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Herzschwäche-Sonderband

Abbildung Herzschwäche-Sonderband

Allen Menschen mit einer Herz­schwäche empfiehlt die Herz­stif­tung den Sonderband „Das schwa­che Herz”, in dem aus­ge­wie­sene Herzspezialisten ausführlich die wichtigsten Therapien bei einer Herz­schwä­che erläutern. Den Son­der­band stellt die Herz­stif­tung in ge­druck­ter Form gegen die geringe Schutz­gebühr von fünf Euro zur Verfügung. Für wei­tere Infos zu dem 136-seitigen Sonderband bitte » hier klicken.

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Stichwort: "Herzschwäche"

Synonym: Herzinsuffizienz

Häufigkeit: rund 1,4 Millionen Betroffene in Deutschland.

Formen: z. B. diastolische Herzinsuffizienz, systolische Herzinsuffizienz.

Symptome je nach Schweregrad: Atemnot beim Treppensteigen, Ödeme (Wassereinlagerungen) in der Lunge/den Beinen, vermehrtes nächtliches Wasserlassen, Oberkörper-Hochlagerung beim Schlafen zum besseren Atmen, reduzierte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Herzrhythmusstörungen.

Ursachen: z. B. koronare Herzkrankheit/Herzinfarkt, Bluthochdruck, Herzklappen-erkrankungen, Herzmuskel-entzündungen, angeborene Herzfehler, Alkoholabusus, Herzrhythmusstörungen.

Therapie: Medikamente, Rhythmologische Therapien, gezieltes Bewegungstraining.


Herzschwäche-Stadien: *

*nach New York Heart Association (NYHA)

Stadium I
Herzschwäche, bei der körperliche Belastungen des Alltags keine unangemessene Erschöpfung, Atemnot oder Rhythmusstörungen verursachen.

Stadium II
Alltägliche körperliche Belastungen wie z. B. Treppensteigen führen über das normale Maß hinaus zu Erschöpfung, Atemnot oder Herzrhythmusstörungen.

Stadium III
Bereits geringe körperliche Belastungen verursachen Atemnot, Erschöpfung oder Rhythmusstörungen. Keine Beschwerden in Ruhe.

Stadium IV
Herzschwäche mit Beschwerden bei allen körperlichen Aktivitäten und auch in Ruhe. Bettlägerigkeit.

Umdenken bei Herzschwäche

Herzschwäche: Wussten Sie, dass Schonung falsch ist?

Bislang 19 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)

Herzschwäche

Haben Sie eine Herzschwäche und leiden deshalb z. B. beim Treppensteigen schnell unter Atemnot? Dann haben Sie früher wahrscheinlich oft zu hören be­kom­men, dass Sie sich möglichst wenig anstrengen sollen. Heute weiß man allerdings, dass eine generelle Schonung bei Herzschwäche nicht zu empfehlen ist. Studien zeigen, dass man mit Sport bzw. einem spe­ziel­len Ausdauertraining seltener in die Klinik muss und ein geringeres Risiko hat vorzeitig zu ster­ben. Experten der Herzstiftung erläutern, wie man ein solches Training bei einer Herzschwäche beginnt und was dabei zu beachten ist.


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„Schonen Sie sich und meiden Sie Sport” lautete lange Zeit die Empfehlung für Menschen mit einer Herzschwäche (= Herzinsuffizienz). Je fortgeschrittener die Herzschwäche war, umso mehr Ruhepausen sollten Betroffene über den Tag einlegen und in Extremfällen lautete die Empfehlung sogar, sich nur noch zwischen Bett und Stuhl zu bewegen.

Schonung bei Herzschwäche war Irrweg

Dank der medizinischen Forschung weiß man heute allerdings, dass Schonung bei Herzschwäche ein Irrweg war. Studien zu körperlichem Training zeigen, dass Sport die Leistungsfähigkeit bei einer Herzschwäche je nach Trainingsumfang um 10-25 % verbessern kann. Außerdem lässt sich die Sterblichkeit um über 30 % verringern und Krankenhausaufenthalte aufgrund der Herzschwäche um 28 % senken.

