Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

Ist der Betablocker Metoprololsuccinat besser als Metoprololtartrat?

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Ist Metoprololsuccinat ein besserer Betablocker als Metoprololtartrat?

Mittlerweile existiert eine Vielzahl an Betablockern, die sich teilweise deutlich unterscheiden. Aktuell tauchte dazu in unserer Sprechstunde die Frage auf, ob Metoprololsuccinat tatsächlich besser ist als Metoprololtartrat.

Die Frage: "Neulich wurde in einem Vortrag des Kompetenznetzes Herzinsuffizienz über verschiedene Betarezeptorenblocker berichtet. Unter anderem wurde das Medikament Metoprololsuccinat als vorteilhafter in Bezug auf die Gesamtsterblichkeit angesehen als Metoprololtartrat. Da ich Metoprololtartrat nehme, bin ich verunsichert.″
Dagmar S., Wahlstedt

Die Experten-Antwort:

Dr. med. Maike Anderssohn, Prof. Dr. med. Rainer H. Böger

Dr. med. Maike Anderssohn und Prof. Dr. med. Rainer H. Böger

Wie unterscheiden sich Metoprololtartrat und Metoprololsuccinat? Beide Substanzen haben als wirksamen Bestandteil Metoprolol, das jeweils als Salz mit unterschiedlichen Säuren vorliegt. Zwischen den beiden Substanzen gibt es jedoch Unterschiede in der Geschwindigkeit, mit der das Metoprolol aufgenommen wird.

In der nicht-retardierten Form wird Metoprololtartrat verhältnismäßig schnell in den Körper aufgenommen, was dazu führt, dass in der Regel eine häufigere Gabe in niedrigeren Dosierungen notwendig ist und die Arzneistoffkonzentrationen im Blut stärker schwanken.

Metoprololsuccinat erscheint günstiger als Metoprololtartrat

Metoprololsuccinat wird hingegen deutlich langsamer aufgenommen, sodass eine einmal tägliche Gabe ausreicht und gleichmäßigere Medikamentenspiegel erreicht werden. In der Therapie der Herzschwäche ist eine gleichmäßige, langdauernde Wirkung der Betablocker erwünscht, diesbezüglich erscheint Metoprololsuccinat günstiger als Metoprololtartrat.

Metoprololtartrat in Retardform?

Inwiefern Metoprololtartrat-Retardtabletten, die ebenfalls nur einmal täglich eingenommen werden müssen, diesen Nachteil auszugleichen vermögen, ist bislang noch nicht in entsprechenden Studien untersucht worden und schon gar nicht im direkten Vergleich zu Metoprololsuccinat. Die Basis für Therapieempfehlungen sollte jedoch weiterhin die nachgewiesene Wirkung in großen, gut kontrollierten Studien sein.

Fazit: Metoprololsuccinat wird dem Metoprololtartrat vorgezogen, da für Metoprololsuccinat die Datenlage aus solchen Studien günstiger ist.

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Die Antwort dieser Sprechstundenfrage wurde von Dr. med. Maike Anderssohn und Prof. Dr. med. Rainer H. Böger gegeben (Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf).

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Martin aus Köln (16.03.2017): Bin 75 Jahre alt. Bis vor 5 Jahren erhielt ich Metoprololtartrat Retard. Anschließend bis heute Metoprololsuccinat Retard mit annähernd gleicher Menge Metoprolol. Bei beiden Medikamenten bekam bzw. bekomme ich gleich oft Vorhofflimmeranfälle gleicher Stärke. Insgesamt 3 Pulmonalvenenablationen haben mir nicht geholfen. Nur Flecainid(2x100 mg) hilft mir bei der 1 x wöchendlichen, schnelleren Beseitigung der Anfälle.

Elly aus Eifel (03.03.2017): Mir wurde aufgrund eines Anfalls von Tachyarrhythmia absoluta 2 x 47,5 mg Metoprololsuccinat als Dauermedikation verschrieben. Jeweils ca. 10 Stunden nach der Einnahme litt ich unter starker Nervosität, und dies verschlimmerte sich von Tag zu Tag, so dass ich das Medikament auf 3 x täglich 1/2 Tablette anders verteilt und reduziert habe.
Das ging drei Wochen lang einigermaßen gut, nur war ich emotional völlig stumpf, alle positiven Emotionen waren wie ausradiert. Ich fühlte mich orientierungslos, da Situationen, die normalerweise Gefühle ausgelöst hätten, mich völlig unberührt ließen. Ich wurde immer gleichgültiger und antriebsloser, außerdem litt ich an Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Meiner Meinung nach greift das Medikament bei mir nicht nur in den Körper, sondern auch massiv in die Psyche ein.
Nach vier Wochen bekam ich schwere Depressionen im Wechsel mit Episoden von starker Nervosität und extremem Bluthochdruck, so dass ich das Medikament ausschleichen musste. Habe einige Wochen gebraucht, um darüber hinwegzukommen, wie dieses Medikament meine Persönlichkeit zerstört hatte. Nun bin ich glücklicherweise wieder der alte, emotional stabile und unternehmungslustige Mensch, der ich vorher war. Das Vorhofflimmern ist vier Monate nach dem schweren Anfall auch ohne Medikation bisher nicht wieder aufgetreten. Statt Medikamente zu schlucken, mache ich nun jeden Tag eine Stunde Yoga, wodurch ich auch ruhiger geworden bin, aber ohne Nebenwirkungen.

