12 wichtige Ratschläge der Deutschen Herzstiftung

So schützen Sie Ihr Herz bei spannenden Fußball-Spielen

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Fußball und Herzinfarkt

Damit sich auch Menschen mit einer Herzerkrankung spannende Fußball-Spiele am Fernseher anschauen können und dabei keine Herz-Probleme bekommen, hat die Herzstiftung vor einiger Zeit 12 wichtige Empfehlungen ausgearbeitet, die Sie hier durch Anklicken abrufen können:

Hintergrund: Da man beim Fußball auch gegen vermeintlich schwache Gegner schnell mal verlieren kann, hat bereits Sepp Herberger, der Trainer der deutschen Weltmeistermannschaft von 1954, das Zitat geprägt, dass das nächste Spiel immer das schwerste ist. Trainer ermahnen ihre Spieler daher immer wieder, sich auch gegen vermeintlich einfache Gegner gewissenhaft vorzubereiten. Ähnliches empfiehlt die Herzstiftung Menschen mit einer Herzerkrankung für Fußballspiele vor dem Fernseher. Nutzen Sie vor einem Spiel diese 4 Empfehlungen:

Tipp 1: Keine üppigen Mahlzeiten

Stellen Sie sich vor, ein Fußball-Profi würde sich kurz vor einem wichtigen Spiel den Bauch mit einem Festmenü vollschlagen. Die Leistungsfähigkeit auf dem Platz würde stark abnehmen und der Spieler könnte ein Spiel kaum durchstehen. Ähnliches gilt für das Zuschauen am Fernseher, wo fettreiche, schwer verdauliche Mahlzeiten den sowieso schon gestressten Körper zusätzlich strapazieren und das Herz-Kreislauf-System möglicherweise überlasten.

Tipp 2: Die richtigen Knabbersachen auf den Tisch stellen

Stellen Sie für den kleinen Hunger zwischendurch frisches Obst und Rohkost auf den Tisch. Ein guter Tipp sind knackige Gemüseschnitze mit leckeren Dips aus der mediterranen Küche (z. B. der frische Quark-Dip oder der Paprika-Dip aus dem Herzstiftungs-Kochbuch). Auf diese Weise können Sie während der Spiele genussvoll und abwechslungsreich knabbern, ohne Ihren Körper mit Salzbergen und unnötigen Kalorien zu belasten.

Tipp 3: Verrauchte Kneipen meiden

Schauen Sie sich die Fußballspiele nicht in verrauchten Kneipen an. Bedenken Sie, dass auch Passivrauchen eine große Belastung für das Herz darstellen kann, wie Studien in den letzten Jahren immer wieder eindrücklich gezeigt haben. Gute Fußballer würden sich vor einem Spiel sicherlich ebenfalls keine Zigarette anstecken.

Tipp 4: Haben Sie alle Medikamente korrekt eingenommen?

Wenn Sie wegen einer Herzerkrankung oder eines Bluthochdrucks Medikamente einnehmen müssen, dann achten Sie während der EM-Spieltage genauso gewissenhaft wie sonst darauf, dass die Einnahme regelmäßig und wie vom Arzt verordnet erfolgt.
Falls Sie einen Betablocker einnehmen, können Sie dessen Dosis vor dem Spiel etwas erhöhen. In welchem zeitlichen Abstand dies vor dem Spiel erfolgen sollte und welche Dosis-Steigerung zu empfehlen ist, hängt vom jeweiligen Betablocker ab. Bitte klären Sie dies mit Ihrem behandelnden Arzt.
Wenn Sie dazu neigen, auf emotionalen und körperlichen Stress mit Angina-pectoris-Anfällen zu reagieren, können Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt vorbeugend Isosorbiddinitrat lutschen, falls keine Kontraindikationen gegen den Wirkstoff bestehen. Die Wirkung hält bis zu vier Stunden an.
Falls Ihnen Nitrospray verschrieben wurde, dann legen Sie sich diesen vor dem Spiel in greifbare Nähe, damit Sie ihn bei akut einsetzenden Angina pectoris-Beschwerden frühzeitig anwenden können.


