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Cholesterin: Wie können sich Herzpatienten schützen?

Bislang 34 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)

Eier in der Pfanne

Ungünstige Cholesterinspiegel im Blut gehören zu den gefährlichsten Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Allerdings ist man der Gefahr nicht hilflos ausgeliefert. Lesen Sie hier, wie Sie sich vor kritischen Cholesterinwerten schützen können und inwieweit dabei auch Medikamente eine Rolle spielen.


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Erhöhte Cholesterinspiegel können zu massiven Ablagerungen und Schäden an den Wänden der Blutgefäße führen. Besonders gefährlich wird es, wenn dabei das so genannte „schlechte” LDL-Cholesterin erhöht ist und gleichzeitig zu niedrige Werte des „guten” HDL-Cholesterins vorhanden sind.


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In vielen Fällen lassen sich zu hohe Cholesterinwerte allerdings bereits mit einer durchdachten Ernährung senken, was keineswegs mit einem Verzicht auf delikate Speisen gleichzusetzen ist. Dies gilt allen voran für die vielfältige Mittelmeerküche, wie sie seit Jahren von der Deutschen Herzstiftung empfohlen wird. Statt tierischem Fett kommen dabei z. B. bevorzugt Olivenöl oder Rapsöl zum Einsatz, die sich durch ihre einfach ungesättigten Fettsäuren und Polyphenole günstig auf die Cholesterinwerte auswirken können. Aber auch wenn nicht in allen Fällen die Cholesterinwerte durch die Mittelmeerkost ausreichend gesenkt werden können, so hat diese durch ihre vielfältigen Nahrungskomponenten einen günstigen Effekt auf den Verlauf der Erkrankung.

Wie viel Cholesterin ist pro Tag erlaubt?

Bei der Nahrungszusammenstellung gilt es, die pro Tag zugeführte Cholesterinmenge nicht aus den Augen zu verlieren. „Nach heutigem Wissensstand sollten täglich nicht mehr als 250 bis 300 mg Cholesterin aufgenommen werden”, betont der Herzspezialist Prof. Dr. med. Helmut Gohlke vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und federführender Autor des neuen Sonderdrucks „Wie gefährlich ist Cholesterin?” (für Mitglieder kostenlos erhältlich, siehe unten). „Darüber hinaus ist bei der täglichen Gesamtfettmenge als Obergrenze 60 g pro Tag anzusehen”, wie der Kardiologe ergänzt. Hier ist jedoch auch die Art der Fette von Bedeutung: Fette aus Nüssen und vom Fisch sind z.B. eher als günstig zu bewerten. Je nach Größe hat z. B. eine Bratwurst rund 40 g Fett, ein Croissant 12 g und eine Handvoll Chips 8 g.

Produkt Cholesterinmenge
(mg pro 100 g)
Eier 417 (1 Ei = 280 mg)
Butter 280
Käse (45% Fett i. Tr.) 100
Wurst 100
Fleisch 70
Milch 12

Hinweis: Die Werte können variieren und sind nur als Anhaltspunkte zu verstehen.

Wie hoch darf der Cholesterinspiegel sein?

Folgende Obergrenzen für das Gesamtcholesterin gelten als akzeptabel:

  • Bei gesunden Menschen ohne Risikofaktoren für eine Herzkreislauferkrankung: 240 mg/dl (6,2 mmol/l) für das Gesamtcholesterin und 160 mg/dl (4,1 mmol/l) für das LDL-Cholesterin sind eben noch akzeptabel.
  • Bei gesunden Menschen mit Risikofaktoren für eine Herzkreislauferkrankung wie etwa Übergewicht, hohem Blutdruck, Bewegungsmangel, Rauchen: Das Gesamtcholesterin sollte 200 mg/dl (5,2 mmol/l) und das LDL-Cholesterinwerte 130 mg/dl (3,4 mmol/l) nicht überschreiten).
  • Menschen mit Diabetes mellitus oder einer Herz- bzw. Gefäßerkrankung (z. B. Herzinfarkt, koronare Herzerkrankung) sollten ein Gesamtcholesterin unter 150 mg/dl (3,9 mmol/l) anstreben und ein LDL-Cholesterin von deutlich unter 100 mg/dl (2,5 mmol/l) – nach Möglichkeit sogar unter 70 mg/dl (1,8 mmol/l).
Medikamente zur Cholesterinsenkung

Zu hohe Cholesterinwerte lassen sich nicht nur mit dem Ernährungsstil positiv beeinflussen. Je nach Vorerkrankung und aktuellem Cholesterinwert können auch Medikamente wichtig sein. Weit verbreitet sind z. B. Statine, die auch als CSE-Hemmer bezeichnet werden. Typische Vertreter dieser Substanzgruppe sind (in alphabetischer Reihenfolge) Atorvastatin, Fluvastatin, Lovastatin, Pravastatin, Rosuvastatin oder Simvastatin.

