Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

„Heilpraktikerin empfiehlt mir Weißdorn- und Vitaminpräparate – hat sie Recht?”

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Kürzlich meldete sich bei uns ein verunsicherter Herzpatient, dessen Heilpraktikerin einen Teil seiner bisherigen Medikamente absetzen wollte und stattdessen die Einnahme von Weißdorn- und Vitaminpräparaten empfahl. Da er dem Rat der Heilpraktikerin nicht ganz traute, wandte er sich vorsorglich an die Deutsche Herzstiftung, wo er in der Sprechstunde eine klare Antwort erhielt. Hier die komplette Frage mit der klärenden Antwort.

„Anfang September 2008 erlitt ich einen Herzinfarkt. An Medikamenten wurde mir im Krankenhaus Folgendes verordnet: ein Betablocker, Valsartan, Clopidogrel, 100 mg ASS und Simvastatin. Nach Abschluss der anschließenden Rehakur wurde im November 2008 von meinem Hausarzt eine erneute Blutuntersuchung veranlasst, die folgende Ergebnisse zeigte: Cholesterin 122 mg/dl, HDL 40 mg/dl, LDL 61 mg/dl.

Wirklich auf Fettsenker verzichten?

Kürzlich habe ich eine Heilpraktikerin meines Vertrauens zu Rate gezogen. Den Cholesterinwert von 122 mg/dl hält sie für zu gering, da das Cholesterin wichtige Funktionen für die Gesundheit habe. Sie legte mir nahe, auf den Blutfettsenker zu verzichten. Auch Valsartan soll ich weglassen und stattdessen ein Weißdornpräparat zur Herzstärkung nehmen.

„Die unterschiedlichen Aussagen verunsichern mich”

Was die Risikofaktoren anbelangt, hält meine Heilpraktikerin neben den mir bisher bekannten Faktoren für einen Herzinfarkt wie Rauchen, Übergewicht, hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit, hoher Cholesterinwert und Bewegungsmangel (habe ich alle nicht!) noch einen anderen Wert als eigenständigen Risikofaktor für wichtig: Homocystein. Sie wundert sich, dass dieser Wert nicht bestimmt worden ist. Bei einer von ihr veranlassten Blutuntersuchung wurde bei mir ein erhöhter Homocysteinspiegel festgestellt. Sie empfiehlt mir ein Präparat mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12. Durch die unterschiedlichen Aussagen bin ich sehr verunsichert. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Ansichten zur geschilderten Situation und Ihre Therapieempfehlung mitteilen.”
Justus P., Tangermünde

Die Experten-Antwort:

Aufgrund Ihres Schreibens möchte ich eines glasklar feststellen: Die Ratschläge Ihrer Heilpraktikerin sind irreführend und für Sie gefährlich. Lassen Sie mich dies im Nachfolgenden begründen:

Ihre Medikamentenliste liest sich ausgesprochen sinnvoll, ausgewogen und medizinisch auf dem aktuellsten Stand.Was Ihre Blutfette anbetrifft, gilt im Prinzip: Je niedriger, desto besser. Hierdurch wird das Risiko des Fortschreitens Ihrer Erkrankung vermindert, das haben eine Fülle von wissenschaftlichen Studien gezeigt. Ein „zu niedrig” gibt es nicht. Patienten mit Herzerkrankungen sollten LDL-Werte unter 70 mg/dl anstreben. Das heißt: Sie sind mit Ihrem Statin gut eingestellt.

Weißdornpräparate nicht als Ersatz für Sartane!

Auch die Empfehlung, statt Valsartan ein Weißdronpräparat zu nehmen, ist verfehlt. Weißdornpräparate können einen ACE-Hemmer oder ein Sartan (bei Ihnen: Valsartan) nicht ersetzen. In vielen Studien ist bewiesen, dass ACE-Hemmer und Sartane die schädlichen Umbauprozesse nach einem Herzinfarkt bremsen und die Pumpkraft des Herzens steigern. Für Weißdornpräparate liegt nur eine Studie vor (SPICE, 2007). Diese Studie hat gezeigt, dass Weißdornpräparate, wenn sie zusätzlich zu den oben genannten Standardmedikamenten  genommen werden, bei bestimmten Formen der Herzschwäche günstig wirken. Als Ersatz für das Sartan ist das Weißdornpräparat unbrauchbar. Es wäre für Sie deshalb gefährlich, auf das Sartan zu verzichten.

Auf Folsäure, Vitamin B6 und B12 verzichten!

