Herzrhythmusstörungen
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Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung
„Bei mir tritt immer wieder Herzstolpern auf – muss ich mir Sorgen machen?”
Bislang 123 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)
Herzstolpern ist ein weit verbreitetes Phänomen. Meist sind dafür so genannte Extrasystolen verantwortlich, unter denen zusätzliche Herzschläge verstanden werden, die das Herz kurz aus dem Takt bringen können. Immer wieder taucht dazu in unserer medizinischen Sprechstunde die Frage auf, ob solche Extrasystolen gefährlich sind und eine Behandlung erfordern.
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Hier die Antwort der Herzspezialistin Prof. Dr. med. Ellen Hoffmann vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung zum Thema Herzstolpern:
Prof. Dr. med.
Ellen Hoffmann
Extrasystolen, die sich bei vielen Betroffenen als Herzstolpern bemerkbar machen, sind meist völlig harmlos und erfordern normalerweise keinen gesonderten Arztbesuch.
Hellhörig sollte man nur werden, wenn Herzstolpern über Minuten oder Stunden auftritt. Ebenso wenn Herzstolpern gleichzeitig zu bedeutenden Beschwerden wie z. B. Schwindel, Bewusstseinsstörungen oder Atemnot führt.
In solchen Fällen sollte unbedingt eine rasche ärztliche Abklärung stattfinden. Eine weitere Abklärung ist zudem notwendig, wenn bereits eine Herzerkrankung bekannt ist und das Herzstolpern neu dazukommt.
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Sinnvoll können dann z. B. EKG-Untersuchungen oder eine Echokardiographie sein, mit denen sich die Ursachen von Herzstolpern und anderen Herzrhythmusstörungen oft gut eingrenzen lassen. Auch der Blutdruck sollte genau überprüft werden, da ein erhöhter Blutdruck Extrasystolen bzw. Herzstolpern begünstigen kann.
Was hilft gegen Herzstolpern?
Bei harmlosem Herzstolpern ist normalerweise keine Behandlung erforderlich. Wer dennoch etwas tun möchte, z. B. weil das Herzstolpern sehr unangenehm ist, kann auf das Mineral Kalium zurückgreifen – entweder täglich oder bei Bedarf, was bei vielen Menschen gut gegen Herzstolpern hilft. Grundsätzlich kann auch ein niedrig dosierter Betablocker hilfreich sein, insbesondere wenn die Beschwerden stressabhängig auftreten. Allerdings sollte eine solche medikamentöse Therapie nie auf eigene Faust erfolgen, sondern immer nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt.
Fazit: Herzstolpern ist normalerweise harmlos, wenn es nicht länger anhält und dabei außerdem keine Beschwerden wie Schwindel oder Atemnot auftreten und keine Herzerkrankung vorliegt.
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(Redaktion: ebe)
Bislang 123 Kommentare zu diesem Beitrag
Yvonne M. aus Duisburg (03.05.2012): Hallo Nele und alle anderen ;o)) Ja das ist wirklich ein Teufelskreis, aber man muß lernen damit umzugehen, ich denke, was ich alles schon gemacht habe, die Angstzustände kommen immer wieder. Dieses trübe dunkle Wetter z. Zt. macht mich erst recht fertig. Da bekomme ich echt immer so eine Depriphase und bin total lustlos! mal geht es mir wochenlang gut, mal total schlecht, dass ich laufend beim Kardiologen sitze! Danach bin ich beruhigt, wenn es heißt alles ok, aber nach paar Wochen geht die Angst wieder von vorne los ;o(( Gibt es irgendwas was auf Dauer hilft??? Liebe Grüße
Nicole aus Bergenhusen (01.05.2012): An Maria B. aus Düsseldorf: Hallo, welcher Arzt hat das bei dir festgestellt und wie? Haben deine "Attacken" auch manchmal stundenlang angehalten? Ich bin völlig ratlos und deprimiert, werde von allen Ärzten immer nur belächelt und als eingebildet krank behandelt.
Maria B. aus Düsseldorf (26.04.2012): An Nicole aus Bergenhusen: Hallo, diese Attacken hatte ich auch, erhöhter Blutdruck, der untere Wert war immer zu hoch, ich habe ein Odyssee durch alle Ärzte gemacht, Kardiologe, Gynäkologe, Nephrologe, Urinproben, Ultraschall, die üblichen, EKG, Langzeit-Blutdruck, Hormone etc. Schlußendlich hat sich rausgestellt, daß ich Wasser einlagere und das Herz es nicht schafft abzupumpen, in schlimmsten Fällen hat es dann zu den Attacken geführt, die unglaublich beängstigend sind und mich in meiner gesamten Lebensqualität einschränken. Nun nehme ich alle 2 Tage eine halbe Entwässerungstablette und alles ist bestens in Ordnung.
Edeltraud S. aus Nürnberg (20.04.2012): Ja, auch bei mir - da ich einen leicht erhöhten Blutdruck habe, - aber nervösen Stress hatte - stieg mein Blutdruck auch noch immens an. In dem Moment kam auch noch Atemnot dazu. Man muß lernen zu versuchen, sich nicht zu sehr hinein zu steigern, es sei denn, verschiedene andere Anzeichen, welche Frau Prof. Dr. med. Ellen Hoffmann mit erwähnt hatte, wo umgehend ein Arzt kontaktiert werden muß.
Susanne P. aus Österreich (19.04.2012): Finde ich super, dass es sowas gibt, wo man nachlesen kann. Habe es seit ein paar Monaten. War schon beim Arzt. Alles in Ordnung. Ich glaube, es hat mit der Psyche auch zu tun. Leide unter Panik. LG
Manuela S. aus Gera (18.04.2012): Hat jemand Erfahrungen mit Herzstolpern nach der Einnahme von Ebastel (gegen Pollenallergie)? Es ist zwar Herzrasen aufgeführt, aber ich habe eher Herzstolpern. Jetzt hoffe ich sehr, dass es wirklich am Medikament liegt - wenn ich hier lese, dass es einige von Ihnen schon jahrelang haben ... :-(
Anonym (18.04.2012): Ich bin über 50 Jahre alt und nach Kaffeekonsum und leichter, zugrundeliegender Nervosität hatte ich einige Minuten Herzstolpern. Kalium hat mir heute geholfen. Es war das erste Mal, dass ich Kalium gegen die Beschwerden verwendet habe. Das sogenannte Diätsalz enthält viel Kalium. Es schmeckt zwar nicht gut, man muss aber keine teuren (?) Tabletten in der Apotheke kaufen.
Nele T. aus Baden-Württemberg (17.04.2012): Huhu :) Wenn ich Tina K. aus Fürth oder Yvonne M. aus Duisburg Kommentar lese, sehe ich mich darin ... Genau dasselbe hab ich auch ... Würde gern mit euch 2 mal Kontakt aufnehmen, wenn das irgendwie geht??? Wäre super lieb :) die besten Grüße Nele :)
Nicole aus Bergenhusen (03.04.2012): Hallo, also, erstmal muss ich sagen, dass ich es sehr schön finde, wie viele Menschen es hier gibt, die das gleiche Problem haben wie ich und mich und die anderen verstehen können! Ich bin 38 Jahre und felsenfest davon überzeugt, dass es bei mir an meiner Hashi Schilddrüse liegt, aber leider hilft mir niemand, oder ich habe noch nicht den richtigen Arzt gefunden. Ich habe massive Stolperer und die sind wirklich unangenehm und unerträglich! Bei mir kommen sie in "Attacken" und fangen meist im Hals an (SD) mit Stromschlägen, Engegefühl und Sekunden später ist das Herz aus dem Takt, und ich bin dann immer kurz vorm durchdrehen, habe panische Angst, wie die anderen hier auch - tot umzufallen oder morgens nicht wieder aufzuwachen - Ich bin ratlos, wo ich noch hin soll, bin schon von Arzt zu Arzt gerannt, beim Kardiologen, usw. alles in Ordnung. Ich soll mir sagen alles ist gut, und wenn ich 50 Stolperer am Tag hätte, das wäre nicht schlimm, ich kann bei den "Attacken" aber nicht sagen alles ist gut. Die Panik überkommt mich einfach und ich bin in meiner Lebensqualität total eingeschränkt. Ich will einfach nur wieder unbeschwert und normal leben. Ich nehme schon Betablocker, Knoblauchkapseln (gegen Arterienverkalkung) Vitamin D, Zink, Magnesium und Fischölkapseln wegen der entzündungshemmenden Wirkung. Vielleicht hat ja jemand von Euch noch einen Tipp - oder es gibt jemanden, der vielleicht auch so eine Hashi Schilddrüse hat???
Joachim M. aus Wiesbaden (01.04.2012): Hallo, ich habe Herzstolpern (Aussetzer) seit ca 9 Jahren. Es wurde erfolgreich mit Bisoprolol und noch wichtiger mit einer täglichen Ass 100 in Schach gehalten. Bis vor 3 Wochen kam es wieder. Diagnose beim Kardiologen, Vorhofflimmern. Die Sache ist an sich nicht tödlich (Aussage des Arztes). Aber es kann im Vorhof des Herzens etwas Blut zurückbleiben und dann klumpen, was zum Herz- bzw. Hirninfarkt führen kann. Alternative wäre Marcumar. Ich versuche es nochmal 1/2 Jahr mit einer Ass 100 u. 1/2 Bisoprolol mehr. Die nächste Behandlung bei Misserfolg wäre eine Verödung eines bestimmten Nervs am Herz. Heilungschance ca. 50 %. Übrigens, das Flimmern besteht auch, wenn man kein Stolpern bemerkt. Das ist heimtückisch.
