Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

„Bei mir tritt immer wieder Herzstolpern auf – muss ich mir Sorgen machen?”

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Herzstolpern ist ein weit verbreitetes Phänomen. Meist sind dafür sogenannte Extrasystolen verantwortlich, unter denen zusätzliche Herzschläge verstanden werden, die das Herz kurz aus dem Takt bringen können. Immer wieder taucht dazu in unserer medizinischen Sprechstunde die Frage auf, ob solche Extrasystolen gefährlich sind und eine Behandlung erfordern.

Herzstolpern

Hier die Antwort der Herzspezialistin Prof. Dr. med. Ellen Hoffmann vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung zum Thema Herzstolpern:

Prof. Ellen Hoffmann

Prof. Dr. med.
Ellen Hoffmann

Extrasystolen, die sich bei vielen Betroffenen als Herzstolpern bemerkbar machen, sind meist völlig harmlos und erfordern normalerweise keinen gesonderten Arztbesuch.

Hellhörig sollte man nur werden, wenn Herzstolpern über Minuten oder Stunden auftritt. Ebenso wenn Herzstolpern gleichzeitig zu bedeutenden Beschwerden wie z. B. Schwindel, Bewusstseinsstörungen oder Atemnot führt.

In solchen Fällen sollte unbedingt eine rasche ärztliche Abklärung stattfinden. Eine weitere Abklärung ist zudem notwendig, wenn bereits eine Herzerkrankung bekannt ist und das Herzstolpern neu dazukommt.


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Sinnvoll können dann z. B. EKG-Untersuchungen oder eine Echokardiographie sein, mit denen sich die Ursachen von Herzstolpern und anderen Herzrhythmusstörungen oft gut eingrenzen lassen. Auch der Blutdruck sollte genau überprüft werden, da ein erhöhter Blutdruck Extrasystolen bzw. Herzstolpern begünstigen kann.

Was hilft gegen Herzstolpern?

Bei harmlosem Herzstolpern ist normalerweise keine Behandlung erforderlich. Wer dennoch etwas tun möchte, z. B. weil das Herzstolpern sehr unangenehm ist, kann auf das Mineral Kalium zurückgreifen – entweder täglich oder bei Bedarf, was bei vielen Menschen gut gegen Herzstolpern hilft. Grundsätzlich kann auch ein niedrig dosierter Betablocker hilfreich sein, insbesondere wenn die Beschwerden stressabhängig auftreten. Allerdings sollte eine solche medikamentöse Therapie nie auf eigene Faust erfolgen, sondern immer nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Fazit: Herzstolpern ist normalerweise harmlos, wenn es nicht länger anhält und dabei außerdem keine Beschwerden wie Schwindel oder Atemnot auftreten und keine Herzerkrankung vorliegt.

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(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 345 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

S. H. aus Lünen (04.01.2017): Ich bin jetzt sehr viel ruhiger.

Anja H. aus Flensburg (24.12.2016): Danke für die beruhigende Erklärung, nun bin ich nicht mehr so unsicher.

Reinhard K. aus Lehre Flechtorf (09.12.2016): Ich habe auch öfters Aussetzer und merke das dann im Bauch. Mache aber 2-mal in der Woche Sport im Fitnessstudio, Cardio- und etwas Krafttraining. Nehme Metoprolol eine halbe von 23,75mg und bin dabei beruhigt, mein Blutdruck liegt so bei 135- 140 zu 80. Die Informationen sind sehr gut und kompetent. Bin selbst Mitglied in der Deutschen Herzstiftung. und habe es nicht bereut.

Ohne Namen (08.12.2016): Ich leide seit meiner Jugend unter Herzstolpern, nur jetzt im Alter von fast 59 Jahren wird es schlimmer. Ja, ich rauche und ich trinke gelegentlich, auch Bier, und dann ist es besser.

M. H. aus Frankfurt (08.12.2016): Ich habe dieses Problem auch schon ewig, hatte allerdings noch nie Beschwerden dadurch. Und der Arzt meinte, in einer gewissen Altersspanne, die mit viel sportlicher Aktivität zusammenhängt, ist das sogar normal, dass so viele Leute diese Extrasystolen haben.

Carola C. (01.12.2016): Hallo, ich habe immer wieder an dem Brustbein so ein komisches Zucken und ein Geholper. Kardiologisch wurde alles abgeklärt, aber ich mache mir trotzdem Sorgen, wenn ich diese Symptome bekomme. Können Sie mir sagen, ob es vielleicht die Speiseröhre auch sein kann, oder Nerven? Ich danke Ihnen im Voraus.

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W. G. aus Bückeburg (27.11.2016): Sehr ausführlich und für Laien verständlich beschrieben.

Rolf F. aus Gonderange/Luxemburg (13.11.2016): Ich habe auch regelmäßig Herzstolpern und habe mir etwas Sorgen gemacht, jetzt bin ich beruhigt.

Dieter H. aus Lauta (11.11.2016): Jeder Beitrag ist für mich eine Hilfe. Danke für diesen Dienst der Herzstiftung.

Ohne Namen (11.11.2016): Herzrasen und -stolpern treten bei mir jetzt nicht nur gelegentlich, sondern täglich auf. L-EKG ohne Befund, Echo ebenfalls. Habe seit 1969 Typ-1-Diabetes, vor 8 Jahren Brustkrebs, jetzt Rezidiv und Medikament Faslodex. Welche Untersuchungen sollte ich folgen lassen? Termin beim Kardiologen im Januar, 3 Monate Wartezeit.

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G. M. T. aus Buxtehude (08.11.2016): Ich bin 39, habe seit 2 Jahren eine Angststörung (Angst vor Krankheit/Tod) und Panikattacken. Meine inzwischen 4-jährige Tochter konnte ich teilweise nicht erziehen bzw. ihr meine Liebe und Zuneigung geben, da ich mich zu sehr mit mir selbst beschäftige. Seit Dez. 2015 kamen Herzrhythmusstörungen hinzu, die auch ärztlich abgeklärt und für unbedenklich befunden wurden. Die PA waren bis ca. Juni 2016 mehrmals täglich und nachts in mein Leben integriert. Nachdem ich nun eine Magnesium- und Kalium-phosphoricum-Kur mit Schüsslersalzen (3 x 2) mache, zusätzlich 400-700 mg Magnesiumöl über die Haut aufgetragen (zu beziehen via Internet) nehme, sind die Abstände meiner starken PA und der heftigen Herzrhythmusstörungen (im März 6 Stunden lang) auf ca. 1 x monatlich „geschrumpft“, und geht es mir etwas besser. Erst einmal zu verstehen und akzeptieren, dass alles nun zu meinem Leben dazugehört und mir keine Angst machen braucht, ist ein langwieriger Prozess. Es gibt Phasen. Ich fühle manchmal die leichten Extrasystolen ca. alle 5 Minuten ganz kurz, wenn es schlimmer wird (Zusatzschläge und Aussetzer), steigt die Panik natürlich massiv an. Es ist zum Verrücktwerden und ich möchte mein altes, gesundes Leben wieder ... für mich, meine Tochter, meinen Mann, meine Familie. Die PA und Herzrhythmusstörungen haben mich so sehr eingenommen und eingeschränkt, dass ich an kaum mehr etwas anderes denken kann. Es nervt mich und jeden mir näherstehenden. Aber ich lerne langsam, damit umzugehen und zu akzeptieren, negative Gedanken wegzuwischen und durch positive zu ersetzen. Vielleicht geht es bergauf?

Frank M. aus Gütersloh (02.11.2016): Ich habe das Herzstolpern seit ca. 1,5 Jahren. Mein Hausarzt überwies mich in die Klinik nach Bielefeld zur Untersuchung. Festgestellt wurde allerdings nichts. Ich fahre jeden Tag 30 km mit dem Rad zur Arbeit, also an zu wenig Bewegung kann es eigentlich nicht liegen. Ich rauche nicht und ernähre mich vernünftig. Von der gelegentlichen „Manta Platte“ mal abgesehen. Tritt meistens morgens auf, oder nach dem Essen.

Alfons W. aus Ravensburg (02.11.2016): Werde mein Problem (kurzer Aussetzer, unregelmäßig) beim nächsten ordentlichen Termin meines Kardiologen zur Sprache bringen.

Joergen F. aus Wien (27.10.2016): Super, aber ich bin bald 74 und fing vor 2 J. mit Halbmarathon an. Soll man da weiter trainieren? Während des Laufs kommen Hochgefühle auf, aber in den danach folgenden Nächten habe ich Herz-Enge u vielleicht einige VES. Die 21 km laufe ich in ca. 2:10 h. Ich komme aus Kopenhagen und war Pionier des Dauerlaufes, Eremitagelöbet, mit Sportmediziner Dr. Peter Schnorr. Wegen Kniearthrose musste ich 10 J. pausieren, dann nahm ich vor zwei J. den Dauerlauf wieder auf. Dabei ist mein RR in Ruhe ideal, mein Ruhepuls von ca. 65 auf 57 gefallen. Mein Zucker leicht erhöht.
Alles in allem bedeuten diese 3 jährlichen Halbmarathons fantastische Glücksgefühle – und Dauerlauf ist mir eine Art Obsession geworden, eine Sucht, wie auch dunkle Schokolade. Ich bilde mir ein und fühle, wie mein Gehirn während der Belastung klar und kreativ wird, wie mein Körper wie eine gut geschmierte Nähmaschine, ein toller Ottomotor arbeitet. Nach den Belastungen kann ich dann einige Tage mit Herz-Enge u. Niedergeschlagenheit und Angst erleben, dass mein Herz vielleicht doch plötzlich aussetzt.
Zwei Internisten, die mich untersuchten, sind ja der Auffassung, „Sport ist Mord“ :-o) – zumal in meinem Alter. Letztes Jahr starben bei HM zwei Läufer, halb so alt wie ich, sagte damals mein Herzfacharzt. Schon vor 15 J. sagte mir ein anderer Herzfacharzt, dass ich nicht lange leben würde, wenn ich so wie ein junger Sportler trainiere: Radfahren, Schwimmen, Dauerlauf, Kraft-Training, Saunagänge. Aber all das ist mein Leben, und ohne wäre alles welk und uninteressant. Mein Körper ist eben eine Maschine, und das Herz ist mein Motor. Diagnostiziert ist lediglich eine etwas verkalkte Aorta, und dann diese supraventrikuläre VES. Max. Watt-Leistung 225 Watt, max. HF 160. Möchte mich gern mit anderen Altersläufer schreiben.
Beste Grüße an alle, Joergen F.

Andreas B. aus Bühlertal (27.10.2016): Ursprünglich waren meine Frau und ich nach Äußerungen des Arztes schon extrem beunruhigt, aber mittlerweile sehen wir das Ganze schon wesentlich lockerer.

Ohne Namen (25.10.2016): Danke, gut erklärt. Meine Erfahrungen mit dem Thema: Ich bin 75 Jahre, schlank, eigentlich noch ziemlich fit, habe aber öfters Herzrhythmusstörungen, die sich meistens nicht als Flattern, sondern eher als ein Herzstillstand anfühlen, immer verbunden mit einem Hustenreiz. Wenn ich danach meinen Blutdruck messe (elektronisches Gerät, Oberarm), habe ich für eine ganze Weile (mindestens eine Stunde) beide Werte ziemlich erhöht (heute z. B. 168/96). Sonst habe ich unter HCT 12,5 mg meistens einen normalen Druck. Die Herzrhythmusstörungen dauern oft nur Sekunden, manchmal aber auch wenige Minuten (2-3).

Martina P. aus Ostfildern (22.10.2016): Ich habe das Herzstolpern häufig in Stressphasen, die auch länger andauern können. Sogar negative Gedanken können bei mir direkt ein Stolpern auslösen. Im EKG sind die Extrasystolen zu sehen. Leider habe ich neuerdings auch die Neigung zu Vorhofflimmern.

Anja F. aus Kretzschau (20.10.2016): Ich habe schlimme Attacken mit Herzrasen. Stolpern habe ich das 1. Mal verspürt mit 16 Jahren. Jetzt bin ich 46 Jahre alt. Derzeit ist es sehr massiv; es sind aber auch Salven, die wie ein Krampf oder eine Entladung entweder am Herzen oder entlang der Aorta zu spüren sind und ebenfalls Panik auslösen. Habe eine Eisenmangelanämie (Tabl. werden leider nicht vertragen) und einen Vitamin-D-Mangel. Die dauernden Attacken machen mürbe und hinterlassen eine überwältigende Angst vor der Angst. Ich setze jetzt wie folgt an: hochdosiertes Vitamin D3, Magnesium-Kalium-Kur und probiere andere Eisentabletten um den Ferritinwert hochzukriegen. Ich möchte meine Lebensqualität zurück.

Klaus D. aus Köln (03.10.2016): Die Beschreibung der Indikation Herzstolpern hat die ärztlicherseits kardiologische Information wesentlich ergänzt.

Jeannette H. aus Rodalben (28.09.2016): Danke! Sehr gut erklärt und hilfreich.

Veronika W.-M. (24.09.2016): Habe dauernd Herzstolpern. Und falle in Ohnmacht.

Maik aus Aying (20.09.2016): Ich habe eine leichte Knotung im EKG. Ist dies dasselbe wie Herzstolpern?

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Jonas aus Berlin (18.09.2016): Ich finde die Formulierung „Extrasystolen“ erklärungswürdig, denn bei mir fallen Pulsschläge aus und trotzdem nennt mein Arzt das „Extrasystole“! Und wie viel ausfallende Schläge sind normal, welche nicht?

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Christine S. aus Unterschleißheim (18.09.2016): Habe Wochen keine Beschwerden und dann wieder fast täglich ein Stolpern, dauert dann schon ein paar Minuten, vergeht aber auch wieder. Nehme ständig Betablocker und auch ab und zu Kalium.

Christoph B. aus Düsseldorf (14.09.2016): Ich fand die Formulierung „zusätzliche Herzschläge“ hilfreich, da seit drei Tagen, nachdem ich eine alte Freundin und Gefährtin wiedergetroffen habe, Herzstolpern auftritt. Es hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass mein Herz „zusätzlich“ zur Frau, mit der ich zusammen bin, wohl auch für jene schlägt.

Karina R. aus Wermelskirchen (25.08.2016): Ich hatte vor ca. einem halben Jahr einen Hinterwand-Infarkt, alles soweit ok, bis auf das blöde Rauchen, das ich nicht aufhören kann, obwohl ich weiß, es ist besser. Das Schlimmste daran: Vorher hatte ich aufgehört, 2 Jahre. Herzstolpern habe ich auch und ich horche immer selber in mich rein. So denke ich heute oft, dass dieses Stolpern häufig kurz vor meiner Periode auftritt. Kann das sein?

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Hans-Jürgen S. aus Kiel (15.08.2016): Die Informationen sind gut zur Beruhigung.

Anett W. aus Lassan (25.07.2016): Ich leide unter Herzrhythmusstörungen. Ich bin 46, weiblich und hatte auch schon eine Verödung am Herzen. Seit kurzen leide ich unter leichten Stolpern. Ist es normal oder muss ich mir Sorgen machen? Sie kommen in der Stunde so ein paar Mal vor, aber ich habe bemerkt, dass der Blutdruck dabei etwas niedrig ist, 105/65, Puls aber bei 84. Ich würde mich über eine Antwort freuen.

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A. W. aus Berlin (22.07.2016): Ich habe selber in letzter Zeit tagelang Herzstolpern. EKG wurde gemacht und es wurde mir gesagt, es wäre alles ok. Habe trotzdem höllische Angst. War schon zweimal beim Notdienst. BD ist dann auch etwas erhöht. Nehme aber schon Betablocker und BD-Mittel.

Stefanie F. aus Kleve (17.07.2016): Ich habe immer wieder Herzstolpern, 3-mal ab und zu, aber seit gestern ist es öfter. Ich konnte aus lauter Angst bis jetzt immer noch nicht schlafen. Ich hab so eine Angst. Es ist nicht mit Schmerzen verbunden, aber ist mal alle 5 Sekunden hintereinander oder mal 10 Minuten. Es ist mal leicht und mal stark, tut aber nicht weh. Ich habe halt nur Angst. Bin so eigentlich gesund und wir haben leider Sonntag, sonst wäre ich jetzt schon beim Arzt. Ist es gefährlich? Kann ich davon sterben also heute?

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C. F. aus St. Johann (15.07.2016): Extrasystolen werden immer als harmlos dargestellt. Ich empfinde sie nicht als harmlos sondern als Bedrohung. Mir kommt vor als hat keiner einer Ahnung. Was kann man wirklich tun?

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Gabi E. aus Rodenbach (11.07.2016): Ich bin Bluthochdruckpatient seit über 10 J. und auch hatte ich eine Zeit lang Vorhofflimmern. Nun verspüre ich auch Herzstolpern, aber es konnte beim EKG noch nicht nachgewiesen werden. Seit ich Mitglied bei der Herzstiftung bin und lese, was passieren könnte und wie ich mich verhalten kann, bin ich beruhigter und die Angst hält sich in Grenzen. Danke dafür.

Ohne Namen aus Augsburg (12.06.2016): Habe seit 1 Woche Herzstolperer. Herzinfarkt 2011. Nehme Medikamente ein.

Mandy aus Starnberg (09.06.2016): Hallo ich bin 29 und leide seit 5 Monaten unter Herzklopfen, Herzstechen, Unruhe und Atemnot. Vor 2 Wochen war ich zum ersten Mal beim Kardiologen, und mein Langzeit-EKG beim Hausarzt hat gezeigt, dass ich zwischen 70 und 80 Extraschläge in der Stunde habe! Abends ist es am schlimmsten! Der nächste Kardio-Termin ist erst nächste Woche, und ich bin jetzt natürlich sehr beunruhigt, da ich mit meinem 1-jährigen Kind oft alleine bin und hin und wieder auch das Gefühl aufkommt, als würde mir der Kreislauf zusammenbrechen! Und dann stellt sich die Frage, woher das plötzlich kommt? Meine Laborwerte sind völlig normal!

Lars aus Hamburg (16.05.2016): Hallo, da ich seit meinem 18. Lebensjahr (männlich, 45 J., 190 cm, 90 kg) auch immer mal wieder mit Herzstolpern zu tun hatte, möchte auch ich meine Erfahrungen hier mit allen teilen.
Ich habe immer regelmäßig Sport getrieben, bin Nichtraucher, nicht übergewichtig, und Alkohol ist auch kein Thema. Nachdem das Herzstolpern in jungen Jahren nur sehr sporadisch vorkam, hatte ich so ab Mitte 30 immer mal wieder Anfälle, von denen mich abends einmal einer so ängstigte, dass ich in die Notaufnahme gegangen bin. Dort hat das EKG dann einige harmlos eingestufte Extrasystolen aufgezeichnet. Da mich aber immer wieder solche Anfälle heimsuchten, bin ich zum Internisten, der dann einen kompletten Check gemacht hat und auch Entwarnung gab. Das war zwar beruhigend, aber während der heftigen Stolper-Anfälle hatte ich trotzdem stets Sorgen und Ängste. Ich habe damals angefangen, nicht nur bei Anfällen, sondern vorbeugend täglich Magnesium zu nehmen, etwas unter empfohlener Maximaldosis (80 %). Ich bin mit dieser Ergänzung jahrelang hervorragend gefahren. So gut, dass ich eigentlich gar keine "Stolper-Phasen" mehr hatte, sondern nur den einen oder anderen Extraschlag, den wohl jeder Mensch täglich mal verspürt.
Ich habe jetzt in den letzten Monaten die Magnesium-Gabe etwas schleifen lassen und hatte vor ca. 4 Wochen abends einen äußerst heftigen Anfall, bei dem die akute Gabe von Mg auch nicht mehr half, sodass es über Stunden heftig holperte und stolperte. Ich habe mir irgendwann ein recht gutes Blutdruckmessgerät besorgt, das auch Arrhythmien aufzeichnet. Während dieses Anfalls mit vielen aufgezeichneten Extraschlägen pro Minute war auch mein Blutdruck stark erhöht, was mich sehr beunruhigt hat. Ich hatte dann einige Tage später erneut einen solchen Anfall – natürlich abends. Ich fühlte mich so mulmig und besorgt, dass ich in die Notaufnahme bin. Dort konnten der hohe Blutdruck und auch die Extrasystolen gemessen werden. Jedoch hat sich der Blutdruck im KH wieder langsam beruhigt und auch die Extraschläge wurden als harmlos eingestuft. Die Hypertonie wurde der Aufregung zugeschrieben, hmmhh ...
Jedenfalls wurde ich vom Hausarzt, den ich dann aufsuchte, an den Kardiologen verwiesen, bei dem erneut alle Tests – Gott sei Dank – gut verliefen. Er gab mir den Tipp, es mit Tromcardin zu probieren, da er meinte, dass bei meinem Lebenswandel aus viel Arbeit, Familie, zu wenig Schlaf und Sport höchstwahrscheinlich ein Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt der Auslöser wäre. Ich habe danach mit Tromcardin und einer herz- und blutdruckfreundlichen Ernährung (viel Obst, Gemüse, Omega-3-Dragees, Rote-Beete-, Karotten- und Granatapfelsaft) begonnen und war bereits am nächsten Tag beschwerdefrei. Im Laufe der letzten Wochen habe ich praktisch im Selbstversuch diese Diät immer mal wieder absichtlich oder durch äußere Bedingungen beeinflusst schleifen lassen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich bei Phasen mit zu wenig Schlaf, oder wenn ich nach einem anstrengenden Training am Morgen mich schlampig ernähre und die durch Sport erschöpften Reserven nicht mit genügend Vitaminen, Mineralien und Flüssigkeit auffülle, am Abend ins Herzstolpern komme. Das zeigt mir, dass die Ursachen tatsächlich bei mir mit den Elektrolyten zu tun haben. Ich habe ausschließlich spät am Nachmittag oder abends Probleme, wenn also der Akku sich leert und eine gewisse Dysbalance in der Energiebereitstellung herrscht.
Mit dieser Einsicht habe ich für meine Herzstolper-Anfälle mittlerweile eine Akutbehandlung für mich gefunden, die mir jetzt schon wiederholt geholfen hat: Zuerst fülle ich den Flüssigkeitshaushalt mit ca. ½ l Wasser oder mehr auf, dann kommen zwei eiskalte Gläser (ca. 2 x 400 ml) selbst angerührte Iso-Getränke hinterher, eine Banane obendrauf und, falls ich die abendliche Dosis Kalium-Magnesium noch nicht hatte, natürlich Tromcardin. Diese Elektrolyt-Zufuhr hat mich bisher mehrmals in ca. 15-30 min. vom Stolpern befreit – so auch gerade eben. Heute hatte ich morgens ein anstrengendes Training absolviert. Da wir Besuch hatten, habe ich nicht so sehr auf das "Auffüllen" geachtet und bin prompt abends wieder in die "Stolperfalle" getappt.
Ich wollte diese für mich gewonnene Erfahrung und Einsicht mit anderen Betroffenen teilen, da mich das Herzstolpern sehr belastet und ich sehr froh bin, für mich, jedenfalls für den Moment, einen Weg gefunden zu haben, der mir hilft. LG, Lars

Ron aus Cottbus (15.05.2016): Hallo, ich hatte vor 2 Wochen in der Nacht Atemnot und konnte nicht schlafen. Das ist in den nächsten 2 Tagen nicht mehr passiert, aber dann wurde es schlimmer. Am Abend kurz vor dem Einschlafen traten die Atemaussetzer auf, und Luftnot war auch tagsüber. Ein paar Tage später kam sowas wie Herzstolpern dazu. Jetzt sind die Atemaussetzer so gut wie weg, aber auch tagsüber habe ich jetzt eine für mich spürbare Herzfrequenz und sowas wie ein Stechen und Stromschlag. Das ist sehr oft innerhalb einer Minute. Zudem habe ich das Gefühl, dass das Herz aussetzt. Ich war beim Lungen-und Herzarzt. Alle Werte sind im Normbereich. Ich habe Allergien, vllt. ist das ein Faktor, der eine Rolle spielt. Der Arzt meinte, dass es allergisches Asthma sein könnte, aber das erklärt für mich die Herzprobleme nicht. Ich bin 20 Jahre alt. Danke

Paolo aus Westerland (26.04.2016): Die Antwort von Frau Prof. Hoffmann hat mich sehr beruhigt und ich kann meinem Hausarzt gegenüber konkretere Fragen stellen. Danke!

Patrick aus Hannover (25.04.2016): Also ich bin 30 Jahre alt, treibe regelmäßig Sport (Freeletics nennt sich das) und habe bemerkt, dass ich nach dem Sport über Minuten hinweg Aussetzer habe. Diese beeinflussen mich nicht negativ, aber etwas mulmig wird mir dabei schon. Man hört ja immer wieder von Sportlern, die einfach tot umfallen... Dieses Stolpern, wie es hier treffender Weise genannt wird, verschwand bei mir nach ein paar Monaten Training. Jetzt habe ich für 4 Wochen das ausgesetzt, weil Urlaub, und nun sind sie wieder da. Was mache ich da jetzt am besten? Mein Sport liegt mir am Herzen, sprichwörtlich :D

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G. aus Brittnau (Schweiz) (25.04.2016): Hallo. Ich bin sehr froh, gibt es solche guten Sites mit vielen Informationen etc. Das beruhigt mich etwas trotz allem. Danke!

Christel K. aus Kirchen (22.04.2016): Bei mir besteht eine KHK und ich habe 2 Stents in der re. Coronararterie. Seit 3 Wochen verspüre ich ein Herzstolpern, was meistens abends auftritt und über Stunden anhält. Im Krankenhaus hat man mir gesagt, daß beim Herzecho eine Hypokinese festgestellt wurde. Man hat mich so wieder entlassen und jetzt stolpert wieder mein Herz. Kann das damit zusammenhängen? Eine Herzkatheteruntersuchung soll ich erst in einer Woche bekommen. Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

Anita L. aus Going a. W. Kaiser (17.04.2016): Ja, ich fand die Informationen auf dieser Seite sehr hilfreich.

Uwe L. (16.04.2016): Ich nehme auch einen sehr schwach dosierten Betablocker gegen das Herzstolpern. Leider wird die Herzfrequenz als unschöne Nebenwirkung relativ stark abgesenkt. Dadurch fühle ich mich häufig in der Leistung eingeschränkt. Beim Joggen zum Beispiel bräuchte ich einen Puls von 130. Der Betablocker lässt aber nur 115-120 zu. Das fühlt sich nicht gut an und ich überlege schon, ob ich nicht lieber ohne Betablocker und dafür mit Herzstolpern weiterleben sollte.

F. F. aus Mansfeld-Südharz (11.04.2016): Ich bin 35 Jahre jung und leide seit meinem 18. Lebensjahr unter Herzstolpern. Anfangs konnte ich die Symptome nicht richtig einordnen. Es wurde stärker und häufiger. Aktuell liege ich gerade im KH auf Grund dessen. Es wurden Extrasystolen auf dem EKG gesehen und als harmlos eingestuft. Habe keine Probleme mit Bluthochdruck, ernähre mich sehr bewusst und gesund. Ich treibe Sport, gehe gern tanzen und bin eben ein sehr aktiver Mensch. Jedes Mal, wenn dieses Stolpern auftritt, wirft es mich zurück, verdirbt mir die Laune und macht mir Angst. Festgestellt habe ich auch, dass nach dem Essen bzw. mit vollem Magen es häufiger auftritt. Ich hoffe, dass das Herzecho, was mir gleich bevorsteht, "nichts" ergibt, also, dass mein Herz topfit ist so wie ich. Meine Blutwerte sind auch 1A. Die Kommentare hier sind sehr interessant und hilfreich. Ich weiß, dass ich jetzt was ausprobiere, nämlich fange ich an mit der Einnahme eines pflanzlichen Medikaments bestehend aus Lavendelöl. Es soll mich ausgleichen, denn Stress hab ich immer. Habe zwei Kinder in einem stressigen Alter/Pubertät usw. Ich wünsche allen hier von Herzen alles Liebe ...