Hintergrund: Wer zu leichtsinnig ist, kann ein schon gewonnen geglaubtes Fußball-Spiel auch noch in der letzten Minute verlieren, weshalb unter Sportlern immer wieder an das Zitat von Sepp Herberger erinnert wird, wonach ein Spiel 90 Minuten dauert. Ähnliches sollten auch Herzpatienten beherzigen. Achten Sie auch beim Zuschauen am Fernseher bis zum Schluss darauf, keine Fehler zu machen und Ihr Herz z.  B. nicht durch ein ungeschicktes Verhalten unnötig zu belasten:

Tipp 5: Alles nur ein Spiel

Bauen Sie in besonders spannenden Spielphasen eine innerliche Distanz zum Spielgeschehen auf. Sagen Sie sich bewusst, dass Fußball nur ein Spiel ist, auch wenn dies manch hartgesottener Fußballfan anders sehen mag. Setzen Sie sich während des Elfmeterschießens z. B. symbolisch eine Reihe weiter nach hinten vom Fernseher weg.

Tipp 6: Korrekt atmen

Gerade in Stresssituationen neigt der Mensch zum Luft-Anhalten. Versuchen Sie daher in spannenden Spielphasen ruhig und gleichmäßig zu atmen, was zur Entspannung und somit zur Senkung des Blutdrucks sowie der Herzfrequenz beitragen kann.

Tipp 7: Kurzausflug in den Garten!

Wenn die seelische und körperliche Belastung in extrem spannenden Spielphasen wie z. B. beim Elfmeterschießen doch zu hoch wird, dann gehen Sie für ein paar Minuten nach draußen in den Garten oder setzen Sie sich für ein paar Minuten auf den Balkon an die frische Luft, bis die aufregendsten Momente vorbei sind.

Tipp 8: Alkohol verboten?

Auch wenn Bier und Fußball für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind, sollte man wissen, dass zu viel Alkohol den Blutdruck erhöhen kann. Der Herzmuskel muss das Blut dann gegen einen hohen Widerstand in die Blutgefäße pressen, was oft eine enorme Belastung für das Herz darstellt. Große Alkoholmengen können zudem zu Herzrhythmusstörungen führen, z. B. zu Vorhofflimmern, wobei gegen ein Glas Bier oder Wein während des Spiels nichts einzuwenden ist. Tipp: Genießen Sie während der WM-Spiele erfrischende alkoholfreie Getränke wie z. B. den cremig-luftigen Bananen-Milchshake der Deutschen Herzstiftung.

Tipp 9: Halbzeitpause sinnvoll nutzen

Beteiligen Sie sich in der Halbzeitpause nicht an ausufernden Diskussionen, ob der Schiedsrichter schlecht gepfiffen hat oder der Spielstand eigentlich schon viel höher sein müsste. Machen Sie stattdessen einen kurzen Spaziergang ums Haus und verringern Sie so die Anspannung.

Tipp 10: Abwarten ist der größte Fehler

Wenn Sie ein Fußballspiel zusammen mit Freunden anschauen und jemand Beschwerden im Brustraum bekommt, die auf einen Herzinfarkt hindeuten könnten, dann rufen Sie sofort den Notarzt. Gefährlich wird es, wenn der Betroffene erst einmal abwarten will, ob die Beschwerden vielleicht nach dem Spiel wieder von alleine verschwinden. Denn bei einem Herzinfarkt kann jederzeit tödliches Kammerflimmern auftreten. Hinweis: Über die Notrufrufnummer 112 ist der Notarzt nicht nur über das Festnetz erreichbar, sondern auch über das Mobiltelefon.


Hintergrund: Damit Sie für das nächste Spiel optimal vorbereitet sind, empfiehlt es sich nach einem Spiel so früh wie möglich mit der Vorbereitung für die nächste Begegnung zu beginnen. Um dieses positive Vorgehen zu unterstreichen, verweisen Sportler oft auf das Zitat "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", das ebenfalls von Sepp Herberger stammt. Hier die Empfehlungen der Herzstiftung für die Zeit nach einem Spiel bevor das nächste beginnt:

Tipp 11: Fußballer zum Vorbild nehmen und Sport treiben

Mangelnde Bewegung zählt zu den größten Risikofaktoren für Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen. Nutzen Sie den Schwung der aktuellen Fußballspiele und machen Sie sich mit Ihren Freunden fit für die nächsten Spiele. Stellen Sie sich für jeden Tag ein interessantes Bewegungsprogramm zusammen. Wenn Sie z. B. gerne mit Ausdauersport beginnen möchten, dann empfehlen wir Ihnen dafür unsere bewährten Tipps zum Einstieg in den Ausdauersport.

Tipp 12: Auf Sportler-Ernährung umsteigen

Spitzensportler achten sehr auf ihre Ernährung. Das Gleiche ist natürlich auch allen anderen Menschen zu empfehlen. Unser Ratschlag: Nutzen Sie die WM-Zeit für eine Ernährungsumstellung, mit der Sie die Gesundheit Ihres Körpers verbessern können. Empfehlenswert ist z. B. die Mittelmeerküche, wie sie seit Jahren von der Deutschen Herzstiftung empfohlen wird. Suchen Sie sich für jeden Spieltag ein passendes Rezept aus dem Kochbuch Mediterrane Küche heraus und machen Sie sich so für die nächsten Spiele fit.


