Betablocker: Wie gut sind sie?

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Vor einiger Zeit hatte es eine heftige Diskussion über die Wirksamkeit von Betablockern gegeben. So schrieb zum Beispiel der Spiegel: „Viele Ärzte verschreiben Betablocker gegen zu hohen Blutdruck. Doch eine neue Studie zeigt: Diese Mittel sind schlechter als ihr Ruf. Lars Hjalmar Lindholm ist ein Mann klarer Worte: Wenn Sie mich fragen, ob ich meiner Mutter diese Medikamente geben würde, sagt der Mediziner von der Umeå-Universität, so lautet meine Antwort: nein! Gemeinsam mit Kollegen hat der schwedische Wissenschaftler 20 Studien über Betablocker ausgewertet, insgesamt wurden mehr als 130 000 Patienten berücksichtigt.

Ungewöhnlich eindeutig fällt ihre Empfehlung im britischen Fachmagazin Lancet aus: Wir glauben, Betablocker sollten nicht die erste Wahl bei der Therapie des Bluthochdrucks (primäre Hypertonie) bleiben.“ So weit der Spiegel. Kein Wunder, dass Patienten, die Betablocker wegen ihres hohen Blutdrucks einnehmen, verunsichert sind. Sollen sie auf andere Medikamente wie ACE-Hemmer oder Sartane umsteigen? Wie steht es mit Patienten, die nicht nur unter hohem Blutdruck, sondern zusätzlich unter koronarer Herzkrankheit oder Herzschwäche, unter Diabetes oder Nierenerkrankungen leiden? Wie wirksam sind Betablocker bei diesen Krankheiten? Die Herzstiftung hat Professor Thomas Eschenhagen, Direktor des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, um eine Stellungnahme zu diesen wichtigen Fragen gebeten.

Die Stellungnahme von Prof. Thomas Eschenhagen:

Tatsächlich haben die jüngsten Ergebnisse zu den Betablockern nicht nur bei Patienten, sondern auch bei Ärzten und Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema beschäftigen, zu großer Verunsicherung geführt. An der Berichterstattung im Spiegel ist wie immer etwas dran, aber dennoch geht die mögliche Schlussfolgerung, nun keine Betablocker mehr zu verordnen, aus meiner Sicht völlig in die Irre.

Die schwedische Studie

Was gibt es wirklich an neuen Erkenntnissen zu den Betablockern? Die schwedischen Wissenschaftler haben alle bislang verfügbaren, als methodisch einwandfrei gewerteten Arbeiten zur Wirksamkeit von Betablockern bei Patienten mit Bluthochdruck durchkämmt und die Ergebnisse, gewertet nach der Größe der jeweiligen Studie, zusammengefasst, d. h. sie haben eine sogenannte Metaanalyse vorgenommen. Aussagen über Medikamente werden durch eine Metaanalyse untermauert, weil die Zusammenfassung mehrerer Studien eine große Zahl von Patienten einschließen kann. Jedoch kann es durch Metaanalysen zu Fehlinterpretationen kommen. Zum Beispiel aus folgenden Gründen:

  • Kleine Studien führen häufig zu statistischen Verzerrungen, und Betablocker sind in Zeiten entwickelt worden, in denen Studien viel kleiner waren als heute.
  • Heute werden Betablocker nur noch in Studien als Vergleichssubstanzen zu neueren Arzneimitteln untersucht. Dabei lassen sich Studien mit positiven Ergebnissen viel leichter publizieren als solche mit negativen. Auch diese Einseitigkeit kann zu Verzerrungen führen.

So sind Metaanalysen im Herzkreislaufbereich schon zu völlig falschen Schlüssen gekommen. Ein Beispiel: Die angeblich günstige Wirkung von Magnesium nach Herzinfarkt. Erst große, direkt mit einem Scheinmedikament (Placebo) vergleichende Studien haben mit falschen Schlüssen aufgeräumt. Dies sollte bei der Beurteilung der Betablocker-Metaanalysen bedacht werden.

Ergebnisse

Was haben die Studien gezeigt? Die erste Metaanalyse, die vor gut einem Jahr veröffentlicht worden ist, wies darauf hin, dass der Betablocker Atenolol bei Patienten mit Bluthochdruck zwar wie erwartet den Blutdruck senkt, aber keinen Effekt auf die Häufigkeit von Schlaganfall und die gesamte Todesrate hatte und nur die Häufigkeit von Herzinfarkten tendenziell verringerte. Dieses Ergebnis ist zwar schwer zu verstehen, weil kaum ein Zusammenhang so gut dokumentiert ist wie der zwischen einer Blutdrucksenkung und einer Verringerung der Häufigkeit von Schlaganfall, Herzinfarkt und Sterblichkeit, wirft aber einen berechtigten Zweifel an dem Nutzen von Atenolol auf. Die vor wenigen Wochen veröffentlichte zweite Arbeit widmet sich nun allen Betablockern und findet zunächst, dass diese – wie erwartet – in Bezug auf den Schlaganfall statistisch eindeutig und in Bezug auf Herzinfarkte und Gesamttodesrate tendenziell besser waren als das Scheinmedikament (Placebo). Allerdings war die 19 %ige Senkung der Schlaganfallrate nur etwa halb so groß, wie man das von Untersuchungen mit den älteren, entwässernden Medikamenten (Diuretika) kannte. Im weiteren fiel auf, dass es überhaupt nur wenig Daten zu Nicht-Atenolol-Betablockern gibt, und man hierzu daher keine klaren Aussagen machen kann. Wenn man aber die häufiger untersuchten Kombinationen zwischen einem Betablocker und einem Diuretikum mit anderen blutdrucksenkenden Substanzen vergleicht, so zeigt sich in der Metaanalyse kein eindeutiger Vor- oder Nachteil.

Die beiden Arbeiten haben also vor allem Hinweise für eine fehlende oder geringere Wirksamkeit von Atenolol bei Patienten mit hohem Blutdruck erbracht. Diese Substanz ist daher aus meiner Sicht nicht mehr erste Wahl. Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe von Arbeiten, die darauf hindeuten, dass das nicht gut gewebegängige (wasserlösliche) Atenolol möglicherweise weniger gut wirkt als die stärker gewebegängigen (fettlöslichen) Betablocker. Zu diesen gehören die bei uns viel häufiger eingesetzten Betablocker Metoprolol, Bisoprolol und Carvedilol. Zu diesen kann auch die neue Metaanalyse keine klaren Aussagen machen. Allerdings hat die Studie gezeigt, dass die Datenlage weniger eindeutig ist, als man dachte. Das spricht für weitere wissenschaftliche Untersuchungen. Außerdem zeigen andere große Studien der letzten Jahre, dass Betablocker bei Patienten mit Bluthochdruck die Wahrscheinlichkeit um etwa 25 % erhöhen, Diabetes zu entwickeln, was klar als Nachteil zu werten ist.

Ganz wichtig erscheint mir aber, dass darüber hinaus keinerlei Hinweise auf negative Langzeitwirkungen von Betablockern bestehen und der günstige Effekt von Betablockern nach Herzinfarkt, bei chronischer Herzschwäche, Vorhofflimmern und anderen Herzrhythmusstörungen, Altersdiabetes und Schilddrüsenüberfunktion eindeutig nachgewiesen ist. Diese Erkrankungen liegen bei Patienten mit Bluthochdruck häufig gleichzeitig vor und verstärken den Grund einen Betablocker einzunehmen. Zum Beispiel verbessern Bisoprolol, Metoprolol und Carvedilol nach großen Studien die Prognose von Patienten mit Herzschwäche um 35% – eine Wirkung, die größer ist als die jeder anderen Substanzklasse. Auch zeigt sich in Herzinfarktregistern keine Wirkung so robust und mit 50% Verringerung der Sterblichkeit so groß wie die von Betablockern.

Was bedeutet das für den Patienten?

