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Warnhinweise zu Multaq

Wichtig!

Zu Dronedaron (Multaq®) gibt es seit September 2011 einen wichtigen Rote-Hand-Brief von der Firma Sanofi-Aventis, die den Wirkstoff produziert und vermarktet. Dabei geht es um Einschränkungen bei der Anwendung von Multaq®. Den Rote-Hand-Brief können Sie sich » hier herunterladen.

Hinweis: Was der Rote-Hand-Brief für Menschen, die derzeit Multaq® einnehmen, im Einzelnen bedeutet, werden die Experten der Deutschen Herzstiftung in Kürze hier im Internet erläutern.

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Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

Vorhofflimmern: „Unter Dronedaron (Multaq) bin ich immer schwächer geworden. Sind bleibende Schäden zu befürchten?“

Bislang ➞ 195 Kommentare zu diesem Beitrag

Nebenwirkungen von Dronedaron?

Vor kurzem berichtete in der Sprech­stun­de der Herzstiftung eine Herz­pa­tien­tin, dass es bei ihr unter der Ein­nah­me von Dronedaron (Multaq) zu Nebenwirkungen wie Schwäche und Bauchschmerzen gekommen war. Nach Absetzen des Medikaments wollte die Patientin nun wissen, ob sie mit bleibenden Schäden zu rech­nen hat. Die Antwort, die wir bereits in HERZ HEUTE ab­ge­druckt haben, kommt von dem Vorsitzenden des Vorstands der Herzstiftung Prof. Dr. med. Thomas Meinertz.


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Die Frage: „Wegen Vorhofflimmerns hat mein Kardiologe mir das neue Medikament Dronedaron (Multaq®) verschrieben. Im Laufe der vergangenen vier Wochen bin ich immer schwächer geworden und habe immer stärkere Bauchschmerzen bekommen. Beim Treppensteigen und bei leichten Steigungen blieb mir die Luft weg. Eine Magenspiegelung zeigte keinen Befund.

Nun habe ich seit vier Tagen Multaq® abgesetzt und nehme nur noch wie immer einen Betablocker ein. Langsam geht es mir besser. Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Bekannten, die seit 14 Tagen wegen Vorhofflimmerns auch das neue „Wundermittel” Multaq® verschrieben bekommen hat. Sie hat die gleichen Probleme wie ich.

Ich hoffe, keine bleibenden Schäden ertragen zu müssen. Haben Sie dazu Informationen?

Ruth F., Koblenz


Wichtig: Bitte beachten Sie unbedingt auch die aktuellen Warnhinweise zu Multaq® rechts oben auf dieser Seite.


Die Experten-Antwort:

Es wundert mich durchaus nicht, dass Sie dieses Medikament nicht vertragen haben. Derartige Unverträglichkeiten im Magendarmbereich treten bei bis zu 10 % der Patienten auf.

Ich selbst habe schon alles gesehen bei Dronedaron: gute Wirkung, wenig Nebenwirkungen, aber auch Unwirksamkeit oder zu viele Nebenwirkungen. Sie stellen damit überhaupt keine Ausnahme dar. In einem solchen Fall kann man nichts anderes machen, als das Medikament sofort abzusetzen. Die Nebenwirkungen bilden sich mit Sicherheit zurück. Bleibende Schäden im Magendarmtrakt sind nicht bekannt.

Zusatz-Tipp: Falls Sie den Newsletter der Herzstiftung mit regelmäßigen Tipps von ausgewiesenen Herzspezialisten zu Herzkrankheiten noch nicht abonniert haben, können Sie dies » Hier kostenfrei nachholen.



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Professor Dr. med. Thomas Meinertz

Autor: Professor Dr. med. Thomas Meinertz ist Vor­sitzender der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen Herz­rhyth­mus­stö­rungen, die koronare Herzkrankheit und Herzklappen-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Prof. Thomas Meinertz

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Bislang 195 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Wolfgang S. aus Ebersbach-Neugersdorf (11.12.2014): Ich habe seit ca. 3 Jahren im Jahr 3-6 mal Vorhofflimmern, seit 3 Jahren nehme ich Flecainidacetat 100mg. Dieses Jahr hatte ich Probleme, auch psychisch. Und dazu vier mal Vorhofflimmern. Im KH wurde ich vor 3 Wochen umgestellt auf Multaq 400, nehme es zweimal täglich. Ich habe jetzt auf einmal Durchfall und fühle mich ständig "wackelig" und habe auch schwache Bauchschmerzen links. Am 12. Dez. muss ich zur Blutkontrolle. Ich werde alles meiner Hausärztin schildern, mal sehen, was rauskommt.

Ernst N. aus Würselen (06.12.2014): Ich nehme seit Juni 2010 2 mal täglich Multaq 400. Meine immer wiederkehrenden Herzrhythmusstörungen (Bradykardie) wurden durch die Einnahme von Multaq 400 nicht beseitigt. Erst eine Katheterablation im August 2011 befreite mich davon. Allerdings wurde die Einnahme von 2 mal tägl. Multaq 400 weiterhin verordnet. Bisher habe ich keine Beschwerden, aber das könnte ja noch eintreten. Soll ich nun die Einnahme kommentarlos weiter einnehmen oder soll ich meinen Arzt bitten über die Notwendigkeit nochmals nachzudenken?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Manfred D. aus Oberaudorf (25.11.2014): Ich habe Dronedaron 6 Monate eingenommen, während dieser Einnahme wurde Vorhofflimmern stärker und die Begleiterscheinungen auch. Nach dem Absetzen blieb zwar das Vorhofflimmern, aber der Allgemeinzustand verbessert sich.

Ohne Namen (12.11.2014): Meine Erfahrungen mit Dronedaron als Ausdauersportler: Ich laufe seit 30 Jahren und hatte 2008 das erste Mal Rhythmusstörungen, die in der Klinik erfolgreich behandelt wurden. 2013 traten Rhythmusstörungen wieder auf, wurden behandelt mit Elektrokardioversion. Seit 2014 bekam ich einen Stent, überraschenderweise sollte eigentlich Ablation erfolgen. Bin jetzt auf Marcumar, Dronedaron und Clopidogrel eingestellt. Ich habe eine leichte Undichtigkeit der Herzklappen. Immer mal wieder habe ich seitdem kleine Krisen, also Herzstolperer, aber kein Vorhofflimmern mehr. Beim Laufen merke ich gar nichts, habe eine sportmedizinische Untersuchung in Hellersen bei Dr. Jacob gemacht. Keine Auffälligkeiten, Puls konnte ich bis 172 belasten. Habe festgestellt, dass bei mir eine Belastung von einer Stunde Dauerlauf bei Puls 130 gut ist. Ablation soll voraussichtlich im Mai 2015 erfolgen. Dronedaron nehme ich eine morgens, mehr tut mir nicht gut, starke Übelkeit während der Einnahme von zwei. Mein Hausarzt ist informiert.

S. aus Pforzheim (12.10.2014): Bisher sind keine der genannten Nebenwirkungen spürbar.

Christa P. aus Nordhausen (28.09.2014): Ich nehme Bezug zu meinem Kommentar vom 09.09.2014: Ich habe mich erfolgreich in Leipzig von Multaq erlösen lassen. Es wurde eine Katheterablation durchgeführt. Bin 72 Jahre alt und überglücklich diesen Schritt gewagt zu haben. Den Eingriff habe ich im Herzzentrum Leipzig durchführen lassen und bin sehr zufrieden.

Annemarie M. aus Reinheim (24.09.2014): Ich habe meinen langjährigen Kardiologen gewechselt und der neue hat mir Pradaxa 150mg und Multaq 400mg verschrieben. Im Beipackzettel von Pradaxa steht: "...darf nicht zusammen mit Multaq (Dronedaron) eingenommen werden." Bin jetzt total verunsichert.

Lothar S. aus Leipzig (20.09.2014): Ich nehme Multaq 400 ab Januar 2010 bis jetzt, Mitte August 2014. Sehr gute Verträglichkeit, bei mir keine Nebenwirkungen. Ab Mitte August Orts- und Kardiologenwechsel. Multaq abgesetzt, Betablocker und Falithrom. Zurzeit nach wenigen Schritten Luftnot, Schweißausbruch. Vorher nicht bekannt. Möchte nun zu Multaq zurück, aber das Falitrom?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Claudia S. aus Wiesloch (19.09.2014): Seit meinem 19. Lebensjahr hatte ich plötzlich auftretende Herzrhythmusstörungen. Komischerweise traten sie einmal jährlich (immer Okt. oder Nov.) auf. Erst 3 Tage, dann 5 und dann 10 Tage. Selbst in der Schwangerschaft. Nach ca. 12 Jahren traten sie auch im Frühling auf. Weitere 2 Jahre und ich hatte sie insgesamt 3 Monate durchgehend. Das war schrecklich. Im Krankenhaus probierte man erst Medikamente, dann einen Elektroschock. Beide zeigten keine Wirkung. Erst mit Cordarex (Amiodaron) hatte ich Erfolg. Nach 11 Jahren mit Cordarex und keinen großen Rhythmusstörungen aber vielen Begleiterscheinungen, bekam ich Multaq. Dieses vertrage ich sehr gut, mit keinen nennenswerten Nebenwirkungen.

Wolfgang F. aus Chemnitz (12.09.2014): Leider wird die Aufklärung bei Medikamentenverordnungen oft "vergessen". Man wundert sich nur über mangelnde Ergebnisse, welche den Erwartungen zuwider sind.

Christa P. aus Nordhausen (09.09.2014): In der vergangenen Woche bekam ich auf Anforderung von der Herzstiftung die Broschüre HERZRHYTHMUSSTÖRUNGEN HEUTE mit Anlage zugeschickt. Ich möchte mich recht herzlich bedanken! Ich nehme seit 2010 Multaq. Mein Arzt gibt mir keine Zustimmung zum Absetzen dieses Medikaments. Sie haben mir sehr geholfen die Entscheidung zu treffen, einmal einen anderen Kardiologen aufzusuchen. Vielen Dank!

Wolfgang M. aus Bremen (25.06.2014): Leider wird immer nur von negativen Wirkungen berichtet. Ich habe 1992 und 2006 jeweils eine neue Aortenklappe erhalten. Später stellten sich dann immer häufiger atriale Tachykardien ein. Bin dann in größeren Abständen von den Elektrophysiologen mit elektrischen Kardioversionen behandelt worden. Es stellten sich aber immer wieder neue Tachykardien ein. Nach der vierten Ablation sagte mir der Arzt, dass ich nun kaum noch mit einer Besserung rechnen könne. Aber: Es gibt ein neues Medikament - nämlich Multaq 400 (Dronedaron). Dieses nehme ich nun regelmäßig seit April 2013 (1 - 0 - 1). Mir geht es bestens, habe keinerlei Nebenwirkungen und nie wieder Tachykardien gehabt. Mein Puls läuft wie ein Uhrwerk bei 60 Umdrehungen/min. Man muss nicht immer alles verteufeln!

Hans B. aus Wadern (29.05.2014): Ich nehme Multaq seit 2011. Seit einem Jahr habe ich kein Vorhofflimmern / Herzrhythmusstörungen mehr. Mein Hausarzt meint, ich sollte Multaq weiter nehmen. Ich glaube ich bin in einer Studie, ohne dass man mich darüber aufgeklärt hat.

Ida B. aus Speyer (14.05.2014): Ich nehme Multaq seit Ende 2011, fühle mich zunehmend schwächer, sodass ich meinen Alltag nicht mehr bewältigen kann, habe Atembeschwerden und Magenbeschwerden. Mein Arzt hat die Dosierung reduziert, mir geht es etwas besser, aber noch immer nicht gut. Mein Arzt meint, ich habe Frühlingsdepression, kann sein, aber wenn es Nebenwirkungen vom Medikament sind? Gibt es ein vergleichbares Ersatzmedikament?

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Evelyn W. aus Ansbach (04.05.2014): Die Antworten von Herrn Prof. Dr. Meinertz finde ich immer patientengerecht und ehrlich. Die meisten Ärzte nehmen keine Stellung zu Nebenwirkungen und lassen den Patienten im Unklaren auch mir ist es so ergangen.

Franz B. aus Altruppersdorf (08.02.2014): Die Information finde ich gut, ich selbst nehme ebenfalls Multaq - habe keine Nebenwirkungen im Magen-Darmbereich, bin mir aber nicht sicher, ob nicht meine körperliche Leistung abgenommen hat.

Eva H. aus Wien (01.01.2014): Ich habe wegen Vorhofflimmern in der Klinik Dronedaron bekommen, dann habe ich meinen Geruch und Geschmack verloren. Das war im März 2013. Kann mir irgendwer einen Ratschlag geben, was ich tun muss um wieder meine Lebensqualität zu erreichen?

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Doris B. aus Coburg (08.12.2013): Nach Hinterwandinfarkt 1998, bekam ich 2010 Vorhofflimmern (Puls zwischen 60 und 200 in Minuten-Abständen). Anschließend Behandlung mit Multaq 400. Vorhofflimmern weg, aber Beginn einer Leidenszeit. Übelkeit beim Riechen von Lebensmitteln, kochen der Mahlzeiten eine Tortur. Am schlimmsten waren die Durchfälle 20 Minuten nach jedem Essen, die nicht mehr aufhören wollten. Konnte quasi das Haus nicht mehr verlassen und habe in 4 Monaten 26 Kilo verloren. Leberwerte stark erhöht. Multaq abgesetzt. Vorhofflimmern wieder da. Ablation abgelehnt, weil mir prozentual die Erfolgsaussichten zu gering erscheinen. Außerdem Patienten anschließend auf der Intensivstation getroffen, die es nie wieder machen lassen würden. Geblieben ist das Vorhofflimmern in immer kürzeren Abständen und eine unendliche Schwäche in den Beinen. Bin jetzt 66 Jahre und habe nach 40 Arbeitsjahren noch einen 4-Personenhaushalt (drei Generationen) zu führen, den ich kaum mehr bewältigen kann. Besonders bei Aufregung verschlimmert sich das Vorhofflimmern deutlich. Viel Freude am Leben bleibt nicht mehr. Kenne auch keine Alternative zu Multaq. Geblieben ist auch ein scheußlicher Reizhusten. Lunge u. Bronchien O.K.

