Wichtig

Sollte man seinen Blutdruck tatsächlich unter 120 mmHg senken?

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Sprint-Studie Blutdruck wie tief senken

Vielleicht haben Sie es von Ihrem Arzt schon erfahren: In der sogenannten SPRINT-Studie zeigte sich für Bluthochdruck-Patienten ein deutlich kleineres Risiko zu sterben oder eine gefährliche Herzschwäche zu erleiden, wenn das Ziel für den oberen Blutdruck unter 120 mmHg betrug (statt den bislang empfohlenen 140 mmHg, die je nach Alter und Begleitkrankheiten gelten).

Die Herzstiftung warnt allerdings davor, den Blutdruck nun unkritisch und in jedem Fall unter 120 mmHg zu senken, auch wenn bestimmte Patienten wahrscheinlich tatsächlich von einer stärkeren Senkung profitieren können. Für wen der tiefere Wert in Frage kommt und wem davon abzuraten ist, erläutert der Herzspezialist Prof. Dr. med. Heribert Schunkert vom Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung in einem umfangreichen Interview, das Sie sich unten in voller Länge herunterladen können.

Wichtige Empfehlung: Allen Menschen mit erhöhtem Blutdruck empfiehlt die Herzstiftung den umfassenden ➞ Herzstiftungs-Sonderband zum Thema Bluthochdruck. Erläutert wird darin z. B., was man unbedingt über Nebenwirkungen von Blutdruck-Medikamenten wissen muss, wie sich die Werte mit der Ernährung senken lassen oder wie man den Blutdruck korrekt misst, um nicht fälschlicherweise zu hohe Werte zu erhalten, was sonst dazu führen kann, dass man zu hohe Medikamenten-Dosierungen verordnet bekommt und unnötige Nebenwirkungen riskiert werden.

Tipp: Eigene Fragen zum Thema Blutdruck können Sie sich als Mitglied kostenfrei in der ➞ Herzstiftungs-Sprechstunde beantworten lassen. Häufig gestellte Fragen sind z. B.:

  • Ich bin oft müde und schlapp. Sind meine Blutdruck-Medikamente zu hoch dosiert?
  • Welche Möglichkeiten gibt es den Blutdruck auf natürliche Weise zu senken?
  • Bei mir treten immer häufiger Potenzprobleme auf. Kommt das von meinen Blutdruck-Medikamenten? Was kann man dagegen tun?
  • Müssen Blutdruck-Medikamente morgens oder abends eingenommen werden?
  • Was bedeutet es, wenn nur der untere oder nur der obere Wert erhöht ist?

Hinweis: Das Interview mit Prof. Dr. med. Heribert Schunkert stammt aus der Zeitschrift HERZ HEUTE, mit der Herzpatienten von der Herzstiftung regelmäßig über wichtige Neuigkeiten bei Herzkrankheiten auf dem Laufenden gehalten werden. (Die Zeitschrift wird 4x pro Jahr per Post an alle Mitglieder verschickt und ist nicht im Zeitschriften-Handel erhältlich.)



(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 89 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

K. aus Büren (25.09.2017): Der richtige BLUTDRUCK ist der, bei dem man sich am wohlsten fühlt und der immer noch in der Toleranz liegt. Alle Menschen sind verschieden, auch der "richtige" Blutdruck.

Theo P. aus Goch (23.09.2017): Ich leide an einer Tachykardie und habe eine Schlafapnoe. Der Artikel hat meine Sensibilität für das Thema "Blutdruck" erhöht. Ich werde ihn regelmäßiger kontrollieren.

Agnes E. aus Fisch (14.09.2017): Ich habe Nierenschwäche, Diabetes, hohen Blutdruck und nehme Votum 10. Morgens ist mein systolischer Wert 104-120. Ist das Medikament Votum für mich richtig? Oder Moxonidpin? Nehme morgens: Amiodaron, Torasemit, 10 Votum, abends: Simvastatin, Marcumar, 10 Votum. Langzeit-Insulin abends.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

T. S. aus Mainz (03.08.2017): Die Bedeutung eines richtigen, sprich gesunden Blutdrucks wird in diesem Beitrag in keiner Weise dargestellt.

Dieter D. aus Hohenstein (24.07.2017): Ich stimme dem Beitrag von Andre W. aus Hamburg vom 26.05.17 voll zu. Viele Ärzte sind m. E. darauf bedacht, recht viele Medikamente zu verschreiben. Die eigene Meinung dazu ist nicht gefragt. Zeitmangel!

S. (31.05.2017): Nun gut - wie verhält es sich aber bei einer Niereninsuffizienz (4. Stadium) bei der eine BD-Senkung auf diesen Wert tunlichst angeraten wird?

