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Thema Herzinfarkt

Empfehlung

Sonderband zu KHK
und Herzinfarkt

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Diesen Sonderband empfiehlt die Herz­stif­tung allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt. Aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten er­läu­tern darin aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.

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  10. Herzrasen: Plötzliche Puls­an­stie­ge können auf gefährliche Herzkrankheit hinweisen

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Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen

In HERZ HEUTE geben un­ab­hän­gi­ge Herz­ex­per­ten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken tätig sind, wertvolle Rat­schlä­ge zu Herz­krank­hei­ten (wel­che neuen The­ra­pien tatsächlich zu em­pfeh­len sind oder wie Be­trof­fe­ne ihre Er­kran­kung selbst po­si­tiv be­ein­flus­sen können).
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Was muss man über die Ne­ben­wir­kun­gen von Blutdruck-Medikamenten wissen? Welche Ernährung hilft bei einem Blut­hoch­druck? Das und vieles mehr beantwortet der Son­der­band, den die Herz­stiftung Men­schen mit einem zu hohen Blutdruck emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Sonderband ➞ hier kostenlos bestellen.

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Anzeichen Herzinfarkt

Bei diesen Anzeichen im Herzbereich oder Brustkorb sollten Sie sofort an einen Herzinfarkt denken und ohne Zeit­ver­lust den Notarzt rufen:

• Starke Schmerzen
mit einer Dauer von mindestens fünf Minuten. Oft strahlen die Schmer­zen in andere Kör­per­re­gio­nen aus – z. B. in die Arme, den Oberbauch, zwischen die Schul­ter­blät­ter in den Rücken oder in den Hals und Kiefer (siehe Abbildung).

• Massives Engegefühl
Oft tritt ein Herzinfarkt mit einem heftigen Druck oder einem sehr star­ken Ein­schnü­rungs­ge­fühl im Herzbereich in Erscheinung. (Viele Men­schen mit einem Herzinfarkt haben das Gefühl, dass ihnen ein Elefant auf der Brust steht.)


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• Heftiges Brennen
Oft handelt es sich bei den Schmerzen eines Herzinfarkts auch um ein stark brennendes Gefühl.

• Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und Schmerzen im Oberbauch
Ein Herzinfarkt kann sich auch alleine mit so genannten „unspezifischen Anzeichen″ bemerkbar machen, was bei Frauen etwas häufiger vor­kommt als bei Männern. Zu unspezifischen Anzeichen zählen z. B.: Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen. Da solche Beschwerden auch bei anderen harmloseren Erkrankungen auftreten können, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung immer dann den Notarzt zu rufen, wenn diese unspezifischen Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten. Möglicherweise steckt dann ein Herzinfarkt dahinter.

• Angstschweiß mit kalter, fahler Haut
Häufig tritt bei einem Herzinfarkt zusätzlich Angst auf, die sich z. B. mit einer blassen/fahlen Gesichtsfarbe und Kaltschweißigkeit bemerkbar machen kann.

Zusatz-Tipp: Falls Sie den Newsletter der Herzstiftung mit regelmäßigen Tipps von ausgewiesenen Herzspezialisten zu Herzkrankheiten noch nicht abonniert haben, können Sie dies » Hier kostenfrei nachholen.



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Professor Dr. med. Hans-Jürgen Becker

Autor: Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Becker, Ehrenvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 162 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Jutta aus Rüsselsheim (02.09.2014): Vielen Dank für diese Seiten! Sehr informativ und verständlich. Ich glaube, dass gerade die untypischen Symptome selbst manchem Arzt unbekannt sind. Meine Angst vorm Herzinfarkt kann mir aber keiner nehmen. Würde ich einfach tot umfallen, wäre das ja o.k., aber die permanente Angst zu haben es könnte jetzt passieren, die ist kaum auszuhalten.

Paul aus Chemnitz (07.08.2014): An Mandy R. aus Herne: Das könnte vielleicht auf eine typische Angststörung hindeuten! Dann bräuchtest du dringend psychologische Hilfe, damit du diese Probleme und Wahrnehmungen in den Griff bekommst. Hatte es selber und gerade Anzeichen eines Herzinfarktes könnten sich in Symptomen einer Panikstörung widerspiegeln. Du hattest einen Rundum-Organ-Check, es ist also wahrscheinlich, dass da alles i.O. ist. Es gibt Haufen Menschen mit dem Problem, die Therapien nützen sehr, auch wenn der Großteil die eigentlich Störung nie weg bekommen wird. Aber man weiß damit umzugehen und nicht in Panik oder Todesangst zu gleiten. Falls du Fragen hast, bin ich da, das näher zu erklären.

Ingeborg E. aus Darmstadt (06.08.2014): Ich hatte zwar noch keinen Herzinfarkt, aber ich habe am 16. Mai 2014 einen Stent bekommen. Nun lese ich sehr viel über Herzerkrankungen. Jeder Bericht darüber ist für mich wichtig.

Peter H. aus Fürth (03.08.2014): Diese Seite hat mir sehr geholfen und womöglich das Leben gerettet.

Ohne Namen (26.07.2014): Ich hatte letztes Jahr einen Infarkt (mit 25 Jahren). Wurde in der Notaufnahme nicht erkannt und wurde als Verspannungsschmerz abgetan. Nach einer Stunde Zusammenbruch, Kammerflimmern. Defibrillator musste zwei Mal her. Erst da wurde ich ernst genommen und sofort in den OP gebracht. Seitdem immer wieder Panik bei jedem kleinsten Anzeichen und auch wenn ich beim Arzt ein EKG gemacht bekomme, welches unauffällig ist, beruhigt mich das nicht, weil das EKG in der Notaufnahme damals auch als unauffällig abgetan wurde.

Ulli aus Alfeld, Leine (06.07.2014): Ich hatte das Gefühl, dass ich schon Tage nichts getrunken habe, so einen Durst hatte ich. Aber schlucken konnte ich auch nichts. Und beim Atmen dachte ich, ich atme Eis ein. Ich hatte 2009 einen schweren Hinterwandinfarkt. Bei allem anderen waren die Symptome so wie Sie es beschrieben haben.

Martin B. aus einer Kleinstadt in Oberfranken (17.06.2014): Starke Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, kalter Schweiß, Kopfschmerzen, Schmerzen in linker Brustseite: das war mein Hinterwand-Herzinfarkt.

Rebecca (11.06.2014): Hallo Mandy! Habe diese Probleme auch, bei mir kommt es vom Rücken, bzw. Wirbelsäule. Blockaden drücken so dagegen, dass es bis in die Brust ausstrahlt oder sogar weiter in den Arm. Außerdem erhöht deine Psyche die Angst, sei gelassen. Dein Herz ist gesund! Extrasystolen hab ich auch, nehme Betablocker dafür ...

Wanda T. (05.06.2014): Es war sehr hilfreich. Ich danke Herrn Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Becker außerordentlich, mit freundlichen Grüßen! Wanda T.

Reinhard L. aus Freiberg (02.06.2014): Toll, was die Frau Mandy R. aus Herne da schreibt! Wie geht das? Im Osten (Freiberg) brauche ich eine unbestimmte Zeit, um einen neuen Hausarzt zu bekommen, der mir eine Überweisung zu einem Kardiologen schreiben kann (denn ohne diese, erhalte ich überhaupt keinen Termin). Das angeführte Timing ist undenkbar, da wird wohl die Notfallhilfe hinzugenommen werden müssen und nur bei bloßem Verdacht, werden die Helfer entsprechend reagieren, womit wir wieder am Anfang wären!

Mandy R. aus Herne (26.05.2014): Hallo. Ich habe seit ungefähr 9 Monaten immer wieder Symptome eines Herzinfarktes. War vor ca. 7 Monaten beim Kardiologen, der meinte, mein Herz ist wunderschön und ich bräuchte mir keine Sorgen machen. Dann habe ich ständig den Arzt gewechselt und war bei verschiedenen Hausärzten und Internisten. Zwischendurch war ich 3 Mal in der Notfallaufnahme, weil ich immer wieder Schmerzen und Stechen in der Brust hatte. Mein linker Arm war taub, Brennen auf der Brust, Schmerzen im Rücken, Schwindel, Todesangst, Atemnot usw. In den 9 Monaten habe ich drei Herzultraschalle bekommen, etliche EKGs, Belastungs-EKGs und Langzeit-EKGs. Bei dem Langzeit-EKG wurden nur Extrasystolen gefunden, die wohl in meinem Alter (23) normal wären. Immer wieder wurde es als Angst und Panik bzw. Herzneurose benannt. Jeder Arzt sagt, dass meine Organe in Ordnung sind. Trotzdem tauchen die Symptome auf und ich hab täglich Angst vor einem Herzinfarkt. Zu meiner Person: Bin übergewichtig, habe aber immer niedrigen Blutdruck 90/60, habe einen Bürojob, aber walke jeden Tag mit meinem Hund und Partner eine Stunde. Ich habe so Angst an einem Herzinfarkt zu sterben und denke, dass die Ärzte was übersehen haben oder mich gar nicht mehr ernst nehmen. Ich hoffe Sie können mir schnell eine Antwort geben. Ich danke Ihnen im Voraus.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ingrid E. W. aus Berlin (07.05.2014): Ihre Informationen bezüglich der Symptome eines drohenden Herzinfarkts sind gerade für medizinische Laien eine große Hilfe und ich möchte mich bei Ihnen dafür bedanken. Vielleicht können Sie mit der Nennung unspezifischer Anzeichen eines Infarkts auch Leben retten.

Ohne Namen (06.05.2014): Mein erster von 3 Infarkten blieb unerkannt. Erst einen Tag später fuhr ich auf Anraten meines Hausarztes mit dem Taxi ins Krankenhaus, wo nur noch der bereits abgelaufene (subakut) Infarkt festgestellt werden konnte. Es wurden dann die ersten beiden Stents von insgesamt 9 in den folgenden Jahren implantiert. Weder die Krankenkasse noch die Rentenversicherung hat meine dadurch entstandene Schwerbehinderung in gebührender Weise anerkannt.

Hilmar V. aus Römerberg (23.04.2014): Ich bin froh diese Webseite aufgerufen zu haben. Umfassendere Infos zum Thema Herz findet man nirgends. Große Klasse.

Ergün T. aus Hamburg (22.04.2014): Hallo liebe Leidensgenossen, ich bin 47 J. und habe bereits den zweiten Infarkt hinter mir. Bis zum zweiten habe ich alle meine Medikamente immer genommen, ein reiner Cocktail war das. Allerdings hatte ich die Beschwerden immer noch gehabt plus Magenschmerzen. Mein Arzt meinte, das kommt durch die vielen Tabletten. So ging das zwei Jahre lang, bis zum zweiten Infarkt. Da wurden mir dann noch zwei Stents eingesetzt, so daß ich nun drei Stents habe ... Monate nach dem zweiten Infarkt habe ich einfach alle Medikamente entsorgt und nehme seither gar nichts mehr. Das ist jetzt ca. 3 Jahre her und ich fühle mich absolut topfit ... Ob es richtig ist, was ich mache ... keine Ahnung, aber meine Lebensqualität ist aber wenigstens wieder gut und falls mich der dritte Knall erwischen sollte ... nun ja, dann sollte es wohl so sein ... Euch allen alles Gute

Martin Kerscher (09.04.2014): Sehr informativ und hilfreich.

Bruno D. aus Wittenberg (31.03.2014): Cool.

S. (14.03.2014): Aus einem Tiefschlaf wachte ich auf und hatte einen heftigen Schmerz in der linken Brusthäfte. Hinzu kam ein leichter Brechreiz, der mich veranlaßte das Bad aufzusuchen. Nachdem ich mich wieder hinlegte, wurden die Schmerzen größer, so daß umgehend ein Notarzt helfen mußte mit Sauerstoff. Es erfolgte eine sofortige OP mit dem Setzen eines Stents. Entscheidend ist somit immer ein rechtzeitiges Erkennen und umgehendes Handeln. Bereits einen Monat zuvor hatte ich Schmerzen im Bauchbereich, was als Leistenbruch definiert wurde, der keiner war. Die Schmerzen waren zwar nach der OP weg, aber 4 Wochen später kam der Herzinfarkt.

L. aus Bautzen (22.02.2014): Warum erkennt das dann nicht der Hausarzt?

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Frank W. aus Langen (04.02.2014): Mein Blutdruck ist bei ca. 190 zu 140. Dauerhaft. Mein Puls bei ca. 115. Ist dann wohl nicht so toll.

Michael S. aus Nagold (04.02.2014): Ich bin 54 und seit drei Jahren wegen starkem Vorhofflimmern in Behandlung. Angefangen hat es harmlos mit Atemnot beim Treppensteigen. Dann erster Anfall. Herz vollkommen außer Takt und Atemnot. Vom Abend bis zum nächsten Morgen, ohne Vorwarnung und ohne Belastung. Aber bei jedem EKG war alles in Ordnung und schließlich wurde es auf die psychische Schiene geschoben. Hysterie eben. Beim Langzeit-EKG hatte ich dann zufällig einen 18-stündigen Anfall. Dann gings auf einmal schnell. Gleich ins Krankenhaus und Katheteruntersuchung. Aber angeblich alles frei. Seitdem vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht ständig Herzstolpern habe und alle zwei bis drei Wochen diese Anfälle. Trotz Ramilich und Metoprolol. Aber man kann angeblich nichts machen. Manche Menschen haben ein- oder zweimal in ihrem Leben Todesangst. Das ist bei mir mittlerweile Dauerzustand und bei jedem Anfall kann ich nur hoffen, dass mein Herz nach Stunden wieder von alleine in den Sinusrhythmus zurückkehrt. Lebensqualität nur noch Null. Meine Freundin lebt in Luzern und ich hier alleine. Niemand könnte einen Rettungswagen rufen, wenn ich es nicht mehr selbst schaffe. Dann darf ich auch noch alleine abtreten. Ich kann nur hoffen, dass es dann wenigstens im Schlaf stehenbleibt.
Mein Hausarzt misst mir neulich den Puls und ich konnte ihm jedes Mal sagen, wann er aussetzte. Das spürt man, wenn einem für zwei Sekunden die Luft wegbleibt. Seit drei Jahren klage ich über zunehmende Herzprobleme und erst jetzt wird es so richtig ernst genommen? Da fällt einem nichts mehr dazu ein. Und gerade eben, wo ich diese Seite entdecke, bekomme ich einen Anruf von meinen Eltern. Vater hat Pflegestufe 2 und wird morgens und abends vom Sozialdienst versorgt. Tagsüber von meiner 83-jährigen Mutter. Vor 20 Minuten musste der zufällig anwesende Sozialdienst den Rettungswagen rufen, aber nicht wegen meinem Vater, sondern wegen meiner Mutter. Auch das Herz und sie klagt auch schon seit Wochen über zunehmende Schmerzen in der Halsregion. Aber wer kommt denn schon darauf, dass das was mit dem Herzen zu tun hat? Wir hatten in der ganzen Familie noch nie Herzprobleme und jetzt das.