Brigitte aus Unterhaching (10.11.2013): Hatte Multaq ein Jahr (2012) genommen ohne jegliche Nebenwirkungen und kein Vorhofflimmern mehr. Fühlte mich absolut fit. Hatte aufgrund des Roten-Hand- Briefes aus Angst abgesetzt und nach 8 Wochen ging es mir schlechter: Leider habe ich wieder Vorhofflimmern und es geht mir seit 11 Monaten ohne Multaq gar nicht so gut. Also bei mir wohl gute Wirkung und keine Nebenwirkungen unter Dronedaron (Multaq). Wie es allerdings bei einer Langzeitmedikation ausgesehen hätte, kann ich jetzt nicht mehr sagen. Ich überlege aber Multaq irgendwann, wenn die Arrhythmien und Vorhofflimmern noch öfter kommen, wieder zu nehmen.

W. aus Treuenbrietzen (06.11.2013): Seit Juni 2013 nehme ich Multaq 400 mg ein. Bewege mich viel und treibe Ausdauersport. Kein VHF, keine Nebenwirkungen. Fühle mich rundum wohl. Alle Werte sind im Normalbereich.

Ingrid S. aus Wien (21.09.2013): Nach Absetzen von Dronedaron, wie lange hat man noch Nebenwirkungen und wann werden die Blutanalysen wieder glaubwürdig? Danke

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Christine G. aus Berlin (20.09.2013): Darf Multaq 400 zusammen mit Isoptin genommen werden?

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B. J. aus dem Saarland (17.05.2013): Ich nehme Multaq, wegen Vorhofflimmerns, seit November 2012. Das Vorhofflimmern kam bislang nicht wieder, allerdings habe ich mit ganz gravierenden Nebenwirkungen zu kämpfen. Deshalb habe ich mich entschlossen, Multaq abzusetzen. Nachdem was ich hier gelesen habe, wurden meine Vermutungen nur bestätigt. Seit der Einnahme habe ich 12 Kilo zugenommen, habe seit der Einnahme mit sehr akuter Luftnot zu kämpfen, habe seit 4 Wochen einen juckenden Ausschlag an Händen an Armen und fühle mich alles in allem sehr schlapp, dabei bin ich erst 52 Jahre.

Sabine aus Erding (15.04.2013): Hallo, ich habe Multaq, Coumadin, Magium Kforte und Aspirin nach PFO-Verschluss mit anschließendem Vorhofflimmern und Arrhythmien verschrieben bekommen. Unter dieser Therapie sind die Arrhythmien zurückgegangen, anfallsweise Tachykardien sind geblieben, allerdings immer nur für 30-40 min. Oberbauchschmerzen, Müdigkeit, Gewichtszunahme von 12 Kilo in 6 Monaten, Wassereinlagerungen in den Beinen, die oberste Schicht der Nägel ist abgeblättert, Juckreiz und sehr trockene Haut an den Händen, eingerissene Nagelbetten als Nebenwirkungen habe ich toleriert, da Multaq bei Rückgang der Arrhythmien und Tachykardien wieder abgesetzt werden sollte.
Jetzt, 6 Monate nach PFO-Verschluss, Kontrolle, alles ok, gelegentliche Tachykardien. Multaq abgesetzt, weiterhin Coumadin und MagiumKforte. Fühle mich fitter, bereits 2 Kilo abgenommen. Multaq, für mich gute Wirkung, allerdings nicht ohne Nebenwirkungen. Leider tauchen nicht alle Nebenwirkungen in der Fachinfo auf, hier sollte nachgebessert werden.

D. L. aus Düsseldorf (08.04.2013): Nachdem ich Amiodaron nicht vertragen habe (Magenkrämpfe, Kopfschmerzen), bin ich auf Multaq umgestiegen. Vertrage sie wesentlich besser, aber meine Leberwerte sind auf 160 u/i gestiegen. Kontrolle beim Hausarzt ergab 143, weniger als das 3-fache, sodass wir uns für eine weitere Einnahme von Multaq entschieden haben, bei verstärkter ärztlicher Kontrolle.

Günter A. aus Zwickau (05.04.2013): Nach Problemen mit Falithrom und ASS nehme ich seit Juni 2012 täglich Xarelto 20 und habe keine Nebenwirkungen. Bin rundum zufrieden.

Stoin aus Ingolstadt (29.01.2013): Sehr hilfreich!

P. aus Nordhausen (10.01.2013): Ich nehme zum 2. Mal Multaq, d. h. 1/2 Jahr nach einer Ablation, dann ca. 1/2 Jahr Pause. Durch eine Leber-OP kamen die Rhythmusstörungen wieder. Ich bekam erneut Multaq und vertrage es gut. Darf mich allerdings nicht aufregen, denn dann kommen die Rhythmusstörungen trotz Multaq und meist in der Nacht gegen 1 Uhr wieder.

Christa aus Nordhausen (21.11.2012): Ich nehme Multaq seit 2010 mit einer kurzen Unterbrechung. Ich vertrage es gut, bin aber sehr unsicher. Hatte Vorhofflimmern. Es erfolgte eine Ablation. Danach blieben Rhythmusstörungen. Durch Multaq sollten sie behoben werden. Ich bekomme nun immer noch hin und wieder Rhythmusstörungen. Sie halten sich aber in Grenzen.

Müller L. aus München (19.11.2012): Fast 3 Jahre Multaq (dadurch kein VHF) eingenommen, im letzten halben Jahr starker Leistungsabfall, starke Kurzatmigkeit, Müdigkeit, geschwollene Knie-u. Beingelenke bds., Labor: Leberwerte immer im Normbereich und EKG, allerdings keine Kontrolle der Lunge auch kein Lungenfunktionstest, jetzt interstitielle Lungenerkrankung mit mehrwöchigem künstl. Koma u. Luftröhrenschnitt, keiner hat eine Warnung ausgesprochen - im Gegenteil 4 Tage vor Krankenhausaufenthalt erneutes Rezept über Multaq ausgestellt ..., ob mein Leben jemals wieder Lebensqualität erhält, ist sehr fraglich.

Helmut H. aus Leipzig (27.10.2012): Habe nach mehrmaligem verstärktem Herzrasen bzw. Vorhofflimmern und Luftnot sowie starkem Schwitzen (Schwäche) in Absprache mit meinem Arzt und nach einem 24 h EKG Multaq sofort abgesetzt. Seitdem habe ich weniger Beschwerden und komme gut zurecht. Ich nehme nur noch Falithrom 3mg. Also ich kann nur bestätigen, dass Multaq nicht unbedingt helfend wirkt.

Alexander W. aus Kaumberg (22.10.2012): Ergänzung meines Beitrages vom 18.03.2012: Laut Blutbefund habe ich ausgezeichnete Werte und vertrage das Medikament sehr gut. Da ich in den letzten Wochen einige Male wieder Vorhofflimmern hatte, nehme ich nun je ein halbes ConcorCOR zusätzlich und ich fühle mich wieder bestens.

Martin aus Basel, Schweiz (14.10.2012): Nach dreiwöchiger Einnahme habe ich das Medikament wieder abgesetzt. Die Information, dass sofortiges Absetzen möglich ist, war für mich wichtig. Werde wieder Betablocker nehmen.

Peter (11.09.2012): Ich nehme Multaq seit 2,5 Jahren. Bei mir hat es bis jetzt immer gut geholfen und ich habe keine Nebenwirkungen festgestellt. Aber vor 14 Tagen hatte ich wieder Vorhofflimmern, das mit einem Elektroschock beseitigt wurde.

Frantz aus Niedersachsen (23.08.2012): Schwäche, Gewichtszunahme, bedingt wirksam, Einnahme seit vier Wochen.

Hans-Joachim B. aus Remscheid (06.08.2012): Ich nehme seit über einem Jahr Multaq ein ohne jegliche Nebenwirkungen. Lasse regelmäßig meine Leberwerte kontrollieren ohne negativen Befund. Habe einmal für 4 Tage Multaq abgesetzt und sofort wieder Rhythmusstörungen bekommen, die nach Wiedereinnahme abgeklungen sind.

H. aus Bernstadt auf dem Eigen (09.07.2012): Ich habe mich durch die Einnahme von MULTAQ 400 immer schwächer gefühlt. Es gab nichts, was ich nicht hatte. Bauch, Darm, Gelenke alles war in Mitleidenschaft gezogen. Nun warte ich ab, ob sich alles wieder reguliert. Nehme zurzeit nur noch Micardis Plus 40 mg/12,5

Wolfgang S. aus Berlin (19.06.2012): Ich bin 74 Jahre. Multaq wirkte bei mir zwei Jahre einwandfrei. Die Herzfrequenz blieb unter 60, Vorhofflimmern trat nicht mehr auf und es gab auch bei mir keinerlei Nebenwirkungen, weder seitens meiner Befindlichkeiten noch der Blutwerte. Plötzlich und völlig grundlos änderte sich dieser Zustand genau nach zwei Jahren. Über Nacht trat das Vorhofflimmern wieder auf. Ich fühlte mich schwach. Die körperliche Leistungsfähigkeit sank rapide immer schneller. Sofortige Blutwertkontrolle brachte keinerlei negative Ergebnisse. Dafür zeigte das EKG zusätzlich zum wiedergekehrten Vorhofflimmern Vorhofflattern. Mein Kardiologe setzte daraufhin Multaq sofort ab. Nach etwa 2 bis 3 Tagen fühlte ich mich wieder etwas leistungsfähiger (kam die Treppe wieder ohne Zwischenhalt hoch, war danach auch nicht mehr von Schweiss nass gebadet, hatte wieder Lust am Lesen usw. Jetzt folgt noch eine Isthmusablation. Ich hoffe, dass alles positiv verläuft.

Kavai aus Friedberg (11.05.2012): Multaq hat zu viele Nebenwirkungen, vor allem Durchfälle; ein neues Medikament sollte ja eigentlich keinen Leidensdruck verursachen. Wie wäre es mit Novo-Digal oder einem ß-Blocker?

Gerd B. aus Remscheid (21.04.2012): Habe mir unter Dronedaron eine Lungenfibrose zugezogen. Dies war vor September 2011 nicht bekannt gegeben. Lebe seit Dezember 2011 ohne diese Medikament.

A. aus Villingen (20.04.2012): Ich nehme Multaq erst seit einer Woche Beschwerden im Magen-Darm-Bereich habe ich bereits, wobei ich hoffe, dass diese sich nach einiger Zeit geben. Ich denke, dass andere Medikamente aus dieser Arzneimittelgruppe sicherlich auch ihre Nebenwirkungen haben, weshalb ich es weiterhin probieren möchte, solange es erträglich ist. Ich nehme das Ganze in Kombination mit dem Betablocker (Bisoprolol 5 mg), der alleine, auch in erhöhter Dosierung nicht ausgereicht hat, um meine überwiegend nächtlichen Arrhythmien, die zuletzt 3 Mal wöchentlich auftraten, zu beherrschen.

Alexander W. aus Kaumberg (18.03.2012): Ich nehme Multaq seit Anfang Dezember 2011, da ich durch das Sedacoron Ablagerungen in den Augen hatte. Außer einer weiteren hohen UV-Empfindlichkeit konnte ich bis jetzt keine Nebenwirkungen feststellen. Ich nehme gleich nach dem Aufstehen in der Früh auf nüchternen Magen 2 gehäufte EL Weizenkleie geschrotet mit 1/2 l lauwarmem Wasser und bewege mich mindestens 3 mal pro Woche für jeweils 1 h mittels Nordic-Walken. Ich bin ein 2 m Mann mit ca. 130 kg und arbeite an mir mit FDH und vitaminreicher Ernährung.

Theres R. aus Zürich (21.02.2012): Muss das Multaq seit Oktober 2011 nehmen, da bei mir Vorhofflimmern festgestellt wurde, habe keine Nebenwirkungen vom Multaq und das Vorhofflimmern ist auch weg. War vor einer Woche beim Kardiologen und er war zufrieden. Habe den Arzt auch angesprochen, was man so liest über das Medikament. Er meinte, wenn es mir hilft und alle Werte gut sind, sei es in Ordnung. Grüsse aus Zürich

G. aus Hagen (16.02.2012): Nehme Multaq seit April 2010 und bin nun entschlossen, es wegzulassen. Abgesehen vom Eigeninteresse erhalte ich vom Arzt die hier abgebildeten Infos und Warnungen zu Multaq nicht. Schöne Grüße aus Hagen.

Cornelia B. aus Reinheim (07.02.2012): Ich bin 52 Jahre. Habe letztes Jahr auch Multaq genommen und kann diese Nebenwirkungen nur bestätigen.

H. Baier aus Bechhofen (26.01.2012): Ich bin seit 10 Jahren wegen Vorhofflimmern mit hoher Herzfrequenz in der Uni Erlangen in Behandlung und habe alle gängigen Medikament ausprobieren dürfen. Kardioversionen und Ablation waren ohne längerfristigen Erfolg. Isoptin und Multaq (ohne Nebenwirkungen) waren insofern erfolgreich, als nach immer wiederkehrendem Vorhofflimmern (ca. 4 Wochen) eine Rückführung in den normalen Herzrhythmus erfolgte (5-10 Tage Vorhofflimmern). Vor 14 Tagen bekam ich eine 2. Ablation mit 200 mg Amiodaron und Bisoprolol 2,5 mg je 1-0-0 für 6 Wochen. Sollte ein Vorhofflimmern in der Zeit auftreten, können die genannten Tabl. abgesetzt werden. Wenn nach ca. 1/4 Jahr der Zustand immer noch stabil, dann sollte ASS statt Marcumar ausreichen. Das wäre für mich die beste Nachricht.

Stefan K. aus Eich (10.01.2012): Bei mir wurde im Oktober 2010 Vorhofflimmern diagnostiziert. Seitdem ich Multaq einnehme, habe ich keine Probleme mehr. Die regelmäßige Überprüfung der Leberwerte bei meinem Hausarzt haben bisher ergeben, dass alles im Normbereich liegt.

Werner aus Leer (07.01.2012): Hallo, nachdem ich mehrere Jahre Marcumar eingenommen habe, damit aber nicht der Erfolg erzielt wurde, der eigentlich sein sollte, hat mein Arzt mir jetzt Xarelto verschrieben ... Kennt jemand dieses Medikament und hat Erfahrungen damit?