Für den Patienten ergeben sich daraus – meiner Meinung nach – folgende praktische Konsequenzen:

    • 1. Atenolol ist in der Therapie des Bluthochdrucks nicht mehr Mittel der ersten Wahl. Ich persönlich würde auf Bisoprolol oder einen anderen fettlöslichen Betablocker (Metoprolol, Carvedilol) umstellen.
    • 2. Bei Patienten, die nur an Bluthochdruck leiden, d. h. ohne eine der genannten Begleiterkrankungen, sind Betablocker aufgrund des nicht so gut dokumentierten Nutzens nicht mehr erste Wahl. Dies gilt insbesondere für übergewichtige Patienten mit hohem Risiko für Diabetes und für Patienten mit hohem Schlaganfallrisiko.
    • 3. Patienten mit Bluthochdruck, die bereits mit Bisoprolol, Metoprolol oder Carvedilol gut eingestellt sind und das Medikament gut vertragen, muss man aus meiner Sicht nicht umstellen. Dazu ist die Datenlage nicht eindeutig genug.
    • 4. Bei Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit, nach Herzinfarkt, bei Herzschwäche, Vorhofflimmern oder anderen Herzrhythmusstörungen bleiben Betablocker erste Wahl.
    • 5. Bei jedem mit Diuretika, ACE-Hemmern, AT1-Blockern oder Calciumantagonisten nicht ausreichend einstellbarem Blutdruck sind Betablocker ein guter Kombinationspartner.
    • 6. Insgesamt sind die Unterschiede zwischen den Substanzen in der Behandlung des hohen Blutdrucks relativ klein. Das Wichtigste bleibt die gute Blutdrucksenkung – ganz gleich mit welcher Substanz.
Prof. Dr. med. Thomas Eschenhagen

 

Kleine Erfolge zählen

Übergewicht ist ein wichtiger Risikofaktor für Bluthochdruck. Aber abnehmen? Eine neue Framingham-Studie zeigt ein ermutigendes Ergebnis. Framingham ist eine Stadt in Massachusetts/USA, deren Einwohner seit 1948 schon in der dritten Generation gründlich untersucht und befragt werden, um die Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten aufzuklären. In der neuen Studie, die jetzt veröffentlicht wurde, ist untersucht worden, wie Abnehmen sich auf die Entstehen von hohem Blutdruck auswirkt. 623 Männer und Frauen zwischen 30 und 49 Jahren und 605 Männer und Frauen zwischen 50 und 65 Jahren, die alle übergewichtig waren, d. h. einen Body-Mass- Index von über 25 hatten, waren in die Studie eingeschlossen. Zu Beginn der Studie hatten sie weder hohen Blutdruck noch koronare Herzkrankheit, Diabetes oder Krebs. Wer nach vier Jahren 6,8 Kilo oder mehr abgenommen hatte, verringerte sein Risiko, einen Hochdruck zu erleiden, um 21 %. Bei den Älteren waren es sogar 29 %. Wem es gelang, das verringerte Gewicht weitere 4 Jahre zu halten, hatte einen noch größeren Erfolg: Schon ein Gewichtsverlust von durchschnittlich 2,2 Kilo, der durchgehalten wurde, führte zu einer Verringerung des Risikos, einen Hochdruck in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu entwickeln: bei den Jüngeren um 22 %, bei den Älteren um 26 %. Das heißt: Auch wenn Abnehmen nicht zu spektakulären Erfolgen führt – es lohnt sich!

Arch Intern Med. 2005;165:1298-1303
Professor Dr. med. Thomas Eschenhagen

Autor: Professor Dr. med. Thomas Eschenhagen ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Direktor des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

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Bislang 127 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

P. aus Neustadt (29.11.2016): Ich habe Bluthochdruck (hatte Gehirnblutung) und nehme seit 2004 Amlodipin 5 mg zus. zur Entwässerung Torasemid 5 mg. Ich habe Asthma und COPD. Seit einiger Zeit habe ich Probleme, bei Luftwechsel von Innenräumen nach außen, beim Liegen oder Laufen im Wechsel bekomme ich starke Hustenanfälle, d. h. die Bronchien krampfen förmlich. Ich glaube, hier läuft bei mir etwas falsch? Habe auch das Gefühl von Unregelmäßigkeiten am Herz.

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Renate H. aus Zarrentin O.T. Neuhof (19.11.2016): Ich bin bildnerische Gestalterin. Wenn ich werkele, vergesse ich Zeit und Raum. Befinde mich zwischen Euphorie und Manie. Im Juli dieses Jahres bekam ich einen kleinen Herzinfarkt. Rückblickend wurde mir klar, wieso: Ich hatte 17 TAGE lang, jede freie Minute und bei großer Hitze, im Freien an einer Figur gearbeitet, fast nichts gegessen und getrunken und sieben Kilo Gewicht verloren. Seit ich Betablocker schlucke, bin ich allgemein ruhig und ausgeglichen. Die Betablocker schützen mich vor einem erneuten „Flow“. Ich vertrage sie super. Herzliche Grüße von Renate H.

Gerd A. aus Waghäusel (03.11.2016): Ich nehme Bisoprolol und finde die o. a. Angaben darüber sehr interessant (habe Bluthochdruck u. Herzinsuffizienz).

Brigitte S. aus Aschaffenburg (02.11.2016): Ich bin auf Bisoprolol 2,5 eingestellt u. soll jetzt einen ACE-Hemmer, Viacoram 3,5, einnehmen. Grund: 1 x eine Spitze 170:90. Ist diese Dosierung ok?

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Ottfried aus Püttlingen (30.10.2016): Bei meiner Herzschwäche hilft Bisoprolol sehr gut. Leider habe ich nach kurzer Zeit einen Hautausschlag bekommen.

K. B. aus Pfaffenhofen (28.10.2016): Nach der Diagnose Vorhofflimmern letztes Jahr wurde mir MetoHexal Succ 47,5 mg verordnet, morgens und abends je 1/2 Tab. Danach wurde das Vorhofflimmern besser. Jetzt im Frühjahr fing das Gleiche wieder an und die Dosis wurde auf eine ganze Tabl. mo + ab erhöht. In dieser Zwischenzeit habe ich 8 kg zugenommen, obwohl mein Essverhalten sich nicht verändert hat. Der Arzt hat mir dies aber nicht geglaubt und er sagte dass die Tabl. nichts mit meiner Zunahme zu tun hätten, dies hätte andere Ursachen. Aber es wurde bis jetzt nichts anderes gefunden. Diesen Sommer bei den heißen Temperaturen hatte ich immer ganz dicke Beine mit Wasseransammlungen. Seit der Einnahme habe ich auch einen sehr schlechten Schlaf. Jetzt hat heute das Vorhofflimmern wieder angefangen und ich werde am Montag versuchen, dass ich einen Termin bekomme. Habe jetzt einfach noch eine MetoHexal eingenommen. Es hat sich etwas beruhigt. Ich nehme außer MetoHexal noch 1 Xarelto und 1 Ramilich morgens. Außer der starken Gewichtszunahme und dem schlechten Schlaf habe ich keine anderen Symptome.

Bernd W. aus Schwanewede (18.10.2016): Ich soll Beta-Blocker wegen Vorhofflimmern nehmen. Hier war für mich die Information sehr hilfreich.

Beate S. (15.10.2016): Ich bin dankbar für diese Informationsmöglichkeit. Wunderbar, dass hier Dank Prof. Eschenhagens genauer Aufführung der augenblicklichen wissenschaftlichen Erkenntnisse auch dem Betroffenen Laien die Möglichkeit gegeben wird, sich „zeitgemäß“ über seine Medikamente zu informieren.

Oskar W. aus Geisenfeld / Ainau (13.10.2016): Finde die Tabletten BisoHEXAL plus 5/12,5 nicht so gut! Sie gehen bei mit Gicht einher. Und bei den Augen merke ich nach d. Einnahme, dass ich schlechter lesen kann!

Jörg aus München (03.10.2016): Betablocker Concor (2 x 1,25 mg) bei mir gut wirksam, ohne Nebenwirkungen. Wegen Asthma dann Versuche mit Enalapril (-> Angioödem) und jetzt Candesartan (mit extremen Muskelschmerzen / Oberschenkel, Hüftgelenke). Deshalb für mich nur noch Concor, mit relativ geringer Dosis (2,5 mg). Evt. Asthmaprobleme wegen Concor sind nach m. E. dagegen gut beherrschbar.

Zvonimir B. aus Nesselwang (03.10.2016): Der Punkt „Bei Vorliegen einer koronaren ... Vorhofflimmern oder anderen Herzrhythmusstörungen bleiben Betablocker erste Wahl“ hat mir sehr geholfen.

Stefan M. aus Magdeburg (15.09.2016): Ich nehme seit 7 Wochen die Betablocker (Metoprolosuccinat) ein und ich leide unter mäßigen bis starken Schwindelanfällen, bin auch schon einmal ohnmächtig geworden. Was ist da zu tun?

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Ohne Namen (11.09.2016): Ich hätte gern mehr über die unterschiedlichen Nebenwirkungen erfahren (bei den übrigen blutdrucksenkenden Mitteln im Vergleich mit Betablockern).

Günter L. aus Bad Herrenalb (09.09.2016): Ich nehme morgens beim Frühstück 1 Stck Metoprolol 50 mg, 1 Stck Corvaton 8 mg sowie Clopidogrel 75 mg ein. Danach bin ich, seit einem Jahr, so müde, dass ich mich gleich wieder hinlegen muß. Was kann ich ändern?

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Prof. Dr. Klaus Meinen aus Solingen (31.08.2016): Endlich klärende Worte.

J. S. aus Witzenhausen (29.08.2016): Da ich vermeintlich keinen Betablocker vertrage, war der Beitrag sehr informativ. Auf Grund von Herzrhythmusstörungen habe ich hin und wieder Synkopen. Der Blutdruck ist niedrig dabei, aber die Herzfrequenz hoch. Ich soll auf Bisoprolol eingestellt werden.