Welche Erfolge sind mit Statinen möglich?

Wie erfolgreich cholesterinsenkende Medikamente das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen können, haben große Studien immer wieder belegt. „Mit Statinen kann z. B. nach einem Herzinfarkt die Gefahr für einen erneuten Herzinfarkt um teilweise mehr als 30 % gesenkt werden”, so der Hinweis von Prof. Gohlke. „Außerdem kann die Gefahr, an einer Herzerkrankung zu sterben, je nach Cholesterinwert um mehr als 40 % verringert werden – ebenso ist eine bedeutsame Reduktion des Schlaganfallrisikos mit Statinen möglich.”

Tipp: Falls Sie den Newsletter der Deutschen Herzstiftung mit regelmäßigen Tipps zu Herzerkrankungen von unseren unabhängigen Herzspezialisten noch nicht abonniert haben, können Sie dies » Hier kostenfrei nachholen.


Für weitere Informationen können Mitglieder » hier unsere Expertenschrift „Wie gefährlich ist Cholesterin?” kostenlos herunterladen.

Beantwortet werden z. B. die Fragen:

  • Welche weiteren Maßnahmen sind bei erhöhten Cholesterinwerten sinnvoll?
  • Was sollte man über Nebenwirkungen von cholesterinsenkenden Medikamenten wissen?
  • Warum spricht man vom „guten” HDL-Cholesterin und vom „schlechten” LDL-Cholesterin?

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(Die Mitgliedschaft kostet jährlich nach wie vor nur 36 Euro und beinhaltet neben dem Zugang zum geschützten Downloadbereich auch alle anderen wertvollen Mitgliederleistungen der Herzstiftung, z. B. unabhängige Telefonberatung durch unsere Herzspezialisten).

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Professor Dr. med. Helmut Gohlke

Autor des Sonderdrucks ist Professor Dr. med. Helmut Gohlke, Mitglied des Vorstandes und des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Herzstiftung. Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten des Herzspezialisten zählt u. a. die Vorbeugung vor Herzerkrankungen, worüber er in der Vergangenheit zahlreiche Publikationen für nationale und internationale Fachzeitschriften verfasst hat.


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(Redaktion: ebe)

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Bislang 34 Kommentare zu diesem Beitrag

