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Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

„Muss ich als Marcumar-Patient auf Lebensmittel mit Vitamin K verzichten?”

Bislang ➞ 135 Kommentare zu diesem Beitrag

Marcumar: Einfluss von Vitamin K

In der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung wurden wieder interessante Fragen gestellt. Eines unserer Mitglieder aus Löhnberg in Hessen wollte z. B. wissen, ob man unter der Einnahme des Blutgerinnungshemmers Marcumar wirklich auf alle Lebensmittel verzichten muss, die nennenswerte Mengen an Vitamin K enthalten.


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Die Experten-Antwort

„Zwar kann eine vermehrte Vitamin-K-Aufnahme die Wirkung von Gerinnungshemmern wie Marcumar oder auch Falithrom abschwächen, allerdings ist das kein Grund auf Vitamin-K-reiche Lebensmittel wie z. B. Spinat, Brokkoli oder verschiedene Kohlsorten zu verzichten. Diese Nahrungsmittel gehören zu einer gesundheitsfördernden Ernährung und bereichern den Genuss des Essens. Außerdem ist es möglich, bei einer Ernährungsweise, die eine erhöhte Vitamin-K-Aufnahme beinhaltet, dies durch eine leichte Erhöhung der Marcumar-Dosierung auszugleichen. Allerdings ist es wichtig, den erhöhten Bedarf durch häufigere INR-Bestimmungen festzustellen.”


Tipp: Wie viel Vitamin K in welchen Lebensmitteln enthalten ist, können Sie der Herzstiftungs-Liste ➞ Vitamin K in Lebensmitteln entnehmen, die Sie sich als Mitglied durch Anklicken kostenfrei herunterladen können.



Fazit: Statt auf Vitamin-K-reiche Lebensmittel zu verzichten, sollte man vielmehr darauf achten, im Laufe der Tage möglichst ähnliche Mengen an Vitamin K aufzunehmen und dadurch größere Schwankungen der Blutgerinnung zu vermeiden.

Tipp für Marcumar-Patienten:
Kontrollieren Sie Ihren INR-Wert, mit dem sich die Gerinnung genau überwachen lässt, möglichst in wöchentlichen Abständen. Eventuelle Schwankungen der Blutgerinnung lassen sich auf diese Weise rechtzeitig erkennen und mit einer Veränderung der Marcumar-Dosierung ausgleichen. Oft erfolgt in Deutschland die INR-Messung allerdings noch in monatlichen Abständen, was für eine optimale Gerinnungskontrolle jedoch als zu lang angesehen werden muss.
Leider wird auch häufig in Deutschland noch der Quick-Wert statt des INR-Wertes benutzt. Dies sollte möglichst vermieden werden, da der INR-Wert eine zuverlässigere, Aussage über die Intensität der Gerinnungshemmung erlaubt.



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Dr. med. Christa Gohlke-Bärwolf

Diese Sprechstunden-Frage zum Thema Marcumar und Vitamin K hat beantwortet: Dr. med. Christa Gohlke-Bärwolf, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu den klinischen Spezialgebieten der Herzexpertin zählt u. a. die Antikoagulation bzw. Gerinnungshemmung bei Herzpatienten.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 135 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

David T. aus Paderborn (04.03.2014): Darf ich Rote Beete essen? Was darf ich nicht essen? Ich bin 74 und ich wohne allein.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

W. aus Abensberg (21.02.2014): Sehr gut, einleuchtend und hilfreich.

Ohne Namen (27.01.2014): Sehr informativ. Vielen Dank.

Gertrud J. aus Marl (22.12.2013): Ich habe Faktor-V-Leiden. Sobald ich irgendein Gemüse in geringen Mengen esse, schlägt mein INR ungeahnt aus. Vielleicht kann man spezifischer über die Einnahme von Marcumar und Vitamin K berichten.

H. K. aus Rösrath (12.12.2013): Ein sehr interessanter Artikel. Habe gerade mit Marcumar angefangen und dachte, ich dürfte so gut wie kein grünes Gemüse mehr essen.

Dieter W. aus Halle/Saale (06.12.2013): Der Beitrag hier hat mir sehr geholfen. Mein INR-Wert schwankte sehr. Als Ursache wurde dann die Ernährung vermutet und hier habe ich Antworten gefunden.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter W.aus Halle/Saale

Gert W. aus Halle/Saale (06.12.2013): Habe 2011 drei Bypässe bekommen und fühle mich aber "sauwohl". Nehme pro Tag 1x Falithrom und 1x Betablocker. Nun sagte man mir, dass das Vitamin K nur in rohem Zustand den Gerinnungsprozess negativ beeinflusst - gekocht weniger. Was ist richtig? Und mein Blutdruck liegt seit der OP bei ca. 118 zu 67, aber mein Meßgerät teilt mir ab und an mit, dass eine mögliche Herzrhythmusstörung anliegt. Ist das bedenklich? Liebe Grüße aus Halle

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Karl-Rudolf M. aus Havetoft (23.11.2013): Ich muß zurzeit 3 verschiedene "Blutverdünner" einnehmen - Plavix, ASS und Marcumar. Habe z. Zt. Probleme mit der Gerinnung, schwankt sehr stark, sodaß vermehrt Blutungen auftreten.

Elfriede D. aus München (13.11.2013): Durch die Einnahme von Schmerzmitteln (Ibuprofen und Diclofenac) hatte ich einen INR-Wert von 8 und Quick 5 %. Ich habe jetzt wöchentliche Kontrollen. Reicht das wohl aus?

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Sandra E. aus Hinwil (27.10.2013): Hallo ... ich nehme seit 6 Jahren durchgehend das Marcumar. Täglich eine halbe Tablette. Wenn ich jedoch einen halben Broccoli gegessen habe, muss ich abends die doppelte Menge an Marcumar einnehmen. Wenn ich es vergesse, sinkt der INR Wert um 0,8. Das heisst, mein Blut wurde dicker ...

Heiner B. aus Struxdorf (25.10.2013): Ich muß nun auch Marcumar nehmen und wurde in einem Gespräch mit meinem Hausarzt auf die Einwirkung von Kohl - z. B. in der jetzigen Jahreszeit Grünkohl - hingewiesen. Wie bei Allem ist Maßhalten der richtige Weg.

Lars aus Plauen (21.10.2013): Messe meinen INR alle 4 Wochen selbst und ernähre mich genauso wie vorher mit Kohl, Gemüse und Kräuter. Der Wert liegt immer im Rahmen zwischen 2,5 und 3,5. Also Leute ernährt euch gesund!

Hans T. aus Rödental (28.09.2013): Bei wöchentlicher Feststellung des INR kommt eigentlich nur noch der "Selbsttest" in Frage. Welche zuverlässigen Messgeräte kommen für den Selbsttester in Frage?

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„Ein Neubetroffener“ aus Erkelenz (05.09.2013): Leider wird in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen nicht verlässlich regelmäßig getestet. Es ist schon manchmal gehöriger Druck erforderlich.

Wilfried S. aus Oschatz (28.08.2013): Messe meinen INR-Wert selbst, einmal pro Woche und liege damit seit 2 Jahren im therapeutischen Bereich (2,0-3,0). Ich nehme Falithrom 3 mg im Wechsel 1 und 1/2 Tabletten, also 5 1/2 pro Woche. Habe leider seit dieser Zeit, leichten Durchfall.