Hanni H. aus Winterthur, Schweiz (23.08.2016): Herzlichen Dank für Ihren Beitrag, sehr interessant! Ich nehme Atenolol und dieses Mittel macht mir heftige Beschwerden, wie z. B. Verstärkung der Polyneuropathie. Doch die Aerzte glauben es nicht. Ich habe verschiedene Senker probiert und alle machen mir Nebenwirkungen. Auch das verstehen die Aerzte nicht, weder der Hausarzt noch die Aerzte im Spital. Manchmal bin ich verzweifelt weil ich nicht weiss, was ich machen soll!!! Mein Blutdruck ist sehr schwankend. Ich habe in einer Medizinsendung gehört, dass Randen den Blutdruck senken, seit ein paar Tagen probiere ich es aus. Mal sehen, ob es etwas bringt. Mit freundlichen Grüssen, H. H.

R. W. aus Karlsruhe (16.08.2016): Ich leide temporär unter Bluthochdruck, der ist aber im Tagesverlauf stark schwankend. Nachts überwiegend normal. Im Moment mache ich gute Erfahrung mit Olivenblättertee. Der Kardiologe empfiehlt aber wegen einer Veränderung des Herzmuskels Betablocker. Diesen Artikel fand ich sehr hilfreich.

Guenther B. aus Schwarmstedt (09.08.2016): Hervorragende Informationen bzgl. Betablocker (jüngste Ergebnisse zu Betablockern). Sehr interessant die Aussage: Verschiedene Wirkstoffe unterscheiden sich in der Affinität für diese Rezeptoren. Sie führten nicht nur bei Patienten, sondern auch bei Ärzten und Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema beschäftigen, zu großer Verunsicherung.

Helmward S. aus Bremen (08.08.2016): Der Kommentar hat mir gezeigt, dass ich doch scheinbar mit meinem Betablocker BisoHEXAL gut liege, obwohl eine gewisse Müdigkeit daraus resultiert, die mich sehr, sehr irritiert.

Dorothea W. aus Köln (21.07.2016): Ich nehme seit ca. 10 Jahren Metoprolol 100mg morgens und 100mg abends, vorher 50mg morgens und 50mg abends. Mein Gewicht stieg um 8kg, ich hatte plötzlich Wasser im Körper und bekam irgendwann schlimme Luftnot. Keiner weiß warum. Ich denke es könnte am Metoprolol liegen. Die Dosierung ist m.E. zu hoch. Ich muss dazu schreiben, ich habe Vorhofflimmern.

Gerhard V. aus Zell am See (16.07.2016): Wirkung auf die Potenz? Nomexor acecom ameblodin?

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Fred E. aus Bad Schwartau (11.07.2016): Bei mir geht Carvedilol sporadisch mit einem verlangsamten Herzschlag einher. Puls 40!

Alexander B. aus Düsseldorf (23.06.2016): @Hans B. Ich hatte über längere Zeit Bisoprolol eingenommen, aber nicht immer regelmäßig, und auch einige Zeit gar nicht. So etwa 12 Stunden nach der Einnahme ging sexuell wenig, später wurde es besser, aber nicht optimal. Als ich Bisoprolol ein paar Tage gar nicht genommen hatte, war wieder alles beim Alten. Vermutlich führen Betablocker also nicht zur Impotenz, sondern kurz nach Einnahme zu eingeschränkter Funktion, und nach längerer Zeit macht sich die Einnahme gar nicht mehr bemerkbar.

Hans B. aus Oldenburg (16.06.2016): Was ist mit unerwünschten Nebenwirkungen, z. B. Impotenz?

Angelika F. aus Brigachtal (26.05.2016): Nach Vorhofflimmern wurde mir Metoprolol verordnet 2 x 47,5. Zuerst 2 x 1/2 Metoprolol, was aber nicht gereicht hat. Seitdem ist Vorhofflimmern nicht mehr aufgetreten. Außerdem nehme ich Xarelto 15 mg. Verstärkt aufgetreten sind Gelenkschmerzen und -steife sowie depressive Verstimmungszustände und ein massiver Abfall meiner früheren Leistungsfähigkeit. Wöchentlich gehe ich einmal ins Fitnessstudio, benutze zuhause ein Fahrradergometer und gehe walken. Mein Blutdruck steht derzeit bei 120/60 und zuweilen bei 100/60, Puls zwischen 68 und 72. Falls eine andere Behandlungsmöglichkeit mit weniger Nebenwirkungen möglich wäre, würde ich sie vorziehen. Mein Alter: 69 Jahre.

Peter aus Dohren (24.05.2016): Muss seit 6 Monaten einen Betablocker (Bisoprolol) einnehmen, hat zwar den Blutdruck geregelt, aber ich bin immer sehr müde u. lustlos. Auch das Sexualleben ist schwieriger als vorher. Potenzmittel?

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Siegfried H. aus St. Wendel (06.05.2016): Nach einer Mitralinsuffizienz, die operativ so weit als möglich korrigiert wurde, bekam ich eine Kombination von Bisoprolol 5 mg, Torem und Aquaphor sowie Tromcardin. Diese Kombination nehme ich seit 6 Jahren. Seitdem neige ich zu niedrigem Blutdruck mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Andererseits renkten sich Störungen wie Vorhof- und Kammerflimmern, Herzrasen und sonstige Rhythmusstörungen so gut wie komplett ein. Außer der Neigung zu niedrigem Blutdruck kann ich über keine weiteren Nebenwirkungen berichten.

Franz S. aus Triftern (26.04.2016): Ich habe einen Blutdruckwert von 120/95, er ist nicht einzustellen, denn ich habe auch noch eine Allergie gegen viele Arzneimittel. Momentan nehme ich Escor, aber mein Tinnitus ist fürchterlich geworden, ich war schon bei verschiedenen HNO, die finden keine Erkrankung, es muss vom Escor kommen, ich weiß nicht mehr weiter.

Andreas H. aus Kötschlitz (26.04.2016): Der Betablocker Nebivolol zeigt bei mir die besten Ergebnisse. Keine Nebenwirkungen.

Angelika M. aus Aschheim (25.04.2016): Ich bin 61 Jahre alt und nehme Bisoprolol 2,5 mg seit über 10 Jahren wegen Herzrhythmusstörungen. Mein Blutdruck ist normal und war vor der Einnahme auch normal. Bei mir hat das Herzrasen aufgehört, es kommt nur noch selten vor. Mir geht's gut und ich bin damit zufrieden.

Dr. Klaus H. aus Bad Kreuznach (19.04.2016): US-Unters. Herz + Schlagader, EKG ohne/mit Belastung o.B. Nur Hypertonie war mit Candesartan/Lercanid. trotz optimaler Dos. nicht unter 150 zu kriegen. Jetzt Versuch mit Kombi Metoprolol 1 x 23,5 mg.E rgebnis steht noch aus.

Kurt R. aus Jüterbog (17.04.2016): Es sind ehrliche Informationen, die für mich als Patient sehr nützlich sind.

Kerstin W. aus Flensburg (15.04.2016): Habe gerade einen Betablocker verschrieben bekommen – Bisoprolol. Werde mit einem befreundeten Kardiologen sprechen. Bin ziemlich sicher, es liegt bei mir an zu viel Aufregung im Beruf, denn zu hoher Blutdruck liegt nicht in der Familie.

Juergen S. aus Hamburg (29.03.2016): Die Kombination von Kalziumantagonisten und Betablocker führt bei mir zu einer erfreulichen Blutdrucksenkung.

S. (23.03.2016): Die Informationen im Artikel sehe ich zwiespältig, denn als Betroffene mit Bisoprolol möchte ich mehr über eine zukünftige ß-Blocker-freie Möglichkeit, etwa auf naturheilkundlicher Basis, erfahren. Wie wirkt sich ein langsames Verringern der Einnahme obigen Medikamentes aus? Wenn ich mit 65 kg, ohne Rauchen, mit Knoblauch, Zitrone & Co einen Übergang zur natürlichen Variante wage? Besteht dabei eine Gefahr, dass die Reduzierung von 1/2 auf langsam 1/4 Tabl. dann durch aufgestautes Defizit einen Kollaps verursacht? Einen Bluthochdruck von z.B. über 180 zur Folge hat? Ich wäre sehr dankbar für eine Antwort.

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W. S. (21.03.2016): Bluthochdruck: Benötige ich zusätzlich zu Blutdrucksenkern auch Blutverdünner?

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Ohne Namen (17.03.2016): Bisher noch keine Erfahrungen. Mir wurde eben die Einnahme von Betablockern nach empfundenen, aber in zwei LZ-EKG nicht gemessenen Herzrhythmusstörungen empfohlen. Schlaganfall 7/2013, dabei Vorhofflimmern festgestellt. Bei den beiden LZ-EKG nichts. Bin abgeneigt, werde sie aber - gering dosiert - 2 1/2 Monate nehmen.

Andrea W. aus Rostock (15.03.2016): Ich nehme seit 3 Monaten Bisoprol 2,5 mg und leide seitdem verstärkt unter Schwindel, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen. Wenigstens habe ich aber kein Herzrasen mehr.

