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Cholesterin: Wie können sich Herzpatienten schützen?

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Eier in der Pfanne

Ungünstige Cholesterinspiegel im Blut gehören zu den gefährlichsten Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Allerdings ist man der Gefahr nicht hilflos ausgeliefert. Lesen Sie hier, wie Sie sich vor kritischen Cholesterinwerten schützen können und inwieweit dabei auch Medikamente eine Rolle spielen.

Erhöhte Cholesterinspiegel können zu massiven Ablagerungen und Schäden an den Wänden der Blutgefäße führen. Besonders gefährlich wird es, wenn dabei das so genannte "schlechte" LDL-Cholesterin erhöht ist und gleichzeitig zu niedrige Werte des "guten" HDL-Cholesterins vorhanden sind.


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In vielen Fällen lassen sich zu hohe Cholesterinwerte allerdings bereits mit einer durchdachten Ernährung senken, was keineswegs mit einem Verzicht auf delikate Speisen gleichzusetzen ist. Dies gilt allen voran für die vielfältige Mittelmeerküche, wie sie seit Jahren von der Deutschen Herzstiftung empfohlen wird. Statt tierischem Fett kommen dabei z. B. bevorzugt Olivenöl oder Rapsöl zum Einsatz, die sich durch ihre einfach ungesättigten Fettsäuren und Polyphenole günstig auf die Cholesterinwerte auswirken können. Aber auch wenn nicht in allen Fällen die Cholesterinwerte durch die Mittelmeerkost ausreichend gesenkt werden können, so hat diese durch ihre vielfältigen Nahrungskomponenten einen günstigen Effekt auf den Verlauf der Erkrankung.

Wie viel Cholesterin ist pro Tag erlaubt?

Bei der Nahrungszusammenstellung gilt es, die pro Tag zugeführte Cholesterinmenge nicht aus den Augen zu verlieren. "Nach heutigem Wissensstand sollten täglich nicht mehr als 250 bis 300 mg Cholesterin aufgenommen werden", betont der Herzspezialist Prof. Dr. med. Helmut Gohlke vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und federführender Autor des neuen Sonderdrucks "Wie gefährlich ist Cholesterin?" (für Mitglieder kostenlos erhältlich, siehe unten). "Darüber hinaus ist bei der täglichen Gesamtfettmenge als Obergrenze 60 g pro Tag anzusehen", wie der Kardiologe ergänzt. Hier ist jedoch auch die Art der Fette von Bedeutung: Fette aus Nüssen und vom Fisch sind z.B. eher als günstig zu bewerten. Je nach Größe hat z. B. eine Bratwurst rund 40 g Fett, ein Croissant 12 g und eine Handvoll Chips 8 g.

Produkt Cholesterinmenge
(mg pro 100 g)
Eier 417 (1 Ei = 280 mg)
Butter 280
Käse (45% Fett i. Tr.) 100
Wurst 100
Fleisch 70
Milch 12

Hinweis: Die Werte können variieren und sind nur als Anhaltspunkte zu verstehen.

Welche Cholesterinspiegel sind wünschenswert?

  • Bei gesunden ohne zusätzliche Risikofaktoren und ohne Hinweise für Herz- und Gefäßerkrankungen sind Gesamtcholesterinwerte um 200 mg/dl (5,2 mmol/L) und LDL-Cholesterinwerte um 115 mg/dl (3,0 mmol/L) wünschenswert.
  • Bei gesunden Menschen mit Risikofaktoren für eine Herzkreislauferkrankung wie etwa Übergewicht, hohem Blutdruck, Bewegungsmangel oder Rauchen sollten die Gesamtcholesterinwerte unter 200 mg/dl (5,2 mmol/l) und das LDL-Cholesterinwerte unter 115 mg/dl (3,0 mmol/l) liegen.
  • Menschen mit Diabetes mellitus oder einer Herz- bzw. Gefäßerkrankung (z. B. Herzinfarkt, koronare Herzerkrankung) sollten ein Gesamtcholesterin unter 150 mg/dl (3,9 mmol/l) anstreben und ein LDL-Cholesterin von unter 70 mg/dl (1,8 mmol/l) erreichen. Das LDL-Cholesterin-Ziel ist das Wichtigere!

Medikamente zur Cholesterinsenkung

Zu hohe Cholesterinwerte lassen sich nicht nur mit dem Ernährungsstil positiv beeinflussen. Je nach Vorerkrankung und aktuellem Cholesterinwert können auch Medikamente wichtig sein. Weit verbreitet sind z. B. Statine, die auch als CSE-Hemmer bezeichnet werden. Typische Vertreter dieser Substanzgruppe sind (in alphabetischer Reihenfolge) Atorvastatin, Fluvastatin, Lovastatin, Pravastatin, Rosuvastatin oder Simvastatin.

Welche Erfolge sind mit Statinen möglich?

