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Diese Alarmsignale muss jeder kennen

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Anzeichen Herzinfarkt

Bei folgenden Zeichen im Herzbereich oder Brustkorb sollten Sie sofort an einen Herzinfarkt denken und ohne Zeitverlust den Notarzt rufen:

  • Starke Schmerzen
    mit einer Dauer von mindestens fünf Minuten. Oft strahlen die Schmerzen in andere Körperregionen aus – z. B. in die Arme, den Oberbauch, zwischen die Schulterblätter in den Rücken oder in den Hals und Kiefer (siehe Abbildung).
  • Massives Engegefühl
    Oft tritt ein Herzinfarkt mit einem heftigen Druck oder einem sehr starken Einschnürungsgefühl im Herzbereich in Erscheinung. (Viele Menschen mit einem Herzinfarkt haben das Gefühl, dass ihnen ein Elefant auf der Brust steht.)
  • Heftiges Brennen
    Oft handelt es sich bei den Schmerzen eines Herzinfarkts auch um ein stark brennendes Gefühl.
  • Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und Schmerzen im Oberbauch
    Ein Herzinfarkt kann sich auch alleine mit so genannten „unspezifischen Anzeichen“ bemerkbar machen, was bei Frauen etwas häufiger vorkommt als bei Männern. Zu unspezifischen Anzeichen zählen z. B.: Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen. Da solche Beschwerden auch bei anderen harmloseren Erkrankungen auftreten können, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung immer dann den Notarzt zu rufen, wenn diese unspezifischen Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten. Möglicherweise steckt dann ein Herzinfarkt dahinter.
  • Angstschweiß mit kalter, fahler Haut
    Häufig tritt bei einem Herzinfarkt zusätzlich Angst auf, die sich z. B. mit einer blassen/fahlen Gesichtsfarbe und Kaltschweißigkeit bemerkbar machen kann.
Professor Dr. med. Hans-Jürgen Becker

Autor: Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Becker, Ehrenmitglied des Vorstands der Deutschen Herzstiftung.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

Ihre Meinung

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Bislang 257 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Gideon M. aus Schriesheim (19.11.2016): Ich schreibe eine GFS über das Thema und bin sichtlich begeistert über die Informationen, die auf dieser Seite zu finden sind. Ich werde die Seite weiterempfehlen!

Ali aus Mannheim (15.11.2016): Ja. Vielen Dank! Es wird sehr gut erklärt ist sehr hilfreich. DANKE! Gruß, Ali

Marion aus Aachen (13.11.2016): Ich hatte genau das gleiche Anzeichen mit dem Elefanten auf der Brust, erhöhten Puls. Wochenlang wurde mir gesagt, es sei psychisch bedingt. EKG ohne Befund. Bis ich auf eine Überweisung zum Kardiologen bestanden habe. Diagnose:
1. ED Koronare Dreigefäßerkrankung, 90 %-ige RCA/RV1-Verzweigungsstenose, PTCA und DES, zweiter DES prox. bei Dissektion, 75 %-ige prox. RIM Stenose, 75 %-ige PLA1 Abgangsstenose, 40-50 %-ige prox. RIVA Stenose.
2. Hochgradige ACI Stenose
Danach wurden 2 Stents gesetzt und der Elefant war weg. Allerdings habe ich immer noch ein beklemmendes Gefühl, manchmal mit Stichen in der Brust. Macht mir etwas Angst.

Heinz Peter U. aus Grünberg (02.11.2016): Bin Diabetiker, habe Bluthochdruck und Übergewicht. Habe regelmäßig zwischen den Schultern und der Brust- & Halswirbelsäule Schmerzen. Beim Treppensteigen bekomme ich regelmäßig Krämpfe im linken Bein und mir läuft der Schweiß nur so. Oben angekommen muss ich mich von fast allen Klamotten entledigen, um mich abzukühlen. War eben im Krankenhaus, weil ich wieder mal bewusstlos umgefallen bin, wo nichts Genaues festgestellt wurde. Bin 57.

Sabrina aus Munster (02.11.2016): Ein guter Ratgeber, wenn es um Herz-Ursachen geht. Es ist hilfreich und nicht zu lang beschrieben. Gut zu übersehen und nicht zu viel Text. Immer weiter so.

Sabrina aus Oberösterreich (31.10.2016): Hatte heute genau diese Anzeichen und eben die Angst, dass ich möglicherweise jeden Moment einen Herzinfarkt haben könnte. Deswegen habe ich im Internet (bei Google) nach „herzinfarkt anzeichen“ gesucht und bin auf diese Seite gestoßen. Was ich dann da sehen und lesen musste, hat mich schwer schockiert! :O Aber Gott sei Dank geht es mir jetzt schon wieder gut und ich habe diese Schmerzen, die hier beschrieben werden, nicht mehr!
Jetzt würde ich Sie nur noch gerne um einen einzigen Tipp bitten: Falls das nochmal vorkommen sollte, soll mein Freund dann sofort die Rettung rufen, oder kann ich abwarten, ob die Anzeichen (so wie heute) wieder von selbst weggehen? Würde mich wirklich sehr freuen, wenn ihr mir antworten würdet! :D Danke schon mal und schöne Grüße aus (Ober-)Österreich ;) Liebe Grüße, Sabrina :)

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ute J. aus Sachsen (26.10.2016): Hallo, ich bin 52 J., 1,56 m groß und wiege 78 kg. Ich bin vor ca. 2 1/2 Wochen am späten Abend aufgewacht, da ich ein starkes Brennen im Brustkorb und im Hals sowie das Gefühl hatte, dass ich einen Felsbrocken auf der Brust liegen hätte. Ich stand auf, da die Schmerzen nicht besser wurden und sich im Liegen eher noch verstärkten. Da es mir nach ca. 45 min immer noch nicht besser ging, weckte ich meinen Mann, der mit mir in die Notaufnahme fuhr. In der Notaufnahme angekommen wurde ich sofort an das EKG angeschlossen und Blut abgenommen, es kam ein Arzt und befragte mich zur Symptomatik. Er erfragte auch meine Medikamente. Ich erzählte ihm auch, dass mein Vater (60 J.) sowie mein Bruder (49 J.) an einem Herzinfarkt gestorben sind, außerdem hatten meine Mutter und ein weiterer Bruder beide einen Schlaganfall. Als der Arzt nachfragte, warum ich Venlafaxin einnehme und EKG sowie Blut ohne Befund waren, sagte er, dass meine Symptome eine Angst- u. Panikattacke wären. Ich muss sagen, es wurde dann auch besser und wir konnten nach 2 Stunden wieder nach Hause. In der Nacht bekam ich dieselben Symptome wieder, da aber nichts festgestellt wurde, musste ich sehen, wie ich klar kam. Irgendwann bin ich auch eingeschlafen. Seither habe ich immer mal wieder diese Schmerzen, selbst beim Spazierengehen. Gestern war ich bei meiner Hausärztin und hab ihr die Untersuchungsergebnisse mitgenommen sowie erzählt, dass ich immer wieder diese Probleme habe. Ich muss dazu sagen, dass ich seit 2011 in psychologischer Behandlung bin und aufgrund von Krankheit auch Opioide nehme. Sie sagte nur, dass es sicher diese Angst- und Panikattacke wäre, da ja nix festgestellt wurde. Mir wäre es lieb gewesen, wenn sie mich eventuell zu einem Kardiologen geschickt hätte und auch ein Belastungs-EKG veranlasst hätte. Jetzt bin ich seit ca. 3 h mit denselben Symptomen alleine zu Hause und warte, dass es mir besser geht. Mal sehen, wie es weitergeht.
Ich finde diese Seite sehr interessant und hilfreich.

Roland S. aus Bitburg (25.10.2016): Habe 91 und 92 drei Infarkte gehabt, zwei leichte zu Anfang und ein dritter, der fast zum Tode führte 92. Da der Notarzt rechtzeitig kam, lebe ich noch. Bei den beiden leichten hatte ich Schmerzen in den Schultern und dem linken Arm und bin dabei zusammengebrochen und am Boden wieder zu mir gekommen. Bei dem 3. Infarkt, der nach großer körperlicher Anstrengung eintrat, habe ich auch kalten Schweißausbruch gehabt und die beschriebene Todesangst. Ich bin dann am Küchentisch zusammengebrochen und erst im Krankenwagen auf der Fahrt in die Klinik wieder zu mir gekommen. Leide unter einer 3-Gefäß-Erkrankung. Wurde im Juni 1992 mit drei Bypässen versorgt. Und mir geht es im Großen und Ganzen immer noch sehr gut. Leide unter Wetterumschwüngen, wenn es von schlecht auf schön wechselt, oft aber nicht immer, habe den Schmerz hinter dem Brustbein immer noch, bin alle drei Monate beim Doc, und es gibt keine nennenswerten Komplikationen. Muss dazu aber sagen, dass ich vor 24 Jahren mein Leben ganz umgekrempelt habe, meine Medikamente regelmäßig nehme und meine Ernährung umgestellt habe. Außer einer großen Gewichtszunahme waren keine Veränderungen zu bemerken. Leide aber immer noch unter den auftretenden Schmerzen hinter dem Brustbein, in der Herzgegend und sogar manchmal bis zum Unterkiefer. Nach Aussage von meinem Doc sind das immer noch Wundschmerzen, mit denen ich leben muss. Und ich kann damit leben, bin jetzt 24 Jahre nach der OP immer noch gut drauf, bin jetzt 64, in Rente und arbeite auch noch an 1-2 Tagen die Woche. Und es macht mir Spaß. Ich nehme das mit den Schmerzen als unabdingbares Übel in Kauf und sehe es als den Preis dafür, dass ich noch lebe. Also zum Resümee: Man kann als 3-Gefäß-Kranker ohne weiteres auch älter werden. Muss sich aber danach umstellen, was schwer fällt. Sogar Alkohol-Genuss ist möglich, allerdings in Maßen.

Werner J. aus Berlin (20.10.2016): Ich hatte bis vor kurzem den dritten Infarkt. Die Erklärungen sind sehr aufschlussreich. Alle Infarkte waren anders. Ich habe mehrere Stents. Wenn ein Symptom da ist, sofort die Feuerwehr und den Notarzt verständigen, egal ob es ein Infarkt ist oder nicht.

Kathrin G. aus Gütersloh (14.10.2016): An Daniela aus Bochum: Die richtige Adresse ist für Sie ein Endokrinologe und/oder Nuklearmediziner. Beide kennen sich in der Regel mit Schilddrüsenproblemen bestens aus! Eine nicht richtig eingestellte/funktionierende Schilddrüse kann sehr große Probleme machen. Panikattacken können durchaus dadurch bedingt sein.

Joachim J. aus Gumtow (12.10.2016): Ich hatte einen Akut-STEMI.

Heinz Z. aus Walsrode (07.10.2016): Es ist schon hilfreich, vielleicht hätte ich es eher lesen müssen.

Madleen M. aus Annaberg-Buchholz (03.10.2016): Hallo ich bin 34 Jahre alt und seit kurzem wird mir auf Arbeit immer beim Massieren schlecht: Schweißausbrüche, muss mich dann auch übergeben und an beiden Händen ist es, als würde jemand heftig Strom durchgeben, und starke Rückenschmerzen, keiner kann mir helfen. Ich habe jetzt Massagen 5-mal verschrieben bekommen. Die Sehfähigkeit hat so nachgelassen, dass ich mir eine Brille geholt habe. Wer kennt so etwas?

Marina P. aus Dorsten (27.09.2016): Ich finde, man kann es gar nicht oft genug sagen, auf welche Zeichen man achten sollte und dass man diese auf keinen Fall lapalisieren oder ignorieren darf. Mein Papa ist im Alter von 65 Jahren an Herzinfarkt gestorben. Mein Bruder (42 Jahre jung) hatte die Signale ignoriert und fiel nach einem Herzinfarkt und OP ins Wachkoma. Leider haben wir den Kampf am 25. Mai verloren! Inzwischen habe ich selber erhöhten Blutdruck (140/--)und Herzrasen im Ruhestand. ICH BIN SOFORT ZUM DOKTOR! Ich kann nur jedem raten, das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen! Tut was für eure Gesundheit!

Martin aus Ratingen (22.09.2016): Sind derartige Symptome, die Daniela L. aus Bochum beschrieben hat, nicht evtl. auch Hinweise für kleinere Lungenembolien? Mfg, Martin, Krankenpfleger/Rettungsassistent

Can (06.08.2016): Meine beiden Arme tun weh, als ob meine Vene/Ader verstopft ist, als ob das Blut schwer durchläuft, und meine Brust tut ein bisschen weh. Letztes Jahr sagte mir mein Arzt, dass ich topfit bin, das kann doch nicht sein, dass ich krank werde, oder?

Daniela L. aus Bochum (29.07.2016): Hallo, ich bin Daniela, 40 Jahre alt. Ich habe Attacken bekommen, die nicht unbedingt zu beschreiben sind, als meine Tochter 7 Monate alt war. Ich bin zusammengebrochen, aber mit Kribbeln in den Beinen, was bis zum Kopf ging, starkes Schwächegefühl, abschließend starkes Herzklopfen mit extremem Schüttelfrost, ich dachte ich muss sterben, dass mein Herz gleich aufhört zu schlagen. Mein Mann rief dann den Notarzt und im KH haben sie nichts festgestellt, sie meinten es wären Panikattacken. Ich hatte vorher noch nie welche, mittlerweile ist das schon über drei Jahre her.
Mittlerweile habe ich aber öfters ein Stechen mit ab und an mal Brennen in der Brust, vor einem halben Jahr öfters ein Brennen zwischen den Schulterblättern, was bis in den Unterkiefer ausstrahlte, ich dachte mir reißt einer die kompletten Zähne raus. War mehrmals im KH beim Kardiologen, dreimal Herzecho gemacht. Bis jetzt konnte keiner was feststellen, aber seit ungefähr 8 Monaten plagen mich diese Schmerzen in der Brust und mittlerweile mit Atemnot, also ich bekomme schwer Luft mit Druck auf der Brust, aber das Komische ist, dass es nur ne halbe Stunde mal oder den ganzen Tag anhält, dann gehts mir wieder gut für einige Tage, dann fängt das wieder an, mal schlimm, mal weniger schlimm, das kommt einfach aus heiterem Himmel.
Mein FA hat festgestellt, dass ich eine leichte Schilddrüsenüberfunktion habe, was erst im September abgeklärt werden kann. Mich belastet das sehr, zumal ich immer Angst habe, einen Herzinfarkt zu bekommen, ich habe das Gefühl, dass mich manche Ärzte auch nicht wirklich ernst nehmen. Jetzt war ich vor kurzem bei einem anderen Kardiologen, der meinte, ich habe Herzrhythmusstörungen und wollte mir direkt nen Katheter legen, wo ich nicht hin bin vor Angst, aber ich habe gelesen, dass diese Überfunktion das auch alles auslösen kann.
Ich habe ungewollt 8 Kilo abgenommen und mein starkes Herzklopfen macht mir auch zu schaffen, ich weiß schon gar nicht mehr, zu welchem Arzt ich gehen kann, ich habe keine Depris, aber so langsam bekomme ich welche, weil ich nicht mehr weiß, wo ich hingehen kann.

A. K. (27.07.2016): Sehr umfangreiche Informationen und sehr gut erklärt, vielen Dank für diese wichtigen Details.

M. aus Ludwigsburg (24.07.2016): Hallo! Ich habe Schulterschmerzen links, bin 21 Jahre alt, schwerkrank, neurologisch, Spastik, Epilepsie. Ab wann muss man den Notarzt rufen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Hansjörg L. aus Wehr/Baden (14.07.2016): Mein Herzinfarkt hat sich den ganzen Tag über mit Unwohlsein und Rückenschmerzen angekündigt. Es wurde dann immer schlimmer, bis hin zur Kurzatmigkeit, ganz starkes Kribbeln in den Fingerspitzen und Angstschweiß. Ich hatte sehr viel Glück, ich war gerade zu Besuch mit meiner Frau in Bad Krozingen bei meiner Tochter. Der Notarzt war innerhalb 10 Minuten vor Ort, und ich war ruck, zuck in der Herzklinik Bad Krozingen, wo dann der Infarkt stattgefunden hat. Ich habe jetzt 4 Stents und fühle mich wieder wohl.

Rainer H. aus Mönchengladbach (09.07.2016): Ich bin in der Nacht 10./11. September 2015 spät auf Toilette gegangen, auf Grund von Vorerkrankungen "presse" ich manchmal arg auf der Toilette, so auch damals. Als ich gegen 01.20 Uhr wieder ins Bett gehe, fühle ich einen Druckschmerz in der Brust. Ich mache mir ein Wärmekissen warm, weil ich noch glaube, dass das vom Rücken kommt. Aber innerhalb weniger Minuten steigt der Schmerz stark an, ich bin mir sicher, das ist ein Herzinfarkt. Meine Frau schaut noch Fernsehen (da läuft Tennis aus Melbourne), ich sage zu ihr: "Mir geht es nicht gut, ich glaube, ich habe einen Herzinfarkt." Ohne mit der Wimper zu zucken und ohne eine Sekunde Zeit zu verlieren, geht meine Frau zum Telefon und ruft den Notarzt. In der Zwischenzeit sitze ich auf dem Bett, die Schmerzen erreichen nun einen unvorstellbaren Grad, ich will nur noch, dass das endlich aufhört. Der Schmerz strahlt inzwischen auch in den Rücken und in die Arme, mir bricht der kalte Schweiß aus, mir geht es grauenhaft.
"Wo bleiben die Sanitäter?", fragt meine Frau. Die kommen – und sind innerhalb von 10 Minuten bei uns zu Hause (toll!!). Vier Personen kommen ins Schlafzimmer gestürzt und dann "geht die Post ab". Morphium und weitere Medikamente werden gespritzt, ein EKG wird gemacht, ich komme auf eine Notliege und dann geht es mit Blaulicht ins Krankenhaus.
Als wir die Intensivstation erreichen, setzt mein Herz (vorher wild stolpernd) komplett aus, ich kann es richtig fühlen. Als ich es dem Pfleger vor mir mitteile, verlässt mich das Bewusstsein: Ich leide an Kammerflimmern. Sofortige manuelle Reanimation ist erfolglos, aber der dann eingesetzte Defibrillator hat sofort Erfolg, das Herz schlägt wieder, ich erlange das Bewusstsein zurück. Um mich herum sind massenhaft Menschen und kämpfen um mein Leben. Dann werde ich intubiert und sediert. Am nächsten Mittag um 13.00 Uhr werde ich aus dem künstlichen Koma wieder wach.
In der Nacht wurde ich ins Katheterlabor geschoben, Totalverschluss einer Herzkranzarterie, Ballondilatation, dann Stent. Im Laufe der nächsten Tage bekomme ich zwei weitere Stents gesetzt, meine Herzspitze ist "erledigt", aber insgesamt ist der Schaden gering, das EKG ist gut, das Herz hat nur eine ganz leichte Schwäche.
Ich bin Nichtraucher, aber habe Bluthochdruck zu spät behandelt. Eigene Dummheit. Aber jetzt habe ich den Blutdruck im Griff, ich habe meine Ernährung umgestellt, habe inzwischen fast 20 kg abgenommen, es geht mir gut, ich habe nicht einmal mehr Atemnot im Liegen (eine häufige Folge eines Infarkts). Danke an meine Frau, die die Nerven behalten hat, Danke an unser Gesundheitssystem, Danke an die vielen Retter. 50 Minuten nach meinen ersten Beschwerden lag ich schon im Katheterlabor und wurde lebensrettend versorgt.

Alexander K. aus Ummendorf (19.06.2016): Ich hatte am 5.6. und 6.6. zwei Notfallaufnahmen in der Uni Linz in Österreich, Schmerzen in der Brust und Kaltschweiß, Übelkeit. Vorgeschichte: Massive Attacken unseres Vermieters im Herbst 2015, dann ein paar Tage stationär in Baden-Württemberg vor Weihnachten, ich solle zum Psychiater gehen, anschließend Notaufnahme vor Weihnachten 2015. Herzkatheter angeblich ohne Befund, ich solle Nitro-Spray nehmen, die Beschwerden kommen von der Wirbelsäule. Auf Nachfrage kein Kommentar von dieser Klinik. Uni Linz empfiehlt nochmalige kardiologische Abklärung, dies wollen die Ärzte hier verhindern.

Susanne M. aus Bescheid (17.06.2016): Als Frau wird man gern mal in die psychosomatische Ecke gedrängt. Mein "Vertrauen" in die meisten Mediziner ist leider verloren gegangen. Ich ertrage die "paar HRST" lieber, als mich mit Angiotensin-II-Antagonisten vollzustopfen, die ich nicht vertrage. Die hier oft genannte Symptomatik (Schmerzen im Sternumbereich, tauber linker Arm, Übelkeit etc.) hatte ich mehrfach – hat keinen Arzt interessiert.

Dieter aus Freiburg (03.06.2016): Ich bin bei meiner Arbeitsstelle Ersthelfer. Man kann nie oft genug die Merkmale eines Herzinfarktes erwähnen. Nur so kann vielen Menschen geholfen werden.

Dieter B. aus Hanau (28.05.2016): Ein paar Wochen vor meinem akuten Infarkt hatte ich einen unerklärlichen Reizhusten und in den Nächten sehr oft Sodbrennen.

L. aus Dortmund (06.05.2016): Hatte heute Nacht starke Schmerzen im Brustkorb. Atemnot, die liegend extrem war. Nach einer Stunde Blutdruck gemessen, Wert war eindeutig zu hoch. Eine halbe Ramipril 5 mg eingenommen. Nach einer Stunde war der Blutdruck noch höher. Weitere Stunde abgewartet, keine Besserung. Daraufhin Notarzt gerufen, Einlieferung ins Krankenhaus. Ergebnis: Extremes Sodbrennen. Ein bisschen schäme ich mich, dass ich den Notarzt gerufen habe, glaube aber, doch richtig gehandelt zu haben.

Petra M. aus Buttenwiesen (26.04.2016): Mein Bruder hatte ein paar Tage vor seinem Infarkt zu den genannten Symptomen auch zusätzlich dunkel bzw. bläulich verfärbte Füße.

Mandy W. aus Halle / Saale (20.04.2016): Hallo, bin 45 Jahre und hatte vor fünf Monaten einen Infarkt. 2 Stents bekommen und noch zwei weitere Engstellen, die aber angeblich noch nicht behandelt werden müssen. Bin zwar in kardiologischer Behandlung, aber die Angst vor einem weiteren Infarkt bleibt.

R. aus Strausberg (11.04.2016): Ich habe eine Frage: Wurde als Kind am Herz operiert, jetzt tut mir schon seit 3 Tagen der linke Arm weh, habe Angst. Kann es auch von dem neuen Medikament sein? Davor hatte ich Herzstolpern ganz schnell, ist das normal?

