Herzstiftungs-Sprechstunde zu Vorhofflimmern

„Gibt es eine Alternative zu Ablation und Rhythmus-Medikamenten?“

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius | Bislang ➞ 91 Kommentare  

Vorhofflimmern kann äußerst unangenehm sein.
Vorhofflimmern kann äußerst unangenehm sein.

Vor­hof­flim­mern ge­hört zu den häu­figs­ten The­men der Herz­stif­tungs-Sprech­stun­de. Ei­ne oft ge­stell­te Fra­ge ist da­bei, ob es bei Vorhofflimmern eine Möglichkeit gibt, mit der sich eine Ablation und die Einnahme von Rhythmus-Medikamenten verhindern lassen. In bestimmten Fällen ist das tatsächlich der Fall.

Die Sprechstunden-Frage: In der Broschüre der Herzstiftung »Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen heute« (2014) wird auf S. 70 auf die Möglichkeit hingewiesen, dass bei Vorhofflimmern der normale Herzrhythmus (Sinusrhythmus) bei älteren Menschen nicht unbedingt wiederhergestellt werden muss. Das gibt mir die Hoffnung, größeren Eingriffen zu entgehen.

Meine Daten: 73 Jahre alt, Vorhofflimmern seit drei Jahren zunächst gelegentlich, seit zwei Monaten häufig, seit zwei Wochen ständig. Seitdem Pulsfrequenz zwischen 80 und 115. Seit einigen Monaten nehme ich täglich 10 mg Bisoprolol (vorher 5 mg) und Spironolacton (50 mg seit Anfang Juni). Das Flimmern merke ich durch geringere Leistungsfähigkeit, leichte Atembeschwerden und Wasseransammlung. Wenn die Herzfrequenz normal ist, was allerdings selten vorkommt, habe ich keine Beschwerden. Mein Hausarzt und mein Kardiologe empfehlen mir Rhythmus-Medikamente oder Ablation.

Meine Frage: Wie könnte bei mir eine normale Herzfrequenz (Herzschlagfolge) erreicht werden ohne die Wiederherstellung des Sinusrhythmus, sodass ich auf Rhythmus-Medikamente und Ablation verzichten kann? (Heidi L., Nienburg)

Die Experten-Antwort:

Prof. Thomas Meinertz
Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Der normale Herzrhythmus (Sinusrhythmus) muss im höheren Lebensalter nur dann wiederhergestellt werden, wenn Patienten unter dem Vorhofflimmern tatsächlich leiden oder sich die Herzfunktion im weiteren Verlauf verschlechtert.

Völlig natürlich ist es dabei, dass die körperliche Leistungsfähigkeit unter dauerhaftem Vorhofflimmern oft etwas geringer ist als unter dem normalen Herzrhythmus, da die Vorhöfe bei Vorhofflimmern nur noch eingeschränkt zur Gesamtpumpleistung des Herzens beitragen. Wenn sich ältere Patienten damit soweit wohlfühlen, können sie aber durchaus mit dauerhaftem Vorhofflimmern zurechtkommen. Vielen gelingt es, das Vorhofflimmern nach einigen Wochen oder Monaten gar nicht mehr wahrzunehmen.

Der Vorteil dieses Vorgehens gegenüber der Einnahme von Rhythmus-Medikamenten ist, dass man sich nicht über eventuelle Nebenwirkungen der Rhythmus-Medikamente Gedanken machen muss, was bei diesen Wirkstoffen durchaus ein nicht zu unterschätzender Punkt sein kann.

Wichtig: Auf keinen Fall Gerinnungshemmer vergessen

Aus meiner Sicht kann man in Anbetracht Ihrer Schilderungen in Ihrem Alter das Vorhofflimmern zunächst belassen. Die Herzfrequenz sollte zwischen 80 und 110 Schlägen pro Minute liegen. In Ruhe etwa 80, bei Belastungen durchaus 110 in der Minute. Die von Ihnen erwähnte Medikation mit Bisoprolol 10 mg täglich ist richtig. Falls Bisoprolol die Herzfrequenz nicht ausreichend senken sollte, könnte eventuell zusätzlich Digitoxin in niedriger Dosierung eingenommen werden (z. B. 0,07 mg täglich).

Wichtiger Hinweis: Auf keinen Fall ist die Hemmung der Blutgerinnung durch gerinnungshemmende Medikamente zu vergessen, die bei Vorhofflimmern in sehr vielen Fällen zu empfehlen sind. Denn unter Vorhofflimmern kann es im Herz zu Blutgerinnseln kommen, die mit dem Blutstrom z. B. ins Gehirn gelangen und dort einen Schlaganfall verursachen. Gerinnungshemmende Medikamente können dieses Risiko deutlich senken. Sprechen Sie daher dieses Thema bitte unbedingt bei Ihren Ärzten an, falls dies bislang noch nicht erfolgt ist.

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Diese Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Professor Dr. med. Thomas Meinertz, Vor­sitzender der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen Herz­rhyth­mus­stö­rungen, die koronare Herzkrankheit und Herzklappen-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Prof. Dr. Thomas Meinertz

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Bislang 91 Kommentare  

Klaus B. (30.10.2018): Mein Vorhofflimmern merke ich nur durch Kurzatmigkeit bei Belastung. Für einen 78-Jährigen sicher nicht ungewöhnlich. Ich nehme Bisoprolol, Simvastatin und Marcumar. Mir geht's gut.

Gabriele G. aus Brandenburg (23.10.2018): Elektro-Kardioversion und Ablationen haben bei mir nicht zum Erfolg geführt. Entsprechende Medikamente hatten beträchtliche Nebenwirkungen, weshalb ich von der Einnahme zunächst einmal Abstand genommen habe. Suche aber trotz allem noch nach Alternativen.

Gisbert R. aus Dettenheim (18.10.2018): Nach etlichen Phasen von Vorhofflimmern wurde bei mir im September 2017 eine Ablation durchgeführt. Seit dieser Zeit kein VHF mehr festzustellen. Nehme Pradaxa 150 2 x täglich und Bisoprolol 2,5 mg 1 x täglich. Bin in der ODin-AF Studie der Med. Klinik Bonn und werde dadurch vom Städt. Klinikum Karlsruhe sehr gut betreut. Kann die Ablation jedem empfehlen, da sich mein Allgemeinbefinden stark verbessert hat.

F. H. aus Verden (22.09.2018): Habe seit 35 Jahren Rhythmusstörungen. (Vorhofflimmern) Ablation vor 17 Jahren. Medikamente: Metoprololsuccinat und Amiogamma. Gibt es andere Möglichkeiten? Bin 80 Jahre alt und arbeite im Garten ohne Probleme. Bin sonst fit.