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Andre W. aus Hamburg (26.05.2017): Es wird zu wenig auf die Wichtigkeit der Ernährung in Bezug auf Blutdrucksenken hingewiesen, finde ich. Unjodierte Salze, Nahrungsmittel mit sehr geringem Salzgehalt (natürliches, unjodiertes Salz gibt es im Bioladen oder Reformhaus), frisches Obst, selbstgemahlenes Müsli, Lebensmittel ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker haben bei mir Medikamente überflüssig gemacht. Der Wert fiel von 165/95 auf Dauer auf 125/80. Schlimm finde ich außerdem Arzthelferinnen, die nicht wissen, wann und wie man messen sollte und dem Patienten, nach dem Treppensteigen oder Aufregung durch eine Diskussion um die unangemessene Wartezeit, die Werte ermitteln. Das habe ich so erlebt. Auch die Aufregung alleine durch den Arztbesuch ist nicht zu vergessen, VOR der ärztlichen Untersuchung war der Blutdruck bei mir bei 175/95, unmittelbar danach fiel er auf 130/85. All dies wird m.E. oft nicht berücksichtigt und sofort Tabletten verordnet. Das halte ich für fahrlässig.

Otto J. aus Zschorlau (09.05.2017): Ich habe ständig 120 mmHg und bin eigentlich zufrieden. Übrigens bin ich schon seit zwei Jahren Mitglied in der Deutschen Herzstiftung. Die Beiträge sind sehr gut zu verstehen und helfen mir betreffs meines Gesundheitszustandes (3 Herz-OP u. Schrittmacher). Ich danke Ihnen vom ganzen Herzen für Ihre Hilfe. Machen Sie weiter so! Herzliche Grüße, Otto J.

Verena B. aus Freiburg (19.04.2017): Mein Blutdruck bei KHK seit 4 Jahren ist im Bereich 110 zu 65 aufgrund meiner niedrig dosierten Betablocker, außerdem mache ich viel Sport auf meinem Ergometer, bis 200 km pro Woche, was sehr deutlich auch meine Stimmung hebt, da ich durch die Betablocker eine deutliche Antriebsschwäche mit depressiven Anteilen erlebe. Da hilft mir der Sport deutlich, obwohl ich mich fast immer dazu sehr überwinden muss. Das mit der gesunden Ernährung gelingt mir leider nicht bisher, obwohl ich, Gott sei Dank, ein ideales Gewicht habe. Daran muss ich noch arbeiten. Zugenommen habe ich durch die Betablocker überhaupt nicht! Vielen Dank den Ärzten der Herzstiftung und auch den Mitpatienten für Ihre Beiträge!

Corny A. aus Hamburg (15.03.2017): Sehr hilfreicher Artikel.

Rose M. (05.12.2016): Aktuell habe ich nach einer Fuß-OP meinen Blutdrucksenker abgesetzt, weil ich Ohnmachtsneigung und starke Müdigkeit verspürte, denn ich habe nach der OP keinen Sport machen können, was sich vielleicht ausgewirkt hat. Aber ich habe ein Aneurysma im Kopf und muss daher den Blutdruck genau im Auge behalten. Jedenfalls fühle ich mich wieder leistungsfähiger, aber der Blutdruck steigt nachmittags auf 140-150 im oberen Wert an. Auch mein Puls liegt wieder im Norm-Bereich. Leider kann ich nicht Mitglied werden, da meine Rente nicht reicht. Aber ich freue mich über diese wichtigen Informationen und bin begeistert von dem gut zu verstehenden Schreibstil.

C. E. aus Navarrenx (Frankreich) (01.11.2016): Als ideale Kombination hat sich bei mir (72 J.) nach ca. 15 Jahren ACE-Hemmern die zusätzliche Einnahme von Serotoninwiederaufnahmehemmern in Minidosierung und – der Hit – Autohypnose erwiesen: 125 / 75! Letztere ist – mit ein wenig Übung und anfänglicher Anleitung – in allen Stresssituationen unauffällig anwendbar, zugleich billig für Patienten und das Gesundheitssystem. Ein bisschen Disziplin braucht es allerdings.

Reinhold aus Rüsselsheim (02.09.2016): Durch meine KHK mit bis zu 7 Stents, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Niereninsuffizienz, Schlafapnoe, Ödeme in den Beinen, wurde mir gesagt, dass ich meinen Blutdruck unter 120 mmHg halten soll, was aber auch mit zurzeit 19 Tabletten nicht zu erreichen ist. Dadurch kommen abends Angstgefühle auf, wogegen wieder ein Medikament einzunehmen ist, dass man einigermaßen schlafen kann.

Elfriede W. aus Schärding/Oberösterreich (26.06.2016): Bei mir gibt es ständig eine große Schwankung: Entweder er ist sehr hoch, beide Werte, schon viele Jahre trotz Medikamente, und jetzt seit Wochen ist er immer fast nur 100 zu 70. Und ich habe seit Geburt einen Herzklappenfehler.