Nikolaj aus Neckarsulm (08.04.2016): Auch ich habe mit der Angst bei Herzstolpern zu tun. Seit 15 Jahre lebe ich in Angst und Bangen, und es ist nichts bei mir gefunden worden. Mehrmals war ich beim Kardiologen. Habe gemerkt, dass es oft bei Stress kommt oder besser gesagt nach dem Stress. Manchmal mehrere Wochen nichts, und dann kommt es wie aus heiterem Himmel. Bin richtig schlapp nachher. Was soll ich bitte tun? Kann nichts machen, bin 43 Jahre alt und habe keine Freude am Leben.

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Andreas R. aus Kaisersteinbruch (22.03.2016): Ich hatte mit 37 Jahren einen Hinterwandinfarkt erlitten und seitdem immer Herzstolpern, das bei mir, wenn es auftritt (immer in Ruhe), Paniken auslöst. Nehme Concor cor 5 mg, Hypren 10 mg, Thrombo ASS 100 mg. Bei Routineuntersuchungen sagt man mir immer, es sei alles unauffällig: EKG, Echo und Belastung. Und trotzdem immer diese Angst. Was kann ich gegen diese ventrikulären Systolen tun? Hab auch ab und zu supraventrikuläre Systolen. Aber die sind laut Arzt sehr gering.

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Hildegard S. aus Ahrensburg (13.03.2016): Habe seit 25 Jahren Herzrhythmusstörungen. Bin jetzt 74. Lebe zwar noch, aber wie! Nur mit Ängsten, Einschränkungen und wenig Lebensqualität. Hab auch schon an Suizid gedacht. Warum hab ich das Gefühl, mein Arzt nimmt mich nicht für voll?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben offensichtlich einen sehr großen Leidensdruck, deshalb möchten wir Ihnen empfehlen, sich an unsere » medizinische Sprechstunde zu wenden, damit wir Ihr Anliegen an unsere Herzexperten weiterleiten können. Wir hoffen, dass es Ihnen bald besser geht, und wünschen Ihnen alles Gute.
Mit herzlichen Grüßen
Ihre Deutsche Herzstiftung

(12.03.2016): Bei Herzstolpern und Atemnot hilft bei mir fast immer ein Glas kaltes Wasser auf ex auszutrinken!

Stefan aus Triberg (04.03.2016): Hallo! Ich habe letzte Zeit immer Herzstolpern, nehme auch Betablocker, aber hilft nicht. Ich hatte schon zweimal Vorhofflimmern.

Wolfgang G. aus Isernhagen (02.03.2016): Da bei mir das "Herzstolpern" immer wieder längere Zeit anhält, werde ich umgehend zu meinem Hausarzt und zu weiterführenden Untersuchungen gehen. Mache mir wirklich Sorgen, da diese Unregelmäßigkeit spontan in jeder Körperlage auftaucht. Danke für die Hinweise.

Paloma W. aus Borkum (20.02.2016): Bin dankbar für diese quasi Entwarnung für mich persönlich und mein ab und zu auftretendes Herzhüpfen! Mit ein, zwei tiefen Atemzügen kann ich es immer regeln.

Hartmut E. aus Niedernwöhren (18.02.2016): Der Hinweis war schon sehr beruhigend. Ich denke meine Extrasystolen sind stressabhängig.

S. H. (11.02.2016): Hallo, ich habe immer wieder Herzaussetzer und das teilweise über mehrere Stunden. Blutdruck 140/90-95.Ansonsten jedoch keine weiteren Beschwerden. Bitte um Hilfe.

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Egon T. aus Gelsenkirchen (11.02.2016): Leide seit einem Hörsturz unter extremem Tinnitus (laut im ganzen Kopf ohne Pause). Durch die Angstzustände, die sich dadurch entwickelten, bekam ich auch dieses Herzstolpern, was für mich natürlich zusätzlich sehr unangenehm war. Bei Abklärung bei einem Kardiologen (Herzecho) wurde mir vom Arzt bestätigt, dass mein Herz völlig gesund sei, und ich mir keine Sorgen machen bräuchte. Auch wenn ich dieses Herzstolpern nicht immer verspüre, halte ich mir immer wieder vor Auge, was der Kardiologe zu mir sagte. Mache auch oft Autogenes Training, was mir hilft die innerliche Ruhe zu bewahren. Es klappt allerdings nicht immer. Da ich berentet bin und somit viel Zeit habe, versuche ich mich oft durch Sport (Ergometer und Hobby) abzulenken. Zusätzlich nehme ich trotzdem täglich Tromcardin Forte ein. Was wiederum auch der Psyche gut tut. Die Extrakosten sind mir es aber Wert. Da ich sehr am Leben hänge, habe ich mit der Zeit gelernt, nicht aufzugeben, auch wenn es manchmal schwerfällt.

Thomas aus Köln (30.01.2016): Bin immer wieder froh, hier schnelle und hilfreiche sowie seriöse Informationen zu erhalten. Es wird verständlich erläutert und keine unnützen und unseriösen Angebote unterbreitet. Die erste Angst oder Unsicherheit wird einem genommen. Weitere Erläuterungen oder Untersuchungen kann dann der Kardiologe vornehmen. Ist schon angenehm, dass man hier keine Wundermittel verkauft oder anbietet.

Andrea L. aus Laatzen (25.01.2016): Hallo, ich habe seit zwei Jahren Herzstolpern und bin auch von Arzt zu Arzt gerannt. Sie haben immer gesagt es sei alles in Ordnung und ich sollte mir keine Sorgen machen. Aber Ihr wisst ja selbst, was das für eine Angst auslöst und wie unangenehm das ist. Habe vieles selbst ausprobiert (mehr Sport, gesunde Ernährung, Stress vermeiden usw.). Hat alles nichts geholfen. Nun esse ich seit drei Wochen keinen Weizen mehr und es geht mir sehr viel besser, außerdem hat mir meine Schilddrüsenärztin Jodtabletten verschrieben und seitdem ist Ruhe. Ich hoffe, ich konnte euch etwas helfen.

Daniel H. aus Flensburg (23.01.2016): Ich hatte 2009 einen HI der Vorderwand und leide zunehmend an Extrasystolen, die auch im Stressecho gesehen worden sind. fast durchgängig. Jetzt gehe ich 30 Meter und die Extrasystolen fangen an und rauben mir die Luft. Ich bin machtlos gegen diese schrecklichen Systolen. Es traten schon Depressionen auf sowie suizidale Gedanken. Als Med. erhalte ich 5 mg Bisoprolol morgens, 5 abends, Ramilich 5 morgens und 5 abends, Inegy 40/10 und Clopridogrel Sandoz. Ich weiß nicht mehr weiter.... Bitte helfen Sie mir!

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B. aus Leipzig (20.01.2016): Ich hab öfters Herzstolpern. Wenn ich zum EKG gehe, ist nichts. Im Sommer ist es ganz schlimm. Ich bin allein, da mach ich mir schon Sorgen. Es gibt auch Tage, da hab ich nichts. Hab keinen Stress.

Emma M. aus Neusaess (13.01.2016): Im August 2013 hatte ich einen kleinen Schlaganfall, der erst im Oktober 2013 diagnostiziert wurde. Mir wurde in 2011 die Schilddrüse entfernt und seither ist nichts mehr wie es war. Zu Jahresbeginn 2013 bin ich von Arzt zu Arzt, weil ständiger Schwindel. Schilddrüsenwerte stimmten von Mal zu Mal nicht. Mal zu hoch, mal zu niedrig. Mehrmals Beeinträchtigung des Gesichtsfeldes. Dann endlich am 2.10.2013 in die Röhre, nun ja "Schlaganfall" wurde prognostiziert. Lasse mehrmals jährlich EKG und regelmäßig die Schilddrüse untersuchen und die Medikamente entsprechend anpassen. Aussetzung des Herzschlages ab und an, vor allem in den Ruhephasen. Versuche meine Ängste in Grenzen zu halten.

Frieda (12.01.2016): Ein EKG hat endlich mal Herzaussetzer aufgezeichnet: 200 Aussetzer in 24 Stunden. Im Bericht an den Hausarzt steht: Die Aussetzer sind als harmlos einzustufen. Na! Mein Hausarzt nennt mich hypersensitiv. Er hat Recht. Meine Aussetzer haben zu tun mit Gedanken in meinem Kopf und für mich unliebsame Situationen im Leben. Große Feiern z.B. oder fremde Menschen, überhaupt "Ungewohntes"... Das Leben ist mir zu laut, zu intensiv, zu hektisch, zu disharmonisch. Wenn ich mit dem Fahrrad durch einen Buchenwald radele, oder an einem See sitze, habe ich kaum Aussetzer.So versuche ich für mich einen Weg zu finden, mich aus dem Leben nicht auszuklinken, aber immer genügend Inseln der Stille für mich einzuplanen. Das stößt bei meinen Mitmenschen durchaus auf Unverständnis, aber ich bin wie ich bin. Ich habe keine Angst mehr vor Herzaussetzern. Sie sind ein Zeichen für mich, das "Tempo" zu verlangsamen und für eine Weile abzutauchen. Hypersensitiv zu sein ist für mich kein Fluch, sondern ein Segen! In meinen "stillen Zeiten" bin ich überaus kreativ und beschäftige mich mit schönen Dingen. Malen, lesen...oder einfach mal NICHTS tun. Allen, die auf dieser Seite Kommentare geschrieben haben, von Herzen alles Gute.

Elke R. aus Essen (09.12.2015): Habe dieses Herzstolpern schon seit über 35 Jahren (Fing bei mir nach langjährigem Handballspielen an – bzw. in Ruhe ohne den Sport!) Erst vor ca. 10 Jahren konnten diese Extrasystolen festgestellt werden. Über diesen langen Zeitraum habe ich (weiblich, jetzt 56 Jahre) feststellen können, dass es durch Hormonschwankungen ausgelöst wird bei mir. Hinzu kam eine Schilddrüsenunterfunktion, die lange Zeit damals unbehandelt blieb. Seit ca. 10 Jahren bin ich mit Metoprolol 100 (morgens und abends je 1/2 Tablette) super gut aufgestellt. In den Wechseljahren erst extrem schlimm wieder – jetzt zum Ende der WJ komplett weg! Bin so froh... Tritt ganz ganz selten nur noch bei Aufregung, Kälte auf. Walken bringt auch was – das Herz kommt wieder gut in den Rhythmus. Wer gesund ist und eine solche Attacke hat, sollte kurz Seilchen springen... dann regelt sich der Herzschlag auch wieder. Bei allem sehr wichtig: erst zum Kardiologen, die richtigen Medikamente, etwas Sport, wenig Alkohol – dann wird es auch wieder gut!

Manfred A. aus Sehnde (07.12.2015): Ich habe schon einen Herzinfarkt gehabt und habe seit Jahren Doppelschläge im Herzen, die oft über Std. anhalten. Es wurde oft untersucht und danach sagte man mir, dass es normal wäre und diese Schläge bis zu hundertmal am Tag auftreten können. Was kann ich gegen die Doppelschläge tun? Gruß, Manfred A.

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Mario (25.11.2015): Ich bekomme immer Herzstolpern, Herzrasen und Kopfschmerzen, wenn ich hochfrequenter Mikrowellenstrahlung (kabelloses WLAN/WIFI, DECT-Telefone, nahe Mobilfunkantennen) länger ausgesetzt bin. In den Spitälern und Hotels gibt es mittlerweile überall flächendeckendes WLAN und DECT. Wer Herzprobleme hat, sollte einmal für ein paar Tage sein WLAN abschalten. Achtung, auch aus den Nachbarswohnungen kommt noch viel herein! Viele wissen gar nicht, dass ihre Beschwerden damit zusammenhängen! Besser erst einmal ohne Hochfrequenz ausprobieren, bevor man zum Arzt rennt! Seit ich meine Wohnung mit Alufolie gegen die WLAN-Bestrahlung der Nachbarn abgeschirmt habe, sind meine Herzbeschwerden und die Kopfschmerzen verschwunden! Da könnten Millionen an Krankenkassenausgaben gespart werden, wenn die Leute das wüssten!

Hans K. aus Becheln (19.11.2015): Hat mich zufrieden gestellt. Hab mir zur Überprüfung bei einem Kardiologen einen Termin vereinbart.

Heiko Peter L. aus Peine (18.11.2015): Habe selber ab und zu dieses Symptom. Am besten einen Kardiologen aufsuchen und gründlich durchchecken lassen. Wenn keine organische Krankheit vorliegt... Lebensweise mal überdenken...

Sylvia aus Stuhr (22.10.2015): Ich bin mittlerweile 48 J. und habe seit 25 Jahren immer mal wieder, ganz besonders bei Anstrengung bzw. bei Stress im Kopf, also immer dann, wenn mein Herz auf Hochtouren pumpt, ein plötzlich "hüpfendes Herz". Dabei habe ich dann auch Atemnot. EKG, Ultraschall und Blutbilder waren immer ok. In all den Jahren habe ich mir dann eine Atemtechnik angeeignet – sofort hinsetzen und ganz ruhig ganz tief durch die Nase ein- und ausatmen. Alle anderen negativen, Angst machenden Gedanken komplett zur Seite schieben, nur der Sauerstoff ist gerade am wichtigsten, alles andere ist mir gerade total egal. Und zack, nach ca. 5 x ruhiges, tiefes Atmen geht es mir wieder gut und ich sage mir, in Zukunft werde ich solche auslösenden Sachen meiden, doch man kommt immer mal wieder in solche Situationen und kann sie bald ohne Angst meistern. Ihr seid nicht allein :-)

Ali (04.10.2015): Hallo zusammen. Seit längerer Zeit habe ich auch Herzstolpern. Das fühlt sich mies an und verdirbt mir die Laune! War schon bei mehreren Ärzten, Kardiologen und sämtlichen Untersuchungen. Immer das Gleiche: harmlos und ich soll mir keine Sorgen machen... Das Problem an der Sache? Die Angst! Wenn sie einmal da ist, dann viel Spaß!! Ich nehme Tabletten für Bluthochdruck.

Lina aus Düsseldorf (17.09.2015): Angefangen im Winter 2014/2015: Herzrasen, vorwiegend nachts, mit Frequenzen bis 160 pro Minute. Verdacht auf AVNRT oder WPW konnte durch EPU nicht ausgelöst werden. Nach EPU im Februar noch einmal Herzrasen, danach Ruhe. Seit Mitte August erneut Herzrasen, unregelmäßiger Herzschlag auch bei niedrigerem Puls. Schweißausbrüche in der Nacht. Laut erneutem Langzeit-EKG angeblich ektope artriale Tachykardie. Passt aber nicht zu Symptomen, da Beschwerden plötzlich anfangen und auch plötzlich wieder weg sind. In letzter Zeit treten die Beschwerden auch mehrmals in der Nacht auf und halten ca. 10 Minuten an. Weiß nicht mehr weiter. Können Sie mir helfen?

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Manfred K. aus Neustadt i. H. (13.09.2015): Was ist, wenn der Doppelschlag ständig auftritt? Also permanent über Monate?

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Marcus B. aus Olching (04.08.2015): Mit Verdacht auf Herzinfarkt wurde ich in das Krankenhaus eingeliefert, 2 Wochen dauerten die Untersuchungen an. Fazit kein Sinusrhythmus und 18 000 meist ventrikuläre Extrasystolen. Flecainid hat nicht funktioniert. 2 Monate später wurde eine Herzkatheterablation durchgeführt. Das war im Januar. Ich habe nach wie vor gelegentlich Erstickungsanfälle mit Todesangst. Da ich Seitenschläfer bin und ab und an bei Beschwerden die Hand ans Herz lege wurde mir bewußt, dass die Erstickungsanfälle bei den Herzaussetzern/Stolpern ausgelöst werden. Nun habe ich dadurch eine Angst und Panikstörung entwickelt, die mich massiv einschränkt. Langzeit-EKG meist unauffällig (guter Tag) Belastungs-EKG bis auf ein paar Extrasystolen in Ordnung. Es wird nichts gefunden ... einzige Möglichkeit wäre noch ein Event-Recorder. Also ich hatte zuvor keine Angst und das alles wurde bei mir auch nicht durch Angst ausgelöst. Durch diese Erstickungsanfälle (im Auto) usw. hat sich die Angst entwickelt.

Peter S. aus Bern, Schweiz (30.07.2015): Gut zu wissen, dass Herzstolpern nicht unbedingt gefährlich ist.

B. aus Basel (12.07.2015): Stressbedingt habe ich öfters mal Herzstolpern. EKG, Langzeit-EKG, Herzultraschall und Belastungs-EKG waren in Ordnung. Da es auch zu Panikattacken kam, habe ich eine Psychologin aufgesucht, die mir ganz genau erklärt hat, wie diese Attacken zustande kommen. Das Herzstolpern kommt meistens daher, weil ich Angst hatte, ich würde einen Herzinfarkt kriegen. Das ist ein Teufelskreislauf, da unser Körper bei Angst auf Flucht oder Abwehr reagiert und somit durch die Ausschüttung der Stresshormone alles noch schlimmer macht. Durch Autogenes Training, Sport und einen ruhigeren Lebensstil habe ich es ziemlich in den Griff bekommen. Sobald ich das Herzstolpern wieder spüre, heißt es für mich sofort einen Gang runterzuschalten.

Frank B. aus Dreieich (12.07.2015): Bei mir tritt das Herzstolpern auf. War in der Klinik. EKG, Herzultraschall (Prof. sagt, das ist harmlos). Hausarzt EKG + 24 Stunden-EKG, sagt auch harmlos. Betablocker bringen nichts, senken nur den Blutdruck der bei mir schon niedrig ist (z. B. 93-67-72). Er meint das wäre gefährlicher.

Patrik aus Hannover (07.05.2015): Ich bin 17 und nehme normal Betablocker, aber ich hab so starke Aussetzer, dass es mir schrecklich Angst macht.

M. aus Bern (04.05.2015): Kurz und informativ, insbesondere wann man hellhörig werden sollte.

Peter V. aus Stendal (20.04.2015): Wegen erhöhtem Pulsschlag (188/min.) schickte mich mein Hausarzt sofort mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Da Medikamente per Kanüle nicht halfen, konnten erst Elektroschocks das Übel vorläufig beseitigen.

Anja L. aus Lengefeld (15.04.2015): Bei mir treten diese Herzstolperer auf und ich habe mich schon immer gefragt, was das ist. Danke für die Informationen dazu.

Petra H. aus Sachsen-Anhalt (14.04.2015): Seit einiger Zeit plagt mich auch dieses Herzstolpern. Es ist äußerst unangenehm, ich spüre es direkt in der Herzgegend bis hinauf zum Hals. Dann werde ich sofort panisch (leide sowieso unter Panikattacken), messe den Blutdruck und sehe dann auch gleich noch beim Messen den unregelmäßigen Herzschlag, das beunruhigt mich weiter und ich denke sofort, jetzt bekommst du eine Herzattacke und fällst um. Ich war deswegen jetzt erst kürzlich wieder in der Notaufnahme, weil es gar nicht aufhörte. Es wurde organisch nichts festgestellt - EKG, 24 Stunden-EKG, Herzultraschall. Es macht mich einfach unsicher. Ich habe jetzt noch einen Betablocker abends dazubekommen, nehme Magnesium mit Kalium. Es war jetzt eine Weile weg - heute hat es mich wieder überrascht. Ich suche auch viel auf Internetseiten darüber. Eigentlich erfährt man oft, dass es harmlos ist - trotzdem ist man immer beunruhigt.

Steffen J. aus Wiesmoor (14.04.2015): Ich habe keine Erfahrungen, habe aber öfters Herzstolpern meistens gegen Abend. Ich werde das unbedingt abklären lassen, denn ich bekomme Angst, dass was Schlimmeres passiert.

Steffi aus Salzgitter (07.04.2015): Ich bin 32 Jahre jung. Ich hatte mit 12 Jahren ein Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom; Herzrasen). Es wurde damals eine Verödung am Herzen gemacht mit Katheteruntersuchung. Dann hatte ich einige Jahre Ruhe und musste dasselbe noch mal mit 25 Jahren machen. Seitdem war Ruhe. Mehr oder weniger. Die Extrasystolen habe ich dennoch. Meist in Stresssituationen. Jetzt bin ich schwanger und habe fast täglich Herzstolperer. Trage gerade mal wieder ein Langzeit-EKG. Ich hoffe es liegt nur am Stress und es ist soweit alles in Ordnung. Ich leide zwischenzeitlich auch an Panikattacken. Wobei ich meist nicht weiß, woran es liegt. Es beruhigt aber sehr zu lesen, dass es so viele andere Menschen gibt, die das gleiche durchmachen.

Brigitte B. aus Löbau (04.04.2015): Mein Mann hat einen Herzschrittmacher, eine biologische Herzklappe und oft Herzstolpern oder Herzrhythmusstörungen, die mit hohem Blutdruck und erhöhten 2. Wert einhergehen. Meist tritt das nachts auf. Immer wieder müssen wir den Notarzt rufen, weil ihm dann himmelangst wird. Wir trauen uns nicht mehr wegzufahren und auch kleine Freuden (Gaststättenbesuch, Gäste einladen) müssen wir uns gut überlegen oder ausfallen lassen. Die Lebensqualität ist dadurch sehr eingeschränkt. Krankenhausaufenthalte bringen keine höchstens vorübergehende Besserung.

Anett aus Lassan (01.04.2015): Die Information, die ich gelesen habe, hat mich etwas beruhigt und mir gezeigt, daß es nicht so schlimm ist. Danke dafür, bin erleichtert.

Anett aus Lassan (31.03.2015): Ich habe seit kurzem wieder Herzstolpern, ist zwar unangenehm aber mir wurde gesagt, daß diese nach meiner Verödung am Herzen normal sei. Ich habe gut verträgliche Medikamente bekommen. Also werde ich dies gut verarbeiten können. Gut zu wissen, daß ich nicht allein mit meinen Symptomen bin. Euch allen alles Gute fürs weitere Leben.

Christian (31.03.2015): Hallo zusammen, habe auch diese Aussetzer, plötzlich tut sich was in der Brust und auf einmal bekomme ich keine Luft mehr. Nach 1-2 Sekunden ist der Spuk auch schon vorbei, dann kommt die Panik, nasse Hände, Unwohlsein, nervös usw. ...
Es wurde ein EKG und ein Langzeit-EKG bei mir gemacht, am Tag mit dem EKG im Schlepptau passierte es 2 Mal. Die Auswertung ergab aber nichts, alles in Ordnung hieß es, obwohl ich noch dem Arzt die genaue Uhrzeit usw. aufgeschrieben habe, wann es passiert ist. Also bin ich weiter Nerven und Herz prüfen lassen, auch alles ok. Gelesen habe ich, dass es mit der Schilddrüse zusammen hängen kann, auch überprüfen lassen und wieder alles ok.
Langsam weiß ich auch nicht weiter. Ich habe viel gelesen in vielen Foren und auf vielen Seiten. Ein paar Leute sagen, es sei psychisch oder dass sich das Zwerchfell einklemmt, bzw. ein Nerv ... oder durch die Atmung, manchmal atme ich jedenfalls viel zu flach ... oder dass man es durch Entspannungsübungen weg bekommt ... glaub aber nicht, dass es klappt.
Auf jeden Fall macht es einen fertig, es gibt Tage, da ist es mir nur noch unwohl und man kann mit mir nichts anfangen. Immer die Angst zu sterben im Kopf.

Inge S aus Essen (31.03.2015): Das hatte mir auch schon meine Ärztin gesagt, wollte nur noch eine andere Meinung hören! Danke

Anett (45 Jahre) aus Lassan (30.03.2015): Vor 3 Jahren wurde bei mir eine Verödung am Herzen vorgenommen. Habe aber immer noch ab und zu einige Stolperer, trotz Betablocker. Muß ich Angst haben, dass es wieder schlimmer werden könnte? Bitte um einige Meinungen, denn ich bin erst 45 Jahre und habe etwas Angst.

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Ohne Namen (30.03.2015): Hallo. Ich bin 24 Jahre alt und bin sehr erleichtert von euch allen zu lesen ... Viele eurer Geschichten ähneln meiner sehr. Bei mir ging das ganze so los. Erst Hektik und viel Streß mit Hausbau. Insolvenz des Bauträgers, viel Geld verloren. Angst um die Existenz. Ungewissheit, ob man das Haus in das man 2 Jahre seine Kraft und seine Nerven, sein ganzes Geld investiert hat überhaupt behält. Die Bank sitzt im Nacken. Die eigene Ehe leidet, die Familie hat nicht immer Verständnis. Die Freunde schon gar nicht. Dann Job-Wechsel. Höchste Konzentration, dass man sich nichts anmerken lässt und immer 100 % gibt. Dann stirbt die Oma. Einer der wichtigsten Menschen in deinem Leben usw. Ein Chaos nach dem anderen. Wenn du dann auch noch so ein Mensch bist wie ich, wo seeehr sensibel ist und immer auf andere zuerst achtet als auf sich selbst. Dann fing es an ... Kreislaufstörungen, Schwindel, Stechen in der Brustgegend usw. usw. usw. 2 Mal Notaufnahme, habe alle Untersuchungen hinter mir. EKG, Blutuntersuchungen, Lungenfunktionstests, Kardiologen usw. alles in bester Ordnung. Meine Kardiologin besprach die Ergebnisse mit mir. Puh, dachte ich mir. Alles gut. Gott sei Dank. Nur woher kam das alles? Als Sie mich dann aufs Private ansprach und ich in Tränen ausbrach, sagte Sie nur: „Aha, ich denke wir haben das Problem!“. Zum Thema Stechen, sie riet mir zu einem Heilpraktiker/Osteopathen zu gehen. Oft könne ein Stechen in der Brust auch mit der Wirbelsäule zu tun haben. Ich ging ihrem Rat nach und war bei einem solchen Menschen. Es half tatsächlich. Er löste einige Blockaden und renkte mich wieder ein. Wahnsinn welches Körperteil mit welchem zu tun hat! (Allerdings zuerst untersuchen lassen, Osteopathen sind nicht in jedem Fall die beste Lösung.) Im Krankenhaus sagte man mir auch, man merkt an den Untersuchungen, dass ich hyperventiliere. Ich spreche nur aus meiner eigenen Erfahrung, aber ich kann sagen, wenn man bei mehreren Ärzten war und es kam nichts raus und man merkt, dass man öfters Probleme hat, dann sollte man sich öfter ne Auszeit nehmen. Scheinbar können Verspannungen auch ne große Rolle spielen. Lasst euch massieren, nehmt ein Bad, fahrt in eine Therme. Ich nehme seitdem auch Magnesium. Ein Brennen oder kurzes Tun in der oberen Bauchgegend kann m. E. auch manchmal der Magen sein, der arbeitet. Oder Sodbrennen. Man denkt sofort immer an etwas schlimmes. Auch nachts solltet ihr z. B. darauf achten, dass man nicht so häufig auf dem Bauch schläft. Ist nicht gut für die Wirbelsäule, die Nerven etc. du kannst dir sehr schnell ne Verklemmung holen, ohne es nachts zu merken und morgens stehst du auf und denkst irgendwas ist in der Brustgegend. Ernährt euch gesund und abwechslungsreich. Viel trinken. Nicht rauchen. So blöd es sich anhört, aber ich denke, dass der Mensch gar nicht weiß, was die Psyche alles mit einem anstellen kann. Ich merke selbst, wenn ich dann so einen Moment habe, wo was nicht so pocht, wie ich es gewohnt bin. Ich falle sofort in Panik, werde ängstlich, unruhig, fange an zu weinen und denke Gott weiß was los ist. Plötzlich hab ich auch Kopfschmerzen, irgendein Nerv zuckt, ich nehme alles wahr!! Wahrscheinlich ist die Hälfte Einbildung. Ich muss immer an den Spruch: „In der Ruhe liegt die Kraft“ denken, tatsächlich! Ich weiß ganz genau wie einen das wahnsinnig machen kann, es bringt dich aus der Bahn im Alltag. Macht euch locker, lasst euch nicht stressen, es macht euch nur kaputt. Das geht irgendwann auf die Psyche. Ich weiß, wie schwer es ist, da rauszukommen in dem Moment, aber gewöhnt euch auf keinen Fall an solche Attacken. Immer schön Ruhe bewahren. Wirkt Wunder! Hoffe ich konnte euch ein bisschen helfen.