Vor der ersten Übungseinheit unbedingt Belastungstest durchführen

Wer bei einer Herzschwäche mit Sport beginnen möchte, z. B. um sein Risiko für Krankenhausaufenthalte zu senken, muss ein paar wichtige Punkte beachten. Als erstes sollte man sich einen Termin in der kardiologischen Sprechstunde geben lassen. Dort sollte überprüft werden, ob die aktuelle medikamentöse Behandlung tatsächlich optimal auf die jeweilige Herzschwäche abgestimmt ist. Außerdem ist ein Belastungstest erforderlich (Ergometrie oder Spiroergometrie), um die momentane Belastbarkeit zu überprüfen und den maximalen Puls unter körperlicher Anstrengung zu bestimmen (= maximale Herzfrequenz), was später für die Wahl der Trainingsintensität im Sport wichtig ist.


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Wichtig ist, dass man mit den Werten des Belastungstests nicht einfach ins nächstbeste Fitnesszentrum geht und mit dem Sport loslegt. „Bei einer chronischen Herzschwäche empfiehlt es sich, die ersten Einheiten stationär unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen”, betont Privatdozent Dr. med. Stephan Gielen, der an der Klinik für Kardiologie des Herzzentrums Leipzig als Oberarzt tätig ist und zusammen mit seinem Kollegen Dr. med. Marcus Sandri einen umfangreichen Expertenbeitrag in der Zeitschrift der Deutschen Herzstiftung HERZ HEUTE zum Thema Herzschwäche und Sport verfasst hat. „Empfehlenswert ist vielmehr ein erfahrenes Herzzentrum oder eine Rehaklinik, wo Sport für Menschen mit einer Herzschwäche angeboten wird. Adressen von entsprechenden Einrichtungen sind in den meisten kardiologischen Praxen zu bekommen.” Für das weitere Training bieten sich dann Herzsportgruppen an, die hierzulande weit verbreitet sind und in vielen Fällen ein maßgeschneidertes Übungsprogramm unter Anwesenheit eines Arztes ermöglichen.

Welche Sportarten sind zu empfehlen?

Bei Herzschwäche ist vor allem Sport zu empfehlen, bei dem kein großer Kraftaufwand erforderlich ist. Ideal sind je nach Intensität z. B. Spazieren gehen, längeres Wandern, Nordic-Walking, Radfahren und bei gut trainierten Patienten auch Skilanglauf und entsprechend anderer Sport.

Eher meiden sollte man bei einer Herzschwäche dagegen Sport, der hohe muskuläre Belastungen erfordert, wie es etwa bei Liegestützen oder beim Training mit schweren Hanteln häufig vorkommt. Denn bei einem solchen Training erfolgt oft eine Pressatmung, die aufgrund des Druckanstiegs im Brustkorb zu einer akuten Verschlechterung der Pumpleistung des Herzens führen kann.

Wichtig: Der Sport sollte unbedingt abgebrochen werden, wenn es während des Trainings zu Symptomen wie Herzrhythmusstörungen, Schwindel oder starker Atemnot kommt. In solchen Fällen muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden (sofern beim Sport nicht sowieso anwesend).

Welche Herzschwäche-Patienten sollten keinen Sport treiben?

Eine Bewegungstherapie ist grundsätzlich für alle Patienten mit einer Herzschwäche der NYHA-Stadien I-III möglich (Definition siehe Kasten auf der rechten Seite). Diese Empfehlung gilt heute auch für Betroffene, deren körperliche Belastbarkeit so weit eingeschränkt ist, dass bereits geringe Anstrengungen zu Atemnot oder Schwächegefühl führen z. B. bei normaler Hausarbeit, beim täglichen Anziehen oder beim Treppensteigen über eine Etage. Zwar waren Ärzte bei diesen Patienten bis vor kurzem noch sehr zurückhaltend mit Sportempfehlungen, jedoch konnten Wissenschaftler in den letzten Jahren zeigen, dass auch bei diesem Schweregrad der Herzschwäche bei engmaschiger ärztlicher Überwachung ein Trainingsprogramm mit kurzen Belastungsphasen und langen Erholungsphasen durchführbar ist und zu einer deutlichen Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit führt.