Klaus M. aus Berlin (12.06.2016): Sehr informative und neue, d. h. aktualisierte Berichte, die ich für mich sehr gut verwenden kann. Habe bereits seit Jahren immer wieder mal Informationen benötigt und auch entsprechende Bücher zu diesen Themen gekauft.

Reiner J. aus Windischeschenbach (08.06.2016): Da ich meine Ernährung umgestellt habe und jetzt regelmäßig Sport mache, ist mein Blutdruck von 160 mmHg auf 120 mmHg zurückgegangen.

Katharina S. aus Erlenbach (12.05.2016): Es ist hilfreich, immer wieder zu erfahren, wie man seine Gesundheit effektiv schützen kann.

Wilhelm B. aus Geestland (27.04.2016): Seit Wochen bekomme ich Valsartan mit unterschiedlichen mg. Bis jetzt habe ich nur Schwankungen des Blutdrucks. Ich bin langsam am Verzweifeln. Hatte vor Monaten noch Votum plus, damit ging es mir sehr gut. Aber nachdem ich 69,90 bezahlen sollte, habe ich mich für Valsartan entschieden.

Heidi H. - B. aus Stutensee-Friedrichstal (26.04.2016): Ja, ich bin dankbar für ständige Fachinformationen, die in Fachpraxen nicht gegeben werden.

Wolfgang K. aus Eschershausen (24.04.2016): Mein Blutdruck ist 90/60, war auch schon bei 90/50. Ich fühle mich eigentlich wohl, hatte 2 Herzinfarkte und habe 4 Stents. Einmal hatte ich im Krankenhaus einen Blutdruck von 140, da habe ich fantasiert und bin auf dem Flur gegen die Wand gelaufen. Nehme Betablocker Metoprololsuccinat 95 mg am Tag 1/2 morgens, 1/2 abends.

Wilhelm B. aus Geestland (24.04.2016): Mein Betablocker wurde schon mehrfach gewechselt, bis jetzt ohne sichtbaren Erfolg.

K. H. G. (24.04.2016): Nach 5 Stents sagte mir meine Kardiologin, ich sollte ein blutdrucksenkendes Mittel nehmen. Daraufhin habe ich ein Mittel von meinem Hausarzt bekommen. Nach seiner Anweisung habe ich es eingenommen, war aber nur noch müde. Das Mittel habe ich dann abgesetzt. Jetzt messe ich meinen Blutdruck regelmäßig ohne Medikamente, und habe einen oberen Wert von 110-118, der untere Wert liegt zwischen 60-68. Mein Puls liegt in der Ruhephase bei 55-63. Ich treibe Sport und ernähre mich ausgewogen. Bin 68 Jahre alt und wiege 65 kg.

Jean-Pierre B. aus Zürich (22.04.2016): Bei moderatem Sport, wie zügiges Laufen (Marschieren), leichtes Fahrrad fahren oder auch Treppensteigen anstelle des Fahrstuhls, sind sehr hilfreiche Mittel ohne Nebenwirkungen. Dies muss jeder selber nach Bedarf ausüben, dabei sollte man jedoch ohne Anstrengungen noch ein Gespräch führen können. An seine Grenzen zu gehen oder sich zu überschätzen und dann wegen der Anstrengungen abrechen zu müssen, ist kontraproduktiv und daher eher schädlich. Ich mache dies seit Jahren und habe dadurch einen eher einen niedrigen Blutdruck (nehme keine blutdrucksenkenden Medikamente ein) und jeweils einen Puls von 55. Leichter Sport senkt nicht nur den Blutdruck, sondern auch die Diabeteswerte nach unten. Sogar das "gute" Cholesterin kann damit positiv beeinflusst werden und es ist kostenlos für alle. Viel Spass und Erfolg damit!

Holger A. aus Hamburg (21.04.2016): Habe vor 7 Jahren einen Myokard-Infarkt gehabt, habe seitdem meinen Blutdruck auf ca. 123 zu 75 bei 70er Puls gesenkt. Rauche nicht mehr. Bin zwar übergewichtig, aber fahre 5x die Woche 1/2 Std. Ergometer.

N. Wagner (20.04.2016): Ein 60-Jähriger kann das (120/80) i.d.R. nicht erfüllen. Führen extreme Blutdrucksenker ggfs. zu Demenz? Warum hat man z.B. für 60-Jährige seit 40 Jahren den Wert über 160/110, 150-140/90 und jetzt nun auf 120/80 gesenkt? Eines hat man erreicht: im angegebenem Alter sind nun 75% eines Jahrganges "Hoch"-Druckpatienten. Ich war als 60-Jähriger bei meinem Arzt und er maß in der Praxis (unter Weißkitteleffekt) 130/90. Dann sagte er sinngemäß, das können wir bis 120/80 noch besser hinkriegen - und womit: mit einer höheren Dosis Blutdrucksenker!

