Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Herzstolpern/Extrasystolen: „Haben Sie einen Rat für mich?“

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Extrasystolen
Was tun bei unangenehmen Extrasystolen?

Auch wenn Extrasystolen (oft als Herzstolpern spürbar) meist völlig ungefährlich sind, können die Beschwerden so stark werden, dass dennoch eine Behandlung sinnvoll ist. Häufig lassen sich z. B. mit Medikamenten Verbesserungen erzielen und in bestimmten Fällen kann mit einem Katheter-Eingriff sogar eine vollständige Heilung erreicht werden, wie in der folgenden Antwort aus der Herzstiftungs-Sprechstunde erläutert wird.

Die Sprechstunden-Frage: „Seit Jahren leide ich an Extrasystolen. Die Extrasystolen empfinde und spüre ich in unterschiedlichster Form. Kloßartige Herzschläge, Herzstechen und, was mich am meisten belastet, sind von ganz unten kommende tiefe Übelkeitsempfindungen, die dann Sekunden anhalten und mit ausgeprägtem Schwindelgefühl und Benommenheit einhergehen. Oft stundenlang gar keine und dann plötzlich wieder mehrere hintereinander.

Bei einer Stress-MRT wurde eine Narbe am Herzen festgestellt, deren Ursache aber nicht mehr nachvollzogen werden kann. Ich weiß weder etwas von einer Herzmuskelentzündung noch von einem Herzinfarkt. Ich bin allerdings Diabetikerin.

Beschwerden immer unerträglicher …

Vor über 13 Jahren bekam ich wegen Gefäßproblemen einen Stent und seit dieser Zeit bin ich kardiologisch auch mit Medikamenten bestens betreut. Mehrere mehrtägige 24-Stunden-EKGs pro Jahr bestätigen die Harmlosigkeit meiner mich belastenden Beschwerden bzw. Extrasystolen. Aber die Belastungen werden für mich immer unerträglicher. Deshalb die Frage an Sie – was kann ich unternehmen, um mir selbst zu helfen? Haben Sie einen Rat für mich?“ (Carmen A., Würzburg)

Die Experten-Antwort:

Prinzipiell besteht bei störenden Extrasystolen die Möglichkeit entweder Medikamente einzunehmen oder eine Verödungstherapie (Katheterablation) durchzuführen. Änderungen der Lebensweise bringen dagegen normalerweise keinen Erfolg.

Bei einer medikamentösen Behandlung stellt der erste Schritt in vielen Fällen die Einnahme eines Betablockers dar sowie die Einstellung des Kaliums im Blut auf Werte im oberen Normbereich (Normbereich 3,5 bis 5,0 mmol/l), da Kalium den Herzrhythmus stabilisieren kann.

Wenn die Einnahme eines Betablockers und von Kalium die Extrasystolen nicht ausreichend unterdrückt, ist zu klären, ob entweder der Einsatz spezifischer Rhythmus-Medikamente sinnvoll ist oder ob eine Verödungsbehandlung mit einem Herzkatheter in Frage kommt. Dies muss immer im Einzelfall unter Vorliegen aller Befunde diskutiert und entschieden werden.

Welche Rhythmus-Medikamente bei Extrasystolen?

Bei den spezifischen Rhythmus-Medikamenten kommt für Menschen, die zusätzlich zu den Extrasystolen eine Herzerkrankung haben, meist nur Sotalol oder Amiodaron in Frage (sogenannte Klasse III-Antiarrhythmika). Bei dagegen ansonsten herzgesunden Menschen darf prinzipiell auch ein Klasse I-Antiarrhythmikum (Flecainid oder Propafenon) zum Einsatz kommen, was in der Regel allerdings nur bei supraventrikulären Extrasystolen sinnvoll ist, also bei Extraschlägen, die nicht in den Herzkammern entstehen, sondern ihren Ursprung oberhalb der Kammern haben z. B. im Bereich der Vorhöfe, was sich mit einem EKG feststellen lässt (supra = oberhalb; ventrikulär = die Kammern betreffend).

Wie lässt sich Herzstolpern mit einem Herzkatheter behandeln?