(Redaktion: ebe)

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Bislang 49 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Anne aus Bad Oeynhausen (06.01.2016): Wird´s echt spannend, ich atme unregelmäßig. Das ist mir schon ein paar Mal aufgefallen, habe es aber als harmlos angesehen. Da muss ich (auch) etwas ändern.

Klaus Paulicks aus Saalfeld (19.06.2012): Eine Anregung für mich: Bei der nächsten Fernsehübertragung eines Fußball-EM-Spieles werde ich meinen Blutdruck messen. Danke

Uschi Hermann aus Kirchheim/Teck (17.06.2012): Guten Tag, Ihre Artikel über die Herzgesundheit beim Fußball fand ich klasse! Sie haben dabei das Thema Fußball positiv verknüpft mit Gesundheitsthemen und zudem mit Aufforderungen gespickt, nicht nur passiv am Sport teilzunehmen, sondern selbst für sich in die Gänge zu kommen! "Raus aus der Passivität" ist auch das Motto meiner Herzkreislauf-und Bluthochdruck-Seminare in einem Gesundheitszentrum, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin durchführe. Dabei kommen immer wieder interessante Artikel der Herzstiftung zum Einsatz. Mit freundlichen Grüßen aus Kirchheim, Uschi Hermann

J. Schürmann aus Aachen (15.06.2012): Die Ratschläge sollte man für sich sondieren und beherzigen.

Gisela aus Geisenheim (15.06.2012): Das Spiel ein Spiel sein lassen und so die Spannung ein wenig reduzieren und eine klug gewählte "herzfreundliche" Ernährung sind gute Tips!

Peter Bündgens aus Niederzier (14.06.2012): Ich liege auf meiner Couch und mache bei spannenden Augenblicken einfach die Augen zu bzw. blinzle nur auf den Fernseher. So habe ich immer ein ruhiges Gefühl zumal ich weiß, wichtige Szenen werden wiederholt. Da ich das Ergebnis ja bereits gehört habe, kann ich mir diese Szenen dann in aller Ruhe ansehen. Es regt mich nicht wirklich auf!!!

Jürgen N. aus Hannover (13.06.2012): Mein Blutdruck ging teilweise bis 170 hoch, wow... aber danach wieder alles im Lot, ich glaube aber, dass mein Herzschrittmacher echt was zu tun hatte...(grins )

Günter Hammerschmidt aus Edenstetten (13.06.2012): Wenn es zu aufregend wird, verlasse ich einfach mal für ein paar Minuten das Wohnzimmer und gehe einfach mal aus dem Haus an die frische Luft. Das hilft immer.

Peter Ahrens aus Bischofsheim (13.06.2012): Die Informationen regten zum Nachdenken an und auch das eine oder andere zu beherzigen! Diese an Sepp-Herberger-Aussprüchen "aufzuhängen" spricht Fußball-Fans auf jeden Fall an.

Konrad B. (13.06.2012): Ich habe seit einigen Jahren auch ohne EM oder WM Herzrhythmusstörungen. Ärztliche Untersuchungen (Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, CT, Katheter) haben keinen medizinischen Befund ergeben. Somit empfinde ich mich trotz der Extrasystolen und gelegentlichem Herzjagen nicht als herzkrank. Abends nehme ich regelmäßig eine Insidon, was auch das Einschlafen erleichtert. Ich bin Nichtraucher, normalgewichtig, 76 Jahre alt. Bei spannenden Fußballspielen bin ich allerdings wirklich ziemlich aufgeregt und kann Ihre Angaben nur bestätigen und mich für die hilfreichen Hinweise im Namen aller Betroffenen nur vielmals bedanken. Mit freundlichen Grüßen - Konrad B.

Axel Kretschmar aus Oldenburg (13.06.2012): Fußball regt mich nicht unbedingt auf, aber für andere Lebenssituationen ist der Artikel hilfreich!

Alfred Spangardt aus Essen (12.06.2012): Bei einem Spiel Bayern München gegen Wolfsburg mußte ich auf Anraten meiner Frau mir den Blutdruck messen. Und siehe da, der Blutdruck war bei 170/95. Ich bekam sofort die "Rote Karte" und mußte das Fernsehen ausmachen. Seitdem liegt immer bei Fußballspielen das Blutdruckmessgerät neben dem Fernseher.

