Sprechstunde zum Thema Herz-OP

Nach Herz-OP: Drähte am Brustbein später wieder entfernen lassen?

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Herz-Op-Operation

Mussten Sie schon einmal am Herzen operiert werden? Und wurden Ihnen dabei zum Verschluss des Brustkorbs Drähte am Brustbein eingesetzt? Theoretisch können diese Drähte lebenslang im Körper verbleiben. In manchen Fällen kann es aber auch zu Problemen kommen, wie die folgende Frage aus der Herzstiftungs-Sprechstunde zeigt.

Die Frage: "Ich bin 48 Jahre alt und habe 2008 eine künstliche Mitralklappe erhalten. Der Brustkorb wurde mit Drähten verschlossen. Soweit alles gut.
Da ich aber sehr schmal bin, stehen die Drähte hervor, sodass sie beim Waschen bzw. Cremen stören. Sie schmerzen z. B., wenn ich einen Gurt anlege. Sie sehen auch nicht gut aus. Die Narbe ist sehr schön verheilt. Frage: Kann man die Drähte entfernen und wie wird das gemacht?" (Tabea B., Hildesheim)

Die Experten-Antwort:

Gerade bei schlanken Patienten zeichnen sich die zum Verschluss des Brustbeins am Ende der Operation verwendeten sogenannten Drahtcerclagen oft deutlich ab.

Sie stören nicht nur beim Ansehen, sondern lösen Missempfindungen aus, drücken sich gelegentlich auch durch die Haut, verursachen Schmerzen und können sogar zu Entzündungen führen.

Man sollte sie in Ihrem Fall entfernen, zumal der Brustbeinknochen nach inzwischen 3 Jahren stabil verheilt ist. Leider gibt es keine andere Möglichkeit als die, die Wundnarbe auszuschneiden, um die Drähte zu erreichen und sie dann einzeln zu lösen und zu entfernen.

Entfernung der Drähte in Vollnarkose

Das ist nicht besonders kompliziert und dauert auch nicht lange. Allerdings sollte es in kurzer Vollnarkose geschehen. Denn es kann wehtun, und die Drähte sind manchmal so tief in das Brustbein eingedrungen, dass sie erst mühsam aufgesucht werden müssen. Die neue Wunde wird anschließend wie zuvor mit einer sogenannten Intracutannaht wieder vernäht und sollte nach Verheilung ebenso gut aussehen wie Ihre jetzige Narbe.

Fazit: Ich möchte Ihnen daher unbedingt empfehlen, die Drähte entfernen zu lassen.


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Professor Dr. med. Hellmut Oelert

Diese Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Prof. Dr. med. Hellmut Oelert, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Deutsche Stiftung für Herzforschung und langjähriger Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universität Mainz.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 64 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Roland M. aus Gröditz (09.05.2017): Habe im November 2016 zwei Bypässe bekommen. Seit dem Ende der Anschlussreha im Dezember habe ich hunderte Pickel mit Juckreiz am ganzen Körper. Kein Arzt findet die Ursache. Mein Hausarzt vermutet eine allergische Reaktion der Drähte, die zum Verschließen des Brustkorbes verwendet wurden. Ist das möglich?

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Andrea K. aus Potsdam (05.02.2017): Ich habe mal eine Frage: Meine Herzoperation war 1980, zu DDR-Zeit. Welche Drähte wurden dafür benutzt? LG Andrea

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H. aus Hannover (01.12.2016): Als Kardiotechniker und anästhesietechnischer Assistent in der Thorax- und Kardiovaskularchirurgie kann ich beurteilen, dass der Eingriff der Materialentfernung aus dem Sternum vergleichsweise selten durchgeführt wird. Dies liegt allerdings nicht daran, dass es medizinisch nicht selten indiziert ist. Meist treten nur leichte Beschwerden auf, sodass Patienten entweder gar nicht zum Arzt gehen, oder Ärzte die Beschwerden mit konservativen Mitteln behandeln und nicht die Empfehlung der chirurgischen Entfernung geben. Wie hier schon erwähnt ist der Eingriff und in der Regel unkompliziert und in kurzer Allgemeinänasthesie. Wenn Sie Beschwerden dieser Art haben, welche Sie im täglichen Leben beeinträchtigen und aus medizinischer Sicht keine Kontraindikation für eine OP steht, könnte man den Eingriff vornehmen lassen.

