Herzrasen kann gefährlich sein

Herzrasen: Ursache mit Herzstiftungs-Checkliste klären

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Herzrasen

Ein Anstieg der Herzfrequenz ist in vielen Situationen eine völlig normale Körperreaktion. Z. B. bei sportlicher Betätigung oder wenn man in Aufregung gerät. Tritt Herzrasen jedoch plötzlich aus dem Nichts heraus auf (= hohe Herzfrequenzen von z. B. über 140 Schlägen/min), sollte man das unbedingt ärztlich abklären lassen. Denn hinter Herzrasen können gefährliche Herzkrankheiten stecken, wie die Herzstiftung betont. Laden Sie sich hier unsere Checkliste zum Herzrasen herunter, die wichtige Fragen enthält, die man Ihnen zu Ihrem Herzrasen in der Sprechstunde stellen wird.

Zu den häufigsten Herzerkrankungen, die zu Herzrasen führen können, zählt z. B. Vorhofflimmern, von dem in Deutschland mittlerweile rund eine Million Menschen betroffen ist. Dabei kann die Blutströmung in den Vorhöfen so stark durcheinander geraten, dass sich in den Vorhöfen Blutgerinnsel bilden. Gelangen die Gerinnsel irgendwann mit dem Blutstrom ins Gehirn, besteht die Gefahr eines Schlaganfalls, wovor man sich heute allerdings dank des medizinischen Fortschritts in vielen Fällen sehr erfolgreich schützen kann. Hinweis: Menschen mit Vorhofflimmern empfiehlt die Deutsche Herzstiftung die Herzstiftungs-Expertenschrift "Herzrhythmusstörungen", aus der Sie sich als Mitglied ➞ hier kostenfrei die Kapitel zum Vorhofflimmern herunterladen können.

Herzrasen: In bestimmten Fällen mit Katheterablation heilbar

Auch wenn sich plötzliches Herzrasen, das nicht mit Herzstolpern zu verwechseln ist, verständlicherweise oft sehr bedrohlich anfühlt, müssen die Attacken nicht automatisch gefährlich sein. Ebenso kann eine gutartige Herzerkrankung verantwortlich sein, wie dies in Deutschland nach Experten-Schätzung bei rund 100.000 Menschen mit Herzrasen der Fall ist. Keine Gefahr besteht in der Regel z. B. bei Herzrasen aufgrund eines WPW-Syndroms oder einer AV-Knoten-Reentry-Tachykardie, die sich heute erfreulicherweise in einem sehr hohen Prozentsatz der Fälle mit einer Katheterablation dauerhaft heilen lassen. Für genauere Informationen zu diesem Thema können Sie sich als Herzstiftungs-Mitglied ➞ hier kostenfrei den Fachbeitrag über gutartiges Herzrasen herunterladen. (Der Beitrag ist speziell für Herzpatienten geschrieben und erläutert, woran man z. B. erkennt, ob ein plötzlicher Pulsanstieg gutartig ist.)

Tipp: Bei Herzrasen Herzstiftungs-Checkliste nutzen

Zur Klärung, was im Einzelfall hinter Herzrasen steckt, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung die folgende Checkliste auszufüllen und in der Sprechstunde vorzulegen. In Kombination mit einem einfachen EKG, das sich in der Arztpraxis in weniger als fünf Minuten anfertigen lässt, kann dann oft schon eine gute Abschätzung erfolgen, was hinter dem Herzrasen steckt bzw. welche weiteren Untersuchungen möglicherweise sinnvoll sind.

Herzstiftungs-Checkliste bei Herzrasen

Bitte so viele Fragen wie möglich beantworten (unklare Punkte offen lassen und in der Sprechstunde ansprechen).

➞ Checkliste Herzrasen herunterladen


  • Wann trat das Herzrasen zum ersten Mal auf?
  • Wann trat das Herzrasen letztmalig auf?
  • Wie oft tritt das Herzrasen auf (täglich, wöchentlich, monatlich)?
  • Wie beginnt das Herzrasen (plötzlich/allmählich)?
  • Beginnt das Herzrasen im Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen (z. B. in aufregenden Situationen/bei Anstrengung) oder eher erst in einem zeitlichen Abstand dazu (z. B. längere Zeit nach Aufregung oder körperlicher Anstrengung, während des Schlafs)?
  • Wie oft schlägt das Herz während des Herzrasens pro Minute? Ist der Puls schwer zu tasten? (Versuchen Sie dafür Ihren Puls während des Herzrasens zu fühlen.)
  • Schlägt der Puls während des Herzrasens regelmäßig oder unregelmäßig?
  • Wie lange dauert das Herzrasen?
  • Was spüren Sie während des Herzrasens (Druck auf der Brust, Atemnot, Schwindel, Übelkeit, ein Gefühl, als ob der Kopf platzt oder Ähnliches)?
  • Wie endet das Herzrasen (plötzlich/allmählich)?
  • Können Sie die Anfälle durch Manöver oder Tricks selbst beenden? Wenn ja, durch welche?
  • Kann das Herzrasen durch Medikamente beendet werden?
  • Sind Sie schon einmal bewusstlos geworden? Wenn ja, haben Sie davor Herzrasen gespürt?
  • Haben Sie Verwandte, die an Herzrasen oder anderen Herzrhythmusstörungen leiden?

