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7 wichtige Empfehlungen für Menschen mit Herzschwäche

Schwaches Herz: Wie Sie sich vor Verschlimmerungen und Klinik-Einweisungen schützen können

Bislang 72 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)

Herzschwaeche: Klinik-Aufenthalte

Die Herzschwäche zählt in Deutschland nach wie vor zu den Hauptgründen, warum Menschen ins Krankenhaus müssen. Schuld an den vielen Klinik-Aufenthalten sind immer wieder Therapiefehler, die oft einfach vermieden werden könnten, wie der Vorsitzende der Deutschen Herzstiftung Prof. Dr. med. Thomas Meinertz betont. Lesen Sie hier sieben wichtige Punkte, wie man sich bei einer Herzschwäche selbst vor Ver­schlech­te­run­gen der Erkrankung und damit Krankenhaus-Aufenthalten schützen kann.


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Mehr als 300.000 Menschen müssen jedes Jahr wegen einer Herzschwäche ins Krankenhaus, z. B. wenn sich die Pumpkraft des Herzmuskels so stark verschlechtert, dass es zu erheblichen Wassereinlagerungen im Körper kommt (Ödeme), Atemnot auftritt oder die körperliche Leistungsfähigkeit rapide abnimmt.

Zwar verstehen viele Betroffene die Krankenhaus-Aufenthalte als unvermeidbaren Teil ihrer Herzerkrankung oder generell des Älterwerdens, doch einen Großteil der Klinik-Einweisungen kann man bei einer Herzschwäche mit den folgenden Empfehlungen selbst verhindern:

1. Medikamente korrekt einnehmen

Der häufigste Grund für Krankenhaus-Einweisungen aufgrund einer Herzschwäche sind Fehler bei der Medikamenten-Einnahme, z. B. wenn man die Tabletten-Einnahme vergisst oder ohne Rücksprache mit dem Arzt einzelne Präparate absetzt oder deren Dosis verringert. Denn einige der Medikamente, die bei einer Herzschwäche standardmäßig verschrieben werden, dienen der Entlastung des geschwächten Herzmuskels. Werden diese Wirkstoffe nicht mehr eingenommen, kann es schnell zur Überforderung des vorgeschädigten Herzens kommen und die Pumpleistung dramatisch einbrechen.

Tipp: Wem die Einnahme entwässernder Medikamente unangenehm ist, z. B. weil dadurch vermehrt Toiletten-Besuche notwendig werden, sollte diesen Punkt nicht als Tabu-Thema ansehen, sondern unbedingt offen in der Sprechstunde ansprechen. Ärzte sind geschult, auch auf solche Probleme einzugehen, und können dann häufig eine individuelle Lösung anbieten.

2. Täglich wiegen

Bei einer Herzschwäche gibt es Warnsignale, die eine Verschlechterung der Pumpfunktion ankündigen. Ein wichtiges Zeichen können vermehrte Wassereinlagerungen im Körper sein, z. B. im Bereich der Füße, in den Unterschenkeln oder auch in anderen Körperteilen. Menschen mit einer Herzschwäche sollten sich daher täglich wiegen. Beträgt die Gewichtszunahme im Verlauf von drei Tagen mehr als zwei Kilogramm, kann dies auf vermehrte Wassereinlagerungen hindeuten. In solchen Fällen sollte man unbedingt Kontakt zu seinem Arzt aufnehmen. Stellt sich heraus, dass die neuerlichen Wassereinlagerungen tatsächlich auf einer Verschlechterung der Herzfunktion beruhen, können sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, die das Herz wieder ins Gleichgewicht bringen und oft einen Krankenhaus-Aufenthalt verhindern. (Warum es bei einer Herzschwäche häufig zu Wassereinlagerungen kommt, erläutert die Herzstiftung hier im Beitrag » Ödeme.)