J. M. aus Nürnberg (30.03.2012): Kenne dieses Herzstolpern nun schon seit fünf Jahren. Zu Beginn Panikattacken und Angststörung. Folgend wurde ein Mitralklappenprolaps (in meinem Fall ungefährliche Anomalie der Herzklappe) diagnostiziert, welcher laut Aussage des Kardiologen Herzstolpern begünstigen kann, wohl vor allem bei großen schlanken Menschen wie mir (?!) Die Panikattacken hatten sich aber mittlerweile in einen hypochondrischen Wahn entwickelt, weshalb eine Verhaltenstherapie folgte. Bin nun ziemlich abgeklärt in der Sache, aber wenn es mal wieder wirklich schlimm ist, kann ich meine Angst nicht völlig entkräften und hab immer noch meine Ticks (Puls fühlen, Sorgen machen, Schwindel durch aufstrebende leichte Panik verursachen), kann die Sache aber im Großen und Ganzen kontrollieren. Ohne wär es halt schon schöner, aber es geht halt auch schlimmer, die Ärzte könnten einem schließlich auch etwas Bedrohliches diagnostizieren, deshalb nehme ich meine Last eben an. Und vier verschiedene Kardiologen können ja auch nicht wirklich Unrecht haben, auch wenn mein Panikmodul es in den akuten Situationen LAUTHALS behauptet ;)
Christian aus Marburg (23.03.2012): Ja, ich fand den Hinweis zu Kalium sehr nützlich. Ich werde nun mal in die Apotheke fahren und mich da beraten lassen.
Yvonne aus Duisburg (20.03.2012): Hallo Tina K. Ich kenne das Problem nur zu gut. Habe das auch mit den Ängsten. Bin auch in Behandlung beim Psychologen! Was jetzt z. Zt. so schlimm bei mir ist, ist Herzrasen, kein stolpern, sondern Rasen. Das macht mir wieder so eine Angst, dass ich denke, das war es dann. Das ist echt ein Teufelskreis!! Hast du mit Herzrasen auch Last und wenn ja was machst du dagegen??? LG Yvonne
Tina K. aus Fürth (15.03.2012): Hallo, ich habe seit ca. 12 Jahren Herzstolpern. Ich hatte sehr viele Untersuchungen über mich ergehen lassen wie z. B. Herz-CT, Herzkatheter-Untersuchung, Event Recorder-Untersuchungen, um die "Stolperer" zu analysieren usw. Ich bekam vor 5 Jahren einen Betablocker 2,5 mg. In den Jahren entwickelte sich bei mir auch eine Angststörung mit Panikattacken, die dann mit Antidepressiva behandelt wurde und noch wird. Zur Zeit habe ich die Stolperer wieder täglich. Ich kann einfach nicht damit umgehen. Wenn es mir mal gut geht, denke ich immer an den Satz von meinen Kardiologen "Es passiert Ihnen nichts, die sind harmlos". Wenn es aber dann losgeht kann ich leider nicht mehr daran denken. Angst und Panik überfluten mich, ich denke immer, ich muss jetzt sterben. Ich hoffe das ich irgendwann damit leben kann. Die Berichte machen mir jedoch wieder ein bisschen Hoffnung, da ich lesen kann, dass es vielen Menschen so ergeht und nicht nur mir und ich mir die Sache nicht einbilde.
Klaus P. aus Salzgitter (08.03.2012): Ich hatte das Problem "Herzstolpern" auch. Als Ursache stellte sich eine zu diesem Zeitpunkt sehr starke berufliche Belastung heraus, also Stress, wie es viele Zeitgenossen ähnlich erfahren müssen. Sportlich war ich damals, wie heute noch, schon immer tätig. Eine gewisse Grundkondition war also vorhanden. Mein Hausarzt schlug mir deshalb vor, da ich eine medikamentöse Lösung ablehnte, es mit Ausdauertraining zu versuchen. Ich wurde also Jogger. Nach einigen Wochen schaffte ich schon eine volle Lauf-Stunde und das "Herzstolpern" war verschwunden und trat nie wieder auf. Außerdem gab es während des Laufens und danach eine erfreuliche Nebenwirkung. Wohl durch die kräftige Gehirndurchblutung verursacht, fand ich für fast alle beruflichen, auch persönlichen Probleme überraschende, praktikable Lösungen. Dieser von mir begangene Weg das "Stolpern" loszuwerden, ist natürlich für viele Betroffene nicht möglich. Wer jedoch die sportlichen Voraussetzungen mitbringt, könnte einen Versuch wagen, meine guten Erfahrungen damit, nachzuvollziehen.
Prof. Wolfgang Straßburger aus Würselen (07.03.2012): Den Hinweis auf die Einnahme von Kalium fand ich "hilfreich"! Aus eigener Erfahrung und durch den Hinweis eines Kollegen nehme ich beim (laut ärztlicher Diagnose harmlosen) Auftreten von "Freudenhüpfern", die manchmal über mehrer Stunden anhalten können mit Erfolg retardiertes Kalium ein. Die Dosierung erfolgt "nach Gefühl"!! Gibt es hier Empfehlungen? Gibt es auch eine Rationale? Zuviel könnte ja auch ziemlich schädlich sein (i. v.-Gabe in diversen Krimis...)
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
Yvonne M. aus Duisburg (02.03.2012): Hallo, schön die vielen Kommentare zu lesen. Es beruhigt doch sehr zu wissen, wie viele Menschen einen verstehen, denn wenn jemand keine last mit Herzstolpern oder Rasen hat, heißt es immer, stell dich nicht so an! Ich habe seit Jahren Herzstolpern, gelegentlich auch Rasen, schon ein MRT gehabt und alles sei ok. Mein Herz ist völlig gesund! laut des gestrigen Langzeit-EKG habe ich eine Rhythmusstörung gehabt und ein paar Stolperer und meine Ärztin meinte, wir schauen nochmal und gegebenenfalls soll ich Betablocker probieren, was ich nicht möchte! Aber ich sei nicht herzkrank und soll keine Angst haben! Schwindel habe ich auch oft! Das Problem ist wie auch Birgit B. schrieb, die Angst ist total groß, habe sogar Panikattacken und Angstzustände entwickelt, da ich ständig Angst habe plötzlich tot umzufallen oder morgens nicht mehr aufzuwachen. Das ist ein Teufelskreis!! Bin sogar in Behandlung beim Therapeuten! Aber danke für die Ratschläge, ich werde das erstmal mit Kalium und Magnesium probieren!! Liebe Grüße Yvi
Wiemer aus Dortmund (25.02.2012): Ja genau so ... kurz wenige Sekunden.
A. aus Kassel (23.02.2012): Seit einigen Monaten habe ich gelegentlich ein merkwürdigen Anfall; mir wird ganz flau im oberen Bauch bis zur Brust, als ob sich dort irgendwas dreht und ich fühle einen Herzschlag (Wie einen schwachen Stromschlag aus dem Bauch) im ganzen Körper, dann ist wieder alles okay. Die Woche kam es fast einmal jeden Tag und einmal sogar 2x nacheinander das ich etwas eingesackt bin! Allerdings ohne Atemnot oder Bewusstseinsstörungen. Ich habe die Kommentare gelesen, ich lebe nicht unbedingt gesund (Raucher und jeden Samstag Abend viel Alkohol bis ins Koma [Schon seit 10 Jahren]), bin 32 Jahre alt, Schichtarbeiter und privat sehr unglücklich. Diese Faktoren sind vielleicht der Auslöser? Ich denke ich verzichte auf eine Untersuchung da mich der Betrag sehr beruhigt. Wenn das Schlimmste doch passiert dann passiert es eben, einen angenehmeren Tod gibt es wohl kaum und sterben müssen wir alle mal.
Christine D. S. (19.02.2012): Danke für die hilfreiche Information, nun bin ich etwas beruhigt und kann das Wochenende entspannter genießen. Werde mich aber in der nächsten Zeit einmal "durchchecken" lassen, um mir die Angst zu nehmen.
Strack aus Kassel (18.02.2012): Die Information hat mir sehr geholfen. War beim Kardiologe, der mir sagte, daß ich mir keine Sorgen machen muß :-)
Franz K. (03.02.2012): Von Zeit zu Zeit leide ich auch unter Herzstolpern (Extrasystolen). Dies ist, das wurde mir von meinen Kardiologen "eingebleut", nicht gefährlich. Das stimmt, wenn die Extrasystolen > 100:1 auftreten; sowie aber die Relation 1:1 ... 1:4 etc. wird man besorgt, weil die "Nebenwirkungen" wie Schwindel einen nicht mehr kalt lassen. Ich war und bin der Meinung, dass bestimmte Vorgänge im Darm eine entscheidende Rolle spielen. Ich nehme seit einiger Zeit "Heilerde extrafein" regelmäßig abends und morgens ein (1 Dosierlöffel). Und, oh Wunder, der Spuk ist vorüber und das schon seit 3 Monaten!
Kerstin K. aus Wernigerode (02.02.2012): Ich habe auch manchmal Herzstolpern und danach muß ich ewig gähnen. Habe daher große Angst. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes.
Conny aus Magdeburg (30.01.2012): Bei mir fing es vor ca. 10 Jahren an, ganz plötzlich, Herzstolpern. Zuvor hatte ich eine Überfunktion der Schilddrüse und bekam Medikamente, die ich nach einer Weile vorsichtig absetzte. Meine Schilddrüsenwerte waren danach in Ordnung. Irgendwann bekam ich dann dieses Herzstolpern. Meine damalige Kardiologin fand heraus, dass etwas Blut ins Herz zurückläuft, aber dass das nicht die Ursache fürs Herzstolpern ist. Habe mich bei dieser Ärztin nicht wohlgefühlt. Da sie mich und meine Sorgen nicht ernst genommen hatte, habe ich den Kardiologen gewechselt. Dem erzählte ich meine Sorgen und er machte Nägel mit Köpfen. Er nahm mir Blut ab, machte EKGs und eine Herzkatheter-Untersuchung. Er wolle mein Herz provozieren, um herauszufinden, was mir fehlt. Bei der Untersuchung kam heraus, dass mein Herz völlig gesund sei und die Extrasystolen kommen von der rechten Herzkammer, da sei der Erregungspunkt vergrößert. Die Erregungsweiterleitung ist etwas gestört und geht manchmal zurück statt vorwärts. Auf meine Frage, wie man das therapiert, sagte er mir, er könne etwas vom Erregungspunkt veröden/verkleinern. Wenn er aber zu viel verödet, wäre ich ein Herzschrittmacherpatient. Das hat mich erstmal abgeschreckt. Er sagte mir, dass das jetzt nicht unbedingt behandlungsbedürftig ist. Mit meinem Herz ist alles in Ordnung. Wir sind jetzt so verblieben, entweder lerne ich damit umzugehen (das alles in Ordnung ist) oder wenn es mich sehr stört, will er nochmal eine Herzkatheter-Untersuchung machen und die Stelle etwas veröden. Ich mußte eine Nacht im Krankenhaus zur Beobachtung bleiben und hing auch am Langzeit-EKG. Am Morgen kam ne Schwester mit Medikamenten, ich erschrak, doch was mit meinem Herzen nicht in Ordnung? Ich bekam ne halbe Tablette Bisoprolol 1,25mg zur Unterstützung für das Herz. Diese nahm ich aber eine Weile und hatte Probleme wie Schwindel und Blutdruck etwas niedrig. Mein Kardiologe sagte mir, das ich diese Medikamente weglassen soll. Dieses Medikament hatte mir etwas geholfen. Schwindel ist weg und Blutdruck wieder normal, aber Herzstolpern ist geblieben. Mal paar Tage Ruhe, dann wieder heftige Tage. Zur Unterstützung nehme ich Magnesium + Kalium Tabletten, muss darauf achten, viel trinken, Vitamine regelmäßig zu mir nehmen und etwas Sport treiben.
