Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Zählen Sie zu den Menschen, die eine künstliche Herzpumpe haben?

Bislang ➞ 26 Patienten-Berichte zum Thema künstliche Herzpumpe

Künstliche Herzpumpe Erfahrungsberichte
Mit einer künstlichen Herzpumpe zurück in den Alltag: Hier der Brite Chris M. mit nicht zu übersehender Gürteltasche für Akku und Steuerung seiner Herzpumpe.

Rund tausend Patienten bekommen pro Jahr in Deutschland ein Herz­un­ter­stüt­zungs­sys­tem implantiert. Verglichen mit den 2-3 Millionen Menschen, die hierzulande mit einer Herzschwäche leben, ist das nicht viel.

Wenn Sie zu diesen wenigen Personen mit einer künstlichen Herzpumpe gehören, können Sie hier einen Erfahrungsbericht für Menschen hinterlassen, die vor der Implantation einer solchen Pumpe stehen: Wie belastend haben Sie z. B. den Eingriff empfunden? Wie stark hat sich Ihr Leben durch die Pumpe verbessert und welche Aktivitäten sind Ihnen heute wieder möglich, die vorher schwierig waren?

Wie haben Sie den Einsatz Ihrer künstlichen Herzpumpe empfunden?

Dürfen wir Ihren Kommentar und Namen (Ihr Nachname wird mit dem ersten Buchstaben abgekürzt) und Wohnort auf den Internetseiten der Herzstiftung veröffentlichen?

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Bislang 26 Berichte zum Thema künstliche Herzpumpe

Wolfgang J. aus Berlin - Treptow (30.09.2019): Für mich war es eine lebensrettende Maßnahme. Mein Leben hat sich dadurch entschieden verbessert. Ich kann vieles wieder tun, was ich vor der OP nicht mehr konnte. Meine Lebensqualität hat sich wesentlich verbessert. Nach vier Monaten, gehe ich regelmäßig zum Herzsport, viel Laufen uvm.

Michael M. aus Bodenseekreis (30.09.2019): Ich (49) bekam im Jahr 2016 das Heartmate 3 (LVAD) in der Uniklinik Freiburg implantiert, da die Operation in einem anderen Krankenhaus für 4 Bypässe schief lief und ich danach ca. 1,5 Wochen im Koma lag mit Lungenentzündung, Herzstillstand etc. In einer Not-OP wurde das Heartmate 3 in der Uniklinik Freiburg implantiert. Nach ca. 2,5 Wochen kam ich von der Intensivstation in die Normalstation und kam nach weiteren 2 Wochen in die Reha. Da ich 4 Wochen nur lag, bauten die Muskeln ab und ich musste das Gehen langsam wieder lernen. Heute habe ich das Heartmate 3 als ständigen Begleiter akzeptiert. Ich weiß, dass ich den Super-Ärzten, den tollen, hilfsbereiten PflegerInnen und den KardiotechnikerInnen der Uniklinik Freiburg und natürlich meiner Familie und der Technik des Heartmate 3 mein Leben zu verdanken habe. Bis heute, also mehr als 3 Jahre nach der OP hatte ich noch keinen Vorfall mit dem Gerät. Ich bin mobil, fahre Auto, gehe einkaufen, esse gerne und gut, arbeite im Garten und habe noch Vollzeit gearbeitet. Mir geht es gut und ich lebe gerne. Eine Belastung ist die damalige OP und das Gerät für mich nicht mehr. Die gute Betreuung durch die Uniklinik und das Wissen, dass ich es wirklich mit Profis zu tun habe, beruhigt mich, gibt mir ein Gefühl der Sicherheit und lässt mich ruhig leben. Einer Herztransplantation stehe ich skeptisch gegenüber, da die Pumpe funktioniert und diese auch für Langzeit zugelassen ist. Und fällt die Pumpe mal aus, dann habe ich immer noch mein Herz, das schlägt. Ich freue mich auf die nächsten 10 Jahre... und hoffe natürlich auf weitere :-) Stünde ich mit dem heutigen Wissen und der heutigen Erfahrung vor der Entscheidung ein Heartmate 3 implantieren zu lassen, würde ich mich dafür entscheiden. Mein Dank gilt den Ärzten, den Pflegerinnen und Pflegern, dem Team des Patientenmanagements und dem Team der Kardiotechniker der Uniklinik Freiburg für deren Einsatz, Hilfe und Betreuung.

