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Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

Blutdruck: „Wie wirkt sich Alkohol aus?”

Bislang ➞ 18 Kommentare zu diesem Beitrag

Weinglas Alkohol Blutdruck

Vor einiger Zeit tauchte in der medizinischen Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung die Frage auf, wie sich Alkohol auf den Blutdruck auswirkt. Hier die ausführliche Antwort des Herzspezialisten Prof. Dr. med. Dieter Klaus vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung.


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Die Frage: In medizinischen und ernährungswissenschaftlichen Fachbüchern lese ich, dass Alkohol den Blutdruck erhöht. An anderer Stelle ist wiederum zu lesen, dass Alkohol die Gefäße erweitert (daher Hitzegefühle). Wenn die Gefäße erweitert werden, sinkt der Blutdruck. Das habe ich als Krankenschwester gelernt. Was stimmt denn nun? Können Sie erklären, auf welchem Weg Alkohol den Blutdruck erhöht?

Simona S., Sachsen-Anhalt

Die Experten-Antwort:

Kurzfristig erweitert Alkohol in der Tat die Blutgefäße, wobei vorwiegend die Gefäße der Gesichtshaut betroffen sind, was die Rötung des Gesichts (Flush) beim Trinken von Alkohol erklärt. Wie sich Alkohol bei einem Menschen auf den Blutdruck auswirkt, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab:

Beobachtungen zeigen, dass z. B. bei seelischer Erregung (Ärger usw.) und gleichzeitigem Trinken von Alkohol der Blutdruck mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ansteigt, ebenso wenn zum Alkohol geraucht wird. In solchen Situationen übertreffen die blutdruckerhöhenden Effekte des Alkohols (siehe unten) dessen blutdrucksenkende Effekte, die durch die Erweiterung von Hautgefäßen zustande kommen.

Alkohol: Ab welcher Menge steigt der Blutdruck?

Auch die Menge des konsumierten Alkohols spielt eine Rolle. Beim Mann steigt der Blutdruck meist ab etwa 30 g Alkohol an und bei Frauen bereits ab ca. 20 g Alkohol.

Wie stark steigt der Blutdruck beim Trinken von Alkohol?

Das Ausmaß des Blutdruckanstiegs beim Trinken von Alkohol ist individuell unterschiedlich. Teilweise handelt es sich um eine Zunahme von bis zu 7 mmHg des oberen Wertes (systolisch) und 5 mmHg des unteren Wertes (diastolisch). Beim Mann sind die Anstiege des Blutdrucks stärker als bei der Frau und bei Rauchern stärker als bei Nichtrauchern.

Was ist die Ursache des Blutdruck-Anstiegs unter Alkohol?

Als Ursache für den Blutdruckanstieg durch Alkohol werden verschiedene, noch nicht ganz genau geklärte Mechanismen verantwortlich gemacht. Wesentlich ist eine über das Zwischenhirn ausgelöste Steigerung der so genannten Sympathikus-Aktivität, die zu einer erhöhten Ausschüttung blutdrucksteigernder Hormone führt, was z. B. eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge haben kann.

Bei regelmäßigem Konsum überhöhter Alkoholmengen über einen längeren Zeitraum kommen zusätzlich weitere Mechanismen in Betracht – z. B. eine Gewichtszunahme durch die erhöhte Kalorienzufuhr (Gewichtszunahme erhöht den Blutdruck) und eine damit oft verbundene gesteigerte Kochsalzaufnahme.

Wie viel Alkohol ist erlaubt?

Der regelmäßige Konsum von großen Mengen Alkohol erhöht langfristig das Risiko für die Entwicklung eines dauerhaften Bluthochdrucks. Als “blutdruckneutral” sehen medizinische Fachgesellschaften wie etwa die Deutsche Hochdruckliga oder internationale Hochdruckgesellschaften beim Mann eine Alkoholaufnahme von täglich bis zu 30 g Alkohol an, was etwa zwei Gläsern Wein oder zwei Gläsern Bier pro Tag entspricht (bei der Frau bis zu 20 g Alkohol pro Tag). Das heißt, diese tägliche Mengen lassen den Blutdruck langfristig mit großer Wahrscheinlichkeit unbeeinflusst.