Horst P. aus Aichach (28.01.2012): Weil ich vorwiegend Herzschlagaussetzer während der Belastung habe. Ich bin da bereits in Behandlung aber es gibt noch keine Diagnose. Herzkatheteruntersuchung hat keine zu behandelnden Engstellen ergeben. Ich vermute eine psychische Ursache.
Anna aus Berlin (26.01.2012): Vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel! Ich leide sehr unter Angst, Stress und Panikattacken. Jetzt ist auch noch gelegentliches Herzstolpern dazugekommen, was die ganze Sache nicht besser macht. Das bewirkt nur noch mehr Angst - ein ewiger Teufelskreis ... Da ich sonst keinerlei Beschwerden oder schwerwiegende Erkrankungen habe, beruhigt mich dieser Artikel doch sehr!
Anonym (25.01.2012): Ich bin sehr dankbar für diese Information - sie hat mich beruhigt und mir gezeigt, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Gleichzeitig weiß ich nun, wann ich wirklich zum Arzt gehen sollte. Danke!
Dana K. aus Egypt (23.01.2012): Bei mir tritt Herzstolpern seit einer Woche mit Schwindel und Bewusstlosigkeit auf.
Monika U. aus Schmalkalden (21.01.2012): Ja, finde ich hilfreich, da ich schon seit 44 Jahren unter Extrasystolen leide. Bis vergangenen Jahres habe ich mir keine besonderen Gedanken gemacht, da EK, Langzeit-EKG und Echogramm und auch die Blutwerte nichts krankhaftes ergaben. Die Extrasystolen hielten sich in Grenzen. Im Oktober vergangenen Jahres hatte ich drei Nächte hintereinander heftigste Extrasystolen. Bekam große Angst, konnte nicht einschlafen. Schwindel und Luftnot hatte ich aber nicht. Bin ins Krankenhaus gefahren. Da mein EKG nicht ganz in Ordnung war, hat man mich stationär aufgenommen, es wurden viele Untersuchungen gemacht, die keine Auffälligkeiten ergaben. Bekam daher nur eine halbe Tablette gegen die Angst. Durchblutungsstörungen konnten ebenfalls nicht festgestellt werden. Meine Angst blieb. Im Krankenhaus hatte ich keine Beschwerden. Bin dann entlassen worden. Man hat mir auf Grund meiner Ängste und Bitten einen Betablocker gering dosiert verschrieben. Zu Haus ging der Zirkus von vorne los. Habe mich aber selbst aus meiner Angst befreit und abends den Betablocker genommen. Regelmäßig zur gleichen Zeit. Dann ging es mir von Tag zu Tag besser. Jetzt merke ich kaum noch was und meine Lebensqualität ist nicht eingeschränkt. Hoffe, es bleibt so. Viele grüße M. U. 64 Jahre alt.
Hermann Sandreuther aus Schwabach (29.12.2011): Ihre Aufklärung ist gut verständlich und beruhigend.
Andre (24.12.2011): Hallo alle zusammen, habe das Herzstolpern seit einigen Jahren gelegentlich. Die vielen Kommentare der Leser hier haben mich etwas beruhigt. Mir ist aufgefallen, dass viele Leser in ihren Kommentaren geschrieben haben, dass der Arzt keine exakte Diagnose feststellen kann. Vielleicht unterhalten sich die Ärzte zu wenig mit den Patienten. Die Lebensweise bzw. vorhandene Probleme oder Ängste könnten auch Ursachen für solche Herzbeschwerden sein. Hatte heute auch wieder etwas Herzstolpern. So habe ich mal überlegt was die Ursache sein könnte. 1. Die Nacht davor hatte ich Schlafstörung. 2. Ich habe mir heute kaum Ruhe gegönnt. 3. War nach einem Telefonat etwas verärgert. Habe mir dann die Ruhe gegönnt und meditiert (ZEN-Meditation). Danach habe ich mich hingelegt und klassische Musik gehört. Das Herzstolpern war sofort wieder weg. Übrigens nehme ich auch gelegentlich zur Vorsicht Magnesium. Aber ich glaube doch, dass diese Sache mit dem Herzstolpern sehr oft mit der Lebensweise zu tun hat. Ich wünsche allen Lesern eine gute Besserung. Gruß ... Andre
Bianka aus Gotha (20.12.2011): Hallo, ich bin durch Google auf diese Seite gestoßen. Ich möchte kurz mal die Situation meines Vaters schildern, und hoffe das mir jemand da drauf antwortet. Mein Vater ist im April 50 Jahre alt geworden, ist nicht sportlich und hat Übergewicht. Das Übergewicht hat er aber schon immer, es verteilt sich bei ihm recht gut. Er ist KFZ-Meister und vor Zwei Jahren hat es bei uns in der Werkstatt, 2 Tage vor Heiligabend gebrannt. Nach dem der ganze Stress vorbei war, fingen die Herzprobleme meines Vaters an. Es fing ganz einfach mit einem Herzstolpern an. Organisch sagt ihm jeder Arzt er sei Gesund. Er war schon in Leipzig, Jena, Bad Berka und Bad Langensalza. Alle diese Kliniken konnten ihm nur bestätigen, dass er gesund sei. Irgendwann bekam er einen Eventrecorder mit nachhause, und dann hatte er wieder so eine Attacke. Der Puls schnellte nach oben bis an die 200er-Grenze und der Puls setzte aus, und das Gerät piepste fürchterlich. Ich selber habe das gesehen, und auch gefühlt. Meinem Vater ging es schlecht aber er war nicht bewusstlos oder dergleichen. Der Arzt, der das Gerät ausgewertet hat, meinte dann zu meinem Vater: "Also die Werte die mir das Gerät hier anzeigt, die können ja gar nicht stimmen, da müssten sie ja sterben oder wenigstens bewusstlos sein!" Er löschte daraufhin die Aufnahmen. Von da an bis heute stempelt man ihn als Simulanten ab. Er hat jeden Abend immer wieder diese Herzaussetzer und Schmerzen, welche zunehmend schlimmer werden. Seit 4 Wochen hat er nun ein Aufzeichnungsgerät in der Brust also unter der Haut. Weiterhin jeden Abend diese Aussetzer, dann ist er zum "auslesen" gefahren und man sagte ihm wieder "anscheinend ist das Gerät kaputt, denn demnach hätten Sie bewusstlos sein sollen. Nun nimmt er keine dieser Tabletten mehr und letzte Nacht hatte er es wieder ganz schlimm, dass nicht nur ihm Angst und Bange wurde. Heute wieder zum Arzt und der meinte erst, er könne das nicht auslesen, weil die Kasse das nur einmal in ner Gewissen Zeit bezahlt. Gut hat er gesagt, dass er es eben selber bezahlt. Und dieses Mal hat das Gerät gar nichts angezeigt. Aber sowohl ich als auch meine Mutter haben gemerkt das der Puls weg war und das von mal zu mal länger. Bilden wir uns das nun auch bloß ein, sind wir auch Simulanten??? Es geht ihm immer schlechter und keiner hilft ihm, alle Ärzte schauen in die Akte aber hören ihm nicht zu. Vielleicht hat ja jemand das gleiche erlebt oder kennt einen Spezialisten oder kann mir sagen, was man noch probieren kann. Diese L-Thyroxin nimmt er für seine Schilddrüse auch. Und eben diese üblichen Betablocker. Eine Ärztin in Erfurt meinte er soll bei einer Attacke, es mal mit drei Schluck Wasser probieren, lächerlich. Und das nachdem sie ihn mit Frau M. an sprach und erstmal ne ganz andere Frau mit ihm verwechselte.
Peter R. (18.12.2011): Kenne das Problem, allerdings muß man dazu sagen, dass ich auch parallel zum Stolpern an einem Bartter Syndrom leide, Kalium ist echt eine sagenhafte Hilfe, mit recht geringen Nebenwirkungen. Mein Kardiologe sagt stets den Kaliumwert unbedingt über 4,0 mmol/L halten! Alles darunter ist zwar "normal", aber viel zu wenig.
Katja B. aus Grünstadt (17.12.2011): Hallo, plage mich seit 3 Wochen mit Herzstolpern rum, das mich ziemlich fertig macht, da ich vor 4 Jahren einen schweren Infarkt hatte. EKG und Ultraschall ok. Auffällig ist, dass seit 14 Tagen ein total verschleimter Hals Sorgen macht. Hustenanfälle folgen und dann das Herz stolpert. Hat jemand Erfahrung damit. Hatte vor dem Infarkt auch Hustenprobleme.
Erich A. aus Frankfurt/M (17.12.2011): Sehr geehrte Damen und Herren - nach Durchsicht Ihres ausführlichen Berichtes zu Herzstolpern bin ich sehr beruhigt. Was kann ich dazu im positiven Sinn beitragen z. B.: Was soll ich Essen und Trinken und was nicht. Vielleicht hätten Sie auch über Herzrhythmusstörung eine Information - Ich wäre ihnen sehr dankbar. Bin 79 Jahre.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.
Ch. aus Westerwald (07.12.2011): Ich bin 35 Jahre und weiblich, habe seit 6 Jahren polytope Ventrikuläre Extrasystolen. Am Tag um die 17.000 VES, trotz einem gesunden Herzen. Ich finde es schade, dass die Ärzte einen nicht ernst nehmen. Obwohl das Herz alle 5 Sekunden stolpert und man nur gesagt bekommt, die Extrasystolen sind harmlos.
