Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Vorhofflimmern: „Kommt bei mir eine Ablation tatsächlich nicht infrage?“

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Paroxysmales Vorhofflimmern: Ablation statt Medikamente?
Vorhofflimmern: In welchenFällen ist eine Ablationzu empfehlen?

Kürzlich wurde an die Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung von einem verunsicherten Herzpatienten die Frage gerichtet, ob es bei ihm tatsächlich schon zu spät sei für eine Ablation zur Beseitigung seines Vorhofflimmerns, wie ihm das sein Arzt mitgeteilt hätte. Doch möglicherweise sind die Erfolgsaussichten auch in diesem Fall gar nicht so schlecht, zumindest wenn eine bestimmte Voraussetzung erfüllt ist.

Die Sprechstunden-Frage im Wortlaut: "Ich bin 49 Jahre alt und leide seit fast zehn Jahren an anfallsweisem Vorhofflimmern, ohne jedoch an einer grundsätzlichen Herzerkrankung zu leiden. Ich bin normalgewichtig und recht sportlich. Seit Anfang 2007 nehme ich Flecainid und war damit bis Anfang 2011 fast beschwerdefrei. Seither jedoch nahmen die Episoden des Vorhofflimmerns wieder zu, sodass sie zuletzt fast täglich auftraten. Die Dauer der Anfälle schwankt dabei zwischen einigen Minuten bis zu 60-80 Minuten, selten länger.

Überraschende Aussage von meinem Kardiologen

Bei meinem letzten Besuch beim Kardiologen teilte dieser mir für mich überraschend mit, dass eine Ablation für mich in diesem Stadium nicht mehr infrage käme. Bisher war ich davon ausgegangen, dass dieser Schritt angeraten sei, wenn eine Behandlung mit Medikamenten keinen Erfolg mehr zeigt.

Bis jetzt bin ich mit dieser Erkrankung ganz gut zurechtgekommen, möchte mich aber nicht damit abfinden, in Kürze gegebenenfalls unter dauerhaftem Vorhofflimmern zu leiden.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir mitteilen könnten, ob eine Katheterablation in meinem Fall nun tatsächlich kaum noch Aussicht auf Erfolg hätte und deshalb davon abzuraten sei." (Moritz J., Idar-Oberstein)

Die Antwort des Herzstiftungs-Experten:

Prof. Dr. Stephan Willems
Prof. Dr.
Stephan Willems

Offensichtlich haben Sie seit rund zehn Jahren paroxysmales (= anfallsartiges) Vorhofflimmern, das Sie seit einigen Jahren mit dem Antiarrhythmikum Flecainid behandeln. In den vergangenen beiden Jahren hat das Vorhofflimmern nach Ihren Hinweisen zugenommen und tritt nun fast täglich auf.

Wenn es sich wie von Ihnen beschrieben nicht um ein "lange persistierendes" Vorhofflimmern handelt, sondern tatsächlich um "anfallsartiges" Vorhofflimmern, also Ihr Herz zwischendurch wieder im normalen Rhythmus schlägt (= Sinusrhythmus), lässt sich davon ausgehen, dass die Erfolgschance einer Ablation bei rund 80 bis 90 % liegt. Wissen muss man in diesem Zusammenhang allerdings, dass in etwa 30 bis 40 % der Fälle ein einzelner Eingriff nicht ausreicht, sondern die Ablation zum Erreichen dieses Zieles mehr als einmal durchgeführt werden muss.

Völlig anders ist die Situation dagegen bei "lange persistierendem" Vorhofflimmern, also wenn das Vorhofflimmern rund um die Uhr vorhanden ist und keine Phasen eines normalen Herzrhythmus mehr anzutreffen sind. In diesem Fall, der nach Ihren Angaben aber nicht vorliegt, ist die Erfolgschance deutlich geringer. Auch bei mehrmaliger Wiederholung der Ablation beträgt die Erfolgsquote dann oft nur weniger als 50 %.

Wichtig: Für Ablation erfahrenes Zentrum wählen

Anmerken möchte ich noch, dass sich bei einer Ablation die Rate schwerer Komplikationen in den letzten Jahren erfreulicherweise deutlich verringert hat und heute bei ca. 1 bis 2 % liegt. Wichtig ist es allerdings, dass Sie sich an ein Zentrum wenden, das über ausreichend Erfahrung mit der Ablation von Vorhofflimmern verfügt.

Fazit: Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Erfolgsaussichten einer Ablation auch bei länger bestehendem Vorhofflimmern durchaus sehr gut sind, vorausgesetzt es handelt sich um anfallsartiges (= paroxysmales Vorhofflimmern) und nicht um lange persistierendes Vorhofflimmern. Unter Umständen muss die Ablation dabei wie erwähnt mehrmals erfolgen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

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Die Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Prof. Dr. med. Stephan Willems, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für Kardiologie mit Schwerpunkt Elektrophysiologie am Universitären Herzzentrum Hamburg. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen u. a. elektrophysiologische Untersuchungen und Katheterablationen sowie die Implantation von Schrittmachersystemen und Kardioverter-Defibrillatoren.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 116 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Detlef F. aus Bad Sassendorf (27.06.2016): Ich leide auch schon seit Jahren an Vorhofflimmern. Es geht mir gut, habe aber Angst vor Langzeitschäden. Wie weiter? 68 Jahre jung.

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Dieter S. aus Berndorf (06.06.2016): Nach mehrmaligem Kammerflimmern, Abstand fast immer 6 Monate, habe ich 2 Ablationen, eine inkl. Abclipsen des AV Knotens, hinter mir. Leider keine Besserung. Letztes Kammerflimmern vor 4 Wochen. Werde jetzt aber meinen Kardiologen nochmals auf eine Ablation ansprechen.

Theodor M. aus Darmstadt (26.04.2016): Sehr interessant.

M. (22.04.2016): Am 10.März 2016 wurde erstmals mit EKG Vorhofflimmern bei mir (83 Jahre alt) festgestellt. Nur Puls unregelmäßig. Sonst wenig bis keine Probleme. Dauer ca.12 Std. Nach 5 Wochen nochmals. Dann Verschreibung: Lixiana 60 zur Blutverdünnung . Danach auch Amiodoran 200 Heumann (anti-arryhythmische Behandlung). Zögere, die Behandlung mit Amiodoran zu beginnen, da viele unerwünschte Nebenwirkungen (Sehstörungen, Erbrechen, Albträume,etc.) und noch andere häufige unerwünschte Wirkungen mit z.T. tödlichem Verlauf. Oder Katheterablation? Oder besser beides nicht?

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Gerhard B. aus Sindelfingen (21.04.2016): Ich hatte etwa 10 Jahre lang paroxysmales VHF. Ich wurde zuerst mit Amiodaron behandelt, später mit Multaq. Zuletzt war fast 6 Monate lang schon persistierendes VHF vorhanden, als in Konstanz eine Katheder-Ablation (mit 63 J.) durchgeführt wurde. Sie mußte nach 3 Monaten einmal wiederholt werden (2.Mal viel kürzere Untersuchung, 2h) und ist seit 3/2012 erfolgreich. Fühle mich sehr gut.

Marlis K. aus Harrislee (17.04.2016): Am 08.07.2015 wurde bei mir durch das Team von Prof. Dr. S. Willems am UK in Hamburg-Eppendorf eine Ablation durchgeführt mit erfolgreicher Einstellung des Herzrhythmus. Mit vorgegebener Medikation tritt nun aber seit ca. 5 Wochen erneut stundenweise ein erhöhter Herzrhythmus bis ca. 150 Impulsen auf, verschwindet aber nach einer Ruhephase wieder. Ich frage mich, ob bei mir eine erneute Ablation infrage kommt?

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Peter aus Gütersloh (11.04.2016): Hallo Bigi. Meine 1. Ablation mit Ballonkatheter hat 1,5 Stunden gedauert, die 2. mit einem "genaueren" Verfahren 5 Stunden. Ich war jedes Mal 1 Woche in der Klinik.

Peter aus Gütersloh (10.04.2016): Ich habe seit 2011 Herzrhythmusstörungen. Zunächst sehr selten, ab 2013 erst alle 4 Wochen, dann jeden 3-4 Tag. Flecainid, Multaq, und Amiodaron haben nichts bewirkt. Im Juni 2015 die 1. Ablation. Keine Wirkung. Wenn ich das habe, dann eigentlich immer 20-24 Stunden. Ab Dez. 2015 haben die Störungen nicht mehr aufgehört. Mitte Jan 2016 habe ich Novodigal bekommen. Dann war ich wieder tageweise beschwerdefrei. Hat besser gewirkt als alle anderen Medikamente. Im Feb. 2015 war die 2. Ablation. Am Tag der Entlassung hatte ich am Abend wieder Herzrhythmusstörungen. Das ist sicher normal. Danach war ich 38 Tage beschwerdefrei. So gut ging es 3 Jahre nicht mehr. Danach traten die Störungen nach 10 und 3 Tagen wieder auf. Die 2. Ablation ist nun ca. 2 Monate her. Hoffnungen, dass es doch noch erfolgreich war, habe ich nun keine mehr. Dann hätte die Entwicklung umgekehrt sein sollen, erst schlecht dann besser.
Ich bin 55 Jahre, alle Nebenbedingungen sind normal. Mein Herz ist (noch) strukturell gesund. Ich habe früher regelmäßig Sport getrieben. Wenn ich das habe, komme ich kaum noch die Treppe hoch. Ich spüre unregelmäßige Herzschläge, die man auf einem EKG kaum erkennen kann. Ich bin nun ziemlich ratlos, wie es weitergehen soll. Noch einmal lasse ich an mir nicht herumschnibbeln. Ich habe hier mehrfach davon gelesen, dass Patienten Angstzustände haben. Das hatte ich eigentlich nie. Ich merke aber sehr wohl, dass ich Schritt für Schritt depressive Phasen bekomme. Ich würde es so beschreiben. Wenn ich Herzrhythmusstörungen habe und im Parkhaus ganz oben stehe, ertappe ich mich schon dabei, dass mir Gedanken kommen, die einem andere ausreden würden. Angst vor dem Ende habe ich eigentlich nicht, wohl aber davor, so leben zu müssen. Im August habe ich mein Gespräch in der Klinik.

Bigi (25.03.2016): Hallo zusammen. Mein Arzt rät mir auch zu einer Ablation, da ich sehr eingeschränkt bin und auch immer wieder Wasser auf der Lunge habe. Ich habe Angst vor den Risiken dieser OP. Einen Defi habe ich schon. Ist eine Defi-Implantation oder die Ablation schlimmer?