Jan R. (13.03.2016): Ich nehme Amlodipin, einen Kalzium-Antagonisten, und bekomme Wadenkrämpfe. Daher wechsle ich zu Bisoprolol.

Helena aus Oberhausen (02.03.2016): Als erstes meinen herzlichsten Dank für vorgenannte Informationen. Bin selbst betroffen von zu hohem Blutdruck (ohne Betablocker 200/160/79), eingestellt von meinem Arzt mit Betablockern 140/90/74. Außerdem nehme ich zur Blutdrucksenkung Valsartan. Ich bin bipolar erkrankt seit ca. 20 Jahren und nehme seit ca. 10 Jahren Quitoapim. Ich persönlich vermute bei mir einen psychosomatischen Bluthochdruck. Und den habe ich immer während meiner manisch/depressiven Phase.

Hans W. aus Bielefeld (26.02.2016): Bei mir ist es während der Einnahme von Bisoprolol zu einem ordentlichen Leberschaden gekommen. Ich vertrage das nicht.

Michaela H. aus Stadl/Mur (24.02.2016): Die exakte Antwort hätte eigentlich JEIN heißen müssen. Bei mir waren verschiedene ACE-Hemmer und auch unterschiedliche Betablocker bislang im Einsatz. ACE-Hemmer bekommen meinen Puls nicht runter und die unterschiedlichen Betablocker vertrage ich nicht wirklich. Angefangen von Wahrnehmungsstörungen über Sehstörungen, bis hin zu Trägheit und unermesslicher Müdigkeit, zeigen sich noch einige "geringere" Begleiterscheinungen. Absetzen ist nicht möglich, durch ein Rückenleiden (bedeutet starke Bewegungseinschränkungen), Arteriosklerose, bekomme ich durch unmögliche Bewegung keine Verbesserungen. Ich hatte mir in diesem Artikel einen Hinweis auf Alternativmedikamente erhofft. Die übelste Aussage eines Mediziners: dann müsse ich mich halt für eine Nebenwirkung entscheiden und damit leben. Ein „No-No“ für mich, ich will zurück ins Arbeitsleben, was aktuell ziemlich schwierig ist. Ich lebe alleine, auf dem Land und kann mir überhaupt nicht erlauben, von Medikamenten ins Aus befördert zu werden. Durch die Gehbehinderung bin ich auf ein eigenes KFZ angewiesen. An so manchen Tagen, unter der Einwirkung eines bestimmten Betablockers, kann ich aus eigenem Impuls das Haus nicht verlassen, weil ich definitiv nicht in der Lage bin, aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen. So bin ich nach wie vor auf der Suche nach Medikamenten, die ich so halbwegs vertrage.

Rosemarie W. aus F. (22.02.2016): Muss leider seit längerer Zeit zuerst Bisoprolol, jetzt Metaprolol nehmen wegen Herzschwäche. Leide seit Monaten an schwerem Durchfall, starker Übelkeit und Juckreiz. Habe bisher keine Alternative zu den Betablockern gefunden.

Karin G. aus Lago Patria/Na (14.02.2016): Können 20 Jahre Betablocker mit einer immer stärker werdenden Allergie zusammenhängen?

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J. K. aus Wolfenbüttel (07.02.2016): Gut formuliert, auch für medizinische Laien verständlich.

Manfred F. (07.02.2016): Während der Einnahme von Bisoprolol und Symbicort verschleimen meine Bronchien. Welche Medikamente sind sinnvoll? Beide werden durch Vorerkrankungen gebraucht.

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Wolfgang O. aus Oberbayern (30.01.2016): Ich nehme seit ca. 20 Jahren Betablocker ausschließlich zur Blutdrucksenkung, merke aber, dass sie meinen Stoffwechsel verlangsamen und ich – trotz Übergewicht – mit sportlichen Aktivitäten nicht vorankomme. Nach Rücksprache mit dem Arzt reduziere ich jetzt um eine viertel Tablette und, wenns gut geht, um eine halbe. Mein Ruhepuls geht nachts bis 44 herunter und ich erlebe das mitunter als beängstigend. Da ich eine Schlafapnoe habe, möchte ich meinen Stoffwechsel mehr in Schwung bringen – der BB scheint mich zu hindern.

Johannes S. aus Blaj / Rumänien (27.01.2016): Nach dem Lesen der Stellungnahme dürften kaum noch Unsicherheiten bestehen.

Sandra S. aus Bautzen (13.01.2016): Hallo, also ich bin 25 Jahre und nehme Viacoram. Diese habe ich bekommen, da ich nach der Schwangerschaft immer noch zu hohen Blutdruck hatte/habe. Nun hab ich seit ich diese Tabletten nehme fast schon 10 Kilo zugenommen, damit fühle ich mich sehr sehr unwohl und meine Ärztin sagt, es könne nicht an den Tabletten liegen (Gewichtszunahme steht aber bei den Nebenwirkungen dabei). Ich weiß absolut nicht, was ich noch machen soll, ich ernähre mich eigentlich normal, trinke hauptsächlich Wasser. Sport halte ich kaum richtig durch, da es immer schwieriger wird, ich versuche es aber mit einzubinden in den Alltag. Ich würde gerne eine Alternative nehmen, aber meine Ärztin sagt nur, dass diese Nebenwirkung bei allen blutdrucksenkenden Mitteln vorhanden ist. Ich möchte wieder richtig leben können. Ich bin 1,58 und wiege knapp 86 Kilo, aus der Schwangerschaft bin ich mit ca. 77 Kilo raus... Ich bin schon länger nicht schlank, aber ich möchte einfach nicht, dass ich immer mehr zunehme. Was kann ich noch tun?

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M. aus Mutterstadt (03.01.2016): Gute Information.

Gernot N. aus Berlin (21.12.2015): Ich leide seit ca. 10 Jahren an COPD und seit 5 Jahren auch noch mit Emphysemen. 1990 hatte ich einen HWI und im Jahre 2002 bekam ich einen Stent, 2005 noch einen (und zwar einen Stent im Stent). 2013 wurde ich an der Lunge operiert, linke Seite Hälfte weggeschnitten. Aber der Erfolg blieb aus. Ich habe nun COPD nach GOLD-Schlüssel 3.
2014/2015 wurde die Atemnot immer schlimmer und ich merkte, dass mein Herz stolperte oder raste. Im Krankenhaus stellten sie im LZ-EKG fest, ich habe Vorhofflimmern und mein Puls lag bei teilweise 185!! Ich bekam Beta-Blocker, Metoprolol 23,75 mg, morgens und abends je 1 Tablette. Nach 14 Tagen aus dem Krankenhaus ging es los: Atemnot, Krämpfe in Füßen und Händen, kalte Füße, kalte Hände, Angstzustände wegen Luftmangel bei leichten Anstrengungen (Zähneputzen). Mein Blutdruck war und ist eher zu niedrig, 90/50! Auf Nachfrage bei einer Hausärztin wurde mir gesagt, wenn man schon mal Asthma hatte, darf man keine Beta-Blocker nehmen. Ich persönlich werde diese Tabletten absetzen, damit ich wenigstens wieder Luft bekomme, mit meiner COPD zwar eingeschränkt, aber lange nicht so schlimm wie mit Beta-Blockern. Was raten Sie mir, gibt es ein Alternativrezept?

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S. aus Eppstein (24.11.2015): Ich wollte ein Alternativmedikament zum Betablocker, weil ich keine Betablocker vertrage.

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M. D. aus Leipzig (12.11.2015): Ich bin jetzt 76 (w.) und habe seit dem 65. Lebensjahr intermitt. Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern. Als die Krankheit noch nicht so ausgeprägt war, bekam ich Metoprolol zur Regulierung des Blutdrucks, der sich zwar normalisierte, jedoch entstand auch eine Gewichtszunahme, die in Verbindung mit diesem Medikament gesehen wurde. Seitdem die Krankheit chronisch ist, bekam ich vom Kardiologen (seit 2004) Falithrom (dgl. wie Marcumar) verordnet. Leider mußte ich den Kardiologen 2008 wechseln, der neue Kardiologe setzte das Metoprolol ab und ich erhielt dann Bisoprolol, was mir wesentlich besser bekommt, dazu in niedriger Dosierung Candesartan. Der Blutdruck ist fast immer gleich niedrig und ich fühle mich gut versorgt und bin bisher mit den jährlichen kardiologischen Untersuchungen sehr zufrieden.

Andy aus Hamburg (01.11.2015): Bei dem Bericht des Spiegels wird man zunächst bestätigt in der Annahme, unsere Ärzte würden zu schnell Beta-Blocker verschreiben, auch ich wollte diese schon absetzten bzw. habe ich vor knapp einem Jahr die erste Medikation bei einem Blutdruck von 140/100 abgelehnt. Jetzt nehme ich das Medikament Propra 10 mg aufgrund einer Schilddrüsenüberfunktion ein, bei der ich auch schon zuvor kleine bis leichte Herzrhythmusstörungen wahrgenommen hatte, zu dem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht von der SD-Überfunktion. Nach dem Artikel bin ich beruhigt und nehme meine Medikamente weiter, es bleibt für mich spannend abzuwarten, wie mein Herz arbeitet nach der SD-OP und der dann einzustellenden Hormonmedikation für die fehlende SD. Generell sollte jeder Patient ein intensives klärendes Gespräch dazu mit seinem Arzt führen.