Peter L. aus Nossen (06.05.2012): Ihre Homepage finde ich hochkompetent, sehr wichtig und sehr hilfreich für Patienten. An dieser Stelle darf ich mich für die erbrachten komplexen, hochmodernen med. Leistungen bei allen beteiligten Ärzten und Schwestern im Gesundheitswesen nochmals recht herzlich bedanken, die mir ein beschwerdefreies 3. Leben ermöglichen.
2001 erlitt ich als 52-jähriger „Kerngesunder/Dipl.-Ing (FH), absoluter Nichtraucher, keine Vorerkrankungen, regelgerechter Blutdruck, keine koronare Warnzeichen, „Stresserfahren“, sportlich“ plötzlich eine Asystolie in der Flughafenhalle F/M. Anwesende Schutzdienstleister begannen mit der Reanimation. Vom Flughafennotarzt Dr. med. Schade wurde ich 4 Mal defibrilliert. Bei der Reanimation entstanden schwere innere Verletzungen (Ruptur Diaphragma, Herniation Milz; Kolon). Die Schutzdienstleister, der Notarzt des Flughafens, die Ärzte und Schwestern im Fachkrankenhaus Sachsenhausen „schenkten“ mir ein 2. Leben, ohne dass medizinisch begründete Ursachen der Asystolie diagnostiziert werden konnten. In der Herzkatheteruntersuchung waren alle Koronargefäße frei und durchgängig. Spätere Nachuntersuchungen im HZ Dresden waren ebenfalls o. B.
2010 wurden im Leistungs-EKG (wegen anstehender Cholecystektomie) Anomalien ab 175 Watt plötzlich sichtbar (unter 175 Watt keine!), die in weiteren Untersuchungen (Stress MRT, Herzkatheteruntersuchung) eine schwere koronare 3-Gefäßerkrankung mit Totalverschlüssen RCX, RCA und 90% RIVA-Verschluss zeigten (trotz absoluter Beschwerdefreiheit im wöchentlichen Ergometertraining über 200 Watt und jährlichen „Normblutwerten“). Eine kurzfristig angesetzte ACVB-OP ermöglichte mir mein 3. Leben.
Erst im Rahmen der OP Vorbereitung wurde ich erstmals über den schützenden Mechanismus der mehrfach ungesättigten Fettsäuren für die Koronargefäße, danach in der Reha und danach speziell in Ihrer Fachzeitschrift aufgeklärt. Speziell die Antwort (über Sie) von Prof. Dr. Gohlke zum Unterschied „Chol-Normwert und idealer Chol-Wert“ war für mich völlig neu und absolut richtungsweisend. Durch zwischenzeitlich erfolgter Cholecystektomie war ich in der Lage, mehrfach ungesättigte Fettsäure mit Tocotrinolen (mind. 20 ml täglich) eigenverantwortlich zu mir zu nehmen. Unabhängig davon nehme ich an der Studie im HZ-Dresden/Prof. Dr. Matschke „Einfluss von mehrfach ungesättigter Fettsäuren/OMACOR“ teil. Nur dadurch habe ich meinen jahrelangen Cholesterinwert/gesamt von ca. 4,5 mmol/l (Normbereich) auf durchschnittlich 2,9 bis 2,48 (HDL 1,1; LDL 1,7; LDHHQ 1,6) in den idealen Bereich gesenkt. Damit müsste ich vor erneuten „Koronarüberraschungen“ bei weiterem wöchentlichen Ergometertraining (größer 200 Watt) zukünftig „lt. Schulmedizin“ verschont bleiben! Hätte ich 2001 die jetzigen Erkenntnisse, die Erkenntnisse über den schützenden Mechanismus der ungesättigten Fettsäuren, die Grunduntersuchung „Leistungs-EKG statt nur jährliches Ruhe-EKG“ bereits gehabt, dann wären die hochgradigen bzw. Totalverschlüsse der Koronargefäße innerhalb von 10 Jahren mir möglicherweise erspart geblieben. Die 04/2012 durchgeführte CARDIO-CT (regelgerechter Befund der Bypässe) zeigte die ausgezeichnete Leistung der Ärzte im Herzzentrum Dresden.

L. aus Senden (10.03.2012): Leider bin ich auf die Informationen der Herzstiftung zu spät aufmerksam geworden. Gesunde Lebensweise allein schützt nicht vor KHK, wenn eine familiäre Belastung bzgl. Cholesterin vorliegt. Konsequenterweise müßte bei Verdacht die erblich bedingte Hypercholesterinämie festgestellt werden, um eine KHK mit allen ihren Folgen zu vermeiden.

Christine T. aus Nürnberg (29.02.2012): Habe den Test auf ihrer Webseite gemacht - Resultat, trotz leichtem Übergewicht: kein Herz-Kreislaufrisiko; wegen meines Gesamtcholesterins wüsste ich gerne, wie es möglich ist, dass bei einer Messung der Gesamtwert 299 mg/dl war und ca. 5 Wochen später 266 mg/dl? Sind also Schwankungen möglich? Ernähre mich "mediterran" - also Gemüse, Fisch, Obst, "weißes" Fleisch; lediglich mit mehr Bewegung habe ich "Probleme".

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung

Roswitha Pfeifer aus Bitzen (12.02.2012): Wie sieht es zum Beispiel mit L-Arginin aus? Das ist doch pflanzlich und soll die gleiche Wirkung wie Medikamente haben, also verhindern, dass sich die Gefäße wieder zusetzen und vieles mehr.

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Gunnar Schmidt aus Hollingstedt (28.01.2012): Leider wissen viele Personen nichts über die Gefahr hoher Cholesterinwerte. Ursache ist sicher die zu geringe, deutliche Aufklärung.

Franz Josef D. aus Düsseldorf (22.01.2012): ich hatte immer Cholesterin 220/55/120 und bekam mit 65 Jahren 4 Bypässe. Nun nehme ich Betablocker und Blutverdünner, soll Cholesterinsenker mit Statinen nehmen, aber diese haben zu 90 % schlimme Nebenwirkungen, besonders auf Muskeln und Knochen. In der Beschreibung steht auch, dass sich das auch nicht mit Betablockern verträgt, und davon kann ich ein Lied singen. Leider gibt es nichts wirksames ohne Statine.

