Herzstiftungs-Checkliste als wertvolle Hilfe

Blutdruck-Anstieg: In diesen Fällen sofort den Arzt rufen

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Blutdruck-Anstieg: Notarzt rufen?

Regelmäßiges Blutdruck-Messen gehört zu den wichtigsten Vorsorge-Maßnahmen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern. Wenn Sie bei einer solchen Kontrolle auf einmal deutlich höhere Werte als sonst feststellen, müssen Sie unter bestimmten Umständen sofort den Notarzt rufen. Besonders gefährlich können Anstiege sein, die nicht langsam über einen längeren Zeitraum, sondern plötzlich auftreten und dann möglicherweise innerhalb kurzer Zeit z. B. zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. In welchen Fällen Sie sofort den Arzt rufen sollten, hat die Herzstiftung am Seitenende in einer Checkliste zusammengefasst.

Angenommen Sie messen sich den Blutdruck und Ihr oberer Wert liegt trotz körperlicher Ruhe auf einmal bei 190-200 mmHg statt wie vielleicht sonst üblich bei 140 mmHg. Zwar reicht es in einer solchen Situation oft aus, erst einmal abzuwarten und die Messung einfach zu wiederholen, doch in bestimmten Fällen kann auch eine notfallmäßige Blutdruck-Senkung erforderlich sein, um gefährliche Schäden am Herz-Kreislauf-System abzuwenden.

Schon bei Anstiegen auf 170 mmHg den Notarzt rufen?

Ob ein Blutdruck-Anstieg gefährlich ist und sofort der Notarzt gerufen werden muss, hängt in erster Linie nicht von der absolut erreichten Blutdruck-Höhe ab. Wer z. B. schon viele Jahre einen schlecht eingestellten Blutdruck mit einem oberen Wert um 190 mmHg hat, kann einen Anstieg für kurze Zeit auf 220 mmHg oft sehr gut verkraften, so dass kein notärztliches Einschreiten erfolgen muss.

Dagegen kann bei einem ansonsten gesunden Menschen ein plötzlicher Anstieg des oberen Wertes von z. B. 120 auf 170 mmHg bereits extrem gefährlich sein. Ein typisches Beispiel sind Blutdruck-Erhöhungen während der Schwangerschaft im Rahmen einer sogenannten Eklampsie. Auch wenn der obere Blutdruck-Wert in diesen Fällen deutlich unter 200 mmHg bleiben kann, stellt ein solcher Anstieg für die Betroffene und das ungeborene Kind oft eine große Gefahr dar, was eine umgehende Notfall-Behandlung erfordert.

Gleichzeitig Schmerzen im Brustkorb?

Ob von einem starken Blutdruck-Anstieg ganz akut eine Gefahr ausgeht und man sofort den Notarzt rufen muss, lässt sich vor allem daran erkennen, ob gleichzeitig Beschwerden auftreten (z. B. Schmerzen im Brustkorb, Atemnot oder verschwommenes Sehen). Denn gleichzeitige Beschwerden dieser Art können ein Warnzeichen sein, dass die Wände der Blutgefäße oder die Herzkammern dem Druckanstieg nicht standhalten und das Risiko besteht, dass innerhalb kurzer Zeit gefährliche Schäden am Herz-Kreislauf-System auftreten bis hin zu einem Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzversagen oder anderen lebensgefährlichen Folgeerscheinungen.

Bei diesen Beschwerden müssen die Alarmglocken läuten

Bei starken Blutdruck-Anstiegen sollte immer dann der Notarzt (112) gerufen werden, wenn gleichzeitig mindestens eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Schmerzen, Brennen oder ein starkes Druckgefühl im Brustkorb
  • Atemnot
  • Krampfanfälle*
  • Lähmungen oder Sprechstörungen (wie sie z. B. auch bei einem Schlaganfall auftreten können)
  • Starke Übelkeit mit oder ohne Erbrechen
  • Verschwommenes Sehen
  • Nasenbluten
  • Deutliche Benommenheit

*Gefragt wird an dieser Stelle nach Krampfanfällen, wie sie bei einer Epilepsie auftreten können. Wadenkrämpfe sind dagegen bei dieser Frage unerheblich.

Blutdruck-Anstieg: Was tun wenn keine Beschwerden auftreten?

Wenn Sie bei einem deutlichen Blutdruck-Anstieg keine Beschwerden haben, hängt das richtige Verhalten von verschiedenen Dingen ab. Möglicherweise haben Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bereits darüber gesprochen, was in solchen Fällen zu tun ist und ob Sie in solchen Situationen z. B. ein Medikament, mit dem Sie bereits behandelt werden, nochmals einnehmen sollen. Wichtig ist es dabei, dass zusätzliche Tabletten-Einnahmen immer nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen. Denn bestimmte Blutdruck-Medikamente sind nicht zur kurzfristigen Blutdruck-Senkung geeignet, was in einem solchen Fall unbedingt berücksichtigt werden muss. Zudem besteht das Risiko gefährlicher Überdosierungen, weshalb man eine zusätzliche Medikamenten-Einnahme nicht auf eigene Faust durchführen sollte.

Hohe Blutdruck-Werte nicht bagatellisieren

Existieren keine Absprachen, ist zeitnah eine Ärztin oder ein Arzt aufzusuchen, da hohe Blutdruck-Werte zu den Hauptrisikofaktoren für Schlaganfälle, Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen und daher nicht verharmlost werden sollten. Was unter "zeitnah" zu verstehen ist und ob Sie dafür ins nächstgelegene Krankenhaus fahren oder sich bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt kurzfristig einen Termin geben lassen, hängt von den Gegebenheiten bei Ihnen vor Ort ab und lässt sich daher nicht pauschal beantworten. Handeln Sie am besten aus dem Bewusstsein heraus, dass hohe Blutdruck-Werte ohne Beschwerden in aller Regel kein Notfall sind, aber auch nicht bagatellisiert werden dürfen und eine möglichst rasche Abklärung wichtig ist, um Schäden am Herz-Kreislauf-System zu verhindern.