Wie erfolgreich cholesterinsenkende Medikamente das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen können, haben große Studien immer wieder belegt. "Mit Statinen kann z. B. nach einem Herzinfarkt die Gefahr für einen erneuten Herzinfarkt um teilweise mehr als 30 % gesenkt werden", so der Hinweis von Prof. Gohlke. "Außerdem kann die Gefahr, an einer Herzerkrankung zu sterben, je nach Cholesterinwert um mehr als 40 % verringert werden – ebenso ist eine bedeutsame Reduktion des Schlaganfallrisikos mit Statinen möglich."

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Beantwortet werden z. B. die Fragen:

  • Welche weiteren Maßnahmen sind bei erhöhten Cholesterinwerten sinnvoll?
  • Was sollte man über Nebenwirkungen von cholesterinsenkenden Medikamenten wissen?
  • Warum spricht man vom "guten" HDL-Cholesterin und vom "schlechten" LDL-Cholesterin?

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Professor Dr. med. Helmut Gohlke

Autor des Sonderdrucks ist Professor Dr. med. Helmut Gohlke, Mitglied des Vorstandes und des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Herzstiftung. Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten des Herzspezialisten zählt u. a. die Vorbeugung vor Herzerkrankungen, worüber er in der Vergangenheit zahlreiche Publikationen für nationale und internationale Fachzeitschriften verfasst hat.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 62 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Hans Q. aus Berlin (14.05.2016): Strophanthin war ja einmal das Herzmittel schlechthin. Zur Verhinderung der Angina pectoris, zur Senkung des Cholesterins etc. Da Strophanthin keine Nebenwirkungen hat, ist es da nicht sinnvoll, es mit den modernen Mitteln zu kombinieren? Hans Q., Berlin

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zum Thema Strophanthin schreibt Prof. Dr. med. Thomas Eschenhagen, Direktor des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf:
„In Deutschland gibt es Strophanthin noch in drei verschiedenen Zubereitungsformen auf dem Markt. Zur intravenösen Gabe, zur oralen Einnahme und verdünnt in einer homöopathischen Zubereitung.
Strophanthin ist ein Arzneimittel, das, wenn man es über die Venen zuführt, unter anderem die Herzkraft stärkt und den Puls verlangsamt. Bei herzgesunden Patienten wird darüber hinaus der Blutdruck erhöht. Über die Mundschleimhaut und den Magen-Darm-Trakt gelangen dagegen nur geringe Mengen in den Körper. Lediglich zwischen 0,5 und 5 % der eingenommenen Menge werden so aufgenommen. Damit lassen sich keine gleichmäßigen Wirkspiegel erreichen, die gerade bei der Arzneimittelklasse der Herzglykoside sehr wichtig sind.
Falls es erforderlich ist, sind für eine Therapie deshalb ausschließlich Präparate wie Digoxin, Digitoxin oder ihre Abkömmlinge zu empfehlen. Diese Substanzen sind Verwandte des Strophanthins und wirken in jeder Hinsicht identisch. Doch lässt sich die vom Körper aufgenommene Menge sehr viel besser und zuverlässiger steuern.
Ob eine solche Therapie notwendig und sinnvoll ist, muss aber der behandelnde Arzt entscheiden.“
Mit herzlichen Grüßen, Ihre Deutsche Herzstiftung

H.-J. Piper aus Kiel (17.04.2016): Wie alt werden eigentlich Italiener, Spanier oder Griechen im Durchschnitt? Ich bin beim Cholesterinthema sehr skeptisch, denn ich glaube, die Pharmaindustrie verdient sehr gut mit den entsprechenden Medikamenten ...

Rainer M. aus Magdeburg (10.02.2016): Ich bin erst heute auf diese Seite aufmerksam geworden. Ich bekam 2015 Herzprobleme nach dem Schwimmen. Fazit: 3 Bypässe (kein Herzinfarkt) trotz Cholesterinwerte im normalen Bereich, viel Sport (Radfahren und Schwimmen), Spaziergänge, Gartenarbeit sowie fettarmer und vitaminreicher Ernährung. Nach der Operation wurde mir Simvastatin 20 mg verordnet, trotz Lebererkrankung in der Krankengeschichte (14-jährig). Habe dies jetzt nochmals mit meiner Hausärztin besprochen, es wurde eine Blutuntersuchung vorgenommen, und nun soll ich statt 20 mg 40 mg, also die doppelte Menge Simvastatin einnehmen. Ich habe meine Ernährung nach der OP nochmals umgestellt. Mehr Fisch, Käse, Vitamine, fast kein Salz und Fett sowie sehr wenig Wurst. Was sind nun die Ursachen für diese hohen Cholesterinwerte, die ich so noch nie hatte? Was ist richtig und was ist falsch?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ohne Namen (08.02.2016): Bin 55 Jahre alt, mache fast jeden Tag Sport, habe einen BMI unter 21 und habe trotz vegetarischer Ernährung ohne tierischen Fette einen LDL-Wert von 175, und je mehr ich aufpasse, desto höher scheint der Wert zu werden. Bitte um Erklärung. Danke.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Pedroni (21.12.2015): Danke für den tollen Artikel. Ich konnte wieder einiges dazu lernen. Seitdem der Cholesterinwert meines Vaters ein wenig angestiegen ist, interessiere ich mich sehr für das Thema.

