar ab und zu leichte Muskelschmerzen, die ich aushalte, fürchte aber Muskelschwund. (Ich treibe viel Sport - mein ganzes Leben lang). Was raten sie?

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Angela D. aus Wien (Österreich) (01.12.2011): Ja, aber ich hab Gelenkschmerzen und die hören nicht mehr auf. Ich hab es schon in den beiden Hände. Meine Füsse, also Knie, sind schon operiert.

Albert H. aus Hamburg (11.11.2011): Schon mit 10 mg Simvastatin traten bei mir Muskelkater-ähnliche Beschwerden auf, die nach Absetzen des Medikamentes innerhalb weniger Tage verschwanden. Im Umfeld werden von vielen Menschen, die Simvastatin oder andere Statine einnahmen ähnliche Beschwerden geschildert.

Eberhard C. aus Bad Pyrmont (02.11.2011): Nach meinen Erfahrungen mit verschiedenen über Monate eingenommenen Cholesterin senkenden Statinen wie z. B. Simvastatin, Pravastatin, Locol und Crestor, die allesamt zu starken Muskelschmerzen besonders im Bereich der Oberschenkel (schon das Anheben eines Beins auf eine Treppenstufe zum Schnüren der Schuhe war extrem schmerzhaft) und im Schulterbereich (allein das Abstützen im Liegen um ein Getränk zu sich zu nehmen, verursachte starke Schmerzen im Schultergelenk des abstützenden Arms) führten sowie starke einseitige Kopfschmerzen im Schläfenbereich und an Depression grenzende Stimmungsschwankungen auslösten, habe ich mich entschlossen, die verordneten Statine eigenmächtig abzusetzen, bevor sich die beobachteten Nebenwirkungen dauerhaft manifestierten. Und siehe da, im Laufe von etwa vier Wochen verschwanden diese Nebenwirkungen nahezu vollständig und ich hoffe auf eine dauerhafte Wiederherstellung meines früheren Wohlbefindens, das offenbar durch die medikamentöse Behandlung mit Statinen nachhaltig beeinträchtigt wurde. Nach einigen Recherchen im Internet stellte ich fest, das sich meine Beschwerden auffällig mit den dort beschriebenen Symptomen der sog. Fibromyalgia rheumatica deckten, deren Erkennung jüngst in einem konkreten Fall in der NDR-Sendung "Visite" im Rahmen der Rubrik "Abenteuer Diagnose" als durchbrechender Diagnoseerfolg dargestellt wurde und als mittels Cortison therapierbar "verkauft" wurde. Hier werden offenbar die Nebenwirkungen des einen verordneten Medikament mit einem weiteren therapiert. Ich kann mich in meiner Einschätzung der bei mir beobachteten Nebenwirkungen von Statinen durchaus täuschen, nehme aber in Anbetracht der Letzteren einen erhöhten Cholesterinspiegel mit all seinen vermeintlichen Risiken, die ja offenbar noch immer nicht objektiv bewiesen sind, gern in Kauf.

Johannes (25.10.2011): Da ich unter Einnahme von Simvastatin 40 mg Muskelbeschwerden hatte, habe ich ca. 4 Wochen alternativ Crestor eingenommen, aber starke Obstipation bekommen, sodass ich wieder zu Simva zurück gehen musste.

Tigerbi aus Bochum (20.10.2011): Es war sehr hilfreich.

Reiner F. aus Bremervörde (03.10.2011): Ich habe seinerzeit wegen einem Herzinfarkt auch Simvastatin eingenommen, tgl. 25 mg und hatte auch mit Muskelschmerzen zu kämpfen. Es kamen auch keine guten Werte zustande. Nun nehme ich seit längerer Zeit Inegy und mir geht es sehr gut. Mein Hausarzt sagt, er kann Inegy, was den Preis anbetrifft, weil keine guten Werte zustande kamen, gegenüber der Krankenkasse vertreten.

Odette Seidel aus Magdeburg (21.08.2011): Hallo, aus eigenen und aus den Erfahrungen anderer ist mir bekannt - und das spiegelt sich hier auch in den Kommentaren wider - dass die Cholesterin-Senker meistens enorme Nebenwirkungen verursachen. Viele Patienten versuchen dann wieder, diese Symptome mit Schmerztabletten auszuschalten - ein Teufelskreis! Und die Lebensqualität geht immer weiter verloren, ganz abgesehen von den Nebenwirkungen der Tabletten. Gibt es denn glaubhafte Studien, die die Schädlichkeit des Cholesterins beweisen? Immer mehr finde ich meinen Recherchen etwas zur (sogenanten) "Cholesterinlüge". Kann man sich bei der "Festlegung" der Cholesterin-Werte nicht auch irren, denn auch die Theorien "tgl. nur 1 Ei", weitere Absenkung der Blutdruckwerte, weitere Absenkung der Blutzuckerwerte, "gesunde" Margarine usw. wurden korrigiert. Jetzt habe ich ein Buch gelesen "MEHR FETT!"/Gonder; Worm, in dem das Cholesterin auch eine positive Wirkung haben kann. Das läßt mich schon an der unbedingt geforderten Senkung des Cholesterin etwas zweifeln. Gr. Odette.