3. Auf vermehrte Atemnot achten

Ein weiteres Warnsignal, das bei einer Herzschwäche auf keinen Fall bagatellisiert werden darf, sind zunehmende Probleme mit der Atmung, z. B. in Form einer verstärkten Kurzatmigkeit bei Belastungen oder bereits in Ruhe. Ein wichtiges Zeichen ist auch, wenn man nachts zum Schlafen immer mehr Kissen unter dem Oberkörper benötigt, um eine Erhöhung des Oberkörpers zu erreichen, damit mehr Flüssigkeit aus der Lunge abfließt und dadurch im Liegen die Atmung leichter fällt. In solchen Fällen sollte man ebenfalls unbedingt mit dem Arzt Kontakt aufnehmen.

4. Bei Herzschwäche regelmäßig den Blutdruck messen

Hohe Blutdruckwerte können für das Herz eine enorme Belastung darstellen, da der Herzmuskel das Blut dabei gegen einen erhöhten Widerstand in den Kreislauf pumpen muss. Bei einem bereits geschwächten Herzen ist es daher besonders wichtig, erhöhte Blutdruckwerte möglichst schnell zu erkennen, um zeitnah z. B. mit blutdrucksenkenden Medikamenten darauf reagieren zu können. Menschen mit einer Herzschwäche sollten deshalb regelmäßig ihren Blutdruck messen. Je nach Gesamtsituation können z. B. wöchentliche Blutdruck-Messungen sinnvoll sein, wobei die Abstände zwischen den Messungen individuell mit dem behandelnden Arzt besprochen werden sollten.

5. Nach Herzrhythmusstörungen fahnden

Herzrhythmusstörungen können die Pumpleistung des Herzens verringern und sich daher bei einem bereits geschwächten Herzen besonders negativ auswirken. Menschen mit einer Herzschwäche sollten sich aus diesem Grund regelmäßig beim Arzt auf Herzrhythmusstörungen untersuchen lassen, wozu z. B. in der Sprechstunde ein EKG aufgezeichnet werden kann. Zudem sollten Betroffene auch immer mal wieder selbst ihren Puls tasten und dabei genau darauf achten, ob der Puls möglicherweise unregelmäßig ist, also ob z. B. Aussetzer oder Zwischenschläge auftreten oder bereits unter körperlicher Ruhe eine hohe Herzfrequenz von beispielsweise mehr als 100 Schlägen pro Minute vorliegt.

6. Bei Herzschwäche gegen Grippe impfen lassen

Eine Grippe-Erkrankung kann für ein geschwächtes Herz eine besondere Belastung darstellen. Für Menschen mit einer Herzschwäche ist daher eine Impfung gegen Grippe als sinnvoll anzusehen. Hinweis: Da die Grippe-Erreger eine hohe Wandlungsfähigkeit besitzen, sollte man spätestens im Herbst an die jährliche Auffrisch-Impfung denken.

7. Generelle Schonung ist falsch

Zwar denken viele Menschen immer noch, dass man sich bei einer Herzschwäche körperlich schonen sollte, doch in den meisten Fällen ist das Gegenteil richtig. Studien zeigen heute eindrucksvoll, dass man mit Sport bzw. einem speziellen Ausdauertraining seltener in die Klinik muss und das Risiko für einen vorzeitigen Tod sinkt. Teilweise nahm die sogenannte Sterblichkeit in den Untersuchungen um mehr als 30 % ab und die Zahl der Krankenhaus-Aufenthalte verringerte sich um 28 %. Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier nachlesen: Sport bei ➞ Herzschwäche

Tipp zur HerzschwächeBei Menschen mit einer Herzschwäche sind zahlreiche Medikamente kontraindiziert, weil sie den Herzmuskel schwächen. Welche Wirkstoffe das sind bzw. welche Wirkstoffe von Menschen mit einer Herzschwäche gemieden werden sollten, können Sie in dem ausführlichen Experten-Beitrag „Wie kann man Krankenhaus-Aufenthalte vermeiden?" nachlesen (für Mitglieder mit dem Passwort frei abrufbar). Das Kapitel stammt aus dem Herzstiftungs-Sonderband „Das schwache Herz", den Sie sich als Mitglied hier kostenfrei schicken lassen können.

Zusatz-Tipp: Um sich die Selbstkontrolle bei einer Herzschwäche zu erleichtern, ist es empfehlenswert ein Herztagebuch zu führen, wie es hier von der Deutschen Herzstiftung zur Verfügung gestellt wird. Damit lässt sich auf einen Blick erkennen, ob neu ermittelte Werte im Vergleich zu früher aus dem Rahmen fallen und schnelle Gegenmaßnahmen erforderlich sind, bevor eine Krankenhaus-Einweisung unvermeidbar wird.