Monika U. aus Schmalkalden (28.11.2011): Soll eine hypertensive Herzerkrankung haben, aber hatte nie zu hohen Blutdruck und auch keine Beschwerden. Habe aber immer schon mal Extrasystolen gehabt, die angeblich harmlos waren. Vor kurzem hatte ich eine ganze Nacht diese Extrasystolen und war auf Grund dessen im Krankenhaus. Alle Befunde waren gut. bekomme aber jetzt einen Betablocker, der mich beruhigen soll und es wirkt auch tatsächlich. Den gab man mir aber nicht auf Grund des Befundes sondern wegen meiner geklagten Tachykardien. So steht es im Krankenhausbericht. Mit der Diagnose hypertensive Herzerkrankung kann ich nichts anfangen, mein Blutdruck lag auch ohne Betablocker bei 120/80. Gehe demnächst in eine Herzsportgruppe. Mein Hausarzt sagt mir auch nichts genaues.
Petra N. aus Westerwald (26.11.2011): An Thomas T. aus Bamberg: Darf ich fragen, seit wann du die Diagnose Hashimoto hast und wie hoch deine L-Thyroxin Dosis ist? Leider ist heute auch noch einigen Kardiologen die Autoimmunerkrankung "Thyreoiditis Hashimoto" nicht bekannt. Wenn man dann erklärt, dass es sich hierbei um eine Unterfunktion der Schilddrüse handelt, bekommt man nicht selten zur Antwort, dass man solche Herzprobleme wie Pulsrasen und/oder Herzstolpern nur in Überfunktion haben könne. Solch eine Aussage ist absolut frustrierend, zumal durchaus bekannt ist, das solche Beschwerden auch aufgrund einer Unterfunktion verursacht werden. Ich rate wirklich jedem dazu, dessen Herz organisch gesund ist, seine Schilddrüsenwerte sowie Kalium, Magnesium, Vitamin D und auch Eisen (Ferritin!) kontrollieren zu lassen. Es ist häufig der Fall, dass viele Schilddrüsenpatienten auch dort einen Mangel aufweisen. Liebe Grüße und einen schönen 1. Advent Petra N.
Angela aus Schwäbisch Hall (24.11.2011): Kann man denn Kalium einfach so bedenkenlos nehmen? Und wie viel davon? Mein Kardiologe nannte mir immer nur Magnesium.
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
A. D. aus Berlin (24.11.2011): Bin über 50 und habe einen sehr belastenden Job. Nach berufsbedingtem abruptem Stopp meiner bis dato sehr ambitionierten sportlichen Aktivitäten und zusätzlichen Belastungen im privaten Bereich trat Herzstolpern im März erstmals auf. Belastungs-EKG und Ultraschall aber ok; Doktor meinte, dass dies vom mangelnden Abtrainieren kam. Habe daraufhin begonnen, zu walken und Stolpern ging zurück. Mittlerweile Streß aber nochmals angestiegen und Stolpern wieder intensiver; Abstand der Phasen (z. T. über mehrere Stunden) ca. 14 Tage. Stelle fest, dass mein Energiebedarf deutlich gestiegen ist und das Stolpern oft auftritt, wenn ich am "Hungerast" hänge. Ist nach Essen immer deutlich besser bzw. verschwunden. Mineralmangel? Jüngstes Blutbild nur zu hohes Cholesterin; Blutdruck manchmal erhöht. Nehme gegen Streß abends seit kurzem Baldriparan. Hoffe Streß-Ende in wenigen Wochen... dann muss ich wohl den Streß "abtrainieren". Aber Hauptsache Stolpern weg!
Claudia F. aus Ansbach (22.11.2011): Ich bin 27 Jahre alt und hab sehr oft dieses Herzstolpern manchmal 3-4 Tage hintereinander und das meistens den ganzen Tag über wobei ich auch richtige panische Angst dazu bekomme und dann das Weinen anfange. Ich kann das nicht mehr ertragen! Ich brauch unbedingt was dagegen. So macht mir das Leben keinen Spaß: (Habe 2 Kinder die mich brauchen und eine glückliche Mama auch brauchen! Mir wird es nicht schwindlig dabei, wenn ich es habe, ist nur sehr unangenehm und ich bekomme Panik :( Liebe Grüße Claudia F.
Hans R. (18.11.2011): Hatte vor der Einnahme von Tromcardin alle 4-5 Wochen Herzrhythmusstörungen, 24 Std. lang. Nun seit 6 Monaten nicht mehr. Werde das weiter beobachten.
Andre C. aus Alsfeld (17.11.2011): Dieser Artikel hat mich beruhigt, ich hatte es vor meiner Partnerin immer verheimlicht aus Angst, da sie sich zu große Sorgen macht. Jetzt kann ich reden!
Walter H. aus Weilheim (16.11.2011): Die Erklärung geht zu wenig in die Tiefe. Worauf deutet denn z. B. länger anhaltendes Stolpern hin? Was ist eine "niedrige Betablocker-Dosierung"? Ich versuche gerade Bisoprolol auszuschleichen, nehme derzeit 2,5 Milligramm tgl. ein und erlebe zuweilen, sporadisch also, gerade in Entspannungssituationen abends oder nachts oft stundenlanges "Stolpern", das erst morgens kurz vor oder nach dem Aufstehen wieder aufhört. Ich fahre beruflich einen LKW und arbeite problemlos körperlich schwer (Bäume fällen etc.).
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Doris S. aus Sinsheim (14.11.2011): Ich schrieb am 29.10.2011 hier... jetzt endlich passiert was, hatte vor kurzem einen Eventrecorder für drei Wochen zu Hause. Mein Kardiologe sah das Ergebnis und sagte ich habe Vorhofflimmern, bekam einen Termin auf denn 18.01.2012, um eine Katheterablation durchführen zulassen. Dank auch an meine Hausärztin, die mir geholfen hat, ich habe gaaaanz viel Hoffnung, dass es mir endlich nach 7 Jahren wieder besser geht dadurch. Es kann sein, dass man es wiederholen muss, egal, Hauptsache mein Leben wird wieder lebenswert. Gebt nicht auf und nicht lockerlassen, immer wieder nachfragen nach weiteren Untersuchungen...
N. (30) aus NRW (11.11.2011): Ich habe seit ca. 3 Jahren fast täglich über einige Minuten bis hin zu Stunden andauernde ventrikuläre Extrasystolen. Trotz Magnesium, Kalium und 5 mg Bisoprolol hat sich nichts geändert. Mein Kardiologe bezeichnete dies als "Lackschaden" und ungefährlich. Beim Herzecho stellte er fest, dass eine Klappe nicht richtig schließt. Dies sei aber auch nicht schlimm. Ich fühle mich leider nicht gut beraten und habe wirklich ein wenig Angst, dass ich irgendwann einfach tot umfalle.
Dr. Dieter S. aus Leonberg (02.11.2011): Ich habe seit 20 Jahren Herzrhythmusstörungen, die mit wenig störenden Extraschlägen anfingen. Vor 4 Jahren hatte ich das erste Mal Vorhofflimmern, das nach 1 Tag nach kaltem Wasser trinken allein wegging. Dieser Jahr hatte ich dann Vorhofflattern und es wurde dann eine Ablation durchgeführt, die wiederum Vorhofflimmern auslöste, das selbst durch 2 "Elektroschocks" nicht wegbekommen wurde. Seither nehme ich Amiodaron (100mg) und Metoprolol 22,75 mg sowie ASS 100 mg. Bei Bedarf erhöhe ich die Dosis. Ursachen vermute ich im Stress und damit unregelmäßiger Flüssigkeitszufuhr.
Marie-Elisabeth F. aus Berlin (02.11.2011): Wenn ich im Bett liege und zur Ruhe gekommen bin, habe ich für einige Sekunden dieses Herzstolpern. Habe letztes Jahr einen Bypass bekommen. Mir geht es gut danach, EKG o. k., Ultraschall auch.
Rudolf J. aus Bad Salzdetfurth (01.11.2011): Hat mich sehr beruhigt, da mein Herzstolpern bei mir manchmal Ängste hervorruft! Vielen Dank für den informativen Text.
Ulrich M. aus Baunatal (01.11.2011): Guten Tag, bei mir setzt der Herzschlag bei 8, 19 oder nach 30 Schlägen aus, für einen oder zwei Schläge. Das wurde nicht erwähnt. Gehört das zur Kategorie Herzrythmusstörungen. Ist das nicht auch eine Art von Stolpern? Auch wenn es kein Herzrasen ist. Das hätte man erwähnen können.
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Arnd W. (26.10.2011): Nur wenn ich mich körperlich betätige, wird mein Puls gleichmäßiger und ich fühle mich nicht mehr matt.
Liliane aus Luxemburg (22.10.2011): Ich habe seit Jahren diese Extrasystolen. Es ist sehr unangenehm und tut auch manchmal weh. Der Arzt meinte, es sei alles ok. Ich spüre sie sehr gut und habe jedes mal Angst. Was kann ich tun?
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Gert W. aus Halle/Saale (20.10.2011): Seit einigen Monaten treten bei mir sog. Pulsaussetzer auf. Damit verbunden ein sehr leichter Druck im Brustbereich, was aber nach 1-2 Min. wieder verschwindet. Z.B. 1-2-3-4 ... Aussetzer ... 5-6-7 usw. Dann wieder normal. Blutdruck ist normal für meine 66 Jahre. Belastungs-EKG ergab ebenfalls diese Aussetzer. Nun soll ein Katheter Klärung bringen. Ansonsten fühle ich mich rundherum topfit, hatte noch nie Herz- oder Brustschmerzen. Im Urlaub verspürte ich ca. 3 Wochen überhaupt keine Aussetzer. Also treten sie nur ab und zu auf. Täglich nehme ich auf Anraten meines Arztes eine halbe Tablette Betablocker. Ich fahre Rad, schwimme, Gartenarbeit - ohne Problem und Atemnot.