Richard H. aus Wachenheim (23.02.2017): Habe nach 1 Jahr Einnahme „Klos im Hals“ und trockenen Reizhusten.

Ursula W. aus Überlingen (10.01.2017): Ich nehme seit 35 Jahren ohne Nebenwirkungen ein Präparat aus Metoprololsuccinat mit Hydrochlorothiazid.

Horst Z. aus Halberstadt (07.12.2016): Durch Metoprololtartrat 200 mg retard, erst Metoprolol, dann Metobeta, dann Metoprogamma und Metodura (jeweils 200 mg und retard) konnte nach langem Probieren (extremer Reizhusten und starkes, kaum zu beherrschendes Hautjucken) mein Blutdruck von meist über 180/110 auf 130/70 gesenkt werden. Bin 66 J. Außer Metoprolol wurden alle anderen Handelsnamen von der Apotheke geliefert. Jetzt bekam ich Metoprololsuccinat AbZ 190 mg ohne Erläuterung vom Hausarzt verschrieben. Ist das nun günstiger, oder muss ich wieder mit irgendwelchen unangenehmen Nebenwirkungen rechnen? Ich nehme außerdem Folsäure 5mg, Allopurinol Al, 300, Telmisartan 80/25, Simvastatin 20, Targin 40/25mg, Pantoprazol Basics, 20 mg und bei Bedarf Ibuhexal 800 oder Metamizol 500 mg. Die letzten beiden aber nur selten, ca. alle 2 Wochen ein Mal.

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Brigitte S. aus Breisach (08.11.2016): Ich nehme Verapamil 240, Verapamil 80 und HCT Hexal 12,5. Bei Aufregungen oder wenn ich zum Arzt muss, habe ich Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck. Dann nehme ich noch Symbicort 320 und Berodualspray. Was kann ich noch für mein Herz tun?

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Rüdiger H. (06.11.2016): Der Wirkstoff Metoprololsuccinat ist ein Medikament, das sich positiv auf das Befinden im Herzen auswirkt. Das Herz pumpt einfach leichter.

Herbert D. aus Stadtroda (27.10.2016): Hallo, ich nehme seit ca. 20 Jahren Metoprolol 100 Retard mit guten Erfahrungen ein. Mit einfachem Metoprolol habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Leider ist Metoprolol 100 Retard seit einigen Wochen in keiner Apotheke mehr erhältlich. Für Deutschland ein Armutszeugnis.

Werner K. aus Schwelm (02.10.2016): Nehme auch Metoprololsuccinat, bekommt mir sehr gut, seit 5 Jahren ohne jegliche Ausfallerscheinungen. Lesen eigentlich die Arzneimittelhersteller diese kostenlosen Berichte u. verwerten diese?

Josef B. aus Wolhusen, CH (25.08.2016): Metoprolol retard 50 mg konnte nur meinen Puls regulieren, jedoch nicht meinen Bluthochdruck! Doch in Kombination mit Amlodipin 5 mg erzielte ich hervorragende Resultate.

S. S. (12.07.2016): Ich nehme täglich 50 mg Metoprolol retard – auf dem Beipackzettel kann ich keinen Zusatz, weder Tartrat noch Succinat, finden. Gibt es das von mir eingenommene Medikament nicht mehr – muss ich mein Medikament in Zukunft ändern?

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H.-J. H. aus Würselen (06.07.2016): Ich habe keine Probleme mit dem Medikament. Ich habe 2004 im RIVA einen Stent bekommen, hier lag eine Knickbildung im Gefäß vor, das sich verengt hatte. Frage: Muss ich weiterhin den Blocker nehmen?

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Britta aus Bad Saulgau (01.07.2016): Ich nehme seit 7 Tagen dieses Medikament 47,5 mg ein, nachdem Digimerck minor abgesetzt wurde. Leide seitdem unter Schwindel, Puls 40-48. Hatte unter Digimerck P 50-60, bei Bewegung. Probiere nun, wie 1/2 Tablette höheren Puls zulässt.

Hubertine K. aus dem Kreis Euskirchen (23.05.2016): Ich habe Metoprololtartrat nicht gut vertragen, bekam nach der Einnahme erst erhöhten Blutdruck. Es wurde mir schlecht und eiskalt. Leider wollten mein Facharzt und Hausarzt mir nicht glauben. Altersbedingt wurde ich als verwirrt (gelinde ausgedrückt) behandelt. Mit Metoprololsuccinat 95 mg wird mir nicht schlecht nach der Einnahme und bis jetzt auch nicht mehr so eiskalt.