Dr. Michael B. aus Gemünden (25.03.2016): Bin Jahrgang 1957, hatte von 2002 - 2010 anfallsweise Vorhofflimmern mit zunehmender Häufigkeit. Ablation in 2010, seitdem topfit, mehrere Halbmarathons gelaufen und keinen falschen Herzschlag mehr gehabt. Für mich war es die optimale Therapie!

Stefan G. aus Ingolstadt (06.03.2016): Da hier sehr viele positive Kommentare zu Gunsten einer Ablation veröffentlicht wurden, hier meine persönliche Erfahrung dazu. Meine Mutter, 81 Jahre, litt seit 2011 an persistierendem Vorhofflimmern und wurde in der Zeit bis Ende 2014 mit der elektrischen Kardioversion (Elektroschock-Behandlung) immer wieder auf einen Sinusrhythmus eingestellt. Eine medikamentöse Behandlung gegen Vorhofflimmern wurde nie durchgeführt. Da die Intervalle sich immer mehr verkürzten, entschloss sie sich, auch aufgrund der vielen positiven Berichte, die Ablation erstmalig Ende 2014 durchzuführen. Diese Behandlung war jedoch ohne Erfolg und es stellte sich wieder persistierendes Vorhofflimmern ein. Da bekannt war, dass die Ablation oft beim 1. Mal nicht den gewünschten Erfolg zeigt, entschloss sie sich zu einer 2. Ablation im Juni 2015. Bei dieser 2. Ablation kam es jedoch zu einem schwerwiegenden Ereignis (Herzbeuteltamponade). Nach der zunächst erfolgreichen Reanimation kam es im Koma zu einer Sepsis und 5 Tage später war meine Mutter tot. Wir, die Angehörigen, waren völlig unvorbereitet und geschockt über diesen fatalen Ausgang. Ich habe mit den Ärzten darüber gesprochen und viel zu dem Thema gelesen, das Verfahren ist keinesfalls komplikationslos und es kommt, gerade weil es ein Eingriff am Herzen ist, bei Problemen zu schwerwiegenden Ereignissen. Diese Fälle werden von den Kliniken natürlich ungern veröffentlicht und meist einer Folgeerkrankung (z.B. Blutvergiftung) zugeordnet. Auch wenn nur ca. jeder 20. von relevanten Komplikationen betroffen ist, sehe ich das Verfahren aufgrund der Schwere der möglichen Folgen als riskant an. Hätten wir diesen Kenntnisstand vor der Operation gehabt, hätte meine Mutter den Eingriff sicherlich nicht durchführen lassen.

Dirk Q. aus Bielefeld (03.03.2016): Hallo, ich habe seit ca. 20 Jahren immer persistierendes VHF, es wurde schon durch zig Kardioversionen behandelt. In den Letzten 15Mon.bin ich 2-mal abladiert worden, nun ist es wieder da und man hat sich entschieden, einen Schrittmacher zusetzen, mit anschließender Kardioversion-Bleibt das Herz dann dabei im Rhythmus, bekomme ich wieder meine Amiodaron-Tabletten und Betablocker. Sollte das VHF mit Tachykardie wieder auftreten, werde ich mit Betablocker gesättigt und der Schrittmacher dient zur Sicherheit und es kann weiter flimmern und ich damit leben und auch weiterhin arbeiten.

Jürgen H. aus Bietigheim-Bissingen (25.02.2016): Ich bin Jahrgang 1952 und habe permanentes Vorhofflimmern seit ca. 15 Jahren. Erstmals trat es während einer Knie-OP im Jahre 2003 auf. Die Begleiterscheinungen bei dieser Erkrankung sind für mich sehr belastend und nur schwer zu ertragen. Brustschmerz, Schwindel, Atemnot, Schweißausbrüche, Ängste und vor allem eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Jetzt zu der Ablation. Aus meiner Sichtweise hilft eine Ablation nur, wenn anfallartiges Vorhofflimmern vorliegt, bei permanentem Vorhofflimmern, wie bei mir, kann ich nur abraten. Bei mir wurde im Jahr 2013 eine epikardiale total-endoskopische bipolare Radiofrequenz-Ablation mit Resektion des linken Vorhofohres (Endoskopische Ablation) in der Sana-Klink Stuttgart durchgeführt. Nach zwei Kardioversionen und einer medikamentösen Behandlung hatte ich ein Jahr Sinusrhythmus, dann sprang mein Herz wie um in Vorhofflimmern. Mir wurde eine Heilungschance von 80 % in Aussicht gestellt, leider war es nicht so. Gibt es für mich noch eine Heilung - nein ich denke nicht. Mein Berufsleben war sehr stressig, geprägt mit ständigen Rechtfertigungen gegenüber Vorgesetzten - ich denke, das hat die Grundlage für diese Krankheit bei mir geschaffen.

Sigrid S. (25.02.2016): Bei Herzflimmern kreist auch Blut in den Vorhöfen, bildet dort Thromben, die im Gehirn einen ischämischen Schlaganfall verursachen können.

Annemarie W. aus Krumpa (05.02.2016): Vielen Dank für die Informationen zu diesem Thema. So kann ich als medizinischer Laie die Erkrankung meines Familienmitgliedes und seine kürzlich erfolgte Ablation besser verstehen.

Wolfgang K. aus Dresden (03.02.2016): Ich habe seit ca. 1 Jahr ständiges Vorhofflimmern. Erfolgte 2 Behandlungen mit Elektrokardioversionen waren erfolglos! Die TEE war für mich im Nachhinein durch die Reizung der Speiseröhre teilweise kritisch. Schluckbeschwerden und teilweise Atemnot. Bei der mir empfohlenen Katheterablation wird auch über die Speiseröhre eine Sonde mit Ultraschallkamera eingeführt. Durch meine Schilddrüsenerkrankungen (kalte und heiße Knoten) kommt es bestimmt zu diesen Reizungen im Nachhinein. Die Erfolgsaussichten durch Anwendung der Katheterablation bei ständigem Vorhofflimmern liegen ja bei ca. 50% trotz mehrmaliger Anwendung. Mir geht es ja im Großen und Ganzen nicht schlecht. Das die Leistungsfähigkeiten (bin 67 Jahre) nicht mehr so wie mit 55 sind, ist mir bewusst. Meine tägliche Medikamenteneinnahme: Apixaban 5mg (1-0-1), Bisoprolol 5mg (1-0-0). Flecianidacetat 50mg wurde bei mir wieder abgesetzt. Welche Alternativbehandlung zur Katheterablation gibt es für mich? 2003 habe ich nach Verdacht eines versteckten leichten Infarktes schon mal eine Herzkatheter Untersuchung gehabt, mit dem Ergebnis das Herz und die Gefäße sind OK. Die damaligen Beschwerden kamen von der Halswirbelsäule! Linker Spinalkanal wird durch Knorpelauswüchse gereizt und wurde durch MRT erkannt. Diese Beschwerden mit der Halswirbelsäule hab ich periodisch immer wieder. Könnten somit die Rhythmusstörungen auch durch Reizungen des Vagusnerves kommen? Die Symptome dazu sind bei mir fast 100%ig erkennbar.

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Ohne Namen (01.02.2016): Bei mir wurde im Februar 2015 Vorhofflimmern festgestellt. Es folgten 2 Aufenthalte im Krankenhaus NDH mit Kardioversionen. Hier wurde nur kurzzeitig der SR hergestellt. Es folgten medikamentöse Behandlungen mit Ramipril, Biso, Xarelto. Der Rhythmus blieb trotzdem nicht lange erhalten.Ich nahm Kontakt mit der Uniklinik Göttingen auf. Hier besuchte ich die Rhythmussprechstunde. Nachdem der Einfluss meiner Schilddrüse auf den Herzrhythmus durch zusätzliche Diagnostik abgeklärt war, wurde am 22.12.15 die Ablation durchgeführt. Bereits 2 Tage danach war der Rhythmus nicht mehr im Lot. Es folgten Kardioversionen und mein Aufenthalt in der Klinik verlängerte sich bis 31.12.15 Nun nehme ich Flecainid und die bereits genannten Medikamente. Mein Herz ist meistens im Rhythmus, jedoch habe ich Phasen kurzzeitigen Vorhofflimmerns. Heute geht's zum LZEKG, das erste nach dem Eingriff. Bin gespannt! Möchte so gerne von den Medikamenten weg. Habe vorher nie Medikamente eingenommen. Das setzt mir zu. Kann die Elektrophysiologie in Göttingen nur empfehlen! Phantastische Ärzte, kompetent und menschlich! Der Erfolg einer Ablation hängt von sehr spezifischen Faktoren ab. Das Mögliche wurde bei mir versucht. Nun hoffe ich auf Stabilität innerhalb der nächsten Monate! Ich gebe die Hoffnung nicht auf!

Monika G. aus Tübingen (18.01.2016): Hallo, ich bin 52 Jahre alt und hatte im März 2015 meine erste Ablation. Aber das Vorhofflimmern wurde nicht besser, so dass für den 30. 07. 2015 die zweite Ablation geplant war. Einen Tag vorher wurde die Ablation abgesagt, weil das Risiko zu hoch war, wie die Ärzte sagten. Ich war innerhalb von 3 Monaten 10 Mal in der Klinik wegen dem Vorhofflimmern. Zweimal wurde sogar mit Elektroschock versucht, dass ich wieder in den Sinusrhythmus komme. Jetzt hab ich am 04. 02. meine zweite Ablation.

Ulrich S. aus Hürth (16.01.2016): Ich bin 66 Jahre alt und seit 3 Jahren Dialysepatient. Seit etwa zwei Jahren wurde bei den Blutdruckmessungen während der Dialysen festgestellt, dass die Blutdruckwerte sehr in Ordnung waren, nur der Pulswert oft etwa die Hälfte des normalen Wertes ist. Durch EKGs wurde immer wieder festgestellt, dass Zusatzimpulse des Herzens diese Pulswerte verursacht haben. Nach ausführlicher Beratung durch Dr. Dederich in Frechen wurde mir eine Ablation am Herzen im St. Vinzenz Hospital in Köln empfohlen. Auch nach Einholung verschiedener weiterer Zweitmeinungen bei einem weiteren Kardiologen und einem weiteren Krankenhaus habe ich mich für das St. Vinzenz Hospital in Köln entschieden. Der dortige Dr. med. Nguyen hat diese Ablation jetzt Mitte Januar 2016 durchgeführt. Dazu war ein Krankenhausaufenthalt mit zwei Übernachtungen notwendig. Der eigentliche Eingriff, einschl. aller Vorbereitungen und Nachkontrollen im OP, dauerte lediglich 2 Stunden (hatte aber auch schon vorher von 5 und mehr Stunden gehört). Aber Herr Dr. Nguyen zeigte sich sehr erfahren. Während des Eingriffs erklärte er mir ständig, was und warum er das gerade macht. Der Eingriff ist zwar erst einige Tage vorbei, ich habe aber das Gefühl, dass es mir täglich immer etwas besser geht. Ich danke dem behandelten OP-Arzt und den weiteren Ärzten in diesem auserwählten Krankenhaus für die gute medizinische Behandlung.