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Professor Dr. med. Thomas Meinertz

Autor: Professor Dr. med. Thomas Meinertz ist Vor­sitzender der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Abteilung für Kardiologie an der Medizinischen Klinik des Universitäts­klinikums Hamburg-Eppendorf. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen Herz­rhyth­mus­stö­rungen, die koronare Herzkrankheit und Herzklappen-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Prof. Thomas Meinertz

(Redaktion: ebe)

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Bislang 72 Kommentare zu diesem Beitrag

R.-S. aus Dillingen an der Donau (16.04.2012): Ich finde es immer wieder sehr gut, solche Hinweise zu erhalten. Manchmal nimmt es einem auch die eigene Angst ein wenig.

Anonym (13.04.2012): Kann die Ausführungen aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Fahre sehr viel Fahrrad, teilweise bis 50km/Tag. Habe in letzter Zeit etwas Probleme mit der Luft, wenn ich beim Treppensteigen zusätzlich Gewicht mit mir führe. Schlafe fast flach, mit nur einem dünnen Kissen.

Seyfried aus Ravensburg (13.04.2012): Für mich sind all diese Informationen sehr wichtig. Ich finde auch die Systematik und die Sachlichkeit der Erklärungen sehr gut verständlich und übersichtlich dargestellt. Danke.

Karin H. aus Hannover (11.04.2012): Habe gerade einen Defi eingebaut bekommen. Bin noch Neuling, was Erfahrungswerte betrifft.

Monika N. aus Burg (09.04.2012): Werte Damen und Herren, ich habe einen Herzschrittmacher - auch Vorhofflimmern. Ich fühle mich wohl und gut behandelt. Regelmäßig prüfe ich meinen Blutdruck und stelle immer fest, dass der diastolische Wert verhältnismäßig niedrig ist, der systolische aber optimal, z. B. 100 der systolische und 53 der diastolische Wert. Die Einstellung der Blutdruckwerte entnahm ich aus der Quelle: Deutsche Hochdruckliga. Sehr übersichtlich sind die Werte aufgelistet. (Blutdruck - systolisch - diastolisch) Ich orientiere mich meist danach. Eine allgemeine Frage also dazu: Muss man sich da große Sorgen machen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Matthäus Dollinger aus Ingolstadt (09.04.2012): Sehr informativ. Danke für die Informationen.

Claudia Oheim aus Leipzig (08.04.2012): Zunächst bedanke ich mich für die verständlichen Ausführungen von Herrn Professor Thomas Meinertz. Ganz toll. Ebenso finde ich auch, dass Patienten zu Wort kommen. So empfinde ich die Meinung von Karin aus Ingersleben vom 28.10.2011 als sehr hilfreich. Herzlichen Dank.

Michaela B. aus Raunheim (08.04.2012): Ich finde diese Berichte sehr interessant, da ich schon lange Jahre Herzinsuffizienz habe und eigentlich gar nicht weiß, wie ich mit dieser Krankheit richtig umgehen soll!!! Z. B. was darf ich und was nicht!!!!

Jacky B. aus München (07.04.2012): Spricht bei mir auf vielen Punkten zu, es ist immer hilfreich diese Informationen zu bekommen vielen Dank.

Erich S. aus Apenburg-Winterfeld (07.04.2012): Habe 1996 eine künstliche Herzklappe in Aortenposition erhalten. Nehme regelmäßig Gerinnungshemmer INR 2,5-3. Gerinnungsselbst-mMnagement. Alter 68 Jahre. Bewege mich viel an der frischen Luft und habe ansonsten kaum Probleme. Wenn es so bleibt bin ich zufrieden. Kann jedem Herzpatienten nur raten die körperlichen Aktivitäten beizubehalten.

Martin Schiliro aus Püttlingen (07.04.2012): Köper, Geist und Seele im Einklang zu halten, sind, denke ich, auch wichtige Faktoren sowie Stress abbauen oder gar nicht erst zulassen, ansonsten sind die Informationen gut erklärt.