Checkliste Blutdruck-Anstiege Allen Menschen mit erhöhten Blutdruck-Werten empfiehlt die Deutsche Herzstiftung den Herzstiftungs-Sonderband zum Thema ➞ Bluthochdruck
(inkl. Hinweisen, wie man sich den Blutdruck korrekt misst, wie tief die Werte gesenkt werden sollten, welche Ernährung bei einem Bluthochdruck sinnvoll ist und welche Medikamente für Betroffene tatsächlich zu empfehlen sind).

Zusatz-Tipp: Hier die Herzstiftungs-Checkliste "Blutdruck-Anstiege" zum Ausdrucken herunterladen. Anhand der Checkliste können Sie erkennen, in welchen Fällen man bei deutlichen Blutdruck-Anstiegen den Notarzt alarmieren sollte.

Professor Dr. med. Thomas Budde

Autor: Prof. Dr. med. Thomas Budde, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung, ist Internist und Kardiologe am Essener Alfried Krupp Krankenhaus und beschäftigt sich mit den Schwerpunkten Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 89 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Frank S. aus Menden (20.06.2016): Ich habe oft Bluthochdruck im Bereich von 180/110. Habe große Angst vor Herzinfarkt/Schlaganfall. Mutter mit 40 J. und Bruder mit 51 J. daran verstorben.

Ralf (11.05.2016): Habe manchmal auch hohe Blutdruckanstiege - manchmal messe ich nicht, da oftmals durch das Messen mein Blutdruck weiter ansteigt, da ich mich "verrückt" mache, so wird dann mal aus 160/100 ein Wert von 180/110. Ja, diese Informationen sind schon wichtig, aber man darf sich auch nicht zu sehr "verrückt" machen, denn das verursacht Stress und das ist auch kontraproduktiv. Durch das Lesen von der Seite hat sich mein Blutdruck erhöht :-)

Ohne Namen aus der Nähe von Mannheim (29.04.2016): Ich nehme seit 10 Jahren Biso, Amlodipin, Ramipril, aber so richtig wirken tut da nichts. Blutdruck schwankt zwischen oberer 170 und 220 zu unterer 90 bis 110. War gerade beim Kardiologen, der meinte, er könne auch nichts tun! So lange ich mich einigermaßen wohl fühle und keine ernsteren Beschwerden bekomme (was auch immer diese ernsten Beschwerden sein mögen, habe keine Ahnung) sollte ich einfach die Medikamente weiterhin einnehmen. Ab und zu gehe ich zum Aderlass, bringt dann vielleicht mal für eins zwei Tage eine Erleichterung, mehr aber auch nicht. Ich sehe für mich persönlich keinen Unterschied, vom Mittelalter zum 21 Jahrhundert. Die Ärzte rätseln, bei manchen Patienten klappt die Therapie, bei anderen eben nicht. Mittlerweile denke ich, daß es eben die Natur so eingerichtet hat, warum auch immer? Ich trinke keinen Alkohol, rauche nicht und mit der Wollust halte ich es auch in Grenzen ;-) Bin ca. 40 kg übergewichtig, treibe in Maßen Sport (Wandern). Wo soll ich da noch ansetzen, lieber Herr Prof. Dr. med. Thomas Budde? Ich habe keinen Plan.

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Ohne Namen (20.04.2016): Ich habe seit längerem morgens einen Blutdruck von 170 zu 100, und am Abend einen von 180 zu 120, Puls 110. Nehme auch schon eine gewisse Zeit Blutdruck-Tabletten, morgens und abends. Nun habe ich auch seit einiger Zeit mit Übelkeit und Kopfschmerzen zu tun, und weiß dann schon automatisch, dass der Blutdruck zu hoch ist. Aber nur keine Panik, was gekommen ist wird auch langsam wieder gehen.

K. H. aus Bayern (17.04.2016): Im letzten Jahr hatte ich 2 x einen Blutdruckanstieg über 200 mmHg, einmal hat sogar das Messgerät versagt (andauerndes Nachpumpen), dabei keine Schmerzen verspürt, nur das Gefühl des jetzt Sterbenmüssens, habe dann Atemübungen gemacht, eine 2. Blutdrucktablette genommen und nach einer 1/2 Std. war der Blutdruck bei 190/80. Werde die nächsten Tage meinen Hausarzt aufsuchen.

Hanni aus Strausberg (17.04.2016): Danke! Eine klare Ansage, die jedem hilft, in solchen Situationen ist jeder aufgeregt und kann nicht klar entscheiden.

Michael aus Karlsruhe (02.04.2016): Hallo, ich habe gerade einen Blutdruck von 190/120 und Schmerzen an der linken Halsseite, zum Kopf ziehend. Als würde meine Halsschlagader platzen. Weiß nicht, was ich machen soll?

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Birgit aus dem Altenburger Land (31.03.2016): Hallo, ich habe beim Arzt immer stark erhöhten Blutdruck, obwohl ich mich gar nicht so ängstlich fühle. Habe mein Blutdruckmessgerät schon dort mitgehabt, weil ich annahm, meins ist defekt, denn zuhause ist der Wert meistens normal. Aber nein, auch in der Arztpraxis zeigte mein Boso Oberarmmanschette 180/100 an. Zuhause angekommen wieder 130/80. Da das die Ärzte bei mir kennen, bekomme ich nichts extra. Meine Frage ist: Wieso schnellt mein Blutdruck so hoch, obwohl ich gar keine Panik verspüre? Unangenehme Gedanken und Erwartungen hat bestimmt jeder beim Arzt, aber diese Werte sind mir einfach zu hoch. Weißkittelhypertonie stelle ich mir anders vor. Niedriger als 180. Gruss

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Katrin L. aus Schwerin (29.03.2016): Ich habe auch zu hohen Blutdruck und mir geht es auch gar nicht gut, habe aber erst am 16.04.2016 einen Termin beim Hausarzt bekommen. Mir ist übel, schwindelig und ich habe einen metallenen Geschmack, der mir im Mund brennt wie Feuer.

