Online-Lexikon der Deutschen Herzstiftung: Angina pectoris

Was genau bedeutet eigentlich der Begriff Angina pectoris?

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Die Angina pectoris gehört zu den häufigsten Symptomen in der Kardiologie. Doch was genau ist eigentlich eine Angina pectoris und woher kommt ihr Name, der viele Menschen eher an eine Hals­ent­zün­dung erinnert als an ein Herz­pro­blem?

➞ Stabile Angina pectoris
➞ Instabile Angina pectoris

(Angina pectoris (lat.): "Brustenge"; angina: "die Enge"; pectus: "der Brustkorb/die Brust")

Angina pectoris-Beschwerden sind Schmerzen im Brustraum, die häufig als dumpf, einschnürend oder drückend bzw. teilweise auch als brennend empfunden werden und auf einer Minderversorgung des Herzmuskels mit sauerstoffreichem Blut beruhen. Die Beschwerden können dabei in andere Körperteile, z. B. Arm oder Unterkiefer ausstrahlen (siehe Abbildung):

Abbildung Angina pectoris

Die Ursache einer Angina pectoris ist in den meisten Fällen eine koronare Herzkrankheit, bei der es aufgrund arteriosklerotischer Ablagerungen zu Einengungen der Herzkranzgefäße kommt, die den Herzmuskel dann nicht mehr ausreichend mit Blut bzw. Sauerstoff versorgen können.

Unterschieden werden bei einer Angina pectoris folgende Formen:

  • Stabile Angina pectoris

    Von einer stabilen Angina pectoris spricht man, wenn zuvor ein Angina pectoris-Anfall mit den gleichen Beschwerden aufgetreten ist und die Schmerzen innerhalb von Minuten wieder verschwinden, entweder durch Medikamente (z. B. Nitrospray) oder durch Ausruhen. Zu den Auslösern einer stabilen Angina pectoris zählen z. B. körperliche Anstrengungen (Belastungsangina), seelischer Stress, Kälte oder auch üppige Mahlzeiten.
  • Instabile Angina pectoris

    Um eine instabile Angina pectoris handelt es sich, wenn die Beschwerden gegenüber den vorausgegangenen Angina pectoris-Anfällen in ihrer Intensität oder Dauer zugenommen haben bzw. wenn die Auslöseschwelle abgenommen hat oder auch wenn es sich um einen erstmaligen Angina pectoris-Anfall handelt. Ebenso spricht man von einer instabilen Angina pectoris, wenn die Schmerzen bereits in Ruhe auftreten.

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Professor Dr. med. Christian Hamm

Autor: Professor Dr. med. Christian Hamm ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Abteilung für Kardiologie der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 48 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Peter S. aus Klingenberg Main (19.07.2016): Herzinfarkt vor 10 Jahren - 4 Stents in den Kranzarterien. Nach leichter Überanstrengung durch Gartenarbeit etwas Atemnot und Brustschmerz. Daher dann im Krankenhaus Kontrolle. Eine kleine Arterie war verstopft. Medikamentös behandelt und erneute Warnung vor größerer Anstrengung.

Kai S. aus Gera (15.07.2016): Da ich einen angeborenen Herzfehler habe (Transposition der großen Gefäße, TGA) und derzeit in meiner Tageskondition schwächele, war mir der Beitrag sehr hilfreich. Ich gehe davon aus, dass die Angina pectoris Ursache für meine derzeitigen Probleme ist und werde mich ans Herzzentrum Leipzig wenden.

Andreas G. aus Bayern (23.05.2016): „Ebenso spricht man von einer instabilen Angina pectoris, wenn die Schmerzen bereits in Ruhe auftreten“? Auch wenn nur bei extremer Wetteränderung und liegend?

Patrick S. aus Erlangen (15.05.2016): Ich wollte mich allgemein informieren, was der Begriff der Angina Pectoris genau beinhaltet, da ihn zwar jeder kennt, aber scheinbar die meisten Leute sich selbst einen Reim darauf machen, was gemeint ist. Nun weiß ich es genau und kann so von anderen Krankheiten oder Symptomen besser abgrenzen! Danke :-)!

J. B. aus Breisach am Rhein (29.04.2016): Deutlich, dazu mit einfachen Worten und für jedermann verständlich dargestellt! Danke!