Andrea K. aus Berlin (17.12.2011): Ich hatte extreme Probleme schon nach ein paar Tagen Dronedaron, das ich zur Behandlung meines persistierenden Vorhofflimmerns verschrieben bekam. Ich konnte keine 20 Meter mehr laufen, ohne anzuhalten - und ich bin gerade 50 Jahre alt. Da ich unter leichter COPD leide, vertrage ich auch Betablocker nicht so besonders. Jetzt ist mein Arzt zu den altbewährten traditionellen Medikamenten zur Regulierung des Vorhofflimmerns zurückgekehrt: Verapamil + Digitalis. Und siehe da, in wenigen Tagen hatte ich mich erholt und fühle mich seitdem wie (fast) neugeboren!

Holger aus Rheinland-Pfalz (14.12.2011): Hallo,ich habe seit 10 Jahren anfallartiges VHF, das nur durch Kardioversion wieder weggeht. Seit 2001 hatte ich etwa 13 - 15 "Anfälle". Ich habe jahrelang Rytmonorm (Propafenon 2x 150 mg) eingenommen. Das VHF kam sehr unregelmäßig, manchmal 4 mal im Jahr und zuletzt 2 Jahre gar nicht. Im Falle von VHF habe ich seit 2006 immer 4 Rytmonorm (600 mg) auf einmal eingenommen und anfangs ging das VHF nach 3 bis 4 Stunden weg. Das war praktisch ein Kardioversion mit Medikamenten, ziemlich heftig und sehr belastend. Aber man brauchte keine E-Kardioversion und kein Krankenhaus. Im Oktober kam nun nach 2 Jahren Pause erneutes VHF. Da das VHF auch nach 2 Versuchen mit Medikamenten nicht aufhörte, bin ich ins Krankenhaus. Dort habe ich weiter kontrolliert Rytmonorm eingenommen und das VHF hörte auf. Bei der Auswertung der verschiedenen EKGs hat man aber festgestellt, dass es während des VHF kurzfristige Episoden von Kammerflimmern auftraten. Dies wurde eindeutig als eine Nebenwirkung des Rytmonorm identifiziert. Der Kardiologe im Krankenhaus empfahl mir daraufhin Multaq. Die Leberwerte sind bisher in Ordnung und die Übelkeit hält sich in Grenzen, d. h. stört nicht weiter. Ich muss dazu sagen, dass bei mir keine relevante Herzerkrankung vorliegt und keiner weiß, warum ich eigentlich immer wieder VHF bekomme. Ich nehme auch sonst nur eine Kaliumergänzung ein. Fühle mich im Moment eigentlich ganz gut.

Robert M. aus Ritzing (Österreich) (26.11.2011): Ich bin Herzklappenpatient seit 12 Jahren, Herzschrittmacherträger seit 9 Jahren sowie Herzrhythmusstörungen seit 9 Jahren: Kein Arzt in Österreich hätte mir ein neues Medikament mit so fatalen Nebenwirkungen (Multaq) verschrieben. Das Wundermittel Sedacoron ist Gott sei Dank noch immer kein Thema für mich. Mein Rhythmusprof. meint, die Erfolgsquote sei bei meinem Krankheitsbild noch immer gering. Ich bin mit seiner kardiolog. Beratung sehr zufrieden, da er mir Kosten (Belastung für den eigenen Körper) im Verhältnis zum Gesundheitsnutzen exakt erklärt.

Günther H. aus Hameln (25.11.2011): Ich habe große Hoffnung in das Mittel Multaq gehabt. Nachdem ich aber diverse Veröffentlichungen (Nebenwirkungen, nicht ausreichend getestet usw.) gelesen habe, blieb ich auf Anraten meines Arztes bei Amiodaron. Mit regelmäßigen Blutuntersuchungen bekommt man auch die hier entstehenden Nebenwirkungen gut in den Griff.

Klaus Dieter B. aus Haiger (24.11.2011): Multaq 400 hatte ich vom 06.04.2010 bis zum 05.10.2011, dann wurde ich im Krankenhaus auf Cordarex 200 und Xipamid 10 umgestellt, was ich da mitgemacht habe, es war sehr schlimm. Immer Bauchschmerzen und man fühlte sich schlapp. Der Stuhlgang war so hart, man musste sich den Bauch halten. In der Nacht vom 21.10. auf den 22.10.2011 hatte ich wieder VHF und vom 23.10.auf den 24.10.2011. Am 24.10.2011 hatte ich meinen Jahrestermin beim Kardiologen, wo auch noch VHF festgestellt wurde. Er setzte das Cordarex 200 und auch das Xipamid 10 ab und verschrieb mir Digostada 0,2mg. Am 14.11.2011 hatte ich wieder VHF und war bis zum 18.11.2011 im Krankenhaus, wo man mir jetzt Comadin 5 mg für Marcumar verschrieb da ich vor zwei Jahren schon mal acht Monate Marcumar hatte, es war aber nicht einstellbar. Vielleicht geht es ja jetzt mit Comadin 5 mg.

H. J. K. aus Aachen (20.11.2011): Vielen Dank für diese Information, eine bessere Nachlese ist nur durch kompetente Spezialisten möglich.

Walter B. aus Bad Vilbel (15.11.2011): Verdauung, Treppen und Steigungen machen Probleme. Dazu kommt: meine Aufzeichnungen der Blutbildwerte zeigen, daß das Hämoglobin seit Beginn der Einnahme von Multaq sinkt. Anfrage dazu läuft bei Ihrer Sprechstunde.

K. D. K. (15.11.2011): Ja, aber was sind die Alternativen?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Dietrich L. (81 Jahre) aus Berlin-Tegel (02.11.2011): Über einige Monate habe ich Multaq 400 eingenommen 1-0-1 mit bestem Erfolg. Vorkammerflimmern blieb "aus". Langzeit-EKG ergab, nur gelegentl. Flimmern. Jetzt Metoprolol succ. 1/2-0-1/2. Bei gelegentl. Pulsfreqenzerhöhung >120/min nehme ich 1 Multaq-nur 1 Tag! - und alles wieder o.k. Ist das so o.k.?

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D. B. S. aus Schleswig-Holstein (01.11.2011): Im Mai 2010 wurde bei mir einen Stent eingelegt. Dabei kam es zu Kammerflimmern, und ich musste reanimiert werden. Im September stellten sich die ersten HRS ein. VHF wurde festgestellt, und ich bekam in der Klinik eine Tablette Multaq. Mein Kardiologe wollte, dass ich 2 Tab. am Tag nehme, was ich zunächst abgelehnt habe. Dann mußte wieder in Juni 2011 wegen HRS ins KKhaus. Diesmal wurde mir empfohlen, 2 Tab. zu nehmen. Ich habe mich schon gewundert, warum ich so schwere Beine habe (Kommentar: mangelndes Training!!), keine Ausdauer habe und kurzatmig bin. Auch mein Gewicht stieg kontinuierlich, obwohl ich sehr darauf achte, was ich esse. Nach der Lektüre dieser Kommentare ist mir Einiges klar geworden. Da die VHF-Anfälle nicht besser wurden, hat der Kardiologe Multaq abgesetzt und mir drei "Lösungen" zur Überlegung angeboten: 1) auf Amiodaron umzusteigen 2)Ablation 3) oder einfach gar nichts tun, wenn ich damit leben kann. Da ich eine Hashimoto-Thyroiditis habe, ist, nachdem was ich gelesen habe, Amiodaron nicht empfehlenswert, die Ablation ist nach meiner Erfahrung mit Herzkatheter ein rotes Tuch (und wenn ich lese wie viel Mal manche diese Behandlung über sich haben ergehen lassen ohne Besserung, frage ich mich was das Ganze soll.) Z. Z. tue ich nichts, aber die Krisen machen mich fertig. Allerdings habe ich das Gefühl, dass meine Leistung wieder langsam ansteigt. Ich suche jetzt nach Alternativen.

Willi G. aus Kornwestheim (01.11.2011): Nach einer Einweisung und Behandlung im KH wegen akutem Vorhofflimmern nehme ich wie verordnet 1x täglich Amiodaron AL 200 ein. Die Wirksamkeit ist gut, der Puls geht kaum noch über 60/min, auch bei Belastung selten über 75/min. In letzter Zeit merke ich jedoch beim Gehen leicht bergauf Schwäche in der Beinmuskulatur, ein Engegefühl in der Brust, leichte Atemnot aber keine schnellere Atmung. Was ist zu tun? Oder geht nichts besseres?

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Ursl K. aus Burgkirchen (28.10.2011): Ich hab 1 Jahr lang - gegen anfallsartiges Vorhofflimmern mehrmals die Woche und bis zu 15 Stunden - Digimerck 0,1 mg genommen. Da die Schmerzen vom Kopfbereich bis über die Schulterblätter und unter dem Hals, im oberen Brustbereich unerträglich wurden, habe ich Digitoxin nur noch 1 x die Woche genommen. Die Anfälle kamen wieder und Schmerzen sind nach wie vor da, etwas weniger, aber noch immer unerträglich.
Deshalb hab ich überlegt, das von meiner Kardiologin empfohlene Multaq auszuprobieren. Von anderen Betroffenen hab ich schon von Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen in den Beinen gehört und andere haben weiter Vorhofflimmern trotz Multaq. Deshalb hab ich jetzt die Info auf dieser Seite als sehr hilfreich empfunden und werde Multaq nicht ausprobieren. Ich bin außerdem seit ca. 50 Jahren Fibromyalgie-betroffen und seit gut 10 Jahren auch Hashimoto-Patientin. Welche Möglichkeit hab ich nun aber, das Vorhofflimmern in Griff zu bekommen? Betablocker haben mich in eine Dauer-Bradykardie gebracht. ASS kann ich in keiner möglichen Dosierung vertragen - Übelkeit und Magen-Darm-Probleme. Ich würde mich freuen, eine Möglichkeit zu finden, weil mich das häufige Vorhofflimmern seit 10 Jahren begleitet und mein Leben nicht mehr lebenswert ist.

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Gisela M. aus Niedersachsen (25.10.2011): Ich habe Multaq wochenlang eingenommen, es gut vertragen, aber leider sind meine Leberwerte enorm angestiegen. Daraufhin habe ich die Tabletten geviertelt, also nur tgl. eine halbe Multaq genommen und die Leberwerte haben sich normalisiert. Leider war die Wirkung dieser geringen Menge nicht gut, ich habe jetzt wieder starkes Vorhofflimmern und arrythmia absoluta.

Klaus Dieter B. aus Haiger (16.10.2011): Ich habe Multaq 400 gut vertragen, habe aber am 29.09.2011 wieder Vorhofflimmern gehabt. Nun hat man mir anstelle von Multaq 400 Cordarex 200 und Xipamid 10 verschrieben. Beim Lesen des Beipackzettels ist mir fast der Verstand stehen geblieben. Das ist ja ein Totesurteil, was man mir da verschrieben hat. Das Cordarex 200 hat ja nur Nebenwirkungen und nichts, wofür es gut sein soll, wie kann ein Arzt im Krankenhaus so was verschreiben, kennt er das Medikament nicht. Ich würde gerne erfahren, was Sie über Cordarex 200 für Erfahrungen gemacht haben. Ich habe bei Ihnen noch nichts darüber gelesen. Eine Auskunft würde mich freuen, wenn möglich so schnell es geht mit einer e-Mail. Freundlicher Gruß Klaus Dieter B.

Klaus D. (12.10.2011): Am 3.7.11 war das EKG in Ordnung; heute leider nicht mehr, das VHF hat erneut eingesetzt. Nach 13 Monaten hat auch das Multaq keine Wirkung mehr gezeigt! Eine 4. Kardioversion lehnt mein Kardiologe wegen zu geringer Wirkdauer ab. Jetzt bleibt mir nur die lebenslange Einnahme von Marcumar.

Adolf F. aus Zirndorf (05.10.2011): Multaq hilft bei mir gut gegen VHF, jedoch gegen den Preis von starker Gewichtszunahme bei häufigen Magenproblemen und starker Einschränkung der Leistungsfähigkeit.

Sven S. aus Dreieich (03.10.2011): Nehme seid ca. einem Jahr Multaq und beobachte alles genau auf Nebenwirkungen. Da ich noch andere Medikamente nehmen muss, kann ich nichts genaues zuordnen. Bin für alle Hinweise dankbar.

Inge A. aus Niederzier (26.09.2011): Ich nehme Multaq seit einem Jahr, habe zwar keine Bauchschmerzen bekommen, wurde aber immer schwächer. Nun nehme ich mit Absprache des Herzdoktors nur noch eine am Tag. Es geht mir etwas besser und meine Anfälle kommen zwar immer wieder, Multaq senkt den Pulsschlag etwas, jetzt bis 130 vorher bis 220. Sollte es mit der Schwäche nicht besser werden, so werde ich auch eines Tages Multaq ganz absetzen. Bis jetzt sind auch meine Leberwerte in Ordnung.

Bruno S. aus Aachen (24.09.2011): Habe nur gutes zu vermerken, seitdem ich Multaq einnehme.

Wolfgang S. aus Haiger (23.09.2011): Ich selbst habe Multaq ziemlich genau 10 Monate genommen u. war in dieser Zeit wirklich sehr zufrieden damit. Meine Leberwerte waren in dieser Zeit unter ständiger ärztl. Kontrolle absolut in Ordnung. Sonstige Nebenwirkungen habe ich nicht gespürt oder bemerkt. Ich glaubte in dieser Zeit, ich wäre "der" Multaq-Patient! Nach diesen "guten" 10 Monaten war dann aber leider schlagartig Schluss mit Lustig und mein VHF kam mit der einst gefürchteten Heftigkeit zurück. Nach erneuter E-Kardioversion nehme ich jetzt Flecainid (100 mg - 0 - 50 mg) und warte ängstlich, ob sich mein Herzchen nach Wochen oder Monaten (?) mit seiner mech. Aortenklappe u. den psychisch zermürbenden Klickgeräuschen bei einem Puls von 120 u. mehr bald wieder meldet. Aber vielleicht klappt es ja diesmal besser! Wolfgang

Dietrich L. (81) aus Berlin-Tegel (16.09.2011): Bin Fördermitglied der Herzstiftung. Seit 10/2010 hatte ich Multaq-auf Empfehlung des Berliner Herzzentrums-eingenommen bis 28.08. Nach 48 h EKG Vorhofflimmern nur noch 2 kurze "Episoden". Daraufhin - auf Empfehlg. meines Kardiologen Multaq abgesetzt und nur noch 2 X 1/2 Metoprolol succ und 1 X 20 mg Simvastatin u. 1 Tbl. Marcumar. Doch vor 4 Tagen plötzlich wieder Vorhofflimmern, das erst wieder verschwand nach erneuter Einnahme von Multaq morgens und abends. Keine Nebenwirkung bemerkt! Soll ich nun dabei bleiben? mfG Dietrich L.

