5 Tipps der Deutschen Herzstiftung

Trotz Zeitknappheit mehr Bewegung im Alltag unterbringen

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Viele Menschen würden gerne mehr Sport treiben. Nicht immer ist es allerdings einfach, das gewünschte Bewegungsprogramm im Alltag unterzubringen. Hier fünf Tipps, wie Sie unkompliziert mehr Bewegung in Ihren Tagesablauf bringen können (bitte auf die blauen Pfeil-Buttons am Rand des Tipp-Kastens klicken).

5 Tipps für mehr Bewegung im Alltag

(Klicken Sie sich durch)

  • Tipp 1 von 5

    Beim Fernsehen Fahrrad fahren

    Wer abends gerne fernsieht, kann dabei dem Herzen auf einfache Weise Gutes tun. Statt auf der Couch Platz zu nehmen, setzt man sich einfach auf das Fahrrad-Ergometer und dreht zu den Nachrichten oder einem guten Film eine Runde vor dem Fernseher.
    Schwierigkeitsstufe: einfach (auf das Fahrrad-Ergometer setzen und losfahren).
    Erforderliche Ausrüstung: aufwendig (Fahrrad-Ergometer muss gekauft werden, lockere Kleidung, Handtuch).
    Nutzen für das Herz: sehr hoch (bei jedem Wetter kann mit Ausdauersport auf dem Fahrrad-Ergometer etwas für das Herz getan werden).

     
  • Tipp 2 von 5

    Plauderstündchen auf die Jogging-Strecke verlegen

    Für gemütliche Gespräche mit Freunden, der Partnerin oder dem Partner muss man sich nicht unbedingt an einen Tisch setzen, auf dem Sofa Platz nehmen oder in die nächste Kneipe gehen. Ebenso kann man sich zum Plaudern auf der Jogging- oder Walkingstrecke verabreden. Gerade beim Sport kommen einem oft gute Gedanken, die ein solches Gespräch doppelt interessant machen können. Als Mensch mit einer Herzerkrankung sollte man die Belastungsintensität nach Empfehlung von Herzspezialisten bei den meisten Trainingseinheiten ohnehin so wählen, dass man zwar ins Schwitzen gerät, aber sich nebenher noch unterhalten kann.
    Schwierigkeitsstufe: mittel (Freunde müssen vom Joggen bzw. Walken überzeugt werden, was durchaus schwierig sein kann).
    Erforderliche Ausrüstung: unkompliziert (Joggingschuhe + Sportkleidung).
    Nutzen für das Herz: hoch (regelmäßiger Ausdauersport gehört zu den besten Möglichkeiten, sich vor Herzerkrankungen zu schützen).

     
  • Tipp 3 von 5

    Sportlich zur Arbeit

    Wenn der Arbeitsplatz nicht zu weit entfernt liegt, ist das Fahrrad eine optimale Möglichkeit, auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten und mehr Bewegung in den Tagesablauf zu bekommen. Zusatztipp: In vielen Outdoor-Geschäften gibt es heute elegante Fahrradtaschen, die sich tagsüber als unauffällige Umhänge- oder auch Aktentaschen verwenden lassen.
    Schwierigkeitsstufe: einfach bis schwierig (je nach Entfernung zum Arbeitsplatz).
    Erforderliche Ausrüstung: unkompliziert (verkehrssicheres Fahrrad, Helm, geeignete Fahrradtasche oder Fahrradkorb).
    Nutzen für das Herz: hoch (sorgt im Alltag ohne großen Aufwand für ein wertvolles Bewegungsprogramm).

     
  • Tipp 4 von 5

    Sind Sie auf U-Bahn, Bus oder die Straßenbahn angewiesen?

    Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, kann immer mal wieder eine oder auch mehrere Stationen früher aussteigen und den Rest der Strecke in flottem Tempo zu Fuß zurücklegen. Mit dieser Art körperlicher Bewegung lässt sich zudem gut Stress abbauen, der sich tagsüber am Arbeitsplatz angestaut hat.
    Schwierigkeitsstufe: einfach.
    Erforderliche Ausrüstung: unkompliziert (bequeme Schuhe sind völlig ausreichend).
    Nutzen für das Herz: hoch (einfache Möglichkeit für regelmäßige Bewegung zu sorgen).