Monya aus Kiel (02.05.2016): Ich habe Lopresor mite immer nur bei Bedarf eingenommen (Herzrhythmusstörungen oder Tachykardien) und bin sehr gut damit zurecht gekommen, da die Wirkung viel stärker und auch kürzer anhielt, als bei Beloc zok succ. Nun bin ich entsetzt, als ich hörte, daß es Lopresor mite im Original nicht mehr gibt, angeblich aus wirtschaftlichen Gründen. Die Generika vertrage ich aber nicht, was bleibt mir nun übrig?

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Schmidt aus Meiningen (17.03.2016): Mein Problem ist die Gewichtszunahme bei Metoprololsuccinat 47,5 mg Retardtabletten.

Peter M. aus Leipzig (27.01.2016): Ich bekomme Metoprolol retard 100. Nach 16 Stunden steigt der Blutdruck stark an, darum soll ich abends noch eine halbe Metoprolol nehmen, ist das gut? Lieber moechte ich das andere Metoprolol nehmen. Zahlt das auch die Barmer? Vielen Dank fuer die Antwort.

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Brigitte aus Recklinghausen (13.12.2015): Ich bin so froh, daß es SIE gibt!

Marianne S. aus Weissach (16.11.2015): Leider wird auf dem Gebiet der Arzneimittel nach Herzinfarkt doch viel experimentiert, immer mal wieder ein neues Präparat, mit wieder neuen Nebenwirkungen, mir scheint , dass selbst die Internisten oft nicht wissen, was sie den Patienten damit zumuten. Die Aufklärung und offene Information für den Patienten ist oft mangelhaft.

Gabriele H. aus Laufach (14.11.2015): Bin begeistert von dieser Information. Meine Schwiegermutter ist vor ca. 14 Tagen aus dem Krankenhaus gekommen und bekommt jetzt 2 x am Tag Metoprolol-Succinat AL 47,5 mg je eine morgens und abends. Vorher war es nur morgens eine halbe. Seit dieser Zeit schläft sie sehr viel und kann kaum mehr alleine laufen. Ich werde jetzt dafür sorgen, dass dieses Medikament runtergesetzt wird. Mein Sohn hat von Geburt an Fallotsche Tetralogie und wird im Klinikum Bonn behandelt, nimmt auch Betablocker (neue Herzklappe), aber nicht in diesen Mengen.

Uwe Friedel K. aus Rheine (30.08.2015): Das Succinat hat eine wesentlich bessere Langzeitwirkung und wirkt einfach besser (Wohlbefinden stellt sich schneller ein). Bei Tartrat unruhig, nervös, Herzstiche usw.

Ingo J. S. aus Passau (20.08.2015): Nehme Beloc-Zok (Metoprololsuccinat schon über 10 Jahre ein, nach 2 Herzinfarkten und einer Herz-OP. Habe beste Erfahrungen gemacht.

Timm (08.04.2015): Mein Arzt hat mir Ramipril + morgens 1 x Metoprolol 50 mg verschrieben. Ich habe mich immer gewundert, dass mein Puls vormittags im Büro auf bis zu 50 runtergegangen ist - abends lag er wieder bei 80. Vormittags auf dem Crosstrainer hatte ich einen max. Puls von 120 - abends von 150 - bei gleicher Belastung. Habe jetzt auf dem Beipackzettel entdeckt, dass mein Medikament den Wirkstoff Metoprolol-TARTRAT hat. Auf einer anderen Internet-Seite konnte ich nachlesen, dass die maximale Wirkung ca. 2 Stunden nach Einnahme ist und die Halbwertzeit ca. 5 Stunden beträgt. Also KEIN Wunder, dass mein Blutdruck/Puls nach 10 Stunden wieder zu hoch ist? Ich werde mal mit meinem Hausarzt sprechen!

SMO aus Haan (16.01.2015): Hallo, ich nehme seit zehn Jahren Atenolol. Eigentlich war nicht mein Blutdruck das Problem, sondern Panikattacken und Angstzustände. Ich fing an mit 25 mg und bin nun nach zehn Jahren bei 100 mg. In diesen zehn Jahren habe ich kontinuierlich Gewicht zugenommen und fing an an Depressionen zu leiden. Nun stellt mich mein Arzt auf Metoprololsuccinat 95 um. Kann das ohne Gefahr einfach so gewechselt werden?

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Ohne Namen (05.01.2015): Über mehrere Jahre habe ich von meinem Hausarzt Metotablinen (Wirkstoff Metoprololtartrat) verschrieben bekommen, jedoch ohne positive Wirkung auf meinen hohen Blutdruck. Die einzige Wirkung waren erhebliche Blutdruckschwankungen über den Tag. Eine Leistenbruch-OP konnte deshalb nicht vorgenommen werden, ohne vorher den Blutdruck zu behandeln. Im Krankenhaus wurde mein Blutdruck in kürzester Zeit mit einem Medikament (enthielt Metoprololsuccinat) auf einen stabilen Wert (120/80) eingestellt. Nach erfolgter OP wurden mir wieder Metotablinen verschrieben und das Theater ging von vorne los. Auf massiven Einspruch meinerseits wurden mir versuchsweise Retardtabletten "Meto-Succinat" verschrieben und der Erfolg hat mir Recht gegeben. Heute habe ich Retardtabletten "Metoprololsuccinat" der Fa. 1A Pharma bekommen mit dem Vermerk "Geänderte Rezeptur" ohne Hinweis auf die Änderung. Aber im Beipackzettel unter Pkt. 6 der zweideutige Satz: "1 Retardtablette enthält 47.5 mg Metoprololsuccinat (Ph. Eur.) entsprechend 50 mg Metoprololtartrat." Darf eine Änderung der Rezeptur so eingebracht werden?