Bine S. aus Bonn (09.11.2015): Was ist mit den nicht unerheblichen Nebenwirkungen, die Cholesterinsenker haben können? Insbesondere auch die Wesensveränderung, die in Wechselwirkung mit Herzmedikamenten steht? Dies wird hier auf der Seite leider gar nicht erwähnt! Ich bin Ehefrau eines KHK-Patienten (Hinterwandinfarkt im September) und spüre dies deutlich! Gibt es keine Alternativen?

M. H. aus Aschersleben (03.03.2015): Ich finde diese Seite sehr hilfreich und interessant.

Hartmut S. aus Seinstedt (15.02.2015): Mein Arzt läßt den Cholesterinwert bei der Blutuntersuchung nicht mit messen, was immer zur Diskussion führt. Wahrscheinlich um Kosten zu sparen.

Elisabeth aus Düren (17.07.2014): Wer Probleme mit Cholesterin hat, sollte seine Leber genauer ins Visier nehmen. Empfehlenswert ist das Buch: Das Leberreinigungsprogramm von Sandra Cabot. Damit kann man den Cholesterinspiegel sehr gut senken. Erfordert allerdings 8 Wochen konsequenter leberreinigender Ernährung.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir können gut verstehen, dass Angebote der Alternativmedizin eine große Anziehungskraft ausüben. Alternative Angebote gibt es genug. Die Frage ist nur, wie wirksam sie sind. Sie beanspruchen gleich wirksam zu sein wie Angebote der Schulmedizin – aber mit sanften Methoden und ohne oder mit nur leichten Nebenwirkungen. Dabei stützen sie sich überwiegend auf die Beobachtung und Erfahrung einzelner Personen. Der wissenschaftliche Nachweis der Wirksamkeit wird, von wenigen Ausnahmen abgesehen, meist nicht erbracht, weil entsprechende Untersuchungen gar nicht durchgeführt wurden.

Bei Medikamenten ist das anders. Sie müssen offiziell zugelassen werden. Die Aufsichtsbehörden, z. B. die European Medicines Agency, verlangen, dass durch wissenschaftliche Studien die Wirkungen und Nebenwirkungen dokumentiert sind, sodass der Nutzen eines Medikaments beurteilt werden kann. Ebenso fehlt bei Nahrungsergänzungsmitteln diese Kontrolle. Sie können beworben und verkauft werden, ohne dass nachgewiesen ist, dass sie wirksam sind. Ein weiteres Problem ist, dass Wechselwirkungen einzelner Nahrungsergänzungsmittel untereinander oder mit Medikamenten nur unzureichend oder überhaupt nicht untersucht sind. Diese empfindliche Lücke betrifft besonders den Einsatz bei älteren Patienten, bei Kindern und bei chronisch Kranken mit Leber- und Nierenerkrankungen, bei Patienten mit einem hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei Patienten, die viele unterschiedliche Medikamente einnehmen müssen.

Auch wenn heute den Nahrungsergänzungsstoffen großes Interesse gilt, weil man von ihnen heilsame Wirkungen erwartet, müsste ein Nutzen erst noch durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen werden. Deshalb kann die Deutsche Herzstiftung für alternative Produkte und Nahrungsergänzungsmittel keine Empfehlung aussprechen, denn sie möchte nicht, dass sich jemand womöglich in falscher Sicherheit wiegt.

Alles Gute und herzliche Grüße!
Ihre Deutsche Herzstiftung

Helene D. aus Österreich (16.07.2014): Ich nehme seit 2 Jahren Crestor 10 mg ein. Mein LDL ist damit auf 71. HDL auf 79. Trotzdem hat sich meine LAD-Stenose von 50 % auf 75 % erhöht. Bin Nichtraucherin, betreibe immer schon täglich mind. 1 Std. Sport. und ernähre mich vegetarisch. Mein Cholesterin war vor Crestor im Bereich: LDL 250, HDL 70. Ich werde Crestor jetzt absetzen.

Ansgar (21.04.2014): An alle Betroffene: Lest das Buch "die Cholesterinlüge" und machen Sie sich ein eigenes Bild, bevor Sie bedenkenlos Medikamente gegen hohen Cholesterin nehmen!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Über das Thema Cholesterinlüge hat die Deutsche Herzstiftung bereits mehrmals in HERZ HEUTE kritisch berichtet. Den Beitrag können Sie hier online abrufen: Cholesterinlüge
Mit herzlichen Grüßen!
Ihre Deutsche Herzstiftung

Robert aus Kempten (12.01.2014): Da steht kein Wort von genetischer Veranlagung, ich persönlich habe eine fettarme Diät von mehreren Wochen gemacht, und der Erfolg blieb aus, in Gegenteil, das Cholesterin stieg von 286 auf 320 an. Außerdem spielt es gar keine Rolle, ob die Blutentnahme nüchtern war ober nicht.