Was tun, wenn bereits in Ruhe Atemnot auftritt?

Anders sieht es dagegen bei einer Herzschwäche im NYHA-Stadium IV aus, also wenn Atemnot bereits in Ruhe auftritt oder wenn in den Beinen Wassereinlagerung (Ödeme) vorhanden sind. In diesen Fällen ist zunächst eine Stabilisierung mit Medikamenten erforderlich (mindestens vier Wochen vor Beginn des Trainingsprogramms sollte eine stabile Situation mit optimierter medikamentöser Therapie bestehen).

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Bei welchem Puls trainieren?

Wenn Sie wissen wollen, wie ein Training für Menschen mit Herzinsuffizienz genau aufgebaut sein sollte und welche Herzfrequenzen für das Training ideal sind, möchten wir Sie auf unsere Zeitschrift HERZ HEUTE hinweisen, in der dazu ein umfangreicher Expertenbeitrag für Betroffene erschienen ist. Als Mitglied können Sie sich den Artikel
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Stephan GielenMarcus Sandri

Die Autoren des Expertenbeitrages in HERZ HEUTE sind Privatdozent Dr. med. Stephan Gielen (li.) und Dr. med. Marcus Sandri (re.) von der Klinik für Kardiologie des Herzzentrums Leipzig.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 19 Kommentare zu diesem Beitrag

Sigrid H. aus Haibach, Österreich (11.04.2012): Ich bin froh, etwas gefunden zu haben, das mich besser über die Herzerkrankung meines Mannes aufklärt, damit ich lernen kann, besser auf ihn einzugehen, und mich nicht mehr so hilflos ausgesetzt fühle. Vielen Dank

Bernd Rinke aus Unna (06.04.2012): Die Informationen sind da, um immer wieder das, was man tun sollte, in Erinnerung zu rufen.

Eduard aus einem Dorf in Tirol, Italien (27.03.2012): Bin froh, diese Seite gefunden zu haben – Bin ganz neu mit diesem Problem konfrontiert. Danke

Marianne aus Bürstadt (16.03.2012): Alle Ihre Informationen sind für mich eine ganz wertvolle Hilfe, so auch hier. Jetzt weiß ich, daß ich doch nur Stufe III bin und doch Bewegung mit in mein Programm einbauen darf. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle.

Kevin aus NRW (02.03.2012): Ich Kevin (24) leide seit mehreren Jahren unter Herzrhythmusstörungen. Habe vor zwei Jahren Betablocker bekommen. Haben teils geholfen, aber das Problem nicht für immer beseitigt. War schon mehrere Male bei Kardiologen und Ärzten, alle sagen dasselbe, wäre alles OK. Vor 4 Jahren war ich dann im Urlaub und habe mich da untersuchen lassen. Der Arzt meinte zu mir, ich solle sofort mit Fitness-Sport aufhören, da mein Herz gewachsen wäre. Habe damals verschiedene Muskelaufbau-Medikamente genommen, ab dann fing auch alles an, täglich und fast alle drei Tage Herzrhythmusstörungen, habe auch dadurch, dass ich keinen Sport mache, sehr viel zugenommen und liege seitdem nur rum und treibe vor Angst kein Sport bzw. habe es versucht. Hab bemerkt, die Probleme gehen dadurch nicht weg evtl. schlimmer. Bin 186 cm und wiege jetzt 98 Kilo. Esse auch ungesund, Fastfood gerne, selten Obst, Gemüse :( Jegliche Vollzeitarbeit schaffe ich nicht durchzuführen wegen meinem Problem. Deswegen bin ich auch arbeitslos und nicht gut drauf. Kann nicht 2-3 Stunden durchlaufend einkaufen oder schnell gehen. Ohne Zwischenpausen kommen direkt Herzrhythmusstörungen, zudem bei Stress bzw. Streiten kommen Rhythmusstörungen und beim Bowlingspielen habe ich gedacht, dass ich sterben muss. Es hat einfach nicht mehr aufgehört unregelmäßig zu schlagen, dauerte 5 Minuten lang, bis ich ins Krankenhaus kam und es langsam aufhörte. Es war das Schlimmste bisher ... Kein Arzt kann mir helfen, alle sagen, ich habe nichts, jedoch ist dadurch mein Leben zerstört, und mit 24 ist es zu schade mit solchen Problemen zu kämpfen, zudem unwissend wie man dagegen kämpfen kann. Es werden immer Standardsachen durchgeführt. Belastungs-EKG, 24-Stunden-EKG. Es wären harmlose Rhythmusstörungen meinen sie. Das war es aber auch dann. Das Problem bleibt aber weiter ...