Uwe B. aus Hannover (23.09.2019): Ich wurde ca 20 Stunden nach OP Ende auf Intensivstation extubiert. Die postoperativen Schmerzen waren eine massive Beeinträchtigung, nur mit hochpotenten Analgetika lies sich diese Situation abfedern. Nach ca. 48h auf der Herz-Thorax Intensivstation erfolgte meine Rückverlegung auf die hier vorhandene HTG Versorgungseinheit. Es handelt sich um eine Teilintensiv, jedoch auch um eine umfangreich eingerichtete Station. Die ersten 3 bis 4 Wochen postoperativ waren teils eine echte Herausforderung. Ich bin seit 2013 im Status T zur Herz-TX gelistet, habe aber leider die seltene Blutgruppe AB positiv. Nach meiner LVAD Implantation bin ich final austherapiert, es bleibt nur noch warten. Das LVAD macht alles etwas leichter!

Kaan aus Augsburg (12.07.2019): Mein Vater, 63, kam mit Schmerzen im Brustbereich in die Klinik. Zur Vorgeschichte: Er hat mit 56 Jahren einen Herzinfarkt gehabt, woraufhin ihm 3 Beipässe gelegt und ein Herzschrittmacher implantiert worden ist. Die ersten 3-4 Jahre waren eigentlich sehr gut. Doch dann begleiteten ihn jedes Jahr 2-3 Wochen Klinikaufenthalte, vor allem wegen Wasserablagerungen im Körper. Jetzt, bei diesem Aufenthalt, hat man ihn in die Abteilung der Inneren Medizin verlegt. In 4 Wochen hat er insgesamt 11-14 Tabletten und Infusionen bekommen. Jeden Tag haben wir, die Famile, das Gespräch mit dem Stationsarzt geführt. Nach 3 Wochen meinte der Stationsarzt, dass die Nieren- und Leberwerte nicht gut seien. Letztendlich kam er auf die Intensivstation und wurde dann nach 1 Tag an die "Ecmo" Maschine angeschlossen, das die Herz- und zusätzlich noch die Atmungsfunktionen übernahm. Die Ärzte wollte in der Zeit eine Entscheidung fällen, ob ein künstliches Herz "Heart Mate III" bei meinem Vater machbar und sinnvoll wäre. Leider mussten wir in der Zeit, die er in der Intensivstation verbracht hat vieles mit ansehen. Das Personal (nicht alle) machte neben schwer kranken Menschen und trauernden Angehörigen laute Witze und es herrschte eine lustlose Arbeitsweise. Ich finde, es sollte mehr Schulungen diesbezüglich für das Personal geben, wie man sich zumindest in der Intensivstation zu verhalten hat. Mein Vater hat dann die OP mit dem Heart Mate III bekommen. Die Ärzte meinten, die OP sei gut verlaufen. Doch dann, nach 4 Tagen, sagte mir ein Stationsarzt, dass er einen Schlaganfall bekommen hätte. Er überlebte es nicht.

Klaus D. aus Wien (04.06.2019): Ich (52 J.) habe im Jänner 2019 solch ein Implantat (HeartMate3) bekommen. Bei mir hat es sich um eine Not-OP gehandelt. War an diesem Tag ganz normal arbeiten, am Abend um ca. 23 h bin ich dann zusammengebrochen. Rettung hat mich abgeholt, und in ein Spital gebracht. Wach wurde ich dann 3 Wochen später in einem komplett anderen, auf Herzkrankheiten spezialisierten Spital mit dem Kunstherz. Laut den Ärzten die letzte Möglichkeit, um zu überleben. Mittlerweile habe ich den Spital- und Reha Aufenthalt hinter mir und bin Zuhause mit ambulanter Reha. Bei mir ist das Kunstherz als Überbrückung bis zu Herztransplantation gedacht - habe aber viele Leute kennengelernt, die nicht transplantiert werden und schon jahrelang mit dem Kunstherz leben. Waren meiner Meinung nach alle sehr fit. Ich persönlich warte jetzt auf positiven Bescheid, dass ich auf die Warteliste für ein Herz komme. Laut den Ärzten muss ich mit ca. 1 Jahr Wartezeit rechnen, bis ich neues Herz erhalte. Freue mich schon!!!

Corinna aus Berlin (21.05.2019): Mein Vater (64) hat vor ca. 2 Wochen ein LVAD System implantiert bekommen. Leider ging dieser OP eine Not-OP voraus, bei der im ihm ein Impella-System eingesetzt wurde, um die Auswirkungen des Leber- und Nieren-Versagens erst einmal wieder in den Griff zu bekommen. Demzufolge geschwächt ist er aktuell und er hat immer noch mit den Wassereinlagerungen zu kämpfen hat. Momentan liegt er immer noch auf der Intensivstation. Mein Papa hat sich zwar selbst für das LVAD System entschieden, aber momentan hat er einfach keine Lust mehr. Die Werte sind ok und die Ärzte sind zufrieden. Aus unserer Sicht muss jetzt zunehmend die Mobilisierung in Angriff genommen werden. Aber seine Psyche macht uns Sorgen. Hat jemand gleiche Erfahrungen gemacht und kann uns vielleicht ein bisschen Hoffnung schenken?