Walter S. aus Hildesheim (29.11.2016): Ich habe eine Herz-OP 2012 gehabt. Bin jetzt 61 Jahre alt. Das Brustbein ist mir kurz nach Aufnahme auf der Station durch einen starken Hustenanfall gerissen. Dann wurde eine Reverdrahtung an mir vorgenommen und eine Woche später wurde ich nach Hause entlassen. Ca. drei Monate danach hatte ich wieder einen starken Hustenanfall, wobei die Reverdrahtung wieder gerissen ist. Ich begab mich wieder zur Untersuchung. Und bekam jetzt die Diagnose, man könnte nicht noch einmal eine Reverdrahtung machen. Ich muss jetzt mit Schmerzmitteln (Morphin) behandelt werden. Da dieses jetzt gute 4 Jahre her ist und ich immer noch mit dem defekten Brustbein, was mir trotz Schmerzmittel Beschwerden macht, lebe, stelle ich Ihnen die Frage: Was kann ich jetzt tun, dass mein Brustbein wieder zusammenheilt?

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Bernd aus Kassel (04.11.2016): Auch meine Drähte stehen hervor und sehen nicht nur unschön aus, sondern bereiteten mir auch bei meiner letzten Flugreise in die USA Probleme mit dem Sicherheitsofficer. Aber ich habe keine Schmerzbeschwerden und werde daher vorerst nichts unternehmen.

Ludwig K. aus Mindelheim (01.11.2016): Ich wurde 2012 herztransplantiert und bin auch schlank, habe auch Drähte drinnen, und bei mir sieht man nichts. Ich habe auch keine Schmerzen, auch beim Gurtanlegen im Auto nicht.

Hubertus S. aus Leverkusen (16.07.2016): Nach einer (bis zu einem Kollaps symptomfreien) festgestellten hochgradigen Aortenklappenstenose, erhielt ich (64) Anfang Mai 2016 in einer Wuppertaler Herzklinik einen biologischen Aortenklappenersatz. Der Eingriff erfolgte mittels einer Sternotomie und Einkürzung des Herzmuskels sowie anschließender Anbringung einer Brustbeincerclage. Nachoperativ bisher keinerlei Schmerzen, Komplikationen oder Beeinträchtigungen durch die Cerclage, so dass ich in wenigen Tagen wieder im Büro arbeiten darf.

Günter K. aus Aachen (10.07.2016): In einer Klinik in Siegburg wurde ich wegen eines Myxoms im Herzen Anfang September 2014 operiert. Nach Monaten mit Beschwerden im Brustbereich bin ich nun allmählich (zwei Jahre sind vergangen) schmerzfrei. Es dauert aber länger als ein Jahr, bis der alte Zustand weitestgehend da ist. Die Drähte machen keine Schwierigkeiten.

N. aus Oberbayern (11.06.2016): Zum Abschnitt "Entfernung der Drähte in Vollnarkose": "...die Drähte sind manchmal so tief in das Brustbein eingedrungen, dass sie erst mühsam aufgesucht werden müssen." Wieso können sie dann durch die Haut durchdrücken?

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Wilma V. aus Düren (29.05.2016): Ich habe mir die Drähte nach zwei Jahren jetzt entfernen lassen, aber es war nach der OP sehr schmerzhaft und ich habe immer noch Schmerzen. Weiß jemand, wie lange das noch ungefähr anhält?

W. (10.05.2016): Mein Mann hat eine Bypass-OP überstanden, jetzt suchen wir nach einer neurologischen (Schluckstörungen)/kardiologischen Reha. Kann uns jemand eine Klinik nennen, die auch noch nicht ganz mobile Patienten aufnimmt? Danke

Friedrich W. K. aus Frankfurt am Main (23.03.2016): Gute, beruhigende Erklärungen, stehe vor gleichem Problem. Sehr zufriedenes Mitglied der Deutschen Herzstiftung

Frank O. aus Rheinfelden (29.02.2016): Überlege mir die Drähte ebenfalls entfernen zu lassen. Bereiten mir große Schmerzen.

Karl V. aus Marktheidenfeld (18.02.2016): Habe 2010 3 Bypässe in der Uni-Klinik in Würzburg bekommen, alles sehr gut verlaufen, bis auf die schmerzende Keloid-Narbe, die wurde schon zweimal operiert, ohne Besserung.