K. aus Hausach (10.04.2016): Leider muss ich sagen, dass ich schon zwei Herzinfarkte hatte und immer mehr mit der Wirbelsäule Problem bekomme. Denn immer, wenn es in der Wirbelsäule brennt zwischen den Schulterblättern, denkt man an ein Herzinfarkt, bis die Schmerzen über den ganzen Körper gehen. Aber keiner sagt, was das ist. Manchmal halte ich die Schmerzen nicht aus.

Ohne Namen (10.04.2016): Klare Informationen sind immer hilfreich.

Rudolf C. aus Stolberg (15.03.2016): Hallo miteinander, mein Name ist Rudolf C. und ich möchte einiges über mein Erlebtes berichten. Sonntag, den 06.03. 2016 gegen 17:00 h bekomme ich kurzzeitige Übelkeit, am 07.03. gegen 09:00 h extrem starke, anhaltende Übelkeit und Schmerzen in Brust und Rückenbereich. Da ich aber eine Nackenmarkskanalverletzung und aktuelle Bandscheibenvorfälle im LWS Bereich habe, ist das Ganze nicht so einfach. Gegen 09:20 wurde es dann dramatisch, zu den Schmerzen gesellte Kraftlosigkeit bis in beide Hände, während des Wählens der 112 bekam ich Todesangst. Da ich alleine lebe, habe ich immer eine Notfalltasche/KH im Bad stehen, ich hab es so gerade noch geschafft ,den Rettungssanitätern die Haustüre zu öffnen, dann bin ich zusammen gesackt und war nicht mehr in der Lage mich abzustützen oder aufzurichten. Ach ja, eiskaltes Wasser quoll mir aus alle Poren. An diesem Montag war die Hölle los im Raum Aachen, RTW u Notarzt hatten eine etwas arg weite Anfahrt. Ich habe ca. 20 Minuten in der offenen Haustüre gelegen. Dann ging alles, naja fast, schnell, wenn die verschlossenen Bahnübergänge nicht wären, das Schimpfen der Besatzung habe ich nämlich mitbekommen. Nun im KH ging dann alles fix, Herzkatheter, 3 Stents und 6 Tage später nach Hause. Was ich in den 6 Tagen, davon 4 auf der Überwachungsstation, an den Monitoring-Wänden erlebt habe, ich habe allergrößte Hochachtung vor dem Personal und der Medizinern, sie leisten fast Unmögliches. Rund um die Uhr wurden Patienten mit Herzinfarkt eingeliefert, zeitweise lagen die Gänge, und auch die Besucher- und sonstige Räume voll mit Patienten. Nochmal danke, dass ich lebe. Dann am 14.03. Herzstiche, die kommen und gehen, zum Doc, EKG, Blut, alles IO. Aber ich habe erneute Einweisung in der Tasche. Alles sch… - Angst! Ich habe natürlich jetzt erst, nach meinem eigenen Vorfall, hier mal gestöbert und gelesen. Ich sitze hier zu Hause, schaue auf meinen Teich, wie am 07.03. - sollst du, sollst du nicht?

Luitgard D. aus Niederwerrn (01.03.2016): Die Informationen auf dieser Seite sind klar und deutlich zu verstehen. Auch für nicht-medizinische Personen.

Helge A. aus Ruhpolding (26.02.2016): Gut, daß es Sie gibt.

B. aus Lingen (26.02.2016): Habe am linken Arm einen Blutdruck immer von 140/100, Puls 90 beim Ausruhen, bin 63 Jahre.

H. aus Kassel (25.02.2016): @Dennis: Lass dich auf jeden Fall gründlich untersuchen (auch die Schilddrüse), und wenn nichts gefunden wird, mal die Brustwirbelsäule begutachten lassen (beim Physiotherapeuten z. B.). Die kann durchaus ähnliche Symptome wie bei Herzproblemen verursachen, habe leider auch die Erfahrung machen müssen. Aber ganz wichtig: Vorher gründlich internistisch/kardiologisch untersuchen und abklären lassen!

Dennis aus Bremen (21.02.2016): Einen schönen Abend euch allen. Heute ging es mir den ganzen Tag ganz gut, sonst hatte ich andauernd Herzschmerzen und Brustschmerzen. War vor einer Woche im Krankenhaus, Blut wurde abgenommen, aber war alles ok mit meinem Blut. Und ein EKG-Test haben die mit mir gemacht. Die Ärzte meinten alles in Ordnung! Und nächste Woche hab ich einen Termin beim Kardiologen, da wird nochmal richtig nachgeguckt bei mir!
Aber kommen wir mal zurück, heute ging es mir den ganzen Tag gut, hatte keine Schmerzen oder sonst was. Hab eben auf dem Sofa gegessen und auf einmal hatte ich wieder ein Stechen im Herz und als ich ins Bett gelaufen bin genauso und jetzt hat es auf gehört! Hab echt Angst und weiß echt nicht, was ich machen soll. Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen?! Ich bin erst 25 Jahre alt und weiß nicht, wie ich mit der Sache umgehen soll. Heute lag ich nur im Bett und war echt müde, aber vielleicht kommt das, weil ich nicht lange geschlafen hatte davor!
Wenn jemand mir Tipps geben kann, was ich machen soll, dann bitte schnell. Dankeschön

Ludwig E. aus Flörsheim-Dalsheim (18.02.2016): Sollte nach Medikamentenplan-Änderung (Ramipril, HCT-CT, L-Thyroxin 150, Metformin, nehme ich schon länger ein) zusätzlich Metoprolol 47,5 und Procoralan 5 mg einnehmen. Danach hatte ich jeweils beim Trinken von kalten Getränken oder wenn ich mich im kalten Bereich aufhielt diese starke Schmerzen zwischen den Schultern. Nehme aus diesem Grund nicht mehr Procoralan. Ganz schmerzfrei bei Aufenthalt im Kühlen bin ich jedoch nicht. Diese Schmerzen klingen nach ca. 3 Minuten Aufenthalt im warmen Bereich wieder ab.

Sofie L. (16.02.2016): Ich bin zwar erst 12, aber ich fand die Infos sehr hilfreich! Außerdem bin ich ja im Schulsanitätsdienst, da passieren schon verrückte Sachen, also von daher... :-)

B. (15.02.2016): Meine Mutter (46) hatte einige Herzinfarkte, von den ganzen einen Hinterwandinfarkt. Mütterlicherseits haben meine Onkels auch welche gehabt, allesamt verstorben. Seit ich (28) einen Sohn hab, gehe ich damit etwas anders um. Habe es immer auf die ungesunde Lebensweise geschoben. Bis ich eines Tages so ein gefühltes Aussetzen, Stolpern, wie auch immer hatte und mir die Luft wegblieb. Seither hab ich Angst und nehme dies sehr ernst; hatte ein Stress-MRT daraufhin. Alles in Ordnung, soll nur alle zwei Jahre zur Kontrolle. Habe öfters so Symptome, aber hab Angst als Panikmacher dargestellt zu werden, nur möchte ich nicht, dass mein Sohn auch ohne Mutter aufwächst. Wie sollte ich da am besten vorgehen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Christiane T. aus Berlin (06.02.2016): Ich hatte nach einer Herzbiopsie und Katheterlegung übelste Brustschmerzen und konnte kaum ein- noch ausatmen und habe dann Fentanyl bekommen, was nicht geholfen hat... Was könnte das gewesen sein?

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Bernd J. aus Vechelde (28.01.2016): Gerade heute habe ich für meine Ehefrau mit den beschriebenen Anzeichen den Notarzt gerufen. Diagnose und erfolgreiche sofortige Hilfe: Herzinfarkt.

Karl-Heinz C. aus Korschenbroich (28.01.2016): Die Information ist sehr hilfreich. Danke dafür, so kann man sich an etwas orientieren und auch auf seine innere Uhr hören.

Moritz aus Kaufbeuren (25.01.2016): Ich finde die Informationen cool.

Ela aus Dorsten (23.01.2016): Ich bin 42 Jahre alt und musste vorgestern die Erfahrung machen. Ein unerträglicher Schmerz im Brustkorb und Kiefer – Infarkt! Zum Glück hatten meine Nachbarn das richtig gedeutet und den RTW gerufen.

Richard S. aus Rinchnach (21.01.2016): Starke Schmerzen und massives Engegefühl mit Atemnot, das sind die Anzeichen, aber was, wenn diese Anzeichen fast jeden Tag da sind, was ist es dann? Habe schon 2-mal einen Herzinfarkt gehabt und habe seither eingeschränkte Pumptätigkeit. Für einen Defi ist die Pumpfähigkeit des Herzens zu gut (zwischen 35-40 %), aber sie wollten mir Bypässe legen. Für was die gut sind, das weiß ich bis heute nicht, das einzige was ich aber weiß, ist, dass ich den KKH nicht traue.

Jürgen G. aus Heidelberg (19.01.2016): Schmerzen im linken Arm sowie Halsschmerzen usw. als Zeichen für einen drohenden Infarkt sind mir bekannt. Was aber bedeutet, dass die Fingerspitzen der linken gegenüber der rechten Hand sehr kalt sind? Muss ich mich jetzt vielleicht an einen Notarzt wenden? Die oben angegebenen Schmerzen sind in der Regel stark und dauern mit Unterbrechungen schon einige Tage. Lässt sich – etwa durch Blutprobe oder ähnliches – objektiv eine mögliche Gefährdung feststellen? Mit freundlichen Grüßen, J. G.

Uta G. (17.01.2016): Hatte einige der genannten Symptome, wie Schmerzen der linken Brustkorb-Seite mit Ausstrahlung in den linken Arm. Hat sich im Laufe des Tages wieder gegeben. Kann ohne Schmerzen tief Luft holen. Werde aber zur Abklärung ein EKG machen lassen.

Steffen aus Wolgast (15.01.2016): Ich bin gerade in Krankenhaus. Habe Höllenqualen gehabt, Brustbein tat weh, Brennen. Hab jetzt einen Stent drin, jetzt geht es wieder, aber Schmerzen hab ich bissel noch, nur ein Picken im Stent-Bereich.

Steffen aus Backnang (12.01.2016): Hallo, habe heute Mittag während der Arbeit in Höhe Solar Plexus Schmerzen bekommen, die bis in den Kiefer gingen. Arme usw. waren normal. Ich habe leichten Bluthochdruck und rauche viel. Bin 30 Jahre alt. In meiner Familie kam nie was vor bezüglich Herzinfarkt oder Ähnliches. Habe dann eine Ibuprofen genommen, und danach war es gut. Aktuell ist es immer noch gut. War im Sommer beim Kardiologen. Alles super laut ihm. Was denkt ihr, was es sein kann? Ein Herzinfarkt denke ich eher mal nicht.

Gabriel aus Neuenhagen b. Berlin (12.01.2016): Es war sehr hilfreich, da ich mich im Moment in so einem beschriebenen Zustand befinde. Da ich allerdings auch unter extremer Wetterfühligkeit leide, sind diese Symptome sehr ähnlich. Dafür nehme ich einen Betablocker ein, der mal mehr, mal weniger hilft. Leider. Aber durch die dauernden Wetterkapriolen ist wahrscheinlich der Kreislauf generell beeinträchtigt, bei sehr empfindsamen Menschen, so wie ich einer bin.

Anita aus Bayreuth (11.01.2016): Habe das erste Mal eine Panikattacke und Atemnot gehabt als ich Stress wegen einer Prüfung hatte, also Prüfungsangst. Wurde dann ins Krankenhaus gebracht, fehlende Luft, Enge im Brustkorb und Taubheit in Gesicht und Arm. Im Krankenhaus wurde ich getestet auf Herz, mit Blutabnahme usw. Habe eine halbe Tavor bekommen und bin wieder nach Hause geschickt worden. Und am nächsten Tag war ich wieder drin. Dann meinten sie nur, sie können mir nicht helfen. Und wollten mich in die Klapse einweisen. Hatte dann noch einen Termin beim Kardiologen, und da war alles ok am Herz.
Nach einiger Zeit ging es wieder los. Und im November ist es wieder aufgetreten, nachdem ich im Sommer eine 2-fache Bandscheiben-OP hatte, und danach Reha. Und seitdem bin ich krankgeschrieben. Dachte erstmal, es wäre nur stressbedingt, weil ich immer noch Schmerzen im OP-Bereich habe und es mich aufwühlt, da ich nicht weiß, wie es weitergeht. Und ich kam wieder ins Krankenhaus, diesmal gleich mit einem Blutdruck von 200 zu 120, und musste dann 4 Tage bleiben. die haben alles abgecheckt, von mehreren Blut- und Urinabnahmen bis zu Ultraschall und Langzeit-Blutdruckgerät. Alles deutet auf zu hohen Blutdruck und Panik- und Angstzustände hin. Daraufhin nehme ich gegen Abend eine Ramipril 5 mg, Citalopram 20 mg und Opipram 50 mg. Und geh zu einer Psychologin.
Nur abends kommt es ab und an vor, dass ich diesen Druck vermehrt spüre, und diese Enge. Ab und an Ohrrauschen und Magenschmerzen, oder doch im Oberbauch, könnten aber auch die Nieren sein, weil ich zu wenig trinke. Aber ich habe keine Übelkeit oder Schmerzen im Arm oder so. Schweiß meistens nur, wenn ich mal länger laufen muss mit kleinem Einkauf. Außer Atem nur bei schnellem Laufen und Überanstrengung. Kann man da jetzt von Herzinfarkt-Risiko sprechen? Klar hat man Angst, gerade weil eine Freundin erst letztes Jahr einen kleinen Infarkt hatte und sie ist mit 34 nur ein Jahr älter wie ich.
Ich hoffe, dass es wirklich "nur" – was auch unschön ist – von den Angstzuständen und einer Panikattacke kommt. Vielleicht hat jemand einen Rat oder kann mir helfen. Danke schon mal im Voraus. Vlg Anita

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Michael W. aus Münster (10.01.2016): Bin nur müde und lustlos und mir ist kalt, kann das auch ein Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein?

S. aus Buxtehude (10.01.2016): Ich bin 63 Jahre, seit nun mehr als 20 Jahre Nichtraucher. Ich habe, falls es mein Beruf zuließ, regelmäßig Sport betrieben und habe einen Bodyindex von 24,5. Aufgrund meiner nicht vorhersehbaren Arbeitszeiten habe ich viel Kondition trainiert. Ich besuchte regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Am 1.1.16 morgens um 03.30 wachte ich auf und verspürte ein starkes Sodbrennen und danach Schmerzen im Brustbereich. Ich wählte nach einer Zeit von 5 Minuten 112 da ich mit einem Infarkt rechnete. Meine Kondition und das schnelle Handeln haben mich wohl gerettet. Man sollte keine Angst haben und nur lernen, die Zeichen zu deuten, und schnell reagieren.

B. aus Arnsberg (10.01.2016): Ich habe plötzlich starke Schmerzen im rechten Arm, bin auch eine starke Raucherin, kann das einen Herzinfarkt geben?

Günter S. aus Frankfurt (06.01.2016): Ich habe nach z. B. Einkaufsbummel einen Blutdruck von 100/60 und 96 Puls. Mir ist dabei leicht schwindlig. Ich nehme z.Zt. Aprovel 150 mg morgens und ASS 100 und bin 81 Jahre.

Sabine B. aus Wiesau (19.12.2015): Mein Papa hatte einen Herzinfarkt. Ich hab Stechen in der Brust gehabt, Ziehen im linken Arm. Ich bilde mir das meist nur ein. Beim EKG keine Auffälligkeiten, aber die Diagnose: Das kommt alles vom Rücken. Trotzdem bekomme ich sofort Panik. Ein Herzinfarkt geht normal schnell vonstatten und die Symptome ziehen sich nicht über mehrere Stunden. Ich leide einfach an Hypochondrie und das ist meist das Schlimmste.

Markus S. aus München (16.12.2015): Also, meiner Meinung nach sollte man die "klassischen Symptome", die man eben so kennt, ernst nehmen. Natürlich ist es sehr individuell, bei jedem Patienten etwas anders, das macht es eben als "Laie" so schwierig. Grade den Herren der Schöpfung ist es meist sehr unangenehm zum Arzt zu gehen, da es ja eventuell dann doch nix Schlimmes ist. Mein Motto: Lieber einmal zu viel, zur Kontrolle, als spätere Nachfolgen!! Ich habe dies in meinem Umfeld schon 4x erlebt, dass die Herren im Alter von 30 bis 55 Jahren sich geschämt haben zum Arzt zu gehen... mit Folgen!! Alles Gute!

D. aus Osnabrück (14.12.2015): Sehr informativ. Speziell auch die untypischen Anzeichen. Wenn möglich, einen Notruf mit einer „Einknopf-Bedienung“ einrichten. Im Ernstfall hat man keine Zeit, Überlegungen anzustellen!!!

Peter P. aus Lutherstadt Wittenberg (13.12.2015): Ich hatte Schmerzen im Oberbauch, wie Blähungen, und glaubte an einen Darmverschluss. In der Nacht las ich im Medizinfachbuch nach und rief den Notdienst. Sofort kam ich in die Herzklinik Coswig und wurde wegen Herzinfarkt operiert, und in der Intensivstation entluden sich die Darmgase. 14 OPs mit Total-OP des Sternums in der plastischen Chirurgie Magdeburg folgten, Dekubitus, Bypässe – mein rechtzeitiges Hilfeholen war lebensrettend. Das überlebende Durchhaltevermögen erreichte ich mit Hilfe des autogenen Trainings und in der Oberstufe das "Vaterunser". Danke meinen ärztlichen Rettern und der liebevollen Pflege durch die Schwestern. Peter P.

Marina B. aus Kirchlinteln-Luttum (08.12.2015): Die Information ist sehr hilfreich. Danke dafür, so kann man sich an etwas orientieren und auch auf seine innere Uhr hören.

Maria aus Bayern (07.12.2015): Ich bekam extrem starke Hals- und Gebissschmerzen. Kreislauf-Zusammenbruch und Übelkeit! Nach 2 Tagen bin ich ins Krankenhaus, weil ich die Schmerzen im Hals und Gebiss nicht mehr aushielt. Die Diagnose Herzinfarkt hat mich vollkommen aus der Bahn geworfen. Wenn ich denke, was ich für ein Glück hatte, weil ich erst 2 Tage später ins Krankenhaus bin.

Karl D. aus Münster in Westfalen (01.12.2015): Diese Aussagen bestätigen, was ich am 03.02.2015 erlebt habe. Herzinfarkt. Zum Glück hat ein guter Freund schnell gehandelt und den Notarztwagen gerufen. Ich habe immer gesagt, das ist sicherlich gleich wieder vorbei... Ich habe noch großes Glück gehabt. 23 % vom Herzen waren abgestorben. Jetzt fahre ich jeden Tag Ergometer und habe meine Essgewohnheiten etwas umgestellt.
Jetzt habe ich für den 02.01.2016 einen Flug nach Gran Canaria gebucht. Ich hoffe, dass ich beim Fliegen keine Probleme bekomme. Kann mir da jemand Tipps geben? Lieben Gruß aus Münster, Karl D.

Holger R. aus Erfurt (19.11.2015): Typisch ist immer seltener. Ich hatte einen Infarkt ohne klinische Symptome. EKG, Blut alles ok. Wurde nach Hause geschickt und orthopädisch behandelt. Nach sechs Wochen wieder heftigste Schmerzen; EKG in Ordnung, allerdings war bei der Katheteruntersuchung ein 95 %-Verschluss, welcher in Abständen ganz verschlossen war. Also auch im Krankenhaus wird mancher Infarkt übersehen.

Brigitte (16.11.2015): Mein Mann erlitt einen Herzinfarkt und ist gestorben.

Monika B. aus Magdeburg (12.11.2015): Habe seit kurzem öfters Stiche in der Herzgegend mit Übelkeit, ist dann wohl harmlos.

Magnus aus Ingolstadt (02.11.2015): Hallo Ihr. Ich bin m, 30, 75 kg auf 178. Bin heute Nacht um 4:11 in Bauchlage durch starke Brust- und Rückenschmerzen aufgewacht. Besonders beunruhigend habe ich die Brustschmerzen empfunden. Ganz allgemein wusste ich, was es für Anzeichen auf einen Infarkt gibt. Aber grundsätzlich bin ich ein positiv eingestellter Optimist. Also habe ich erstmal durch die eine oder andere "Knacks-"Bewegung versucht, die Spannung zu lösen. Nachdem das nicht ging, bin ich aufgestanden und habe schon mal vorsorglich das Handy ans Bett getan und eingeschaltet. Dann wieder in Liegeposition versucht, die Schmerzen zu lindern. Ohne Wirkung. Das Stechen wurde eher verstärkt. Also Google angeschmissen. Die ersten Suchergebnisse haben nicht Gutes prophezeit. Trotzdem bin ich dann erstmal in weitere Körperanalysen gegangen. In der einen oder anderen Lage verschwanden die Brustschmerzen. Kamen aber in einer anderen Lage schnell wieder. Die Schmerzen waren rechtsorientiert. Sowohl am Rücken eindeutig rechte Seite. Auch an der Brust, rechte Seite. Herz an der linken erfühlt: schlug normal.
Nun... weiter gegoogelt. Forenbeiträge gelesen... und währenddessen immer die Angst einer Ohnmacht oder die, weitere Herzinfarktanzeichen zu erhalten. Irgendwann habe ich meinen Tag Revue passieren lassen und bin darauf gestoßen, bei 1 °C Außentemperatur im Polo von der Sauna zum Auto gegangen zu sein. Außerdem lag ich auf der Bettseite, an der die Lüftung arbeitet. Also, mal die Suche auf "Rückenschmerzen durch Luftzug" ersetzt. Nun liege ich in der Badewanne und versuche meine zwischenzeitlich auf Rückenschmerzen reduzierte Erscheinung in den Griff zu bekommen. Hoffe jetzt, dass es tatsächlich nur Rückenschmerzen sind/waren und ich gleich noch mal ne stunde Schlaf erhalte...

Thomas W. aus Nordbaden (30.10.2015): 08.12.2014 14:35 Uhr: Ich, männlich, 56 Jahre alt, stehe in meiner Küche und trinke ein Glas Tee. Wie ein Blitz durchzuckt ein gewaltiger Schmerz meinen Torso diagonal von der linken Schulter bis zur rechten Hüfte. Ich gehe buchstäblich in die Knie. Der allererste Gedanke: eine schwere Vergiftung. Ich setze mich, der Schmerz, nunmehr zentral und scharf in der Brust direkt hinter dem Herz lokalisiert (nun, Schmerz ist nicht topographisch, sondern reflektorisch), nimmt noch weiter zu. Brustschmerz, klar, als Laie denke ich nunmehr, fast etwas ungläubig und geradezu verärgert als bis dahin gesunder Ausdauersportler seit meiner Kindheit: Herzinfarkt, Zeit die 112 zu wählen. Ich versuche so nach etwa drei Minuten aufzustehen, das gelingt nicht, ich schlage der Länge nach auf den Boden. Panik total. Ich beobachte mich: Der ungeheuerliche Schmerz ist eng begrenzt, ganz zentral, ich habe keinen kalten Schweiß, die Atmung ist sehr flach aber nicht sonderlich beschleunigt, weil ich Bewegungen des Brustkorbs weitestgehend vermeiden möchte. Und ich werde ganz ruhig, die Gedanken werden ganz ruhig, ich kann alles so angstfrei akzeptieren, wie es ist.