B. aus Niederkassel (02.02.2014): Diese Information hat uns in der letzten Nacht sehr geholfen. Wir haben sofort den Arzt gerufen, der uns dann zur Behandlung in die Klinik eingewiesen hat.

Ingrid aus Kleinmachnow (30.01.2014): Aus dem Schlaf gerissen, Benommenheit wurde immer stärker, schwindlig, Gefühl des Erbrechens, Gefühl auf die Toilette zu müssen. Schaffte ich auch noch, dann Kreislauf zusammengebrochen, aber keine Bewusstlosigkeit. Geschwitzt, kalt, aschbleich, schwarze Augen, Körper wie eine Gummipuppe, der Kopf platzte, kein messbarer Blutdruck. War das ein Herzinfarkt?

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Ohne Namen (20.01.2014): Alle diese Symptome, außer dem Engegefühl und kaltem Schweiß, hatte ich vor dem Eintreffen in der Notaufnahme. Nachdem ich durch die Klinikmaschine gereicht wurde, blieb nur der Verdacht auf eine hypertensive Krise. Schlechtes Kosten-Nutzen-Management?

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Elsbeth R. aus Bremen (13.01.2014): Ja, die Seite ist sehr aufschlussreich und kompetent zusammengestellt, gut und übersichtlich gegliedert.

S. aus Gilching (20.12.2013): Sehr informativ!

Luigi aus Hamburg (14.12.2013): Vielen Dank, für die ausführliche Auflistung! Viele Grüße aus HH ;-)

Thomas E. aus Straßenhaus (11.12.2013): Hallo zusammen! Bin im Februar 2012 mit einem brennenden Schmerz hinter dem Brustbein wachgeworden. Die Schmerzen dehnten sich bald auf Schulter, Nacken und beide Arme aus. Dachte jedoch an Muskelverspannungen und nahm 2 Aspirin, die zunächst auch halfen. Als die Schmerzen jedoch nach einigen Stunden (!) wieder heftig zurückkamen, hat mich meine Frau ins Krankenhaus gefahren, wo dann ein Herzinfarkt diagnostiziert wurde (LAD-Verschluss). Da dieser Verschluss jedoch sehr fest saß (zu lange gewartet?), mussten die Ärzte bei der Herzkatheteruntersuchung richtig Gewalt aufbringen. Den Verschluss konnten sie beseitigen, jedoch kam es dabei zur Dissektion des Hauptstammes der linken Herzkranzarterie sowie zu einer Aortendissektion Typ A. Ich wurde sofort notoperiert, bekam zwei Bypässe und einen Ersatz der Aorta ascendens. Die Ärzte bezeichnen mich bei den Nachuntersuchungen immer noch als "kleines Wunder". Normalerweise hätte ich das Alles nicht überleben dürfen, jedoch haben die Lehrbücher anscheinend nicht immer Recht. Bin jedoch immer noch ständig müde und schnell außer Atem, außerdem ist die Angst mein ständiger Begleiter. Es ist Alles sehr, sehr schwierig für mich, aber ich lebe!!! Ich werde jedenfalls bei Solchen Beschwerden niemals mehr warten, sondern sofort ärztliche Hilfe anfordern! Ich lebe nur noch, weil ich sehr, sehr viel Glück hatte oder der Himmel mir beistand! Und natürlich, weil ich in der Uniklinik Mainz mit Dr. Abugameh einen exzellenten Herzchirurgen hatte, der Sonntag Abends extra für mich von Zuhause kam, um mich zu operieren und mein Leben zu retten!

Hans-Peter F. aus Ebersbach (05.12.2013): Hallo miteinander, ich bin 55 Jahre alt, und habe seit Mai 2012 einen Stent. Der Schmerz war direkt unterm Brustbein. 5 Jahre lang ging er wieder weg. Bis zum Mai 2012. Ich rief den Notarzt und alles ging seinen Weg. Zuerst auch EKG - Belastungs-EKG - Ultraschall - Blutuntersuchung usw. Na ja - kein Befund. Wirklich wissen tut man es nur, wenn der Kardiologe reinschaut. Das tat er dann - 2 Tage später. Denn erst ab 80 % Arterien zu, stellt sich ein Schmerz ein. Also Vorderwand 55 % zu - Hinterwand 85 % zu. Demzufolge Stent an der Hinterwand und ein Jahr lang Medikamente. Egal ob Sport oder Nichtsport, Raucher oder Nichtraucher. Mein Bruder ist Nichtraucher und hat schon 3 Stents, und die noch 5 Jahre vor mir. Das Problem liegt im Erbgut und ist meistens genetisch bedingt. Demzufolge am besten mal schauen, wer in der Familie alles am Infarkt gestorben ist. Bei mir Großmutter väterlicherseits, Großvater mütterlicherseits und mein Vater. Und dann einfach mal den Kardiologen reinschauen lassen, weil hätte man das vor 30 Jahren schon gehabt, dann würde mein Vater noch leben. Sicher ist man nur, wenn man sich reinschauen läßt, auch wenn die Krankenkasse es nicht bezahlt. Dann einfach selber zahlen, schließlich gibt man sein Auto auch zum Service. Die im Forum angesprochenen psychischen Probleme verstehe ich all zu gut. Den ganzen Tag hört man in sich hinein, ob alles ok ist. Die Medikamente, die man einwerfen muss, machen einem das Leben auch nicht leichter, weil man von all möglichen Nebenwirkungen wie Durchfall, Unruhe etc. geplagt wird. Übrigens ist die Medikation bei allen Patienten gleich. Nach eineinhalb Jahren Durchfall und sonstigen Leiden habe ich den Blutdrucksenker und den Betablocker abgesetzt. Und siehe da - mir geht es besser. Das einzige, was ich noch nehme, ist ASS 100. Und zwar das magenfreundliche. Der beste Arzt ist man selber - und ausschlaggebend dafür ist das eigene körperliche und geistige Wohlbefinden. Und anstatt andauernd Angst und ein schlechtes Gefühl zu haben, habe ich entschieden selber das zu tun was mir gut tut. Erwähnen möchte ich noch, dass ich nie im Leben krank war und noch nie Medikamente eingenommen habe.
Und aus dem Teufelskreis der Angst rauszukommen ist schwer. Wenn man schon zum Arzt geht, wird einem wieder und wieder vom Risiko erzählt, bzw. welche Risikofaktoren man hat. Macht das Spaß? Nee - also sollte man etwas ändern, denn das Leben ist einfach zu kurz. Und zum Schluß noch etwas positives. Statistisch gesehen bekommen Herzkranke äußerst selten Krebs.
Mein Blutdruck ist bei 140 zu 90 kardiologisch gesehen zu hoch, bei 120 zu 80, hatte ich auch schon - komme ich morgens gar nicht aus dem Bett. Also ein bißchen Drehzahl braucht man eben, wenn der Körper funktionieren soll.
Ich wünsche allen eine gute Gesundheit und weniger Angst.

Serkan aus Ostfildern (23.11.2013): Hallo Liebe Leser, ich bin 37 und habe am 29.10.13 einen Infarkt gehabt. Ich mache gerade ambulante Reha, und muss ehrlich sein, jeden Tag denke ich mir, was ist, wenn das jetzt wieder passiert, das Leben kann echt bitter sein, ich lese, dass es Menschen gibt, die es leider nicht geschafft haben, ich lese, dass es Menschen gibt, die es geschafft haben, was ist das für ein Leben? Es macht echt keinen Spaß. Ich habe 4 Kinder, der älteste ist 13, ich lebe gerade nur mit den Fragen, was wäre wenn ... Ich wünsche allen Menschen viel Glück, und Gesundheit.

Turgay T. aus Heidelberg (17.10.2013): Grüss Gott, schnell und sicher zur Herzinfarktdiagnose. Am 16.10.2013 hatte ich einen extremen Schmerz im Herzbereich, Atemnot fast zum Stillstand und Kreislaufkollaps, schwarzer Vorhang fiel mir die Augen runter. Seitdem habe ich konstant und kontinuierlich im und um den linken Brustkorb Schmerzen. Bin 38 Jahre alt, Nichtraucher, habe keinen Stress weder im Beruf noch Privatleben und bin ein naturbezogener Mensch. Hatte bis zu diesem Zeitpunkt nichts dergleichen, auch keine Herzprobleme. Professor Dr. Hugo A. Katus wurde von der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Chemie für seine bahnbrechende Entwicklung in der Herzinfarktdiagnostik geehrt.
Grüße aus Heidelberg

Silvana G. aus Mannheim (13.10.2013): Die Information hier ist sehr interessant, da bei mir nur ein starker Schmerz im linken Arm war und innerhalb von 3 Stunden der Herzinfarkt war und ich 3 Stents bekommen habe und nach 6 Monaten wieder Schmerzen im Arm auftraten und wieder ein Stent eingesetzt wurde. Heute geht es besser, aber die Angst steckt tief. Jede Schmerzen im Arm geben mir zu denken und ich gehe zum Arzt.

Claus aus Dinslaken (02.10.2013): Hallo! Habe mittlerweile den 3. Stent bekommen und schon 4 Mal Katheteruntersuchung gehabt, bei den letzten 2 Untersuchungen sind meine Werte (Blutdruck und so) in den Keller gegangen, dass man mich an einem Tropf hängen mußte. Seitdem habe ich Angst vor einer neuen Katheteruntersuchung. Woher kommt diese plötzliche Unverträglichkeit?

Susan aus Gera (12.09.2013): Ich hatte 2011 einen Herzinfarkt. Bin 42 Jahre. Ich habe nur Angst. Ich kann nicht mehr. Ich habe immer Schmerzen. Dann rede ich mir ein, ich bekomme keine Luft. Ich halte es einfach nicht mehr aus. Wer kann mir helfen. Ich drehe sonst durch. Bitte

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Jens aus Goslar (21.08.2013): Bei mir sind an beiden Händen die Finger etwas steif. Kann sie zwar bewegen und etwas geschwollen. Kann das ein Anzeichen auf Herzinfarkt sein. Habe ich schon seit Mai.

Niels S. aus Garding (16.08.2013): Nein, weil es immer die gleichen Anzeichen sind. Bei mir sind es Schmerzen in der Brust streckenweise im Schulterblatt, bei Bewegung wird mir übel. Beim Aufrichten Schwindel. Nehme seit gestern Kalium als Brausetablette und nichts wird besser, es kribbelt dann noch im Gesicht und Kopf.

Birgitt aus Dresden (08.08.2013): Wenn man so die Berichte liest, dass Ärzte den Infarkt nicht erkannten und das mehrfach, bekommt man es mit der Angst zu tun. Auch sagt es ja aus, dass ein EKG nicht 100-prozentig ist. Leute werden nach Hause geschickt. Verstehe ich alles nicht!

Herbert K. aus Münster (01.08.2013): Mit Ihren sehr anschaulichen Ausführungen tragen Sie dazu bei, einem unbedarften Patienten - in spe - die Überlebenschancen zu verbessern. Nur schnelles Erkennen und sofortiges Handeln, ohne Angst davor, einen Fehler zu machen, wirkt hier lebensrettend. Das habe ich gerade am eigenen Leibe erfahren dürfen. UKM - Münster

G. M. aus Oberndorf (31.07.2013): Hatte letztes Jahr meinen Infarkt. Anzeichen genau wie hier beschrieben. Fing Wochen vorher mit wahnsinnigen Schmerzen zw. den Schulterblättern an. Dauerte ein paar Minuten, danach war alles wieder gut. Dann wurde es so schlimm, dass der Schmerz (nach meinem Gefühl) in die Brust ausstrahlte und beide Arme taub wurden. Konnte nicht liegen, stehen, sitzen. Extreme Unruhe. Hielt ca. 5 min. an und war dann wieder weg. Den nächsten Tag zum Hausarzt. Diagnose: massive Rückenverspannung - Krankengymnastik. Am nächsten Morgen auf der Arbeit hatte ich meinen Herzinfarkt. Habe 4 Stents, gehe mittlerweile wieder arbeiten, aber so richtig 100 % fit fühle ich mich noch nicht, obwohl mein Kardiologe sagt, es wäre alles wunderbar. Die Ärzte diagnostizieren das anscheinend öfters mal als Rückenschmerzen?!

Beate aus Dortmund (15.07.2013): Mein Vater ist an einem Hinterwandinfarkt gestorben. Er war einen Tag vorher beim Hausarzt, weil es ihm schlecht ging und dort wurde ein EKG gemacht, aber nichts festgestellt. Wie kann das sein?

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S. aus Frankfurt (14.07.2013): Mein Lebensgefährte hatte auch Glück. Er hatte am 11.06.2013 auch einen Hinterwandinfarkt. Vormittags bekam er plötzlich Schmerzen im Schulterbereich und Unterkiefer, Schweißausbruch und eine kahle Gesichtsfarbe. Wollte den Notruf 112 anrufen, aber er meinte, ich sollte noch warten, würde bestimmt gleich wieder gehen. Ich gab keine Ruhe und sind zum Hausarzt, der gleich neben uns wohnt, machte EGK, was soweit in Ordnung war, aber der Blutdruck war hoch. Er schickte uns nach Hause. Wir gaben uns nicht zufrieden und deshalb schaute ich im Internet nach und kam auf diese Seite. Mir war klar, das es ein Herzinfarkt war und trotzdem warteten wir noch 2 Stunden und fuhren zum Kardiologen. Er machte sofort einen Bluttest und sagte Herzinfarkt. Dann ging alles ganz schnell. Er kam sofort in die Klinik und es stand nicht gut. Ein Herzkatheter wurde gesetzt und dabei kamen dann die Komplikationen. Hatte 4 Mal Herzkammerflimmern. Er bekam 3 Stents. Danach Intensiv und nach 2 Tagen auf die Station. Zum Glück ist alles gut gelaufen bis jetzt, bekommt Medikamente und raucht nicht mehr.

Ruft bei diesen Anzeichen sofort den Notarzt. Wir hatten Glück. Es hätte auch anders ausgehen können, wenn wir auf den Hausarzt gehört hätten.

Horst H. aus Wächtersbach (06.07.2013): Meine Frau hatte nach einer Biopsie der Leber und Setzen eines Pans w/Vorbereitung zur Chemobehandlung an der Leber sehr starke Schmerzen im re. Oberbauch und ganzen Rücken. Es wurde im Krankenhaus nur Ultraschall gemacht und nichts erkannt. Am Abend dann schwerer Vorderwand-Herzinfarkt mit Herzstillstand. Liegt jetzt im Koma und eine Wiedergenesung ist noch ungewiss.

Susan aus Gera (05.07.2013): Hallo. Ich, 42 Jahre, hatte 2011 einen Herzinfarkt. Seitdem habe ich nur Angst. Habe ständig Schmerzen in der linken Seite, war auch vor 14 Tagen beim Kardiologen, er sagte, dass alles in Ordnung ist. Aber mein Kopf sagt nein. Ich weiß nicht mehr weiter.