Maximilian Heilmeier aus München (12.06.2012): Ruhiges Durchatmen hilft auf jeden Fall, wenn man Unruhe spürt.

H. D. Ketzinger aus Duisburg (12.06.2012): Ich finde Ihre Hinweise und Tipps sehr gut und werde davon garantiert profitieren, Danke. Auf zum nächsten Spiel!

Fritz Loderer aus München (12.06.2012): Gute Idee, die Ratschläge! Hoffe dass Deutschland uns die großen Aufregungen durch gutes Spiel erspart!

Falk Hahn aus Nörtershausen (12.06.2012): Der Ball ist rund und muß ins eckige.

Klaus Hofmann aus Bochum (12.06.2012): Gerade die Alltagstipps sind wichtig. Danke

Roland S. aus Saarbrücken (12.06.2012): sehr gut gemeinte Ratschläge. Ich leide an einer KHK mit heftigem Vorhofflimmern (habe einen implantierten Defi, drei Ablationen, über ein Dutzend elektr. Kardioversionen) und gehe deshalb auf Nummer sicher. Ich schaue mir Spiele der Nationalmannschaft nur in der Wiederholung an; dann kenne ich das Ergebnis und rege mich nicht auf, bin dabei ganz gelassen. Für mich also kein Problem.

Hoheit aus Lütjenburg (12.06.2012): Prima "Anleitung" - kurz, knapp, präzise und in Fußballersprache! Gelungen!

Friedrich W. Krämer aus Frankfurt am Main (12.06.2012): Es besteht glücklicherweise keinerlei Zwang, auch ein spannendes Spiel ständig zu verfolgen. Wie bei vielen anderen heutigen TV-Programmen schafft Abschalten eine besondere, oft befreiende Faszination.

Anita H. aus Brachttal (12.06.2012): Gute Tipps.....für die, die sie auch befolgen....Leider ist mit "ums Haus laufen" bei mir nichts drin - haben ein Reihenmittelhaus - Lach! Allerdings habe ich mich bei Fussball noch nie so aufgeregt...da ist die Falschlieferung der Schuhe von Zalando gefährlicher ! ;-) Weiter so Ihr Herzexperten... Eure Seite ist klasse !

Toni H. aus Erkrath (12.06.2012): Die Tipps sind ok und beherzigenswert!

Robert B. (12.06.2012): Ich benutze einen Blutdruckmesser der Marke Sanitas SBC 23, der ständig Werte um 60/112 anzeigt, dabei liegen die beim Arzt gemessenen Werte etwa um 90-95/145-150. Gibt es ähnliche Erfahrungen?

N. N. (12.06.2012): Ich soll auch eine KHK haben, Vorhofflimmern. Ich schaue mir gern etwas an, stelle jedoch den Ton ab.

Wolfgang M. aus Hausbay (12.06.2012): Mit solchen abgedroschenen Phrasen kann man glaube ich einen richtigen Fan nicht schützen.

Burkhard (12.06.2012): Unglaublich hilfreich,zumal ich seit Februar einen Defi habe und Fussball sehr liebe.... Ich hoffe "Kurt" - mein Defi - springt nun erst recht nie an :-)

Antonia Schaffrien aus Bielefeld (12.06.2012): Faktoren, die ich schon weiß, sind nochmal in Erinnerung gerufen und direkt in den Zusammenhang mit mds. 90 Minuten Fußball gesetzt worden. P r i m a

Klaus B. (12.06.2012): Beim letzten Bayernspiel um den Europokal bekam ich nach zwei Tagen erhebliche Beschwerden in meiner Brust. Der gerufene Notarzt brachte mich umgehend in eine Klinik. Nach mehreren Tagen konnte ich die Klinik wieder verlassen. Gott sei Dank kam es zu keinem Infarkt. Es war eine starke Angina Pectoris-Attacke.

Karl Ott aus 08233 Treuen (11.06.2012): Diese 12 Tipps nicht nur beim Fuball TV beherzigen, so lässt sich Fernsehen auch bei Krimis und anderen "Spannenden Sendungen" entspannt genießen.

Frank Busch (13.07.2010): Habe während einiger Spiele den Blutdruck gemessen - der war teilweise auf 180/130 gestiegen. Ganz schön heftig.

Roland Böhme aus Dresden (12.07.2010): Gute Sache.

Helmut Bujung aus Mehring (29.06.2010): Ich sehe ein spannendes Fußballspiel wie einen spannenden Krimi, alles ist nur inszeniert, um Spannung zu erzeugen... Das gibt mir emotional das Gefühl... es ist alles nur "gespielt".