Oleg C. aus Stuttgart (06.05.2019): Mein Vater (71 J.) und wir als Familie standen im Juni 2018 vor der Entscheidung: Kunstherz- oder noch 6-8 Monate zum Leben. In der Herzklinik wurden uns folgende Argumente wie: „Sie können danach wieder normal laufen, ja sogar Fahrrad fahren!“ vorgetragen. Natürlich hat mein Vater dann diese Hoffnung, trotz allen Risiken, gewählt und sich für die OP entscheiden. Im Juli 2018 bekam er dann ein Kunstherz LVAD Mate III. Erste Aussage nach der OP war: „Alles gut verlaufen, kein Schlaganfall während der OP, keine weiteren Komplikationen, in ein paar Wochen sieht es schon ganz andres aus“. Danach folgten fast fünf unendliche und qualvolle Monate auf der Intensivstation, bis mein geliebter Vater letztendlich Ende November dort verstorben ist. Wachkoma, künstliche Beatmung und Ernährung, Lungenentzündungen, mehrere Dialysen, und, und, und … Er hat in dieser Zeit meistens alles verstanden und gehört - gefangen im eigenen Körper. Schrecklich. Angeblich waren einige Gefäße in seinem Kopf schon vor der OP stark verengt. Dies hat dann doch zu Schlaganfällen direkt nach der OP geführt. Man hat das vorher aber nicht geprüft, obwohl so eine OP sehr teuer ist. Für mich anfangs total unverständlich. Jetzt aber schon, nachdem ich darüber viel gelesen und recherchiert habe. Es wäre besser, wenn man uns diese Möglichkeit erst gar nicht vorgeschlagen hätte, trotz der sehr schlechten Prognose bezüglich seines Herzens. Mein Vater hat sich in Eigenverantwortung für die OP entschieden, er hat die Hoffnung gewählt. Bekommen haben wir aber die pure Verzweiflung und Schmerz … Hat man genug Zeit für eine Entscheidung, soll man auf jeden Fall darauf bestehen, dass so viele Vor-Untersuchungen wie möglich gemacht werden. Je älter der Patient, desto schlimmer sind die Nebenwirkungen solcher OPs. Die Pflegekräfte auf der Intensivstation waren übrigens fast alle gegen so eine Operation.

Annett aus Dassendorf (27.04.2019): Wer kann uns helfen? Mein Bruder (45) liegt im künstlichen Koma im Herzzentrum. Da sich sein Zustand nicht bessert, soll er ein Kunstherz bekommen. Welcher Betroffene würde mit seiner Frau und mir kurzfristig sprechen wollen? Wir wären Ihnen wirklich super dankbar!

Dagmar F. aus Jülich (20.04.2019): Habe am 22. November 2018 einen LVAD implantiert bekommen, zuvor eine rasche körperliche Verschlechterung, Leistungsabfall, Atemnot, ein Besuch beim Hausarzt sorgte dafür, dass ich umgehend ins Krankenhaus kam. Die Entscheidung musste schnell getroffen werden und ist eine sehr beängstigende Phase gewesen. Dabei halfen mir von den Ärzten und Pflegekräften niemand bei der Bewältigung der psychischen Belastung, ein Gespräch mit einer Psychologin musste ich mir selbst organisieren und fand dann 1 Woche vor der OP statt. Hat mir geholfen, wobei es auf der Station keinen Raum für solch ein Gespräch gab, wir mussten in einen Geräteraum auf einer Liege und einem Bürostuhl! Macht bitte deutlich, wie wenig Beachtung so etwas findet! Fast ausschließlich gute Erfahrungen habe ich auf den Intensivstationen gemacht, nette Pflegekräfte und freundliche Betreuung von den Ärzten! Eine Nacht war allerdings schlimm, die 3. Nacht nach der OP, die ersten beiden war ich noch nicht wach. Ich habe ich wohl zu oft geklingelt, wollte trinken und meine Brille, damit ich die Uhr lesen kann. Die Nachtschwester war verärgert, die Klingel wäre nur für Notfälle und die Brille gibt sie mir nicht, es sei 4.30 Uhr und ich solle schlafen! Ich versuchte nach dem Trinkbecher zu angeln, das hatte ein Pfleger beobachtet, kam plötzlich hinter dem Sichtschutz hervor und meinte, ich sollte das lassen, trinken darf ich nur, wenn die Schwester es mir erlaubt, und ich würde eh nur alles umschmeißen ... Ich war geschockt über den unfreundlichen Umgang. Hatte Sorge, dass dieses nächtliche Team öfter auftritt, war zum Glück nicht der Fall. Viele Erfahrungen sind in meinen Erinnerungen noch sehr präsent und ich kann dann schlecht abschalten! Geholfen hat mir meine Familie … Der LVAD hat mein Leben in vorher und danach geteilt, ging alles so schnell, ob die Entscheidung richtig war? Wie geht es weiter? Meine Arbeit (Erzieherin) kann ich nicht mehr machen und die war mir so wichtig! Gesprächspartner, die mir weiterhelfen, habe ich in einer Selbsthilfegruppe gefunden, die sich aber nur alle 3 Monate trifft! Gesundheitlich geht es mir meistens gut und ich sollte dankbar sein, nur wie die Seele das verkraften soll, weiß ich noch nicht, in meinem Kopf ist es sehr unruhig! Für die Außenwelt ist wieder alles ok, für mich nicht, hoffe das es noch wird!