Entscheidet man sich z. B. aufgrund möglicher Nebenwirkungen gegen die Einnahme von Rhythmus-Medikamenten oder helfen die Medikamente nicht, kann eine Ablation eine sinnvolle Option darstellen. Dabei wird ein Katheter mit Elektroden über die Leiste an die Stelle im Herz vorgeschoben, von der die Extraschläge ausgehen. Der Bereich wird anschließend mittels Hochfrequenzstrom verödet (lat. ablatio = die Beseitigung), sodass sich mit einer Ablation im Unterschied zur medikamentösen Therapie in vielen Fällen eine tatsächliche Heilung erreichen lässt und nicht lediglich eine Symptom-Bekämpfung erfolgt.

Die Dauer eines solchen Kathetereingriffs hängt vom Einzelfall ab und kann z. B. 2–3 Stunden betragen. Zur Klärung, ob eine Katheterablation in Betracht kommt, ist u. a. die Frage wichtig, wo im Herz die Extrasystolen entstehen. Ungefähr ist dies bereits anhand des 12-Kanal-Oberflächen-EKGs abzulesen. Wichtig ist auch, wie viele Extrasystolen sich im 24-Stunden-Langzeit-EKG registrieren lassen und ob diese alle den gleichen Ursprung haben oder von unterschiedlichen Stellen in der Herzkammer stammen.

Fazit: Extrasystolen lassen sich meist nicht durch Änderungen der Lebensweise beeinflussen. Die Elektrolyte wie Kalium sollten im sogenannten hochnormalen Bereich eingestellt sein. Bei zu starken Beschwerden sollte mit dem behandelnden Arzt bzw. Kardiologen besprochen werden, welche der oben genannten Möglichkeiten in Frage kommen.

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Professor Dr. med. Ellen Hoffmann und Dr. med. Uwe. Dorwarth

Die Sprechstunden-Frage haben beantwortet: Prof. Dr. med. Ellen Hoffmann* (Chef­ärz­tin) und Dr. med. Uwe Dorwarth (Oberarzt) von der Klinik für Kar­dio­lo­gie und Internistische In­ten­siv­me­di­zin des Städtischen Kli­ni­kums München.

*Mitglied im Wissenschaftlichen
Beirat der Deutschen Herzstiftung

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 52 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Gabriela E. aus Rodenbach/Niederrodenbach (26.04.2017): Eine sehr gute Information, da ich selber im Moment betroffen davon bin. Allerdings habe ich Herzstolpern auf Grund von Nebenwirkungen des Kortisons.

Ohne Namen aus München (21.04.2017): Ich habe seit ca. 14 Tagen länger anhaltende Herzrhythmusstörungen (Extrasystolen). Mein Kardiologe diagnostiziert, dass sie "völlig harmlos" sind und empfiehlt die Einnahme von Magium K forte und meint, mit Betablockern würde man i.a. Extrasystolen nicht behandeln. Besonders hilfreich fand ich das nicht. Auf Ihrer Webseite lese ich andere Therapiemöglichkeiten.

O. aus Köln (13.04.2017): Ich hatte seit vielen Jahren Extrasystolen und nichts hat geholfen. Jetzt, wo bei mir die Schilddrüse komplett entfernt wurde, hatte ich keine einzige Extrasystole mehr. Also mal auch die Schilddrüse kontrollieren lassen, vielleicht hat die Qual ja dann auch bei einigen ein Ende.

Hannelore M. aus Osnabrück (10.03.2017): Hilft Besenginsterkraut bei Herzrhythmusstörungen?

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Beatrix Z. aus Mayen (10.03.2017): Trotz der Herzmedikamente (Verapamil 120 mg 2 x täglich und Flecainid) werden bei mir die VES und VT nicht besser, sondern nehmen mehr zu, aber mein Hausarzt, der Internist ist, erkennt gewisse Sachen als Vorhof- und Herzkammer-Erkrankung nicht an. Die Uniklinik lehnt bei mir (39 Jahre alt) immer noch die Ablationstherapie ab. Nur die wäre bei mir angezeigt, da ich wegen Asthma keine Betablocker vertrage. Ich bitte um Ihre Hilfe und Rückmeldung.

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Ohne Namen (08.03.2017): Nachsatz: Auch die Kommentare sind sehr hilfreich. Man kann sich gut wiederfinden.