Wichtig: Dennoch wird bei Menschen mit einem Bluthochdruck wegen der Möglichkeit ungünstiger Effekte auf den Blutdruck und auf andere Organe (Leber, Bauchspeicheldrüse) bzw. auf die Karzinomentstehung von regelmäßigem Alkoholkonsum abgeraten. Das gilt übrigens auch trotz der wiederholt bestätigten Beobachtung, wonach kleine Mengen Alkohol das Risiko für die koronare Herzkrankheit bzw. für Herzinfarkte herabsetzen können. Denn die negativen Auswirkungen von Alkohol werden als schädlicher angesehen als dessen schützende Effekte.


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Professor Dr. med. Dieter Klaus

Autor: Prof. Dr. med. Dieter Klaus, Herzspezialist und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu seinen medizinischen Schwerpunkten zählt u. a. das Thema Bluthochdruck und Herzerkrankungen.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 18 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Barni aus Berlin (28.09.2014): Ein Glas zum Feierabend nach dem Abendessen also ok? Ich nehme Blutdrucksenker!

W. G. aus Wittenbach (15.05.2014): Differenzierte und plausible Erläuterung.

Ohne Namen (14.05.2014): Hallo, in Übereinstimmung 1:1 passt dieser Artikel genau zu meiner Kreislaufproblematik, - ich bin 62 Jahre alt und seit 23 Jahren wegen erhöhtem Blutdruck in Behandlung, der mit Concor 5 mg/Tag eingestellt wurde. Vor einer Woche musste ich plötzlich wegen Schwindel und Unwohlsein eingewiesen werden mit einem Blutdruck von 145/80 und Puls von 45. Der Betablocker wurde sofort abgesetzt und nach 2-3 Tagen durch das Medikament Lisinopril 2,5 mg ersetzt. Danach lagen die Werte bei 110 ... 130/76 mmHg, Puls bei 56 ... 62/min. Da ich zurzeit noch berufstätig bin, spiegelt sich das auch in meinen höheren täglich gemessenen Blutdruckwerten wider: 136 ... 150/80 mmHg, Puls bei 62 ... 80/min. Morgen bekomme ich von meinem Hausarzt ein 24 h-EKG, da bin ich ja auf das Ergebnis gespannt!

Klaus-Dieter aus Sydney (24.03.2014): Trinke regelmaessig etwa 3 - 5 Glas Bier oder Wein um die Mittagszeit. Kann auch beides zusammen sein. Stellte nach vielen (40 - 50) Tests fest, dass mein Blutdruck von morgens (150 - 160/90) sich nachmittags auf 125/75 reduziert und sich auf diesem Wert bis abends haelt. Warum, ich habe keine Erklaerung???

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Elisabeth E. aus Lloret de Mar (08.01.2014): Ich bin 74 Jahre und trinke abends vor dem Schlafen ein Glas Brandy. Hat mir bisher nichts ausgemacht, habe von Haus her zu niedrigen Blutdruck und seit einer kurzen Zeit wird mir immer etwas schwindlig. Kann das an dem 1 Gläschen liegen?

Rosemarie Z. aus Puerto de la Cruz Tenerife (27.08.2013): Ich trinke jeden Samstag mit meinen 3 Freundinnen am frühen Nachmittag zusammen eine Flasche spanischen Rotwein. Mein Blutdruck geht nicht hoch, obwohl ich unter erhöhtem Blutdruck leide. Ich nehme Medikamente gegen erhöhten Blutdruck.

Rolf B. aus Ibiza, Baleares (12.07.2013): Viele sehr alte Menschen wie in Sardinien und Südfrankreich trinken ein Leben lang täglich bis 5 dl. Rotwein und mehr bei bester Gesundheit, ich selbst bin zwar erst 76 und trinke etwa diese Menge, schon ein Leben lang. Blutdruck, mit Medikamenten optimal, ohne systolisch leicht erhöht.