Anonym (28.12.2011): Erstaunlich wie die Obergrenzenempehlungen schwanken ... In der Herzklinik wurden meine Laborwerte von über 100 mg/dl als zu hoch beschrieben. Die 44 mg/dl HDL seien zu niedrig!

H. W. aus Hürth (17.12.2011): Diese Informationen finde ich gut, habe selbst keine erhöhten Werte, mit Blutdruck und Cholesterin. Meine Frau hat dafür schlechte Werte. Wir essen viel Gemüse, Kartoffeln, Fisch und wenig Fleisch und Alkohol, keinen Speck und Schweinefleisch. Seit ich viel Magnesium nehme, geht es mir noch besser und habe keinen Wadenkrampf mehr und mein Gewicht ist 71 - 74 kg. Bin 74 Jahre und brauche keine Medikamente, war bis vor 2 Jahren noch Blutspenden.

Werner Z. aus Visselhövede (30.11.2011): Hohe Cholesterinwerte: Ich habe seit ca. 35 Jahren überhöhte Cholesterinwerte, so um 300. Alle Medikamente, die ich eingenommen habe, haben die Werte nur geringfügig gesenkt. Dafür hatte ich ständig Wadenkrämpfe. Ich habe daraufhin die Medikamente abgesetzt. Jetzt geht es mir gut! Erwähnen muß ich noch, dass ich 2008 3 Baypässe bekommen habe, obwohl ich mein Leben lang Sport getrieben habe. Ich hatte aber keinen Infarkt. Nach dieser OP, mache ich alles wieder wie bisher. Ich treibe wieder Sport, esse wie bisher, auch Butter und es geht mir gut dabei. Im März 2012 werde ich 80. Lasst Euch also durch Euer Cholesterin nicht verrückt machen. Weiter zu meiner Person: Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, bin ausgeglichen, lebensfroh, bin 172 cm groß, wiege 77 kg. Nicht nur ich halte vieles, was die Cholesterin-Senkung betrift für unsinnig und übertrieben.

H. J. Sonnentag aus Heidelberg (26.11.2011): Meines Wissens ist der Einfluss der Nahrung auf die Cholestrinwerte, auch unter Experten, sehr umstritten.

S. aus Wildberg (20.11.2011): Die Informationen über die Höhe der Cholesterinwerte sind für mich von besonderer Bedeutung. Diese entsprechen den Empfehlungen meines Kardiologen; mein Hausarzt vertritt höhere Werte.

H. aus Herne (19.10.2011): Gut beschrieben für Frauen, habe selbst zu hohes Cholesterin. Wenn nur die Familie mitmachen würde.

Wolfgang Kelch aus Kaarst (08.10.2011): Cholesterin HDL / LDL. Wie verhält sich der Verzehr von Datteln, Bananen, Süßfrucht, Honig, Ahornsirup etc. als Schokoladenersatz auf den Cholesterinspiegel?

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G. S. aus Hamburg (27.09.2011): Sehr geehrte Damen und Herren, Sie sprechen bei Ihren Cholesterin Senkern nur von Statinen. Es gibt Personen, die bekommen von den Statinen Muskelschmerzen. Dort sind doch sicherlich andere Wirkstoffe angebracht. Ich selbst nehmen Fibrate ein. Die sollen zwar nicht so wirkungsvoll sein, aber was nutzt es, wenn die Muskelschmerzen mit anderen Schmerzmitteln behandelt werden. Das heißt ja den Teufel mit dem Beelzebub austreiben!

Norbert W. aus Ahrensburg (27.09.2011): Seit 12 Jahren nehme ich (60 J.) Cholesterinsenker. Vorgeschichte Herzinfarkt. Meine Hausärztin hat mir aufgrund neuer Studien empfohlen, diese abzusetzen. Studien gibt es von diesen und jeden, wer gerade finanzielle Interessen daran hat. Ich als Laie muß mich aber nun entscheiden, weiternehmen oder aufhören.

AL-HILOU aus Wien (21.09.2011): Diese Seite hat meine Informationen upgedatet und auf den letzen Stand des Wissens gebracht.