J. v. A. (02.09.2018): Ich bin 80 Jahre alt und lebe seit etwa 4 Jahren ohne Beschwerden mit Vorhofflimmern und Xarelto. Zusätzlich ist eine Herzkammer wegen nicht erkannter Stenose nicht mehr voll funktionsfähig und von verminderter Leistungsfähigkeit. Beides ist Ursache von Luftmangel unter Belastung, Schwindel bei schnellem Wechsel vom Sitzen zum Stehen, permanente Müdigkeit. Ich hoffe auf baldige Verfügbarkeit des neuen Mittels gegen die Ursachen des Vorhofflimmerns.

Jürgen H. P. aus Schönebeck (24.08.2018): Ich habe seit 2006 Herzrhythmusstörungen, damals hat mir mein Internist zu einer Elektrokardioversion geraten, die ich auch wahrgenommen habe. Leider war diese Behandlung 2-mal erfolgslos. Darauf hat mir die behandelnde Kardiologin geraten, sollte ich keine Beschwerden haben, könnte man mit dieser Erkrankung weiterleben. Muss natürlich Gerinnungshemmer einnehmen. Bisher habe ich auch keine weiteren Probleme. Mein letzter Ultraschall vom Herz hat eine gute Stabilität bescheinigt.

Kai-Uwe S. aus Bremerhaven (23.08.2018): Guten Tag, ist Vorhofflimmern dasselbe wie Vorhofflattern, denn diese Diagnose wurde bei mir festgestellt? Es wurden auch schon zwei Kardioversionen durchgeführt im Abstand von 1 Jahr. Irgendwie geht es mir aber immer noch nicht gut. Besonders abends oder wenn ich zur Ruhe komme wird mir schwindlig und ich bekomme wieder Herzrasen. Haben Sie eine Idee? Vielen Dank im Voraus.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Bertilla S. aus Aalen (23.08.2018): Bekam bei einer Gebärmutter-OP während der Narkoseeinleitung Vorhofflimmern, was die Ärzte sehr schnell in den Griff bekamen.

Ana-Maria S. aus Heltersberg (13.08.2018): Habe seit Ende letzten Jahres Herzrhythmusstörungen. Mein Kardiologe hat diese mit Amiodaron eingestellt. Da ich aber immer erhöhte Leberwerte hatte, haben sich seit Amiodaron-Einnahme die Werte drastisch erhöht. Gamma-GT von ca. 100 früher über 331 (Beginn Amiodaron) bis 7.8.18 auf 977.GOT über 52 auf jetzt 124 und GPT über 97 auf jetzt 211.Habe nächste Woche nochmals Labor. Der Kardiologe kommt nächste Woche aus dem Urlaub, dann muss entschieden werden. Was kann ich machen?

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J. E. aus Neunkirchen-Seelscheid (27.06.2018): Die Antwort ist sehr hilfreich, zumal ich seit >15 Jahren an VHF leide. Bis vor 3 Monaten 5 mg Bisoprolol und Digitoxin. Die neue HA hat das Digitoxin abgesetzt. Ergebnis: wenige Extraaktionen, nur der Ruhepuls liegt bei 95 - 100. Würden Sie diese Absetzung tolerieren?

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Markus H. aus München (23.06.2018): Vorhofflimmern ist m.E. eine chronisch fortschreitende Krankheit des Teufels. Im Alter von 46 Jahren hat bei mir der Vorhof zum ersten Mal geflimmert, inzwischen bin ich 61. Eine Ablation ist KEIN Routineeingriff, nicht ohne Risiko und kann 3-4 Stunden dauern und gehört nur in die Hand erfahrener Ärzte, die jeden Tag abladieren und damit die Erfolgsaussichten selbst nach 2-3maligem Eingriff deutlich erhöhen. Lieber 3 Stunden Anfahrt in eine spezialisierte (UNI) Herzklinik. Man kann das Flimmern viele, viele Jahre mit höchstmöglicher Einnahme von Omega3, Kalium und Magnesium (bis zur Durchfallgrenze) in Schach halten, so meine Erfahrung. Die neue Generation Blutverdünner, wie Eliquis, sind relativ gut verträglich, aber auch nicht ohne Risiko für schwere Blutungen. Jeder muss seine eigene Entscheidung finden. Ich hatte zuletzt 3 Jahre rund um die Uhr Flimmern und bin nach einer 2. Ablation nun seit Monaten im Sinusrhythmus. Und jeder kann im Internet nach der "Adelaide Australien-Studie Vorhofflimmern" googeln.

W. W. aus Lehre (08.06.2018): Ich bin 68 Jahre alt, habe Vorhofflimmern seit meinem 50.Lebensjahr und 5 Kardioversionen hinter mir. Seit 2 Jahren lebe ich mit dem kontinuierlichen Vorhofflimmern mit einem Puls von 70. Ich nehme einen Betablocker und ein Medikament zur Blutdrucksenkung. Alle 3 Monate lasse ich bei meinem Kardiologen ein Langzeit-EKG und einen Herzultraschall machen.

Chrissie aus W. (10.05.2018): Nach Schilddrüsentotal-OP 1993 die ersten leisen Stolperer - Extrasystolen, hieß es, sie seien harmlos. Leider spüre ich JEDEN Stolperer - seit 25 Jahren! Anfang Sept. 2017 das 1. Vorhofflimmern (VHF)! Es traf mich unerwartet und eiskalt, wusste gar nicht, was los ist! Das Stolperchaos in mir war unbeschreiblich! Ich war allein in der Wohnung, es war nachts um 3, und ich dachte, ich sterbe jetzt. Meine Angst hat das Ganze nicht besser gemacht. Seitdem noch 2-mal VHF gehabt, immer nachts, wenn ich mich zur Seite drehte. Tagsüber fällt es aus dem Rhythmus, wenn ich mich nach vorn beuge, dann kann ich es oft "abfangen". 1. Ablation im Jan. 2018 (leider mit Venenverletzung = Intensiv-Station), danach wieder VHF und Stolperer ohne Ende. Nachdem vor kurzem eine SD-Überfunktion festgestellt wurde, wurde die Dosis halbiert. Die innere Unruhe ließ nach, auch herzmäßig hatte ich einige ruhigere Tage. Das war SEHR schön! Hatte wieder Hoffnung, die Ursache gefunden zu haben. Seit drei Tagen leider wieder so richtige "Knallerdinger", dass mir die Luft wegbleibt. Ich lese immer wieder, dass Menschen "ihr" Herzstolpern bzw. VHF kaum merken. Ich beneide diese Menschen ein wenig darum. Weiß jemand, warum der eine jeden Stolperer spürt und der andere gar nicht? Seit dem 2. VHF nehme ich Blutverdünner. Danke fürs "Zuhören", liebe "VHF-Gemeinde". Ich wünsche Euch allen alles Gute und am besten eine "kleine Spontanheilung"! :)

D. aus Düsseldorf (17.04.2018): Bei meinem Mann wurde 2 x eine Kardioversion gemacht und beim 2. Versuch war er wieder im Sinusrhythmus. Er bekommt nun Amiodaron und das stabilisiert offensichtlich den Rhythmus. Darüber hinaus Bisoprolol und Eliquis. Im Vorfeld wurde auch ein Kardioverter implantiert, aber erst jetzt Besserung!