Karin B. aus Wesseling (13.08.2013): Aufgrund meiner bisher gemachten eigenen Erfahrungen kann ich dem nur zustimmen, dass man am besten den INR-Wert wöchentlich kontrolliert. Denn so kann man die Dosis von Marcumar wesentlich besser anpassen - und braucht auch nicht auf Lebensmittel mit Vitamin K ganz zu verzichten. Davon abgesehen müsste man schon wirklich sehr viel davon essen, um den Wert so stark zu beeinflussen.

Martina Matschke aus Olpe (01.08.2013): Ich werde als Diätassistentin, zuständig für die Ernährungsberatung in unserem Krankenhaus, oft mit der "Angst vor Gemüse" vornehmlich bei älteren Marcumar-Patienten konfrontiert. Ich habe den Artikel von Dr. med. Gohlke-Bärwolf meinen Patienteninformationen hinzugefügt und schon viele Menschen in dieser Hinsicht beraten und beruhigen können.

Paul Roland T. aus Schönebeck (30.06.2013): Wegen Vorhofflimmern nehme ich Falithrom. Ich habe ein INR-Messgerät und die Messstreifen bekomme ich auf Rezept. An 7 Tagen der Woche nehme ich 5x je 1 Tablette, die Messung erfolgt wöchentlich. Ich esse sehr wenig Fleisch und dafür mehr Gemüse und Obst. Da kann es schon einmal vorkommen, dass ich aus Erfahrung schon einmal einen Tag später messe und mich darauf einstelle. Damit verschieben sich die Einnahme von Falithrom und gelegentlich auch die Einnahmepausen. Ohne wöchentliche Messung käme ich relativ schnell aus dem INR-Bereich. Die Überprüfung des Messgerätes mache ich durch regelmäßige Messung durch das Labor meines Arztes. Die Vergleichsmessungen stimmen bisher sehr gut überein.

Angelika B. aus Bedburg-Hau (23.06.2013): Bin frischer Marcumar-Patient und Ihre Information hilft mir schon etwas weiter, wurde aber auch von meinem Kardiologen gut aufgeklärt.

Günther P. aus Baunatal (19.05.2013): Hatte wegen einer Augenoperation Marcumar abgesetzt und zweimal am Tage eine Spritze genommen. Am 5. Tag habe ich einen Krampfanfall bekommen und das Bewusstsein verloren durch schnelle Hilfeleistung ASB und Notarzt ist mir das leben gerettet worden (künstliche Herzklappe).

Eva V. aus Köln (01.05.2013): Vielen Dank für diesen wichtigen und informativen Bericht. Ich messe meinen Marcumar-Wert zu Hause mit einem Coagucheck-Messgerät. Ich lasse aber den INR alle 2-3 Wochen in einem Labor kontrollieren und habe festgestellt, dass es immer zu INR-Wertabweichungen von 0,1-0,3 kommt. (Beispiel: zu Hause INR 2,2, im Labor 1,9, was zu wenig wäre oder auch andersherum zu Hause INR 2,2, im Labor 2,4). Ich weiß nicht, auf welche Werte ich mich verlassen soll und bitte Sie deshalb etwas auch darüber zu schreiben. Vielleicht haben auch andere Patienten solche Probleme.

H. R. aus Dresden (11.04.2013): Ich nehme seit 7 Jahren Falithrom wegen Vorhofflimmern ein. Bei mir wird alle 4 Wochen der Quick-& INR-Test gemacht.

Ute L. aus Krefeld (10.04.2013): Wir müssen erst seit drei Tagen Marcumar nehmen und stehen immer noch vor der Frage, was darf ich oder nicht, war sehr interessant dies zu lesen. Danke

Gabriele M. aus Herten (05.04.2013): Also mein Arzt nimmt auch den Quick-Wert. Werde ihn gleich mal auf den INR-Wert ansprechen. Ansonsten ist es sehr hilfreich, was sie schreiben.

Günter aus Grassau (26.03.2013): Dieser Beitrag hat mir sehr geholfen.

Ewa aus Zürich/Schweiz (21.03.2013): Sehr informativ. Danke

Peter R. aus Dortmund (20.03.2013): Seit einem Jahr nehme ich Marcumar. Meine Essgewohnheiten haben sich darin geändert, dass ich statt 3 Mal nur 1 Mal in der Woche Grünkohl oder andere Wintergemüse zu mir nehme. Erfahrungsgemäß gleiche ich es mit einer halben Tablette mehr am Wochenende wieder aus. Mein monatlich kontrollierter INR-Wert bewegt sich zwischen 1,7 und 2,2. Eine ausgeglichene Ernährung regelt vieles von allein.

Hermine Z. aus Gössendorf - Österreich (16.03.2013): Danke sehr informativ - leider werden die Infos bei der Verordnung der Medikamente nicht erwähnt.

K. aus Friedberg (14.03.2013): Da ich bisher meinen INR-Wert mit dem Coagucheck-Messgerät bestimmt habe, war die Aufnahme von Lebensmitteln mit Vitamin-K kein Problem. Zudem kann ja immer noch auf die neueren Gerinnungshemmer (Pradaxa, Xarelto, Equilis) umgestellt werden, die von dieser Nahrungsaufnahme unabhängig sind.

Oliver W. aus Geesthacht (13.03.2013): Bin zwar neu auf dem Sektor! Nur immer mit Du darfst oder nicht, dass beunruhigt mich! Klare Aussagen und fertig! Z. B. grünes Gemüse O.K. (Salat etc.). Was ist mit Sauerkraut und Blumenkohl und Romanesko? Gruss OLLI

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Uwe M. aus Norden (13.03.2013): Muss Marcumar für immer nehmen, Krankenkasse wollen mir das Blutmessgerät zahlen, die Ärzte verschreiben mir es nicht. Gibt es einen Essplan, dass ich den INR-Wert nicht beeinträchtige? Unter 2 muss da gespritzt werden. Wie ist das mit dem Trinken von Säften?

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Veronika G. aus Hage (07.03.2013): Die Information zum Thema Marcumar und Vitamin K ist sehr gut! Auf diese Weise ist schon wieder ein Stück Unwissenheit in diesem Bereich abgebaut! Wusste zum Beispiel nichts über den INR-Wert. Meine Hausärztin ermittelt die Blutgerinnungswerte über den dreiwöchigen Quicktest. Werde auf jeden Fall sie beim nächsten Quicktest darauf ansprechen. Finde Ihre Informationen wirklich super!! Bitte weiter so!

Joachim K. aus Wörth am Rhein (22.02.2013): Die Liste: "Vitamin-K in Lebensmitteln" ist für uns die zurzeit beste Orientierungshilfe im Vergleich zu den gängigen Ausgaben im Buchhandel.

Günther W. aus Bremen (28.01.2013): Sehr gute Info, ich bin Schlaganfall-Patient und muss Marcumar nehmen. Danke

Hermann A. aus Oberhaching (27.01.2013): In Bezug auf das Gemüseessen ist die Information sehr hilfreich. Wie steht es mit dem als Nahrungsergänzungsmittel zugelassenen Vitamin K2? Beeinflusst das ebenso wie K1 die Blutgerinnung? Für Herzkranke soll K2 hilfreich sein. Können Sie das bestätigen?

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Alfred D. H. aus Essen (23.01.2013): Sehr informativ und für mich hilfreich! Ich kenne nur sich widersprechende Aussagen von Marcumarpatienten und suche Rat, weil ich seit 3 Wochen Marcumar für voraussichtlich 9 Monate nehmen muß. Therapeutischer Bereich soll INR 2-3 sein (3-stufige TVT).