Brigitte T. aus Braunschweig (21.01.2019): 2002 wurde bei mir eine dilatative Kardiomyopathie festgestellt, die medikamentös behandelt wurde. Nach einer Mitralklappenrekonstruktion im Oktober 2010, traten Wasseransammlung im ganzen Körper auf. Mein Zustand verschlechterte sich rapide. Nach mehreren Krankenhausaufenthalten wurde ich Anfang Mai 2011 nach Hannover in die MHH gebracht. Ende Mai wurde mir dort ein Links- und Rechtsherzunterstützungssystem (jeweils HeartWare) implantiert. Am Anfang war ich etwas verunsichert, wie ich damit klarkommen soll, zumal ich die vier Akkus und zwei Steuergeräte nicht alle am Körper tragen konnte. Ich habe also mein "Herz in beide Hände genommen" und mir gesagt: das schaffst du jetzt auch noch. Ich habe mich in der kommenden Zeit sehr gut erholt, mich viel bewegt und so gut es ging meinen Haushalt versorgt. Den INR Wert habe ich selbst kontrolliert, Verbände habe ich täglich gewechselt. Ich habe auch regelmäßig geduscht (spezielle Duschpflaster gibt es zu kaufen, Verband direkt nach dem Duschen wechseln). Im März 2013 habe ich ein Spenderherz bekommen, für das ich sehr, sehr dankbar bin. Aber ohne die Unterstützungssysteme wäre ich nicht mehr am Leben und man kann auch mit zwei Kunstherzen sehr gut leben. Man muss ein Kunstherz nur annehmen!!! Ich danke auch allen Ärzten, Schwester, Pflegern für ihre Hilfe.

Klaus V. aus Neukirchen-Vluyn (17.01.2019): Im Mai 2008 wurde ich mit einem absoluten Organversagen ins HDZ nach Bad Oeynhausen eingeflogen. Nach 4-wöchigem künstlichen Koma wurde mir dann erfolgreich ein LVAD System implantiert, mit dem ich insgesamt 1 ganzes Jahr toll gelebt habe.Woran mein Herz erkrankt war, konnte nicht genau ermittelt werden. Auf jeden Fall war die linke Herzkammer über alle Maßen vergrößert, und das Herz insgesamt hatte noch eine Leistung von nur noch etwas über 10%. Mit dem LVAD war nach kurzer Zeit (10 Wochen nach OP) wieder alles möglich, bis auf das mehrfach genannte Duschen, Baden oder Saunen. Um ein wenig Ablenkung zu haben, begann ich auch zu diesem Zeitpunkt wieder zu arbeiten. Nach einem Jahr dann das Wunder! Nach vielen Pumpenstörungen wurde ich im HDZ erneut untersucht, und bei diesen Untersuchungen wurde Herzschlag festgestellt. Da auch die Pumpenstörungen (mit dem damit verbundenen Alarm) nicht nachließen, entschied man sich zur Operation. Während der OP wurde festgestellt, dass die Verbindung vom Herzen zur Pumpe von einem Blutkoagel vollständig verschlossen war. Mein Herz hatte seine Arbeit also nach mehr als einem Jahr wieder selber aufgenommen, und schlägt seit 2009 wie es soll. Die VAD Koordinatoren des HDZ haben mich während der gesamten Zeit meines Aufenthaltes in der Klinik, und auch während der Zeit der ambulanten Versorgung auf unglaublich nette und kompetente Art und Weise betreut. Auch meine Frau wurde während dieser traumatisierenden Zeit vom VAD Team mit unterstützt, und auch schon mal tröstend in den Arm genommen. Ohne dieses Team wäre ich nie soweit gekommen. Abschließend sei gesagt, dass ohne dieses System mein Leben 2008 zu Ende gewesen wäre. Dank der eingesetzten Technik, aber vielmehr noch der Kunst der Ärzte des HDZ und dem unendlichen Einsatz der VAD Koordinatoren, bin ich auch 2019 noch voll im Leben, und danke Gott dafür.

Alexander R. aus Görlitz (28.09.2018): Im Oktober 2016 habe ich durch eine Not-OP mein LVAD bekommen, da war ich 28 Jahre alt. Bis dahin wusste ich nicht, dass es sowas überhaupt gibt. Bin sehr dankbar dafür. Jetzt lebe ich seit 2 Jahren damit und klar, es gibt Einschränkungen, aber damit kann man leben.