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Odette S. aus Magdeburg (19.08.2011): Hallo, ich habe seit Jahren - bei gesunder Lebensweise, ausreichender Bewegung und Beachtung aller Hinweise zur Senkung des Cholesterins - sehr hohe Cholesterin-Werte und Lipide. Alle Versuche zur Senkung mit Medikamenten, sowohl mit Statinen als auch mit Fibraten u. A. blieben leider nur ein Versuch aufgrund ganz schwerer Nebenwirkungen in Form von Oberbauch-Beschwerden und Muskelschmerzen. Dabei habe ich auch die von Ihnen besonders im Artikel genannten Statine ausprobiert, auch Locol usw. Darüber hinaus habe ich es auch mit strenger Diät über 3 Monate versucht - die Werte blieben fast gleich. Ich denke, mein Körper macht das, was er will (was er braucht ? - und selbst herstellt - so wie es in vielen Artikeln zu lesen ist). Ich habe also keine Möglichkeit, mein Cholesterin und TG zu senken, leider.

Robert aus Langgöns (13.08.2011): Ich vertrage keines von diesen Medikamenten, wie kann ich mein LDL von 180 runter bekommen? Habe im Sep. 2011 eine Herz OP.

Sigrid S. aus Wunsiedel (08.08.2011): Ich habe 2 Jahre täglich abends 5 mg Simvastatin eingenommen und leide seit etwa 15 Monaten an Muskelschmerzen. Am Anfang war es nur ab und zu mal ein leichtes ziehen im Bein. Jetzt kann ich nicht mehr schlafen vor Schmerzen im Bein und habe auch erhebliche Probleme bei der Bewältigung von kleinen Wegen, noch ärger wenn es bergauf geht, oder gar Treppen steigen. Schmerzmittel darf ich nur bedingt nehmen, da ich zeitweise einen zu niedrigen Puls habe, 42 - 50, und sogar schon deswegen in der Notaufnahme landete. Wer kann mir einen Arzt oder einen Weg sagen wo mir geholfen werden kann? Die Statine habe ich schon im Januar abgesetzt und sie müssten doch schon lange aus meinem Körper raus sein.

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Erwin F. aus Aschaffenburg (16.05.2011): Ich bin 71 Jahre alt und wurde 2004 Bypass operiert. Meine Medikamente ASS 100, Metoprololsuccinat 47,5 mg und Simvastatin 10 mg. 2008 Umstellung aus Kostengründen auf Simvabeta. Damit wurde ein schwerer Hautausschlag ausgelöst. Nach Umstellung auf Simvastatin bekam ich starke Muskelschmerzen im Rücken. Nach Umstellung auf Crestor keine Linderung. Erneuter Versuch mit Simvastatin und dadurch unerträgliche Muskelschmerzen im Rückenbereich. Röntgen ergab keinen Hinweis auf irgendwelche Wirbel- Bandscheibenerkrankung. Die Schmerzen treten besonders nachts auf, so dass ich mich kaum bewegen kann. Cholesterinsenkende Medikamente dieser Art vertrage ich nicht und ich habe richtig Angst davor. Mein Gesamtcholesterinwert liegt bei 240, LDL 165, HDL 56.

Pablo Q. aus Schweiz (06.05.2011): Ich bin 60 und nehme Sortis 10 mg seit fast 20 Jahren und kenne gar keine Muskelbeschwerden oder ähnliches. Gesamtcholesterin 164 bis 179 (bzw. 4.2 bis 4.6 mmol/l). Ohne Sortis 273.

H. B. (28.04.2011): Bei Einnahme von täglich 10 mg Statinen leide ich stark unter Muskelschmerzen, vor allem im Schulter- und Rückenbereich. Das Medikament habe ich deshalb abgesetzt. Ersatz habe ich noch keinen.