Thomas W. aus Juelsminde, Danmark (14.01.2016): Von 1991 (47 Jahre) - 2006 anfallartiges Vorhofflimmern und -flattern. Durch Betablocker in Schach gehalten, aber Wirkung ließ nach. 3-4x pro Woche 15-20 Stunden permanent unregelmäßig. 2006 (62 Jahre) - 2010 5 Ablationen. 1 und 2 ohne Wirkung, 3 eine Katastrophe (fast invalide), 4 & 5 wahre Wunderwerke. Seit 2010 bis heute nur 2 Anfälle pro Jahr, die durch DC-Konvertierung innerhalb von 15 Stunden nach Anfall gestoppt werden. Sonst Sinusrhythmus mit Puls 60. Zusätzlich eine leichte Dosis Betablocker und Marevan und als Sicherheit einen Herzschrittmacher, da mein Puls durch den Blocker auf 45 runter geht. Führe ein normales Leben. 2014 Klettern auf Schneekoppe in 6 Stunden. Nix.

Werner K. aus Schwelm (09.01.2016): Habe vor 4 Jahren eine Ablation im AKH Hagen gehabt. Danach geht es mir sehr gut und ich kann mich nur für die fachmännische Durchführung vom Oberarzt Dr. Rust bedanken. Habe 120-67-62 u. bin 73-jährig u. habe 3-monatl. Untersuchungen beim Kardiol. u. Hausarzt.

Birgitt B. aus Nürnberg (26.12.2015): Sehr hilfreich, da meiner Schwiegermutter gesagt wurde, es gibt keine weiteren Behandlungsmethoden.

Andreas R. aus Neuburg (12.12.2015): Mein erster Eindruck zum Thema ist sehr positiv und ich freue mich auf weitere Informationen.

Florin R. aus Mitterfels (27.11.2015): Servus, ich bin von Romania. Mein Vater braucht Ablation von Vorhofflimmern. Was kostet diese Chirurgie?

Wolfgang A. aus Bad Kreuznach (26.11.2015): Wo erfahre ich, wo ein erfahrenes Zentrum für Ablation von Vorhofflimmern in meiner Nähe ist?

Herbert E. aus Werneuchen (19.11.2015): Ich hatte einen Termin zur Watchmann-Occluder-Implantation und beim Aufklärungsgespräch bekam ich Bedenken, weil am Implantat es vorkommen kann, dass sich Blutgerinnsel bilden. Daher habe ich abgelehnt. Habe mich aber weiter mit dem Thema im Internet beschäftigt, besonders der Artikel von Prof. Butter hat mich angeregt, meinen Standpunkt zu überdenken. Ich hätte gerne Informationen von operierten Patienten gehört.

Michael W. aus Göppingen (11.11.2015): Ich bin 48 Jahre alt, schlank und sehr groß gewachsen, habe seit 4 Jahren Vorhofflimmern, anfallsartig von 1 bis 16 Stunden, im Schnitt alle 3-4 Tage. Mein Puls schwankt dann zwischen 50 und 177. Ich kann mit diesen Pulswerten umgehen und auch ein- und durchschlafen nachts. Nur die Leistungsfähigkeit ist herabgesetzt. Daher habe ich mich entschlossen, mich abladieren zu lassen mit der Kryo-Technik. Der Eingriff erfolgt am nächsten Montag 16.11.2015 im Klinikum Esslingen Neckar. Ich habe davor sehr viel Sport getrieben. Habe meine Aktivitäten aber heruntergefahren. Nehme aber noch regelmäßig an Ausdauerwettkämpfen teil. Hoffe, daß das Vorhofflimmern nach der Ablation nicht mehr auftritt.

Ulrich L. aus Moorrege (10.11.2015): Ich, 58 Jahre, ca. 110 kg, seit 2012 permanentes Vorhofflimmern, Marcumar-Patient, Bluthochdruck, eine Handvoll Tabletten täglich, ständiges Schwitzen, nicht mehr belastbar. Dann im Mai 2015: Ablation im St Georg in Hamburg (EINE vollkommen schmerzfreie Ablation, drei Tage Krankenhaus). Anschließend sofortiger normaler Herzrhythmus, Blutdruck normalisiert, wieder belastbar (17 kg abgenommen), bisher weisen alle Untersuchungen ein positives Ergebnis nach. Auch andere Beschwerden (Zucker, Harnsäure, Cholesterin) normalisiert. Aber: Seit der Ablation trinke ich keinen Alkohol mehr, scheint gewisse Zusammenhänge zu geben. Traut Euch.

Georg U. aus Koblenz (01.11.2015): Habe 3 Ablationen über mich ergehen lassen müssen, habe, danach, einen Ruhepuls zwischen 90 und 95, sehr unangenehm, betreibe sehr viel Sport, da liegt der Puls max. bei 120. Mein Alter: 80 Jahre. Frage: Ist der Ruhepuls von 90-95 lebensgefährlich? Mit freundlichen Grüßen, Dipl. Ing. Georg U.

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Hanne D. aus Holzwickede (29.10.2015): Sehr hilfreich, da ich auch vor dieser Entscheidung stehe.

Marion W. aus Habichtswald (28.10.2015): Ich komme mit dem Vorhofflimmern nicht zurecht. Ich sterbe jedes Mal vor Angst. Ich kann so nicht weiterleben. Ich habe 24 Stunden Angst, ich bekomme einen Schlaganfall. Wer kann mir helfen?

Anna K. aus Düsseldorf (17.09.2015): Im Artikel wird ausdrücklich darauf hingewiesen, ein erfahrenes Zentrum für die Ablationsbehandlung zu wählen. Wie findet man ein erfahrenes Zentrum? Gibt es hierfür Verzeichnisse? Führt die Herzstiftung womöglich eines?

Hans P. aus Bonn (08.09.2015): Ich gehe mit 68 Jahren, nach 10-jährigem Vorhofflimmern im Wechsel mit Sinusrhythmen und nach 14-maligen Kardioversionen, demnächst in eine solche Behandlung in Bielefeld ins Städtische Krankenhaus. Angst wenig, Risiko gibt es auch bei einer Kardioversion, aber Medikamente machen mich total krank aufgrund einer multiplen Lebensmittelunverträglichkeit. Fäkaltherapie im Ausland war nur 6 Wochen erfolgreich.

U. N. aus Düsseldorf (21.08.2015): Ich nehme seit einem Jahr morgens und abends Pradaxa 110. Bin 76 J. Lohnt sich für mich noch eine Änderung?

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Monika M. aus Oftering/Oberösterreich (15.08.2015): Hatte am 31.3.2015 eine Kaltablation im AKH Linz. Ging nach 3 Tagen nach Hause und fühlte mich sehr müde. Langsam wurde es aber besser und ich mache jetzt wieder Sport, aber etwas gemäßigter, jedoch regelmäßig! Die Nachkontrolle ergab, ich hätte das Flimmern ca. 1 Sek. im 48 Std.-EKG gehabt. Mit dem kann man leben, war die Arzt-Aussage! Muß jedoch Pradaxa 2x täglich nehmen, da ich 2x TIAs hatte! Fühle mich sehr gut und bin froh die Ablation gemacht zu haben.

Frank S. aus Trebur (17.07.2015): Hallo und Grüße aus dem Rhein Main Gebiet. Habe lange überlegt, ob ich mich hier mal melde und meine Erfahrungen mitteile. Das Vorhofflimmern war leider auch bei mir ein leidiges Thema. Habe es seinerzeit verdrängt, nicht ernst genommen, mit Vorhofflimmern zur Arbeit gegangen. Der Ruhepuls lag hier nicht sehr selten bei 190-210! Leider war mir zu diesem Zeitpunkt nicht Bewusst, was alles passieren kann! Im August 2013 kam ich mit meiner Frau aus dem Urlaub, wollte Montag Morgen pünktlich zur Arbeit gehen und hatte mal wieder einen Puls von 190. Also ab zum Hausarzt – man kann ja mal ein EKG schreiben. Leider endete mein Besuch in der Notaufnahme, denn mein Hausarzt schrieb ein EKG und bestellte gleich einen Krankenwagen, der mich mit tatü tata abgeholt hat. Ich verstand den Ernst der Lage bis dato einfach nicht – bis mich der Doktor aufgeklärt hat.
Im August 2013 wurde die erste Ablation durchgeführt, war alles ziemlich Hartnäckig bei mir. Es folgten drei weitere Ablationen. Die Letzte im Mai 2015 im CCB in Frankfurt/M. Wo die ersten drei Ablationen durchgeführt wurden, möchte ich hier nicht schreiben. Ich kann Euch nur sagen, im CCB FFM wurde ich als Mensch und nicht nur als Patient wahrgenommen! Es folgte eine Ambulante Reha in Darmstadt (Alice Reha). Auch die Therapeuten vor Ort haben sich sehr intensiv um mich gekümmert. Vielen Dank nochmals! Ich habe nun den Blutverdünner (Eliquis) abgesetzt. Klar nehme ich noch die Biso, damit kann ich auch leben, aber ich bin ein „Neuer Mensch“. Fühle mich wieder wie ein junger Hirsch. Bin Übrigens 51 Jahre und viele Leute, die ich während meines langen Wegs kennenlernen durfte, sagten immer – du bist doch noch zu jung. Da hatten sie eigentlich auch recht! Was ich sagen möchte, nie aufgeben! Ich würde mich jeder Zeit zu einer Ablation entscheiden, würde auch immer wieder in das CCB nach FFM gehen!

Monika G. aus Tübingen (16.07.2015): Ich hatte am 18.03.2015 eine Ablation. Da ich in den letzten Wochen 5 Mal mit dem Notarzt wegen dem Vorhofflimmern wieder in der Klinik gelandet bin, wird jetzt bei mir am 30.07. eine zweite Ablation gemacht. Dazu hab ich eine Frage ... ist der Abstand von nur 4 Monaten nicht zu kurz für eine zweite Ablation?