Prof. Paulus Kirchhof

Autor: Prof. Dr. med. Paulus Kirchhof ist Lehrstuhlinhaber für Herz-Kreislauf-Erkrankungen an der Universität Birmingham, Zentrum für Kardiovaskuläre Wissenschaften, und Mitarbeiter des Departments für Kardiologie und Angiologie des Universitätsklinikums Münster. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählt Vorhofflimmern, plötzlicher Herztod und die interventionelle Kardiologie.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 60 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Ivonne aus Halle/Saale (16.03.2016): Danke, sehr informativ, macht weiter so!

Angelika M. (28.12.2015): Schnelles Herzschlagen oder Herzrasen kann auch eine mögliche Nebenwirkung blutdrucksenkender Medikamente sein, z. B. Lercanidipin-Omniapharm und Tolura. Seitdem ich diese Medikamente nehme, tritt Herzrasen bei mir gelegentlich auf. Das war vorher nicht der Fall und ich vermute, daß es an den beiden Medikamenten liegt.

Gerhard S. aus Villingen (30.10.2015): Aus allen Beiträgen ist ableitbar, daß es noch keine Erklärung für die Ursache gibt. Somit können wir nur hoffen. Eine HRV-Messung ergab bei mir, Parasympathikus und Sympathikus sind nicht kohärent.

R. B. aus Freital (Sachsen) (12.10.2015): 2. Ablation (bei Vorhofflattern) erfolgte mit Erfolg, Puls ca. 60 x /min., aber durch hohe Aufregung auf Station nach der OP und unmögliche Art und Weise bekam ich erneut einen schnellen Puls, jedoch gleichmäßig. Nach Entlassung aus der Klinik folgt ein Gespräch beim Kardiologen, da alle Herz-Medikamente offensichtlich anders verordnet werden (Xarelto nur zur OP abgesetzt, danach weiter eingenommen). Schlechtes Personal mit entsprechender Reaktion ist nicht förderlich (Beschwerde von mir erfolgt noch – warum, dazu kann ich gerne Auskunft geben). Gegen meinen Willen wurde ich durch 4 Schwestern festgehalten, am Bett Arme und Beine fixiert und dazu Sedativa heimlich verabreicht – für mich war das sehr schlimm und entwürdigend!

T. B. aus Kleve (01.10.2015): Ich finde die Checkliste sehr hilfreich, da man als PatientIn bei dem ärztlichen Zeitdruck doch so manches vergisst zu erwähnen, wenn nicht explizit danach gefragt wird. Erfreulich finde ich, dass in dem Heft 2‑2015 ausführlich auf COPD eingegangen wird. Danke dafür.

Tanja aus Fulda (27.09.2015): Man sollte aber auch noch bedenken, dass nächtliches Herzrasen nicht immer mit einer Herzerkrankung einhergeht. Oftmals handelt es sich um Panikattacken. So wie es bei mir der Fall ist. Da hilft dann oft nur eine Psychotherapie.

Melanie aus Geesthacht (07.07.2015): Ich bin 42 Jahre alt und leide seit ca. 25 Jahren an diesem Problem. Das Herzrasen tritt plötzlich auf, häufig, wenn ich mich mal schnell nach vorne beuge, um etwas vom Boden aufzuheben oder ähnliches. Mein Hausarzt sagte dazu, dass es nichts Beängstigendes wäre. Das hätten viele Leute mal. Wenn es auftritt, solle ich mich auf den harten Boden auf die Herzseite legen und hin und her rollen, damit das Herz massiert und wieder seinen richtigen Takt bekommt. Das funktioniert bei mir sehr gut. Nach 10 - 15 Minuten ist alles wieder normal. Schmerzen habe ich dabei keine, nur Schweißausbrüche. Mittlerweile habe ich einen neuen Hausarzt, dort werde ich das Thema demnächst auch mal ansprechen, da Herzrhythmusstörungen in der Familie liegen.

Liz aus Wiesbaden (09.05.2015): Ich habe selber ständig Herzrasen. Ich war auch schon beim Arzt und er meinte, ich habe nichts. Aber ich mache mir Sorgen, weil das jetzt ständig kommt. Was ich komisch finde, ist, dass ich beim Treppenlaufen sehr schnell müde werde.