Carmen Marina S. aus Bonn (10.01.2013): Diese Informationen fand ich sehr gut, da ich jetzt auch Marcumar-Patientin geworden bin und sehr viele verschiedene Kommentare gehört habe. Ihren finde ich sehr aufschlussreich! Danke!

Benno H. aus Erdesbach (27.11.2012): Ganz wichtig im Urlaub im Ausland ... da dort oft andere Lebensmittel und Zutaten als Zuhause den INR stark beeinflussen und damit eine vermehrte Messung erforderlich machen.

Bärbel Sch. aus Zeulenroda-Triebes (20.11.2012): Ich bin froh, dass man Vitamin K in Maßen essen darf, vielen Dank für die aufschlußreichen Antworten.

Heike W. aus Hechthausen (18.11.2012): Ich bin zwar nicht direkt betroffen, aber mein Mann und mein Vater müssen Marcumar nehmen. Ich hörte nur, dass mein Vater dies und jenes nicht essen dürfe, obwohl er so einige Lebensmitel sehr gerne isst. Er muss jetzt hoffentlich nicht weiter verzichten. Danke für diese Aufklärung!

Josef K. aus Köln (27.10.2012): Hallo. Habe seit einigen Wochen die Möglichkeit selber den INR-Wert zu kontrollieren! Habe das nötige Gerät dazu, nach einer Schulung und mehreren Versuchen klappt es einfach perfekt! Nehme wöchentlich Blut ab! Wert sehr gut, kann sofort reagieren, wenn der Wert sich verändert. Nur Mut!! Kann es jeden empfehlen!!

Nadja K. aus Baden-Württemberg (24.10.2012): Ich bin 15 Jahre und habe vor 6 Wochen eine tiefe Beinvenentrombose bekommen. Nach stationärem Aufenthalt ist die jetzt beinahe weg, allerdings muss ich laut Ärzten mehrere Jahre Kompressionsstrumpfhosen und Marcumar nehmen. Zumindest wollte ich fragen, 1. ob Xeralto, auch wenn das bei Jugendlichen noch nicht getestet wurde, besser bzw. praktischer ist, weil ich ja auch noch zur Schule gehe und auch Leistungssport mache und daher wenig Zeit finde und 2. ob sich Marcumar körperlich auswirkt, also die Leistung beeinflusst und 3. ob, wenn die Ärzte mehrere Jahre sagen das auch weniger sein kann.. Ich freue mich über Antworten und Liebe Grüße

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Angela aus Berlin (21.10.2012): Ich hatte gestern zum Essen Besuch von einer 82-jährigen Verwandten, die alles Gemüse wegen dem Vitamin-K-Gehalt ablehnte, was mich etwas fassungslos, aber auch recherchefreudig machte. Ich werde ihr die Info von hier mitbringen und ihr empfehlen, nochmals einen (anderen) Arzt zu besuchen. Danke.

Jürgen B. aus Lebach (27.09.2012): Die Schulung für den Coaguchek sollte für jeden Marcumarpatienten selbstverständlich sein! Allein das darin vermittelte Basiswissen ist allein schon wichtig, auch wenn man dann bei manchen Kassen um das Gerät kämpfen muss und/oder keins erhält!

Helga K. aus Eggenfelden (11.09.2012): Seit knapp 1 Jahr muß ich Marcumar einnehmen (Zwei-Etagen-Thrombose und Lungenembolie). Leider schaffen wir es nicht, einen annehmbaren Wert zu erlangen. Ich habe enorme Schwankungen. Woran liegt das??? Ich habe meine Essensgewohnheiten nicht verändert, ich trinke jetzt sogar mehr (ich trinke meistens zu wenig). Welche Rolle spielen Schmerzmittel und andere Medikamente. Was hat es mit dem Vitamin K auf sich?

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Sylvia L. aus Wesseling (07.09.2012): Ich wußte nicht, dass man zu viel Vitamin K mit dem INR und der Dosierung ausgleichen kann.

Dolly H. aus Saarbrücken (04.09.2012): Vieles wußte ich schon. Aber um mein Wissen vor einem Urlaub aufzufrischen, war diese Seite sehr aufschlußreich. Ich nehme seit drei Jahren Coumadin und Betablocker. Die Diagnose kam von der Herzklinik Völklingen. Es geht mir mit den Medikamenten gut. Ich bin 80 Jahre alt. Grüße von Dolly H.

Silvia aus Bergheim (03.09.2012): Ich nehme seit kurzem Marcumar, zwecks einer Thrombose, die Werte schwanken ziemlich, Kontrolle leider nur alle 4 Wochen, Essgewohnheiten sagte man mir nur wenig Grünzeug, trotz Nachfrage in der Praxis bleibt dieser Rhythmus. Ist das OK?

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Artur S. aus Erftstadt (25.08.2012): Ich bin 77 Jahre alt und seit dem 18.11.2004 Träger einer mechanischen Aortenklappenprothese SJM AGN-751. Dadurch bedingt ist die lebenslange Behandlung mit Antikoagulanzien, hier Marcumar, notwendig. Der individuelle therapeutische Zielbereich ist auf einen INR zwischen 2,5 - 3,0 festgelegt. Ich messe meinen INR in der Regel mindestens einmal wöchentlich selbst und bestimme danach die Marcumardosis für die nächsten 7 Tage. Bei gelegentlich trotz ausgewogener Ernährung unvermeidbarer Über- oder Unterschreitung des INR-Zielbereiches geschieht das auch öfter. Bei der Dosisanpassung kommt mir die individuelle Beobachtung zugute, dass eine Dosisveränderung sich bei mir erst nach etwa 60 Stunden nach der Einnahme von Marcumar voll auf den INR auswirkt. Bei einer wesentlichen Unterschreitung des INR-Zielbereiches, also INR 2,2 oder weniger, würde bis zum Erreichen eines akzeptablen INR nur durch Dosisanpassung zu viel Zeit vergehen. Ich spritze daher zusätzlich eine entsprechende Dosis eines niedermolekularen Heparins - hier Fraxiparin 0,4 - 0,8 ml. Eine erneute Messung des INR ist erst nach Ablauf von zwei Tagen sinnvoll. Bei wesentlicher Überschreitung des INR-Zielwertes - hier etwa ab 3,3 - greife ich auf den Verzehr eines Gemüses mit hohem Gehalt an Vitamin K zurück. 400 g Tiefkühl-Rahmspinat entspricht einer Menge von etwa 1 mg Vitamin K. Das ergibt bei mir eine schnelle Verminderung des INR um 0,5, die schon nach einem Tag messbar ist. Mäßig Vitamin K-haltige Speisen, wie Obst, grünen Salat und verschiedene Gemüse verzehre ich regelmäßig und achte dabei auf eine möglichst gleichmäßige tägliche Vitamin K-Aufnahme, die durch die Marcumardosisbestimmung in meinem Selbstmanagement automatisch berücksichtigt wird. Ich bin Mitglied der Deutschen Herzstiftung.

P. aus Singen (25.08.2012): Stimme Ihren Empfehlungen 100%ig zu. Mein INR schwankt, Prüfung 4-Wochen-Rhythmus, zwischen 1,8 - 3,2 deshalb in Kürze Umstellung auf Selbstmessung mit CoaguCheck. Gruß HJ. P.