Paulig aus Chemnitz (06.04.2012): Für mich sind all diese Informationen bekannt, dennoch ist es dienlich immer wieder daran zu erinnern, da man doch vergesslich ist. Ich habe selbst mit Ausdauertraining, durch Radfahren und Wandern sehr gute Erfahrungen gemacht.

Dr. phil. Alfred Schröcker aus Wunstorf (06.04.2012): Danke für den Beitrag: klare Punkte, gemeinverständlich und konkret dargestellt, ich weiß genau, was ich zu tun habe.

Peter F. aus Berlin (06.04.2012): Werde ab 24.04.2012 im Herzzentrum in Berlin eine neue Herzklappe erhalten. Dieser Beitrag von Ihnen war vorbereitend für später sehr hilfreich.

Karin aus B. (06.04.2012): Ja, ich finde es sehr lehrreich und bin froh informiert zu werden, vielen Dank.

Egon H. aus Paderborn (06.04.2012): Mein Problem ist Luftnot bei leichter Belastung bereits bei leichten Steigungen und dadurch allgemeine Schwäche besonders im Bereich Oberschenkel und Po. Herzrhythmusstörungen, Ödeme in den Beinen oder sonst wo sind nicht bekannt. Herzauswurfleistung 50%. Lunge in Ordnung. Drastische Verschlechterung meiner Probleme in den letzten Jahren. Golfspielen ist nur noch beschränkt möglich (Nur noch 9 Loch). Ich bin 72 Jahre, normalgewichtig, hatte vor zwei Jahren Herz-Bypass-Operation. Welchen Rat geben sie mir, damit meine Probleme geringer werden? Mein Hausarzt weiß keinen weiteren Rat, als konsequentes Training. Mein wöchentliches Trainingsprogramm: 1,5 Std. Koronarsport, 30 Minuten Wassergymnastik ca. 25-30 KM Wandern, Golfspielen. Sollten sie Unterlagen wie Entlassberichte Krankenhaus oder Fragen haben, melden Sie sich bitte. Mit freundlichem Gruß.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Heinz-Ewald Krause aus Hude (06.04.2012): Vielen Dank für die Informationen. Es sind wertvolle und verständliche Informationen.

Gerhard Martin aus Riegelsberg (06.04.2012): Sehr informativ und aufklärend - Laien-verständlich und vertrauenerweckend. Danke an Herrn Prof. Thomas Meinertz.

Manfred Liepe aus Erding (06.04.2012): Informativ und richtungsweisend.

Dr. Egbert Loenicker aus München (06.04.2012): Sehr wertvolle und verständliche Informationen.

Kurt Merz aus Ammerbuch (06.04.2012): Sehr gut und aufbauend.

Ruth aus Denia, Spanien (06.04.2012): Es ist richtig, dass man sich bewegen muss. Leider ist das immer nur so generell angegeben, oder dann meistens nur für Leute in den 40er oder 50er Jahren. Da ist es noch möglich zu Joggen. Was aber mit 80 Jahren und mehr? Was mir noch möglich ist, tue ich und das ist eine halbe Stunde spazieren gehen und täglich auf einem Medizin-Ball (eigentlich mehr für meinen Rücken) zu sitzen. Dazu mache ich immer noch den Haushalt und das lastet mich völlig aus. Ob es genug ist, weiß ich nicht.

Toni H. aus Garching bei München (05.04.2012): Alle Ihre Mail-erhaltenen Beiträge lese ich aufmerksam und speichere diese zum Nachblättern ab. Ihre Empfehlungen sind für mich immer hilfreich und wertvoll. Nicht in den Griff bekomme ich die bedenkliche Gewichtszunahme von 35 (!) Kilo seit Prostata-Ca T3 im Jahre 1988. Dies kostet mich sehr viel an Lebensqualität. Vielen herzlichen Dank für IHRE Ratschläge!

Georg E. aus Berlin (05.04.2012): Ich habe folgende Herzerkrankung: Aortenklappenschwäche 1-2, leichte Mitralklappenschwäche, Rhythmusstörungen. Ihr Beitrag ist sehr hilfreich und ich werde ihn an meine Kollegen der Herzsportgruppe weitergeben.