Doris aus Erkrath (02.04.2015): Ich (61) hatte 2009 über 10 Monate Vorhofflimmern und dank Medikamenten meinen Sinusrhythmus wiederbekommen. Ab und an habe ich noch mit plötzlichem Herzrasen zu tun und ich habe festgestellt, dass dies mit meiner Verdauung (spätes und reichhaltiges Essen am Abend) zu tun hat. Das Herzrasen tritt meistens nachts zwischen 1 und 3 Uhr auf. Es dauert auch unterschiedlich lange, mal 5 Minuten, mal 2 Stunden. Angst habe ich nicht dabei und ich helfe mir, indem ich meinen Kopf feste in den Nacken drücke und dabei ruhig atme.

Ingolf B. aus Oberseifersdorf (14.02.2015): Ich bin jetzt 56 Jahre und seit meinem 25sten Lebensjahr habe ich dieses Herzrasen. Mein Puls ging bei diesen Attacken auf 180 bis 200 Schläge, daraufhin begab ich mich zu meinem Hausarzt, welcher es mit Medikamenten versuchte. Keines half so richtig und ich versuchte es mit so einigen Tricks, (Würgen; kaltes Wasser ins linke Ohr; eiskalte Wasserduschen auf die Brust, es half viele Jahre). Ich wurde zum Kardiologen überwiesen und er konnte beim EKG nichts feststellen, denn mein Herz schlug ja wieder normal. (Das war vor 7 Jahren und er sagte mir damals, ich solle doch eine Katheter-Kontrolle vornehmen lassen. Ich hatte aber Angst davor und lies alles beim Alten.)
Ich lebte also damit bis, ja bis es im Januar wieder auftrat und ich es bis ins Krankenhaus schaffte und es hier immer noch mit 180 schlug. Da es nicht von alleine aufhörte, wurde es mit einem Medikament kurz zum Stillstand gebracht, um wieder mit 80 Schlägen neu anzufangen. Ich begab mich wieder zum Kardiologen und ließ mich in eine Praxisklinik für Herz und Gefäße überweisen. Hier wurde eine Elektrophysiologische Untersuchung durchgeführt und eine „AVNRT“ festgestellt, welche gleich mit einer Ablation behoben wurde (alles in einem Zuge).
Ablationsort: slow pathway
Anzahl der Applikationen: 4
Prozedurdauer: 39 Min.
Es ist etwas unangenehm im Brustbereich, aber ich war in sehr guten Händen und frage mich jetzt: Warum nicht schon viel eher? Mein Herz schlägt wieder ruhig und gelassen.

Hartmut S. aus Berlin (14.02.2015): Mein Puls liegt zwischen 80-90 immer. Ist das zu hoch?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Bernhard W. aus Hagen (23.01.2015): Ich fand die Checkliste zum Thema Herzrasen gut und auch für den Laien verständlich. Bei meinem nächsten Arztbesuch weiß ich einige offene Fragen mehr.

Beni aus Heidelberg (22.01.2015): Ich habe sehr oft Herzstechen oder selten Luft und mein Herz schlägt öfters schneller als sonst, sondern so mit 129. Was heißt das?

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Tatjana B. aus Ense (12.01.2015): Ich bin erleichtert, dass ich mit dem Problem Herzrasen nicht alleine bin.

Zrile Z. aus München (27.12.2014): Bei mir kam das Herzrasen aus heiterem Himmel. Ich hatte noch nie etwas vorher mit meinem Herzen. Ich habe meinen Blutdruck selbst gemessen, der war immer normal, nur der Puls war am Anfang 110-180 und einmal da war der Wert 250. Ich bin dann zu meinem Kardiologen gegangen der stellte dann bei mir eine Sinustachykardie fest. Habe keinen Stress oder Aufregung. Ich habe dann Bisoprolol 5mg bekommen, in der Früh hab ich 5mg genommen und abends 5mg. Seit dem 30.10.14 nehme ich Procoralan 5mg in der Früh 1/2 und abends eine ganze. Ich bin Epileptikerin.

Christian M. aus Langenhagen (10.12.2014): Ich habe seit ca. 30 Jahren mit dem Problem Herzrasen zu kämpfen, trotz Sport (25 Jahre Handball) kommt es immer wieder. Es gibt Jahre, in denen ich es vielleicht 5-8 mal habe und Phasen, wo es über Monate fast täglich und sogar mehrmals täglich auftritt. Die Dauer schwankt zwischen wenigen Sekunden bis hin zu einer Stunde. Ich habe mich mehrmals untersuchen lassen: EKG, Langzeit-EKG und nie wurde etwas Auffälliges gesehen. Hatte immer einen Ruhepuls zw. 60-70. Ich bin dann nochmals zu Kardiologen gegangen und habe einen Event-Rekorder bekommen und siehe da, es wurde nach fast 30 Jahren erstmals etwas aufgezeichnet. In der Auswertung war nichts festzustellen, nur dass ich einen Puls von 215 hatte. Alle Kurven völlig normal. Habe dann noch eine Echokardiografie bekommen. Ergebnis: ein kerngesundes Herz und für meine sportliche Belastung auch normal groß. Mein Kardiologe sagt, ich könnte eine Katheterablation vornehmen lassen, sollte es mich belasten. Ich nehme auch keine Medikamente. Nun ist mein Sohn 8 Jahre alt und er hat dasselbe Problem. Wir können das Herzrasen mittlerweile gut einordnen und bekommen es meist in den Griff, wenn wir uns auf den Rücken legen, die Beine Aufstellen, Luft anhalten und gegen den Beckenboden drücken.
Grüße, Christian