Peter A. aus Neustadt an der Orla (01.11.2015): Dieser Beitrag bestätigt mir die Richtigkeit der von meinem Kardiologen für mich festgelegten Medikation in Verbindung mit weiteren Medikamenten gegen Vorhofflimmern und Herz­infarkt­risiko nach einem Herzinfarkt.

Andreas H. aus Neuss (14.10.2015): Anfrage bzgl. Atemnot bei Belastung (z. B Treppensteigen): Seit einigen Jahren nehme ich regelmäßig Bisoprolol 5 mg und Telmisartan (80 mg) zusammen ein. Blutdruck ist dadurch normal, ansonsten keine Probleme; wenn ich Treppen steige (vor allem unter Belastung – z. B. mit Gepäck), habe ich massive Atemnotprobleme und muss zwischendurch kurz anhalten, entspannen. Hat das was mit der gleichzeitigen Einnahme der beiden o. g. Medikamente zu tun?

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Frank L. aus Ganderkesee (05.10.2015): Hallo, nehme 2,5 mg Ramipril und 5 mg Nebivolol wegen eines Stents. Schuppenflechte und starke Gelenkschmerzen, dann noch ASS 100, Cymbalta gegen Depression und Tilidin gegen die Schmerzen. Bin der reinste Tablettenfresser geworden.

Irmgard F. aus Arnsberg (04.10.2015): Ich fand die Information sehr hilfreich für mich, weil ich seit ein paar Tagen Metoprolol einnehme.

Volli aus Waldshut (29.08.2015): Ich leide auch an zu hohem Blutdruck und habe eine KHK, habe Ramilich genommen, Bisoprolol und Statine wegen zu hohem Cholesterin. Seit 6 Wochen nehme ich Weissdorn-Tropfen. Esse täglich etwas Mango-Frucht, trinke naturtrüben Apfelsaft und 100 % Ananassaft. Alles hat sich reguliert, meine Blutwerte haben sich extrem verbessert. Mein Blutdruck ist unter 120 / 80, Puls 78. Meine Cholesterinwerte sind unter 200, wobei das LDL runter ist und das HDL sich verbessert hat. Da soll mir mal einer sagen, nur Medikamente helfen, mein LDL-Wert ist um 30 % gesunken und das nur durch regelmäßiges Trinken von 100 % naturtrübem Apfelsaft. Leider wird das immer nur belächelt von den Ärzten, also Mango, Ananas und Apfelsaft, das hilft wirklich. Gruß Volli

Ingeborg A. aus Münster (29.08.2015): Was leider nicht beantwortet wurde, ist: Führen Betablocker, täglich 5 mg Bisoprolol und Blutdrucksenker, 80 mg Valsartan zu erheblichen Wassereinlagerungen in den Beinen? 25 mg Hidrosaluretil werden ebenfalls eingenommen. Morgens und abends je 2,5 mg Bisoprolol, morgens und abends je 40 mg Valsartan, morgens 25 mg Hidrosaluretil. Nachts muss ich mindestens 3 x zur Toilette, habe aber sehr geschwollene Beine, die nicht abschwellen.

Detlef B. aus Berlin (18.08.2015): Mein Blutdruck ist regelmäßig 110/70. Mein Arzt hat mir Atenolol 25 verordnet, da nach einem 24-Stunden-EKG ein Wert zu hoch war. Er sagte, dass mein Herz zu schnell und nicht effektiv pumpt. Habe das Gefühl nach Einnahme einmal morgens vor dem Frühstück, dass ich sehr müde bin und an Gewicht zunehme. Kann das am Atenolol liegen?

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Gertrud F. aus Kevelaer (12.08.2015): Ich hätte gerne gewusst, wie man bei Betablocker-Einnahmen nicht zunimmt.

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S. M. aus Berlin, Neukoelln (20.07.2015): Zur Regelung vom Herzkreislauf halte ich persönlich Nitroglycerin-Pflaster für besser.

K. G. R. aus Ratingen OT Lintorf (18.07.2015): Ich bin selbst seit neuestem Betablocker-Patient (Metoprololsuccinat AL4, 75 mg Retardtab.), werde mit meinem Arzt darüber sprechen, denn die Meinungen darüber gehen sehr weit auseinander.

Simone W. aus Döbeln (16.07.2015): Ihr Kommentar: 2. Bei Patienten, die nur an Bluthochdruck leiden, d. h. ohne eine der genannten Begleiterkrankungen, sind Betablocker aufgrund des nicht so gut dokumentierten Nutzens nicht mehr erste Wahl. Dies gilt insbesondere für übergewichtige Patienten mit hohem Risiko für Diabetes und für Patienten mit hohem Schlaganfallrisiko.
Ich bin so ein Patient und für mich stellt sich die Frage, was nehme ich dann ein. Ich habe einen Body-Mass-Index von 21, also ich bin nicht übergewichtig. Weiß aber jetzt nach dem Lesen des Beitrages genauso viel wie davor. Was wäre mein alternatives Medikament, welches mein Problem, nämlich den hohe Blutdruck (156/83) wieder auf einen Normalwert bringt? Ich möchte aber dabei gewährleistet haben, dass ich keinen Haarausfall und keine Schäden an Nieren oder Leber oder anderweitige gravierende Nebenwirkungen (Gewichtszunahme, Kribbeln im ganzen Körper, Schlaflosigkeit oder permanente Müdigkeit, etc.) durch die Einnahme von Betablockern bekomme. Diese Nebenwirkungen werden in allen Medikamenten und auch von Patienten in Foren beschrieben. Ich bin mir jetzt so unsicher, dass ich nicht weiß welches Medikament für mich das Richtige ist.

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Wolfgang D. aus Edingen (10.07.2015): Zum Blutdrucksenken nehme ich seit ca. 1,5 Jahren das Medikament Nebivolol. Seit kurzem meine ich, dass ich dies nicht mehr vertrage. Habe Halsschmerzen und Husten. Wer hat Infos oder ähnliche Beschwerden? Für Infos wäre ich sehr dankbar. Viele Grüße aus Mannheim

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Heidemarie aus Ellendorf (07.07.2015): Meine Mutter nimmt schon seit Jahren Atenolol + Diuretikum als Blutdrucksenker ein. Dieser Artikel hat mir sehr gefallen. Ich werde jetzt ihren Hausarzt bitten Atenolol umzustellen. Außerdem verstehe ich nicht, wieso ältere Leute, die übergewichtig sind, so oft Diuretika aufgeschrieben bekommen und dann mit Beinkrämpfen kämpfen müssen. Gibt es nichts Besseres?

Hans H. aus Marburg (03.07.2015): Ich bin 81 Jahre alt und fühle mich noch recht fit. Meine sportliche Aktivität beginnt wochentags morgens 6 Uhr bis 7 Uhr 4 bis 5 Mal pro Woche. Bodenübungen, Hanteln je 5 kg, Ellipsentrainer 10 min, Heimfahrrad 25 min, Glasfiberstab und Spiralfederstab. Mein Puls geht bis auf 105 hoch und am Ende der Übungszeit innerhalb von 30 Sekunden 70 bis 75 zurück. Diese Werte habe ich vor meiner Erkrankung erreicht und inzwischen auch wieder. Die mir empfohlenen Betablocker halte ich also nicht für erforderlich.

A. P. aus Erkelenz (01.05.2015): Sehr gute Erläuterung für den medizinischen Laien. Meine Fragen hinsichtlich der Betablocker wurden umfangreich und verständlich beantwortet. Danke.

Dr. Gebhard B. aus Wien/Österreich (22.04.2015): Ich verwende -im Rahmen einer psychiatrischen Reha-Klinik- Betablocker vorwiegend gegen Stresssymptome bei Angsterkrankung.

Olaf aus Hamburg (27.03.2015): Welche konkreten Konsequenzen haben diese Erkenntnisse, wenn die Erstdiagnose Diabetes Typ I ist?

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Gila S. aus Mülheim an der Ruhr (19.03.2015): Ihre Informationen sind sehr hilfreich, vor allem, wenn man wie ich erst kürzlich mit der Einnahme von Betablocker u. Blutverdünner begonnen hat. Erst jetzt wird mir das Krankheitsbild so richtig klar und was es für mich bedeutet. Leider bin ich tagsüber sehr müde, habe Tinnitus u. Gedächtniseinschränkungen und hoffe sehr, dass sich das bei mir bessert, wenn sich der Körper auf die Medikamente eingestellt hat.