R. Schmid (20.09.2011): Ist die Einnahme von Artischockenpillen anstelle von Medikamenten zu empfehlen?

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Norbert G. aus Horb-Altheim (20.09.2011): Diese Statine (Atorvastatin, Fluvastatin, Lovastatin, Pravastatin, Rosuvastatin oder Simvastatin) habe ich alle schon ausprobiert, leider habe ich die Medikamente nicht vertragen, starke Muskelschmerzen, sogar Kiefer und Zungenlähmungen.

H.-E. D. aus Königsbronn (19.09.2011): Ich vermisse immer eine Aufschlüsselung des Cholesterins in HDL und LDL, es wird immer von der Cholesterinmenge geschrieben, ohne daß eine Aufschlüsselung erfolgt.

Peter B. aus Filderstadt (16.09.2011): Seit ich 2 Mal im Jahr Fastenwandern gehe, um zusammen mit 20 Gleichgesinnten zu entsäuern, sind meine Laborwerte, mein Blutbild, mein Herz und der Blutdruck optimal. Mein Arzt sagte mir heute, wenn er mit 74 solche Blutwerte hätte, wäre er mehr als zufrieden. Ohne Rauch ohne Alkohol, fleischlos, dafür viel Gemüse, Kartoffeln, Getreide, Rohkostsalate, Sojaprodukte und viel Bewegung; Zucker und Weißmehlprodukte stark eingeschränkt - das ist meine Maxime.

Celia Mohn aus Leipzig (16.09.2011): Es wird so hingestellt, als wäre es 100 % erwiesen, dass der Cholesterinwert unbedingt gesenkt werden muss, um Herzkrankheiten vorzubeugen ... So wird nach einem Herzstent z. B. automatisch ein Cholesterinsenker verschrieben, auch wenn der Gesamtcholesterinwert weit unter dem Normalwert liegt. Das halte ich für fahrlässig, da Nebenwirkungen der Statine völlig außer Acht gelassen werden. Kein Praktischer Arzt wagt sich, die Cholesterinsenker abzusetzen, weil es da "gewisse Richtlinien" gibt. Dabei gibt es neueste Studien, die ein viel differenzierteres Wechselspiel zwischen den Cholesterinwerten und Herzkrankheiten aufzeigen. Die Senker sind keinesfalls ein Muss für längeres Leben. Celia Mohn

Karin H. aus Rheinstetten (09.09.2011): Wichtig wäre auch in Ihrer Information darauf hinzuweisen, daß es auch wichtig ist, dass der HDL-Wert über 40 betragen sollte, um einer Herzerkrankung vorzubeugen. Mein HDL liegt bei 86 und LDL 140. Mein Arzt war begeistert. Jedoch bei meinem Mann, der Herzpatient ist, geht das HDL einfach nicht über den Wert 35 hinaus. Und das finde ich auch gefährlich. Trotz ganz gesunder Ernährung, wir haben einen großen Gemüsegarten, bleibt das HDL so nieder. Keiner weiß warum.

Günter K. aus Bremen (01.09.2011): Anläßlich einer Routineuntersuchung wurde bei mir ein Gesamt-Cholesterinwert von 327 mg festgestellt. Die mir daraufhin verschriebenen Statine habe ich nach eigenen Recherchen nicht eingenommen. Stattdessen habe ich professionell meine Ernährung umgestellt und alte Gewohnheiten unterlassen. Zusätzlich habe ich Leinöl konsequent eingenommen, und jegliches Fett in der Nahrung vermieden. Über einzelne Nahrungsmittel habe ich sehr genau bis ins Detail jeweils recherchiert. Das Ergebnis war nach einem Jahr ein Wert von 240. HDL/LDL war auch in Ordnung.