Ohne Namen aus Köln (23.03.2018): Ob Sie es glauben oder nicht: Ich leide seit 1965 unter Herzrhythmusstörungen. Seit den frühen 90ern so gut wie kein Sinusrhythmus mehr. Das andauernde Vorhofflimmern ist aber wesentlich besser zu ertragen als das andauernde Wechseln zwischen normalem und anormalem Rhythmus. In den 80ern wollte man mir mal einen Schrittmacher einsetzen, andere Ärzte aber rieten mir zum Glück ab. Mit heute 79 Jahren spüre ich zwar meine Herzrhythmen, sie stören mich aber kaum. Was mir aber selbst ein erfahrener Kardiologe nicht glauben wollte war, dass ich in den 90ern 2-mal Episoden (3 Tage)mit normalem Rhythmus hatte, mit sehr angenehmen Gefühlen verbunden und mit viel besserer körperlicher Leistungsfähigkeit.

A. aus Augsburg (15.03.2018): Da ich am 27.3.2018 zur Ablation ins Krankenhaus gehe, finde ich den Beitrag gut. Hatte in den letzten zwei Monaten je eine Pulsfrequenz bis ca. 180 und für ca. 2 Stunden meist in der Nacht von 4 Uhr bis 6 Uhr. Nehme früh und abends je eine Tablette Eliquis (Apixaban) 5 mg. Mir ist die Gefahr eines Schlaganfalls zu hoch, daher der Gang ins Krankenhaus. Habe sonst keine Schwierigkeiten.

Gudrun A. aus Niedereschach (15.03.2018): Mein Mann hat seit ein paar Jahren immer wieder Herzrhythmusstörungen. Es wurde immer wieder eine Ablation gemacht. Half aber nur kurze Zeit. Sein Puls liegt zwischen 50-60. Was kann man da machen?

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Ingelore M. aus Marl (13.03.2018): Es überrascht mich immer wieder, was ich hier für neue oder ergänzende Informationen zum Thema Herz erhalte. Vielen Dank für Ihre hilfreichen Erklärungen.

Paul-W. D. aus Heidesheim (08.03.2018): Seit 2012 VHF und ab dieser Zeit Marcumarpatient. Bis 2017 insgesamt 9 Kardioversionen, im Mai 2017 Ablation in der Uniklinik Mainz. Ab diesem Zeitpunkt - toi, toi, toi - bis heute alles im "grünen Bereich". Bin 71 und fühle mich fit. Die Publikationen der Deutschen Herzstiftung sind für mich mehr als interessant und Pflichtlektüre.

Egbert T. (06.03.2018): Hatte ständiges 2007 Vorhofflimmern gehabt, Kardioversion hat nur Stunden was gebracht, dann wieder Vorhofflimmern. Habe 2007 bei Prof. Haverkamp in Berlin die 1. Ablation gemacht. Hat 2 Jahre gehalten, danach wieder VHF. Habe dann 2009 die 2. Ablation gemacht, seitdem Ruhe. Nehme Metropolol 50mg und seit 2 Jahren zusätzlich Xarelto als Blutverdünner. Bei mir hat die Ablation am besten geholfen. Medikamente haben zu viele Nebenwirkungen. Bin 68 Jahre alt.

Gertraude M. aus Matzen/Österreich (06.03.2018): Ich hatte seit Weihnachten tägl. Pulsschwankungen zw. 48 und 160. Nehme auf Empfehlung meiner Kardiologin seit 15. Jänner 2x täglich Magnesium und mein Herz tickt mit 58 Schlägen wie ein Uhrwerk, eine geplante Ablation (es wäre die 5. gewesen) konnte ich absagen! .

Harald S. aus Bad Honnef (01.03.2018): Ich hatte vor 3 Jahren einen Herzinfarkt und bekam 2 Stents gesetzt, dann hat mir ein Nephrologe gesagt, ich hätte Vorhofflimmern. Ich bekam dann Xarelto 15 zur täglichen Einnahme. Nach dem Infarkt bekam ich noch einen Herzschrittmacher, weil mein Puls bei 30 war. Mit dem Schrittmacher ist mein Puls konstant bei 60, Ich merke vom Vorhofflimmern überhaupt nichts. Ich treibe 3-mal die Woche Sport, Radfahren und etwas Krafttraining. Ich fühle mich total wohl als ob nicht herzkrank wäre.

Peter S. aus Magdeburg (01.03.2018): Habe seit ca. 5 Jahren Vorhofflimmern bzw. Rhythmusstörungen. Wie beschrieben Atemprobleme und Wasser. Ich kann damit leben.

S. aus Lunow (01.03.2018): Habe sowohl Vorhofflimmern, als auch Vorhofflattern seit 6 Jahren. Etliche Ablationen, Kardioversionen sind nicht von Erfolg gekrönt worden. Die Einnahme von Dronedaron brachte Erfolg, aber die starken, sehr unangenehmen Nebenwirkungen sind bei mir beachtlich.

Dr. Hartmut R. aus Karlsruhe (27.02.2018): Ich habe seit 1997 (!) Vorhofflimmern mit allen Stadien, Anfälle erst alle paar Monate, dann alle paar Wochen, dann alle paar Tage, dann alle paar Stunden - jetzt permanent ! Halt der übliche Verlauf! In der Vergangenheit zwei Ablationen, eine Elektrokardioversion, Tabletten usw. Nachdem alles nichts genützt hat, mache ich auf Rat meines Kardiologen gar nichts mehr, nur noch Blutverdünner (Pradaxa 150 mg). Ich fühle mich "pudelwohl", bin im Rahmen meines Alters (74) auch noch relativ gut belastbar (Wandern, Skifahren) und geistig auf der Höhe. Ich kann aus meiner Erfahrung dazu raten - es hat meiner Psyche ungemein geholfen!

Heidrun R. aus Spremberg (26.02.2018): Vor 5 Jahren wurde bei mir Vorhofflimmern bzw. -flattern bei einer Pulsfrequenz um 170 diagnostiziert. Nach bisher 4 Kardioversionen mit unterschiedlicher Dauer der Wirkungszeit, wird mir dringend zu einer Ablation geraten. Habe aber kein Vertrauen in diese Maßnahme, habe schon von zu vielen Negativerfahrungen von Betroffenen gehört. Nehme seit 5 Jahren mit mäßigem Erfolg Metoprolol Succinat mit mehrmaliger Erhöhung der Dosis. Habe sehr oft erhebliche Atemnot mit begleitenden Kopfschmerzen und Übelkeit und zunehmendem Nachlassen meiner Leistungsfähigkeit. Muss beim Gehen inzwischen ca. alle 50m stehen bleiben. Bin 76 Jahre und fühle mich für derartige Beschwerden nicht alt genug.