Ohne Namen (18.03.2015): Ich habe immer niedrigen Blutdruck. Beim Gehen oder bei Belastung bekomme ich sofort Luftnot, pumpe dann seit 7 Jahren Symbicort. Betalocker soll ich 2x 1/2 nehmen, was oft nicht genügt, um das Herz zu beruhigen, es schlägt 75-90/min., 110 Puls und 125. Herz wurde mal gemessen.

Kurt M. aus Bochum (09.03.2015): Prima, auch wenn ich kein Mediziner bin, hat mir der auch für Laien verständliche Beitrag viel Klarheit über die Zusammenhänge gebracht. Danke, Herr Prof. Eschenhagen.

Claus A. aus München (01.03.2015): Ich leide seit 15 Jahren an koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern, Bluthochdruck, Diabetes gering und Wassereinlagerungen und bin mit Betablockern und Marcumar bestens eingestellt.

Ohne Namen (18.02.2015): Ich weiss wirklich nicht mehr was ich glauben soll oder darf, was mit Betablockern zu tun hat. Ich empfehle allen, die damit konfrontiert sind das Buch "die Cholesterin Lüge" zu lesen!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zum Thema Cholesterinlüge hat die Deutsche Herzstiftung schon mehrmals in HERZ HEUTE kritisch Stellung bezogen. Den Beitrag können Sie hier online abrufen: Cholesterinlüge
Mit herzlichen Grüßen!
Ihre Deutsche Herzstiftung

Rainer M. aus Hennef (04.02.2015): Ich nehme seit ca. 10 Jahren Betablocker Bisoprolol AL 5 mg wegen meines manchmal auftretenden hohen Blutdruck. Das Medikament hat immer geholfen und ich habe keine Nebenwirkungen. Bin 170 cm groß - 68 kg schwer und fit wie ein Turnschuh. Mein Arzt sagt ich soll das Medikament ruhig 1 Tablette Morgens weiternehmen.

Brigitte aus Herne (13.01.2015): Mir, 69 Jahre alt, wurde vor 5 Jahren wegen zu hohem Blutdruck und zu hohem Puls (auch stressbedingt) der Betablocker Metoprolol 100 retard 1 mal tägl. verordnet. Ich vertrage das Medikament sehr gut, keinerlei Nebenwirkungen, Blutdruck und Puls im normalen Bereich. Obwohl der damalige Stress nicht mehr vorhanden ist, nehme ich die Tablette weiter und fühle mich wohl. Sollten dennoch langfristig Nebenwirkungen auftreten, die mit dem Medikament zusammenhängen könnten, würde ich das mit meinem Hausarzt besprechen.

Apollonia aus München (09.01.2015): Quasi von heute auf morgen habe ich (51) mit hohem Blutdruck und Tinnitus zu kämpfen. Bis jetzt wurden mir noch keine Medikamente verschrieben. Keine Ahnung was noch alles auf mich zukommt.

T. aus Nordrhein-Westfalen (03.01.2015): Es gibt auch noch andere Therapiemöglichkeiten als Medikamente, wie zum Beispiel Stressabbau, Gewichtsreduktion, Vermeidung bzw. Reduzierung von Alkohol- und Nikotinkonsum.

Michael aus Herne (21.12.2014): Während der Einnahme der Betablocker habe ich Schuppenflechte bekommen. Inzwischen habe ich die Betablocker abgesetzt und die Schuppenflechte heilt ab.

Harald (21.12.2014): Ich habe jetzt 70 Tage Betablocker eingenommen. Ich habe 6kg Gewicht zugenommen und bin total müde und abgeschlafft. Die Tablette nehme ich abends um 6 Uhr ein, stehe um 3:20 Uhr morgens auf und gehe auf die Arbeit. Nachmittags nach der Arbeit schlafe ich zuhause am Tisch ein, bin total müde um 15:00 Uhr. Der Blutdruck ist 100:50, Puls ca 55.

Horst S. aus Offenbach am Main (19.11.2014): Ich nehme auch Betablocker, habe aber keinen Bluthochdruck, sondern 3 Bypässe. Während der Einnahme bekam ich leichte Schwindelanfälle, Schweißausbrüche, meine Schuppenflechte hat sich vergrößert. Ich habe 15kg (von 77kg auf 92kg) zugenommen. Da ich Diabetiker bin habe ich Angst, dass sich dies noch verschlimmert. Habe seit der Feststellung von Diabetes mein Gewicht 8 Jahre gehalten und fühlte mich wohl, jetzt nach der Gewichtszunahme leider nicht mehr.

Ohne Namen (19.11.2014): Sehr informativ und beruhigend, ich habe gerade mit einer Betablocker-Behandlung begonnen.

Beate D. (13.11.2014): Ich habe lange Zeit Bluthochdruck gehabt. Durch Gewichtsabnahme (gesunde Ernährung) konnte ich die Dosis der Medikamente drastisch reduzieren und zuletzt ganz absetzen (trotz erneuter Gewichtszunahme), was sicher an weniger Stress lag.

JGB aus Ratingen (25.10.2014): Metoprolol hat leider große Nebenwirkungen: Probleme mit Asthma, löst Depressionen aus.

E. aus Heckenhof (12.10.2014): Ich war verunsichert, da ich bisher nur Blutdrucksenker bekommen habe, nach einem Arztwechsel aber Betablocker bekam und zusätzlich noch 1 Tablette Blutdrucksenker nehmen soll, nun erkenne ich den Unterschied zwischen diesen beiden Medikamenten und werde mir genau erklären lassen, warum.

Inge G. aus Obersontheim (12.10.2014): Bin trotz allem etwas verunsichert. Blutdruck ist optimal eingestellt. Trotzdem soll ich Betablocker nehmen, weil mein Herz beim Anstrengen rast???

Gabriele L. aus Lüneburg (01.10.2014): Ich nehme seit 12 Jahren Betablocker Bisoprolol tgl. 1 Tbl. wegen Herzrhythmusstörungen. Neuerdings plötzlich auch Vorhofflimmern und hoher Blutdruck. Herzkatheteruntersuchung o. B. Man sagt, es sei eine Reizleitungsstörung am Herzen. Seit ca. 5 Jahren fiel immer wieder auf, dass ich einen leicht erhöhten BZ-Nüchternwert habe und auch immer mal wieder einen erhöhten Cholesterinspiegel. Dazu nehme ich Irbesartan 300 mg, 1x tgl. und 1/2 Carmen am Abend und Marcumar seit 1/2 Jahr wegen des gelegentlichen Vorhofflimmerns. Vielen Dank für den Beitrag! Heute war in der FAZ grad ein Bericht über die Betablockerstudie, die mich leicht verunsichert hat, ob ich das überhaupt noch nehmen sollte. Beste Grüße Gabriele L.

Erik B. aus Berlin (07.08.2014): Es hat mir sehr geholfen, meine Erkrankung und die Vorschläge der Ärzte besser zu verstehen.

M. (05.08.2014): Ja, interessant. Und doch bin ich noch verunsichert. Ich habe Asthma und einige Allergien (Haut und Luft) und noch steht auch nicht genau fest, in wieweit ich tatsächlich Herzprobleme habe (Rhythmusstörungen werden vermutet lt. EKG und Messung, Blutdruck meist erhöht und der Puls stets sehr hoch, sehr unregelmäßig) und doch bekomme ich Bisoprolol. Nun lese ich von ggf. erhöhtem Infarktrisiko und Bekannte haben extrem zugenommen - alles Dinge die ich nicht will. Es muss doch auch möglich sein, alternative Wege zu gehen oder muss es immer gleich Chemie sein? Ist es nicht besser, die Patienten als "Gesamtpaket" zu sehen und nicht nur einzelne Faktoren? - Falsche Ernährung, Stress, andere Medikamente u.ä. können sicher auch die bei mir auftretenden Probleme auslösen. Ich bin der Meinung, erst sollten Ergebnisse feststehen, ehe mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Wie schnell kann so ein Medikament ohne Probleme abgesetzt werden?

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Jutta aus Rodgau (29.07.2014): Ich habe einen Puls von 40-45, mit Bisoprolol ist er auf 35 abgesackt. Jetzt wurde der Betablocker abgesetzt, Puls geht auf 60, mir ist dennoch schwindelig und übel.

U. S. aus Leipzig (10.07.2014): Danke Herr Professor Eschenhagen, mit Ihrem Artikel habe ich endlich ein Argument für den Hausarzt, Bisoprolol abzusetzen. Ich erlitt 2001 einen Schlaganfall auf Grund zu hohen Blutdrucks und einem Blutgerinnsel (Pille und Raucher) und seit ein paar Jahren bekomme ich dieses Bisoprolol. Bei 1,78 m Körperhöhe 126 kg Körpergewicht bin ich schwer übergewichtig geworden und kann machen was ich will, ich nehme nicht ab. Bedauerlicherweise habe ich noch eine Stenose im Rückenwirbelkanal, so dass meine Bewegung arg eingeschränkt ist, jedoch jedes Kilo zuviel doppelt schwer wiegt. Der Blutdruck wurde durch dieses Medikament für meine Begriffe nicht reguliert. Beim nächsten Arztbesuch, werde ich das ansprechen und meinen Hausarzt bitten, dass wir das Medikament ordnungsgemäß absetzen.