Hannelore R. aus Berlin (26.03.2011): Ich leide seit Jahren unter starken Muskelschmerzen. Ich bin darüber sehr verzweifelt. Die Schmerzen begannen, seit ich Simvastatin vom Arzt verschrieben bekam. Meine Cholesterinwerte waren angeblich zu hoch (gesamt 304, LDL 192 HDL 78). Die starken Muskelschmerzen veranlassten den Arzt, verschiedene Cholesterinsenker auszuprobieren. Augenblicklich nehme ich Ezetrol 10 mg. Die Schmerzen sind nach wie vor unerträglich. Besuche in mehreren Schmerzzentren waren sinnlos, das einzige, was dort unternommen wurde, war dass verschiedene Schmerzmedikamente eingesetzt wurden. Nach Ursachen wurde nicht gesucht. Ich nehme gegenwärtig gegen meine Schmerzen Novaminsulfon, dreimal täglich 30 Tropfen. Trotzdem sind die Schmerzen zeitweilig unerträglich. Wo könnte ich Hilfe erhalten? Welche Alternativen gibt es zu den Statinen und dem genannten Ezetrol, die keine solche entsetzlichen Muskelschmerzen auslösen? Leider sind sich die Ärzte völlig uneinig, welche Auswirkungen ein hoher Cholesterinspiegel (was ist wirklich ein hoher Cholesterinspiegel?) auf die Gefahr von Herzerkrankungen hat. Einige reagieren regelrecht hysterisch auf einen Cholesterinwert, wie ich oben genannt habe, andere wiederum empfehlen diesen Wert völlig zu ignorieren. Wie soll man sich als Patient da verhalten? Meine Schmerzen sind schlimm und mindern meine Lebensqualität sehr stark.

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Joachim N. aus Berlin (27.02.2011): Guten Tag und danke für diesen Artikel. Bin 74 und hatte vor 10 Jahren eine 3+1 Bypass-OP. Da ich auch im Laufe der Jahre schon fast alle Cholesterinsenker durch habe, bin ich nun bei Crestor gelandet. Mit 5 mg ging es ganz gut, aber dann sollte ich auf 10 mg erhöhen und mein Muskelzucken mit anschließenden Krämpfen in der Nacht setzte wieder heftig ein.
Nach einer Pause (unter dem Motto, mehr Lebensqualität oder aber Krämpfe) von einigen Wochen fing ich aber wieder mit 5 mg morgens an. Leider aber wieder, wenn auch nicht so stark, nachts Krämpfe. Aufgrund des obigen Artikels, werde ich meinem Arzt aber Fluvastatin vorschlagen, in der Hoffnung meine Beschwerden dadurch endlich loszuwerden.

Sonja M. aus Sprockhövel (12.02.2011): Bekam von meinem Arzt die Empfehlung wegen meiner vorwiegend nächtlichen Fuß- und Beinkrämpfe das Simvastatin zu reduzieren und Limptar einzunehmen. Ich hoffe auf baldigen Erfolg.

Klaus Jochen R. aus Gummersbach (10.02.2011): Hochinteressant! Sortis und Crestor habe ich auch schon versucht. Und hier scheint mir des Pudels Kern verborgen. Wie Patienten sind Versuchskaninchen. Sicher ist die Pharmaindustrie daran interessiert, die vielen Patienten, die einen zu hohen Cholesterinspiegel haben, als Dauerkunden zu gewinnen. Im Vordergrund der Behandlung steht nach meiner Einschätzung in erster Linie die Wirkung des Medikamentes in Hinblick auf die Senkung des Cholesterinspiegels. Aus den Kommentaren entnehme ich nun das, was ich bereits seit längerer Zeit vermute: die Nebenwirkungen - insbesondere die der Muskelschäden - sind weit häufiger anzutreffen als die Zahlen, die in den Beipackzetteln veröffentlicht werden. In dieser Richtung sind scheinbar keine vernünftigen Studien durchgeführt worden, die eine Belegung der Beipackbemerkungen unterstützen. Nicht umsonst wird in den meisten Beipackzetteln die Möglichkeitsform benutzt. Ich vermute, dass die Dunkelziffer der tatsächlich muskulös geschädigten Patienten weit höher ist, als gemeinhin angenommen wird. Ich gehöre jedenfalls auch dazu. Und eines wird durch die Statine besonders stark eingeschränkt: die Bewegungsfähigkeit. Was ist jetzt wichtiger? Mehr Bewegung oder mehr Pillen? Ich habe mich zur Zeit für die Bewegung entschieden.

Ralf N. aus Bielefeld (05.02.2011): Simvabeta hat bei mir auch Nebenwirkungen in Bezug Gelenkschmerzen.

Hans D. aus Zürich (20.01.2011): Ich nehme auch 40 mg Simvastatin am Abend, bekomme dadurch aber sehr starke Muskelkrämpfe, keine Muskelschmerzen, die ich mit Magnesium etwas zurückdrängen kann. Gesamtcholesterin liegt bei 150, Ziel ist es jedoch, das LDL zu minimieren. Mein Kardiologe sagt, dass Simvastatin unter 40 mg kaum wirksam ist. Vielleicht probieren wir mal Fluvastatin oder Ezetimib 10 mg oder - wie manche schreiben - Cranoc. Danke für die Tipps.

