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Initiativen, Kooperationen und Präventionsprojekte

National und international gut vernetzt

Die europäische Charta für Herzgesundheit

Gemeinsam gegen die Todesursache Nummer eins in Europa: Dem Ziel der ersten Europäischen Charta für Herzgesundheit, europaweit das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich zu senken, haben sich jetzt namhafte medizinische Fachgesellschaften in Deutschland verpflichtet. Auf europäischer Ebene wurde die Charta von der European Society of Cardiology und des European Heart Network entwickelt und lanciert, mit Unterstützung der Europäischen Kommission und des WHO-Regionalbüros für Europa. Hierzulande ist die Deutsche Herzstiftung Initiatorin der Charta.

Prävention in Schulen

Die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ein zentrales Anliegen der Deutschen Herzstiftung e.V. Die Vorbeugung richtet sich dabei an Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersgruppen, deren Lebensqualität durch viel mehr flächendeckende Präventionskampagnen verbessert werden könnte. Daher fördert die Herzstiftung seit Jahren viele verschiedene Präventionsprojekte und setzt sich selbst aktiv für die Gesundheitsförderung ein.

Unsere Präventionsprojekte

„Lebensretter sein“ – das Wiederbelebungsprojekt der Herzstiftung und des DFB

In Deutschland versterben jährlich ca. 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Auch deshalb, weil Laien als Ersthelfer vor Ort häufig nur unzureichend reanimieren oder aus Angst vor Fehlern lieber gar nichts machen. Nur etwa 45 Prozent der Zeugen eines Herzkreislaufstillstandes führen eine Herzdruckmassage durch. Eine Sofortmaßnahme, ohne die der/die Betroffene kaum Überlebenschancen hat. Das muss dringend geändert werden!

Dazu haben der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Herzstiftung (DHS) im Herbst 2015 das Gemeinschaftsprojekt „Lebensretter sein – Fußballer lernen Wiederbelebung“ gestartet: ein Projekt, im Rahmen dessen Laien-Reanimationsschulungen für Fußballer und Fußballerinnen durchgeführt werden. In Kurzschulungen von 90 Minuten werden Vereinsmitgliedern in Theorie und Praxis verdeutlicht, welche Rettungsmaßnahmen bei einem Herzstillstand durchgeführt werden müssen. Workshopleiter oder Herzspezialisten aus dem Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung erläutern in einer theoretischen Einführung den Aufbau und die Funktionsweise des Herzens sowie die Ursachen und Symptome eines Herz-Kreislauf-Stillstandes und die Vorgehensweise im Notfall. Im darauffolgenden Praxisteil dürfen sich die Teilnehmer in der Herzdruckmassage üben und werden in der Anwendung eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) geschult. An dem Projekt beteiligen sich aktuell sechs Fußball-Landesverbände (Baden, Westfalen, Mittelrhein, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen).

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