Siegfried K. aus Rechberghausen (23.09.2018): Seit Jahren hatte ich eine Linksherzinsuffizienz. Dadurch verschlechterte sich mein Zustand 2016. Ende 2016 bis Anfang 2017 hatte ich beinahe jeden Monat eine Lungenentzündung mit massiven Wassereinlagerungen. Im März wurde ich in die Uni-Klinik Ulm eingewiesen, dort wurde mir dann die Möglichkeit aufgezeigt, welche Maßnahme man treffen kann bei einer schweren Herzinsuffizienz. Das LVAD HeartMate III war für mich eine Chance, weiter zu leben. Seit April 2017 lebe ich nun mit dem LVA, bis jetzt gab es keine Komplikationen. Ich führe wieder ein beinahe normales Leben. Bis auf das Schwimmen, kann ich viele Tätigkeiten ausführen. Ich gehe wandern, erledige Gartenarbeiten. Einfach gesagt, ich habe viel Lebensqualität erhalten und bin sehr dankbar.

Kurt D. - A. aus Dresden (31.07.2018): Ich wurde nach einer seit Jahren bestehenden Herzinsuffizienz mit terminalen Rhythmusstörungen ins KH eingeliefert. Nachdem sich ein totales Organversagen abzeichnete, wurde ich per Heli nach Berlin ins DHZB verfrachtet. Dort war die erste lebensrettende Maßnahme die Implantation einer IABP, einer Intraarteriellen Ballonpumpe, die lautstark jeden Herzschlag mit einer Pumpaktion unterstützte. Nach ca. 2 mehr oder weniger bewegungslosen Monaten und mit Hektolitern von Medikamenten war ich soweit, dass ich mich entscheiden musste zwischen einer TX oder einem LVAD. Da ich nicht noch weitere bewegungslose Monate auf dem Rücken liegend auf ein vielleicht nie eintreffendes Organ warten wollte, habe ich mich in Abstimmung mit den Ärzten für das LVAD entschieden. Die OP war schon recht anstrengend (im Vergleich zur Bypass-OP, die ich schon vor einigen Jahren erlebt hatte), aber mit guter Pflege und einer ambulanten Reha konnte ich mich wieder aufrappeln. Obwohl es immer mal wieder einen Rückschlag gab, hab ich die Entscheidung pro LVAD nie bereut und kann seither (April 2014) ein fast normales Leben führen. Ich gehe noch voll arbeiten (keine körperliche Tätigkeit, nur Schreibtisch), fahre Auto, manage meine Blutgerinnungswerte, hab meine technische Ausrüstung (Akkus und Steuerungseinheit) im Griff und kann mich nur über Weniges beklagen. Ich würde schon gerne mal wieder baden oder schwimmen, das geht leider nicht wegen des Verbindungskabels das aus meiner Bauchdecke austritt. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden. Ich lebe immerhin noch und das vergleichsweise gut. Auch wenn es mich manchmal schon nachdenklich macht, wenn ich überlege, wie lange so ein technisches Produkt wohl funktionieren kann. Lassen wir uns überraschen, wie alle anderen auch.

Guido aus Berlin (11.07.2018): Hätte ich seinerzeit kein Kunstherz bekommen, wäre ich heute nicht mehr auf diesem Planeten!