S. E. aus Freiburg (06.01.2011): Artikel und Kommentare sind sehr hilfreich. Merkwürdigerweise gibt es immer noch Ärzte, die die Statin-Nebenwirkung Muskelschmerzen nicht wahrhaben wollen. Herr Prof. Gohlke, bei Ezetimib wird seit einiger Zeit eine viele Patienten beunruhigende mögl. krebserregende Wirkung diskutiert, wobei das Ergebnis freilich noch nicht feststeht. Ich nehme seit Jahren mit wirklich ausgezeichneter Wirkung Inegy 10/10, also Simvastatin+Ezetimib, bin aber jetzt dringend auf der Suche nach einer Alternative, weil - auch in dieser vergleichsweise geringen Dosis - die Muskel- und Gelenkschmerzen am gesamten Körper sowie nächtliche Oberschenkelkrämpfe ein unerträgliches Maß angenommen haben (CPK gleichwohl noch im Rahmen). Selbst in die Finger bekomme ich Krämpfe beim Rasieren oder Zeitunglesen. Neuerdings wird in meinem Fall ein LDL-Wert nicht mehr nur unter 100, sondern sogar unter 70 verlangt, was ohne Statine ja niemals erreicht werden kann. Da wird dann wohl gleich zusätzlich auch noch ein Antidepressivum fällig!

Klaus Sch. (30.12.2010): Etwa 6 Jahre lange Einnahme von Sortis 20 mg/Abend. Nach einiger Zeit immer stärker werdende krampfartige Muskelschmerzen verbunden mit zunehmendem Muskelabbau und zunehmenden Gelenkschmerzen. Folge: Starke Bewegungseinschränkung. Erst vollständige Absetzung von Statinen brachte nach etwa 4 Wochen eine langsam fortschreitende Verbesserung, so dass ich heute ein leichtes Training zum Muskelaufbau beginnen kann. Wodurch sind Statine ersetzbar?

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Heinrich R. aus Wiesbaden (16.12.2010): Ich bin von s0 mg Sortis auf 40 mg SimvaHexal umgestiegen. Nach etwa 3 Monaten traten auch Muskelschmerzen auf. Mich interessiert, ob man die Ursachen dieser Muskelschmerzen durch evtl. eine Blutuntersuchung eindeutig feststellen kann.

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R. M. aus München (16.11.2010): Ich nehme jeden Abend 40 mg Simvastatin. Nun nach längerer Einnahmezeit (ca. 8 Wo.) habe ich starke Muskelschmerzen sowie Antriebslosigkeit und Konzentrationsmängel. Gibt es eigentlich Naturmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zum Absenken des Cholesterinspiegels?
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Waltraud F. aus Pulheim (12.11.2010): Zur Senkung meines Cholesterinspiegels (genetisch bedingt) habe ich bereits mehrere Statine ausprobiert, jedoch mit der Folge von Muskelbeschwerden. Nun hat mir mein Arzt Sortis 20 mg verordnet, welches ich gut vertrage und mich von den Muskelbeschwerden befreit hat. Die einzige "bittere" Nebenwirkung besteht darin, das Medikament wird nicht von den Kassen bezahlt. Leider sehr schade!! Auf diesem Wege möchte ich Ihnen einmal recht herzlich für die Informationen und Newsletter danken. Sie sind außerordentlich hilfreich und interessant.

Heinz T. (03.08.2010): Ich nehme seit meinem Herzinfarkt im Jahr 2000 Statine. Zuerst Sortis, später Simvastatin. Mit Sortis hatte ich keine Probleme, mit Simvastatin sind nach und nach Muskelschmerzen eingetreten. Gibt es pflanzliche Mittel, die die Blutfettwerte senken können?
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Renate R. (27.07.2010): Leider habe ich mit einem cholesterinsenkenden Mittel sehr negative Erfahrungen gemacht. Leider hat mein Hausarzt die Symptome, die ich durch die Einnahme bekommen habe, nicht erkannt. Aufgrund anderer Medikamente, die die Beschwerden Muskelschmerzen, Hautentzündungen, Herzbeschwerden, trockener Mund, Schluckbeschwerden mindern sollten, war keine Besserung festzustellen. Nachdem ich es nicht mehr ertragen konnte, habe ich mit der Weisheit durch Gottes Gnade den Beipackzettel gelesen und das Medikament selber abgesetzt. Danach ließen die Beschwerden nach. Habe dann nach etwa drei Wochen meinem Arzt mitgeteilt, woher die Beschwerden kamen. Er war erstaunt, dass ich selber darauf kam. Ist das nicht merkwürdig? Bis heute leide ich noch an den Auswirkungen, aber mit der Tendenz des Besser-Werdens. Ich ernähre mich gesund, d. h. viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und achte auf meinen Körper. Ich bin Gott von Herzen dankbar, dass es mir wieder besser geht. Was mir besonders am Herzen liegt, dass Patienten, die einen erhöhten Chlesterinwert haben, über die Medikamente aufgeklärt werden, damit nicht noch ein größerer Schaden entsteht, denn leider lässt sich bei den Nebenwirkungen nicht sofort der Verdacht auf das Medikament schließen. Bei mir hat erst nach einem halben Jahr der Körper mit Symptomen reagiert, die auffällig wurden. Bitte warnen sie die Patienten. Mit freundlichem Gruß Renate Riedinger