Deeken aus Niederrhein (05.04.2012): Für mich sind die Kommentare von Professor Meinertz sehr hilfreich. Habe viel über ihn und seine eigene Herzoperation gelesen. Die gegen Herzrasen. Ein toller Professor.

Carola W. aus Königs Wusterhausen (27.01.2012): Vielen Dank für die umfang- und hilfreiche Information. Es hilft uns, unseren Vater auf den Weg der Genesung besser begleiten zu können.

Carola W. aus Königs Wusterhausen (21.01.2012): Vielen Dank für die hilfreichen Anmerkungen. Ich konnte einiges im Krankheitsbild meines Papas verstehen. Doch die Sorge um ihn ist nach wie vor sehr groß, Ende Oktober einen schweren Herzinfarkt, Einsatz eines Herzschrittmachers, da ging es ihm besser (unter diesen Umständen) als heute. Wasser in der Lunge, Appetitlosigkeit, dadurch Gewichtsabnahme (mittlerweile 13 Kilo), Schmerzen am Herzen, im Rücken und Bauchbereich, sehr geschwächt ... und er wird immer wieder aus dem KH oder vom AA nach Hause geschickt, weil man nichts findet (Wassertabletten wurden verordnet). Gern hätte ich ein Gesamtpaket gelesen, um ihn helfen zu können.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei diesem Thema können wir Ihnen als umfangreiche Hilfe den Herzstiftungs-Sonderband zur » Herzschwäche empfehlen, den Sie über den Link anfordern können. Herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Vaith aus Friedberg (07.12.2011): Atemnot bei Belastung (z. B. Treppensteigen) und mehrmaliges nächtliches Wasserlassen sind die ersten Anzeichen einer Ermüdung der Pumpfunktion. Auch bei Herzhypertrophie wird die Auswurffraktion der linken Herzkammer reduziert. Gott sei Dank gibt es Medikamente, die einen vorhandenen Leidensdruck reduzieren. Herrn Prof. Meinertz meinen Dank für die guten Vorschläge, die man berücksichtigen sollte.

Inge Voss aus Berlin (15.11.2011): Danke für den aufschlussreichen Beitrag, werde mich mit dem Thema "Herzschwäche" intensiver befassen.

Karl Heinz D. (13.11.2011): Sehr guter Beitrag! Warum wird nicht zwischen SHF [Systole; Pumpfunktion] & DHF[ Diastol - Schwäche] unterschieden?

Gerd Möller aus Bünde (01.11.2011): Sehr geehrte Damen und Herren, ich würde mir wünschen, man würde dem Strophanthin eine größere ihm zustehende Beachtung schenken. Dann könnten viele Todesfälle vermieden werden. Mfg. Gerd Möller

Horst R. aus Köln (01.11.2011): Ja der Artikel war hilfreich. Das schwache Herz muss nicht nur altersbedingt sein. Regelmäßige Einnahme der bis zu fünf Medikamenten, die ich seit 1999 nehme, haben mir das Überleben ermöglicht. Ich bin nun 68 Jahre und mir geht es gut.

Hans M. aus Knesebeck (29.10.2011): Die Beiträge beantworten viele offene Fragen und geben damit ein Gefühl der Sicherheit im Umgang mit der Herzschwäche.

K. K. aus Magdeburg (28.10.2011): Das ist eine sehr hilfreiche Veröffentlichung. Vielen Dank für die Informationen.

Karin R. aus Ingersleben (28.10.2011): Ich leide seit 10/2010 an Herzschwäche. Dieser Artikel hat mir die Bestätigung gegeben, dass ich bisher so ziemlich alles richtig gemacht habe. Seit zwei Wochen mache ich eine stundenweise berufl. Wiedereingliederung, es ist noch ziemlich ungewohnt u. anstrengend (war 1 Jahr krank), aber es tut mir gut. Ich habe nicht mehr so viel Zeit zum "in-mich-hinein-zu-horchen" und ich werde wieder gebraucht. Ich kann nur bestätigen, dass körperliche Betätigung ganz, ganz wichtig ist, auch wenn ein Tag mal nicht so gut ist. Meine Hunde wollen gar nicht wissen, wie es mir geht, die wollen einfach raus ... und ich muß mit!!! Ich hoffe, dass mein Pumpvolumen bei der nächsten Untersuchung wieder gut ist (Oktober 2010 = 15 %, jetzt = 50 %). Immer in Bewegung bleiben, gesund leben und den "Kopf nicht hängen lassen" so klappt´s auch mit dem Herzen. Viele Grüße an alle "Leidensgenossen" Ihre Karin R. aus Ingersleben (54 Jahre, Arzthelferin)