Stefan aus Schwalm-Eder-Kreis (22.05.2018): Anlässlich eines Krankenhausaufenthaltes im Jahr 2010 wurde bei mir eine Herzinsuffizienz festgestellt und ein Defi implantiert. Nach leichten Problemen bis Mitte 2011 verbesserte sich meine Situation allerdings wieder. Erst Ende 2015 hatte ich dann permanente Krankenhausaufenthalte wegen Wassereinlagerungen, die massive Atemprobleme hervorriefen und nur durch Punktion beseitigt werden konnten. Im Frühjahr 2016 stellten sich diese Probleme erneut ein. Mein Hausarzt stellte eine Lungenentzündung fest und ich sollte zum Wochenende erneut vorstellig werden, um das Ganze abschließen zu beurteilen. Der Arzt diagnostizierte, dass die Lungenentzündung abgeklungen sei und entließ mich nach Hause. Da ich aber bereits vor dem Besuch beim Hausarzt erneut massive Atemnot hatte, wies ich mich selbst in das heimische Klinikum ein, um der Sache näher auf den Grund zu gehen. Dort stellte man beim Röntgen erneut massive Wassereinlagerungen fest. Da es bereits Wochenende war und kein Arzt mehr für eine erneute Punktion zur Verfügung stand, wurde ich stationär aufgenommen. Ab da konnte ich mich an nichts mehr erinnern, da ich bereits am 20.02.2016 in ein künstliches Koma gelegt wurde. Am 01.03.2016 erfolgte dann eine Notverlegung in das HDZ NRW in Bad Oeynhausen. Gegen Ende März 2016 (um Ostern) kam ich dann wieder zu mir und stellte erstmalig meine neue technische Ausstattung: Heart Ware LVAD 2.0 fest. Seitdem bin ich vierteljährlich 1 Mal zur Kontrolle in Bad Oeynhausen. Ohne diese OP wäre ich heute nicht mehr da. Das Klinikum (HDZ NRW) ist sehr kompetent und das Personal zuvorkommend und freundlich. Da ich technisch sehr interessiert bin, fiel mir der Umgang mit meiner neuen Technik sehr leicht. Eine Pumpenthrombose hatte ich allerdings auch schon, und zwar im Januar 2017 (Fr. 13.), doch zum Glück hielt ich mich gerade zu einer Routineuntersuchung dort auf und wurde auch am nächsten Tag bereits erneut operiert. Nach meiner 1. OP hatte ich allerdings starke Startschwierigkeiten, da meine komplette Muskulatur nach ca. 6 Wochen Koma fast vollständig zurückgebildet war und mein Körpergewicht von zuvor knapp 82 kg auf annähernd 60 kg geschwunden war. Es war daher ein mühseliges Stück Arbeit, Muskulatur aufzubauen, nur um alleine Stehen zu können. Bis zum selbständigen Laufen ohne Rollator dauerte es dann noch einmal weitere 6 Wochen (4 davon in AHB). Fazit: Ohne die fachliche Kompetenz im HDZ NRW hätte ich es wohl nicht geschafft! Ansonsten geht es mir mit leichten Einschränkungen aber wieder recht gut, so dass ich meinen Alltag selbständig und ohne fremde Hilfe bewältigen kann! Einen Wunsch hätte ich ab noch: endlich wieder einmal richtig ausgiebig duschen oder ein Vollbad nehmen können! Ansonsten bleibt mir ja die Katzenwäsche wie zu Ur-Omas Zeiten am Waschbecken mit Waschlappen erhalten! Meinen besten Dank an die MA im HDZ NRW in Bad Oeynhausen, für die fürsorgliche Pflege!

Lisa K. aus Berlin (23.04.2018): Mein Vater, 71 Jahre, ist 3 Wochen nach der OP gestorben. Er ist erst nach 5 Tagen aus der Narkose aufgewacht und war dann ein Pflegfall höchsten Grades, bis die anderen Organe versagt haben. Ich finde, wenn die Ärzte sehen, dass z.B. die Leberwerte sehr erhöht sind, dann sollten sie bei dem Patienten nicht noch so eine OP durchführen. Von wegen, man kann danach in den Urlaub fahren ... Mein Vater hatte lange über diese OP nachgedacht. Leider war es doch die falsche Entscheidung. R.I.P.

Hans-Joachim B. aus Brandenburg (25.02.2018): Ich habe mein LVAD Heart Mate II seit September 2010 und habe so manche positiven, wie auch negativen Erfahrungen gemacht. Nach 4 Herzinfarkten und 2 Lungenembolien sowie 16 Bypass-OPs, wurde ich auf ein Spenderherz vorbereitet und auf die Warteliste gesetzt. Jedoch bei einer Voruntersuchung kam es zum totalen Herzversagen und so bekam ich mein System. Positiv für mich war, dass ich schnell lernte damit um zu gehen, obwohl es 3 Monate gedauert hatte, bis sich der Körper etwas erholte. Nach der Reha ging es schnell wieder besser und vom Medizinischen gab es bis heute keine Probleme mit der Pumpe. Was sich aber geändert hat ist, dass das persönliche Umfeld damit nicht abfindet und ich fast überall nur als Bedrohung oder Belastung angesehen werde. Dabei bin ich auf keine fremde Hilfe angewiesen, da ich alles selbst mache (selbst den Verbandswechsel). Meine Erfahrung ist auch, dass die Herzzentren viel zu wenig Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema machen, denn alle 6 Monate mal 3 Minuten im Fernsehen oder 20 Zeilen im Jahr in einer Zeitung reichen eben nicht zur Aufklärung.