Marie-Luise Leisewitz aus Bremen (13.02.2012): Ich vermisse genauere Information über die diastolischen Herzschwäche. Welche speziellen Medikamente helfen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Drahomira K. aus Berlin (30.01.2012): Ich habe einen Herzschrittmacher wegen Herzmuskelschwäche und Herzrhythmusstörungen. Ich möchte gern Sport machen, da ich immer aktiv war. Ich laufe (spazieren) viel und fahre im Sommer mit dem Rad und fühle mich bestätigt, was auch Sie empfehlen. Ich konnte damit instinktiv meine Kondition stärken, Ihre Empfehlung in einer Reha den Körper und Herz zu stärken, finde ich gut, ist aber schwer von der Kasse zu erhalten, ich bin nämlich schon 76 Jahre alt, fühle mich aber körperlich noch sehr fit. Ich werde es mal in Angriff nehmen. Vielen Dank, ich fühle mich jetzt etwas besser informiert. Bei stärkerer Belastung - wie Treppensteigen mit Belastung - (Einkäufe) habe ich Atemnot.

Jörg H. aus Hohenroth (05.01.2012): Hallo miteinander. Ich finde die Beiträge auf dieser Seite sehr interessant. Selber war ich in meiner Jugend Läufer. (5.000 Meter in 15,28 min). Im Laufe der Zeit wechselte ich dann in den Ausdauersport und lief hin und wieder einen Marathon oder Halbmarathon (1,27 Std.). Als ich mich wieder mal für den Würzburgmarathon fit machen wollte, passierte es ... Ich befand mich gerade nach einem anstrengenden Bergtraining in einer Regenerationsphase und lief locker, bei 125 Puls, in Würzburg den Main entlang. Plötzlich bekam ich nach links Schlagseite und ich verlor die Orientierung. Ich dachte zunächst, dass ich dehydriert sei. Ich konnte diesen Gedanken gar nicht fertig denken, als es mir die Füße wegriss. Mein Herz hatte gem. Forerunner Pulsmesser eine Frequenz von 196. Dieser Puls hielt dauerhaft an. Glücklicherweise kam eine ältere Dame des Weges, die den Notarzt rief. Als ich mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren wurde, sprach der Notarzt von einem erlittenen Herzinfarkt. Dies konnte der Klinikarzt jedoch nicht bestätigen. Mein behandelnder Arzt sagte wörtlich: „Da war was, aber wir wissen nicht was, vermutlich Überbelastung!“
Dies war am 05. 10.2005. Seit dieser Zeit habe ich über 30 Kg zugenommen. Ich fiel in ein tiefes Loch. Mittlerweile ging meine Herzleistung auch auf 45 % runter. Kein Arzt konnte mir helfen, alle sagten nur, ich müsse abnehmen, dann würde es auch mit meiner Gesundheit bergauf gehen. Ich zweifelte schon selber an mir. Als ich mich dann noch mal an meinen Hausarzt, Herrn Dr. Kugel, Mellrichstadt-Rhön, übrigens ein hervorragender Allgemeinmediziner, der sich noch Zeit für seine Patienten nimmt, wendete, gab dieser mir die Adresse eines bekannten Kardiologen in Marburg. Ich stellte mich bei Herrn Prof. Dr. Maisch (Uniklinik Marburg Lahn) vor. Dieser führte umfangreiche Untersuchungen (MRT, Ultraschall) etc. durch. Eine Herzbiopsie förderte zu Tage, dass sich bei mir eine fiese Herzmuskelentzündung eingeschlichen hatte. Dadurch ergab sich auch die Herzschwäche. Allerdings diagnostizierte Prof. Dr. Maisch noch einen ausgeprägten Rechtsschenkelblock. Nach erfolgreicher Behandlung konnte meine Herzleistung wieder auf 84 % angehoben werden. Bei einem abschließenden Belastungstest konnte ich auch schon wieder locker 225 Watt trampeln. Allerdings blieb der Rechtsschenkelblock mit seinen unangenehmen Rhythmusstörungen. Aber ich bin froh nun die Ursache meiner Beschwerden zu kennen. Nun werde ich unter ärztlicher Aufsicht mein Übergewicht angehen. Ich danke dem Team in Marburg für ihre professionelle Hilfe.