Peter aus Berlin (23.03.2016): Ich bin 66, habe zu hohen Blutdruck laut Arzt. Mehrere Wochen habe 118 /70/67, dann auf einmal 153/83/66. Jetzt habe ich auf einmal Geräusche in den Ohren und eine Unruhe. Nehme Tablette 1 x früh Candesartan cilexetil Hennig 16 mg.

Marina aus Berlin (20.03.2016): Ich weiß nun, dass ich erstmal nicht ins Krankenhaus gehen muss, aber es klären muss mit meinem Hausarzt. Das passiert auch immer am Wochenende. Mein Blutdruck ist immer 130, nun habe ich 176/82, da bekommt man Angst, da ich auch schon eine Ramipril 2,5/12,5 mg eingenommen habe und es wird nicht besser. Da schaue ich lieber ins Internet, ob sich meine Angst bestätigt hat – nein, da brauche ich noch keine Angst zu haben.

Karin W. aus Steyerberg (07.03.2016): Seit einem Vorhofflimmern habe ich am Abend immer einen erhöhten Blutdruck (150-95 bzw. 104), außerdem ist meine Leistungsfähigkeit sehr eingeschränkt, leider.

W. N. aus München (28.02.2016): Sehr gut, müsste aber dafür mehr Werbung in den Medien sein. Sollte auch an Schulen gezeigt werden.

Klaus-Peter G. aus Leverkusen (26.02.2016): Der übliche (eingestellte) Blutdruck von 125/60 erhöhte sich spontan (ohne Nebenwirkungen) auf 190/85! Panik oder nicht? Die Information hat mich vor "kopflosem" Handeln bewahrt.

Holger W. aus Wolnzach (09.02.2016): Sehr gute Infos!

Maritta N. aus Lieberose (26.01.2016): Bei mir tritt oft in Ruhe und abends ein plötzlicher Blutdruckanstieg auf, was kann das sein? Heute Abend 180/100, Puls 110, habe Nitrospray genommen und Angst einzuschlafen.

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Klaus M. aus Welzheim (07.01.2016): Aktuelle Werte sollten immer wieder auch selbst überprüft werden. Man kennt ja in der Regel seine Krankheit (bei chronischem Auftreten) und ist meist auch entsprechend eingestellt. Somit kennt man ja seine Basiswerte und kann entsprechend reagieren. Wichtig ist nur, daß man reagiert und nicht denkt: "Das wird schon". Da hilft es ungemein, unbedingt den Arzt zu informieren. Bisher wurde mir jedenfalls immer zeitnah geholfen. Bin selbst von Herzschwäche und Herzklappenreparatur betroffen, daher bin ich sehr froh, daß ich einen guten Kontakt zu meinem Kardiologenteam habe. Und was ganz wichtig ist: Man wird ernst genommen! Und allein mit dieser Hilfe geht es einem schon besser.

Erik W. aus Baruth/Mark (06.01.2016): Danke!

Ohne Namen (02.01.2016): Danke für diesen hilfreichen Artikel, besonders in der Akutsituation. Kurz und informativ und vor allem hilft er RUHE zu bewahren, da genaue Anweisungen vorgegeben sind.

L. R. aus Hohenl. (30.10.2015): Auf jeden Fall hilfreich. Es ist immer sicher zu wissen wie ich mich verhalten soll, da zur Zeit mein Blutdruck erhöht ist. Heute z. Z. 155/70. Puls 60.

K. aus Dithmarschen (22.10.2015): Der Blutdruck ist hoch, keine sonstigen Beschwerden. Was soll ich tun? Welche Medikamente sind geeignet für diesen Fall? Wie soll ich mich verhalten, hinlegen oder bewegen? Was kann ich sonst noch tun? Was essen? Was trinken? Hilft es tief durchzuatmen? Hilft es ein Bad zu nehmen, warm oder kalt?

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Thomas S. aus Wilnsdorf (18.10.2015): Hallo, hatte grade einen Blutdruck von 230/66 und Puls von 55. Und Hustenreiz. Was war das? Thomas aus Siegen

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Günter G. aus Altendorf (13.10.2015): Ich (75 Jahre) habe 9 Stents und Aufdehnungen hinter mir. Hatte vor 6 Wochen einen Herzinfarkt und bekomme nun 2 Blutverdünner und 2 Blutdrucksenker, habe tagsüber gute Werte (120/70) und nachts oder früh hohe Werte (180-200) mit niedrigem Puls, kann ich nicht einordnen, was nun???

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Dr. Franz Xaver M. aus Villingen-Schwenningen (27.08.2015): Ich finde es gut, darüber informiert worden zu sein, wann ich einen Notarzt hinzuziehen soll. Angenommen, dass beim Blutdruckmessen ein systolischer Wert knapp unter 170 mmHg gemessen wird, man aber einen erhöhten RR spürt, ohne dass dies Beschwerden verursacht, es sei denn, man war etwas beunruhigt und hat deshalb den RR gemessen. Und angenommen, dass dabei der diastolische Wert im Normbereich liegt. Ich wünsche mir, dass die Deutsche Herzstiftung für dieses Szenario einen Rat oder Tipps dazu veröffentlicht, was man in dieser Situation tun kann, ohne einen Arzt hinzuzuziehen, so dass sich eine mäßige, aber doch spürbare RR-Erhöhung unterhalb der Grenze, bei der man auf einen Notarzt angewiesen ist, zurückbildet, zumindest zurückbilden kann.

