Herzstiftungs-Sprechstunde

Lässt mich mein Schrittmacher eigentlich am Lebensende in Frieden einschlafen?

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius | ➞ 135 Kommentare  

Herzschrittmacher
Tipp: Die regelmäßigen Schrittmacher-Kontrollen sind eine gute Gelegenheit für Fragen, die einem erst im Laufe der Zeit einfallen.

Viele trau­en es sich in der Sprech­stun­de nicht zu fra­gen: Was pas­siert am Le­bens­en­de mit dem Herz­schritt­ma­cher? Schlägt das Herz dann ein­fach wei­ter und wird man da­durch even­tu­ell an einem fried­li­chen Ein­schla­fen ge­hin­dert? Hier die Experten-Antwort aus der Herzstiftungs-Sprechstunde.

Die Sprechstunden-Frage: Vor drei Jahren wurde mir ein Herzschrittmacher eingesetzt, mit dem es mir sehr gut geht. Kürzlich konnte ich meinen 82. Geburtstag feiern. Nur eine Frage beschäftigt mich seit geraumer Zeit immer mehr, die ich meinem Arzt bislang nicht zu stellen wagte: Was geschieht mit dem Herzschrittmacher, wenn man stirbt? Wird er mich, wenn es denn einmal soweit ist, in Frieden einschlafen lassen? (Manfred E., Dresden)

Die Experten-Antwort:

Privatdozent Dr. Gerian Grönefeld
PD Dr. Gerian Grönefeld, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung.

Die Frage, wie ein Herzschrittmacher reagiert, wenn der Träger verstirbt, bewegt viele Patienten. Leider wird diese Frage im Aufklärungsgespräch vor einer Schrittmacher-Implantation nicht immer ausreichend thematisiert. Und nicht selten bestehen auch Hemmungen, diese Frage dem Arzt später zu stellen, etwa bei einer der regelmäßigen Schrittmacher-Kontrollen.

Grundsätzlich muss man einen Herzschrittmacher als „Stimulator“ des Herzens verstehen: Über Sonden wird dem Herzen ein elektrischer Impuls übermittelt, den die Herzmuskeln mit einem „Herzschlag“ beantworten. Das Prinzip ist dabei fast identisch wie bei einem gesunden Herzen, bei dem die Elektroimpulse vom „Sinusknoten“ ausgehen, dem natürlichen Taktgeber des Herzens, der im Bereich des rechten Vorhofs im Sinus venarum cavarum liegt.

Wenn bei einem Menschen mit einem Schrittmacher das Herz nicht mehr schlagen kann – beispielsweise weil sehr viele Muskelzellen nach einem schweren Herzinfarkt unwiederbringlich zugrunde gegangen sind oder weil das Endstadium einer Herzschwäche vorliegt – wird der Elektroimpuls vom Herzmuskel nicht mehr beantwortet und der Patient verstirbt – wie ein Mensch ohne Schrittmacher.

Zusatz-Information: Die unterschiedlichen Typen moderner Schrittmacher unterscheiden sich vor allem in der Zahl ihrer Sonden: Es sind bis zu drei unterschiedliche Konfigurationen verfügbar, um eine möglichst natürliche und „synchrone“ Aktivierung der Herzkammern sicherzustellen. Alle Geräte können dabei so programmiert werden, dass sie nicht unnötig stimulieren und nur dann einen Impuls abgeben, wenn die Herzfrequenz zu niedrig wird. Mit anderen Worten: Solange die natürliche Herzfrequenz über der eingestellten Frequenz des Schrittmachers liegt, bleibt der Schrittmacher passiv: Er stellt nur sicher, dass eine minimale Taktrate des Herzens nicht unterschritten wird. Zwar kann keines der verfügbaren Geräte selbstständig erkennen, dass ein Patient verstorben ist, allerdings ist ein Weiterschlagen des Herzens aus dem oben genannten Grund nicht zu befürchten.