Ein weiteres Wort zum Homocystein: Auch hier hat Ihre Heilpraktikerin erheblichen Fortbildungsbedarf. Die weltweite medizinische Studienlage zur Behanldung eines erhöhten Homocysteins mit Folsäure, Vitamin B6 und B12 ist so schlecht, dass inzwischen von dieser Behandlung gnäzlich abgeraten wird. Viele zehntausend Patienten wurden in zahlreichen Studien in vielen Teilen der Welt behandelt und das Ergebnis war stets negativ, bzw. sogar ungünstig bezüglich der Behandlung des Homocysteins. Dei Deutsche Herzstiftung hat über diese Studien immer wieder berichtet, zum Beispiel in der Ausgabe HERZ HEUTE 1 / 2009. Ich hoffe, dass Ihnen diese Argumente weiterhelfen.

Professor Dr. med. Harald Klepzig

Autor: Professor Dr. med. Harald Klepzig ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Chefarzt im Klinikum Offenbach. Zu den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen u. a. die interventionelle Therapie und die medikamentös-konservative Behandlung von Herzerkrankungen.

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Bislang 31 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Jonas aus Altmünster (15.08.2017): Guten Tag liebe Mitleser, vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Es ist bemerkenswert, wie gut man verschiedene Probleme mithilfe von Heilkräutern behandeln kann. Jedoch finde ich es auch nicht verkehrt, auf chemische Schmerzmittel und Medikamente zurückzugreifen. Da ich neu nach Altmünster gezogen bin und noch keine gute Apotheke gefunden habe, habe ich mich im Internet auf die Suche nach einer begeben und wurde schnell fündig.

Manfred L. aus Wertheim (05.07.2017): Als mündiger Mensch sollte man meiner Meinung nach seine Gesundheit auch einmal in die eigenen Hände nehmen und ausprobieren, inwieweit natürliche Mittel weiterhelfen. Dann kann man die Chemie sicher da und dort reduzieren. Die sogenannte "Experten-Meinung" beeindruckt mich nicht so sehr.

Doris G. aus Markt Schwaben (05.07.2017): Vielen Dank für die ausführliche Erklärung, sie hat auch in meinem Fall mir sehr weitergeholfen, da ich auch immer wieder verunsichert bin, da ich trotz Caramlo und Procoralan einen schweren Herzinfarkt am 02.05.2017 erlitten habe.

Ohne Namen (30.06.2017): Herr Prof. Dr. med Klepzig erklärt in diesem Beitrag, dass die erhöhten Homocystein-Werte nicht mit Folsäure und B-Vitamine zu behandeln sind. Er erklärt, dass diese Art der Behandlung "ungünstig" sein kann. Ich verstehe nicht, wieso und warum. Er empfiehlt aber auch keine andere allopathische Variante. Ich folgere also, dass hohe Homocystein-Werte gut und richtig sind. Stimmt das?! Ich habe meine Homocystein-Werte von 17 auf 9 mit Folsäure 600mg/Tag in 4 Monaten reduziert und dies ohne Nebenwirkungen. Dafür brauche ich keine Studie!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ulrich K. aus Bonn (23.06.2017): Nur in Bezug auf Lipidsenker (Statine) bin ich so skeptisch, bezüglich der Nebenwirkungen, wegen denen mein Hausarzt Simvastatin abgesetzt hat. Mein Cholesterinwert (kombiniert) liegt ohne Statin bei 169.

Klaus O. aus Duisburg (11.05.2017): Die wissenschaftlich basierte Medizin („Schulmedizin“) verfolgt einen anderen Ansatz als der Heilpraktiker. Von daher kann man beides nicht miteinander vergleichen. Meine Hausärztin hat mir auch über Studien bezüglich Weißdorns erzählt. Ich habe Bluthochdruck. Und auf Empfehlung meiner Heilpraktikerin nehme ich statt Tabletten ein Präparat mit Mistelkraut und mein Blutdruck zeigt gute Werte! Man muss sich meiner Meinung nach für einen Weg entscheiden: wissenschaftlich basierte Medizin oder Alternativmedizin.

Angela (04.05.2017): Sehr informativ und als Laie gut zu verstehen. Vielen Dank für diesen Beitrag.

Josef W. aus Neumarkt St. Veit (03.05.2017): Vorgestern kam eine TV-Sendung, inwieweit man Ärzten vertrauen kann. Durch gezeigte Beispiele, kann ich ruhig sagen: zu viel Vertrauen kann sehr nachteilig sein. Auch viele OPs können vermieden werden. Es werden immer mehr -und die neuesten – Präparate verschrieben. Auch weil diese den Doktoren laut Bericht Zusatzeinkommen verschaffen, wie auch die meines Erachtens größtenteils sinnlosen "iGeL-Angebote".