Friedrich L. aus Plauen (27.10.2011): Die Informationen sind sehr gut. Aber es muß auch gesagt werden, dass viele Hausärzte mit den Fragen des Herzens, deren Auswirkungen und der Kontrollen überfordert sind. Die Überforderung der Hausärzte zu Problemen des Herzens zeigen sich darin, daß die Hausärzte Ihre Patienten viel zu spät zu Fachärzten und in Fachkliniken überweisen. Hierdurch kommt es oft zu Problemen, und meinen, sich doch beim Facharzt die notwendigen Kenntnisse zu holen.

Manfred K. aus Düsseldorf (27.10.2011): Da mein Vorhofflimmern auch nach zweimaligem Elektroschock nicht aufhört, bin ich neben Marcumar auf weitere 6 Medikamente angewiesen. Mein Problem ist aber das niedrige Gewicht (60 kg bei 1,74 cm Größe), das bisher durch nichts gesteigert werden kann.

Angelika K. aus Frechen (27.10.2011): Meinen großen Dank an Sie Herr Professor Dr. med. Meinertz, durch diese Punkte ist mir vieles im Bezug auf eine Herzschwäche klarer geworden. Diese Punkte werde ich voll und ganz übernehmen. Danke dafür.

Vera B. aus Kreuztal (27.10.2011): Seit meinem Infarkt im Januar diesen Jahres setze ich mich mit mir und dieser neuen Erfahrung sehr intensiv auseinander. Sicherlich ein gravierender Einschnitt für mich und die Familie. Vielfältige Erlebnisse, Erkenntnisse, Erfahrungen ... dies auch in positiver Hinsicht!! Die ärztliche Versorgung ist natürlich erst einmal von größter Wichtigkeit ... dafür ein ganz großes DANKE. Danach kommt die eigene Arbeit! Das Herz wieder schätzen lernen, sorgsam sein! Für mich war und ist ein ganz wesentlicher Teil meines neuen Alltags die Bewegung, viel in der Natur zu sein, Sonne, Wind und Regen spüren, machen weit und das nicht nur das Herz!!

Dieter Wortmann aus Babenhausen (27.10.2011): Bin nicht betroffen, dennoch habe ich den Bericht mit großem Interesse gelesen. Es ist gut zu wissen ...

Emil S. aus Bocholtz (Niederlande) (26.10.2011): Ich bin Raucher und arbeite in der Baubranche viel Treppen und Gerüst rauf und runter. Ich fühle mich fit, bin 62 Jahre.

Horst F. aus Parchim (26.10.2011): Viele Tipps beachte ich bereits. Das Problem ist nur die Auswertung. Werde ich mit dem Hausarzt klären. Ihre Hinweise sind für mich eine gute Hilfe. Danke!!

Differt Oswin aus Görwihl (26.10.2011): Ihre Information in Bezug auf körperliche Schonung ist sehr wichtig, viele glauben nichts tun ist richtig, das ist natürlich völlig falsch und gefährlich.

Roland O. aus Frankfurt (26.10.2011): Auch wenn mir die meisten Informationen bekannt waren, fand ich den Artikel generell sehr interessant und hilfreich.

Köhler Fred aus Berlin (26.10.2011): Es war kurz und verständlich beschrieben. Danke

Peter Karl M. aus Bad Dürrenberg (26.10.2011): Danke für die stets informativen Hinweise! Eine Grippeschutzimpfung erhalte ich jedes Jahr bei meinem Hausarzt. Alle zwei Jahre lasse ich mich seit 1995 beim Kardiologen untersuchen.