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Wilhelm V. aus Offenberg (08.07.2015): Guter Artikel. Ich habe nahezu das gleiche Problem. Allerdings war bisher niemand in der Lage oder willens, mir eine erfahrene und erfolgreiche Klinik zu nennen. Die müsste ich selbst finden. Statistiken über Anzahl und Erfolg durchgeführter Ablationen gäbe es nicht. Wo würde Prof. Willems hingehen?

Eric (09.05.2015): Hallo, ich habe immer anfallartig hohen Ruhepuls (90-110) aus dem nichts. Dazu Atemnot und leichten Schwindel. Ich weiß nicht, ob das Vorhofflimmern ist. Ich hab am 2.7. einen Termin beim Kardiologen. Bluttest, EKG und Röntgen wurden schon gemacht, nichts Auffälliges. Nun habe ich den Blutdruck gemessen, er ist bei 60, aber irgendwie habe ich das Gefühl, als ob ich mein Herz nicht mehr spüre. Ich denke, das kommt davon, dass der Puls die ganze Zeit so hoch war! Ich bin 23, Raucher (mit 13 angefangen).

Monika L. aus Langen (03.05.2015): 1996 hatte ich zum ersten Mal Vorhofflimmern. Nach Einnahme von Medikamenten für ein paar Wochen war es wieder verschwunden. 2008 trat es dann wieder auf. Anfangs selten, nach drei Jahren wurde es immer häufiger. Und in 2013 hatte ich es dann ca. 30 Stunden am Stück und immer mal ein oder zwei Tage dazwischen normale Herztätigkeit. Flecainid bei Bedarf und regelmäßige Einnahme von Beta-Blockern half am Angang gut, nach einem halben Jahr ca. nur noch die doppelte Menge oder gar nicht mehr. Am 21. November 2013 wurde bei mir eine Ablation vorgenommen im Markuskrankenhaus in Frankfurt. Danach nahm ich noch ca. acht Wochen Pradaxa und Betablocker. Und nach acht Wochen habe ich keinerlei Medikamente mehr gebraucht. Bis heute geht es mir gut, kein Vorhofflimmern mehr und keine Medikamente. Bei mir wurde die Ablation mit Ice gemacht und ich nehme an einer Studie "Fire and Ice" teil und werde so regelmäßig überwacht. Ich bin sehr froh, dass mein Hausarzt und auch die Ärzte im CCB Krankenhaus mich so gut betreut haben. Ich habe wieder ein normales Leben, es ist wie ein zweiter Geburtstag. Nur noch soviel: Ich war ein Jahr vor der Ablation zum Herzkatheter im Markuskrankenhaus und es wurde keinerlei Erkrankung an meinem Herzen festgestellt.

Ohne Namen (17.04.2015): Der Hinweis war für mich neu, denn ich habe andauerndes Vorhofflimmern. Deshalb sind die Erfolgsaussichten bei einer Ablation noch nicht so groß, wie ich erfahren habe.

Bernd J. aus Kleinmachnow (17.04.2015): Nach einer Bypass-OP (2) 2005 trat nach 7,5 Jahren Vorhofflimmern auf. Ich bekam dafür Marcumar. Ich bin 78 Jahre, möchte aber möglichst vom Blutverdünner wegkommen. Gibt es für mich auch noch die Möglichkeit der Pulmonalvenenisolation?

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Michael B. aus Berlin (14.04.2015): Ich möchte allen Mut machen. Bis 2013 hatte ich Vorhofflimmern, seit 2009 permanent mit den hier angegebenen Pulswerten. Es war kein Leben mehr, sondern eher ein Dahinsiechen. Die Ablation kam bei mir zu dieser Zeit nicht in Frage, aber nicht wegen des Alters oder der Dauer des Flimmerns, sondern wegen hartnäckiger Thromben an der Herzklappe. Im August 2013 waren sie durch Marcumar weg (Thromben), ich bekam eine (!) Ablation und bin seitdem erfolgreich davon befreit. Mein Herz ist wieder völlig normal für mein Alter. Zum Zeitpunkt des Eingriffs war ich 48 Jahre jung und feiere nun bei bester Gesundheit im Mai meinen 50. Geburtstag. Also, nicht abwimmeln lassen oder den Mut verlieren. Vielleicht klappt es nicht wirklich auf Anhieb, ich hatte Glück, das weiß ich, aber dafür bin ich dankbar und hätte den Eingriff auch öfter machen lassen bei Bedarf - denn die Lebensqualität ist wieder hergestellt. Also, Kopf hoch und entschlossen am Ball bleiben. Allen Patienten alles Gute!

Monika G. aus Tübingen (15.03.2015): Ich bin 51 Jahre alt und habe jetzt am 19.03. eine Ablation vor mir. Ich hab seit 1,5 Jahren immer wieder Vorhofflimmern und zwar so extrem, dass ich einmal mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen worden bin und einmal mit Blaulicht im Krankenwagen.

Peter M. aus Amberg (15.02.2015): Ich bin 70 Jahre alt und habe im Marienkrankenhaus in Amberg eine Ablation erfolgreich hinter mich gebracht. Ohne Vorhofflimmern ist die Welt wieder in Ordnung.

Ingolf B. aus Oberseifersdorf (15.02.2015): Ich bin jetzt 56 Jahre und seit meinem 25sten Lebensjahr habe ich dieses Herzrasen. Mein Puls ging bei diesen Attacken auf 180 bis 200 Schläge, daraufhin begab ich mich zu meinem Hausarzt, welcher es mit Medikamenten versuchte. Keines half so richtig und ich versuchte es mit so einigen Tricks, (Würgen; kaltes Wasser ins linke Ohr; eiskalte Wasserduschen auf die Brust, es half viele Jahre). Ich wurde zum Kardiologen überwiesen und er konnte beim EKG nichts feststellen, denn mein Herz schlug ja wieder normal. (Das war vor 7 Jahren und er sagte mir damals, ich solle doch eine Katheter-Kontrolle vornehmen lassen. Ich hatte aber Angst davor und lies alles beim Alten.)
Ich lebte also damit bis, ja bis es im Januar wieder auftrat und ich es bis ins Krankenhaus schaffte und es hier immer noch mit 180 schlug. Da es nicht von alleine aufhörte, wurde es mit einem Medikament kurz zum Stillstand gebracht, um wieder mit 80 Schlägen neu anzufangen. Ich begab mich wieder zum Kardiologen und ließ mich in eine Praxisklinik für Herz und Gefäße überweisen. Hier wurde eine Elektrophysiologische Untersuchung durchgeführt und eine „AVNRT“ festgestellt, welche gleich mit einer Ablation behoben wurde (alles in einem Zuge).
Ablationsort: slow pathway
Anzahl der Applikationen: 4
Prozedurdauer: 39 Min.
Es ist etwas unangenehm im Brustbereich, aber ich war in sehr guten Händen und frage mich jetzt: Warum nicht schon viel eher? Mein Herz schlägt wieder ruhig und gelassen.

Laszlo Ö. S. aus Lupburg (15.02.2015): Ich bekomme immer wieder, nicht sehr oft Vorhofflimmern, wenn ich unter Stress oder größere Aufregung habe und dann steigert es sich immer mehr. Kann ich es einfach mit Beruhigungsmitteln unterbinden und behandeln? Vor der OP habe ich große Angst gehabt und innerhalb von wenigen Minuten ist es wieder aufgetreten. Sonst kann ich laufen, Treppensteigen, habe keine Atemnot usw. Nur etwas Druck in der Brust und das steigert sich bis zu Angstgefühl und noch mehr. Was kann ich tun?
Danke und einen schönen Tag!

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Hartwig M. aus Warstein (14.02.2015): ... wichtig ist es allerdings, dass Sie sich an ein Zentrum wenden, das über ausreichend Erfahrung mit der Ablation von Vorhofflimmern verfügt. Frage: Wie finde ich dieses Zentrum?

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Bärbel H. aus Hannover (13.02.2015): Ich bin 71 und habe vor zwei Jahren eine Ablation, fünf Monate nach einem Schlaganfall bekommen. Ich hatte fast jeden dritten Tag einen Herzrhythmus-Anfall mit Vorhofflimmern, der sich über 6-9 Stunden hinzog. Vor meinem Schlaganfall hatte ich über 6 bis sieben Jahre auch schon diese Anfälle. Nach der Ablation die nur mit einmaligem Eingriff total behoben war, fühlte ich mich wie neu geboren. Ich muss zwar immer noch Blutverdünner nehmen, aber ansonsten geht es mir sehr gut.

Herbert S. aus Neckarzimmern (04.02.2015): Da ich intermittierendes Vorhofflimmern habe und das Vorhofflimmern sicher zum Schlaganfall 2009 geführt hat, - der Gott sei Dank wieder spurlos vorbei ging, obwohl ich überzeugt war linksseitig gelähmt zu bleiben oder ein ähnliches Handicap behalte, - ist für mich eine Ablation oder eine Kardioversion nicht mehr möglich. Die Blutgerinnung steuer ich jetzt wahrscheinlich lebenslang mit Marcumar, die ich im Eigenmanagement erfasse. Somit habe ich Routine und es stört überhaupt nicht. Dagegen hat meine Frau seit kurzem Vorhofflimmern und die Blutgerinnung wird mit Pradaxa geregelt. Hier war der Artikel sehr hilfreich und wir werden mit unseren Kardiologen die Behandlungsmethoden nochmals genau anschauen.

Günther F. aus Kassel (28.01.2015): Meine OP ist 4 Jahre her, nun muss ich noch einmal eine Ablation über mich ergehen lassen. Das Flimmern ist wieder gekommen.

E. F. (19.01.2015): Ich bin überrascht, wie viele Menschen hier von Ablation schreiben. Und auch geheilt wurden. Ich bin 69, habe Vorhofflimmern ohne nennenswerte Ursachen. Blutwerte, EKG und sonstige Untersuchungen am Herzen sind top i.O., einschließlich Langzeit-EKG. Früher, vor ca. 3-4 Jahren, hatte ich diese Anfälle nur 3-5 mal im Jahr. Heute alle 14 Tage ca. 6 Stunden. Medikamente kann ich nicht nehmen, da mein Blutdruck schon sehr niedrig ist. Ich kann nichts mehr planen, weil diese Attacken mich ziemlich müde machen. Und man weiß ja nie, wann sie auftreten. Mir ist nie schlecht, ich hab keine Atemnot. Wenn die 6 Stunden vorbei sind, kann ich normal weiterarbeiten. Nur während des Anfalls muss ich ruhen. Nun habe ich mich zu einer Ablation entschieden. Und zwar im Isar-Herz-Zentrum in München.