Josef K. aus München (22.08.2012): Kurz und bündig. Sehr gut. Nehme erst seit kurzem Marcumar wegen Vorhofflimmern.

Ernst Schlosser (21.08.2012): Danke für die klare, unverschnörkelte Antwort ohne Wenn und Aber! Was einem oft an verschraubten Erklärungen vorgetragen wird und bei denen man am Ende genau so schlau ist wie vorher ist oft hanebüchen.

B. aus Hessen (17.08.2012): Endlich mal eine genaue Antwort, es ist ja lächerlich, was man alles so über Vitamin K gesagt bekommt. Bravo!!!

Heidi B. aus Budapest (09.08.2012): Meine Warfarin-Dosis wird jetzt erst eingestellt. Nach Ihrem Artikel bin ich doch sehr verwundert, dass von meinen Ärzten bisher noch kein Hinweis zu dem Zusammenhang mit Vitamin K gegeben wurde. Danke für Ihre Information.

Heide W. aus Lindenfels (01.08.2012): Seit 2006 nehme ich durchschnittlich 5,5 Tabletten Marcumar und bestimme den INR-Wert selbst, der bei mir wegen Vorhofflimmern zwischen 2 und 3 sein soll. Ist er sonntags höher (kam in den Jahren erst 3 x vor), nehme ich eine halbe Tablette weniger, ist er niedriger (so etwa alle 4-6 Wochen), nehme ich eine halbe Tablette mehr. Ich esse alles Gemüse, auch viel Salat und habe eigentlich nur geringe Schwankungen.

Christel Weidner aus Wuppertal (28.07.2012): Die Antwort hat mir sehr geholfen, da ein Freund zum Beispiel Salat total meidet, und meint ich darf es nicht.

Ohne Namen (26.07.2012): Weil immer noch viel zu viele Patienten total verunsichert sind in Bezug auf das, was sie essen sollen bzw. dürfen. Leider ist die Beratung in den Praxen meist unzulänglich.

E. Pana aus München (21.07.2012): Kurz, aber sehr hilfreich. Danke

Reinhard Halbe aus Dillingen/Bayern (03.07.2012): In verschiedenen Unterlagen ist zu lesen, daß Flecainid und Marcumar nicht gleichzeitig eingenommen werden dürfen. Was ist Ihre Empfehlung? Danke.

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K. D. aus Nw. (28.06.2012): Nach 3 Kardioversionen in 4 Jahren und 13 monatiger Einnahme von Multaq bin ich nun seit einem Jahr ausschließlich auf Marcumar wegen erneutem Vorhofflimmern eingestellt. Quickwert zwischen 27 bis 34 %. Bei der letzten Blutentnahme mußten 3 Proberöhrchen angesetzt werden, um eine entsprechende Blutmenge zu bekommen. Die anschließende Laborbestimmung ergab einen Quickwert von 15%! Daraufhin mußte ich 4 Tage auf die Einnahme von Marcumar verzichten. Nach 1 wöchiger Kontrollmessung lag der Quickwert bei 54 %! Ich vermute, dass die Blutentnahme mit den 3 Proberöhrchen eine Fehlmessung ergeben hat; denn laut Wikipedia wird bei der Blutentnahme zur Gerinnungshemmung Citrat zugesetzt. In diesem Fall also die dreifache Menge, die den Quickwert hat absenken lassen.

Bianca S. aus Krefeld (27.06.2012): Hallo liebe Leute aus aller Welt. Ich nehme seit 3 Monaten Marcumar wegen Thrombose und mein Arzt sagt, ich dürfte schon Gemüse essen, aber nur in Maßen. Ist das ok? Ich bin ziemlich verunsichert. Wer kann mir helfen? Bis dann, Bianca

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Herbert B. aus Berlin (20.06.2012): Nach einem Schlaganfall aufgrund Herzvorhofflattern nehme ich seit Janunar Marcumar. Da der INR-Wert sehr stark schwankte und die Dosis immer wieder angepasst werden musste, habe ich mich jetzt entschlossen ein INR Messgerät anzuschaffen und habe eine Schulung mitgemacht. Jetzt hoffe ich nur, dass die Krankenkasse die Kosten der Teststreifen übernimmt.

Evi K. aus Buchhofen (17.06.2012): Mich machen die Ärzte ganz irre weil keiner genau sagt was los ist, immer nur kein grünes Gemuese. Ich liebe aber Salat und Gemüse, bin kein Fleischesser, was soll ich also tun?

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Erika D. aus Hamburg (12.06.2012): Ich bin froh die Seite gefunden zu haben, ich wurde so bange gemacht, habe auf vieles verzichtet. Die INR Werte stabilisierten sich nicht. So habe ich angefangen wieder normal zu essen. Bin froh über die Bestätigung auf dieser Seite.

Rolf G. aus Loxstedt (04.06.2012): Vielen Dank für diese Aufklärung. Ich nehme seit drei Jahren Marcumar, bestimme seit Beginn der Einnahme den INR-Wert selber. Die Kosten für die Schulung und das Messgerät hat die gesetzliche Krankenkasse übernommen. Nach dem ersten Besuch beim Hausarzt sagte auch er, er überlege dieses Gerät für die Praxis anzuschaffen, denn INR ist aussagekräftiger und der Test kann innerhalb zwei Minuten gemacht werden. Ich hoffe, dass Sie mit diesem Beitrag die Hysterie gegen Vitamin K-haltige Lebensmittel beilegen können.

M. H. aus Heusenstamm (30.05.2012): Warum sind in verschiedenen Tabellen so unterschiedliche Vitamin K-Werte angegeben? Die hier vertretene Auffassung kommt mir sehr entgegen. Ich werde mich danach richten.

Rudolf G. aus Espenau (25.05.2012): Ich bin seit 1,5 Jahren Marcumar-Patient, messe den INR-Wert selbst, habe anfangs ausprobiert, um wie viel sich der Wert nach einer größeren Gemüsemahlzeit verändert, anschließend die Veränderung nach einer zusätzlichen Marcumargabe und nehme jetzt nach einer Gemüsemahlzeit am gleichen Tag etwas mehr und mein INR-Wert passt optimal.

Gerhard G. aus Berlin (11.05.2012): Bin erst seit ca. 3 Wochen Marcumar-Patient. Lag im Krankenhaus wegen einer Lungenembolie und Thrombose. Nun sollte ich nichts mit Vitamin K zu mir nehmen.

Hildegard L. aus Aachen (09.05.2012): Als "Marcumar-Neuling" hat mich die Information zur Aufnahme von Vitamin K über die Nahrung letztendlich beruhigt und mich als Gemüse- und Kräuter-Fan auf den richtigen Weg gebracht. Bei der Erstverschreibung in der Arztpraxis gab es außer der allgemeinen "Warnung in puncto Vitamin K" keine umfassenden Infos hierüber. Auf diesem Wege herzlichen Dank!

Friedrich B. aus Wiesbaden (02.05.2012): Ich bin Marcumar-Patient. Seit mehr als 10 Tagen gehen die Werte nicht runter. 2007 hatte ich einen Schlaganfall - mit 5 %, wie auch heute. Deswegen werde ich gezielt Spinat und Sauerkraut essen. Friedrich B.

Herbert Pries aus Aschaffenburg (02.05.2012): ... dieses Forum ist für einen Laien sehr interessant und aussagefähig.

Corinna aus Aachen (26.04.2012): Die Hinweise, gerade auf die Lebensmittel waren sehr hilfreich. Auch meine Werte nach INR gerichtet und nicht nur der Quick.