Michaela O. aus Kaiserslautern (18.03.2015): Knapp, präzise und verständlich formuliert.

Sophie (14.03.2015): Ich habe seit Jahrzehnten Herz-Aussetzer und Doppelschläge. Bin von Pontius zu Pilatus gerannt. Wie gut tut es, diese Seite zu lesen! Es geht mir gleich besser. Ich wünsche allen, die hier geschrieben haben, alles Gute!

Mirko aus Duisburg (16.02.2015): Sehr beruhigend. Danke

Markus aus Fulpmes / Tirol (13.02.2015): Hallo an alle Leidenden! Hab das vor 1 1/2 Jahre gehabt. Job-Verlust, Familie und Angst und Panikattacken. Dann ist das Stolpern dazugekommen! Na da fing bei mir gleich alles zum Laufen an. Da sieht man, was die Psyche für eine Macht haben kann. Betablocker und Cipralex als Medi. Also ich hab festgestellt, Stress, familiäre Probleme, Nachtschicht und wenn ich mich ärgere, löst es das Stolpern aus. Also runter mit dem Gas und sich erden. Klappt nicht immer aber Übung macht den Meister. Ach so, ich bin 41 und stark übergewichtig. Aber nicht immer ist das schuld. Hatte Herz-CD mit Kontrastmittel, Szintigraphie und Ekg kein Befund. Blutbild im grünen Bereich. Na was beleibt mal über. Psyche. Wenn es mal zu viel wird. Kann bei jedem kommen. So, ich konnte mir mal alles von mir schreiben. Grüße aus Tirol

Eva Maria aus Göttingen (12.02.2015): Im Jahr 2013 erhielt ich nach 3 Ablationen einen Herzschrittmacher. Danach wähnte ich mich eigentlich in Sicherheit. Leider tritt trotzdem immer mal wieder Herzstolpern auf. Das macht mir wieder Angst. Ich nehme meine Medikamente (Flecainidacetat-Actavis, Propranolol, Phenprogramma, Candesartan) immer pünktlich ein. Bei auftretendem Herzstolpern muß ich bis zu 3 Stunden warten, bis die Medikamente wirken. Kann ich noch etwas verbessern, um das Herzstolpern zu stoppen?

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Denis aus Schweiz (22.01.2015): Ich habe dieses Stolpern sehr viele Male am Tag, sicher 100 mal. Ich kriege Angst. Was soll ich tun?

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Annemarie S. aus Wuppertal (21.01.2015): Nach dem Lesen des Artikels fühle ich mich jetzt sehr viel ruhiger. Danke!

Tatjana B. aus Ense (14.01.2015): Ich leide auch seit 2,5 Jahren an Herzstolpern und Herzrasen. Bin aber beruhigt, dass es mir nicht alleine so geht. Bei mir tritt es meistens unter Stress bzw. nachts mit dem Herzrasen auf. Ich nehme auch Galacordin forte und Procoralan, das hilft mir zwar ein wenig, ist aber laut Kardiologe wohl psychisch bedingt. Ich bekomme deshalb auch noch für nachts Mirtazapin 15mg.

Bertold T. aus Siegen (23.12.2014): Nach dem Lesen der Information war ich beruhigter.

Eva aus Niederösterreich (09.12.2014): Super Artikel, danke. Ich bin 42 und habe seit 30 Jahren sehr selten Herzstolpern. Seit zwei, drei Jahren häufiger. Meine Kardiologin meint, mein Herz wäre völlig gesund und topfit, mein Hausarzt sagt sogar, dass Herzstolpern bei Leuten, die sportlich sehr aktiv sind/waren, häufiger auftritt. Mir fällt auch auf, dass es gar nicht passiert, wenn ich mich bewege, nur wenn ich in Ruhe bin. Interessant finde ich die Frage, wie diese Erscheinungen mit depressiven bzw. Angstzuständen zusammenhängen, davon habe ich noch kaum etwas gehört. Ich selbst bin -seit das Solpern stärker geworden ist- in recht wechselhaften Lebensumständen unterwegs, die mit Anpassung und Ängsten immer wieder einmal einhergehen. Gerade, wenn mein Hirn richtig am Radeln ist, passieren auch die meisten Herzstolperer. Hänge ich nur so herum und genieße den Tag, passiert gar nichts. Weiter unten habe ich gelesen, dass es bei einigen Leuten so ist, dass im Herbst/Winter verstärkt Stolpern auftritt. Meiner Meinung nach spricht das auch dafür, dass es mit einem gedämpften Gemütszustand zusammenhängen könnte. Ein Wintertief haben ja die meisten Menschen. Habe bisher diesen Zusammenhang von Ärzten noch nicht gehört oder maximal so ganz verhalten nebenbei. Aber ich denke, das würde die Behandlungsmöglichkeiten stark ausweiten. Ich rede da nicht gleich von Antidepressiva, sondern von allem, von Lachyoga bis Tageslichtlampe, was man halt so gegen gedrückte Stimmung tun kann.

Farid B. aus Rosental an der Kainach (30.11.2014): Ich habe mir immer Sorgen gemacht wegen dieses Thema, aber dank euch jetzt nicht mehr:) Danke!

Alfred P. (23.11.2014): Ich, 66 Jahre, 1,88m groß, 94kg, ein relativ sportlicher Mensch, habe bis vor 3 Jahren noch Fußball gespielt und daneben mich mit Radfahren und Leichtathletik (Sportabzeichen) und Gymnastik fit gehalten. Nachdem Fußballspielen wegen Meniskusbeschwerden nicht mehr möglich war, habe ich dafür Nordic Walking betrieben. Mein Puls mit um die 60 und mein Blutdruck mit ca. 120/80 waren normal. Nun hatte ich in diesem Jahr im Februar ein Vorhofflimmern mit Pulswert bis zu 160 nachts im Ruhezustand, das sich wieder normalisiert hat. Im HKZ wurde mir nach einer Untersuchung die Einnahme von ASS100 verschrieben. Was geblieben ist, ist ein Herzstolpern, für das ich eine Erklärung suche.

Ohne Namen (14.11.2014): Bei meinem Mann wurde Herzstolpern festgestellt. Er leidet unter Atemnot und hat einen niedrigen Puls. Bei mir kommen leichte Zwischensystolen nervös bedingt vor und ich bin gesund. Niedrig dosierte Betablocker helfen mir.

Thomas F. aus Albstadt (29.10.2014): Sehr gut beschrieben, es hat mir in meiner Sache weitergeholfen.

Hubert G. aus Hohenmölsen (19.10.2014): Ich habe schon eine Ablation hinter mir, aber das Herzstolpern ist mir noch geblieben. Mit dem Vorhofflimmern muß ich noch abwarten, ob die OP mir etwas gebracht hat. Die OP war am 01.09.2014.

B. aus Ingolstadt (19.10.2014): Danke für die kurze verständliche sachliche Aufklärung auch in dieser Angelegenheit! Hier hat mir die Deutsche Herzstiftung wieder Befürchtungen leicht auffindbar genommen.

Klaus aus Krefeld (18.10.2014): Ich habe immer Herzaussetzer für 7,6 Sekunden. Was kann ich tun?

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Hubert G. (09.10.2014): Weil ich selber an Herzstolpern leide. Ich leide auch an Vorhofflimmern.

D. (29 Jahre) aus M. (28.09.2014): Hallo, bin zufällig gerade auf diese aktuelle Seite gestolpert. Ich hab fast die gleichen Beschwerden. Seit knapp neun Jahren kämpfe ich mit Herzstolpern bzw. Aussetzern. Ich war bereits in einer Uniklinik und im Herzzentrum. Mein Leiden konnte mir bis jetzt niemand nehmen. Auch eine eindeutige Diagnose konnte bisher niemand stellen. Wurde schon des Öfteren wegen solcher anhaltenden Aussetzern bzw. Stolperern ins Krankenhaus gebracht. Aber da konnte man die nicht aufzeichnen, weil sie auf einmal weg waren. Heute hab ich neugierhalber mal die Aussetzer mitgezählt. Bei 25 wurde es mir zu blöd. Ich bekam vor 4 Wochen Krankengymnastik, weil vermutet wurde, dass es vom fünften Brustwirbel kommt. Der Krankengymnast machte statt Krankengymnastik Osteopathie. Und mir ging es drei Wochen lang gut. Aber seit gestern wird es immer schlimmer bzw. öfter. Ich weiß bald nicht mehr, was ich tun soll. Ich will endlich, dass das aufhört???

Jörg G. aus Oldenburg (24.09.2014): Moin! Auch ich (m, 60) leide seit mindestens 15 Jahren an Herzstolpern, habe einzelne Stolperer aber auch bereits als Jugendlicher verspürt. Als dann noch mein (sehr martialischer) Oberschullehrer bei einem Besuch des Michel in Hamburg aufgrund meiner Höhenangst bellte, dann sei mein Herz nicht in Ordnung, war die erste Angst da ... Mit den Jahren wurden die Extrasystolen häufiger, wie auch bei den meisten kommt es wie angeflogen und verschwindet dann geisterhaft, als wär nichts gewesen ... Seit 2006 führe ich ein Herzstolpertagebuch, es hilft mir sehr, diese Extrasystolen "wegzuschreiben" und mir die durchaus kleinen Ängste zu nehmen und das als "so ist das eben" hinzunehmen. Habe seit 2006 rund 300.000 Extrasystolen dokumentiert. Dabei sind kurze Phasen mit 100 Stolperern am Tag, aber auch schon mal zwei Wochen durchgehend (mit kurzen Pausen); maximal bisher 25 Stunden durchgehend; dabei dann rund 1.000 ES/Std, so dass dann auch schon mal in einem Stück an einem Tag 15.000 Stolperer zusammenkommen. Das ist zum Glück selten - interessanterweise verspüre ich (bisher!) null "Nebenwirkungen" - außer, dass die Dauer-Stolperzeiten besonders nerven. Meist tritt es bei mir in Ruhe auf, oft nachts, besonders, wenn ich auf der Herzseite liege. Dann gibt es schon gefühlt bei jedem zweiten Pulsschlag den "Aussetzer" ... Kurz aufstehen und herumspringen hat mir schon geholfen, mittlerweile kann ich auch bei stärkeren Stolperern einschlafen. Feststellen konnte ich, wie auch bereits ein weiterer Brief weiter unten, dass die Extrasystolen meist in der dunklen Jahreszeit auftreten (meistens beginnen sie im September, gehen durch den Winter und verschwinden im Februar) ... da müsste doch was zu erforschen sein! Auch der Vitamin-D-Mangel ist im Winter durch geringere Sonneneinstrahlung größer ... Zusammenhang?
Mein Kardiologe hat mich mehrfach untersucht: "Alles in Ordnung, machen Sie sich keine Sorgen" - so lebe ich eben weiter damit. Auch Herzrasen hatte ich schon, dann jeweils nach einem starken Rumpler (fast immer bei/nach freudigem Ereignis) - Hinsetzen - entspannen - kaltes Wasser trinken. Nach meist 15 Minuten war dann wieder Normallauf. Ich versuche, damit zu leben, habe ein glückliches, erfülltes Leben mit durchschnittlich viel Stress, trinke Alkohol in Maßen, rauche nicht. Ich rate zu einem entspannenden Dokumentieren und Annehmen des Herzstolperns ohne Angst. Werde demnächst einmal die Tipps aus dem Forum hier ausprobieren (Brustklopfen, Halsmassieren, Kniebeugen) und auch mal die Homöopathie anwenden. Gruß an alle Mitleidenden - wir sind viel mehr, als man denkt!

Jay aus Mannheim (22.09.2014): Super, 1000 Dank, ich bin erleichtert. Ich habe das Problem seit Jahren. Magnesium hilft mir da auch.

Tanja M. aus Filsum (09.09.2014): Hallo. Ich bin 41 Jahre alt und litt 20 Jahre unter Herzstolpern. Im Dezember '13 wurde es so schlimm das ich ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Glücklicherweise stellte sich heraus das mein Herz organisch gesund aber zu schnell " unterwegs" war. Jetzt bekomme ich Beta Blocker. Ich weiß das viele Menschen gegen diese Medikamente sind aber mir geht es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Mein Herz schlägt ruhig , regelmäßig und ohne zu stolpern. Außerdem vertrage ich die Tabletten ( Metoprolol) sehr gut. Also, keine Angst vor Beta Blockern. Schöne Grüße an alle!

Helga G. aus Bonn (04.08.2014): Ich hatte auch mal jede Menge Extrasystolen, wobei mein Blutdruck eher niedrig ist. Der Kardiologe fragte mich dann gleich nach dem EKG, ob ich etwas an der Schilddrüse hätte. Eine Untersuchung ergab tatsächlich eine Überfunktion der Schilddrüse bedingt durch einen Jodmangel - die Schilddrüse versuchte das durch "schnelleres Arbeiten" gewissermaßen auszugleichen. Durch die Einnahme von 100-150 Mikrogramm Jod pro Tag, immer morgens, sind die Extrasystolen wieder verschwunden.

Gertrude K. aus Wien (04.08.2014): Ich bin 63 und habe des Öfteren Herzstolpern (ca. 5-6 mal wöchentlich). Überwiegend nach Stress!

Wolfgang M. (04.08.2014): Nach ca. 20 Jahren mit anfallsweisem Vorhofflimmern (1 - 2 mal/Jahr) und in letzter Zeit verstärkten Extrasystolen (10 - 30/min) bin ich am überlegen ob nicht eine Ablation Abhilfe schaffen könnte. Der Leidensdruck ist aber noch nicht zu hoch und die Risiken schrecken mich ab. Seit ich jedoch auf folgendes achte, geht es mit deutlich besser: mehr Bewegung, Gewicht reduziert, wenig bis kein Alkohol und den Magnesium- und Kalium-Spiegel im oberen Wert halten. Die bislang 100 mg Betablocker/Tag habe ich dadurch um 1/3 reduzieren können ... Disziplin Männer!!! Sagte schon Jogi Löw (gilt natürlich für Frauen auch)

Waltraud R. aus Erftstadt (04.08.2014): Ist beruhigend, danke!

Mala M. aus Frankfurt am Main (03.08.2014): Ich habe auch in letzter Zeit häufiger als sonst Herzstolpern. War vor einigen Jahren ein paarmal schon bei Ärzten, diese stellten nichts fest außer Extrasystolen. Man empfahl mir sofort nur Betablocker. Man beachtete aber nicht, dass ich eh schon einen niedrigen Blutdruck hatte und diese Betablocker mich so ziemlich außer Gefecht gesetzt hatten. Auf den dauerhaft hohen Puls wurde erst gar nicht eingegangen. Heißt es denn nicht, dass das Herz wie ein Automotor ist und dass, wenn man dauerhaft mit hohen Umdrehungen fährt, es nicht gut für den Motor ist bzw. dieser nicht lange hält? Ein Arzt beschrieb dies nämlich so, dass auch beim Menschen, wenn das Herz zu schnell ist auf Dauer, dass dies vergleichbar wie beim Auto nicht lange lebt. Was kann man denn in diesem Fall noch alles machen?

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Conny T. aus Stralsund (12.07.2014): Habe Herzstolpern nach Vorhofflimmern. Trotz Einnahme von Betablockern noch vorhanden.

Ch. M. aus Mainhausen (16.06.2014): Ab welchem Verhältnis Normalpuls/gespürtem "Aussetzer" wird es kritisch? Wird dieses Verhältnis mit zunehmendem Alter kleiner?

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Simone aus Dresden (10.06.2014): Ich habe zurzeit wieder mal Herzstolpern hauptsächlich in Ruhe, wenn ich abends auf dem Sofa liege. Es ruckt und stolpert manchmal arg. Ich habe gelesen, dass Kalium helfen kann. Ich nehme Betablocker schon. Auch Losartan. Trotz vielen Trinkens von Leitungswasser (auch Mineralwasser) keine Besserung. Erst als ich Elektrolyten in Pulverform einnahm, wurde Ruhe, auch wenn ich salzhaltige Sachen zu mir nehme, wird es wieder gut.

W. M. aus Duisburg (27.05.2014): Auch ich leide seit langer Zeit unter starkem Herzstolpern und anfallsartigem Vorhofflimmern, welches mich immer noch stark ängstigt und lähmt. Die Kommentare meiner Leidensgenossen helfen mir immer wieder neuen Mut zu fassen. Danke

Karl H. aus Wien (23.05.2014): Ich bin im 83. Lebensjahr. Durch ein 24-Stunden-EKG wurden von der Fachaerztin Extrasystolen festgestellt, wogegen sie mir Nebivolol G. L. (taeglich eine halbe Tablette) verschrieben hat.

Ulrike K. aus Regensburg (13.05.2014): Was ist zu tun, wenn Herzstolpern jeweils nur wenige Sekunden auftritt, so dass es beim Arzt nicht gemessen werden kann, einem dabei aber oft schwarz vor Augen wird? Ziemlich gefährlich z. B. beim Autofahren. Ist manchmal auch leicht schmerzhaft bis in den Hals. Der leichte Schmerz fühlt sich subjektiv an wie eine Druckwelle im Gefäß.

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Marlis F. aus Berlin (11.05.2014): Habe auch ab und zu kurz vorm Einschlafen dieses Stolpern. Es verschwindet wieder von alleine, aber es ist unangenehm. Hatte vor 4 Jahren eine OP am Herzen, es mußte ein Bypass gelegt werden, weil ein Stent nicht möglich war, die Engstelle lag zu dicht an der Aorta.

Andrea S. aus Niederösterreich (10.05.2014): Ich habe seit gut 2 Jahren Herzstolpern. Kein Arzt hat mir bisher erklärt, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Hierher bin ich zufällig gelangt. Ihre Informationen hier hat mir meine Angst genommen, da scheinbar viele, daran zu leiden. Stress aus vielerlei Gründen ist wohl der Auslöser. Was mich bestärkt, für meine Gesundheit noch mehr auf mich zu sehen und Risikofaktoren aus meinem Leben zu verbannen. Diese Seite hat mir sehr geholfen. Danke!

H. G. aus Wegberg (08.05.2014): Habe seit Jahren immer wieder Herzrasen und Stolpern. Dann plötzlich Vorhofflimmern. Nehme Verapamil morgens und abends und je 2 Tromcardin. Nix hilft, das Rasen ist weniger geworden, aber das Stolpern wird irgendwie immer mehr. Man kann nachts nicht schlafen, weil einen das so bekloppt macht. Es kann doch nicht sein, dass die Ärzte einem da nicht wirklich was sagen können.

Ohne Namen (06.05.2014): In meinem Fall tritt das Stolpern phasenweise auf, bes. wenn ich zur Ruhe komme. Die Phasen können allerdings auch länger andauern, d. h. in einem Fall erstreckte sie sich über 2 Std. Das löst natürlich Angst aus. Ein zweimaliges Langzeit-EKG hat unterschiedliche Ergebnisse hervorgebracht: ein Internist sagt: "Vorhofflimmern", der Kardiologe verneint diese Diagnose.

Sigrun J. aus Rheinstetten (04.05.2014): Bei mir tritt das Herzstolpern meistens in Verbindung mit dem Linksschenkelblock auf bei spasmischer Angina pectoris.

Doris F. aus Hallerndorf (04.05.2014): Hallo, mein Stolpern hat ca. 4 Tage angehalten und ist dann verschwunden und tritt nur noch selten auf, jedenfalls merke ich jetzt nichts mehr. Medikamente habe ich keine genommen. Ich denke, das ist psychisch bedingt, ich habe zurzeit viel um die Ohren und Sorgen, wenn ich abgelenkt war, habe ich auch nichts gemerkt. Also cool bleiben. Alles Gute

N. K. aus Hof Saale (30.04.2014): Hallo. Ich bin 28 Jahre, Mutter von zwei kindern und Krankenschwester. Arbeite überwiegend nachts und habe seit ein paar Jahren Herzstolpern, Herzrasen und Rhythmusstörungen. Heute habe ich wieder mal fast durchgehend Herzstolpern (gerade in der Nachtschicht). Das macht mir sehr viel Angst und ich bekomme richtige Panik-Attacken ... Habe vorhin, um mich zu beruhigen, über Youtube Meditationsübungen gemacht, nicht lang so ca. 5 min. Und ich kann es nur empfehlen ... Werde es weiterhin ausprobieren in der Hoffnung, dass ich ein bisschen zur ruhe komme. Auf jeden Fall bin ich "froh" zu lesen, dass es vielen so geht und alle damit noch leben :-)

K. aus Rotenburg/Wümme (24.04.2014): Danke, ich war gerade beim Check-up und mein Herz wird demnächst mit einem Langzeit-EKG geprüft, aber die Info hilft mir schon mal weiter!

Julia M. aus Buchholz (17.04.2014): An alle Damen mit Herzstolpern auch der Hinweis, dass viele Frauen, die mit der Hormonspirale verhüten, vermehrt darunter leiden können. Diese wirkt nicht nur lokal und viele bringen diese Symptome nicht mit dieser Verhütung in Verbindung. Ich hatte selber lange Extrasystolen. Habe sie auch noch, aber wesentlich seltener, seit sie draußen ist. Es gibt auch ein Forum, in dem man sich austauschen kann, da die Aufklärung der Nebenwirkungen dieser Verhütung oft mangelhaft ist. Hormonspirale-Forum. Alles Gute allen Betroffenen, Herzstolpern ist wirklich beängstigend.

Ohne Namen (22.03.2014): Der Kommentar war sehr hilfreich, kurz und klar verständlich.

Doris F. aus Hallerndorf (19.03.2014): Über Jahre hinweg habe ich schon Herzstolpern, mein Herz ist gesund, das haben verschiedene Untersuchungen ergeben. Nie ist so ein Stolpern bei einem EKG oder Langzeit-EKG aufgetreten. Jetzt war ich bei einem Arzt und beim Pulsfühlen hatte ich Gott sei Dank einen Stolperer, es wurde ein EKG gemacht, in dem 2 Stolperer aufgetreten sind. Der Arzt meinte, die sind harmlos, nur mich nerven sie. Ich bin jetzt beruhigt nach jahrelanger Ungewissheit habe ich schon an mir gezweifelt, ob ich mir das nur einbilde. Ich kann auch ein Medikament mit Kalium einnehmen.

Christine aus Norderstedt (19.02.2014): Mir wurde ein Brustwirbel eingerenkt, seitdem stolpert mein Herz pausenlos, Tag und Nacht, es läuft überhaupt nicht mehr rund. Der Kardiologe, bei dem ich war, hat mich überhaupt nicht ernst genommen, hat gesagt, das wäre nicht schlimmer als ein Schluckauf. Ich würde dieses ständige Poltern aber trotzdem gern wieder loswerden. Was kann man da machen?

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Bernadette aus Gaflenz (08.02.2014): Ich habe seit vielen Jahren immer wieder Herzstolpern, war auch einigermaßen beunruhigt inkl. Angst vor Herzinfarkt und davor meine kleinen Kinder nicht lang begleiten zu können. Nach gründlicher Abklärung durch einen Kardiologen meines Vertrauens fühle ich mich sehr erleichtert und beruhigt und sehe das Herzstolpern als "gesundes" und nützliches Warnsignal meines Körpers, da es ausschließlich in körperlichen und/oder psychischen Belastungssituationen auftritt. Ich denke, jede/r von uns hat so seine Anzeichen, wenn es zu viel wird, die einen bekommen Kopfweh, die anderen werden anfällig für Erkältungen, die einen kriegen Bauchweh, die anderen schlafen schlecht. Bei uns ist es halt das Herzstolpern, das uns sagt: "Hallo, schau a bissl mehr auf dich, es ist grad zu viel..." Und das sehe ich eigentlich recht positiv und "weise" von unserem Körper.

K. aus Düsseldorf (26.01.2014): Meine Untersuchung zu meinen ventrikulären Extrasystolen zeigte vor 10 Monaten (MRT) folgendes Ergebnis: Normale systolische LV-Funktion, unter Adenosinbelastung kein Ischämienachweis. Nicht-invasiv Ausschluss einer KHK. Seit einer Woche merke ich jedoch, dass die Extrasystolen unangenehm beim Sport auftreten (sportl. Radfahren). Nach etwa 5 Minuten klopft mein Herz schmerzhaft gegen das Brustbein. Nach einer halben Stunde Sport lässt der Schmerz nach, das Herz klopft sich quasi "weich", so meine Empfindung. Das heißt, dass die Extrasystolen unter Belastung erfolgen und zwar hintereinander. Dies war auch im Belastungs-EKG erkennbar. Ich habe dagegen sonst immer Tromcardin genommen. Das hilft plötzlich beim Sport nicht mehr. Von den Ärzten habe ich keine Hinweise auf Schonung bekommen. Nun zu meiner Frage: Darf ich so weiter Sport treiben? Sind unter Belastung dieser Art langfristig Schäden am Herzen zu erwarten? Kommt dann später noch das Kammerflimmern? Ich bin 61 Jahre alt. Ich trinke keinen Kaffee und keinen Alkohol. Vielen Dank im Voraus.

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Gisela aus Röderaue (19.01.2014): Hallo, ich bin Gisela und bin 67 Jahre alt (gefühlte 50). Das erste Mal, dass ich diese Aussetzer zu bemerken glaubte, war vor ca. 4 Monaten. Das war nachts, als mein Mann gesundheitliche Probleme hatte, habe es aber am nächsten Morgen nicht mehr beachtet (wir waren im Urlaub). Vor einer Woche war ich bei meiner Frauenärztin, sie stellte es fest beim Blutdruck messen, das klappte erst beim 4. Mal. Als ich nachfragte, warum keine Messergebnisse kamen, da sagte sie mir, ich hätte "Aussetzer", blieb aber ganz ruhig. Ich war aber trotzdem verunsichert. Jetzt, da ich Ihren Bericht gelesen habe, weiß ich, warum bei mir keine ernsthafte Veranlassung zum Handeln bestand. Ich danke für die aufschlussreichen Worte, werde das Problem aber beim nächsten Hausarztbesuch mit ansprechen.

Angela aus Schwäbisch Hall (19.01.2014): Ich bin jetzt 40 und leide seit 17 Jahren unter Extrasystolen. Mal mehr (das heißt bis zu 5000 mal in 24 Std.), mal weniger bis gar nicht. Helfen kann einem keiner. 17 Jahre hieß es bei mir, es sei alles harmlos. Nun wurde nach so langer Zeit ein verlängerter QT-Wert im EKG bemängelt. Obwohl der vor 17 Jahren sogar noch länger war, doch da hat scheinbar keiner drauf geschaut. Mir kann auch niemand sagen, ob das die Extrasystolen nun gefährlicher macht. Man fühlt sich sehr allein gelassen mit dem Stolpern und ich habe immer wieder Angst, meine Kinder könnten mal nach Hause kommen, wenn ich tot auf dem Boden liege. Dann wird man sagen „Sie hatte wohl doch was am Herzen“.

Eleni E. aus Berlin (10.01.2014): Vielen Dank, für mich war dies sehr hilfreich, sehr gut ist alles beschrieben. Habe das gleiche Problem und bekomme Angst, obwohl ich Yoga praktiziere.

Ohne Namen (18.11.2013): Mir hilft das Medikament "Tromcardin complex" sehr gut.

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Mit herzlichen Grüßen!
Ihre Deutsche Herzstiftung

Angelina aus Dortmund (17.11.2013): Hallo Ich bin 33 und komme aus Dortmund. Ich lebe nun seit ca 5 Jahren mit diesem Herzstolpern. Mal merke ich lange nicht und dann gibt's Phasen, wo es ganz extrem ist. Bin Mutter von 2 Kinder wovon der kleinste Grade 12 Wochen alt ist. Habe demnach wenig Schlaf und viel Stress. Dazu kommt das ich vor ein paar Tagen plötzlich postpartale Depressionen bekommen hab. Heißt ab abends sitze ich eh wie ein anderer Mensch hier rum und bekomm dann noch Panik wenn das Herz wieder anfängt. Man wird dann total unruhig. Es ist echt ätzend.