Johannes aus Ingolstadt (31.12.2014): Ich bin 54 Jahre alt und ich hatte die letzten Jahre Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern). Auslöser waren Stress, schlechter Schlaf, auch ein Radler nach dem Sport (kann man natürlich vermeiden und habe ich auch) - die üblichen Verdächtigen. Anfangs waren die Herzrhythmusstörungen nur sporadisch und haben nicht lange angehalten. Später waren die Herzrhythmusstörungen in immer kürzeren Abständen und haben auch immer länger angedauert (bis zu 2 Tage). Ein Medikament habe ich nicht eingenommen. Manche Auslöser wie Stress oder Schlaflosigkeit beeinflussen mich nicht immer. Eine gewisse Zeit konnte ich mit Tromcardin eine gewisse Verbesserung erzielen. Gerade in Erholungsphasen, wie z.B. Urlaub, traten die Symptome aber immer häufiger auf. Nachdem ich völlig verzweifelt war, da ich mich nicht mehr reisen traute, Dienstreisen mied, usw., hat mir mein Arzt eine Ablation vorgeschlagen. Ich ließ mich vom Herzspezialisten untersuchen und der gab mir den gleichen Rat.
Ich ließ mir im Klinikum Ingolstadt vor 2 Jahren den Eingriff machen und hatte wirklich Angst. Der Eingriff ist nicht angenehm, aber welcher Eingriff ist das schon. Nach 3 Tagen war ich wieder zuhause. Noch im Klinikum trat es trotzdem nochmal auf und wurde mit Flecainid beseitigt. Dann kam es fast zum Erliegen. In den 3 Monaten heilen die Narben, die bei der Ablation zugefügt wurden und dann werden meines Wissens evtl. auch wieder Bahnen frei und die Herzrhythmusstörungen können nochmals auftreten. So musste ich ca. 1 Jahr später nochmal ran und das trifft wohl für 60-70% zu. Aber ab diesem Zeitpunkt waren die Herzrhythmusstörungen für mich Geschichte. Ich habe auch heute noch Stress, kann auch mal nicht schlafen, trinke mal ein Gläschen.
Ich kann den Eingriff für diejenigen, für die er in Frage kommt, empfehlen. Ich habe mich lange Zeit umsonst gequält. Die Risiken der OP sind überschaubar, die Betreuung im Klinikum Ingolstadt war optimal. Sehr menschlich und engagiert. Nachdem ich jahrelang das mit mir herumgetragen habe, bin ich froh, meine Erfahrung und dieses Wissen auch mal mit jemandem teilen zu können.

K. aus Wuppertal (07.12.2014): Danke für die Info! Ich überlege auch diese Ablation. Ich habe seit einem Jahr idiopathische Herzrhythmusstörungen. Vorher habe ich nie etwas gehabt, immer Sport getrieben, nicht geraucht und sehr, sehr wenig Alkohol genossen. Ich habe in diesem Jahr ca. 7 Mal Vorhofflimmern gehabt und auch öfters Herzstolpern. Mein Kardiologe sagt dieser Zustand würde mich nicht umbringen, nur wenn es mich stört, solle ich diese Ablation machen. Letzte Zeit überlege ich mir, ob ich es machen soll, da ich noch jung bin, 37 Jahre, männlich. Ich nehme z.Zt. Betablocker 2,5mg am Tag Bisoprolol, bei Bedarf Flecainid und Kalium. Während der Einnahme höherer Dosen von Betablockern bekam ich starke Depressionen, daher 2,5 mg.

Peter aus Ostalb (28.11.2014): Ich habe nach zwei Kardioversionen eine Ablation in Konstanz machen lassen. Ein neues Leben nach drei Jahren unter Dauerstrom. Jederzeit wieder.

Klaus E. aus Witten-Wannen (18.11.2014): Ich bin mir nicht ganz so sicher, wie sich das Vorhofflimmern bei mir bemerkbar macht. Welche Symptome hat man dann? Ist man einfach nur schlecht drauf mit z.B. Schwindel, Sehstörungen usw.? Wann handelt es sich um anfallsartiges(=paroxysmales) Vorhofflimmern oder um ständiges (=persistierendes) Vorhofflimmern? Ja, nicht der Hausarzt oder mein Kardiologe haben in der Richtung bisher eine befriedigende Antwort gegeben, nur, dass ich eben auch Vorhofflimmern hätte.

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Doris B. aus Würzburg (17.11.2014): Ich bin weibl., 58 Jahre alt, habe 2-Kammer-HSM durch Pausen, seit 4 Jahren paroxysmales Vorhofflimmern, tatsächlich immer wiederkehrend jede Woche. Das heißt, 4 Tage Vorhofflimmern-frei und dann plötzlich schlägt das Herz um in totale Arrhythmie (Dauer jede Woche ca. 48Std. am Stück). Hierbei Schweißausbrüche, Kurzatmigkeit, Benommenheit. Welche Art von Ablation käme hierbei in Frage? Wie sind die Erfolgsaussichten?

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Hans A. aus Sindelfingen (10.11.2014): Ich litt von 2004 bis 2011 an paroxysmalem Vorhofflimmern. Nach 9 Kardioversionen wurde eine Kryo-Ablation im UKT vorgenommen, nach 9 Monaten wieder Vorhofflimmern, Kardioversion und dann eine PVAC-Ablation im KKH Sindelfingen bei Prof. Dr. Schneider. Seitdem kein Vorhofflimmern mehr feststellbar.

Prof. Dr. Thomas H. aus Duisburg (25.10.2014): Ich bin 66 Jahre alt und hatte seit 7 Jahren Vorhofflimmern, seit 2014 persistierend. Medikamente (Flecainid, Propafenon, Rhythmonorm, Cordarex) erwiesen sich zunehmend als wirkungslos. Der mich behandelnde Arzt riet daher im August - als letztes Mittel - zu einer Katheterablation, die ich im Oktober 2014 durchführen ließ. Das ist zwar jetzt erst drei Wochen her, bislang sind Vorhofflimmern/-flattern (beides lag vor) nicht mehr aufgetreten. Ich hoffe, das bleibt so. Dann hätte sich die Ablation wirklich gelohnt.

Marlies R. aus Niederzier (13.10.2014): Ich bin mit 16 Jahren am Herzen operiert worden. Hatte danach 45 Jahre keine Beschwerden. Seit 6 Jahren habe ich Vorhofflimmern. Es fing selten an und wurde dann immer öfter. Nach diversen Medikamenten, die nicht viel brachten, habe ich mich vor anderthalb Jahren einer Ablation unterzogen. Hatte bis vor 2 Monaten Ruhe davor. Es kommt immer sehr sporadisch. Mal nur 10 -20 Minuten. Aber auch schon mal über mehrere Stunden. Es macht mir ganz schön zu schaffen. Zumindest Körperlich. Ich bin danach immer fix und fertig. Ich weiß nicht, ob ich mich noch einmal einer Ablation unterziehen soll und auch nicht wo. Vielleicht kennt jemand im Raum Köln eine gute Klinik dafür.

Brigitte aus Goch (11.10.2014): Bei mir soll eventuell eine Katheterablation durchgeführt werden. Habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Herrn Dr. Wieczorek in Bocholt. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Arzt?

B. aus Sangerhausen (08.10.2014): Ja mein Mann hatte Vorhofflimmern und musste vier Wochen Falithrom nehmen, wegen Thromben am Herz. Bei ihm hat die Defibrillation geholfen. Muß nochmal zur Verödung der Lungenvenen.

Barbara S. (08.10.2014): Welches Zentrum ist denn erfahren in Sachen Ablation? Ich bin in Mannheim bei Professor Schimpf. Dort würde ich eine Ablation in Angriff nehmen. Ich leide ebenfalls an anfallsweisem Vorhofflimmern. Nehme aber keine Medikamente ein. Nur wenn es zu lange geht, dann Metohexal.

Volker F. (02.10.2014): Ich litt seit 7 Jahren an Bluthochdruck mit zuerst paroxysmalem Vorhofflimmern und später auch Vorhofflattern. Mehrere (!) Kardioversionen schlugen immer wieder fehl. Schließlich wurde ich zur Katheterablation vorgeschlagen, doch meinte man in der Herzklinik Oldenburg, ich sei wegen der andauernden Rhythmusstörungen mit 70 Jahren für eine Ablation zu alt.
Ein anderer Kardiologe hat mich schließlich vor 3 Jahren zur Ablation nach Bremen eingewiesen, die erfolgreich war, aber nur 3 Jahre "hielt". Nun wurde erneut eine Ablation bei mir (inzwischen bin ich 74) vorgenommen, die bis jetzt ein 100%iger Erfolg war. Neu ist, dass ich weder Rhythmusstörungen noch überhaupt Bluthochdruck habe. Ich bin ein ganz neuer Mensch - bisher seit 2 Monaten, aber immerhin nach 7 Jahren. Ich hoffe, das bleibt so!

Manfred S. aus Niederösterreich (27.09.2014): Ich nehme seit einigen Jahren Aristocor gegen Herzflimmern. Ich habe keine Beschwerden ausgenommen Probleme mit meinem Magen. Habe das erste Mal von Ablation gelesen. Mein Internist hat mich auf diese Möglichkeit noch nie aufmerksam gemacht.

Manfred P. aus Bad Malente (26.09.2014): Die Antwort ist völlig richtig. Bei mir (75, m) war das auch so. Nach der zweiten Ablation im Herzzentrum Hamburg St. Georg/Prof. Kuck, ist alles bestens! Ein neues Leben.

Harry R. aus Bremerhaven (25.09.2014): 1975 wurde mir eine Aortenklappe aus Titan eingesetzt. Außerdem erhielt ich eine Mitralklappe aus Carbon vor 10 Jahren. Seit etwa 3 Jahren wurde Vorhofflimmern festgestellt, das mich nicht weiter stört. Was kann ich tun? Mein Alter ist 86 Jahre.

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W. T. aus Eckernförde (25.09.2014): Ich hatte 4 Jahre anfallsartiges Vorhofflimmern, das zwischen 10 und 20 Stunden anhielt. Nach der 2. Ablation bei Prof. Willems bin ich jetzt seit 18 Monaten frei von Vorhofflimmern. Ich hoffe, dass es so bleibt. Es ist für mich wie ein neues Lebensgefühl. Danke!