Norbert Karl aus Mosbach (24.04.2012): ... genau. Ich sage, mindestens 1 Mal in der Woche den INR-Wert messen.

Mathias Kaufner aus Remagen (15.04.2012): Das war eine klare Aussage und nicht wie so oft ein Eiertanz. Die Hinweise bezüglich der Lebensmittel waren sehr hilfreich. Vielen Dank

Bernd J. aus Kleinmachnow (07.04.2012): Marcumar mag ja helfen, und nach festgestelltem Vorhofflimmern muss ich das Medikament mit allen seinen Nebenwirkungen nehmen. Wäre nicht auch eine entsprechende Dosis ASS als Alternativlösung möglich?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ludwiga B. (31.03.2012): Ich nehme seit ca. 12 Jahren Marcumar wegen Vorhofflimmern und einem Aneurysma - stelle mich selbst ein. Nun hörte ich neulich in einer Apotheke als Aussage eines Apothekers, dass - wenn man nur genügend Wasser trinken würde - die Einnahme von Marcumar und ähnlich anderen Medikamenten nicht nötig sei. Ist dies wirklich richtig??

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A. S. aus Herne (21.03.2012): Ich nehme erst seit kurzem Marcumar. Dass Vitamin K der "Gegenspieler" von Marcumar ist, war mir nicht bekannt. Die Hinweise bezüglich der Lebensmittel waren sehr hilfreich. Vielen Dank

Langhans aus Berlin (10.03.2012): Ich bin seit 10 Jahren Marcumarpatient. 4 Thrombosen, 1 Lungenembolie (jetzt 59 Jahre alt). Brauche in 14 Tagen 15 Tabletten a 3 mg, also eine ganze Menge. Habe vorgestern mal wieder gemessen. Die letzte war im Sept. 2011 und trotzdem war der Wert wieder bei 31 % Quickwert. Davor 29 %. Wieso wöchentlich messen?

Marianna B. aus Leibnitz / Steiermark (Österreich) (07.03.2012): Mein INR Wert schwankt von 2,5 April 2011, z. Z. 1,8. Ich nehme 3/4 und 1/2 abwechselnd. Kontrolle habe ich nur 1x monatlich. Leider habe ich auch zu hohes Cholesterin z. Z. 245. Die Informationen im Internet sind für mich sehr wertvoll. Bin 80 Jahre alt. M. B., Leibnitz, Österreich

Hubert B. aus Wiesloch (04.03.2012): Obwohl die Erkenntnisse auf dem Tisch liegen, dass engmaschige Kontrollen des INR-Wert auch hinsichtlich Ernährung erforderlich sind und damit die Sicherheit des Patienten deutlich erhöhen, wird dies von vielen Hausärzten völlig ignoriert! Dies hauptsächlich auch darum, weil häufigere Kontrollen nicht kostendeckend sind! Mein INR-Wert hat sich in den letzten Wochen unregelmäßig dargestellt: 2,5 / 3,3 / 1,8 / 1,8 / 2,9 und daraus ist doch erkennbar, dass der angestrebte Schutz vor Schlaganfall bei INR-Wert 1,8 gar nicht gewährleistet ist! Man nimmt also an einer Therapie teil, die im Ernstfall gar nicht greift, weil irgendeine Institution in diesem Falle die Krankenkasse sparen will oder muss! Den vorgeschriebenen Lehrgang für das "Gerinnungs-Selbstmanagement" habe ich absolviert und auch die Kosten von 170.- Euro selbst getragen! Die Krankenkasse hat eine Kostenübernahme für das CoaguChek XS Gerät abgelehnt! (Vorhofflimmern) Soweit die Kluft zwischen Theorie und Praxis! Mit freundlichem Gruß

Dr. Michael Probst aus München (04.03.2012): Es gibt inzwischen anstelle von Marcumar andere Medikamente, deren Wirkung vom Vitamin K-Gehalt von Lebensmitteln unabhängig sind. Welche Erfahrungen gibt es inzwischen mit diesen Alternativmedikamenten?

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PS: Evtl. könnte Sie in diesem Zusammenhang dieser Beitrag zum Thema Pradaxa interessieren.

Renate W. aus Walsrode (01.03.2012): Bei den hiesigen Ärzten ist leider noch immer der Quick-Wert in Mode. Schade, denn den Patienten geht ein gehöriges Stück Lebensqualität verloren und auch ich hatte schon Angst, jemals mit Marcumar leben zu müssen. Ich habe zwei Freunde, die gerade Marcumar-Patienten geworden sind und denen ich jetzt Entwarnung geben kann. Danke für den Artikel.

Peter H. aus Berlin (01.03.2012): Ich nehme seit 10 Jahren Marcumar. Die Einstellung war gut. 16. Januar 2012 das Ziel War 2,5 INR. Am 22. Februar 2012 war mein INR auf 1. Muß aber auf 2,5 kommen. Die Dosis wurde extrem erhöht. Jetzt am 29.02.2012 war der gleiche Wert INR 1. Meine Marcumar-Einnahme ist jetzt Mo 1, Die 1, Mit 1, Do 1,5, Frei 1,5, Sam 1,5, Son 1,5. Seit langem habe ich die Woche immer eine halbe genommen. Vielen Dank Peter H.

L. aus Dortmund (28.02.2012): Messe selbst, INR soll zwischen 2 und 3 liegen. Schwankt, da Hautarzt Hellen Krebs auf der Haut behandeln muss. Ansonsten klappt es gut. Esse alles, natürlich mit öfterer Kontrolle.

Alfred F. aus Rimpar (27.02.2012): Hallo ich hatte einen Schlaganfall. Wie ist mein Idealwert INR. Meine Einnahme sind: ganze - halbe - halbe - ganze - halbe - halbe - ganze Tablette. Ich habe festgestellt, dass nach der Einnahme der ganzen Tablette am nächsten Tag der Blutdruck immer recht hoch ist.

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Klaus Dieter B. aus Haiger (15.02.2012): Ich nehme zeit dem 16.11.2011 Coumadin 5 mg und habe eine Schulung gemacht, so dass ich jede Woche selbst Messen kann. Selbst Messen jede Woche einmal oder auch zweimal ist sicherer als alle vier Wochen einmal. Marcumar habe ich nicht vertragen, deshalb bin ich auf Coumadin 5 mg eingestellt worden, was ich auch gut vertrage. Ich würde jedem empfehlen, eine Schulung zu machen und selbst zu messen. Es ist sicherer.

Ulrich D. aus Bad Salzuflen (28.01.2012): Eine gute Mischung der Kost macht es aus, es muß lecker und nicht langweilig sein. Drei Tage hintereinander Kohl essen, muß ja nicht sein.

K. aus Schriesheim (25.01.2012): Es wäre für mich nicht gut, deswegen z. B. auf die Apfelbeere (Aronjafrucht, 80 ml pro Tag als Saft) zur Bekämpfung der Freien Radikalen zu verzichten. Ich bin seit 11.1.2012 wegen akuter Thrombosen im Wadenbein mit Marcumar und Heparin eingestellt.

Ingrid K. aus Hornberg (18.01.2012): Ich habe den Faktor V Homozygoter. Meine Frage: Beim Heilfasten geht mein INR-Wert hoch, wieso? Für eine Erklärung wäre ich dankbar.