Sarah aus Köln (07.11.2013): Ich war heute im Krankenhaus wegen einer bevorstehenden OP und wurde bei den Anästhesisten kurz an ein kleines EKG-Gerät angeschlossen, um zu schauen, ob alles Ok ist. Dabei hat die Anästhesistin festgestellt, dass mein Herz aussetzt (stolpert). Sie schickte mich zu den Kardiologen, um ein längeres EKG zu machen, morgen erfahre ich leider erst die Ergebnisse :( ... bisschen Sorgen mache ich mir schon, habe damals nie an sowas gedacht, wenn ich mich anstrengte und bisschen Schmerzen bekam und schlechter Luft bekam, dass es vielleicht was mit dem Herzen sein könnte. Ich hoffe, es ist alles O. K.

Christian G. aus Springe (27.10.2013): Hallo, ich bin ziemlich sportlich 2-3x Woche Radfahren 50-100 km Touren, aber trotzdem habe ich so ca. 1-2x Tag ein kurzes Herzstolpern. Ärztlich wurde alles abgeklärt, alles ok! Hatte Anfang des Jahres eine Elektrophysiologische Untersuchung, es wurde eine AV-Reentry-Tachykardie entfernt! Kann es daran liegen, dass nun immer noch Stolpern auftritt? Beim Sport fühle ich mich sehr wohl, keine Beeinträchtigungen!

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Marcus aus Sachsen (26.10.2013): Dutzende Ärzte haben mir gesagt, ich hab nichts und mein Kardiologe meinte, dass ich vielleicht eine Herzmuskelentzündung hatte (bekommt man, wenn man Sport, Stress, körperliche Anstrengung, Arbeit trotz geschwächten Immunsystems betreibt). Komisch nur, dass man darüber nichts im Internet findet.

S. aus Krefeld (15.10.2013): Habe seit längerer Zeit Herzstolpern und auch oft Schmerzen in der Herzgegend. Das Herz wurde gründlich im Krankenhaus untersucht. Alles OK. Es ist nicht so leicht das einfach so hinzunehmen, weil die Beschwerden einem Angst machen. Ein wenig beruhigt mich, dass ich nicht allein damit bin. Wünsche allen einen guten Tag.

Sigrid H. aus Wiesbaden (09.10.2013): Vor 3 Jahren hatte ich eine schwere Herz-OP. War vorher starke Raucherin und vor ca. 1/2 Jahr wieder damit begonnen. Welche Möglichkeiten gibt es, mein Gehirn zu beeinflussen, dieses endlich lassen zu können?!

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Charlotte aus Stuttgart (15.09.2013): Ich habe seit sehr vielen Jahren Extraschläge. Heute auch wieder. Komischerweise seit 2 Wochen immer am Wochenende vermehrt. Alle kardiologischen Untersuchungen sind negativ. Herz gesund. Belastungs-EKG bis 150 Watt ohne Probleme. Langzeit-EKG immer o. B. Aber es belastet mich. Was kann man denn auf natürlicher Basis dagegen machen. Es muss doch irgendwas geben. Eure Beiträge sind echt beruhigend. Man merkt man ist nicht allein. Danke

Ivonne aus Castrop-Rauxel (04.09.2013): Hallo Stefanie aus Castrop-Rauxel, auch ich komme aus Castrop-Rauxel ... und habe seit 3 Jahren zumindest gefühlt dieses Herzstolpern ... Vielleicht kann man sich mal austauschen, meine E-Mail: ...@gmx.net (HINWEIS: Die E-Mail-Adresse wurde von der Deutschen Herzstiftung aus Datenschutzgründen anonymisiert, kann aber bei der Deutschen Herzstiftung erfragt werden.) LG Ivonne

Stefanie aus Castrop-Rauxel (15.08.2013): Hallo ich heiße Stefanie und bin 32. Ich habe das Herzstolpern, seitdem ich so 20 bin. Am Anfang habe ich es nicht eingeordnet. Hatte schon mehrmals ein 24 Stunden-EKG und Langzeitblutdruck. Alles ohne Befund. In diesem Jahr bekam ich am Herzen einen Ultraschall. Nichts. Bin Fahrrad gefahren. Nichts. Weiß einer, ob sowas auch von Muskelverspannungen kommt? Ich mache jetzt ein Kurs und hoffe, dass es davon weggeht. Probleme mit dem Nacken und Rücken habe ich auch, aber mein Hausarzt sagt, dass es sowas nicht gibt. Also, das Herzstolpern kann nicht vom Rücken kommen. Ich gehe deswegen schon nicht mehr ins Sportstudio.

H. P. aus NRW (30.07.2013): Ich kenne es auch. Und das schlimmste ist dann, wenn ich meine Tochter bei mir habe. Ich war bei Ärzten, Kardiologen, habe alles gemacht, zum Psychologen usw. usw. Belastungs-Ekg bis 250 Watt gefahren, Puls-Max: 137. Trotzdem kann ich es nicht in den Kopf bekommen, dass nichts ist ...

U. aus Tornesch (30.07.2013): Ich bin w und 59 Jahre. Auch ich leide seit Jahren unter diesem Herzstolpern. Mal wochenlang nichts und dann plötzlich jeden Tag. Immer, wenn ich zum Arzt gehe, heißt es: Alles ok, es ist psychisch bedingt, ich solle mir keine Sorgen machen. Aber das ist leicht gesagt. Wenn ich das Herzstolpern bekomme, kommt gleichzeitig auch die Panik und dann geht der Teufelskreis erst richtig los. Jede körperliche Unstimmigkeit wird als gefährlich eingestuft. Ich versuche, mich mit Sport abzulenken. Wenn ich den Sport immer gut schaffe, ohne Probleme, kann es ja nicht so schlimm sein. Aber einfach ist das Leben so nicht. Das kann nur jemand verstehen, der dieses Problem kennt. Ich versuche auch, positiv zu denken. Leider habe ich viel Stress und da fällt das positiv denken nicht immer leicht. Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag. Beruhigend zu wissen, dass man mit diesem Problem nicht allein ist. Herzl. Grüße

Barbara S. aus Berlin (29.07.2013): Vielen Dank für die ausführliche und verständliche Info. Ich habe dieses Stolpern stressbedingt (leitende Position, Fernbeziehung, pflegebedürftige Eltern usw.). Mir hat die Einnahme von Johanniskraut (Drogerie) geholfen. Tgl. 2x 1 Kapsel. Ist pflanzlich und hilft. Dazu mäßig und regelmäßig Sport und relativ gesunde Ernährung.

S. (23.07.2013): Ich bin 29 Jahre und leide immer wieder an diesem "Herzstolpern". Vor ca. 8 Jahren war ich bei dem angeblich "besten Kardiologen" in unserer Umgebung (Ingolstadt), da ich wirklich besorgt war um meine Gesundheit. Klar wer will schon gerne mit 21 Jahren den bekannten "Löffel" abgeben. Der Kardiologe sagte mir, dass es sich zwar um Rhythmusstörungen in Form von Vorhofflimmern handelt, die aber relativ unbedenklich sind, solange sie nicht länger als eine halbe Minute andauern. Des Weiteren sagte er mir, dass es nicht mehr nötig sei, dies weiter zu beobachten, da ich noch sooo jung bin (wie beruhigend). Ich arbeite in einem Freibad und es ist noch keine zwei Wochen her, dass ein Mann (mit Vorerkrankung) einfach umgefallen ist und meine Kollegen ihn wiederbeleben mussten. Leider ohne erfolg. Seit dem ist meine Angst auch wieder verstärkt worden. Was mir momentan hilft: Gut ernähren, mäßigen Sport d. h. nicht über die max. Pulsfrequenz (220 - Lebensalter, davon max. 80 %. Besser sind 75 %) und versuchen, positiv zu denken, sonst macht man sich ernsthaft verrückt.

Stephan K. aus Hamburg (11.07.2013): Ich leide momentan richtig. Habe seit 4 Tagen stündlich bis zu 1200 Extrasystolen. War im Krankenhaus für 3 Tage. Alles wurde gecheckt. Alle Werte ok, Ultraschall ok, Röntgen alles gut. Seit heute wieder zuhause. Jetzt ab und zu Ruhe, aber leider meiste Zeit Stolpern. Kaum auszuhalten.

Claudia P. aus Vellmar (03.07.2013): Hallo, ich habe seit März 2013 das Herzstolpern. War für 1 Woche in der Klinik wegen Vorhofflimmern. Da mein Hausarzt auch Kardiologe ist, hat er mich nach 2 Wochen von der Blutverdünnung und nach 3 Monaten von den Herzrhythmusstörungen-Tabletten abgesetzt. Jetzt nehme ich nur noch die Beta-Blocker. Nun habe ich seit fast 1 Woche dieses Stolpern, das mich doch sehr beunruhigt. Durch meine Erkrankung (Brustkrebs seit 2 1/2 Jahren, familiären Stress (Ärger) und kaum Schlaf, stoße ich nun langsam an meine Grenzen! Wie ich hier sehe, bin ich nicht alleine mit meinen Problemen ... Wünsche Euch allen noch einen schönen Tag.

Martina aus Immenstaad (27.06.2013): Ich bin 54 Jahre und habe seit ca. sechs Monaten diese extrem unangenehmen Herzrhythmusstörungen, ich kann nur allen beipflichten, die hier geschrieben haben. Auslöser bei mir waren viele Dinge, Schicksalsschläge - ich habe beide Eltern sehr jung verloren - einige andere Schicksalsschläge, vor einigen Jahren erkrankte ich an Krebs, bin aber Gott sei Dank geheilt, ich hatte ständige Todesängste. Ich bin glücklich verheiratet, wir leben am schönen Bodensee, haben einen tollen Job, einen süßen Enkelsohn und liebe Kinder, eigentlich ein schönes Leben, wenn nur diese Angst nicht wäre. Trotz Betablocker, Blutdruckmedikamente ... und und und ... es stolpert. Alle möglichen Untersuchungen wurden gemacht, ich soll mir keine Sorgen machen, man kann damit leben ... aber was für ein Leben ist das ...

Anouar aus Offenbach (17.06.2013): Hallo, ich bin 28, habe auch seit 6 Monaten Herzstolpern. Bei mir fing das alles mit Stress an. Mir ist dann bewusst geworden, dass es sich um Panikattacken handeln muss, da die Symptome alle stimmen. Herzrasen, Atemnot, trockener Mund, Schweißausbrüche, Panik. Leider verheilt sowas nicht. Ich mache mir nun auch Sorgen, ob ich wirklich mein ganzes Leben noch damit leben kann? Ich hoffe es, aber es ist ein Sch****-gefühl. Finde diese Beiträge echt top.

Rolf aus der Schweiz (07.06.2013): Hallo zusammen, ich bin 42 Jahre alt und habe seit 3-4 Jahren immer wieder Herzrhythmusstörungen. Da kann ich wochenweise selten auftretende Fehlschläge haben und dann wieder haufenweise eher stärkere wie heute mal wieder. Ich habe vieles beobachtet: Hat es einen Zusammenhang mit dem Wetter, Stress, Essensgewohnheiten, Schlafgewohnheiten etc. Nichts, wo man sich sicher sein könnte, obwohl ich bei starken Föhnlagen eher Probleme habe. Am Anfang, wo das angefangen hat, habe ich 2 Doktoren aufgesucht. Der eine war der Hausarzt und der andere ein Herzspezialist. Beide meinten, es sei ungefährlich. Im 24h-EKG hatte ich 700 FS - der Herzspezialist meinte, dass es Leute geben würde, die bis 10000 hätten, darauf erwiderte ich, dass ich aber jeden einzelnen von meinen 700 deutlich spüre im Gegensatz zu vielen anderen. Geholfen hat es nichts, ich versuche, so gut es geht, damit zu leben. Ich mache Sport und alles andere und versuche nicht daran zu denken. Auch wenn an gewissen Tagen, wenn die FS stark sind, Sport eher eine unangenehme Sache wird. Mit FS kann ich auch weniger hart trainieren, da man immer abgelenkt wird, aber das wisst ihr ja selber.

Silke aus Teuchern (30.05.2013): Ich bin 45 und da ich Samstag Mittag bis Samstag Abend Herzstolpern hatte und es immer schlimmer wurde, bekam ich Angst und bin ins Krankenhaus in die Notaufnahme. Angeschlossen am EKG hörte es plötzlich auf und alles war wieder in bester Ordnung. Mittwoch bin ich wieder heim. Es war alles O.K. Sogar das Belastungs-EKG war TOP. Wieder zu Hause angekommen ging die "Sch...." wieder los. Ich bin sehr ängstlich, schnell aufgeregt und sehr sensibel und habe immer im Hinterkopf, es könnte mit mir was Ernsteres sein. Aber alle Untersuchungen waren bestens. Gerade eben habe ich hier die vielen Kommentare gelesen und mein Herz hat sich wieder beruhigt. Ich hoffe, dass ich es lernen kann, mit dem Herzstolpern umgehen zu können, denn ich bin ja nicht die Einzige und es hilft, wenn man schwarz auf weiß sieht, dass es vielen anderen auch so geht.

Renate aus Naumburg (26.05.2013): Auch bei mir sind Extrasystolen festgestellt worden. In letzter Zeit kommt Schwindel und schon seit längerer Zeit Atemnot hinzu, die sich eher verschlimmert hat als besser geworden ist. Außer einem geringfügigen Mitralklappenfehler wurde leider nichts Aussagendes erkannt. Habe schon 3 Katheteruntersuchungen hinter mir.

K. aus Duisburg (25.05.2013): Ich habe seit 1993 Herzstolpern, und seitdem jede Menge Ärzte und ihre Meinungen kennengelernt. Beruflicher Stress, Scheidung, Neuanfang, berufliche Rehabilitation ... da kommt einiges zusammen. Zudem bin ich noch ein sehr emotionaler Mensch. Die Kommentare der Mediziner waren alle gleich, wie z. B. ist nicht so schlimm, kommt schon mal vor, und werden sie mal ruhiger. Und wenn ich dann darauf aufmerksam gemacht habe, dass ich ein wenig, oder auch mal mehr Alkohol getrunken habe (am Vortag), hieß es dann: Finger weg vom Alkohol. Spätestens dann handelt es sich nicht mehr um eine Diagnose, sondern um eine Meinung. Und damit ist mir am wenigsten geholfen. Kennt noch jemand dieses Alkohol-Phänomen?

Cornelia Harm aus Neumünster (17.05.2013): Die Infos sind aussagekräftig und präzise, so dass sich die individuelle Symptomatik einordnen lässt, ohne zu beunruhigen!

Louise aus Niedersachsen (15.05.2013): Ich habe zwischendurch Herzpoltern, aber nur wenn ich starke Rückenverspannungen habe. Aufgefallen ist mir das, wenn ich z. B. sitze oder auf der linken Seite schlafe, dann poltert es und hat auch schon 2 Stunden angehalten. Ich war dann bei einem Osteopathen, der hatte festgestellt, dass meine linke Rückenpartie total verspannt und die Wirbel verschoben waren. Von BW 2 bis BW 8, nach der Behandlung ging es mir richtig gut. Wenn mal wieder mein Herz poltert, dann bewege ich mich, trinke Magnesium und liege nicht auf der linken Seite. Lt. meinem Kardiologen ist mein Herz in Ordnung, es wurde alles untersucht. Ich muss damit leben, dass mein Herz mal zwischendurch "hüpft". Mein Kopf sagt dann zwar, nicht schon wieder und warum immer ich, aber dann denke ich, es gibt Schlimmeres! Toll, dass es dieses Forum gibt und andere auch solche Probleme haben und man nicht alleine damit ist.

Ewald R. aus Graz - Österreich (05.05.2013): Echt beruhigend und wohltuend dieser Beitrag - im Gegensatz zur weitverbreiteten "Drohmedizin".

Ferdinand G. aus Lindenfels (26.04.2013): Ich habe dieses Herzstolpern jede Nacht, werde nervös, und ängstlich. Was mache ich dagegen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Waltraud aus Wiesbaden (18.04.2013): Ich habe auch seit vielen Jahren Herzstolpern und es macht mir große Angst, nehme auch Betablocker und man sagte mir, wenn es wieder stärker auftritt, dann könne ich ruhig noch eine viertel Tablette nehmen. Im letzten Jahr aber bekam ich Vorhofflattern. Das war verdammt unangenehm und man konnte es im EKG feststellen.
Es wurde ein Termin in der DKD zu Ablation vereinbart, den ich aber absagte, warum ... aus Angst. Das Flattern hatte ich bis jetzt nicht mehr, wohl das stolpern und mal ist der Puls langsam, mal schnell, manchmal habe ich wochenlang nichts. Und die Ablation hätte sich nur um das Flattern gekümmert. Man sagte mir, dass das Stolpern damit nicht weggeht. Doch Angst, die habe ich immer wieder.

Demir aus Geislingen (07.04.2013): Vor 2 Wochen bin ich ohnmächtig geworden und zwar war es mir schon den ganze Morgen nicht gut gegangen. Ich war müde und innerlich angespannt, dazu kam noch Atemnot. Ich nahm Luft, aber irgendwie war es mir nicht gut. Am Nachmittag ist es dann draußen passiert. Ich habe auf einmal Herzstolpern gehabt und nahm tief Luft, dann fiel ich um, war für kurze Zeit ohnmächtig. Die Leute haben gleich den Krankenwagen gerufen. Bin ins Krankenhaus, EKG, Blutabnahme, Röntgen, aber nichts gefunden. Was kann die Ursache dafür sein?

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Nita (03.04.2013): Vielen Dank für diese hilfreichen Informationen.

Nita (03.04.2013): Hallo an alle. Dieses Problem habe ich auch seit 1,5 Jahren. Ich habe meinen Mann vor fast zwei Jahren geheiratet und bin zu ihm gezogen. Am Anfang war alles super toll, danach fing der Stress an. Mein Mann hatte ein Haus gekauft und wir machten allein den Umzug, und viele andere Sachen. Ich kam ganz gut damit zurecht, aber mein Mann wurde immer wütend, schrie mich an, hatte schlechte Laune und jedes Mal, wenn er mich anschrie fing dieses Herzstolpern an. Ich war nicht gewohnt, dass mich jemand anschreit, und da mein Mann mit dem ganzen Umzug, Arbeit usw. überfordert war, ließ er seinen Frust an mir ab. Seitdem habe ich ständig dieses Problem und es macht mir Angst und mich auch sehr traurig, weil ich weiß, dass mein Mann schuld daran ist. Mein Arzt meinte, es wäre alles in Ordnung, aber dieses Stolpern will nicht wieder aufhören. Ich hatte es schwer genug meine alte Umgebung zu verlassen und in einer Stadt zu leben, wo ich außer meinem Mann sonst niemanden kenne. Ich wollte nur sagen, dass auch Konflikte mit Menschen Herzstolpern verursachen können.

Thomas aus Hamm (01.04.2013): 2001 verstarb meine Mutter, kurze Zeit danach begannen bei mir psychische Probleme. Mein Blutdruck war so hoch, dass der obere Wert nicht messbar war, mein Herz raste wie wahnsinnig. Mein Leben bestand nur aus dem Krankenhaus, wurde ich morgens entlassen, so war ich einige Stunden danach wieder da. Mehrmals wurde ich komplett untersucht, EKG, Schilddrüse, Nebenniere usw., alles war in Ordnung. Ab diesem Zeitpunkt begleitete mich auch ein ständiges Herzstolpern, es fühlt sich an, als ob das Herz sich aufbläht und dann ein bis zwei Schläge einen Aussetzer hat, dann ist es wieder normal am Schlagen. Es gibt Zeiten, in denen dauert es Stunden oder auch mal mehrere Tage. Nachdem ich mehrere Krankenhäuser durch hatte, denn ich konnte ja nicht glauben, dass alles in Ordnung war, habe ich mich in eine Psychiatrie einweisen lassen. In der Klinik wurde dann endlich nach langem Irrweg eine Angststörung diagnostiziert. Als Medikation nehme ich nun einen Betablocker - Beloc Zok 95 mg, morgens und abends. Der Blutdruck hat sich gebessert, das Herzstolpern leider nicht. Es ist nun aber auch so, wenn ich aufwache und irgendwann mal daran denke, so fängt es gleich an zu stolpern, bei mir hat es viel mit der alltäglichen Situation zu tun - auch wenn ich weiß, dass alles in Ordnung ist, so macht es mir noch immer Angst und diese Angst verschlimmert es. Was ich nun hier geschrieben habe soll nur etwas die Angst nehmen, die Angst, dass es gleich etwas Schlimmes sein muss, trotzdem SOLLTE man immer alles gesundheitlich abklären lassen und was ich sehr wichtig finde, einen Psychologen oder Neurologen mit aufsuchen. Hätte man bei mir sofort einen Neurologen oder Psychologen mit einbezogen, so wäre der Krankheitsverlauf bestimmt anders verlaufen, man hätte mir viel schneller helfen können, so sind damals einige Jahre im Sande verlaufen.

Dagmar B. aus Rutesheim (09.03.2013): Chinesische Akupunktur hat mir signifikant geholfen gegen Herzstolpern.

Dr. Horst Lanczik aus Bensheim (06.03.2013): Beruhigend!

Brigitte aus Thüringen (05.03.2013): Hallo Susanne aus Bad Krozingen, ich kenne Deine Gefühle und Ängste, weil ich das auch alles durchmache. Ich habe seit 6 Jahren Herzstolpern und lt. den Kardiologen ist alles in Ordnung. Ich vertraue auch meinem Arzt, weil ich mir denke, dass es auch sehr psychisch bedingt ist. Du hast den Tod Deiner Schwester erlebt und denkst nun, Dir geht es genauso. Von diesen negativen Gedanken musst Du wegkommen. Du darfst Dich da nicht hineinsteigern. Ich bin auch so. Die Ängste kommen dann immer wieder, ständig hat man Angst zu sterben. Denk an Deine kleine Tochter, die Dich braucht und genieße mit ihr das Leben. Sie wird so schnell groß - und Du wirst sie aufwachsen sehen. Ich lasse mir jetzt von Neurologen und Psychologen helfen, um die Angst zu verlieren. Wenn die Kardiologen sagen, dass unser Herz organisch in Ordnung ist, dann sollten wir das glauben. Aber immer, wenn das Stolpern losgeht, hat man Angst. Und diese Angst muß man überwinden oder zumindest lernen, in den Griff zu kriegen. Ich beginne jetzt in 2 Wochen eine Psychotherapie gegen die Angst, ich mache autogenes Training und habe mich zum Yoga angemeldet. Das tue ich alles, mit der Hoffnung, irgendwann dieses lästige Stolpern und die Ängste zu besiegen. Du wirst das auch schaffen. Die Welt ist so schön - und wir müssen dafür kämpfen, dass wir so lange, wie möglich, auf diesem schönen Planeten leben können. Ich wünsche allen das Beste.

Susanne aus Bad Krozingen (26.02.2013): Es ist immer wieder erfreulich, daß auch andere an solchen Symptomen leiden. Ich bin 36 Jahre alt, habe eine kleine Tochter, sie ist 3 1/2 Jahre alt. Im Oktober 2007 habe ich meine Schwester verloren, die mit 36 Jahren an einer Herzmuskelentzündung starb und zwei kleine Kinder hinterlassen hat. 8 Wochen nachdem meine Tochter auf der Welt war, gingen bei mir die Symptome los. Ich hatte Herzrhythmusstörungen, Ängste zu sterben und meine Tochter nicht aufwachsen zu sehen. Ich habe alle Untersuchungen gemacht bekommen, von einer EPU hier im Herz-Zentrum, bis hin zu EKG, Langzeit-EKG und Ultraschall. Die letzte Herzuntersuchung hatte ich erst letztes Jahr im Dezember und der BEfund ist wieder in Ordnung. Ich habe ein extremer Flachrücken und durch die ständigen Ängste auch ein wahnsinnig verspannter Rücken/Schulterbereich. Manchmal kann ich mit den HRST umgehen, ein anderer Tag gehts wieder nicht. Ich habe Angst vorm alleine sein, grade auch wenn ich mit meiner Tochter alleine bin, weil ich ständig Angst habe zu sterben. Ich würde mir nur einfach gerne wünschen, das ich den Menschen und Ärzten vertrauen und glauben kann, die mir gesagt haben, das alles in Ordnung ist. Nur kann ich das ganz schwer. Vielleicht kann mir ja noch jemand einen Rat geben. Herzliche Grüße

Lena aus H. (24.02.2013): Meine Frage, kann sich durch dieses Stolpern ein Gerinnsel bilden, ich nehme Betablocker, Magnesium, Kalium und Weißdornkapseln, aber es hat sich kaum gebessert. Zum Arzt gehe ich deswegen nicht mehr hin, weil er mir doch nicht helfen kann. Viele Grüße Lena

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Michael Ernst aus Berlin (19.02.2013): Ich würde es begrüßen, wenn die Formulierung "immer wieder" präzisiert würde. Bedeutet sie "regelmäßig wiederkehrend" also zum Beispiel auch nur als vierteljährliche Erscheinung?

Annika E. aus Niedersachsen (07.02.2013): Hallo, ich bin 16 Jahre alt. Jeden Abend habe ich Herzstolpern, nachts kann ich meistens nicht schlafen wegen Atemnot und Husten. Kann es irgendwas mit allergischem Asthma zu tun haben? Weil ich nämlich seit 5 Jahren unter allergischem Asthma leide.

Sylvia W. aus Essen (27.01.2013): Ich hatte mir große Sorgen gemacht, da Stolpern vermehrt auftrat.

Lena aus Hameln (22.01.2013): Hallo, ich habe auch dieses Problem Herzstolpern seit vielen Jahren. Oft jeden Tag, dann wieder weniger. Geholfen wurde mir bis heute nicht, es wird nur immer gesagt, es ist nicht schlimm, für mich aber schon. Grüße an Alle.

Jenny aus Wolfenbüttel (20.01.2013): Hallo, ich bin 73 Jahre und habe über 20 Jahre Herzstolpern, hatte auch viele Untersuchungen. Es wurde mir immer gesagt, das wäre nicht schlimm. Mal habe ich Ruhe, aber dann ohne einen Anlass wieder das Stolpern. Im Sommer 2012 hatte ich das über 5 Wochen, bin dann zum Arzt. Es waren Aussetzer, mit Absprache des Kardiologen sollte ich die Bisoprolol nicht nehmen, aber Metforphen Blutverdünner. Danach war ich nach 3 Wochen wieder beim Arzt, weil es nicht besser wurde, ich bekam die Antwort, dass er nichts machen könnte. Habe danach den Arzt gewechselt. Jetzt nehme ich Magnesium und Weißdorn, jetzt ist es besser, aber ich bin nicht ganz ohne dieses Stolpern, liebe Grüße an Alle.

Monika U. aus Schmalkalden (14.01.2013): Ja, melde mich wieder einmal. Bin 65 Jahre alt, weiblich. Habe seit meinem 20. Lebensjahr Herzstolpern/Extrasystolen, die bis zum Jahre 2011 harmlos waren. Viele Untersuchungen sind gemacht worden. Bis dahin habe ich auch weiter keine Medikamente genommen (außer Prodecur Herzschutzkapseln). Im Januar 2011 verschlimmerten sich die Extrasystolen mit Herzstichen verbunden und sehr gehäuft. Ich bekam Panikattacken und Angst. Im Oktober 2011 ging ich ins Krankenhaus und wurde gründlich untersucht. Eine Herzerkrankung wurde nicht festgestellt. Im Krankenhaus bekam ich nur ein Beruhigungsmittel. Auf mein Bitten hin, da es mir trotzdem noch nicht so toll ging, einen Betablocker gering dosiert verordnet. Nach ca. vierwöchiger Einnahme des Betablocker ging es mir viel besser. Bei mir sollen die Extrasystolen nervös bedingt sein. Durch die Einnahme des Betablockers einmal täglich verspüre ich nur selten Extrasystolen und die auch nur in Ruhe. Andere Beschwerden wegen der Extrasystolen habe ich keine. Somit lebe ich nun seit 45 Jahren mit diesen Extrasystolen. Vielleicht ist das für manchen Betroffenen von uns eine kleine Beruhigung. Eine gründliche Untersuchung vom Kardiologen ist natürlich immer erforderlich. Wenn der feststellt, dass die Extrasystolen harmlos sind, sollte man dem auch vertrauen. Angst und Panik verschlimmert nur alles. Liebe Grüße von Ussi.