Ingrid L. aus Crimla (02.07.2013): Hallo liebe Leser, mein Mann hat es nicht geschafft. Am 26.06 2013 auf der Autobahn, beim Fahren hat er einen Infarkt bekommen. Notarzt - Hubschrauber - es ist schlimm daneben zu sitzen und nicht helfen zu können. Konnte ihn nicht hinlegen und Druckmassage machen ... es ist alles nur schlimm. Jetzt kann man nur noch von den schönen Erinnerungen weiterleben. Er war vorher gesund, nichts was darauf deuten könnte.

Silke Gräfnitz aus Frankfurt (30.06.2013): Habe zwei Menschen durch einen Herzinfarkt verloren und finde Aufklärung sehr wichtig. Die genannten Symptome waren dabei.

Anja H. aus Birkenfeld (28.06.2013): Ich, 32 J., habe eine Überfunktion der Schilddrüse. Ich nehme hierfür Thiamazol 20 mg morgens und abends. Am 21.06.13 bekam ich nach der abendlichen Einnahme im Halsbereich das Gefühl von Sodbrennen, das sich wenig später bis zur Magengegend hinzog. Etwas später verspürte ich ein Stechen in der Herzgegend musste schnaufen, um überhaupt Luft zu bekommen. Der Schmerz ging nach ca. 5-10 Min. Ich habe die Tabletten seit über einem Jahr und nie Probleme gehabt. Habe diese dann am Tag danach aus Angst nicht mehr genommen. Am Sonntag habe ich sie dann wieder genommen, weil am Vortag keine weiteren Vorkommnisse waren. Und prompt ging es eine Viertelstunde später wieder mit dem Brennen im Hals los. Wieder Richtung Magen und extrem aufs Herz. Diesmal kamen Schweiß und schwere Atemnot hinzu. Ich konnte nicht liegen, sitzen oder stehen. Es war dann so schlimm, dass ich freiwillig eine Tasche fürs Krankenhaus packte, meinem Sohn anzog und meinem Lebensgefährten Bescheid sagte. Als alles fertig war zur Abfahrt - war der ganze Spuk vorbei. Nun sagt mir mein Gefühl, dass es ein Herzinfarkt war. Habe heut (4 Tage danach) ein EKG machen lassen, doch der Arzt sagt, es sei alles in Ordnung und er glaubt nicht, dass es einer war. Er schiebt es auf meinen Rücken. Jedoch hat mein Rücken nichts mit den Tabletten zu tun und es war immer kurz danach. Am Sonntag hielten die Schmerzen eine halbe Stunde an. Am 15.07.13 soll ich operiert werden wegen der Schilddrüse. Habe Angst, dass ich einen Infarkt hatte und die Vollnarkose nicht verkrafte. Was kann ich tun? Liebe Grüße Anja

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Bernd L. aus Leipzig (28.05.2013): 55 Jahre, gut gelebt, viel gearbeitet, geraucht, kein Alkohol, kaum Sorgen. Am 25.05.2013 bin ich laut Aussage "dem Teufel von der Schippe gesprungen". Leute, Leute. Herzinfarkt und nicht wahrhaben wollen. Die Rettungsmaßnahmen des Notdienstes und der Uni-Leipzig sind vorbildlich. Aber nun: Ich bekam einen Stent, liege hier auf Station und habe Angst. Muss ich mein Leben ändern? Wenn ja, warum? Ich hab doch nichts verkehrt gemacht. Mein ganzes Leben stand ich unter "Strom" und nun soll ich runterfahren. Wie soll das denn bitte gehen. Ich möchte weiterleben, aber nicht mit halber Kraft. Kommentare und Hilfe erbeten.

Dieter P. aus Erlangen (23.05.2013): Ich bin 49 und hatte am 30.4.2013 einen Herzinfarkt mit Stent. Am 06.06.2013 bin ich entlassen worden. Ich war auf Anordnung beim Hausarzt, der mir ein Rezept für die Medikamente ausstellte. Seitdem sitze ich zuhause ohne Info ohne Betreuung. Die Reha fange ich erst in 3 Wochen an. Ich sitze Zuhause mit Angst, schlafe nicht mehr richtig, weil ich Angst habe nicht mehr aufzuwachen. Nur durch Zufall kam ich auf diese Seite, die mir nun ein bisschen geholfen hat.

Franziska G. aus München (11.05.2013): Ich brauchte diese Seite für meinen Biologie-Unterricht und der Lehrer fand meine Aussage über Herzinfarkte sehr gut gelungen!

Susan aus Gera (05.05.2013): Hallo. Ich hatte 2011 einen Herzinfarkt. Ich bin erst 42. Seitdem habe ich nur Angst, dass es wieder passiert. Lese viel auf der Seite und es hilft mir sehr viel. Danke, dass es die Seite gibt. LG Susan

Manuela N. aus Giengen (01.05.2013): Am 30.03.2013 Schmerzen zwischen den Schulterblättern. Sofort in die Notfallambulanz. Dort EKG ohne Befund - als Verdacht wurde notiert: Brust-Rücken-Blockade. 10 Tage später Hinterwandinfakt und mein Mann war tot. Wie kann sowas passieren, man geht in die Klinik und denkt dort wird einem geholfen? Lieben Gruß Manuela und ihre 3 Kinder

S. aus Hettstedt (01.05.2013): Mein Mann hatte gestern starke Brustkorbschmerzen und kalten Schweißausbruch, von jetzt auf gleich, habe ihn sofort zur Notaufnahme gefahren, Herzinfarkt, konnte gerettet werden, weil dieser Arzt gleich reagiert hat, SMH ins andere Krankenhaus dort gleich Notoperation. Wir haben noch mal Glück gehabt, danach gleich zur Kur.

Michael aus Hüttenberg (29.04.2013): Ich hatte letztes Jahr Vorhofflimmern, nehme seitdem Pradaxa, um einem Schlaganfall vorzubeugen. Alle EKGs danach waren in Ordnung. Trotzdem wache ich manchmal nachts auf, weil mein Herz für einen kurzen Moment schneller schlägt und dann habe ich so eine innere Unruhe, dass doch irgendwann mal ein Herzinfarkt da ist. Ich habe das Talent mich selbst fertig zu machen. Dumm, aber es ist so. Seit gestern habe ich muskelkaterartige Symptome im Arm, Schulter und Rücken. Aber EKG ist OK. Daher hatte ich vorher hier mal nachgesehen. Tolle Seite.

N. K. aus Bremen (14.04.2013): Danke ... ! Für die kurzen verständlichen und ausreichenden Informationen. Hat mich beruhigt. Die Rippen auf der linken Seite taten mir weh, danach der linke Arm bis in die Fingerspitzen, war auch gleichzeitig taubes Gefühl in dem kleinen und Ringfinger. Ich hatte Angst bekommen. Habe Ihre Informationen gelesen, alles gut :)) Danke nochmal und Herzliche Grüsse :)

Sabine aus Neustadt (10.04.2013): Hallo, habe seit Wochen das Gefühl, dass ich einen Herzinfarkt bekomme ... Ich nehme seit Jahren Blutdruckmittel und seit kurzen Marcumar und weiß nicht, warum mich der Gedanke nicht mehr loslässt ...

Bernd Geisler aus Niederkassel (30.03.2013): Habe gerade einen guten Freund vom Notarzt versorgen lassen. Die gesamte Palette der Symptome eines Infarkts war bei ihm vorhanden. Dank der tollen Beiträge konnten wir schlimmeres verhindern. Bernd Geisler aus Niederkassel

H. Kunze aus München (25.03.2013): Sehr einleuchtend erklärt; so dass auch ein Laie versteht, wann es ernst wird.

Frank R. aus Bremervörde (17.03.2013): Tolle, hilfreiche Seite. Danke

Claudia A. L. aus Hausen (05.03.2013): Kann ein Herzinfarkt (Verengung der Herzkranzgefäße) durch Borrelien hervorgerufen werden? Es wäre wichtig zu erfahren, ob Sie damit Erfahrung haben oder schon an diese Verbindung gedacht haben.

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Michael aus Graz (25.02.2013): Ich muss mich bei euch bedanken!!! Dank eurer Seite hat meine Freundin mich nach meinen Symptomen gefragt und sofort die Rettung angerufen!!! Ich bekam einen Infarkt kurz bevor diese eintrafen!!! Deswegen ein GROSSES DANKE an EUCH :-) !!! MFG - MIKE

Edeltraud D. aus Hannover (03.02.2013): Ich habe zum zweiten Mal das Gefühl gehabt, als wenn mir ein Ring um den Brustkorb zugedrückt wird, was mit starken Schmerzen und Schwitzen verbunden war. Was ist das?

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Steven aus Norwegen (28.01.2013): Ja, die Seite ist hilfreich, aber es hätte noch etwas mehr sein können. Aber es ist alles Ok.

Chris aus Schwörstadt (21.01.2013): Ich, 29, schlanker Kerl, kein Alkohol sportlich lediglich Raucher hatte seit ca. 5 Jahren immer wieder Schmerzen in Kopf, Brust, Arm, Bauch, Schwindel, Kribbeln, Herzrasen u. v. m. Ich hatte eine Armee von Fachärzten besucht und mit mir wurde alles gemacht über CT, EKG (Langzeit, Belastung) Röntgen, Blutuntersuchungen ... sogar psychosomatische Tests. Alles war negativ, Blutdruck und Puls waren immer optimal. Dennoch habe ich immer noch die Symptome von 1000x Schlaganfällen und Herzinfarkten am Tag. Mein Vater erlitt mit 53 einen Herzinfarkt. Er klagte die Tage vorher über Abgeschlagenheit, Tagesmüdigkeit und über ein leichtes Brennen im Brustbein (nicht mal stark). Schmerzen, Enge und Atemnot hatte er gar nicht. Eines Nachts dann Schweißausbrüche und Luftnot, ab ins Krankenhaus mit der Diagnose Hinterwandinfarkt. Meine Mutter, 2x Schlaganfall bereits aufgrund einer seltenen Erkrankung, bei der sich die Arterien grundlos und scheinbar einfach so verengen und weiten, wo Ärzte bis heute noch ein dickes Fragezeichen über ihrem Kopf haben. Die Gefahr bei mir ist, dass bei meinen 1000 Symptomen eine Panikattacke nicht mehr von einem Ernstfall unterschieden werden kann, wenn ich auf Nummer sicher gehen müsste, dann müsste ich jeden Tag 3-4x den Rettungswagen rufen.

Romina aus Essen (17.01.2013): Habe diese Anzeichen (Engegefühl und Stiche im Brust-, Arm- und Bauchbereich und Luftnot). Muss ich mir Sorgen machen? Bin 18 und schwanger, oder kann das auch durch die Schwangerschaft sein? War schon beim Arzt, hab Ekg gemacht und da war alles Ok. Hab das seit ein paar Monaten.

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N. S. aus Bad Kreuznach (07.01.2013): Hallo, seit ca. 1 Jahr habe ich massive Atemprobleme, manchmal habe ich Angst schlafen zu gehen. Bin gereizt und unaufmerksam außerdem leide ich an übelsten Kopfschmerzen. Ich bin 160 cm groß und wiege zur Zeit 100 kg, natürlich zu schwer. Bei mir zu Hause ist sehr großer Stress und viele kleine Probleme, die im Ganzen ein großes Problem bilden. Seit Weihnachten hat sich mein Atemproblem verschlechtert. Ich wohne im 4. Stock und der Aufzug ist kaputt. Ich versuche immer mit Schwung ein paar Absätze durchzusteigen, bin aber gezwungen mehre Pausen einzulegen. Danach habe ich einen Schweißausbruch und die linke Brustoberseite sticht entsprechend. Das legt sich nach ca. 2 Std. wieder. Trotzdem habe ich Angst, dass ich irgendwann gar keine Luft bekomme. Ich habe das schon beim Arzt erwähnt. Er meinte, ich sollte erst mal abnehmen und den Familienstress reduzieren, dann würde sich das wieder einrenken. Ich bitte um Hilfe.

Hermann T. aus Kegelheim (01.01.2013): Ich habe seit heute Morgen, etwa 6 Uhr, jetzt ist es 14:30 starke Schmerzen in der Herzgegend und im linken Oberarm: weil aber alle anderen Anzeichen fehlen, hilft mir Ihre Information, dass es kein oder kein bedrohlicher Infarkt ist. Ich kann gut atmen, habe guten Appetit, will mich bewegen, um die (möglicherweise) Verspannungsschmerzen loszuwerden. Meine Frau hat mir aus Sorge eine Aspirin gegeben.

Thomas aus Weyhe (29.12.2012): Hallo, habe seit Ca. 2 Wochen Stiche in der linken Brust, aber nicht durchgehend, die Stiche hatte ich früher schon bei der Bundeswehr, als wir täglich gejoggt sind. Nun kommen die Stiche, auch wenn ich im Bett liege und nichts mache, muss ich mir jetzt sorgen machen? Habe echt Angst. Werde gleich Montag zum Arzt fahren.

Uwe aus Ostwestfalen-Lippe (18.11.2012): Mein Bruder - 45 Jahre jung - ist in dieser Woche sehr wahrscheinlich an einem Herzinfarkt gestorben. Da er unter Reanimationsmaßnahmen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, konnte keine Diagnose - Aussage Notfallaufnahme - gestellt werden. Der Notarzt hatte meinen Bruder - mein Bruder hatte den Notarzt verständigt und auch die Haustür aufgemacht - noch ansprechen können. Mein Bruder hatte sich dann übergeben und bekam einen Herzstillstand. Er wurde noch im Haus reanimiert und auch im Rettungswagen wurden weitere Versuche gestartet - vergebens. Sechs Wochen wurde er auf einen Bandscheibenvorfall (HWS) behandelt. Diagnose war per CT gegeben, jedoch hatte er immer über starke Schmerzen geklagt, u. a. Ausstrahlung in den Arm. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wurde auf telefonische Anfrage verlängert. Sowas darf einfach nicht passieren!!!