Hinweis: Eine Deaktivierung des Schrittmachers ist nur unter sehr seltenen Umständen tatsächlich sinnvoll, z. B. bei einer längeren Palliativtherapie im Rahmen einer Tumorerkrankung, also wenn keine Heilungschancen bestehen und die Belastung durch den Tumor sehr hoch ist. Die Deaktivierung kann dabei einer aktiven Verkürzung der Lebenszeit gleichkommen, was auf Wunsch rechtlich möglich ist. Allerdings muss dies individuell und sehr sorgfältig mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Das passiert mit dem Schrittmacher nach dem Ableben

Eventuell ist auch noch folgender Hinweis wichtig: Jeder Schrittmacher oder implantierbare Defibrillator enthält Metall und Batteriebestandteile, die bei einer Bestattung nicht ins Erdreich gelangen dürfen. Nach dem Ableben von Schrittmacherpatienten muss daher das Gerät während eines kleinen Eingriffs operativ entfernt werden. Die Organisation übernimmt in Deutschland üblicherweise das beauftragte Bestattungsinstitut.

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Privatdozent Dr. Gerian Grönefeld

Diese Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Privatdozent Dr. Gerian Grönefeld, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Chefarzt der kardiologischen Abteilung der Asklepios Klinik Barmbek, Hamburg. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen u. a. Herz­rhyth­mus­stö­rungen, spezielle Fragen der Blutverdünnung, Behandlung der koronaren Herzkrankheit sowie die Schrittmacher- und Defibrillatortherapie bei Patienten mit Herzinsuffizienz.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Bislang 135 Kommentare  

Norbert D. aus Lingen (Ems) (03.07.2020): Informativ und sehr klar beschrieben. Vielen Dank

Emmy S. aus Bad Lauterberg (03.07.2020): Ich habe seit 2 Jahren einen Schrittmacher, gehe regelmäßig zur Kontrolle. Diese Frage habe ich mir seit langem auch gestellt, aber noch nicht nachgefragt. Dieser Bericht war sehr lehrreich für mich, Danke. Mit freundlichem Gruß

Irene M. aus St. Ingbert (02.07.2020): Es ist nur schade, dass sie nicht alle Kommentare veröffentlichen, sonst wäre nämlich meiner dabei gewesen. Da wird wohl vorher gesiebt.

Jutta S. aus Lienen (02.07.2020): Guten Tag, den Artikel über das Sterben für Schrittmacher-Träger*innen habe ich sehr interessant gefunden. Hilfreich ist auch der Hinweis, dass bei einer Einäscherung der SM zuvor entfernt werden muss. 2015 wurde bei mir ein 2012 implantierter DDD-SM zu einem CRT-D aufgerüstet. 2019 hatte ich per Zufall über die Gefahr eines verlängerten Sterbevorgangs durch wiederholte Schockabgabe eines CRT-D erfahren. Mein Kardiologe bestätigte das. Auf meine Frage, ob es möglich sei, den Schrittmacher am Lebensende bei absehbarem Todeszeitpunkt auf meine Bitte abzuschalten bekam ich die Antwort, dass der SM nicht deaktiviert werden darf, da das als aktive und nicht erlaubte Sterbehilfe gilt. Die Deaktivierung des Defi allein sei als passive Sterbehilfe erlaubt. Auf meinen Wunsch hat mein Kardiologe dieses Gespräch samt ausführlicher Aufklärung über die sich daraus ergebenen Konsequenzen im Umgang mit dem implantierten Defibrillator in einer potenziellen Palliativ-Situation und das angemessene Vorgehen im Endzeit-Szenario auch in seinem nächsten Bericht an meine Hausärztin niedergeschrieben. Ich habe anschließend zu meiner Patientenverfügung eine Zusatzbestimmung mit meinem Wunsch zur Abschaltung des Defis am Lebensende verfasst und bestimmt, das beides: mein Zusatz und der entsprechende Bericht meines Kardiologen Teil der gesamten Verfügung wird. Mir ist bewusst, dass das ein sehr sensibles Thema ist und auch zur Verunsicherung und Ängsten bei einigen der betroffenen Personen beitragen könnte. Doch der Tod gehört unabwendbar zum Leben. Mir hat es Sicherheit gegeben diese Entscheidung für mich getroffen zu haben. Mit freundlichen Grüßen

Helga G. aus Velbert (02.07.2020): Ich finde diese Informationen immer hilfreich, weil bei einer Untersuchung oder Kontrolle des Herzschrittmachers selten etwas erklärt wird.