Anke aus Templin (04.01.2013): Hallo, ich bin weiblich, 45 Jahre alt und habe seit 7 Jahren Herzstolpern, welches, wenn es ganz arg auftrat, in Herzrasen überging. Bin dann immer ins Krankenhaus und stets wurde ein akuter Kaliummangel diagnostiziert. Als Ursache des Kaliummangels wurde auch ein Tumor der Nebenniere vermutet - hat sich aber nicht bestätigt. Das Herz soll soweit gesund sein. Ich nehme Bisoprolol und Tromcardin ... das Stolpern ist aber trotzdem da. Wenn es ganz schlimm ist, nehme ich eine Kaliumtablette, was meistens hilft. Aber die Angst bleibt natürlich und das normale Leben ist irgendwie eingeschränkt. Grüße an alle Leidensgenossen ...

Michaela aus Lauf bei Nürnberg (28.12.2012): Hallo - ich hab mich hier durchgelesen - und bin so froh ... es gibt also Menschen, die sich ähnlich wie ich fühlen!! Seit Jahren habe ich zwischendurch Herzrasen oder Herzstolpern ... da das meine Mutter und Schwester auch haben, wurde immer gesagt, das sei eben erblich, aber ist nicht Schlimmes ... in den letzten zwei Jahren wurde es aber immer stärker. Ich war beim Arzt, mehrmals. Aber immer zur "falschen" Zeit. Er konnte nichts feststellen ... einmal nur bei einer Herzrasattacke lag ich direkt am EKG. Er sah aber nichts Besonderes und gab mir einen Tipp, wie ich mir selbst helfen könne: Die rechte Halsseite in Höhe der Ader sanft druckweise massieren. Das hilft auch oft. Danach war ich einmal bei einem Kardiologen. Belastungs-EKG, Herzultraschall. Dabei kam auch nicht raus. Er meinte nur, ich muss damit zurechtkommen ... Mich hat hier EIN Kommentar etwas nervös gemacht - der von einem OL aus Sinsheim - kann es also wirklich sein, dass trotz aller Ungefährlichkeit sich ein Blutgerinnsel bildet, welches ja lebensbedrohlich ist? Hat da jemand Erfahrungen? Momentan habe ich dieses Herzstolpern seit 3 Tagen ... ununterbrochen. Ich bin völlig fertig ... habe Angst ... fühle mich total fertig ... es wäre schön Kontakte zu Menschen aus meiner Umgebung zu bekommen, zwecks Austausch etc.!!! liebe Grüße an Alle hier

Michael aus Düsseldorf (27.12.2012): Vielen Dank an die Deutsche Herzstiftung für diese tolle Seite - und ja, es hat mir sehr geholfen. Vor allem die Erfahrungsberichte der Betroffenen haben mich beruhigt, ich finde mich in den Schilderungen mit meinen Ängsten und Sorgen wieder und es hilft mir, dieses lästige Leiden wieder objektiver zu betrachten. Ich würde mir aber wünschen, ein paar mehr Informationen zu bekommen, was diese Herzstolperer auslöst oder auslösen kann, um vielleicht präventiv dagegen vorgehen zu können.

Thomas aus Bonn (23.12.2012): Kurz meine Daten: Jetzt 65, m, immer ziemlich sportlich (Joggen, Fitnessstudio 4x Woche), Nichtraucher seit 10 Jahren, wenig Alkohol, mehr im Urlaub. Seit Herbst 2009 plötzlich öfters lästiges Herzstolpern bei gleichbleibendem Puls (60-65/Min.). Es wurde so heftig, dass ich eines Nachts sogar die 112 anrufen musste, und gleich nach dem Anruf ging es mir wieder fast gut ...? Der kommende Notarzt konnte nichts feststellen. Dann wurde alles bei der Hausärztin nochmal untersucht, Schilddrüse, Blutwerte, auch mit unzähligen verschiedenen EKGs, alles normal. Mir wird auch nicht elend dabei, wenn es auftritt oder dass ich Atemprobleme oder Schwindel bekomme, nichts dergleichen. Inzwischen geht es mir relativ gut, tagsüber kaum Beschwerden aber komischerweise immer dann, wenn ich mich etwas hinlege oder abends zum Einschlafen. Die Ärztin meint es sei eine psychische Sache, aber ich habe absolut null Probleme, verreise gerne öfters und fühle mich eigentlich psychisch pudelwohl. Allerdings sehr verspannte Rückenmuskeln und sogar Brustmuskeln, und ich muss mich nachts öfters umdrehen da ich in der Hüft-/Gesäßgegend Schmerzen vom Liegen bekomme. Wenn ich nicht einschlafen kann weil mich das Herzstolpern immer wieder wachrüttelt habe ich Mittel gefunden, die mir oft helfen. Ich gehe in die Küche und trinke einen kleinen Eierlikör! (20%) aus einem Schnapsglas, dann wieder ins Bett. Hilft schon meistens, wenn nicht, noch mal in die Küche und ein Glas sehr warme Milch mit etwas Honig drin trinken, hilft auch oft. Ferner hilft mir öfters das Zahnfleisch mit ein paar Tropfen japanischem Minzöl einzureiben, und dann natürlich das Luftholen und ca. 4 Sek. die Luft anhalten und pressen. Und wird es mal besonders schlimm, lese ich die Schilderungen hier im Internet von anderen Mitleidenden und dann geht es mir ebenfalls gleich wieder besser, denn so gesehen bin ich noch recht gut dran. Ich hoffe immer noch, dass es eines Tages doch noch ganz aufhört, man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. (helfen soll auch event. autogenes Training - habe ich aber noch nicht ausprobiert).

Eberhard P. aus Ebsdorfergrung (20.12.2012): Meine Frau 83, Pulsschlag wie Weltmeister, wie eine Armbanduhr, exakt, muß alle Augenblicke beim Spazierengehen stehen bleiben: Brustdruck, Atembeschwerden, Pause machen. Dann geht es weiter. Ich 83, unregelmäßigen Pulsschlag, marschiere durch wie nichts. Vor 25 Jahren Herzspezialist am Bildschirm zu mir: "Sie haben ein Herz wie ein Weltmeister." Komisch das Ganze? Ich bin hier mal ins Internet gegangen, weil ich so nervös wurde, ob das bei mir unbedingt bzw. bedingt in Richtung Herzschrittmacher marschiert, das Ganze. Aber vorher ganz ungewollt, aber beim Lesen der Frau Professorin Kommentare auf den Gedanken gekommen, ob unser beider Gesundheit, meiner Frau und meine, nicht doch auf unsere vegane-Ernährungsweise zurückzuführen ist. Ohne Werbungsschwulst: Vegan ist: Was ich dem Menschen (an von mir an ihm geschlachteten Fleisch, Milch, Quark, Leder, Wurst, (Fisch) ... usw. nicht abnehme, lebenslänglich ich auch keinem Tier für meinen Körper abnehmen kann "Wirtschaftsförderung Nr. 1". Alleine dieser "ethisch"-irre, Mensch-selbsterfundene Widerspruch. Meine Frau hatte allerdings vor 18 Jahren, um im Ganzen ehrlich zu sein, Operation an einer winzig kleinen Nebenschilddrüse, die den ganzen Knochenkalk ins Blut verstreute, und sonst gestorben wäre. Ich Leistenbrüche und Blinddarm ... Ich einmal Schaustemmen gemacht, überhoben: eingeklemmter Leistenbruch - Sofort O.P. sonst in 5 Tagen gest.

Chrissi aus Niedersachsen (12.12.2012): Ich möchte zu meinem Kommentar von 13.11.12 folgendes hinzufügen: Ich war zwischenzeitlich bei einem guten Osteopathen und der hatte festgestellt, dass bei mir 4 Brustwirbel verschoben waren, sowie noch weitere diverse Wirbel, und mein Empfinden hat sich bestätigt, dass meine Herzrhythmusstörungen vom Rücken kommen. Hat sich bei euch schon mal irgend ein Arzt die Mühe gemacht, herauszufinden, warum bzw. woher das Stolpern kommt? Keiner lässt sich gerne über den Tellerrand schauen, aber mit den vielen ungeklärten Fragen lassen sie einen doch allein! Nur mit Hilfe von einzelnen Berichten der Betroffenen lässt es sich besser aushalten, und wie viele das selbe Problem haben, sieht man hier!

Wey aus Bernkastel-Kues (12.12.2012): Es wundert mich immer wieder die klare Darstellung der Herzstiftung. Bin beruhigt, dass Herzstolpern nicht gefährlich ist.

Andrea aus München (27.11.2012): Hallo ich bin weiblich 25 Jahre alt. Ich habe seit einigen Monaten Extrasystolen, die bei mir mit 2 Mal täglich Bisoprolol 2,5 mg behandelt werden. Dazu muss ich leider noch 1 Mal täglich Enalapril l20 mg für meinen Bluthochdruck einnehmen. Seitdem kämpfe ich mit diesen Herzaussetzern. Wie oft ich sie habe, weiß ich nicht. Wenn ich abgelenkt bin, achte ich nicht darauf, aber sobald mein Körper zur Ruhe kommt, merke ich sie sehr extrem. Dazukommt auch die Angst, dass mein Herz einfach aufhört weiter zu schlagen. Klar hört man diese Extrasystolen sind harmlos, aber die Angst-Gedanken sind trotzdem immer da und lassen sich leider nicht einfach verdrängen. Ich trinke keinen Alkohol, habe jetzt auch komplett das Koffein weggelassen, nur das mit dem Rauchen werde ich wohl nicht hinbekommen. Ich hoffe wirklich für alle Betroffenen, dass WIR irgendwann damit leben können und uns nicht mehr in unserer Lebensqualität eingeschränkt fühlen. Diese ganzen Beiträge haben mich sehr aufgebaut und mir Mut gegeben weiterzumachen und nicht aufzugeben.

W. D. aus Lübeck (20.11.2012): Ich habe das Stolpern besonders bei sogenannten SALVEN als sehr belastend empfunden. Besonders psychisch. Es bleibt jedesmal kurzzeitig ein Angstzustand, trotz plausibler Erklärungen, was Extrasystolen bedeuten, und dass sie eigentlich nicht gefährlich sind. Mit feeundlichem Gruss W. D.

Chrissi aus Niedersachsen (13.11.2012): Ich hatte vor 7 Monaten nachts von jetzt auf gleich Herzrhythmusstörungen, 200 Puls/220 Herzschlag. Im Krankenhaus wurde beim Langzeit-EKG ein Herzaussetzer von 3,27 Sek festgestellt. Man hat mir dann zu einem elektrophysiologischen Eingriff geraten, eine erfolgreiche Ablation des inferioren Isthmus. Ca. 3 Monate später hatte ich Herzpoltern, nicht schlimm. War nach kurzer Zeit wieder weg. War vor kurzen in der Reha, dort wurde ich sehr ausgiebig und gewissenhaft kardiologisch untersucht (24-Std-EKG, mehrmals am Tag Blutdruck messen, fast 25 min. Herzsono usw). Sport, Nordic Walking usw., alles wunderbar und mein "Kopf" wurde von den Gedanken befreit, dass es mir schlecht geht. Alles in allem, mir ging es super. Nun hatte ich letzte Woche wieder Herzrhythmusstörungen und bin zum Kardiologen, um das abzuklären. Und nun hat man mir geraten, ein Herzschrittmacher einsetzen zu lassen, weil das 24-Std.-EKG einen Aussetzer von knapp 4 Sek angezeigt hat. Ich bin erst mal ziemlich geschockt und muss sagen, dass ich mich damit nicht anfreunden kann und auch nicht will. Ich habe, und das schon seit Jahren, ziemliche Rücken- (Bandscheibe), Nacken- u. Schulter-Probleme. Meine Physiotherapie sagt, und das ist auch wirklich so (wer kennt seinen Körper besser als man selbst) mein Rücken war so stark verspannt, dass die Rhythmusstörungen der Auslöser waren, ich merke es auch an der Körperhaltung, Verlagerungsänderung usw. Die Kardiologie bestätigt mir das auch! Ich bin auch stressanfällig und schlafe sehr schlecht, bin in den Wechseljahren. Ich habe auch wieder gelernt zu walken bzw. zu schnelles Gehen und das tut mir und meinem Herz gut! Ich werde erst einmal abwarten, denn nach einem Aussetzer der protokolliert wurde, lass ich mich doch nicht verrückt machen.

Inga aus Berlin (11.11.2012): Ich bin 72 Jahre alt. Seit ca. 50 Jahren, also ab dem 22. Lebensjahr, leide ich unter "Herzstolpern". Wieviel Ärzte, Kardiologen ich konsultiert habe, kann ich nicht mehr zählen. Irgendwann habe ich es aufgegeben und habe einfach gelernt, damit zu leben. Es blieb mir nichts weiter übrig, da einfach keine Hilfe zu erwarten ist. Wochenlang ist Ruhe und dann geht es plötzlich ohne Anlass wieder los mit dieser "Stolperei" die mehr als unangenehm ist. Einnahme von Mineralien und Betablocker helfen einfach nicht. Um aber die Dauer des Herzstolperns zu verkürzen, habe ich einen kleinen Trick: ich klopfe rhythmusmäßig 5-10 mal auf den Brustkorb, dann ist der Herzschlag wieder in Takt und wenn es wieder stolpert einfach wiederholen, irgendwann klappt es dann und es kehrt wieder Ruhe ein. Damit bin ich 72 Jahre alt geworden, Hurra.

Gabriele aus Korschenbroich (10.11.2012): Ich habe auch seit 2008 dieses Herzstolpern. Es ist aber auch phasenweise weg und dann urplötzlich wieder da. 2002 verstarb mein Mann unerwartet. Danach durchlebte ich eine unglückliche Beziehung, die bis heute nicht ganz beendet ist. Bestimmte Sachen helfen mir und das Herzstolpern geht für eine Zeit weg. Eine Zeit lang half mir morgens eine Messerspitze Vitamin C-Pulver einzunehmen. Aber das Herzstolpern ist vor einem Monat im Urlaub wieder da, ich vermute, weil ich mit dem Flugzeug verreist bin. Auf einen Therapieplatz warte ich zur Zeit. Beim Kardiologen war ich auch und er sagte, dass mit dem Herz alles in Ordnung sei. Ich werde es mal mit dem Ostheopaten versuchen, auch wenn es nur vorübergehend hilft. Mittlerweile glaube ich auch es kommt vom Stress und wenn man zu sehr sensibel ist.

Winfried A. aus Willingshausen (07.11.2012): Es ist beruhigend, das zu lesen, da mein Herz hin und wieder "stolpert". Mein damaliger Hausarzt sagte mir schon 1960, als bei mir das erste Mal mit 19 Jahren Unregelmäßigkeiten am Herzen auftraten, "damit kannst du 100 Jahre alt werden." Nun bin ich bereits 71, allerdings leide ich seit einigen Jahren an einer coronaren Herzerkrankung mit mehreren Stent-Implantationen, die aber mit den Extrasystolen nichts zu tun haben soll. Damals erhielt ich das Medikament Rhythmochin, das ich aber nur selten einnahm.

Waltraud R. aus Erftsadt (05.11.2012): Noch neu und nicht abgeklärt! Termin für ein Langzeit-EKG am 19. 11.

Ulrich R. aus Potsdam (01.11.2012): Bemerke es überhaupt nicht, weiß es nur durch das EKG und ärztliche Untersuchungen.

Rosemarie A. aus Orlando, Florida, USA (01.11.2012): Ich hatte keine Ahnung, warum mein Herz nachts oefters daneben tritt. Es hat mich deshalb schon etwas geaengstigt. Jetzt lese ich, dass es ungefaehrlich ist und bin sehr erleichtert!

Lasko aus Berlin (01.11.2012): Man kann die Vorkommnisse besser deuten.

Beat D. aus Basel (Schweiz) (30.10.2012): Wegen Tachykardie wurde ich vor 3 Jahren gelasert. Das Herzrasen ist verschwunden, dafür sind jetzt Rhytmusstörungen aufgetreten. Im Bett oder beim ruhigem Sitzen setzte stundenlang jeder 6. Herzschlag aus. Gemäss Kardiologe "nicht schlimm, man könne höchstens ohnmächtig werden, aber nicht sterben"! Sehr beruhigend! Ein paar Tage später setzte dann jeder 3. Herzschlag aus, das fand ich dann gar nicht mehr "lustig" und ich bekam Todesangst! Die einzige Lösung: Ein Schrittmacher! Und das habe ich gemacht und seitdem ist Ruhe! Ich kann das nur jedem empfehlen, der ähnliche Probleme hat! Kardiologen sehen das nicht so schlimm, denn sie haben's nie selbst erlebt.! Man spürt JEDEN fehlenden Herzschlag, bekommt ein schlagartiges Schwächegefühl und weiss nicht ob der nächste Herzschlag auch kommt. Ich wollte nicht derjenige sein, auf dessen Grabstein dann "er war die Ausnahme" steht und vorzeitig abdanken, darum lies ich den Schrittmacher einbauen. Alleine die Gewissheit, dass hier ein kleiner Aufpasser dich beobachtet, beruhigt ungemein und die Lebensqualität hat sich merklich verbessert.

P. Ludwig M. aus Düren (28.10.2012): Ich habe von meinem Arzt Magnesium empfohlen bekommen. Danach hat es sich etwas verbessert.

Roland B. aus Aleksandrow-Lodz, Polen (26.10.2012): Mein Herzstolpern ist sehr unregelmäßig. Mal habe ich beim Messen des Pulses kein Stolpern, mal ist es in kurzen Abständen und dann wieder mal in längeren. Das trotz der Einnahme von Tabletten gegen Herzrhythmusstörungen. Ich habe ansonsten aber keine weiteren Beschwerden. Gestern hat man mir gesagt, das ich ein schwaches Herz habe. Weiß noch nicht, was ich dagegen tun kann.

Gabriele G. aus Main-Taunus-Kreis (23.10.2012): Seit einer Katheterablation vor fünf Jahren habe ich zwar kein Herzrasen mehr, leide aber an ständigem Herzstolpern. Bei meinem letzten Langzeit-EKG wurden über 5000 Extrasystolen in 20 Stunden registriert, trotz Betablocker, Kalium und Magnesium. Angeblich ist alles o.k. - ich müsste eben lernen, damit zu leben - so die Kommentare zweier Kardiologen! Das fällt mir aber sehr schwer, immer wieder bekomme ich Panikattacken und verlasse tagelang mein Haus nicht. Hat jemand Erfahrung mit dem Medikament "rytmopasc"? Habe mich jetzt in der Psychokardiologie angemeldet und hoffe, weiterzukommen.

Uwe aus Dresden (11.10.2012): Ich kann nur allen Raten nicht verrückt machen lassen!!! Ich weiß das ist sehr schwer nicht aufs Herz zu hören, aber gerade DAS begünstigt es! Ich habs seit Jahren, hatte auch ne mal ne Zeit Herzjagen, heißt das Herz fängt an ganz schnell zu schlagen bis 180 und geht dann wieder auf normal zurück. Bin Kardiologisch durchgecheckt worden, udn alles in Ordnung. Man muss eben damit leben, wie mit Tinnitus und anderem ;) wenn man sich auf den Konzentriert und gewinnen lässt hört man ihn auch x-mal lauter. Ich kenne Phasen da hab ich 24h Stunden am Tag gewartet bis der nächste Stolperer kam, und natürlich kam er. also die Psyche ist ein unglaublich großer Faktor dabei! Außerdem habe ich festgestellt das einige Faktoren wie Kaffee und Alkohol verstärkend wirken. Und wenns mal ganz schlimm ist hat mir der Kardiologe gesagt -Anpressen wie zum Stuhlgang -Schluckweises Trinken von eiskaltem Wasser letzteres hilft bei mir echt gut :)

Werner G. K. aus Berlin (25.09.2012): Ist "Herzflattern" das Gleiche? Ich soll mich einer Defibrillator-Behandlung unterziehen, was bei meiner "schwersten Osteoporose" nicht gefahrlos ist.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Andreas, 56 Lenze jung, Kardiomyopathie aus Kiel (24.09.2012): "Dieses trübe dunkle Wetter z. Zt. macht mich erst recht fertig." Tja, damit werden wir mal wieder leben müssen. Die Tage werden kürzer und weniger hell. Die Nächte werden länger und dunkler. Besonders im Hohen Norden, wo die Sonne eh ein paar Grad tiefer steht. Wichtig dabei ist, sich eben selbst den Tag zum Tag machen, wenn es draußen wg. dunkler Regenwolken oder/und tief stehender Sonne nicht hell werden will. Sozusagen den Trübsinn mit Licht aus der Hütte jagen! Dazu schöne Musik - nicht laut, aber in jedem Zimmer - das sollte schon mal helfen, positive Vibrations, gute Laune, in Herz und Gemüt zu lassen. Das hilft auch dabei, nicht gleich jedes Herzstolperchen als letalen Wink des Schicksals überzubewerten und ein pathologisches Drama sich und seiner Umwelt zu inszenieren. Oder haben Sie nichts Besseres im Sinn oder zu tun? Kranke, schwache Herzen haben wir ja bereits - sollen wir uns von denen etwa krank oder schwach machen lassen? Wollt ihr etwa ewig leben! Was für einen Sinn macht langes Sterben? Von wegen! Ohne mich! Nicht mit mir! Tschaka! Wir schaffen es!

Uwe aus Kreis Viersen (19.09.2012): Was soll ich sagen: Ich bin gerade heute aus dem Krankenhaus raus weil ich dort von meinem Arzt eine EPU empfohlen bekommen habe. Letzte Woche wieder so schwere und viele Herzstolpereien gehabt, dass ich schon vorher in die Klinik gefahren bin. Stationär aufgenommen worden, gestern EPU. Heidewitzka ... Und? Richtig: Während ich auf dem Tisch lag, verkabelt war ohne Ende, wollten die Ärzte das Stolpern oder die Extrasystolen Live sehen ... Nach Medigabe und auch kurzer Sedierung Abbruch. Außer Spesen nix gewesen. Und jetzt? Ich weiß es nicht. Mich stören die Stolperer ungemein bis hin zu Panikattacke etc. Ärzte sagen nun, ich soll versuchen mit dem Stolpern zu leben, denn medizinisch abgeklopft sind die bei mir harmlos. Super! und nun? Morgen erst mal zum Hausarzt und fragen, was man noch machen kann ... bin ziemlich gefrustet.

Simone P. (12.09.2012): Ein unangenehmes Herzstolbern oder defuse herzbeschwerden, wie anfalls artiges Herzrasen mit oder ohne beteiligung der Erhöhung des Blutdrucks kann auch ein hinweis auf Eisen Mangel sein. Dabei sollte der Feritinspiegel geteste werden! Ich mußte diese Erfahrung nun zum 2. mal machen. Und kein behandelnder Arzt ist auf die idee gekommen. Ich mußte mich 2 Jahre mit Anfallsartigen Blutdruckspitzen besonders nachts herrum Quelen. Soweit das ich einige male dachte das war's. Bis ich selbst auf die Idee kam und selbst wieder mit Eisen anfing. Sowas grenzt schon an Körperverletzung.

Sabi aus Neuberg (12.09.2012): Hi Nicole ... ja ich habe auch eine Hashi-Schilddrüse und es ist sehr anstrengend mit den Herzrhythmusstörungen zu leben ... ich leide seit 2 Jahren darunter und habe dazu auch noch extremen Haarausfall. Die Ärzte nehmen das gar nicht ernst, nehme auch Betablocker und Tabletten für die Schilddrüse ... Aber Helfen tut nicht wirklich etwas ... GGLG Sabi

Hannelore M. aus Bochum (31.08.2012): Ich bin etwas beruhigt, als ich einiges über Herzstolpern gelesen habe. Ich habe es von Zeit zu Zeit mal, vor allem wenn ich zur Ruhe komme. Es wurde jetzt ein Langzeit-Ekg gemacht, wie man mir sagte, wäre das in Ordnung.

Wolco aus Hbg. (24.08.2012): Ich (m, 72 J. alt) bin seit 2 Jahren in kardiologischer Behandlung. Bis auf leichte (wenig bis nicht) Herzklappengeräusche, Ablagerungen in den Halsschlagadern und erhöhten Blutdruck (ca. 130-140 zu 65-80 und 45-53 schwankend bei 1/2 Metoprololsuccinat AL 47,5 mg täglich) wurden bisher organische Störungen nicht festgestellt. In unregelmäßigen Abständen (3 - 4 Mal in der Woche) habe ich "Herzstolpern" bei leichter Anstrengung mit unangenehmen plötzlichen Gedanken. Ich halte dann inne und "spreche" (natürlich innerlich) beruhigend mit meinem "Herzen" und in wenigen Sekunden schlägt mein Herz wieder normal, meine innere Unruhe schwindet ebenfalls. Ein wenig Übung war allerdings schon erforderlich.

Günter U. aus Bad Nauheim (23.08.2012): Ich war zur Blutspende und bei mir wurde Herzstolpern mit erhöhtem Blutdruck festgestellt - Dieser Artikel beruhigt mich, habe aber trotzdem mir einen Termin bei meinem Hausarzt vereinbart - Sicher ist sicher!

Jo (30.07.2012): Habe das Herzrasen auch schon seit Monaten. Alle Untersuchungen waren in Ordnung. Wache oft in der Nacht auf, weil es losgeht. Oder gleich am Morgen nach dem Aufstehen ohne etwas gemacht zu haben ist es da, Herzrasen, Zittern, Hoher Blutdruck. Oft auch Stechen und Brennen in der Brust. Kopfsache ja vielleicht teilweise wegen Sorgen mit den Kindern, aber Fakt ist doch auch, wenn alles mal einige Tage gut ist, sind diese Symptome vorhanden. Was ist da los und wer kann uns helfen?

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Marius aus Stuttgart (24.07.2012): Hallo! Ich habe seit etwas mehr als zwei Jahren Herzstolpern und Herzrhythmusstörungen. Damals war ich noch ein trainierter Sportler, der pro Woche 4-5 Mal Sport gemacht hat und an seine Leistungsgrenzen gegangen ist. Mit der Zeit bin ich aufgrund meiner Rhythmusstörungen immer ängstlicher geworden und treibe nun seit 8 Monaten überhaupt keinen Sport mehr. Das Ergebnis ist, dass ich die Rhythmusstörungen nach wie vor habe, ca. 15 kg zugenommen habe und mich nun nicht nur aufgrund der Störungen sondern auch körperlich sehr unwohl fühle. Eine Ursache für meine Rhythmusstörungen wurde trotz eingehender Untersuchungen nicht gefunden und mein Hausarzt ist sich sicher, dass die Störungen einen psychischen und keinen organischen Hintergrund haben. Trotzdem gibt mir diese Antwort keine Sicherheit und es wird für mich von Tag zu Tag schwerer mit der Angst vor einer Herzkrankheit oder einem baldigen, plötzlichen Tod zu leben.

Nicole aus Bergenhusen (21.07.2012): Hallo, an Janet aus Stuttgart - ich dachte wenn Du aus so einer Großstadt kommst, sind die Ärzte besser ausgebildet als bei mir auf dem "Land", aber anscheinend ist das nicht so. Ich bin bei mir auch felsenfest überzeugt - es ist die Schilddrüse oder die Hormone - oder beides - Auch ich nehme Betablocker, aber das interessiert mein Herz recht wenig, es rumpelt und rumpelt und ich werde immer hysterischer. Diese Extrasystolen sind doch Extraschläge, oder, die soll ich auch haben? Nimmst Du was ein für deine Hashi SD - ich meine bist du schon in einer Unterfunktion? Bei mir sind immer sämtliche Werte in der Norm, nur die Antikörper nicht, aber ich habe sämtliche Symptome und mir geht es auch nicht gut, auch ich habe schon einen Ärztemarathon hinter mir und keiner glaubt, geschweige denn, hilft mir. Es ist zum Verzweifeln. LG Nicole

Matthias S. aus Halle/Saale (16.07.2012): Ja, aber wie verhalte ich mich nun. Hatte im Dezember einen Infarkt und das sogenannte Stolpern macht mich schon nervös. Bin ja auch noch im jungen Alter von 27!!!