Lara aus Rotenburg (06.11.2012): Meine Oma hatte in der letzten Nacht stark erbrochen und war schweißig nass. Da es ihrer Meinung nach keine typischen Anzeichen waren, sagte sie niemandem Bescheid. Am nächsten Tag erzählte sie es uns, da ich vor kurzem auf diese Seite gestoßen war, bin ich sofort mit ihr ins Krankenhaus gefahren. Es war ein Infarkt und sie war mir sehr dankbar, dass ich sie gegen ihren Willen hingefahren habe. Dank dieser Seite konnte ich erst schnell handeln. Danke

Sandra D. aus Waltrop (09.10.2012): Vielen Dank für die Einrichtung dieser hilfreichen Seite. Gestern Abend hatte ich zum zweiten Mal eine Art Anfall. Es fühlte sich an, wie starkes Sodbrennen, welches vom Magen über die Speiseröhre bis in den Kiefer ging, fast krampfartig fühlte es sich an. Der Schmerz ging bis in den Rücken zwischen die Schulterblätter. Dasselbe hatte ich vor wenigen Tagen schon einmal. Ich habe es aber darauf geschoben, weil ich mich so fürchterlich aufgeregt habe. Gestern allerdings habe ich ruhig auf der Couch gesessen. Mein Mann wollte mich direkt ins Krankenhaus fahren, aber wie das immer so ist, man fährt ja nicht direkt für jede "Kleinigkeit" ins Krankenhaus. Heute Morgen meinte eine Kollegin, man soll so etwas nicht auf die leichte Schulter nehmen und besser man läßt es kontrollieren und es stellt sich tatsächlich als Kleinigkeit heraus, als wenn es tatsächlich ein Herzinfarkt ist und man läßt ihn unbeachtet. Das machte mir doch etwas Angst. Ich habe direkt auf Ihrer Seite nachgesehen und fand auch die grafische Darstellung der Schmerzen sehr hilfreich. Auch für die vielen Kommentare bin ich dankbar. Ich frage mich jetzt, warum kümmert man sich so wenig um sein Herz? Man lebt zwar ständig in Angst, man könnte Krebs bekommen, aber an sein Herz denkt man nicht. Ich werde auf jeden Fall zum Arzt gehen und alles abchecken lassen, ich hoffe, das ist möglich. Und sollte ich so einen Anfall noch einmal bekommen, tue ich es nicht als Kleinigkeit ab, sondern gehe wirklich direkt ins Krankenhaus.

Bernd aus Asperg (08.10.2012): Einige der Herzinfarktsymptome stellte ich bei meiner Frau im Juli diesen Jahres fest. Nach der sofortigen Verständigung des Rettungsdienstes und nachfolgend des Notarztes wurde meine Frau mit dem Verdacht auf Herzinfarkt in das Krankenhaus verbracht. Dort stellten die Ärzte eine Dissektion der Aorta im Brustraum fest. Die Dissektion hatte einen Hinterwandinfarkt ausgelöst. Dieses Wissen über die Symptome eines Herzinfarktes hat meiner Frau voraussichtlich das Leben gerettet. VIELEN DANK!!!

Diana aus Ottersberg (16.09.2012): Ich höre immer wieder, dass sich die Symptome eines Herzinfarktes bei Frauen sehr deutlich von denen bei Männern unterscheiden. Viele Frauen haben bspw. keine starken Schmerzen in der Brust. Dieses Symptom wird aber ohne geschlechtliche Einschränkung gleich als erstes, also eigentlich als Leitsymptom genannt. Hilfreicher hätte ich es gefunden, wenn die Symptombeschreibungen konkret aufgeteilt gewesen wären in "Häufige Symptome beim Mann" und "Häufige Symptome bei der Frau".

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. In diesem Zusammenhang könnte auch noch folgender Herzstiftungs-Beitrag für Sie interessant sein: Herzinfarkt Frauen

Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Alev aus Berlin (30.08.2012): Hallo ich bin 22 Jahre alt weiblich und mein linker Arm tut seit Monaten weh, also die Schmerzen sind überhaupt nicht heftig, aber ich merke diesen Schmerz halt. Ich war beim Arzt und es wurde ein EKG-Test durchgeführt, nun sagte mir meine Ärztin "So, es hat nichts mit deinem Herzen zu tun. Denn es ist tipptopp." Hmm nun ja, ich war zuerst sehr erleichtert, aber ich habe diese ganz leichten Schmerzen immer noch und habe Angst, dass es vielleicht doch ein Herzinfarkt sein könnte. Übrigens ich schildere kurz meine Phase. Ich schlafe seit Jahren auf einem Ledersofa und mein Rücken tut auch weh und ich sitze gerne stundenlang vor meinem Laptop, da mein Laptop etwas unten steht, muss ich mich immer vorbeugen. Das habe ich auch meiner Ärztin geschildert und sie meinte, dass es eventuell daher kommt, also die Schmerzen, weil ich seit Jahren auf einem Sofa schlafe und stundenlang am Laptop sitze. Nun frage ich mich, gibt es hier vielleicht Ärzte, die das bestätigen können???

Stevin aus Hessen (22.08.2012): Vielen Dank, wenn man ältere Familienmitglieder hat, macht man sich doch Sorgen, da ist es gut wenn man sich informieren kann.

Dieter V. aus Bergisches Land (21.08.2012): Bei mir fingen die Schmerzen im Brustbereich Anfang März 2012 an. Ich ging zum Hausarzt und es wurde sofort ein EKG gemacht. Allerdings war da nichts zu sehen. Daraufhin wurde ich auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse behandelt. Als die Medikamente keine Besserung brachten, ich hatte nach wie vor jeden Morgen Schmerzen im Brustbereich, wurde ein Termin zur Magenspiegelung vereinbart. Die Schmerzen ließen nach ein paar Minuten immer wieder nach, kamen wieder und ließen wieder nach. Solche Attacken hatte ich fast jeden Morgen. Am 04.04.2012 fingen die Schmerzen schon sehr früh an. Ich fuhr ins Büro, legte mich wieder in meinen Bürostuhl und wartete darauf, dass die Schmerzen nachlassen würden. Als mir dann noch der Schweiß ausbrach fuhr ich wieder nach Hause. Dort angekommen wurde der Schmerz immer heftiger. Als ich vor Schmerzen laut schrie rief meine Frau den Notarzt. Dem erzählten wir, dass ich zur Zeit in Behandlung wegen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse bin. Darauf wurde das Blaulicht abgeschaltet und ich ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Dort wartete ich ca. 15 Minuten vor der Notaufnahme. Der Schmerz war immer noch da und ich schrie auch immer noch. Dann wurde ich in die Notaufnahme gefahren und der Pfleger nahm mir schon einmal Blut ab. Die Ärztin, die dann kam und mich untersuchen wollte, rettete mir vermutlich das Leben. Den sie erkannte sehr schnell, dass ich einen Herzinfarkt hatte und schlug Alarm. Während ihrer Erstuntersuchung sackte ich auch das erste Mal weg und wurde mit dem Defibrillator wiederbelebt. Jetzt ging alles ziemlich schnell. Ich wurde auf eine Bahre gelegt und im Eiltempo in einen anderen Notarztwagen verfrachtet. Mit Blaulicht ging es in ein anderes Krankenhaus. Dort sackte ich beim legen des Herzkatheters noch einmal weg und konnte wiederbelebt werden. Es wurden mir drei Stents in der Hinterwandaorta gesetzt. Nach einer Woche konnte ich das Krankenhaus verlassen, ging in die Reha und nach 6 Wochen ging ich wieder arbeiten. Im Juli hatte ich wieder leichte Schmerzen in der Brust, Schweißausbrüche und Angst, dass ich wieder einen Herzinfarkt bekomme. Ich ließ mich wieder ins Krankenhaus einweisen. Nachdem mir wieder ein Herzkatheter gesetzt wurde und ich die Mitteilung bekam, dass die Stents gut eingewachsen seien und sich nichts „Neues“ zugesetzt habe, geht es mir besser. Die große Angst vor einem neuen Herzinfarkt, bei jedem Schweißausbruch oder leichtem Zwicken in der Brust, ist weg. Ich habe seit dem 04.04.2012 keine Zigarette mehr geraucht, habe mein Essen umgestellt. Trinke so gut wie keinen Alkohol (ab und zu ein Glas Rotwein) mehr und bin einer Herzsportgruppe beigetreten. Heute gehe ich täglich 1 bis zwei Stunden mit unserem Hund spazieren. Ich hoffe mit diesem Beitrag die Leser/innen noch mehr zu sensibilisieren. Nicht jeder Herzinfarkt ist bei einem EKG sichtbar.

Peter S. aus Hagen (20.08.2012): Ich habe selber schon 2 Hinterwandinfarkte gehabt. Finde die Info sehr hilfreich, da sich ja dann auch Verwandte wie meine Frau Infos holen kann und weiß, wie mann sich im Notfall verhalten muß. Also weiter so.

R. E. aus Loitz (17.08.2012): Leider zu spät, denn mein Lebensgefährte verstarb. Er hatte einen Tag starke Schmerzen im Nackenbereich und die Nacht hatte er dann so geschwitzt, daß ich das gesamte Bett neu beziehen mußte. Abends bekam er Atemnot und wir sind sofort in die Klinik gefahren, er lag dann 59 Tage im künstlichen Koma, alle Organe versagten nacheinander. Hätte ich diesen Eintrag vorher gelesen, vielleicht wäre es dann nicht so weit gekommen.

Korben (13.08.2012): Besonders hilfreich finde ich die grafische Darstellung der evtl. betroffenen Körperregionen bei einem Herzinfarkt. Akute Beschwerden während einer Phase von schweren Depressionen zeigen teilweise ähnliche Symptome, die dennoch rasch von einem Arzt abgeklärt werden sollten.

M. S. aus Berlin (12.08.2012): Bei mir: Luftnot, nur flaches Atmen möglich. Gefühl, als wenn ein gewaltiges Gewicht auf der Brust liegt. Ausstrahlung nach oben, Hals, nach hinten Rücken. Danach eine Art Muskelkater in Armen und Beinen. Hohe Blutdruckwerte.

Ralf S. aus Leverkusen (01.08.2012): Ich hatte vor einigen Wochen ab dem Brustbereich bis hin zum Kopf und in die Arme hinein eine Art Kribbeln (Bereich wie oben in der mittleren Abbildung ohne Magen), so als wenn man von Strom durchflossen wird und hatte leichte Gleichgewichtsstörungen. Laut obigen Ausführungen wäre es bei mir kein Herzinfarkt gewesen, da keinerlei Schmerzen, Druckgefühl oder so da war. Von daher bin ich halbwegs beruhigt, weil die Ursache kenne ich somit immer noch nicht!

T. C. aus Bayern (24.07.2012): Ich, m 17, bin letzten Samstag nach starken Schmerzen im linken Brustbereich ins Krankenhaus gefahren, dort angekommen wurde sofort ein EKG durchgeführt (oder was man dazu auch immer sagt) und Blut abgenommen ... Alle Werte OK. Mögliche Ursache: Probleme mit der Wirbelsäule. Die Symptome jedoch ähneln sehr den Schmerzen, die ich hatte.

Anonym (15.07.2012): Ja, vor allem die Bilder sind super, da man sich damit alles viel leichter vorstellen kann!

Gert H. aus Mainz (03.07.2012): Mit Schmerzen in der Brust, eine gefühlte Zentnerlast verteilt auf der Fläche eines 5-Mark-Stücks, bin ich vor etwa 5 Jahren zu der Vertretung meines Hausarztes, einer jungen Ärztin. Angenommen und festgestellt hatte sie eine Zerrung am Brustbein und mich mit Schmerzmitteln heim geschickt. Trotz der Schmerzmittel waren die Schmerzen nach einigen Stunden wieder unerträglich, dass ich einen Notarzt im Krankenhaus aufgesucht habe, ihm meine Beschwerden und die Diagnose der Ärztin geschildert habe. Witzigerweise waren während meiner Fahrt im Bus zum Krankenhaus die Beschwerden nach vielleicht 20 Minuten abgeklungen. Dieser Arzt hat mich nicht wirklich untersucht. Herz und Lunge abgehört ja und dann die Diagnose der jungen Ärztin bestätigt. Ich hatte den Eindruck, dass ihn zuerst die 10 € Praxisgebühr interessierten, denn das war seine erste Frage. Weil es mir den Moment wieder >gut< ging bin ich wieder heim. Drei Wochen bin ich dann mit einer Zerrung im Brustbein durch die Welt gelaufen, mit einer zweiten Ration Schmerzmitteln der Ärztin. Nach einer Auslandstour, ich war seinerzeit im Fernverkehr, bin ich dann direkt bei meinem Hausarzt abgestiegen, mich von ihm untersuchen lassen und den Verlauf erklärt.
Ich bin nicht einmal heim gekommen, in Arbeitsklamotten ging es gleich in einen Op-Saal. Ein Loblied auf meinen damaligen Arzt, der leider schon seit einigen Jahren in Rente ist. Ohne ihn wäre ich wohl mit einer Zerrung am Brustbein in die Grube gefahren. Was ich damit ausdrücken will, ist, die jungen Ärzte werden offensichtlich nicht genügend ausgebildet und die Erfahrung eines alten (Land-)Arztes kann man nicht genug preisen.

Sebastian N. (13.06.2012): Hallo, ich bin 31 Jahre alt und bisher nicht vorbelastet. Ich treibe regelmäßig Laufsport und bin Nichtraucher. Während eines gestrigen Kundentermines gegen 18.00 Uhr, bei dem ich mich sehr emotional aufgeregt habe, empfand ich ein komisches Gefühl bezüglich meines Herzschlages. Keine Schmerzen, jedoch empfand ich durch die Aufregung und das wohl sehr heftig ausgeschüttete Adrenalin soetwas wie massiven Bluthochdruck und Verkrampftheit im kompletten oberen Körperbereich. Auch meine Stimme bebte beim Sprechen, so als ob es mir nicht gelingen wollte die Worte vernünftig herauszubringen. So wie wenn man kurz vorm Heulen ist und versucht es zu unterdrücken in etwa. Später zuhause spürte ich Schmerzen im linken Armbereich, welche je nach Haltung nicht zu spüren waren. Mein Puls, Herzschlag und Blutdruck waren zu diesem Zeitpunkt ebenfalls wieder völlig normal. Auch habe ich zu keiner Zeit andere typische Symptome empfinden können. Das ganze ist nun gute 18 Stunden her, ich habe gut geschlafen und trotzdem immer noch leichte Schmerzen im linken Armbereich. Muss ich mir ernsthaft sorgen machen, oder liegt es eher an meiner leichten Hypochondrie? Gruß Sebastian

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Anna M. aus Koblenz (13.06.2012): Bei mir (weibl., 44) wurde Blutdruck Typ III festgestellt, ventr. Salven, Bluthochdruck, linksventrikuläre Hypertrophie, konzentrische Wandverdickung, leichtgradige Ektasie der Aorta ascendens als Ausdruck eines Hochdruckherzens, rezidive Synkopen, stationäre Behandlung empfohlen, habe Brustdruckschmerz, Kopfschmerzen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass alle genannten Symptome passen, aber erst in 7 Tagen einen Termin im Krankenhaus... bin ich nun wirklich gefährdet oder ist es doch nicht so schlimm, weil ich ja noch auf ein freies Bett im KH warten soll?

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O. aus Neuss (24.05.2012): Hallo, habe auch diese Beschwerden ab und zu. War schon beim Kardiologen, aber alles in Ordnung. Leide seit knapp 3 Jahren an Panikattacken, ob es nur Einbildung ist, weiß ich nicht. Kann es mit meiner Panik zusammenhängen, dass ich solche Beschwerden habe?