Ohne Namen (08.03.2017): Der Kommentar hat mir verschiedene Ansätze gezeigt, welche Möglichkeiten der Heilung oder des Umgangs mit der Störung es gibt. Bei mir treten die Extraschläge noch sehr moderat auf, und mir wurde das Nahrungsergänzungsmittel Tromcardin complex empfohlen. Meine Beschwerden bestehen seit ca. 6 Wochen. Die Extraschläge werden von mir wie unregelmäßige Aussetzer oder Stolpern empfunden, was immer mal wieder zu Ängsten führt. Das ist für mich momentan das größte Problem. Da ich vor ca. 3 Jahren über einen Zeitraum von max. 3 Wochen diese Symptome bereits schon einmal hatte, hoffe ich, dass sie mit Tromcardin ebenfalls wieder weggehen. Von meinen behandelnden Ärzten werden die Extraschläge als harmlos dargestellt, was ich als wenig hilfreich empfinde, da besagte Ängste auftreten, die durchaus in Richtung Panik gehen. Die reflexartigen Ängste können über den Verstand kaum verhindert werden.

Ilse Z. aus Veitshöchheim (17.02.2017): Bei mir ist jeder dritte bis vierte Herzschlag eine Extrasystole. Ich hatte 2012 einen Herzinfarkt, da wurden mir 2 Stents eingesetzt. 2013 hatte ich dann den nächsten Infarkt. Könnten vielleicht meine Probleme, die ich bei Belastung habe, vielleicht auch daher kommen?

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Stefanie aus Giessen (26.11.2016): Also, ich habe das so in meiner Lehrzeit bekommen. Ich war da vorher noch beim Arzt und hatte mir zum ersten Mal eine Zeckenimpfung geben lassen. Und in dem Zeitraum danach ging es dann los. Bei der 2. Impfung hatte ich sogar einen „Extraschlag“ bekommen, aber ich hatte mir das nicht anmerken lassen. War ja sonst alles okay. Hab dann ein paar Monate später so Muskelzucken in der Magengegend gehabt, was gar nicht wegging. Ich sollte da was einnehmen und kaltes Wasser runterstürzen. Ging aber erst nach 5-6 Stunden weg. Die „Extrasystolen“, wie meine Ärztin beschloss sie zu nennen, gehen meist mit immer denselben Beschwerden einher: Ein Verspannungsgefühl in der Magengegend. Man fühlt, bevor es passiert (weil man weiß, was passieren wird), wie dieser dumpfe Schlag (manchmal auch ein paar hintereinander) losbumst und man einfach versucht ruhig zu bleiben. Bei einem geht das. Bei 2 auch noch, aber bei noch mehr schaltet die Panik ein! Und manchmal kommen sie einfach aus dem kompletten Nichts! Pam! Ein Gefühl, als würde eine Sonne explodieren, etwa da, wo sich der Brustkorb von unten am Brustbein schließt. Natürlich könnte man jetzt auch sagen, es könnte die Brustmuskulatur sein. Aber wie findet man das nun raus? Man weiß ja meist nie, wann es wieder soweit ist. Zurzeit habe ich wieder BWS-Schmerzen/Verspannung + einschlafende Hände. Das ist natürlich stressig, und sie sind auch heute wieder da gewesen!
Ganz traurig finde ich, dass Ärzte einen mit der Sache alleine lassen! „Ist ganz harmlos ... Sie hatten eine Panik-Attacke“. Da koch ich vor Wut! Ich geh zum Arzt, weine, weil ich Todesangst habe, einfach umzufallen wegen Herzversagen, und der Arzt sagt: „Is‘ nicht so schlimm ...“ Mittlerweile war ich schon lange bei EKG, Belastungs- und Langzeit-, Ultraschall von Herz und Schilddrüse. Und zuletzt bei einem internistischen Psychologen. Was such ich mit dem Problem beim Psychologen? Man fühlt sich ziemlich hilflos und alleine gelassen! Es ist ein schreckliches Gefühl, und man will endlich eine Lösung für dieses Problem. Mehr wollen wir nicht!

Hartmut K. aus Unterschleißheim (10.11.2016): Gut und verständlich dargestellt.

Dieter H. aus Lauta (07.11.2016): Nach einer Ablation vor 4 Jahren ist mein Vorhofflimmern behoben, aber seit geraumer Zeit stelle ich immer häufiger Extrasystolen fest. Was soll ich tun? Ich bin sehr beängstigt (76 Jahre).