Walter Pernbrunner aus Pfalzen Südtirol It. (01.06.2013): Ich finde diese Seite sehr interessant u. hilfreich. Danke.

Manfred L. aus Memmingen (28.05.2013): Ich vermisse Alternativen zu Statinen. Bei mit treten durch die üblichen Cholesterinsenker große Probleme mit den Beinmuskeln auf, die dazu führen, dass ich nicht mehr eine Treppenstufe hoch steigen kann.

B. (12.05.2013): Es fehlt eine Liste der Cholesterinsenker mit deren möglichen Nebenwirkungen. Hatte Atorvastatin mit erheblichen Nebenwirkungen: Muskelabbau /-Schwäche, Übergewicht, Schlaflosigkeit, Kribbeln in den Zehen. Bei täglich 30-40 Min. Fitnessprogramm gingen, ohne Tabletten, meine Werte in den optimalen Bereich. Habe 5 Bypässe, seit 10 Jahren.
Tipp: Meine Herzinfarkt-Symptome, bei Überanstrengung, lassen sich am besten mit Betablocker vorbeugend in den Griff bekommen, ganz ohne Nebenwirkungen.
Mein Fazit: Gesunde Ernährung und täglich 20-30 Minuten Ausdauersport, wie Radfahren, Schwimmen, Golfen u. ä.; kein Kraftsport!

Klaus R. aus Kassel (03.02.2013): Bin herztransplantiert. Ich habe Medikamente aus der Gruppe der Statine eingenommen und sofort wieder abgesetzt, da Herzinfarkt-Symptome auftraten, was ich im Nachhinein auch im Beipackzettel des Medikamentes lesen konnte, als mögliche Nebenwirkungen. Habe aber durch gezielte Nahrungsumstellung meine Werte fast schon wieder in den Griff bekommen, man muß da sehr diszipliniert vorgehen, dann klappt das auch.

Ohne Namen (29.01.2013): Ihre Informationen sind absolut hilfreich und weiterzuempfehlen.

Elvira Fischer-Walter aus Karlsruhe (19.12.2012): Hätte gerne eine Tabelle gehabt, männlich/weiblich und nach Alter abgestuft ...

Wolfram B. aus Barsbüttel (04.12.2012): Ich konnte Simvastatin nicht vertragen. Es traten extreme Muskelschmerzen auf. Ich habe daraufhin dieses Medikament abgesetzt. Mein Kardiologe hat mir das Mittel Atorvastatin 20 mg vorgeschlagen. Dieses Medikament hat bei mir keinerlei Nebenwirkungen aufgezeigt und ich konnte dadurch meinen Cholesterinspiegel erheblich unter 200 reduzieren.

Elke Schneider-Wich (28.11.2012): Ich fand den Artikel sehr hilfreich, hätte mir aber gewünscht, dass nicht nur auf Medikamente hingewiesen wird.

Peter S. aus Hamburg (17.11.2012): Die Informationen sind gut und für einen Laien verständlich. Ich erhielt in dieser Woche gerade zwei Stents und muss mich entsprechend bei der Ernährung umstellen, obwohl ich bisher schon fett- und cholesterinarm gegessen habe. Leider bin ich durch meine Vorfahren, die Herzinfarkt bzw. Schlaganfall hatten, etwas vorbelastet.

Lya L. aus Leipzig (13.10.2012): Ich habe noch keine Erfahrungen gesammelt. Wusste nicht einmal, dass zu hohes Cholesterin so schwerwiegend ist. Ich muss seit Kurzem Tabletten einnehmen gegen zu hohes Cholesterin. Werde alles dafür tun, dass das Cholesterin gesenkt wird und noch mehr auf meine Ernährung achten: Danke für die Information auf Ihrer Seite.

Andrea aus Saarbrücken (03.09.2012): Sehr informativ, bekomme leider meine Cholesterinwerte nicht in den Griff, Medikamente wurden abgesetzt, da Krankenkasse sie nicht mehr bezahlt.

Vanessa H. aus Weiden (31.08.2012): Ich bin 15 Jahre alt und habe heute erfahren, dass mein Cholesterinspiegel 340 mg hoch ist. Ich weiß nicht was ich tun soll und vor allem nicht, was ich essen soll - kann.

Johannes Effmert aus Lutherstadt Wittenberg (29.07.2012): Diese Darlegungen sind auch für den Nichtmediziner sehr verständlich und wirkungsvoll dargestellt und 1000 Mal Danke. Interessant wäre auch eine Darlegung zum Thema "Butter oder besser zu 50 % natives Bio Olivenöl kaltextrahiert als Brotaufstrich", da wegen dem prozentual höheren Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren beim Olivenöl z. B. mit 8 mg/100 ml im Verhältnis zur Butter z. B. mit 4,75 mg/bei 82,5 Fett die Arterioskleroseentstehung laut einer Pharmaaussage begünstigt werden könnte. Über eine nachvollziehbare Rückinfo wäre ich Ihnen sehr dankbar. M. f. G. Johannes Effmert

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Hannelore P. aus Berlin (18.07.2012): Leider haben die Statine in höherer Dosierung häufig erhebliche Nebenwirkungen und die sehr gut wirkenden Medikamente wie Inegy werden aus Kostengründen nicht mehr verordnet. Was macht ein Patient, der trotz einer vernünftigen Ernährung und einem angepaßten Lebensstil Simvastatin in der für ihn notwendigen hohen Dosierung nicht verträgt? Bleibt da wirklich nur das Privatrezept?