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Achim aus Geismar (11.09.2011): Nach Schilddrüsenentfernung (Nov. 2007) wg. Karzinoms bekam ich hohe L-Thyroxingaben. Nach ca. 6 Woche hatte ich gravierende Rhythmusstörungen. Ich versuchte 2 Betablocker, kein Erfolg. Seit Jan. 2008 wurde mir Amiodaron verschrieben. Schon nach wenigen Tagen ging es mir gut. Allerdings bekam ich bald eine eigenartige Taubheit unter den Fußsohlen. Ich wollte ständig etwas unter den Fußsohlen abstreifen, was aber gar nicht da war.
Im Mai 2010 habe ich mich noch einmal gründlich mit Amiodaron beschäftigt. Mir wurde klar, daß Nervenschädigungen insbesondere an den Extremitäten auftreten können. Ein Neurologe bestätigte das: es hatte sich eine Polyneuropathie an beiden Beinen unterhalb der Knie eingestellt. Da ich jetzt nicht weiß, ob die Füße kalt oder warm sind, fasse ich sie eben an.
Jetzt folgte die Verschreibung von Dronedaron. Ich merkte in Bezug auf den Rhythmus keinen Unterschied. Allerdings ging es mit meiner körperlichen Verfassung bergab. Meine Schlappheit, Muskelschmerzen brachte ich nicht in Verbindung mit dem Medikament. Erst jetzt sehe ich Zusammenhänge durch das Lesen dieser Beiträge. Da ich bald meinen Jahrestermin beim Kardiologen habe, werde ich auf Änderung bestehen.

Paul aus dem Kreis Kusel (08.09.2011): Bin 63 Jahre alt, habe seit ca. 30 Jahren Herzrhythmusstörungen, wurde in den letzten 18 Jahren 2 mal kardiovertiert. Letztes Vorhofflimmern August 2010, hat sich nach Injektion von 2 Ampullen Tambocor (iv) zurückgebildet. Seither nehme ich Dronedaron. Nebenwirkungen sind: Hautjuckreiz, Magen-Darm Probleme, Leistungsverlust, ständige Albträume. Nach Reduktion auf eine Tablette Dronedaron am Morgen, sind die Nebenwirkungen erträglich. Wirkung: Bisher kein Vorhofflimmern, weniger Extrasystolen aber mehr Pulsaussetzer. Fazit: Nachdem sich meine Blutwerte nicht verändert haben, werde ich das Medikament vorerst weiter verwenden.

G. S. aus Berlin (04.09.2011): Ich hatte eine Pulmonalvenenisolation und bekam als weitere Medikation Multaq. 14 Tage nach Beginn bekam ich komische Halsschmerzen mit Rötungen im Rachenraum, daraufhin wurde ich für ca. 14 Tage vom HNO behandelt. Dann ging ich wieder arbeiten und nach knapp 2 Stunden war der Arbeitstag wieder beendet. Denn ich bekam leichten Fieber, hatte Unruhe und wieder diese Halsschmerzen. In den nächsten Tage bekam ich nach und nach immer mehr heftige Ausschläge, bis mein Gesicht entstellt war. Besonders in den Morgenstunden sah es nicht gut aus. Niemand kam darauf, dass dies eine Allergie durch Dronedaron war. Habe meinen Kardiologen kontaktiert und die Sachlage beschrieben. Es wurde sofort ein Absetzen des Multaq angeordnet bzw. Umstellung auf Metoprolol. Ich erhielt dann an 3 Tagen Prednisolon gespritzt, da die allergische Reaktion immer wieder zum Vorschein kam. Dann weiter in Tablettenform gute 14 Tage. Herzrhythmusstörungen hatte ich auch unter Multaq bekommen. Mit Treppensteigen und Luft hatte ich auch so meine Probleme. Selbst die Beine fühlten sich so schwer wie Blei.

Klaus Dieter Baum aus 35708 Haiger (04.09.2011): Ich nehme auch Multaq 400 seit 07.04.2010 ein. Habe auch Luftbeschwerden. Seit dem 12.06.2011 nehme ich nur noch eine Tablette zwei mal eine halbe am Tag, keine zwei mehr. Es geht besser. Habe sonst keine Beschwerden. Stimmt das, dass Multaq 400 nicht mehr für neu Patienten verschrieben wird?

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Friedrich K. aus Weilburg (19.08.2011): Mein Kardiologe (Dr. med. Kölzer) hat mich heute (19.8.11) über dieses Medikament unterrichtet. Er hat mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass ich mich zur Einnahme dieses Medikamentes nicht sofort entscheiden muss, sondern erst zum Zeitpunkt der nächsten Untersuchung am 26.10.11. (An diesem Tag "schleppte" ich meine Frau auch mit, denn ich denke, eine Herzuntersuchung schadet ihr auch nicht, auch wenn sie noch nichts am Herzen hat). Auf jeden Fall sind diese Kommentare für mich sehr hilfreich und ich finde, dass der Arzt sich sehr gut mir gegenüber verhalten hat. (Meinen Hinterwandinfarkt hatte ich am 25. Okt. 1981 mit 40 Jahren !!!!)

Marlis D. aus Braunschweig (19.08.2011): Nehme auch Multaq, vertrug es eigentlich gut, aber in letzter Zeit habe ich starke Atemnot. Habe aber auch Asthma, weiß nun nicht, woher es kommt. Hatte gerade eine Unterleib-OP und mein Kardiologe möchte das Multaq evtl. auch absetzen. Was meinen Sie dazu?

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Lothar G. aus Hamburg (15.08.2011): Ich habe auch Dronedaron eingenommen und dazu noch Bisoprolol, nun hatte ich die Nebenwirkungen gelesen und diese Tablette heute nicht mehr eingenommen, da sich eine Kurzatmigkeit bei mir einstellte. Nun habe ich diesen Bericht gelesen und gleich den Newsletter abonniert. Danke

Vera S. (12.08.2011): Ich nehme Multaq seit einem Jahr. Seither ist es nicht mehr zu Pulsrasen gekommen. Ich fühle mich wirklich sehr gut. Es gab keinerlei Nebenwirkungen. Mein Blutbild ist o.k., ein Langzeit-EKG lasse ich jetzt machen. Trotzdem bin ich etwas beunruhigt und stelle mich demnächst meinem Kardiologen vor.

Hans V. aus Hagen (11.08.2011): Nach meiner letzten Pulmonalvenenablation die 4. im Febr. 2011, die letzte, die vorherigen Ablationen waren nicht von Dauer aus Vorhofflimmern hatte sich Vorhofflattern bebildet, habe ich keine Rhythmusstörungen mehr. Seit Febr. 2010 nehme Multaq 2-mal 400 mg täglich, seit Mai 2011 nehme ich nur noch 1-mal 400 mg täglich, ohne dass erneut Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind.
Seit ca. 10 Mon. stelle ich eine starke Beeinträchtigung meiner Ausdauerleistung fest, ich habe immer viel Sport getrieben auch Ausdauersport, in letzter Zeit schon bei leichten Anstrengungen, bekomme ich keine Luft. Ich habe das Gefühl ein Stahlband schnürt mir den Brustkorb zu. Was soll ich machen? Am 18.08.2011 habe ich den 2-ten Untersuchungstermin der erste Termin war im Mai 2011, mit MRT + 7 Tage EKG + TTE in der Helios Klinik Wuppertal.

Renate P. aus Kreuztal (10.08.2011): Ich nehme Multaq seit ungefähr 1 1/2 Jahren und habe bisher keine Beschwerden und vertrage das Medikament sehr gut. Habe seit dieser Zeit auch wesentlich weniger Rhythmusstörungen und fühle mich gut! Ich bin sehr zufrieden damit und fühle mich gut!

Frank S. aus Erfurt (09.08.2011): Habe nach einem Schlaganfall im Juni 2010 ein Schirmchen in die Scheidewand der Vorhöfe eingesetzt bekommen. Minuten später bekam ich Vorhofflattern, Wochen später wieder. Jeweils Kardioversionen mussten her. Multaq hat das Problem gelöst, aber mein Oberbauch blähte immer mehr auf. Der Druck wurde stärker und Luftknappheit stellte sich ein. Die Leistungsfähigkeit sank extrem. Nach 9 Monaten hatte ich Multaq abgesetzt. Zwei Tage später fühlte ich mich wie neu geboren, um mindestens 10 Jahre jünger. Seit gut einem Monat nehme ich Flecainid, vollkommen ohne Nebenwirkungen. Allerdings bekomme ich seitdem wieder regelmäßig Vorhofflattern, was aber bei einer Pulsfrequenz von unter 100 gut zu ertragen ist und bisher immer nach spätestens drei Stunden wieder verschwand.

Hans-Joachim Pf. aus LU (05.08.2011): Habe seit Einnahme von Multaq Oberbauchschmerzen, Treppensteigen fällt mir schwer, Augenflimmern und Schwindelgefühle, bin ständig schlapp und müde. Hausärztin machte mich heute auf diese Seite aufmerksam. Seit der Operation einer künstlichen Herzklappe (1995) und zwei Bypässen ging es mir noch nie so schlecht - Nehme außerdem Falithrom 3mg, Simvabeta 20 mg und Bisogamma 10 mg. Verschrieben wurde mir Multaq nach einem Klinikaufenthalt wegen Vorhofflimmern.

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Gudrun V. aus Wendelstein (29.07.2011): Ich habe seit Jahren Vorhofflimmern und mein Puls spielt manchmal "verrückt" (bis zu 140 Schläge, dann wieder nur 40). Betablocker nehme ich wegen Migräne (wurde wirklich besser!). Nach einer Krebsoperation wurde mir ein Port gesetzt, dort bekam ich eine Thrombose, also Marcumar. Multaq nehme ich seit ca. 1 Jahr, keine Leberreaktionen, aber starke Kurzatmigkeit und keine Leistungsfähigkeit. Seit einigen Wochen trinke ich keinen Bohnenkaffee mehr (täglich nur eine Tasse), und die Pulsanomalien verschwanden. Jetzt werde ich es ohne Multaq probieren, nur noch Betablocker und Marcumar. Ich hoffe, dass das richtig ist.

Sigi W. aus Augsburg (29.07.2011): Multaq hat mir bei Vorhofflimmern hervorragend geholfen. Konnte es nach 2 Verschreibungen absetzen und brauche nur noch einen 5mg Betablocker; der Herzrhythmus ist einwandfrei, Nebenwirkungen traten zu keiner Zeit auf. Und ich hoffe, dass es so bleibt. Ich bin 76 Jahre alt. Mein Hausarzt hat das Beste und Richtige getan. Die Blutwerte sind alle einwandfrei gewesen und auch heute noch gut.

Thomas G. aus Thüringen (22.07.2011): Ich 49 J. Immer in Arbeit, ob Job oder zu Hause. Leide seit 20 Jahren an VHF, aber kein Arzt nahm mich ernst. Jetzt 2 Infarkte, dann eine Ablation wegen VHF. Nicht geholfen, wurde noch schlimmer. Im Februar eine EPU Ablation, Seit dem kein VHF. Aber jetzt Doppelschläge von der Pumpe. Meine Medikamente (Multaq 2 x, Ass, Efient, Meto 95 mg, Rami Lich 5mg)! Habe meine Arbeit verloren, aber alles wird GUT. Meine Leberwerte sind gestiegen. Das Herz macht immer noch Doppelschläge. Im Magen habe ich keine Beschwerden. Aber mir ist an manchen Tagen schlecht vor Schmerzen wegen den Doppelschlägen und dem Druck in der Brust. Ne Stunde später bin ich der beste Arbeiter. Tschüß

K. aus Nürnberg (14.07.2011): Hatte das gleiche Problem, ich wurde immer schwächer, setze es jetzt mit Wissen meines Arztes ab.

Klaus D. (03.07.2011): Seit Aug. 2010 nehme ich Multaq regelmäßig (nach 3 Kardioversionen in 4 Jahren). Vierteljährliche EKG haben kein erneutes Vorhofflimmern ergeben. Leberwerte sind in monatlichen Überprüfungen nur leicht erhöht. Nebenwirkungen wie Kurzatmigkeit und Leistungsschwäche sind hinnehmbar. Hoffe auf Dauererfolg und Kostenübernahme des nicht gerade preiswerten Medikamentes durch die Krankenkasse.

Werner Nagel aus Duisburg (02.07.2011): Die Informationen sind auch für den Laien verständlich und informativ. Eine gute Voraussetzung, für den Ernstfall wissentlich gerüstet zu sein!

B. aus Hamminkeln (18.06.2011): Ich leide seit über 20 Jahren an Vorhofflimmern und nehme u. a. seit 12 Jahren Marcumar. Wichtig ist: Immer ausdauernd sein und exakt alle verschriebenen Medikamente peinlich genau einnehmen. Erst nach Monaten zeigen sich Unverträglichkeiten. Ich konnte die Ersatzpräparate für Marcumar nicht vertragen. Seitdem erhalte ich immer das Original. Andere Lebensgewohnheiten oder Veränderung des Speiseplanes beeinflussen bereits die Wirkung und Verträglichkeit. Meist kann ein Arzt hierbei nicht helfen!
M f G
Lutz

Joachim R. aus Dortmund (18.06.2011): Auch meine Leistungsfähigkeit hat sich reduziert.

Rainer D. aus Iserlohn (14.06.2011): Am 30.05.2011 wurde bei mir nach mehrmaligem VHF und zwei erfolglosen Kardioversionen eine Ablation durchgeführt. Die Einnahme von 2 x tägl. einer Tablette Multaq 400 in Verbindung mit Marcumar wurde für 3 Monate verordnet. Multaq wurde mir nach einem Ausschlußverfahren verschrieben, da ich Diabetes Typ-2 Patient bin und in Sachen Herzversagen und Diabetes familiär vorbelastet bin. Die Leberwerte sollen 4-wöchentlich getestet werden. Nebenwirkungen sind leichte Müdigkeit, ab und an leichter Magendruck und Atembeschwerden. Alles noch erträglich. Soll ich das Medikament deshalb absetzen??

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Gabriele R. aus Berlin (23.05.2011): Mein Ehemann hatte Multaq nach schwerem Hinterwandinfarkt mit Herzstillstand und Reanimierung aus dem Klinikum verordnet bekommen und mußte es nach drei Wochen, da seine Leberwerte sich verschlechterten, sofort absetzen. Gegen sein Vorhofflimmern hatte es in den drei Wochen leider nichts bewirkt. Mein Ehemann hat sofort Amiodaron vom Kardiologen verordnet bekommen. Der Sinusrhythmus wurde schon nach zwei Wochen damit wiederhergestellt.