Karl V. aus Friedberg (25.02.2018): Der Hinweis zur Stabilisierung der Herzfrequenz mit Digitoxin 0.05 mg/ 0.07 mg ist eine Alternative zu ß-Blockern, die vom Patienten nicht vertragen werden (z.B. wegen Hypotonie). Die Verträglichkeit von Digitoxin ist meiner Erfahrung nach besser als die von Digoxin. Meine Pulsfrequenz ist top, seitdem ich Digitoxin 0.05 mg 1x pro Tag einnehme.

Toni N. aus Vöcklabruck (25.02.2018): Ich habe nach einer Ablation seit 4 Jahren kein Vorhofflimmern mehr. Mein Arzt meint aber, dass Vorhofflimmern wieder auftreten könnte. Deshalb nehme ich Marcumar. Vor der Ablation hat mich ein Medikament gegen Vorhofflimmern um den Schlaf gebracht. Ich habe Ängste entwickelt, mein ganzes Leben und das meiner Kinder und Enkel nur mit extremem Pessimismus gesehen. Nach der Ablation sehe ich das Leben wieder positiv. Dass man im Alter auch mit Vorhofflimmern leben kann (ich bin 79), beruhigt mich sehr.

Gisela S. aus Freiburg (25.02.2018): Ich habe seit 22 Jahren Herzrhythmusstörungen, die allmählich zu permanentem Vorhofflimmern wurden. Habe alle Therapien zur Besserung gemacht (Isthmusablation, PVI, Kryotherapie, Elektrokardioversion, alle Antiarrhythmika ausprobiert). Seit 2006 habe ich einen bipolaren Herzschrittmacher. Viele Jahre hatte ich Sotahexal 80 3-mal tägl. als Betablocker genommen und natürlich Marcumar (ich bestimme selbst den INR). Seit Februar 2017 nehme ich statt Sotahexal Bisoprolol 3.25 - 2.5 und komme ganz gut damit hin, wobei mein Vorhofflimmern von 60% auf 100% wechselte und ich nicht mehr ganz so leistungsfähig bin. Meine Herzfrequenz liegt zwischen 64 und 76/80. Falls der RR ansteigt, kann die Frequenz auch mal auf 96 hoch gehen, dann nehme ich nochmals 2.5 mg Bisoprolol. Ja, und eigentlich kann ich ganz gut damit leben, wiewohl ich bereits 75 Jahre bin.

Achim P. aus Berlin (24.02.2018): Für mich war dieser Kommentar sehr interessant, weil ich täglich über 10 Medikamente einnehme, was auch sehr viele Nebenwirkungen mit sich bringt.

K. (24.02.2018): 1992 das erste Mal Vorhofflimmern, Puls bis 200 mit Todesangst. 2000 das zweite Mal, immer emotionsbedingt. Danach jedes Mal Arztbesuch ohne Befund (alles harmlos, nur nicht körperlich anstrengen). Bis 2008 fast alle 5-6 Wochen. Dann Uniklinik Düsseldorf. Jetzt hat das Kind einen Namen: Vorhofflimmern. Mit Amiodaron längere Zeit Ruhe, bis zu einem Jahr. Wegen Augenablagerung 2011 Umstieg auf Multaq. Nach Ruhezeiten wieder zeitweise Vorhofflimmern. Sept. 2018 Rhythmussprechstunde im UK Ddorf bei Dr. Fürnkranz. Ablation Anfang Okt 2018. Bis jetzt keine Anfälle mehr. Kann es nur empfehlen, habe auch mit VHF gearbeitet.

Susanne M. aus Osterhofen (24.02.2018): Habe selbst VHF, nehme 3 x täglich 5mg Biso und 1 x tgl. 0.005 + 0.1 Digitoxinabe, permanentes VHF, spüre es aber nicht mehr.

P. aus Nordhausen (23.02.2018): Danke für diese Information. War heute gerade beim Kardiologen. Habe seit 2 Wochen ununterbrochene Rhythmusstörungen, wahrscheinlich hervorgerufen durch eine Aufregung. Es wurde mir die Einnahme von Flecainid empfohlen. Habe aber damit schlechte Erfahrungen gemacht (Luftnot). Ich werde nun abwarten und versuchen die Ruhe zu bewahren. Chr. P.

Dr. Arved W. aus Aigues Mortes / Frankreich (23.02.2018): Den Patienten sollte man einem Lungenfacharzt vorstellen, damit er eine Schlafapnoe feststellt bzw. ausschliesst. Die Behandlung der Schlafapnoe mit CPAP kann Vh-Flimmern verhindern ohne antiarrhythmische Medikamente.

Markus S. aus Winterthur / Schweiz (23.02.2018): Ich bekomme am 5.03.18 einen elektrodenlosen Schrittmacher eingepflanzt. Da mein Herz des Öfteren bis 4 Sek. einen Aussetzer hat, meint mein Arzt, das muss so schnell als möglich mit einem Schrittmacher behandelt werden. Nie am Tag, nur nachts, und das wäre sehr gefährlich.

Marita M. aus Lübstorf (23.02.2018): Ich habe seit 2013 Vorhofflimmern und nehme Bisoprolol und Falithrom.Bestimme meinen INR-Wert selbst.Jeden Artikel zu dieser Systematik finde ich hilfreich und interessant.

Roswitha aus Freiburg (23.02.2018): Gut und verständlich geschrieben. Hätte ich das alles vor 15 Jahren gewusst, hätte ich dem Hausarzt od. Kardiologen eine Ablation vorschlagen können. Keiner der Kardiologen hat sich damals darum gekümmert, außer mit einem Rezept für ein Sartan und später Betablocker und Marcoumar. Heute heißt es „chronisches od. persistierendes VHF und ist nicht mehr behandelbar.“ Eine nicht erfolgreiche Kardioversion wurde noch vor 3 Jahren versucht.

H. aus Berlin (23.02.2018): Der Beitrag ist sehr interessant und bestätigt mir, daß man nicht unbedingt eine Ablation machen muß. Meinem Mann sollte nach einer neuen Herzklappe und einem Herzschrittmacher nach 14 Tagen eine Ablation gemacht werden. Die Vorbereitung dazu war in vollem Gang, als die Ärztin den Eingriff stoppte, weil die Zeit zwischen Einsetzen des Schrittmachers und der Ablation zu kurz war. So wurde der Eingriff abgebrochen. Meinem Mann geht es ohne Ablation bei 70-80 Schlägen gut.