Tony aus Porz (01.08.2015): Träume immer gegen Morgen viel. Danach werde ich ganz normal wach. Auf einmal wird es mir übel unten vom Unterbauch nach oben. Plötzlicher Durchfall, hoher Blutdruck 170-90. Angstzustände, kalter Schweißausbruch. Todesangst tritt ein. Hatte auch schon Bewusstlosigkeit von ca. 15 Sec. Bin bypassoperiert (2 Bypässe). Frage: Was kann das sein. Es fühlt sich sehr bedrohlich an. Meistens nach ca. 20 Min. ist alles vorbei. Kann mir jemand sagen was das sein Könnte?

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Ohne Namen (08.07.2015): Sehr verständlicher Beitrag. Hoppla: Monatelang einen Blutdruck von ca. 122 zu 83 und seit drei Tagen ungewöhnlicherweise 139 zu 87. Druck und Schmerz in rechter Brust kommt von Chronischer Bronchitis? Bin 73 Jahre.

Eric (08.05.2015): Hallo, ich bin 23 und habe oft Herzrasen bzw. hohen Ruhepuls. Alles hat vor 3 Jahren angefangen. BD 170/110, ab in die Klinik und Tabletten bekommen. Danach erst mal 1 Woche nur Übelkeit und Erbrechen. EKG, Blutteste etc., alles ok!
Nun seit einem Monat etwa fängt es wieder an, Ruhepuls bei 100, Blutdruck schwankt zwischen 110/60 - 140/85, eigentlich normal, nur der Puls macht mich verrückt! Es kommt so anfallmäßig, dann spüre ich mein Herz richtig schlagen. Dazu kommt dann die Atemnot und der Schwindel.
War erst im Krankenhaus, wo ich abgehört wurde mit EKG, Bluttest und Röntgen des Brustkorbs. Es scheint alles in Ordnung zu sein. Habe jetzt am 2.7. einen Termin beim Kardiologen. Ich hoffe, die können mir dann bald sagen, was los ist. Denn ich fühle mich mit 23 wie 50 :(

Ohne Namen (01.05.2015): Sehr hilfreich! Erst seit ca. 3 Wochen weiß ich, dass ich Bluthochdruck habe. Heute Nacht ging es mir schlecht, Druck in der Brust, leichte Sehstörungen. Ich bin in die Notaufnahme eines Krankenhauses gegangen, wo ein Blutdruck von 206/87 gemessen wurde, der dann innerhalb von einigen Stunden auf 148/89 sank. Für mich als Patientin ist es sehr hilfreich, gut informiert zu sein.

Andreas S. aus Puchheim (08.04.2015): Das sollte JEDER wissen. Interessant und wichtig. Je mehr Interesse man hat, desto sicherer wird man.

Petra aus Bad Homburg (14.02.2015): Ich möchte meine Erfahrungen bei erhöhtem Blutdruckwert berichten. In der Nacht hatte ich plötzlich einen BD- Wert von 170/120, dazu war mir sehr übel. Ich habe auf Anraten meiner Hausärztin dann Bayotensin akut eingenommen und eine halbe Tavor. Danach bin ich eingeschlafen und am nächsten Tag war alles wieder in Ordnung. Wer hat Ähnliches schon erlebt und ist WIE mit og. Situation umgegangen??? Ich bin der Meinung meine og. Medikamenteneinnahme sollte keine Dauerlösung bei plötzlichem Bluthochdruck sein.

Gerhard A. aus Bad Oldesloe (14.02.2015): Sehr hilfreiche, verständliche Information.

Helmut B. aus Dortmund-Barop (13.02.2015): Mein Blutdruck ist gut eingestellt, aber bei beruflichem und privatem Stress beginnt es ein bis zwei Tage später mit wahnsinnigen Kopfschmerzen, ein Ansteigen des Blutdruckes auf 200/150 innerhalb von Stunden. Dagegen hilft dann die Gabe von bis zu 5 Hüben Nitrolingual akut Spray, der Druck sinkt innerhalb einer Stunde auf normal. Bei meiner bestehenden COPD (NOCH NIE GERAUCHT) ist eine Beobachtung lebenswichtig, ich komme aber so "gut über die Runden".

Peter W. aus Castrop Rauxel (11.02.2015): Werde im Mai 70 J. Mache im Sommer jeden Tag 2-3 Stunden Sport mit dem Fahrrad. Mein Blutdruck war immer 80 zu 120. Ich mache im Winter keinen Sport, nur spazieren gehen, und war überrascht, dass ich heute Morgen den Blutdruck 141 zu 89 und Puls 62 hatte. Ist das gefährlich? Gegen Mittag war er 129 zu 80, Puls 71.

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Michaela aus Salzburg (11.02.2015): Ich habe einen Linksschenkelblock. Während der Schmerzbehandlung nach einem Unfall mit Morphium, Parkemed und Cortison ist mein Blutdruck plötzlich angestiegen auf 145:88 (war immer sehr niedrig vorher). Versuche seit Tagen, Termin bei meinem Internisten zu bekommen, ohne Erfolg. Habe große Angst. Im Krankenhaus, wo ich in Behandlung bin, passiert auch nichts (habe über den extremen Schwindel berichtet).

Birgit W. aus Oberndorf (09.02.2015): Ich habe zurzeit sehr hohen Blutdruck, ich denke, das ist der Ärger. Ich behalte aber meinen Blutdruck im Auge.