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Jürgen A. aus Ludwigshafen (04.11.2014): Ich wundere mich über die vielen Nebenwirkungen, die die Kommentatoren z. B. wegen Metoprolol erleiden müssen. Ab 2006 nahm ich nach Schrittmacher/Defi-Operation Beloc, entsprechend Verschreibung des Klinikums. Dann verlangte die Kasse Metoprolol-Succinat. (Finde sie trotzdem großzügig.) Ich merke keinen Unterschied. Morgens 95 mg. Habe mit Hausarzt abgesprochen, mal morgens 47,5 und abends 47,5 zu nehmen wegen der längeren Wirkung; ist aber egal. Merkte auch keinen Unterschied. Vergaß oft die abendliche Dosis. Ich bin dann auf 1x morgens 95 mg zurückgegangen. Spüre keine Nebenwirkungen, jedoch war Treppensteigen mir schon immer ein Graus. Gegen erhöhten Blutdruck "wurde" ich von RamiLich und Ramipril auf HTC gewechselt, 12,5 mg morgens. Blutdruck praktisch normal; muss fragen, ob ein Absetzen möglich ist.

Heinrich aus Weiden (05.08.2014): Ich nehme seit 2005 Metoprololsuccinat 47,5mg nach Herzinfarkt und mehreren Stents. Möchte gerne auf den Betablocker Nebivolol 5mg umsteigen. Ist das sinnvoll?

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Günter A. aus Donzdorf (08.07.2014): Nehme seit Herzinfarkt mit Herzkammerflimmern und Herzstillstand Beloc-Zok mite 47,5 mg ein, morgens und abends. Habe keine Probleme seither. Nun will meine Ärztin mir dieses Mittel nicht mehr verschreiben, da die Krankenkasse aus Preisgründen verlangt, dem Patienten das billigere Produkt zu rezeptieren. Lehne dies ab. Bitte um Mitteilung von Erfahrungswerten. Danke

Brigitte K. aus Warstein (25.06.2014): Mir hat Metoprololsuccinat gut geholfen. Leider habe ich mit dem neuen Produkt mit neuer Rezeptur Schwierigkeiten. Ich nehme dieses Medikament wegen unklarer Rhythmusstörungen. Kann auch eine Histaminintoleranz für Rhythmusstörungen verantwortlich sein?
Danke und herzliche Grüße
Brigitte K.

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Petra L. aus Oelde (25.06.2014): Bekomme neuerdings morgens anstatt 47,5 mg Tartrat Retard 47,5 mg Succinat Retard, und mir ist immer etwas schwindelig. Abends nehme ich 100 mg Tartrat Retard. Ist das nur gewöhnungsbedürftig?

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Hermann M. aus Friedrichshafen (19.06.2014): Symptome ähnlich wie bei Tina R. aus Ostalb (19.11.2013): Nehme infolge von Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern Metobeta 100 (Metoprololtartrat 100 mg). Eine ganze Tablette pro Tag ging teilweise mit Schwindel und zu niedrigem Blutdruck/Puls einher. Nachdem die tägliche Dosis jetzt auf eine 1/2 Tablette reduziert wurde, ist das gelegentliche Schwindelgefühl verschwunden.

Götz H-J H. aus Hannover (08.05.2014): Leider haben diese Tabletten (sowohl Succinat als auch Tartrat) meistens Lactose als Füllstoff, sodaß viele Patienten weiterhin auf Beloc, welches teurer ist, angewiesen sind.

Beate P. aus Salzgitter (08.02.2014): Ich habe während einer Kur ein Medikament mit Metoprololsuccinat bekommen und es sehr gut vertragen. Die Nebenwirkungen waren geringer als bei dem Medikament, das mein Hausarzt verschreibt (Metoprolol (als -tartrat)). Insbesondere war die Gewichtszunahmen nicht mehr gegeben, ich konnte abnehmen (15 kg)! Damit war ein erster Schritt getan das "Metabolische Syndrom" in den Griff zu bekommen. Doch leider sind Medikamente mit Metoprololsuccinat teurer und so werden sie nicht verordnet - ich bin ja nur Kassenpatientin! Inzwischen fühle ich mich als Versuchskaninchen*) für die Pharmaindustrie, denn die Einnahme von Metoprolol habe ich verweigert. Die diversen anderen Medikamente bringen nichts, sind aber in den Nebenwirkungen "Spitze" - es geht mir schlecht, ich habe starke Muskel- und Gelenkschmerzen und kann mich kaum noch bewegen, finde vor Schmerzen keinen Schlaf. Über Übelkeit, Abgeschlagenheit, Herzrasen, Dauerdurchfall u. ä. rege ich mich schon nicht mehr auf - das sind die kleineren Übel, eine schwere Allergie kam manchmal auch noch dazu. Ohne Medikament ist mein Blutdruck auch genauso hoch wie bei Einnahme von Blopress od. zurzeit Aprovel, aber die Nebenwirkungen sind weg und die Lebensqualität ist damit besser. Ich mag einfach nicht mehr!
*)Metoprolol Stada, Metobeta 50, Ramipril Stada, Amplodipin Stada, Diltiazem AL 60, Verapamil 40 1A Pharma, Candesartan-Actavis 8 mg, Blopress 8 mg, Atacand 8 mg, Aprovel 300 mg - teilweise auch kombiniert.