Günter L. (03.06.2010): Es wäre hilfreich, wenn zusätzlich zu den einzelnen Präparaten "Umrechnungsfaktoren" angeben würden, z. B. 40 mg Simvastatin = 20 mg Atorvastatin = ? mg Fluvastatin usw. Statine sollen m. W. als Nebenwirkung auch Polyneuropathie verursachen können. Vielleicht lässt sich die Aussage zu den Muskelbeschwerden hierauf ausweiten...

Karl V. (10.03.2010): Fluvastatin/Locol verursachte bei mir eine pathophysiologische Erhöhung der Leberwerte (Gamma-GT) und musste leider abrupt abgesetzt werden. Die Situation seitens der Laborparameter besserte sich sofort. Mehr Obst, Salat, Gemüse, Fisch wurden auf dem Speisezettel jetzt berücksichtigt, so dass die Cholesterinwerte in den Normbereich reduziert wurden.

Gerdy P. (10.03.2010): Hallo! Ich nehme täglich Simvabeta 40 mg und habe ebenfalls Muskelschmerzen. Lass ich die Tabl. aber weg, steigen die Werte wieder an, obwohl ich mich zu 99 % vegetarisch und sehr fettarm ernähre. Seit einem Jahr habe ich einen Herzschrittmacher. (zu niedriger Puls)

Werner H. (10.02.2010): Bestätigung der Meinung meines Hausarztes, im Wesentlichen!

G. S. (01.02.2010): Ätiologie und Alternativen der mögl. Inkompatibilität wurden adäquat dargelegt.

Eva L. (31.01.2010): Als mir vor zwei Jahren zwei Stents eingesetzt wurden, erhielt ich von Heute auf Morgen 80 mg Simvastatin gegen ein Gesamtcholesterin von 315 mg. Wenn 5 mg Simvastatin 40 mg Fluvastatin entsprechen, muß ich mich nicht mehr wundern, dass ich massive Muskelschmerzen bekam. Nach 1-2 Stunden gehen kam ich kaum noch von der Stelle. In den Armen hatte ich solche Muskelschmerzen, dass ich die Arme ungern beugte. Mit 60 mg Fluvastatin und 5 mg Ezetimib ist mein LDL jetzt um 100.

Friedrich L. (31.01.2010): Ich habe besonders in der Nacht Muskelschmerzen, daß es mich aus dem Bett treibt und ich oft alle Stunde wach bin. Ich nehme abends Simvastatin 20. Wie soll ich mich verhalten, oder soll ich mit meinem Hausarzt sprechen, damit er mir etwas anderes verordnet.
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Walter K. (31.01.2010): Da ich die gleichen Symptome durch Simvastatin habe (10 mg abends),ist ihr Bericht für mich sehr willkommen. Die Muskelschmerzen sind meistens in der Nacht.

Karl-Heinz C. (31.01.2010): Ich wurde 1985 Bypass-operiert, bin seither Mitglied der Herzstiftung, lese die Veröffentlichungen, lebe nach den gegebenen Ratschlägen und werde regelmäßig ärztlich begleitet. Deshalb bin ich natürlich an Informationen und Ratschlägen sehr interessiert.

Gerhard Aan t H. (30.01.2010): Diese Seite ist außerordentlich interessant, da nach meiner Erfahrung der Wechsel auf ein anderes Medikament von vielen Ärzten außerhalb eines Krankenhauses ungern verschrieben wird. Er war auch hilfreich, da man alleine gar nicht an solche Infos ran kommt. Daher ist die Arbeit der Herzstiftung zur Aufklärung des Patienten so wichtig.