Theus B. aus Norden (12.12.2017): Den sicheren Tod vor Augen, wurde mir im Juli 2016 in Bad Oeynhausen ein LVAD-System (HM3) implantiert. Abgesehen von den Komplikationen nach der OP konnte ich 5 Wochen später die AHB antreten und war Mitte September wieder zu Hause. Seitdem geht es mir recht gut, richtige Probleme gab es bislang nicht und ich muss sagen, dass das letzte Jahr ein geschenktes Jahr war. Einige Einschränkungen sind natürlich zu tragen. Aber was bedeuten die im Gegenüber dazu, wie es mir vor der Implantation ging.
Sehr hilfreich sind für mich auch die Koordinatoren im Herzzentrum in Bad Oeynhausen. Sie sind immer erreichbar, wissen sofort, wer sich da am anderen Ende meldet, und helfen mir durch ihre Professionalität, gelassen mit meinem LVAD-System umzugehen.
Wohlwissend, dass meine gute Lebensqualität durch ein Spenderherz kaum noch verbessert werden kann, habe ich mich listen lassen. In der Abwägung, was denn der bessere Weg sei, scheint es mir immer noch die nachhaltigste Lösung zu sein. Außerdem möchte ich gern einmal wieder richtig duschen ;).

Thomas C. aus Vreden (12.12.2017): Ich habe das LVAD Ende 2012 von der Firma Heartware implantiert bekommen, da ich davor nur noch eine Herzleistung von unter 19% hatte. Ich hatte nach der OP große "Startschwierigkeiten", es hat über 2 Wochen gedauert, bis ich das erste Mal wieder aufstehen konnte. Aber danach ging es mir täglich besser. Ich konnte in der AHB sogar schon mehrere Kilometer laufen. Man musste sich nur immer vor dem Verlassen des Hauses vergewissern, wie voll die Akkus noch sind, wie viele Ersatz Akkus ich benötige und habe ich den Ersatzkontroller dabei? Man musste auch immer auf eine ausreichend große Trinkmenge achten, damit das Blut durch die Unterstützungspumpe gut fließen konnte. Auch der richtigen INR-Wert musste alle paar Tage kontrolliert werden, ebenso die hygienische Sauberkeit der Eintrittswunde der Stromleitung vom Kontroller zur Pumpe. Aber trotz dieser Dinge, auf die man immer achten musste, habe ich eine verbesserte Lebensqualität erfahren. Ich konnte nach einem halben Jahr sogar wieder 8 Stunden arbeiten gehen, habe meinen Garten gepflegt, bin mit der Familie verreist und habe mein Leben wieder genossen. Ich hatte dann Anfang 2015 das große Glück, ein neues Herz zu bekommen. Ich habe auch nie bereut, mich im Vorfeld für dieses Kunstherz entschieden zu haben!

Rainer O. aus Düsseldorf (18.03.2017): Ich habe das LVAD nun seit etwas mehr als vier Monaten. Meine genetisch bedingte Herzschwäche war so schlimm geworden, dass ich nicht mehr aus dem häuslichen Umfeld herauskam und regelmäßig intravenös Medikamente bekam. Leider ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch die Pumpe bei mir nicht gravierend. In Ruhe ist alles gut, aber eigentlich waren Arztbesuche und kleine Einkäufe geplant, später auch Urlaube, aber dies scheint momentan nicht möglich. Die Ärzte haben mir gesagt, dass der Körper sich erst an die Pumpe gewöhnen muss. Daher hoffe ich, dass sich meine Situation noch verbessert.

Dr. Wolf S. aus Augsburg (15.03.2017): Als Vorerkrankung hatte ich einen schweren Hinterwandinfarkt, zur Sicherheit wurde mir damals ein Defi implantiert. Zunächst konnte ich ein weitgehend normales Leben weiterführen. Meine Lage verschlechterte sich langsam, von NYHA I zu NYHA III. Eine ventrikuläre Tachykardie mit Bewusstlosigkeit und anschließender Wiederbelebung, dies führte zu einem langem Aufenthalt in der Intensivstation, inzwischen wurde ich als NYHA IV eingestuft. Die Ärzte empfahlen mir die Implantation einer Herzpumpe. Mein Sohn und meine Frau rieten zur Heartmate 3, die zu diesem Zeitpunkt neu eingeführt wurde. Daher ließ ich mich nach Tübingen verlegen und wurde zwei Tage später von Professor Schlensak und seinem Team operiert. Bereits zwei Wochen danach schloss sich die AHB an und nach gut zwei Monaten AHB konnte ich vom Rollstuhl auf den Rollator umsteigen. Das war vor 18 Monaten, zurzeit kann ich ohne Hilfen, auch längere Strecken gehen z.B. Wanderungen bis zu zwei Stunden und meine Arbeit ausführen. Allerdings hatte ich zwischenzeitlich mehrere Klinikaufenthalte, da sich eine Infektion an der Eintrittsstelle des Stromkabels in die Bauchhöhle gebildet hatte, dies ist deutlich eine der Schwachstellen, des ansonsten gut funktionierenden Systems der Herzpumpen.