H. M. aus Stuttgart (01.08.2014): Ich möchte Patienten mit Vorhofflimmern zu einer Katheterablation ermutigen. Nach der zweiten Ablation im Herzzentrum Bad Krotzingen im Jahre 2010 bei Dr. Kalusche begann für mich ein neues Leben! Allerdings treten neuerdings kurzzeitige (ca. 10 Sekunden) Attacken von Vorhofflimmern immer mal wieder auf. Ich werde selbstverständlich wieder nach Bad Krotzingen gehen, damit mir geholfen wird.

Angelika P. aus Erkelenz (04.07.2014): Sehr gut erklärt und hilfreich, danke.

Christine G. aus Bonn (13.06.2014): Habe vor drei Tagen eine Ablation erhalten, jedoch heute wieder Vorhofflimmern. Man sagte mir dass es bis 3 Monate dauert, ehe die volle Wirkung der Ablation eintritt. Ist dies richtig?

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Frank (23.05.2014): Hallo, bin grad über Google hier reingekommen ;-) Bei mir wurde vor ca. 3 Jahren eine koronare Anomalie beseitigt im KWK Duisburg. Kurz vorher auftretende Beschwerden veranlassten dazu. Vor der Op hatte ich kein Vorhofflimmern ... welches mal ansatzweise kommt, aber auch bis 14 - 16 Stunden dauerte. Medikation zurzeit ASS und Betablocker ... kurzzeitig Flecainid. Ohne Änderung ... 2012 wurde eine Ablation in Münster gemacht gegen Flattern, welche wohl auch gut anschlug. Dauerhaft möchte ich das Flimmern natürlich nicht haben. Somit käme eine weitere Ablation in Betracht. Bei dieser gegen das Flimmern ... müßte man wohl durch das Herz durch und gerade da habe ich Angst vor. Die erste Ablation am UK Münster gegen das Flattern war schmerzlich recht gut auszuhalten. Wie schaut es bei der Ablation gegen das Flimmern aus? Und wo kann ich das am besten machen lassen im raum NRW?
Ich bedanke mich schon mal für ihre Antwort.
MfG Frank

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Karl V. aus Friedberg (23.05.2014): Da diese Krankheit weiterhin zunehmen wird, ist diese umfassende Information notwendig. Es sollte weiterhin über Folgendes informiert werden: Herzohrverschluss mit Okkluder; Herzohrverschluss über Resektion; um Entstehung von Thrombosen zu vermeiden. Vor allem könnten die Pat. profitieren, die Probleme mit VKA oder DOKS haben. Man könnte auf eine gerinnungshemmende Wirkung evtl. ganz verzichten. Der Einsatz von Flecainid oder Amiodaron bei persistierendem VHF? Wie ist der Einsatz eines Herzschrittmachers zu beurteilen?

Gudrun P. aus Aarbergen-Michelach (06.05.2014): Ich habe 2012 genau diese Ablation bei Prof. Dr. Willems machen lassen. Alles ist weg und ich brauche keine Tabletten mehr. Bin sehr froh und würde es jedem raten. Eine Behandlung brachte vollen Erfolg. Bin 1945 geb. und kann wieder allen Sport machen.

J. V. aus Kriftel (05.05.2014): Ich bin 67 Jahre und leide seit 2007 unter anfallsartigem Vorhofflimmern mit einer Episodenfrequenz von 10 - 14 Tagen. Im November 2012 wurde bei mir eine Katheterablation durchgeführt. Die Behandlung wurde nach dem Eingriff mit Amiodaron über ca. 6 Monate bis April 2013 weitergeführt. Die Episodenhäufigkeit verbesserte sich etwas - heute liegt sie wieder auf dem alten Level. Ist nach einer weiteren Ablation von einer Verbesserung auszugehen? Sollte man weitere medikamentöse Therapien vorziehen? (zurzeit nehme ich 7,5 mg Bisoprolol p. die)

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Helga T. aus Soest (03.05.2014): Darf ich bei Vorhofflimmern schwimmen, Thermal oder Normal-Wasser? Und Akupunktur nehmen?

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A. P. aus Erkelenz (21.03.2014): Artikel verständlich und für meine Fragen hilfreich.

Hans L. aus Landau in der Pfalz (20.02.2014): Habe seit vier Jahren immer wieder paroxysmales Vorhofflimmern, das ich ebenfalls mit Flecanidacetat versuche in den Griff zu bekommen. Manchmal geht es nur weiter mit der elektrischen Kardioversion. Mein Problem zurzeit ist meine Scheidung nach einer 39-jährigen Ehe, die für mich unverständlicher weise in einem brutalen Rosenkrieg endet. Mein Scheidungstermin ist der 25.02.2014 und ich hoffe, dass diese Lebenssituation mein Krankheit ins Positive verändert - ein Problem habe ich noch, ich wohne im Haus meiner zukünftigen Ex-Frau, inkl. dem neuen Lebensgefährten, den sie seit einem halben Jahr "besitzt", dass ich eine kleine Wohnung zwischen 50 - 60 qm finde, die einigermaßen bezahlbar ist.

Hannelore M. aus Jerxheim (15.02.2014): Ich habe anfallsartiges Vorhofflimmern in Abständen. Am 29.1. begann dann mal wieder so eine Unregelmäßigkeit. Ich mußte ins Krankenhaus und werde in Kürze in Berlin-Buch Heliosklinik eine Ablation durchführen lassen.

Ludwig L. aus Nürnberg (17.01.2014): Was meint der Arzt mit mehrmaliger Ablation? 2 Mal, 5 Mal, x Mal? In welchem Zeitabstand?

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Jürgen E. (m, 66) aus Leipzig (17.12.2013): Ich leide seit > 10 Jahren an persistierendem Vorhofflimmern, bin mit Betablockern und Digitoxin einigermaßen normofrequent. Hatte davor paroxysmales Vorhofflimmern, dieses mit Amiodaron mäßig in den Griff bekommen. Nach einer erfolglosen Katheterablation komme ich so einigermaßen zurecht. Beunruhigen tun mich so Extraschläge, bzw. kurze Tachycardien. Kann noch Treppen steigen, 60 Stufen ohne Luftnot, aber halt so mit Extraschlägen. Ein 7-Tage-EKG zeichnete ~ 300 Ereignisse auf. Pausen bis 2,8 s, ich lebe damit, wäre da eine KV noch erfolgreich? Vielen Dank

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Günter K. aus Meckenheim (29.11.2013): Ich habe auch zwei Ablationen hinter mir, bei der ersten hat es nicht geklappt, ein Jahr später nach häufigem paroxysmalem Vorhofflimmern kam die zweite Ablation. Hier wurde der richtige Nerv wohl getroffen und jetzt habe ich schon drei Jahre Ruhe.

Gabriele (56 Jahre) aus Berlin (24.11.2013): Bei mir wurde auch schon alles am Herzen getan nach Ablation, Kardioversion Pulmonalvenenisolation sollte jetzt ein Schrittmacher gesetzt werden, aber der Oberarzt meint, wir machen noch einmal eine Ablation. Flecainid wurde abgesetzt, hat bei mir nichts gebracht. Wie schon erwähnt im März 2014 wird noch einmal eine Ablation durchgeführt, ich weiß nicht, ob das optimal ist!?

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Dirk Kaufmann aus Köln (15.11.2013): Bitte die Fremdworte erklären, was heißt Ablation, was heißt paroxysmales. Danke. Dirk Kaufmann

Monika M. aus Berlin (11.11.2013): Wo und bei welchem Arzt in Berlin könnte ich eine Ablation vornehmen lassen, da ich unter anfallartigem Vorhofflimmern leide. Mein Alter ist 68 Jahre.

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Rosmarie Z. aus Faßberg (06.11.2013): Ich bin selbst vor 15 Monaten nach einer neuen Methode innerhalb einer Studie ablatiert worden. Zuvor hatte ich 15 Jahre paroxysmales Vorhofflimmern mit zuletzt intermittierenden Attacken. Diese neue Methode war erfolgreich, seit nunmehr drei Monaten ist kaum noch VHF aufgetreten. Es ist richtig, wie Herr Prof. Willems sagt, daß Voraussetzung dafür eine Spezialklinik ist, wie z. B. in Bad Bevensen und in Hamburg-Eppendorf. Zudem gibt es in Deutschland ein Kompetenznetz für Vorhofflimmern, die Zentren sind im Internet einsehbar.

Karl-Josef B. aus Schloß Holte (05.11.2013): Hallo. Ich bin seit fast 20 Jahren Ausdauersportler. Seit 2007 habe ich mehrmals im Jahr Vorhofflimmern. Es sind bereits einige Kardioversionen gemacht worden, sowie drei Ablationen. Geholfen hat bisher nichts. Was soll ich nach Ihrer Meinung noch versuchen, gibt es noch andere Möglichkeiten?

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K. H. aus Ratingen (26.10.2013): Gute Information. Auch ich leide seit 15 Jahren an einem anfallartigen Vorhofflimmern und trage mich mit dem Gedanken, mich einer Ablation zu unterziehen, da die Anfälle immer öfter (fast täglich) auftreten und länger andauern. Wie finde ich ein gutes Zentrum im Raum Düsseldorf/Köln/Ruhrgebiet? Wer hat in diesem Raum bereits gute Erfahrungen gesammelt?

Gerd Wilms aus Aachen (08.10.2013): Kurz (auch für einen Laien verständlich) und bündig.

Jörg W. aus Unna (26.09.2013): Da ich, 76 Jahre alt, evtl. vor einem Ablationseingriff stehe, bin ich für diese Art von Informationen sehr aufgeschlossen. Mich irritiert die mögliche, häufige Wiederholung des Eingriffs!

Kavai aus Friedberg (12.07.2013): Bei mir wurde am 01.03.2013 eine thorakoskopische Ablation der Lungenvenen durchgeführt. Leider kein Erfolg, da bereits persistierendes VHF über Jahre vorhanden. Bleibt nur noch die intramurale Ablation über die Leistenvene. Bin auf L-Thyroxin 175 und Xarelto eingestellt. Da immer wieder hohe Pulsfrequenzen auftreten, wird zusätzlich 1 x Novo-Digal 0,2 mg pro Tag eingenommen, das in der Regel zu einer Norm von 70-80 Pulsschlägen führt. Um eine Hypothyreose zu vermeiden, wurde bisher die Dosis von L- Thyroxin 175 nicht reduziert. Aufgrund einer Schilddrüsenresektion ist die Substitution erforderlich. Welche Möglichkeiten außer Flecainid (keine Wirkung mehr) und Amiodaron (abgesetzt wegen NW) gibt es noch? Evtl. Dronedaron, Isoptin, spezieller ß-Blocker, der weniger den Blutdruck reduziert, sondern mehr antiarrhythmisch wirkt? Sollte diese Analyse für eine Veröffentlichung nicht geeignet sein, so bitte ich um Weiterleitung an den betreffenden Mediziner, der hier evtl. einen guten Rat geben kann.