Rüdiger (54) aus Lüneburg (17.10.2011): Schade, dass diese vegetative Macke ausgerechnet da stattfindet, wo es im Ernstfall um Leben und Tod geht. Muss ich mir vielleicht ausgerechnet diesmal berechtigte Sorgen machen? Diese Frage stellt sich jedesmal neu, und die Furcht geht nie ganz weg. Ich habe Herzrasen und Stolpern von Jugend an, ich kann das ganz große Theater im Frühstadium abkürzen, wenn ich stehend so tief Luft hole wie nur möglich, die Luft anhalte und in der Hocke ganz langsam wieder ausatme. Dann renkt sich die Sache oft wieder ein wie ein Getriebe, das den Gang wiederfindet. Hier sind noch viele andere gute Ideen zum Akutfall, da wollte ich meine nur beisteuern.
Robert H. aus Riegel a. K. (12.10.2011): Ich habe immer wieder Rhythmusstörungen. Dr. Wibitul aus Freiburg sagt nach der Untersuchung, mein Herz sei etwas groß, aber voll i. O. Jetzt habe ich bemerkt, daß meine Beschwerden immer in Richtung Herbst kommen, und genau so im kommenden Frühjahr verschwinden. Ich getrau mich dies ja überhaupt nicht zu sagen! Aber könnte sich etwas im Biowechsel verbergen??? Ich würde mich sehr freuen eine Antwort zu bekommen.
Ewald K. aus Großwallstadt (09.10.2011): Beim Spazieren gehen mit Hund merke ich gar nichts, nur wenn ich wieder zu Hause bin, stolpert das Herz, oder wenn ich eine rauche.
Birgit B. aus Sonneberg (08.10.2011): Ich habe auch bereits seit 5 Jahren Herzstolpern, habe schon alle Untersuchungen über mich ergehen lassen, lag auch schon im Krankenhaus und hatte Herzkatheteruntersuchung, Langzeit-EKG und bin ständig in ärztlicher Behandlung. Meistens sind bei diesen Untersuchungen die Extrasystolen nicht feststellbar. Das Ergebnis ist immer das Gleiche, organisch ist das Herz gesund, das Stolpern sei harmlos. Aber mir geht es wie Doris S. - meine Lebensqualität ist stark eingeschränkt. Wenn das Stolpern losgeht, habe ich Angst zu sterben. Ich beobachte meinen Körper schon viele Jahre und habe auch Buch geführt, weil ich unbedingt die Ursachen erforschen möchte. Ich quäle mich regelrecht durch den Arbeitsalltag - auch im Urlaub hatte ich keinen stolperfreien Tag.
Bisoprolol/Schilddrüsenhormone/Magnesium/Kalium - alles begleitet meinen Alltag. Ich hatte auch schon Zeiten, da glaubte ich, dass es vielleicht mit der Ernährung zusammenhängt, aber ich habe alles ausprobiert und kam zu keinem Ergebnis. Seit einem halben Jahr komme ich sehr gut mit "Baldriparan zur Beruhigung" und "Opipromol" (hilft gegen die Angst) zurecht. Wenn es ganz schlimm stolpert, ist das Baldriparan immer meine Rettung. 15 Minuten nach Einnahme wird das Herz ruhiger. Ich kann es euch allen empfehlen, das mal auszuprobieren. Bei mir wirkt es Wunder. Man wird davon nicht abhängig und kann mehrere Dragees täglich einnehmen. Ohne das Baldriparan könnte ich nicht täglich auf Arbeit. Ich habe auch aufgehört zu rauchen, trinke Alkohol nur noch selten. Aber ich denke, man sollte wohl lernen, damit zu leben, was für mich unheimlich schwer ist, denn oft habe ich Todesangst und mag kaum noch Pläne für Morgen machen. Obwohl es nicht schön für Euch alle ist, bin ich doch froh, dass ich damit nicht alleine bin und Eure Meinungen haben mir jetzt Kraft und Mut gegeben, weiter zu kämpfen und zu Lernen, damit zu leben. Trotzdem habe ich immer die kleine Hoffnung, dass dieses lästige und beängstigende Stolpern irgendwann wieder weg geht. Ich wünsche Euch allen gute Genesung.
Brigitte S. aus Nördlingen (08.10.2011): Bei mir wurde auf Grund von Herzrasen eine Herzrhythmusstörung diagnostiziert. Die Behandlung war schon beim ersten Mal erfolgreich. Es wurde Ultraschall gemacht u. Elektroschock. Allerdings bemerke ich nun schon ein paar Tage, daß es wieder los geht, zwar nicht in dem Ausmaß, aber immer wieder rast es kurz. eine Ärztin der Nuklearmedizin fand vor drei Jahren heraus, daß das Rasen auch vom Rücken kommen kann. Damals war die Diagnose: Mein Herz ist organisch völlig gesund, was auch noch von einem Internisten bestätigt wurde. Was soll ich nun glauben?
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Manfred S. aus Schulenbrook (06.10.2011): Können tropische Tiere, wie Cornnattern und Agamen Rhytmusstörungen verursachen? Habe seit ca. 1 Jahr diese Tiere, und seit der gleichen Zeit diese Herzprobleme.
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Pierre aus Rendsburg (04.10.2011): Habe seit 1997 immer wieder Herzstolpern. Habe einige EKG´s (auch Langzeit) hinter mir und viele andere Untersuchungen. Was mich dabei immer wieder beunruhigt, ist die Angst, die aufkommt, wenn mein Herz wieder stolpert. Denn ansonsten geht es mir gut. Habe 2009 aufgehört zu Rauchen, treibe viel Sport und dabei geht es mir immer gut. Vielleicht muß man damit einfach nur Leben.
Doris S. aus Sinsheim (29.09.2011): Habe Herzstolpern schon seit Jahren und das über Stunden mit Schwindel und Atemnot ... Es ist alles in Ordnung sagt der Arzt, nehme jetzt eine halbe Beloc-ZoK es ist ein wenig besser geworden. Bin der Meinung alle Untersuchungen sind noch nicht gemacht worden. Warum nicht? Und so soll ich arbeiten! Mein Leben ist ganz schön eingeschränkt und manchmal nicht mehr lebenswert.
Ruppert aus Naumburg/Saale (29.09.2011): Ich finde es bedauerlich, dass Ärzte immer ungenaue Angaben zu den wahren Ursachen machen müssen.
Anton S. aus Köln (26.09.2011): Hallo Christine R. - Ich hab seit ca. 2 Jahren die gleichen Probleme wie du. Mir gehts auch ständig dreckig, obwohl ich genug geschlafen und gegessen / getrunken habe. Psychische Probleme hab ich soweit eigentlich auch keine. Beim Fahrradfahren ist es extrem mit dem Herzstolpern, zwischendurch kommen auch Atemnot und Schwindel dazu. Wenn du irgendwo Infos oder Tipps findest, kannst du mir dann Bescheid geben? wäre echt lieb von dir! MfG Anton S.
Christine R. aus Chemnitz (24.09.2011): Ich hatte gestern Herzstolpern, der Schock 158/62 Blutdruck der zweite Wert machte mir Angst, was steckt dahinter? Ich spüre seit Jahren jeden Wetterwechsel, mein Gesicht ist dann knallrot nur die Nasenpartie ist weiß ich bin ständig müde, obwohl ich geschlafen habe, fühle ich mich fix u fertig. Ich fahre fast jeden Tag mit dem Rad, nur bei Herzstolpern ist es nicht möglich. Seit Monaten spüre ich noch kribbeln in Händen und Füßen.
Andreas aus Berlin (10.09.2011): Soweit ich mich erinnere, hatte ich an meinem 18. Geburtstag das erste mal Herzstolpern. Nun bin ich 31 und seit ca. einem Jahr ist es öfter geworden. Genau seitdem ich einen festen Job habe. Ich vermute, dass es bei mir psychosomatisch ist, da ich oft mit Ängsten zu kämpfen habe. Bei wenig Schlaf ist es bei mir stärker.
Thomas T. aus Bamberg (09.09.2011): Ich bringe dieses unangenehme und manchmal beängstigende Herzstolpern auch mit meiner Hashimoto Thyreoiditis in Verbindung.
Bernd H. aus Moers (08.09.2011): Hallo und Guten Tag. Habe seit ca. 6 Jahren Herzrhythmusstörungen mit Puls von 130-160, erst nun je Monat, dann zur Zeit wöchentlich, bin immer in Behandlung, auch bei verschiedenen Kardiologen, mal mit Medikamenten Blutdrucksenkern, mal Verdünnungen mal ohne, war auch schon eine Woche im Krankenhaus. Bis heute leider keine Verbesserung, habe neuen Termin beim Rhythmologen in 2 Monaten. Man spricht schon von Ablation, war auch schon im Herzkatheterlabor, alles ok. Jedoch sind die auftretenden Herzrhythmusstörungen bei mir zwar lästig (keine großen Leistungen möglich, es geht alles nur langsam, aber da ich schon Rentner bin, macht das ja nichts. Denn sonst geht es mir gut. Zur Zeit gut eingestellter Blutdruck, und nur ASS. Habe durch Zufall eine Newsletter die Nahrungsmittelergänzung: TOMCARDIN-COMPLEX aus der Apotheke erfahren und fange gerade mit der Behandlung an. Mal sehen ob es wirkt, werde mich dann wieder melden. Zur zeit treten die Herzrhythmusstörungen bei mir alle 2-8 Tage auf. Die dauern ca. 12-24 Stunden an.
Roswitha Z. aus Wusterwitz (07.09.2011): Bin heute aus dem Krankenhaus entlassen worden. Hatte am vergangenen Freitag lang anhaltendes Herzstolpern, was aber per EKG nicht nachgewiesen werden konnte. Nun riet mir die behandelnde Ärztin zu einem Langzeit-EKG, was unter die haut gepflanzt wird und dort ca. 2 Jahre verbleibt. Habe es machen lassen und hoffe, dass dadurch diese Herzstolperer greifbar werden und man mir dann helfen kann. Die Handhabung dieses Gerätes ist etwas komplex, aber mit der Zeit werde ich mich da schon reinfinden. Meine Angst ist aber nicht mehr so schlimm, weil ich weiß, dass mir nun bald geholfen werden kann. Wenn sich was ergibt, melde ich mich wieder.
Peter G. aus Wrist (19.08.2011): Herzstolpern habe ich selten, in unregelmäßigen Abständen, immer nur für wenige Minuten, seit ca. 20 Jahren. Einmal, an einem der Hundstage im August, hatte ich von 16 Uhr bis 21 Uhr diese Beschwerden. Ich ging dann zu Bett und wurde am nächsten Morgen wieder wach. Also ich denke, Extrasystolen sind unangenehm aber harmlos.