Renate aus Gersthofen (23.02.2018): Ich, heute 68 Jahre alt, hatte von 2007 bis 2009 Vorhofflimmern. Mein Puls war damals dauerhaft 110-130 und ich litt sehr unter Atemnot und fühlte mich stets am Limit. Nach einer Elektro-Cardioversion anno 2009 war das VHF behoben und seitdem hilft mir die tägliche Einnahme von TAMBOCOR 100 und Xarelto 15 mg ein beschwerdefreies Leben zu genießen.

Wolfgang N. aus Plochingen (23.02.2018): Mein Alter: 83 Jahre. Bei einem Krankenhausaufenthalt wurde bei mir Vorhofflimmern bei einem Puls von 40 pro Minute festgestellt. Jetzt 3-poliger Schrittmacher sowie Xarelto 15 mg. Vorhofflimmern noch vorhanden. Werde noch behandelt.

Hans-Kurt N. aus Nidderau (23.02.2018): Ihre Beantwortung zur Frage Vorhofflimmern, war sehr gut zu verstehen und nachzuvollziehen.

Dr. med. R. Papke aus Leipzig (23.02.2018): Mit Amlodipin und Ramipril mit Xarelto völlig beschwerdefrei. Rh-Stör. und Vorhofflimmern seit 20 Jahren, ich bin jetzt 80 J.

Rolf B. aus Bremen (23.02.2018): Die Auswirkungen dieses Vorhofflimmerns hatten mich ein wenig beunruhigt, zumal mir scheint, dass die volle Funktionsfähigkeit der bei mir vor etwa 4 Jahren eingesetzten (biologischen) Aortenklappe und diverser Bypässe nachzulassen beginnt.

Heinz M. aus Berlin (23.02.2018): Ich bin 73 Jahre und habe meine 1. Ablation im Mai 2011 durchführen lassen. Die 2. erfolgte im November 2014 und die 3. im Mai 2016. Mir geht es seither sehr gut. Aber die Leistungsfähigkeit lässt zu wünschen. Das merke ich beim Radfahren und meinen Nordic-Walking-Spaziergängen (5,4 km). Marcumar ist mein täglicher Begleiter (INR-Wert 2,5), Enalapril morgens und abends. Die Blutdruckwerte liegen zwischen 130 und 140 sowie 80 bis 100.

Oskar S. aus Königstein (22.02.2018): Ich verstehe nicht, warum die in der Regel eingesetzten Medikamente wie Marcumar usw. nicht erwähnt wurden.

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Monika P. aus Reinbek (22.02.2018): Ich habe eine Ablation hinter mir und bin sehr zufrieden. Zum Zeitpunkt des Eingriffes war ich 61 Jahre alt. Unter Amiodaron hatte ich immer mal wieder Vorhofflimmern, jetzt habe ich keine Beschwerden mehr.

Wolfgang J. aus Nagold (22.02.2018): Als Herzpatient mit gelegentlich (ca.) zwei- bis dreimal pro Jahr heftigem Vorhofflimmern nehme ich das erwähnte Bisoprolol sowie Marcumar. Nach etlichen Untersuchungen - ich bin 61 Jahre alt und stehe im Berufsleben - bin ich, zusammen mit meinen Ärzten, zur Ansicht gelangt, eine Pulmonalvenenisolation durchführen zu lassen.

Helmut L. (22.02.2018): Auch ich hatte vor 3 Jahren eine Ablation, leider mit starken Ödemen als Folge, die durch Diuretika dann ausgeschwemmt werden konnten. Die Wirkung der Ablation hielt allerdings nur 3 Monate den Rhythmus stabil. Jetzt wieder auf Amiodaron. Was mich in dem Bericht von Prof. Meinertz überrascht und auch freut ist, dass das altbekannte Digitoxin wiederentdeckt wird - altbewährt und günstig!

Hanni W. aus Aichwald (22.02.2018): Ich bin gut eingestellt, mit Blutdrucksenkern und Xarelto komme ich gut klar, merke das Flimmern nur in Ruhephasen.

M. aus München (22.02.2018): 74 Jahre, 90 kg, 1,78 groß, kein Diabetes, Höhe des Blutdrucks 100 – 160. Bis zur Bypass-OP vor 2 Jahren war mir das Problem überhaupt nicht bekannt. Kardiologin sagt, 13% ist die Rhythmusstörung.

J. aus Ludwigsburg (22.02.2018): Habe auch Vorhofflimmern. Nehme andere Medikamente. Zum Beispiel: Amiodaron! Hier wird aber gewarnt, dass das Augenlicht darunter leidet. Auch leichter Schwindel ist ab und zu vorhanden. Vielen Dank.

Dr. Peter W. aus Lorsch (22.02.2018): Ich bin Mitglied in der Herzstiftung. Seit 12 Jahren leide ich unter anfallsweisem VHF. Dieses tritt fast ausschließlich nachts auf wenn ich mich schnell umdrehe, was sich im Halbschlaf nicht immer verhindern lässt. Ich nehme 3x 50 mg Flecainid (Tambocor) und 2x 50 mg Eliquis. Die Anfälle dauern zwischen 10 und 20 h. Ich kann aber damit leben.

Manfred B. aus Wawern (22.02.2018): Ich werde in einem Monat 69 und bin sportlich noch sehr aktiv (Mannschaftstennis, Radfahren, Walken). Seit 8 - 10 Jahren habe ich gelegentlich stundenlang Herzstolpern, besonders einige Stunden nach starker physischer Belastung. Wegen Atemnot muss ich bisweilen (nicht oft) Tennismatches abbrechen und "aufgeben". Medikation: morgens 2,5 mg Bisoprolol, morgens und abends 150 mg Pradaxa und in akuten Fällen beim Sport 2 Rytmonorm (150 mg). Nahrungsergänzungsmittel: gelegentlich 1 Kalium/Magnesium-Tablette, in Wasser gelöst. Meine persönliche Erfahrung: Wenn ich mein Herz in Ruhe lasse, lässt es mich auch in Ruhe. Schade, ich hänge sehr an "meinem" Sport. Wenn ich zwischen sportlichen Aktivitäten 1 - 2 Tage Pause einlege, habe ich kaum bzw. keine Beschwerden.

Walter H. aus Neustadt (22.02.2018): Ich habe selbst seit 35 Jahren Vorhofflimmern, das ich schon seit Jahren nicht mehr wahrnehme. Als Medikamente nehme ich Bisoprolol 5mg 2x, Digimerck 0,07mg 1x, Duretika 12.5mg 1-2x und als Blutverdünner Lixiana 30mg 1x, um einer Embolie bzw. einem Schlaganfall vorzubeugen.