Ursula Sp. aus Abensberg (22.06.2013): Eine sehr präzise Antwort auf die Frage.

Heike B. aus Steinbergkirche (12.06.2013): Ich, w, 72 Jahre, habe seit 2002 Vorhofflimmern. Erst in größeren Abständen, dann öfter u. länger anhaltend. Habe zuerst Flecainid ausprobiert. Hat nicht geholfen. 2011 hatte ich die 1. Katheter-Ablation. 1 Jahr hatte ich Ruhe. Dann fingen die Rhythmusstörungen wieder an. 2012 hatte ich im Juni und Dez. erneut eine Ablation. Danach mußte ich Multaq u. dann Amiodaron nehmen. War auch nicht von dauerhaftem Erfolg. Inzwischen hatte ich schon 6 Kardioversionen hinter mir. Hat nur kurzzeitige Erleichterung gebracht. Im Jan. 2013 entwickelte sich ein dauerhaftes Flimmern mit Flattern und Tachykardie. Immer mit Luftnot u. Ängsten. Es war eine schreckliche Zeit, die ich bis zur 4. Ablation im Juni 2013 abwarten mußte. Z. Zt. bin ich beschwerdefrei, habe einen Sinusrhythmus und gute Blutdruck- u. Pulswerte. Jetzt soll ich Rytmonorm einnehmen. Das will ich nicht, habe genug Erfahrungen mit Nebenwirkungen gemacht. Ich hoffe sehr auf dauerhaften Erfolg. Die letzten 2 Ablationen habe ich im UKE-Herzzentrum in Hamburg machen lassen. Die Klinik hat viel Erfahrung auf diesem Gebiet.

Traute Lust aus Wien (12.06.2013): Klipp, klar und gut verständlich!

R. D. R. aus Milton Keynes, UK (30.05.2013): Hier eine sehr kurze Beschreibung meiner Erfahrung: Erste Ablation 2001 Bad Nauheim mit Resultat Flattern. Nach 3 Tagen erneute Ablation. Dadurch Flattern weg, aber Dauerflimmern bleibt. Danach Akupunktur nach TCM mit großem Erfolg nach 10 Anwendungen fuer etwa 3 Monate. 2008 erneute Ablation in Oxford UK abgebrochen wegen durchstochener Herzwand und Pulmonalvene. Ich lasse keine Ablation mehr machen. Nun nur noch in unregelmaessigen Abstaenden Akupunktur nach TCM.

Grit M. aus Züssow (28.05.2013): Ich finde diesen Beitrag in gewisser Weise hilfreich. Nach einer Myocarditis wurde bei mir eine Ablation von ventrikulären Tachykardien vorgenommen. Ich stellte fest, dass ich nach Absetzen der Medikamente Amiodaron, Bisoprolol und ASS100 4 Tage vor der Ablation, nach 2 Tagen das Zittern, das ich in den frühen Morgenstunden täglich merkte, sich erst reduzierte und dann weg war. Nach erfolgreicher Ablation und der Wieder-Medikamentierung mit diesen Tabletten, stellte sich das Zittern bei normalem Puls wieder ein. Zuvor hatte ich vor 1,5 Monaten eine Herzkatheteruntersuchung und bekam 2 Tage Kaliumtabletten, da mein Kaliumspiegel zu niedrig war. Wie ich in einem anderen Beitrag bei Ihnen las, kann das Vorhofflimmern durch zu niedrigen Kaliumspiegel durch Medikamente ausgelöst werden. Da sich nach Absetzen der Tabletten das Zittern am Herzen ausblieb, nehme ich stark an, dass dies durch die Medikamente ausgelöst wurde. Allerdings weiß ich nun nicht, durch welche Tabletten genau dies verursacht worden sein könnte. Mir wurde ein Langzeit-EKG implantiert, um überwachen zu können, ob die Rhythmusstörungen wirklich gänzlich durch die Ablation beseitigt werden konnten und sich keine mehr einstellen. Dieses Gerät meldet regelmäßig ans Krankenhaus, ob eine Rhythmusstörung auftrat. Da dieses Zittern aber nicht gesendet wurde, frage ich mich nun, wie sicher so ein Event-Recorder ist und ob und warum das Zittern od. Flimmern offenbar nicht gemeldet wurde und wie wahrscheinlich es ist, dass es sich tatsächlich um Vorhofflimmern handelt.

Karin T. aus Hamburg (17.05.2013): Sehr hilfreicher Beitrag.

Stefan P. aus St. Veit, Österreich (05.05.2013): Wie erkennt man "persistierendes" Vorhofflimmern aus einem 24-h-EKG?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ernst K. aus Köln (29.04.2013): Ich (71 J.) habe ca. alle 2-3 Wochen Vorhofflimmern und beseitige es innerhalb von 2-4 Stunden mit 2 St. Flecainid 100. Bereits 2 Ablationen habe ich hinter mir. Beide Male ohne Erfolg. Mein Hausarzt soll alle 3 Monate ein EKG von mir an das Herzzentrum faxen. Weil mein EKG dann einen gesunden Menschen darstellt, wird meines Erachtens die Erfolgsquote geschönt.

Elfriede S. aus Neuendettelsau (28.04.2013): Habe auch seit 2008 immer wieder Vorhofflimmern. Seit Februar 2012 nehme ich Flecainid 2x am Tag, hatte aber auch in diesem Jahr schon wieder 3x in Abständen von 14 Tagen Vorhofflimmern. Wenn ich dann zusätzlich diese Tabletten nahm, stellte sich der Rhythmus in ein paar Stunden wieder ein, jedes Mal war der Beginn anders zuletzt sehr erschreckend, denn es lag der Verdacht wegen Blutwerte nahe, ich hätte einen Infarkt. Gott sei Dank hat es sich nach Aufenthalt im Krankenhaus nicht bestätigt.

Hermann S. aus Goldenstedt (27.04.2013): Ich habe seit Jahren ein dauerhaftes Vorhofflimmern. Mehrmalige Elektrokardioversion war am Anfang jeweils für 1-2 Jahre erfolgreich, danach nur noch für einige Tage. Da ich aufgrund einer mechanischen Aortenklappe ohnehin Marcumar nehmen mußte, wurde mir in einer wirklich kompetenten Klinik bis auf Weiteres von weiteren Eingriffen - auch Ablation - abgeraten. Ich habe mich mit der Leistungsminderung inzwischen abgefunden und lebe ganz gut damit. Ich gehe sehr viel spazieren und fahre wöchentlich ca. 40 km Fahrrad und mache zwischendurch noch leichte Gymnastik.

Rolf K. (27.04.2013): Ich kann nur jedem zu einer Ablation raten, wenn man unter paroxysmalem Vorhofflimmern leidet. Vorteil: weniger Medikamente und mit der Zeit reguliert sich der Blutdruck auf ein erträgliches Maß. Gute und erfahrene Ärzte fand ich im St. Elisabeth-Krankenhaus, Neuwied.

Heinz M. aus Berlin (27.04.2013): Im Mai 2011 wurde bei mir eine Ablation erfolgreich durchgeführt im Vivantes Klinikum am Urban. Bin mit der Entscheidung, die Ablation durchführen zu lassen, sehr zufrieden und würde das auch anderen Patienten empfehlen.

Evelyn W. aus Ansbach (27.04.2013): Die Information fand ich nicht ganz hilfreich. Bei mir fing Vorhofflimmern im Alter von 74 Jahren an. Leider muß ich sagen, dass nach meiner Erkenntnis und meinem jetzigen Wissen über die Krankheit, sehr viel falsch gemacht wurde. Ein ganzes Jahr wurde gebraucht, bis Vorhofflimmern überhaupt erkannt wurde, nachdem ich in der Aporundschau über die Symptome in einem Artikel gelesen habe und es dem Arzt präsentierte. Dann wurde ich sofort zum Kardiologen überwiesen und bekam einige Schachteln Medikamente mit, mit den Worten "so das müßte ihnen helfen". Für mich war die Diagnose ein Schock, da ich durch meine Lebensweise nie krank war. Als die Medikamente nicht anschlugen, was bei mir immer noch der Fall ist, wollte ich noch einmal mit dem Kardiologen sprechen, wurde aber 3x mit einer Wartezeit von bis zu einem 3/4 Jahr vertröstet. Ich bin dann zu einem Internisten, dort bekam ich ein Jahr lang die verschiedensten Betablocker, leider wieder ohne Erfolg, ich habe dann von Katheterablation gelesen und mich näher damit befasst und mußte natürlich wieder völliges Unwissen feststellen. Auf mein Drängen wurde ich dann nach München ins Herzzentrum zur Ablation geschickt. Nachdem ich nach einiger Zeit wieder Vorhofflimmern bekam, bin ich dann ins Südklinikum nach Nürnberg gegangen. Das war meine richtige Entscheidung. Im Alter von 80 Jahren (2012) habe ich meine dritte Ablation gehabt. Oberarzt Dr. Goehl kann ich für diese Anwendungen nur bestens empfehlen.

Peter D. aus Oer-Erkenschwick (26.04.2013): Hat Patient sich aufgrund ärztlicher Empfehlung und/oder eigener Erkenntnis durchgerungen, eine Ablation vornehmen zu lassen, steht er vor der Entscheidung, welches Ablationsverfahren (RF, Kryo oder Laser) wähle ich und an welchem Zentrum lasse ich den Eingriff vornehmen. Eine Liste von erfahrenen Herzzentren mit Angabe aktueller Fallzahlen und möglicher Ablationsmethode wäre hierbei hilfreich. Weiterhin wäre eine objektive Gegenüberstellung der gängigen Ablationsverfahren mit ihren Vor- und Nachteilen sowie ihrer Erfolgsquote eine sinnvolle Ergänzung des Sonderbandes Herzrhythmusstörungen heute.

Johanna B. aus Birstein (26.04.2013): Da ich selbst eine Ablation vor 3 Wochen hatte, kann ich es nur bestätigen, dass es besser wird. Die Störungen konnten nicht komplett behoben werden. Aber es tut gut, 1 Mal in der Stunde Attacken und Angstzustände zu erleben. Der Fall war auch ein wenig anders. Da eine ventrikuläre Tachykardie mit linksschenkelblockartigen monotopen VES mit salvenartiger Kopplung vorlag. Kann das CCB im Markuskrankenhaus nur empfehlen. Würde jederzeit wieder hingehen. Die Fachärzte sind hier spitze. Mit dem Neusten vertraut.