Walter aus Hamburg (19.05.2011): Ich habe selbst Herzflimmern und Herzflattern gehabt - nehme diverse Mittel - konnte vor kurzem Amiodaron nicht mehr vertragen. Viel zu hohe Jodwerte, Schilddrüse entzündet. Nehme derzeit KEIN Amiodaron - soll evtl. Multaq bekommen - bin selbst Uke Patient. Jeder Mensch ist nicht gleich. Soll auch z. B. Leberschäden evtl. verursachen.

Rüdiger S. aus Nürnberg (15.05.2011): Ich habe 3 Tabletten des Medikamentes Multaq 400 mg eingenommen und folgende Nebenwirkungen bekommen: starke Atemnot, Schwindelgefühl, Druckgefühl im Magen und der Lunge, Müdigkeit, keine körperliche Leistung.

S. P. aus Berlin (12.05.2011): Ich hatte bereits zu Anfang als die Diskussion um Dronedaron (Multaq) begann an sich geschrieben, daß ich kaum Nebenwirkungen habe. Das hat sich aber in dem einen Jahr (nehme seit 1/2010) sehr geändert, das Medikament hielt den vielversprechenden Vorgaben nicht stand: Ich habe zwischenzeitlich 2 Kardioversionen wegen VHF haben müssen Okt. u. Nov. 2010, im Dezember 2010 eine Ablation erhalten, im März 2011 wieder eine Kardioversion, 10 Tage später erfolgte die Absetzung von Dronedaron, da wieder VHF auftrat, was mit der Gabe von hochdosiertem Flecainid - was ich früher nicht vertrug - zurückging, jetzt aber wegen dem Betablocker wieder abgesetzt werden mußte. Ich bekomme kaum noch Luft, nach 10 langsamen Schritten muß ich ausruhen und mich strengt alles sehr an, öfter Durchfall, bin immer sehr müde, an jegliche sportliche Betätigung ist kaum zu denken. Jetzt warte ich auf eine erneute Ablation in der Hoffnung, daß mein Leben mit Medikamenten und dem Schrittmacher - seit 2 Jahren - wieder lebenswert wird, trotz 71 Jahre.

Sören S. aus Schweden (11.05.2011): Hatte seit 21 Jahren Arrhythmia mit Episoden von Bewusstlosigkeit u.s.w. Vor 3 Jahren erhielt ich eine neue biologische Mitralis-Herzklappe. 2 Jahre später wieder Arrhythmia mit Hypotonie! Seit 5 Monaten nehme ich Multaq und mir geht es sehr gut, keine Störungen mehr. Mit 75 Jahren spiele ich 3 mal wöchentlich Golf, wandere 10 km und gehe 2 mal in der Woche zur Gymnastik. Ich fahre nicht mehr Auto, sondern nur Fahrrad. Doch gegen die Altersschwäche muss ich schwer kämpfen.

Arnd W. aus Sandkrug (08.05.2011): Ich nehme seit ca. 14 Tagen dieses Mittel und habe die gleichen Beschwerden: Immer schlapper, kein Waldlauf mehr möglich, das Herz schlägt zu langsam, es fühlt sich wie ein dicker Brocken in der Brust an, neuerdings habe ich zusätzlich merkwürdige Schmerzen rechts im Bauch, auffällig guter Stuhlgang.

J. aus Hannover (07.05.2011): Ich habe schon einige Kardioversionen hinter mir. Immer genau im Abstand von 6 Monaten. Multaq wurde mir vor 5 Wochen verschrieben. Seitdem bin ich immer träger geworden. Meine Oberschenkel tun mir bei längerem Stehen weh. Seit 2 Tagen hab ich Multaq abgesetzt. Nun plagt mich ein Juckreiz an Armen und Beinen. Es entstehen selbst Pusteln, wie nach einem Mückenstich. Kennt jemand die gleichen Symptome? Hört dies wieder auf.

Erich M. aus Winden (05.05.2011): Vorhofflimmern seit vielen Jahren. Bis vor einem Jahr hatte ich 4 Jahre lang sehr gute Erfolge mit Rytmonorm. Nur wenige Male mußte durch Dosisanpassung der Sinusrhythmus wieder hergestellt werden. Was auch immer sehr gut gelang. Bis dann vor einem Jahr Rytmonorm durch Depotbildung nicht mehr half. Nach Absetzen des Rytmonorm und anschließender Herzkatheter-Untersuchung zur Sicherheit habe ich 3 Tage lang Multaq eingenommen. Da das Herz danach nicht zum Sinus umsprang, wurde Kardioversion angewendet. 2 Tage super Sinus! Dann wieder ohne Wirkung, Vorhofflimmern. Danach Flecainid wenige Wochen ohne Erfolg. Dann Kardioversion mit Sinus 2 Tage stabil, dann wieder Vorhofflimmern. Jetzt nehme ich seit 23.04.11 täglich 3 mal 200 mg Amiodaron (Kordarex, nicht verwechseln mit Multaq Dronedaron). Nach etwa einer Woche ist mein Herz umgesprungen in SINUS, seither stabil. Kordarex ist altes Mittel mit diversen Nebenwirkungen. Bei mir bisher keine Nebenwirkungen aufgetreten. Nach Aufsättigung auf etwa 10 gr nehme ich täglich 3 Tabletten von je 200 mg. Danach ist Erhaltungsstatus von täglich einer Tablette vorgesehen.

Ingrid H. aus Luckenwalde (16.04.2011): Ich nehme Multaq 400 seit April 2010 immer früh und abends mit der Mahlzeit. Medikament und Nahrung gelangt so zusammen in den Magen. Die Magen-Darm-Probleme kenne ich auch, aber nur wenn ich Multaq ohne Essen einnehme. Schade wäre es, das Medikament absetzen zu müssen, weil es mir sehr gut hilft.

Petra H. aus Rodgau (09.04.2011): Alle behandelnden Krankenhäuser haben das Medikament auf dem Diagnoseschreiben an die zu Hause behandelnden Ärzte bei mir empfohlen. Keiner will dran und alle bleiben beim Betablocker. Nachdem ich hier die einzelnen Erfahrungen gelesen haben, denke ich, die wissen auch das alles. Ich bekam letzten September eine Kardioversion, hatte anschließend einen Thrombus im Herzvorhof, der jetzt endlich weg ist. Letzten Montag weitere Kardioversion und nächsten Montag Ablation. Ich hoffe, dann komme ich wieder ohne Betablocker und Marcumar aus.

Dr. Wolfgang G. aus Essen (22.03.2011): Ich habe die monatelange Einnahme von Multaq gut vertragen, bin aber froh, daß nach der 2. Ablation mein Herz seit Monaten im Sinus-Rhythmus tickt und der Arzt nach gutem Ergebnis eines 5-Tages-EKG ab sofort die Absetzung von Multaq und auch Marcumar empfohlen hat.

Ruthard S. aus Berlin (13.03.2011): Ich habe gestern aus der Apotheke Multaq geholt und da war der Warnhinweis, dass man davon Lebererkrankungen bekommen kann, ist das so?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Bernhard aus Rheinfelden (11.03.2011): Meine Herzrhythmusstörungen ausgelöst durch permanentes Vorhofflimmern wurden nach erfolglosen Versuchen mit Betablockern auch mit Multaq 400 behandelt. Ohne Erfolg aber mit erheblichen Nebenwirkungen im Magen/Darmbereich. Im Gegensatz zu meinem Kardiologen riet man mir bei einem ambulanten Besuch in einer Herzklinik, Multaq sofort abzusetzen und verordnete mir daraufhin Isoptin 120. Seitdem geht es mir um Lichtjahre besser mit bereits teilweiser Beschwerdefreiheit über längere Zeiträume.

Andreas B. aus Würzburg (08.03.2011): Mein Arzt (Prof. für Kardiologie) hat es wieder abgesetzt, da es in die rote Liste aufgenommen wurde. Gruß aus Würzburg

Wolfgang P. aus Wuppertal (01.03.2011): Seit ca. 7 Monaten nehme ich (männlich/54 Jahre) dieses Medikament ein. Nach ca. 6 Wochen spürte ich eine erste deutliche Reduktion der Extrasystolen, die bis dahin bis zu 10 Mal pro Minute auftraten. Diese Wirkung hält bis jetzt an. Mein Blutdruck und mein Puls liegen ziemlich beständig und stabil bei 120/80/60. Leider bin ich zwischenzeitlich sehr verunsichert was die Sicherheit von Multaq anbetrifft. Mein Hausarzt führt regelmäßige Kontrollen meiner Werte durch und bis jetzt ist alles im grünen Bereich. Andere langjährige Erkrankungen: Asthma mittlerer Schweregrad und immer wiederkehrende Depressionen die ebenso dauerhaft medikamentös behandelt werden müssen. Derzeit überlege ich versuchsweise Multaq abzusetzen (unter Kontrolle), um zu sehen ob die stabilisierende Wirkung evtl. von dauerhaftem Erfolg gekrönt ist. Meine Verunsicherung ist sehr groß und zwar in jeder Richtung. Gerne beantworte ich auch Fragen von Ihrer Seite. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang P.

Marlis D. aus Braunschweig (28.02.2011): Nehme seit 12/2010 Multaq 2x täglich ein, bin unter Kontrolle wegen der Leberwerte. Habe soweit keine Nebenwirkungen, aber ich habe sehr unter Atemnot zu leiden. Ob dieses aber mit Multaq zusammenhängt, kann ich nicht sagen, muss erst kontrolliert werden. Marlis D. aus Braunschweig

Peter Z. aus Elztal (21.02.2011): Von Februar 2010 - Oktober 2010 nahm ich Multaq 400 2 x am Tag ohne Nebenwirkungen ein; in dieser Zeit kein Vorhofflimmern. Als dies plötzlich Ende 10/2010 wieder massiv auftrat, wurde Multaq abgesetzt und mit Beloc-Zok 95 mg (1/4 -1/4 - 1/4) sowie Novodigal 1-0-0 weiterbehandelt. Soll Multaq in Form der "pill in the pocket" bereithalten und habe dies Anfang Februar 2011 bei einer VHF-Phase erfolgreich angewandt. 90 Min. nach Multaq sprang ich in den Sinusrhythmus. Nach 2 Tagen unter Multaq habe ich dies wieder abgesetzt und nehme jetzt nur Beloc-ZoK, Novodigal sowie Ass 100. Habe in 3/11 Besprechungstermin wegen Durchführung einer Ablation. Bin 68 Jahre alt, Ausdauersportler (früher bis 100 km-Läufe) und bis auf die in den letzten 2 Jahren gehäuft auftretenden Phasen des Vorhofflimmerns herzgesund.

Maria G. aus Wien (20.02.2011): Wurde kürzlich wegen paradoxem Vorhofflimmern und beinahe Bewusstlosigkeit bei gleichzeitig kurzen Kammer-Salven auf Amiodaron eingestellt und dachte mir vielleicht wäre es auch mit Multaq gegangen, das viel weniger Nebenwirkungen haben soll. Wenn ich die Kommentare hier so lese, scheint mir die Einnahme des Amiodaron doch besser, die Nebenwirkungen sind wenigstens schon lange bekannt und man kann sie entsprechend überwachen. Außerdem soll es besser auf die Kammerrhythmusstörung wirken. Bin außerdem schon zweimal in der rechten Herzkammer ablatiert worden 2009. Habe jetzt einen Loop-Recorder bekommen, weil keiner weiß, welche Rhythmusstörung im Vordergrund steht, bin erst 51, wen gibt´s noch mit beiden Rhythmusstörungen?

Horst N. aus Beckingen (19.02.2011): Habe für einige Monate Multaq eingenommen. Zweimal innerhalb von zwei Monaten stellte sich das Vorhofflimmern wieder ein. Eine einmalige zusätzliche Gabe von Multaq mittags, führte in beiden Fällen zu einem spontanen Umspringen in den richtigen Rhythmus. Ein Elektroschock blieb mir erspart.

Gerald aus Ludwigsburg (18.02.2011): Die Erläuterungen und alle Kommentare waren sehr interessant für mich. Hatte 6 Wochen eine Amiodaron-Therapie und steige in 2 Wochen auf Dronedaron um (im Rahmen einer Studie von Sanofi Aventis). Ich hoffe, die Nebenwirkungen bleiben mir erspart. Mir fällt aber auf, dass ich unter den Kommentatoren einer der jüngsten bin (52 Jahre).

Christa Sch. aus Nürnberg (17.02.2011): Ich habe nun Multaq seit dem 11.02.2011 abgesetzt und fühle mich besser, keine Schlafstörungen mehr, keinen kalten Körper mehr, die Erschöpfungszustände sind fast weg. Ich nehme nun wieder Meprolol, Marcumar sowie so, 10 mg Corvo. Habe aber schon wieder leichtes VHF gehabt. Mein Hausarzt ist auch nicht von Multaq begeistert, da es noch keine Langzeitstudie gibt. Wer hat Erfahrung mit Tromcardin complex?

Dietmar J. aus St. Wendel (16.02.2011): Ich selbst - Jahrgang 1950 - nehme das Medikament Multaq 400 mg - nach durchgeführter el. Kardioversion in Homburg (Saarpfalz-Kreis) - seit Januar 2010 erfolgreich ein und vertrage es gut! Zusätzlich nehme ich Marcumar und Concor 5 mg ein; mein INR-Wert liegt durchschnittlich bei ca. 2,5! Seit März 2010 ist kein Vorhofflimmern mehr aufgetreten!

Hans S. aus Kusel (11.02.2011): Bisher keine Erfahrungen, da ich erst in einigen Tagen auf Dronedaron umgestellt werden soll. Nach der Lektüre dieser Beiträge werde ich bei Amiodaron bleiben, da sich die NW hier bei mir in Grenzen halten.

K. E. aus Hermsdorf (11.02.2011): Kann diese Behauptung von beiden nur bestätigen, sowohl die Nebenwirkung als auch die des Professors, habe das Medikament auch abgesetzt.

Hermann S. aus Wien (07.02.2011): Ich nehme Multaq seit ca. 8 Monaten und habe bis jetzt keine Beschwerden, heute hat mir mein Hausarzt gesagt, dass es Probleme mit der Leber geben könnte, morgen gehe ich zur Blutuntersuchung ins Labor, ich melde mich wieder. H. S.