Margit S. (22.02.2018): Seit einigen Jahren leide ich trotz Ablation an immer wiederkehrenden Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern. Wenn es mir gut geht, denke ich nicht an meine Beschwerden. Treten allerdings die Rhythmusstörungen und das Vorhofflimmern auf, kann ich kaum noch gehen und bin sehr erschöpft und müde. Zudem bin ich sehr verunsichert, ob ich mich hinsichtlich der Tabletteneinnahme richtig verhalte. Der Artikel von Prof. Meinertz hat mir viel Sicherheit gegeben, insbesondere was das Thema Leistungsfähigkeit und Herzfrequenz betrifft. Vielen Dank für den hervorragenden Artikel!

Dr. Peter W. aus Lorsch (22.02.2018): Mein Kardiologe sagte: "Eliquis ist Ihre Lebensversicherung!"

Ulrike aus Bargteheide (22.02.2018): April 2016 wurde bei meinem Schrittmacher bei atrialem Undersensing die Vorhofempfindlichkeit reduziert, paar Tage später setzten Kurzatmigkeit und Schwächegefühle ein. Ich wurde zum Lungenfacharzt geschickt, Lunge geröngt, auf Schlafapnoe getestet. Alles im Normbereich. Zur Ergospiro geschickt, alles in Ordnung. Von Monat zu Monat ging es schlechter. Vor einem 1/2 Jahr sagt mir mein Kardiologe, ich hätte ständig Vorhofflimmern, der Schrittmacher arbeitet einwandfrei und ich bin ja nicht mehr die Jüngste (73 Jahre alt, seit 1969 Schrittmacherträgerin). Ich solle Kondition aufbauen. Wie denn, wenn nach wenigen Metern die Luft wegbleibt? Ich war überzeugt, es liegt an der Schrittmachereinstellung. Ich habe mir eine Überweisung für die Uniklinik HL, die den letzten Schrittmacher 2011 implantierten, geholt. Vor 10 Tagen wurde umprogrammiert (DDDR auf VVIR). Dort wurde mir ausführlich erklärt, was in meinem Vorhof ständig passiert. Von Stund an ist meine Luftnot weg, ich laufe wieder leichtfüßiger (vorher habe ich mich immer gezwungen etwas zügiger zu bewegen). Nun freue ich mich auf das Frühjahr, Radfahren, Schwimmen, Ausflüge zu machen. Jetzt, wo meine Handbremse gelöst wurde, muss ich jetzt wirklich Kondition aufbauen. Übrigens hat damals Prof. Meinertz meinen ersten Schrittmacher veranlasst. Sein Beitrag zu Vorhofflimmern gibt mir Mut. Ich lebe eben mit ständigem Vorhofflimmern.

Evelyn W. aus Ansbach (22.02.2018): Dieser Kommentar ist für mich sehr hilfreich, zumal ich schon ca. 1 Jahr diesen hohen Puls habe und nichts dagegen gemacht werden kann. Medikamente nehme ich genau so, wie angegeben, vor allem Marcumar.

Karl V. aus Friedberg (22.02.2018): Da ich selbst unter VHF stehe, keine ß-Blocker wegen Hypotonie vertrage, wurde ich auf Digitoxin 1x 0,05 mg pro die eingestellt. Seitdem eine Pulsfrequenz zwischen 70–80, die als optimal bezeichnet werden kann. Da Digitoxin meines Wissens besser verträglich ist als Digoxin bleibe ich bei dieser Medikation. Zudem keine NW unter L-Thyroxin 175 mg, da Thyroidea excisiert wurde, Eliquis 2,5 mg als Gerinnungshemmer und das seit meinem Apoplex im Jahr 2009.

Ohne Namen aus Neuwied (22.02.2018): Habe auch seit 1990 Herzrhythmusstörungen und bin 77 Jahre und fand diese Information beruhigend. Hat man früher doch von dem einen oder anderen Arzt Angst gemacht bekommen. Vernünftig essen, viel Bewegung auch viel Vitamin C, Magnesium, Zink, Arginin, Selen und Q 10 kann ich nur empfehlen. MFG Adolf Z.

Joachim S. aus Guben (22.02.2018): Ich bin jetzt 75 Jahre alt und in einer Radsportgruppe aktiv. Vor 1 1/2 Jahren stellte ich beim Rennradfahren außergewöhnlich hohe Pulswerte (bis 240 unter Belastung) fest. Es wurde persistierendes VH-Flattern i.V.m. Mitral- u. Trikuspidalklappeninsuffizienz 1. Grades diagnostiziert. Die Behandlung zur Wiederherstellung des Sinusrhythmus durch externe elektr. Kardioversion im Sana-Herzzentrum Cottbus verlief positiv. Medikation: Eliquis 2 x 5 mg u. Bisoprolol 1 x 2,5 mg. Letzteres wurde inzwischen wegen meiner durch den Sport hervorgerufenen Bradykardie (Ruhepuls 45) abgesetzt, um in Ruhe evtl. Synkopen zu vermeiden. Ich bin weiterhin sportlich mit dem Rennrad unterwegs. Der SR ist bisher stabil geblieben und das LZEKG o.B. Ich verspüre keine Beschwerden oder Leistungsabfall.

Hellmut K. aus Lüneburg (22.02.2018): Hatte nach meinem 63. Lebensjahr jeweils 3 elektrische Kardioversionen und Ablationen, die max. 9 Monate wirkten. Meine Herzrhytm.-Störungen treten auf bei stärkerer körperl. sportl. Belastung sofort sowie besonders bei Stress nach einer Ruhephase auf. Nehme dann eine Multaq 500 ein, was gut hilft. Mancher Kardiologe bezweifelt diesen Zusammenhang, andere nicht – mir hilft es jedenfalls derart. Betablocker 5 mg Nevibolol und Marcumar ist täglich Brot. Die obige Erklärung ist klar, trifft mich als Individuum aber nur bedingt.

Ursel P. aus Duisburg (22.02.2018): Ich habe seit 20 Jahre Vorhofflimmern. Bin 72 Jahre alt. 5 Jahre hat Rhythmonorm geholfen. Ich nehme jetzt bei permantentem Vorhofflimmern lediglich Marcumar, L-Thyroxin, Ramipril 05 mg und Furorese. Fühle mich eigentlich ganz gut. Gehe 3 x die Woche ins Sportstudio. Fahre 1 Std. (ca. 75 Watt) mit dem Rad und dabei geht mein Puls oft bis 160. Ist das für mich gut? Ansonsten habe ich normalen Puls und Blutdruck. Ich möchte mich nicht gefährden. Ist das normal oder sollte ich etwas ändern? Mit freundlichem Gruß Ursel P.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Marion H. aus Nürnberg (22.02.2018): Für mich war diese Antwort zum Thema „Vorhofflimmern“ sehr aufschlussreich, da ich selbst seit 11/2016 ständige Rhythmusstörungen habe. Ich komme mit der angeführten Medikation auch sehr gut zurecht, so dass von einer Ablation abgesehen werden kann.