Nils W. aus Osnabrück (02.02.2015): Ich bin schon zweimal mit Atemnot ins Klinikum rein und beide Male konnte nichts gefunden werden. Habe immer noch öfters Schmerzen in der Brust und kriege dann auch schwer Luft. Der Arzt sagte mir, das kommt vom Rücken, weil ich es ja mit der Bandscheibe habe. Daher kommt, dass ich keine Luft kriege, weil die Nerven da ja auch langgehen bis unter dem Brustkorb entlang.

Roswitha H. aus Berlin (17.01.2015): Ich bekam Bluthochdruck nach dem Eingriff (Gefäßverkalkung) im Dezember 2014, von jetzt auf gleich war er da, 220 zu 140. Ich war total schockiert, da ich sonst immer untermotorig war, soll heißen mit niedrigem Blutdruck. Die Ärztin gab mir nach ihrer Messung -190 zu 110- sofort ein Medikament auf die Zunge. Danach dauerte es etwas, dann kam die Messung mit 157 zu 89, aber ich habe seitdem immer wieder mal etwas: Antriebslosigkeit, Müdigkeit, weiche Knie, Panikattacken. Ich nehme von Anfang an Telmisartan 80mg. Anfangs, für 14 Tage, war es Telmisarten 30mg. Es kann doch nicht sein, dass ich immer erst am Nachmittag "auf Touren" komme. Ab und an muss ich Diacard Tropfen nehmen, die beruhigen mich etwas.

Gerhard H. aus Obermichelbach (17.12.2014): Da ich vor 2 Wochen diesen Notfall selbst hatte, finde ich diese Checkliste super und sie wird mir garantiert in Zukunft weiterhelfen. Ich habe sie mir sofort ausgedruckt. Danke.

Gregor W. aus Hopferbach (12.11.2014): Sehr informativ und damit hilfreich.

Jürgen L. aus Hermannsburg (07.11.2014): Ein sehr wertvoller Beitrag. Gerade hier auf dem Lande ist der nächste Notarzt rund 30km entfernt. In der Regel kommt bei einem Anruf der Nummer 112 ein Krankenwagen. Evtl. lieber sofort ein Krankenhaus aufsuchen.

Günter L. aus Bretten (05.11.2014): Hallo, ich bin Mitglied der Deutschen Herzstiftung. Informiere mich ständig über das mir zugesendete Material und über die Newsletter. Ich finde es hervorragend und sehr hilfreich, hatte selbst vor 4 Jahren einen Herzinfarkt. Bin soweit zufrieden bis auf zwischendurch auftretende Herzrhythmusstörungen, die ich langsam mit meinem Kardiologen medikamentös in den Griff bekomme. Vielen dank für die hilfreichen Informationen und Ratschläge.

Johannes G. aus Köln (30.10.2014): Habe einen Herzschrittmacher seit 7 Jahren und seit ca. 2 Monaten einen hohen Blutdruck von ca. 179 Systole. Kann das gefährlich sein? Sonst habe ich keine Probleme.

Lothr aus Northeim (18.04.2014): Leider habe ich immer wieder starke Blutdruckschwankungen (in letzter Zeit auch starke Kopfschmerzen und Schwindel, der mir wieder sehr zu schaffen macht). Hinzu kommt starke Atemnot (COPD). Oft muss ich dann den ärztlichen Notdienst in Anspruch nehmen. Meine Medikamente. Bisoprolol 5 mg und Rasilez.

Angelika C. aus Wertheim (16.04.2014): Ein Soforthilfsmittel ist doch Nitrospray. Wieso wird das auf dieser Seite nicht empfohlen. Wie man es anwendet, wie oft. Aktuelle Lage: Meine Mutter hatte heute 220/110 Puls 120. Wie mit dem Hausarzt besprochen, gab ich 2 Schübe Spray. Nachdem 2 Minuten später der Blutdruck immer noch 170/90, Puls 112 war, gab ich nochmals 1 Schub Spray. Meine Mutter nimmt Diltiazem 50 mg und Ramilich 5 mg. Damit ein guter Blutdruck 135/75. Es ist ihr in der beschriebenen Situation auch immer schlecht. Sollte man hier den Notarzt rufen? Beim letzten Mal hat dieser die Lage bagatellisiert und auf den Hausarzt verwiesen, der aber auch nur telefonisch Ratschläge (Schläge) gab. Wie ist Ihre Meinung dazu?

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Volker H. aus Davao (Philippinen) (07.04.2014): Sehr verstaendlich geschrieben. Vielleicht sollte man kurz auf die verschiedenen Altersgruppen eingehen. Ich denke, bei einem Opa (wie bei mir) liegt die Blutdrucksituation gegenueber Kleinkind verschieden. Ein Handmessgeraet ist preislich fuer jeden im Handel erschwinglich. Man sollte auch staendig Freunde auf diese Angelegenheit aufmerksam machen. (Sehe ich das richtig?)

Helga aus Langenhagen (30.03.2014): Allerdings fehlt mir ein Hinweis auf den 2. Blutdruckwert. Bei Atemnot waren die Wadenkrämpfe, die Sie hier als unerheblich sehen, bei mir im Zusammenhang mit hohem Blutdruck (190/105) von Bedeutung: Es handelte sich um eine Lungenembolie.

Silke aus Gera (29.03.2014): Als Patient mit schwer einstellbarem Bluthochdruck lernt man so, besser das Risiko einzuschätzen.

Inge M. aus St. Martin (21.03.2014): Sehr hilfreich, hatte schon öfters die Situation, dass ich mir nicht sicher war, was ich machen soll.