Mein erster Hund starb an einem geplatzten Aneurysma, ich denke so etwas habe ich auch. Dank der damaligen Erfahrungen und Informationen wie sie in diesem Forum geboten wurden, weiß ich jetzt ganz sicher: Ich habe keinen Herzinfarkt. Meine – als totaler Laie – Schlußfolgerung ist: Wohl eine Ruptur einer Schlagader, ich bin wohl gerade dabei innerlich zu verbluten. Das Wort "Aortendissektion" hätte mir in diesem Moment noch nichts gesagt. Nach etwa sieben Minuten komme ich zu der Schlußfolgerung, die ich laut ausspreche, um auch zu testen, ob ich überhaupt noch sprechen kann: "Thomas, du stirbst". Ich erwarte nicht mehr zu überleben, ich möchte nur noch diese grausamen Schmerzen loswerden.

Ca. 20 Minuten später bekomme ich eine Morphiumspritze, die Schmerzen verschwinden schlagartig, das Bewußtsein, bis dahin klar wie nie zuvor, trübt sich ein. Ich schildere den Sanitätern und dem Notarzt meine eigenen subjektiven Beobachtungen in wenigen Worten – es wird mir trotzdem immer ein Rätsel bleiben, wie die richtige Diagnose so schnell und präzise dieser doch ziemlich seltenen Erkrankung getroffen werden konnte; da haben eine Menge Menschen zur richtigen Zeit das richtige gemacht – dafür mein täglicher, tief empfundener Dank, sonst wäre ich nämlich jetzt tot. Ich höre die Worte "Blutkonserven - Gefäßchirurgie - Freiburg". Freiburg ist 150 km entfernt, da war ich mir ziemlich sicher, daß ich es nicht "schaffe". Nach 35 Minuten werde ich im Krankenwagen noch vor der Abfahrt bewußtlos und schlafe erst mal für die nächsten 100 Stunden; die Operation mit Ersatz des Aortenbogens und der rechten Schlüsselbeinarterie dauerte bis 04:30 Uhr am nächsten Tag.

Wirklich gut geht es mir nach zwei TIAs und drei weiteren Operationen bis Juli d. J. nicht, eine weitere soll im November erfolgen. Aber ich lebe!!!

Julie aus Frankfurt (22.10.2015): Mein Stiefvater ist am Sonntag mit Schmerzen in der Brust zusammengebrochen, hat stark geschwitzt, er konnte noch zu meiner Mutter sagen „Ruf die Rettung“, hat danach noch 2-mal geschnauft und dann war alles aus. Der Notarzt hat es noch 1 Stunde versucht, sie konnten nichts mehr tun für ihn. Er war schlank und fit, hat aber geraucht. Er war aber wie immer, hat nicht erwähnt, dass es ihm nicht gut geht, er war wie immer, ein Tag vorher noch seinen 58. Geburtstag gefeiert. Es war ein großer Schock ohne Vorwarnung für uns.

Silvia D. aus Dortmund (14.10.2015): Der Bericht ist sehr gut. Auch die Darstellung ist sehr gut gemacht.

Julia K. aus Griechenland (11.10.2015): Ich hatte vor drei Monaten einen Herzinfarkt, hat mit Schmerzen in der Brust begonnen und endete mit Herzstillstand! Dank des schnellen Eingreifens der Ärzte habe ich überlebt und es geht mir jetzt gut!

Katrin H. aus Memingen (09.10.2015): Ich finde es sehr eigenartig, überall von den "typischen" Anzeichen zu lesen, dabei machen Frauen den größten Anteil an der Bevölkerung aus, haben beim Herzinfarkt leider auch aufgeholt und immer noch sind die Symptome der Männer die "typischen". Ich bin 45, Frau, und habe die größten Schwierigkeiten überhaupt einen Kardiologen zu finden, der mich ernst nimmt. Bei einem Mann wäre da schon längst etwas unternommen worden, aber bei mir als noch junge Frau ist es doch am ehesten psychogen, wenn ich Angina Pectoris habe, Hypertonie, anfallsartige Tachykardie und unter einer leichten Mitralklappeninsuffizienz leide. Ich bin generell empört, was Sie jetzt leider abkriegen, finde aber Sie sind DIE Fachleute und sollten auch für Frauen sprechen. Wenn nicht Sie, wer denn dann? Mit schönen Grüssen, Katrin H.

Jana aus Jessen (05.10.2015): Hallo, habe auch ab und zu ein Stechen in der Brust. Versuche mir aber immer einzureden, dass es vom Rücken kommt. Habe auch schon etliche EKGs hinter mir mit dem Ergebnis: alles in Ordnung, keine Auffälligkeiten. Bin auch in psychiatrischer Behandlung. Bei mir sind es Panikattacken, die diese Gedanken auslösen. Sobald etwas zieht oder schmerzt, was in der Herzgegend ist, bekomme ich Angst. Ich möchte nur einigen Mut machen, und man kann lernen damit umzugehen.

Sandra H. aus Sinntal (28.09.2015): Ich bin 30 Jahre alt und leide unter einer Angststörung, wegen welcher ich auch schon 12 Wochen in einer Tagesklinik behandelt wurde und jetzt noch in eine psychosomatische Kur von 5 Wochen gehe. Ich habe fast jeden Tag erste Anzeichen eines Infarkts, die Ärzte sagen immer, das kommt von der Wirbelsäule, sie haben ein EKG gemacht, welches unauffällig ist, und einmal, als mein Mann mich ins Krankenhaus gefahren hat weil es mir schwindlig war und ich Todesangst hatte, haben sie auch Blut abgenommen, wo die Befunde auch unauffällig waren.
Eigentlich weiß man, dass nichts ist, und trotzdem bleibt die ständige Angst. Gerade auch, wenn es darum geht, wie unterscheidet man die Symptome der Panik von denen des tatsächlichen Infarkts, da sie ja doch sehr ähnlich sind, gerade bei uns Frauen, wo es oft keine eindeutigen Anzeichen gibt. Ein schwieriges Thema als Angstpatient, weil es einem ja auch irgendwann peinlich ist, ständig im Krankenhaus zu stehen oder den RTW zu rufen, und die Rettungssanitäter schauen einen schon genervt an, weil nie etwas Ernsthaftes ist.

Evelin aus Siegburg (14.09.2015): Gut, dass man sich so hilfreich informieren kann. Es sind so wichtige Infos, die jederzeit ein Menschenleben retten können. Herzlichen Dank!

Hanne aus Holzwickede (08.08.2015): Ich hatte Schmerzen im Kiefer und im linken Arm. Habe nicht an einen Herzinfarkt gedacht, habe noch die ganze Nacht ausgehalten, habe Glück gehabt, bekam dann einen Stent.

Laura D. aus Thüringen-Eichsfeld (04.08.2015): Hallo, ich bin 18 Jahre alt und leide seit drei Tagen an Übelkeit, Oberbauchschmerzen, leichtes Stechen im Herzen, Druckgefühl im Brustkorb, ich fühl mich doch schon schlapp. Was ich fast vergessen habe, ich leide an Übergewicht... Ich bin 1,65 groß und wiege 86,1 kg... Ich suche doch mal lieber meinen Arzt auf. Tolle Herzstiftung und auch tolle Seite :) Lg Laura

Gabriela S. aus Berlin (20.07.2015): Guten Tag, ich bin gestern früh mit starken Schmerzen, Schweißausbrüchen und einem starken Ziehen im linken Arm wach geworden. Ich musste zudem mich auch spontan übergeben, zwei Mal. Ungefähr nach einer Stunde ließen die Beschwerden nach. Meine Frage, könnte das ein kleiner Herzinfarkt gewesen sein?

Inge aus Münsterland (24.03.2015): Ich hatte eigentlich keine der genannten Symptome. Nur 1 Millisekunde Todesangst und etwas Kribbeln im li. Arm. Der Notarzt konnte nichts feststellen, bin dann aber doch ins Krankenhaus, wo am nächsten Tag - da war ich schon wieder komplett beschwerdefrei - durch den Bluttest der Infarkt festgestellt wurde.

Guido M. aus Nettersheim (23.03.2015): Ich konnte damit meinen Vater (63) überzeugen, dass er keine Probleme mit den Bronchien, sondern ein Herzproblem hat.

Eva aus Freiburg (11.03.2015): Mein Mann hat im September 2014 2 Stents erhalten, auch nach Atemnot bei Anstrengung. Ich bin mit ihm sofort ins Herzzentrum gefahren. Danach litt er an starken Depressionen, bis wir einige Monate später auf das Herzmedikament Strophantin gestoßen sind. Dies ist ein rein natürliches Präparat ohne bekannte Nebenwirkungen von der Pflanze Strophantus, dieses wird meines Wissens nur noch in zwei Apotheken hergestellt, jedoch noch von meist älteren Ärzten rezeptiert, da sie auch gute Erfahrungen gemacht haben. Leider ist dieses Mittel total verloren gegangen. Die Industrie kann nämlich auf ein altbewährtes Heilmittel keine Lizenzen erhalten und somit nichts verdienen. Langer Rede kurzer Sinn. Seit der Einnahme des Strophantins hat mein Mann keine Depressionen, braucht keine cholesterin- und zuckerregulierenden Medikamente mehr. Er nimmt nur noch Strophantin und seine Blutverdünner und er hat gute Blutwerte und ihm geht es prima. Auch seine Ernährung hat er umgestellt und natürlich raucht er nicht mehr. Übrigens nahm man das Strophantin auch früher vorbeugend.

G. von E. aus Nauort (19.02.2015): Ich traue der Diagnose meines Hausarztes nicht. Er hat meine Frau schon einmal ins Krankenhaus mit einem Herzfehler eingeliefert. Es stellte sich heraus, es war eine Magenschleimhautentzündung. Ich soll jetzt ins Krankenhaus mit Verdacht eines Herzinfarktes. Was soll ich davon halten?

F. aus Höchst (07.02.2015): Hallo, mein Partner hatte vor 6 Monaten einen Infarkt. Er ist normalgewichtig, raucht seit 27 Jahren nicht mehr. Wir treiben beide Sport. Die Ärzte sagen, es käme vom Rauchen "?" Ich bin da anderer Meinung. Schichtarbeit fördert doch Herzkrankheiten, oder? In der Nacht fährt der Körper runter. Doch wie soll sich das Herz erholen, wenn es Höchstleistung vollbringen muss. Der Mensch muss arbeiten und darf sich nicht ausruhen. Andererseits müssen doch Krankenhausärzte Risikopatienten für Herzinfarkt sein, da deren Schichtplan auf völliger Ausbeutung beruht. Vielleicht sollte an geeigneter Stelle über mehr Personal nachgedacht werden, sodass sich der Nachtschichtanteil für alle Schichtarbeiter verringert. Mit Geld kann man das kranke Herz nicht sanieren.

Klaus A. aus Lahr (20.01.2015): Also ich hatte vor sieben Jahren einen Herzinfarkt, der auf dem EKG nicht erkennbar war. Nach meinen Schilderungen über die Symptome die ich hatte, wurde mein Arzt hellhörig und ich musste direkt von seiner Praxis auf die Intensivstation in das Krankenhaus. Dort wurde erkannt, dass bei mir nur noch ein Durchlass von einer Zwirnfadenstärke vorhanden war. Mit einem Stent wurde der Engpass behoben. Morgen bekomme ich meinen vierten Stent gesetzt. Bis jetzt kann ich mit dem Problem gut zurechtkommen, denn ich kenne die Anzeichen, wenn es wieder soweit ist. Ich habe dann bei Anstrengung Atemnot und ein Brennen auf der rechten Seite vom Bauchraum bis in den Hals. Es zieht so, als wenn ich im Winter renne und die kalte Luft einatme. Beim Treppensteigen bekomme ich so starke Schmerzen im rechten Arm, als wenn ich das Blutdruck-Messgerät aufgepumpt habe. Das letzte Mal erklärte mir der Kardiologe, dass ich noch sieben weitere Engpässe habe, die in den nächsten Jahren behoben werden müssen. Naja, dann kann ich meinen 80ten Geburtstag ja noch feiern. Allen anderen eine gute Zeit und viel Gesundheit.

Thomas (09.01.2015): Ich bin 49 Jahre, normalgewichtig, Nichtraucher. Seit dem Alter von 4 Jahren bin ich Ausdauersportler, Ruhepuls war daher schon vor dem Infarkt um die 40. Beim Fußballspielen bekam ich massive Kreislaufprobleme, dann im Laufe der unruhigen Nacht leichtes Druckgefühl auf der Brust, wie wenn jemand einen schmalen Gürtel auf die Brust gelegt hätte. Konzentrationsprobleme, Müdigkeit. Am nächsten Morgen beim Werksarzt habe ich ein EKG machen lassen - klassischer Hinterwandinfarkt.

U. K. aus Bitterfeld-Wolfen (06.01.2015): Ich hatte noch keinen Herzinfarkt, doch es ist schrecklich zu lesen, dass es immer noch Ärzte gibt, die Patienten ohne gründliche Untersuchung nach Hause schicken mit den Worten "Wenn es nicht besser wird, kommen Sie morgen wieder." Unverantwortlich. Uns als Laien schreibt man die Symptome auf, um im Falle eines Falles richtig zu handeln. Ein Arzt sollte sie kennen und handeln, auch wenn es kein Infarkt ist.

Denise (31.12.2014): Es wäre hilfreich, wenn jeder hierzu auch seine körperlichen Dinge zu dem Infarkt schreiben würde. Ich bin 27, leide seit 6 Jahren an Angst und Panik und habe täglich Symptome eines Infarkts. Jedes EKG war unauffällig, ich bin klein mit 1,50m, BMI top, wiege 45kg, habe das Rauchen aufgehört, verzichte auf viel Fleisch. Dafür nasche ich. Mein Dad hatte einen Infarkt, der einzige in der Familie, er war locker 20kg über Normalgewicht, starker Raucher und saß im Büro. Blutdruckprobleme waren bekannt. Er wachte nachts mit starkem Brustschmerz und starkem Übelkeitsgefühl auf - Hinterwandinfarkt. Warum das so kam, ist klar.
Viele meiner Sorte sind meist fit, lesen aber einige Horror-Kommentare ohne darüber nachzudenken, wie der Mensch, der das schrieb, so lebte. Und ob das genetisch oder quasi durch persönliche Faktoren ausgelöst wurde. Danke an alle Betroffenen, dass ihr uns erzählt, wie ihr das erlebt und überlebt habt. Gute Genesung und alles Gute für die Zukunft!

Manuela W. aus Magdeburg (20.12.2014): Ich habe vor kurzem selbst einen stillen Infarkt gehabt.

H. (14.12.2014): Sehr hilfreich.

Antigona G. aus Mühlheim (05.12.2014): Mein Schwiegervater hat zwei Herzinfarkte überlebt. Er lag jedes Mal ca. 1 Monat im künstlichen Koma. Die Ärzte hatten ihn schon beinah aufgegeben. Doch er kämpft weiter. Er hat sogar, als er im Koma lag, eine schwere Lungenentzündung bekommen, das hat er auch überlebt. Bevor er einen Infarkt bekommen hat, hat er sich immer über Schmerzen im Brustkorb beschwert, konnte schlecht atmen und hat sehr geschwitzt und sein Körper war richtig kalt. Doch jetzt, nach 2 Monaten Krankenhausaufenthalt, kommt er in die Reha für 3 Wochen, dann anschließend nach Hause.

Michael B. aus Osterode (17.11.2014): Ich bin 39. Vor Jahren hatte ich zweimal heftige Schmerzen in der Brust. Ich wurde untersucht und man hat nichts gefunden. Es komme von der Psyche.

Katrin aus Thüringen (11.11.2014): Mein Mann hatte gegen Mitternacht einen sehr starken Druck im Brustbereich, war sehr unruhig, schwitzte und fror gleichzeitig. Er wollte keinen Notarzt. Auf mein Drängen sind wir dann in die Notaufnahme gefahren. Dort wurde er untersucht (Blutabnahme, EKG unauffällig) und mit Verdacht auf Herzinfarkt gleich in eine Spezialklinik überwiesen (Dauer von Notaufnahme bis Transport in Spezialklinik mit Rettungswagen ca. 1,15 Stunden). Dort wieder Untersuchungen, dann bekam er heute Mittag einen Stent gesetzt. Weitere zwei sollen in 6-8 Wochen folgen. Ich weiß nicht, was geworden wäre, wenn ich ihn nicht gedrängelt hätte, ins KH zu fahren.

Horst aus Lippstadt (10.10.2014): War heute Abend 21.30 Uhr mit meiner Frau beim Ärztlichen Notdienst im Krankenhaus Lippstadt. Plötzliche starke Schmerzen im linken Arm, Kieferschmerzen, Schüttelfrost, verminderte Ansprechbarkeit. Nach 1 Stunde Wartezeit trotz Hinweis auf Verdacht Herzinfarkt! Nach Aussage des Arztes, das kann kein Herzinfarkt sein, man soll nicht alles Glauben, was im Internet steht, also warten und Sterben??? Hat uns ohne EKG und weiterführende Untersuchungen nach Hause geschickt. Sollen, wenn was ist, morgen wiederkommen.

Kay aus Frankfurt am Main (09.10.2014): Ich habe noch keine eigenen Erfahrungen mit einem Herzinfarkt gemacht, aber es ist gut zu wissen welche Symptome auftreten. Das lässt mich ruhiger schlafen.

Klaus S. aus Reichshof (20.09.2014): Ich hatte zweimal gegen morgen leichte Schmerzen zwischen den Schulterblättern mit leichtem Ziehen zu den Ellenbogengelenken. Dann, ca. 14 Tage später bei einem Notartermin plötzlich wieder die gleichen Schmerzen, die aber nicht aufhörten. Zuhause angekommen, 112 angerufen. Notärztliche Versorgung im Klino, Fahrt zur Klinik und Herzkatheter mit Stent, alles innerhalb 2 Stunden. (Es war ein Hinterwandinfarkt).

Jutta aus Rüsselsheim (02.09.2014): Vielen Dank für diese Seiten! Sehr informativ und verständlich. Ich glaube, dass gerade die untypischen Symptome selbst manchem Arzt unbekannt sind. Meine Angst vorm Herzinfarkt kann mir aber keiner nehmen. Würde ich einfach tot umfallen, wäre das ja o.k., aber die permanente Angst zu haben es könnte jetzt passieren, die ist kaum auszuhalten.

Paul aus Chemnitz (07.08.2014): An Mandy R. aus Herne: Das könnte vielleicht auf eine typische Angststörung hindeuten! Dann bräuchtest du dringend psychologische Hilfe, damit du diese Probleme und Wahrnehmungen in den Griff bekommst. Hatte es selber und gerade Anzeichen eines Herzinfarktes könnten sich in Symptomen einer Panikstörung widerspiegeln. Du hattest einen Rundum-Organ-Check, es ist also wahrscheinlich, dass da alles i.O. ist. Es gibt Haufen Menschen mit dem Problem, die Therapien nützen sehr, auch wenn der Großteil die eigentlich Störung nie weg bekommen wird. Aber man weiß damit umzugehen und nicht in Panik oder Todesangst zu gleiten. Falls du Fragen hast, bin ich da, das näher zu erklären.

Ingeborg E. aus Darmstadt (06.08.2014): Ich hatte zwar noch keinen Herzinfarkt, aber ich habe am 16. Mai 2014 einen Stent bekommen. Nun lese ich sehr viel über Herzerkrankungen. Jeder Bericht darüber ist für mich wichtig.

Peter H. aus Fürth (03.08.2014): Diese Seite hat mir sehr geholfen und womöglich das Leben gerettet.

Ohne Namen (26.07.2014): Ich hatte letztes Jahr einen Infarkt (mit 25 Jahren). Wurde in der Notaufnahme nicht erkannt und wurde als Verspannungsschmerz abgetan. Nach einer Stunde Zusammenbruch, Kammerflimmern. Defibrillator musste zwei Mal her. Erst da wurde ich ernst genommen und sofort in den OP gebracht. Seitdem immer wieder Panik bei jedem kleinsten Anzeichen und auch wenn ich beim Arzt ein EKG gemacht bekomme, welches unauffällig ist, beruhigt mich das nicht, weil das EKG in der Notaufnahme damals auch als unauffällig abgetan wurde.

Ulli aus Alfeld, Leine (06.07.2014): Ich hatte das Gefühl, dass ich schon Tage nichts getrunken habe, so einen Durst hatte ich. Aber schlucken konnte ich auch nichts. Und beim Atmen dachte ich, ich atme Eis ein. Ich hatte 2009 einen schweren Hinterwandinfarkt. Bei allem anderen waren die Symptome so wie Sie es beschrieben haben.

Martin B. aus einer Kleinstadt in Oberfranken (17.06.2014): Starke Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, kalter Schweiß, Kopfschmerzen, Schmerzen in linker Brustseite: das war mein Hinterwand-Herzinfarkt.

Rebecca (11.06.2014): Hallo Mandy! Habe diese Probleme auch, bei mir kommt es vom Rücken, bzw. Wirbelsäule. Blockaden drücken so dagegen, dass es bis in die Brust ausstrahlt oder sogar weiter in den Arm. Außerdem erhöht deine Psyche die Angst, sei gelassen. Dein Herz ist gesund! Extrasystolen hab ich auch, nehme Betablocker dafür ...

Wanda T. (05.06.2014): Es war sehr hilfreich. Ich danke Herrn Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Becker außerordentlich, mit freundlichen Grüßen! Wanda T.

Reinhard L. aus Freiberg (02.06.2014): Toll, was die Frau Mandy R. aus Herne da schreibt! Wie geht das? Im Osten (Freiberg) brauche ich eine unbestimmte Zeit, um einen neuen Hausarzt zu bekommen, der mir eine Überweisung zu einem Kardiologen schreiben kann (denn ohne diese, erhalte ich überhaupt keinen Termin). Das angeführte Timing ist undenkbar, da wird wohl die Notfallhilfe hinzugenommen werden müssen und nur bei bloßem Verdacht, werden die Helfer entsprechend reagieren, womit wir wieder am Anfang wären!