Joachim S. aus Allmendingen (25.11.2014): Nach dem plötzlichen Herztod meiner Tochter, 26 Jahre alt, habe ich hier doch schon einige Erklärungen gefunden. Zuvor war bei ihr etwa eine Stunde plötzliches Herzrasen aufgetreten. Obwohl Sie schon mit Magen- und Darmproblemen im Krankenhaus lag und sofort mittels Herzdruckmassage reanimiert wurde, kam Sie nicht ins Leben zurück.

Jürgen K. aus Braunschweig (25.10.2014): Ich habe schon seit dem Jugendalter Probleme bei körperlichen Belastungen, wie schweres Heben, Sprint beim Sport, Hoch-/Weitsprung, im Prinzip beim Pressen der Luft. Meine Probleme beginnen mit Unwohlsein, mit dem Gefühl ein Strick wird um den Hals gelegt, danach das Gefühl der Kopf wird aufgeblasen, nach kurzer Zeit fängt das Herz an zu rasen, überschlägt sich förmlich. Das geht mit Vernichtungsangst einher. Mein Aussehen ist in dem Moment schlimm. EKG-Untersuchungen, die später erfolgen zeigen kein Ergebnis. Sofortige Blutuntersuchungen sind so schlecht, ich lande sofort auf der Intensivstation. Diese Blutuntersuchung sind nach zwei bis fünf Tagen wieder in Ordnung. Vermutung: Einbildung der Krankheit, Verordnung: Beruhigungsmittel bis hin zu Valium. Heute sind meine Vorhöfe geschädigt, ich bekomme Betablocker und Marcumar. Herzleistung ca. 40 %. Warum das so ist, weiß ich immer noch nicht.

Rainer W. aus Hennef (05.08.2014): Die beiden Checklisten "Blutdruck..." und "Herzrasen..." finde ich besonders als Fragebogen in den ärztlichen Praxen sehr sinnvoll. Als Beauftragter werde ich die mir bekannten kardiologischen Praxen auf dieses Hilfsmittel aufmerksam machen. Gute Idee!

Franz aus Obergünzburg (03.06.2014): Tritt bei mir nur auf, wenn ich keinen Sport mache. Fernsehen oder nur Spazierengehen über einen längeren Zeitraum. Wenn ich Herzrasen bekomme mache ich etwas Sport (Kniebeugen usw.) und oft ist nach wenigen Minuten dann alles wieder vorbei. Wenn ich regelmäßig täglich etwas Sport mache, tritt es überhaupt nicht auf. Herzrasen tritt bei mir sporadisch seit ca. 30 Jahren auf. Ich nehme keinerlei Medikamente.

Martina S. aus Oberausen (05.01.2014): Seit 3 Monaten nehme ich Opipramol wegen Burn Out, Angstzuständen und Panikattacken, habe jetzt seit 1 Woche immer einen hohen Blutdruck und schnellen Puls. Liegt es vielleicht an den Tabletten? Hatte sonst mein leben lang immer zu niedrigen Blutdruck.

Heinz K. aus Stein (26.10.2013): Ich finde den Kommentar sehr hilfreich. Man kann sich danach in eine bestimmte Kategorie der Krankheitsmöglichkeiten einstufen. Die Checkliste ist auch für den behandelnden Arzt eine Hilfe. Selbst habe ich kein Herzrasen. Nur in der Verwandtschaft, da werde ich den Bericht weitergeben. Ich bin froh, bei Euch Mitglied zu sein.

Sigrid aus München (22.10.2013): Ich habe dieses leidige Thema Herzrasen schon seit 35 Jahren und konnte es 25 Jahre nicht verstehen. Denn jegliche Untersuchung sagte mir aus, dass ich vollkommen gesund bin. Bekam sogar die Aussage, dass es in den Genen vererbt wurde. Eines Tages bekam ich Ratschläge einer Allgemeinmedizinerin, die mir geraten hat, alles nervlich zu sehen und eine eigene Strategie zu entwickeln, die bis heut wunderbar klappt. Ihr müßt wissen, ich hatte plötzliches Herzrasen wenigstens 10 Mal im Jahr und Stolperer regelmäßig. Steigerte mich da jedes Mal mit erheblicher Angst immer weiter rein und verschlimmerte das Allgemeinempfinden immer mehr. Den Rat der Ärztin zu folgen sah so aus! Wenn die Situation kommt, Ruhe bewahren und dran denken, es passiert nichts. Einen kalten Lappen aufs Brustbein legen und eine wirkungsvolle Ablenkung, was auch immer sofort ins Gehirn rufen mit dem Abwehren dieser Angst. Dabei ein Glas mit kaltem Wasser oder Eiswürfel in den Mund, frische Luft und ihr werdet es vielleicht auch besänftigen. Denn ich habe seit 10 Jahren höchstens einmal Rasen und wesentlich viel weniger Stolperer. Das Wichtigste ist keine Angst zu haben, denn damit macht man es noch schlimmer. Wünsche allen Gesundheit und Wohlbefinden. Was ich auch bei mir in der Zeit studiert habe, ist, dass so ein Auslöser mit Aufregung, Hektik, wenig Schlaf und Überanstrengung zusammenhängt.