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Klaus Jänckel aus Leipzig (13.07.2012): Danke für diese Info. Hat mich beruhigt und damit sehr hilfreich!

Angelika aus Oldenburg (09.07.2012): Hallo, ich bin 44 Jahre und habe letzte Woche eine Nacht nicht schlafen können, wegen Herzstolpern. Beim Langzeit-EKG kamen Extrasystolen raus. Das hat mir doch Angst gemacht, so etwas hatte ich vorher noch nicht. Jetzt bin ich etwas beruhigter, wenn ich hier lese, dass es doch oft harmlos ist.

Susanne (18.06.2012): Hallo, ich bin 48 Jahre alt und habe dieses Herzstolpern schon lange aber phasenweise. Ich war auch schon zwei mal beim Kardiologen, alles gut. Ich habe gemerkt, dass es auch viel Kopfsache ist wie stark es mich belastet. Man bekommt natürlich Angst. Vor allem wenn ich mit den Hunden im Wald bin sind zusätzliche Panik-Attacken sehr übel. Zur Zeit habe ich die Stolperer wieder und traue mich manchmal tagelang nicht weit weg von der Zivilisation. Dazu kommt ein seltsames Kopfgefühl, Kopfschmerzen, Druck und es knackt in meinem Kopf. Direkt Schwindel kann ich es nicht nennen, aber ähnlich. Aufgefallen ist mir aber, dass es mir in dem Moment in dem ich unterwegs Leuten begegne, augenblicklich besser geht, eben viel Kopfsache. Man konzentriert sich auf seine Beschwerden. Angefangen hatten diese Beschwerden vor 12 Jahren als mein Mann starb und ich alleine mein Haus umbaute, also Stress. Es entwickelte sich sehr langsam und war irgendwann so extrem (auch Bewusstseinsstörungen) dass ich nicht mehr arbeiten konnte. Nach unzähligen Arztbesuchen (Orthopäde, Kardiologe, CT und CCT vom Kopf und Neurologe) empfahl mir der Neurologe nach 5-stündiger Untersuchung meinen Stress zu senken. Und so langsam wie es kam ging es wieder. Heute bin ich zusätzlich in den Wechseljahren und denke dass Hormonstörungen sowas auch auslösen können. Dazu kommt dass ich rauche und man hat deswegen sowieso ein schlechtes Gewissen und denkt man hat die Venen verstopft. Auch Kaffee tut mir dann nicht gut, kann aber beides nicht lassen. Zum Kalium muss ich sagen, es spielt eine große Rolle, allerdings sollte man das mit einem Arzt abklären und nicht einfach Tabletten nehmen weil zu wenig Kalium kann gefährlich sein und zuviel auch. Auf alle Fälle tröstet es ein wenig, das man nicht alleine damit ist.

Janet aus Stuttgart (13.06.2012): Hallo an alle, besonders Nicole aus Bergenhusen. Ich hab auch eine Hashi Schilddrüse. Mich plagen schlimmes Herzrasen und Extrasystolen. Kein Arzt kann helfen oder findet die Ursache. Ich bin mir sicher es ist die Schilddrüse. Ich habe einen Ärztemarathon hinter mir. Betablocket helfen nicht. Es ist zum Verzweifeln. Alles liebe an alle

G. H. aus Nordstemmen (12.06.2012): Also, bei kurzem Herzstolpern kein Grund zur Sorge...

Winfried H. aus Billerbeck (12.06.2012): Einen schönen guten Tag. Ich hatte am 22.05.2012 eine Herzkatheteruntersuchung, über den linken Arm (es war alles in Ordnung), danach wurde der Arm von oben bis ins Handgelenk blau und ich hatte einen starken Bluterguß mit starken Schmerzen. Nach zwei Tagen dann bis heute habe ich Herzrythmusstörungen also es geht so 5x kann ich den Plus fühlen dann setzt er einmal aus, dann 20x einmal setzt er aus dann 2x aus 3x aus und dann geht er 2-4 Stunden ganz normal das hat sich bis heute nicht geändert. Der Blutdruck ist 116 zu 65 und der Puls 70. Das EKG hat keine unnormalen Anzeichen ergeben. Der Hausarzt sagte mir es sei ganz normal, er veschrieb mir Kalium Brausetabletten, obwohl bei der Blutuntersuchung im Krankenhaus meine Kaliumwerte in ordnung waren. Wie soll ich mich verhalten die ungleichmäßigen Plusschläge sind sie wirklich normal?

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Arno G. aus Meldorf (23.05.2012): Hallo, ich habe seit ca. 2 Wochen, dass mein Herzschlag hin und wieder aussetzt. Es wird geschrieben, dass wenn es nicht länger anhält, nicht schlimm ist. Meine Frage ist, wie oft kann es vorkommen, oder ab wann wird es schlimm. Manchmal setzt es bei mir 1 bis 2 mal in der Minute aus. Kann so etwas auch wieder ganz weg gehen.

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OL aus Sinsheim (20.05.2012): Joachim M. aus Wiesbaden schreibt: Blutgerinnsel können sich, nach Herzrhythmusstörungen im linken Vorhof festsetzen. Das darf ich bestätigen! Bei mir wurde, nach Rhythmusstörungen, durch einen sogenannten "Schluck-Schall" ein erhebliches Gerinnsel festgestellt. Von da an war Bettruhe angesagt. Zudem wird mit speziellen Heparin-Spritzen das Gerinnsel aufgelöst. Hoffentlich!!! Fazit: Rhythmusstörungen also ernst nehmen!

Sandra K. aus Aurich (17.05.2012): Habe seit einiger Zeit Herzstolpern und empfinde große Angst dabei, habe Angst, dass sich das Herz verstolpert und eventuell stehenbleibt - das schränkt sehr ein..., mein Arzt meinte, es sei stressbedingt und könnte ein Syndrom einer lavierten Depression sein, einer "versteckten"! Ich werde mal Magnesium oder Kalium probieren! Auf jeden Fall ist es hilfreich zu wissen, dass es kein seltenes Phänomen ist!

Sonia aus Darmstadt (14.05.2012): Hallo, bin froh ich stehe nicht alleine, habe diese Probleme schon seit Jahren, bin erst 37 Jahre alt, mein Mann ist mit der Situation völlig überfordert! Ich habe dazu noch Herzrasen, ist einfach nur nervig. Namengebung habe ich einen Kardiologen Termin, habe etwas Angst melde mich dann mal wieder.

Yvonne M. aus Duisburg (03.05.2012): Hallo Nele und alle anderen ;o)) Ja das ist wirklich ein Teufelskreis, aber man muß lernen damit umzugehen, ich denke, was ich alles schon gemacht habe, die Angstzustände kommen immer wieder. Dieses trübe dunkle Wetter z. Zt. macht mich erst recht fertig. Da bekomme ich echt immer so eine Depriphase und bin total lustlos! mal geht es mir wochenlang gut, mal total schlecht, dass ich laufend beim Kardiologen sitze! Danach bin ich beruhigt, wenn es heißt alles ok, aber nach paar Wochen geht die Angst wieder von vorne los ;o(( Gibt es irgendwas was auf Dauer hilft??? Liebe Grüße

Nicole aus Bergenhusen (01.05.2012): An Maria B. aus Düsseldorf: Hallo, welcher Arzt hat das bei dir festgestellt und wie? Haben deine "Attacken" auch manchmal stundenlang angehalten? Ich bin völlig ratlos und deprimiert, werde von allen Ärzten immer nur belächelt und als eingebildet krank behandelt.

Maria B. aus Düsseldorf (26.04.2012): An Nicole aus Bergenhusen: Hallo, diese Attacken hatte ich auch, erhöhter Blutdruck, der untere Wert war immer zu hoch, ich habe ein Odyssee durch alle Ärzte gemacht, Kardiologe, Gynäkologe, Nephrologe, Urinproben, Ultraschall, die üblichen, EKG, Langzeit-Blutdruck, Hormone etc. Schlußendlich hat sich rausgestellt, daß ich Wasser einlagere und das Herz es nicht schafft abzupumpen, in schlimmsten Fällen hat es dann zu den Attacken geführt, die unglaublich beängstigend sind und mich in meiner gesamten Lebensqualität einschränken. Nun nehme ich alle 2 Tage eine halbe Entwässerungstablette und alles ist bestens in Ordnung.

Edeltraud S. aus Nürnberg (20.04.2012): Ja, auch bei mir - da ich einen leicht erhöhten Blutdruck habe, - aber nervösen Stress hatte - stieg mein Blutdruck auch noch immens an. In dem Moment kam auch noch Atemnot dazu. Man muß lernen zu versuchen, sich nicht zu sehr hinein zu steigern, es sei denn, verschiedene andere Anzeichen, welche Frau Prof. Dr. med. Ellen Hoffmann mit erwähnt hatte, wo umgehend ein Arzt kontaktiert werden muß.

Susanne P. aus Österreich (19.04.2012): Finde ich super, dass es sowas gibt, wo man nachlesen kann. Habe es seit ein paar Monaten. War schon beim Arzt. Alles in Ordnung. Ich glaube, es hat mit der Psyche auch zu tun. Leide unter Panik. LG

Manuela S. aus Gera (18.04.2012): Hat jemand Erfahrungen mit Herzstolpern nach der Einnahme von Ebastel (gegen Pollenallergie)? Es ist zwar Herzrasen aufgeführt, aber ich habe eher Herzstolpern. Jetzt hoffe ich sehr, dass es wirklich am Medikament liegt - wenn ich hier lese, dass es einige von Ihnen schon jahrelang haben ... :-(

Anonym (18.04.2012): Ich bin über 50 Jahre alt und nach Kaffeekonsum und leichter, zugrundeliegender Nervosität hatte ich einige Minuten Herzstolpern. Kalium hat mir heute geholfen. Es war das erste Mal, dass ich Kalium gegen die Beschwerden verwendet habe. Das sogenannte Diätsalz enthält viel Kalium. Es schmeckt zwar nicht gut, man muss aber keine teuren (?) Tabletten in der Apotheke kaufen.

Nele T. aus Baden-Württemberg (17.04.2012): Huhu :) Wenn ich Tina K. aus Fürth oder Yvonne M. aus Duisburg Kommentar lese, sehe ich mich darin ... Genau dasselbe hab ich auch ... Würde gern mit euch 2 mal Kontakt aufnehmen, wenn das irgendwie geht??? Wäre super lieb :) die besten Grüße Nele :)

Nicole aus Bergenhusen (03.04.2012): Hallo, also, erstmal muss ich sagen, dass ich es sehr schön finde, wie viele Menschen es hier gibt, die das gleiche Problem haben wie ich und mich und die anderen verstehen können! Ich bin 38 Jahre und felsenfest davon überzeugt, dass es bei mir an meiner Hashi Schilddrüse liegt, aber leider hilft mir niemand, oder ich habe noch nicht den richtigen Arzt gefunden. Ich habe massive Stolperer und die sind wirklich unangenehm und unerträglich! Bei mir kommen sie in "Attacken" und fangen meist im Hals an (SD) mit Stromschlägen, Engegefühl und Sekunden später ist das Herz aus dem Takt, und ich bin dann immer kurz vorm durchdrehen, habe panische Angst, wie die anderen hier auch - tot umzufallen oder morgens nicht wieder aufzuwachen - Ich bin ratlos, wo ich noch hin soll, bin schon von Arzt zu Arzt gerannt, beim Kardiologen, usw. alles in Ordnung. Ich soll mir sagen alles ist gut, und wenn ich 50 Stolperer am Tag hätte, das wäre nicht schlimm, ich kann bei den "Attacken" aber nicht sagen alles ist gut. Die Panik überkommt mich einfach und ich bin in meiner Lebensqualität total eingeschränkt. Ich will einfach nur wieder unbeschwert und normal leben. Ich nehme schon Betablocker, Knoblauchkapseln (gegen Arterienverkalkung) Vitamin D, Zink, Magnesium und Fischölkapseln wegen der entzündungshemmenden Wirkung. Vielleicht hat ja jemand von Euch noch einen Tipp - oder es gibt jemanden, der vielleicht auch so eine Hashi Schilddrüse hat???

Joachim M. aus Wiesbaden (01.04.2012): Hallo, ich habe Herzstolpern (Aussetzer) seit ca 9 Jahren. Es wurde erfolgreich mit Bisoprolol und noch wichtiger mit einer täglichen Ass 100 in Schach gehalten. Bis vor 3 Wochen kam es wieder. Diagnose beim Kardiologen, Vorhofflimmern. Die Sache ist an sich nicht tödlich (Aussage des Arztes). Aber es kann im Vorhof des Herzens etwas Blut zurückbleiben und dann klumpen, was zum Herz- bzw. Hirninfarkt führen kann. Alternative wäre Marcumar. Ich versuche es nochmal 1/2 Jahr mit einer Ass 100 u. 1/2 Bisoprolol mehr. Die nächste Behandlung bei Misserfolg wäre eine Verödung eines bestimmten Nervs am Herz. Heilungschance ca. 50 %. Übrigens, das Flimmern besteht auch, wenn man kein Stolpern bemerkt. Das ist heimtückisch.

J. M. aus Nürnberg (30.03.2012): Kenne dieses Herzstolpern nun schon seit fünf Jahren. Zu Beginn Panikattacken und Angststörung. Folgend wurde ein Mitralklappenprolaps (in meinem Fall ungefährliche Anomalie der Herzklappe) diagnostiziert, welcher laut Aussage des Kardiologen Herzstolpern begünstigen kann, wohl vor allem bei großen schlanken Menschen wie mir (?!) Die Panikattacken hatten sich aber mittlerweile in einen hypochondrischen Wahn entwickelt, weshalb eine Verhaltenstherapie folgte. Bin nun ziemlich abgeklärt in der Sache, aber wenn es mal wieder wirklich schlimm ist, kann ich meine Angst nicht völlig entkräften und hab immer noch meine Ticks (Puls fühlen, Sorgen machen, Schwindel durch aufstrebende leichte Panik verursachen), kann die Sache aber im Großen und Ganzen kontrollieren. Ohne wär es halt schon schöner, aber es geht halt auch schlimmer, die Ärzte könnten einem schließlich auch etwas Bedrohliches diagnostizieren, deshalb nehme ich meine Last eben an. Und vier verschiedene Kardiologen können ja auch nicht wirklich Unrecht haben, auch wenn mein Panikmodul es in den akuten Situationen LAUTHALS behauptet ;)

Christian aus Marburg (23.03.2012): Ja, ich fand den Hinweis zu Kalium sehr nützlich. Ich werde nun mal in die Apotheke fahren und mich da beraten lassen.

Yvonne aus Duisburg (20.03.2012): Hallo Tina K. Ich kenne das Problem nur zu gut. Habe das auch mit den Ängsten. Bin auch in Behandlung beim Psychologen! Was jetzt z. Zt. so schlimm bei mir ist, ist Herzrasen, kein stolpern, sondern Rasen. Das macht mir wieder so eine Angst, dass ich denke, das war es dann. Das ist echt ein Teufelskreis!! Hast du mit Herzrasen auch Last und wenn ja was machst du dagegen??? LG Yvonne

Tina K. aus Fürth (15.03.2012): Hallo, ich habe seit ca. 12 Jahren Herzstolpern. Ich hatte sehr viele Untersuchungen über mich ergehen lassen wie z. B. Herz-CT, Herzkatheter-Untersuchung, Event Recorder-Untersuchungen, um die "Stolperer" zu analysieren usw. Ich bekam vor 5 Jahren einen Betablocker 2,5 mg. In den Jahren entwickelte sich bei mir auch eine Angststörung mit Panikattacken, die dann mit Antidepressiva behandelt wurde und noch wird. Zur Zeit habe ich die Stolperer wieder täglich. Ich kann einfach nicht damit umgehen. Wenn es mir mal gut geht, denke ich immer an den Satz von meinen Kardiologen "Es passiert Ihnen nichts, die sind harmlos". Wenn es aber dann losgeht kann ich leider nicht mehr daran denken. Angst und Panik überfluten mich, ich denke immer, ich muss jetzt sterben. Ich hoffe das ich irgendwann damit leben kann. Die Berichte machen mir jedoch wieder ein bisschen Hoffnung, da ich lesen kann, dass es vielen Menschen so ergeht und nicht nur mir und ich mir die Sache nicht einbilde.

Klaus P. aus Salzgitter (08.03.2012): Ich hatte das Problem "Herzstolpern" auch. Als Ursache stellte sich eine zu diesem Zeitpunkt sehr starke berufliche Belastung heraus, also Stress, wie es viele Zeitgenossen ähnlich erfahren müssen. Sportlich war ich damals, wie heute noch, schon immer tätig. Eine gewisse Grundkondition war also vorhanden. Mein Hausarzt schlug mir deshalb vor, da ich eine medikamentöse Lösung ablehnte, es mit Ausdauertraining zu versuchen. Ich wurde also Jogger. Nach einigen Wochen schaffte ich schon eine volle Lauf-Stunde und das "Herzstolpern" war verschwunden und trat nie wieder auf. Außerdem gab es während des Laufens und danach eine erfreuliche Nebenwirkung. Wohl durch die kräftige Gehirndurchblutung verursacht, fand ich für fast alle beruflichen, auch persönlichen Probleme überraschende, praktikable Lösungen. Dieser von mir begangene Weg das "Stolpern" loszuwerden, ist natürlich für viele Betroffene nicht möglich. Wer jedoch die sportlichen Voraussetzungen mitbringt, könnte einen Versuch wagen, meine guten Erfahrungen damit, nachzuvollziehen.

Prof. Wolfgang Straßburger aus Würselen (07.03.2012): Den Hinweis auf die Einnahme von Kalium fand ich "hilfreich"! Aus eigener Erfahrung und durch den Hinweis eines Kollegen nehme ich beim (laut ärztlicher Diagnose harmlosen) Auftreten von "Freudenhüpfern", die manchmal über mehrer Stunden anhalten können mit Erfolg retardiertes Kalium ein. Die Dosierung erfolgt "nach Gefühl"!! Gibt es hier Empfehlungen? Gibt es auch eine Rationale? Zuviel könnte ja auch ziemlich schädlich sein (i. v.-Gabe in diversen Krimis...)

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Yvonne M. aus Duisburg (02.03.2012): Hallo, schön die vielen Kommentare zu lesen. Es beruhigt doch sehr zu wissen, wie viele Menschen einen verstehen, denn wenn jemand keine last mit Herzstolpern oder Rasen hat, heißt es immer, stell dich nicht so an! Ich habe seit Jahren Herzstolpern, gelegentlich auch Rasen, schon ein MRT gehabt und alles sei ok. Mein Herz ist völlig gesund! laut des gestrigen Langzeit-EKG habe ich eine Rhythmusstörung gehabt und ein paar Stolperer und meine Ärztin meinte, wir schauen nochmal und gegebenenfalls soll ich Betablocker probieren, was ich nicht möchte! Aber ich sei nicht herzkrank und soll keine Angst haben! Schwindel habe ich auch oft! Das Problem ist wie auch Birgit B. schrieb, die Angst ist total groß, habe sogar Panikattacken und Angstzustände entwickelt, da ich ständig Angst habe plötzlich tot umzufallen oder morgens nicht mehr aufzuwachen. Das ist ein Teufelskreis!! Bin sogar in Behandlung beim Therapeuten! Aber danke für die Ratschläge, ich werde das erstmal mit Kalium und Magnesium probieren!! Liebe Grüße Yvi

Wiemer aus Dortmund (25.02.2012): Ja genau so ... kurz wenige Sekunden.

A. aus Kassel (23.02.2012): Seit einigen Monaten habe ich gelegentlich ein merkwürdigen Anfall; mir wird ganz flau im oberen Bauch bis zur Brust, als ob sich dort irgendwas dreht und ich fühle einen Herzschlag (Wie einen schwachen Stromschlag aus dem Bauch) im ganzen Körper, dann ist wieder alles okay. Die Woche kam es fast einmal jeden Tag und einmal sogar 2x nacheinander das ich etwas eingesackt bin! Allerdings ohne Atemnot oder Bewusstseinsstörungen. Ich habe die Kommentare gelesen, ich lebe nicht unbedingt gesund (Raucher und jeden Samstag Abend viel Alkohol bis ins Koma [Schon seit 10 Jahren]), bin 32 Jahre alt, Schichtarbeiter und privat sehr unglücklich. Diese Faktoren sind vielleicht der Auslöser? Ich denke ich verzichte auf eine Untersuchung da mich der Betrag sehr beruhigt. Wenn das Schlimmste doch passiert dann passiert es eben, einen angenehmeren Tod gibt es wohl kaum und sterben müssen wir alle mal.

Christine D. S. (19.02.2012): Danke für die hilfreiche Information, nun bin ich etwas beruhigt und kann das Wochenende entspannter genießen. Werde mich aber in der nächsten Zeit einmal "durchchecken" lassen, um mir die Angst zu nehmen.

Strack aus Kassel (18.02.2012): Die Information hat mir sehr geholfen. War beim Kardiologe, der mir sagte, daß ich mir keine Sorgen machen muß :-)

Franz K. (03.02.2012): Von Zeit zu Zeit leide ich auch unter Herzstolpern (Extrasystolen). Dies ist, das wurde mir von meinen Kardiologen "eingebleut", nicht gefährlich. Das stimmt, wenn die Extrasystolen > 100:1 auftreten; sowie aber die Relation 1:1 ... 1:4 etc. wird man besorgt, weil die "Nebenwirkungen" wie Schwindel einen nicht mehr kalt lassen. Ich war und bin der Meinung, dass bestimmte Vorgänge im Darm eine entscheidende Rolle spielen. Ich nehme seit einiger Zeit "Heilerde extrafein" regelmäßig abends und morgens ein (1 Dosierlöffel). Und, oh Wunder, der Spuk ist vorüber und das schon seit 3 Monaten!

Kerstin K. aus Wernigerode (02.02.2012): Ich habe auch manchmal Herzstolpern und danach muß ich ewig gähnen. Habe daher große Angst. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes.

Conny aus Magdeburg (30.01.2012): Bei mir fing es vor ca. 10 Jahren an, ganz plötzlich, Herzstolpern. Zuvor hatte ich eine Überfunktion der Schilddrüse und bekam Medikamente, die ich nach einer Weile vorsichtig absetzte. Meine Schilddrüsenwerte waren danach in Ordnung. Irgendwann bekam ich dann dieses Herzstolpern. Meine damalige Kardiologin fand heraus, dass etwas Blut ins Herz zurückläuft, aber dass das nicht die Ursache fürs Herzstolpern ist. Habe mich bei dieser Ärztin nicht wohlgefühlt. Da sie mich und meine Sorgen nicht ernst genommen hatte, habe ich den Kardiologen gewechselt. Dem erzählte ich meine Sorgen und er machte Nägel mit Köpfen. Er nahm mir Blut ab, machte EKGs und eine Herzkatheter-Untersuchung. Er wolle mein Herz provozieren, um herauszufinden, was mir fehlt. Bei der Untersuchung kam heraus, dass mein Herz völlig gesund sei und die Extrasystolen kommen von der rechten Herzkammer, da sei der Erregungspunkt vergrößert. Die Erregungsweiterleitung ist etwas gestört und geht manchmal zurück statt vorwärts. Auf meine Frage, wie man das therapiert, sagte er mir, er könne etwas vom Erregungspunkt veröden/verkleinern. Wenn er aber zu viel verödet, wäre ich ein Herzschrittmacherpatient. Das hat mich erstmal abgeschreckt. Er sagte mir, dass das jetzt nicht unbedingt behandlungsbedürftig ist. Mit meinem Herz ist alles in Ordnung. Wir sind jetzt so verblieben, entweder lerne ich damit umzugehen (das alles in Ordnung ist) oder wenn es mich sehr stört, will er nochmal eine Herzkatheter-Untersuchung machen und die Stelle etwas veröden. Ich mußte eine Nacht im Krankenhaus zur Beobachtung bleiben und hing auch am Langzeit-EKG. Am Morgen kam ne Schwester mit Medikamenten, ich erschrak, doch was mit meinem Herzen nicht in Ordnung? Ich bekam ne halbe Tablette Bisoprolol 1,25mg zur Unterstützung für das Herz. Diese nahm ich aber eine Weile und hatte Probleme wie Schwindel und Blutdruck etwas niedrig. Mein Kardiologe sagte mir, das ich diese Medikamente weglassen soll. Dieses Medikament hatte mir etwas geholfen. Schwindel ist weg und Blutdruck wieder normal, aber Herzstolpern ist geblieben. Mal paar Tage Ruhe, dann wieder heftige Tage. Zur Unterstützung nehme ich Magnesium + Kalium Tabletten, muss darauf achten, viel trinken, Vitamine regelmäßig zu mir nehmen und etwas Sport treiben.

Horst P. aus Aichach (28.01.2012): Weil ich vorwiegend Herzschlagaussetzer während der Belastung habe. Ich bin da bereits in Behandlung aber es gibt noch keine Diagnose. Herzkatheteruntersuchung hat keine zu behandelnden Engstellen ergeben. Ich vermute eine psychische Ursache.

Anna aus Berlin (26.01.2012): Vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel! Ich leide sehr unter Angst, Stress und Panikattacken. Jetzt ist auch noch gelegentliches Herzstolpern dazugekommen, was die ganze Sache nicht besser macht. Das bewirkt nur noch mehr Angst - ein ewiger Teufelskreis ... Da ich sonst keinerlei Beschwerden oder schwerwiegende Erkrankungen habe, beruhigt mich dieser Artikel doch sehr!

Anonym (25.01.2012): Ich bin sehr dankbar für diese Information - sie hat mich beruhigt und mir gezeigt, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Gleichzeitig weiß ich nun, wann ich wirklich zum Arzt gehen sollte. Danke!

Dana K. aus Egypt (23.01.2012): Bei mir tritt Herzstolpern seit einer Woche mit Schwindel und Bewusstlosigkeit auf.

Monika U. aus Schmalkalden (21.01.2012): Ja, finde ich hilfreich, da ich schon seit 44 Jahren unter Extrasystolen leide. Bis vergangenen Jahres habe ich mir keine besonderen Gedanken gemacht, da EK, Langzeit-EKG und Echogramm und auch die Blutwerte nichts krankhaftes ergaben. Die Extrasystolen hielten sich in Grenzen. Im Oktober vergangenen Jahres hatte ich drei Nächte hintereinander heftigste Extrasystolen. Bekam große Angst, konnte nicht einschlafen. Schwindel und Luftnot hatte ich aber nicht. Bin ins Krankenhaus gefahren. Da mein EKG nicht ganz in Ordnung war, hat man mich stationär aufgenommen, es wurden viele Untersuchungen gemacht, die keine Auffälligkeiten ergaben. Bekam daher nur eine halbe Tablette gegen die Angst. Durchblutungsstörungen konnten ebenfalls nicht festgestellt werden. Meine Angst blieb. Im Krankenhaus hatte ich keine Beschwerden. Bin dann entlassen worden. Man hat mir auf Grund meiner Ängste und Bitten einen Betablocker gering dosiert verschrieben. Zu Haus ging der Zirkus von vorne los. Habe mich aber selbst aus meiner Angst befreit und abends den Betablocker genommen. Regelmäßig zur gleichen Zeit. Dann ging es mir von Tag zu Tag besser. Jetzt merke ich kaum noch was und meine Lebensqualität ist nicht eingeschränkt. Hoffe, es bleibt so. Viele grüße M. U. 64 Jahre alt.

Hermann Sandreuther aus Schwabach (29.12.2011): Ihre Aufklärung ist gut verständlich und beruhigend.