Marco aus Leipzig (24.03.2017): Sehr gut ausführlich, klar und deutlich erklärt. Finde ich gut nachvollziehbar.

Frank W. aus Halle (01.03.2017): Ja, wie immer Grabenkämpfe. Natürlich nur im Interesse und zum Wohl des Patienten. Diverse Kurzansätze für das Nachdenken: Schwerkranke und multimorbide Patienten sind aus div. Gründen risikoarm oft nur überwiegend schulmedizinisch zu behandeln. Aber bei den vielen anderen mit den verschiedensten Ursachen für KHK, auch den Schlanken mit dem kleinen „Bäuchlein“, Stressmaschinen mit alten Herzentzündungen, sensiblen Männern in Führungspositionen u. v. a., hier nicht aufzuzählen: Der von mir geliebte Weißdorn, gute Omega-3-Versorgung, Magnesiumstatus, Q10 (Goldstandard in Japan), Enzyme bzw. Enzymfrüchte zur nebenwirkungsfreien „Blutverdünnung“ u. v. a., Antihypertonikum können meiner Ansicht nach neben Lifestyle-Maßnahmen und Ordnungstherapie das Fortschreiten der Erkrankung verhindern (Erfahrung vieler Praktiker aus NH und SM). Nahezu (bitte um Entschuldigung für meine Bagatellisierung) Gesunde werden plötzlich und unerwartet Fünf-Medikamenten-Patienten und kommen in Betreuungsprogramme. Hier hätten NEM und Naturheilmittel meiner Meinung nach oft gereicht, vor allem unter Beachtung der Lebensqualität.
Zusammengefasst von einem durch SM und NH geretteten Schwerstkranken HP: Schaut Euch den Menschen an, denkt selbst nach und lest bei den „Alten“ Heilern aus NH und SM mal altmodisch ein paar zehntausend Seiten. Ein frohes Leben wünscht HP, Dipl.-Biol., Dipl.-Sportlehrer Präv. & Reha, Marathonläufer, knapper Orthorektiker und Genießer allen Lesern.

David G. aus Heidelberg (12.12.2016): Klare Worte!

Antonina aus Berlin-Reinickendorf (19.11.2016): Es ist nicht immer so einfach, die richtigen Medikamente zu finden, bis alles passt. Ich werde auch schon 10 Jahre behandelt mit teilweisem Erfolg. Aber wenn das oder die richtigen Medikamente gefunden sind, die dann auch wirklich zusammen passen, sind Sartane, Betablocker usw. nicht durch Weißkorn, Vitamine Folsäure usw. zu ersetzen. Aber viele Medikamente werden leider oft zu hoch und falsch in der Kombination verordnet. Toni aus Berlin

Horst H. aus Ballenstedt (06.11.2016): Der Beitrag ist sehr hilfreich, zeigt er doch, daß auf die Schulmedizin vertraut werden kann.

Eva-Maria H. aus Siegen (09.10.2016): Es ist toll, daß sich ein Arzt die Zeit nimmt, hier zu antworten, danke.

Ohne Namen (20.04.2016): Es fehlte: Wieso genau die Studie von der Homocys.-Behandlung mittels Vitaminbehandlung plus Folsäure abrät.

Reinhard K. aus Lehre-Flechtorf (10.12.2015): Ich (Heilpraktiker) möchte da ein wenig widersprechen, was der Herr Professor gegenüber der Heilpraktikerin sagt. Homocystein-Spiegel sollte man auf alle Fälle beachten und Vitamine B6 und B12 sind immer hervorragend und nicht schlecht, ebenso Weissdornpräparate haben noch nie geschadet. Ausserdem ist Cholesterin nicht so verteufelt wie gesagt wird (wird ja selbst in der Leber hergestellt) und gibt den Adern auch eine gewisse Elastizität. Nicht immer auf den kleinen Heilpraktiker schimpfen. Ich habe selbst schon Jahre einen Gesamtcholesterinwert von 230 und keine KHK.