Martin aus Köln (20.11.2013): Ich fand die Information nicht hilfreich, weil Ich morgens 25 mg und abends ebenfalls 25 mg Metoprolotartrat in Retardform einnehme und die entsprechenden Vergleichsstudien fehlen.

Tina R. aus Ostalb (19.11.2013): Seit Juni nahm ich Metohexal comp., die ich sehr gut vertragen habe. Dann im September schrieb mir mein Arzt ein neues Rezept aus, aber in der Apotheke bekam ich Metobeta man sagte mir, die Kassen übernehmen das nicht mehr. Seitdem ist mir schwindelig, und wie leicht benommen, Blutdruck schwankt auch immer. Mein Arzt meint, das gibt sich wieder. Was soll ich machen den Arzt wechseln?

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Jung aus Ludwigsburg (26.08.2013): Sorry. Die Verschreibung vom Arzt/Kardiologen wird doch von den KV umgangen oder anders vorgegeben. Zuerst bekomme ich nur Metoprolol ZOT 50 mg und dann Metoprololsuccinat 1A 47,5 mg. Die Kassen machen da was sie wollen. Alle 6 Wo. neu!!! Wie soll der Patient das verstehen! Man ist ausgesetzt und hilflos. Ihr Hinweis wurde von meinem Kardiologen nicht gegeben!!!

Harry W. aus Hamburg (28.07.2013): Ich nehme z. Z. 95 mg Metoprololsuccinat täglich, allerdings im Rhythmus 1010 (also 2 X 47,5 mg), was nach Ihrem Artikel nicht sinnvoll erscheint. Ich werde mich in Ihrer Sprechstunde melden.

W. R. aus Hattingen (09.06.2013): Ich nehme Metoprololsuccinat und bin zufrieden, aber es schlägt auf die Bronchien.

Josefina aus Lohr am Main (01.06.2013): Ich nehme 2 Mal tgl. Metoprolol Retardtabletten 50 mg. Trotzdem steigt mein Blutdruck auf 170/100. Mein Hausarzt meint, ich soll es weiter nehmen und man soll es lieber nicht ändern. Im Krankenhaus habe ich Beloc zok mite bekommen. Ich leide an Laktoseintoleranz und dieses Medikament hat mir mein Hausarzt angeordnet, weil da keine Laktose drin ist. Ich habe eine Darmresektion - Darmbruch gehabt und leide weiter an Verdauungsstörung - Entleerungsstörung. Also Metoprolol Retardtabletten 50 mg haben bei mir nicht die richtige Wirkung. Soll ich lieber Metoprolol Succinat oder Beloc zok mite nehmen?

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Klaus D. aus München (01.04.2013): Die Angabe von Handelsnamen wäre hilfreich.

Richard F. aus Limburg (30.03.2013): Obige Aussage bezüglich der Aufnahmegeschwindigkeit und der Wirkung von Metoprolol kann ich vollumfänglich bestätigen nach der 4-wöchigen Einnahme von Metoprololtartrat und intensiven RR-Messungen dazu. Bisher einige Jahre auf Metoprololsuccinat eingestellt.

Gudrun H. aus Sankt Augustin (24.09.2012): Ihre Antwort ist sehr hilfreich und leuchtet mir auch ein, da - ich war bisher 4 mal wg. Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus - man stationär immer die Original-Tabletten bekommt, also in meinem Fall Beloc Zok. Aber nach der Entlassung erhielt ich das "einfache" Metoprolol und hatte erhebliche Kreislaufstörungen sowie Bradykardien, so dass ich mich oft schnell hinsetzen musste, weil mir schwindlig wurde. Mein Hausarzt und auch der direkt eingeschaltete Kardiologe fanden den Grund nicht, erst eine Apothekerin klärte mich auf. Kein Arzt hat mir bisher von allein das Succinat verschrieben, das muss ich einfordern. Diesen Zustand finde ich persönlich gefährlich. Ohne Eigeninformation haben viele Ärzte eine anscheinend entweder gleichgültige oder uninformierte Situation dazu.

Max M. (31.07.2012): Ich bin Bluthochdruckpatient und nehme seit 8 Jahren Votum Plus 20 mg/12.5 mg. Nach einem Schwächeanfall (180-140 u. 140 Puls im Ruhezustand) hat mir mein Arzt darauf hin Metoprololsuccinat verschrieben und meine Werte sind innerhalb ein paar Tagen rapide gesunken. Sehr zu empfehlen.