Stephan M. (30.01.2010): Ich habe alle Statine versucht, außer das neue Crestor. Bei allen Statinen bekam ich Muskelschmerzen und ich fühlte mich sehr schlecht. Mein CK-Wert war dadurch sehr erhöht. Ich nehme jetzt nur noch Ezetrol (Ezetimib) ein und ich vertrage das Medikament gut. Aber auch mit Ezetrol ist mein Cholesterinspiegel leicht erhöht. Ich bekomme das mit Ezetrol wahrscheinlich nicht allein in den Griff, da ich auch erblich belastet bin. Was kann ich noch tun, um den Cholesterinspiegel in den Griff zu bekommen. Mit Sport und Ernährung habe ich schon angefangen. Vielleicht mal mit Crestor 1/2 Tablette zum Ezetrol dazu einnehmen? Wie sieht es mit Ezetrol bei langer Einnahmezeit aus?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Silvia W. (30.01.2010): Ich nehme auch Simvastatin 20 mg einmal abends ein und habe ähnliche Beschwerden nach einer Herzklappenoperation, werde das also bei meinem nächsten Arztbesuch ansprechen.

Albrecht S. (30.01.2010): Dieser Artikel ist auch für einen Nichtmediziner gut verständlich geschrieben.

W. E. (30.01.2010): Mit dem von Prof. Gohlke als Alternative ebenfalls empfohlenen Crestor habe ich bezüglich Muskelschmerzen schlechte Erfahrungen gemacht. Die ersten Nebenwirkungen traten nach 5-6 Monaten auf und steigerten sich bis zu häufigen Muskelkrämpfen tagsüber und, was noch unangenehmer war, auch in der Nacht, weshalb ich das Medikament nach 9 Monaten abgesetzt habe. Ich hatte eine Crestor 5 mg-Tablette abends eingenommen. Vor drei Wochen habe ich auf Pravastatin (eine 10 mg-Tablette abends) umgestellt und habe bisher keine Probleme. Die Cholesterin senkende Wirkung ist allerdings deutlich schwächer als bei Crestor. Das Gesamt-Cholesterin ist um 21 % angestiegen, liegt aber noch um 17 % unter dem Stand vor Beginn der Statin-Therapie. Dabei ist das LDL, das unter Crestor von 138 auf 64 gesunken ist, wieder auf 97 gestiegen. Diese negative Wirkung wird allerdings teilweise durch einen Anstieg des "guten" HDL auf 65 kompensiert, das unter Crestor unverändert bei 57 geblieben war. Es scheint in der Tat so zu sein wie Prof. Gohlke ausführt, dass die Reaktionen auf die verschiedenen Statine individuell sehr unterschiedlich sind, und man daher das im Einzelfall am besten verträgliche Statin selbst herausfinden muss.

Manfred B. (30.01.2010): Mein Cholesterinspiegel war genetisch bedingt zu hoch, d. h. trotz lebenslangem Nichtrauchen, "mediterraner Ernährung" und sportlich orientierter Lebensweise muß ich seit vielen Jahren zusätzlich Medikamente nehmen. Dabei habe ich mit Ausnahme des "neuen" Crestor alle oben genannten Wirkstoffkombinationen bzgl. Nebenwirkung "durchprobiert" und Probleme mit Muskel- und/oder Kopfschmerzen gehabt. Seit ein paar Jahren nehme ich nun Inegy 40/10, d. h. eine Kombination von Statin/Ezetimib und habe seitdem keine Muskelschmerzen mehr, höchstens ein muskelkaterähnliches Ziehen und dabei LDL-Werte konstant unter 100. Der Beitrag bestätigt meine Haltung, bei Ezetimib zu bleiben obwohl der Wirkstoff vor einem Jahr heftig diskutiert wurde.

Wilfried M. (30.01.2010): Die Informationen auf dieser Seite waren für mich hilfreich, da ich sogar starke Muskelschmerzen bei der Einnahme von Simvastatin hatte und es bei mir sogar zu einem Muskelabbau kam. Daher bin ich auch immer auf der Suche nach einem Alternativ-Medikament, weil Sortis nicht von meiner Krankenkasse bezahlt wird und mit über 120 EUR Zuzahlung mein Haushaltsbudget als EU-Rentner stark belastet. Bei einem notwendigen Krankenhausaufenthalt sollte ich ebenfalls nur Simvastatin erhalten, was ich ablehnte und dann mein eigenes Medikament mitbringen musste, weil das Krankenhaus sich weigerte, Sortis für mich zu bestellen! Ich leide an koronarer Herzkrankheit kombiniert mit einer Herzschwäche (EF ca. 30%). Dabei achte ich (57) schon auf cholesterinarme Ernährung, habe kein Übergewicht und nehme sogar an einer Herzsportgruppe teil. Aber mein Hausarzt bestätigte mir, dass hohe Cholesterinwerte auch vererblich sind und nicht nur ernährungsbedingt.
Ich schätze Ihren Newsletter sehr, da ich immer wieder neue Anregungen erhalte, besser mit meiner Erkrankung zurechtzukommen und etwas über neue Entwicklungen meine Krankheit betreffend zu erfahren. Weiter so! ;-))

Alfred H. (30.01.2010): Seit 7 Jahren habe ich 5 Bypässe und nehme abends Atorvastatin (Sortis 10) ein. Scheinbar vertrage ich das Medikament gut. Gelegentliche Muskelschmerzen führe ich (noch) auf sportliche Aktivitäten zurück. Bin aber nicht sicher, ob nach so vielen Jahren der Einnahme nicht doch eine Schädigung hervorgerufen wird. Bei guter Gesamtcholesterineinstellung (unter 150) und des LDL-Cholesterins unter 90 bzw. 80 sehe ich (noch) keine Alternative zur Medikation.