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Rainer P. aus Wöllstadt (19.04.2016): Bei einem Blutdruck unter 130/70 fühle ich mich müde und nicht leistungsfähig.

Hans-Norbert M. aus Kirchseeon (19.04.2016): Der Aufsatz war für mich eine Beruhigung. Ich bin 82 Jahre alt und lebe seit 28 Jahren mit drei Bypässen, von denen der Venenbypass aber seit dem vorigen Jahr endgültig verschlossen ist. Mein Blutdruck ist jetzt sehr niedrig eingestellt, dabei wird aber der diastolische Wert sorgfältig über 60 gehalten. Ich kann damit gut leben.

Winfried H. aus Billerbeck (19.04.2016): Ich trage einen Defi mit Schrittmacher. Wie soll ich mich verhalten: 1x Blutdruck, 1x Sport u. Radfahren.

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Hartmut S. aus Berlin (18.04.2016): Ich bin gegen jede Art von Pauschalisierung, besonders dann, wenn es um Erkrankungen geht. Ich: Schlaganfall in 2011; hochgradige Aortenklappenstenose in 2011, Stent nach Herzkranzgefäßerkrankung in 2012, Aortenbogen-Aneurysma (6,2 cm – von ursprünglich 4,5 cm) in 2010, Herzinsuffizienz, Blutdruckwerte zwischen 165/90 bis 230/121. Lebenserwartung 2012 ca. zwei Jahre. Ärztlicher Rat in 2012: keine Anstrengungen, keinen Stress, keinen Kaffee und sofortige OP! Medizinisch ließ sich mein Blutdruck nicht einstellen. Seit ich, gegen den ärztlich Rat, Sport betreibe und Kaffee trinke, pegelt sich mein Blutdruck konstant bei 135/80 ein. Ich kann wieder Treppen steigen und Fahrrad fahren. Meine Erfahrung: Wer nichts mehr von seinem Körper fordert, muss sich nicht wundern, wenn alle Funktionen zusammenbrechen. Lieber plötzlich und aktiv sterben, als passiv dahinsiechen! Und man staune: Ich lebe schon vier Jahre länger als mir zugebilligt wurde. Doch wie gesagt: Man sollte nichts pauschalisieren, aber sich auch immer fordern und nicht aufgeben.

Ohne Namen (18.04.2016): Bei mir setzt ab ca. 120 (oberer Wert) Schwindel ein.

Axel aus Aerzen (18.04.2016): Pauschale Schlagzeilen wie "Blutdruck sollte auf 120 mmHg gesenkt werden. 140 mmHg ist zu hoch" verunsichern mich. Deshalb bin ich für eine differenzierte Information wie auf dieser Seite sehr dankbar. Danke dafür.

Helmut M. aus Xanten (18.04.2016): Weil ich immer zu hohen Blutdruck habe und ich in den letzten 2 1/2 Jahren nicht vom Bluthochdruck befreit bin, habe ich schon 4 Stents bekommen. Ich hoffe, es geht alles gut für mich.

Erich P. aus Pirmasens (18.04.2016): Wenn man einen Blutdruck von 120 mmHg hat, ist das vollkommen i. O.

Isolde H. aus Singen (18.04.2016): Alle Informationen von Herzstiftung sind immer hilfreich, habe schon viel gelernt und sie haben mir auch schon sehr viel geholfen. Bin 68 Jahre und habe seit fast 3 Jahren Herzrhythmusstörungen mit Vorhofflimmern. Aber mir geht es wieder gut, dank meiner Kardiologin und Ihren Informationen in schriftlicher Form, Vorträgen u.a. Vielen Dank!

Jürgen K. aus Lasne, Belgien (17.04.2016): Als 80-jähriger Diabetiker mit guter Einstellung (6.0) erreiche ich morgens Werte unter 120, aber später am Tag sind schon 140 schwer erreichbar. Darauf geht der Bericht nicht ein, war aber sonst sehr hilfreich.

Hermann G. aus Hannover (17.04.2016): Ich fühle mich mit einem Blutdruck zwischen 120 mmHg und 130 mmHg wohl. Ein Blutdruck unter 120 mmHg macht ggf. auch müde. Den Blutdruck messe ich täglich.

A. B. aus Dresden (17.04.2016): Liege im Bereich 115-135, das schon Jahre.

Rainer G. aus Höchberg (17.04.2016): Ich traue der Studie nicht.

Wilhelm K. aus Germersheim (17.04.2016): Seit 2001 bin ich KHK-Patient und wurde operiert - 4 Bypässe, nach einem Jahr sind 2 total zu. Habe täglich den Blutdruck kontrolliert, morgens und abends. Die Liste habe ich dem Kardiologen gezeigt der meinte, das ist überflüssig und macht keinen Sinn. Die Werte schwanken zwischen 104/65 und 126/70. Sie sind Tageszeit-abhängig. Das sollte man unbedingt in Erwägung ziehen. Zu meiner Person, ich bin 72 Jahre, 166 cm groß und 82 kg schwer, sportlich aktiv.