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Karl V. aus Friedberg (08.01.2012): Bin selbst Marcumar-Patient und messe auch selbst, da hier eine optimale Einstellung des INR durchgeführt werden kann. Man bräuchte aber noch mehr Informationen zu den Innovationen wie Dabigatran oder Rivaroxaban. Hier sollte die Apoplex-Rate ja noch mehr gesenkt werden. Also bitten wir um die Pharmakodynamik wie auch die Pharmakokinetik versus Phenprocoumon.

Ewa de Boer aus Zürich (31.12.2011): JA SEHR... aber wie senken bei steigendem INR innert einer Woche? Please tell me.

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Werner aus Leer (29.12.2011): Meine Frau muß leider Marcumar einnehmen (Herzrhythmusstörungen). Habe jetzt versucht bei den behandelnden Ärzten mal daraufhinzuweisen, dass der INR-Wert besser ist ... stoße aber auf taube Ohren ... Nur Quick ist bekannt und wird angewendet. Wieso ist der INR-Wert so unbeliebt?

Angelika N. aus Bad Pyrmont (28.12.2011): Habe nur wenig Lebensmittel mit Vitamin K gegessen, werde das ändern. Bin regelmäßig jede Woche zur INR-Bestimmung im Krankenhaus, fühle mich hervorragend betreut.

Jutta E. aus Olpe (26.12.2011): Mein Mann ist durch eine Überdosierung von Marcumar - selbst verschuldet durch unregelmäßige Einnahme und sehr seltene Quicktests - sehr schwer erkrankt. Ihre Berichte sind für mich äußerst informativ und somit wichtig! Vielen Dank!

Veronika S. aus Dresden (19.12.2011): Ich nehme auf Grund eines mechanischen Mitralklappenersatzes seit September 1995 Marcumar ein. Seit Juli 96 kontrolliere ich den INR-Wert selbst. Bisher traten keinerlei Komplikationen auf. Allerdings musste ich mich auch keiner OP unterziehen. Eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt und das Ziehen eines Weisheitszahnes verliefen, natürlich mit Endokarditisprophylaxe, auch ohne Umstellung auf Heparin bzw. wesentliche Absenkung des INR problemlos. Inzwischen ist noch Vorhofflimmern dazugekommen. Nach einer Elektrokardioversion und 14-monatiger Einnahme von Multaq, dessen Wirkung dann rapide nachlies, bin ich vor zwei Monaten auf Amiodaron umgestellt worden. Ich hatte bei beiden Medikamenten keine Nebenwirkungen, meine Werte sind in Ordnung. Doch ich bemerke, dass meine Wochendosis Marcumar immer geringer wird um meinen angestrebten INR von 3,0 zu erreichen. Nahrungsmittel wirken sich bei mir kaum auf die Gerinnung aus (außer Sauerkraut in großer Menge), allerdings kippen meine Werte bei seelischem Stress, der INR sinkt dann enorm.

R. G. aus Kirchzarten (16.12.2011): Ja hilfreich; ich nehme seit Jahren Marcumar ein und esse Lebensmittel wie Spinat, Brokkoli usw. ein- bis zweimal wöchentlich in normalen Mengen pro Mahlzeit. Eine Abschwächung der Wirkung von Marcumar war in den regelmäßig durchgeführten Kontrolluntersuchungen nicht gegeben.

P. Engels aus Hameln (11.12.2011): Gute klare Ansagen!

Andrea Prinzler aus Dresden (07.12.2011): Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Ernährungsberaterin im Zentrum für ambulante Reha für Herz und Kreislauf in Dresden. Vermehrt betreuen wir Patienten, welche Marcumar bzw. Falithrom einnehmen. Für diesen Patientenkreis suche ich eine angemessene Broschüre im Umgang mit der Ernährung und der INR-Messung. Können Sie mir weiter helfen? Mit freundlichen Grüßen Andrea Prinzler

Margarete G. aus München (29.11.2011): Es ist einfach unmöglich zu erfragen, welche INR-Werte als Ober- bzw. Untergrenze gelten! Und was soll ich tun, wenn meine Ärztin auf Quick-wert steht und meist nur monatliche Kontrollen macht?

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Sabine S. aus Jüterbog (15.11.2011): Mein Hausarzt ermittelt den INR Wert alle 4 Wochen. Schwankungen werden ausgeglichen, bin damit zufrieden.

Helga K. aus Stadecken-Elsheim (08.11.2011): Mein Hausarzt ermittelt entsprechend des INR-Wertes 14-tägig oder wöchentlich. Er hat den INR demnach voll im Griff. Prima!!!

Inge W. aus Bergkamen (28.10.2011): Ich teste auch selber, nehme Marcumar. Bin sehr zufrieden.

Heinz B. aus Schifferstadt (25.10.2011): Als Herzpatient sollte jeder, zusätzlich zu den monatlichen ärztlichen Kontrollen, wöchentlich seinen INR-Wert selbst, natürlich erst nach einer entsprechenden Schulung, selbst durchführen.

Cornelia S. aus Griechenland (21.10.2011): Die Information über Vitamin K und Marcumar bzw. Sintrom in Griechenland ist sehr hilfreich. Leider gibt es verschiedene Quellen und Daten, manchmal recht gegensätzlich. Oft messen ist sicher gut, nicht immer klappt die Eigenmessung am Finger, vor allem wenn der INR-Wert um 2 liegt. Die übliche Dosis zum Einstieg für Marcumar in Deutschland im Krankenhaus ist in der Regel (so wurde ich informiert) 3, 2, 1, also 3 am 1.Tag, 2 am 2.Tag, 1 am 3. Tag, messen und dann entscheiden, welche Dosis folgt. Diese Dosis ist aber wohl nicht für jeden geeignet. Ich bin (nicht herzkrank, habe Jak 2) nach so einer Dosis und Rückflug aus Deutschland nach Griechenland gleich ins Krankenhaus gekommen, es hatte sich am Bein ein riesiges Hämatom gebildet. Es hätte auch woanders sein können und das wäre schlimm gewesen. Hier fragen sich alle Ärzte, wie man solch hohe Dosis als Einstieg geben kann ...

Gabi Pöppel aus 35216 Biedenkopf (12.10.2011): Danke, bevorzuge vegetarische Kost und war nun total unsicher, ob ich nun komplett auf diese Lebensmittel überwiegend Blattsalate/Kohlgemüse usw. verzichten muß.

Peter Z. aus Illingen (07.10.2011): Mein Arzt macht die INR-Messung wöchentlich, dadurch kann man Schwankungen schneller ausgleichen.

Heinz K. aus Aachen (05.10.2011): Was heißt, schwächt die Wirkung ab. Wird das Blut dünner und der INR Wert wird höher?

Christina J. aus Uelsen (28.09.2011): Hallo, was ich bedaure ist, dass man zu wenig Tabellen findet, die wirklich die Lebensmittel aufführen, die man essen darf, oder nicht. Ich bin seit 2000 Coumadin-Patient. 2000 hieß es noch keine Tomaten essen, jetzt lese ich in einer Tabelle, dass Tomaten nur 0,008 mg auf 100 g haben und als erlaubtes Nahrungsmittel gelten. Man wird als Verbraucher verunsichert, was darf man, was nicht. Ich habe selbst ein Gerät wo ich den Wert messen kann, somit bin ich eigentlich immer auf der sicheren Seite.

