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Bluthochdruck

Tipp: Sonderband für Betroffene

Sonderband-Bluthochdruck

Was muss man über die Nebenwirkungen von Blutdruck-Medikamenten wissen? Welche Ernährung ist bei einem Bluthochdruck sinnvoll? Das und vieles mehr beantwortet der exklusive Sonderband, den die Herzstiftung Menschen mit einem zu hohen Blutdruck emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Sonderband » hier kostenlos bestellen.

Tipp: Wenn Sie noch kein Mit­glied sind (weiterhin nur 36 Eu­ro pro Jahr), können Sie dies pro­blem­los hier online nachholen und damit gleich die Ge­bühr für den Sonderband ein­spa­ren.

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Sonderband zu KHK
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Allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt empfiehlt die Herz­stif­tung den Sonderband „Medikamente, Stents, Bypass - Therapie der koronaren Herz­krank­heit”, in dem aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt er­läu­tern. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.

Tipp für Herzpatienten

Exklusive Zeitschrift zu Herzerkrankungen

In HERZ HEUTE geben unabhängige Herz­ex­per­ten, die z. B. als Chef- oder Oberärzte an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken tätig sind, wertvolle Rat­schlä­ge zu Herz­krank­hei­ten (wel­che neuen The­ra­pien tatsächlich zu em­pfeh­len sind oder wie Be­trof­fe­ne ihre Er­kran­kung selbst po­si­tiv be­ein­flus­sen können).
Mitglieder bekommen die ex­klu­si­ve Zeitschrift, die nur über die Deutsche Herzstiftung und nicht am Kiosk erhältlich ist, kostenfrei im Abon­ne­ment nach Hause ge­lie­fert.
Hinweis: 2007 wurde die Chef­re­dak­teu­rin von HERZ HEUTE, Dr. Irene Oswalt, für die kompetente Berichterstattung in HERZ HEUTE mit dem Preis für Wissen­schafts­jour­na­lis­mus der Deutschen Ge­sell­schaft für Kardiologie (DGK) geehrt. Zuvor war die hohe Aus­zeich­nung u. a. an Redakteure der FAZ und Süddeutschen Zei­tung gegangen, was die hohe Qualität von HERZ HEUTE ver­deut­licht.
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5 Tipps der Deutschen Herzstiftung

Trotz Zeitknappheit mehr Bewegung im Alltag unterbringen

Bislang 15 Kommentare zu diesem Beitrag (Stand: Dienstag, 15.05.2012)

Viele Menschen würden gerne mehr Sport treiben. Nicht immer ist es allerdings einfach, das gewünschte Bewegungsprogramm im Alltag unterzubringen. Hier fünf Tipps, wie Sie unkompliziert mehr Bewegung in Ihren Tagesablauf bringen können (bitte auf die blauen Pfeil-Buttons am Rand des Tipp-Kastens klicken).

  • Tipp 1 von 5

    Beim Fernsehen Fahrrad fahren

    Wer abends gerne fernsieht, kann dabei dem Herzen auf einfache Weise Gutes tun. Statt auf der Couch Platz zu nehmen, setzt man sich einfach auf das Fahrrad-Ergometer und dreht zu den Nachrichten oder einem guten Film eine Runde vor dem Fernseher.
    Schwierigkeitsstufe: einfach (auf das Fahrrad-Ergometer setzen und losfahren).
    Erforderliche Ausrüstung: aufwendig (Fahrrad-Ergometer muss gekauft werden, lockere Kleidung, Handtuch).
    Nutzen für das Herz: sehr hoch (bei jedem Wetter kann mit Ausdauersport auf dem Fahrrad-Ergometer etwas für das Herz getan werden).

  • Tipp 2 von 5

    Plauderstündchen auf die Jogging-Strecke verlegen

    Für gemütliche Gespräche mit Freunden, der Partnerin oder dem Partner muss man sich nicht unbedingt an einen Tisch setzen, auf dem Sofa Platz nehmen oder in die nächste Kneipe gehen. Ebenso kann man sich zum Plaudern auf der Jogging- oder Walkingstrecke verabreden. Gerade beim Sport kommen einem oft gute Gedanken, die ein solches Gespräch doppelt interessant machen können. Als Mensch mit einer Herzerkrankung sollte man die Belastungsintensität nach Empfehlung von Herzspezialisten bei den meisten Trainingseinheiten ohnehin so wählen, dass man zwar ins Schwitzen gerät, aber sich nebenher noch unterhalten kann.
    Schwierigkeitsstufe: mittel (Freunde müssen vom Joggen bzw. Walken überzeugt werden, was durchaus schwierig sein kann).
    Erforderliche Ausrüstung: unkompliziert (Joggingschuhe + Sportkleidung).
    Nutzen für das Herz: hoch (regelmäßiger Ausdauersport gehört zu den besten Möglichkeiten, sich vor Herzerkrankungen zu schützen).