Mandy R. aus Herne (26.05.2014): Hallo. Ich habe seit ungefähr 9 Monaten immer wieder Symptome eines Herzinfarktes. War vor ca. 7 Monaten beim Kardiologen, der meinte, mein Herz ist wunderschön und ich bräuchte mir keine Sorgen machen. Dann habe ich ständig den Arzt gewechselt und war bei verschiedenen Hausärzten und Internisten. Zwischendurch war ich 3 Mal in der Notfallaufnahme, weil ich immer wieder Schmerzen und Stechen in der Brust hatte. Mein linker Arm war taub, Brennen auf der Brust, Schmerzen im Rücken, Schwindel, Todesangst, Atemnot usw. In den 9 Monaten habe ich drei Herzultraschalle bekommen, etliche EKGs, Belastungs-EKGs und Langzeit-EKGs. Bei dem Langzeit-EKG wurden nur Extrasystolen gefunden, die wohl in meinem Alter (23) normal wären. Immer wieder wurde es als Angst und Panik bzw. Herzneurose benannt. Jeder Arzt sagt, dass meine Organe in Ordnung sind. Trotzdem tauchen die Symptome auf und ich hab täglich Angst vor einem Herzinfarkt. Zu meiner Person: Bin übergewichtig, habe aber immer niedrigen Blutdruck 90/60, habe einen Bürojob, aber walke jeden Tag mit meinem Hund und Partner eine Stunde. Ich habe so Angst an einem Herzinfarkt zu sterben und denke, dass die Ärzte was übersehen haben oder mich gar nicht mehr ernst nehmen. Ich hoffe Sie können mir schnell eine Antwort geben. Ich danke Ihnen im Voraus.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ingrid E. W. aus Berlin (07.05.2014): Ihre Informationen bezüglich der Symptome eines drohenden Herzinfarkts sind gerade für medizinische Laien eine große Hilfe und ich möchte mich bei Ihnen dafür bedanken. Vielleicht können Sie mit der Nennung unspezifischer Anzeichen eines Infarkts auch Leben retten.

Ohne Namen (06.05.2014): Mein erster von 3 Infarkten blieb unerkannt. Erst einen Tag später fuhr ich auf Anraten meines Hausarztes mit dem Taxi ins Krankenhaus, wo nur noch der bereits abgelaufene (subakut) Infarkt festgestellt werden konnte. Es wurden dann die ersten beiden Stents von insgesamt 9 in den folgenden Jahren implantiert. Weder die Krankenkasse noch die Rentenversicherung hat meine dadurch entstandene Schwerbehinderung in gebührender Weise anerkannt.

Hilmar V. aus Römerberg (23.04.2014): Ich bin froh diese Webseite aufgerufen zu haben. Umfassendere Infos zum Thema Herz findet man nirgends. Große Klasse.

Ergün T. aus Hamburg (22.04.2014): Hallo liebe Leidensgenossen, ich bin 47 J. und habe bereits den zweiten Infarkt hinter mir. Bis zum zweiten habe ich alle meine Medikamente immer genommen, ein reiner Cocktail war das. Allerdings hatte ich die Beschwerden immer noch gehabt plus Magenschmerzen. Mein Arzt meinte, das kommt durch die vielen Tabletten. So ging das zwei Jahre lang, bis zum zweiten Infarkt. Da wurden mir dann noch zwei Stents eingesetzt, so daß ich nun drei Stents habe ... Monate nach dem zweiten Infarkt habe ich einfach alle Medikamente entsorgt und nehme seither gar nichts mehr. Das ist jetzt ca. 3 Jahre her und ich fühle mich absolut topfit ... Ob es richtig ist, was ich mache ... keine Ahnung, aber meine Lebensqualität ist aber wenigstens wieder gut und falls mich der dritte Knall erwischen sollte ... nun ja, dann sollte es wohl so sein ... Euch allen alles Gute

Martin Kerscher (09.04.2014): Sehr informativ und hilfreich.

Bruno D. aus Wittenberg (31.03.2014): Cool.

S. (14.03.2014): Aus einem Tiefschlaf wachte ich auf und hatte einen heftigen Schmerz in der linken Brusthäfte. Hinzu kam ein leichter Brechreiz, der mich veranlaßte das Bad aufzusuchen. Nachdem ich mich wieder hinlegte, wurden die Schmerzen größer, so daß umgehend ein Notarzt helfen mußte mit Sauerstoff. Es erfolgte eine sofortige OP mit dem Setzen eines Stents. Entscheidend ist somit immer ein rechtzeitiges Erkennen und umgehendes Handeln. Bereits einen Monat zuvor hatte ich Schmerzen im Bauchbereich, was als Leistenbruch definiert wurde, der keiner war. Die Schmerzen waren zwar nach der OP weg, aber 4 Wochen später kam der Herzinfarkt.

L. aus Bautzen (22.02.2014): Warum erkennt das dann nicht der Hausarzt?

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Frank W. aus Langen (04.02.2014): Mein Blutdruck ist bei ca. 190 zu 140. Dauerhaft. Mein Puls bei ca. 115. Ist dann wohl nicht so toll.

Michael S. aus Nagold (04.02.2014): Ich bin 54 und seit drei Jahren wegen starkem Vorhofflimmern in Behandlung. Angefangen hat es harmlos mit Atemnot beim Treppensteigen. Dann erster Anfall. Herz vollkommen außer Takt und Atemnot. Vom Abend bis zum nächsten Morgen, ohne Vorwarnung und ohne Belastung. Aber bei jedem EKG war alles in Ordnung und schließlich wurde es auf die psychische Schiene geschoben. Hysterie eben. Beim Langzeit-EKG hatte ich dann zufällig einen 18-stündigen Anfall. Dann gings auf einmal schnell. Gleich ins Krankenhaus und Katheteruntersuchung. Aber angeblich alles frei. Seitdem vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht ständig Herzstolpern habe und alle zwei bis drei Wochen diese Anfälle. Trotz Ramilich und Metoprolol. Aber man kann angeblich nichts machen. Manche Menschen haben ein- oder zweimal in ihrem Leben Todesangst. Das ist bei mir mittlerweile Dauerzustand und bei jedem Anfall kann ich nur hoffen, dass mein Herz nach Stunden wieder von alleine in den Sinusrhythmus zurückkehrt. Lebensqualität nur noch Null. Meine Freundin lebt in Luzern und ich hier alleine. Niemand könnte einen Rettungswagen rufen, wenn ich es nicht mehr selbst schaffe. Dann darf ich auch noch alleine abtreten. Ich kann nur hoffen, dass es dann wenigstens im Schlaf stehenbleibt.
Mein Hausarzt misst mir neulich den Puls und ich konnte ihm jedes Mal sagen, wann er aussetzte. Das spürt man, wenn einem für zwei Sekunden die Luft wegbleibt. Seit drei Jahren klage ich über zunehmende Herzprobleme und erst jetzt wird es so richtig ernst genommen? Da fällt einem nichts mehr dazu ein. Und gerade eben, wo ich diese Seite entdecke, bekomme ich einen Anruf von meinen Eltern. Vater hat Pflegestufe 2 und wird morgens und abends vom Sozialdienst versorgt. Tagsüber von meiner 83-jährigen Mutter. Vor 20 Minuten musste der zufällig anwesende Sozialdienst den Rettungswagen rufen, aber nicht wegen meinem Vater, sondern wegen meiner Mutter. Auch das Herz und sie klagt auch schon seit Wochen über zunehmende Schmerzen in der Halsregion. Aber wer kommt denn schon darauf, dass das was mit dem Herzen zu tun hat? Wir hatten in der ganzen Familie noch nie Herzprobleme und jetzt das.

B. aus Niederkassel (02.02.2014): Diese Information hat uns in der letzten Nacht sehr geholfen. Wir haben sofort den Arzt gerufen, der uns dann zur Behandlung in die Klinik eingewiesen hat.

Ingrid aus Kleinmachnow (30.01.2014): Aus dem Schlaf gerissen, Benommenheit wurde immer stärker, schwindlig, Gefühl des Erbrechens, Gefühl auf die Toilette zu müssen. Schaffte ich auch noch, dann Kreislauf zusammengebrochen, aber keine Bewusstlosigkeit. Geschwitzt, kalt, aschbleich, schwarze Augen, Körper wie eine Gummipuppe, der Kopf platzte, kein messbarer Blutdruck. War das ein Herzinfarkt?

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Ohne Namen (20.01.2014): Alle diese Symptome, außer dem Engegefühl und kaltem Schweiß, hatte ich vor dem Eintreffen in der Notaufnahme. Nachdem ich durch die Klinikmaschine gereicht wurde, blieb nur der Verdacht auf eine hypertensive Krise. Schlechtes Kosten-Nutzen-Management?

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Elsbeth R. aus Bremen (13.01.2014): Ja, die Seite ist sehr aufschlussreich und kompetent zusammengestellt, gut und übersichtlich gegliedert.

S. aus Gilching (20.12.2013): Sehr informativ!

Luigi aus Hamburg (14.12.2013): Vielen Dank, für die ausführliche Auflistung! Viele Grüße aus HH ;-)

Thomas E. aus Straßenhaus (11.12.2013): Hallo zusammen! Bin im Februar 2012 mit einem brennenden Schmerz hinter dem Brustbein wachgeworden. Die Schmerzen dehnten sich bald auf Schulter, Nacken und beide Arme aus. Dachte jedoch an Muskelverspannungen und nahm 2 Aspirin, die zunächst auch halfen. Als die Schmerzen jedoch nach einigen Stunden (!) wieder heftig zurückkamen, hat mich meine Frau ins Krankenhaus gefahren, wo dann ein Herzinfarkt diagnostiziert wurde (LAD-Verschluss). Da dieser Verschluss jedoch sehr fest saß (zu lange gewartet?), mussten die Ärzte bei der Herzkatheteruntersuchung richtig Gewalt aufbringen. Den Verschluss konnten sie beseitigen, jedoch kam es dabei zur Dissektion des Hauptstammes der linken Herzkranzarterie sowie zu einer Aortendissektion Typ A. Ich wurde sofort notoperiert, bekam zwei Bypässe und einen Ersatz der Aorta ascendens. Die Ärzte bezeichnen mich bei den Nachuntersuchungen immer noch als "kleines Wunder". Normalerweise hätte ich das Alles nicht überleben dürfen, jedoch haben die Lehrbücher anscheinend nicht immer Recht. Bin jedoch immer noch ständig müde und schnell außer Atem, außerdem ist die Angst mein ständiger Begleiter. Es ist Alles sehr, sehr schwierig für mich, aber ich lebe!!! Ich werde jedenfalls bei Solchen Beschwerden niemals mehr warten, sondern sofort ärztliche Hilfe anfordern! Ich lebe nur noch, weil ich sehr, sehr viel Glück hatte oder der Himmel mir beistand! Und natürlich, weil ich in der Uniklinik Mainz mit Dr. Abugameh einen exzellenten Herzchirurgen hatte, der Sonntag Abends extra für mich von Zuhause kam, um mich zu operieren und mein Leben zu retten!

Hans-Peter F. aus Ebersbach (05.12.2013): Hallo miteinander, ich bin 55 Jahre alt, und habe seit Mai 2012 einen Stent. Der Schmerz war direkt unterm Brustbein. 5 Jahre lang ging er wieder weg. Bis zum Mai 2012. Ich rief den Notarzt und alles ging seinen Weg. Zuerst auch EKG - Belastungs-EKG - Ultraschall - Blutuntersuchung usw. Na ja - kein Befund. Wirklich wissen tut man es nur, wenn der Kardiologe reinschaut. Das tat er dann - 2 Tage später. Denn erst ab 80 % Arterien zu, stellt sich ein Schmerz ein. Also Vorderwand 55 % zu - Hinterwand 85 % zu. Demzufolge Stent an der Hinterwand und ein Jahr lang Medikamente. Egal ob Sport oder Nichtsport, Raucher oder Nichtraucher. Mein Bruder ist Nichtraucher und hat schon 3 Stents, und die noch 5 Jahre vor mir. Das Problem liegt im Erbgut und ist meistens genetisch bedingt. Demzufolge am besten mal schauen, wer in der Familie alles am Infarkt gestorben ist. Bei mir Großmutter väterlicherseits, Großvater mütterlicherseits und mein Vater. Und dann einfach mal den Kardiologen reinschauen lassen, weil hätte man das vor 30 Jahren schon gehabt, dann würde mein Vater noch leben. Sicher ist man nur, wenn man sich reinschauen läßt, auch wenn die Krankenkasse es nicht bezahlt. Dann einfach selber zahlen, schließlich gibt man sein Auto auch zum Service. Die im Forum angesprochenen psychischen Probleme verstehe ich all zu gut. Den ganzen Tag hört man in sich hinein, ob alles ok ist. Die Medikamente, die man einwerfen muss, machen einem das Leben auch nicht leichter, weil man von all möglichen Nebenwirkungen wie Durchfall, Unruhe etc. geplagt wird. Übrigens ist die Medikation bei allen Patienten gleich. Nach eineinhalb Jahren Durchfall und sonstigen Leiden habe ich den Blutdrucksenker und den Betablocker abgesetzt. Und siehe da - mir geht es besser. Das einzige, was ich noch nehme, ist ASS 100. Und zwar das magenfreundliche. Der beste Arzt ist man selber - und ausschlaggebend dafür ist das eigene körperliche und geistige Wohlbefinden. Und anstatt andauernd Angst und ein schlechtes Gefühl zu haben, habe ich entschieden selber das zu tun was mir gut tut. Erwähnen möchte ich noch, dass ich nie im Leben krank war und noch nie Medikamente eingenommen habe.
Und aus dem Teufelskreis der Angst rauszukommen ist schwer. Wenn man schon zum Arzt geht, wird einem wieder und wieder vom Risiko erzählt, bzw. welche Risikofaktoren man hat. Macht das Spaß? Nee - also sollte man etwas ändern, denn das Leben ist einfach zu kurz. Und zum Schluß noch etwas positives. Statistisch gesehen bekommen Herzkranke äußerst selten Krebs.
Mein Blutdruck ist bei 140 zu 90 kardiologisch gesehen zu hoch, bei 120 zu 80, hatte ich auch schon - komme ich morgens gar nicht aus dem Bett. Also ein bißchen Drehzahl braucht man eben, wenn der Körper funktionieren soll.
Ich wünsche allen eine gute Gesundheit und weniger Angst.

Serkan aus Ostfildern (23.11.2013): Hallo Liebe Leser, ich bin 37 und habe am 29.10.13 einen Infarkt gehabt. Ich mache gerade ambulante Reha, und muss ehrlich sein, jeden Tag denke ich mir, was ist, wenn das jetzt wieder passiert, das Leben kann echt bitter sein, ich lese, dass es Menschen gibt, die es leider nicht geschafft haben, ich lese, dass es Menschen gibt, die es geschafft haben, was ist das für ein Leben? Es macht echt keinen Spaß. Ich habe 4 Kinder, der älteste ist 13, ich lebe gerade nur mit den Fragen, was wäre wenn ... Ich wünsche allen Menschen viel Glück, und Gesundheit.

Turgay T. aus Heidelberg (17.10.2013): Grüss Gott, schnell und sicher zur Herzinfarktdiagnose. Am 16.10.2013 hatte ich einen extremen Schmerz im Herzbereich, Atemnot fast zum Stillstand und Kreislaufkollaps, schwarzer Vorhang fiel mir die Augen runter. Seitdem habe ich konstant und kontinuierlich im und um den linken Brustkorb Schmerzen. Bin 38 Jahre alt, Nichtraucher, habe keinen Stress weder im Beruf noch Privatleben und bin ein naturbezogener Mensch. Hatte bis zu diesem Zeitpunkt nichts dergleichen, auch keine Herzprobleme. Professor Dr. Hugo A. Katus wurde von der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Chemie für seine bahnbrechende Entwicklung in der Herzinfarktdiagnostik geehrt.
Grüße aus Heidelberg

Silvana G. aus Mannheim (13.10.2013): Die Information hier ist sehr interessant, da bei mir nur ein starker Schmerz im linken Arm war und innerhalb von 3 Stunden der Herzinfarkt war und ich 3 Stents bekommen habe und nach 6 Monaten wieder Schmerzen im Arm auftraten und wieder ein Stent eingesetzt wurde. Heute geht es besser, aber die Angst steckt tief. Jede Schmerzen im Arm geben mir zu denken und ich gehe zum Arzt.

Claus aus Dinslaken (02.10.2013): Hallo! Habe mittlerweile den 3. Stent bekommen und schon 4 Mal Katheteruntersuchung gehabt, bei den letzten 2 Untersuchungen sind meine Werte (Blutdruck und so) in den Keller gegangen, dass man mich an einem Tropf hängen mußte. Seitdem habe ich Angst vor einer neuen Katheteruntersuchung. Woher kommt diese plötzliche Unverträglichkeit?

Susan aus Gera (12.09.2013): Ich hatte 2011 einen Herzinfarkt. Bin 42 Jahre. Ich habe nur Angst. Ich kann nicht mehr. Ich habe immer Schmerzen. Dann rede ich mir ein, ich bekomme keine Luft. Ich halte es einfach nicht mehr aus. Wer kann mir helfen. Ich drehe sonst durch. Bitte

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Jens aus Goslar (21.08.2013): Bei mir sind an beiden Händen die Finger etwas steif. Kann sie zwar bewegen und etwas geschwollen. Kann das ein Anzeichen auf Herzinfarkt sein. Habe ich schon seit Mai.

Niels S. aus Garding (16.08.2013): Nein, weil es immer die gleichen Anzeichen sind. Bei mir sind es Schmerzen in der Brust streckenweise im Schulterblatt, bei Bewegung wird mir übel. Beim Aufrichten Schwindel. Nehme seit gestern Kalium als Brausetablette und nichts wird besser, es kribbelt dann noch im Gesicht und Kopf.

Birgitt aus Dresden (08.08.2013): Wenn man so die Berichte liest, dass Ärzte den Infarkt nicht erkannten und das mehrfach, bekommt man es mit der Angst zu tun. Auch sagt es ja aus, dass ein EKG nicht 100-prozentig ist. Leute werden nach Hause geschickt. Verstehe ich alles nicht!

Herbert K. aus Münster (01.08.2013): Mit Ihren sehr anschaulichen Ausführungen tragen Sie dazu bei, einem unbedarften Patienten - in spe - die Überlebenschancen zu verbessern. Nur schnelles Erkennen und sofortiges Handeln, ohne Angst davor, einen Fehler zu machen, wirkt hier lebensrettend. Das habe ich gerade am eigenen Leibe erfahren dürfen. UKM - Münster

G. M. aus Oberndorf (31.07.2013): Hatte letztes Jahr meinen Infarkt. Anzeichen genau wie hier beschrieben. Fing Wochen vorher mit wahnsinnigen Schmerzen zw. den Schulterblättern an. Dauerte ein paar Minuten, danach war alles wieder gut. Dann wurde es so schlimm, dass der Schmerz (nach meinem Gefühl) in die Brust ausstrahlte und beide Arme taub wurden. Konnte nicht liegen, stehen, sitzen. Extreme Unruhe. Hielt ca. 5 min. an und war dann wieder weg. Den nächsten Tag zum Hausarzt. Diagnose: massive Rückenverspannung - Krankengymnastik. Am nächsten Morgen auf der Arbeit hatte ich meinen Herzinfarkt. Habe 4 Stents, gehe mittlerweile wieder arbeiten, aber so richtig 100 % fit fühle ich mich noch nicht, obwohl mein Kardiologe sagt, es wäre alles wunderbar. Die Ärzte diagnostizieren das anscheinend öfters mal als Rückenschmerzen?!

Beate aus Dortmund (15.07.2013): Mein Vater ist an einem Hinterwandinfarkt gestorben. Er war einen Tag vorher beim Hausarzt, weil es ihm schlecht ging und dort wurde ein EKG gemacht, aber nichts festgestellt. Wie kann das sein?

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S. aus Frankfurt (14.07.2013): Mein Lebensgefährte hatte auch Glück. Er hatte am 11.06.2013 auch einen Hinterwandinfarkt. Vormittags bekam er plötzlich Schmerzen im Schulterbereich und Unterkiefer, Schweißausbruch und eine kahle Gesichtsfarbe. Wollte den Notruf 112 anrufen, aber er meinte, ich sollte noch warten, würde bestimmt gleich wieder gehen. Ich gab keine Ruhe und sind zum Hausarzt, der gleich neben uns wohnt, machte EGK, was soweit in Ordnung war, aber der Blutdruck war hoch. Er schickte uns nach Hause. Wir gaben uns nicht zufrieden und deshalb schaute ich im Internet nach und kam auf diese Seite. Mir war klar, das es ein Herzinfarkt war und trotzdem warteten wir noch 2 Stunden und fuhren zum Kardiologen. Er machte sofort einen Bluttest und sagte Herzinfarkt. Dann ging alles ganz schnell. Er kam sofort in die Klinik und es stand nicht gut. Ein Herzkatheter wurde gesetzt und dabei kamen dann die Komplikationen. Hatte 4 Mal Herzkammerflimmern. Er bekam 3 Stents. Danach Intensiv und nach 2 Tagen auf die Station. Zum Glück ist alles gut gelaufen bis jetzt, bekommt Medikamente und raucht nicht mehr.

Ruft bei diesen Anzeichen sofort den Notarzt. Wir hatten Glück. Es hätte auch anders ausgehen können, wenn wir auf den Hausarzt gehört hätten.

Horst H. aus Wächtersbach (06.07.2013): Meine Frau hatte nach einer Biopsie der Leber und Setzen eines Pans w/Vorbereitung zur Chemobehandlung an der Leber sehr starke Schmerzen im re. Oberbauch und ganzen Rücken. Es wurde im Krankenhaus nur Ultraschall gemacht und nichts erkannt. Am Abend dann schwerer Vorderwand-Herzinfarkt mit Herzstillstand. Liegt jetzt im Koma und eine Wiedergenesung ist noch ungewiss.

Susan aus Gera (05.07.2013): Hallo. Ich, 42 Jahre, hatte 2011 einen Herzinfarkt. Seitdem habe ich nur Angst. Habe ständig Schmerzen in der linken Seite, war auch vor 14 Tagen beim Kardiologen, er sagte, dass alles in Ordnung ist. Aber mein Kopf sagt nein. Ich weiß nicht mehr weiter.

Ingrid L. aus Crimla (02.07.2013): Hallo liebe Leser, mein Mann hat es nicht geschafft. Am 26.06 2013 auf der Autobahn, beim Fahren hat er einen Infarkt bekommen. Notarzt - Hubschrauber - es ist schlimm daneben zu sitzen und nicht helfen zu können. Konnte ihn nicht hinlegen und Druckmassage machen ... es ist alles nur schlimm. Jetzt kann man nur noch von den schönen Erinnerungen weiterleben. Er war vorher gesund, nichts was darauf deuten könnte.

Silke Gräfnitz aus Frankfurt (30.06.2013): Habe zwei Menschen durch einen Herzinfarkt verloren und finde Aufklärung sehr wichtig. Die genannten Symptome waren dabei.