Irmgard W. aus Berlin (12.06.2012): Für mich persönlich sehr informativ. Mich würde interessieren, ob Metoprololsuccinat den Blutzucker negativ beeinträchtigt? Ich habe Diabetes Typ 2.

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Peter G. aus Lindlar (22.05.2012): Habe nicht mehr reparables Vorkammerflimmern und Herzschwäche. Nehme seit über 2 Jahren unter anderem Metoprololsuccinat ohne irgendwelche Nebenwirkungen.

Frank S. aus Oberbösa (26.12.2011): Sehr gute und korrekte Infos, sehr hilfreich! Nehme schon 10 Jahre Betablocker, angefangen mir Belok zok mite, über Beloc, bis Dato Metoprolol succ. 142.5 mg und kann sagen, dass ich Meto. succ am besten vertrage und diese auch am besten wirken! MfG! Frank S.

Bernd G. aus Essen (26.12.2011): Kann ich besser vertragen.

Dietrich L. aus Berlin-Tegel (16.09.2011): Nehme seit ca. 1 Jahr Metoprolol succ ein. Frage: Ist es günstiger morgens und abends je 1/2 Tabl. einzunehmen - statt 1 Tabl. morgens? Aufgrund gelegentl. Vorkammerflimmerns nehme ich z. zt. morgens und abends je 1 Tabl. Multaq - weiter so empfohlen?

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Christine B. aus Bremen (12.08.2011): Nach einer Anlaufzeit von ca. 10 - 14 Tagen haben die Rhythmusstörungen seit 3 Wochen nach der Ersteinnahme von Beloc-Zok 95 (1 Tabl. am Morgen) deutlich nachgelassen, die Blutdruckwerte sind wieder im Normalbereich. Eine (kleine) bittere Pille ist die Zuzahlung von € 14,25 mit dem heutigen Datum.

Ernst E. aus Berlin (31.07.2011): Besteht für "AOK"-Patienten auch das "Metoprolol succinat" wie vom Arzt verordnet oder muß ich das "Metoprololtartat" nehmen.

Manfred M. aus Essen (09.07.2011): Ich nehme seit ca. 2000 Metoprolol Retard ein, jeden Morgen und Abend 100 mg. Nach meinem zweiten "Stent" im Mai diesen Jahres ist mit Metoprololsuccinat 95 mg verordnet worden. Wir werden sehen, ob es merklich was bringt. Bin 76 Jahre und habe Dank der ärztlichen Hilfe bisher gut überlebt.

Manfred R. aus Friedlos (12.06.2011): Das Problem mit den Medikamenten ist ja die richtigen verordnet zu bekommen. Wie stellt man das denn an? Jeder Arzt hat eine andere Meinung. Ich habe eine DCM 2009 und suche noch heute nach der richtigen Medikation. Für Hinweise aus den Lesern immer dankbar.

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Angelika M. aus Gr.-Siemz (26.05.2011): Nach einmaligen akuten Bluthochdruck (230/140) bekomme ich Metoprololsuccinat 47,5 mg und Ramilich 5 mg. Morgens je eine und abends je eine halbe. Wie weiß ich, ob die Dosis überhaupt richtig ist? Und ist es möglich die Dosis zu reduzieren, wenn es mir gut geht?! Nebenwirkungen habe ich noch nicht festgestellt.

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U. H. aus Sebnitz (03.05.2011): Über Jahre hinweg habe ich Metoprololtartrat Retard, 100mg eingenommen. Vor einiger Zeit bekam ich Metoprololsuccinat Retard, 95 mg verordnet. Bei plötzlichem in Ruhe auftretendem Herzrasen mit vorherigem Herzstolpern habe ich eine halbe Tablette zusätzlich eingenommen. Dabei stellte ich fest, daß bei Einnahme von Metoprololsuccinat die normale Herzfrequenz erst nach fast 5 Stunden eintrat im Vergleich zu Metoprololtartrat, wo der Normalzustand bereits nach 1 bis 2 Stunden sich einstellte. Hierzu möchte ich ergänzen, daß ich über einen sehr guten körperlichen Fitnesszustand verfüge, da ich regelmäßig Ausdauersport betreibe und bislang keine organische Herzerkrankung nachgewiesen wurde.

Elisabeth S. aus Bochum (09.04.2011): Ich wusste gar nicht, dass es da Unterschiede gibt. Habe sofort nachgeschaut. Bekomme das Metoprololsuccinat, bin damit sehr zufrieden und froh, dass ich wohl das richtige Medikament bekomme.

Esra G. aus Pforzheim (23.03.2011): Hallo, mein Kardiologe hat mir empfohlen, bei Herzrhythmusstörungen zusätzlich meto succ zu nehmen. Meine Frage an Sie: Wie schnell setzt die Wirkung ein? Denn wenn ich mal Herzrhythmusstörungen habe ist es sehr unangenehm und ich möchte, dass mein Herz schnell wieder den normalen Rhythmus findet?