Christa G. aus Wilhelmsdorf (01.07.2020): Diese Antwort finde ich sehr gut verständlich. Ich werde sie weitergeben, wenn ich gefragt werde. Danke.

Werner A. aus Düsseldorf (01.07.2020): 2013 wurde ich ins EVK Düsseldorf mit Lunge voll Wasser und Herzmuskeltätigkeit von 15 % eingeliefert. Ein Schrittmacher wurde mir eingesetzt. 2015 ich wollte gerade das Haus verlassen, spürte ich einen wahnsinnigen Schmerz in der Brust. Es folgte der zweite und direkt der Dritte. Meine Frau rief den Notarzt. Er wusste nicht was er machen sollte, abschalten könnte ich sterben. Eingeschaltet lassen Schmerzen. Er entschied sich unter Gabe von starken Medikamenten eingeschaltet lassen. Bis zur Abfahrt hatte ich 20. Schläge weg und verkrampfte mich, Schrie vor Schmerzen. Bis zur Klinik weitere Schläge. Dort wurde er abgeschaltet. Die Ärzte machten dem Chefarzt vorwürfe weil er 14.Tage vorher meine ganzen Medikamente für Herz usw. abgesetzt hatte, weil er mir Medikamente verschrieb von denen ich blutende Wunden am ganzen Körper bekam. Zwei Tage später wurde der Defi entfernt, weil die Zuleitung zum Herzen defekt wurde. Nach erneuter Untersuchung wurde festgestellt, das das Herz wieder normal funktioniert und ein Defi nicht mehr erforderlich ist. Die Zuleitung habe ich noch im Körper. Meine Sorge, ob es schädlich ist konnte keiner beantworten. Entfernung nur von Spezialkliniken wie mir gesagt wurde. Heute bin ich 74. Jahre und nehme die Jahre Blutverdünner und Herztabletten wegen Herzflimmern ein.

K.-H. K. aus Köln (01.07.2020): Bisher hierüber überhaupt noch nicht nachgedacht. Insofern war Ihr Artikel hilfreich. Danke hierfür.

L. Z. aus Halle (Saale) (01.07.2020): Sehr hilfreich. Die Antwort kannte ich bereits. Neu war für mich, dass der Schrittmacher vom Bestattungsinstitut entfernt wird.

Martina D. aus Hamburg (30.06.2020): Vielen Dank für die ausführliche verständliche Erklärung.

Bernd k. aus Westerholter (30.06.2020): Sehr gute und verständliche Aukunft.

S. aus Hoyerswerda (30.06.2020): Sehr klare Auskunft und Beschreibung. Danke.

Anne-Rose H. aus Mörfelden-Walldorf (30.06.2020): Sehr beruhigend, denn meiner soll nur noch zwei Jahre Batteriemäßig halten, und ich bin schon 84 Jahre.

Reinhold B. aus Konz (30.06.2020): Und was passiert wenn der Körper durch andere Krankheit zu versterben beginnt, was macht dann der HSM gibt er weiter Impulse , das Herz antwortet und der Rest des Körpers ist schon event Tod ??? Das wäre die Frage !!

Waldemar S. aus Überlingen (30.06.2020): Herzlichen Dank für die verständliche Information.

Birgit S. aus Waren (30.06.2020): Auch ich habe mich in der letzten Zeit damit beschäftigt. Für mich ist die Erklärung gut verständlich gefasst und ist beruhigend zu gleich. Vielen Dank

Gert W. aus Halle (30.06.2020): Hallo, hab drei Bypässe. Kontrolliere mit einem sehr guten Gerät meinen Blutdruck. Er legt stets im optimalen Bereich. Aber, das gerät zeigt öfter an, dass eine Herzrhythmusstörung vorliegt. Ist das gefährlich?