C. B. aus München (13.11.2015): Zwar finde ich die Empfehlung der besagten HP (Absetzen der Medikamente) auch sehr schwierig, dennoch finde ich Ihre Antwort zu pauschal und zu einseitig. Wichtiger als das Gesamtcholesterin ist ja bekanntermaßen das Verhältnis von HDL zu LDL, von dem hier gar nicht die Rede ist. Sie sagen selbst, dass die Studienlage zu den B-Vitaminen schlecht ist, deshalb raten Sie davon ab. Tendenziell haben die meisten Menschen in Dtl. einen Vitaminmangel, da die Nahrung (außer evtl. aus Bio-Anbau) meistens nicht mehr genügend enthält. Nachdem aber B-Vitamine wasserlöslich sind, ist eine Überdosierung quasi nicht möglich.

Hardy S. (22.07.2015): Mehrere Kardiologen mit Erfahrung aufsuchen, Ursache feststellen z. B. Blutgerinnsel in Herzkranzgefäßen, großes Blutbild auch mit CRP-Wert und Blutviskosität, Nebenwirkung von Aspirin und Betablockern beachten, Nitrolingual akut Spray für Notfälle in Reichweite bereithalten, Nahrung umstellen, gutes Mineralwasser in Erwägung ziehen, Fließfähigkeit des Blutes auch über Nacht durch Wasser trinken unterstützen, PH -Wert des Blutes wegen Übersäuerung überwachen.

B. aus Köln (01.07.2015): Ok, die Informationen auf dieser Seite finde ich sehr hilfreich, hatte auch solche Erfahrungen gemacht, bin dadurch sehr ratlos gewesen und traue "KEINEM" mehr (Medizinmann, wie Heilerin und mir selbst auch nicht mehr.)

Karl-Heinz B. aus Kirn (29.10.2014): Ich nehme Weißdornpräparate zusätzlich ein. Sie bekommen mir gut und helfen die Werte zu verbessern.

P. Nessel aus Seligenstadt (12.02.2014): Ja, leider sind viele Schulmediziner einseitig gepolt. Der Blick über den Tellerrand fällt oft schwer oder Sie wollen Nichts davon wissen. Die Naturheilkunde gibt es sehr viel länger als die Schulmedizin. Es wäre wirklich erfreulich, wenn sich beide mehr ergänzen würden. Aber da gibt es ja die Pharmaindustrie, die Ärzte und Studien sponsert, wie man oft liest, damit der Kranke krank bleibt und möglichst viel Pillen schluckt. Ich empfehle Ihnen mal das Buch zu lesen "Die Cholesterinlüge", da werden Ihnen die Augen aufgehen, wie das in unserem System läuft und sehr viel von der Pharmaindustrie gesteuert wird. Heutzutage ist es sehr gut möglich im Internet zu recherchieren um sich schlau machen, damit man dem Arzt auf Augenhöhe begegnen kann. Das stinkt denen natürlich, wenn man Diagnosen und Medikamentierung hinterfragt. Oft selbst erlebt. Es ist wirklich erforderlich mehr Selbstverantwortung für sich zu übernehmen und nicht alles einfach hinnehmen, was die "Götter in Weis" oft angstmachend daherreden.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zum Thema Cholesterinlüge hat die Deutsche Herzstiftung schon mehrmals in HERZ HEUTE kritisch Stellung bezogen (HERZ HEUTE ist die Zeitschrift, in der die Herzexperten der Herzstiftung regelmäßig u. a. über neue Therapien bei Herzerkrankungen aufklären.) Den Beitrag können Sie hier online abrufen: Cholesterinlüge
Mit herzlichen Grüßen!
Ihre Deutsche Herzstiftung

Prof. Dr. Carola K. aus Kaarst (04.02.2014): Ich finde es inzwischen schon kriminell, dass ich täglich mit Emails bombardiert werde, in denen mir aggressiv klar gemacht wird, dass die Schulmedizin die Hypertoniker mit den üblichen Medikamenten wie ACE-Hemmer und Betablocker "krank" macht und Sport, Weißdorn-Präparate u. ä. verschreibt. Ich bin schlank und sportlich durchtrainiert, habe mich immer gesund ernährt und habe trotzdem, genetisch bedingt, den sogenannten essentiellen Bluthochdruck. Dagegen habe ich mir Olmesartan (40 mg) verschrieben, nachdem ich ALLES Übrige probiert habe. Mein Vater ließ sich mit diesem essentiellen Bluthochdruck über 20 Jahre homöopathisch behandeln: das Ergebnis: Herzhinterwand-Infarkt mit 64, gefolgt von ca. 40 Hirninfarkten ... Und mein Vater war Nichtraucher, Nichttrinker, sportlich, schlank etc., hat sich sehr gesund ernährt, kochsalz-arm, keine tierischen Fette ...