Maren Reed aus Pinneberg (21.09.2011): Hallo, ich mache Ernährungsberatung und habe heute zum ersten Mal gehört, dass Marcumar-Patienten nur selten Eigelb essen sollten - neben einer reduzierten Aufnahme von "grünem Gemüse". Das mit dem Gemüse wusste ich, das mit den Eiern ist mir neu. Können Sie mir mehr dazu sagen? Vielen Dank.

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Josef N. aus Taufkirchen (21.09.2011): Wir lesen gerne Ihre Berichte und Kommentare, danke für Ihre Arbeit. Dennoch bleiben immer wieder wichtige Fragen. Meine Frau muss seit 18 Monaten Marcumar nehmen, täglich 1/2 bis 1 Tabl. Sie verweidet so weit als irgendwie möglich Salat zu essen. Wir (ich) haben einen großen Gemüsegarten, u. a. auch viel Salat; für mich. Wie stark beeinträchtigt ein Teller mit 10 Blätter Salat (z. B. derzeit Endiviensalat) die Einnahmemenge von Tabl. Sie schreiben von wöchentlicher Messung des INR-Wertes. Gibt es ein Gerät zu kaufen, mit dem man selbst den Wert bestimmen kann? Ausserdem noch eine Frage, ist Hähnchenfleisch tatsächlich sehr Marcumar-schädlich? Hier auf dem Land beziehen wir die Hähnchen direkt von Bauern, das Fleisch ist mager usw. Wöchentlich ein 1/2 Hähnchen, in wie weit erhöht es die Tabl.-Einnahme?

Eckbert S. aus Hamburg (12.09.2011): INR/Quick werden von den Laboren immer in gleichbleibender Relation zueinander angegeben, so dass es eigentlich keine Rolle spielt, welcher Wert als Maßstab genommen wird. 6 Jahre lang habe ich beide aufgezeichnet und sie waren immer proportional zueinander verändert.

Hans H. aus Ammerbuch (08.09.2011): Sie schreiben von Vitamin K und Marcumar. Aber ich als Laie weiß nicht, was ist Vitamin K oder was soll ich essen oder was darf ich nicht essen. Wenn Sie haben bitte ich um einen Speiseplan. Danke

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Elfi T. aus Köln (06.09.2011): Sehr geehrte Damen und Herren! Ihre Informationen sind hilfreich und gleichzeitig auch verunsichernd, weil man meiner Mutter im Krankenhaus das Gegenteil von dem, was Sie zu Vitamin K schreiben, gesagt hat. Was machen wir jetzt? Soll ich z.B. den Mittagessen-Anbieter bitten, nur noch die Essen zu liefern, die kein Vitamin K enthalten oder soll ich es einfach "laufen" lassen? Meine Mutter isst mit ihren 92 Jahren sowieso gar nicht gerne Gemüse. Und sie kocht auch nicht mehr für sich. Morgens isst sie ein Butterbrot (Rosinenstuten) mit Butter, Quark und Marmelade. Mittags wird das Essen angeliefert. Und abends isst sie wiederum ihren Rosinenstuten mit Butter und Käse oder Wurst. Fertig. Ganz selten isst sie Obst. Gerne schon mal eine Schlangengurke. Soll ich "eingreifen" oder alles so belassen, wie es ist, jetzt nur ganz neu mit Marcumar?

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Linda aus Friedberg (05.09.2011): Gehe immer noch monatlich zur Kontrolle und erfahre erst den Quickwert und dann, bei Nachfrage, den INR-Wert.

Petra A. aus Castrop-Rauxel (21.08.2011): Hilfreich, weil ich keine Ahnung von der Wirkung des Vitamins der K-Gruppe hatte und zur Zeit Marcumar-Patientin bin.

Margot D. aus Leipzig (09.08.2011): Ich leide seit 10 Jahren an absoluter Arrhythmie mit Vorhofflimmern, nehme seit 7 Jahren Falithrom. Den Kommentaren entnehme ich, daß es noch mehr Patienten gibt, die mit 4 - 6-wöchiger Quick (INR)-Kontrolle nicht zufrieden sind. Starke Schwankungen merke auch ich, da ich jetzt privat mal messen lassen konnte. Das kann aber nicht allein von Vitamin K-haltigem Essen kommen. - Weshalb bekommt man von der Krankenkasse nicht so ein Gerät und dazugehörige Streifen bezahlt? - Dieser sogenannte "Schnelltest" soll lt. Arzt auch nicht 100%ig sicher sein. Also was macht man nun richtig, um einigermaßen mit der Krankheit leben zu können?

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Carola H. aus Duisburg (21.07.2011): Mein Mann bekommt Marcumar wegen eines Vorhofseptumaneurysmas und wegen einem PFO mit Rechts-Links-Shunt. Durch diese Erkrankungen ist es 2009 zu einem (unerkannten) Schlaganfall gekommen und später zu einer TIA. Da mein Mann einen enorm guten Stoffwechsel hat, braucht er wesentlich mehr Marcumar als andere Patienten. Momentan liegt er bei 2 Tabletten im Wechsel mit 1 1/2. Also einen Tag 2, den anderen Tag 1 1/2. Schlimm finden wir, dass der Marcumarausweis im Krankenhaus keine Bedeutung zu haben scheint... auch die Aussage, dass mein Mann mehr Marcumar braucht als andere, wird gerne ignoriert. Durch eine Epilepsie (resultierend aus dem Schlaganfall) muss er öfter ins KH... leider fahren die Ärzte dort die Marcumartherapie immer so weit runter, dass im Endeffekt sogar Heparin gespritzt werden muss, um das Blut flüssig zu halten. Es ist wirklich schrecklich... denn wir können später wieder zusehen, dass wir den INR-Wert in den Normbereich bekommen und das dauert immer eine ganze Weile. Die Angst die zwischendurch da ist, weil es wieder zu einem TIA oder Schlaganfall kommen kann, nimmt uns da keiner.
Was das Essen anbelangt... ich koche ganz normal. Mein Mann ißt dann eben weniger vom Rosenkohl oder den anderen Lebensmitteln mit viel Vitamin K. Ansonsten ernähren wir uns gesund. Obst und Gemüse steht täglich auf unserem Speiseplan, ebenso wie Milchprodukte und Vollkornprodukte. Komisch ist allerdings, dass mein Mann bei 1,96m Größe knappe 80-85 Kilo wiegt... ich dagegen bei 1,76m im 3-stelligen Gewichtsbereich liege. Wir ernähren uns gleich, ich esse eher weniger als mein Mann... aber dennoch ich bleibe wie ich bin. Naja... solange ich gesund bin und es nicht noch mehr wird, ist es für mich eh okay.
Danke, dass es diese tolle Seite gibt. Sie hat mir schon so manches Mal bei ungeklärten Fragen geholfen.

Axel W. aus Remscheid (24.06.2011): Habe vor enem Jahr eine mechanische Herzklappe bekommen und bestimme meinen INR-Wert selbst, bin eigentlich immer im therapeutischen Bereich; wenn der Wert mal zu hoch ist, esse ich eine Portion Leber, das hilft am schnellsten!

Richar K. aus Hamburg (19.06.2011): Ich habe jetzt festgestellt das mein INR wert leicht erhöht ist, weil ich zu wenig Gemüse esse, man ist zu vorsichtig mit dem Vitamin K. Die Einstellung ist nicht richtig. In Maßen kann man Gemüse ruhig weiter im Speiseplan lassen.