Klaus aus Wesel (26.04.2013): @Herr. Jos. E. aus Metelen und alle anderen aus der Region: Ich kann das Alfried Krupp Krankenhaus in 45131 in Essen Rüttenscheid nur empfehlen. Ob Voruntersuchungen, Behandlungen, Schwestern, einfach alles ist in meinen Augen sehr gut. Ablationen machen sie dort einige am Tag. Auskunft gibt bestimmt die Rhythmologie, einfach die Zentrale vom Krankenhaus anrufen und verbinden lassen. Ich wünsche allen viel Erfolg und dass Ihr schnell wieder gesund werdet.

Udo E. aus Troisdorf (26.04.2013): Eigene Erfahrung: Nachdem die medikamentöse Behandlung keinen dauerhaften Erfolg brachte, habe ich auf Anraten meines Arztes die Kardiologie des St. Josef-Krankenhaus in BN-Beuel aufgesucht, diese hat eine eigene Abt. für Elektrophysiologie (CA Dr. Schlüter). Die erste Ablation wurde im Februar vergangenen Jahres durchgeführt. Die Episoden pendelten sich bis 6 Monate danach bei 60 % ein. Daraufhin wurde mir von Dr. Schlüter eine weitere Ablation vorgeschlagen, die Anfang Oktober durchgeführt wurde. Bei der ersten Schrittmacherkontrolle danach lag die Quote etwas unter 40 %. Kurz vor Weihnachten ging es mir zusehends schlechter, die Quote lag wieder bei etwas unter 60 %. Die dritte Ablation wurde vorgeschlagen und am 23.02. durchgeführt. Bei der Schrittmacherkontrolle am 23.04. wurden in der Zeit bis zum 18.03. 4 Episoden unterschiedlicher Dauer festgestellt, die erste am Tag nach der Ablation mit etwa 1 1/2 Std. (die ich aber nicht bemerkt habe), die anderen drei im 1-stelligen Minutenbereich. Seit dem 18.03. hat es keine Episoden mehr gegeben. Die nächste Kontrolle ist jetzt für September geplant. Der sehe ich jetzt mit großer Zuversicht entgegen.

Herm. Jos. E. aus Metelen (26.04.2013): Ideal wäre es in diesem Zusammenhang, wenn Sie auch noch mehrere Zentren nennen würden, die mehrmals täglich erfolgreiche Ablationen durchführen.

Bettina G. aus Cottbus (26.04.2013): Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe festgestellt, dass Ihre Beiträge und Sonderhefte ein wahrer Segen sind. Nur allein durch Ihre Informationen, auch über Medikamente, konnte bei mir persönlich Leiden beendet oder deutlich gebessert werden. Hier ein paar Beispiele:

Ich litt seit einigen Jahren unter extremen Ganzkörperschmerzen. Konnte zeitweise kaum eine Berührung ertragen. Das führte über Besuche beim Hausarzt, Schmerztherapeuten schließlich zu einem Aufenthalt in der Schmerzklinik. Die Beschwerden waren durch die hervorragenden Therapien dort nur vorübergehend etwas gebessert. Durch einen Beitrag von Ihnen las ich über Nebenwirkungen von Cholesterinsenkern. Ich habe meinen Hausarzt darauf aufmerksam gemacht, er setzte das Medikament ab und ich bin seitdem bis auf die Arthroseschmerzen schmerzfrei. Ich weiß auch nicht, warum ich überhaupt Cholesterinsenker nehmen sollte, denn ich habe immer bei beiden Cholesterinarten sehr gute Werte. Sie waren noch nie erhöht.

Ein weiteres Beispiel: Ich habe seit Jahren quälendes Vorhofflimmern, das mit starker Luftnot einhergeht. Im Herbst 2011 wurde das fast zum Dauerproblem, d. h. 10 Tage Vorhofflimmern, drei Tage Pause. In einem Ihrer Sonderdrucke las ich über die Bedeutung der Mineralien. Ich machte meinen Hausarzt darauf aufmerksam und auch den Kardiologen. Der Kardiologe bestritt, dass Magnesium z. B. irgendetwas mit Vorhofflimmern zu tun habe. Der Hausarzt ließ eine Blutanalyse vornehmen und stellte einen massiven Magnesiummangel fest. Seitdem nehme ich täglich Magnesium und die Beschwerden haben sich deutlich gebessert. Es ist seither nicht mehr wie im Herbst 2011 zu massiven Wasseransammlungen gekommen. Das Vorhofflimmern ist noch immer da, kommt jedoch deutlich weniger häufig. Z. Zt. ca. alle zwei Wochen. Trotz intensiver Einnahme von Magnesium schaffe ich es jedoch nicht, den Wert wenigstens in den unteren Bereich dessen, was man haben soll, zu bringen. Das gleiche trifft auf den vorhandenen massiven Vitamin D-Mangel zu.

Ein letztes Beispiel ihrer hilfreichen Informationen: Im August 2010 hatte ich einen sehr schmerzhaften Herzinfarkt. Es war, als würde man in der Mitte des Brustbeines einen Speer gesteckt haben, der im Rücken in gleicher Höhe herauskam. Drei Tage lang gaben mir die Ärzte (Notarzt, Orthopäde) lediglich Schmerzmittel. Am dritten Tag suchte ich selbst die Notaufnahme des Krankenhauses Spremberg auf und bat darum, ein EKG zu machen, denn ich konnte vor Schmerzen kaum noch atmen. Die diensthabende Ärztin Fr. Dr. Vatter sah zwar nichts im EKG, jedoch die Blutuntersuchung zeigte, dass ich einen Herzinfarkt habe. Ohne die im Vorfeld immer mal wieder gelesenen Informationen der Herzstiftung wäre ich wahrscheinlich nicht darauf gekommen, dass das ein Herzinfarkt sein könnte und wäre vielleicht nicht so hartnäckig gewesen sondern gestorben. Zum Glück gibt es eben auch solche Ärzte wie Frau Dr. Vatter. Im Sana Herzzentrum konnte ein Stent gelegt werden und der Zustand heute ist immer noch i. O.

Abschließend muß ich sagen, dass ich einfach nicht verstehe, wie nachlässig oder uninformiert Ärzte sind. Man kommt einfach nicht umhin, sich ständig selbst zu informieren und Untersuchungen notfalls auch einzufordern. Das macht nicht immer unbedingt beliebt, aber es ist, wie man sieht, unumgänglich. Deshalb hier noch einmal Danke! für Ihre umfassenden Informationen. Was ich noch sehr hilfreich fände, wäre eine Auflistung von z. B. erfahrenen Herzzentren für eine Ablation.

Alles Gute für Sie und herzliche Grüße Bettina G.

R. F. aus Wermelskirchen (26.04.2013): Ich (68 J.) habe Ende 2011 eine Ablation durchführen lassen. Danach kein Vorhofflimmern mehr. Medikamente (Amiodaron, Marcumar) konnte ich danach absetzen. Wichtig ist eine Fachklinik mit Erfahrung.

Klaus B. aus Wesel (25.04.2013): Hallo zusammen, bei mir Männlich 56 Jahre ist rein zufällig 2011 Vorhofflattern und Vorhofflimmern festgestellt worden. Bei mir tritt das Vorhofflimmern in unregelmäßigen Abständen auf, mal nur ganz kurz und dann wieder über einen längeren Zeitraum. Ich selber merke es aber nicht, kann also nicht sagen, wie sich das anfühlt. 2011 sagte mir ein Arzt in Essen, dass erst versucht wird das Flattern zu beseitigen und mit viel Glück wäre dann auch das Flimmern weg. Als das Flattern behandelt wurde, hab ich Flimmern bekommen, das muss für die Ärzte nicht so toll gewesen sein. Nach einem Langzeit-EKG sagte man mir, dass ich eine Ablation machen lassen solle. Eine Pulmonalvenenisolation - Katheterablation des Vorhofflimmerns hab ich jetzt zweimal machen lassen, das letzte Mal im Februar 2013. Im Mai werde ich wieder ein 7-Tage-EKG bekommen, daran kann man dann sehen, ob das Flimmern immer noch auftritt.
Ich hoffe sehr, dass es verschwunden ist, denn ich möchte von diesen harten Tabletten loskommen - Nebivolol, Amiodaron, Ramipril und Marcumar. Ich hab vor jedem Eingriff große Angst, aber ich fühle mich im Krupp Krankenhaus sehr gut aufgehoben. Der Newsletter hier ist ne tolle Sache, Danke.

Christine P. aus Seesen (25.04.2013): Habe zwei Kardioversionen hinter mich gebracht, erfolglos. Mein Kardiologe hat als nächsten Schritt eine Ablation vorgeschlagen. Ihr Artikel bestärkt mich in der Annahme, daß ich es zumindest versuchen sollte. Danke vielmals.

M. D. aus Leipzig (25.04.2013): Ich (weibl.) bin 73 und habe seit 15 Jahren absolute Arrhythmie mit Vorhofflimmern, am Beginn anfallsweise (bis 2004). War ständig in kardiologischer Behandlung. Von "man könnte ja ..." bis "Vielleicht sollte man ..." ging die Meinung des Kardiologen. Unternommen wurde nichts (außer Medikamenten). Seit 2004 nehme ich Blutverdünner, weil die Krankheit inzwischen chronisch geworden war. Den Kardiologen habe ich gewechselt, bekomme nach wie vor Blutverdünner und Bisoprolol. Mit dem Dauerzustand des "Stolperns" mußte ich mich ja nun abfinden, bin aber soweit ganz zufrieden mit dem Zustand der Krankheit, der Doktor auch. - Was mich im Nachhinein ärgert, ist, daß man nicht beizeiten etwas dagegen unternommen hat, als es noch möglich war.

Inge E. aus Homburg/Saar (25.04.2013): Ein Glück, dass es die Herzstiftung gibt. Bin selber Herzpatient und ich kann immer wieder Neues von Ihnen erfahren, danke!

Peter aus Oberried (25.04.2013): Ich kann jedem nur diesen Schritt empfehlen (vorausgesetzt es ist machbar). Nach dreimaliger Kardioversion habe ich mich selbst im Herzzentrum Bad Krozingen angemeldet und eine Ablation durchführen lassen. Ich (48 J.) habe diesen Schritt nach mittlerweile 8 Jahren nie bereut. Selbst die Medikamente konnte ich danach absetzen. Wichtig ist eine Fachklinik - Zentrum mit Erfahrung auszuwählen.

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