     
  • Tipp 5 von 5

    Der Rolltreppen-Versuchung widerstehen

    In vielen U-Bahnen, Kaufhäusern oder Bürokomplexen gibt es heute Rolltreppen und Aufzüge. Unsere Empfehlung: Wenn Sie nicht gerade schwere Koffer, Kisten oder Ähnliches zu schleppen haben, dann tun Sie Ihrem Herzen doch immer mal wieder etwas Gutes und nutzen Sie die herkömmliche Treppe.
    Schwierigkeitsstufe: einfach
    Erforderliche Ausrüstung: keine.
    Nutzen für das Herz: unkomplizierte Möglichkeit, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Es gilt die Regel: je mehr Bewegung, desto besser für das Herz.

     
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Bislang 44 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

D. K. aus Baesweiler (21.11.2016): Bisher reichte meine tägliche Hunde-Runde von 7 km, doch leider ist mein Hund schon etwas älter und möchte nicht mehr so weit und zügig gehen. Muss über eine Alternative nachdenken. Die Tipps waren schon hilfreich.

Maria H. aus Norderstedt (03.11.2016): Bedaure, aber da ich gehbehindert nach Poliomyelitis bin und jedwede Anstrengung zu Atemproblemen führt und weitere Schwächung der Muskulatur, ist bei mir Bewegung so gut wie nicht möglich. Kein Radfahren (kaputte Knie), kein Schwimmen wegen Sturzgefahr, kein Laufen wegen Muskelschwäche im rechten Oberschenkel, linkes Bein gelähmt. Was raten Sie mir für die Gewichtsabnahme und Reduzierung des Herzinfarktrisikos?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Bernd J. aus Hückelhoven (01.11.2016): Ich ( 65 ) habe einen Border Collie. Dieser Hund tut mir sehr gut. Ich gehe 2 x am Tag je 1 Stunde bei jedem Wetter durch die Felder. Das ist Bewegung ohne Stress. Wenn wir dann nach Hause kommen, sind wir erst mal beide platt und freuen uns auf den nächsten Ausflug.

Karl aus Lampertheim (27.01.2016): Auto im Ort stehen lassen. Treppensteigen. Ausdauerschwimmen. Tanzen tue auch gerne (Gold), doch ich schwitze bald.

Swenja H. aus Friedrichshafen (28.11.2015): Ich selbst fahre mindestens 1-mal pro Woche mit dem Rad zur Arbeit (1 Strecke 20 km, 1h). Mir geht es danach immer blendend, nur habe ich an diesen Tagen vermehrt Extrasystolen, die ich mit viel Magnesium in den Griff bekomme. Auch in der Freizeit fahre ich gerne Rad oder schwimme mal 1000-1500 m oder ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio. Sport gehört glücklicherweise auch in meinem Freundeskreis immer "dazu", von daher ist es kein Problem, sich z. B. zum Schwimmen zu verabreden.

Fritz P. aus Olsberg (14.11.2015): Ich kann aus Erfahrung nur jedem, der Bypässe hat, empfehlen, sich viel an der frischen Luft zu bewegen. Ich wurde 1995 am Herzen operiert und mir wurden 4 Bypässe in Marburg eingesetzt. Ich war 64 Jahre und Rentner, seitdem bin ich jeden Tag mit meiner Frau an der frischen Luft und meine Bypässe halten durch. Ich bin jetzt 84 Jahre.

Waltraud X. (12.11.2015): Was halten Sie von 1-mal wöchentlich Bergwandern?

Mechtild B. (01.11.2015): Tip für Männer: mehr Arbeiten im Haushalt übernehmen.

M. K. aus Lampertheim (31.10.2015): Ich sollte doch öfters das Rad benutzen und das Auto stehen lassen. Schwierig jetzt, wenn es Winter wird, da kann ich mich gar nicht überwinden, mich aufs Rad zu setzen. Bin sehr kälteempfindlich. Der Treppen-Tipp fällt mir da leichter umzusetzen.

Joerg M. aus Leipzig (30.10.2015): Taeglich 20 min Gymnastik + 30 min Fahrradergometer – das Hemd muss durchgeschwitzt sein – tut gut und hilft!

Uwe B. aus Baunatal (14.09.2015): Den Tip, mit dem Ergometer aktiv sein und dabei fernsehen, find ich gut, ich verfahre persönlich auch öfters so. Die Zeit auf dem Ergometer vergeht viel schneller und ich habe noch etwas Positives getan.

Alwin M. aus Karlstadt-Stetten (01.02.2015): Im Sommer fahre ich gerne mit dem Fahrrad, in 2014 über 6000km. Im Herbst und Winter wird Nordic Walking -oder wenn das Wetter nicht mitspielt- im Keller Cross-Training gemacht und der Fernseher läuft dabei. Ich bin 77 Jahre alt und finde, dass Bewegung sehr wichtig ist für mich, da meine Atmung durch Skoliose eingeschränkt ist.