Gisela G. aus Hallbergmoos (08.12.2011): Ich hatte vor ca. 15 Jahren dilatative Kardiomyopathie mit nur noch 21 % Herzleistung und stand auf der Warteliste für eine Herztransplantation. Mein Zustand verbesserte sich jedoch während der Wartezeit so gut, dass ich beschloss, keine Transplantation machen zu lassen. Das war gut so. Mir geht es heute diesbezüglich wieder sehr gut, kann fast alles machen. Allerdings machen sich im Laufe der Zeit Nebenwirkungen der Medikamente bemerkbar. Ich würde mir wünschen, dass die Ärzte darauf mehr Aufmerksamkeit legen würden.

Anonym aus Freital (02.11.2011): ... aber ich leide außerdem an Muskelabbau (Einschränkung durch Kniearthrose) und dachte, dass daher auch die Atemnot kommen könnte. Im Moment ist eine Herzrhythmusstörung akut geworden, die durch Einnahme von verschiedenen Medikamenten (auch Multaq) scheinbar beeinträchtigt wird. Mein Kardiologe ist sehr wortkarg und ich muss mich eben per Internet erkundigen, so gut es geht. Ich bin noch neu hier und werde mich einlesen und auch gerne an Experten wenden. Eine Therapie, die für mich geeignet wäre, würde ich gern annehmen - nur wo. Da ich z. Zt. mehrere "Baustellen" an und in mir berge, ist das alles sehr belastend und trägt auch kaum zu einer Gesundung bei. Ich arbeite daran ...

Reiner J. aus Windischeschenbach (29.10.2011): Diese Seiten lese ich immer gerne, weil diese Infos immer sehr hilfreich sind, und mir mehr Sicherheit geben.

Olaf aus Hoyerswerda (02.10.2011): Vor ca. 6 Jahren hatte ich mit 45 einen schweren Hinterwandinfarkt. Vom Notarzt eine Lyse bekommen und im Klinikum wurde mir ein Stent gesetzt. Nach der AHB schien alles gut. Mit dem Rauchen sofort aufgehört, mit Fahrrad zur Arbeit (18 km). Ein halbes Jahr später habe ich Herzrasen bekommen, 150-iger Dauerpuls. Wieder mit dem Notarzt ins Klinikum. Hier bekam ich einen Restart meines Herzens. Dabei wurde festgestellt, dass meine Pumpleistung nur noch bei 25 % lag. Der Stent ist unwiederbringlich zugegangen. Nach einer Ablation - einen ICD, ja was soll´s, Nordic Walking und das Fahrrad haben mich wieder auf die Beine gebracht und vor allem wieder auf Arbeit. Ende 2010 zur Kur gewesen. Hier habe ich jemanden mit gleicher EF kennenlernen dürfen. Der hatte sich schon aufgegeben, konnte kaum noch laufen. Für mich sind vier Stockwerke und mehrere km zu Fuß kein Problem. Ich lebe nach der Devise "Lauf um Dein Leben und hab Spaß dabei, du hast sowieso keine andere Wahl, wenn du leben möchtest". Dadurch habe ich wieder 130 Watt geschafft. Nun der nächste Rückschlag. Die Herzinfarktnarbe hat sich zu einem Aneurysma entwickelt. Ich warte auf die OP. Eines kann hier jeder glauben, ich werde wieder um mein Leben laufen. Ich will leben. Ein junger Kardiologe war erstaunt, wie ich noch soviel Lebensfreude trotz meiner Erkrankung ausstrahle. Ich glaube, die ziehe ich aus der körperlichen Bewegung, die meinem Herzen zugute kommt und mir sehr viel meiner Freiheit zurückgegeben hat. Ich rede bewusst nicht von Sport, klingt so wie muss. Ich rede von Wandern, Garten aber in die Pilze gehen, einfach von Spaß und Freude. Zum Anfang nicht immer leicht. Es hilft wirklich und macht wieder frei. Auch ich habe zum Anfang die nächste Parkbank gesucht und Gott sei dank nach 200 m damals auch gefunden.