Chr. P. aus Nordhausen (06.02.2011): Bei mir wurde eine Ablation im Sept. 2010 durchgeführt, die zu keinem 100 %igen Erfolg geführt hat. Aus diesem Grund verordnete man mir 2x tägl. Multaq. Bei der Einnahme dieses Medikamentes habe ich gedanklich einen mulmigen Magen. 1. das Medikament ist noch nicht lange auf dem Markt. 2. Die USA gibt schon Warnungen heraus. Dort ist das Medikament schon 2 Jahre im Umlauf, d. h. man hat schon Ergebnisse über ernste Folgeerscheinungen. Meine Frage Herr Professor: kann man die Tabletten einfach absetzen ohne einen Rückfall zu erleiden? Ich bekomme trotz Multaq immer noch zeitweise leichte Störungen.

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Moritz V. aus Schweiz (05.02.2011): Nach nur 6 Monaten Multaq habe ich schlechte Leberwerte. Was soll ich weiter sagen. Multaq wurde sofort abgesetzt.

Hanspeter B. aus Hettstedt (05.02.2011): Bin selbst betroffen gewesen und mußte Multaq wegen körperlicher Schwäche, erhöhtem Puls 100/Min. etc. absetzen und nehme wieder 3X täglich Beloc-zok mite (Metoprolol)

Waltraut S. aus Berlin (05.02.2011): Ich habe seit einem Jahr "fast" gute Erfahrungen mit Multaq gemacht. Hin und wieder tritt noch Vorhofflimmern auf. Nach anfänglichem "hin und wieder" Durchfall, hat sich dies jetzt auch gegeben.

Christa S. aus Nürnberg (04.02.2011): Ich nehme seit dem 15.01.2011 Multaq, Metoprolol, Corvo 10, Marcumar, da ich immer wieder Herzrhythmusstörungen und VHF habe. Seit diesen Zeitpunkt geht es mir schlechter als vor dem 15.01.2011. Habe seitdem massive Schlafstörungen max. 4 Std. Erschöpfungszustände, kalte Hände und Füße. Mein Hausarzt sagte mir, mein Körper muss sich erst an die Medikamente gewöhnen. Der Kardiologe meinte ich solle Metoprolol weglassen und nur noch Multaq und das blutdrucksenkende Corvo nehmen. Ich habe nun von 5 Ärzten 5 Meinungen gehört. Habe auch auf der Brust ein ständiges beklemmendes Gefühl als würde mir die Luft weg bleiben. Trotz weglassen der Medikamente geht es mir nicht besser.

Klaus H. aus Schwabach (03.02.2011): Auch ich mußte Multaq kurz nach Therapiebeginn wieder absetzen. Es hatte zu unerklärlicher Schwäche, insbesondere zu enormer Luftnot bei jedweder Belastung geführt.

Birgit H. aus Wedel (03.02.2011): Ich nehme schon fast 1 Jahr Multaq und ich dachte, die Tabletten bekommen mir gut. Ich habe zwar ab und an noch Herzrasen aber das Rasen dauert nicht mehr so lange wie vorher. Jetzt wurde ich von meinem Arzt aufgefordert zur Blutuntersuchung zu kommen. Ich informierte mich hier auf dieser Seite und stellte fest, dass einige Patienten Atemnot haben. Auch ich leide seit ca. 2 Monaten unter Atemnot und Schlappheit. Sollte dies evtl. auch von Multaq kommen?

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G. N. aus Pyrmont (02.02.2011): Ich selbst nehme auch Dronedaron, Nebenwirkungen konnte ich bisher nicht bemerken. Allerdings wurde mir heute Blut abgenommen wegen möglicher Leberschädigungen. Siehe auch Rote Hand Brief vom 21.1.2011 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Jeder Dronedaron-Nutzer sollte umgehend seine Leberwerte testen lassen.

P. R. aus Ottobrunn (02.02.2011): Habe am 1.1. Dronedaron nach ca. 8 Monaten abgesetzt - nachdem ich seit einer dritten Katheter-Ablation Anfang August letzten Jahres einen konstanten Sinusrhythmus habe - während dieser 8 Monate hatte ich keinerlei Beschwerden durch Dronedaron - Leberwerte lt. Hausarzt "Hervorrragend". Die Nebenwirkungen von Amiodaron - das ich längere Zeit vorher nahm - waren da weitaus schlimmer

Rule v. B. aus Subotica (Serbien) (01.02.2011): Ich nehme seit ca. sechs Monaten auch Multaq 400 mg Dronedaron ein. Seit ca. zweieinhalb Monaten spüre ich enorme Müdigkeitserscheinungen in den Beinen und im allgemeinen. Ich bin bei Prof. Dr. Schofer in Hamburg in Behandlung. Ich lebe in Serbien und habe im Februar bei Prof. Dr. Schofer in Hamburg einen Termin. Dann werde ich mit ihm diese Dinge besprechen. Danach werde ich mich wieder melden. Ich verfolge diese Seiten sehr gerne!

R. S. aus Wadern (01.02.2011): Ich nehme "Multaq" seit Anfang Dezember 2010. Außer gelegentlich starkem Juckreiz der Haut, gelegentlich Atemnot und extremer Wetterfühligkeit (Schwindelgefühl/Übelkeit) fühle ich z. Zt. keine sonstigen Nebenwirkungen. Die Leberwerte wurden vor ein Paar Tagen überprüft und - diese sind sehr, sehr gut (!) (z. B. GPT/Alt 20, bei Normbereich 100) - (habe seit 3 Jahren einen implantierten "Defi", Ablation aller Pulmonalvenen im Februar 2010, Re-Ablation im November 2010, 8 x kardiovertiert in 2010, gehe fast täglich 4,5 - 5 Km in ca. 50-60 Minuten in flachem Gelände - ohne Probleme -) Die Psyche ist natürlich "im Keller"; hiergegen müßte man etwas unternehmen können - aber was? Freundliche Grüße Roland S.

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Hans-Jürgen K. aus Ratzeburg (01.02.2011): Trotz 5 Ablationen über einen Zeitraum von drei Jahren kam es bei mir immer wieder zu Vorhofflattern. Seit Markteinführung in D nehme ich Multaq regelmäßig. Eine Kontrolle der GOT, GPT und Gamma GT nach drei Monaten war unauffällig, die vom 31.1.11 aufgrund des Warnhinweises ebenfalls. Mein Blutdruck liegt unter Multaq bei 120/100 zu 80/60 bei einem Puls zwischen 60-80 und es gab unter psychischem oder physischem Stress einen maximalen Anstieg bis 120/min, vorher bis 220-240! Das Medikament hat in fast einem Jahr mir besser geholfen als die 5 OPs! Einziger Nachteil: Obwohl keine Umstellung meiner Lebens-, Ess- und Trinkgewohnheiten habe ich 5 kg zugenommen.

Dietrich L. aus Berlin-Tegel (31.01.2011): Seit 3 Monaten nehme ich Multaq 400 ein mit der Wirkung keine Flimmerattacken mehr zu haben - doch die Pulsfrequenz ist seitdem auf 54-63/Min. gesunken - auch bei körperlicher Anstrengung. Heute höre ich von meinem Hausarzt, daß die Gefahr von Leberschädigung bestehe!! Die Leberwerte müßten ständig kontrolliert werden. Was wird von der Herzstiftung empfohlen?
Deutsche Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren wichtigen Kommentar. Bitte beachten Sie diesbezüglich die weiteren Empfehlungen zum Thema » Dronedaron.

Manfred F. aus Bernkastel Kues (30.01.2011): Ich nehme seit 2002 Amiodaron. Bin auf Anraten eines Arztes am 12.01.11 auf Dronedaron umgestiegen. Nachdem ich die Leserbriefe, heute 30.01. 2011 aus dem Jahre 2010, Heft 2 nochmals gelesen habe, ist meine Frage: Gibt es neue Erkenntnisse? Ein Arzt riet sogar zum Abbrechen wegen Leberschäden. Da ich keine Rhythmus-Beschwerden mehr hatte, nehme ich zum Übergang nur einmal am Tag 400 mg Multaq Dronedaron (wegen der bekannten Nebenwirkungen von Amiodaron). Ich fühle mich trotz Halbierung der täglichen Empfehlung müde, schwach und habe Magenprobleme mit verdünntem Stuhl (kein Durchfall). Da ich schon 8 Jahre Amiodaron nehme, ist vielleicht der Wechsel zu Dronedaron doch nicht angebracht? Meine Anfrage erfolgt aus Heft 2, Deutsche Herzstiftung 2010. Sprechstunde: Anfrage von Ruth F. Koblenz, Antwort von Prof. Dr. med. Thomas Meinertz. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

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Klaus A. aus Rodalben (30.01.2011): Hatte von 2006 bis 2008 Vorhofflimmern. Dez. 2008 Entfernung der li. Nebenniere (Conn-Syndrom). Danach hörte das VHF sofort auf. Juli 2010 Entfernung der Schilddrüse. Seit Nov. 2010 hatte ich jetzt wieder 5 mal VHF. Im Dezember erhielt ich in einer Klinik-Ambulanz einmalig 2x400 mg Multaq 400. Bereits wenige Stunden danach hatte ich starken Durchfall, extremen Schwindel, vor allem aber völligen Geschmacksverlust. Schwindel und Durchfall ließen erst nach 4 Wochen nach, solange Bettruhe! Der völlige Geschmacksverlust ist mir aber bis heute, 7 Wochen danach, geblieben. Bleibt dieser Geschmacksverlust? Wenn ja, wäre das schrecklich!!!

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Engelbert G. aus Hochheim (29.01.2011): Ich habe diesen Leistungsabfall auch und zwar sehr schnell und sehr stark. Habe vorher Amiodaron genommen, dann seit 10 Monaten Multaq. Bei mir wirkt Multaq nicht genügend und ich bin über die Zeit wieder ins Vorhofflimmern zurückgefallen. Bin jetzt auf Urlaub in Spanien und ohne Multaq ist mein Vorhofflimmern weg! Werde jetzt versuchen mich zu belasten, um den Effekt des Leistungsabfalls zu beobachten.

M. T. aus Berlin (29.01.2011): Nehme seit August 2010 Multaq 400 und bin mit der Wirkung sehr zufrieden aber mit den Nebenwirkungen nicht. Es stellten sich heftige Bauchschmerzen ein, Kurzatmigkeit, juckender Ausschlag an den Schienbeinen und Schlappheit. Überlegung geht dahin, das Medikament abzusetzen und ein anderes auszuprobieren.

H. F. aus Kassel (27.01.2011): Das einzige, was mich stört, ist die Gewichtszunahme. Hoffe, dass sich das noch gibt.

Christel C. aus Plettenberg (27.01.2011): Habe ähnliche Beschwerden, vor allem Müdigkeit, bzw. Schwäche

Brita J. aus Filderstadt (27.01.2011): Hallo, ich bin 69 Jahre und nehme wegen eines aus der Erbmasse bestehenden Gerinnungsdefekts Marcumar. In den letzten Jahren litt ich immer wieder unter Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen, bekam aus diesem Grund einen Blocker. Da die Rhythmusstörungen immer öfter kamen und länger dauerten verschrieb mir im Nov. 2010 mein Kardiologe Multaq 400. Die Beschwerden ließen in wenigen Tagen nach. Seit einiger Zeit sind sie nicht mehr vorhanden. Was ich bei mir beobachte ist, daß meine Energie nachgelassen hat und ich außer Atem gerate bei Anstrengungen wie Treppen steigen und Radfahren.

Josefine S. aus Bad Neuenahr (26.01.2011): Heute hat mich mein Apotheker über Nebenwirkungen der Leber hingewiesen. Man sollte regelmäßig diese Werte kontrollieren lassen. Habe danach das Medikament sofort abgesetzt.

Karin M. aus Berlin (26.01.2011): Ich habe bereits im Okt. 2010 für sechs Wochen Multaq eingenommen mit den gleichen Nebenwirkungen, die ich nach erfolgter Ablation Anfang Jan und erneuter Einnahme wieder verspüre: Kurzatmigkeit, Gewichtszunahme und eigenartigerweise fast ununterbrochenes VHF, das ohne Multaq etwa alle 10 Tage auftrat.

Dieter S. aus Altena (NRW) (25.01.2011): Ich habe bis Dez. 10 Amiodaron eingenommen. Leide unter COPD. Seit Mitte Okt. war ich fast rund um die Uhr am Beatmungsgerät. Daher wurde ich auf Multaq 400 umgestellt. Es ging mir die ersten 2-3 Wochen etwas besser. Aber nun fühle ich mich schlapp und könnte immer schlafen. Ebenfalls bin ich sehr kurzatmig geworden und kann kaum noch laufen. Bin auch wieder fast rund um die Uhr am Beatmungsgerät. Ich hoffe, daß mein Arzt mich diese Woche noch aufsucht, und wir das Medikament wieder umstellen können, denn so kann es nicht weitergehen. Magenprobleme habe ich keine, da ich dafür Medikamente einnehme. Ich werde mich wieder melden.

Robert K. aus Rheinfelden (24.01.2011): In einer Praxis in Bad Säckingen wurde mir das Medikament auch verschrieben gegen Vorhofflimmern. Trotz erheblicher Bauchschmerzen und erwiesener Wirkungslosigkeit sollte ich es unbedingt weiter nehmen und zudem eine Katheterablation als unumgänglich nahe gelegt. Erst in einer Spezialklinik in Bad Krönungen erfolgte die Absetzung von Multaq, stattdessen nehme ich jetzt Dronedaron es geht mir bestens und von einer OP ist keine Rede mehr.

Rolf E. aus Wurmlingen (24.01.2011): Vor einer Woche war ich in der Klinik wegen der üblichen Herzrhythmusstörungen. Statt der Kardioversion wollte der Arzt übers Wochenende erst ein Medikament ausprobieren, wo sich die Arrhythmie dann wieder normalisieren kann. Da ich im August letzten Jahres wegen der gleichen Sache in ihrer Klinik war und mir damals schon so ein Medikament gegeben wurde, ich dieses aber nicht vertragen habe, sagte ich dies dem Arzt. Anscheinend wurde dies, ignoriert. Denn wie sich später herausstellte bekam ich trotz meiner Bedenken genau dieses Medikament Multaq 400 mg wieder und prompt hatte ich dieselben Komplikationen, Schwäche, Übelkeit, Rheumaschmerzen, wie vor einem halben Jahr. Ich sagte das auch, man bat mich durchzuhalten aber bei der nächsten Einnahme hatte ich dieselben Symptome wieder. Nachdem ich das der Schwester sagte wurde das Medikament abgesetzt, doch nach der Visite bekam ich ein anderes Medikament das ähnliche Symptome hervorrief nur länger anhaltend und unangenehmer. Schließlich wurde auch dieses Medikament abgesetzt. Der Arzt sagte bei der Visite aber nur, ob ich nicht meine, dass das bei mir psychisch sei?

