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Jahresstipendien der Deutschen Herzstiftung e.V.

Förderung junger Ärzte, die sich der klinischen und/oder grundlagenorientierten Forschung auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen widmen.

Mediziner sitzt vorm Mikroskop
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Für junge Mediziner, die sich auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Forschung weiterbilden möchten, vergibt die Deutsche Herzstiftung e.V. Stipendien, um diese finanziell zu unterstützen. Anstelle eines Jahresstipendiums kann zu den gleichen Bedingungen auch der zeitlich eng begrenzte Besuch einer Klinik oder eines Forschungslabors beantragt werden. Erfahren Sie mehr zum Jahres- bzw. Reisestipendium der Herzstiftung und wie Sie sich bewerben können. 

Alles zum Jahres- bzw. Reisestipendium:

Klinische und/oder grundlagenorientierte Forschung auf dem Gebiet der Herz-Kreislauferkrankungen.

Das Jahresstipendium der Herzstiftung ist vorrangig an junge Ärzte und Ärztinnen (bis 40 Jahre) aus Deutschland gerichtet. 

Das Jahresstipendium ist in Deutschland und im europäischen Ausland mit 2.700,00 Euro dotiert. Bei Stipendien im außereuropäischen Ausland erhöht sich die monatliche Zuwendung auf 3.900,00 Euro.

Die Laufzeit des Stipendiums beträgt in der Regel ein Jahr. Eine Verlängerung um ein halbes Jahr ist in begründeten Fällen und nur nach entsprechender Berichterstattung und Überprüfung möglich.

Voraussetzung für die Antragsstellung ist der Abschluss eines Hochschulstudiums und in der Regel die Promotion oder eine vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation. Jahresstipendien dürfen ebenso wie Besucherstipendien nicht der Zwischenfinanzierung einer Stelle in der Heimatinstitution dienen.

Auf Antrag können im Einzelfall Sonderzuschläge gewährt werden (z. B. Publikationskosten; Fahrtkostenzuschuss; Kinderbetreuungskosten; Zuschuss zu Umzugskosten; Zuschuss für die Teilnahme an Tagungen u. Ä.).

  • Anträge können jederzeit mit den dafür vorgesehenen Antragsformularen online (forschung@herzstiftung.de) oder per Post (in zweifacher Ausfertigung) bei der Geschäftsstelle der Deutschen Herzstiftung e.V. eingereicht werden. 
  • Die Antragsformulare sind bei der Deutschen Herzstiftung e.V. anzufordern oder von deren Webseite hier herunterzuladen und durch die darin aufgeführten notwendigen Unterlagen zu ergänzen.
  • Dem Antrag beizufügen sind eine Erläuterung des geplanten Forschungsvorhabens bzw. Besucherinteresses (maximal vier Seiten) sowie ein Empfehlungsschreiben sowohl der gastgebenden als auch der aussendenden Institution. Leiter und Personalverwaltung der Institution, aus der der Antragsteller / die Antragstellerin stammt, müssen ihre Zustimmung zur Rückübernahme des Antragsstellers / der Antragstellerin nach Abschluss des Forschungsaufenthaltes ausdrücklich erklären.  

Hier können Sie die Richtlinien für die Vergabe der Jahresstipendien einsehen.

Richtlinien

Sie haben Fragen zum Jahresstipendium? Gerne beraten wir Sie.

Online-Antrag

Füllen Sie das Antragsformular aus und speichern Sie es zusammen mit den weiteren erforderlichen Dokumenten in einem Ordner ab. Der Ordner sollte nach dem Muster "IhrNachname_IhrVorname" benannt sein, als Zip-Datei vorliegen und maximal 5MB groß sein

Ansprechpartnerin

Valerie Popp

Ansprechpartnerin

Christine Koch

Stipendiaten des Jahresstipendiums

Franziska Pollok Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Anästhesiologie und Intensivmedizin The impact of different organ procurement protocols and genetic modifications on perioperative cardiac xenograft dysfunction in ex vivo cardiac xenografts an in vivo orthotopic cardiac xenotransplantation

Dr. med. Julia Moosmann Universitätsklinikum Erlangen, Abteilung für Kinderkardiologie Does timing of diagnosis impact non-cardiac complications in patients with transposition of the great arteries and coarctation of the aorta?

Julian Hövelmann Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Kardiologie und Angiologie Die Rolle der Inflammation für die Pathogenese und Prognose von Patientinnen mit einer peripartalen Kardiomyopathie (PPCM)

Dr. med. Monika Sadlonova Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Pragmatic Collaborative Care for Cardiac Inpatients with Depression or Anxiety

Dr. med. Kai-Uwe Jarr Stanford University School of Medicine, USA Pro-efferozytotische Therapien bei Atherosklerose

Dr. med. Jannis Dickow Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Universitäres Herz-und Gefäßzentrum, Klinik für Kardiologie mit Schwerpunkt Elekrophysiologie Identification of mechanism in early-phase tissue change by extracorporeal energy source ablation using proton or photon beam rediation in the swine model

Dr. med. Moritz von Scheidt Deutsches Herzzentrum München Verbesserte Prädiktion von Koronarer Herzerkrankung und Herzinfarkt basierend auf Massenspektrometer gestützter Proteomanalyse

Dr. med. Tilo Thottakara Universitäres Herzzentrum Hamburg, Allgemeine und Interventionelle Kardiologie Kardiale Fibrose und Herzrhythmusstörungen in der Hypertrophen Kardiomyopathie: Studien an Maus und Mensch

Dr. med. Alexander Benz Universitätsklinikum Frankfurt, Medizinische Klinik III: Kardiologie, Angiologie, Nephrologie, Zentrum für Innere Medizin Prevalence of subclinical atrial fibrillation in high risk heart failure patients and its temporal relationship with hospital readmission for heart failure

Juan Chen Universitäts-Hezzentrum Freiburg - Bad Krozingen, Rhythmologie Spatial relationship of AF drivers identified by noninvasive surface ECG mapping (Cardiolnsight®) to atrial low voltage areas in patients with persistent atrial fibrillation

Dr. med. Florian Kahles Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum Aachen Die Rolle von Darm-Immunzellen im Rahmen des Myokardinfarktes

Dr. med. Jens Spiesshoefer Universitätsklinikum Münster, Institut für Schlafmedizin und neuromuskuläre Erkrankungen Modulation of muscle sympathetic nerve activity by Cheyne-Stokes-Respiration in systolic heart failure

Dr. med. Kateryna Sopova Universitätsklinikum Frankfurt, Medizinische Klinik III, Kardiologie Immune Cell Ageing with Cardiovascular Disease

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