Dr. Guenter K. aus Saarbruecken (27.03.2016): Habe starke Brustschmerzen im mittleren Bereich bei Ausatmen, nicht dagegen beim Einatmen.

Eberhard F. aus Plön (10.03.2016): Danke für die klare Erklärung!

Sabine W. aus Hähnichen (Lausitz) (01.02.2016): Danke, die Erklärung ist sehr hilfreich, ich gehe gleich morgen zu meinem Hausarzt, denn die Symptome zeigen eine stabile Angina Pectoris an. Bin seit 26 Jahren Pensionswirtin, und bei Stress und Belastung treten diese Anfälle häufig auf. Der Blutdruck steigt dann auf über 200, ich nehme Nitrogl. und ruhe mich kurz aus. Jedoch kürzlich hatte ich so einen Anfall auch nach der Nachtruhe – nun werde ich wohl bei einem Kardiologen die Symptome klären lassen. Danke nochmals für die eindeutigen Erklärungen.

Steffen F. aus Mügeln (13.12.2015): War für mich ausreichend, da ich einen Verdacht diesbezüglich bei mir habe.

Josef B. aus Bernstein (21.11.2015): Sehr gute Informationen.

Gottfried S. aus Kirchhundem (08.07.2015): Kann bei stabiler Angina pectoris ein Anfall während der Nachtruhe auch durch Träume ausgelöst werden? Oder ist ein Anfall während der Nachtruhe typisch für eine instabile Angina pectoris?

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Walter P. (31.01.2015): Ich hatte einen Herzklappenfehler, die OP liegt 3 Jahre zurück. Ich bin seit dieser Zeit ohne Beschwerden. Ich bedanke mich für diese mir verständliche Information.

Jutta G. (27.05.2014): Wie kann ich Angina pectoris von Asthma unterscheiden? Ich habe beides. Mit freundlichem Gruß Jutta G.

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Jeannette L. aus Schweiz (19.04.2014): Ich habe 45 Jahre geraucht. Vor 3 Monaten bekam ich einen Lungeninfekt, war im Spital, hatte sehr grosses Glück. Ich habe sofort aufgehört zu rauchen, habe bis 3 Pakete am Tag geraucht. Habe nichts genommen, einfach von einem Tag zum andern fertig mit Rauchen, doch die Angst, dass dieses wiederkommt, ist einfach da. Ich habe Angina pectoris, hat mein Arzt gesagt. Im Spital sagten sie, das war ein Lungeninfekt. Nehme, wenns ist, Nitroglycerin, dann gehts wieder ein wenig besser. Ich denke, es ist auch einfach die Angst, es kommt wieder so. Ich weiss ich habe über 40 Jahre geraucht, denke es ist auch der Entzug jetzt und das Herz muss viel leisten. Hätte aber Angst nochmal eine Zigarette anzuzünden, ich habe aber auch Angst, dass ich jetzt sterben muss, da ich eben über 40 Jahre rauchte. Ich bin 64 Jahre und möchte gerne noch ein wenig leben.

Nicole aus Hannover (08.04.2014): Ich habe seit einer Woche häufiger am Tag Druck auf der Brust. Hatte aber letzte Woche EKG, Spiroergometrie und ein Herzecho. Habe aber auch Wirbelsäulenprobleme, HWS- und BWS-Syndrom. Die Ergebnisse waren alle o.k. beim Herz. Jetzt habe ich aber trotzdem Angst, dass ich etwas habe wie z.B. Angina pectoris. Aber das hätten die ja dann festgestellt letzte Woche, oder?

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Waltraud A. (28.02.2014): Können Angina pectoris-Anfälle nach einer Schilddrüsen-OP nachlassen? Ich habe eine KHK.

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Grazina P. aus Wegberg (25.01.2014): Meine Mutter nahm Preductal oder Trimetazidin bei Angina pectoris. Das Medikament wurde ihr in Litauen verschrieben. Nun ist sie seit einem halben Jahr bei mir in Deutschland. Keiner der Ärzte weiß, was das für ein Medikament ist, da es in Deutschland wohl nicht mehr hergestellt wird. Daher möchte ich fragen, was ein vergleichbar helfendes Medikament wäre? Der Kardiologe behauptete, dass Trimetazidin, das zur Prophylaxe von Angina pectoris-Anfällen eingesetzt wurde, dasselbe sei wie Triamteren/HCT aus der Gruppe der Thiazid-Diuretika. Das hat er meiner Mutter auch verschrieben, obwohl sie bereits ein entwässerndes Medikament gegen hohen Blutdruck nimmt. Ich bin keine Ärztin, aber wenn ich schon die beiden Packungsbeilagen zu den Medikamenten lese, sehe ich, dass die beiden Medikamente wohl nicht dieselben Beschwerden behandeln.