Andre (24.12.2011): Hallo alle zusammen, habe das Herzstolpern seit einigen Jahren gelegentlich. Die vielen Kommentare der Leser hier haben mich etwas beruhigt. Mir ist aufgefallen, dass viele Leser in ihren Kommentaren geschrieben haben, dass der Arzt keine exakte Diagnose feststellen kann. Vielleicht unterhalten sich die Ärzte zu wenig mit den Patienten. Die Lebensweise bzw. vorhandene Probleme oder Ängste könnten auch Ursachen für solche Herzbeschwerden sein. Hatte heute auch wieder etwas Herzstolpern. So habe ich mal überlegt was die Ursache sein könnte. 1. Die Nacht davor hatte ich Schlafstörung. 2. Ich habe mir heute kaum Ruhe gegönnt. 3. War nach einem Telefonat etwas verärgert. Habe mir dann die Ruhe gegönnt und meditiert (ZEN-Meditation). Danach habe ich mich hingelegt und klassische Musik gehört. Das Herzstolpern war sofort wieder weg. Übrigens nehme ich auch gelegentlich zur Vorsicht Magnesium. Aber ich glaube doch, dass diese Sache mit dem Herzstolpern sehr oft mit der Lebensweise zu tun hat. Ich wünsche allen Lesern eine gute Besserung. Gruß ... Andre

Bianka aus Gotha (20.12.2011): Hallo, ich bin durch Google auf diese Seite gestoßen. Ich möchte kurz mal die Situation meines Vaters schildern, und hoffe das mir jemand da drauf antwortet. Mein Vater ist im April 50 Jahre alt geworden, ist nicht sportlich und hat Übergewicht. Das Übergewicht hat er aber schon immer, es verteilt sich bei ihm recht gut. Er ist KFZ-Meister und vor Zwei Jahren hat es bei uns in der Werkstatt, 2 Tage vor Heiligabend gebrannt. Nach dem der ganze Stress vorbei war, fingen die Herzprobleme meines Vaters an. Es fing ganz einfach mit einem Herzstolpern an. Organisch sagt ihm jeder Arzt er sei Gesund. Er war schon in Leipzig, Jena, Bad Berka und Bad Langensalza. Alle diese Kliniken konnten ihm nur bestätigen, dass er gesund sei. Irgendwann bekam er einen Eventrecorder mit nachhause, und dann hatte er wieder so eine Attacke. Der Puls schnellte nach oben bis an die 200er-Grenze und der Puls setzte aus, und das Gerät piepste fürchterlich. Ich selber habe das gesehen, und auch gefühlt. Meinem Vater ging es schlecht aber er war nicht bewusstlos oder dergleichen. Der Arzt, der das Gerät ausgewertet hat, meinte dann zu meinem Vater: "Also die Werte die mir das Gerät hier anzeigt, die können ja gar nicht stimmen, da müssten sie ja sterben oder wenigstens bewusstlos sein!" Er löschte daraufhin die Aufnahmen. Von da an bis heute stempelt man ihn als Simulanten ab. Er hat jeden Abend immer wieder diese Herzaussetzer und Schmerzen, welche zunehmend schlimmer werden. Seit 4 Wochen hat er nun ein Aufzeichnungsgerät in der Brust also unter der Haut. Weiterhin jeden Abend diese Aussetzer, dann ist er zum "auslesen" gefahren und man sagte ihm wieder "anscheinend ist das Gerät kaputt, denn demnach hätten Sie bewusstlos sein sollen. Nun nimmt er keine dieser Tabletten mehr und letzte Nacht hatte er es wieder ganz schlimm, dass nicht nur ihm Angst und Bange wurde. Heute wieder zum Arzt und der meinte erst, er könne das nicht auslesen, weil die Kasse das nur einmal in ner Gewissen Zeit bezahlt. Gut hat er gesagt, dass er es eben selber bezahlt. Und dieses Mal hat das Gerät gar nichts angezeigt. Aber sowohl ich als auch meine Mutter haben gemerkt das der Puls weg war und das von mal zu mal länger. Bilden wir uns das nun auch bloß ein, sind wir auch Simulanten??? Es geht ihm immer schlechter und keiner hilft ihm, alle Ärzte schauen in die Akte aber hören ihm nicht zu. Vielleicht hat ja jemand das gleiche erlebt oder kennt einen Spezialisten oder kann mir sagen, was man noch probieren kann. Diese L-Thyroxin nimmt er für seine Schilddrüse auch. Und eben diese üblichen Betablocker. Eine Ärztin in Erfurt meinte er soll bei einer Attacke, es mal mit drei Schluck Wasser probieren, lächerlich. Und das nachdem sie ihn mit Frau M. an sprach und erstmal ne ganz andere Frau mit ihm verwechselte.

Peter R. (18.12.2011): Kenne das Problem, allerdings muß man dazu sagen, dass ich auch parallel zum Stolpern an einem Bartter Syndrom leide, Kalium ist echt eine sagenhafte Hilfe, mit recht geringen Nebenwirkungen. Mein Kardiologe sagt stets den Kaliumwert unbedingt über 4,0 mmol/L halten! Alles darunter ist zwar "normal", aber viel zu wenig.

Katja B. aus Grünstadt (17.12.2011): Hallo, plage mich seit 3 Wochen mit Herzstolpern rum, das mich ziemlich fertig macht, da ich vor 4 Jahren einen schweren Infarkt hatte. EKG und Ultraschall ok. Auffällig ist, dass seit 14 Tagen ein total verschleimter Hals Sorgen macht. Hustenanfälle folgen und dann das Herz stolpert. Hat jemand Erfahrung damit. Hatte vor dem Infarkt auch Hustenprobleme.

Erich A. aus Frankfurt/M (17.12.2011): Sehr geehrte Damen und Herren - nach Durchsicht Ihres ausführlichen Berichtes zu Herzstolpern bin ich sehr beruhigt. Was kann ich dazu im positiven Sinn beitragen z. B.: Was soll ich Essen und Trinken und was nicht. Vielleicht hätten Sie auch über Herzrhythmusstörung eine Information - Ich wäre ihnen sehr dankbar. Bin 79 Jahre.

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Ch. aus Westerwald (07.12.2011): Ich bin 35 Jahre und weiblich, habe seit 6 Jahren polytope Ventrikuläre Extrasystolen. Am Tag um die 17.000 VES, trotz einem gesunden Herzen. Ich finde es schade, dass die Ärzte einen nicht ernst nehmen. Obwohl das Herz alle 5 Sekunden stolpert und man nur gesagt bekommt, die Extrasystolen sind harmlos.

Monika U. aus Schmalkalden (28.11.2011): Soll eine hypertensive Herzerkrankung haben, aber hatte nie zu hohen Blutdruck und auch keine Beschwerden. Habe aber immer schon mal Extrasystolen gehabt, die angeblich harmlos waren. Vor kurzem hatte ich eine ganze Nacht diese Extrasystolen und war auf Grund dessen im Krankenhaus. Alle Befunde waren gut. bekomme aber jetzt einen Betablocker, der mich beruhigen soll und es wirkt auch tatsächlich. Den gab man mir aber nicht auf Grund des Befundes sondern wegen meiner geklagten Tachykardien. So steht es im Krankenhausbericht. Mit der Diagnose hypertensive Herzerkrankung kann ich nichts anfangen, mein Blutdruck lag auch ohne Betablocker bei 120/80. Gehe demnächst in eine Herzsportgruppe. Mein Hausarzt sagt mir auch nichts genaues.

Petra N. aus Westerwald (26.11.2011): An Thomas T. aus Bamberg: Darf ich fragen, seit wann du die Diagnose Hashimoto hast und wie hoch deine L-Thyroxin Dosis ist? Leider ist heute auch noch einigen Kardiologen die Autoimmunerkrankung "Thyreoiditis Hashimoto" nicht bekannt. Wenn man dann erklärt, dass es sich hierbei um eine Unterfunktion der Schilddrüse handelt, bekommt man nicht selten zur Antwort, dass man solche Herzprobleme wie Pulsrasen und/oder Herzstolpern nur in Überfunktion haben könne. Solch eine Aussage ist absolut frustrierend, zumal durchaus bekannt ist, das solche Beschwerden auch aufgrund einer Unterfunktion verursacht werden. Ich rate wirklich jedem dazu, dessen Herz organisch gesund ist, seine Schilddrüsenwerte sowie Kalium, Magnesium, Vitamin D und auch Eisen (Ferritin!) kontrollieren zu lassen. Es ist häufig der Fall, dass viele Schilddrüsenpatienten auch dort einen Mangel aufweisen. Liebe Grüße und einen schönen 1. Advent Petra N.

Angela aus Schwäbisch Hall (24.11.2011): Kann man denn Kalium einfach so bedenkenlos nehmen? Und wie viel davon? Mein Kardiologe nannte mir immer nur Magnesium.

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A. D. aus Berlin (24.11.2011): Bin über 50 und habe einen sehr belastenden Job. Nach berufsbedingtem abruptem Stopp meiner bis dato sehr ambitionierten sportlichen Aktivitäten und zusätzlichen Belastungen im privaten Bereich trat Herzstolpern im März erstmals auf. Belastungs-EKG und Ultraschall aber ok; Doktor meinte, dass dies vom mangelnden Abtrainieren kam. Habe daraufhin begonnen, zu walken und Stolpern ging zurück. Mittlerweile Streß aber nochmals angestiegen und Stolpern wieder intensiver; Abstand der Phasen (z. T. über mehrere Stunden) ca. 14 Tage. Stelle fest, dass mein Energiebedarf deutlich gestiegen ist und das Stolpern oft auftritt, wenn ich am "Hungerast" hänge. Ist nach Essen immer deutlich besser bzw. verschwunden. Mineralmangel? Jüngstes Blutbild nur zu hohes Cholesterin; Blutdruck manchmal erhöht. Nehme gegen Streß abends seit kurzem Baldriparan. Hoffe Streß-Ende in wenigen Wochen... dann muss ich wohl den Streß "abtrainieren". Aber Hauptsache Stolpern weg!

Claudia F. aus Ansbach (22.11.2011): Ich bin 27 Jahre alt und hab sehr oft dieses Herzstolpern manchmal 3-4 Tage hintereinander und das meistens den ganzen Tag über wobei ich auch richtige panische Angst dazu bekomme und dann das Weinen anfange. Ich kann das nicht mehr ertragen! Ich brauch unbedingt was dagegen. So macht mir das Leben keinen Spaß: (Habe 2 Kinder die mich brauchen und eine glückliche Mama auch brauchen! Mir wird es nicht schwindlig dabei, wenn ich es habe, ist nur sehr unangenehm und ich bekomme Panik :( Liebe Grüße Claudia F.

Hans R. (18.11.2011): Hatte vor der Einnahme von Tromcardin alle 4-5 Wochen Herzrhythmusstörungen, 24 Std. lang. Nun seit 6 Monaten nicht mehr. Werde das weiter beobachten.

Andre C. aus Alsfeld (17.11.2011): Dieser Artikel hat mich beruhigt, ich hatte es vor meiner Partnerin immer verheimlicht aus Angst, da sie sich zu große Sorgen macht. Jetzt kann ich reden!

Walter H. aus Weilheim (16.11.2011): Die Erklärung geht zu wenig in die Tiefe. Worauf deutet denn z. B. länger anhaltendes Stolpern hin? Was ist eine "niedrige Betablocker-Dosierung"? Ich versuche gerade Bisoprolol auszuschleichen, nehme derzeit 2,5 Milligramm tgl. ein und erlebe zuweilen, sporadisch also, gerade in Entspannungssituationen abends oder nachts oft stundenlanges "Stolpern", das erst morgens kurz vor oder nach dem Aufstehen wieder aufhört. Ich fahre beruflich einen LKW und arbeite problemlos körperlich schwer (Bäume fällen etc.).

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Doris S. aus Sinsheim (14.11.2011): Ich schrieb am 29.10.2011 hier... jetzt endlich passiert was, hatte vor kurzem einen Eventrecorder für drei Wochen zu Hause. Mein Kardiologe sah das Ergebnis und sagte ich habe Vorhofflimmern, bekam einen Termin auf denn 18.01.2012, um eine Katheterablation durchführen zulassen. Dank auch an meine Hausärztin, die mir geholfen hat, ich habe gaaaanz viel Hoffnung, dass es mir endlich nach 7 Jahren wieder besser geht dadurch. Es kann sein, dass man es wiederholen muss, egal, Hauptsache mein Leben wird wieder lebenswert. Gebt nicht auf und nicht lockerlassen, immer wieder nachfragen nach weiteren Untersuchungen...

N. (30) aus NRW (11.11.2011): Ich habe seit ca. 3 Jahren fast täglich über einige Minuten bis hin zu Stunden andauernde ventrikuläre Extrasystolen. Trotz Magnesium, Kalium und 5 mg Bisoprolol hat sich nichts geändert. Mein Kardiologe bezeichnete dies als "Lackschaden" und ungefährlich. Beim Herzecho stellte er fest, dass eine Klappe nicht richtig schließt. Dies sei aber auch nicht schlimm. Ich fühle mich leider nicht gut beraten und habe wirklich ein wenig Angst, dass ich irgendwann einfach tot umfalle.

Dr. Dieter S. aus Leonberg (02.11.2011): Ich habe seit 20 Jahren Herzrhythmusstörungen, die mit wenig störenden Extraschlägen anfingen. Vor 4 Jahren hatte ich das erste Mal Vorhofflimmern, das nach 1 Tag nach kaltem Wasser trinken allein wegging. Dieser Jahr hatte ich dann Vorhofflattern und es wurde dann eine Ablation durchgeführt, die wiederum Vorhofflimmern auslöste, das selbst durch 2 "Elektroschocks" nicht wegbekommen wurde. Seither nehme ich Amiodaron (100mg) und Metoprolol 22,75 mg sowie ASS 100 mg. Bei Bedarf erhöhe ich die Dosis. Ursachen vermute ich im Stress und damit unregelmäßiger Flüssigkeitszufuhr.

Marie-Elisabeth F. aus Berlin (02.11.2011): Wenn ich im Bett liege und zur Ruhe gekommen bin, habe ich für einige Sekunden dieses Herzstolpern. Habe letztes Jahr einen Bypass bekommen. Mir geht es gut danach, EKG o. k., Ultraschall auch.

Rudolf J. aus Bad Salzdetfurth (01.11.2011): Hat mich sehr beruhigt, da mein Herzstolpern bei mir manchmal Ängste hervorruft! Vielen Dank für den informativen Text.

Ulrich M. aus Baunatal (01.11.2011): Guten Tag, bei mir setzt der Herzschlag bei 8, 19 oder nach 30 Schlägen aus, für einen oder zwei Schläge. Das wurde nicht erwähnt. Gehört das zur Kategorie Herzrythmusstörungen. Ist das nicht auch eine Art von Stolpern? Auch wenn es kein Herzrasen ist. Das hätte man erwähnen können.

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Arnd W. (26.10.2011): Nur wenn ich mich körperlich betätige, wird mein Puls gleichmäßiger und ich fühle mich nicht mehr matt.

Liliane aus Luxemburg (22.10.2011): Ich habe seit Jahren diese Extrasystolen. Es ist sehr unangenehm und tut auch manchmal weh. Der Arzt meinte, es sei alles ok. Ich spüre sie sehr gut und habe jedes mal Angst. Was kann ich tun?

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Gert W. aus Halle/Saale (20.10.2011): Seit einigen Monaten treten bei mir sog. Pulsaussetzer auf. Damit verbunden ein sehr leichter Druck im Brustbereich, was aber nach 1-2 Min. wieder verschwindet. Z.B. 1-2-3-4 ... Aussetzer ... 5-6-7 usw. Dann wieder normal. Blutdruck ist normal für meine 66 Jahre. Belastungs-EKG ergab ebenfalls diese Aussetzer. Nun soll ein Katheter Klärung bringen. Ansonsten fühle ich mich rundherum topfit, hatte noch nie Herz- oder Brustschmerzen. Im Urlaub verspürte ich ca. 3 Wochen überhaupt keine Aussetzer. Also treten sie nur ab und zu auf. Täglich nehme ich auf Anraten meines Arztes eine halbe Tablette Betablocker. Ich fahre Rad, schwimme, Gartenarbeit - ohne Problem und Atemnot.

Rüdiger (54) aus Lüneburg (17.10.2011): Schade, dass diese vegetative Macke ausgerechnet da stattfindet, wo es im Ernstfall um Leben und Tod geht. Muss ich mir vielleicht ausgerechnet diesmal berechtigte Sorgen machen? Diese Frage stellt sich jedesmal neu, und die Furcht geht nie ganz weg. Ich habe Herzrasen und Stolpern von Jugend an, ich kann das ganz große Theater im Frühstadium abkürzen, wenn ich stehend so tief Luft hole wie nur möglich, die Luft anhalte und in der Hocke ganz langsam wieder ausatme. Dann renkt sich die Sache oft wieder ein wie ein Getriebe, das den Gang wiederfindet. Hier sind noch viele andere gute Ideen zum Akutfall, da wollte ich meine nur beisteuern.

Robert H. aus Riegel a. K. (12.10.2011): Ich habe immer wieder Rhythmusstörungen. Dr. Wibitul aus Freiburg sagt nach der Untersuchung, mein Herz sei etwas groß, aber voll i. O. Jetzt habe ich bemerkt, daß meine Beschwerden immer in Richtung Herbst kommen, und genau so im kommenden Frühjahr verschwinden. Ich getrau mich dies ja überhaupt nicht zu sagen! Aber könnte sich etwas im Biowechsel verbergen??? Ich würde mich sehr freuen eine Antwort zu bekommen.

Ewald K. aus Großwallstadt (09.10.2011): Beim Spazieren gehen mit Hund merke ich gar nichts, nur wenn ich wieder zu Hause bin, stolpert das Herz, oder wenn ich eine rauche.

Birgit B. aus Sonneberg (08.10.2011): Ich habe auch bereits seit 5 Jahren Herzstolpern, habe schon alle Untersuchungen über mich ergehen lassen, lag auch schon im Krankenhaus und hatte Herzkatheteruntersuchung, Langzeit-EKG und bin ständig in ärztlicher Behandlung. Meistens sind bei diesen Untersuchungen die Extrasystolen nicht feststellbar. Das Ergebnis ist immer das Gleiche, organisch ist das Herz gesund, das Stolpern sei harmlos. Aber mir geht es wie Doris S. - meine Lebensqualität ist stark eingeschränkt. Wenn das Stolpern losgeht, habe ich Angst zu sterben. Ich beobachte meinen Körper schon viele Jahre und habe auch Buch geführt, weil ich unbedingt die Ursachen erforschen möchte. Ich quäle mich regelrecht durch den Arbeitsalltag - auch im Urlaub hatte ich keinen stolperfreien Tag.
Bisoprolol/Schilddrüsenhormone/Magnesium/Kalium - alles begleitet meinen Alltag. Ich hatte auch schon Zeiten, da glaubte ich, dass es vielleicht mit der Ernährung zusammenhängt, aber ich habe alles ausprobiert und kam zu keinem Ergebnis. Seit einem halben Jahr komme ich sehr gut mit "Baldriparan zur Beruhigung" und "Opipromol" (hilft gegen die Angst) zurecht. Wenn es ganz schlimm stolpert, ist das Baldriparan immer meine Rettung. 15 Minuten nach Einnahme wird das Herz ruhiger. Ich kann es euch allen empfehlen, das mal auszuprobieren. Bei mir wirkt es Wunder. Man wird davon nicht abhängig und kann mehrere Dragees täglich einnehmen. Ohne das Baldriparan könnte ich nicht täglich auf Arbeit. Ich habe auch aufgehört zu rauchen, trinke Alkohol nur noch selten. Aber ich denke, man sollte wohl lernen, damit zu leben, was für mich unheimlich schwer ist, denn oft habe ich Todesangst und mag kaum noch Pläne für Morgen machen. Obwohl es nicht schön für Euch alle ist, bin ich doch froh, dass ich damit nicht alleine bin und Eure Meinungen haben mir jetzt Kraft und Mut gegeben, weiter zu kämpfen und zu Lernen, damit zu leben. Trotzdem habe ich immer die kleine Hoffnung, dass dieses lästige und beängstigende Stolpern irgendwann wieder weg geht. Ich wünsche Euch allen gute Genesung.

Brigitte S. aus Nördlingen (08.10.2011): Bei mir wurde auf Grund von Herzrasen eine Herzrhythmusstörung diagnostiziert. Die Behandlung war schon beim ersten Mal erfolgreich. Es wurde Ultraschall gemacht u. Elektroschock. Allerdings bemerke ich nun schon ein paar Tage, daß es wieder los geht, zwar nicht in dem Ausmaß, aber immer wieder rast es kurz. eine Ärztin der Nuklearmedizin fand vor drei Jahren heraus, daß das Rasen auch vom Rücken kommen kann. Damals war die Diagnose: Mein Herz ist organisch völlig gesund, was auch noch von einem Internisten bestätigt wurde. Was soll ich nun glauben?

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Manfred S. aus Schulenbrook (06.10.2011): Können tropische Tiere, wie Cornnattern und Agamen Rhytmusstörungen verursachen? Habe seit ca. 1 Jahr diese Tiere, und seit der gleichen Zeit diese Herzprobleme.

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Pierre aus Rendsburg (04.10.2011): Habe seit 1997 immer wieder Herzstolpern. Habe einige EKG´s (auch Langzeit) hinter mir und viele andere Untersuchungen. Was mich dabei immer wieder beunruhigt, ist die Angst, die aufkommt, wenn mein Herz wieder stolpert. Denn ansonsten geht es mir gut. Habe 2009 aufgehört zu Rauchen, treibe viel Sport und dabei geht es mir immer gut. Vielleicht muß man damit einfach nur Leben.

Doris S. aus Sinsheim (29.09.2011): Habe Herzstolpern schon seit Jahren und das über Stunden mit Schwindel und Atemnot ... Es ist alles in Ordnung sagt der Arzt, nehme jetzt eine halbe Beloc-ZoK es ist ein wenig besser geworden. Bin der Meinung alle Untersuchungen sind noch nicht gemacht worden. Warum nicht? Und so soll ich arbeiten! Mein Leben ist ganz schön eingeschränkt und manchmal nicht mehr lebenswert.

Ruppert aus Naumburg/Saale (29.09.2011): Ich finde es bedauerlich, dass Ärzte immer ungenaue Angaben zu den wahren Ursachen machen müssen.

Anton S. aus Köln (26.09.2011): Hallo Christine R. - Ich hab seit ca. 2 Jahren die gleichen Probleme wie du. Mir gehts auch ständig dreckig, obwohl ich genug geschlafen und gegessen / getrunken habe. Psychische Probleme hab ich soweit eigentlich auch keine. Beim Fahrradfahren ist es extrem mit dem Herzstolpern, zwischendurch kommen auch Atemnot und Schwindel dazu. Wenn du irgendwo Infos oder Tipps findest, kannst du mir dann Bescheid geben? wäre echt lieb von dir! MfG Anton S.

Christine R. aus Chemnitz (24.09.2011): Ich hatte gestern Herzstolpern, der Schock 158/62 Blutdruck der zweite Wert machte mir Angst, was steckt dahinter? Ich spüre seit Jahren jeden Wetterwechsel, mein Gesicht ist dann knallrot nur die Nasenpartie ist weiß ich bin ständig müde, obwohl ich geschlafen habe, fühle ich mich fix u fertig. Ich fahre fast jeden Tag mit dem Rad, nur bei Herzstolpern ist es nicht möglich. Seit Monaten spüre ich noch kribbeln in Händen und Füßen.

Andreas aus Berlin (10.09.2011): Soweit ich mich erinnere, hatte ich an meinem 18. Geburtstag das erste mal Herzstolpern. Nun bin ich 31 und seit ca. einem Jahr ist es öfter geworden. Genau seitdem ich einen festen Job habe. Ich vermute, dass es bei mir psychosomatisch ist, da ich oft mit Ängsten zu kämpfen habe. Bei wenig Schlaf ist es bei mir stärker.

Thomas T. aus Bamberg (09.09.2011): Ich bringe dieses unangenehme und manchmal beängstigende Herzstolpern auch mit meiner Hashimoto Thyreoiditis in Verbindung.

Bernd H. aus Moers (08.09.2011): Hallo und Guten Tag. Habe seit ca. 6 Jahren Herzrhythmusstörungen mit Puls von 130-160, erst nun je Monat, dann zur Zeit wöchentlich, bin immer in Behandlung, auch bei verschiedenen Kardiologen, mal mit Medikamenten Blutdrucksenkern, mal Verdünnungen mal ohne, war auch schon eine Woche im Krankenhaus. Bis heute leider keine Verbesserung, habe neuen Termin beim Rhythmologen in 2 Monaten. Man spricht schon von Ablation, war auch schon im Herzkatheterlabor, alles ok. Jedoch sind die auftretenden Herzrhythmusstörungen bei mir zwar lästig (keine großen Leistungen möglich, es geht alles nur langsam, aber da ich schon Rentner bin, macht das ja nichts. Denn sonst geht es mir gut. Zur Zeit gut eingestellter Blutdruck, und nur ASS. Habe durch Zufall eine Newsletter die Nahrungsmittelergänzung: TOMCARDIN-COMPLEX aus der Apotheke erfahren und fange gerade mit der Behandlung an. Mal sehen ob es wirkt, werde mich dann wieder melden. Zur zeit treten die Herzrhythmusstörungen bei mir alle 2-8 Tage auf. Die dauern ca. 12-24 Stunden an.

Roswitha Z. aus Wusterwitz (07.09.2011): Bin heute aus dem Krankenhaus entlassen worden. Hatte am vergangenen Freitag lang anhaltendes Herzstolpern, was aber per EKG nicht nachgewiesen werden konnte. Nun riet mir die behandelnde Ärztin zu einem Langzeit-EKG, was unter die haut gepflanzt wird und dort ca. 2 Jahre verbleibt. Habe es machen lassen und hoffe, dass dadurch diese Herzstolperer greifbar werden und man mir dann helfen kann. Die Handhabung dieses Gerätes ist etwas komplex, aber mit der Zeit werde ich mich da schon reinfinden. Meine Angst ist aber nicht mehr so schlimm, weil ich weiß, dass mir nun bald geholfen werden kann. Wenn sich was ergibt, melde ich mich wieder.

Peter G. aus Wrist (19.08.2011): Herzstolpern habe ich selten, in unregelmäßigen Abständen, immer nur für wenige Minuten, seit ca. 20 Jahren. Einmal, an einem der Hundstage im August, hatte ich von 16 Uhr bis 21 Uhr diese Beschwerden. Ich ging dann zu Bett und wurde am nächsten Morgen wieder wach. Also ich denke, Extrasystolen sind unangenehm aber harmlos.

Una aus Berlin (15.08.2011): Ich habe seit 9 Wochen schwere Schwindelanfälle, einen zu hohen Blutdruck (vor allem der 2. Wert), Herzstolpern und Atemnot. Die Ärzte machen nicht wirklich was. Langzeit-EKG liegt nun seit 4 Wochen beim Kardiologen, der hatte Urlaub. Es soll sich um Stress handeln, meinte meine Ärztin, aber ich bin nicht gestresst. Irgendetwas stimmt mit meinem Herzen nicht, und keiner hilft mir. Keiner nimmt mich ernst, und ich habe Angst, bin erst 30 Jahre alt.

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Dirk aus Bochum (13.08.2011): Bei mir traten Herzrhythmusstörungen vor einigen Monaten im Urlaub auf. Ein Langzeit- und Belastungs-EKG ergab, dass die Störungen nur im Ruhezustand auftreten und unter Belastung völlig verschwinden. In den Griff bekomme ich die Störungen grundsätzlich durch Sport, Betablocker (1/2 Tablette morgens und abends Metoprolol 50 mg) sowie mittels Einnahme von Magnesium. Auf Kaffee verzichte ich. Ich meine, dass die Störungen bei Nervosität (auch unterschwellig) sowie starken Wetterschwankungen auftreten. Auch kommt es vor, dass die Störungen nach der Einnahme von Essen verschwinden, andererseits manchmal im Zusammenhang mit leichtem Sodbrennen stehen. Zum Teil habe ich auch das Gefühl, schwerer Luft zu bekommen.

Petra N. aus Westerwald (06.08.2011): Habe bereits seit 20 Jahren Herzstolpern und rezidivierende Sinustachykardien, wurde oft kardiologisch untersucht, man verdächtigt meine Autoimmunerkrankung Thyreoiditis Hashimoto als Ursache.
@Silke aus Sachsen: Bei mir wurde nach der Schwangerschaft Hashimoto festgestellt. Du solltest mal folgende Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen: FT3, FT4, TSH, TPO-AK und TG-AK.