Odette aus Magdeburg (09.08.2011): Nach einer Myocarditis vor 25 Jahren konnte ich erst langsam mit einer leichten Belastung beginnen - und war ziemlich leistungsfähig beim Radfahren, Gehen... Doch jetzt gerade nach einem Bergurlaub habe ich gemerkt, dass ich die Steigungen nicht schaffe, keine Luft mehr bekomme usw. - soll ich einen Arzt konsultieren?

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Elfriede aus Österreich (08.08.2011): Ich freue mich, dass ich diese Seite gefunden habe und werde sie sicher des öfteren "besuchen", um mich zu informieren. Danke - Elfriede.

Horst Uczykowski aus Gladbeck (06.08.2011): Aufsatz ist sehr gut gemacht und hat mir sehr geholfen, da ich seit 4 Monaten im Fitness-Studio trainiere.

Bai L. D. aus Peking (17.06.2011): ...aber: ich weiß jetzt immer noch nicht, wie ich eine leichte Herzschwäche erkennen kann. Wenn ich einige Wochen keinen Sport mache, schnaufe ich auch ohne Herzschwäche beim Treppensteigen. Das Stadium I der NYHA ist keine Definition. Wenn ich 2 Stunden mit 5 km/h gehe, bei 30 Grad, und mein Puls permanent 100 zeigt, ist das schon eine Herzschwäche? Mit freundlichen Grüßen. Bai L. D. PS bin 72, habe 2 Bypässe.

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Alfred Spangardt aus Essen (08.06.2011): Die Beiträge zur Herzschwäche finde ich sehr aufschlussreich und interessant. So aufschlussreich bin ich noch nicht über dieses Thema informiert worden. A. Spangardt

Hans-Jürgen H. aus Oldisleben (28.02.2011): Ich habe schon im Ruhezustand Herzschmerzen und Atemnot, sowie Wasser in den Beinen. Ich bin 73 Jahre und habe in meinem Leben viel Sport getrieben. Den jetzigen Zustand führe ich auf eine unglücklich geführte Ehe zurück. Ich konnte mich beim Sport quälen bis zum Umfallen, aber es ging mir sonst gut. Ich brauchte nur zu Hause ankommen u. die Hofklinke in die Hand nehmen, es was mir regelrecht schlecht, ich hätte mich hinschmeißen können. Ich gehe schon Jahrzehnte zum Arzt wegen dem Problem. Man suchte immer nur was Organisches, aber dass die Seele krank ist, davon wollte kein Arzt etwas wissen. Ich hatte mit dem Sport zuletzt auch aufgehört, habe seit 6 Wochen wieder angefangen (Scharfschritt), seitdem finde ich, dass es mir etwas besser geht. Mein Arzt meinte, ich habe nur noch 75 % Herzleistung. Jetzt meine Frage, sollte ich weiter machen. Der Scharfschritt geht über eine Stunde und ca. 3x in der Woche.

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Dr. Alfred B. aus München (16.12.2010): Meine DCMP wurde vor 15 Jahren diagnostiziert, heuer im Sommer erhielt ich ein neues Herz transplantiert. Ich habe in der gesamten Zeit sehr viel Sport getrieben (hauptsächlich Rad fahren, Schwimmen, (Berg-)Wandern, Schi fahren), wahrscheinlich deutlich mehr als meine Ärzte explizit gestattet hätten. Ich habe mich immer sehr wohl dabei gefühlt. Insbesondere waren die Regenerationszeiten etwa nach Erkältungen umso kürzer, je besser mein Allgemeinzustand war. Erst vor ca. drei Jahren ließ meine körperliche Leistungsfähigkeit spürbar nach und ich musste dann meine sportlichen Aktivitäten reduzieren.

 
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