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Stephanie aus Stuttgart (13.10.2016): Vor fast einem Jahr ist mein Herz, nach einem ziemlichen Schreck, ins Stolpern geraten. Mir ist der Schreck DIREKT ins Herz gefahren, ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmte. Ich bin davon ausgegangen, dass sich das schon wieder beruhigen würde... Nach 6 Stunden "umstolpern" bin ich dann doch in die Notaufnahme ins Krankenhaus. Dort stellte man Vorhofflimmern fest und ich kam auf die stationäre Überwachung. Noch bevor ich ein Medikament zur Sinus-Glättung erhalten habe, ist mein Herz 11 Stunden nach dem Schreck durch ein gefühltes "Plopp" in normalen Rhythmus zurückgekommen.
Auf der Kardio lag die HERZ HEUTE, drei verschiedene. Diese Hefte haben mir damals schon sehr geholfen zu verstehen und mit der Aussage vom Prof – „Da machen Sie sich mal keine Sorgen, das war vielleicht eine einmalige Sache“ – umzugehen.
Vor zwei Wochen hatte ich eine komische Nacht. Nicht wie das Stolpern von vor einem Jahr, aber komisches Herzschlagen mit Wellen von Unwohlsein. Das am nächsten Morgen durchgeführte EKG war normal, Puls und Blutdruck waren in Ordnung. Mein 24-Stunden-Langzeit-EKG ergab ventrikuläre und supraventrikuläre Extrasystolie – und wieder die Aussage vom Kardiologen, dass ich mir keine Sorgen machen soll.
Diese Seiten, die Arbeit der Herzstiftung und die wundervollen Ärzte, die sich hier engagieren, unsereins zu unterstützen und zu beruhigen/beraten, das finde ich super! Herzlichen Dank!

Ina W. (16.09.2016): Unsere jüngste Tochter (9) hat vereinzelt Extrasystolen mit rezidivierenden Tachykardien und Schwindel. Da sie zusätzlich an juv. id. Arthritis erkrankt ist und u. a. MTX einnimmt, erfolgt keinerlei Behandlung (außer der Empfehlung, sie solle "sich schonen").

G. K. aus Gerterode (13.09.2016): Ich plage mich schon ewig mit Extrasystolen herum. Ich fahre Rad, werkele herum, arbeite am Eigenheim herum – ohne eine einzige Extrasystole. Esse zu Mittag oder Abendbrot (wirklich wenig) und schon geht es los. Das einzige Mittel bisher, was mir hilft, ist Zopiclon. Manchmal schon 1,75 mg. Zuletzt kam nach einigen Extrasystolen Vorhofflimmern hinzu mit EKV und ein andermal Tachyarrhythmie, ebenfalls mit EKV. Die Ärzte, auch der Hausarzt, gehen bei mir von psychosomatischen Ursachen aus. Und trotzdem bekomme ich keine Beruhigungs- oder Dämpfungsmittel. Zwei Stents sind bei mir 2006 implantiert, die gut sitzen, und ich bekam einen Okkluder gesetzt, da ich die starken Blutverdünner wie Falithrom und Eliquis nicht vertragen habe. Ebenso das Amiodaron, das mit sehr starken Nebenwirkungen einherging. Was kann ich noch tun – ich kann doch nicht ständig das Schlafmittel Zopiclon nehmen. Bitte raten sie mir!

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Ernst aus dem Hochschwarzwald (23.08.2016): Wichtig für mich der Beitrag zur Kaliumeinnahme, da sonst so oft davor gewarnt wird; doch mir hilft es.

Peter aus Berlin (14.08.2016): Ich habe seit 5 Jahren E. S. Zweimal wurde bei mir eine Ablation gemacht, ohne Erfolg. Ich habe alles probiert, nichts hat geholfen. Ich werde bald wahnsinnig. Keiner kann mir helfen, ich weiß nicht mehr weiter. Grüße

Anaissi H. aus Kiel (09.05.2016): Gut zu wissen, dass die Extrasystolen behandelbar sind, und keine Gefahr.

Sue aus Lindlar (22.04.2016): Ich habe seit ca. 3.5 Jahren Herzaussetzer bzw. Extrasystolen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich bin bei 3 verschiedenen Kardiologen gewesen, alle 3 sagen, ich bin herzgesund. Im EKG sieht man SVES, aber die meinten, das wäre alles unbedenklich. Ich habe einfach nur Angst, dass irgendwas passiert.

Christa K. aus Berlin (18.04.2016): Ich leide zeitweise an Extrasystolen. Nehme seit einiger Zeit Tromcardin und bin sehr zufrieden damit. Viele Ärzte meinen ES sollte man nicht behandeln.