Rudolf aus Bad Dürrheim (24.06.2010): Sehr gut gemacht. In der Kürze liegt die Würze.

Dieter Preiß aus Brombachtal (23.06.2010): Diese Tipps sind logisch und sollten jedem von selbst einleuchten. Man kann sich auch vor Augen führen, wie viele Spiele, bei denen es um alles oder nichts ging, sind schon Geschichte und vergessen.

Michael Kohl aus Attendorn (23.06.2010): Es ist wirklich nur ein Fußballspiel!! Sport sollte uns doch fit halten und fair verlieren gehört auch dazu!

Johannes Lütkehaus aus Steinheim (23.06.2010): Ich finde die Tipps sehr gut und kann sie nur weiter empfehlen. Und schon aus diesem Grund mache ich weiter Werbung für die DHS, in der ich fast 11 Jahre Mitglied bin.

Dieter Hochmanski aus Kamen (23.06.2010): Ich mache während der aufregenden Deutschlandspiele immer eine Radtour. Über das Ergebnis des Spiels kann man sich auch später freuen und ärgern, über das Ergebnis der Radtour sich immer nur freuen.

Cornelia Braeske aus Ennepetal (22.06.2010): Auch wenn viele der Tipps eigentlich selbstverständlich sein sollten, ist es doch immer gut, solche einfachen Tipps immer wieder anzugeben.

Wilhelm l. Cremer aus Emmerich am Rhein (22.06.2010): Man sollte sich beim Betrachten des Fußballspiels immer vor Augen führen, hier geht es um ein Spiel und daran machen sich viele reich, da lohnt es sich nicht seine eigene Gesundheit zu schaden.

Karl-Heinz Caspari aus Lahnstein (22.06.2010): Gute Tipps, leicht zu realisieren, aber gut, dass ich dran erinnert werde.

Heinz G. Niehus aus Swisttal (22.06.2010): Sehr informativ und auch originell; nicht nur als Fernseh-Zuschauer bei aufregenden Ereignissen, sondern auch im Alltagsleben.

Rudolf Napravnik aus Ingolstadt (22.06.2010): Wenn ich merke, dass die Aufregung zu toll wird, dann schalte ich aus und gehe auf den Balkon. Das hilft immer.

Gerd D. aus Koblenz (22.06.2010): Diese Hinweise treffen bei mir den Nagel auf den Kopf. Meine Blutdrucksituation ist sehr stark von psychischen Belastungen und weniger von körperlichen Belastungsparametern abhängig. Ich bin deswegen auch in psychotherapeutischer Behandlung. Vielleicht gelingt es mir, Ihren Rat auf andere Belastungssituationen zu übertragen.

Hubert Beck aus Wiesloch (22.06.2010): Die aufgelisteten Verhaltensregeln bei spannenden WM-Spielen sind für Herz-Kreislauf-Erkrankte äußerst wertvoll, wenn nicht sogar lebensrettend! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass bei sonst normalem Blutdruck und Pulsverhalten, bei spannenden Fußballspielen "Herzrhythmusstörungen" eintreten und dann Ablenkungen in der von Ihnen beschrieben Art sehr hilfreich sind! Den Tipp mit der Einnahme eines zusätzlichen "Betablockers" 1/2 Stunde vor Spielbeginn habe ich mit Erfolg ausprobiert! Vielen Dank!

Karl Steding aus Gifhorn (22.06.2010): Sehr hilfreiche Ratschläge und Tipps. Als Herzpatient musste ich schon den Fernseher ausschalten und bin eine Runde Fahrrad gefahren.

Peter Schäfer aus Eimsheim (22.06.2010): Ich lese seit längerer Zeit Ihre Informationen und finde diese sehr aufschlussreich. Da ich selbst vor einem Jahr Kammerflimmern hatte und 5 Tage im Koma lag, weiß ich sehr genau, über welche Risiken Sie schreiben und berichten. Machen Sie weiter so, damit alle, die sich ernsthaft dafür interessieren, auf diesem Wege sehr gute Informationen bekommen.

Gert Cordes aus Winterberg (22.06.2010): Die Informationen sind sehr originell.

Renate Nöbe aus Herten (22.06.2010): Vieles ist mir ja als Herzpatientin bekannt, aber eine solche Zusammenfassung auf bestimmte Lebenssituationen angepasst ist super, vor allem der Dip-Tipp.

Adrian Frank aus Berlin (22.06.2010): Nicht nur für Fußball geeignet.

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