Birgit L aus Köln (04.10.2013): Für mich ist dieser Bericht etwas beruhigend, da ich zum dritten mal in diesem Jahr einen erhöhten Herzschlag von ca. 84 Schlägen pro Minute hatte (aus dem Ruhezustand heraus) und dieser Zustand nach einigen Stunden wieder vorbei war. Ich fühlte mich nicht wirklich schlecht, aber ich musste öfter tief einatmen und mir wurde bewusst, dass mein Körper nicht "unkaputtbar" ist und ich etwas Acht geben muss. Mein Beruf ist sehr stressig, möglicherweise liegt es am Stress. Werde das aber ärztlich abklären lassen.

Ohne Namen (28.09.2013): Ich spreche aus meiner Erfahrung: ich hatte einen Ferritin-Wert bei 20. Das war für mich zu wenig. Der Eisenmangel kann die Symptome hervorrufen, zusammen mit morgendlicher Müdigkeit etc. Und Schilddrüse macht auch oft solche Symptome - einfach mal googln.

Katrin B. aus Höchstädt (28.07.2013): Hallo, finde es teils informativ, aber teils auch nicht, da es zu verallgemeinert ist. Jeder Mensch-Patient hat andere Symptome. Bei mir fing das Ganze vor ca. 20 Jahren an. Von heute auf dann fing das Herzrasen an und das ohne einen Grund. Also keine Aufregung, auch nicht beim Sport. Seitdem bin ich ca. halbjährig im Krankenhaus, da das Herzrasen immer wieder auftritt und auch nicht durch Wassertrinken oder Ähnlichem Ruhe gibt. Seit ca. 1 Jahr nehme ich Betablocker, so dass ich einen Ruhepuls von 90 erreiche. Leider lässt aber das Herzrasen (Puls von 180 und mehr) nicht nach. Gestern bekam ich es durch Lachen, wie schon mal, hab mich aufs Bett gelegt und er hat mir einfach nur an den Brustkorb gegriffen und der Puls ging runter. Können Sie damit was anfangen, was das sein kann??? Würde mich echt über Tipps freuen! Ganz lieben Dank im Voraus, mit den liebsten Grüßen
Katrin

Petra S. aus Kronwieden (19.07.2013): Hallo, weiß gar nicht, wie ich anfangen soll wegen meinem Herzrasen! Hatte es innerhalb eines Jahres 3 Mal. Das erste mal dachte ich, es war der Stress. Gehe Vollzeit arbeiten und nebenbei in einem Restaurant als Bedienung. Es kam von jetzt auf gleich. Dauerte ca. eine halbe Stunde! Ok, der Stress dachte ich mir! Das 2. Mal hatte ich eine schlimme Erkältung. Hab geschlafen und aus dem Schlaf heraus Herzrasen ohne Ende. Sagte dies meinem Hausarzt und er meinte ich hatte einen schlimmen Traum. Aber, und wenn das öfter wäre, müsste ich mit einer schweren Herzerkrankung rechnen! Jetzt vor knapp zwei Wochen bin ich in den Urlaub geflogen und am ersten Abend vom Urlaub ging es wieder los. Konnte den Herzschlag nicht mehr zählen. So schnell raste mein Herz! Hatte Schweißperlen im ganzen Gesicht. Keine Atemnot. "Nur" die Angst zu sterben! Und die Angst bleibt, wann es wiederkommt! Was soll ich machen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Mike (08.07.2013): Mein erstes Herzrasen begann vor ca. 20 Jahren beim Basketballspielen. Erst als es häufiger auftrat, ging ich zum Arzt. Im EKG war allerdings nichts zu sehen. 2006 hatte ich beim Fußballschauen über 45 Minuten einen gemessenen Puls von 250. Es ging damals mit dem RTW ins Krankenhaus. Zuvor hatte ich vom Notarzt allerdings Nitro-Spray bekommen. Im EKG war wieder nichts zu sehen. Ich wurde nachts um 2 aus dem Krankenhaus entlassen (war ein tolles Gefühl). Danach gab es immer mal wieder kleinere Anfälle. Jedes Mal zum Arzt - immer ohne weitere Therapie nach Hause. Vor 2 Wochen wieder wie aus dem Nichts ein Puls von 238 (mit der Pulsuhr gemessen) über 12 Minuten. Im Langzeit-EKG fand sich mal wieder nichts. Nur dass der Puls in der Nacht auf 35! absinkt. Mein Hausarzt (gleichzeitig auch Kardiologe) meint ich solle es mal mit Brottrunk wg. des Kaliumgehalts versuchen, evtl. würde aber auch eine Psychotherapie helfen. Dass Herzerkrankungen in meiner Familie vorkommen, hielt er für nicht so wichtig. Ich fühle mich nicht mehr gut von meinem Arzt beraten und verstanden. Derzeit habe ich eher Angst, dass das nicht ewig gut geht.