Petko S. aus Skopje/Republik Makedonien (17.04.2016): Bei mir sind VES festgestellt, aber nur durch EKG. Ich habe keine, sogar auch beim Treppensteigen (ich wohne am 7. Stock, mit dem Mesanin, das sind 8 Stockwerke und steige ich ohne Probleme und Beschwerde). Früher, ungefähr vor 2 Jahren, habe ich Nebilet und Amiodaron genommen, aber als die EKG Berichte zeigten eine "normale" Bild, in Absprache mit Ärztin, nehme ich die Medikamente nicht mehr. So ist schon 2 Jahren. Ich nehme nur Aspirin Protekt (Aspirin 100). Ist das OK?

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Marina aus Ensdorf (16.04.2016): Hallo! Habe ja auch seit ein paar Jahren Extrasystolen, die aber nur ab und an bemerkbar waren. Seit Januar habe ich eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, jetzt ist fast Mitte April und das blöde Ding gibt keine Ruhe. Ärzte sprechen von Autoimmunerkrankung. Immer, wenn meine Entzündungswerte steigen (erst die letzten dreimal), bekomme ich so viele Extraschläge, das ist doch unnormal! Hab an einem Tag mitgezählt, kam so auf 12 Stück, seit Tagen hintereinander hört es einfach nicht auf, sogar drei vier Stück gleichzeitig:( beunruhigt ein wenig und das von jetzt auf gleich, wenn ich ehrlich bin bekomme ich es mit der Angst zu tu). Kann man sich dadurch, dass man eine Entzündung an der Bauchspeicheldrüse hat eine Herzmuskelentzündung zuziehen???

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Ohne Namen (11.04.2016): Gute Allgemeinberatung, selber keine Herzbeschwerden.

Walter W. (07.04.2016): Ich habe im Januar dieses Jahres eine Pulmonalvenenisolation (Ablation) in der H.-Heine-Universitätsklinik Düsseldorf wegen Vorhofflimmerns bekommen, die bisher vielversprechend erfolgreich war. Ich habe kein Vorhofflimmern EHRA II mehr und das nach 2,5 Monaten durchgeführte 24-Stunden-Kontroll-EKG zeigte wenige Extrasystolen SVES und VES von geringer Bedeutung bei durchgehendem Sinusrhythmus. Allerdings ist meine körperliche Belastungsfähigkeit noch etwas zurück im Vergleich zu früher (ab und an gibt es etwas Atemnot). Ich möchte nun anfangen, das verordnete Bisoprolol 5 mg 1-0-0 auf 1/2-0-0 zu reduzieren und wieder etwas mehr Sport zu betreiben. Zudem ist mein Blutdruck stabil in normalen Grenzen. Dafür würde ich gerne das gegen art. Hochdruck verordnete Candesartan 16 mg plus 12,5 mg HCT ersetzen durch ein Präparat ohne HCT. Ich denke, dass die Entscheidung für eine Ablation in der Uni Düsseldorf nach zweimaligem Fehlversuch in einer anderen Klinik genau die richtige war.

Petra aus Heimsheim (03.04.2016): Ich habe seit 3 Monaten wieder vermehrt Herzstolpern. Etliche EKGs, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG und Langzeitblutdruck sind einwandfrei. Nun habe ich ein Magium k Forte-Präparat, was ich nehmen soll. Kaliumwert bei 4.0. Ich habe den Eindruck, dass es dadurch noch schlimmer wird. Ist das möglich? Wer hat Erfahrungen mit dem Präparat? Kann man das unbedenklich nehmen? Mir wurde gesagt Wechseljahre. Auch Schwindel im Dauerzustand ist dabei.

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Karl K. aus Bergkamen (20.03.2016): Heute habe ich mich mal eingeklinkt. Meine Extrasystolen habe ich schon ca.30 Jahre. Mal etwas heftiger, bis zu 180 in der Stunde, mal viel weniger bis gar nicht. Mittlerweile bin ich fast 60 und seit ca. 4 Wochen ist es wieder besonders schlimm. Alle paar Sek. einen leichten „Zucker“ in der Brust, Aussetzer und normal weiter. Ich habe kein Herzrasen oder sonst irgendetwas danach, weil ich es schon kenne. Also keine Panik! Mir ist nicht schwindelig oder sonst irgendetwas. Das Eigenartige ist: Im Liegen ist es vorbei. Ich gehe joggen bis zu 10km ohne Anzeichen und ohne körperliche Probleme. Ich verstehe das überhaupt nicht. 24 Std.-EKG gemacht. Warte noch auf Ergebnisse. Es geht mir langsam auf die Nerven.