Anja H. aus Birkenfeld (28.06.2013): Ich, 32 J., habe eine Überfunktion der Schilddrüse. Ich nehme hierfür Thiamazol 20 mg morgens und abends. Am 21.06.13 bekam ich nach der abendlichen Einnahme im Halsbereich das Gefühl von Sodbrennen, das sich wenig später bis zur Magengegend hinzog. Etwas später verspürte ich ein Stechen in der Herzgegend musste schnaufen, um überhaupt Luft zu bekommen. Der Schmerz ging nach ca. 5-10 Min. Ich habe die Tabletten seit über einem Jahr und nie Probleme gehabt. Habe diese dann am Tag danach aus Angst nicht mehr genommen. Am Sonntag habe ich sie dann wieder genommen, weil am Vortag keine weiteren Vorkommnisse waren. Und prompt ging es eine Viertelstunde später wieder mit dem Brennen im Hals los. Wieder Richtung Magen und extrem aufs Herz. Diesmal kamen Schweiß und schwere Atemnot hinzu. Ich konnte nicht liegen, sitzen oder stehen. Es war dann so schlimm, dass ich freiwillig eine Tasche fürs Krankenhaus packte, meinem Sohn anzog und meinem Lebensgefährten Bescheid sagte. Als alles fertig war zur Abfahrt - war der ganze Spuk vorbei. Nun sagt mir mein Gefühl, dass es ein Herzinfarkt war. Habe heut (4 Tage danach) ein EKG machen lassen, doch der Arzt sagt, es sei alles in Ordnung und er glaubt nicht, dass es einer war. Er schiebt es auf meinen Rücken. Jedoch hat mein Rücken nichts mit den Tabletten zu tun und es war immer kurz danach. Am Sonntag hielten die Schmerzen eine halbe Stunde an. Am 15.07.13 soll ich operiert werden wegen der Schilddrüse. Habe Angst, dass ich einen Infarkt hatte und die Vollnarkose nicht verkrafte. Was kann ich tun? Liebe Grüße Anja

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Bernd L. aus Leipzig (28.05.2013): 55 Jahre, gut gelebt, viel gearbeitet, geraucht, kein Alkohol, kaum Sorgen. Am 25.05.2013 bin ich laut Aussage "dem Teufel von der Schippe gesprungen". Leute, Leute. Herzinfarkt und nicht wahrhaben wollen. Die Rettungsmaßnahmen des Notdienstes und der Uni-Leipzig sind vorbildlich. Aber nun: Ich bekam einen Stent, liege hier auf Station und habe Angst. Muss ich mein Leben ändern? Wenn ja, warum? Ich hab doch nichts verkehrt gemacht. Mein ganzes Leben stand ich unter "Strom" und nun soll ich runterfahren. Wie soll das denn bitte gehen. Ich möchte weiterleben, aber nicht mit halber Kraft. Kommentare und Hilfe erbeten.

Dieter P. aus Erlangen (23.05.2013): Ich bin 49 und hatte am 30.4.2013 einen Herzinfarkt mit Stent. Am 06.06.2013 bin ich entlassen worden. Ich war auf Anordnung beim Hausarzt, der mir ein Rezept für die Medikamente ausstellte. Seitdem sitze ich zuhause ohne Info ohne Betreuung. Die Reha fange ich erst in 3 Wochen an. Ich sitze Zuhause mit Angst, schlafe nicht mehr richtig, weil ich Angst habe nicht mehr aufzuwachen. Nur durch Zufall kam ich auf diese Seite, die mir nun ein bisschen geholfen hat.

Franziska G. aus München (11.05.2013): Ich brauchte diese Seite für meinen Biologie-Unterricht und der Lehrer fand meine Aussage über Herzinfarkte sehr gut gelungen!

Susan aus Gera (05.05.2013): Hallo. Ich hatte 2011 einen Herzinfarkt. Ich bin erst 42. Seitdem habe ich nur Angst, dass es wieder passiert. Lese viel auf der Seite und es hilft mir sehr viel. Danke, dass es die Seite gibt. LG Susan

Manuela N. aus Giengen (01.05.2013): Am 30.03.2013 Schmerzen zwischen den Schulterblättern. Sofort in die Notfallambulanz. Dort EKG ohne Befund - als Verdacht wurde notiert: Brust-Rücken-Blockade. 10 Tage später Hinterwandinfakt und mein Mann war tot. Wie kann sowas passieren, man geht in die Klinik und denkt dort wird einem geholfen? Lieben Gruß Manuela und ihre 3 Kinder

S. aus Hettstedt (01.05.2013): Mein Mann hatte gestern starke Brustkorbschmerzen und kalten Schweißausbruch, von jetzt auf gleich, habe ihn sofort zur Notaufnahme gefahren, Herzinfarkt, konnte gerettet werden, weil dieser Arzt gleich reagiert hat, SMH ins andere Krankenhaus dort gleich Notoperation. Wir haben noch mal Glück gehabt, danach gleich zur Kur.

Michael aus Hüttenberg (29.04.2013): Ich hatte letztes Jahr Vorhofflimmern, nehme seitdem Pradaxa, um einem Schlaganfall vorzubeugen. Alle EKGs danach waren in Ordnung. Trotzdem wache ich manchmal nachts auf, weil mein Herz für einen kurzen Moment schneller schlägt und dann habe ich so eine innere Unruhe, dass doch irgendwann mal ein Herzinfarkt da ist. Ich habe das Talent mich selbst fertig zu machen. Dumm, aber es ist so. Seit gestern habe ich muskelkaterartige Symptome im Arm, Schulter und Rücken. Aber EKG ist OK. Daher hatte ich vorher hier mal nachgesehen. Tolle Seite.

N. K. aus Bremen (14.04.2013): Danke ... ! Für die kurzen verständlichen und ausreichenden Informationen. Hat mich beruhigt. Die Rippen auf der linken Seite taten mir weh, danach der linke Arm bis in die Fingerspitzen, war auch gleichzeitig taubes Gefühl in dem kleinen und Ringfinger. Ich hatte Angst bekommen. Habe Ihre Informationen gelesen, alles gut :)) Danke nochmal und Herzliche Grüsse :)

Sabine aus Neustadt (10.04.2013): Hallo, habe seit Wochen das Gefühl, dass ich einen Herzinfarkt bekomme ... Ich nehme seit Jahren Blutdruckmittel und seit kurzen Marcumar und weiß nicht, warum mich der Gedanke nicht mehr loslässt ...

Bernd Geisler aus Niederkassel (30.03.2013): Habe gerade einen guten Freund vom Notarzt versorgen lassen. Die gesamte Palette der Symptome eines Infarkts war bei ihm vorhanden. Dank der tollen Beiträge konnten wir schlimmeres verhindern. Bernd Geisler aus Niederkassel

H. Kunze aus München (25.03.2013): Sehr einleuchtend erklärt; so dass auch ein Laie versteht, wann es ernst wird.

Frank R. aus Bremervörde (17.03.2013): Tolle, hilfreiche Seite. Danke

Claudia A. L. aus Hausen (05.03.2013): Kann ein Herzinfarkt (Verengung der Herzkranzgefäße) durch Borrelien hervorgerufen werden? Es wäre wichtig zu erfahren, ob Sie damit Erfahrung haben oder schon an diese Verbindung gedacht haben.

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Michael aus Graz (25.02.2013): Ich muss mich bei euch bedanken!!! Dank eurer Seite hat meine Freundin mich nach meinen Symptomen gefragt und sofort die Rettung angerufen!!! Ich bekam einen Infarkt kurz bevor diese eintrafen!!! Deswegen ein GROSSES DANKE an EUCH :-) !!! MFG - MIKE

Edeltraud D. aus Hannover (03.02.2013): Ich habe zum zweiten Mal das Gefühl gehabt, als wenn mir ein Ring um den Brustkorb zugedrückt wird, was mit starken Schmerzen und Schwitzen verbunden war. Was ist das?

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Steven aus Norwegen (28.01.2013): Ja, die Seite ist hilfreich, aber es hätte noch etwas mehr sein können. Aber es ist alles Ok.

Chris aus Schwörstadt (21.01.2013): Ich, 29, schlanker Kerl, kein Alkohol sportlich lediglich Raucher hatte seit ca. 5 Jahren immer wieder Schmerzen in Kopf, Brust, Arm, Bauch, Schwindel, Kribbeln, Herzrasen u. v. m. Ich hatte eine Armee von Fachärzten besucht und mit mir wurde alles gemacht über CT, EKG (Langzeit, Belastung) Röntgen, Blutuntersuchungen ... sogar psychosomatische Tests. Alles war negativ, Blutdruck und Puls waren immer optimal. Dennoch habe ich immer noch die Symptome von 1000x Schlaganfällen und Herzinfarkten am Tag. Mein Vater erlitt mit 53 einen Herzinfarkt. Er klagte die Tage vorher über Abgeschlagenheit, Tagesmüdigkeit und über ein leichtes Brennen im Brustbein (nicht mal stark). Schmerzen, Enge und Atemnot hatte er gar nicht. Eines Nachts dann Schweißausbrüche und Luftnot, ab ins Krankenhaus mit der Diagnose Hinterwandinfarkt. Meine Mutter, 2x Schlaganfall bereits aufgrund einer seltenen Erkrankung, bei der sich die Arterien grundlos und scheinbar einfach so verengen und weiten, wo Ärzte bis heute noch ein dickes Fragezeichen über ihrem Kopf haben. Die Gefahr bei mir ist, dass bei meinen 1000 Symptomen eine Panikattacke nicht mehr von einem Ernstfall unterschieden werden kann, wenn ich auf Nummer sicher gehen müsste, dann müsste ich jeden Tag 3-4x den Rettungswagen rufen.

Romina aus Essen (17.01.2013): Habe diese Anzeichen (Engegefühl und Stiche im Brust-, Arm- und Bauchbereich und Luftnot). Muss ich mir Sorgen machen? Bin 18 und schwanger, oder kann das auch durch die Schwangerschaft sein? War schon beim Arzt, hab Ekg gemacht und da war alles Ok. Hab das seit ein paar Monaten.

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N. S. aus Bad Kreuznach (07.01.2013): Hallo, seit ca. 1 Jahr habe ich massive Atemprobleme, manchmal habe ich Angst schlafen zu gehen. Bin gereizt und unaufmerksam außerdem leide ich an übelsten Kopfschmerzen. Ich bin 160 cm groß und wiege zur Zeit 100 kg, natürlich zu schwer. Bei mir zu Hause ist sehr großer Stress und viele kleine Probleme, die im Ganzen ein großes Problem bilden. Seit Weihnachten hat sich mein Atemproblem verschlechtert. Ich wohne im 4. Stock und der Aufzug ist kaputt. Ich versuche immer mit Schwung ein paar Absätze durchzusteigen, bin aber gezwungen mehre Pausen einzulegen. Danach habe ich einen Schweißausbruch und die linke Brustoberseite sticht entsprechend. Das legt sich nach ca. 2 Std. wieder. Trotzdem habe ich Angst, dass ich irgendwann gar keine Luft bekomme. Ich habe das schon beim Arzt erwähnt. Er meinte, ich sollte erst mal abnehmen und den Familienstress reduzieren, dann würde sich das wieder einrenken. Ich bitte um Hilfe.

Hermann T. aus Kegelheim (01.01.2013): Ich habe seit heute Morgen, etwa 6 Uhr, jetzt ist es 14:30 starke Schmerzen in der Herzgegend und im linken Oberarm: weil aber alle anderen Anzeichen fehlen, hilft mir Ihre Information, dass es kein oder kein bedrohlicher Infarkt ist. Ich kann gut atmen, habe guten Appetit, will mich bewegen, um die (möglicherweise) Verspannungsschmerzen loszuwerden. Meine Frau hat mir aus Sorge eine Aspirin gegeben.

Thomas aus Weyhe (29.12.2012): Hallo, habe seit Ca. 2 Wochen Stiche in der linken Brust, aber nicht durchgehend, die Stiche hatte ich früher schon bei der Bundeswehr, als wir täglich gejoggt sind. Nun kommen die Stiche, auch wenn ich im Bett liege und nichts mache, muss ich mir jetzt sorgen machen? Habe echt Angst. Werde gleich Montag zum Arzt fahren.

Uwe aus Ostwestfalen-Lippe (18.11.2012): Mein Bruder - 45 Jahre jung - ist in dieser Woche sehr wahrscheinlich an einem Herzinfarkt gestorben. Da er unter Reanimationsmaßnahmen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, konnte keine Diagnose - Aussage Notfallaufnahme - gestellt werden. Der Notarzt hatte meinen Bruder - mein Bruder hatte den Notarzt verständigt und auch die Haustür aufgemacht - noch ansprechen können. Mein Bruder hatte sich dann übergeben und bekam einen Herzstillstand. Er wurde noch im Haus reanimiert und auch im Rettungswagen wurden weitere Versuche gestartet - vergebens. Sechs Wochen wurde er auf einen Bandscheibenvorfall (HWS) behandelt. Diagnose war per CT gegeben, jedoch hatte er immer über starke Schmerzen geklagt, u. a. Ausstrahlung in den Arm. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wurde auf telefonische Anfrage verlängert. Sowas darf einfach nicht passieren!!!

Lara aus Rotenburg (06.11.2012): Meine Oma hatte in der letzten Nacht stark erbrochen und war schweißig nass. Da es ihrer Meinung nach keine typischen Anzeichen waren, sagte sie niemandem Bescheid. Am nächsten Tag erzählte sie es uns, da ich vor kurzem auf diese Seite gestoßen war, bin ich sofort mit ihr ins Krankenhaus gefahren. Es war ein Infarkt und sie war mir sehr dankbar, dass ich sie gegen ihren Willen hingefahren habe. Dank dieser Seite konnte ich erst schnell handeln. Danke

Sandra D. aus Waltrop (09.10.2012): Vielen Dank für die Einrichtung dieser hilfreichen Seite. Gestern Abend hatte ich zum zweiten Mal eine Art Anfall. Es fühlte sich an, wie starkes Sodbrennen, welches vom Magen über die Speiseröhre bis in den Kiefer ging, fast krampfartig fühlte es sich an. Der Schmerz ging bis in den Rücken zwischen die Schulterblätter. Dasselbe hatte ich vor wenigen Tagen schon einmal. Ich habe es aber darauf geschoben, weil ich mich so fürchterlich aufgeregt habe. Gestern allerdings habe ich ruhig auf der Couch gesessen. Mein Mann wollte mich direkt ins Krankenhaus fahren, aber wie das immer so ist, man fährt ja nicht direkt für jede "Kleinigkeit" ins Krankenhaus. Heute Morgen meinte eine Kollegin, man soll so etwas nicht auf die leichte Schulter nehmen und besser man läßt es kontrollieren und es stellt sich tatsächlich als Kleinigkeit heraus, als wenn es tatsächlich ein Herzinfarkt ist und man läßt ihn unbeachtet. Das machte mir doch etwas Angst. Ich habe direkt auf Ihrer Seite nachgesehen und fand auch die grafische Darstellung der Schmerzen sehr hilfreich. Auch für die vielen Kommentare bin ich dankbar. Ich frage mich jetzt, warum kümmert man sich so wenig um sein Herz? Man lebt zwar ständig in Angst, man könnte Krebs bekommen, aber an sein Herz denkt man nicht. Ich werde auf jeden Fall zum Arzt gehen und alles abchecken lassen, ich hoffe, das ist möglich. Und sollte ich so einen Anfall noch einmal bekommen, tue ich es nicht als Kleinigkeit ab, sondern gehe wirklich direkt ins Krankenhaus.

Bernd aus Asperg (08.10.2012): Einige der Herzinfarktsymptome stellte ich bei meiner Frau im Juli diesen Jahres fest. Nach der sofortigen Verständigung des Rettungsdienstes und nachfolgend des Notarztes wurde meine Frau mit dem Verdacht auf Herzinfarkt in das Krankenhaus verbracht. Dort stellten die Ärzte eine Dissektion der Aorta im Brustraum fest. Die Dissektion hatte einen Hinterwandinfarkt ausgelöst. Dieses Wissen über die Symptome eines Herzinfarktes hat meiner Frau voraussichtlich das Leben gerettet. VIELEN DANK!!!

Diana aus Ottersberg (16.09.2012): Ich höre immer wieder, dass sich die Symptome eines Herzinfarktes bei Frauen sehr deutlich von denen bei Männern unterscheiden. Viele Frauen haben bspw. keine starken Schmerzen in der Brust. Dieses Symptom wird aber ohne geschlechtliche Einschränkung gleich als erstes, also eigentlich als Leitsymptom genannt. Hilfreicher hätte ich es gefunden, wenn die Symptombeschreibungen konkret aufgeteilt gewesen wären in "Häufige Symptome beim Mann" und "Häufige Symptome bei der Frau".

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. In diesem Zusammenhang könnte auch noch folgender Herzstiftungs-Beitrag für Sie interessant sein: Herzinfarkt Frauen

Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Alev aus Berlin (30.08.2012): Hallo ich bin 22 Jahre alt weiblich und mein linker Arm tut seit Monaten weh, also die Schmerzen sind überhaupt nicht heftig, aber ich merke diesen Schmerz halt. Ich war beim Arzt und es wurde ein EKG-Test durchgeführt, nun sagte mir meine Ärztin "So, es hat nichts mit deinem Herzen zu tun. Denn es ist tipptopp." Hmm nun ja, ich war zuerst sehr erleichtert, aber ich habe diese ganz leichten Schmerzen immer noch und habe Angst, dass es vielleicht doch ein Herzinfarkt sein könnte. Übrigens ich schildere kurz meine Phase. Ich schlafe seit Jahren auf einem Ledersofa und mein Rücken tut auch weh und ich sitze gerne stundenlang vor meinem Laptop, da mein Laptop etwas unten steht, muss ich mich immer vorbeugen. Das habe ich auch meiner Ärztin geschildert und sie meinte, dass es eventuell daher kommt, also die Schmerzen, weil ich seit Jahren auf einem Sofa schlafe und stundenlang am Laptop sitze. Nun frage ich mich, gibt es hier vielleicht Ärzte, die das bestätigen können???

Stevin aus Hessen (22.08.2012): Vielen Dank, wenn man ältere Familienmitglieder hat, macht man sich doch Sorgen, da ist es gut wenn man sich informieren kann.

Dieter V. aus Bergisches Land (21.08.2012): Bei mir fingen die Schmerzen im Brustbereich Anfang März 2012 an. Ich ging zum Hausarzt und es wurde sofort ein EKG gemacht. Allerdings war da nichts zu sehen. Daraufhin wurde ich auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse behandelt. Als die Medikamente keine Besserung brachten, ich hatte nach wie vor jeden Morgen Schmerzen im Brustbereich, wurde ein Termin zur Magenspiegelung vereinbart. Die Schmerzen ließen nach ein paar Minuten immer wieder nach, kamen wieder und ließen wieder nach. Solche Attacken hatte ich fast jeden Morgen. Am 04.04.2012 fingen die Schmerzen schon sehr früh an. Ich fuhr ins Büro, legte mich wieder in meinen Bürostuhl und wartete darauf, dass die Schmerzen nachlassen würden. Als mir dann noch der Schweiß ausbrach fuhr ich wieder nach Hause. Dort angekommen wurde der Schmerz immer heftiger. Als ich vor Schmerzen laut schrie rief meine Frau den Notarzt. Dem erzählten wir, dass ich zur Zeit in Behandlung wegen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse bin. Darauf wurde das Blaulicht abgeschaltet und ich ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Dort wartete ich ca. 15 Minuten vor der Notaufnahme. Der Schmerz war immer noch da und ich schrie auch immer noch. Dann wurde ich in die Notaufnahme gefahren und der Pfleger nahm mir schon einmal Blut ab. Die Ärztin, die dann kam und mich untersuchen wollte, rettete mir vermutlich das Leben. Den sie erkannte sehr schnell, dass ich einen Herzinfarkt hatte und schlug Alarm. Während ihrer Erstuntersuchung sackte ich auch das erste Mal weg und wurde mit dem Defibrillator wiederbelebt. Jetzt ging alles ziemlich schnell. Ich wurde auf eine Bahre gelegt und im Eiltempo in einen anderen Notarztwagen verfrachtet. Mit Blaulicht ging es in ein anderes Krankenhaus. Dort sackte ich beim legen des Herzkatheters noch einmal weg und konnte wiederbelebt werden. Es wurden mir drei Stents in der Hinterwandaorta gesetzt. Nach einer Woche konnte ich das Krankenhaus verlassen, ging in die Reha und nach 6 Wochen ging ich wieder arbeiten. Im Juli hatte ich wieder leichte Schmerzen in der Brust, Schweißausbrüche und Angst, dass ich wieder einen Herzinfarkt bekomme. Ich ließ mich wieder ins Krankenhaus einweisen. Nachdem mir wieder ein Herzkatheter gesetzt wurde und ich die Mitteilung bekam, dass die Stents gut eingewachsen seien und sich nichts „Neues“ zugesetzt habe, geht es mir besser. Die große Angst vor einem neuen Herzinfarkt, bei jedem Schweißausbruch oder leichtem Zwicken in der Brust, ist weg. Ich habe seit dem 04.04.2012 keine Zigarette mehr geraucht, habe mein Essen umgestellt. Trinke so gut wie keinen Alkohol (ab und zu ein Glas Rotwein) mehr und bin einer Herzsportgruppe beigetreten. Heute gehe ich täglich 1 bis zwei Stunden mit unserem Hund spazieren. Ich hoffe mit diesem Beitrag die Leser/innen noch mehr zu sensibilisieren. Nicht jeder Herzinfarkt ist bei einem EKG sichtbar.

Peter S. aus Hagen (20.08.2012): Ich habe selber schon 2 Hinterwandinfarkte gehabt. Finde die Info sehr hilfreich, da sich ja dann auch Verwandte wie meine Frau Infos holen kann und weiß, wie mann sich im Notfall verhalten muß. Also weiter so.

R. E. aus Loitz (17.08.2012): Leider zu spät, denn mein Lebensgefährte verstarb. Er hatte einen Tag starke Schmerzen im Nackenbereich und die Nacht hatte er dann so geschwitzt, daß ich das gesamte Bett neu beziehen mußte. Abends bekam er Atemnot und wir sind sofort in die Klinik gefahren, er lag dann 59 Tage im künstlichen Koma, alle Organe versagten nacheinander. Hätte ich diesen Eintrag vorher gelesen, vielleicht wäre es dann nicht so weit gekommen.

Korben (13.08.2012): Besonders hilfreich finde ich die grafische Darstellung der evtl. betroffenen Körperregionen bei einem Herzinfarkt. Akute Beschwerden während einer Phase von schweren Depressionen zeigen teilweise ähnliche Symptome, die dennoch rasch von einem Arzt abgeklärt werden sollten.