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Manfred R. aus Ludwigsau (16.03.2011): Ich nehme Bisoprolol und bin ständig müde und kraftlos, werde jetzt meinen Arzt bez. Beloc oder Metoprolol scc. ansprechen.

Stefan S. aus Nürnberg (06.02.2011): Nehme u. a. den Betablocker Metoprololsuccinat seit neun Monaten ein, bislang ohne Nebenwirkungen. Beruhigend zu lesen, dass dieser Betablocker die erste Wahl ist.

Dietrich L. aus Berlin (04.02.2011): Seit Jahren nehme ich das M-Tartrat - Nebenwirkung Potenzstörungen!? - Mir scheint daher auch aus diesem Grund das Succinat besser zu sein. Als weiteres Medikament nehme ich Dronedaron!

A. R. aus Senden (02.02.2011): Ich nehme Enabeta mit Enalaprilmaleat, zum was gehört das?

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Doris M. aus der Nähe von Worms (13.12.2010): Habe ca. 2 Monate lang (wegen Hypertonie) Metoprolol 100 eingenommen, nehme ab Morgen, da bei mir Vorhofflimmern aufgetreten ist, Metoprololsuccinat 95 mg Retardtabletten. Vor 3 Wochen wurde bei mir eine AV-Knotenmodifikation (slow pathway) bei AVNRT vorgenommen. Jetzt muss ich auch noch lebenslang Marcumar nehmen.

Rene W. aus Hetstedt (12.10.2010): Beruhigt mich sehr, da ich mit 42 Jahren einen Herzinfarkt hatte und seit dem Meto-Succinat einnehme.

Edmund K. aus Lemberg (05.10.2010): Ich kann diese Ausführungen nur bestätigen. Nehme seit 2 Jahren das Succinat. Mein Arzt und ich sind sehr zufrieden.

Werner F. aus Garbsen (30.09.2010): Ich habe auch auf Succinat umgestellt. Seitdem nicht mehr schwindelig. Der Puls ist etwas höher, was mir besser bekommt.

Anneliese B. aus Gelsenkirchen (29.09.2010): Habe jahrelang Metoprolol eingenommen. Seit Juli 2010 nehme ich Beloc-Zok 95 mg. Diese Umstellung ist für mich optimal.

Reinhard Joneitis aus Windischeschenbach (29.09.2010): Diese Informationen sind einfach hilfreich und könnten öfter jede Woche kommen.

Josef P. (29.09.2010): Ich habe Metoprololsuccinat AL 95 mg genommen, hatte aber das Gefühl, nicht so geschützt zu sein (Pulsfrequenz) wie mit Atehexal 25, das ich seit Jahren mit 25 mg morgens und 25 mg abends genommen habe. Mich würde der Unterschied zwischen Atehexal und Metoprolol interessieren! Als Kontaktlinsenträger hatte ich bei Metoprololsuccinat zusätzlich das Problem von sehr trockenen Augen!?

Erdal aus Nürtingen (27.09.2010): Es war sehr hilfreich! Da ich seit neuem Betablocker einnehmen muss.

Wolfgang P. aus Stadtallendorf (27.09.2010): Nehme seit meinem 24. Lebensjahr Betablocker, davon die ersten 2 Jahre Propranolol, die nicht so gut u. lange gewirkt haben wie Metoprololtartrat, das ich bis heute noch nehme u. ich jetzt 49 Jahre alt bin. Nehme 2 mal 50 mg (morgens eine u. abends eine Tablette). Würde auch mit einer Tablette am Tag auskommen da sie mehr als gute 24 Std. bei mir wirken, wobei damals Propranolol bei einmal 50 mg nur 8 bis max. 12 Std. gewirkt haben, bis ich erste Entzugserscheinungen bekommen habe.

D. K. aus Berlin (26.09.2010): Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich habe subjektiv die Erfahrung gemacht, Metoprololsuccinat besser als Metoprololtartrat in retardierender Form zu vertragen. Letzteres hat mich am Morgen nach Einnahme stark 'runtergedrückt'. Ich wurde müde und kam erst langsam in den Tag. Im Laufe des Tages ging es mir dann besser. Mit Metoprololsuccinat habe ich diese Probleme nicht. Ich fühle mich auch insgesamt belastbarer.

Karl-Heinz C. aus Lahnstein (26.09.2010): Ich stehe genau vor einem ähnlichen Problem, nehme allerdings seit meiner AC-Bypass-OP vor genau 25 Jahren Acebutololhydrochlorid (Prent 400) und fahre gut damit. Aber vielleicht gibt es mittlerweile etwas besseres und das Bessere ist der Feind des Guten!

Ulrike B. (Jg. 1944, 1 Herzinfarkt) aus Berlin (26.09.2010): Ich nehme seit über 10 Jahren Concor 5 mit guter Verträglichkeit und Wirkung. Einen Wechsel bespreche ich mit dem Kardiologen. Bei Concor hat meine PKV bereits geklagt, ich solle ein Nachahmer-Präparat nehmen, wegen der Ersparnis. Ich vermute, dass Metoprololsuccinat noch teurer sein wird. Die Patientenbefragung empfinde ich als hilfreich, ebenso die Herzstiftungs-Mail.