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Heinz Brehm aus Nürnberg (16.07.2012): Eine sehr gute Information, die man nicht immer bekommt.

Werner aus Kiel (14.07.2012): Davon bin ich auch betroffen. Nach meinem Schlaganfall sind wir "aufgewacht", die Ernährung wird noch mehr angepasst!

Peter L. aus Nossen (06.05.2012): Ihre Homepage finde ich hochkompetent, sehr wichtig und sehr hilfreich für Patienten. An dieser Stelle darf ich mich für die erbrachten komplexen, hochmodernen med. Leistungen bei allen beteiligten Ärzten und Schwestern im Gesundheitswesen nochmals recht herzlich bedanken, die mir ein beschwerdefreies 3. Leben ermöglichen.
2001 erlitt ich als 52-jähriger „Kerngesunder/Dipl.-Ing (FH), absoluter Nichtraucher, keine Vorerkrankungen, regelgerechter Blutdruck, keine koronare Warnzeichen, „Stresserfahren“, sportlich“ plötzlich eine Asystolie in der Flughafenhalle F/M. Anwesende Schutzdienstleister begannen mit der Reanimation. Vom Flughafennotarzt Dr. med. Schade wurde ich 4 Mal defibrilliert. Bei der Reanimation entstanden schwere innere Verletzungen (Ruptur Diaphragma, Herniation Milz; Kolon). Die Schutzdienstleister, der Notarzt des Flughafens, die Ärzte und Schwestern im Fachkrankenhaus Sachsenhausen „schenkten“ mir ein 2. Leben, ohne dass medizinisch begründete Ursachen der Asystolie diagnostiziert werden konnten. In der Herzkatheteruntersuchung waren alle Koronargefäße frei und durchgängig. Spätere Nachuntersuchungen im HZ Dresden waren ebenfalls o. B.
2010 wurden im Leistungs-EKG (wegen anstehender Cholecystektomie) Anomalien ab 175 Watt plötzlich sichtbar (unter 175 Watt keine!), die in weiteren Untersuchungen (Stress MRT, Herzkatheteruntersuchung) eine schwere koronare 3-Gefäßerkrankung mit Totalverschlüssen RCX, RCA und 90% RIVA-Verschluss zeigten (trotz absoluter Beschwerdefreiheit im wöchentlichen Ergometertraining über 200 Watt und jährlichen „Normblutwerten“). Eine kurzfristig angesetzte ACVB-OP ermöglichte mir mein 3. Leben.
Erst im Rahmen der OP Vorbereitung wurde ich erstmals über den schützenden Mechanismus der mehrfach ungesättigten Fettsäuren für die Koronargefäße, danach in der Reha und danach speziell in Ihrer Fachzeitschrift aufgeklärt. Speziell die Antwort (über Sie) von Prof. Dr. Gohlke zum Unterschied „Chol-Normwert und idealer Chol-Wert“ war für mich völlig neu und absolut richtungsweisend. Durch zwischenzeitlich erfolgter Cholecystektomie war ich in der Lage, mehrfach ungesättigte Fettsäure mit Tocotrinolen (mind. 20 ml täglich) eigenverantwortlich zu mir zu nehmen. Unabhängig davon nehme ich an der Studie im HZ-Dresden/Prof. Dr. Matschke „Einfluss von mehrfach ungesättigter Fettsäuren/OMACOR“ teil. Nur dadurch habe ich meinen jahrelangen Cholesterinwert/gesamt von ca. 4,5 mmol/l (Normbereich) auf durchschnittlich 2,9 bis 2,48 (HDL 1,1; LDL 1,7; LDHHQ 1,6) in den idealen Bereich gesenkt. Damit müsste ich vor erneuten „Koronarüberraschungen“ bei weiterem wöchentlichen Ergometertraining (größer 200 Watt) zukünftig „lt. Schulmedizin“ verschont bleiben! Hätte ich 2001 die jetzigen Erkenntnisse, die Erkenntnisse über den schützenden Mechanismus der ungesättigten Fettsäuren, die Grunduntersuchung „Leistungs-EKG statt nur jährliches Ruhe-EKG“ bereits gehabt, dann wären die hochgradigen bzw. Totalverschlüsse der Koronargefäße innerhalb von 10 Jahren mir möglicherweise erspart geblieben. Die 04/2012 durchgeführte CARDIO-CT (regelgerechter Befund der Bypässe) zeigte die ausgezeichnete Leistung der Ärzte im Herzzentrum Dresden.