Karin S. aus Eschweiler (09.03.2017): Meine LVAD-OP ist jetzt gut 1 1/2 Jahre her. Im Vergleich zu vorher geht es mir schon wesentlich besser, obwohl ich immer noch sehr kurzatmig und schnell erschöpft bin. Aber, ... hey! Ich bin nicht mehr nur zu Hause, treffe mich in der Stadt mit Freunden und habe an Lebenszeit und Lebensqualität gewonnen. Sicher, ein paar Einschränkungen gibt es, nicht baden, schwimmen oder Sauna, aber damit kann man problemlos klarkommen. Spaziergänge sind wieder möglich und ich gehe wesentlich mehr zu Fuß als vor meiner Erkrankung.

Hubert K. aus Bad Oeynhausen (07.03.2017): Ich bekam 2008 bei einer EF von 15 % ein LVAD-System implantiert. Mit diesem System musste ich mich zwar erst eine Weile anfreunden - hatte aber 2 Jahre, in denen ich dieses System bei mir tragen durfte, eine schöne Zeit. Meine Leistung war wieder sehr gut und ich konnte mit meiner Familie viele Urlaube genießen. Mit meinem TX-Zentrum stand ich im regelmäßigen Kontakt (24h-Hotline) mit den VAD-Koordinatoren und war aus diesem Grund sehr beruhigt, dass ich immer jemanden hatte, wenn es Probleme gab. 2 Jahre später hatte ich dann an meinem LVAD-System einen mechanischen Defekt (Levitationsfehler) und wurde dann letztendlich bei Eurotransplant auch HU gelistet. 78 Tage später bekam ich dann mein Geschenk des Lebens, ein Spenderherz. Ich kann nur jedem empfehlen, wenn die Herzpumpleistung das Leben so einschränkt, sich bis zu einer Herztransplantation für eine künstliche Herzpumpe zu entscheiden. Der Weg lohnt sich.

Marcel S. aus Stuttgart (07.03.2017): Hab meines seit Januar 2015. Bin jetzt 36 und es geht mir dank der Pumpe wieder richtig gut, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich schon „he“ war. Bin Familienvater habe einen 3-jährigen Sohn und bin wahnsinnig froh ihn aufwachsen zu sehen. Das macht mich wahnsinnig glücklich. Bin immer gut gelaunt, treibe Sport, Fahrrad fahren, spazieren. Ich gehe sogar 3 Std. täglich arbeiten, was mir echt wahnsinnig gut tut. Ich fahre Auto, ich habe quasi keinerlei Einschränkungen, außer Baden, aber das stört mich nicht. Ich genieße jeden Tag und bin unendlich dankbar für diese Chance. Zurzeit geht es mir so gut, dass ich keinesfalls ein Spenderherz möchte. Hoffe auf weitere gute 10 Jahre mit dem Teil und dann schauen wir weiter.

Franz D. aus Regensburg (07.03.2017): Um die Wartezeit zur Herztransplantation wegen einer Herzinsuffizienz zu überbrücken, wurde mir eine Herzpumpe der Marke Incor eingesetzt. Ende 2012 war dieses Gerät noch relativ groß gebaut! Die Kabeldurchführung durch die Bauchdecke, sowie die Operation zum Einbau der Pumpe verliefen problemlos. Ich konnte mich danach weitestgehend moderat (das Treppensteigen war möglich) im Klinikum bewegen, allerdings mussten dabei Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden (d. h. ich hatte Reserveakkus mitzuführen und musste Warnsignale beachten). Beim Schlafen wurde zusätzlich mit einem Laptop überwacht! Was auch dringend geboten war, weil die Pumpe mehrfach infolge Blutgerinnungsstörungen stehen blieb und ihrer Dienst versagte. Ich hätte die Zeit bis zur Transplantation wohl nicht überlebt. Rückblickend bin ich froh, diese technische Errungenschaft genutzt zu haben.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Dieser Sonderband ist allen Menschen mit einer KHK oder einem Herzinfarkt zu empfehlen. Aus­ge­wie­se­ne Herzspezialisten er­läu­tern darin aus­führ­lich die wichtigsten Therapien bei ei­ner koronaren Herzkrankheit und nach einem Herzinfarkt. Mitglieder können den Son­der­band hier kostenlos bestellen.

Buch-Tipp

Herzerkrankungen mit der Ernährung verhindern

Mediterrane Küche - Kochbuch

Viele Herzerkrankungen kön­nen erwiesenermaßen mit der Ernährung verhindert werden. Dass eine solche Ernährung keinesfalls mit dem Verzicht auf Lebensfreude gleichzusetzen ist, unterstreicht das Koch- und Er­näh­rungs­buch „Mediterrane Küche – Genuss & Chance für Ihr Herz”, dem das ne­ben­ste­hen­de Rezept entnommen ist (He­raus­ge­ber: Deutsche Herz­stif­tung, Gesamtauflage bis dato über 50.000 Exemplare).
» Alle Infos zum Kochbuch

Tipp: Das Kochbuch bietet sich auch als ideales Geschenk an. Z. B. für Freunde, die gerne gut essen und gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit tun möchten.