B.Gernoth aus Barleben (01.03.2016): Ablation im Dezember2015 erfolgt, trotzdem habe ich noch diese Extrasystolen hin u. wieder, gehen diese nochmal weg? Ansonsten ist der Puls zwischen 50-65, vorher 150-200, es geht mir wesentlich besser.

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Heinz S. aus Berlin (29.02.2016): Ja, das war hilfreich. Ich entnehme den Ausführungen zumindest den Rat, daß eine weitere Abklärung der Ursachen der bei mir auftretenden Salven von Extrasystolen erforderlich ist. Im Alltag nehme ich diese Extrasystolen gar nicht wahr, sondern stets nur dann, wenn ich direkt im Anschluß an ein Lauftraining meine Herzschlagfrequenz messe. Dreifach- bis Fünffach-Salven sind da keine Seltenheit. Während des Lauftrainings nehme ich davon nichts wahr, ich fühle mich beim Laufen in der Regel "sauwohl". Nicht schließende Aorta- und Mitralklappen sprechen nach Ansicht des mich kontrollierenden Kardiologen nicht gegen sportliche Betätigung. Also: Weitermachen mit dem Lauftraining, aber regelmäßig das Herzchen mal vermessen lassen, diesen Rat meine ich den Ausführungen entnehmen zu dürfen.

Didy v. H. (20.01.2016): Ich leide seit ca. 5 Jahren an Extrasystolen. Ursache ist eine Überdehnung der beiden Vorhöfe. Ich nehme täglich Bisoprolol, am Anfang 1,25 mg, aber inzwischen schon 5 mg pro Tag. Leider habe ich auch sehr an Gewicht zugenommen und zwar ca. 18 kg. Ist da dieser Betablocker schuld? Ich bekomme nichts mehr im Griff. Bin sehr müde und habe auch einen ständigen Eisenmangel und nehme dafür – einen Monat schon, einen Monat nicht – Eisenpräparate.

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J. R. aus L. (27.11.2015): Ich habe alles ausführlich gelesen. Ich konnte mich dadurch beruhigen, dass ich nicht gleich sterbe, wenn ich mal Beschwerden habe und ständige Extrasystolen. Vielen Dank.

Birgit aus Moers (01.11.2015): Ich leide auch an Extrasystolen. Laut meiner Hausärztin (Internistin) bin ich empfänglicher dafür, weil meine Mitralklappe etwas undicht ist. Mir hilft Tromcardin Complex, dadurch minimieren sich die Stolperer um einiges, weg sind sie aber auch dadurch nicht.

Voula R. aus Athen, Griechenland (18.10.2015): Sehr hilfreich, vielen Dank.

U. L. aus Rodenkirchen (19.09.2015): Ich litt selber unter Extrasystolen. Habe bereits 2 Katheterablationen hinter mir, mit denen eine AV-Knoten-Reentrytachykardie beseitigt wurde. Die Extrasystolen waren danach eher verstärkt aufgetreten. Jetzt habe ich Bisoprolol 2,5 mg verschrieben bekommen. Mit diesem ß-Blocker schlägt das Herz schön gleichmäßig wie ein Schweizer Uhrwerk. Ich verspüre vielleicht einen Extraschlag pro Stunde, oder noch seltener.
Bin gestern zum ersten Mal mit dem Blocker im Blut joggen gewesen. Das war nicht so gut, denn der Puls stieg auch bei höherer Belastung nicht über 135/min. und Seitenstiche traten auf, was ich nie hatte. Sonst hatte ich bei gleicher Belastung einen Puls von 155-160. Werde jetzt die Dosis halbieren, also auf 1,25 mg pro Tag, und beobachten, wie sich der Ruhepuls und der Belastungspuls dann verhalten.
In jedem Fall fühle ich mich jetzt "unter Drogen" deutlich wohler.

Karl-Ludwig S. (14.09.2015): Guten Tag, mich würde interessieren, ab wievele monomorphe VES – ohne, dass ich besondere Probleme habe – eine Ablation von Nöten ist. MfG, Karl-Ludwig S.