Ilona M. aus Düsseldorf (22.02.2018): Ich bin 68 J. alt und hatte vor 4 und vor 2 Jahren „Anfälle“ , die mich für 1-2 Stunden völlig handlungsunfähig gemacht haben. Ich konnte nicht aufstehen, laufen und war völlig verwirrt. Sprechen konnte ich und als nach ca 2 Std. eine ärztliche Untersuchung stattfand, war keine Diagnose möglich. Mir wurde ein Eventrecorder implantiert. Erst damit wurde Vorhofflimmern diagnostiziert. Mit Nebivolol und Pradaxa habe ich zwar weiterhin Vorhofflimmern, fühle mich bei den Episoden aber nur gering eingeschränkt und versuche mit Sport und gesunder Ernährung noch viele, viele Jahre munter zu leben. Anfälle hatte ich nicht mehr! Ihr Beitrag hat mir Mut gemacht.

Henz B. aus Gladbeck (22.02.2018): Ich habe nach der 4. Ablation jetzt, seit dem August 2017, endlich Ruhe. Anfälle waren ca. 25 x im Jahr. Es war für mich die Hölle während der Zeit des Anfalls. Zeitraum 3-4 Stunden. Schmerzen im Brustbereich und Unterkiefer sowie rechter Schulter. Mit Wasserlassen innerhalb einer 1/2 Std. Danach total schlapp. Nach der 3. Ablation mutlos. Mit den Ängsten und Schmerzen wollte ich so nicht weiter leben. Also, die 4. Ablation stand an. Jetzt, 7 Monate später, alles gut! Alter 76.

Walter S. aus Saalfelden Österreich (22.02.2018): Als ich 74 Jahre alt war begab ich mich, obwohl ich mich subjektiv ausgesprochen gesund und leistungsfähig fühlte, zur Vorsorgeuntersuchung. Zu meiner Überraschung diagnostizierte mein Internist bei mir Vorhofflimmern. Es folgten einige Tage Krankenhausaufenthalt mit zwei Kardioversionen. Erst nach der zweiten normalisierte sich mein Puls, weil ich auch noch mit Amiodaron aufgesättigt wurde. Der Zustand hielt unter fortlaufender Amiodaronmedikation einige Jahre an. Dann aber stellten sich immer häufiger wieder Flimmerphasen ein. Als sich dann auch noch der Puls auf eine Frequenz um 40 erniedrigte, setzte ich auf Anraten meines Internisten Amiodaron ab. Ich lebe seither ganz gut mit meinem Vorhofflimmern. Mit 81 Jahren betreibe ich noch täglich intensiven Sport. Subjektiv fühle ich mich leistungsfähig. Ob ich es objektiv auch bin, kann ich nicht feststellen, da mir niemand bekannt ist, der im gleichen Alter sportlich ebenso noch so aktiv ist wie ich. Aber immer wenn mir meine Rhythmusstörungen bewusst werden, drängt sich mir die Frage auf, ob ich mich nicht doch in einer Spezialklinik beraten lassen sollte. Ihr Artikel heute hat mich Gott sei Dank beruhigt, so dass ich gut so weiter leben kann wie bisher. Als Medikation nehme ich nur Acecomb semi gegen den hohen Blutdruck und Xarelto für die Blutverdünnung. Xarelto ist deshalb so problemlos, weil keine regelmäßigen INR-Messungen mehr notwendig sind.

Dieter E. aus Berlin (22.02.2018): Die Sprechstunden-Antwort „Vorhofflimmern“ ist sehr informativ und verständlich. Trage selbst seit Sommer 2017 einen Herzschrittmacher, der sich positiv auswirkt.

G. B. aus Kirchheim-N. (22.02.2018): War für mich eine Bestätigung, dass ich mit meiner Medikation richtig liege.

Heinz R. aus Weinstadt (22.02.2018): Als Folge eines Myokardinfarktes im Dezember 2015 traten bei mir im Juli 2016 Herzrhythmusstörungen auf. Es folgte eine sehr langwierige Prozedur mit mehreren Langzeit-EKG und wechselnder Medikation sowie der Besuch bei mehreren Fachärzten. Der zuständige Kardiologe im Krhs. (meines Vertrauens) verschrieb mir im Oktober 2016 Multaq 200 mg. Die Rhythmusstörungen wurden jedoch nur etwas gedämpft. Folge: Müdigkeit und Abgeschlagenheit. An Sport bzw. körperliche Betätigung war nicht zu denken. Im Juli 2017 erfolgte dann eine EPU mit Ablation. Leider ohne Erfolg. Im September 2017 wurde mir durch meinen Kardiologen Amiodaron 200 mg verschrieben. Multaq wurde abgesetzt. Bis zur Einsetzung einer spürbaren Wirkung des Medikamentes dauert es jedoch fast 3 Monate. Ich spüre zwar immer noch Extrasystolen, jedoch sind diese merklich zurückgegangen. Abgeschlagenheit und Müdigkeit sind nicht mehr vorhanden. Sport und körperliche Betätigung sind wieder möglich. Aufgrund der Nebenwirkungen von Amiodaron riet mein Hausarzt, alle 8-10 Wochen ein großes Blutbild anzufertigen. Mitte März erfolgt das nächste Langzeit-EKG und ein Belastungs-EKG. Ich bin gespannt.

Werner aus Illingen / Württ (22.02.2018): Vor 30 Jahren wurde bei mir Vorhofflimmern festgestellt. Seither ist Marcumar Teil des Lebens. Einmal hat man das Herz abgestellt, das hat aber nichts gebracht. Nach Schrittmacher und 4 Bypässen, viel Bewegung und Ernährungs-Umstellung geht es mir recht gut, wenn auch jetzt die Mitralklappe immer schlechter wird.

Hubert G. aus Hilter a.T.W. (22.02.2018): Bei mir ist vor fast 4 Jahren eine chirurgische Ablation erfolgreich durchgeführt worden. Der Leistungsrückgang war vorher nicht ertragbar. Die Kardioversion war vorher erfolglos. Ich fühle mich sehr wohl, nehme ASS 100 täglich.

Christa M. aus Nürnberg (22.02.2018): Kompetente, sachliche und vor allem hilfreiche Antwort!

Walter K. aus Tutzing (22.02.2018): Die Erklärung des Vorgangs und die Auswirkungen beruhigen mich.

Ladilaus B. aus Oberursel (22.02.2018): Ich litt sowohl unter Flimmern wie auch unter Flattern. Ein Jahr lang habe ich dies mit Medikamente versucht zu bekämpfen, ohne irgendwelchen Erfolg, nur unerwünschte Nebenwirkungen. Im Alter von 76 Jahren habe ich eine Katheter-Ablationen gemacht im CCB Frankfurt am Main. Seither (3 Jahre her) habe ich überhaupt keine Probleme.

Renate E. aus Werdohl (22.02.2018): Ich hatte auch Vorhofflimmern. Hatte einen Dauerpuls von 120, habe dann einer Ablation zugestimmt. Seitdem geht es mir besser.