Werner S. aus Pulheim (17.04.2016): Ich habe seit 01/2015 einen ICD, habe vorher kaum spürbar Herzprobleme gehabt, einen gleichmäßigen Blutdruck von 120/80, der für mich gut war (zumindest habe ich mich damit gut gefühlt), jetzt mit tollen Medikamenten und einem Blutdruck von durchschnittlich 100/60 bin ich nur noch müde. Zu meiner Person: 53J., 183 cm, 82 kg, treibe ein bisschen Sport.

Dr. Heribert B. aus Ruppichteroth (17.04.2016): Ich bin sehr zufrieden mit den Informationen.

Harry R. aus Bremerhaven (17.04.2016): Operiert wurde ich zum 1. Mal am 01.09.1975 an der Aorten-Herzklappe, Ersatz aus Titan. Mai 2003 wurde die Mitral-Herzklappe ausgewechselt, Carbon. Medikamente: Marcumar ½, Ramipril ½, Spirololacton, Blutdruck 115/65, Puls 54.

Günther T. aus Neuss (17.04.2016): Ein informatives Interview. Leider fehlt jeglicher Hinweis, den Bluthochdruck ohne Medikamente zu senken, z. B. durch Ausdauersport (4 x wöchentlich 1 Std. Joggen oder 3 Std. angestrengtes Radfahren), Gewichtsreduktion. Ich bin 70, BMI 19, 115:68. Der Kommentar von Peter L. aus Nossen (16.04.2016) ist voll zutreffend!

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wertvolle Tipps zur natürlichen Senkung des Bluthochdrucks finden Sie » hier.
Mit herzlichen Grüßen, Ihre Deutsche Herzstiftung

Evi R. aus Ittlingen (17.04.2016): Ich kann wegen meines Asthmas keine Betablocker nehmen, auf ein anderes Bluthochdruckmittel reagierte ich allergisch und landete auf der Intensivstation. So unbehandelt bekomme ich den Blutdruck nicht runter.

Inge-Käthe M. aus Bannwil/Kanton Bern (17.04.2016): Ich, w., werde jetzt 79 Jahre und hatte Ende 2007 eine Aneurysma-OP, d.h. die obere Aorta war extrem gross und am Platzen. Also SOS. Seitdem empfohlene Blutdrucksenker, Aspirincardio 100. Der Prof. sagte, da Kunststoffaorta, sollte der obere Blutdruck ideal um 110-120 sein. Nun aber habe ich oft geschwollene Beine, blaurote Adern und bin oft müde. Allerdings arbeite ich noch immer im Büro für meinen jüngeren Ehemann und wir stehen morgens zwischen 3-4.30 Uhr auf. Ausserdem habe ich durch die sehr kompl. OP die oberen Halswirbel in einem Cage, oft schmerzhaft, bin 170 cm und wiege ca. 65 kg. Die Ärzte meinten jeweils das Medi Abnehmen, muss aber nach 1 Std. laufen sehr schnaufen und tendiere eigentlich zu Naturprodukten, z.B. Teufelskralle bei Schmerzen etc. Wie ist Ihre Meinung?

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Roland S. aus Taunusstein (17.04.2016): Ich finde die Informationen auf dieser Seite sehr hilfreich und lehrreich. Mein Blutdruck (seit Herz-OP 2 Bypässe, 20.11.15) liegt heute (17.4.16) bei 112/77.

Ohne Namen aus Leipzig (17.04.2016): Habe KHK, tagsüber 136/75, früh (3-5 Uhr) 137/86 max. und abends nach moderatem Alkoholkonsum (max. 0,3 l RW) zeitweise unter 100/60, weil doch Alc. die Gefäße erweitert!!!

Jürgen T. aus Dähre (17.04.2016): Ich denke ja, aber ich denke, dass das Alter auch mit eine Rolle spielt. Ich selbst bin 52 J., und ich meine, wenn mein Blutdruck zwischen 110 bis 130 liegt, dann bin ich mit den Medikamenten sehr gut eingestellt. Ich bin nämlich vor ein paar Tagen aus der Klinik gekommen, weil ich mit einem Blutdruck von 289 zu 160 eingeliefert wurde. Mit der neuen Medikation bin ich, glaube ich, jetzt ganz gut eingestellt. Er liegt zwar manchmal meines Erachtens zu niedrig, so bei 105, aber bei 120 fühle ich mich wohl.

Jutta A. aus Reutlingen (17.04.2016): Nehme mein Blutdruck-Medikament morgens und abends je 1/2 Tablette. Mein Blutdruck liegt immer zwischen 140 und 160, unterer Wert meistens bei 60.