Susanne aus Wien (28.02.2014): Ich hatte vor drei Monaten einen Infarkt. Ich bin 50 Jahre, normalgewichtig, Nichtraucher, normale Blutwerte, allerdings familiär stark vorbelastet. Heute im Büro stieg mein Blutdruck plötzlich auf 220 zu 110. Ich hatte starken Schwindel und innere Unruhe, allerdings keine Schmerzen. Im Spital wurde ich gründlich untersucht und bekam Medikamente, sodass mein Blutdruck sich wieder normalisierte. Der Arzt sagte dasselbe wie Sie, nämlich dass mein Kardiologe mir ein "Notprogramm" für solche Fälle geben solle (z. B. erhöhte Dosis eines Medikamentes etc.).

Gabi aus Eckernförde (13.02.2014): Ich hatte schon deutlich höhere Werte mit denen ich noch rumgelaufen bin (220/120), vom Weg vom Kardiologen nach Hause. Hatte aber im Letzen 1 1/4 Jahr so häufig hypertensive Krisen, die mich zum Zittern der Beine, nicht Denken können, in absolute Panikstimmung brachten, dass immer sofort ein Krankenwagen angefordert werden musste. Obwohl ich 3 Medikamente dagegen nehme, tritt es immer noch auf, ich habe Angst. So schlimm, dass ich nicht mehr alleine rausgehe. Grunderkrankung sind chronische Schmerzen, wegen denen ich Opiate und Entzündungshemmer nehme. Ich glaube, dass das der Grund für diesen Blutdruck ist, da auch meine Wahrnehmung sehr anders ist. Zurzeit drehe ich mich im Kreis, fühle mich gar nicht mehr sicher. Muss wohl in eine bessere Klinik einchecken.

G. D. aus dem Landkreis Waldshut (04.02.2014): Der Termin beim Kardiologen ist leider erst in einem halben Jahr, trotz Überweisung vom Hausarzt im HAV!

Peter Erkelenz aus Berlin (10.12.2013): Solche - gelegentlichen - Alarmrufe braucht der Nichtmediziner. Danke! Vielleicht sollte die Herz-Gesellschaft eine Sonder-Newsletter-Sammlung mit Aufklärung für AKUTE GEFAHR-Situationen auflegen. Sie könnte später zu einer Broschüre verarbeitet werden.

Berthold aus Ransbach-Baumbach (21.11.2013): Die Infos sind gut. Ich bin mit dem Blutdruck gut eingestellt. 130/80. Hin und wieder abends plötzlicher Anstieg auf 170/105/72. Geht dann langsam wieder nach unten innerhalb von 2 Stunden.

Marlene W. aus Brühl (14.11.2013): Ich bin 52 Jahre und habe sehr hohen Blutdruck. Momentan liegen die Werte bei 250/130. Hatte aber auch schon 300/170. Habe schon eine Nierenarterien-OP und einen Schrittmacher gegen den hohen Blutdruck implantiert bekommen. Nehme 16 Tabletten pro Tag gegen den Blutdruck ein. Habe auch schon 14 Tage auf Intensiv damit gelegen. Der Blutdruck geht einfach nicht runter.

B. R. aus Hamburg (22.10.2013): Mich haben diese Informationen sehr beruhigt und ich konnte besonnen handeln, als mein Mann plötzlich unerwarteten hohen Blutdruck bekam. Vielen Dank

Fernando aus Ennepeal (21.10.2013): Ich (m, 25 Jahre) habe seit 5 Jahren hohen Blutdruck. Die Ärzte bekommen den Blutdruck nicht runter trotz Tabletten. Nehme momentan 1 Ramipril 5 mg morgens. Werte bis 135 mittags. Abends Werte bis 155-160 Ruhe. War früher 111 kg schwer bei 1,76 m, jetzt 90 kg.

Ilse Z. aus dem Kreis Lörrach (03.07.2013): Ich fand die Information hilfreich, weil es sehr ausführliche, leicht verständliche Informationen sind - besten Dank! Jetzt werde ich 65 Jahre alt, mein Leben lang niedriger Blutdruck und sporttreibend, beim anstehenden Hausarztbesuch (wegen plötzlichem zu hohem Blutdruck = 193/87 + Brustschmerz li. Rippenseite + Atembeschwerden seit 2 Tagen + schon seit einigen Monaten währenddessen immer wieder auftretendes Herzklopfen im Kopf) darauf bestehen, daß der Hausarzt, der auf sofortige besorgte Nachfrage wegen des anormalen Herzklopfens im Kopf mehrere Male nur normalen Blutdruck bei mir maß = 110/67 + weiter nichts unternahm, mich für eine Kontrolle zu einem Internisten überweist ...

Claudia P. aus Erkelenz (14.06.2013): Habe den Bericht leider erst viel zu spät gelesen, sonst hätte ich wohl auch mal reagiert. Bin Ende 2012 mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gekommen. Nachdem ich schon 2x Herzrasen hatte und es einfach so abgetan habe (Druck lag bei 250/130). Die ganze Notaufnahme war aus dem "Häuschen", weil ich zu jung für so einen stark erhöhten Blutdruck war (39). Mittlerweile bin ich gut eingestellt (130/90). Leider war der Druck schon lange so hoch und ich habe so einige Beschwerden zurück behalten. (Verengung Herzkranzgefäß, Verengung Bauchaorta, Augeninfarkt, um nur einige zu nennen). Jetzt achte ich etwas besser darauf, was mein Körper mir so sagt, damit ich auch schnell reagieren kann, wenn nochmal etwas nicht stimmt.

Kurt M. aus Bad Zwesten (14.04.2013): Mein Blutdruck ist auf 120/70 (Puls 58-62) eingestellt. Ich bekomme ca.1-2 Blutdruckkriesen im Jahr 190/90,210/100-Puls 100.Mit Nifedipin,manchmal auch 1 T. Felodipin, langsam auf normal. Ich habe ein Loch im Zwergfell.Ich meine faßt,daß durch aufgeblähtem Bauch(Völlegefühl/Luft) der Druck vom Bauch durch das Zwergfellloch auf das Herz die Kriese auslöst. Ich glaub's fast. Bin 85 Jahre, lebe geistig und körperlich aktiv u. ernährungsmäßig gesundheitsorientiert.