L. aus Senden (10.03.2012): Leider bin ich auf die Informationen der Herzstiftung zu spät aufmerksam geworden. Gesunde Lebensweise allein schützt nicht vor KHK, wenn eine familiäre Belastung bzgl. Cholesterin vorliegt. Konsequenterweise müßte bei Verdacht die erblich bedingte Hypercholesterinämie festgestellt werden, um eine KHK mit allen ihren Folgen zu vermeiden.

Christine T. aus Nürnberg (29.02.2012): Habe den Test auf ihrer Webseite gemacht - Resultat, trotz leichtem Übergewicht: kein Herz-Kreislaufrisiko; wegen meines Gesamtcholesterins wüsste ich gerne, wie es möglich ist, dass bei einer Messung der Gesamtwert 299 mg/dl war und ca. 5 Wochen später 266 mg/dl? Sind also Schwankungen möglich? Ernähre mich "mediterran" - also Gemüse, Fisch, Obst, "weißes" Fleisch; lediglich mit mehr Bewegung habe ich "Probleme".

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Roswitha Pfeifer aus Bitzen (12.02.2012): Wie sieht es zum Beispiel mit L-Arginin aus? Das ist doch pflanzlich und soll die gleiche Wirkung wie Medikamente haben, also verhindern, dass sich die Gefäße wieder zusetzen und vieles mehr.

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Gunnar Schmidt aus Hollingstedt (28.01.2012): Leider wissen viele Personen nichts über die Gefahr hoher Cholesterinwerte. Ursache ist sicher die zu geringe, deutliche Aufklärung.

Franz Josef D. aus Düsseldorf (22.01.2012): ich hatte immer Cholesterin 220/55/120 und bekam mit 65 Jahren 4 Bypässe. Nun nehme ich Betablocker und Blutverdünner, soll Cholesterinsenker mit Statinen nehmen, aber diese haben zu 90 % schlimme Nebenwirkungen, besonders auf Muskeln und Knochen. In der Beschreibung steht auch, dass sich das auch nicht mit Betablockern verträgt, und davon kann ich ein Lied singen. Leider gibt es nichts wirksames ohne Statine.

Anonym (28.12.2011): Erstaunlich wie die Obergrenzenempehlungen schwanken ... In der Herzklinik wurden meine Laborwerte von über 100 mg/dl als zu hoch beschrieben. Die 44 mg/dl HDL seien zu niedrig!

H. W. aus Hürth (17.12.2011): Diese Informationen finde ich gut, habe selbst keine erhöhten Werte, mit Blutdruck und Cholesterin. Meine Frau hat dafür schlechte Werte. Wir essen viel Gemüse, Kartoffeln, Fisch und wenig Fleisch und Alkohol, keinen Speck und Schweinefleisch. Seit ich viel Magnesium nehme, geht es mir noch besser und habe keinen Wadenkrampf mehr und mein Gewicht ist 71 - 74 kg. Bin 74 Jahre und brauche keine Medikamente, war bis vor 2 Jahren noch Blutspenden.

Werner Z. aus Visselhövede (30.11.2011): Hohe Cholesterinwerte: Ich habe seit ca. 35 Jahren überhöhte Cholesterinwerte, so um 300. Alle Medikamente, die ich eingenommen habe, haben die Werte nur geringfügig gesenkt. Dafür hatte ich ständig Wadenkrämpfe. Ich habe daraufhin die Medikamente abgesetzt. Jetzt geht es mir gut! Erwähnen muß ich noch, dass ich 2008 3 Baypässe bekommen habe, obwohl ich mein Leben lang Sport getrieben habe. Ich hatte aber keinen Infarkt. Nach dieser OP, mache ich alles wieder wie bisher. Ich treibe wieder Sport, esse wie bisher, auch Butter und es geht mir gut dabei. Im März 2012 werde ich 80. Lasst Euch also durch Euer Cholesterin nicht verrückt machen. Weiter zu meiner Person: Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, bin ausgeglichen, lebensfroh, bin 172 cm groß, wiege 77 kg. Nicht nur ich halte vieles, was die Cholesterin-Senkung betrift für unsinnig und übertrieben.

H. J. Sonnentag aus Heidelberg (26.11.2011): Meines Wissens ist der Einfluss der Nahrung auf die Cholestrinwerte, auch unter Experten, sehr umstritten.

S. aus Wildberg (20.11.2011): Die Informationen über die Höhe der Cholesterinwerte sind für mich von besonderer Bedeutung. Diese entsprechen den Empfehlungen meines Kardiologen; mein Hausarzt vertritt höhere Werte.

H. aus Herne (19.10.2011): Gut beschrieben für Frauen, habe selbst zu hohes Cholesterin. Wenn nur die Familie mitmachen würde.

Wolfgang Kelch aus Kaarst (08.10.2011): Cholesterin HDL / LDL. Wie verhält sich der Verzehr von Datteln, Bananen, Süßfrucht, Honig, Ahornsirup etc. als Schokoladenersatz auf den Cholesterinspiegel?