Una aus Berlin (15.08.2011): Ich habe seit 9 Wochen schwere Schwindelanfälle, einen zu hohen Blutdruck (vor allem der 2. Wert), Herzstolpern und Atemnot. Die Ärzte machen nicht wirklich was. Langzeit-EKG liegt nun seit 4 Wochen beim Kardiologen, der hatte Urlaub. Es soll sich um Stress handeln, meinte meine Ärztin, aber ich bin nicht gestresst. Irgendetwas stimmt mit meinem Herzen nicht, und keiner hilft mir. Keiner nimmt mich ernst, und ich habe Angst, bin erst 30 Jahre alt.
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.
Dirk aus Bochum (13.08.2011): Bei mir traten Herzrhythmusstörungen vor einigen Monaten im Urlaub auf. Ein Langzeit- und Belastungs-EKG ergab, dass die Störungen nur im Ruhezustand auftreten und unter Belastung völlig verschwinden. In den Griff bekomme ich die Störungen grundsätzlich durch Sport, Betablocker (1/2 Tablette morgens und abends Metoprolol 50 mg) sowie mittels Einnahme von Magnesium. Auf Kaffee verzichte ich. Ich meine, dass die Störungen bei Nervosität (auch unterschwellig) sowie starken Wetterschwankungen auftreten. Auch kommt es vor, dass die Störungen nach der Einnahme von Essen verschwinden, andererseits manchmal im Zusammenhang mit leichtem Sodbrennen stehen. Zum Teil habe ich auch das Gefühl, schwerer Luft zu bekommen.
Petra N. aus Westerwald (06.08.2011): Habe bereits seit 20 Jahren Herzstolpern und rezidivierende Sinustachykardien, wurde oft kardiologisch untersucht, man verdächtigt meine Autoimmunerkrankung Thyreoiditis Hashimoto als Ursache.
@Silke aus Sachsen: Bei mir wurde nach der Schwangerschaft Hashimoto festgestellt. Du solltest mal folgende Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen: FT3, FT4, TSH, TPO-AK und TG-AK.
Lilly aus Frankfurt (02.08.2011): Danke, bei mir tritt es selten auf, und zwar in Verbindung mit Magenproblemen. Stolpert das Herz, habe ich kurz darauf Sodbrennen. Komisch... vielleicht fühlt sich das auch nur so an, da ich unter Angststörungen leide. der Artikel hat mich sehr beruhigt, danke!
Marieluise aus München (24.07.2011): Auch ich bin eine Betroffene des Herzrasens. Ich lebe seit 13 Jahren mit diesem Problem. Ich führe seit dieser Zeit Buch, um Zusammenhänge herauszufinden und habe folgendes festgestellt: Herzrasen mit Puls von genau 160/Minute tritt auf bei:
- bei Verzehr von Nahrungsmittel, die Glutamat enthalten
- bei großem Stress
- bei zu wenig Schlaf
Eine mehrmalige ärztliche Abklärung ergab, dass mein Herz gesund ist und dies sage ich mir jedes Mal vor, wenn der hohe Puls plötzlich einsetzt. Die ersten Jahre konnte ich noch gut Einfluß nehmen mit entsprechender tiefen Bauchatmung, Kaltwasseranwendungen, Pressen und Beine an die Wand. Heute hilft mir dies nicht mehr. Zu Beginn des Rasens ist mir übel, habe das Gefühl des Umfallens (lege mich auch gleich hin) und versuche tief und langsam zu atmen. Meinen Puls fühle ich am Hals und zähle 160 Schläge.
Sollte alles über 1 Stunde dauern, nehme ich eine Isoptin und nach einer weiteren Stunde eine 2. Tablette, die dann irgendwann wirkt. Ich werde dann sehr müde und habe einen starken Druck im Kopf. In ein paar Stunden ist alles vorbei in der Hoffnung, dass ich wieder einen längeren Zeitraum ohne Rasen leben kann.
Seit einem halben Jahr nehme ich ein Präparat ein, welches Magnesium und Kalium enthält, außerdem Vitamin D und ich muß sagen, seither hatte ich keinen hohen Puls mehr. Ich bin dafür sehr dankbar. Ich bin froh, dass ich einer empfohlenen Ablation vor Jahren nicht zugestimmt habe.
Regina S. aus Meiningen (22.07.2011): Das mit der Kaliumgabe ist ja interessant, meine Kardiologin leugnet die Notwendigkeit von Mineralien ab und setzt auf ausgewogene Ernährung - die ich natürlich habe. Aber als wöchentlich 3-malig Sporttreibende weiß ich auch, dass das den Mineralhaushalt einschränkt. Sie weigert sich auch eine Blutuntersuchung dahingehend zu machen, obwohl das bei meiner Indikation alle 6 Wochen gemacht werden soll. Der Beitrag war wieder sehr informativ!
Gitta S. aus Heimbach (21.07.2011): Diese Frage beschäftigt meinen Mann und mich bereits eine ganze Weile, weil dieses Phänomen bei meinem Mann bereits seit ein paar Wochen auftritt, also kommt dieser Artikel wie gerufen. Da bei meinem Mann, lt. seiner Schilderung, Sehstörungen zeitgleich vorkommen, werden wir umgehend einen Arzt konsultieren. Es war wohl irgendwie "Fügung", dass dieser Artikel gerade jetzt erscheint und wir den Newsletter bekommen, weil ich damit meinen Mann überzeugen konnte, zum Arzt zu gehen. Dafür DANKE
Cengiz E. aus Augsburg (20.07.2011): Ich habe vor 2,5 Jahren einen Stent bekommen. Danach habe ich in 6 Monaten ca. 30 kg abgenommen (von 118 auf 88 kg bei 188 cm). Weniger gegessen und Sport getrieben. Mir ging es sehr gut, habe ASS 100 für Blutverdünnung und kleine Dosis Betablocker die ganze Zeit eingenommen. Auf einen Schlag tauchten dann vor ca. 1,5 Jahren Herzrhythmusprobleme auf. Es hat mich stark belastet, ich habe etliche Ärzte aufgesucht und probiert den Grund dafür rauszubekommen. Heute denke ich, dass ich falsch drauf reagiert habe. Unbedingt einen Grund dafür zu finden, war nicht hilfreich, hat eher die HRS verstärkt. Ich merke heute, wenn ich ausgeschlafen bin und weniger Stress habe, dass diese HRS nicht mehr verstärkt auftaucht. Je weniger man drüber nachdenkt, umso hilfreicher ist es für das Herz. Regelmäßige Bewegung (Laufen, Radfahren) gibt positive Signale an das Herz und hilft auch im Kopf. Wünsche allen, die diese Probleme haben, viel Geduld und gute Genesung.
Silke aus Sachsen (07.07.2011): Ich bin 40 Jahre und habe vor 2 Jahren nochmal ein Kind bekommen. In der Schwangerschaft und seit der Geburt hab ich Herzrasen und Stolpern immer aus heiterem Himmel und mit viel Angst verbunden. Mein Leben ist für mich nur noch bedingt lebenswert. Das schlimme daran ist, dass man keinen Doc findet, der sich wirklich Gedanken darum macht und hilft, sondern man wird eher belächelt.
Noelly aus Berlin (05.07.2011): Ich bin 33 Jahre alt. Vor 5 Jahren fing es an, diese lästigen Extraschläge. Mehrmals die Woche war ich damals im Krankenhaus - Nie wurde etwas organisches festgestellt. Angst stellte sich ein - vor allem die Angst, die Ärzte hätten etwas übersehen. Das Herzstolpern hielt oft stundenlang, teils tagelang an. Ich begab mich in eine stationäre Therapie, da sich eine ausgeprägte Herzneurose entwickelt hatte. Ich lernte mit der Angst umzugehen - heute taucht dieses lästige Stolpern nur gelegentlich auf - unangenehm - aber nicht mehr beängstigend. Mir hat geholfen:
- Kalium
- Flach auf den Bauch legen und ruhig atmen
- Den linken Arm langsam mit der Hand zuerst mit kaltem Wasser abspülen
Komischerweise verschwand das Herzstolpern oft wenn ich etwas gegessen hatte. Wichtig: Ich habe im Laufe der Jahre festgestellt, dass wenig Schlaf, Alkohol, Nikotin und Koffein diese Extrasystolen gefördert haben - bei mir jedenfalls.
Nadja aus Merxheim (29.06.2011): Ich bin 21 Jahre und mein Herz ist gesund, trotz allem habe ich Nov. 2010 im Krankenhaus gelegen wegen Herzstolpern... Angst war für mich in diesem Moment gar kein Ausdruck für diesen Moment, in dem ich es zum ersten Mal erlebt hab! Durch diesen Artikel bin ich ein bisschen beruhigt, denn seitdem habe ich das öfters mal! Muss halt lernen damit umzugehen... Ist aber irgendwie schwer und total komisch... Danke für diesen Artikel
Irmgard W. aus Bremerhaven (26.06.2011): Vor 2 Monaten ist meine über alles geliebte Dackelhündin Emili im Alter von 18 Jahren verstorben. Sie war sehr krank und auf einmal bekam ich Herzstolpern, mein EKG war immer in Ordnung. Aber immer, wenn ich an Emili denke, bekomme ich zuerst kurz Herzstolpern, aber das sind nur Sekunden und dann steigt mein Blutdruck sehr hoch an, das dauert ca. 10 Minuten und dann ist alles wieder vorbei. Ich bin jetzt durch Ihren Kommentar etwas beruhigt, will mich aber in der nächsten Zeit noch einmal untersuchen lassen, denn ich hätte gerne noch einmal einen kleinen Hund. Ich bin 65 Jahre alt.
Beatrice L. aus Emsland (23.06.2011): Hallo... ich habe seit längerem lästiges Herzstolpern... mehrmals am Tag, über fast eine halbe Stunde lang. Heute war ich beim Arzt, um abzuklären, wie ich damit umgehen soll... hmmm... mein Arzt hat nur den Blutdruck gemessen... sonst nix... und er hat mir Procoralan 5 mg verschrieben... Ein EKG hatte er vor einem halben Jahr, wegen häufigem Schwindel mal gemacht. Das war unauffällig... zu dem Zeitpunkt hatte ich auch kein Stolpern... Soll ich lieber nochmal zu einem anderen Arzt gehen, der vielleicht nochmal ein EKG macht, oder mal den Puls misst???