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Madeleine aus Lindlar NRW (23.05.2012): Ihren Artikel finde ich sehr hilfreich! - Bin selbst im med. Bereich tätig und erlitt am 08.05.2012 einen Hinterwandinfarkt. Also ich muß schon sagen, fast alle Symptome trafen bei mir zu. Vor allen Dingen die Schmerzen und die Enge im Brustkorb!! - Als ich dann hier zu Hause lag und auf Hilfe wartete - man stelle sich vor, ich habe meine Mutter angerufen, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, ich könnte einen Herzinfarkt haben - bin eher immer gesund und munter. Ich habe einige Tage gebraucht, um zu begreifen, dass i c h ein Infarkt-Patient bin. Der Geistesgegenwärtigkeit meiner Mom, die gleich ihr Auto mitbrachte, meinem Hausarzt der sofort wußte, was zu tun war, dem Rettungsteam im RTW und den schon auf mich wartenden Ärzten in dem Herzzentrum, wo ich sofort untersucht und operiert wurde, verdanke ich wohl mein Leben ... Hatte ganz viele Schutzengel an diesem für mich denkwürdigem Tag; und weiß jetzt, dass auch ein kerngesunder Mensch einen Infarkt bekommen kann!!! In diesem Sinne - macht es besser als ich und wählt die 112!!!

Dr. Elmar Fröhlich aus Hamburg (07.05.2012): Vielen Dank für die Informationen. Ich war mir den Symptomen eines Myokardinfarktes gegenüber einer Angina pectoris nicht ganz bewusst. War diese Seite hier recht aufschlussreich!

Matthias E. aus Berlin (02.05.2012): Die Symptome kenne ich gut. Allerdings hatte ich sie über gut 1,5 Jahre in Zusammenhang mit Panikattacken, also rein psychisch. Wegen der ständigen Symptome und weil ich mit 44 auch keine 25 mehr bin, wurde alles untersucht, inkl. Herzkatheter, Herzecho etc. Alles 100 % i. O. Man mag es kaum glauben, aber auch "nur" die Psyche kann Herzinfarkt ähnliche Symptome machen.

Isabel U. aus Marienberg (28.04.2012): Es ist toll, dass es diese Seite gibt. Ich bin mittlerweile über Herzinfarkt und Symptome belesen und aufgeklärt. Aber was soll man machen, wenn mancher Mann stur ist und nicht zum Arzt geht? Man kann als Frau nur reden und der Partner verspricht es nur und lässt sich nicht untersuchen. Mir ist es vor 3 Jahren passiert. Mein Mann ist vor meinen Augen zusammengebrochen und ist trotz sofortiger Wiederbelebung und Notruf absetzen von meiner Seite verstorben. Er hatte es immer auf seinen kaputten Halswirbelbereich geschoben. Was auch ganz schlimm war, er hatte zuvor sehr viel getrunken. So 10 Liter pro Tag. Kein Alkohol. Er hatte massiv in 4 Monaten abgenommen. Selbst als ich ihn mal drängte zum Arzt zu gehen vertröstete mich man immer auf die andere Woche. Bis zu dem Tag X. Ich hatte unbewusst den Herzinfarkt erkannt. Habe ihn versucht zu überreden zum Arzt ins Krankenhaus zu gehen. Ich hatte ihn fast soweit gehabt, aber er blockte wieder ab und versprach, dass er am nächsten Tag zur Ärztin gehen wollte. Es ließ mir aber keine Ruhe. Zumal es Sonntag war. Ich wollte heimlich den Notarzt rufen. Aber mein Mann hatte den Braten gerochen und nahm mir die Handys weg. Eine halbe Stunde später fiel er vor meinen Augen zusammen. Heute weiß ich, dass er in meinen Armen gestorben ist. Als langjährige Ehefrau spürt man es und man kämpft trotzdem dagegen an. Auch die Notärzte haben eine Stunde noch versucht zu kämpfen. Leider zwecklos. Er war gerade Mal 53 Jahre geworden. Kein Alter. Mein Sohn musste das hautnah miterleben und er war damals 16 Jahre alt. Ich war mit 41 Jahren plötzlich Witwe geworden. Später hatte ich, als ich Internet hatte, zum ersten Mal gelesen, wodurch ein Herzinfarkt entstehen kann. Heute weiß ich, mein Mann muss Zucker gehabt haben. Dessen bin ich mir heute sicher. Wäre er zum Arzt gegangen rechtzeitig, wäre das erkannt worden. Er wäre heute noch am Leben. Leider ist dies kein Einzelfall. Beim besten Freund meines verstorbenen Mannes ist genauso gewesen und er hat auf niemanden gehört. Er hatte sich selbst mit Medikamenten versorgt, bis zuletzt. Er war gestern Mittag plötzlich umgefallen und war eine Stunde später verstorben. Mit gerade mal 55 Jahren plötzlich. Mein Sohn war das ein Vaterersatz. Er hat ihn gefunden, als er ein Eltern gehört hatte. Er ist heute 19 Jahre und musste 2 Mal durchmachen. Ich konnte ihm nicht helfen. Ich wohne 150 km weit weg. Aber das, was mein Sohn erlebt hat, wird für immer tief eingebrannt sein. Auch dessen Kinder, die da waren, haben es erleben müssen und ein Mädel ist genauso alt gewesen wie mein Sohn damals als er sein Vater verloren hat. Aber mein Sohn hat alles richtig gemacht. Er hat Hilfe geholt und versucht wieder zu beleben. Auch wenn er noch nicht den Erste Hilfe-Kurs gemacht hatte. Er hatte es von mir gelernt und ich hatte ihn diese Woche noch darüber aufgeklärt. Es ist immer gut, wenn man es kann, auch wenn jede Hilfe manchmal zu spät kommt. Deswegen sage ich immer lieber öfters zum Arzt gehen und man kann sich sicher sein, dass wenn was ist, es frühzeitig erkannt wird. Mein Sohn geht regelmäßig zum Arzt. Denn nichts ist schlimmer als den geliebten Partner zu verlieren und Kinder ein Elternteil.

Anne-Marie H. aus Grevenbroich (25.04.2012): Ich bin 52 Jahre und hatte am 23.04.2010 einen Hinterwandinfarkt. Sieben Tage vor meinem Infarkt bemerkte ich Halsschmerzen, habe aber gedacht, ich würde eine Erkältung bekommen, bin auch noch Fahrrad gefahren und merkte, dass die Schmerzen im Hals schlimmer wurden, habe immer noch an eine Erkältung gedacht. Bis an dem 23.04.2010. Ich stehe morgens auf und habe ein Brennen im Hals, habe meine Wohnung geputzt und habe mich danach hingelegt. Mein Mann kam abends von der Arbeit und ich sagte ihm, dass ich ein starkes Brennen im Hals habe. Habe mir eine Tablette gegen Erkältung genommen und bin dann ins Bett gegangen. Ich konnte einfach nicht einschlafen, weil das Brennen immer schlimmer wurde, unter Tränen habe ich meinen Mann wach gemacht und habe zu ihm gesagt, er möchte doch bitte einen Krankenwagen rufen, da die Schmerzen unerträglich wurden. Krankenwagen und Notarzt kamen, man hat mich untersucht und einen Infarkt festgestellt. Mit Blaulicht wurde ich sofort ins Krankenhaus gefahren, wo man schon auf mich wartete. Notoperation ca. 2 Stunden, danach auf Intensivstation 6 Tage und 4 Tage normale Station, dann wurde ich entlassen. Eine Woche später bekam ich Luftnot, schon wieder ins Krankenhaus, da wurde ich drei Tage lang untersucht, bis meine Ärztin eine Katheteruntersuchung angeordnet hatte, da stand ich wieder kurz vor einem Herzinfarkt, man hat mir dann drei Stents eingesetzt, und beim ersten Mal einen. Ich rate nur jedem, habt ihr Anzeichen für einen Herzinfarkt, bitte nicht zögern sofort einen Krankenwagen rufen, es könnte sonst zu spät sein. Viele Grüße und bleibt gesund.

Rubach aus Gelsenkirchen (19.04.2012): Finde es toll, dass es solche Hilfen gibt.

Claudia B. aus Duisburg (15.04.2012): Hallo. Ich bin 42 Jahre und habe seit letztem Jahr Oktober immer wieder mal ein Brennen in der linken Schulter, das auch dann noch vorne zieht. War schon zur Notaufnahme. Die gleich auf Infarkt getestet haben mit Blutabnahme und EKG, und das war alles OK. Habe meine Ärztin drum gebeten, dass ich einen Termin beim Kardiologen bekomme. Nach Belastungs-EKG und Ultraschall alles OK. Trotzdem habe ich immer mal das Brennen und mach mir echt Gedanken. Können Sie mir vielleicht einen Rat geben?

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Heinz S. aus Hürth (11.04.2012): Bei einem Krankenhaus-Aufenthalt stellte der untersuchende Arzt fest, dass ich einen verdeckten Herzinfarkt hatte. Darauf habe ich heute meinen Hausarzt befragt, der das bestätigen konnte. Meine Frage! Kann der Arzt den Zeitpunkt feststellen, wann das war?

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Hartmut V. aus Mylau (05.04.2012): Ich hab manchmal die Symptome, trau mich aber nicht den Notarzt zu rufen. Wenn es nicht der Fall ist, bezahle ich den Einsatz.

Patrick aus Lehre (03.04.2012): Hallo, ich habe seit ca. einem halben Jahr ein Ziehen und Brennen im Brustbereich und im Rücken! War jetzt schon dreimal deswegen in der Notaufnahme, aber alles ok! Diagnose beim Orthopäden waren Wirbelblockaden! Ich wurde eingerenkt, aber hat nicht geholfen. Leide schon mit der Psyche und weiß nicht mehr weiter.

Sabine F. aus Marl (29.03.2012): Mein Mann, 59 Jahre, hatte am 10.03.2012 einen Hinterwandinfarkt. Er fühlte sich nicht wohl, sprach aber nicht darüber, weil es unser Umzugstag war. Am nächsten Tag brachten wir ihn ins Krankenhaus, wo der Infarkt bestätigt und für den nächsten Tag eine Katheteruntersuchung anberaumt wurde. Dabei erlitt er einen Herzklappenabriss und wurde notfallmäßig 6 Stunden operiert! Heute liegt er immer noch auf der Intensivstation, aber Gott sei Dank auf einem guten Weg. Wir beten alle, dass er es schafft.

Jens aus Schutterwald (27.03.2012): Nachdem ich auch einige der Symptome hatte, war ich bei meiner Hausärztin, die mich zum Kardiologen geschickt hat. Morgen früh findet die Untersuchung statt. Viele Grüße und bleibt gesund!

Anonym (20.03.2012): Leider lese ich Ihre Seite zu spät! Mein Vati verstarb am 15.3.2012 an einem Infarkt. Er hat über seine Symptome leider nicht gesprochen und sie unterschätzt. Klagte 4 Tage vor seinem Tod nachts über Unwohlsein und Übelkeit und erwähnte dies beim anschließenden Arztbesuch nicht, weshalb ihm nicht geholfen werden konnte. Er ist dann in der Nacht vom 14. zum 15.3. An einem akuten Herzinfarkt verstorben. Es ist traurig, dass er nicht den Mut hatte, sich behandeln zu lassen. Da er mit 72 Jahren und sein Vater ebenfalls mit 68 Jahren am Herzinfarkt starb, mache ich mir schon meine Gedanken, ob mich ein gleiches Schicksal erwartet!?

Georg O. aus Recklinghausen (07.03.2012): Am 06. Juli 2011 erwischte es mich kalt. Myocardinfarkt! Dass ich noch lebe, verdanke ich der schnellen Reaktion meiner Frau, die sofort den Notdienst anrief. Leider kann ich keinerlei Angaben zu etwaigen vorausgegangenen Schmerzen machen, da ich erst exakt 2 Wochen später im Klinikum wieder auf Station wach wurde und mich auch nach etwas mehr als einem halben Jahr an nichts mehr erinnern kann. Nach einer weiteren Woche ab in Reha. Zum Arztbericht sei bemerkt, dass mir 7 Stents eingesetzt wurden und nebenbei auch noch ein Kleinhirninfarkt diagnostiziert wurde. Derzeit muß ich 11 verschiedene Medikamente einnehmen und das wird wohl auch noch eine ganze Zeit so bleiben. Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, sich regelmäßig untersuchen zu lassen. (Vorsorgeuntersuchungen) Ebenso bin ich durch meine Mitgliedschaft in der Herzstiftung bestens beraten.

Anonym aus Meerbusch (06.03.2012): Alle hier bezeichneten, ungewohnten Anzeichen traten bzw. treten ab und an bei mir auf. Die Brustenge äußert sich vielmehr in diffusen Herzarrhythmien, die sich anfühlen, als kämen sie aus der Bauchaorta. Ich habe viele Grunderkrankungen. Die Gefahr für mich ist somit immer präsent.

Anonym (24.02.2012): Ich hatte Schweißausbrüche mit Hitzewallungen, also hatte ich zum Glück keinen Herzinfarkt nach diesen Veröffentlichungen. Danke

Kathrin aus Herne (23.02.2012): Mein Schwiegervater wurde heute mit Übelkeit und Erbrechen ins Krankenhaus gebracht. Genau wie auf Ihrer Seite beschrieben, es war ein kommender Herzinfarkt. Danke für die tolle Seite mit genauer Beschreibung!!!

Maik aus Rostock (18.02.2012): Hallo liebe Leser, Die Seiten hier sind sehr informativ und man weiß schon ein bisschen mehr über Herzinfarkte. Dennoch rate ich jedem, der sich anfängt Sorgen um seine Gesundheit zu machen, sich nicht nur zu belesen!!! Man sollte sich lieber einen Fachmann zu Rate ziehen und auch Vorsorgeuntersuchungen bei den entsprechenden Ärzten machen.
Ich bin erst 28 Jahre alt und habe mich eigentlich noch nie mit dem Thema beschäftigt. Aber seit gestern Abend gehe ich anders mit dem Thema um. Mein Vater ist gestern Abend einfach umgefallen und blieb leblos auf dem Boden liegen. Seine Frau hatte sofort den Notarzt informiert und den Nachbarn um Hilfe gebeten. Sie begannen gleich mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Der Notarzt war innerhalb von 5 min da und fingen sofort mit der Reanimation an. 1 Stunde lang haben sie um das Leben meines Vaters gekämpft!!! (danke dafür) Leider vergebens!!! Er hatte keine Symptome auf irgendwelche Herzfehler oder so. Er hat es lediglich versäumt sich bei einer Vorsorgeuntersuchung vorzustellen. Er hatte ein viel zu großes Herz, was bis dahin niemand wusste! Ich kann nur raten, nicht nur lesen, sondern auch handeln!!! Es betrifft nicht nur eure Gesundheit, sondern auch die eurer Mitmenschen.