Leser aus Wien, Österreich (12.07.2013): Die Fachkenntnisse und sicher großartige Erfahrung des Dr. Klaus sind bewundernswert. Seine Antworten sind hilfreich, insbesondere weil es sich um ein Thema handelt, das kontrovers ist und man mit allgemeinen Formeln nicht immer beantworten kann. Deswegen ist das Fachwissen und die Erfahrung sehr wichtig hier.

Klaus F. (21.06.2013): Ich nehme regelmäßig Blutdrucksenker ein, morgens 2 und abends 1 1/2 Tabletten ein. Ich möchte einmal in der Woche, Samstag ein paar Bier trinken. Wie soll ich mich verhalten. Soll ich am Samstag die abendliche Einnahme einfach ausfallen lassen oder ist es nicht schlimm, wenn ich trotz Bier Tabletten nehme. Rauchen tue ich nicht.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Schweizer aus Florstadt (07.06.2013): Zu hoher Blutdruck macht agressiv ... warum und wie, hatte meinen Blutdrucksenker abgesetzt.

Helga K. (01.05.2013): Hallo, jetzt bin ich es nochmal. Habe es nun wirklich ausprobiert. Am späten Abend habe ich mir 0,25 l Rotwein gegönnt und es hat wirklich was gebracht. Vorher hatte ich einen Ruheblutdruck - der jetzt übrigens wieder normal ist - von 121/78/62 nach 3 Std. hatte ich tatsächlich gesenkte Werte, nur der Puls war höher 114/68/77, gemessen auch im Ruhezustand.

Helga K. (28.04.2013): Ich hatte immer niedrigen Blutdruck. Seit eineinhalb Jahren bin ich nun im Wechsel und habe attackenweise immer mal wieder hohen Blutdruck über 150 und über 100, dazu kommt dann meist noch Herzrasen. Ich fühle mich schwindelig, habe ein Hitzegefühl im Gesicht und einen Druck im Kopf. Nach gründlicher Untersuchung beim Arzt inkl. Schilddrüse wurde keine Krankheit diagnostiziert. Für meine Hitzewallungen nehme ich pflanzliche Hormone, ein Präparat aus Soja und Rotem Klee, das hilft mir sehr gut. Sonst hatte ich bisher keine anderen Wechseljahrsbeschwerden. Der hohe Blutdruck macht mir natürlich immer etwas Angst, da man mir auch nicht medikamentös helfen kann, weil es nicht regelmäßig ist. Das kam jetzt in den eineinhalb Jahren zum dritten Mal vor. Werde es jetzt auch mal mit einem Gläschen Rotwein versuchen.