M. S. aus Berlin (12.08.2012): Bei mir: Luftnot, nur flaches Atmen möglich. Gefühl, als wenn ein gewaltiges Gewicht auf der Brust liegt. Ausstrahlung nach oben, Hals, nach hinten Rücken. Danach eine Art Muskelkater in Armen und Beinen. Hohe Blutdruckwerte.

Ralf S. aus Leverkusen (01.08.2012): Ich hatte vor einigen Wochen ab dem Brustbereich bis hin zum Kopf und in die Arme hinein eine Art Kribbeln (Bereich wie oben in der mittleren Abbildung ohne Magen), so als wenn man von Strom durchflossen wird und hatte leichte Gleichgewichtsstörungen. Laut obigen Ausführungen wäre es bei mir kein Herzinfarkt gewesen, da keinerlei Schmerzen, Druckgefühl oder so da war. Von daher bin ich halbwegs beruhigt, weil die Ursache kenne ich somit immer noch nicht!

T. C. aus Bayern (24.07.2012): Ich, m 17, bin letzten Samstag nach starken Schmerzen im linken Brustbereich ins Krankenhaus gefahren, dort angekommen wurde sofort ein EKG durchgeführt (oder was man dazu auch immer sagt) und Blut abgenommen ... Alle Werte OK. Mögliche Ursache: Probleme mit der Wirbelsäule. Die Symptome jedoch ähneln sehr den Schmerzen, die ich hatte.

Anonym (15.07.2012): Ja, vor allem die Bilder sind super, da man sich damit alles viel leichter vorstellen kann!

Gert H. aus Mainz (03.07.2012): Mit Schmerzen in der Brust, eine gefühlte Zentnerlast verteilt auf der Fläche eines 5-Mark-Stücks, bin ich vor etwa 5 Jahren zu der Vertretung meines Hausarztes, einer jungen Ärztin. Angenommen und festgestellt hatte sie eine Zerrung am Brustbein und mich mit Schmerzmitteln heim geschickt. Trotz der Schmerzmittel waren die Schmerzen nach einigen Stunden wieder unerträglich, dass ich einen Notarzt im Krankenhaus aufgesucht habe, ihm meine Beschwerden und die Diagnose der Ärztin geschildert habe. Witzigerweise waren während meiner Fahrt im Bus zum Krankenhaus die Beschwerden nach vielleicht 20 Minuten abgeklungen. Dieser Arzt hat mich nicht wirklich untersucht. Herz und Lunge abgehört ja und dann die Diagnose der jungen Ärztin bestätigt. Ich hatte den Eindruck, dass ihn zuerst die 10 € Praxisgebühr interessierten, denn das war seine erste Frage. Weil es mir den Moment wieder >gut< ging bin ich wieder heim. Drei Wochen bin ich dann mit einer Zerrung im Brustbein durch die Welt gelaufen, mit einer zweiten Ration Schmerzmitteln der Ärztin. Nach einer Auslandstour, ich war seinerzeit im Fernverkehr, bin ich dann direkt bei meinem Hausarzt abgestiegen, mich von ihm untersuchen lassen und den Verlauf erklärt.
Ich bin nicht einmal heim gekommen, in Arbeitsklamotten ging es gleich in einen Op-Saal. Ein Loblied auf meinen damaligen Arzt, der leider schon seit einigen Jahren in Rente ist. Ohne ihn wäre ich wohl mit einer Zerrung am Brustbein in die Grube gefahren. Was ich damit ausdrücken will, ist, die jungen Ärzte werden offensichtlich nicht genügend ausgebildet und die Erfahrung eines alten (Land-)Arztes kann man nicht genug preisen.

Sebastian N. (13.06.2012): Hallo, ich bin 31 Jahre alt und bisher nicht vorbelastet. Ich treibe regelmäßig Laufsport und bin Nichtraucher. Während eines gestrigen Kundentermines gegen 18.00 Uhr, bei dem ich mich sehr emotional aufgeregt habe, empfand ich ein komisches Gefühl bezüglich meines Herzschlages. Keine Schmerzen, jedoch empfand ich durch die Aufregung und das wohl sehr heftig ausgeschüttete Adrenalin soetwas wie massiven Bluthochdruck und Verkrampftheit im kompletten oberen Körperbereich. Auch meine Stimme bebte beim Sprechen, so als ob es mir nicht gelingen wollte die Worte vernünftig herauszubringen. So wie wenn man kurz vorm Heulen ist und versucht es zu unterdrücken in etwa. Später zuhause spürte ich Schmerzen im linken Armbereich, welche je nach Haltung nicht zu spüren waren. Mein Puls, Herzschlag und Blutdruck waren zu diesem Zeitpunkt ebenfalls wieder völlig normal. Auch habe ich zu keiner Zeit andere typische Symptome empfinden können. Das ganze ist nun gute 18 Stunden her, ich habe gut geschlafen und trotzdem immer noch leichte Schmerzen im linken Armbereich. Muss ich mir ernsthaft sorgen machen, oder liegt es eher an meiner leichten Hypochondrie? Gruß Sebastian

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Anna M. aus Koblenz (13.06.2012): Bei mir (weibl., 44) wurde Blutdruck Typ III festgestellt, ventr. Salven, Bluthochdruck, linksventrikuläre Hypertrophie, konzentrische Wandverdickung, leichtgradige Ektasie der Aorta ascendens als Ausdruck eines Hochdruckherzens, rezidive Synkopen, stationäre Behandlung empfohlen, habe Brustdruckschmerz, Kopfschmerzen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass alle genannten Symptome passen, aber erst in 7 Tagen einen Termin im Krankenhaus... bin ich nun wirklich gefährdet oder ist es doch nicht so schlimm, weil ich ja noch auf ein freies Bett im KH warten soll?

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O. aus Neuss (24.05.2012): Hallo, habe auch diese Beschwerden ab und zu. War schon beim Kardiologen, aber alles in Ordnung. Leide seit knapp 3 Jahren an Panikattacken, ob es nur Einbildung ist, weiß ich nicht. Kann es mit meiner Panik zusammenhängen, dass ich solche Beschwerden habe?

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Madeleine aus Lindlar NRW (23.05.2012): Ihren Artikel finde ich sehr hilfreich! - Bin selbst im med. Bereich tätig und erlitt am 08.05.2012 einen Hinterwandinfarkt. Also ich muß schon sagen, fast alle Symptome trafen bei mir zu. Vor allen Dingen die Schmerzen und die Enge im Brustkorb!! - Als ich dann hier zu Hause lag und auf Hilfe wartete - man stelle sich vor, ich habe meine Mutter angerufen, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, ich könnte einen Herzinfarkt haben - bin eher immer gesund und munter. Ich habe einige Tage gebraucht, um zu begreifen, dass i c h ein Infarkt-Patient bin. Der Geistesgegenwärtigkeit meiner Mom, die gleich ihr Auto mitbrachte, meinem Hausarzt der sofort wußte, was zu tun war, dem Rettungsteam im RTW und den schon auf mich wartenden Ärzten in dem Herzzentrum, wo ich sofort untersucht und operiert wurde, verdanke ich wohl mein Leben ... Hatte ganz viele Schutzengel an diesem für mich denkwürdigem Tag; und weiß jetzt, dass auch ein kerngesunder Mensch einen Infarkt bekommen kann!!! In diesem Sinne - macht es besser als ich und wählt die 112!!!

Dr. Elmar Fröhlich aus Hamburg (07.05.2012): Vielen Dank für die Informationen. Ich war mir den Symptomen eines Myokardinfarktes gegenüber einer Angina pectoris nicht ganz bewusst. War diese Seite hier recht aufschlussreich!

Matthias E. aus Berlin (02.05.2012): Die Symptome kenne ich gut. Allerdings hatte ich sie über gut 1,5 Jahre in Zusammenhang mit Panikattacken, also rein psychisch. Wegen der ständigen Symptome und weil ich mit 44 auch keine 25 mehr bin, wurde alles untersucht, inkl. Herzkatheter, Herzecho etc. Alles 100 % i. O. Man mag es kaum glauben, aber auch "nur" die Psyche kann Herzinfarkt ähnliche Symptome machen.

Isabel U. aus Marienberg (28.04.2012): Es ist toll, dass es diese Seite gibt. Ich bin mittlerweile über Herzinfarkt und Symptome belesen und aufgeklärt. Aber was soll man machen, wenn mancher Mann stur ist und nicht zum Arzt geht? Man kann als Frau nur reden und der Partner verspricht es nur und lässt sich nicht untersuchen. Mir ist es vor 3 Jahren passiert. Mein Mann ist vor meinen Augen zusammengebrochen und ist trotz sofortiger Wiederbelebung und Notruf absetzen von meiner Seite verstorben. Er hatte es immer auf seinen kaputten Halswirbelbereich geschoben. Was auch ganz schlimm war, er hatte zuvor sehr viel getrunken. So 10 Liter pro Tag. Kein Alkohol. Er hatte massiv in 4 Monaten abgenommen. Selbst als ich ihn mal drängte zum Arzt zu gehen vertröstete mich man immer auf die andere Woche. Bis zu dem Tag X. Ich hatte unbewusst den Herzinfarkt erkannt. Habe ihn versucht zu überreden zum Arzt ins Krankenhaus zu gehen. Ich hatte ihn fast soweit gehabt, aber er blockte wieder ab und versprach, dass er am nächsten Tag zur Ärztin gehen wollte. Es ließ mir aber keine Ruhe. Zumal es Sonntag war. Ich wollte heimlich den Notarzt rufen. Aber mein Mann hatte den Braten gerochen und nahm mir die Handys weg. Eine halbe Stunde später fiel er vor meinen Augen zusammen. Heute weiß ich, dass er in meinen Armen gestorben ist. Als langjährige Ehefrau spürt man es und man kämpft trotzdem dagegen an. Auch die Notärzte haben eine Stunde noch versucht zu kämpfen. Leider zwecklos. Er war gerade Mal 53 Jahre geworden. Kein Alter. Mein Sohn musste das hautnah miterleben und er war damals 16 Jahre alt. Ich war mit 41 Jahren plötzlich Witwe geworden. Später hatte ich, als ich Internet hatte, zum ersten Mal gelesen, wodurch ein Herzinfarkt entstehen kann. Heute weiß ich, mein Mann muss Zucker gehabt haben. Dessen bin ich mir heute sicher. Wäre er zum Arzt gegangen rechtzeitig, wäre das erkannt worden. Er wäre heute noch am Leben. Leider ist dies kein Einzelfall. Beim besten Freund meines verstorbenen Mannes ist genauso gewesen und er hat auf niemanden gehört. Er hatte sich selbst mit Medikamenten versorgt, bis zuletzt. Er war gestern Mittag plötzlich umgefallen und war eine Stunde später verstorben. Mit gerade mal 55 Jahren plötzlich. Mein Sohn war das ein Vaterersatz. Er hat ihn gefunden, als er ein Eltern gehört hatte. Er ist heute 19 Jahre und musste 2 Mal durchmachen. Ich konnte ihm nicht helfen. Ich wohne 150 km weit weg. Aber das, was mein Sohn erlebt hat, wird für immer tief eingebrannt sein. Auch dessen Kinder, die da waren, haben es erleben müssen und ein Mädel ist genauso alt gewesen wie mein Sohn damals als er sein Vater verloren hat. Aber mein Sohn hat alles richtig gemacht. Er hat Hilfe geholt und versucht wieder zu beleben. Auch wenn er noch nicht den Erste Hilfe-Kurs gemacht hatte. Er hatte es von mir gelernt und ich hatte ihn diese Woche noch darüber aufgeklärt. Es ist immer gut, wenn man es kann, auch wenn jede Hilfe manchmal zu spät kommt. Deswegen sage ich immer lieber öfters zum Arzt gehen und man kann sich sicher sein, dass wenn was ist, es frühzeitig erkannt wird. Mein Sohn geht regelmäßig zum Arzt. Denn nichts ist schlimmer als den geliebten Partner zu verlieren und Kinder ein Elternteil.

Anne-Marie H. aus Grevenbroich (25.04.2012): Ich bin 52 Jahre und hatte am 23.04.2010 einen Hinterwandinfarkt. Sieben Tage vor meinem Infarkt bemerkte ich Halsschmerzen, habe aber gedacht, ich würde eine Erkältung bekommen, bin auch noch Fahrrad gefahren und merkte, dass die Schmerzen im Hals schlimmer wurden, habe immer noch an eine Erkältung gedacht. Bis an dem 23.04.2010. Ich stehe morgens auf und habe ein Brennen im Hals, habe meine Wohnung geputzt und habe mich danach hingelegt. Mein Mann kam abends von der Arbeit und ich sagte ihm, dass ich ein starkes Brennen im Hals habe. Habe mir eine Tablette gegen Erkältung genommen und bin dann ins Bett gegangen. Ich konnte einfach nicht einschlafen, weil das Brennen immer schlimmer wurde, unter Tränen habe ich meinen Mann wach gemacht und habe zu ihm gesagt, er möchte doch bitte einen Krankenwagen rufen, da die Schmerzen unerträglich wurden. Krankenwagen und Notarzt kamen, man hat mich untersucht und einen Infarkt festgestellt. Mit Blaulicht wurde ich sofort ins Krankenhaus gefahren, wo man schon auf mich wartete. Notoperation ca. 2 Stunden, danach auf Intensivstation 6 Tage und 4 Tage normale Station, dann wurde ich entlassen. Eine Woche später bekam ich Luftnot, schon wieder ins Krankenhaus, da wurde ich drei Tage lang untersucht, bis meine Ärztin eine Katheteruntersuchung angeordnet hatte, da stand ich wieder kurz vor einem Herzinfarkt, man hat mir dann drei Stents eingesetzt, und beim ersten Mal einen. Ich rate nur jedem, habt ihr Anzeichen für einen Herzinfarkt, bitte nicht zögern sofort einen Krankenwagen rufen, es könnte sonst zu spät sein. Viele Grüße und bleibt gesund.

Rubach aus Gelsenkirchen (19.04.2012): Finde es toll, dass es solche Hilfen gibt.

Claudia B. aus Duisburg (15.04.2012): Hallo. Ich bin 42 Jahre und habe seit letztem Jahr Oktober immer wieder mal ein Brennen in der linken Schulter, das auch dann noch vorne zieht. War schon zur Notaufnahme. Die gleich auf Infarkt getestet haben mit Blutabnahme und EKG, und das war alles OK. Habe meine Ärztin drum gebeten, dass ich einen Termin beim Kardiologen bekomme. Nach Belastungs-EKG und Ultraschall alles OK. Trotzdem habe ich immer mal das Brennen und mach mir echt Gedanken. Können Sie mir vielleicht einen Rat geben?

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Heinz S. aus Hürth (11.04.2012): Bei einem Krankenhaus-Aufenthalt stellte der untersuchende Arzt fest, dass ich einen verdeckten Herzinfarkt hatte. Darauf habe ich heute meinen Hausarzt befragt, der das bestätigen konnte. Meine Frage! Kann der Arzt den Zeitpunkt feststellen, wann das war?

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Hartmut V. aus Mylau (05.04.2012): Ich hab manchmal die Symptome, trau mich aber nicht den Notarzt zu rufen. Wenn es nicht der Fall ist, bezahle ich den Einsatz.

Patrick aus Lehre (03.04.2012): Hallo, ich habe seit ca. einem halben Jahr ein Ziehen und Brennen im Brustbereich und im Rücken! War jetzt schon dreimal deswegen in der Notaufnahme, aber alles ok! Diagnose beim Orthopäden waren Wirbelblockaden! Ich wurde eingerenkt, aber hat nicht geholfen. Leide schon mit der Psyche und weiß nicht mehr weiter.

Sabine F. aus Marl (29.03.2012): Mein Mann, 59 Jahre, hatte am 10.03.2012 einen Hinterwandinfarkt. Er fühlte sich nicht wohl, sprach aber nicht darüber, weil es unser Umzugstag war. Am nächsten Tag brachten wir ihn ins Krankenhaus, wo der Infarkt bestätigt und für den nächsten Tag eine Katheteruntersuchung anberaumt wurde. Dabei erlitt er einen Herzklappenabriss und wurde notfallmäßig 6 Stunden operiert! Heute liegt er immer noch auf der Intensivstation, aber Gott sei Dank auf einem guten Weg. Wir beten alle, dass er es schafft.

Jens aus Schutterwald (27.03.2012): Nachdem ich auch einige der Symptome hatte, war ich bei meiner Hausärztin, die mich zum Kardiologen geschickt hat. Morgen früh findet die Untersuchung statt. Viele Grüße und bleibt gesund!

Anonym (20.03.2012): Leider lese ich Ihre Seite zu spät! Mein Vati verstarb am 15.3.2012 an einem Infarkt. Er hat über seine Symptome leider nicht gesprochen und sie unterschätzt. Klagte 4 Tage vor seinem Tod nachts über Unwohlsein und Übelkeit und erwähnte dies beim anschließenden Arztbesuch nicht, weshalb ihm nicht geholfen werden konnte. Er ist dann in der Nacht vom 14. zum 15.3. An einem akuten Herzinfarkt verstorben. Es ist traurig, dass er nicht den Mut hatte, sich behandeln zu lassen. Da er mit 72 Jahren und sein Vater ebenfalls mit 68 Jahren am Herzinfarkt starb, mache ich mir schon meine Gedanken, ob mich ein gleiches Schicksal erwartet!?

Georg O. aus Recklinghausen (07.03.2012): Am 06. Juli 2011 erwischte es mich kalt. Myocardinfarkt! Dass ich noch lebe, verdanke ich der schnellen Reaktion meiner Frau, die sofort den Notdienst anrief. Leider kann ich keinerlei Angaben zu etwaigen vorausgegangenen Schmerzen machen, da ich erst exakt 2 Wochen später im Klinikum wieder auf Station wach wurde und mich auch nach etwas mehr als einem halben Jahr an nichts mehr erinnern kann. Nach einer weiteren Woche ab in Reha. Zum Arztbericht sei bemerkt, dass mir 7 Stents eingesetzt wurden und nebenbei auch noch ein Kleinhirninfarkt diagnostiziert wurde. Derzeit muß ich 11 verschiedene Medikamente einnehmen und das wird wohl auch noch eine ganze Zeit so bleiben. Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, sich regelmäßig untersuchen zu lassen. (Vorsorgeuntersuchungen) Ebenso bin ich durch meine Mitgliedschaft in der Herzstiftung bestens beraten.

Anonym aus Meerbusch (06.03.2012): Alle hier bezeichneten, ungewohnten Anzeichen traten bzw. treten ab und an bei mir auf. Die Brustenge äußert sich vielmehr in diffusen Herzarrhythmien, die sich anfühlen, als kämen sie aus der Bauchaorta. Ich habe viele Grunderkrankungen. Die Gefahr für mich ist somit immer präsent.

Anonym (24.02.2012): Ich hatte Schweißausbrüche mit Hitzewallungen, also hatte ich zum Glück keinen Herzinfarkt nach diesen Veröffentlichungen. Danke

Kathrin aus Herne (23.02.2012): Mein Schwiegervater wurde heute mit Übelkeit und Erbrechen ins Krankenhaus gebracht. Genau wie auf Ihrer Seite beschrieben, es war ein kommender Herzinfarkt. Danke für die tolle Seite mit genauer Beschreibung!!!

Maik aus Rostock (18.02.2012): Hallo liebe Leser, Die Seiten hier sind sehr informativ und man weiß schon ein bisschen mehr über Herzinfarkte. Dennoch rate ich jedem, der sich anfängt Sorgen um seine Gesundheit zu machen, sich nicht nur zu belesen!!! Man sollte sich lieber einen Fachmann zu Rate ziehen und auch Vorsorgeuntersuchungen bei den entsprechenden Ärzten machen.
Ich bin erst 28 Jahre alt und habe mich eigentlich noch nie mit dem Thema beschäftigt. Aber seit gestern Abend gehe ich anders mit dem Thema um. Mein Vater ist gestern Abend einfach umgefallen und blieb leblos auf dem Boden liegen. Seine Frau hatte sofort den Notarzt informiert und den Nachbarn um Hilfe gebeten. Sie begannen gleich mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Der Notarzt war innerhalb von 5 min da und fingen sofort mit der Reanimation an. 1 Stunde lang haben sie um das Leben meines Vaters gekämpft!!! (danke dafür) Leider vergebens!!! Er hatte keine Symptome auf irgendwelche Herzfehler oder so. Er hat es lediglich versäumt sich bei einer Vorsorgeuntersuchung vorzustellen. Er hatte ein viel zu großes Herz, was bis dahin niemand wusste! Ich kann nur raten, nicht nur lesen, sondern auch handeln!!! Es betrifft nicht nur eure Gesundheit, sondern auch die eurer Mitmenschen.

R.I.P. Dad

Eva-Maria F. aus Büdingen (17.02.2012): Am 01.01.2012 also an Neujahr hatte ich (54 Jahre, weiblich) im Urlaub einen Herzinfarkt. Ich hatte Glück in Österreich in ein spezielles Herzkrankenhaus zu kommen. Dort wurde ein Herzkatheter gesetzt und ich mußte eine Woche auf Intensivstation, nun bin ich mit Medikamenten eingestellt und es geht mir soweit gut - glaube ich. Ich habe sehr große Angst, dass es wieder passiert und ich dann nicht mehr so viel Glück habe. Einige Wochen vorher hatte ich an starker Übelkeit mit Erbrechen gelitten und so auch 10 Kg abgenommen. Ich war immer sehr müde und schwach. Als der Infarkt passierte, wurde ich nachts wach und hatte starke Schmerzen in beiden Armen und im Nacken und Rücken, Schweißausbrüche und Todesangst, dann erst tat mein Herz sehr weh. Im Krankenwagen wurde ich dann auch ohnmächtig.

Susanne aus Überlingen (09.02.2012): Ich habe vor längerer Zeit gelesen, dass man bei einem Herzinfarkt husten soll - schien mir einleuchtend. (Ich werde demnächst 55). Seit Tagen habe ich diese Symptome, aber irgendwie interessiert das gar niemanden. Und ich habe keine Lust und keine Kraft mehr, etwas zu sagen ...

Lola (07.02.2012): Bitte lassen sie diese Seite im Internet, da man sich gut informieren kann.