Ohne Namen aus Schloß Holte-Stukenbrock (23.03.2013): Ich hatte ab und an für höchstens 5 Min. Herzrasen. Vor drei Tagen bekam ich spät abends im Bett Herzrasen, was die ganze Nacht anhielt. Mir war schwindelig und etwas übel. Natürlich hatte ich auch Panik. Am nächsten Tag war ich bei meinem Hausarzt, der maß den Blutdruck, der viel zu hoch war, was ich vorher nie hatte und hörte mein Herz ab, was auch zu schnell schlug. Er verschrieb mir Betablocker, die auch gleich halfen. Es war schon ein sehr beängstigendes Gefühl, wenn man das nicht kennt.

M. S. aus Riedstadt (21.02.2013): Das Herzrasen trat bei mir vor ca. 25 Jahren das erste Mal auf. Eine Untersuchung mit Langzeit-EKG brachte keine Klärung. Das Herzrasen tritt bei mir sporadisch auf (monatelang nichts, dann auf einmal). Der Puls rast dabei mit 190-220. Früher hatte ich dabei ein Gefühl, als ob ich ein dickes Bonbon verschluckt habe, das hinter dem Brustbein steckt und ganz langsam in den Magen rutscht. Neuerdings bekomme ich im Unterkiefer Muskelspannungen. Das Herzrasen dauert ca. 1-2 Stunden, dann ist es plötzlich wieder weg. Medikamente dagegen habe ich keine.

Sindermann aus Leipzig (20.12.2012): Das Herzrasen tritt meistens abends auf, wenn ich entspannt im Bett liege und einschlafen will. Es dauert die ganze Nacht durch. Oft schlafe ich drüber ein. Morgens ist es mit Kreislaufbeschwerden am Abklingen. Ich habe schon einige Untersuchungen durch. Hat aber noch nichts gebracht.

Rosi aus Borna (16.11.2012): Hatte das noch nie und besteht nun seit 5 Tagen, doch heute am schlimmsten, 99 Schläge pro Minute. Blutdruck schwankt früh bis 180/95 und abends 110/79. Konnte bisher meinen Puls durch "herunterfahren" der Gedanken um bis zu 5 Schläge pro Min. verlangsamen. Geht im Moment nicht. Macht mich schon ...

Robert M. aus Hamburg (21.10.2012): Man sollte noch einen Punkt hinzufügen. Z. B. ob man schon längere Zeit Medikamente oder Antidepressiva einnimmt, die möglicherweise Herzrasen als Nebenwirkung ausweisen. Ich nehme seit ca. 6 Jahren Opipramol (wegen Panikattacken) und werde mich jetzt langsam herausschleichen.

Regina F. aus Großsolt (12.07.2012): Danke für die Informationen, habe die Checkliste ausgedruckt und werde sie zum nächsten Termin beim Kardiologen mitnehmen. Das hilft mir sehr, denn unter Zeitdruck gebe ich meist nur unvollständige Antworten. Die Tachykardien treten nur selten auf, aber dann geht es mir richtig schlecht. Es gibt auch keine erkennbare Ursache. Es geschieht mal plötzlich nachts, mal im Urlaub, auch mal nach Anstrengung. Autogenes Training hilft die Unruhe zu nehmen, aber die Herzfrequenz bleibt auch in Ruhe über 140.

Renate D. aus Steinen (11.06.2012): Mir haben auch kalte Armbäder geholfen. Renate aus Steinen im Wiesental 11. 06. 2012

Helmut K. aus Berlin (10.06.2012): Ich habe Herzrasen nach leichter Aufregung, komischerweise meist einen Tag später und das meist aus der Ruhe heraus, z.B. wenn ich geschlafen habe kommt es urplötzlich, ich habe dann meist einen Puls von 140, ich nehme dann mein Nitro mit 2 Hüben und nach ca. 1 Stunde ist es dann wieder soweit ok was aber keine Dauerlösung sein kann und darf, und mir aber schon ein wenig Angst einjagt. Dank Ihrer Informationen kann ich es ein wenig zuordnen und nimmt mir die Angst. Auf jeden Fall werde ich mir die Checkliste runterladen und beim nächsten Besuch meinem Arzt vorlegen.