Rolf K. aus Lupfig (12.02.2016): Sehr geehrte Damen und Herren, meine Schwiegermutter wurde vor einigen Jahren am Herz operiert (Bypass). Gemäß ihrer Aussage sind Rückenmassagen nicht mehr erlaubt. Stimmt das?

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Stephan L. aus Darmstadt (15.12.2015): Welche Metalldrahtlegierung wurde 2013 Uni Lübeck bei Thorax-OP (für Homograft Pulmonalklappe) verwendet?

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Roland S. aus Villach / Kaernten, Oesterreich (05.12.2015): Habe Schmerzen von einem gebrochenen Draht am Brustkorb nach einer Bypassoperation.

Josef R. aus Kerken (25.11.2015): Im Januar 2000 drei Bypässe bekommen. Habe bis heute keinerlei Beschwerde mit Drähten und der Narbe. Bis 1.9.2015 voll gearbeitet. Wurde im Herzzentrum Duisburg operiert.

Verena aus Berlin (03.11.2015): Ich habe eine Frage, die mir heute im HZ Berlin nicht beantwortet werden konnte. Mein Mann liegt seit Juni, zu spät für Stents, Bypässe zu spät, künstliches Herz, alle Komplikationen die man sich denken kann. Seit 4 Wochen auf dem Weg der Besserung, nun wurde ein Stück der Brustnarbe wieder aufgemacht, da sich etwas gebildet hat, und eine Pumpe eingebaut. Der Verband wurde schon mehrmals gewechselt, vorige Woche die Pumpe entfernt, heute wieder eingebaut. Ein behandelnder Arzt der Intensiv nahm mich zur Seite, das Brustbein muss entfernt werden, zu sehr in Mitleidenschaft gezogen. Wie geht das denn, keiner sagte mir etwas von einer fortschreitenden Infektion. Man überlege, es sofort zu machen und eine Stabilisierung einzubauen, oder zu warten, bis der behand. Arzt in 10 Tagen aus dem Urlaub kommt. Meinem Mann geht es im Moment immer besser, ich solle es für den Gesundheitsverlauf auch ihm noch nicht sagen. Was heißt das alles, wieso ist mein Mann jetzt kritisch??? Ich bin seit Juni täglich bei ihm, helfe den Schwestern. Wir sind alle froh, ihn jetzt so kräftig zu sehen. Sein linkes Bein musste auch unter dem Knie amputiert werden. Damit arrangiert er sich. Wieso soll er jetzt sterben??? Bitte helfen Sie mir!

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Aki B. aus Bodnegg (26.10.2015): Die Drähte in meinem Brustkorb sind störend und verursachen teilweise Schmerzen und ein Taubheitsgefühl in der linken Brustmuskulatur. So wie beim Anlegen des Sicherheitsgurtes. Deshalb lasse ich mir die Drähte am 15.12.2015 in Bad Krozingen entfernen.

Aki B. aus Bodnegg (21.09.2015): Ich wurde 2011 am Herzen operiert, Aortenprothese, Herzklappenverpflanzung und 2 Bypässe. Wurde auch mit Drähten vernäht, die mir jetzt etwas Probleme bereiten, habe darum einen Termin in Bad Krozingen vereinbart, um sie zu entfernen, ist aber keine große Sache. OP wurde hervorragend durchgeführt und bin sehr zufrieden. Werde auch nie in ein anderes Krankenhaus gehen, um mich in Sachen Herz behandeln zu lassen.

Gracia T. aus Luzern, Schweiz (09.07.2015): Herzkranzgefäß 3x zu. Nach Op erwacht mit kaputtem Bein links und rechts aufgeschlitzt, am Ende Schienbein Fußrücken taub + Fusshebernerv zerstört und zuletz alle Sternumdrähte gebrochen, die auch immer mehr Schmerzen bereiten. Gesund hinein, als Invalide raus.

G. F. aus dem Kreis Heinsberg (17.02.2015): Aber ich habe keine Beschwerden direkt an den Drähten, eher im Bereich des Muskels zwischen Schlüsselbein und Brustbein, die plötzlich auftreten.