Christa S. aus Altenstadt (19.10.2014): Ich fahre auch gerne eine Runde Rad so 10-20 km und wenn das Wetter nicht so ist, dann Nordic-Walking, 1x in der Woche noch Zumba Gold - mehr Zeit bleibt leider nicht und muss schauen wie ich das unterbringe:-)

Otto Heinrich G. aus Sankt Augustin (28.07.2014): Ich fahre täglich (6x in der Woche) eine Stunde mit dem Racingbike. Egal welches Wetter. Bin 75 Jahre alt. Ruhepuls 54. Ist für Geist und Körper (Reihenfolge!) schön und wichtig.

Ulrich V. aus Tuttlingen (24.01.2014): Jeden Tag eine halbe Stunde auf dem Ergometer ist zu empfehlen. Danach eine warme Dusche und alles ist o.k.!

Gerhard Zöllner aus Füssen (08.12.2013): Ich bin 32 Jahre jeden Tag Sommer wie Winter mit dem Fahrrad in die Arbeit gefahren. Deswegen bin ich jetzt als Rentner (70 Jahre) noch so gesund und rüstig.

Ludwig aus Ascheberg (19.11.2013): Um abzunehmen fahre ich seit Anfang August 2013 draußen Rad, jetzt fahre ich zuhause mit meinem Ergometer ca. 50 Min. (900 Kilojoule). Wenn ich kann und Zeit habe fahre ich 3 mal am Tag und seit einem Monat mache ich zudem Hanteltraining, jeden zweiten Tag für eine Stunde. Ich habe ca. 130kg gewogen. Seitdem ich Sport und Kostumstellung mache, habe ich kaum noch Schmerzen. Ich habe davor öfters Rückenschmerzen gehabt, Bandscheiben, usw. Ich kann nur sagen: Ich bin jetzt wieder gut drauf und kann mich gut bewegen bei allem, was ich mache. Mein Motto: Sport ist jetzt mein Leben für immer.

Torsten L. aus Berlin (12.10.2013): Diese Tipps sind grundsätzlich hilfreich, lassen sich aber aus persönlichen Gründen schwer implementieren (Reisezeit, Entfernungen, Hyperhidrose).

Gudrun K. aus Neuenburg (19.09.2013): Habe Bluthochdruck und will diesen unbedingt ohne Medikamente in den Griff bekommen. Danke für die Tipps. Sport ist nicht gerade meins, aber mit dem Tipp ein oder mehrere Stationen zu laufen, werde ich es vielleicht schaffen.

Claudia B. aus Rostock (30.07.2013): Mehr Bewegung im Alltag hat mir nach meinem Herzinfarkt mit nur 40 Jahren zu einem neuen Leben verholfen!!!
Am wichtigsten ist es, eine Sportart zu finden, die einem wirklich Spaß macht!!! Ich habe dank meiner besten Freundinnen und einem tollen Trainer zu meiner alten Sport-Leidenschaft Tennis zurückgefunden. Aus Rücksicht auf mein Herz laufe ich nicht mehr - wie früher - nach jedem Ball. Ich habe tolle Freunde und auch neue Spielpartner gefunden, mit denen ich Tennis auch als herzgesunden Ausdauersport mit gesunder Herzbelastung betreiben kann.
Das Wichtigste aber ist, dass man sich im Arbeits-Kalender diese Sporttermine blockt und sich auch an diese Sporttermine hält! Was mir anfangs sehr schwer fiel, ist inzwischen für mich HERZ-GESUNDHEITSGESETZ ;o) geworden und auch mein Arbeitgeber und vor allem mein direkter Chef achten sehr darauf, dass ich mich an diese Sport-Termine halte! DANKE!!!

Lutz N. aus Erfurt (29.07.2013): Ich habe bisher meine Bewegungen und mein Übergewicht nicht beachtet und möchte nun mehr für mich tun.

Dieter K. aus Wiesbaden (20.05.2013): Ich kann durch meine Hüftprobleme, die ich vor ca. 2 Jahren bekommen habe, kein Fahrrad im Freien mehr fahren. Aber ich betätige mich auf meinem Heimtrainer (Fahrrad) in der Woche 2-3 Mal 20-30 Min. und fahre dabei pro Einheit zwischen 10-15 km. Mir fehlt etwas, wenn ich mal ein paar Tage nichts mache. Ich hatte vor 5 Jahren einen Herzinfarkt und bekam einen Stent. Der Herzstiftung wünsche ich weiterhin viel Erfolg.

Brigitte Giani aus Frankfurt am Main (21.03.2013): Nur richtiges Radfahren ist nützlich. Jeden Tag ein Stück zu Fuß laufen oder Radfahren im Freien ist besser!