Gerhard D. aus Salching (17.04.2016): Wird hier wie gewohnt auch für den medizinischen Laien anschaulich dargestellt.

Erich Heinz S. aus Lutherstadt Eisleben (17.04.2016): Ich messe mir täglich den Blutdruck vor dem Frühstück und vor den Medikamenten-Einnahmen. Morgens so gegen 07:00 und liegt immer 125/83/62 und 129/84/59.

Serge C. aus Limeshain (17.04.2016): Mein Blutdruck war bis 150 mmHg, also bin ich zu meinem Hausarzt (Kardiologe) gegangen. Er hat gesagt, solange ich nicht 200 mmHg habe, brauche ich nicht anzutanzen! Die Herzklinik sagte mir ab 135 mmHg sollte man den Arzt aufsuchen! Ich glaube, viel Ärzte viele Meinungen!

Horst F. aus Saarbrücken (17.04.2016): Ich hatte vor 6 Jahren erstmals Herzrhythmusstörungen und bekam bei einem systolischen Blutdruck von knapp über 140 Sartane verordnet. Nach einem Jahr wurde ich aufgrund eines plötzlich eintretenden Blutdruckabfalls auf systolisch 70 notfallmäßig in die Klinik eingeliefert. Seither nehme ich keine Blutdrucksenker mehr und der Blutdruck ist bei va. 140 zu 90. Ein Zeichen dafür, vorsichtig mit der Absenkung unter 140 umzugehen. Zu weiteren Information: Ich bin 64 Jahre alt und Risikopatient für Schlaganfall.

Meinolf W. aus Bönebüttel (17.04.2016): Man muss offensichtlich die Angelegenheit (RR) sehr individuell regeln.

Klaus I. aus Mannheim (17.04.2016): Sehr interessanter Beitrag, vor allem auch die Betrachtung des diastolischen Wertes im Zusammenhang mit der Durchblutung der Kranzgefäße.

K. aus Berlin (17.04.2016): Hallo und Ihnen einen guten Tag, ich habe hier mir die Empfehlungen mal angesehen und muss mich über meine Ärzte doch sehr wundern, denn dort bin ich schon Stammkunde, wegen meiner Herz Rhythmusstörungen, der Angina pectoris durch Koronararterien-Verengungen, u. a. da aber werden mir immer 120 / 85 oder 109/ 85 gesagt, der Blutdruck sei SUPER. Ich würde mal sehr gerne erfahren, welcher nunmehr wirklich gut ist, zumal ich Marcumar nehmen muss und ASS 100 Beta Blocker 47,5 u.a.

Ludwig H. aus Feldkirchen (17.04.2016): Sehr geehrte Damen und Herren, die Informationen zum Blutdruck sind wie alle Ihre Beiträge und Schriften äußerst kompetent verfasst und sehr hilfreich. Trotz der oft schwierigen Zusammenhänge verstehen es Ihre hochkarätigen Experten immer die Beiträge so zu schreiben, dass sie auch der interessierte medizinische Laie gut verstehen kann. Für alle, die mit Herzproblemen zu tun haben oder einfach Interesse an dieser Thematik haben, ist nach meiner Erfahrung die Mitgliedschaft bei Ihnen ein großer Gewinn.

Mit den besten Grüßen
Ludwig H., Dipl.-Ing. (Univ.)

Ernst R. aus Dessau-Roßlau (17.04.2016): Für meinen Begriff und den bisher gesammelten Erfahrungen sehr nützlich. Nach den angeführten Erfahrungen mit den neuesten Bestrebungen, den Blutdruck so rigoros auf 120 mmHg zu senken, bin ich doch geneigt abzuwarten, ehe ich mich zu einer derartigen Therapie entschließen würde. Vielleicht ist es ratsam, noch auf weitere Erfahrungen (Nebenwirkungen) zurückgreifen zu können.

H.-Wilhelm H. aus Sankt Augustin (17.04.2016): Ich schätze besonders, dass auch hier die Information wiederum in einer für jedermann verständlichen Art und Weise erfolgt.
Danke und Gruß
H.-Wilhelm H.

Ewald T. aus Dorsten (17.04.2016): Meine Daten 125 / 80 sind über Medikamente eingestellt. Mein Alter: 75 Jahre. Seit 20 Jahren nehme ich blutdrucksenkende Medikamente und habe bisher keine Probleme. Zu erwähnen ist noch, dass ich intensiven Sport 3 Mal in der Woche betreibe. Durch den Sport und durch Gewichtsreduzierung nehme ich weniger blutdrucksenkende Medikamente.

Dr. med. Norbert Weber aus Starnberg (17.04.2016): Eine anspruchsvolle, gut konzipierte Studie. Im Alltag mag es jedoch schwierig sein, den RR in der beschriebenen Form (5 Minuten Ruhe, 3 Messungen) zu messen.