Rita W. aus Ziesar (22.05.2012): Ich habe mit Herzrasen zu tun, circa alle vier Wochen. Meistens habe ich mich aufgeregt, aber immer über Kleinigkeiten. Obwohl ich sehr ruhig wirke bin ich innerlich nervös. Nehme dann Bisoprolol 5 mg und Xarelto 20 mg. Nach circa 2 Stunden geht es besser. Es ist aber alles keine Lösung, ich möchte das Übel beseitigen, aber wie ...

K. R. aus Lehrte (30.04.2012): Mich beruhigt es etwas ... werde mit dem Fragebogen zum Doc gehen. Dann sitze ich nicht wieder da und weiß vor Aufregung nichts. Danke!

Ewald König aus Großwallstadt (20.04.2012): Muß noch viel dazulernen.

Hans-Otto T. aus Nordholz (16.04.2012): Die Informationen sind außerordentlich hilfreich. Die eigenen Beschwerden lassen sich dank Ihrer Information einordnen.

Helmut Josef Mann aus Riedstadt (04.04.2012): Sehr hilfreich.

Detlef B. aus Wellendingen (28.03.2012): Kann im Schlaf Herzrasen durch äußere Einflüsse, z. B. bei Strahlenfolter auftreten oder nach Alkoholkonsum oder beim starken Schnarchen wegen Atemnot? Denn tagsüber ist nie ein Herzrasen zu verspüren, nur manchmal Existenzangst.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Thomas Freese aus Obernheim / Württemberg (16.03.2012): Die Berichte sind sehr verständlich geschrieben. Was ich auch sehr gut finde, ist, dass hier auch Nebenerscheinungen wie hier Herzrhythmusstörungen oder auch Herzmuskelentzündung erwähnt werden.

Bernhard A. aus Düsseldorf (11.03.2012): Leider wurde mir vor 4 Jahren ein Schrittmacher implantiert, obwohl ich die Symptome mehrfach ausführlich geschildert hatte. Danach keine Änderung; wird nur als Dokumentations-Computer genutzt. - Jetzt als Zusatztherapie geringe Betablockergabe,- auch ohne Änderung. Bin sportlich: Volleyball, Montainbiken, Bergwandern (Kilimanjaro 5895 m -- ohne Probleme). Klinik empfiehlt mir erneuten Eingriff am Herzen, - von mir aber abgelehnt.

Evelyn W. aus Ansbach (11.03.2012): Seit 2005 habe ich Vorhofflimmern/Vorhofflattern, was mit Medikamenten nicht in den Griff zu bekommen ist, permanentes Herzrasen. Nach einigen Kardioversionen bekam ich auf eigenen Wunsch eine Ablation, welche 2,5 Jahre anhielt jetzt jedoch Vorhofflattern, dafür wieder eine Ablation, jetzt wieder permanentes Herzrasen. Ich wurde genauestens untersucht und es kann nochmal eine Ablation gemacht werden. Seit 2011 bin ich auf eigenen Wunsch im Südklinikum Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr. Pauschinger und fühle mich dort bestens betreut.

Vaith aus Friedberg (10.03.2012): Zum Thema Herzrasen durch Vorhofflimmern! Eine Therapie mit Vitamin K-Antagonisten (Marcumar) oder den neueren Thrombinhemmern wie Pradaxa oder Xarelto ist zwingend notwendig, da es ohne diese Medikamente zu einer Thrombusbildung im linken Herzohr kommen kann, wobei ein Embolus entsteht und im Gehirn wichtige Gefäße verstopft. Da nützt kein Aspirin! Ein Schlaganfall ist die Folge.

Vaith aus Friedberg (08.03.2012): Hervorragende Analyseform durch den Patienten für den Arzt, um festzustellen, ob paroxysmales, persistierendes, permanentes Vorhofflimmern vorhanden ist. Auch um unterscheiden zu können, ob nicht andere pathologische Herz-Kreislaufsymptome vorhanden sind. Hier wird ein Ruhe-EKG oder ein 24 Std. EKG die zukünftige therapeutische Seite mitbestimmen. Eine kardiale Ablation ist in der Regel nur bei einem paroxysmalen Vorhofflimmern sinnvoll. Bei einem permanenten Vorhofflimmern das schon längere Zeit andauert, ist der Erfolg sehr gering um diese Rhythmusstörung zu unterbinden.

Anonym (08.03.2012): Hatte 15 Jahre anfallsartige absolute Arrhythmien; Dauer 2 Stunden bis 3 Tage; extrem viele Therapieversuche; Ablation 2000 im Herzzentrum Leipzig erfolgreich; Danach noch 2 Anfälle, u. a. bei OP am Darm; Kenne viele Patienten inzwischen; Blutverdünnung ist zwingend erforderlich; Ursache: sogenannte Focis in den einlaufenden Lungenvenen des linken Vorhofes; das war ein sehr langer Erkenntnisprozess; Danke an Herrn Prof ... am Herzzentrum Leipzig.