  • Tipp 3 von 5

    Sportlich zur Arbeit

    Wenn der Arbeitsplatz nicht zu weit entfernt liegt, ist das Fahrrad eine optimale Möglichkeit, auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten und mehr Bewegung in den Tagesablauf zu bekommen. Zusatztipp: In vielen Outdoor-Geschäften gibt es heute elegante Fahrradtaschen, die sich tagsüber als unauffällige Umhänge- oder auch Aktentaschen verwenden lassen.
    Schwierigkeitsstufe: einfach bis schwierig (je nach Entfernung zum Arbeitsplatz).
    Erforderliche Ausrüstung: unkompliziert (verkehrssicheres Fahrrad, Helm, geeignete Fahrradtasche oder Fahrradkorb).
    Nutzen für das Herz: hoch (sorgt im Alltag ohne großen Aufwand für ein wertvolles Bewegungsprogramm).

  • Tipp 4 von 5

    Sind Sie auf U-Bahn, Bus oder die Straßenbahn angewiesen?

    Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, kann immer mal wieder eine oder auch mehrere Stationen früher aussteigen und den Rest der Strecke in flottem Tempo zu Fuß zurücklegen. Mit dieser Art körperlicher Bewegung lässt sich zudem gut Stress abbauen, der sich tagsüber am Arbeitsplatz angestaut hat.
    Schwierigkeitsstufe: einfach.
    Erforderliche Ausrüstung: unkompliziert (bequeme Schuhe sind völlig ausreichend).
    Nutzen für das Herz: hoch (einfache Möglichkeit für regelmäßige Bewegung zu sorgen).

  • Tipp 5 von 5

    Der Rolltreppen-Versuchung widerstehen

    In vielen U-Bahnen, Kaufhäusern oder Bürokomplexen gibt es heute Rolltreppen und Aufzüge. Unsere Empfehlung: Wenn Sie nicht gerade schwere Koffer, Kisten oder Ähnliches zu schleppen haben, dann tun Sie Ihrem Herzen doch immer mal wieder etwas Gutes und nutzen Sie die herkömmliche Treppe.
    Schwierigkeitsstufe: einfach
    Erforderliche Ausrüstung: keine.
    Nutzen für das Herz: unkomplizierte Möglichkeit, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Es gilt die Regel: je mehr Bewegung, desto besser für das Herz.

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Bislang 15 Kommentare zu diesem Beitrag

Klaus Welkerling aus Adenbüttel (09.04.2012): Habe die vorgeschlagenen Tipps umgesetzt. Voller Erfolg!!

Martina aus Fukushima, Japan (24.08.2011): Beim Nachrichten sehen Radfahren ist eine tolle Sache: Nicht zu lang, aber kontinuierlich jeden Tag. Das kann ich schaffen. Vorher hatte ich oft zu viel vor, was dann dazu führte, dass die neuen Gewohnheiten bald schon wieder vergessen waren.

Karl-Heinz Alig aus Geisenhausen (21.07.2011): In der "warmen Jahreszeit" 2 x in der Woche mit dem Rad ca. 30 Km + 1x auf dem Ergometer 1 Stunde. Bei schlechtem Wetter im Hallenbad zwischen 800 und 1000 m schwimmen + 1x Ergometer zu Hause. Im Winter 2 x in der Woche ins Fitnessstudio je 2 Stunden.(Bringt allerdings ganz schön müde Beine und Arme).

Uwe Seifert aus Hamburg (20.06.2011): Gut, weil leicht umzusetzen. Ich fahre 2 mal die Woche Ergometer im Fitnessstudio und schwimme an einem Tag. Ansonsten versuche ich möglichst viel zu gehen. Auch mal in Intervallen zügiger.

Karin aus Saarbrücken (13.05.2011): Stimmt!

Helga B aus Halle (12.04.2011): Ich gehe 3x in der Woche zum Reha-Sport ca. 2 Stunden am Abend steige ich auf mein Ergometer und fahre nochmal ca. 30 min. Rad., da ich schlecht laufen kann, gleiche ich es so aus.