Hermann J. aus Siegen (26.12.2012): Ich habe mit fast 80 Jahren einen normalen oder auch niedrigen Blutdruck, 130/75 bis 105/60. Da ich mich aber viel bewege, habe ich meistens die niedrigeren Werte. Das führt aber zum Unwohlsein bis hin zu leichten Schwindelanfällen.

Dietrich Lietz aus Berlin-Tegel (24.11.2012): Radfahren in der Natur ist noch gesünder! Wandern mit Walkstöcken ist immer möglich! Allerdings muß man das Glück haben am Rande einer Stadt zu wohnen.

Ohne Namen aus Wesseling (06.10.2012): Als Rentner, 83 Jahre, habe ich kein Zeitproblem. Ich spiele drei bis vier Mal in der Woche Tennis - ca. 1 - 2 Std. - Einzel und Doppel, und mit Haus- und Gartenarbeit fülle ich die restliche Zeit aus. Noch Fragen?

Franziska Unterberg aus Köln (05.08.2012): Ich bin 72 Jahre alt und besuche 5x wöchentlich einen Gymnastikkurs von je einer Stunde und schwimme 3x wöchentlich je 1/2 Stunde und das seit 1992. Es geht mir blendend und bin innerlich gelöst, obwohl ich beruflich noch tätig bin (Hausverwaltung). Vor allem ist Bewegung für mich eine große Notwendigkeit und keine Verpflichtung. Ich habe die Zeit dafür in meinen Alltag eingebunden wie essen und trinken.

Marion aus Hamburg (12.06.2012): Ich bewege mich jeden Tag sehr viel, im Somer fahre ich täglich mindestens täglich eine Stunde Rad, wenn es regnet gehe ich auf den Ergometer (Rar oder Crosstrainer) Ausserdem habe ich einen Schrittzähler wo ich meine Schritte messe, ich mache pro Tag ca 10.000 bis 12.000 Schritte. Das mache ich schon seit 6 Jahren so, das hat mir nach meiner Klappen-OP, sehr geholfen, kam dadurch sehr schnell wieder auf die Beine. Außerdem habe ich jetzt eine Pulsuhr, wo ich beim Training meinen Puls kontrolliere. ich bin al 66-Jährige fitter als mancher junge Mensch.

Behiye aus Frankfurt (29.05.2012): Ich habe mir eine Pulsuhr gekauft und mache mindestens 1 Stunde Ausdauersport täglich. Manchmal frage ich mich, ob zuviel Sport nicht gut ist ... PS: ich bin 38 Jahre alt und hatte vor 4 Monaten einen Herzinfarkt (4 Stents).

Klaus Welkerling aus Adenbüttel (09.04.2012): Habe die vorgeschlagenen Tipps umgesetzt. Voller Erfolg!!

Martina aus Fukushima, Japan (24.08.2011): Beim Nachrichten sehen Radfahren ist eine tolle Sache: Nicht zu lang, aber kontinuierlich jeden Tag. Das kann ich schaffen. Vorher hatte ich oft zu viel vor, was dann dazu führte, dass die neuen Gewohnheiten bald schon wieder vergessen waren.

Karl-Heinz Alig aus Geisenhausen (21.07.2011): In der "warmen Jahreszeit" 2 x in der Woche mit dem Rad ca. 30 Km + 1x auf dem Ergometer 1 Stunde. Bei schlechtem Wetter im Hallenbad zwischen 800 und 1000 m schwimmen + 1x Ergometer zu Hause. Im Winter 2 x in der Woche ins Fitnessstudio je 2 Stunden.(Bringt allerdings ganz schön müde Beine und Arme).

Uwe Seifert aus Hamburg (20.06.2011): Gut, weil leicht umzusetzen. Ich fahre 2 mal die Woche Ergometer im Fitnessstudio und schwimme an einem Tag. Ansonsten versuche ich möglichst viel zu gehen. Auch mal in Intervallen zügiger.

Karin aus Saarbrücken (13.05.2011): Stimmt!

Helga B aus Halle (12.04.2011): Ich gehe 3x in der Woche zum Reha-Sport ca. 2 Stunden am Abend steige ich auf mein Ergometer und fahre nochmal ca. 30 min. Rad., da ich schlecht laufen kann, gleiche ich es so aus.