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Lydia B. aus Brunnthal (18.06.2011): Ich fand das Thema Herzstolpern sehr interessant, denn ich leide des öfteren an Herzstolpern und bin jedes Mal beunruhigt. Da ich es nicht so oft und nicht lang anhaltend habe, bin ich durch Ihre Aussage beruhigt. Vielen Dank. Lydia B.
Maria aus Radeberg (18.06.2011): Was für ein genauer Zeitraum ist gemeint mit - Herzstolpern ist normalerweise harmlos, wenn es nicht länger anhält...
Es ist bei mir aber immer! Fast jede Minute ein oder mehrmals stolpert das Herz und tut weh.
War schon x mal im Krankenhaus deshalb und es wurde nichts organisches festgestellt. Werde immer wieder mit den selben Symptomen entlassen. Was kann ich tun, damit das Stolpern aufhört? Es war doch früher nicht. Erst seit ein paar Wochen. Das Langzeit EKG hat es gezeigt. Aber vor paar Wochen waren im Langzeit EKG noch keine Extraschläge! Ich spüre jeden Herzschlag, also auch das Stolpern ganz deutlich und laut unter meiner Brust. Nehme jetzt Betablocker seit paar Tagen: Bisoprolol, täglich 1/2 Tabl. Aber bisher brachte es keine Wirkung.
Auf eine beruhigende Antwort wartet mit freundlichen Grüßen
Maria K.
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Kiwi aus NRW (17.06.2011): Ich vermisse in den Kommentaren einen wichtigen Hinweis, die *Schilddrüse*. Ist diese nicht gut eingestellt, kommt es sehr, sehr häufig zu *Herzstolpern* und Herzrasen, oft verbunden mit Angst, Panik und Depressionen. Dieses passiert auch oft schon bei fast normalen Werten.
Bernhard aus Mandelbachtal (16.06.2011): Vor einem halben Jahr hatte ich einen Infarkt. Mir wurde ein Stent gesetzt. 3 Monate später wurde nach Wiederverschluß noch ein Stent dazu gesetzt. Bisher sind alle Werte in Ordnung, Mein BMI liegt bei 26, Blutdruck eher niedrig, LDL 70, mein Trainingszustand ist sehr gut. Ein Belastungs-EKG hat außer einem Bigeminus (Extrasystolen) keine Auffälligkeiten gezeigt. Einen Kommentar von dem Kardiologen habe ich nicht bekommen, außer dass ich Extraschläge habe. Ich merke die Extraschläge nur, wenn ich den Puls fühle. Der Hausarzt hat kein Mineralmangel festgestellt. Ich weiß nicht, was ich von der Geschichte halten soll.
Daniel K. aus Leipzig (05.06.2011): Danke das war erst einmal beruhigend!
Mutter, 79 Jahre alt aus Spanien (29.05.2011): Frage: Herzbombern, Hämmern, unregelmässiges Herzschlagen, wird sich das legen nach Herzklappenoperation? Bin seit elf Tagen erfolgreich an Herzklappenstenose operiert worden. Mich stört dies Hämmern. Wie ist das? Bin operiert worden von einem besten Herzchirurgen. Wird sich das ändern? Bitte um eine Antwort. Langsam geht es mir besser. Danke, aber das Hämmern!!!
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Jutta B. aus Wadersloh (27.05.2011): ich weiß jetzt, dass ich mit Kalium den unangenehmen Symptomen aus dem Wege gehen kann.
Eva (19.05.2011): Hallo, ich habe dieses merkwürdige Herzstolpern seit ich mich erinnern kann, in letzter zeit passiert das sehr oft, mehrmals am Tag, dabei bekomme ich Pulsieren im Kopf, das nervt aber Kardiologe hat nichts gefunden, nun leider sind die Beschwerden immer häufiger. Trotzdem bin ich beruhigt und ich denke, wenn ich damit so lange lebe, dann wird das auch weiter so gehen.
R. aus Essen / NRW (03.05.2011): Ich bin ehemalige Handballerin - heute 51 Jahre alt und vor einigen Jahren begann bei mir (in Ruhe) dieses Herzstolpern. Es war am Anfang sehr stark, ich ließ mich gründlich untersuchen. Man stelle Vorhof-Extrasystolen fest. Ich nehme seit ca. 8 Jahren einen Betablocker (1/2 Tbl. morgens und abends) Metohexal 100. Mir geht es damit sehr sehr gut - ab und zu gehe ich walken. Stolpern nur noch bei Hormonschwankungen und Nervosität - aber da habe ich mich dran gewöhnt. Regelmäßige Kontrolle beim Internisten ist mir wichtig und ich lebe mit dem Betablocker ganz normal und fühl mich dadurch auch sicherer. Blutdruckkontrolle mache ich auch ab und zu.
Ralf L. aus Düsseldorf (21.04.2011): Seit ca. 25 Jahren nehme ich die "Stolperer" bewusst war, mittlerweile bin ich 52 Jahre alt. Da ich regelmäßig Sport treibe und mein Puls tagsüber bei 60 Schlägen pro Minute liegt (nachts bei 45) spüre ich diese Unregelmäßigkeiten deutlich. Nach diversen Untersuchungen wurden zweifelsfrei supraventrikuläre Extrasystolen (Stimulanzen im Bereich des Vorhofs) diagnostiziert. Diese gelten als harmlos; dennoch sollten die Betroffenen ausschließen, dass kein unbemerktes Vorhofflimmern mit im Spiel ist (Gefahr von Verschlüssen durch Blutgerinnsel). So ist es einem Bekannten passiert, dessen Biografie der meinen sehr ähnelt. Also lieber einmal ein Langzeit-EKG durchführen lassen und dann unbeschwert durchs Leben gehen...
Uwe K. aus Frankfurt (07.04.2011): Bei mir wurde letztes Jahr im Januar die Aortenklappe gegen eine mechanische Klappe ersetzt. Herzstolpern tritt immer wieder mal auf, aber alle Werte sind sehr gut. Nach einer solchen OP hat man immer Angst und steht solchen Problemen sehr sensibel gegenüber. Man muss aber auch versuchen die Angst in den Griff zu bekommen. Ihre Informationen helfen mir dabei sehr. Vielen Dank.
Claudia (30.03.2011): Ich leide an schweren Panik- und Angststörungen, verbunden damit habe ich aufgrund dessen meine Wohnung schon seit über drei Jahren nicht mehr verlassen können. Durch permanent ruhestörenden Nachbarn, die täglich mit überlauter Musik und dazu Karaokegesang bis über Stunden hinweg die Ruhe gestört haben fing so alles bei mir an.
Nun leide ich auch an starken Nacken- und Rückenverspannungen und bemerkte mein Herzstolpern immer dann, wenn diese sehr arg waren bzw. sind.
Ich habe weder Schwindel, noch Schmerzen wenn diese auftreten, empfinde sie aber als sehr lästig. Ich habe noch keinen Rat vom Arzt geholt und werde dies nun schnellstens tun und hoffe und bete natürlich, dass es nichts Ernsteres ist.
Anne W. aus Hannover (17.03.2011): Bei mir ist nach einer Lungenverklebung, ich habe Lungenkrebs, Herzstolpern eingetreten. Am schlimmsten ist es, wenn ich im Bett liege und kann dadurch nicht einschlafen. Ich finde es sehr unangenehm. Unter Luftnot leide ich sowieso durch die Krankheit.
Alina aus Paderborn (14.03.2011): Hallo. Ich habe seit gut 1 1/2 Jahren Herzstolpern, jedoch seit ca. 4 Monaten habe ich plötzliches Herzrasen und Atemnot. Ich habe mich dadurch nicht beunruhigen lassen, da ich gleichzeitig Asthma habe und ich gedacht habe, dass dies daher kommt. Doch seit ein paar Wochen habe ich vermehrt Herzrasen und Stolperer in Ruhezuständen und währenddessen hatte ich auch Atemnot. An meinem Alter kann es nicht liegen, da ich erst 15 Jahre alt bin und auch nicht übergewichtig bin. Habe schon einen Termin mit meinem Doc. Trotzdem danke diese Informationen haben mich beruhigt.
Inge Moritz aus Enepetal (02.03.2011): Ich habe seit einiger Zeit Herzstolpern. Mein EKG ist in Ordnung. Was kann ich machen, dass es nicht mehr auftritt?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.
Gerd aus Köln (25.02.2011): Habe, seit ich denken kann, immer wieder Herzstolpern. Manchmal 10-20 Minuten. Was mir hilft ist Beruhigungstee und Klosterfrau.
Da nur das Herz wie wild stolpert, ich aber sonst keine Probleme habe und diese einfachen Mittel helfen, gehe ich mal davon aus, das es einfach so ist und mir nicht schadet.
Jakob aus Oberhausen (22.02.2011): Ich war heute wegen Beschwerden beim Hausarzt und im EKG waren diese Extrasystolen erkennbar. Habe nun eine Überweisung zum Kardiologen zwecks genauer Abklärung. Ich fühle es in der Brust als wollte mein Herz durch die Rippen springen. Dann noch ein seltsames Gefühl in der Brust während der Extrasystolie. Habe bei euch ein wenig Beruhigung gefunden. Danke Jakob (40 Jahre) aus Oberhausen
Ruth aus H. (16.02.2011): Mein Herz stolpert auch des öfteren und ich weiß auch, dass es harmlos ist, da keine Herzerkrankung zu Grunde liegt. Trotzdem schränkt es die Lebensqualität ein und macht Angst. Auch die Behandlung mit einem Betablocker brachte bisher eine geringe Besserung.
Birgit G. aus Dülmen (16.02.2011): Mein Mann hat nach erfolgreichem Stenting immer wieder Herzstolpern und fühlte sich insgesamt schlapp. Wir haben das mit Magnesium in den Griff bekommen.
Melanie aus Hamburg (12.02.2011): Mir wurde die Angst genommen, danke!