Fariba aus Hamburg (z. Z. im Iran) (11.11.2013): Danke sehr, Herr Prof. Klepzig. Ihre Information ist sehr hilfreich und vor allem verstaendlich. Schoen, dass es die Deutsche Herzstiftung gibt und somit die Patienten professionell informiert werden.

Margarete aus Dortmund (22.10.2013): Ja, aber ich hätte mir gewünscht, daß auch erläutert würde, welche Rolle ein erhöhter Homocysteinwert spielt und wie man diesen senken kann. Ich habe schon öfters gelesen, daß ein erhöhter Homocysteinwert ein Alarmzeichen sein kann.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Traute Lust aus Wien (13.06.2013): Sehr verständlich erklärt! Informiert, auf dem letzten Stand - ein Segen in dem Wirrwarr von Ratschlägen, die man allerorts liest und hört!

Ulrich S. aus Bremen (17.03.2013): Auf jeden Fall kann man Weißdornpräparate zusätzlich einnehmen.

Dolores Zimmermann aus Altfraunhofen (14.01.2013): Heilpraktikerlösungen sind neben der klassischen Schulmedizin äußerst wichtig, können diese aber nicht ersetzen. Deshalb finde ich den Kommentar sehr hilfreich. Auch ich nehme Weißdornpräparate, aber nur zur Unterstützung.

Steffi aus Fürth (31.10.2012): Dieser Kommentar hat mir sehr geholfen. Es ist wieder einmal eine Bestätigung dafür, dass die ganzheitliche Betrachtung einer Erkrankung in der klassischen Medizin nicht nur nicht gerne gesehen, sondern durch diese auch noch mit den Worten "...hat Fortbildungsbedarf" abgetan wird. Einen verunsicherten Menschen, der sich vertrauensvoll an einen Menschen wendet, von dem er glaubt, er würde sich für sein Wohl interessieren, so zu beeinflussen, halte ich für unseriös. Es täte dem einen oder anderen Mediziner sicher nicht schlecht, sich mal mit den alternativen Methoden zur Behebung von Krankheitsursachen zu beschäftigen, denn deren Ergebnisse sprechen eindeutig für sich. Im Sinne des Eides, den man als Mediziner schwört, sollte die Gesundung des Patienten im Vordergrund stehen, nicht die Krankerhaltung und damit Gesunderhaltung des Geldbeutels des Mediziners. Denn viele der klassischen Medikamente führen leider halt einfach nicht zu einer "Fehlerbehebung", sondern sind im günstigen Fall nur Symptomunterdrückung mit vielfachen negativen Nebenwirkungen, die einen Kranken zum lebenslangen Melkesel macht. Grüße

Wolfgang Neher aus Bodensee (26.05.2012): In diesem Fall ist Ihre Meinung wohl ok. Manchmal habe ich aber den Eindruck, dass Naturheilmittel (teils) helfen oder gar Ersatz sein können, da aber in wissenschaftlichen Studien noch nicht belegt, wird abgeraten. Im Gegenzug helfen viele Medikamente wenig oder schädigen mehr als diese helfen, ist da eine blinde Gläubigkeit der Mediziner?
Dazukommt, dass man oft von Medizinern nur in wenigen Monaten das Gegenteil hört, oder gar unterschiedliche Aussagen zum gleichen Thema. Wem soll man da noch glauben?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

W. B. (03.03.2012): Ich hatte 2005 eine 4-fache ACVB-OP und bekomme seither ASS, MetoHexal, Simvastatin und Losartan. Als eine Heilpraktikerin mir empfahl, ich möge doch auf Naturheilmittel umsteigen, habe ich ganz einfach deren Kompetenz in Frage gestellt und unsere Beziehung beendet. Damit habe ich nicht das Heilpraktikerwesen insgesamt in Zweifel ziehen wollen, sondern nur der Tatsache Rechnung getragen, dass es neben vielen ehrlich Bemühten, leider auch schwarze Schafe gibt. Bei einer KHK gibt es nach meiner Überzeugung neben einer gesunden Lebensweise keine Alternative zur Medikation. Gut dass es diese Seite gibt! Mit besten Grüßen Ihr W. B.

Günter Arndt aus Braunschweig (30.09.2011): Inzwischen liegen wohl neue Studien zu Weißdorn vor (siehe Visite NDR 3 vor etwa 2 Wochen). Die Ärzte haben die positive Wirkung von Weißdorn neben der bisherigen Medikamentation hervorgehoben. Schädliche Nebenwirkungen gebe es nicht! Können Sie die Sendung kommentieren?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

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