Matthias aus Chemere le Roi Frankreich (02.02.2012): Guten Tag das Team der Deutschen Herzstiftung und Grüsse aus dem Westen Frankreichs, auch an alle Leser sendet Ihnen Matthias.
Geboren 1964 und seit über 20 Jahren in Frankreich lebend, hat es mich vor fast 2 Jahren mit einem Herzinfarkt erwischt. Die Folge waren eine Stent-Implantation und ein doppelter Bypass. Nach fast 6-monatiger Unterbrechung nahm ich meine Arbeit in einer Transportfirma wieder auf. Gegenwärtig habe ich wieder dieses Brennen im Brustbereich, so dass ich denken könnte, es gäbe wie einen kleinen Teufel in mir, der mit einem Feuerzeug mir meine Lungen einheizt. Natürlich denke ich dabei sofort an die Vorzeichen, welche ich damals hatte. Das sind nämlich die gleichen. Heute aber reagiere ich nicht darauf. Die Schmerzen kommen und gehen. Und eines Tages müssen wir ja alle in die Kiste hüpfen und der Deckel kommt drauf. Warum also noch 20 Jahre lang arbeiten, wenn der Staat schon heute finanzielle Probleme hat? Mit anderen Worten: Lohnt es sich denn überhaupt noch eine gesunde Lebensweise zu haben?
In Europa will man keinen Krieg mehr. Das ist in Ordnung. Aber Verkehrstote will man auch nicht. Auch keine Aidstoten, ebenso wenig wie Krebstote oder Verhungerte. Natürlich ist das alles dramatisch. Aber können wir alle 100 Jahre alt werden? Wenn ich also heute oder morgen ins Gras beißen sollte, ja dann war es eben Zeit für mich. Schade für den Herzspezialisten, der an mir herumgeschnippelt hat. Seine Arbeit wäre somit zunichte. Ist aber nun mal sein Job, mit dem er sein Geld verdient und seine Familie ernährt. Trotzdem nochmals vielen Dank für Ihre Hinweise. Matthias

Vera aus Essen (24.01.2012): Ich hatte überhaupt keine Krankheitssymptome. Wurde von meinem Lebensgefährten bewusstlos und mit "Schaum" vor dem Mund aufgefunden und da ich an Epilepsie leide, mit Verdacht auf einen Grand Mal-Anfall ins Krankenhaus gebracht. Von dort in eine andere Klinik, die den Herzinfarkt feststellte. Lieber einmal mehr den Notarzt rufen!!!

Daniel S. aus dem Saarland (18.01.2012): Hallo, bin männlich und 27 Jahre alt. Die Infos sind wirklich super, nur muss man auch sagen, dass ich vor 1 1/2 Jahren deswegen Todesängste durchlitt. Schmerzen im Brustkorb, linker Arm, Schwindelanfall auf der Arbeit. Direkt ins KKH. Ekg i. o., Termin Kardiologe, der sagte: Ohne familiäre Vorgeschichte oder Herzfehler von Geburt (liegt beides nicht vor) wäre ich noch zu jung mit 26 für einen Herzinfarkt. Echo, Ekg, Belastungs-Ekg alles top. Könnte von der Halswirbelsäule/Brustwirbelsäule kommen, die gleiche Symptome verursachen können. Und Tatsache hab eine HWS-Verkrümmung und die BWS ist auch nett top. Achte jetzt aber wegen der Angst (die ich irgendwie nicht mehr los werde) vor einen Herzinfarkt jetzt mehr auf meine Gesundheit. Fazit: Symptome sind manchmal zweideutig.

Martina W. aus Ellwangen (Jagst ) (17.01.2012): Ich hatte 2010 einen Hinterwandinfarkt und die Anzeichen, die hier beschrieben sind, waren sehr identisch. Ich finde es gut, daß man hier sehr, sehr gut informiert wird. Vielen dank dafür.

Sonja aus Siegen (11.01.2012): Vielen Dank für die Hinweise und Kommentare, sie sind sehr hilfreich. Mein Interesse gilt derzeit meinem Vater, der bald einen Stent nach einem Schlaganfall gesetzt bekommt. Wenn ich diese Beiträge lese, denke ich, dass die Anzeichen in den letzten Jahren immer wieder da waren, aber von Herzinfarkt hat bisher kein Arzt gesprochen. Leider kommt noch hinzu, dass er seine Symptome selbst nicht ernst nimmt, obwohl er zu einer Risikogruppe gehört (Rauchen, erblich vorbelastet). Denn selbst nach einem Schlaganfall war er erst zwei Tage später (!) bereit, einen Arzt aufzusuchen. Ich freue mich für jeden, der seine Symptome ernst nimmt und durch schnelle Reaktionen sein Leben verlängern darf. Viel Glück an alle.

Anne aus Oldenburg (08.01.2012): Hallo, meine Oma (75 J.) hatte heute morgen einen Herzinfarkt. Hätte ich diese Seite schon früher gelesen, hätte ich gestern auf ihre Aussagen zu ihren Schmerzen vermutlich sofort reagiert und sie wäre gestern schon im Krankenhaus gewesen. Ich habe furchtbare Angst, dass sie stirbt zumal mein Opa 2010 nach einer Herzkatheter-Untersuchung gestorben ist und ihr diese nun morgen auch bevorsteht. Wie läuft so etwas genau ab. Kann mir da jemand was zu sagen?

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Angela aus Köln (08.01.2012): Ich bin auch herzkrank (Vorhofflimmern) und werde im Februar 2012 operiert und finde, dass die Seite sehr gut informiert. Auf vielen anderen Seiten wird oft mit Fachsprachen gesprochen, da versteht man ja gar nichts mehr.

Heidrun M. aus Biberach/Riß (27.12.2011): Mein Freund hatte heute morgen einen Herzinfarkt. Es war schrecklich, fünf Sanitäter u. ein Notarzt reanimierten ihn über 45 Minuten. Immer wieder die Worte "Kammerflimmern", er wurde drei oder vier mal defibrilliert. Eigentlich schon tot. Derzeit liegt er im künstlichen Koma auf der Intensiv. Es mußte eine Akut-OP an einem Herzkranzgefäß durchgeführt werden. Ob er die nä. 24 Std. überlebt u. wenn ja, wie, weiß keiner. Ich hoffe und bete das Beste.

Jenny aus Braunschweig (26.12.2011): Ich hatte heute starke Schmerzen unter der linken Brust, und jedes mal, wenn ich meinen linken Arm heben wollte, verstärkten sich die Schmerzen. Des Weiteren konnte ich nicht richtig atmen, jedes Mal wenn ich versuchte tief einzuatmen, hinderte mich ein stechender Schmerz daran. Das ist nicht das 1. Mal, dass ich solche Schmerzen habe, aber dafür war es heute das heftigste Mal. Die Schmerzen hielten ca. 3-6 min an. Meine Fragen: Sollte ich damit den Arzt aufsuchen? Kippe ich sofort um, wenn ich einen Herzinfarkt habe? Mittlerweile sind seit dem 10 Std. vergangen, bin ich sicher oder kann es mich trotzdem noch erwischen? Kann ich in Ruhe schlafen oder kann es mich auch im Schlaf erwischen? Ich habe Angst :( Ich bitte um Antworten.

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MrDoubleT aus Herten (24.12.2011): Mein Bruder trug 3 Jahre lang die ersten Vorboten eines Herzinfarkts mit sich rum. Ultraschall, Ekg Blutuntersuchungen etc. brachten nichts hervor. Dann eines Morgens bekam er starken Schüttelfrost, Hitzewallungen, Juckreiz im Schulterbereich und Kribbeln im Gesicht. Herzinfarkt mit 27 trotz gesundem Lebensstil. Er kam knapp mit dem Leben davon!

Reinhard K. (Ehemann) aus Mühldorf (21.12.2011): Meine Frau (72 J.) klagte um die Mittagszeit über leichte Übelkeit, meinte dies komme vom Hautarzt, der ihr vormittags eine Spritze gegeben habe. Offenbar ging es ihr bald besser, weil sie sich 1 Stunde zum Nordic-Walken begab. Nach ihrer Heimkehr erlitt sie vor dem Fernseher sitzend einen Herzinfarkt mit Bewußtlosigkeit (vermutl. Ableben). Ich begann sofort mit Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung. Da ich nichts erreichte, verständigte ich den Notarzt, der schnell da war. Ich setzte die Reanimations-Maßnahmen bis zu dessen Eintreffen fort. Aber auch er hatte trotz Defibrillator keinen Erfolg. Er nahm sie mit ins Krankenhaus, wo sie nach 6 Tagen im Koma verstarb. Außer hohem Blutdruck, der medikamentös behandelt wurde, hatte sie keine Vorerkrankungen, war sehr schlank und sportlich. Eine Nachfrage bei dem Hautarzt ergab, dass sie keine Spritze erhielt, sondern mit Laser behandelt wurde.

Marlies M. aus Berlin (15.12.2011): Bei meinem Papa, der am 17.11.2011 verstorben ist, war es ein brennender Schmerz im Bauchbereich, der sich ausgedehnt hat. Doch leider hat die Hausärztin, bei der er zur Vertretung war, meinen Papa nicht richtig untersucht.

Egon R. aus Maintal (15.12.2011): Hatte vor einer Woche urplötzlich fürchterliche Schmerzen im Herzbereich von einer Schulter zur anderen. Habe sofort den Notarzt gerufen und lag etwa 30 Minuten nach dem Ereignis auf dem Behandlungsbett, wo ein Stent eingesetzt wurde, weil eine Versorgungsader einen Totalverschluss hatte. Danach fühlte ich mich wieder völlig normal. Morgen, nach 6 Tagen Krankenhaus, gehe ich wieder beschwerdefrei nach hause.

Crafterman aus Mönchengladbach (14.12.2011): Ich finde diese Seite sehr gut gemacht. Ich hatte bereits 2 Herzinfarkte und habe 2 Stents bekommen.

Andrea aus Ölkoven (10.12.2011): Ich hatte keine dieser genannten Anzeichen ... lediglich einen dumpfen Schmerz im rechten Oberarm, da gab ich aber meinem Pferd die Schuld, da das Pferd mich beim Striegeln ein paar Tage davor an einen Pfosten gedrückt hatte. 2 Tage später kam mir mein Blutdruck nicht in Ordnung vor, ging zum Hausarzt und der stellte beim EKG einen Herzinfarkt fest.

Die Tochter Angelika B. aus Dortmund (05.12.2011): Genauso hat sich das bei meiner Mutter, die am 3.12.2011 verstorben ist, zugetragen. Selbst der herbeigerufene Notarzt hat Magen-Darm-Erkrankung festgestellt. Übelkeit, Erbrechen aber keine Schmerzen, weil der Zucker über 400 auswies, wurde der Herzinfarkt erst nach dem zweiten Notruf zu spät erkannt. Meine Mutter hat erst im Juni 2011 eine neue Herzklappe bekommen und es ging ihr gut.

R. aus Deutsch-Evern (04.12.2011): Die Seite war nützlich, weil ich selbst ein enges Gefühl im Brustbereich habe.

Walter L. aus Drebber (26.11.2011): Gute Beschreibung, habe aber nur Schmerzen in der rechten Brustseite und werde am Montag meinen Arzt aufsuchen.

Wolfgang D. aus Berlin (24.11.2011): Ich habe 3 Infarkte und zwei Belebungen gehabt. Ich habe im Herz 25 Stents. Aber die Anzeichen so wie diese hier beschrieben wurden, hatte ich noch nie. Ich glaube, dass diese Anzeichen bei jedem Menschen anders sind und das macht die Sache eigentlich so schwer. Ich ging beim zweiten Infarkt ins Krankenhaus und sagte auf der Notaufnahme, dass ich einen Infarkt hatte. Darauf hin machte man ein EKG und wollte mich zurück nach hause schicken, ich sei gesund. Ich drängte dann so sehr, dass man mir Blut abnahm. Danach ging dann alles sehr schnell, ich wurde gleich kathetert. Also, damit möchte ich eigentlich sagen, dass man in sich hinein horchen sollte und man stellt dann schnell fest, wie es um einen gestellt ist oder nicht.

Alexander U. (17.11.2011): Hallo alle zusammen, vor einigen Jahren litt ich an einer starken Erkältung, bekam Medikamente dagegen und ging weiter arbeiten. Die Erkältung hielt 2 Wochen an und ging langsam weg. Sowie die Erkältung weg ging, bekam ich starken Durchfall, Übelkeit und extreme Schmerzen im oberen Bauchbereich. Nach 2 Tagen waren diese Schmerzen eher krampfartig und ich entschloss mich dazu ein Krankenhaus aufzusuchen. Dort wurde mir nach der Auswertung meiner Blutprobe gesagt, dass ich an einer viralen Myokarditis leiden würde und mein Herzmuskel schon sehr stark beschädigt wäre. Hätte ich mich an diesem Tag nicht dazu entschlossen ins Krankenhaus zu gehen, wäre ich am nächsten morgen nicht mehr aufgewacht. Nach einem 4-wöchigem Krankenhausaufenthalt, davon 2 Wochen Intensivstation ging es mir wieder wesentlich besser. Heute klage ich noch über sporadische Herzschmerzen, die allerdings vernachlässigbar sind (Aussage Kardiologe). Damals war ich gerade mal 18 Jahre alt, heute 29. Mein Tipp: Bist du krank, dann bleib daheim und kurier deine Krankheit aus. Kein Arbeitsplatz oder Bonus (Arbeitgeber belohnen gerne Arbeitnehmer für krankenschein-freie Jahre) ist es wert seine Gesundheit auf´s Spiel zu setzen. LG Alex

Andrea K. aus Bremen (17.11.2011): Es gibt Sicherheit und nimmt beunruhigende Gedanken, wenn man weiß, woran man einen Herzinfarkt erkennt, egal ob es uns selbst oder jemanden in unserem Umfeld betrifft, dem man dann schnell helfen kann.

Florian (16.11.2011): Hey ich wollte mal fragen ob mir jemand weiterhelfen kann oder jemand mir ein wenig meine Angst nehmen kann. Ich bin erst 19 Jahre alt habe aber einen mittel bis starken Schmerz in der Brust, wenn ich mich nach vorne beuge. Und es sticht manchmal in der Herzgegend. Ich war schon beim Arzt, der auf das Herz spezialisiert ist, und er sagt es ist alles in bester Ordnung (es wurde ein Herzschall durchgeführt). Trotzdem wenn ich das hier alles so lese, bekomme ich doch sehr Angst. Ich freu mich auf Antworten. Gruß Florian

Thomas M. aus Tettnang (14.11.2011): Bei mir waren diese Anzeichen nicht, hatte starke Ohren/Kieferschmerzen wie bei einer Kopfgrippe.

Anja R. aus Wilhelmshaven (06.11.2011): Alsooooooo ich glaube manchmal, dass es einfach Glückssache ist und gottgegeben, wer überlebt und wer nicht. Warum ich so denke??? Im Februar 2009 hatte mein Vater damals 61 Jahre Schmerzen im Herzbereich, Beklemmungen und Herzrhythmusstörungen. Wir tippten auf Herzprobleme und gingen zum HA. Der stellte nichts fest, weil das Brennen (bis in die Arme und Hände, nicht nachließ testete er auf Borreliose und Vieles andere.
Weil mein Vater nicht nachließ und es einfach nicht besser wurde, machte er einen Termin beim Kardiologen, der auch kurzfristig Zeit hatte... Er sagte meinem Vater, dass er nichts Außergewöhnliches feststellen könne und nur im KRHS demnächst einen Termin zur Katheteruntersuchung machen könne...
Dazu kam es nicht mehr. Am nächsten Tag ging mein Vater zu seinem Auto und steckte seinen Schlüssel in das Schloss und brach zusammen. Herzinfarkt mit Herzkreislaufstillstand. Jemand rief die Sanitäter und Notarzt und man reanimierte ihn ganze 3 Mal und 28 Minuten (!) war mein Vater klinisch tot. Niemand hätte nur einen Penny dafür gegeben, dass er es schafft, geschweige denn nach einer so langen Zeit völlig normal sein würde...
Er lag 14 Tage im künstlichen Koma, dazu kam noch eine Lungenentzündung aufgrund der Beatmung. Dann wurde er langsam wieder wach. Er war anfangs sehr durcheinander, was uns aber in Anbetracht der Dinge nicht wunderte... Heute hat er einen vierfachen Bypass und lebt wieder ganz normal, als wäre niemals etwas gewesen. Sein Gehirn funktioniert völlig normal und noch lange nach diesem Vorfall besuchten Ärzte und Schwestern meinen Dad in der Zeit in der er im KRHS war, auf der Station, denn irgendwie ist er ein kleines Wunder. Vermutlich war es auch der langen Kälteperiode ein Stück zuzuschreiben, dass mein Vater keine schlimmeren Hirnschäden davontrug. Aber was ich sagen will ist - heute beim Kardiologen gewesen und morgen tot umfallen - alles ist möglich denn letzten Endes sind auch Ärzte nur Menschen, die zwar versuchen können leben zu retten, aber hellsehen können auch sie nicht ... Herzlichst Anja.

Gerhard M. aus Heilbronn (20.10.2011): Seiten wie diese sind wertvoll, um einen evtl. Herzinfarkt bei sich selbst oder anderen zu erkennen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Genau so lesenswert sind die Kommentare hier!

Meine Geschichte:
Im Juli 2011 hatte ich plötzlich einen starken Druck in der Brust, wie wenn mein Herz und meine Lunge zusammengepresst werden würden. Ich dachte noch, hoffentlich hört das bald auf und nach ca. einer Viertelstunde war es abgeflaut und alles fühlte sich wieder normal an. An einen Herzinfarkt dachte ich aber nicht. In der folgenden Woche hatte ich morgens auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad durch die Stadt wieder das selbe starke Druckgefühl in der Brust und wieder ging es nach ca. einer Viertelstunde vorbei. Ich war inzwischen im Geschäft und hatte mich an meinem Schreibtisch so lange ruhig hin gesetzt. Danach konnte ich wieder arbeiten und dachte nur, wenn das wieder kommt, musst du zum Arzt. Am nächsten Tag hatte ich wieder einen, diesmal leichteren Druck auf der Brust, aber ich meldete mich bei meinem Hausarzt, der mich auf den Montag vertröstete, da es Freitagnachmittag war. Kurz gesagt, am Montag wurde ein EKG gemacht und eine Blutentnahme. Nach Vorliegen der Blutwerte am Nachmittag mit einem viel zu hohen Troponinwert ging dann alles plötzlich ganz schnell. Sofortige Einweisung in die Klinik zum Kardiologen, der ein Herzkatheter legte, den gefundenen Arterienverschluss öffnete und mit einem Stent versah. Wie es in einem anderen Kommentar schon geschrieben wurde, ist es das Beste, sich selbst zu informieren und dadurch einen Herzinfarkt zu erkennen und - das ist NICHT VERKEHRT - sofort den Notarzt (Tel. 112) zu rufen! Dies wurde mir in der Klinik auch nahegelegt, denn in meinem Fall hätte ich so viel Glück gehabt, dass mein Infarkt nicht zu schwer war. Lieber ein EKG und eine Blutuntersuchung zu viel als einmal zu früh gestorben ...

Dominick aus Köln (15.10.2011): Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und Gute Besserung!!

S. aus Rülzheim (03.10.2011): Ich weiß nicht, ob es was ist oder nicht. Habe seit Tagen immer wieder mal ein Stechen in der linken Brust und, wenn ich stärker einatme, tut es weh. Heute habe ich gebrochen. Mein linker Arm kribbelt auch, vor allem in den Fingern. Ignoriere es jedoch, habe ich bei Wetterwechsel manchmal, aber so wie heute noch nie.

Sylvia L. aus Gelsenkirchen (29.09.2011): Bei mir fing es mit Sodbrennen an, dann kam die Übelkeit mit Erbrechen dazu, Kaltschweißigkeit Schmerzen in der linken Schulter und Arm, sowie Hals und Kieferschmerzen (Zahnschmerzen). Das alles passierte freitagsabend. Na klasse dachte ich mir, nun ist Wochenende und dann das. Dank meines 15-jährigen Enkels bekam ich schnell Hilfe, denn er rief sofort einen Rettungswagen mit Notarzt. Das war mein Glück, dass mein Enkel so reagiert hat, sonst wäre ich heute nicht mehr, so sagte man es meinem Mann, in der Klinik. Ich kann immer wieder meinen Mitmenschen raten "achtet auf die Symptome, ruft lieber einmal zu viel die Rettung als zu wenig."

Karin K. aus Sulzburg (28.09.2011): Ich hatte letztes Jahr (2010) am 12. März einen schweren Hinterwandinfarkt, der sich eigentlich am Vorabend schon durch Schmerzen im Schulterbereich ankündigte, jedoch dachte ich, ich sei durch langes Autofahren verspannt. Am nächsten Tag ging es mir wieder gut bis ca 17.25 h, doch dann passierte es. Ich wollte Treppen hochsteigen kam aber nur bis zur dritten Stufe und es brach mir der Schweiß dermaßen aus, dass mir das Wasser die Haare und das Gesicht herunterlief. Mit Hilfe meiner Tochter kam ich ins erste OG, setzte mich und bekam tierische Schmerzen im Rücken, und im linken Arm, mein Brustkasten war wie zugeschnürt und ich bekam kaum noch Luft. Gott sei Dank wurde sofort Hilfe gerufen und ich wurde ins Herzzentrum Bad Krozingen gebracht. Während der Fahrt war ein Notarzt ständig um mich bemüht, sonst wäre ich nicht lebend dort angekommen. Ich bekam 3 Stents implantiert und mir ging es wieder gut, jedoch habe ich die angeratene Reha nicht gemacht, da ich selbstständig war und ding nach 8 Tagen wieder arbeiten, was verheerende Folgen hatte, denn am 29. März hatte ich einen zweiten Infarkt, bei dem es wiederum um Leben und Tod ging. Wieder Stents und wieder ging es mir besser. Wieder keine Reha! Infarkt Nummer drei passierte während einer Kontrolluntersuchung im OP. Mittlerweile habe ich 9 Stents und habe schon wieder hier und da Beschwerden und muß mein Nitrospray des öfteren wieder einsetzen. Ich bin erst 52!!!

Edgar W. aus Mettmann (15.09.2011): Hatte einen Herzinfarkt. Rückblickend traten folgende Anzeichen auf: unregelm. Luftnot, Schwäche und starke Nervosität. Insbesondere unregelmäßiger plötzlicher daumengroßer punktueller starker Druck zwischen den Schulterblättern während des Sparzierganges, der ein Weitergehen nicht zuließ. Dauer ca. 1 Minute. Alles andere funktionierte, jedoch keine Kondition, kein Schweiß, keine Übelkeit. War jedoch nicht mehr in der Lage zu gehen. Hatte das Gefühl, als ob mir jemand mit einer Gummiekugel zwischen den Schulterblättern geschossen hätte. Nach Rückgang des Druckes wieder alles normal. Bin einige Tage oder Wochen später während des Spazierganges und Unwetters plötzlich umgefallen, bewußtlos, nach einigen Minuten völlig durchnäßt wieder aufgewacht; zwei Tage später beim Arzt. Ergebnis: Herzinfarkt,(Bemerkung des Arztes: Sie hatten nicht nur einen Herzinfarkt, sonder auch tausend Engel, die Sie getragen haben, normalerweise wären Sie tot. 3 Bypässe. Medikamente ab 2004: Ramipril, später wegen zu niedrigem Blutdruck abgesetzt, Bisoprolol 5 mg je halbe pro Tag, ASS 100, Inegy 10 mg. Ferner 1x wöchentl. 1 1/2 Stunde Herzsport.