Luitgard S. aus 81825 (30.06.2020): Ist für den Laien gut verständlich.

Prof. Dr. Ditmar B. aus Buesingen am Hochrhein (30.06.2020): Gute und wünschenswerte Erklärung

Roman P. aus Braunschweig (29.06.2020): Ich habe zwar schon etwa über 10 Jahre Herzrhythmusstörungen aber keinen Herzschrittmacher. Trotzdem danke für die verständliche Erklärung

Georgina W. aus Weiterstadt (29.06.2020): Finde ich ganz wichtig zu wissen.Ich habe nämlich eine ältere ganz liebe Nachbarin deren Herz sehr schwach ist und sie hat nen Schrittmacher und grosse angst nicht sterben zu können.Diese Frau kann ich jetzt mit meinem Wissen beruhigen. Danke dafür finde ich wirklich eine sehr wichtige Information!

Peter A. aus Bischofsheim (29.06.2020): Die Frage hat sich mir nicht gestellt, da ich keinen Schrittmacher habe - trotzdem interessant zu wissen; vielleicht fragt mich ja mal jemand!

Martin S. aus Linnich-Glimbach (29.06.2020): Danke für die Erklärungen, jetzt bin ich beruhigt.

Anne-Rose H. aus Mörfelden-Walldorf (29.06.2020): Sehr beruhigend, denn meiner soll nur noch zwei Jahre Batteriemäßig halten, undich bin schon 84 Jahre

Jakob H. aus Bad Kreuznach (29.06.2020): Als Herzpatient mit 6 Herzinfarke habe ich mal wieder viel dazu gelernt. D A N K E !!!

Bruno P. aus Wolfsburg (29.06.2020): war sehr aufschlußreich

T. aus Düsseldorf (29.06.2020): ja sehr hilfreich, da sich diese Frage schon gestellt hat, aber die Frage an den Arzt bisher unterblieb. Danke!

Walter F. aus Reinheim (29.06.2020): Die Gründe, warum ein Herzschrittmacher das Sterben nicht verhindert, sind nur mit dem Verweis auf das vorher gesagte benannt. Im Grunde wurde die Anfrage nicht beantwortet. Schade. Ich und sicher auch andere Leser hätten eine deutliche klare Antwort erwartet.

Manfred L. aus Hagen (29.06.2020): Es war eine sehr gute und wichtige Information !!!

Friedhelm V. aus Heiligenhaus (29.06.2020): Ausgezeichnet erklärt und verständlich!

Peter O. aus Türkenfeld (29.06.2020): Sehr klare und nützliche Informationen zum Schrittmacher. Geht aber aus dem Artikel nicht hervor ob das gleiche bei einem Defibrillator passiert

Klaus R. aus Berlin (29.06.2020): Dieser Beitrag hat mir sehr viel gegeben. Danke. Allerdings ist meiner Ehefrau nichts von der Entnahme des Schrittmacher nach dem Tod bekannt. Sie war bis vor 10 Jahren Geschäftsleiterin in einem der größten Beerdigungsunternehmen Berlins.

Edeltraud K. aus Nürnberg (29.06.2020): Danke

Norbert F. aus Erbach (29.06.2020): Die eigentliche Frage wurde aber auch hier nicht beantwortet: Was, wenn das Herz stark genug ist, aber ein anderer Grund, beispielsweise ein Nierenversagen zum Tod führen würde? Schlägt dann das Herz trotzdem weiter und ist der Patient dann z.B. trotzdem hirntot (wichtig für Organentnahme)?

Wolfgang S. aus München (29.06.2020): Vielen Dank für die Erklärung, hoffentlich funktioniert dies dann auch.

Wolfgang K. (29.06.2020): Danke fuer die klare Antwort.