Inge S. aus Berlin (15.06.2014): Ich hatte vor 2,5 Jahren, als ich 60 Jahre alt war, einen schweren Herzinfarkt, es wäre fast der erste und letzte gewesen. Weil ich früher fast nur homöopathische Mittel und Kräutertees gewohnt war, habe ich unter den chemischen Mitteln sehr gelitten. Nachdem es immer mehr unterschiedliche ärztliche Empfehlungen gab, habe ich sie inzwischen ganz abgesetzt.

Heiko (44 Jahre) aus Sachsen (10.06.2014): Danke Dr. Eschenhagen. Endlich mal untermauerte, aber vor allem für den Laien verständliche Aussagen. Ich selbst leide an einer chronischen Herzinsuffizienz und nehme Metoprololsuccinat ein, was ich auch sehr gut vertrage. Bin jetzt beruhigter. Danke und weiter so.

Tobias aus Karlsruhe (09.06.2014): Ich bekam vor einer Woche plötzlich eine Attacke mit Herzrasen. Mein Puls schnellte nach oben auf 180 und ich hatte das Gefühl neben mir zu stehen und ohnmächtig zu werden. Durch den RTW wurde ich in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Mein Puls fiel über mehrere Tage nicht unter 120 in Ruhe. Immer wieder begleitet von Attacken, in denen der Puls bis auf 200 schoss. Nun wurde im Krankenhaus eine inadäquate Sinustachykardie festgestellt. Mir wurde Bisoprolol 2,5 mg verordnet. Damit hat sich mein Puls wieder bei 80-90 eingependelt. Ich dachte nie mehr das Bett verlassen zu können. Ich bin 28 und für mich ist das ein Segen. Ich habe nur leider noch unheimliche Angst mich körperlich zu bewegen. Beim Treppensteigen z. B. ist mein Puls oft aus dem Ruder geraten und hat sich nicht mehr beruhigt. Auch hoffe ich, dass die Betablocker ihre Wirkung mit der Zeit nicht verlieren und sie wirklich auch langfristig den Herzschlag reduzieren. Bei manchen Medikamenten ist es ja leider so, dass man mit der Zeit immer mehr nehmen muss (vgl. Schlaftabletten).

Antonija Kocijan (07.06.2014): Es wäre evtl. angebracht zu schauen, wo und welche Ursachen zu dieser Symptomatik auffälligem Blutdruck führen und die Menschen darauf hinweisen, wie diese zu verhindern wäre. Wann endlich wird Mensch zu Mensch, bevor Auffälligkeiten auftreten. Vielleicht sollte der Impuls mehr auf die Physiologie, als auf die Pathologie, das Natürliche und Gesundheit wachsen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
A. Kocijan

Heinke D. aus Bremen (28.05.2014): Ich nehme selber Betablocker, obwohl ich keine Herz-/Kreislauferkrankung habe, sondern "nur Angst / Panikattacken", sehr anstrengend das Ganze und oft hohen Blutdruck. Mir haben Betablocker geholfen.

Wolfgang B. aus Lehre (28.04.2014): Ich hatte einen Schlaganfall und Carotis links operiert, man hat mir Metradua-Beta-Blocker verordnet. Seitdem ich dieses Madikament einnehme, bin ich immer so schwach. Liegt es an diesem Medikament?

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Elisabeth Z. aus Neuss (08.04.2014): Ich habe nur Bluthochdruck und keinerlei Herz- oder sonstige Beschwerden, 62 kg. Nehme Bisoprolol 2,5 mg morgens und abends und leide seit 1/2 Jahr unter starkem Drehschwindel nur im Stehen. Mein Puls nur 50-60. Augen, Ohren und Atlaswirbel sind o.k. Werde Bisoprolol deshalb langsam absetzen, da ich vermute, dass die niedrige Pulsfrequenz und folglich der Schwindel daher vom Betablocker herrührt.

Karlheinz S. aus Markneukirchen (04.04.2014): Nachdem ich vor zwei Jahren zufällig Extrasystolen (keinerlei Beschwerden) feststellte, nehme ich seit dieser Zeit den Betablocker Metoprolol. Die Extrasystolen sind weg. Der Blutdruck hat sich auf rund 125/70 eingepegelt. Der Herzschlag ist vermindert so um 55 - 60. Ich hatte aber auch vorher keinen hohen Blutdruck, eher niedriger als jetzt. Von irgendwelchen Nebenwirkungen spüre ich nichts, auch keine Gewichtszunahme. Bin 1,80 m groß, wiege 73 kg, 82 Jahre alt. Wem es hilft, würde ich von der Einnahme von Metoprolol nicht abraten. Alles, was hier an negativen Kommentaren zu lesen ist, kann ich nicht bestätigen.

W. A. aus Offenburg (19.03.2014): Medikament: Nebivolol, Krankheit: 4 Stents. Ich nehme Atenolol 50 mg, mache viel Sport. Möchte auf Nebivolol umsteigen, weil es die Leistung steigern soll. Ist das ratsam?

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Alwina M. aus Velbert (14.03.2014): Bei mir zeigt Metoprolol (47,5 mg 1/2 - 0 - 1/2) eine paradoxe Wirkung. Puls sinkt, aber der Blutdruck steigt um ca. 20. Zusätzlich habe ich ca. 5 kg zugenommen.

Otto H. aus Braunschweig (05.03.2014): Nehme seit etwa 3 Jahren Betablocker auf Anraten meines Kardiologen mit sehr gutem Erfolg.

Waltraut O. aus Bremen (05.03.2014): Ich fand die Information sehr informativ, nehme seit 2001 Betablocker, erst Bisoprolol, dann Metoprolol, wobei Metoprolol mir bedeutend mehr zusagt. Da meine morgendliche Dosis sehr klein ist, aber ausreicht, ich bin 76 Jahre jung, habe ich so gut wie keine Nebenwirkungen, es geht mir gut damit.

M. B. aus Uelzen (02.03.2014): Da ich nicht gern Tabletten einnehme, waren diese Informationen sehr wichtig. Besonders der letzte Satz "Das wichtigste bleibt die gute Blutdrucksenkung". Jetzt kann ich meine ärztliche Verordnung besser verstehen (habe nach Absetzen der Betablocker- und Blutdruckmedikation mit ärztlicher Absprache alles an mir beobachten können und kann daher Ihre Erklärungen jetzt gut nachvollziehen). Danke!

Eva aus Kleinkahl (27.02.2014): Habe ca. 30 Jahre an schwerer Migräne gelitten, seitdem ich 4 Stents und 2 Bypassoperationen hinter mir habe, bekam ich auch unter anderem Bisoprolol, ich vertrage es sehr gut und habe zu meinem Erstaunen nie wieder Migräne gehabt!

Johann M. aus Berlin (19.02.2014): Auf die Frage: Betablocker bei COPD ist leider nicht eingegangen worden. Ich nehme seit mind. 10 Jahren Carvedilol 25 mg morgens ein wg. Vorhofflimmern. Heute habe ich den Betablocker wg. einem anstehenden Belastungs-EKG morgen abgesetzt. Morgens hatte ich beim Gehen noch die üblichen Atemprobleme, alle 30 min stehen bleiben. Auf dem Rückweg konnte ich unglaublich gut gehen ohne jegliche Atemnot! Mein Hausarzt hatte schon vor längerem angeraten, den Betablocker zu reduzieren, die junge Kardiologin der Charite will die Dosis von Carvedilol verdoppeln. Wer hat Recht? Ich denke, ich werde den Betablocker mit seiner Hilfe ausschleichen. Was könnte ich als Ersatz nehmen, ACE-Hemmer vertrage ich nicht. Außerdem nehme ich noch Candesartan 1 x 4 mg - bin verunsichert, werde aber das neue Lebensgefühl ohne Betablocker nicht wieder hergeben.

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R. Meinen aus Bremen (10.02.2014): ... aber warum können zur Blutdrucksenkung nicht auch natürliche Produkte eingesetzt werden, muß es denn ausschließlich ein Produkt auf vollkommen chemischer Basis sein?

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Mit herzlichen Grüßen!
Ihre Deutsche Herzstiftung

Gabriele B. aus Berlin (01.02.2014): Ich stehe gerade vor der Entscheidung zur Verordnung von Betablockern, da ich aufgrund von Stress auf Arbeit immer öfter, vor allem abends, erhöhten Blutdruck, Herzrasen und Kopfschmerzen habe. Etwas Übergewicht habe ich auch. Nun hat mir Ihr Beitrag meine Entscheidung bestätigt, doch lieber mein Gewicht zu reduzieren und mich mit anderen Möglichkeiten der Stressminderung zu beschäftigen als mich mit zweifelhaften Medikamenten auf Dauer zu belasten.