Rolf R. aus Lübeck (14.07.2014): Im August 2012 wurde ich in der Uniklinik Lübeck am Herzen operiert. Seit ca. 1 Jahr habe ich immer Schmerzen in der Brust, die manchmal unerträglich sind. Anfang Juni wurde ein MRT gemacht, wobei man feststellte, dass eine Brustrippe nicht mit dem Brustbein zusammengewachsen ist. Ca. 2 bis 3 cm frei zwischen Rippe und Brustbein. Zwei Drähte hängen am Brustbein runter. Ich leide jetzt seit der Operation an wahnsinnigen Schmerzen. Nehme täglich 3 Mal neben meinen anderen Tabletten Ibu 800 ein, aber meine Schmerzen werden immer stärker. Trotz Tabletten unerträglich. Was soll ich tun. Ausserdem habe ich im letzten halben Jahr 30 kg abgenommen. Ich weiß nicht mehr weiter.

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S. aus Busdorf (24.06.2014): Ich hatte vor einem Jahr eine Herz-OP, dabei wurde das Brustbein der Länge nach durchtrennt und später mit 9 Silberdrähten wieder vernäht. Nach ca. 3 Monaten bekam ich Schmerzen in der Brust. Heute wurde ein CT gemacht und festgestellt, dass der Brustkorb nicht wieder zusammengewachsen ist. Welches ist die beste Methode, dieses in Ordnung zu bringen und dass die Schmerzen dann vollständig abgebaut werden? Vielleicht kann mir jemand aus Erfahrung weiterhelfen.

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Ohne Namen (20.05.2014): Ich habe vor 2 Wochen meine Drahtcerclage im AKH Wien entfernen lassen (gleichzeitig mit einer Leistenbruch-OP) und bin beeindruckt, wie gut es sich jetzt ohne den Draht ums Sternum anfühlt, der sich beim Beachvolleyball vor einiger Zeit etwas gelöst hat. Insgesamt war die Cerclage über 3 Jahre drin und für mich eine anhaltende seelische Last.

Alfred M. aus Mendig (20.04.2014): Ich habe dieses Problem mit den Drahtcerclagen nach einer Herzklappen-OP (Mitral- und Aortenklappe wurden erneuert) auch gehabt. OP im April 2013. Ständige Schmerzen im Brustbereich führten dazu, dass die Drähte im Februar 2014 entfernt wurden. Leider muss ich feststellen, dass ca. 2 Monate nach der Entfernung die Schmerzen immer noch da sind. Das ganze wurde in der Uniklinik Mainz durchgeführt.

Karl W. aus Erlangen (11.04.2014): Ich wurde 2005 am offenen Herzen operiert, die Mitralklappe wurde rekonstruiert. Seither trage ich die Drähte mit mir herum. Ich habe keine Probleme und keine Schmerzen, obwohl ich sehr viel Sport (Tennis, Kegeln, Skifahren) treibe. Die Narbe ist sehr gut verheilt, kaum wahrnehmbar. Die OP wurde in der Rhön-Klinik, Bad Neustadt an der Saale durchgeführt.

Manfred G. aus Krefeld (02.03.2014): Vor 18 Jahren erhielt ich eine künstliche Aortenklappe und der Brustkorb wurde mit Draht verschlossen. Seit ca. 5 Wochen habe ich bereits bei kleinen Spaziergängen starke Schmerzen im Brustkorb, die in beide Richtungen ausstrahlen. Besserung fühlte ich nach einem Hub Nitrolingualspray. Internisten und Kardiologen rieten zu einer Katheteruntersuchung, die aber zu keinem gravierenden und sofort zu behandelnden Ergebnis führten. Ein Intensivmediziner hat mich letzte Woche untersucht und als schmerzauslösende Stelle die gefunden, an der mein Brustkorb mit Draht verschlossen wurde. Ich creme diese Stelle mit einer schmerzlindernden Salbe ein. Was raten Sie mir zu tun?

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B. H. aus Porta Westfalica (21.02.2014): Ich habe ebenfalls einen Mitralklappenersatz und die Drahtcerclagen schmerzten von Anfang an, aber man wartet ja erst mal ab, ob es besser wird. Nachdem ich eine Diät gemacht habe, wurde es aber noch schlimmer. Ich konnte nicht mehr auf der Seite liegen und hatte bei Bewegungen und Berührung Schmerzen. Nach 7 Jahren wurden die Cerclagen dann doch entfernt und ich bin endlich schmerzfrei, nur bei stärkerer körperlicher Beanspruchung des Brustkorbes meldet sich das Sternum noch mit Schmerzen.