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T. H. aus Wuppertal (23.01.2014): Endlich einmal eine Erklärung, die jeder verstehen kann. Ich leide auch unter instabiler Angina pectoris. Bei mir sticht und stolpert das Herz 24 Std. Medikamente wirken bei mir immer noch nicht! Das zerrt an den Nerven.

Marilene V. aus Graz / Österreich (22.01.2014): Erschreckend, mit welchen Problemen die Menschen kämpfen müssen. Seit gestern bekomme ich (69 Jahre) Nicolan verabreicht und hoffe, dass sich die Beschwerden (vornehmlich Atemnot) bessern. Herzkatheteruntersuchung hatte ich noch keine, aber das wird mir höchstwahrscheinlich auch nicht erspart bleiben. Bin Nichtraucherin, kein Alkohol und gewichtsmäßig gerade noch an der Obergrenze der WHO-Vorgaben, BMI 25 (160/65), aber dafür Diabetikerin Typ II seit ca. 20 Jahren. Das ist wohl mein Schicksal.

Peter S. aus Düsseldorf (09.12.2013): Die Anfälle wurden in einer Herzklinik als eine Verkrampfung der Gefäße erklärt. Habe allerdings auch drei Stents. Ich denke, dass diese Anfälle nach den Erklärungen von der Herzstiftung eine stabile Angina pectoris darstellen. Hoffe, dass ich irgendwann eine befriedigende Antwort von Kardiologen erhalte. Denn die Anfälle beunruhigen mich sehr.

Manfred B. aus Frankfurt am Main (14.09.2013): Schon interessant, was man alles kriegen kann!! Ich rauche nicht, gehe oft, aber nicht regelmäßig wandern und plötzlich sitzt man stundenlang auf der Bettkante und wartet, daß der Schmerz nachläßt! Ein Glück, daß die Hausärztin nicht nachläßt und mich am Wochenende in die Uniklinik Ffm. schickte, der dort gemachte Herzkatheter brachte zwar nichts, aber nun weiß ich wenigstens, daß mir wohl die Menge an Medikamenten irgendwann helfen werden! Geduld, Alter!!

Angela aus Traiskirchen Österreich (30.07.2013): Habe die Diagnose gestern erhalten.

Jürgen S. aus Leipzig (16.07.2013): Seit heute habe ich eine Überweisung zum Kardiologen mit dieser Verdachtsdiagnose. Wenn ich die Beschreibung der beiden Formen von Angina pectoris richtig deute, wird mir angst: Für mich trifft beides zu!

Gerhard S. aus Neumarkt (09.07.2013): Ihr Information war sehr gut. Ich bin jetzt mit 90 Jahren neu, 5.07.13, mit dieser Angelegenheit bekannt gemacht worden. Es ist Neuland für mich, muß erst sehen, wie ich damit weiterkomme. Folgende Diagnose wurde festgestellt. Koronare Zweigefäßerkrankung. Kann hier nicht die ganzen Diagnosen aufführen. Werde Ihre Informationen lesen. Mit freundlichem Gruß G. S.

Jos R. aus Roermond Niederlande (26.05.2013): Ihre Information über stabile und instabile Angina pectoris ist sehr hilfreich. Aber die Indikation dazu ist offensichtlich nicht immer einfach. Bei mir hat es vor etwa 10 Jahren gelegentlich angefangen mit Schmerzen in der Brust, mit Auslage im Rücken. In 2009 hatte ich immer häufiger Schmerzen und war beim Arzt und Kardiologen. Bei der Untersuchung und beim Anstrengungstest im Krankenhaus in Roermond wurde aber nichts festgestellt. Eine Speiseröhrenuntersuchung gab ebenfalls keine Auskunft. Nach einer Grippe in 2011 hatte ich dann plötzlich auch Schmerzen in der Brust bei sportlicher Anstrengung. Bin aber nicht gleich wieder zum Kardiologen gegangen, weil er in 2009 zu mir sagte: Ihr Herz ist in Ordnung. Letztendlich bin ich dann In 2012 wieder zum Kardiologen, der dann eine Herzkatheteruntersuchung durchführte und Koronare Herzerkrankung feststellte. In Juni 2012 hatte ich im Hartcentrum in Eindhoven eine Herzkatheteruntersuchung und es wurden 3 Stents implantiert. Doch dann waren die Schmerzen noch immer nicht weg. Im März 2013 hatte ich wieder eine Herzkatheteruntersuchung mit einer Stentimplantation. Aber auch jetzt bin ich nicht schmerzfrei beim Sport treiben.