Nicole aus Königsfeld (31.01.2014): Ich nehme Carvedilol zur Senkung des Herzschlags. Nach der Einnahme steigt dieser aber noch an und ich bekomme Durchfall. Wenn ich das so lese, frage ich mich, warum ich dieses Medikament überhaupt nehmen soll ... zumal mein Arzt schon einen Diabetes festgestellt hat. Vorher hatte ich Mobloc, was ich gar nicht vertragen habe. Als erstes Medikament hatte ich Ramipril und damit hatte ich mich auch am wohlsten gefühlt. Manchmal komme ich mir wie ein Versuchskaninchen vor und wirklich geholfen hat noch nichts.

Alexander P. aus Amstetten (22.01.2014): Ich habe Herzrhythmusstörungen mit zeitweiligem Vorhofflimmern und sehr stark wechselndem Blutdruck 110/70, 160/100 und habe mindestens 6 verschiedene Betablocker genommen. Ging mir nie gut damit. Habe mich nie wohlgefühlt, ich kontrolliere jetzt meinen Blutdruck zwei bis 3x täglich. Nehme Acemin, Dosis je nach Bedarf und habe so meinen Blutdruck im Griff. Dazu nehme ich Tromcardin complex 2x täglich und fühle mich sehr gut. Merke nichts von den Herzrhythmusstörungen. Ich habe auch Normalgewicht, fahre im Jahr 4 bis 5 km mit dem Rennrad und laufe im Winter ca. 30 Tage Ski, bin 170 cm groß und 72 kg schwer.

Frank (19.01.2014): Ich nehme seit 2006 Betablocker (Carvedilol) nach einem Infarkt. Seit dieser Zeit habe ich rund 60 kg zugenommen. Trotz Sport und Ernährungsumstellung.

Antje K. aus Jena (09.01.2014): Meine Mutti hat nach Vorhofflimmern und stark schwankendem Blutdruck Falithrom und Betablocker verordnet bekommen. Nun weiß ich, dass das nicht falsch war, nachdem ich aufgrund der Medien oft zweifelhaftes über Betablocker gehört habe. Danke.

Friedhelm L. (28.12.2013): Tenor anderer Veröffentlichungen: Betablocker bringen nichts bei Herzinsuffizienz, wenn diese mit Vorhofflimmern einhergeht. Ja gut, aber schaden sie dann? Ihre Antwort ist klar nein. Und sogar weiter: Betablocker verbessern Zustand bei Herzrhythmusstörungen mit Herzschwäche. Gilt dies aber nur bei Patienten mit gleichzeitig zu hohem Blutdruck? Richtig?

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Manfred S. aus Röhrnbach (08.12.2013): Ich nehme morgens Sevikar HCT, Mittags Metoprolol. Bis frühen Nachmittag Blutdruck ok. Ab spät Nachmittag plötzlich oft bis zu 200/95. Nehme dann Nitrospray oder Amlodipin. Spät abends dann Moxonidin. Bin 75 Jahre, 90 kg.

Christine Ganzmann aus Hilden (03.12.2013): ... er ist sehr verständlich geschrieben.

Monika K. aus Wien (29.11.2013): Für mich war dieser Bericht sehr hilfreich. Ich leide an COPD 3 und da beim Trainieren mein Puls erheblich steigt, wurde mir ein Atenolol-Medikament (Nomexor) verordnet. Zwar bin ich seither innerlich viel ruhiger, aber leider verspüre ich seit Einnahme einen Druck auf der Brust und auch vermehrt Atemnot. Dieser Bericht veranlasst mich dazu ein Medikament mit einem anderen Wirkstoff zu probieren.

Ohne Namen (28.11.2013): Ich bin 52 Jahre, habe viele Jahre Betablocker wegen zu hohem Blutdruck erhalten ohne Begleiterkrankung. Ich habe immer mehr zugenommen und der Blutdruck wurde nicht weniger, sondern immer höher (auch zugegebenermaßen aus Stress usw. Ich bin voll berufstätig). Aber das passierte so schleichend, dass ich gar nicht bemerkte, woran das eigentlich liegt. Nach einem schlimmen Höhepunkt, Blutdruck 190/120 wurde ich in der Kardiologie eines Krankenhauses gründlich untersucht. Es wurde mir anschließend geraten einen anderen Blutdrucksenker zu nehmen. Keinen Betablocker! Mir geht es seit dem (ein Jahr) viel tausend Mal besser!! Ich konnte auch 5 kg abnehmen. Mein Blutdruck ist vielleicht auch deshalb ein wenig runter gegangen und ich brauche nur noch 40 mg Micardis. Ich würde auch niemandem raten, Betablocker zu nehmen. Ich kenne ganz viele Mitmenschen in meinem Alter, die bei nur hohem Blutdruck Betablocker verschrieben bekommen (Schwester, Freundin, Ehemann der Freundin). Eigentlich alle in meinem Alter bekommen diese. Warum? Wenn doch nachgewiesen ist, dass der Nutzen nicht so hoch ist, im Gegenteil bei Übergewichtigen sogar Risiken bestehen, z. B. Diab. Viele sind übergewichtig von denen ich das weiß, dass sie Betablocker nehmen und es heißt. Im Alter wird man dicker. Ich muss das kritisieren, denn ich habe herausgefunden, dass Betablocker sehr preiswert sind. Wenn alle diese Menschen allein, die ich kenne, ein anderes Mittel bekommen, was 10 mal so teuer ist, frage ich mich doch, ob das was mit den Ärzten zu tun hat, weil diese von den Krankenkassen angehalten werden, zu sparen. Ich jedenfalls bin diesem Krankenhaus sehr, sehr dankbar. Es handelt sich um die Kardiologie des Krankenhauses in Güstrow.

Willi M. aus Siegburg (27.11.2013): Nach Einpflanzung eines Defi 2011, wurde zunächst Bisohexal 5 mg, danach Nebivolol ebenfalls 5 mg eingenommen. Ergebnis ist, seit ich einen Betablocker einnehme, habe ich ständige Luftprobleme, die immer stärker werden. Als Vorerkrankung liegt eine Sarkoidose vor, seit 1968 Cortisoneinnahme z. Z. 10 mg.

Wilhelm M. aus Eberswalde (06.10.2013): Wegen festgestelltem Vorhofflimmern bei mir soll ich seitdem Metoprololtabletten einnehmen. Mein Blutdruck war davor völlig normal und ist auch jetzt nicht zu niedrig (80 zu 140). Bin 78, fühle mich aber manchmal etwas matt.

Ilse P. aus Dresden (15.09.2013): Obwohl ich vorher immer gesund war, traten 2003 bei mir nach einem längeren Infekt Vorhofflimmern und Rhythmusstörungen auf. 2008 wurde eine Katheterablation durchgeführt. Seitdem sind Vorhofflimmern und Rhythmusstörungen beseitigt. Glücklicherweise brauche ich kein Falithrom mehr, aber ich nehme eine Tablette Beloc Zok Herz. Obwohl diese Dosis gering ist, ruft sie bei mir krasse Nebenwirkungen hervor (Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Schwindel ...) Mein Blutdruck ist normal, aber schießt bei Arztbesuchen und Infekten auch kurzzeitig hoch. Ein Arzt meint, ich solle die Tablette einfach absetzen, ein anderer sagt gerade das Gegenteil und der nächste meint, ich bilde mir die Nebenwirkungen nur ein, da die geringe Dosis Plagiatswirkung hätte. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. (Alter: 68 Jahre, Gewicht: 59 kg bei 1,60 m Größe.)
Mit freundlichen Grüßen
Ilse P.

B. K. aus Schwedt (14.08.2013): Beta-Blocker verursachten bei mir Kniegelenkschmerzen!

Annerose H. aus Halle (30.07.2013): Ich leide unter Vorhofflimmern und nehme Metoprolol-Succinat ein. Gleichzeitig hatte ich große Blutdruckentgleisungen. Gegen zu hohen Blutdruck nehme ich Captopril 50 mg und 50/25 mg ein. Meine Dosis von Metoprolol ist von täglich 23,75 mg auf 142,5 mg erhöht worden. Dazu erhalte ich Amlodipin-1 2,5 mg täglich. Mein Blutdruck ist jetzt in Ordnung, manchmal sogar etwas niedrig. Die Pulsfrequenz bei ca. 58-65, aber schnellt ab und zu auch auf über 90 hoch. Was mich aber am meisten belastet, ist die Gewichtszunahme, bei bewusstem und gesundem Essverhalten, ca 5-6 kg. Kann man daran etwas verändern?
Mit freundlichen Grüssen
Annerose H.

Erich K. aus Bochum (15.07.2013): Seit mehreren Jahren nehme ich Metoprolol / Ramipril / ASS / Simvastatin ein und fühle mich sehr gut dabei. Mein Arzt hat mich mit diesen Medikamenten sehr gut eingestellt.

Mara aus HAS (08.07.2013): Insgesamt gute Information. Allerdings drängt sich bei mir die Frage auf, wie lautet die Lösung, wenn der Klient zusätzlich an Psoriasis leidet und sich durch Betablocker sein Hautleiden zusätzlich verschlimmert!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

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