Daniela aus Döbeln (04.04.2013): Bei mir wurde in Januar 2012 Bluthochdruck festgestellt. Ich mußte auch schon 2 mal den Notruf anrufen, nachdem sich das ca. 5 Std. hinziehen tat. Mitgenommen wurde ich nie, trotz extremem Zittern, Übelkeit, Taubheitsgefühl in Händen und Füßen, war ja noch ansprechbar. Beim ersten Mal gab es eine Beruhigungstablette, beim zweiten Mal nix mehr, waren dieselben Leute. Beim letzten Mal sind wir in die Notaufnahme gefahren. Wieder das Gleiche u. Ameisenrennen im Körper. Nach 2,5 Stunden kam ich dran. Ich frag mich da echt, warum ich überhaupt noch was unternehme. Ich habe mich im I-Net informiert. Ich rauche nicht mehr, Alkohol sehr selten, etwas Sport und Ernährungsumstellung, salzarme Kost. Seitdem ist nichts wieder vorgefallen, zum Glück.

Anna G. (17.03.2013): Mein Blutdruck ist eigentlich gut eingestellt, heute ist er auf 230/90 angestiegen, keine Ahnung warum. Das Einzige was anders war: Ich habe heute meine Haare gefärbt. Notfall-Tablette brachte nichts, bin dann zum Arzt, Spritze bekommen, innerhalb einer Stunde war der Blutdruck wieder normal. Das ganze macht mir Angst ...

Monika C. aus Nürnberg (03.01.2013): Ich habe öfters plötzliche hohe Blutdruckanstiege ohne Beschwerden außer starkem Frieren und/oder Herzklopfen oder leicht schummrig. Nehme dann lt. Arzt je nach Anstieg 3-5 Tropfen Nifedipin 20 mg. Nach ca. 1 Std. ist der Blutdruck mit viel Wasserlassen auf Normalwert.

W. K. aus Weißenfels (24.11.2012): Hatte 2011 sehr hohen Blutdruck. Bin sehr gut eingestellt worden und hab gelernt mit den Werten umzugehen. Die Informationen sind hervorragend und sehr hilfreich. Vielen Dank.

Zülfiye W. aus Feuchtwangen (14.11.2012): Hallo meine Mutter hat sehr hohen Blutdruck zwischen 196 bis 220. Ihr Puls ist immer in Ordnung und sie hat keine Beschwerden. Muss sie ins Krankenhaus?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ernst aus Schwandorf i. Bayern (18.08.2012): Ein großes Kompliment an den Autor! Die Informationen sind verständlich beschrieben, sehr informativ und hilfreich.

Alexandra aus Hamburg (16.08.2012): Mein Mann leidet unter hohem Blutdruck - der meinige ist gut eingestellt. Ich finde es wichtig, zu wissen, was dramatisch werden kann. Ihr Artikel ist sehr differenziert und hilfreich.

Dieter N. aus 59821 Arnsberg (16.08.2012): Ich habe seit dem 03.07.12 den rechten Arm geschwollen. Habe am 31.01.12 einen Herzschrittmacher (rechte Seite unterhalb vom Schlüsselbein) bekommen. Kann da ein Zusammenhang bestehen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ruth aus Cottbus (18.07.2012): Während einer Reha habe ich ihre Zeitschrift erstmalig entdeckt und gelesen. Ich habe seitdem meinen Körper und seine Beschwerden mit ganz anderen Augen gesehen und vieles in meinem Leben geändert. Aus allen ihren Beiträgen kann man persönliche Schlussfolgerungen ziehen. Danke

B. aus Pechbrunn (17.07.2012): Habe nach einem Herzinfarkt 2004 zwischendurch Blutdruckentgleisungen ohne typische Warnzeichen wie Schmerzen im Brustkorb, Atemnot etc., merke es nur, weil ich extrem unruhig werde, mein Kardiologe hat auch nichts weiter festgestellt und gemeint, das könnte immer mal vorkommen und verschrieb mir einen Blutdrucksenker für Notfälle, der auch immer sofort geholfen hat.

Horst K. aus Wolfen (17.07.2012): Nach Diagnose instabile Angina pectoris und Stentimplantation im August 2011 werde ich ermuntert, durch Ihre Information trotz Wohlbefinden stets wieder mehr auf meinen gesundheitlichen Istzustand zu achten. Vielen Dank.

Renate und Helmut Lange aus Bonn (16.07.2012): Leider werden manche Beschwerden von den Hausärzten nicht ernst genommen. Man muss oft selbst tätig werden und ein Krankenhaus aufsuchen.

Renate Z. aus Duingen (16.07.2012): Ich war selber schon mal in einer Situation, wo der Blutdruck sehr hoch war und Herzrasen auftrat mitten in einer Autofahrt. Bin nach einer weiteren Attacke sofort ins Krankenhaus in diesem Ort gefahren und habe mich in der Notaufnahme gemeldet. 1 Woche intensiv Überwachung ... Medikamente neu eingestellt und heute geht es mir gut.

Rudolf Weiss aus Hart / Zillertal (15.07.2012): Ich finde Ihre Arbeit und Ihren Einsatz gut und richtig. Mein Lob und meine Anerkennung!

Gregorio Barraco aus Trapani (15.07.2012): Es wird immer wichtiger, sich im richtigen Moment an die aufgelisteten Beschwerden zu erinnern, nur so kann man sein eigenes Leben retten und das Leben anderer Personen.

Peter Rodoschek aus Vechelde (15.07.2012): Sehr umfassender Bericht, gut verständlich.