W. aus Langenzenn (17.04.2016): Mein Blutdruck liegt bei 128/78, Puls bei 83 - 89. Arzt hat mir gegen Schwindelgefühle Eplerenon 25 mg verschrieben, sind diese empfehlenswert?!

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E. N. aus Bautzen (17.04.2016): Hilfreich vielleicht weniger, aber dennoch interessant. Ich messe selbst jeden Tag, komme aber selten unter 140. Das trotz zweier Blutdrucksenker. Da werde ich meinen Arzt mal nachdrücklich befragen.

Günter S. aus Menden (17.04.2016): Gelesen und gehört habe ich, dass Blutspenden, bzw. Blutergüsse (je nach Alter), blutdrucksenkend sind. Ist das erwiesen und dadurch zu empfehlen?

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Rainer D. aus Osnabrück (17.04.2016): Bei der Blutdrucksenkung muss ich aufpassen - vor allem nachts. Da habe ich streckenweise Schläge von 22, 23. Also deutlich unter der Grenze von 25 pro Minute. So brauche ich für die Nacht Medikamente, die den Blutdruck erhöhen und tagsüber blutdrucksenkende.

Manfred Z. aus Blaufelden (17.04.2016): Studie hin oder her. Das Lebensgefühl hat auch noch ein Wort mitzureden. Was hilft ein Blutdruck von 120, wenn das Leben nicht mehr lebenswert ist?

Marianne G. aus Würzburg (17.04.2016): Seit 2 Jahren gelegentlich Vorhofflimmern. An niedrigeren Blutdruck (durchschnittlich 125/68) musste ich mich erst gewöhnen, fühle mich jetzt gut damit!

Franz S. aus Tarrafal de Monte Trigo-Ilha Santo Antal-Cabo Verde (17.04.2016): Meine Daten 100/60/40, fühle mich gut, aber oft sehr müde.

Dieter J. aus Frankfurt an der Oder (16.04.2016): 1989 hatte ich einen Herzinfarkt, 2005 erhielt ich 4 Bypässe, bin 77 Jahre und messe meinen Blutdruck fast seit Jahrzehnten jeden Abend gegen 22 Uhr, weil bei mir hier das Tagesmaximum liegt. Wir machen täglich Frühsport, ich arbeite z. B. jetzt im Garten, im Winter benütze ich ein Ergometer, gehe aber nicht über 60 Watt. Seit den Rehas bilde ich mir ein, zu wissen, dass es nicht auf maximale Leistungen ankommt. Lieber länger und langsamer ist meine Devise. Durch die Messungen des Blutdrucks weiß ich, dass das Fernsehen nicht förderlich ist. Meine Werte syst. schwanken zwischen 120 und 150, diast. zwischen 66 und 90.

Ohne Namen (16.04.2016): Nach meinem Geschmack wird hier zu allgemein formuliert. Ich glaube, das sollte nicht online geklärt werden, sondern mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Auch andere Maßnahmen sind wichtig: Ich habe z.B. 10 kg abgenommen, um den Blutdruck zu senken. Das Alter zu berücksichtigen ist ebenfalls wichtig.

Rüdiger S. (16.04.2016): Ich halte mich an mein persönliches Befinden. Unter 120 fühl ich mich unwohl. Ich habe deshalb zeitweise meine halbe Tablette abgesetzt und kontrolliere die Werte.

Günter M. aus Mülheim (16.04.2016): Durch Senkung meines Blutdruckes unter 130 fühle ich mich wesentlich besser.

Jürgen N. aus Eschwege (16.04.2016): Ich finde die Informationen auf dieser Seite sehr interessant und hilfreich. Niedrige Blutdruckwerte werden von manchen Ärzten ignoriert.

Reinhard F. aus Kitzingen (16.04.2016): Da ich seit Jahren Bluthochdruck habe und Medikamente nehmen muss, ist mein Blutdruck 120 zu 80. Ich habe bewusst seit Fasching abgenommen. 10 kg. Fühle mich sehr gut dabei. Der Blutdruck ist zurzeit bei 100 zu 60.

Barbara P. aus Trappenkamp (16.04.2016): Ich nehme 7 Tabletten gegen zu hohen Blutdruck, habe aber morgens oft einen Blutdruck von 180 zu 86. Ich weiß nicht warum. Ich hatte 2006 zwei Herzinfarkte. Ich bewege mich viel, bin schlank, ernähre mich vernünftig, allerdings war mein Vater auch herzkrank. Vielleicht habe ich es von ihm geerbt.

Petra B. aus Freiburg (16.04.2016): Wenn mein Blutdruck unter 120 fällt (z. B. 110 zu 70), wird mir regelmäßig schwindelig und ich muss aufpassen, dass ich nicht stürze. Habe hohen Blutdruck geerbt und nehme Quinapril.