Siegfried H. aus Potsdam (11.04.2011): Ich treibe in der Woche jeweils 1 mal Sport in einer Herzsportgruppe, was mir rein gefühlsmäßig viel bringt. Außerdem versuche ich je nach Befinden die Rolltreppe zu meiden oder auch mal eine größere Strecke zu laufen. Am wohlsten aber fühle ich mich bei der Gartenarbeit, danach habe ich sehr gute Blutdruckwerte. Mit dem Fahrrad möchte ich es schon ganz gern mal wieder probieren, weiß aber im Moment noch nicht, wie weit ich mich belasten kann.

Leopold Faulmann aus London (07.04.2011): Vielleicht waere es guenstig zu sagen, dass spazieren gehen auch positive Auswirkungen herbeibringen kann. Ich glaube, dass viele Leute nichts unternehmen weil sie keinen "Sport" betreiben wollen. 30 Minuten spazieren gehen 5x pro Woche wird sicherlich positive Resultate herbeibringen. 30min/5x pro Woche sollte moeglich sein und ausserdem braucht man keine Geraete, man muss keinem Club beitreten und es kostet nichts.

Werner Diers aus Waldkirch (07.04.2011): Zur Bewegung im Alltag gehört auch, dass man, sofern berufstätig, am Abend zur Entspannung einen Spaziergang macht, auch um Frischluft zu tanken. In der Großstadt gibt es immer auch einen netten Park, den man benutzen kann. Rentner sollten einen täglichen Spaziergang machen und diesen mit der Zeit, zu einer Wanderung ausdehnen. Es ist nicht wichtig Ziele zu erreichen, sondern sich solange zu bewegen, wie es dem Körper gut tut. Jeden Tag, oder jede Woche, etwas mehr Leistung kann man anstreben. Ein guter Zeitpunkt ist erreicht, wenn man überzeugt ist, dass man sich jetzt "Wanderschuhe" kaufen muss. Dieses Denken und Tun, hat mich immerhin 81 Jahre alt und auch heute noch, ein begeisterter Wanderer werden lassen.

Lina K. aus Hamburg (07.04.2011): Ich fahre auf dem Ergometer Fahrrad, mehrere Male am Tag und schaue mir dabei mit dem Computer Filme an. Am Stück 30 Minuten schaffe ich mit meinem kranken Herzen nicht mehr. Außerdem mache ich im Sitzen und Liegen Übungen für die Rückenmuskulatur und "höre" dabei fern.

Josef B. (KHK-Patient) aus Einhausen (06.04.2011): Zusätzlich empfehle ich morgens eine halbe Stunde früher aufzustehen um 20 bis 30 Minuten Sport zu treiben. Das bringt viel für die Gesundheit, man ist fit für den Tag und muß nicht befürchten, doch wieder keinen Sport gemacht zu haben. Denn je später der Tag wird, um so geringer ist die Lust auf Sport. Mir hat das frühere Aufstehen sehr viel gebracht und ich werde es beibehalten.

Gabriele T. aus Halle (S.) (06.04.2011): Vieles davon, außer Fahrradergometer, habe ich schon in meinem Alltag umgesetzt! Übrigens: ich hab keinen Fernseher, da er mich nur von gesunder und sinnvoller Freizeitbeschäftigung abhalten würde!

Uwe I. aus Erlangen (06.04.2011): Sport macht süchtig, und das meine ich ganz positiv! Bin 47 Jahre, hatte vor 3 Jahren einen Hinterwandinfarkt und war bis dahin ein richtiger "Couchpotato". Jetzt fahre ich 2 x pro Woche Rad und gehe 1 x pro Woche zum Nordic Walking, und freue mich, dass meine Kondition und meine Cholesterinwerte bombig geworden sind!

Roland G. aus Plauen (06.04.2011): Bewegung im Alltag ist immer möglich, man muß einfach den inneren Schweinehund besiegen. 30 Minuten was für die eigene Gesundheit zu tun, sollte für jedermann möglich sein. Ich habe auch erst spät erkannt, dass man durch mehr Bewegung sich viel besser fühlt. Seitdem ich Ausdauersport treibe, benötige ich nur noch die halbe Menge der Blutdruck senkenden Medikamente, und bin viel leistungsfähiger.

S. aus Nordenham (06.04.2011): Ich fahre schon seit einigen Jahren mit dem Fahrrad zur Arbeit (ca. 4 km). Bei jedem Wetter. Ein eigenes Auto habe ich nicht mehr. Seit dem 4.4.11 bin ich, nach meiner Klappen-OP wieder am Arbeiten und merke recht deutlich, dass ich in der letzten Zeit zu wenig Bewegung hatte. Aber jetzt wird alles besser.

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Thema Herzinfarkt

Aus der Herzstiftungs-Sprechstunde

Impotenz: „Muss ich befürchten, dass Potenzmittel wie Viagra bei mir irgendwann nicht mehr helfen?“

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