R.I.P. Dad

Eva-Maria F. aus Büdingen (17.02.2012): Am 01.01.2012 also an Neujahr hatte ich (54 Jahre, weiblich) im Urlaub einen Herzinfarkt. Ich hatte Glück in Österreich in ein spezielles Herzkrankenhaus zu kommen. Dort wurde ein Herzkatheter gesetzt und ich mußte eine Woche auf Intensivstation, nun bin ich mit Medikamenten eingestellt und es geht mir soweit gut - glaube ich. Ich habe sehr große Angst, dass es wieder passiert und ich dann nicht mehr so viel Glück habe. Einige Wochen vorher hatte ich an starker Übelkeit mit Erbrechen gelitten und so auch 10 Kg abgenommen. Ich war immer sehr müde und schwach. Als der Infarkt passierte, wurde ich nachts wach und hatte starke Schmerzen in beiden Armen und im Nacken und Rücken, Schweißausbrüche und Todesangst, dann erst tat mein Herz sehr weh. Im Krankenwagen wurde ich dann auch ohnmächtig.

Susanne aus Überlingen (09.02.2012): Ich habe vor längerer Zeit gelesen, dass man bei einem Herzinfarkt husten soll - schien mir einleuchtend. (Ich werde demnächst 55). Seit Tagen habe ich diese Symptome, aber irgendwie interessiert das gar niemanden. Und ich habe keine Lust und keine Kraft mehr, etwas zu sagen ...

Lola (07.02.2012): Bitte lassen sie diese Seite im Internet, da man sich gut informieren kann.

Matthias aus Chemere le Roi Frankreich (02.02.2012): Guten Tag das Team der Deutschen Herzstiftung und Grüsse aus dem Westen Frankreichs, auch an alle Leser sendet Ihnen Matthias.
Geboren 1964 und seit über 20 Jahren in Frankreich lebend, hat es mich vor fast 2 Jahren mit einem Herzinfarkt erwischt. Die Folge waren eine Stent-Implantation und ein doppelter Bypass. Nach fast 6-monatiger Unterbrechung nahm ich meine Arbeit in einer Transportfirma wieder auf. Gegenwärtig habe ich wieder dieses Brennen im Brustbereich, so dass ich denken könnte, es gäbe wie einen kleinen Teufel in mir, der mit einem Feuerzeug mir meine Lungen einheizt. Natürlich denke ich dabei sofort an die Vorzeichen, welche ich damals hatte. Das sind nämlich die gleichen. Heute aber reagiere ich nicht darauf. Die Schmerzen kommen und gehen. Und eines Tages müssen wir ja alle in die Kiste hüpfen und der Deckel kommt drauf. Warum also noch 20 Jahre lang arbeiten, wenn der Staat schon heute finanzielle Probleme hat? Mit anderen Worten: Lohnt es sich denn überhaupt noch eine gesunde Lebensweise zu haben?
In Europa will man keinen Krieg mehr. Das ist in Ordnung. Aber Verkehrstote will man auch nicht. Auch keine Aidstoten, ebenso wenig wie Krebstote oder Verhungerte. Natürlich ist das alles dramatisch. Aber können wir alle 100 Jahre alt werden? Wenn ich also heute oder morgen ins Gras beißen sollte, ja dann war es eben Zeit für mich. Schade für den Herzspezialisten, der an mir herumgeschnippelt hat. Seine Arbeit wäre somit zunichte. Ist aber nun mal sein Job, mit dem er sein Geld verdient und seine Familie ernährt. Trotzdem nochmals vielen Dank für Ihre Hinweise. Matthias

Vera aus Essen (24.01.2012): Ich hatte überhaupt keine Krankheitssymptome. Wurde von meinem Lebensgefährten bewusstlos und mit "Schaum" vor dem Mund aufgefunden und da ich an Epilepsie leide, mit Verdacht auf einen Grand Mal-Anfall ins Krankenhaus gebracht. Von dort in eine andere Klinik, die den Herzinfarkt feststellte. Lieber einmal mehr den Notarzt rufen!!!

Daniel S. aus dem Saarland (18.01.2012): Hallo, bin männlich und 27 Jahre alt. Die Infos sind wirklich super, nur muss man auch sagen, dass ich vor 1 1/2 Jahren deswegen Todesängste durchlitt. Schmerzen im Brustkorb, linker Arm, Schwindelanfall auf der Arbeit. Direkt ins KKH. Ekg i. o., Termin Kardiologe, der sagte: Ohne familiäre Vorgeschichte oder Herzfehler von Geburt (liegt beides nicht vor) wäre ich noch zu jung mit 26 für einen Herzinfarkt. Echo, Ekg, Belastungs-Ekg alles top. Könnte von der Halswirbelsäule/Brustwirbelsäule kommen, die gleiche Symptome verursachen können. Und Tatsache hab eine HWS-Verkrümmung und die BWS ist auch nett top. Achte jetzt aber wegen der Angst (die ich irgendwie nicht mehr los werde) vor einen Herzinfarkt jetzt mehr auf meine Gesundheit. Fazit: Symptome sind manchmal zweideutig.

Martina W. aus Ellwangen (Jagst ) (17.01.2012): Ich hatte 2010 einen Hinterwandinfarkt und die Anzeichen, die hier beschrieben sind, waren sehr identisch. Ich finde es gut, daß man hier sehr, sehr gut informiert wird. Vielen dank dafür.

Sonja aus Siegen (11.01.2012): Vielen Dank für die Hinweise und Kommentare, sie sind sehr hilfreich. Mein Interesse gilt derzeit meinem Vater, der bald einen Stent nach einem Schlaganfall gesetzt bekommt. Wenn ich diese Beiträge lese, denke ich, dass die Anzeichen in den letzten Jahren immer wieder da waren, aber von Herzinfarkt hat bisher kein Arzt gesprochen. Leider kommt noch hinzu, dass er seine Symptome selbst nicht ernst nimmt, obwohl er zu einer Risikogruppe gehört (Rauchen, erblich vorbelastet). Denn selbst nach einem Schlaganfall war er erst zwei Tage später (!) bereit, einen Arzt aufzusuchen. Ich freue mich für jeden, der seine Symptome ernst nimmt und durch schnelle Reaktionen sein Leben verlängern darf. Viel Glück an alle.

Anne aus Oldenburg (08.01.2012): Hallo, meine Oma (75 J.) hatte heute morgen einen Herzinfarkt. Hätte ich diese Seite schon früher gelesen, hätte ich gestern auf ihre Aussagen zu ihren Schmerzen vermutlich sofort reagiert und sie wäre gestern schon im Krankenhaus gewesen. Ich habe furchtbare Angst, dass sie stirbt zumal mein Opa 2010 nach einer Herzkatheter-Untersuchung gestorben ist und ihr diese nun morgen auch bevorsteht. Wie läuft so etwas genau ab. Kann mir da jemand was zu sagen?

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Angela aus Köln (08.01.2012): Ich bin auch herzkrank (Vorhofflimmern) und werde im Februar 2012 operiert und finde, dass die Seite sehr gut informiert. Auf vielen anderen Seiten wird oft mit Fachsprachen gesprochen, da versteht man ja gar nichts mehr.

Heidrun M. aus Biberach/Riß (27.12.2011): Mein Freund hatte heute morgen einen Herzinfarkt. Es war schrecklich, fünf Sanitäter u. ein Notarzt reanimierten ihn über 45 Minuten. Immer wieder die Worte "Kammerflimmern", er wurde drei oder vier mal defibrilliert. Eigentlich schon tot. Derzeit liegt er im künstlichen Koma auf der Intensiv. Es mußte eine Akut-OP an einem Herzkranzgefäß durchgeführt werden. Ob er die nä. 24 Std. überlebt u. wenn ja, wie, weiß keiner. Ich hoffe und bete das Beste.

Jenny aus Braunschweig (26.12.2011): Ich hatte heute starke Schmerzen unter der linken Brust, und jedes mal, wenn ich meinen linken Arm heben wollte, verstärkten sich die Schmerzen. Des Weiteren konnte ich nicht richtig atmen, jedes Mal wenn ich versuchte tief einzuatmen, hinderte mich ein stechender Schmerz daran. Das ist nicht das 1. Mal, dass ich solche Schmerzen habe, aber dafür war es heute das heftigste Mal. Die Schmerzen hielten ca. 3-6 min an. Meine Fragen: Sollte ich damit den Arzt aufsuchen? Kippe ich sofort um, wenn ich einen Herzinfarkt habe? Mittlerweile sind seit dem 10 Std. vergangen, bin ich sicher oder kann es mich trotzdem noch erwischen? Kann ich in Ruhe schlafen oder kann es mich auch im Schlaf erwischen? Ich habe Angst :( Ich bitte um Antworten.

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MrDoubleT aus Herten (24.12.2011): Mein Bruder trug 3 Jahre lang die ersten Vorboten eines Herzinfarkts mit sich rum. Ultraschall, Ekg Blutuntersuchungen etc. brachten nichts hervor. Dann eines Morgens bekam er starken Schüttelfrost, Hitzewallungen, Juckreiz im Schulterbereich und Kribbeln im Gesicht. Herzinfarkt mit 27 trotz gesundem Lebensstil. Er kam knapp mit dem Leben davon!

Reinhard K. (Ehemann) aus Mühldorf (21.12.2011): Meine Frau (72 J.) klagte um die Mittagszeit über leichte Übelkeit, meinte dies komme vom Hautarzt, der ihr vormittags eine Spritze gegeben habe. Offenbar ging es ihr bald besser, weil sie sich 1 Stunde zum Nordic-Walken begab. Nach ihrer Heimkehr erlitt sie vor dem Fernseher sitzend einen Herzinfarkt mit Bewußtlosigkeit (vermutl. Ableben). Ich begann sofort mit Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung. Da ich nichts erreichte, verständigte ich den Notarzt, der schnell da war. Ich setzte die Reanimations-Maßnahmen bis zu dessen Eintreffen fort. Aber auch er hatte trotz Defibrillator keinen Erfolg. Er nahm sie mit ins Krankenhaus, wo sie nach 6 Tagen im Koma verstarb. Außer hohem Blutdruck, der medikamentös behandelt wurde, hatte sie keine Vorerkrankungen, war sehr schlank und sportlich. Eine Nachfrage bei dem Hautarzt ergab, dass sie keine Spritze erhielt, sondern mit Laser behandelt wurde.

Marlies M. aus Berlin (15.12.2011): Bei meinem Papa, der am 17.11.2011 verstorben ist, war es ein brennender Schmerz im Bauchbereich, der sich ausgedehnt hat. Doch leider hat die Hausärztin, bei der er zur Vertretung war, meinen Papa nicht richtig untersucht.

Egon R. aus Maintal (15.12.2011): Hatte vor einer Woche urplötzlich fürchterliche Schmerzen im Herzbereich von einer Schulter zur anderen. Habe sofort den Notarzt gerufen und lag etwa 30 Minuten nach dem Ereignis auf dem Behandlungsbett, wo ein Stent eingesetzt wurde, weil eine Versorgungsader einen Totalverschluss hatte. Danach fühlte ich mich wieder völlig normal. Morgen, nach 6 Tagen Krankenhaus, gehe ich wieder beschwerdefrei nach hause.

Crafterman aus Mönchengladbach (14.12.2011): Ich finde diese Seite sehr gut gemacht. Ich hatte bereits 2 Herzinfarkte und habe 2 Stents bekommen.

Andrea aus Ölkoven (10.12.2011): Ich hatte keine dieser genannten Anzeichen ... lediglich einen dumpfen Schmerz im rechten Oberarm, da gab ich aber meinem Pferd die Schuld, da das Pferd mich beim Striegeln ein paar Tage davor an einen Pfosten gedrückt hatte. 2 Tage später kam mir mein Blutdruck nicht in Ordnung vor, ging zum Hausarzt und der stellte beim EKG einen Herzinfarkt fest.

Die Tochter Angelika B. aus Dortmund (05.12.2011): Genauso hat sich das bei meiner Mutter, die am 3.12.2011 verstorben ist, zugetragen. Selbst der herbeigerufene Notarzt hat Magen-Darm-Erkrankung festgestellt. Übelkeit, Erbrechen aber keine Schmerzen, weil der Zucker über 400 auswies, wurde der Herzinfarkt erst nach dem zweiten Notruf zu spät erkannt. Meine Mutter hat erst im Juni 2011 eine neue Herzklappe bekommen und es ging ihr gut.

R. aus Deutsch-Evern (04.12.2011): Die Seite war nützlich, weil ich selbst ein enges Gefühl im Brustbereich habe.

Walter L. aus Drebber (26.11.2011): Gute Beschreibung, habe aber nur Schmerzen in der rechten Brustseite und werde am Montag meinen Arzt aufsuchen.

Wolfgang D. aus Berlin (24.11.2011): Ich habe 3 Infarkte und zwei Belebungen gehabt. Ich habe im Herz 25 Stents. Aber die Anzeichen so wie diese hier beschrieben wurden, hatte ich noch nie. Ich glaube, dass diese Anzeichen bei jedem Menschen anders sind und das macht die Sache eigentlich so schwer. Ich ging beim zweiten Infarkt ins Krankenhaus und sagte auf der Notaufnahme, dass ich einen Infarkt hatte. Darauf hin machte man ein EKG und wollte mich zurück nach hause schicken, ich sei gesund. Ich drängte dann so sehr, dass man mir Blut abnahm. Danach ging dann alles sehr schnell, ich wurde gleich kathetert. Also, damit möchte ich eigentlich sagen, dass man in sich hinein horchen sollte und man stellt dann schnell fest, wie es um einen gestellt ist oder nicht.

Alexander U. (17.11.2011): Hallo alle zusammen, vor einigen Jahren litt ich an einer starken Erkältung, bekam Medikamente dagegen und ging weiter arbeiten. Die Erkältung hielt 2 Wochen an und ging langsam weg. Sowie die Erkältung weg ging, bekam ich starken Durchfall, Übelkeit und extreme Schmerzen im oberen Bauchbereich. Nach 2 Tagen waren diese Schmerzen eher krampfartig und ich entschloss mich dazu ein Krankenhaus aufzusuchen. Dort wurde mir nach der Auswertung meiner Blutprobe gesagt, dass ich an einer viralen Myokarditis leiden würde und mein Herzmuskel schon sehr stark beschädigt wäre. Hätte ich mich an diesem Tag nicht dazu entschlossen ins Krankenhaus zu gehen, wäre ich am nächsten morgen nicht mehr aufgewacht. Nach einem 4-wöchigem Krankenhausaufenthalt, davon 2 Wochen Intensivstation ging es mir wieder wesentlich besser. Heute klage ich noch über sporadische Herzschmerzen, die allerdings vernachlässigbar sind (Aussage Kardiologe). Damals war ich gerade mal 18 Jahre alt, heute 29. Mein Tipp: Bist du krank, dann bleib daheim und kurier deine Krankheit aus. Kein Arbeitsplatz oder Bonus (Arbeitgeber belohnen gerne Arbeitnehmer für krankenschein-freie Jahre) ist es wert seine Gesundheit auf´s Spiel zu setzen. LG Alex

Andrea K. aus Bremen (17.11.2011): Es gibt Sicherheit und nimmt beunruhigende Gedanken, wenn man weiß, woran man einen Herzinfarkt erkennt, egal ob es uns selbst oder jemanden in unserem Umfeld betrifft, dem man dann schnell helfen kann.