Heike R. aus Sinntal (25.11.2013): Hallo, meine Tochter hat akute Schmerzen im Thoraxbereich. Sie wurde 2005 wegen sechs Herzfehlern am offenen Herzen operiert. Der Arzt meinte, dass die Drähte Probleme machen und diese vielleicht entfernt werden müssen. Ist das bei Kindern schwierig? Meine Tochter ist 12 Jahre und Leistungssportlerin. Wir haben Angst. Doch seit vier Tagen schläft sie vor Schmerzen nicht mehr.

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H. H. aus Stolberg (18.11.2013): Am 14.11.2013 wurde mir ein Teil der Verdrahtung entfernt, da ich Probleme und Schmerzen sowie Stiche bei Bewegungen und Seitenlage beim Schlafen hatte. Die Verdrahtung konnte man im oberen Bereich richtig fühlen. Nach der OP hatte ich die schmerzen wie nach der Herz-OP. Ohne Hilfe kann ich mich nicht ins Bett legen sowie aufrichten. Gurt am unteren Bettgestell angebracht, den ich als Hilfe benötige. Hoffe es wird besser.

Holger T. aus Pragsdorf (30.10.2013): Ich wurde im August 2012 am Herzen operiert, hatte danach aber keine Schwierigkeiten mit den Drähten im Brustkorb. Weder beim Abhusten noch bei Bewegung hatte ich übermäßige Schmerzen. Auch jetzt habe ich zum Glück keine Schmerzen, auch die äußere Narbe ist "schick" geworden und macht gar keine Probleme. Ich möchte mit diesem Kommentar vielen die Angst vor solch einer großen OP nehmen. Es muß nicht bei jedem Schmerzen auftreten!!

Martina aus Oberwart (11.07.2013): Mein Vater wurde vor 1 Jahr operiert - 3-facher Bypass - vor 3 Monaten wurden die Klammern entfernt, da nach wie vor bei jeder Bewegung Schmerz entstand. Die OP war allerdings offensichtlich nicht erfolgreich, da der Schmerz nach wie vor da ist. Nach seinem Gefühl bewegt sich das Brustbein (d. h., es dürfte nicht wirklich zusammengewachsen sein) - vor allem in Seitenlage und im Wechsel auf Bauchlage - und verursacht Schmerzen und das Gefühl, von durch das Brustbein entweichender Luft. Kennt jemand dieses Problem und kann mit weiterhelfen?

Ines M. aus Lohsa (10.06.2013): Ich hatte 1984 eine Herzoperation und habe bis heute keine Probleme mit den Drähten.

Jürgen L. aus Leipzig (07.05.2013): Also, ich wurde am 11.2.13 für einen Aortabogen-Ersatz operiert. Für die OP wurde mein Brustkorb geöffnet. Der Schnitt von unterem Kehlkopf bis kurz vor den Bauchnabel. Nachdem der Aortabogen operiert wurde, wurde der Brustkorb wieder geschlossen. Dieser Halt von dem Sternum wurde mit Draht/Cerclagen stabilisiert. Leider hat durch einen anhaltenden Hustenanfall nach der OP die Cerclage nicht lange gehalten. Dieser wirkte noch in der Reha. Da ich durch den trockenen Hustenanfall mein Brustkorb stark beansprucht habe, traten dann starke Schmerzen im BK auf. Die Schmerzen waren so stark, dass ich 3x den Notarzt rufen musste. Einer von den Notärzten fuhr mich mal zum Lungenkrankenhaus, weil ich eine "Lungenentzündung haben soll. Der Arzt aus dem KH stellte fest, dass ich keine Lungenentzündung habe, da diese ohne Befund sei. Nach der Untersuchung: (EKG, Blutdruckmessen) schickte mich der Arzt mit meinen Schmerzen nach Hause. 2 Tage später bin ich per Notaufnahme wegen Brustkorbschmerzen ins Herzzentrum, da wurde durch Röntgen und CT festgestellt, dass meine Cerclage , 4 Stück davon, gebrochen sei. Was mich eigentlich wundert, dass dieser Arzt mir Tabletten verschreibt, um diese einzunehmen. Das klang so, dass die Tabletten dafür seien, um die gebrochene Cerclage verschwinden zu lassen.
Nun war ich wieder mal gezwungen, den Krankenhauschef anzusprechen, wie das gehen soll, dass Tabletten Cerclage / Draht aus MediStahl verschwinden lassen. Durch die Beschwerde beim Prof. wurde nun am 25.3.13 eine OP angesagt, um die kompletten Cerclagen zu entfernen. Aber leider habe ich heute noch den Hustenanfall und bei der Öffnung wurde festgestellt, dass das Sternum noch nicht richtig angewachsen ist. Schmerzen sind noch da. Langsammmmmmmmm werden diese weniger.