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Dorothea aus Karlsruhe (15.08.2015): Bei mir ist zurzeit kein Kardiologe greifbar. Baldmöglichster Termin Dezember 2015. Über den Umweg Langzeit-EKG habe ich einen früheren Termin erhalten Ende September 2015. Die Auswertung des 24-Std-EKG wurde von der Sprechstundenhilfe vorgenommen. Ergebnis alles bestens. Keine Aussetzer!!! Habe dann das einzige frei verkäufliche Herzpräparat gekauft. Tromcardin. Es kann jederzeit durch ein verschreibungspflichtiges Präparat ersetzt werden. Nur der Kardiologe hat ja keine Zeit. Ich dreh mich im Kreis. Unnötige Aufregung macht das Ganze nicht besser.

Marika aus Halle W. (12.08.2015): Es ist grundsätzlich gut zu wissen, dass die Extrasystolen nicht gefährlich sind. Ich nehme Tromcardin und wenn es schlimmer ist (phasenweise) noch Betablocker. Im Augenblick ist leider ein Brustwirbel verdreht, der die Nerven stimuliert. Es kann einen in den Wahnsinn treiben.

Traudel K. aus Geilenkierchen (06.08.2015): Ich fand die Auskunft sehr gut. Und sie hat mir selber gut geholfen zu verstehen, was da in mir vorgeht.

Rosemarie G. aus Rheinstetten (28.07.2015): Die meisten Informationen lese ich hier bei der Herzstiftung und habe noch nie von meinem Kardiologen - leider - eine gute Beratung erhalten. Alles muss ich selbst nachlesen und ihn dann darauf ansprechen. Traurig aber wahr!!

Jessica aus Köln (04.05.2015): Ich bin 27 Jahre alt. August 2013 wurde bei mir die Rhythmusstörung festgestellt, da Symptome wie Leistungsabfall, Müdigkeit, Übelkeit & Ohnmachtsanfälle dazukamen, wurde kurz darauf im August/September 2013 die 1. Ablation ohne Erfolg gemacht, die 2. folgte im November 2013 - beide in Köln-Merheim, die 3. im April 2014 im Isar Herzzentrum ebenfalls ohne Erfolg & einer Implantation eines Event-Rekorders. Die Beschwerden sind seit dem schlimmer geworden! Nun wurde ich ins St. Vinzenz in Köln überwiesen, um eine weitere Ablation vornehmen zulassen, der Termin ist Ende Mai. Nun frage ich mich natürlich sehr, ob es generell überhaupt Sinn macht, ein 4. Mal diese Schmerzen auszuhalten, was evtl. wieder erfolglos ausgehen könnte! Und würde es nicht viel mehr Sinn machen einen Herzschrittmacher einzusetzen. Da ich schon in so vielen Krankenhäusern bei so vielen Kardiologen war, und auch verschiedene Medikamentöse Therapien nicht angeschlagen sind und da ich auch seit 2 Jahren dadurch nicht mehr erwerbsfähig bin.

E. F. aus Bodensee (06.02.2015): Ich habe mich evtl. für eine Ablation entschieden und einen Termin im Isar-Herz-Zentrum München. Hat Jemand Erfahrungen dort gemacht? Ich möchte nicht, wie ich hier lese, immer öfter mal zu einer Ablation, sondern wäre glücklich, Ruhe zu haben nach einer. Möchte gerne wieder mein Leben planen können.

Irene (24.01.2015): Im Jahr 1998 wurde bei mir schon einmal eine Ablation in der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim gemacht. Damals hatte ich über 10.000 ventrikuläre Extrasystolen (VES) pro Tag. Nach der Ablation hatte ich jahrelang keine VES mehr. Nach 5-6 Jahren traten immer mal wieder verschieden lange Ketten auf. Nun habe ich seit einem 1/4 Jahr wieder vermehrt VES. Das fing damals genau so an wie jetzt wieder. Tagelang gar keine, dann mal 5-6 Extrasystolen am Tag, dann auch mal eine Stunde lang ständig welche. Ganz unterschiedlich. Ich befürchte, dass ich in nicht allzu fern liegender Zeit wohl wieder eine Ablation machen lassen muss. Schade, ich war so glücklich ohne diese VES.

Ohne Namen (19.01.2015): Aus Neugier habe ich den Bericht gelesen, weil ich in letzter Zeit öfter von Extrasystolen "überfallen" werde. Das ist sehr unangenehm, Ihr Bericht hat mich aber beruhigt.