Petra B. aus Steinfeld (22.02.2018): Ich komme mit dem empfohlenen Betablocker und Gerinnungshemmern gut klar und merke nur selten mal eine Episode des Vorhofflimmerns.

Klaus-Hermann B. aus Mainz (22.02.2018): Ich habe seit 20 Jahren Vorhofflimmern, seit 15 Jahren erst eine Behandlung mit ASS 100, seit 10 Jahren mit dem Wirkstoff Phenprocoumon 3 mg (INR 2.0 - 3.0). Seit 8 Jahren zusätzlich Bisoprolol 5 mg/12,5 mg. Bis jetzt habe ich bei der Einnahme dieser Medikamente noch keine Nebenwirkungen festgestellt. Ich bin 78 Jahre alt.

Anna Inge N. aus Mülheim Ruhr (22.02.2018): Ich hatte bei Vorhofflimmern vor ca. 4 Jahren unter verschiedenen Gerinnungsmedikamenten schwere Blutungen bekommen, die meinen Hämoglobinwert dauerhaft gefährlich abgesenkt haben. Eine Ablation hat Abhilfe geschaffen insofern, als ich nur noch selten und ganz kurzzeitig Vorhofflimmern habe. Ferner wurde mir wegen meiner Unverträglichkeit, um die möglichen Folgeschäden, die bei den Rhythmusstörungen auftreten können, weitestgehend zu reduzieren, ein „Watchman“ implantiert, den ich nun seit 2 Jahren trage und der mir die Einnahme von den für mich gefährlichen Blutverdünnern erspart. Wundere mich, dass dies hier bisher nicht thematisiert worden ist.

Rainer B. aus Bad Kissingen (22.02.2018): Ich (78 Jahre) habe seit vielen Jahren nach einer Bypassoperation Vorhofflimmern. Medikamente: Lixiana 60 mg zur Blutverdünnung, Exforge HCT 5/160/12,5 zur Blutdrucksenkung u. abends Amlodipin 5 mg. Herzfrequenz bei 40/Min. Keine Probleme, jedoch 1/2-jährliche Kontrollen bei meinem Kardiologen. Keine weiteren Maßnahmen.

Angelus aus Erkelenz (22.02.2018): Sehr gut erklärt.

Georg Q. aus Dresden-Cossebaude (22.02.2018): Wenn der obere Wert des Blutdrucks durch Medikamente unverhältnismäßig heruntergeprügelt wird, geht mein Herz zu Vorhofflimmern über! Ich denke, es geht in einen Notlauf?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

B. (22.02.2018): Es ist für den Patienten mit Vorhofflimmern sehr beruhigend, dass man mit Frequenzen von 80 bis 110 leben kann ohne die Angst, gleich ist der Exitus da.

Elfriede S. aus Neuendettelsau (22.02.2018): Ich hatte das 10 Jahre, im Lauf der Zeit verschiedene Medikamente, zum Schluss Flecainid, mein Puls war aber oft bis zu 160, das ist sehr unangenehm. Letztes Jahr dann die Ablation, seitdem gut und nur noch Blutverdünner muss ich nehmen

Detlef L. aus Braunschweig (22.02.2018): Bei der fälligen Schrittmacherkontrolle, nachdem ich eine Bronchitis überstanden hatte, meinte der Kardiologe: „Kein Wunder, dass Sie leistungsgemindert sind, Sie haben Vorhofflattern!“ Das hatte ich nicht bemerkt, sondern für eine Nachwirkung der Bronchitis gehalten. Wie kann man objektiv feststellen, dass Vorhofflimmern vorliegt? Bei mir wurde es zum wiederholten Male durch Elektrokardioversion „ausgeschaltet“. Gibt es einen Pulsmesser fürs Handgelenk, der die Rhythmusstörungen anzeigt? Danke, Detlef L.

C. H. aus Oberschleißheim (22.02.2018): Habe selbst seit 2013 immer wiederkehrende Events. Die Abstände verkürzen sich. Medikamentengabe ähnlich, alle 1-2 Jahre UKG zur Vorsorge.

Sabine aus Berlin (21.02.2018): Solange sie so allgemein gehalten ist, finde ich die Antwort gut und sie wird wohl vielen helfen sich mit dem ständigen Vorhofflimmern abzufinden, wobei der Hinweis auf die Medikamente auszuklammern ist, denn es betrifft den/die Fragesteller/-in. Ich, 79 Jahre, lebe seit 10 Jahren damit und 3 Ablationen haben es nicht beseitigt (vorher 13 Kardioversionen, 4 Stents, Herzschrittmacher, COPD). Ich bin m. E. medikamentös gut eingestellt und habe mich damit abgefunden nicht mehr leistungsfähig zu sein.

Mona aus Kiel (21.02.2018): Für mich war diese Antwort sehr hilfreich, da ich, die ich nur alle halbe Jahre kurzes Vorhofflimmern habe, schon seit 3 Jahren Medikamente einnehmen sollte, dies aber verweigert habe. Ich nehme bei Bedarf einen Betablocker Metoprolol 50 bzw. 100 mg und zur Beruhigung ein paar Tropfen Diazepam. Nach ca. 2-3 Stunden ist das Ganze vorbei und ich fühle mich wieder wohl. Allerdings spüre ich das Vorhofflimmern als sehr unangenehm und beängstigend und bin froh, wenn es wieder vorbei ist.

Hans-Jürgen G. aus Friedrichsdorf (21.02.2018): Bin 80. Nach Übertreiben beim Kleintriathlon vor 7 Jahren Vorhofflimmern. 2 nur kurzfristig wirksame Ablationen. Seitdem nehme ich Eliquis (tgl. 2 x 5 mg), was ich sehr gut vertrage. Keinerlei Beschwerden. Gymnastik und 12 Liegestützen tgl. sind hilfreich, aber keine Anstrengungen.

T. aus Mainz (21.02.2018): Für mich ist die Info wichtig, dass man im höheren Alter das Vorhofflimmern belassen kann. Ich bemerke mein Flimmern überhaupt nicht. Ich komme mit 5 mg Marcumar sehr zurecht, INR 2,2-2,4.

Ingrid L. (21.02.2018): Ich bin 77 Jahre, habe seit ca. 20 Jahren Vorhofflimmern. Zwei Ablationen waren absolut erfolglos, vor 3 Jahren nach einer Aufsättigung mit Amiodaron wurde eine Kardioversion vorgenommen, die tatsächlich 3 Jahre gehalten hat. Seit 3 Monaten habe ich wieder Vorhofflimmern und nehme seitdem Xarelto 15 mg. In der nächsten Woche sollte wieder eine Kardioversion vorgenommen werden. Die obige Antwort hat mich in meiner Meinung bestärkt, davon Abstand zu nehmen. Vielen Dank

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