Ose P. aus Hamburg (19.04.2013): Ich bin im November 2012 mit Angina pectoris ins UKE Hamburg eingeliefert worden und habe zwei Bypässe bekommen. Seit Februar 2013 wurde nun festgestellt, dass eine Cerclage gebrochen ist. Diese sticht mich fürchterlich. Bei den anderen Cerclagen habe ich immer Druckschmerzen und somit sollen jetzt alle entfernt werden. Diese Prozedur habe ich gerade hinter mir. Bin seit 1 Woche aus dem Krankenhaus und habe verdammt dolle Wundschmerzen. Meistens Nachts, ein fürchterliches Brennen macht sich im Brustbereich breit. Ich hoffe, dass es bald aufhört.

Peter K. aus Grafing b. München (25.03.2013): Bei meiner Frau führten diese "Drähte" 8 Jahre nach dem Verschluss des Brustbeins zu Entzündungen an der Narbe mit wiederholten eitrigen Auswölbungen. Erst durch operative Entfernung der Drahtcerclagen hat sie keine Beschwerden mehr.

Fritz V. aus Mettmann (04.12.2012): Bei mir ist die Sternum-Narbe schon zum zweiten Mal entzündet. Beim ersten Mal wurde eine Wundrevision gemacht und die Wunde wieder vernäht. Nachdem die Fäden gezogen wurden, wurde die Brust ganz rot und hat sich dann später wieder entzündet.

Gabi aus Bad Krozingen (07.11.2012): Der Bericht und die vielen Kommentare beweisen mir, daß es nicht nur vereinzelt zu Wundheilungsstörungen oder Missempfindungen kommt. Bei mir hatten die Cerclage-Drähte beim gebrochenen Mittelfußknochen auch eine Wundheilungsstörung ausgelöst, so daß ich extrem lange nicht auf den Fuß stehen konnte. Erst nach Entfernung der Drähte wurde dies dann viel schneller gut. Dies hatte zur Folge, daß meine Fitness und Ausdauer darunter litt und sich m. E. durch die fehlende Bewegung meine Aortenklappenstenose schneller verschlimmerte. Nun steht bei mir in Kürze ein künstlicher Klappenersatz an und ich hoffe, daß der Chirurg, auf den ich treffen werde, meinen Wunsch erfüllen kann, das Brustbein zu nähen. Ein Allergietest auf chirurgisches Metall war zwar negativ, ich möchte jedoch die o. g. Erfahrung nicht nochmals machen müssen.

Stephan M. aus der Schweiz (17.10.2012): Ich hatte auch eine Op, aber ich habe absolut keine Probleme auch die Drähte nicht. Ich spüre sie auch nicht.

Marion aus Hamburg (21.09.2012): Ich habe vor einem Jahr eine Biologische Mitralklappe bekommen, habe dann einen Keim an der OP-Stelle bekommen. Hatte ca. 4 Wochen eine V.A.C Pumpe am Brustbein, als ich dann wieder zugenäht wurde, bekam ich eine Muskelverlegung in der Brust, so wie es im CT aussieht, habe ich nur eine Cerclage am oberen Ende des Sternums, die sich aber löst. Die Muskelverschiebung macht mir aber Probleme, es ist eine dicke Beule vorhanden die sehr weh tut. Es sind auch Narbenverwachsungen an der Thoraxwand vorhanden, muss mal sehen was der Chirurg dazu sagt.

Henri aus Zeitz (30.07.2012): Habe jetzt seit über einem halben Jahr eine Wundheilungsstörung im oberen Bereich meiner Herz-OP-Narbe. Mir wurde nach Ausschluss einer Infektion oder Keime gesagt, dass das mit den Cerclagen zu tun hat und diese deshalb entfernt werden müssen. Dann sollte Ruhe einkehren und die Narbe (ca. 5 cm mal 1cm) verheilen. Kann das stimmen?