Rosemarie M. aus Köln (29.06.2020): Bei meiner Mutter habe ich es anders erlebt. Ich wurde von ihr gerufen, weil sie das Gefühl hatte es geht zu Ende. Es waren auch für mich Anzeichen erkennbar (Röcheln usw.). Ich habe es dann erlebt, dass sie länger nicht atmete und dann auf einmal zuckte und wieder stoßweise atmete. So ging es über einige Stunden in der Nacht. Ich wollte den Notarzt rufen, was sie jedoch vehement verneinte. Es war eine sehr schwierige Situation. Gegen Morgen hörte dieser "Kampf" auf und sie erlaubte mir dann einen Arzt zu rufen. Sie ist dann für ein paar Tage ins Krankenhaus gekommen. Sie hat sich etwas erholt und wurde nach Hause entlassen. Sie hat noch drei Monate bei klarem Verstand, aber körperlich gebrechlich gelebt. Sie ist letztendlich wegen starken Bauchschmerzen nochmals ins Krankenhaus gekommen und mit "unklarem Befund" verstorben. Diese Nacht jedoch werde ich nicht vergessen. Ich habe dies auch der behandelnden Ärztin geschildert, jedoch wurde mir nur andeutungsweise zugestimmt, dass der Herzschrittmacher das "friedliche Einschlafen" verhindert hat.

Stani K. aus Eschborn (29.06.2020): Ich fühle mich total aufgeklärt und danke Dr. Karl Eberlius für seinen verständlichen Beitrag.

Roland S. aus Wöllstein bei Bad Kreuznach (29.06.2020): Eine hochinteressante Thematik über die ich (71 Jahre alt) mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht habe. Danke auch für Ihre Weitsicht hinsichtlich der Patienten-Verfügung. Die gesamte Darstellung zur Fragestellung war sehr einprägsam, weil verständlich ausgedrückt.

Werrner N. aus Minden (29.06.2020): Habe den Beitrag mit grossem Interesse gelesen. Klar und deutlich erklärt. Habe bereits den zweiten Schrittmacher. Keine Probleme.

Maria V. aus CH-Kreuzlingen (29.06.2020): Herzlichen Dank für die sehr verständliche Erklärung und besonders den letzten Hinweis.

Ingrid H. aus Alfeld (29.06.2020): Danke für die Aufklärung.

Anita G. aus Leverkusen (29.06.2020): Als Angehöriger eines Patienten mit Kombigerät (Defi/Schrittmacher) bin ich froh darüber nun Bescheid zu wissen. Es ist doch für Angehörige unangenehm den Betroffenen darüber zu befragen.

Heiderose B. aus Fellbach (29.06.2020): Sehr gut erklärt!!

Waltraud F. aus Suhl (29.06.2020): Sehr gut e erklärt.

Georg V. aus Mehlingen (29.06.2020): Auch ich bin 82 Jahre alt und habe seit 2015 einen Herzschrittmacher. Am 30.03.2020 erlitt ich einen Herzinfakt und bekam 3 Stents gesetzt. Fühle mich aber gut. Vielen Dank für die Information.

Joachim A. aus Saarbrücken (29.06.2020): GUTEN Tag aus Saarbrücken, ich bin seit 2007 Schrittmacherträger, ab 2016 den "2" die Information war sehr aufschlussreich, ich werde übermorgen bei der Schrittmacherkontrolle u.a.mal anfragen ob diese Info bekannt ist. Im übrigen war ich selber über 40Jahre in einem Schwerpunkt-krankenhaus in Saarbrücken im Einkauf für med.Bedarf zuständig und spende auch wenn mein Budget es zulässt des öfteren einen kleinen Betrag für Ihre sinnvolle Stiftung

Adelheid F. aus Schwerin (29.06.2020): Diese Frage hat mich seit dem Tod meines Mannes im März 2020 beschäftigt. Er hatte schwere Herzinsuffizienz und das Herz reagierte nach einem Stillstand nicht mehr auf den Defibrillator, dieser arbeitete aber weiter bis der Notarzt ihn abschaltete. Nun bin ich beruhigt, denn meine Sorge war auch, dass mein Mann nicht in Ruhe gestorben ist. Vielen Dank für diese Erklärung.