Hubertus A. aus Neuhaus am Inn (16.04.2016): Mit Medikamenten-Einnahme liegt der systolische Wert meist zwischen 110 und 120, gelegentlich bei 125. Betablocker morgens und abends. Vor der Umstellung hatte ich eher 135 bis 140.

Wilhelm W. aus Karlsruhe (16.04.2016): Optimale Aufklärung.

Dr. med. Werner Diehl aus Beindersheim (16.04.2016): Blutdrucksenkung ist auch zum Schutz des Gefäßsystems wichtig, z. B. Vermeidung einer Aortenektasie/Dissektion/Ruptur. Gefäße sind die Transportstraßen des Körpers!

Elke Z. aus Verl (16.04.2016): Ich finde die Erklärung sehr verständlich und aufschlussreich. Ich selbst hatte Vorhofflimmern, wurde operiert. Nehme Concor 5 und halte daher meinen Blutdruck auch im verträglichen Maß. Außerdem nehme ich noch Tromcardin. Habe nur noch zeitweise Störungen.

Tatiana (16.04.2016): Ich meine, dass die Information auf dieser Seite mehr Fragen als Antworten enthielt. Entschuldigen Sie, bitte!

Markus M. aus Zürich (16.04.2016): Gute Infos zum wichtigen Thema Blutdrucksenken.

Peter L. aus Nossen (16.04.2016): Ohne dass ich Beschwerden beim wöchentlichen Ergometertraining (>160 Watt) hatte, erhielt ich die niederschmetternde Diagnose der schweren koronaren 3 Gefäßerkrankung und wurde planmäßig 02/2011 im HZ Dresden operiert. Erst seit dieser Zeit beschäftige ich mit meiner Anomalität/KHK, meinen Blutwerten einschließlich Blutdruck, wozu auch meine regelmäßige tägliche Blutdruckkontrolle (Speicherung über PC/Software) gehört. Ich weise nach, dass durch Ergo-Training (140 Watt/30 Min. aller 2 Tage) mein Blutdruck unter 114/78! sinkt/kontinuierlich und Tablette Ramilich auf halbe 1,25 mg Tabl. überflüssig macht, wobei bei Training aller 4-5 Tage mein Blutdruck sich bei 120/80 Jahresdurchschnitt einpegelt, 1/2 Tabl. 1,25 mg Ramilich. Ergebnis: tägliches Training macht bei mir Ramilich völlig überflüssig, was meine Hausärztin + meine Kardiologin auch erfreut. Tägliche morgendliche Messung ist seit 2011 Pflicht, wobei die Speicherung über PC/Software die Analyse sehr vereinfacht. Fazit: Ich (geb. 1948) muss täglich trainieren, um Blutdrucktabletten zu vermeiden. Sollte Blutdruck früh/nüchtern durch vorherigen Stress/Ärger/Arbeit mal auf 150/91 sein (1 Mal monatl.), genügen 5 Minuten Ergometer/140 Watt und mein Blutdruck ist anschließend/15 Minuten später wieder runter, bei <120/78 OHNE TABLETTE sich einpegelt.

Dieter S. aus Niddatal (16.04.2016): Die Erläuterungen und Erklärungen der Zusammenhänge sind sehr gut verständlich dargelegt. Vielen Dank.

Winfried O. aus Allmersbach i.t. (16.04.2016): Selbst habe ich Ermüdungserscheinungen und dazu noch Atemnot nach einer Anstrengung. Auch nachts treten diese Erscheinungen auf! Übrigens finde ich diese Aufklärung sehr aufschlussreich und sehr lehrsam!

Heidrun L. aus Elmshorn (16.04.2016): Für mich ist es schon eine Strafe, wenn er unter 140 abgesenkt wird. Dann bin ich zu nichts mehr zu gebrauchen. Das andere dient eher der Pharmaindustrie. Der Beitrag ist sehr gut.

Walter P. aus Stralsund (16.04.2016): ... also, dazu nur eine eigene Betrachtung. Seit 2000 bin ich KHK-Patient und führe eine tägliche Kontrolle durch. Die Werte schwanken zwischen 104:65 und 126:70. Sie sind Tageszeit abhängig. Das sollte man unbedingt in Erwägung ziehen. Zu meiner Person, ich bin 72 Jahre, 172 cm groß und 85 kg schwer, sportlich aktiv.

Walter P. aus Remseck - OT. Hochberg (16.04.2016): Diese Info ist für mich sehr nützlich und es würde mich freuen, wenn man öfters derartige Dinge erfahren könnte. Derartige Dinge sollten auch den Ärzten vorgelegt werden. Ich bedanke mich für diese Offenlegung.

Klaus-Dieter H. aus Heilbad Heiligenstadt (16.04.2016): Sehr nützlich für mich und sehr hilfreich. Toll.

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