Renate S. aus Rheine (18.06.2011): Was ist denn eine gute Menge an Vitamin K. Nirgendswo findet man Hinweise, ob man 100 g vom Kohl essen darf oder lieber nur 30 g grüne Gurke. Man ist nach einer Ernährungsberatung noch mehr durcheinander als vorher. Ich werde weiter alles essen, was ich mag. Nur bestimmte Nahrungsmittel werde ich nur die Hälfte davon essen wie sonst.

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Dietmar J. aus Berlin (10.06.2011): Wichtig wäre auch ein Hinweis auf den PTT-Wert, der jetzt z. B. bei mir nach einem Schlaganfall auch ständig kontrolliert wird (er ist zu hoch).

Evelyn W. aus Ansbach (11.05.2011): Leider ist Dabigatran noch nicht zugelassen für Vorhofflimmern. Als Kassenpatient hat man wohl auch keine Chance es zu bekommen, mein Kardiologe sagte mir schon in ziemlich barschem Ton "das ist zu teuer, das kann ich Ihnen nicht verschreiben, sonst sind die Kassen gleich wieder Pleite." Zu dieser Aussage kann man sich jetzt denken, was man will. So muß man eben weiter unter den Nebenwirkungen leiden.

Marion V. aus Schifferstadt (11.04.2011): Danke! Jetzt kann meine Schwiegermutter endlich wieder alles bei uns mitessen. Vom Hausarzt wurde ihr von Vit. K-haltigen Lebensmitteln abgeraten, sodaß sie bei Gemüse und Salat doch häufig verzichten musste.

Richard S. aus Rettenberg (13.03.2011): Essen beeinflusst zwar den INR-Wert, aber bei mir bleibt er immer im therapeutischen Bereich. Leichte Schwankungen sind deshalb zu vernachlässigen. Viel wichtiger finde ich die richtige tägliche Marcumar-Dosierung. Da ich den INR-Wert selbst wöchentlich kontrolliere, nehme ich auch die Dosierung selbst vor. Dabei achte ich darauf, dass sich die täglichen Mengen nur geringfügig unterscheiden. Das heißt, der Unterschied darf höchstens eine Viertel-Tablette betragen. Von Bekannten weiß ich, dass Ärzte oft nur in halben Schritten dosieren und sich dann wundern, dass sich der INR-Wert bei der nächsten Messung stark verändert hat. Als Folge wird dann wieder mehr in die andere Richtung dosiert und der Wert stimmt bei der nächsten Messung wieder nicht. Eine Selbstkontrolle halte ich deshalb für unerlässlich, denn niemand kennt meinen Körper so gut wie ich.

W. TH. G. aus bei Freiburg (26.02.2011): Ich nehme seit 20 Jahren Marcumar. Überprüfe meinen INR-Wert nur alle 6 - 8 Wochen und lag immer sicher innerhalb der Toleranz. Bei gleichartiger Ernährung und konstanter Gesundheit kann das auch funktionieren. Ich weiß jedoch, dass es Patienten gibt, welche trotz kurzen Überprüfungsabständen den INR-Wert nur schwer in den Griff bekommen.

Lieke S. aus Wien (23.02.2011): Ich bin durch ihre Information sehr gut aufgeklärt.

Ursula S. aus Oststeinbek (24.01.2011): Seit 15 Jahren nehme ich wegen Vorhofflimmern Marcumar ein. Bei einer Untersuchung im Krankenhaus wurde nun eine Fettleber festgestellt. Da ich nun so gut wie keinen Alkohol trinke, kann dies nicht der Grund sein. Mein Hausarzt meint, daß Marcumar dazu geführt hat und will auf Heparin umstellen. Was kann sonst bei Fettleber helfen?

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Evelyn W. aus Ansbach (19.01.2011): Da ich sehr unter Nebenwirkungen von Marcumar zu leiden habe, kann ich es auch nicht erwarten, bis Dabigatran zugelassen wird und ich dann vielleicht feststellen kann, ob meine Beschwerden von Marcumar kommen.

G. aus Radolfzell (13.01.2011): Komme gerade als Marcumar-"Frischling" von einer 1-stündigen Beratung durch meinen Hausarzt. Seine Aussagen decken sich mit Ihrer Veröffentlichung. Super - für Sie und meinen Hausarzt.

Inge aus Weimar (25.12.2010): Die Ausführungen sind sehr interessant. Leider werden bei mir in nur 3-wöchigem Abstand der INR- u. Quickwert nach ärztlicher Festlegung bestimmt. Würde auch gern kürzere Abstände haben.

Jörg K. aus Aulosen (10.12.2010): Meine Erfahrungen liegen bei Falithrom genau wie im Beitrag beschrieben. Vielleicht sollte in den Ausführungen darauf hingewiesen werden. Ich denke, dass der Großteil ehemaliger DDR-Bürger zumeist Falithrom einnimmt. Zumindest ist dies mein Empfinden. 2001: Aortenklappen-OP, 2003: Schrittmacher. Mit freuendlichem Gruß Jörg K. Aulosen

Elke L. aus Arizona (USA) (03.12.2010): Bin seit Oktober Warfarin-Patient. Lebe in USA. Im Krankenhaus gab man mir eine Liste mit 5 Lebensmitteln, die ich vermeiden soll. Nun war ich überrascht, dass mein Wert sich nicht stabilisiert. Nach Ihren Info weiß ich auch warum. Ich lebe zu gesund. Vollkornbrot, Blumenkohl etc.

Wolfgang K. aus Sömmerda (27.11.2010): Wenn ich das richtig sehe, dann bin ich nach Jahren meiner KHK immer noch dabei, den Deckel der Wissens-Truhe zu lüften, ohne dabei einen Durchblick zu erhalten. Ich bin dankbar für jeden Artikel dieser Art, der meinen Horizont etwas erweitert, so dass ich auch meinen Arzt gezielt auf Details zur Behandlung ansprechen kann. In unseren Gesprächen hat es noch nie Aussagen zum Gerinnungswert und verschiedenen anderen Details gegeben.

Manfred L. aus Faßberg (10.11.2010): Dieser Artikel bestätigt unser Verhalten, dass wir schon seit 2003 praktizieren. In diesem Jahr (2003) hatte meine Frau einen Schlaganfall nach starker Belastung bei einem INR-Wert von 1,9 der durch Genuss von Sauerkraut kurzzeitig abgesackt war. Wir messen seither den INR-Wert 2 mal die Woche und liegen bei 5-5 1/2 Tabletten Marcumar bei 3,0 bis 3,8 trotz teilweise Vitamin K-reicher Kost. Für den Fall, daß der INR-Wert wider Erwarten doch einmal weiter absacken sollte haben wir zur Überbrückung immer eine Clexane-Spritze im Hause. Anmerkung: Meine Frau hat 2 künstliche Herzklappen (OP 1996 bei Prof. Dr. Körfer)

Karl V. aus Friedberg (06.11.2010): Das ist nur möglich, wenn ich selbst meine Gerinnungswerte mit Coagu Check XS kontrolliere. Leider ist der Quick Wert immer noch das Non Plus Ultra in den Arztpraxen. Im Ausland ist der INR-Wert schon lange Standard. Nun, Marcumar ist nach wie vor Standard bei VHF, um den Apoplex zu verhindern, aber die neuen Substanzen wie Pradaxa (Dabigatran) oder Xarelto (Rivaroxaban) werden im ersten Halbjahr 2011 den Vitamin-K Antagonisten den Rang ablaufen. Die Wirkung ist genauso stark, wenn nicht sogar besser und weniger NW treten auch auf.

 
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