Tamara aus Oberhausen (17.05.2013): Kann eine Angina pectoris auch nach einer Schilddrüsen-Op auftauchen? Vorher schwankten die Schilddrüsen-Werte. Dort hatte ich nur hin und wieder Probleme. Nun wurde mir im März die Hälfte der Schilddrüse entfernt. Seitdem habe ich diese Schmerzen, die sehr beunruhigend sind :-/ kardiologisch konnte man vor Op nur Herzstolpern und eine Dysfunktion ausmachen, was alles nicht tragisch sei. Liebe Grüße

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Martin W. aus Neckarbischofsheim (17.05.2013): Dieser Beitrag hat sehr geholfen, da ich selbst an einer instabilen Angina pectoris leide bei koronarer 3-Gefäßerkrankung mit Verschluss der RCA 50-70 % Stenosen der LAD/RD1. Vielen Dank

Günter H. aus Heidelberg (29.04.2013): Die Informationen zur Angina pectoris sind ebenso wie die Veröffentlichungen der Herzstiftung insgesamt von großem Wert und stellen eine wichtige Ergänzung zum vorhandenen Wissen über die eigenen Erkrankungen des Herzens dar.

Franz M. aus Düsseldorf (18.04.2013): ... ich bin 59 Jahre alt und heute zum ersten Mal mit dieser Krankheit konfrontiert worden. Habe daher noch keine Erfahrungen. Nächste Woche habe ich im Krankenhaus eine Katheteruntersuchung. Dieses Ergebnis muss ich erst noch abwarten!

Anita W. aus Berlin (22.02.2013): Danke für die Erläuterungen zu stabiler und instabiler Angina pectoris. Seit meiner Schilddrüsen-Op im Mai 2012 (vollständige Entfernung wegen Morbus Basedow) leide ich unter heftigem Druck in der Herzgegend und im Brustbein. In der Kardiologie konnte bisher keine Ursache festgestellt werden. Die Hausärztin meint, der Solarplexus könnte der Urheber sein. Es ist aber auch möglich, dass das Schilddrüsenmedikament L-Thyroxin ähnliche Beschwerden hervorruft. Sollte ich die Endokrinologin daraufhin ansprechen, das Medikament zu ändern? Ich weiß mir jedenfalls keinen Rat.

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Volker Christoph (01.02.2013): Erst hier habe ich die Unterscheidung zwischen stabiler und instabiler Angina pectoris verstanden. Danke!

Petra S. aus Kiel (15.01.2013): Ich esse sehr wenig, aber wenn ich mal richtig zugeschlagen habe z. B. bei der Weihnachtsfeier, dann bekomme ich heftige Kieferschmerzen. Genau dieselben Symptome wie bei meinen beiden Infarkten. Nach Nitrospray wird es langsam besser.

Karla T. aus Schmallenberg (21.12.2012): Ich hatte 2 kl. Herzinfarkte. 2 Stents haben für Durchlässigkeit gesorgt. Ich muß nun aber relativ viele Tabletten schlucken und habe extrem niedrigen Blutdruck. Manchmal sticht es an meinem Herzen. Jetzt vermute ich, daß das nicht Angina Pectoris ist. Das erleichtert mich.

Hans-Werner R. aus Schleswig (27.10.2012): Bin Nichtraucher u. kein Alkoholtrinker seit 22 Jahren. Seit 11 Jahren habe ich jedes Jahr eine Kontrolluntersuchung beim Kardiologen. Bei den gleichen Symptomen jedes Jahr hieß es, es kommt vom Rücken, was der Hausarzt nicht bestätigte. Vor 14 Tagen hat der gleiche Kardiologe mich sofort zur Herzkatheteruntersuchung ins Krankenhaus eingewiesen. Bin hochgradig herzinfarktgeschädigt und soll in 4 bis 5 Wochen eine OP haben, um einen Bypass zu bekommen. Kann jederzeit einen Herzinfarkt bekommen und bin allein in meiner Wohnung, eine Kur, wo ich unter Mitmenschen bin, hat man mir verboten. Selbst bin ich verzweifelt und am Boden zerstört!