Dr. Helmut Thamm aus Wiesbaden (10.02.2011): Der Artikel ist als Einstieg und Beruhigung für den durch "Herzstolpern" verunsicherten Betroffenen eine Hilfe. Er sollte aber weiterführend unbedingt den Sonderband "Herzrhythmusstörungen" studieren. Darüber hinaus wäre für ein Gespräch auf Augenhöhe mit dem Hausarzt, Internisten oder Kardiologen und das Verständnis von (Herz-/Kreislauf)-Diagnosen und Arztberichten/-briefen die Anschaffung eines "Pschyrembels" (Klinisches Wörterbuch) und/oder eines "Roches" (Roche Lexikon Medizin) optimal.
Wolfgang M. aus Gera (07.02.2011): Hab dieses Herzstolpern seit 1/2 Jahr. Es nervt mich schon. Tritt recht häufig auf, allerdings treten keine Nebenwirkungen auf; bis jetzt. Soll Tee trinken. Viel gebracht hat es noch nicht. Ihre Info beruhigen mich schon etwas.
Petra M. aus Heimsheim (06.02.2011): Hallo... ich habe seit ca. 4 Wochen Herzstolpern - die letzte kardiologische Untersuchung liegt ein Jahr zurück. Nachdem ich jetzt untersucht wurde mit allem drum und dran, großes Blutbild mit allen Zellenwerten etc... Ultraschall aller Organe, hält mein Arzt es nicht für notwendig mich nochmals an den Kardiologen zu schicken. Was soll ich davon halten?! Er meinte viele Frauen in meinem Alter haben dieses. Seien harmlos, bin jetzt 45. Auch Mammographie, beim Frauenarzt war ich, alles organisch alles bestens, Top-Werte. Trotzdem sind diese Schläge häufig.
B. (06.02.2011): Hallo Leute. Hatte schon in 30 Jahren 4 mal Herzrasen gehabt... Vor 2 Jahren hatte es wieder angefangen auf der Arbeit. Ich hatte auf einmal 120-140 Puls und das 5 Std. lang. In der Klinik gaben sie mir Betablocker, und seitdem habe ich Angst vorm Tod und Unruhe im Körper, danach hatte ich 1 bis 2 Mal im Monat Herzstolpern und habe immer wieder Angst, dass ich sterben könnte, dann überweise ich mich selber in die psychosomatische Klinik ein und bleibe 4 Wochen dort. Die Ärzte stellen fest, dass ich große Angstzustände und Streß habe, und dass das die Ursache ist für das Herzstolpern bei mir. Auch Ekg, Belastungs-Ekg, Ultraschall und Langzeit-Ekg gemacht und wurde nichts festgestellt. Mein Herzstolpern kommt vom Streß und Angst, dass ich doch was habe... Ich nehme dafür Tabletten für Angstzustände und Betablocker und trotzdem hab ich immer noch Stolpern. So ist es halt und muß damit leben, hoffe noch lange :-))) P.S. lasst euch untersuchen und wenn der Dok. sagt, ihr habt nichts, dann wird das schon stimmen. Mit der Zeit ist es ein Teil von euch das Stolpern.
Michael N. aus Marl (04.02.2011): Schon öfters hatte ich leichte Herzstolperer gehabt, etwa einen kleinen pro Monat. Seit gestern habe ich verstärkt dieses Phänomen erlebt. Es fühlt sich an wie ein "flattern" im Bereich unter dem Hals und oberhalb der Lunge. Dabei habe ich auch ab und zu das Gefühl, wenn es so weiter geht, werde ich bewusstlos. Heute habe ich meinen Puls gefühlt, der war so bei 70 / Minute. Wenn ich diese "Stolperer" bekomme, habe ich bemerkt das der Puls während des Stolperers aussetzt. Ich gehe morgen mal in die Apotheke und erkundige mich mal, ggf. frage ich mal nach Kalium, das ich eventuell mal bis Montag einnehme. Montag dann zum Doc...
Michael K. aus Bliedersdorf (02.02.2011): Ein labiles vegetatives Nervensystem mit häufigen Angstzuständen führt bei mir öfter zu Herzstolpern, das mich unruhig macht. Durch Ihre Informationen zu diesem Thema kann ich besser mit diesem lästigen Übel umgehen. Vielen Dank für Ihre beruhigenden Ausführungen.
Karin E. aus Hagen (01.02.2011): Da bei mir sehr oft Herzstolpern auftritt, waren Ihre Informationen sehr hilfreich, auch wenn diese mit den Informationen meines Hausarztes übereinstimmen. Vielen Dank.
Judith aus Siegen (01.02.2011): Vielen Dank, für die kurze Information! Hat mir sehr geholfen!
Petra aus Heimsheim (29.01.2011): Hallo... ich habe seit einigen Tagen wieder Herzstolpern - sehr unangenehm, obwohl mir immer wieder gesagt wurde, es ist nicht organisch... Ist auch alles untersucht worden... habe trotzdem furchtbare Angst...
Dagmar S. aus Coburg (17.01.2011): Bei mir tritt seit einiger Zeit Herzrasen sowie Herzstolpern auf. Der Besuch beim "Dorfdoktor" half mir nicht wirklich weiter. EKG in Ordnung, Blutdruck zu hoch - also hat er mir einen Betablocker verordnet. Dieser stoppt das Herzrasen, das Herzstolpern ist aber nach wie vor vorhanden und sehr unangenehm sowie belastend. Ist vielleicht der Besuch beim Kardiologen nötig? Über einen kompetenten Rat wäre ich sehr dankbar. Lg
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.
Zinsmeyer aus Ingolstadt (25.12.2010): Eine Zehe Knoblauch bewirkt Wunder.
Roger B. aus Wiehl (17.12.2010): Bei der Einnahme von Kalium-Präparaten sollte auf jeden Fall eine Ärztliche Überwachung gegeben sein, denn zu viel Kalium verursacht (kann) Herzversagen, da Kalium die Kontraktion des Herzens hemmt. Anzeichen können sein... verminderter Herzschlag, Bewusstseinsstörungen, eventuell Lähmungserscheinungen. Fragen Sie lieber die Fachleute hier im Forum oder Ihren behandelnden Arzt in Sachen "Medikamenteneinnahme". Ich selbst würde es mit kaliumreicher Ernährung versuchen beispielsweise mit Bananen, Brokkoli (gedünstet, nicht kaputt gekocht), Fisch und Vollkornprodukten. Wenn keine Linderung eintrifft, dann würde ich mit dem Arzt über ein Präparat zur Einnahme sprechen!
Angelika H. aus Dortmund (10.12.2010): Herzstolpern bzw. Extrasystolen sind bei mir bekannt und ich nehme schon über 1 Jahr lang Kalium ein, welches mir gut tut. Diese Woche aber hatte ich an 2 Tagen (Tag und Nacht) permanent und ungewohnt sehr starkes Herzstolpern. War auch beim Notarzt in der Klinik und es wurde auf die Unbedenklichkeit hingewiesen. Schon ein paar Tage vorher hatte ich einen starken Schwindel, der jetzt immer noch da ist, verbunden mit Übelkeit, Kopfschmerz und leichtem Druck in der linken Seite. Selbst kurze Spaziergänge sind z. Z. beschwerlich. Im Moment fühle ich mich einfach nur schlecht.
Sarolta Jakabfi aus Wien (27.11.2010): Ich freue mich immer über Ihre Informationen. Die sind immer sehr lehrreich. Ich finde eine sehr interessante Internetseite.
Gerda B. aus Steinhagen (26.11.2010): Ich habe schon seit vielen Jahren manchmal Herzstolpern, besonders in Stresssituationen. Im Herbst 2009 war es etwas häufiger. Ich bin 71 und mein Blutdruck ist ohne Tabletten normal, (von 120 bis 140) Eine Herzkatheteruntersuchung ergab, dass meine Herzkranzgefäße völlig frei sind, trotzdem sollte ich Betablocker nehmen, die ich nicht vertragen habe. Ich habe auch keinen Diabetes. Meine Ärztin versteht nicht, daß man mit 71 Jahren ohne Tabletten auskommen kann. Ihr Beitrag hat mich trotzdem beruhigt und dafür danke ich Ihnen.
Claudia P. aus Hannover (20.11.2010): Hellhörig sollte man also werden, wenn Herzstolpern "über Minuten oder Stunden auftritt". Diese Aussage finde ich leider etwas undeutlich: Soll das heißen, dass kurzzeitiges Herzstolpern, welches aber minutenlang andauert(!), Anlass zur Abklärung geben sollte, während ein paar vereinzelte Herzstolperer innerhalb(!) einiger Minuten bei ansonsten herzgesunden Personen i.d.R. harmlos sind? Oder sollte man auch hier abklären lassen? Bei mir ist letzteres der Fall, nämlich von Zeit zu Zeit meist abends vor dem Computer einige spürbare unangenehme Herzstolperer in einem Zeitfenster von einigen Minuten. Vielen Dank!
Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihr Mitarbeiter-Team der Deutschen Herzstiftung
Werner D. aus Lengede (19.11.2010): Vielen Dank für den Hinweis, daß Kalium hilft. Ich bin froh über den Vorschlag.
Daniela B. aus München (17.11.2010): Ich habe seit Anfang 2009 drei mal schreckliches Herzrasen gehabt, war auch bei Ärzten um alles abzuklären. Finden aber nichts organisches. Nun habe ich fast täglich so ein Herzstolpern, was mich sehr beunruhigt. Werde das mit dem Kalium ausprobieren und bin froh über diesen Vorschlag. Vielen Dank.
Juergen B. aus Nordenham (11.11.2010): Diese Information ist sehr hilfreich und verständlich verfast worden. Vielen Dank.
Renate H. aus Schwetzingen (07.11.2010): Ich wurde zwar schon einmal darüber informiert bei einer EKG-Untersuchung, dass das Herzstolpern, das ich auch habe, harmlos ist. Jedoch hat mich das nicht ganz beruhigt, da ich sowieso schon einen Stent habe und noch ein kleines Gefäß mir Probleme macht. Deshalb dachte ich, das Herzstolpern könne evtl. doch mit meiner Erkrankung in direktem Zusammenhang stehen. Nun bin ich doch noch beruhigter. Danke.
Anne Q. aus München (06.11.2010): Diese Information ist hilfreich da Herzbeschwerden meist ANGST machen, man einen Arzt holt, nur um sich beruhigen zu lassen. Man kann die Herzfrequenz auch mit Verapamil normalisieren.