Kavai aus Friedberg (21.01.2011): Man könnte auch sagen Multaq = "Amiodaron light". Nun bei permanentem Vorhofflimmern ist der Einsatz sowieso fraglich. Es wurden aber gute Erfahrungen mit Novodigal und Isoptin sowohl bei paroxysmalem, wie auch bei persistierendem VHF gemacht. Eine echte Alternative vor allem bei älteren Patienten die für ß-Blocker oder Amiodaron nicht geeignet sind.

Meyer aus Berlin (19.01.2011): Ich nehme Multaq seit ca. 4 Monaten, weil die Nebenwirkungen bei Amiodaron (Halo-Effekt bei Licht) zu groß waren. Jetzt sind die Herzrhythmusstörungen fast vollkommen beseitigt. Mit fällt auf, dass ich bei körperlichen Anstrengungen zunächst eine gewisse Schwäche zeige, die sich dann aber gibt. Vorausgegangene zweimalige Ablation hatte keine nennenswerten Erfolge gebracht.

Manfred W. aus Wittmund (18.01.2011): Ich bin 74 Jahre alt. Ich nehme seit dem 23.11.2010 täglich 2 Tabletten ein. Am 22.11.2010 wurde bei mir durch einen herbeigerufenen Rettungsarzt in einem Hamburger Hotel eine Elektrokardioversion durchgeführt. Danach wurde ich in das Marienkrankenhaus eingeliefert. Am nächsten Tag erfolgte eine Koronarangiographie: Procedere: Die ursprünglich geplante PCI der RCA wurde bei deutlichem Verschlussdruck angesichts der Beschwerdefreiheit des Pat. abgebrochen. Anschließend erfolgte noch eine Myokardperfusionsszintigraphie. Beurteilung: Normalbefund (bezügl. Perfusion), insbesondere kein Hinweis auf eine Belastungsischämie oder einer Narbe. Weitere Diagnose: Die Rhythmusstörung kann durch das Flecainid oder ein ischämisches Korrelat entstanden sein. Mein Vorhofflimmern besteht seit 1995. Seit 2007 trage ich einen Herzschrittmacher. Am 25.11.2011 wurde ich entlassen und habe seit diesem Tage noch keinen Anfall von Vorhofflimmern mehr gehabt. Durch den Ausdruck der Aufzeichnungen des Schrittmachers wurde die Unverträglichkeit des "Flecainid" einwandfrei nachgewiesen! Eine Nachuntersuchung bei einem Kardiologen ergab einen Blutdruck von 120/80, Puls 72. EKG und Herzecho einwandfrei. 28 Krankenhausaufenthalte seit 1995 haben entgegen diesem letzten bei vorg. Prof. nichts bewirkt. Immer wieder wurde Flecainid verordnet. Ebenfalls durch meine Hausarzt. Zuletzt als "Pill in the Pocket", also nur beim Anfall von Vorhofflimmern. Neben Multaq nehme ich noch Ass 100 ein. Ich fühle mich wohl und bin Herrn Prof. van de Loo sehr dankbar für seine Diagnose.

S. aus Syke (14.01.2011): Multaq nehme ich nur als "pill in the pocket" ohne Nebenwirkungen.

Margret K. aus Weinsberg (13.01.2011): Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie Frau Ruth F. Nach mehrmaligem Vorhofflimmern wurde mir neben Beloc zok noch Multaq verordnet, seitdem geht es mir ausgesprochen schlecht mit Unwohlsein, Übergeben, Müdigkeit, Schwierigkeiten beim Laufen. Ein erneut hinzugezogener Arzt hat gestern das Multaq abgesetzt, so dass ich nur noch Beloc zok nehme. Die Wirkung muss nun abgewartet werden.

Bernhard aus Bad Säckingen (14.12.2010): Nehme auf Anraten meines Herzspezialisten Multaq 400 seit 2 Wochen 2 x täglich wegen Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen. Dieses Medikament hat aber ebenso wie zuvor Nebilet das Flimmern und die unregelmäßige Pulsfrequenz nicht behoben. In der Herzklinik heute wurde mir nach eingehender Untersuchung geraten, Multaq abzusetzen (auch wegen der Nebenwirkungen u. a. Magenschmerzen). Jetzt bekomme ich das wesentlich leichter verträgliche Isoptin 120. Es ist zwar kein Betablocker aber der Herzrhythmus soll sich hierdurch besser normalisieren.

Günter aus Saarlouis (07.12.2010): Nehme seit Oktober Multaq 1-0-1. Anfangs hatte ich starke Bauchschmerzen und Atemnot bei Belastung. Mittlerweile sind die Beschwerden seltener.

Martin T. aus Massing (07.12.2010): Ich nehme seit März Multaq. Bin immer abgeschlagen. Habe auch so ein Stechen am Herz. Und wenn ich in der Sonne war einen ganz roten Kopf.

Christa G. aus Essen (06.12.2010): Mir wurde wegen Vorhofflimmern und nach fehlgeschlagener Kardioversion ebenfalls Multaq 400 verordnet. Zeitweilige Luftnot und Durchfälle sind die unangenehmen Begleiterscheinungen. Ich werde mit meinem Hausarzt über Alternativen sprechen müssen.

Günter S. aus Kaltenengers (06.12.2010): Ich habe schon seit über 6 Jahren Vorhofflimmern und Rhythmusstörungen und nehme seit Februar 2010 Multaq 400 morgens eine und abends eine. Nach Ostern dieses Jahres kam ich ins Krankenhaus, um noch einmal die Kardioversion gemacht zu bekommen, die ich schon Jahre zuvor gemacht bekommen habe, aber ohne Erfolg. Man siehe da, mit der Einnahme von Multaq 400 war mein Rhythmus wieder nach dem ersten Schuss normal. Nebenwirkungen habe ich von dem Medikament keine bemerkt.

Doris Q. aus Dattenberg (05.12.2010): Ich habe das Medikament Multaq verschrieben bekommen. Ich leide an absolutem Vorhofflimmern. Zweimal erhielt ich eine Kardioversion. Bei der ersten Anwendung hatte ich über zwei Jahre keine Beschwerden mehr. Die zweite Kardioversion hat mir nur ca. ein halbes Jahr eine Beschwerdefreiheit gegeben. Mein Kardiologe hatte mir im Nov. 2010 Multaq verschrieben. Morgens und abends eine Tablette. Die Tablette am Abend habe ich eigentlich ohne Beschwerden vertragen. Jedoch nach der Tablette am Morgen ging es mit gar nicht gut. Starke Bauchschmerzen traten auf, ich wurde immer schwächer. Habe dann die Tablette am Morgen nach einer Woche abgesetzt. Beim Arzttermin nach dreiwöchiger Einnahme hat mein Kardiologe mir geraten, das Medikament ganz abzusetzen, da es bei mir keine Besserung gebe, sondern eher eine Verschlechterung. Ich nehme jetzt ß-Acetyldigoxin. Dieses Medikament hatte schon einmal bereits 2007 eingenommen, vor meiner ersten Elektro-Kardioversion.

Horst L. aus Fulda (05.12.2010): Erstes EKG vor etwa drei Wochen, Herzrhythmusstörungen. Einhergehend schon davor "Schlappmachen", beklemmendes Gefühl auf der Brust. Zweites EKG wegen starken Unwohlsein, Schwindel, Schwitzen. ABER: EKG völlig normal; 24-h-Blutdruckmessung normal. Daraufhin setzte meine Kardiologe Marcumar wieder ab; verordnete mir Multaq, das ich 2 x täglich nehme; seit 30.11.2010 Befindlichkeit: schwer belastbar, Stehenbleiben.

Walter K. aus Kaufungen (30.11.2010): Habe die Berichte über Multaq gelesen. Wollte erst umsteigen auf dieses Medikament. Nehme seit 2008 Amiodaron, werde dabei bleiben. Bin 72 Jahre und leide unter VHF. Danke für die Berichte.

Walter J. aus Mühldorf (25.11.2010): Ich nehme seit April Multaq und bin bisher sehr zufrieden, habe viel seltener Vorhofflimmern und wenn dann kürzer und weniger intensiv, hatte immer ein sehr unruhiges Gefühl bei einem Puls zwischen 50-150 schwankend. Jetzt spüre ich es kaum noch und die Anfälle sind bedeutend kürzer. Nun habe ich nach einem Türkeiurlaub immer leichten Durchfall. Ist das möglicherweise eine Nebenwirkung von Multaq nach mehreren Monaten? Ich mache jeden 2. Tag Ausdauersport 10 km Gehen mit Stöcken: Mein Kreatinin-Enzym i. S. beträgt +1,49 muß ich deshalb Multaq absetzen?
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Gisela S. aus Kamenz (20.11.2010): Ich nehme seit März 2010 Multaq wegen Anfällen von Rhythmusstörungen ein. Anfangs war nach einiger Zeit ein gleichmäßiger Puls, dann nicht mehr, jetzt schlägt das Herz seit Monaten wieder unregelmäßig, nur dass mich das nicht mehr so belastet. Meine Ärztin will nun das Medikament absetzen, ich bin auch dafür, da die Beschwerden im Magen-Darmbereich sich nicht verringern. Was passiert, wenn das Medikament abgesetzt wird, kommen dann meine schlimmen Anfälle wieder? Davor habe ich Angst.

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Hans N. aus 33729 (17.11.2010): Seit dem 10.8.10 nehme ich Multaq. Bin sehr überrascht wegen der guten Verträglichkeit. Gemeldet hatte ich das schon mal. Nach 10 Tagen war mein Kreatinin von 1,1 auf 1,2 gestiegen. Nach 30 Tagen dann aber wieder auf 1,1 zurückgegangen. Keinerlei Verdauungsstörungen. Das EKG am 30sten Tag zeigte keine einzige Störung an. Mein Hausarzt Dr. B. konnte es gar nicht fassen, dass dieses Mittel bei mir so geholfen hat, wollte es mir gar nicht verschreiben. Hinzu fügen möchte ich nur noch, dass ich im 87. Lebensjahr bin. Wegen Zucker Typ 2 nehme ich täglich 2 mg Glimepirid. Gefunden habe ich Multaq selber im Internet. Ihr Hans N.

Axel D. aus Leverkusen (14.11.2010): Guten Tag, ich bin männlich und 50 Jahre alt. Auch ich nehme seit Januar dieses Jahres das neue Medikament Multaq. Die oben genannten Nebenwirkungen sind bei mir allerdings erst nach einigen Monaten aufgetreten. Ab März sind die Magenbeschwerden aufgetreten, Anfang Juni die teilweisen starken Atem- und Luftbeschwerden (kein Joggen mehr möglich) und seit Anfang September starke Hautentzündungen an einigen Körperstellen und ganz extrem an der linken Handfläche. Leider ist auch das Vorhofflimmern nicht weniger geworden, sondern mehr, aber erträglicher schon (kein Herzrassen mehr). Noch nehme ich Multaq. da alle anderen Medikamente bis jetzt erfolglos waren und auch zwei Ablationen nicht zum Erfolg geführt haben. Vermutlich werden aber die Nebenwirkungen mich dazu zwingen Multaq wieder abzusetzen und mich einer dritten Ablation stellen müssen.

Bernd W. aus Worms (12.11.2010): Hallo, habe bis 02.2010 Amiodaron genommen. Dieses wurde dann durch Multaq ersetzt. Auch unter der Einnahme von Amiodaron traten von Zeit zu Zeit VHF auf, welches sich immer wieder legte. Auch unter Multaq hatte ich im April und nun anhaltend seit Ende Oktober VHF. Da ich jetzt über Schweißausbrüche geklagt habe, wurde Multaq abgesetzt.

Roger (12.11.2010): Nach einer Ablation wegen VHF vor 4 Wochen bekam ich Multaq (2 x tägl.) & Marcumar verschrieben. Ich hatte bisher keinerlei Nebenwirkungen (im Gegensatz zu früheren Betablockereinnahmen) und fühle mich super. Herzwerte sind derzeit auch gut. Allerdings bekam ich auch von Anfang an Pantoprazol Hexal 40 mg um Magenproblemen vorzubeugen. Wichtig: niemals auf leeren Magen nehmen!

Christine K.-W. aus Wolfsheim (10.11.2010): Hatte die gleichen Beschwerden wie Frau Ruth F. aus Koblenz, bei mir kam noch Übelkeit hinzu. Nach dem Absetzen sind die Beschwerden wieder abgeklungen. Nehme wieder meinen Betablocker und zusätzlich ASS ein.

Dieter G. aus Augsburg (10.11.2010): Nach erstmaligem Vorhofflimmern vor einem Jahr und mehreren, etwa alle fünf Wochen auftretenden Rückfällen, nehme ich seit acht Monaten Multaq, bis jetzt ohne weitere Rückfälle und ohne irgendwelche Nebenwirkungen.

Ulrich S. aus Essen (10.11.2010): Habe bisher (ca. 3 Wochen) nur sehr geringe Nebenwirkungen festgestellt: leichte Tendenz zu Durchfall.

Manfred H. aus München (09.11.2010): Ich habe seit dem 21. August Vorhofflimmern. Der Arzt aus dem Krankenhaus hat mir Multaq verordnet, wohingegen mein Hausarzt es mir nicht weiterverordnet hat. Ich habe meinen Hausarzt gewechselt und bekomme wieder Multaq und mir geht es wieder viel besser. Es war die richtige Entscheidung meinen Arzt zu wechseln. Ich danke meinem derzeitigen Arzt, dass er trotz seines Budgets mir Multaq aufgeschrieben hat. Danke!

Inge S. aus Heilbronn (07.11.2010): Ich nehme seit Ende September 2010 morgens und abends je 1 Tablette Multaq. Was mich einfach stört, sind die Atemlosigkeit und Magenprobleme. An Gewicht nehme ich auch zu, obwohl mein Essverhalten sich nicht geändert hat. Im Moment kann ich auch nicht mehr walken, was mir immer sehr gut getan hat und sehr fehlt. Zusätzlich nehme ich noch 2 Tabletten Metoprolol (Betablocker) und 1 Tablette Marcumar. Ich hoffe, daß alles bald besser wird.