Werner Huning aus Westerkappeln (26.10.2011): Danke für die Informationen. Bitte auch den Kaliumspiegel nicht vergessen; Abweichungen von der Norm können sich fatal auswirken. Er ist oft zu niedrig bei Entwässerungsmedikamenten. W. Huning

Hans-Georg W. aus Horb a. N. (26.10.2011): Mir wurde ein Defibrillator implantiert, dazu habe ich folgende Fragen: Darf ich saunieren? Der Sicherheitsgurt in meinem Auto verläuft über den Defi. Wenn ich in bestimmten Situationen scharf bremsen muss, spannt sich der Gurt automatisch sehr scharf. Ist das gefährlich und welch Abhilfe gibt es ggf.?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Dr. Siegrid S. aus Wilnsdorf (26.10.2011): Ich war immer sicher, keine Herzprobleme zu haben, aber dann... Die Öffentlichkeitsarbeit der Herzstiftung finde ich ganz großartig und informativ. Sie hat dazu beigetragen, daß ich heute etwas kritischer und bewußter mit mir selbst umgehe. Und dafür bedanke ich mich bei allen, die das möglich machen. Mit wieder gut eingestellten "herzlichen" Grüßen Siegrid S.

Helmut Thiel aus Kordel (26.10.2011): Sehr informativ!

Herbert Wolf aus Stolberg (26.10.2011): Der Inhalt Ihres Artikels ist mir im Grossen und Ganzen bekannt. Trotzdem freue ich mich immer wieder über Ihre hilfreichen Hinweise. Danke

Horst Uczykowski aus Gladbeck (26.10.2011): Kompetent und wichtig für alle Patienten mit Herzschwäche.

Christof M. aus Ludwigsburg (Ba-Wü) (26.10.2011): Nach diesem Artikel lasse ich mich nun doch mal auf Herzschwäche untersuchen, da bei mir seit längerer Zeit ein unregelmäßiger Herzschlag vorliegt. Dies hatte ich bisher immer auf den vorliegenden beruflichen Streß geschoben. Aber es könnte auch anderes sein. Danke für den Hinweis beim schwachen Herz!

W. Thunig aus Gross-Gerau (26.10.2011): Informativ.

Horbach aus Aachen (26.10.2011): Sehr hilfreicher Artikel. Es ist leider so, daß die Herzschwäche bagatellisiert wird - nun da nehmen Sie mal Ihr Tablettchen ein - etc.

H. M. aus Duisburg (25.10.2011): Die Ratschläge stimmen mit den Ratschlägen meines Kardiologen überein. Die Grippe-Impfung ist für mich seit Jahren selbstverständlich.

Marlis D. aus Braunschweig (25.10.2011): Alles was hier geschrieben wurde, war für mich sehr interessant.

Ralph B. aus Deinste (25.10.2011): Die o. a. Verhaltensmaßregeln kann ich aus eigener Erfahrung nur dringlichst empfehlen. Trifft alles samt und sonders zu. Leider auch die Einnahme von wasserentziehenden Medikamenten.

Edith G. aus Goldbach (25.10.2011): Vor 2 Jahren wurde bei mir die Herzschwäche festgestellt. Wieder ein interessanter Beitrag der deutschen Herzstiftung zum Umgang mit dieser Erkrankung!!! Es ist eh so, daß mir die Informationen von hier enorm geholfen haben, meine Lebensqualität trotz der Einschränkungen wieder auf einen guten Level zu bringen. Nach anfänglichen heftigen Ängsten und Unsicherheit kann ich jetzt gut mit der Krankheit umgehen und ich bin einfach nur glücklich, wenn mir die Befunde beim Arzt bestätigen, daß meine Krankheit aktuell einen stabilen Verlauf nimmt. Für all diese Infos danke ich Ihnen von "ganzem Herzen"!!!!!!

Almut B. aus Hannover (25.10.2011): Diese Hinweise erinnern an die Möglichkeiten, sich selbst immer wieder auf die eigene Herzschwäche mental einzustellen, da die Gefahr besteht, die Herzkrankheit als unwichtig anzusehen. Danke

Elisabeth K. aus Wuppertal (25.10.2011): Habe selber feststellen können, dass Sport hilft. Allerdings fühle ich mich oft so erschöpft, dass ich keine Kraft dazu habe.