Edeltraud Steger aus Nürnberg (15.07.2012): Es ist immer gut über Symptome informiert zu sein, dadurch ist man in der Lage ohne Zeitverlust sofort das Richtige selbst zu tun.

Hannelore H. aus Pentling (15.07.2012): Vor 20 Jahren stieg mein Blutdruck plötzlich auf 220/160. Beim Kardiologen wurde eine Insuffizienz der Herzklappen als Folge einer Endokarditis in der Jugend diagnostiziert. Die Ermahnungen des Kardiologen "Streßabbau" und Veränderung des Lebensstils ("kein Rudern mehr" habe ich sehr ernst genommen. Heute bin ich (73 Jahre alt) medikamentös gut eingestellt und lebe ein fröhliches Leben im Kreise meiner Familie mit Enkelkindern.

W. K. (15.07.2012): Ich handele danach und denke, daß ich mit Blutdruck-Senkern gut eingestellt bin.

Gudrun Leyendecker aus Bonn (15.07.2012): Ich werde den Artikel weiterempfehlen. Er hält wichtige Informationen bereit, die für Gesundheit und Leben wertvoll sind.

Margot S. aus Berlin (14.07.2012): Bei Herzschmerzen bin ich unsicher, ob es nur ein Muskelschmerz ist oder wirklich das Herz. Da ich aber öfter Vorhofflimmern habe, auch schon stationär mit einem Elektroschock behandelt wurde und ich deshalb Marcumar einnehme, achte ich sehr auf meinen Blutdruck und auch auf die Atmung. Hin und wieder Ihre Informationen zu lesen, macht mich sicherer.

Horst R. aus Köln (14.07.2012): Es müsste ja heißen plötzlicher Blutdruckanstieg. Als Bezieher vom Newsletter wurde ich wieder einmal ermuntert, wachsam zu sein.

Peter S. aus Düsseldorf (14.07.2012): Laut Kardiologen, die mich operiert haben, sei ich ein Risikopatient. Die Operation war 1997. Bei einem plötzlichen Blutdruckanstieg von 210 zu 120 bin ich in eine Klinik gefahren, kam in die Aufnahme und wurde liegengelassen. Ich wurde nicht behandelt Der diensthabende Arzt meinte, er hätte schon stärkere Schwankungen erlebt und es wäre immer gut gegangen, es sei kein Problem. Er gab mir eine Schlaftablette, mit der Bemerkung er sei ja im Hause und sei zu erreichen, sollte ich Probleme bekommen. Durch diesen Artikel bin ich jetzt in der Lage, sollte es wieder mal vorkommen, besser damit umzugehen. Vielen Dank

Rosmarin Schatt aus Wilhelmshaven (14.07.2012): Hallo, ich finde die Erklärungen und Informationen sehr gut und hilfreich.

Monika U. aus Schmalkalden (14.07.2012): Ich bin 64 Jahre alt, weiblich, etwas übergewichtig. Mein Blutdruck ist meistens 120/80. In seltenen Fällen bei Aufregung oder Stress war wer auch mal erhöht. Ich habe aber diesen kurzfristig erhöhten Wert weiter nicht als besorgniserregend betrachtet. Andere Symptome, wie oben beschrieben, hatte ich dabei nie. In meiner Familie hatte niemand hohen Blutdruck. Mein Hausarzt bei dem ich alle 6 Wochen bestellt bin, stellt bei mir immer einen guten Blutdruck fest. Ich habe keinen Zucker, bin nicht nierenkrank, erhöhte Cholesterin-Werte im Blut konnten ebenfalls nie nachgewiesen werden. Also, ich schiebe nicht gleich Panik, wenn der Blutdruck mal erhöht ist.

Sibylle S. aus Berlin (14.07.2012): Für mich als "Neu-Bluthochdruck-Kranker" war dieser Beitrag sehr interessant und natürlich lehrreich, werde daraus Schlußfolgerungen für meinen "Lebenswandel" ziehen und mehr auf meinen Körper achten.

Elmar Pfister aus Hausen (14.07.2012): Die Deutsche Herzstiftung ist eine der ganz wenigen Organisationen, die Ihren Nutzern / Lesern wirklich nützliche, hilfreiche und gewiss auch lebensrettende Informationen zuteil haben lässt. Nicht zuletzt deshalb habe auch ich mich dazu entschlossen, Mitglied zu werden, um die Arbeit der Deutschen Herzstiftung aktiv zu unterstützen. Die Aufmachung der Website finde ich übrigens außerordentlich übersichtlich und gut gelungen! Vielen Dank allen Mitarbeitern und Unterstützern der Deutschen Herzstiftung!

Herzlichst Ihr Elmar Pfister, 97262 Hausen

G. P. aus München (14.07.2012): Gerade die Erklärungen, wann und in welcher Höhe der gefährliche Bluthochdruck gegeben ist, waren für mich sehr hilfreich.

Karin K. (62 Jahre) aus Bad Kissingen (14.07.2012): Dank dieses Wissen aus Erfahrung (Vater sehr herzkrank) und Presseberichten, konnte ich kürzlich durch einen beherzten Anruf bei der 112 (Scheckkarte 112 der Herzstiftung) durch die Notärztin positiv behandelt werden und im Krankenhaus auf moderne Medikamente eingestellt werden. Mit Erfolg!!!

Sabine J. aus Burg (12.07.2012): Sind sehr hilfreich, denn es ist sehr beunruhigend, wenn man von einem sonst "normalen" Blutdruck von 140/70 plötzlich auf 190/112 steigt, kommt selten vor, kommt aber vor, aber in dieser Situation zum Notarzt? Und was ist, wenn dann der Blutdruck wieder normal ist? Dann ist man ein Spinner, ist schon schwierig, ist einer Bekannten von mir passiert.

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