Florian (16.11.2011): Hey ich wollte mal fragen ob mir jemand weiterhelfen kann oder jemand mir ein wenig meine Angst nehmen kann. Ich bin erst 19 Jahre alt habe aber einen mittel bis starken Schmerz in der Brust, wenn ich mich nach vorne beuge. Und es sticht manchmal in der Herzgegend. Ich war schon beim Arzt, der auf das Herz spezialisiert ist, und er sagt es ist alles in bester Ordnung (es wurde ein Herzschall durchgeführt). Trotzdem wenn ich das hier alles so lese, bekomme ich doch sehr Angst. Ich freu mich auf Antworten. Gruß Florian

Thomas M. aus Tettnang (14.11.2011): Bei mir waren diese Anzeichen nicht, hatte starke Ohren/Kieferschmerzen wie bei einer Kopfgrippe.

Anja R. aus Wilhelmshaven (06.11.2011): Alsooooooo ich glaube manchmal, dass es einfach Glückssache ist und gottgegeben, wer überlebt und wer nicht. Warum ich so denke??? Im Februar 2009 hatte mein Vater damals 61 Jahre Schmerzen im Herzbereich, Beklemmungen und Herzrhythmusstörungen. Wir tippten auf Herzprobleme und gingen zum HA. Der stellte nichts fest, weil das Brennen (bis in die Arme und Hände, nicht nachließ testete er auf Borreliose und Vieles andere.
Weil mein Vater nicht nachließ und es einfach nicht besser wurde, machte er einen Termin beim Kardiologen, der auch kurzfristig Zeit hatte... Er sagte meinem Vater, dass er nichts Außergewöhnliches feststellen könne und nur im KRHS demnächst einen Termin zur Katheteruntersuchung machen könne...
Dazu kam es nicht mehr. Am nächsten Tag ging mein Vater zu seinem Auto und steckte seinen Schlüssel in das Schloss und brach zusammen. Herzinfarkt mit Herzkreislaufstillstand. Jemand rief die Sanitäter und Notarzt und man reanimierte ihn ganze 3 Mal und 28 Minuten (!) war mein Vater klinisch tot. Niemand hätte nur einen Penny dafür gegeben, dass er es schafft, geschweige denn nach einer so langen Zeit völlig normal sein würde...
Er lag 14 Tage im künstlichen Koma, dazu kam noch eine Lungenentzündung aufgrund der Beatmung. Dann wurde er langsam wieder wach. Er war anfangs sehr durcheinander, was uns aber in Anbetracht der Dinge nicht wunderte... Heute hat er einen vierfachen Bypass und lebt wieder ganz normal, als wäre niemals etwas gewesen. Sein Gehirn funktioniert völlig normal und noch lange nach diesem Vorfall besuchten Ärzte und Schwestern meinen Dad in der Zeit in der er im KRHS war, auf der Station, denn irgendwie ist er ein kleines Wunder. Vermutlich war es auch der langen Kälteperiode ein Stück zuzuschreiben, dass mein Vater keine schlimmeren Hirnschäden davontrug. Aber was ich sagen will ist - heute beim Kardiologen gewesen und morgen tot umfallen - alles ist möglich denn letzten Endes sind auch Ärzte nur Menschen, die zwar versuchen können leben zu retten, aber hellsehen können auch sie nicht ... Herzlichst Anja.

Gerhard M. aus Heilbronn (20.10.2011): Seiten wie diese sind wertvoll, um einen evtl. Herzinfarkt bei sich selbst oder anderen zu erkennen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Genau so lesenswert sind die Kommentare hier!

Meine Geschichte:
Im Juli 2011 hatte ich plötzlich einen starken Druck in der Brust, wie wenn mein Herz und meine Lunge zusammengepresst werden würden. Ich dachte noch, hoffentlich hört das bald auf und nach ca. einer Viertelstunde war es abgeflaut und alles fühlte sich wieder normal an. An einen Herzinfarkt dachte ich aber nicht. In der folgenden Woche hatte ich morgens auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad durch die Stadt wieder das selbe starke Druckgefühl in der Brust und wieder ging es nach ca. einer Viertelstunde vorbei. Ich war inzwischen im Geschäft und hatte mich an meinem Schreibtisch so lange ruhig hin gesetzt. Danach konnte ich wieder arbeiten und dachte nur, wenn das wieder kommt, musst du zum Arzt. Am nächsten Tag hatte ich wieder einen, diesmal leichteren Druck auf der Brust, aber ich meldete mich bei meinem Hausarzt, der mich auf den Montag vertröstete, da es Freitagnachmittag war. Kurz gesagt, am Montag wurde ein EKG gemacht und eine Blutentnahme. Nach Vorliegen der Blutwerte am Nachmittag mit einem viel zu hohen Troponinwert ging dann alles plötzlich ganz schnell. Sofortige Einweisung in die Klinik zum Kardiologen, der ein Herzkatheter legte, den gefundenen Arterienverschluss öffnete und mit einem Stent versah. Wie es in einem anderen Kommentar schon geschrieben wurde, ist es das Beste, sich selbst zu informieren und dadurch einen Herzinfarkt zu erkennen und - das ist NICHT VERKEHRT - sofort den Notarzt (Tel. 112) zu rufen! Dies wurde mir in der Klinik auch nahegelegt, denn in meinem Fall hätte ich so viel Glück gehabt, dass mein Infarkt nicht zu schwer war. Lieber ein EKG und eine Blutuntersuchung zu viel als einmal zu früh gestorben ...

Dominick aus Köln (15.10.2011): Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und Gute Besserung!!

S. aus Rülzheim (03.10.2011): Ich weiß nicht, ob es was ist oder nicht. Habe seit Tagen immer wieder mal ein Stechen in der linken Brust und, wenn ich stärker einatme, tut es weh. Heute habe ich gebrochen. Mein linker Arm kribbelt auch, vor allem in den Fingern. Ignoriere es jedoch, habe ich bei Wetterwechsel manchmal, aber so wie heute noch nie.

Sylvia L. aus Gelsenkirchen (29.09.2011): Bei mir fing es mit Sodbrennen an, dann kam die Übelkeit mit Erbrechen dazu, Kaltschweißigkeit Schmerzen in der linken Schulter und Arm, sowie Hals und Kieferschmerzen (Zahnschmerzen). Das alles passierte freitagsabend. Na klasse dachte ich mir, nun ist Wochenende und dann das. Dank meines 15-jährigen Enkels bekam ich schnell Hilfe, denn er rief sofort einen Rettungswagen mit Notarzt. Das war mein Glück, dass mein Enkel so reagiert hat, sonst wäre ich heute nicht mehr, so sagte man es meinem Mann, in der Klinik. Ich kann immer wieder meinen Mitmenschen raten "achtet auf die Symptome, ruft lieber einmal zu viel die Rettung als zu wenig."

Karin K. aus Sulzburg (28.09.2011): Ich hatte letztes Jahr (2010) am 12. März einen schweren Hinterwandinfarkt, der sich eigentlich am Vorabend schon durch Schmerzen im Schulterbereich ankündigte, jedoch dachte ich, ich sei durch langes Autofahren verspannt. Am nächsten Tag ging es mir wieder gut bis ca 17.25 h, doch dann passierte es. Ich wollte Treppen hochsteigen kam aber nur bis zur dritten Stufe und es brach mir der Schweiß dermaßen aus, dass mir das Wasser die Haare und das Gesicht herunterlief. Mit Hilfe meiner Tochter kam ich ins erste OG, setzte mich und bekam tierische Schmerzen im Rücken, und im linken Arm, mein Brustkasten war wie zugeschnürt und ich bekam kaum noch Luft. Gott sei Dank wurde sofort Hilfe gerufen und ich wurde ins Herzzentrum Bad Krozingen gebracht. Während der Fahrt war ein Notarzt ständig um mich bemüht, sonst wäre ich nicht lebend dort angekommen. Ich bekam 3 Stents implantiert und mir ging es wieder gut, jedoch habe ich die angeratene Reha nicht gemacht, da ich selbstständig war und ding nach 8 Tagen wieder arbeiten, was verheerende Folgen hatte, denn am 29. März hatte ich einen zweiten Infarkt, bei dem es wiederum um Leben und Tod ging. Wieder Stents und wieder ging es mir besser. Wieder keine Reha! Infarkt Nummer drei passierte während einer Kontrolluntersuchung im OP. Mittlerweile habe ich 9 Stents und habe schon wieder hier und da Beschwerden und muß mein Nitrospray des öfteren wieder einsetzen. Ich bin erst 52!!!

Edgar W. aus Mettmann (15.09.2011): Hatte einen Herzinfarkt. Rückblickend traten folgende Anzeichen auf: unregelm. Luftnot, Schwäche und starke Nervosität. Insbesondere unregelmäßiger plötzlicher daumengroßer punktueller starker Druck zwischen den Schulterblättern während des Sparzierganges, der ein Weitergehen nicht zuließ. Dauer ca. 1 Minute. Alles andere funktionierte, jedoch keine Kondition, kein Schweiß, keine Übelkeit. War jedoch nicht mehr in der Lage zu gehen. Hatte das Gefühl, als ob mir jemand mit einer Gummiekugel zwischen den Schulterblättern geschossen hätte. Nach Rückgang des Druckes wieder alles normal. Bin einige Tage oder Wochen später während des Spazierganges und Unwetters plötzlich umgefallen, bewußtlos, nach einigen Minuten völlig durchnäßt wieder aufgewacht; zwei Tage später beim Arzt. Ergebnis: Herzinfarkt,(Bemerkung des Arztes: Sie hatten nicht nur einen Herzinfarkt, sonder auch tausend Engel, die Sie getragen haben, normalerweise wären Sie tot. 3 Bypässe. Medikamente ab 2004: Ramipril, später wegen zu niedrigem Blutdruck abgesetzt, Bisoprolol 5 mg je halbe pro Tag, ASS 100, Inegy 10 mg. Ferner 1x wöchentl. 1 1/2 Stunde Herzsport.

Falko aus Magdeburg (12.09.2011): Es sind genau diese Symptome und Schmerzen, mit denen ich vor dem Computer fast zusammenbreche. Jetzt also schnell den Notarzt rufen.

Ramona K. aus Erfurt (27.08.2011): 2004 hatte ich ein sehr starkes Brennen in der Brust, als hätte man Säure geatmet. Heute weiß ich, es war ein Infarkt.

Karlheinz B. aus Halle (Saale) (23.08.2011): Ich hatte 2009 das erstemal einen Hinterwandinfarkt und habe 4 Stents bekommen. Diese haben sich aber verschlossen. 2010 wurden diese dann erweitert und neue eingebracht. Jetzt habe ich aber wieder fast die gleichen Beschwerden wie 2009 und habe Angst, dass wieder diese Stents verschlossen sind. Was wird dann?? kann jemand sagen wie ich mich verhalten soll? Danke und Gruß von Kalle aus Halle (Saale)

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Peter L. aus Renningen (27.07.2011): Ich werde aufgrund dieser wichtigen Informationen beim morgigen Hausarztbesuch meine "Negativerlebnisse" überprüfen lassen. Ich hatte in den letzten ca. 3 Jahren 3 mal das Gefühl, als würde mir ein Messer durch die Brust in den Rücken gestoßen. Bekam fast keine Luft (mir wurde aber nicht übel!). Erst nach ca. 10 Minuten war dieses Gefühl total verschwunden. Bei einer dieser Attacken bin ich wenige Stunden danach in die Notfallpraxis - EKG keine Anzeichen. Wusste aber damals nicht, dass der Infarkt nur ganz aktuell beim EKG zu erkennen ist. Es kann über die Vergangenheit nur eine CT Untersuchung Aufschluss geben - so wurde es mir von einem Arzt erklärt. Dies möchte ich nun gerne veranlassen.

Wolfgang V. aus Rottenmann (Österreich) (24.07.2011): Ich bin 59 Jahre und hatte mich in der Gartenarbeit wohl etwas überanstrengt. Jedenfalls starker Druck in der Herzgegend; liegen unmöglich, Schmerz wird größer; Fahrt ins LKH und sofortige Aufnahme in die Intensivstation zur Überwachung 16.00 Uhr; nach Verschlechterung der Blutwerte um das Doppelte Einweisung ins Herzzentrum nach Wels 20.00 Uhr; 22.45 im OP für Stenteinbau in den Herzkranzgefäßen, 23.15 alles vorbei. Dank der richtigen Diagnose und auch durch das Eingreifen unseres Schöpfers kann ich nun diese Zeilen schreiben.

Michael M. aus Bremerhaven (23.06.2011): Ich (45) hatte gestern mit dem Training (Selbstverteidigung für Behinderte in Bremerhaven) wohl etwas übertrieben. Ich hatte Schmerzen im Brustkorb beim bewegen und Luft holen. Ferner war mir etwas Übel und ich habe Kopfschmerzen. Natürlich habe ich in meinem Alter Angst vor einem Herzinfarkt. Daher versuche ich mich gerade schlau zu machen, ob Ähnlichkeiten bestehen. Meiner Meinung nach sind die Anzeichen zwar ähnlich, aber passen nicht.

Horst M. B. aus Bergisch Gladbach (07.06.2011): ...aber in meinem Falle (mein Alter: 75 Jahre) nur bedingt. Meine Symptome waren:
1) Bei körperlicher Belastung das Gefühl, mein linker Brustkorb sei in einem gigantischen Schraubstock eingeklemmt.
2) Dieses Gefühl schwand aber vollständig nach ca. 2-3 Minuten Pause (stehen bleiben, hinsetzen).
3) Nachts: überhaupt keine Probleme.
4) Intervalle zwischen Einengungsgefühl, Pause und Wiederauftreten dieses Gefühls wurde innerhalb der nächsten 2 Wochen exponential größer.
5) Bei Einlieferung ins Krankenhaus wurde nach sofortiger Blutabnahme ein Enzymmarker-Level von 9 festgestellt. Mir wurde gesagt, daß ein Level zwischen 0 und 3 normal und unkritische sei, >= 12 dagegen tödlich bzw. stark herzschädigend.
6) Es folgte unmittelbare Stent-Setzung durch die rechte Armarterie mit Einführung unterhalb des Daumens. Hervorragende Lösung, da ich sofort wieder gehen konnte. Eingang Beinarterie wie in Deutschland üblich, wurde als altmodisch empfunden und würde lediglich bei Patienten fortgeschrittenen Alters verwendet, wenn Übergang zwischen Arm und Brustkorb problematisch sei. Daher auch Rasur und Vorbereitung in Leistengegend.
7) Stenose einer HKG-Arterie zu 95%. Eine andere hatte nur noch 25% und die dritte 50% Durchgang.
8) Meiner Bitte um Stentsetzung wurde vor Ort nicht entsprochen mit dem Hinweis, die Ablagerungen würden sich durch Clopidogrel in Verbindung mit Sortis und ASS 100 allmählich auflösen.
9) Ort des Geschehens: Flughafen Bombay/Indien.
10) Datum der Einlieferung: 20.03.2011. 3 Tage auf Intensiv, 2 Tage Normalstation, danach Rückführung liegend mit Begleitarzt BOM-FRA.