Nicole V. aus Freimersheim (25.10.2011): Ich habe das Gefühl, dass ich öfter Wassereinlagerungen habe und erkenne die o. g. Symptome dafür wieder. Ich nehme nach Bedarf Torem, doch es ist tatsächlich schwierig, die häufigen Toilettengänge in den Alltag zu integrieren, v. a. während meiner Arbeitszeit in der Schule. Manchmal wirklich ein Dilemma!

Vincenz H. aus Hahnheim (25.10.2011): Es ist wirklich keine große Arbeit das Herztagebuch konsequent zu führen. Ich benutze es seit vielen Monaten und habe mich auch darüber hinaus orientiert an den Tipps zum schwachen Herz und fühle mich damit gut beraten.

Mag. Karl LJUBIC aus Österreich GRAZ Lassnitzhöhe (25.10.2011): Ich verwende in meinen Reportagen Ihre EXPERTENBEITRÄGE, diese sind für meine journalistische Arbeit sehr hilfreich. Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion.

Henni G. (25.10.2011): Da ich mich bemühe, eine informierte Patientin zu sein, hat der Artikel nur mein bisheriges Wissen aufgefrischt. Das ist aber auch gut, damit nichts in Vergessenheit gerät.

Christel Berend aus Berlin (25.10.2011): Alle Ihre Informationen, Ratschläge und Erklärungen beinhalten alles. Danke, wie immer.

Ursula K. aus Herne (25.10.2011): Nach diesem Artikel lasse ich mich nun gegen Grippe impfen! Danke für den Hinweis beim schwachen Herz!

Regina Siegmund aus Berlin (25.10.2011): Nach diesen Artikel sieht man vieles klarer und viele Dinge sind nun auch ganz logisch. Vielen Dank dafür.

Hannebach aus Lohr (Main) (25.10.2011): Der Artikel ist einfach und einprägsam und zeigt praktikable Möglichkeiten eigener Beiträge zur Stabilisierung. Danke schön. Aber Hinweis auf orthopädische Mittel (Stützstrümpfe) und empfohlene Ausdauersportarten sowie auf Herzsport- bzw. Selbsthilfegruppen sowie auf psycholog. Aspekte der Herzschwäche wären noch wichtig.

Dieter N. aus Hamburg (25.10.2011): Ich hatte bei einem vorgeschriebenen INR-Wert zwischen 1,6 und 1,9 einen plötzlichen Sprung auf 4,6 ohne Änderung der Marcumuar-Dosis. Ich wandte mich an den wahrscheinlich einzigen Spezialisten für nichtinvasive Herzmedizin, Dr. Peter Hain in Bad Nauheim: Diagnose: Leberstau durch unkontrollierte Veränderung der Medikation durch lokale Kardiologen (Hamburg), insbesondere Diuretika. Dabei festgestellt: zu geringe Pumpleistung des Herzen bis hin zu Ödemen durch zu hohe Dosierung von Digitalis. Abhilfe u. a. durch einen einzigen Tropfen Diazepam pro Tag erweiterte sich das Herz am Ultraschall sichtbar, die Entspannung führte zu einer Pumpleistung, die alle Probleme auf einmal löste. Weitere Diagnose: Muskelschwäche durch zu hohe tägliche Dosis von Blopress. Die Reduzierung auf 1/4 machte Schluss mit Rückenschmerzen. Fazit: Die Schulmedizin und mangelnde Kontrolle kann viel verderben. Meine Krankheit: Absolute Arrhythmie (linke Herzkammer).

Jutta B. aus Marseille, Frankreich (25.10.2011): Mein Gewicht schwankt oft bis zu zwei Kilo über Nacht. Ich hatte es immer auf falsches Essen geschoben, aber jetzt ist mir klar, dass es sich um Wassereinlagerungen handeln könnte. Vor drei Jahren wurde bei einer Herzkatheteruntersuchung eine rheumatische Aortenklappeninsuffizienz II festgestellt. Jetzt werde ich die Gewichtsschwankungen sehr genau beobachten.

Kurt Schumacher aus Berlin (25.10.2011): Danke für diese wirklich sehr wichtigen Hinweise.

 
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