Regina V. aus Rodalben (10.01.2015): Wie oben beschrieben liegen bei mir die gleichen Symptome vor. Vorhofflimmern mit Herzstolpern und dieses "Schwarzwerden vor den Augen" und das Gefühl, jeden Moment in Ohnmacht zu fallen. Die Medikation ist: Pradaxa, Flecainid (Tambocor), Betablocker und niedrig dosierte 5mg Wassertabletten. Seit der Reha Magnesium- und Kalium-Brausetabletten. Seit den letzten 4 Wochen beliefen sich die Vorhofflimmer-Attacken zeitweise bis über 5 Tage mit den oben genannten Beschwerden. Ich bin 55 Jahre alt und kann durch diese Ohnmachtsanfälle kaum noch am täglichen Leben (Arbeiten usw.) teilnehmen. Nun warte ich auf einen Termin im Schlaflabor, da festgestellt wurde, dass bei mir Atemaussetzer in der Nacht vorliegen und dadurch das Vorhofflimmern durch den Sauerstoffmangel ausgelöst wird. Würde mich freuen, wenn jemand Erfahrungswerte über diese Zusammenhänge hätte.

Renate M. aus Neunkirchen (22.11.2014): Bei Herzrhythmusstörungen hilft mir Tromcardin. Leider wird dieses Medikament nicht von der Kasse bezahlt, was ich nicht verstehen kann, da es bei mir wirklich gut hilft.

I. S. aus Lübeck (07.11.2014): Auch ich fand die Angaben zum Kaliumwert sehr interessant - war mir bisher nicht bekannt. Ich werde auf meinen Kaliumwert achten. Habe aber trotzdem (Ka 4,1 mmol/l) Extrasystolen und Rhythmusstörungen - gibt es noch andere Ursachen?

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Adelheid S. aus Wernigerode (07.11.2014): Ich hatte in diesem Jahr im Herzzentrum Leipzig eine Katheterablation auf Grund dieser Rhythmusstörungen. Neben der hervorragenden Aufnahme, sorgfältigen Anamnese und der für mich beispielhaften Behandlung durch die Schwestern und Ärzte habe ich auch bis jetzt keine Beschwerden mehr.

Charlotte V. (06.11.2014): Während der jahrelangen Einnahme von Amiodaron bekam ich Schilddrüsenprobleme und das Sedacoron wird auch von Apotheken meines Wissens nur mit äußerster Vorsicht abgegeben.

L. aus Kiel (06.11.2014): Interessant fand ich die Info mit dem Kaliumwert, werde ich in Zukunft bei den quartalsmäßigen Blutuntersuchungen als Diabetiker 2 im Auge behalten. Obwohl ich mir diese Info auch vom Hausarzt gewünscht hätte. Die Herzstiftung ist eine tolle Einrichtung, die betroffenen und auch gesunden hilft und bei Fragen zur Seite steht.

Karl-Heinz C. aus Lahnstein (05.11.2014): Lebe "gut" seit 2 Jahren mit Pradaxa und Amiodaron, Vorhofflimmern weitgehend gemindert. Keine Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben. Konsequente Medikamenteneinnahme, gesunde Lebensweise und beste ärztliche Betreuung mit ausführlichen, engmaschigen Laboruntersuchungen begleiten mich.

Hilaire S. aus Belgien (05.11.2014): Sehr gut erklärt, hat mir sehr gut geholfen.

Martina S. aus Beckingen (05.11.2014): Auch für mich wird es in Zukunft wichtig sein, den Kaliumwert genau zu kennen; meine Schilddrüsenwerte sind im Normalbereich; die Symptome und Beschwerden empfinde ich allerdings psychisch immer belastender.

Helga G. aus Bonn (04.11.2014): Es sollte bei Extrasystolen immer noch eine Untersuchung der Schilddrüse durchgeführt werden, aber möglichst nur bei einem Facharzt für Schilddrüsenerkrankungen. Eine Schilddrüsenfunktionsstörung kann auch die Ursache für Extrasystolen sein!

U. K. aus Buxtehude (04.11.2014): Hilfreich finde ich die Information über den Kalium-Wert. In Zukunft werde ich bei Blutuntersuchungen verstärkt selbst auf diesen Wert achten und bei Bedarf meine Ernährung anpassen.

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Dieser Sonderband ist allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt zu empfehlen. Aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten er­läu­tern darin aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.

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