Rudi-Rudolph aus München (30.11.2012): Also ich trinke seit 40 Jahren, Bier konnte sein, mußte nicht unbedingt. In Ostdeutschland hat man mehr hochprozentigen Schnaps getrunken. Es ging auch alles gut. Solange der Kopf frei ist, ist die Welt noch in Ordnung. Es gibt positiven und negativen Streß. Wenn der negative Streß überwiegt ist der Alkohol Gift. Das heißt im Klartext - wenn ich gekellnert habe und abends 100 Mark Trinkgeld hatte, dann hat man eine gute halbe Flasche Weinbrand getrunken, ist ins Bett gefallen und gleich in den Tiefschlaf, so dass man schon nach 3 Stunden wieder ausgeruht in die Küche ging, um das Mittagessen für die Gäste vorzubereiten! Wenn man minus hatte, dann bewirkte der Schnaps das Gegenteil, man schläft unruhig und ist früh wie gerädert. Ich habe 2012 3 Alkoholexzesse durch! So wie Harald Juhnke. 24 Stunden ging der Alkoholspiegel nicht unter 2 Promille. Früh um 7 Uhr war die erste Flasche Wein alle! 3 Entzüge zu Hause gemacht - ohne Arzt - Beruhigungsmittel usw. Der erste zog sich über 3 Tage hin, der 2. war relativ harmlos. Bei dem 3. hab ich 36 Stunden im Bett gelegen (eine schwere Geburt von einem Kind kann nicht schlimmer sein) Schüttelfrost-Krämpfe. Der Kopf zerspringt gleich - Schweißausbrüche etc. Ich hab mich bei meinem Rechtsanwalt in die Betreuung begeben - das heißt Finanzen Schriftverkehr etc. - schon war der Kopf frei und ich lebe jetzt so ruhig, dass mich keine Flasche Schnaps interessiert. Ich bin 58, ich muß sagen, ich hab mich in den letzten 20 Jahren schätzungsweise nie so wohl gefühlt - wenn die Lebensgeister wieder in Dir erwachen - es gibt nichts Schöneres. Das Problem war, dass ich am eigenen Körper den Zerfall selbst mitbekommen habe - Kurzzeitgedächtnis weg, jede Arbeit wird zur Qual usw. Laßt es nicht soweit kommen!

Horst Korte aus Eltville (26.10.2012): Wie in medizinischen Zeitschriften zu lesen war, soll laut Studien Rotwein den Blutdruck senken. Was ist an dieser Aussage wirklich dran?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Klaus U. B. aus Strasslach (04.10.2012): Mein Fall: Schon nach einer Flasche Bier bekomme ich nach rel. wenigen Stunden einen wesentlich erhöhten Blutdruck; m. E. habe ich das gleiche Ergebnis, wenn ich eine (über-)große Süßspeise esse. Mein Herz schlägt dann ganz vehement, sowohl die Zahl der Herzschläge wie auch die Schlag-Intensität. Ich bin immer ein dezenter Trinker alkoholischer Getränke gewesen, allerdings immer mit stark geröteten Wangen schon nach einem Glas Sekt. Ich vermute, dass mein "Problem" entweder mit einer nicht funktionierenden Leber (fehlendes Enzym?) oder Bauchspeicheldrüse zusammenhängt. Ich habe allerdings keinerlei Schmerzen etc. und trinke seit 3 Jahren null Alkohol. - Medizinisch ist meine Reaktion (Bluthochdruck) nicht geklärt, trotz Aufenthalt im Herzzentrum München.

Werner L. aus Schorndorf (25.07.2012): Kann der Blutdruck auch sinken - bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme?

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Monika Cichorius aus Töging (14.07.2012): Was ist mit der therapeutischen Wirkung von Rotwein? Und spielt es eine Rolle, ob man mit oder ohne Mahlzeiten Alkohol trinkt?

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Anonym (13.07.2012): Alkohol in Form eines guten Glases Wein zum Essen ist für mich (Hobbywinzer bis 1997, der gelagerte Wein reicht wahrscheinlich bis an mein seliges Ende) schon seit viel Jahren Lebensqualität. Bluthochdruckprobleme ab meinem 50.Lebensjahr bedingt durch Übergewicht und Stress habe ich mit mehr Bewegung und Sport reduziert. Ich bin nun 63 J. und seit 3 J. in Altersteilzeit u. Rente und habe den erhöhten Blutdruck in für mich normale Werte unter 140/90 reduziert, ohne Medikamente durch regelmäßige Bewegung, tägl. 1-1,5 Std. Wandern oder Radfahren. Beim Weintrinken halte ich die angegebene Menge von 0,2-0,3 L täglich für mich persönlich als gute Empfehlung. Seit ich Rentner bin habe ich auch mein Übergewicht (seinerzeit 90 kg, auf mittlerweile ca. 80 kg) reduziert. In Punkto Ernährung kann ich ebenfalls bestätigen, dass eine Kost mit weniger Salz (Ersatz durch frische Kräuter) zu meiner Bluthochdruckreduzierung beigetragen hat.

 
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