Hans-Peter B. (30.01.2010): Diese Information bestätigt, dass ich mit meinem jetzigen Medikament "Inegy" (Ezetimib und Simvastatin) keine Probleme mehr mit Muskelschmerzen habe. Danke Ihnen!

Peter A. (30.01.2010): Ich habe eine Bypass-Op im Oktober hinter mich gebracht. Da der Cholesterin-Wert zu hoch liegt, wurde Simvastatin (20 mg) verordnet. Seit Dezember hatte ich Muskelschmerzen, die ich mir nicht erklären konnte. Die sportliche Belastung konnte es nicht sein. Die Ausführungen im Newsletter geben mir eine Erklärung und eine Grundlage für das Gespräch mit meinem behandelnden Arzt.

Hans-Juergen M. (30.01.2010): Ich habe auch mit Simvastatin Muskelschmerzen in den Beinen.

Peter B. (30.01.2010): Da ich auch, wie es scheint, Probleme mit Statinen - außer mit dem, für die Kasse, zu teuren Sortis - habe, interessierte mich dieser Beitrag sehr. Allerdings, der Bewegungstipp ist ja schön und gut, aber wenn bereits nach 100 Metern normalem Spaziergang die Bein- und Pomuskeln derart schmerzen, dass man immer wieder stehen bleiben muss, klingt dieser Tipp wie aus einer anderen Welt. Wie gern würde ich mich mehr bewegen... aber Luftnot und starke Muskelschmerzen hindern sehr.

Doris G. aus Siegburg (29.01.2010): Was ist nun die wirkliche Alternative zu Sortis. Ich nehme Sortis seit 2002. Meine Muskelschmerzen haben erst in 2009 rapide zugenommen. Was soll ich nur machen. Bei Crestor z. B. wurden die Schmerzen noch heftiger.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Weymann B. (29.01.2010): Ich hatte die gleichen Probleme. Seit ca. 4 Jahren nehme ich Inegy 10/20, was mir ohne Nebenwirkungen bestens bekommt und ich benötige gerade 3 Tabletten pro Woche und alle Daten sind im grünen Bereich.

Peter G. von E. (29.01.2010): Fakten helfen jedem Betroffenen stets weiter. Danke und bitte weiter so. P.G. von Eisenhart-Rothe, München

Helga S. (29.01.2010): Ich nehme "Inegy" 10mg/40mg, 1 Tab., habe danach Muskelschmerzen bekommen, nehme nur noch eine halbe Tab., es geht jetzt, aber mein Gesamtcholesterin liegt bei 190, der Quotient zwischen HDL und LDL wäre gut, meinte mein Hausarzt. Es wird dieses Med. hier nicht erwähnt, warum?
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Britta W. (29.01.2010): Sehr informativ! Neue Erkenntnisse weitergegeben und hilfreich für die Patienten.

Dr. Norbert K. (29.01.2010): Klare, eindeutige Aussagen.

Hans Peter S. (29.01.2010): Ich nehme Inegy 10/20, das beide Wirkstoffe (Statin und Ezetimib) kombiniert und eines der wenigen Medikamente, die wirklich wirken und traumhafte Cholesterinwerte beschert, aber eben nur solange, wie sie nicht durch Nebenwirkungen "uneinnehmbar" werden. Ihre Informationen haben mir sehr geholfen, weil sie mir wieder mehr Durchblick bei den Wirkstoffen gegeben haben.

Dietmar K. (29.01.2010): Cholesterin ist immer ein Thema. Der Beitrag ist patientenfreundlich und verständlich verfasst.

Erdmann G. (29.01.2010): Muskelbeschwerden ist nach m. M. ein zu weiter Begriff, der nur etwas über die Befindlichkeit aussagt. Hilfreich wäre es für mich gewesen, wenn Prof. Gohlke sich zu Muskelschwund bei der Einnahme von Simvastatin geäußert hätte. Nach Einnahme von 5 mg Simvastatin (über 4 Jahre) stelle ich trotz viel Bewegung und Sport fest, dass meine Muskelkraft immer weniger wird.