Klinkenberg aus Heimbach (19.03.2011): Ich fand den Bericht sehr hilf- und aufschlussreich. Vielen Dank

P. S. aus Geisenfeld (17.03.2011): Da ich alleine Wohne, gut zu wissen! Man weiß ja nie ...

Rudi D. aus Fürth (16.03.2011): Hätte ich das vor einem Jahr gewusst, hätte ich einiges vermeiden können.

Jürgen Koßmann aus Schriesheim (08.03.2011): Die kurze, präzise Beschreibung hilft wirklich auch dem unerfahrenen Leser weiter. Und die angegebenen Themen erleichtern die Orientierung (und das ohne störende Werbehinweise). Sehr gut!

Klaus Jänicke aus E-Sant Cugat del Vallès (Spanien) (23.02.2011): Leider fand ich keine Druckversion.

Wilfried aus Isselburg / Werth (22.02.2011): Ich hatte selber auch einen Herzinfarkt und es fing genau so an, wie es hier beschrieben ist. Liebe Grüße Wilfried

Claudia H. aus Beckum (22.02.2011): Alle genannten Anzeichen trafen auf mich zu! Ich erlitt am 24.08.2007 einen Infarkt. Mit genau diesen Anzeichen. Bin in dieser Situation direkt zu meinem damaligen Hausarzt gefahren. Er konnte allerdings keinen Infarkt erkennen und gab mir Valium und meinte ich hätte einen eingeklemmten Nerv! Mit Cortison (Langzeit und Kurzzeitspritze) müßte der Schmerz bald aufhören! Dabei war ich in akuter Lebensgefahr! Das Personal forderte mich dann auf die Praxis zu verlassen, da es Freitag Mittag wäre und man wolle ja auch mal Feierabend haben! Kein Scherz!! Ich habe das ganze Drama noch 24 Stunden ausgehalten und bin einen Tag später selbst ins Krankenhaus gefahren! Zur Info: Ich war zum damaligen Zeitpunkt 43 Jahre! Fazit: Ich möchte nie wieder an so einem gleichgültigen Arzt und dessen Personal geraten! Ich hatte Todesängste!!

Enrico W. aus Königs Wusterhausen / BRB (16.02.2011): Ich hatte am 29.01.2011 einen Herzinfarkt. Meine Symptome waren Druck auf der Brust, kribbeln in beiden Armen, Erbrechen (sehr stark) Schulterschmerzen und Ohnmacht (4 Minuten). Anruf der 112 um 23:30. Mir wurde der Notarzt versagt trotz Symptome, solle den Bereitschaftsarzt anrufen. Bereitschaftsarzt (Gynäkologe) kam um 23:45 sagte ich hätte Magen-Darmgrippe (LOL). Nur wegen der Ohnmacht schrieb er auf die Überweisung es solle ein EKG gemacht werden. Krankenwagen mit Noteinweisung ins KKH um 00:25. Den ersten Arzt habe ich in der Notaufnahme um 03:45 gesehen und gesprochen. Nach Blutuntersuchung und EKG wurde ich um 04:15 ins zuständige Herzzentrum UKB (Berlin) gefahren, wo ich um 05:30 einen Stent bekam.

Torsten O. aus Pfinztal (14.02.2011): Am Samstag musste ich meine Frau in die Ambulanz der nächsten Klinik bringen. Während der Wartezeit kam ein Mann herein, der sich vor Rückenschmerzen krümmte und im Gesicht schweißnass war. Ich dachte sofort an einen Herzinfarkt. Die Sanitäter tuschelten jedoch, dass "der mit seinen Rückenschmerzen" schon wieder da wäre. Keine 5 Minuten später hörte man durch die geschlossene Türe den Defibrillator. Der Mann überlebte, musste jedoch aus Platzmangel in die nächste Klinik gebracht werden. Meine Erfahrung hieraus: 1. selbst für Profis ist ein Infarkt nicht immer zu erkennen. 2. heutzutage muss man seine Diagnose selbst stellen und auf Behandlung bestehen - sonst ist man tot.

Conny Hansen aus Lindewitt Ot Sillerup (11.02.2011): Dieser Beitrag ist sehr hilfreich, da er gleich auf dem Punkt kommt und nicht erst 10 Seiten umfasst, um dann auf den Punkt zu kommen. Danke dafür.

Bobby aus Dresden (02.02.2011): Ich hatte vor 12 Jahren eine Bypass-Op. Da ich kein Internet hatte, kannte ich die Anzeichen nicht. Es ist in der heutigen zeit gut, dass man sich im Netz informieren kann. Man kann selber viel für sich tun, Ich habe 10 kg abgenommen und nehme regelmäßig meine Medikamente, ich glaube meinem Herz geht es gut. Bobby

Claus L. aus Oker (02.02.2011): Diese Information war sehr hilfreich. Da ich eine Selbsthilfegruppe, mit dem Gruppennamen "Herz und Zucker" leite, werde ich diese gut beschriebene Information an meine Mitglieder weitergeben.

Günter G. aus Altendorf (07.01.2011): Ich habe bereits 3 Stents und einen Medikamentenstent erhalten, bin aber jetzt ziemlich Jahre frei von Problemen. Ich rauche und trinke nicht, habe es noch nie getan, aber ab und zu fühle ich mich nicht so wohl. Ich bin 71 Jahre und arbeite noch als Puppendoktor.

M. F. aus Niederfrohna (26.12.2010): Das ist schon so, wie es hier gesagt wurde. Wenn ein Patient zum Arzt geht, weil er starke brennende oder stechende Schmerzen in der Brust und dem Oberbauch hat und dazu noch Beklemmungen und kalten Schweiß hat, was passiert dann? In 90 % der Fälle ein EKG, Blutbild und die Überweisung zum Facharzt. Ich will ja die Allgemeinmediziner nicht schlecht machen, aber die wenigsten würden einen bevorstehenden oder drohenden Infarkt darin erkennen. Da wird erst mal auf Erkältung oder Magen-Darm-Erkrankung therapiert. Kommen Sie in 4 Tagen wieder, wenn es nicht besser wird, ist da so ein Standardsatz. Bei meinem Schwiegervater hatte der Hausarzt 2 EKG gemacht und nichts erkannt, erst im Krankenhaus wurde der Infarkt erkannt. Das ist nicht mal so, weil die nicht wollen, nein, es wird nicht bezahlt. Bei den Krankenkassen sind doch nur Gesunde und Tote willkommen, die kosten kein Geld. Dazu kommt dann auch noch, dass kein gesetzlich Versicherter innerhalb von ein paar Tagen zum Spezialisten (Kardiologen) kommt. Die Wartezeit ist selbst im besten Fall nicht weniger als 3 - 4 Wochen. In der Zeit kann man schon tot sein.

Ben aus Gelsenkirchen (24.12.2010): Sehr gut beschrieben, kann in Notfällen echt hilfreich sein!!!

Karl Vaith aus Friedberg/Bayern (05.12.2010): Im Endeffekt geht es darum, die betroffene Person richtig zu lagern, bzw. je nach Bewußtsein ohne Bewußtsein (z. B. aufrechter Oberkörper oder liegend) zu therapieren. Die Herzmassage in der Regel 90 x in der Minute ist der kombinierten Beatmung (30 x Herzmassage - 2 Atemstöße) usw. vorzuziehen, da meist keine Atemmaske vorhanden ist und ohne der Helfer oft Berührungsängste hat. Zudem sollte zuerst die 112 verständigt werden, wobei man bei Verkehrsunfall die Frage nach dem "Wo ist es passiert, Wie ist es passiert, wieviele Verletzte, welche Art der Verletzungen, Rücksprache abwarten" nicht vergessen sollte.

Thomas Kristott aus Hassendorf (07.11.2010): Es ist überall nachzulesen, wie es auf dieser Fachseite auch steht, wann es gefährlich wird und der Notarzt gerufen werden sollte. Aber warum sind die Beschreibungen nicht genauer? Wer ruft schon den Notarzt, wenn er die Anzeichen nur einzeln bemerkt, die nicht einmal genau beschrieben werden (Oberbauch, Ausstrahlung Schulter etc.) Welche Stelle genau im Oberbauch, wo lokalisiert man als Laie den Oberbauch statt des Magens? Nur wenn Angstzustände in Verbindung mit starkem Druck direkt auf dem Herz und ein Gefühl der Einklemmung auftreten, wie zumindest das hier gut beschrieben wird im Allgemeinen, und wenn der Betroffene sich wirklich am Ende fühlt - nur in solchen und anderen direkten Fällen wird in den meisten Fällen erst der Notarzt gerufen. Insbesondere auf dem Land, und wenn Betroffene allein sind, kaum Geld haben, und Kinder bzw. Haustiere versorgt werden müssen (Hund kann nicht lange allein bleiben), auch weil es gegenüber den bekannten Nachbarn peinlich ist etc. - wird also wegen erster unklarer Anzeichen sicher nicht oft gleich und vor allem rechtzeitig der Notarzt gerufen. Die Entscheidung wird dem Betroffenen sehr schwer gemacht. Es gibt keine Zwischenstellen, Beratungen, wenn es mal Probleme gibt. Niemand interessiert sich für den einen oder anderen möglichen Betroffenen, und Feuerwehr und Rettungswagen, Blaulicht und Aufsehen will jeder möglichst vermeiden. Viele könnten sich aber rechtzeitig allein viel schlauer machen, und sie würden das auch tun, wenn sie ihre gezielten Fragen wirklich mal stellen und auch wirklich Antworten erhalten, mit Spezialisten über vieles Erfahrungen austauschen und wirkliche Reflexionen und Hinweise bekommen würden. Doch wie schreiben auch hier die Spezialisten? "Die Hinweise und Ratschläge können keinen Arztbesuch ersetzen..." Man erhält in der Regel kurze unklare und allgemeine Antworten und wird in der Hauptsache an seinen Arzt verwiesen. Doch der kann meist auch nur eine Überweisung zum Spezialisten geben und redet auch nicht viel in der Regel, wenn es Patienten um Aufklärung und Fakten während eines Besuches geht. Der Arzt hat auch längst keine Zeit mehr für den Einzelnen. Termine zum Kardiologen können dann noch bis zu sechs Monaten dauern (besonders außerhalb der Großstädte). Ist es dann soweit, bleibt der Facharzt ähnlich schweigsam und kurz angebunden wie der Hausarzt, wenn es um Anamnese und Lebensumstände seines Patienten und dessen mögliche Fragen an den Arzt geht. Das sind die Fakten. Der Patient wird auch in der Regel die möglichen Launen und Eigenheiten seines Arztes hinnehmen müssen. Insbesondere als einfacher Kassenpatient. Er wird seine Fragen auf die aller notwendigsten beschränken. Zeit für Gespräche ist wenig vorhanden. Ebenso nimmt der Arzt das Wissen und den Intellekt seines Patienten hinsichtlich seiner Aufnahmefähigkeit und Wissensstandes im medizinischen Bereich oft gar nicht oder nur widerwillig wahr. Das ist die Realität. Fachliche Hilfe und engagierte Beratung ohne Zeitdruck gibt es kaum. Bei Aufforderungen, an Ärzte zu chatten oder Mails zu schreiben z. B. nach einer Fernsehsendung, erhält man, wenn überhaupt, als Antwort einige nichtssagende Sätze allgemeiner und bekannter Art zurück, und der Hinweis fehlt meist nicht, dass derjenige sich doch weiterhin insbesondere an seinen Arzt wenden soll. Fazit: Keine genügende Aufklärung, und die meisten Ärzte, die Fragesteller ja kaum persönlich kennen lernen, nehmen sich weder Zeit noch sind sie engagiert. Das alles muss sich ändern, doch das wird in einer als "Zivilisation" bezeichneten anonymisierten Massengesellschaft, in der Erfolg, Geld und Macht allein zunehmend mehr und im Übermaß regieren, letztlich nicht gelingen. Ärzte sind inzwischen nur ein Rad im Getriebe einer solchen Gesellschaft - ebenso wie Lehrer, Politiker, Beamte, Polizei, u. a. m. Sie können wie diese nur noch mitschwimmen im Strom, andernfalls riskieren sie ihr privates persönliches und berufliches Ende. Die Zeiten der großen Entdecker und charismatischen Außenseiter, der Helfer der Armen und Kranken sind - auch im Bereich der Medizin - vorbei. Es geht insbesondere nur noch um Geld und Besitz, und es existiert inzwischen eine Industrie, die an den Krankheiten, auch den künstlich geschaffenen, angeblichen und echten, Milliarden verdient, und der das Geld wichtiger ist, als Kranke wirklich zu heilen oder wenigstens vorzubeugen. Für die meisten Herzkranken bedeutet das, weiterhin mit ihrer Krankheit meist allein zu sein. Sie sind für sich selbst verantwortlich, und soweit es möglich ist unter den gegebenen Umständen, können ihnen hauptsächlich nur möglichst eigene Aktivitäten und Maßnahmen, Lernen und Lesen, Umsicht und Einsicht helfen. Ärzte dagegen werden außer mit Pillen-Verschreiben und maul faulen Kurzuntersuchungen leider nicht für sie da sein. Jedenfalls vor der Krankenhausüberweisung. Das ist die Realität. Man kann allen Herzkranken und irgendwie davon Betroffenen und denen, die Vorbeugen wollen (das gilt auch bei anderen Krankheiten, Kreislauf, Leber, Organe, Zusammenhänge im Körper) nur raten, sich nicht mit allgemeinen Halbwahrheiten und üblichen Floskeln abspeisen zu lassen, auch nicht von Ärzten, und sich unbedingt selbst medizinisch und zutreffend, unter Bezug auf persönliche BETROFFENHEIT; eigene Vermutungen, eigene Krankheiten, eigene Erkenntnisse und eigene Maßnahmen zu engagieren, zu lernen, zu lesen, sich schlau zu machen und seiner eigenen Intelligenz und auch seinem Bauchgefühl mitunter zu vertrauen. Selbsthilfe und Vorbeugung durch Wissen und Konsequenz. In diesem Sinne lese ich interessiert die Beiträge und Angebote auf dieser Webseite.

Hans aus der Schweiz (31.10.2010): Der Schmerz war eigentlich nicht unbedingt stark, eher krampfähnlich und dumpf. Er begann im Kiefer, ging bis zu den Handgelenken und in den Oberbauch. Blieb in der Mitte des Brustbeins stehen und verschwand an den anderen Orten.

 
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