Günther H. aus Hameln (08.03.2012): Ich habe Vorhofflimmern nach einem Infarkt bekommen. Leider waren auch vier Ablationen nicht erfolgreich. Jetzt nehme ich seit über zwei Jahren Amiodaron und habe keine Rhythmusstörungen mehr.

Hans Peter S. aus Berg (08.03.2012): Ich hatte Tachykardien von 180/190, bei Sinusrhythmus (durch EKGs nachgewiesen), die nur noch durch verhasste Medikamente beendet werden konnten. Nach Ablation habe ich keine Tachykardien mehr (6,5 Jahre), jedoch hat sich mittlerweile ein Vorhofflimmern eingestellt. Das ist jedoch weitaus weniger belastend und beeinträchtigend als die Tachykardien.

Heidemarie F. aus Bonn (08.03.2012): Unmotiviertes Herzrasen kommt auch in Verbindung mit Fibromyalgie und Histaminintoleranz vor. Dies trifft auf mich zu.

U. P. aus March (08.03.2012): Meine Mutter (86) hatte vor ca. 1 Jahr wahrscheinlich über einen Zeitraum von 4 Wochen Herzrasen, welches blaue Hände, Kopfschmerzen und Schwindelgefühle verursachte. Mit einem Puls von 170/180 kam sie in die Klinik. Behandelt wurde mit einem Digitalispräparat. Der Herzrhythmus stellte sich ohne weitere Behandlung ein. Die darauf folgende Behandlung (Blutdruckmedikamente und ASS) ist bis heute erfolgreich: ohne weitere Probleme für meine Mutter.

Rainer D. aus Baden-Württemberg (08.03.2012): Hatte auch schon Herzrasen, nehme Tabletten ein, BisoHEXAL, und es hat nachgelassen. Habe, seit ich denken kann, einen schnellen Herzschlag.

Ingo J. Schlottke aus Offenbach (07.03.2012): Diese Informationen sind sehr gut und fundiert, man kann sich ein eigenes Bild über die Situation am eigenen Herz machen.

Friedo aus Faulensee (07.03.2012): Herzrhythmusstörungen mit Puls über 100/min habe ich mehrfach pro Monat. Sobald ich etwas merke, nehme ich ein oder zwei Temesta, dies beruhigt und das Herzrasen lässt nach. Ohne Defibrillator wäre ich jedoch bereits Tod.

Wilfried H. aus Gernsbach (07.03.2012): Habe vor 3 Jahren auch Vorhofflimmern gehabt. Habe es rechtzeitig bemerkt und es wurde im Krankenhaus mit Elektroschocks erfolgreich behandelt. Bisher keine Probleme mehr.

Irmgard W. (07.03.2012): Im Januar 2010 hat Prof. Horlitz, Krankenhaus Köln Porz, erfolgreich bei mir eine Katheterablation durchgeführt. Seitdem habe ich kein Herzrasen mehr, das mich ca. 15 Jahre immer stärker geplagt hat. Ich bin glücklich, dass ich mich zu dieser OP entschlossen habe.

Michael L. aus Bochum (07.03.2012): Im September 2011 trat bei mir eine durch Cyclosporin ausgelöste Herzinsuffizienz auf (20 Prozent Pumpleistung). Nach mehreren Krankenhausaufenthalten, einer REHA, einer Ernährungsumstellung, Sport und einer Herzkatheteruntersuchung weiß ich, dass mein Herz eigentlich auf dem Wege der Besserung ist, nur beim Auftreten des Herzrasens vergesse ich dies mitunter. Obschon ich positive Selbstinstruktionen usw. schießt mein Blutdruck dann unkontrolliert nach oben. Behandelt wird dies durch meinen Kardiologen, dennoch sind Ihre Tipps für mich hilfreich. Danke. Michael L.

Heinz-G. Steffen aus Oberhausen (07.03.2012): Ich empfinde die Aufklärungsarbeit auf diesem Wege als hervorragend gelungene Maßnahme, Betroffene, aber auch nicht Betroffene aufzuklären. Ich werde in meinen Vereinen nochmals auf die Möglichkeiten der Information und die Aktivitäten der Deutschen Herzstiftung hinweisen.

Petra aus Bad Homburg (07.03.2012): Ich möchte zu dem Thema berichten. Herzrasen fühlt sich sehr bedrohlich an, wie ich schon aus eigener Erfahrung erlebte. Plötzlich in der Nacht kam es mit Zittern und starkem Kältegefühl. Bisher wurde noch nicht geklärt, woher diese Beschwerden kommen. Gott sei Dank hat es sich von alleine wieder beruhigt.

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