Bernd R. (29.01.2010): Durch den Artikel bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die verschiedenen Statine unterschiedliche Wirkungen haben. Wie Sie schreiben entsprechen z. B. 40 mg Fluvastatin in etwa 5 mg Simvastatin. Da ich gerade von Atorvastatin auf Simvastatin aus Kostengründen wechsele, werde ich die Frage, welche Dosis Simvastatin einer Menge von 10 mg Fluvastatin gleichkommt, in der Sprechstunde klären müssen.

Theo S. (29.01.2010): Habe Simvastatin wegen Muskelschmerzen vor 8 Wochen auf Vorschlag meines Kardiologen ohne Alternative abgesetzt. Muskelschmerzen sind langsam verschwunden. Erfahre nun, dass es Alternativen gibt. Vielen Dank. Theo Staake

Peter H. (29.01.2010): Nach einer Herz-OP wurde mir u. a. Sortis verordnet. Nach einiger Zeit hieß es dann, daß dieses Medikament nicht mehr verschrieben werden dürfe, wegen der hohen Kosten würde dieses nicht mehr von den Kassen bezahlt. Es folgten einige andere Mittel, die allerdings zu erheblichen Beschwerden (u. a. Magen) führten. Jetzt nehme ich seit einiger Zeit 20 mg Simvastatin - (noch) ohne Probleme ein.

Peter W. (29.01.2010): Ich habe die gleichen Beschwerden gehabt (den ganzen Tag Muskelkater). Mein Arzt hat umgestellt auf Crestor 5mg. Ich habe jetzt keine Schmerzen!

Hans B. (29.01.2010): Die direkten Antworten auf Fragen zu Herzerkrankungen im Internet der D. Herzstiftung sind sehr hilfreich. Meiner Meinung werden hier die Spezialisten ehrlich antworten, das ist in Werbezeitschriften nicht der Fall. Es kommen dort nur Pseudoberatungen zum Druck. Hans Bäuml Passau

Friedrich K. (29.01.2010): Vor einiger Zeit bin ich von "Sortis" auf "Simvastatin" umgestellt worden. Die medizinische Aussage war: Sortis ist zu teuer (wird also nicht mehr von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt) und schädigt die Leber mehr. Seither nehme ich Simvastatin. Dann hieß es, Simvastatin müsse in der doppelten Menge eingenommen werden wie Sortis. Ich habe von Anfang an die gleiche Menge eingenommen (da ich bis dahin diese Kenntnis nicht hatte). Inzwischen habe ich sogar die Menge an Simvastatin um etwa 25 % reduziert. Meine Cholesterin-Werte haben sich nicht verändert, Nebenwirkungen kann ich nicht feststellen.

Walter B. (29.01.2010): Ich konnte nach Einnahme von Pravastatin wegen Muskelschmerzen kaum mehr gehen. Nach Tablettenwechsel auf Locol und jetzt auf Fluvastatin Hexal (seit Dez. 2009) ist alles o.k.

Fredinand M. (29.01.2010): Sehr geehrte Damen u. Herren, hatte auch dasselbe Problem mit Muskelschmerzen. Seit ich aber mit Absprache meines Kardiologen das Präparat gewechselt habe, nehme jetzt Cranoc (die Dosierung abends 1 mal 40mg), sind meine Muskelbeschwerden weg. Mit freundlichen Grüßen F. Merkel

Heinz Z. (29.01.2010): Ich finde es hilfreich, durch solche Beiträge eine Grundlage für konkrete Nachfragen beim Kardiologen zu erhalten - bitte machen Sie weiter so!

Hans-Ludwig W. aus Köln (29.01.2010): Ich wußte nicht, daß Statine Muskelschmerzen hervorrufen können. Ich habe auch Muskelschmerzen im Rücken, werde sofort mit meinem Doktor das Thema erörtern.

Manfred S. aus Solingen (29.01.2010): Nachdem ich abends 1 Tabl. Sortis 40 mg einnehme, ist mein Cholesterinwert bei etwa 150 eingependelt. Ich verspüre keine Nebenwirkungen!

Gerd K. (29.01.2010): Ich nehme auch Simvastatin - allerdings 20 mg, sehr positives Ergebnis, Gesamtcholesterin immer unter 200.

Klaus T. (29.01.2010): Auch ich leide zunehmend an Muskelschmerzen (Krämpfe, Muskelabbau) und nehme täglich (abends) 10 mg Simvastatin ein. Den Wechsel zu Fluvastatin (80mg?) werde ich meinem Arzt beim nächsten Besuch vorschlagen.

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  • Wie Stress den Blutdruck erhöht (mit wei­te­ren in­te­res­san­ten Tipps, um ge­fähr­li­chem Stress zu ent­kom­men)

Tipp: Wenn Sie noch kein Mit­glied sind, können Sie dies hier un­kom­pli­ziert nachholen und damit gleich die Ge­bühr für den Son­der­druck spa­ren. Alle Infos zur Mitgliedschaft

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