Siegfried H. aus Potsdam (11.04.2011): Ich treibe in der Woche jeweils 1 mal Sport in einer Herzsportgruppe, was mir rein gefühlsmäßig viel bringt. Außerdem versuche ich je nach Befinden die Rolltreppe zu meiden oder auch mal eine größere Strecke zu laufen. Am wohlsten aber fühle ich mich bei der Gartenarbeit, danach habe ich sehr gute Blutdruckwerte. Mit dem Fahrrad möchte ich es schon ganz gern mal wieder probieren, weiß aber im Moment noch nicht, wie weit ich mich belasten kann.

Leopold Faulmann aus London (07.04.2011): Vielleicht waere es guenstig zu sagen, dass spazieren gehen auch positive Auswirkungen herbeibringen kann. Ich glaube, dass viele Leute nichts unternehmen weil sie keinen "Sport" betreiben wollen. 30 Minuten spazieren gehen 5x pro Woche wird sicherlich positive Resultate herbeibringen. 30min/5x pro Woche sollte moeglich sein und ausserdem braucht man keine Geraete, man muss keinem Club beitreten und es kostet nichts.

Werner Diers aus Waldkirch (07.04.2011): Zur Bewegung im Alltag gehört auch, dass man, sofern berufstätig, am Abend zur Entspannung einen Spaziergang macht, auch um Frischluft zu tanken. In der Großstadt gibt es immer auch einen netten Park, den man benutzen kann. Rentner sollten einen täglichen Spaziergang machen und diesen mit der Zeit, zu einer Wanderung ausdehnen. Es ist nicht wichtig Ziele zu erreichen, sondern sich solange zu bewegen, wie es dem Körper gut tut. Jeden Tag, oder jede Woche, etwas mehr Leistung kann man anstreben. Ein guter Zeitpunkt ist erreicht, wenn man überzeugt ist, dass man sich jetzt "Wanderschuhe" kaufen muss. Dieses Denken und Tun, hat mich immerhin 81 Jahre alt und auch heute noch, ein begeisterter Wanderer werden lassen.

Lina K. aus Hamburg (07.04.2011): Ich fahre auf dem Ergometer Fahrrad, mehrere Male am Tag und schaue mir dabei mit dem Computer Filme an. Am Stück 30 Minuten schaffe ich mit meinem kranken Herzen nicht mehr. Außerdem mache ich im Sitzen und Liegen Übungen für die Rückenmuskulatur und "höre" dabei fern.

Josef B. (KHK-Patient) aus Einhausen (06.04.2011): Zusätzlich empfehle ich morgens eine halbe Stunde früher aufzustehen um 20 bis 30 Minuten Sport zu treiben. Das bringt viel für die Gesundheit, man ist fit für den Tag und muß nicht befürchten, doch wieder keinen Sport gemacht zu haben. Denn je später der Tag wird, um so geringer ist die Lust auf Sport. Mir hat das frühere Aufstehen sehr viel gebracht und ich werde es beibehalten.

Gabriele T. aus Halle (S.) (06.04.2011): Vieles davon, außer Fahrradergometer, habe ich schon in meinem Alltag umgesetzt! Übrigens: ich hab keinen Fernseher, da er mich nur von gesunder und sinnvoller Freizeitbeschäftigung abhalten würde!

Uwe I. aus Erlangen (06.04.2011): Sport macht süchtig, und das meine ich ganz positiv! Bin 47 Jahre, hatte vor 3 Jahren einen Hinterwandinfarkt und war bis dahin ein richtiger "Couchpotato". Jetzt fahre ich 2 x pro Woche Rad und gehe 1 x pro Woche zum Nordic Walking, und freue mich, dass meine Kondition und meine Cholesterinwerte bombig geworden sind!

Roland G. aus Plauen (06.04.2011): Bewegung im Alltag ist immer möglich, man muß einfach den inneren Schweinehund besiegen. 30 Minuten was für die eigene Gesundheit zu tun, sollte für jedermann möglich sein. Ich habe auch erst spät erkannt, dass man durch mehr Bewegung sich viel besser fühlt. Seitdem ich Ausdauersport treibe, benötige ich nur noch die halbe Menge der Blutdruck senkenden Medikamente, und bin viel leistungsfähiger.

S. aus Nordenham (06.04.2011): Ich fahre schon seit einigen Jahren mit dem Fahrrad zur Arbeit (ca. 4 km). Bei jedem Wetter. Ein eigenes Auto habe ich nicht mehr. Seit dem 4.4.11 bin ich, nach meiner Klappen-OP wieder am Arbeiten und merke recht deutlich, dass ich in der letzten Zeit zu wenig Bewegung hatte. Aber jetzt wird alles besser.

 
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