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Martin S. aus Frankfurt (07.07.2012): Nach einer Bypass-OP 1999 habe ich beim seither regelmäßig betriebenen Sport (insbesondere bei gymnastischen Übungen in Bauchlage) stets Schmerzen in der Brust, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die in der Brust verbliebenen Drähte zurückzuführen sind. Eine Entfernung der Drähte kommt für mich wegen des mit jedem operativen Eingriff verbundenen Infektionsrisikos allerdings nicht in Frage.

Hans J. aus Lathen (13.06.2012): Ich habe 1997 eine dreifach Bypass-OP in der Schüchtermann Klinik Bad Rothenfeld erhalten. Die Schließung des Brustbeines erfolgte durch Drähte. Die Narbe ist wulstig ausgestülpt und stört sehr, verbunden mit Ziehen und Schmerzen besonders beim Wetterwechsel. Was kann ich machen? [$verweis-zu-thema]]

H. D. K. aus Duisburg (12.06.2012): Meine erste Herz-OP wurde 1979 (Uni-Klinik in D´dorf) durchgeführt, ich hatte keinerlei Probleme mit den Drähten. Die letzte Herz-OP liegt nun ein Jahr zurück (KWK in Duisburg), hier verspürte ich zwischenzeitlich immer wieder einmal heftiges Stechen und leichtere Druckschmerzen im Brustbein. Mal abwarten, ob es so bleibt, reagieren kann man immer noch.

W. K. aus Dresden (05.06.2012): Habe 2006 eine biologische Aortenklappe im Herzzentrum Dresden bekommen, alles ist gut verlaufen, ich fühle mich wohl, die Metallspangen bereiten keine Schwierigkeiten. Ich bin jedoch unsicher, ob sie bei möglichen Untersuchungen (zB: MRT) stören könnten, oder diese gar ausschließen.

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Manfred F. aus Sulzbach-Rosenberg (28.05.2012): Bei mir sind 2005 die Mitral- und die Trikuspidalisklappe rekonstruiert worden. Seither trage ich die Drähte mit mir herum. Ich habe keine Probleme und keine Schmerzen. Die Narbe wurde geklebt und ist sehr gut verheilt, kaum wahrnehmbar. Die OP wurde in der Rhön-Klinik, Bad Neustadt an der Saale durchgeführt.

Hans-Joachim M.-W. aus Deidesheim (25.05.2012): Die Info zur Entfernung der Drahtcerclagen ist für mich sehr interessant. Auch ich leide seit meiner Bypass-OP unter heftigen Schmerzen im Brustbereich, die periodenhaft auftreten und dann durch Injektion mit einem Anästhetikum kombiniert mit Kortison behandelt werden. Mein Herzchirurg und mein Hausarzt (Internist) raten mir trotz der ständigen Beschwerden von der Entfernung der Drähte (6 Stück) ab, da die Wahrscheinlichkeit der Schmerzlinderung sehr gering sei und eine erhöhte Infektionsgefahr besteht.

Judith K. aus Laasdorf (24.05.2012): Nach einer Vorhofmyxom-OP (gutartiger Tumor, bei mir an der Mitralklappe festgewachsen) im Jahr 1994 wurde mein Brustbein mit einem Goldfaden zusammengenäht. Die Narbe ist sehr gut verheilt und es gibt bis heute keine Probleme. Die OP wurde in der Zentralklinik Bad Berka ausgeführt.

Manfred B. aus München (23.05.2012): Hatte ebenfalls in 2008 eine Bypass-OP. Eine der oberen Cerclagen ist gerissen und zeichnet sich nun unter der Haut leicht ab. Bei Berührung tritt auch ein leichtes Druckgefühl auf. Ich lasse sie trotzdem nicht entfernen, da wie beschrieben, die sehr gut verheilte Narbe wieder aufgeschnitten werden müßte inkl. der anschließenden Fummelei im Knochen. Das steht in keinem Verhältnis zu den geringfügigen Beschwerden. Also meine Empfehlung: solange keine Entzündungen/Schmerzen vorliegen, damit leben.

M.-E. F. aus Berlin (23.05.2012): Das Thema "Drähte entfernen" beschäftigt mich auch schon lange. Sie stehen hervor und ich habe davon Mißempfindungen im Brustkorb. Ich werde sie mir auch entfernen lassen.