Ingrid K. aus Franzburg (14.10.2012): Seit geraumer Zeit leidet mein Mann immer öfter unter diesen Beschwerden. Hinzu kommt, dass er unter hohem Blutdruck leidet. Eine Erklärung wird hoffentlich jetzt in der Klinik gefunden werden, nachdem er nachts einen erneuten Anfall bekam.

Manuela aus Schwerte (04.10.2012): Ich habe seit Jahren diese Schmerzen. Sobald ich etwas Anstrengung habe, bekomme ich kaum Luft und Schmerzen. Mein Arzt sagt, dass ich damit Leben müsse.

Peggy K.U. aus Limburg (29.09.2012): Endlich habe ich eine Erklärung für das, was ich habe. Mitunter habe ich 7 Anfälle in einer Nacht. Im Krankenhaus konnte mir keiner sagen, was ich habe. Mein Hausarzt sagte, es wäre der Rücken und ich habe Schmerzmittel bekommen. Vorletzte Nacht hatte ich wieder extremste Anfälle. Ein Anruf morgens beim Hausarzt veranlasste diesen mir Nitrolingual akut Spray zu verschreiben. Mit diesem Spray hatte ich nochmals 3 Anfälle und bin nun fast 24 Stunden anfallsfrei. Leider wurde ich im Krankenhaus absolut nicht für voll genommen ... traurig aber wahr. Ich hoffe, dass ich irgendwann einmal keine Anfälle mehr habe.

Volker B. aus Siegen (16.08.2012): Ich habe auch schon öfters im Jahr die Schmerzen wie hier beschrieben, das schon mit 35!! Jetzt bin ich 47 und es ist immer noch da! Es dauert ca. 5-10 Minuten. Mit Laufen oder Sonstigem habe ich keine Probleme. Bin normal gestaltet, rauche auch schon seit einem Jahr ca. 3-5 Zigaretten am Tag, bin aber auf dem Wege ganz aufzuhören. Ist das das gleiche?

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Wally E. aus Duisburg (06.07.2012): Ja sehr informativ.

Renata Sch. aus Kiel (25.06.2012): Leider werden Frauen tatsächlich nicht ernst genommen, sondern erst auf Depressionen verwiesen. BEÄNGSTIGEND!

Willi Sch. aus Eschweiler (27.04.2012): Ja, es ist auch gut zu verstehen. Habe vorgestern einen Herzkatheter gemacht bekommen und muß jetzt in Kürze ins Klinikum zwecks Bypass. Da ist es schon gut, wenn man das nicht nur in Arztsprache hört.

Gerd H. aus Nürnberg (07.03.2012): Ich habe täglich Stechen oder Druckgefühl, mehr im linken Körperbereich. Nach jeder Schlafpause ist es völlig verschwunden! Dann kommt es wieder? Die Ärzte meinen es sei nicht weiter schlimm?!!

Klaus B. aus München (19.02.2012): Ich habe sehr häufig dies APs. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine vier Stents auch diese Beschwerden machen. Ganz schlimm geht es mir immer bei jedem Wetterwechsel. Ist das bei anderen KHK-Patienten auch so? Besten Dank für die gute Erklärung!!!

Petra Abdool aus Westerland (26.01.2012): Endlich mal eine genaue Erklärung.

Roman aus Frankenthal (01.11.2011): Gut definiert. Meine Erfahrung zeigt auch, dass eine längere geistige Betätigung z. B. 2-3 Stunden Konzentration zu heftigen Anfällen führt. Diese jedoch nach Ruhe im Minutenbereich verschwinden.

Ulrike S. aus Hamburg (19.06.2011): Ich suchte auch nach Informationen zur Prinzmetal-Angina. Leider wird darauf mit keinem Wort eingegangen.

Dr. Peter Laurer aus Ludwigshafen (16.06.2011): Präzise Information, wie man sie leider in einer Sprechstunde selten erhält. Die Information über die Wirkung seelischer Belastung könnte etwas ausführlicher sein

Angelika Janert aus Asbach-Bäumenheim (24.12.2010): Der Artikel ist sehr ausführlich, und für einen Laien leicht zu verstehen. Besten Dank

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