Heidemarie R. aus Dresden (07.11.2010): Die ersten 3 Wochen nach Einnahme von Multaq ging es mir gut. Danach stellte sich akute Luftnot ein, der Rachenraum schwoll in der Nacht stark an, Juckreiz mit Pusteln an den Armen, Ödeme an den Beinen. Ich wurde immer kraftloser und Vorhofflimmern wurde nach Absetzen (n. 6 Wochen) von Multaq immer schlimmer. Jetzt habe ich ca. aller 6 Tagen bis zu 4 Tagen hintereinander Vorhofflimmern oder Herzstolpern.

Heike F. aus Hennef (07.11.2010): Nach mißglückter Ablation am 28.09.10 in der Uni Klinik Bonn, und danach Elektro-Schock (schon 4 x in diesem Jahr) nehme ich seit dem 8.10.10 Multaq 2 x tgl. ein. Ich habe das Gefühl, es geht mir besser, habe auch - bis heute - keinerlei Nebenwirkungen. Bin aber auch laufend in Behandlung beim Kardiologen, und es sind ja auch erst 4 Wochen vergangen. Werde mich weiter beobachten!

Heinz W. aus Grasberg (07.11.2010): Ich habe seit Anfang 2007 Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen und wurde inzwischen vier Mal kardiovertiert. Eine letzte Kardioversion wurde in der letzten Augustwoche in diesem Jahr durchgeführt. Seit Anfang Juni nehme ich inzwischen das neue Medikament Dronedaron 400 ein. Ich habe seit der letzten Kardioversion noch kein Vorhofflimmern bzw. keine Herzrhythmusstörungen gehabt. Bei mir sind seit der Einnahme dieses Medikamentes auch keine Nebenwirkungen eingetreten.

Klaus D. aus 21629 (04.11.2010): Vor ca. 3 Jahren wurde bei einer Vorsorgeuntersuchung Vorhofflimmern festgestellt; es erfolgte eine Kardiobehandlung und ich hatte 2 Jahre kein VHF. Dann erneute Kardiobehandlung und ca. 9 Monate kein VHF. Vor und nach einer erneuten Kardiobehandlung im Sept. dieses Jahres bekomme ich Multaq verschrieben und hoffe, keine neue Kardiobehandlung zu benötigen.

Jörg H. aus Berlin-Karlshorst (04.11.2010): Seit Juni 10 nehme ich Plavix u. ASS und dazu Multaq, seit August morgens und abends eine. Von den anderen Dosen ganz zu schweigen. Fühle mich manchmal bei Anstrengungen schlapp. Herzsport ist noch nicht auf altem Niveau. Nehme trotz Achtens zu. Beim Messen ist "Poltern" zu spüren. War bei Flecadura nicht. Meine Ärztin hat angedeutet, dass Multaq (Dronedaron) fast ein Rauschmittel ist und man überlegen sollte, abzulösen - aber was? Seit der Einnahme habe ich auch täglich negative Träume...

Helga S. aus Scharbeutz (01.11.2010): Ich nehme seit dem 30.09. Multaq und habe auch dauernd Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme, die ich vorher nie hatte. Leider. Aber Betablocker vertrage ich nicht, da mein Blutdruck schon so niedrig ist. Was nun?
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Sabine P. (71 Jahre) aus Berlin (01.11.2010): Ich habe am 7.9.2010 mitgeteilt, daß sich kein Vorhofflimmern mehr einstellte, jetzt aber wieder, und zwar so, daß es mir sehr schlecht ging. Jetzt habe ich innerhalb von 3 Jahren meine 8. Kardioversion erhalten und habe mich jetzt doch entschlossen zur Ablation. Eine Rückkehr auf die anderen Medikamente wie Amiodaron oder Flecainid entfallen, wegen der starken Nebenwirkungen.

Hans N. aus Bielefeld (29.10.2010): Ich, Hans bin 86. Nehme Dronedaron seit dem 10.8.10. Nach dem 5. Tage war mein Vorhofflimmern weg. Hatte jede Min. um die 15 Störfälle. Kreatinin ist nicht gestiegen. Verdauung eher fester. Blutdruck geblieben. Diabetiker Typ 2, gut im Griff mit Glimepirid. Hoffe, dass ich damit jemandem helfen kann, alles Gute! Hans. PS. EKG ist OK. Kein Aussetzer oder Doppelschlag.

Hartwig L. aus Heidelberg (11.10.2010): Ich habe seit sechs Jahren etwa 2 bis 3 mal im Jahr Vorhofflimmern und wurde bisher mit Flecainid 50 mg (morgens und abends je eine) behandelt. Nach dem letzten Flimmern wurde ich umgestellt auf Multaq 400 mg. Seitdem habe ich im Laufe von 17 Tagen 6 mal Vorhofflimmern gehabt. Auf Anraten meines Arztes bin ich zur Einnahme von Flecainid zurückgekehrt.

Renate B. aus Gustavsburg (03.10.2010): Nach einer Klappenrekonstruktion in 2004 und ein Jahr darauf eine Ablation verschrieb mir mein Kardiologe Multaq 400, womit ich auch gut zurecht kam. Vor wenigen Tagen wollte ich ein Rezept für eine Folgepackung, das sowohl der Kardiologe als auch der Hausarzt mit Blick auf ihr Budget nicht mehr ausstellen können/wollen????. Was hilft mir das beste Medikament, wenn ich es nicht verschrieben bekomme?

Hans-Jürgen K. aus Rostock (28.09.2010): Ich nehme seit April 2010 Multaq 400 mg 1 Tabl. morgens und 1 Tabl. abends, Nach einer Woche bekam ich an den li. + re. Händen und an den Unterarmen einen Hautausschlag, der schon Unangenehm ist. Ich bekomme auch schlechter Luft. Mein Vorhofflimmerflimmern ist zwar weg, wenn nur die Nebenwirkungen nicht. Gibt es für Multaq keinen Ersatz, wo die Nebenwirkungen nicht so stark wären? Ich bin 72 Jahre alt.
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Heidemarie R. aus Dresden (27.09.2010): Ich nehme seit 3 Wochen Multaq/Dronedaron 400 mg 1-0-1 wegen Vorhofflimmern bzw. Herzrhythmusstörung ein. Leider bekam ich in der Nacht und bis jetzt anhaltend wieder Herzrhythmusstörungen, die stets mit starker Luftnot verbunden sind. Seit der Einnahme von Multaq fühlte ich mich wohler, einzige Nebenwirkung bei mir, ich litt mehr unter Luftnot. Ich wollte mich deshalb im Herzzentrum nochmal vorstellen, in der Anmeldung sagte man mir, der nächste Termin wäre erst in 2 Jahren. Das ist unter aller Würde.

Evelyn W. aus Ansbach (15.09.2010): Auch ich nehme seit einigen Monaten Multaq da ich 2 Jahre nach einer Ablation plötzlich wieder Vorhofflimmern hatte, aber nur eine Tablette am Abend, sobald ich merke, daß der Puls wieder raufgeht am Morgen noch eine und es ist wieder einige Wochen in Ordnung. Meine Nebenwirkungen, unter denen ich zu leiden habe, kommen, glaube ich, von Marcumar.

Hans N. aus 33729 (14.09.2010): Bin 86, nehme Dronedaron seit 31.8.10 also erst 15 Tage. Alle Störungen laut EKG sind weg. Vor allem das Vorhofflimmern. Das Labor ergibt bisher leichte Erhöhung des Kreatinins. Von 1,1 auf 1.2. Puls bei 64. Bekömmliche Nebenwirkung ist eine leichte Verstopfung. Durch Typ 2 Diab. war ich immer flott. Ursache Glimepirid.

Christel B. aus Berlin (14.09.2010): Jede Information ist sehr hilfreich, ganz gleich zu welcher Herzerkrankung. Bin KHK-Patient, lese sie aber immer. Danke.

Andreas S. aus Weiterstadt (13.09.2010): Ich nehme Dronedaron seit Januar 2010 als Ersatz für Amiodaron. Bei mir ist die Leistungsfähigkeit ebenfalls deutlich zurückgegangen. Habe als Konsequenz die Dosis halbiert und nehme nur noch eine Tablette (400 mg) täglich. Die Leistungsfähigkeit ist rasch wieder gestiegen. Die Dosis scheint in meinem Fall auszureichen. Mein Ruhepuls liegt unter dem Wert von Amiodaron und steigt bei Belastung nicht so hoch an. VHF Episoden mit hohem Puls treten seltener auf und sind nach wenigen Sekunden bis Minuten wieder verschwunden. Verdauungsprobleme habe ich nicht, und der Kreatininwert ist im Normbereich.

Hans N. aus Bielefeld (11.09.2010): Seit 12 Tagen erst nehme ich Dronedaron. Bisher keine Nebenwirkungen. Vorhofflimmern weg, alle Rhythmusstörungen sind weg. Labor wegen Kreatinin läuft noch. Am 13.10.10 erfahre ich das. Sollten diese Werte erträglich sein, dann ist Dronedaron für mich die Rettung.

Günther H. aus Hameln (09.09.2010): Aufgrund der vielen Nebenwirkunken von Amiodaron hatte schon im Dezember 09 mein Arzt gesagt, dass man sich von Dronedaron nicht zuviel erhoffen solle. Keiner kann nämlich die wirklichen Wirkungen und Nebenwirkungen voraussagen. Dazu ist das Medikament einfach zu kurz auf dem Markt und auch die Testphase betrug nur 2 Jahre. Ich komme mit Amiodaron super klar und es hilft. Gut, die Nebenwirkungen lässt man eben regelmäßig kontrollieren.

Paul J. aus Rostock (08.09.2010): Auch ich habe mit Multaq bezüglich VHF schlechte Erfahrungen gemacht (erhoffte Wirkung blieb aus, jedoch akute Verdauungsstörungen mit starken Bauchschmerzen). Nach Absetzen des Medikamentes verschwanden die Beschwerden innerhalb weniger Tage.

Hans-Dieter Schneider aus Esens (08.09.2010): Ich kenne den "Waschzettel" zu dem Medikament nicht, hoffe aber sehr, dass die Nebenwirkungen dort eindeutig beschrieben sind. gez. Hans-Dieter Schneider

Bernd Niesolski aus Bottrop (08.09.2010): Die Informationen sind für den Laien gut verständlich und sehr hilfreich.

Klaus W. aus Waldenburg (07.09.2010): Seit Januar nehme ich Multaq ein. Bisher geht es mir sehr gut. Ich habe keinerlei Herzflimmern mehr. Allerdings beobachte ich, daß ich leichter außer Atem komme.

Helmut Peter R. aus Marktl am Inn (07.09.2010): Nehme selbst Amiodaron. Das scheint besser verträglich zu sein!

Horst K. aus Kaltenkirchen (07.09.2010): Auch ich hatte Multaq verordnet bekommen und hatte schwere Nebenwirkungen. Nach Umstellung auf das ebenfalls neue Medikament Amiodaron ist alles gut. Keine Nebenwirkungen mehr und dem Herz geht es gut.

Harald D. aus Laudenbach (07.09.2010): Nehme seit 2/2010 Multaq. Seit dieser Zeit kein VHF, Blutdruck u. Puls zeitweise etwas niedrig. Stelle an mir eine Gewichtszunahme fest, die nach meiner Überzeugung nichts mit meinen Essgewohnheiten zu tun haben kann. Kann hier das neue Medikament eine Ursache sein?
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung bitte die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Hans Daniel aus Griesheim (07.09.2010): Erfahrungsberichte halte ich immer für nützlich, auch wenn sie für mich im Moment nicht zutreffend sind.

Roland M. aus Berlin (07.09.2010): Mein Ruhepuls hat sich bei persistierendem VHF nochmals um ca. 20 Schläge reduziert.

Sabine P. aus Berlin (07.09.2010): Auch ich nehme seit Ende Januar Dronedaron und hatte bzw. habe noch Nebenwirkungen wie Schwäche und auch Luftnot, dazu Übelkeit und Verstopfung, die ich aber mindern kann, wenn ich das Medikament, was ich morgens und abends nehme zwischen Mahlzeiten einnehme und gegen die Verstopfung indische Flohsamenschalen einnehme. Während ich sonst fast alle 3 Monate Vorhofflimmern hatte, habe ich es seit März nicht mehr, so daß es mich hoffen läßt, daß es hilft, da ich bei allen anderen ähnl. Medikamenten u. a. auch Amiodaron, noch stärkere Nebenwirkungen hatte. Ich möchte eine in Aussicht gestellte Ablation vermeiden (bin 70 Jahre alt). Z. Zt. ist auch mein Blutdruck mit Hilfe von Betablockern und noch anderen Medikamenten im Normalbereich.

Botho B. aus Diedorf (06.09.2010): Bisher keine Nebenwirkungen festgestellt.

V. aus Friedberg (06.09.2010): Mit Multaq sollte nicht bei permanenten VHF therapiert werden. Ich wurde in der Klinik vom ß-Blocker auf Multaq eingestellt. Keine Wirkung, da Diarrhoe durch Dronedaron verursacht wurde. Leider war ein Durchfallvirus in der Klinik vorhanden, so daß eine Infektion nicht ausgeschlossen werden konnte. Nach 4 Monaten wurde nochmals ein Versuch gestartet. Wirkung nicht ausreichend, da permanentes VHF, aber gute Verträglichkeit da keine Diarrhoe. Wurde wieder auf ß-Blocker umgestellt. Leider wird mein Normblutdruck in bradykarde Bereiche bewegt. Jetzt versuchen wir es mit Procoralan (Ivabradin), das nur auf die Herz-Frequenz wirkt. Wobei eine stabile Ruhefrequenz von 70-80 Impulsen vorhanden ist. Hoffentlich wird der Normblutdruck in Ruhe gelassen.

Helmut Kosche aus Emmering (06.09.2010): Eigene Erfahrung habe ich nicht, aber in meiner Herzsportgruppe habe ich einen Patienten der nach einer Kardioversion wegen Vorhofflimmern das neue Medikament einnimmt. Seit 4 Wochen mache mit meiner Gruppe Ausdauertraining und er bringt immer bessere Leistung und fühlt sich super. Auf die Frage irgendwelcher Nebenwirkungen sagte er gibt es nicht. Helmut Kosche Fachübungsleiter Koronarsport.

 
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