Hartmut S. aus Hessen (22.05.2012): Mein Mann hat vor 4 Wochen, nach einem Infarkt, 3 Bypässe bekommen, in einem Krankenhaus in Spanien. Weder das Brustbein noch die Haut wurden genäht oder mit Drahtklammern verschlossen, nur das Bein. Alles wurde nur geklebt und alle Wunden sind verheilt und sehen gut aus. Damit auch alles zusammenhält, muss er für 8 Wochen eine Art Korsett tragen. Inzwischen geht es ihm wieder gut, auch ohne anschließende Rehamaßnahme, die es in Spanien nicht gibt.

Georg W. aus Wuppertal (22.05.2012): Nach 3-fach Bypass-OP wächst mein Sternum nicht wieder zusammen (20 mm klaffender Spalt (Dehiszenz). Grund: Fast alle Cerclagen-Drähte sind zerstört. Mein Herzchirurg rät dazu, abzuwarten und keine Entfernung der Drähte und Re-Operation vorzunehmen, da er ein Risiko darin sieht, ggf. die Bypässe zu verletzen und jede weitere OP die Gefahr einer Mediastinitis zur Folge haben könnte.

Edgar S. aus Berlin (22.05.2012): Ich hatte letztes Jahr im Mai auch eine dreifache Bypass Herz-Op und musste mir dieses Jahr im Januar die Drähte entfernen lassen, wegen starker schmerzhafter Entzündung im oberen Brustbereich. Nun ist alles in bester Ordnung.

Hartmut L. aus Solingen (22.05.2012): Ich habe meine beiden Bypässe 1986 in der Uni-Klinik Düsseldorf bekommen und seit dieser Zeit auch die Drähte im Brustkorb, bisher aber keine Probleme damit gehabt. Als Mitglied der Herzstiftung lese ich natürlich fast alle Berichte in Ihrer Zeitschrift.

Eckhard B. aus Hessen (22.05.2012): Interessantes Thema, zumal für mich diese Woche eine Herzklappen-OP ansteht. Allerdings scheint es zu dieser Fragestellung doch unterschiedliche Ansichten und Meinungen zu geben. Vermutlich kommt es wie so oft auf den Einzelfall an.

Roland B. aus Thüringen (22.05.2012): Die Zeitschrift sowie auch der Newsletter der Deutschen Herzstiftung sind sehr interessant und hilfreich, besonders deshalb, weil ich 2011 einen Herzinfarkt mit anschließender Bypass-OP hatte.

Heribert W. aus Trippstadt (22.05.2012): Alle Mitteilungen der Herzstiftung sind für mich deswegen stets interessant, da im Jan. 2012 bei mir die Mitral- und die Aortenklappe durch biologische Klappen ersetzt wurden und die Trikuspidalisklappe rekonstruiert worden ist.

Johann M. O. aus Beerfelden (22.05.2012): Seit meiner OP im Oktober 2000 habe ich an allen Drahtstellen genau die gleichen Beschwerden. Ein Draht (der unterste) wurde 2005 entfernt. Von einer kompletten Entfernung wurde mir abgeraten. Mit freundlichen Grüßen Johann M. O.

Wolfg. B. aus Hamburg (22.05.2012): Nach meiner Bypass-OP wurde das Brustbein auch geklammert. Wenn ich jetzt mal bei einer Massage auf dem Bauch liegen muß, ist das unmöglich. Als ich die Klammern entfernen lassen wollte, riet man mir, dieses nicht machen zu lassen, da die neue Narbe unschön aussieht.

Günter A. aus Braunschweig (22.05.2012): Bei mir wurde die Cerclage vor 5 Jahren entfernt, da ich nach einer Bypassoperation vor 9 Jahren häufig Druck auf der Brust verspürt habe und 2 Drähte aufgegangen waren. Insgesamt dauerte der Klinikaufenthalt 3 Tage. Die Wunde ist gut und schnell verheilt, die Beschwerden verschwunden.

Ulrich G. aus Barsbüttel (22.05.2012): Vor 1,5 Jahren Bypass-Op. mit beiden Brustarterien (T-Graft). Sehr schneller Heilungsprozess, Drähte weder fühl-, noch sichtbar, völlig schmerzfrei auch bei sportlicher Betätigung und körperlicher Anstrengung. Der Schnitt sauber verheilt mit feiner "Schönheitsnarbe"... Asklepios-Klinik St. Georg-Hamburg - meine Empfehlung!

Erich W. aus Bielefeld (21.05.2012): Seit 2003 trage ich die Drähte mit mir herum. Keine Probleme und keine Schmerzen. Schüchtermann-Klinik. Mega prima. Erich W., Bielefeld.

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