Barbara M. aus Rheinbach (19.08.2011): Ich finde die Seite sehr hilfreich. Als Erbin von Herzkrankheiten bin ich vorbelastet und möchte doch nach den Regeln der Gesundheit leben. Mein LDL-Cholesterin war immer zu hoch, wurde aber durch die sehr guten Werte von HDL-Cholesterin "gutgemacht". Dies bedeutet doch, dass ich jetzt im Alter (61) sehr vorsichtig geworden bin. Vorher war mir dies gar nicht so bewusst. Ich habe auf einmal gemerkt, dass die schlechten Werte durch viel weniger Käse zu essen sich total verbessert haben. Jetzt muss ich noch mehr Zeit nehmen um mehr Sport zu treiben. Ich führe zwar jeden Morgen meine Übungen durch aber das und Haushalt und Garten ist zwar viel Arbeit, nur nicht ausreichend für einen total gesunden Körper, vor allem nicht wenn man wie ich sonst einen sitzenden Beruf hat. Auch Stress wird durch gesunde Bewegung ziemlich abgebaut. Meinen Kinder im Alter von 24, 25 und 27 mache ich immer wieder darauf aufmerksam, genauso die viele junge Leute, denen ich tagtäglich begegne. Die nehmen es leider nicht immer in Dank ab. Leben wie in Frankreich halt, nach mir die Sintflut! Rauchen, trinken und Fertignahrung, jammerschade für die Zukunftserben. Aber wie nicht bewusst gemacht wurde, wird auch nicht bewusst werden! Es sollte in den Schulen unterrichtet werden, mit den Kindern hierüber sprechen. Bewusst machen was ein gesundes Leben bedeutet.

Else A. aus Hoyerswerda (21.07.2011): Meine Cholesterinwerte sind nach Herzinfarkt im letztem Jahr wieder nach Aussagen des Hausarztes an einer Grenze angelangt, trotz Simvastatin. Meine Ernährung habe ich schon lange umgestellt. Ich bin und war schon immer ein schlechter Esser.

Bernie Konert aus Essen (09.03.2011): Endlich mal eine klare Aussage.

Kavai aus Friedberg (26.02.2011): Übrigens durch mehr Bewegung reduzieren sie ihre LDL-Werte und steigern ihre HDL-Werte. Zusätzlich sparen sie dabei oft Statine ein.

Hans-Josef Keßler (02.02.2011): 2 Fragen würde ich gerne noch dazu loswerden: 1. Gibt es eine Tabelle über den Cholesteringehalt von Lebensmitteln? 2. Es soll ein Gerät (Röhre) geben, mit dem die Gefäße bei Koronarerkrankten gemessen werden können. Im übrigen finde ich Ihre Artikel / Newsletter immer sehr interessant!!

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Monika Weidemann (02.02.2011): Sehr gute Beispiele zum Thema Cholesterin, noch besser vielleicht durch den Hinweis der Multiplikation aller Faktoren durch simple Bewegung.

V. aus Friedberg (27.01.2011): Also Ernährungsumstellung auf cholesterinarme Mahlzeiten und mehr Sport reduzierten bei mir die LDL-Spiegel und erhöhten die HDL-Spiegel. Somit konnte ich die Medikation Simvastatin absetzen. Haben Frauen bis zur Menopause doppelt so hohe HDL-Spiegel (hormonell bedingt bis 85)? Werden diese nicht während des Klimakteriums reduziert? Haben sie nicht nach der Menopause das gleiche Risiko für erhöhte Cholesterinspiegel wie beim Mann?

Alfred M. aus Neu-Ulm (11.01.2011): Simvastatin hat bei mir zu einer sehr guten Absenkung des LDL-Cholesterins geführt, aber leider wurde auch das HDL-Cholesterin durch Simvastatin ungünstig erniedrigt. Durch die Umstellung auf LOCOL (Fluvastatin-Natrium) haben sich die HDL-Werte wieder deutlich verbessert und die LDL-Werte sind auch noch günstig niedrig geblieben (jedoch nicht mehr so niedrig wie bei SIMVASTATIN).

Günther K. aus Möckmühl (07.12.2010): Simvastatin hat bei mir keine wesentliche Senkung des LDL + der Blutfette bewirkt! Erst das Umstellen auf INEGY hat die bisher schlechten Werte, stark abgesenkt! Nur der Wirkstoff EZETIMIB, der in INEGY enthalten ist, sorgt für Verunsicherung unter allen Herzpatienten! Ich versuche jetzt auf SORTIS 80 mg umzustellen, um die guten Werte zu halten!

Christel S. aus Mahlow (06.11.2010): Ich muß mich erstmals mit diesem Problem auseinandersetzen. Ich hatte immer erhöhtes Cholesterin, aber auch immer erhöhtes gutes. Jetzt wurde es nicht mehr so gesehen, daß es ohne Risiko ist.

Heinz Mehringer aus Regensburg (05.11.2010): Mich würde interessieren, ob und wie man die Arteriosklerose heilen kann und ob man derlei Ablagerungen in den Adern reduzieren bzw. abbauen kann.
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