Lilly aus Frankfurt (02.08.2011): Danke, bei mir tritt es selten auf, und zwar in Verbindung mit Magenproblemen. Stolpert das Herz, habe ich kurz darauf Sodbrennen. Komisch... vielleicht fühlt sich das auch nur so an, da ich unter Angststörungen leide. der Artikel hat mich sehr beruhigt, danke!

Marieluise aus München (24.07.2011): Auch ich bin eine Betroffene des Herzrasens. Ich lebe seit 13 Jahren mit diesem Problem. Ich führe seit dieser Zeit Buch, um Zusammenhänge herauszufinden und habe folgendes festgestellt: Herzrasen mit Puls von genau 160/Minute tritt auf bei:
- bei Verzehr von Nahrungsmittel, die Glutamat enthalten
- bei großem Stress
- bei zu wenig Schlaf
Eine mehrmalige ärztliche Abklärung ergab, dass mein Herz gesund ist und dies sage ich mir jedes Mal vor, wenn der hohe Puls plötzlich einsetzt. Die ersten Jahre konnte ich noch gut Einfluß nehmen mit entsprechender tiefen Bauchatmung, Kaltwasseranwendungen, Pressen und Beine an die Wand. Heute hilft mir dies nicht mehr. Zu Beginn des Rasens ist mir übel, habe das Gefühl des Umfallens (lege mich auch gleich hin) und versuche tief und langsam zu atmen. Meinen Puls fühle ich am Hals und zähle 160 Schläge.
Sollte alles über 1 Stunde dauern, nehme ich eine Isoptin und nach einer weiteren Stunde eine 2. Tablette, die dann irgendwann wirkt. Ich werde dann sehr müde und habe einen starken Druck im Kopf. In ein paar Stunden ist alles vorbei in der Hoffnung, dass ich wieder einen längeren Zeitraum ohne Rasen leben kann.
Seit einem halben Jahr nehme ich ein Präparat ein, welches Magnesium und Kalium enthält, außerdem Vitamin D und ich muß sagen, seither hatte ich keinen hohen Puls mehr. Ich bin dafür sehr dankbar. Ich bin froh, dass ich einer empfohlenen Ablation vor Jahren nicht zugestimmt habe.

Regina S. aus Meiningen (22.07.2011): Das mit der Kaliumgabe ist ja interessant, meine Kardiologin leugnet die Notwendigkeit von Mineralien ab und setzt auf ausgewogene Ernährung - die ich natürlich habe. Aber als wöchentlich 3-malig Sporttreibende weiß ich auch, dass das den Mineralhaushalt einschränkt. Sie weigert sich auch eine Blutuntersuchung dahingehend zu machen, obwohl das bei meiner Indikation alle 6 Wochen gemacht werden soll. Der Beitrag war wieder sehr informativ!

Gitta S. aus Heimbach (21.07.2011): Diese Frage beschäftigt meinen Mann und mich bereits eine ganze Weile, weil dieses Phänomen bei meinem Mann bereits seit ein paar Wochen auftritt, also kommt dieser Artikel wie gerufen. Da bei meinem Mann, lt. seiner Schilderung, Sehstörungen zeitgleich vorkommen, werden wir umgehend einen Arzt konsultieren. Es war wohl irgendwie "Fügung", dass dieser Artikel gerade jetzt erscheint und wir den Newsletter bekommen, weil ich damit meinen Mann überzeugen konnte, zum Arzt zu gehen. Dafür DANKE

Cengiz E. aus Augsburg (20.07.2011): Ich habe vor 2,5 Jahren einen Stent bekommen. Danach habe ich in 6 Monaten ca. 30 kg abgenommen (von 118 auf 88 kg bei 188 cm). Weniger gegessen und Sport getrieben. Mir ging es sehr gut, habe ASS 100 für Blutverdünnung und kleine Dosis Betablocker die ganze Zeit eingenommen. Auf einen Schlag tauchten dann vor ca. 1,5 Jahren Herzrhythmusprobleme auf. Es hat mich stark belastet, ich habe etliche Ärzte aufgesucht und probiert den Grund dafür rauszubekommen. Heute denke ich, dass ich falsch drauf reagiert habe. Unbedingt einen Grund dafür zu finden, war nicht hilfreich, hat eher die HRS verstärkt. Ich merke heute, wenn ich ausgeschlafen bin und weniger Stress habe, dass diese HRS nicht mehr verstärkt auftaucht. Je weniger man drüber nachdenkt, umso hilfreicher ist es für das Herz. Regelmäßige Bewegung (Laufen, Radfahren) gibt positive Signale an das Herz und hilft auch im Kopf. Wünsche allen, die diese Probleme haben, viel Geduld und gute Genesung.

Silke aus Sachsen (07.07.2011): Ich bin 40 Jahre und habe vor 2 Jahren nochmal ein Kind bekommen. In der Schwangerschaft und seit der Geburt hab ich Herzrasen und Stolpern immer aus heiterem Himmel und mit viel Angst verbunden. Mein Leben ist für mich nur noch bedingt lebenswert. Das schlimme daran ist, dass man keinen Doc findet, der sich wirklich Gedanken darum macht und hilft, sondern man wird eher belächelt.

Noelly aus Berlin (05.07.2011): Ich bin 33 Jahre alt. Vor 5 Jahren fing es an, diese lästigen Extraschläge. Mehrmals die Woche war ich damals im Krankenhaus - Nie wurde etwas organisches festgestellt. Angst stellte sich ein - vor allem die Angst, die Ärzte hätten etwas übersehen. Das Herzstolpern hielt oft stundenlang, teils tagelang an. Ich begab mich in eine stationäre Therapie, da sich eine ausgeprägte Herzneurose entwickelt hatte. Ich lernte mit der Angst umzugehen - heute taucht dieses lästige Stolpern nur gelegentlich auf - unangenehm - aber nicht mehr beängstigend. Mir hat geholfen:
- Kalium
- Flach auf den Bauch legen und ruhig atmen
- Den linken Arm langsam mit der Hand zuerst mit kaltem Wasser abspülen
Komischerweise verschwand das Herzstolpern oft wenn ich etwas gegessen hatte. Wichtig: Ich habe im Laufe der Jahre festgestellt, dass wenig Schlaf, Alkohol, Nikotin und Koffein diese Extrasystolen gefördert haben - bei mir jedenfalls.

Nadja aus Merxheim (29.06.2011): Ich bin 21 Jahre und mein Herz ist gesund, trotz allem habe ich Nov. 2010 im Krankenhaus gelegen wegen Herzstolpern... Angst war für mich in diesem Moment gar kein Ausdruck für diesen Moment, in dem ich es zum ersten Mal erlebt hab! Durch diesen Artikel bin ich ein bisschen beruhigt, denn seitdem habe ich das öfters mal! Muss halt lernen damit umzugehen... Ist aber irgendwie schwer und total komisch... Danke für diesen Artikel

Irmgard W. aus Bremerhaven (26.06.2011): Vor 2 Monaten ist meine über alles geliebte Dackelhündin Emili im Alter von 18 Jahren verstorben. Sie war sehr krank und auf einmal bekam ich Herzstolpern, mein EKG war immer in Ordnung. Aber immer, wenn ich an Emili denke, bekomme ich zuerst kurz Herzstolpern, aber das sind nur Sekunden und dann steigt mein Blutdruck sehr hoch an, das dauert ca. 10 Minuten und dann ist alles wieder vorbei. Ich bin jetzt durch Ihren Kommentar etwas beruhigt, will mich aber in der nächsten Zeit noch einmal untersuchen lassen, denn ich hätte gerne noch einmal einen kleinen Hund. Ich bin 65 Jahre alt.

Beatrice L. aus Emsland (23.06.2011): Hallo... ich habe seit längerem lästiges Herzstolpern... mehrmals am Tag, über fast eine halbe Stunde lang. Heute war ich beim Arzt, um abzuklären, wie ich damit umgehen soll... hmmm... mein Arzt hat nur den Blutdruck gemessen... sonst nix... und er hat mir Procoralan 5 mg verschrieben... Ein EKG hatte er vor einem halben Jahr, wegen häufigem Schwindel mal gemacht. Das war unauffällig... zu dem Zeitpunkt hatte ich auch kein Stolpern... Soll ich lieber nochmal zu einem anderen Arzt gehen, der vielleicht nochmal ein EKG macht, oder mal den Puls misst???

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Lydia B. aus Brunnthal (18.06.2011): Ich fand das Thema Herzstolpern sehr interessant, denn ich leide des öfteren an Herzstolpern und bin jedes Mal beunruhigt. Da ich es nicht so oft und nicht lang anhaltend habe, bin ich durch Ihre Aussage beruhigt. Vielen Dank. Lydia B.

Maria aus Radeberg (18.06.2011): Was für ein genauer Zeitraum ist gemeint mit - Herzstolpern ist normalerweise harmlos, wenn es nicht länger anhält... Es ist bei mir aber immer! Fast jede Minute ein oder mehrmals stolpert das Herz und tut weh. War schon x mal im Krankenhaus deshalb und es wurde nichts organisches festgestellt. Werde immer wieder mit den selben Symptomen entlassen. Was kann ich tun, damit das Stolpern aufhört? Es war doch früher nicht. Erst seit ein paar Wochen. Das Langzeit EKG hat es gezeigt. Aber vor paar Wochen waren im Langzeit EKG noch keine Extraschläge! Ich spüre jeden Herzschlag, also auch das Stolpern ganz deutlich und laut unter meiner Brust. Nehme jetzt Betablocker seit paar Tagen: Bisoprolol, täglich 1/2 Tabl. Aber bisher brachte es keine Wirkung.
Auf eine beruhigende Antwort wartet mit freundlichen Grüßen
Maria K.

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Kiwi aus NRW (17.06.2011): Ich vermisse in den Kommentaren einen wichtigen Hinweis, die *Schilddrüse*. Ist diese nicht gut eingestellt, kommt es sehr, sehr häufig zu *Herzstolpern* und Herzrasen, oft verbunden mit Angst, Panik und Depressionen. Dieses passiert auch oft schon bei fast normalen Werten.

Bernhard aus Mandelbachtal (16.06.2011): Vor einem halben Jahr hatte ich einen Infarkt. Mir wurde ein Stent gesetzt. 3 Monate später wurde nach Wiederverschluß noch ein Stent dazu gesetzt. Bisher sind alle Werte in Ordnung, Mein BMI liegt bei 26, Blutdruck eher niedrig, LDL 70, mein Trainingszustand ist sehr gut. Ein Belastungs-EKG hat außer einem Bigeminus (Extrasystolen) keine Auffälligkeiten gezeigt. Einen Kommentar von dem Kardiologen habe ich nicht bekommen, außer dass ich Extraschläge habe. Ich merke die Extraschläge nur, wenn ich den Puls fühle. Der Hausarzt hat kein Mineralmangel festgestellt. Ich weiß nicht, was ich von der Geschichte halten soll.

Daniel K. aus Leipzig (05.06.2011): Danke das war erst einmal beruhigend!

Mutter, 79 Jahre alt aus Spanien (29.05.2011): Frage: Herzbombern, Hämmern, unregelmässiges Herzschlagen, wird sich das legen nach Herzklappenoperation? Bin seit elf Tagen erfolgreich an Herzklappenstenose operiert worden. Mich stört dies Hämmern. Wie ist das? Bin operiert worden von einem besten Herzchirurgen. Wird sich das ändern? Bitte um eine Antwort. Langsam geht es mir besser. Danke, aber das Hämmern!!!

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Jutta B. aus Wadersloh (27.05.2011): ich weiß jetzt, dass ich mit Kalium den unangenehmen Symptomen aus dem Wege gehen kann.

Eva (19.05.2011): Hallo, ich habe dieses merkwürdige Herzstolpern seit ich mich erinnern kann, in letzter zeit passiert das sehr oft, mehrmals am Tag, dabei bekomme ich Pulsieren im Kopf, das nervt aber Kardiologe hat nichts gefunden, nun leider sind die Beschwerden immer häufiger. Trotzdem bin ich beruhigt und ich denke, wenn ich damit so lange lebe, dann wird das auch weiter so gehen.

R. aus Essen / NRW (03.05.2011): Ich bin ehemalige Handballerin - heute 51 Jahre alt und vor einigen Jahren begann bei mir (in Ruhe) dieses Herzstolpern. Es war am Anfang sehr stark, ich ließ mich gründlich untersuchen. Man stelle Vorhof-Extrasystolen fest. Ich nehme seit ca. 8 Jahren einen Betablocker (1/2 Tbl. morgens und abends) Metohexal 100. Mir geht es damit sehr sehr gut - ab und zu gehe ich walken. Stolpern nur noch bei Hormonschwankungen und Nervosität - aber da habe ich mich dran gewöhnt. Regelmäßige Kontrolle beim Internisten ist mir wichtig und ich lebe mit dem Betablocker ganz normal und fühl mich dadurch auch sicherer. Blutdruckkontrolle mache ich auch ab und zu.

Ralf L. aus Düsseldorf (21.04.2011): Seit ca. 25 Jahren nehme ich die "Stolperer" bewusst war, mittlerweile bin ich 52 Jahre alt. Da ich regelmäßig Sport treibe und mein Puls tagsüber bei 60 Schlägen pro Minute liegt (nachts bei 45) spüre ich diese Unregelmäßigkeiten deutlich. Nach diversen Untersuchungen wurden zweifelsfrei supraventrikuläre Extrasystolen (Stimulanzen im Bereich des Vorhofs) diagnostiziert. Diese gelten als harmlos; dennoch sollten die Betroffenen ausschließen, dass kein unbemerktes Vorhofflimmern mit im Spiel ist (Gefahr von Verschlüssen durch Blutgerinnsel). So ist es einem Bekannten passiert, dessen Biografie der meinen sehr ähnelt. Also lieber einmal ein Langzeit-EKG durchführen lassen und dann unbeschwert durchs Leben gehen...

Uwe K. aus Frankfurt (07.04.2011): Bei mir wurde letztes Jahr im Januar die Aortenklappe gegen eine mechanische Klappe ersetzt. Herzstolpern tritt immer wieder mal auf, aber alle Werte sind sehr gut. Nach einer solchen OP hat man immer Angst und steht solchen Problemen sehr sensibel gegenüber. Man muss aber auch versuchen die Angst in den Griff zu bekommen. Ihre Informationen helfen mir dabei sehr. Vielen Dank.

Claudia (30.03.2011): Ich leide an schweren Panik- und Angststörungen, verbunden damit habe ich aufgrund dessen meine Wohnung schon seit über drei Jahren nicht mehr verlassen können. Durch permanent ruhestörenden Nachbarn, die täglich mit überlauter Musik und dazu Karaokegesang bis über Stunden hinweg die Ruhe gestört haben fing so alles bei mir an.
Nun leide ich auch an starken Nacken- und Rückenverspannungen und bemerkte mein Herzstolpern immer dann, wenn diese sehr arg waren bzw. sind.
Ich habe weder Schwindel, noch Schmerzen wenn diese auftreten, empfinde sie aber als sehr lästig. Ich habe noch keinen Rat vom Arzt geholt und werde dies nun schnellstens tun und hoffe und bete natürlich, dass es nichts Ernsteres ist.

Anne W. aus Hannover (17.03.2011): Bei mir ist nach einer Lungenverklebung, ich habe Lungenkrebs, Herzstolpern eingetreten. Am schlimmsten ist es, wenn ich im Bett liege und kann dadurch nicht einschlafen. Ich finde es sehr unangenehm. Unter Luftnot leide ich sowieso durch die Krankheit.

Alina aus Paderborn (14.03.2011): Hallo. Ich habe seit gut 1 1/2 Jahren Herzstolpern, jedoch seit ca. 4 Monaten habe ich plötzliches Herzrasen und Atemnot. Ich habe mich dadurch nicht beunruhigen lassen, da ich gleichzeitig Asthma habe und ich gedacht habe, dass dies daher kommt. Doch seit ein paar Wochen habe ich vermehrt Herzrasen und Stolperer in Ruhezuständen und währenddessen hatte ich auch Atemnot. An meinem Alter kann es nicht liegen, da ich erst 15 Jahre alt bin und auch nicht übergewichtig bin. Habe schon einen Termin mit meinem Doc. Trotzdem danke diese Informationen haben mich beruhigt.

Inge Moritz aus Enepetal (02.03.2011): Ich habe seit einiger Zeit Herzstolpern. Mein EKG ist in Ordnung. Was kann ich machen, dass es nicht mehr auftritt?

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Gerd aus Köln (25.02.2011): Habe, seit ich denken kann, immer wieder Herzstolpern. Manchmal 10-20 Minuten. Was mir hilft ist Beruhigungstee und Klosterfrau.
Da nur das Herz wie wild stolpert, ich aber sonst keine Probleme habe und diese einfachen Mittel helfen, gehe ich mal davon aus, das es einfach so ist und mir nicht schadet.

Jakob aus Oberhausen (22.02.2011): Ich war heute wegen Beschwerden beim Hausarzt und im EKG waren diese Extrasystolen erkennbar. Habe nun eine Überweisung zum Kardiologen zwecks genauer Abklärung. Ich fühle es in der Brust als wollte mein Herz durch die Rippen springen. Dann noch ein seltsames Gefühl in der Brust während der Extrasystolie. Habe bei euch ein wenig Beruhigung gefunden. Danke Jakob (40 Jahre) aus Oberhausen

Ruth aus H. (16.02.2011): Mein Herz stolpert auch des öfteren und ich weiß auch, dass es harmlos ist, da keine Herzerkrankung zu Grunde liegt. Trotzdem schränkt es die Lebensqualität ein und macht Angst. Auch die Behandlung mit einem Betablocker brachte bisher eine geringe Besserung.

Birgit G. aus Dülmen (16.02.2011): Mein Mann hat nach erfolgreichem Stenting immer wieder Herzstolpern und fühlte sich insgesamt schlapp. Wir haben das mit Magnesium in den Griff bekommen.

Melanie aus Hamburg (12.02.2011): Mir wurde die Angst genommen, danke!

Dr. Helmut Thamm aus Wiesbaden (10.02.2011): Der Artikel ist als Einstieg und Beruhigung für den durch "Herzstolpern" verunsicherten Betroffenen eine Hilfe. Er sollte aber weiterführend unbedingt den Sonderband "Herzrhythmusstörungen" studieren. Darüber hinaus wäre für ein Gespräch auf Augenhöhe mit dem Hausarzt, Internisten oder Kardiologen und das Verständnis von (Herz-/Kreislauf)-Diagnosen und Arztberichten/-briefen die Anschaffung eines "Pschyrembels" (Klinisches Wörterbuch) und/oder eines "Roches" (Roche Lexikon Medizin) optimal.

Wolfgang M. aus Gera (07.02.2011): Hab dieses Herzstolpern seit 1/2 Jahr. Es nervt mich schon. Tritt recht häufig auf, allerdings treten keine Nebenwirkungen auf; bis jetzt. Soll Tee trinken. Viel gebracht hat es noch nicht. Ihre Info beruhigen mich schon etwas.

Petra M. aus Heimsheim (06.02.2011): Hallo... ich habe seit ca. 4 Wochen Herzstolpern - die letzte kardiologische Untersuchung liegt ein Jahr zurück. Nachdem ich jetzt untersucht wurde mit allem drum und dran, großes Blutbild mit allen Zellenwerten etc... Ultraschall aller Organe, hält mein Arzt es nicht für notwendig mich nochmals an den Kardiologen zu schicken. Was soll ich davon halten?! Er meinte viele Frauen in meinem Alter haben dieses. Seien harmlos, bin jetzt 45. Auch Mammographie, beim Frauenarzt war ich, alles organisch alles bestens, Top-Werte. Trotzdem sind diese Schläge häufig.

B. (06.02.2011): Hallo Leute. Hatte schon in 30 Jahren 4 mal Herzrasen gehabt... Vor 2 Jahren hatte es wieder angefangen auf der Arbeit. Ich hatte auf einmal 120-140 Puls und das 5 Std. lang. In der Klinik gaben sie mir Betablocker, und seitdem habe ich Angst vorm Tod und Unruhe im Körper, danach hatte ich 1 bis 2 Mal im Monat Herzstolpern und habe immer wieder Angst, dass ich sterben könnte, dann überweise ich mich selber in die psychosomatische Klinik ein und bleibe 4 Wochen dort. Die Ärzte stellen fest, dass ich große Angstzustände und Streß habe, und dass das die Ursache ist für das Herzstolpern bei mir. Auch Ekg, Belastungs-Ekg, Ultraschall und Langzeit-Ekg gemacht und wurde nichts festgestellt. Mein Herzstolpern kommt vom Streß und Angst, dass ich doch was habe... Ich nehme dafür Tabletten für Angstzustände und Betablocker und trotzdem hab ich immer noch Stolpern. So ist es halt und muß damit leben, hoffe noch lange :-))) P.S. lasst euch untersuchen und wenn der Dok. sagt, ihr habt nichts, dann wird das schon stimmen. Mit der Zeit ist es ein Teil von euch das Stolpern.

Michael N. aus Marl (04.02.2011): Schon öfters hatte ich leichte Herzstolperer gehabt, etwa einen kleinen pro Monat. Seit gestern habe ich verstärkt dieses Phänomen erlebt. Es fühlt sich an wie ein "flattern" im Bereich unter dem Hals und oberhalb der Lunge. Dabei habe ich auch ab und zu das Gefühl, wenn es so weiter geht, werde ich bewusstlos. Heute habe ich meinen Puls gefühlt, der war so bei 70 / Minute. Wenn ich diese "Stolperer" bekomme, habe ich bemerkt das der Puls während des Stolperers aussetzt. Ich gehe morgen mal in die Apotheke und erkundige mich mal, ggf. frage ich mal nach Kalium, das ich eventuell mal bis Montag einnehme. Montag dann zum Doc...

Michael K. aus Bliedersdorf (02.02.2011): Ein labiles vegetatives Nervensystem mit häufigen Angstzuständen führt bei mir öfter zu Herzstolpern, das mich unruhig macht. Durch Ihre Informationen zu diesem Thema kann ich besser mit diesem lästigen Übel umgehen. Vielen Dank für Ihre beruhigenden Ausführungen.

Karin E. aus Hagen (01.02.2011): Da bei mir sehr oft Herzstolpern auftritt, waren Ihre Informationen sehr hilfreich, auch wenn diese mit den Informationen meines Hausarztes übereinstimmen. Vielen Dank.

Judith aus Siegen (01.02.2011): Vielen Dank, für die kurze Information! Hat mir sehr geholfen!

Petra aus Heimsheim (29.01.2011): Hallo... ich habe seit einigen Tagen wieder Herzstolpern - sehr unangenehm, obwohl mir immer wieder gesagt wurde, es ist nicht organisch... Ist auch alles untersucht worden... habe trotzdem furchtbare Angst...

Dagmar S. aus Coburg (17.01.2011): Bei mir tritt seit einiger Zeit Herzrasen sowie Herzstolpern auf. Der Besuch beim "Dorfdoktor" half mir nicht wirklich weiter. EKG in Ordnung, Blutdruck zu hoch - also hat er mir einen Betablocker verordnet. Dieser stoppt das Herzrasen, das Herzstolpern ist aber nach wie vor vorhanden und sehr unangenehm sowie belastend. Ist vielleicht der Besuch beim Kardiologen nötig? Über einen kompetenten Rat wäre ich sehr dankbar. Lg

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Zinsmeyer aus Ingolstadt (25.12.2010): Eine Zehe Knoblauch bewirkt Wunder.

Roger B. aus Wiehl (17.12.2010): Bei der Einnahme von Kalium-Präparaten sollte auf jeden Fall eine Ärztliche Überwachung gegeben sein, denn zu viel Kalium verursacht (kann) Herzversagen, da Kalium die Kontraktion des Herzens hemmt. Anzeichen können sein... verminderter Herzschlag, Bewusstseinsstörungen, eventuell Lähmungserscheinungen. Fragen Sie lieber die Fachleute hier im Forum oder Ihren behandelnden Arzt in Sachen "Medikamenteneinnahme". Ich selbst würde es mit kaliumreicher Ernährung versuchen beispielsweise mit Bananen, Brokkoli (gedünstet, nicht kaputt gekocht), Fisch und Vollkornprodukten. Wenn keine Linderung eintrifft, dann würde ich mit dem Arzt über ein Präparat zur Einnahme sprechen!

Angelika H. aus Dortmund (10.12.2010): Herzstolpern bzw. Extrasystolen sind bei mir bekannt und ich nehme schon über 1 Jahr lang Kalium ein, welches mir gut tut. Diese Woche aber hatte ich an 2 Tagen (Tag und Nacht) permanent und ungewohnt sehr starkes Herzstolpern. War auch beim Notarzt in der Klinik und es wurde auf die Unbedenklichkeit hingewiesen. Schon ein paar Tage vorher hatte ich einen starken Schwindel, der jetzt immer noch da ist, verbunden mit Übelkeit, Kopfschmerz und leichtem Druck in der linken Seite. Selbst kurze Spaziergänge sind z. Z. beschwerlich. Im Moment fühle ich mich einfach nur schlecht.

Sarolta Jakabfi aus Wien (27.11.2010): Ich freue mich immer über Ihre Informationen. Die sind immer sehr lehrreich. Ich finde eine sehr interessante Internetseite.

Gerda B. aus Steinhagen (26.11.2010): Ich habe schon seit vielen Jahren manchmal Herzstolpern, besonders in Stresssituationen. Im Herbst 2009 war es etwas häufiger. Ich bin 71 und mein Blutdruck ist ohne Tabletten normal, (von 120 bis 140) Eine Herzkatheteruntersuchung ergab, dass meine Herzkranzgefäße völlig frei sind, trotzdem sollte ich Betablocker nehmen, die ich nicht vertragen habe. Ich habe auch keinen Diabetes. Meine Ärztin versteht nicht, daß man mit 71 Jahren ohne Tabletten auskommen kann. Ihr Beitrag hat mich trotzdem beruhigt und dafür danke ich Ihnen.

Claudia P. aus Hannover (20.11.2010): Hellhörig sollte man also werden, wenn Herzstolpern "über Minuten oder Stunden auftritt". Diese Aussage finde ich leider etwas undeutlich: Soll das heißen, dass kurzzeitiges Herzstolpern, welches aber minutenlang andauert(!), Anlass zur Abklärung geben sollte, während ein paar vereinzelte Herzstolperer innerhalb(!) einiger Minuten bei ansonsten herzgesunden Personen i.d.R. harmlos sind? Oder sollte man auch hier abklären lassen? Bei mir ist letzteres der Fall, nämlich von Zeit zu Zeit meist abends vor dem Computer einige spürbare unangenehme Herzstolperer in einem Zeitfenster von einigen Minuten. Vielen Dank!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Werner D. aus Lengede (19.11.2010): Vielen Dank für den Hinweis, daß Kalium hilft. Ich bin froh über den Vorschlag.

Daniela B. aus München (17.11.2010): Ich habe seit Anfang 2009 drei mal schreckliches Herzrasen gehabt, war auch bei Ärzten um alles abzuklären. Finden aber nichts organisches. Nun habe ich fast täglich so ein Herzstolpern, was mich sehr beunruhigt. Werde das mit dem Kalium ausprobieren und bin froh über diesen Vorschlag. Vielen Dank.

Juergen B. aus Nordenham (11.11.2010): Diese Information ist sehr hilfreich und verständlich verfast worden. Vielen Dank.

Renate H. aus Schwetzingen (07.11.2010): Ich wurde zwar schon einmal darüber informiert bei einer EKG-Untersuchung, dass das Herzstolpern, das ich auch habe, harmlos ist. Jedoch hat mich das nicht ganz beruhigt, da ich sowieso schon einen Stent habe und noch ein kleines Gefäß mir Probleme macht. Deshalb dachte ich, das Herzstolpern könne evtl. doch mit meiner Erkrankung in direktem Zusammenhang stehen. Nun bin ich doch noch beruhigter. Danke.

Anne Q. aus München (06.11.2010): Diese Information ist hilfreich da Herzbeschwerden meist ANGST machen, man einen Arzt holt, nur um sich beruhigen zu lassen. Man kann die Herzfrequenz auch mit Verapamil normalisieren.

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