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G. S. aus Hamburg (27.09.2011): Sehr geehrte Damen und Herren, Sie sprechen bei Ihren Cholesterin Senkern nur von Statinen. Es gibt Personen, die bekommen von den Statinen Muskelschmerzen. Dort sind doch sicherlich andere Wirkstoffe angebracht. Ich selbst nehmen Fibrate ein. Die sollen zwar nicht so wirkungsvoll sein, aber was nutzt es, wenn die Muskelschmerzen mit anderen Schmerzmitteln behandelt werden. Das heißt ja den Teufel mit dem Beelzebub austreiben!

Norbert W. aus Ahrensburg (27.09.2011): Seit 12 Jahren nehme ich (60 J.) Cholesterinsenker. Vorgeschichte Herzinfarkt. Meine Hausärztin hat mir aufgrund neuer Studien empfohlen, diese abzusetzen. Studien gibt es von diesen und jeden, wer gerade finanzielle Interessen daran hat. Ich als Laie muß mich aber nun entscheiden, weiternehmen oder aufhören.

AL-HILOU aus Wien (21.09.2011): Diese Seite hat meine Informationen upgedatet und auf den letzen Stand des Wissens gebracht.

R. Schmid (20.09.2011): Ist die Einnahme von Artischockenpillen anstelle von Medikamenten zu empfehlen?

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Norbert G. aus Horb-Altheim (20.09.2011): Diese Statine (Atorvastatin, Fluvastatin, Lovastatin, Pravastatin, Rosuvastatin oder Simvastatin) habe ich alle schon ausprobiert, leider habe ich die Medikamente nicht vertragen, starke Muskelschmerzen, sogar Kiefer und Zungenlähmungen.

H.-E. D. aus Königsbronn (19.09.2011): Ich vermisse immer eine Aufschlüsselung des Cholesterins in HDL und LDL, es wird immer von der Cholesterinmenge geschrieben, ohne daß eine Aufschlüsselung erfolgt.

Peter B. aus Filderstadt (16.09.2011): Seit ich 2 Mal im Jahr Fastenwandern gehe, um zusammen mit 20 Gleichgesinnten zu entsäuern, sind meine Laborwerte, mein Blutbild, mein Herz und der Blutdruck optimal. Mein Arzt sagte mir heute, wenn er mit 74 solche Blutwerte hätte, wäre er mehr als zufrieden. Ohne Rauch ohne Alkohol, fleischlos, dafür viel Gemüse, Kartoffeln, Getreide, Rohkostsalate, Sojaprodukte und viel Bewegung; Zucker und Weißmehlprodukte stark eingeschränkt - das ist meine Maxime.

Celia Mohn aus Leipzig (16.09.2011): Es wird so hingestellt, als wäre es 100 % erwiesen, dass der Cholesterinwert unbedingt gesenkt werden muss, um Herzkrankheiten vorzubeugen ... So wird nach einem Herzstent z. B. automatisch ein Cholesterinsenker verschrieben, auch wenn der Gesamtcholesterinwert weit unter dem Normalwert liegt. Das halte ich für fahrlässig, da Nebenwirkungen der Statine völlig außer Acht gelassen werden. Kein Praktischer Arzt wagt sich, die Cholesterinsenker abzusetzen, weil es da "gewisse Richtlinien" gibt. Dabei gibt es neueste Studien, die ein viel differenzierteres Wechselspiel zwischen den Cholesterinwerten und Herzkrankheiten aufzeigen. Die Senker sind keinesfalls ein Muss für längeres Leben. Celia Mohn

Karin H. aus Rheinstetten (09.09.2011): Wichtig wäre auch in Ihrer Information darauf hinzuweisen, daß es auch wichtig ist, dass der HDL-Wert über 40 betragen sollte, um einer Herzerkrankung vorzubeugen. Mein HDL liegt bei 86 und LDL 140. Mein Arzt war begeistert. Jedoch bei meinem Mann, der Herzpatient ist, geht das HDL einfach nicht über den Wert 35 hinaus. Und das finde ich auch gefährlich. Trotz ganz gesunder Ernährung, wir haben einen großen Gemüsegarten, bleibt das HDL so nieder. Keiner weiß warum.

Günter K. aus Bremen (01.09.2011): Anläßlich einer Routineuntersuchung wurde bei mir ein Gesamt-Cholesterinwert von 327 mg festgestellt. Die mir daraufhin verschriebenen Statine habe ich nach eigenen Recherchen nicht eingenommen. Stattdessen habe ich professionell meine Ernährung umgestellt und alte Gewohnheiten unterlassen. Zusätzlich habe ich Leinöl konsequent eingenommen, und jegliches Fett in der Nahrung vermieden. Über einzelne Nahrungsmittel habe ich sehr genau bis ins Detail jeweils recherchiert. Das Ergebnis war nach einem Jahr ein Wert von 240. HDL/LDL war auch in Ordnung.