Falko aus Magdeburg (12.09.2011): Es sind genau diese Symptome und Schmerzen, mit denen ich vor dem Computer fast zusammenbreche. Jetzt also schnell den Notarzt rufen.

Ramona K. aus Erfurt (27.08.2011): 2004 hatte ich ein sehr starkes Brennen in der Brust, als hätte man Säure geatmet. Heute weiß ich, es war ein Infarkt.

Karlheinz B. aus Halle (Saale) (23.08.2011): Ich hatte 2009 das erstemal einen Hinterwandinfarkt und habe 4 Stents bekommen. Diese haben sich aber verschlossen. 2010 wurden diese dann erweitert und neue eingebracht. Jetzt habe ich aber wieder fast die gleichen Beschwerden wie 2009 und habe Angst, dass wieder diese Stents verschlossen sind. Was wird dann?? kann jemand sagen wie ich mich verhalten soll? Danke und Gruß von Kalle aus Halle (Saale)

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Peter L. aus Renningen (27.07.2011): Ich werde aufgrund dieser wichtigen Informationen beim morgigen Hausarztbesuch meine "Negativerlebnisse" überprüfen lassen. Ich hatte in den letzten ca. 3 Jahren 3 mal das Gefühl, als würde mir ein Messer durch die Brust in den Rücken gestoßen. Bekam fast keine Luft (mir wurde aber nicht übel!). Erst nach ca. 10 Minuten war dieses Gefühl total verschwunden. Bei einer dieser Attacken bin ich wenige Stunden danach in die Notfallpraxis - EKG keine Anzeichen. Wusste aber damals nicht, dass der Infarkt nur ganz aktuell beim EKG zu erkennen ist. Es kann über die Vergangenheit nur eine CT Untersuchung Aufschluss geben - so wurde es mir von einem Arzt erklärt. Dies möchte ich nun gerne veranlassen.

Wolfgang V. aus Rottenmann (Österreich) (24.07.2011): Ich bin 59 Jahre und hatte mich in der Gartenarbeit wohl etwas überanstrengt. Jedenfalls starker Druck in der Herzgegend; liegen unmöglich, Schmerz wird größer; Fahrt ins LKH und sofortige Aufnahme in die Intensivstation zur Überwachung 16.00 Uhr; nach Verschlechterung der Blutwerte um das Doppelte Einweisung ins Herzzentrum nach Wels 20.00 Uhr; 22.45 im OP für Stenteinbau in den Herzkranzgefäßen, 23.15 alles vorbei. Dank der richtigen Diagnose und auch durch das Eingreifen unseres Schöpfers kann ich nun diese Zeilen schreiben.

Michael M. aus Bremerhaven (23.06.2011): Ich (45) hatte gestern mit dem Training (Selbstverteidigung für Behinderte in Bremerhaven) wohl etwas übertrieben. Ich hatte Schmerzen im Brustkorb beim bewegen und Luft holen. Ferner war mir etwas Übel und ich habe Kopfschmerzen. Natürlich habe ich in meinem Alter Angst vor einem Herzinfarkt. Daher versuche ich mich gerade schlau zu machen, ob Ähnlichkeiten bestehen. Meiner Meinung nach sind die Anzeichen zwar ähnlich, aber passen nicht.

Horst M. B. aus Bergisch Gladbach (07.06.2011): ...aber in meinem Falle (mein Alter: 75 Jahre) nur bedingt. Meine Symptome waren:
1) Bei körperlicher Belastung das Gefühl, mein linker Brustkorb sei in einem gigantischen Schraubstock eingeklemmt.
2) Dieses Gefühl schwand aber vollständig nach ca. 2-3 Minuten Pause (stehen bleiben, hinsetzen).
3) Nachts: überhaupt keine Probleme.
4) Intervalle zwischen Einengungsgefühl, Pause und Wiederauftreten dieses Gefühls wurde innerhalb der nächsten 2 Wochen exponential größer.
5) Bei Einlieferung ins Krankenhaus wurde nach sofortiger Blutabnahme ein Enzymmarker-Level von 9 festgestellt. Mir wurde gesagt, daß ein Level zwischen 0 und 3 normal und unkritische sei, >= 12 dagegen tödlich bzw. stark herzschädigend.
6) Es folgte unmittelbare Stent-Setzung durch die rechte Armarterie mit Einführung unterhalb des Daumens. Hervorragende Lösung, da ich sofort wieder gehen konnte. Eingang Beinarterie wie in Deutschland üblich, wurde als altmodisch empfunden und würde lediglich bei Patienten fortgeschrittenen Alters verwendet, wenn Übergang zwischen Arm und Brustkorb problematisch sei. Daher auch Rasur und Vorbereitung in Leistengegend.
7) Stenose einer HKG-Arterie zu 95%. Eine andere hatte nur noch 25% und die dritte 50% Durchgang.
8) Meiner Bitte um Stentsetzung wurde vor Ort nicht entsprochen mit dem Hinweis, die Ablagerungen würden sich durch Clopidogrel in Verbindung mit Sortis und ASS 100 allmählich auflösen.
9) Ort des Geschehens: Flughafen Bombay/Indien.
10) Datum der Einlieferung: 20.03.2011. 3 Tage auf Intensiv, 2 Tage Normalstation, danach Rückführung liegend mit Begleitarzt BOM-FRA.

Klinkenberg aus Heimbach (19.03.2011): Ich fand den Bericht sehr hilf- und aufschlussreich. Vielen Dank

P. S. aus Geisenfeld (17.03.2011): Da ich alleine Wohne, gut zu wissen! Man weiß ja nie ...

Rudi D. aus Fürth (16.03.2011): Hätte ich das vor einem Jahr gewusst, hätte ich einiges vermeiden können.

Jürgen Koßmann aus Schriesheim (08.03.2011): Die kurze, präzise Beschreibung hilft wirklich auch dem unerfahrenen Leser weiter. Und die angegebenen Themen erleichtern die Orientierung (und das ohne störende Werbehinweise). Sehr gut!

Klaus Jänicke aus E-Sant Cugat del Vallès (Spanien) (23.02.2011): Leider fand ich keine Druckversion.

Wilfried aus Isselburg / Werth (22.02.2011): Ich hatte selber auch einen Herzinfarkt und es fing genau so an, wie es hier beschrieben ist. Liebe Grüße Wilfried

Claudia H. aus Beckum (22.02.2011): Alle genannten Anzeichen trafen auf mich zu! Ich erlitt am 24.08.2007 einen Infarkt. Mit genau diesen Anzeichen. Bin in dieser Situation direkt zu meinem damaligen Hausarzt gefahren. Er konnte allerdings keinen Infarkt erkennen und gab mir Valium und meinte ich hätte einen eingeklemmten Nerv! Mit Cortison (Langzeit und Kurzzeitspritze) müßte der Schmerz bald aufhören! Dabei war ich in akuter Lebensgefahr! Das Personal forderte mich dann auf die Praxis zu verlassen, da es Freitag Mittag wäre und man wolle ja auch mal Feierabend haben! Kein Scherz!! Ich habe das ganze Drama noch 24 Stunden ausgehalten und bin einen Tag später selbst ins Krankenhaus gefahren! Zur Info: Ich war zum damaligen Zeitpunkt 43 Jahre! Fazit: Ich möchte nie wieder an so einem gleichgültigen Arzt und dessen Personal geraten! Ich hatte Todesängste!!

Enrico W. aus Königs Wusterhausen / BRB (16.02.2011): Ich hatte am 29.01.2011 einen Herzinfarkt. Meine Symptome waren Druck auf der Brust, kribbeln in beiden Armen, Erbrechen (sehr stark) Schulterschmerzen und Ohnmacht (4 Minuten). Anruf der 112 um 23:30. Mir wurde der Notarzt versagt trotz Symptome, solle den Bereitschaftsarzt anrufen. Bereitschaftsarzt (Gynäkologe) kam um 23:45 sagte ich hätte Magen-Darmgrippe (LOL). Nur wegen der Ohnmacht schrieb er auf die Überweisung es solle ein EKG gemacht werden. Krankenwagen mit Noteinweisung ins KKH um 00:25. Den ersten Arzt habe ich in der Notaufnahme um 03:45 gesehen und gesprochen. Nach Blutuntersuchung und EKG wurde ich um 04:15 ins zuständige Herzzentrum UKB (Berlin) gefahren, wo ich um 05:30 einen Stent bekam.

Torsten O. aus Pfinztal (14.02.2011): Am Samstag musste ich meine Frau in die Ambulanz der nächsten Klinik bringen. Während der Wartezeit kam ein Mann herein, der sich vor Rückenschmerzen krümmte und im Gesicht schweißnass war. Ich dachte sofort an einen Herzinfarkt. Die Sanitäter tuschelten jedoch, dass "der mit seinen Rückenschmerzen" schon wieder da wäre. Keine 5 Minuten später hörte man durch die geschlossene Türe den Defibrillator. Der Mann überlebte, musste jedoch aus Platzmangel in die nächste Klinik gebracht werden. Meine Erfahrung hieraus: 1. selbst für Profis ist ein Infarkt nicht immer zu erkennen. 2. heutzutage muss man seine Diagnose selbst stellen und auf Behandlung bestehen - sonst ist man tot.

Conny Hansen aus Lindewitt Ot Sillerup (11.02.2011): Dieser Beitrag ist sehr hilfreich, da er gleich auf dem Punkt kommt und nicht erst 10 Seiten umfasst, um dann auf den Punkt zu kommen. Danke dafür.

Bobby aus Dresden (02.02.2011): Ich hatte vor 12 Jahren eine Bypass-Op. Da ich kein Internet hatte, kannte ich die Anzeichen nicht. Es ist in der heutigen zeit gut, dass man sich im Netz informieren kann. Man kann selber viel für sich tun, Ich habe 10 kg abgenommen und nehme regelmäßig meine Medikamente, ich glaube meinem Herz geht es gut. Bobby

Claus L. aus Oker (02.02.2011): Diese Information war sehr hilfreich. Da ich eine Selbsthilfegruppe, mit dem Gruppennamen "Herz und Zucker" leite, werde ich diese gut beschriebene Information an meine Mitglieder weitergeben.

Günter G. aus Altendorf (07.01.2011): Ich habe bereits 3 Stents und einen Medikamentenstent erhalten, bin aber jetzt ziemlich Jahre frei von Problemen. Ich rauche und trinke nicht, habe es noch nie getan, aber ab und zu fühle ich mich nicht so wohl. Ich bin 71 Jahre und arbeite noch als Puppendoktor.

M. F. aus Niederfrohna (26.12.2010): Das ist schon so, wie es hier gesagt wurde. Wenn ein Patient zum Arzt geht, weil er starke brennende oder stechende Schmerzen in der Brust und dem Oberbauch hat und dazu noch Beklemmungen und kalten Schweiß hat, was passiert dann? In 90 % der Fälle ein EKG, Blutbild und die Überweisung zum Facharzt. Ich will ja die Allgemeinmediziner nicht schlecht machen, aber die wenigsten würden einen bevorstehenden oder drohenden Infarkt darin erkennen. Da wird erst mal auf Erkältung oder Magen-Darm-Erkrankung therapiert. Kommen Sie in 4 Tagen wieder, wenn es nicht besser wird, ist da so ein Standardsatz. Bei meinem Schwiegervater hatte der Hausarzt 2 EKG gemacht und nichts erkannt, erst im Krankenhaus wurde der Infarkt erkannt. Das ist nicht mal so, weil die nicht wollen, nein, es wird nicht bezahlt. Bei den Krankenkassen sind doch nur Gesunde und Tote willkommen, die kosten kein Geld. Dazu kommt dann auch noch, dass kein gesetzlich Versicherter innerhalb von ein paar Tagen zum Spezialisten (Kardiologen) kommt. Die Wartezeit ist selbst im besten Fall nicht weniger als 3 - 4 Wochen. In der Zeit kann man schon tot sein.

Ben aus Gelsenkirchen (24.12.2010): Sehr gut beschrieben, kann in Notfällen echt hilfreich sein!!!

Karl Vaith aus Friedberg/Bayern (05.12.2010): Im Endeffekt geht es darum, die betroffene Person richtig zu lagern, bzw. je nach Bewußtsein ohne Bewußtsein (z. B. aufrechter Oberkörper oder liegend) zu therapieren. Die Herzmassage in der Regel 90 x in der Minute ist der kombinierten Beatmung (30 x Herzmassage - 2 Atemstöße) usw. vorzuziehen, da meist keine Atemmaske vorhanden ist und ohne der Helfer oft Berührungsängste hat. Zudem sollte zuerst die 112 verständigt werden, wobei man bei Verkehrsunfall die Frage nach dem "Wo ist es passiert, Wie ist es passiert, wieviele Verletzte, welche Art der Verletzungen, Rücksprache abwarten" nicht vergessen sollte.

Thomas Kristott aus Hassendorf (07.11.2010): Es ist überall nachzulesen, wie es auf dieser Fachseite auch steht, wann es gefährlich wird und der Notarzt gerufen werden sollte. Aber warum sind die Beschreibungen nicht genauer? Wer ruft schon den Notarzt, wenn er die Anzeichen nur einzeln bemerkt, die nicht einmal genau beschrieben werden (Oberbauch, Ausstrahlung Schulter etc.) Welche Stelle genau im Oberbauch, wo lokalisiert man als Laie den Oberbauch statt des Magens? Nur wenn Angstzustände in Verbindung mit starkem Druck direkt auf dem Herz und ein Gefühl der Einklemmung auftreten, wie zumindest das hier gut beschrieben wird im Allgemeinen, und wenn der Betroffene sich wirklich am Ende fühlt - nur in solchen und anderen direkten Fällen wird in den meisten Fällen erst der Notarzt gerufen. Insbesondere auf dem Land, und wenn Betroffene allein sind, kaum Geld haben, und Kinder bzw. Haustiere versorgt werden müssen (Hund kann nicht lange allein bleiben), auch weil es gegenüber den bekannten Nachbarn peinlich ist etc. - wird also wegen erster unklarer Anzeichen sicher nicht oft gleich und vor allem rechtzeitig der Notarzt gerufen. Die Entscheidung wird dem Betroffenen sehr schwer gemacht. Es gibt keine Zwischenstellen, Beratungen, wenn es mal Probleme gibt. Niemand interessiert sich für den einen oder anderen möglichen Betroffenen, und Feuerwehr und Rettungswagen, Blaulicht und Aufsehen will jeder möglichst vermeiden. Viele könnten sich aber rechtzeitig allein viel schlauer machen, und sie würden das auch tun, wenn sie ihre gezielten Fragen wirklich mal stellen und auch wirklich Antworten erhalten, mit Spezialisten über vieles Erfahrungen austauschen und wirkliche Reflexionen und Hinweise bekommen würden. Doch wie schreiben auch hier die Spezialisten? "Die Hinweise und Ratschläge können keinen Arztbesuch ersetzen..." Man erhält in der Regel kurze unklare und allgemeine Antworten und wird in der Hauptsache an seinen Arzt verwiesen. Doch der kann meist auch nur eine Überweisung zum Spezialisten geben und redet auch nicht viel in der Regel, wenn es Patienten um Aufklärung und Fakten während eines Besuches geht. Der Arzt hat auch längst keine Zeit mehr für den Einzelnen. Termine zum Kardiologen können dann noch bis zu sechs Monaten dauern (besonders außerhalb der Großstädte). Ist es dann soweit, bleibt der Facharzt ähnlich schweigsam und kurz angebunden wie der Hausarzt, wenn es um Anamnese und Lebensumstände seines Patienten und dessen mögliche Fragen an den Arzt geht. Das sind die Fakten. Der Patient wird auch in der Regel die möglichen Launen und Eigenheiten seines Arztes hinnehmen müssen. Insbesondere als einfacher Kassenpatient. Er wird seine Fragen auf die aller notwendigsten beschränken. Zeit für Gespräche ist wenig vorhanden. Ebenso nimmt der Arzt das Wissen und den Intellekt seines Patienten hinsichtlich seiner Aufnahmefähigkeit und Wissensstandes im medizinischen Bereich oft gar nicht oder nur widerwillig wahr. Das ist die Realität. Fachliche Hilfe und engagierte Beratung ohne Zeitdruck gibt es kaum. Bei Aufforderungen, an Ärzte zu chatten oder Mails zu schreiben z. B. nach einer Fernsehsendung, erhält man, wenn überhaupt, als Antwort einige nichtssagende Sätze allgemeiner und bekannter Art zurück, und der Hinweis fehlt meist nicht, dass derjenige sich doch weiterhin insbesondere an seinen Arzt wenden soll. Fazit: Keine genügende Aufklärung, und die meisten Ärzte, die Fragesteller ja kaum persönlich kennen lernen, nehmen sich weder Zeit noch sind sie engagiert. Das alles muss sich ändern, doch das wird in einer als "Zivilisation" bezeichneten anonymisierten Massengesellschaft, in der Erfolg, Geld und Macht allein zunehmend mehr und im Übermaß regieren, letztlich nicht gelingen. Ärzte sind inzwischen nur ein Rad im Getriebe einer solchen Gesellschaft - ebenso wie Lehrer, Politiker, Beamte, Polizei, u. a. m. Sie können wie diese nur noch mitschwimmen im Strom, andernfalls riskieren sie ihr privates persönliches und berufliches Ende. Die Zeiten der großen Entdecker und charismatischen Außenseiter, der Helfer der Armen und Kranken sind - auch im Bereich der Medizin - vorbei. Es geht insbesondere nur noch um Geld und Besitz, und es existiert inzwischen eine Industrie, die an den Krankheiten, auch den künstlich geschaffenen, angeblichen und echten, Milliarden verdient, und der das Geld wichtiger ist, als Kranke wirklich zu heilen oder wenigstens vorzubeugen. Für die meisten Herzkranken bedeutet das, weiterhin mit ihrer Krankheit meist allein zu sein. Sie sind für sich selbst verantwortlich, und soweit es möglich ist unter den gegebenen Umständen, können ihnen hauptsächlich nur möglichst eigene Aktivitäten und Maßnahmen, Lernen und Lesen, Umsicht und Einsicht helfen. Ärzte dagegen werden außer mit Pillen-Verschreiben und maul faulen Kurzuntersuchungen leider nicht für sie da sein. Jedenfalls vor der Krankenhausüberweisung. Das ist die Realität. Man kann allen Herzkranken und irgendwie davon Betroffenen und denen, die Vorbeugen wollen (das gilt auch bei anderen Krankheiten, Kreislauf, Leber, Organe, Zusammenhänge im Körper) nur raten, sich nicht mit allgemeinen Halbwahrheiten und üblichen Floskeln abspeisen zu lassen, auch nicht von Ärzten, und sich unbedingt selbst medizinisch und zutreffend, unter Bezug auf persönliche BETROFFENHEIT; eigene Vermutungen, eigene Krankheiten, eigene Erkenntnisse und eigene Maßnahmen zu engagieren, zu lernen, zu lesen, sich schlau zu machen und seiner eigenen Intelligenz und auch seinem Bauchgefühl mitunter zu vertrauen. Selbsthilfe und Vorbeugung durch Wissen und Konsequenz. In diesem Sinne lese ich interessiert die Beiträge und Angebote auf dieser Webseite.

Hans aus der Schweiz (31.10.2010): Der Schmerz war eigentlich nicht unbedingt stark, eher krampfähnlich und dumpf. Er begann im Kiefer, ging bis zu den Handgelenken und in den Oberbauch. Blieb in der Mitte des Brustbeins stehen und verschwand an den anderen Orten.

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Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen

HERZ HEUTE

In HERZ HEUTE geben un­ab­hän­gi­ge Herz­ex­per­ten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken tätig sind, wertvolle Rat­schlä­ge zu Herz­krank­hei­ten (wel­che neuen The­ra­pien tatsächlich zu em­pfeh­len sind oder wie Be­trof­fe­ne ihre Er­kran­kung selbst po­si­tiv be­ein­flus­sen können).
Mitglieder bekommen die ex­klu­si­ve Zeitschrift, die nur über die Herz­stif­tung und nicht am Kiosk erhältlich ist, kostenfrei 4x/Jahr im Abon­ne­ment nach Hause ge­lie­fert.
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Buch-Tipp

Herzerkrankungen mit der Ernährung verhindern

Mediterrane Küche - Kochbuch

Viele Herzerkrankungen kön­nen erwiesenermaßen mit der Ernährung verhindert werden. Dass eine solche Ernährung keinesfalls mit dem Verzicht auf Lebensfreude gleichzusetzen ist, unterstreicht das Koch- und Er­näh­rungs­buch „Mediterrane Küche – eine Chance für die Zukunft”, dem das ne­ben­ste­hen­de Rezept entnommen ist (He­raus­ge­ber: Deutsche Herz­stif­tung, Gesamtauflage bis dato über 50.000 Exemplare).
» Alle Infos zum Kochbuch

Tipp: Das Kochbuch bietet sich auch als ideales Geschenk an. Z. B. für Freunde, die gerne gut essen und gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit tun möchten.

Aktuelle Medizin-Beiträge

Bluthochdruck

Tipp: Sonderband für Betroffene

Sonderband-Bluthochdruck

Was muss man über die Ne­ben­wir­kun­gen von Blutdruck-Medikamenten wissen? Welche Ernährung hilft bei einem Blut­hoch­druck? Das und vieles mehr beantwortet der Son­der­band, den die Herz­stiftung Men­schen mit einem zu hohen Blutdruck emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Sonderband ➞ hier kostenlos bestellen.

Tipp

Sonderdruck „Stress“

Sonderdruck Stress

Schützen Sie Ihr Herz und la­den Sie sich als Mit­glied auch folgende Herzstiftungs-Experten­schriften zum Thema Stress he­runter:

  • Sonderdruck Stress (inkl. prak­ti­schen Bei­spie­len und Zu­satz­er­läu­te­rungen, wie man sein Herz im Alltag vor Stress schützen kann)
  • Wie Stress den Blutdruck erhöht (mit wei­te­ren in­te­res­san­ten Tipps, um ge­fähr­li­chem Stress zu ent­kom­men)

Tipp: Wenn Sie noch kein Mit­glied sind, können Sie dies hier un­kom­pli­ziert nachholen und damit gleich die Ge­bühr für den Son­der­druck spa­ren. Alle Infos zur Mitgliedschaft

Kostenfrei für Mitglieder

  • Medizinische Beratung
    per E-Mail und Telefon durch unsere unabhängigen Herzexperten
  • Zeitschrift HERZ HEUTE 4x pro Jahr frei Haus mit ausführlichen Beiträgen über neue Therapiemethoden bei Herz­erkrankungen
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