Paul B. aus Bochum (26.09.2010): Der Beitrag bringt für mich aufschlußreiche Erkenntnisse. Seit einem halben Jahr bin ich auf Anraten meines Arztes von Metoprololsuccinat Retard (Beloc-Zok) auf Carvedilol umgestiegen und habe bisher gute Erfahrungen gemacht.

Siegfried M. aus Gauting (26.09.2010): Danach habe ich schon lange gesucht. Danke

Gerd-Otto L. aus Ladbergen (26.09.2010): Ich nehme seit Jahren Bisobeta und bin damit bis heute sehr gut eingestellt.

Rosmarin Schatt aus Wilhelmshaven (26.09.2010): Sehr hilfreich.

Georg M. aus Mönchengladbach (26.09.2010): Guter und aufschlussreicher Beitrag. Auch mein Arzt vertritt diese Richtung.

Linke Horst aus Dinslaken (26.09.2010): Ich fand es gut, dass der Unterschied gesagt wurde. Ich denke, viele wissen es nicht.

H. W. aus Nürnberg (25.09.2010): Ich habe Metoprololsuccinat abgesetzt mit Einverständnis des Arztes. Ich habe noch nie Bluthochdruck gehabt. Allerdings habe ich manchmal Rhythmusstörungen. Zur Zeit beobachte ich meinen Stress (Stressbüchlein), trinke keinen Alkohol und auch keinen Kaffee, nur Getreidekaffee. Durch die Dosis von Bisoprolol (Betablocker) habe ich nach einer kurzen Woche letztes Jahr einen Schlaganfall erlitten!

J.-M. R. aus Isenbüttel (25.09.2010): Der Artikel war sehr hilfreich und informativ. Ich nehme seit längerer Zeit Beloc Zok 95 2x tägl., hatte DCM, bin inzwischen wieder fast normalwertig und mit der Medikamentengabe zufrieden. Gute und richtige Empfehlung meiner Ärzte.

Heide Zawallich aus Hamburg (25.09.2010): Endlich habe ich mal kapiert, wo der Unterschied bei diesen Betablockern ist. Ich nehme seit Jahren welche ein und habe nie richtig mitbekommen, wo der Unterschied ist und welche für mich besser sind. Jetzt werde ich auf die richtige Bezeichnung drängen.

Mona G. aus Kiel (25.09.2010): Ich bin 63 weibl. Mein Kardiologe sagte, wenn ich ab und zu unangenehme nicht pathologische Extrasystolen habe, könnte ich ruhig zu Metoprolotartrat greifen, weil es eben nicht so lange wirkt. Bei Metoprololsuccinat spüre ich die Tablette erheblich stärker und länger in meinem Körper, was ich als unangenehm empfinde. Außerdem ist es für meine Psoriasis günstiger, wenn das Medikament schneller abgebaut wird. Oder liege ich da falsch?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Dr. R. Schietinger aus Neustadt/Weinstrasse (25.09.2010): Klare Aussage, sehr gut. Nur, ich nehme Bisoprololhemifumarat, wie ist das einzuschätzen? Mein Problem - Doktor fragen.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Lieber Herr Dr. Schietinger, vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Manfred G. aus Duisburg (25.09.2010): Ich habe jahrelang Atenolol 2x25mg verordnet bekommen und das Medikament super gut vertragen. Seit einigen Wochen hat ein Kardiologe das Medikament als "veraltet" abgesetzt und Bisoprolol verordnet. Das Medikament soll moderner und wirksamer sein. Ich kann das nach einigen Wochen nicht bestätigen. Mir geht es schlechter und die Herzfrequenz liegt in Ruhe bei 75-80 min. auch zu hoch. Mit Atenolol hatte ich einen Ruhepuls zwischen 58 und max. 65 min. Meine Erfahrung: Neues ist nicht immer besser.

Peter S. aus Stromberg (25.09.2010): Bestätigt meine Erfahrungen - allerdings mit zwei Dosen je 95 mg M.Succinat am Tag.

Manfred S. (25.09.2010): Ich werde dieses Problem mit meinem behandelnden Arzt besprechen, weil ich das Gefühl habe, nicht gleichmäßig versorgt zu sein.

Rainer S. aus Hagen (25.09.2010): Beruhigt mich, da dieser Wirkstoff in meinem Beta-Blocker Beloc-Zok95 enthalten ist.

Franz-Matthias G. aus München (25.09.2010): Die Ärzte Dr. med. M. Anderson und Prof. Dr. med. R. H. Böger geben eine klare und verständliche Stellungnahme über die Wirkungsweise der relevanten Wirkstoffe ab. Dadurch fällt es dem Patienten leichter, auch selbst eine Mit-Entscheidung zu treffen, welchen Betablocker er verwenden sollte. Ich persönlich nehme seit Jahren Beloc-Zok 95 mg... war wohl eine gute Entscheidung meines Kardiologen!

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