Barbara M. aus Rheinbach (19.08.2011): Ich finde die Seite sehr hilfreich. Als Erbin von Herzkrankheiten bin ich vorbelastet und möchte doch nach den Regeln der Gesundheit leben. Mein LDL-Cholesterin war immer zu hoch, wurde aber durch die sehr guten Werte von HDL-Cholesterin "gutgemacht". Dies bedeutet doch, dass ich jetzt im Alter (61) sehr vorsichtig geworden bin. Vorher war mir dies gar nicht so bewusst. Ich habe auf einmal gemerkt, dass die schlechten Werte durch viel weniger Käse zu essen sich total verbessert haben. Jetzt muss ich noch mehr Zeit nehmen um mehr Sport zu treiben. Ich führe zwar jeden Morgen meine Übungen durch aber das und Haushalt und Garten ist zwar viel Arbeit, nur nicht ausreichend für einen total gesunden Körper, vor allem nicht wenn man wie ich sonst einen sitzenden Beruf hat. Auch Stress wird durch gesunde Bewegung ziemlich abgebaut. Meinen Kinder im Alter von 24, 25 und 27 mache ich immer wieder darauf aufmerksam, genauso die viele junge Leute, denen ich tagtäglich begegne. Die nehmen es leider nicht immer in Dank ab. Leben wie in Frankreich halt, nach mir die Sintflut! Rauchen, trinken und Fertignahrung, jammerschade für die Zukunftserben. Aber wie nicht bewusst gemacht wurde, wird auch nicht bewusst werden! Es sollte in den Schulen unterrichtet werden, mit den Kindern hierüber sprechen. Bewusst machen was ein gesundes Leben bedeutet.

Else A. aus Hoyerswerda (21.07.2011): Meine Cholesterinwerte sind nach Herzinfarkt im letztem Jahr wieder nach Aussagen des Hausarztes an einer Grenze angelangt, trotz Simvastatin. Meine Ernährung habe ich schon lange umgestellt. Ich bin und war schon immer ein schlechter Esser.

Bernie Konert aus Essen (09.03.2011): Endlich mal eine klare Aussage.

Kavai aus Friedberg (26.02.2011): Übrigens durch mehr Bewegung reduzieren sie ihre LDL-Werte und steigern ihre HDL-Werte. Zusätzlich sparen sie dabei oft Statine ein.

Hans-Josef Keßler (02.02.2011): 2 Fragen würde ich gerne noch dazu loswerden: 1. Gibt es eine Tabelle über den Cholesteringehalt von Lebensmitteln? 2. Es soll ein Gerät (Röhre) geben, mit dem die Gefäße bei Koronarerkrankten gemessen werden können. Im übrigen finde ich Ihre Artikel / Newsletter immer sehr interessant!!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Monika Weidemann (02.02.2011): Sehr gute Beispiele zum Thema Cholesterin, noch besser vielleicht durch den Hinweis der Multiplikation aller Faktoren durch simple Bewegung.

V. aus Friedberg (27.01.2011): Also Ernährungsumstellung auf cholesterinarme Mahlzeiten und mehr Sport reduzierten bei mir die LDL-Spiegel und erhöhten die HDL-Spiegel. Somit konnte ich die Medikation Simvastatin absetzen. Haben Frauen bis zur Menopause doppelt so hohe HDL-Spiegel (hormonell bedingt bis 85)? Werden diese nicht während des Klimakteriums reduziert? Haben sie nicht nach der Menopause das gleiche Risiko für erhöhte Cholesterinspiegel wie beim Mann?

Alfred M. aus Neu-Ulm (11.01.2011): Simvastatin hat bei mir zu einer sehr guten Absenkung des LDL-Cholesterins geführt, aber leider wurde auch das HDL-Cholesterin durch Simvastatin ungünstig erniedrigt. Durch die Umstellung auf LOCOL (Fluvastatin-Natrium) haben sich die HDL-Werte wieder deutlich verbessert und die LDL-Werte sind auch noch günstig niedrig geblieben (jedoch nicht mehr so niedrig wie bei SIMVASTATIN).

Günther K. aus Möckmühl (07.12.2010): Simvastatin hat bei mir keine wesentliche Senkung des LDL + der Blutfette bewirkt! Erst das Umstellen auf INEGY hat die bisher schlechten Werte, stark abgesenkt! Nur der Wirkstoff EZETIMIB, der in INEGY enthalten ist, sorgt für Verunsicherung unter allen Herzpatienten! Ich versuche jetzt auf SORTIS 80 mg umzustellen, um die guten Werte zu halten!

Christel S. aus Mahlow (06.11.2010): Ich muß mich erstmals mit diesem Problem auseinandersetzen. Ich hatte immer erhöhtes Cholesterin, aber auch immer erhöhtes gutes. Jetzt wurde es nicht mehr so gesehen, daß es ohne Risiko ist.

Heinz Mehringer aus Regensburg (05.11.2010): Mich würde interessieren, ob und wie man die Arteriosklerose heilen kann und ob man derlei Ablagerungen in den Adern reduzieren bzw. abbauen kann.
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

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