Walter W. aus Hattingen Ruhr (29.06.2020): Ich habe seit zwei Monaten einen Herzschrittmacher und finde ihren Artikel als sehr hilfreich. Danke

Ignaz R. aus Rühen (29.06.2020): Das hat mich schon lange interessiert.

Ernst B. aus Philippsburg (29.06.2020): Der Bericht war sehr Hifreich danke

Dieter S. aus Dierdorf (29.06.2020): Ich bin 82 Jahre und habe seit 5 Jahren bereits den 2.CRT-D Herzschrittmacher. Ich habe mich bisher gefragt, was geschieht, wenn ich ablebe, einen Arzt habe ich nicht gefragt. Danke für Ihre heutigen Informationen, jetzt bin ich beruhigt.

Dr. Fritz G. (29.06.2020): Der bange Zweifel des fragenden Patienten ob sein Schrittmacher die Sterbephase verlängere wurde nicht eindeutig widerlegt sondern offen gelassen. Es bleibt auch die Frage offen, ob der Patient den Wunsch äußern kann, den Schrittmacher abzustellen.

Barbara Z. aus Hagen (29.06.2020): Vielen Dank für diese ausführliche Erklärung. Mein Ehemann ist im September 2019 mit einem Herzschrittmacher nach einem schweren Krebsleiden verstorben. Ich hatte damals auch die Befürchtung, dass der Schrittmacher ihn nicht in Frieden einschlafen lässt.

Anne-Marie S. aus Taunusstein (29.06.2020): Die Implantation meines Herzschrittmachers ist erst kürzlich erfolgt und ich habe Antworten auf bisher nicht erörterte Fragen erhalten. Danke.

Erwin O. aus Ingolstadt (29.06.2020): Sehr gute verständliche Erläuterung.

Hedwig D. aus Blaustein (29.06.2020): Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Habe meine Mutter beim sterben begleitet und in dieser Nacht, hat der Schrittmacher 7 mal eingesetzt bis es dann so weit war, dass sie einschlafen durfte.

Irene M. aus St. Ingbert (29.06.2020): Es hat mich als Laue aber nicht wirklich überzeugt. Ich habe meine Mutter mit Herzschrittmacher sterben sehen. Drei Tage lang war ich der Meinung, das war ihr letzter Atemzug, dann hat sie nach längerer Pause doch wieder geatmet. Das war ein langes Sterben und ich habe das dem Herzschrittmacher angelastet.

Rainer F. aus Eschweiler (29.06.2020): Mir ist nach lesen der verschiedenen Themen einiges klarer geworden, danke.

ohne Namen (29.06.2020): Die meisten Schrittmacher sind verbunden mit einen Defibrillator. Wie ist dann die Antwort. Das sind meine Bedenken.

J. R. aus Dortmund (28.06.2020): Wenn ich gestorben bin, organisiert der Bestatter das Entfernen des Schrittmachers. Wo verbleibt der dann? Es gab mal Zeiten, da wurden damit Geschäfte gemacht. So ein Gerät kostet neu viele tausend Euro.

Jutta P. aus Denzlingen (28.06.2020): Die Sprechstunden-Antwort war sehr hilfreich, zumal ich, 81-jährig, mich noch nie mit dem Thema"friedlich einschlafen am Lebensende mit Schrittmacher"beschäftigt habe. Es geht mir wohl zu gut mit diesem wunderbaren "Taktgeber"! Nun bin ich froh eine Aufklärung erfahren zu haben und werde weiterhin frohen Mutes mein Leben genießen. Schöne Grüße von einer Patientin aus dem Schwarzwald

Sonja P. aus Pulheim (28.06.2020): Ein sehr interessanter Artikel. Ich wurde auch nicht darüber aufgeklärt, was mit meinen Schrittmacher passiert, wenn ich sterbe. Wahrscheinlich, weil ich mit 36 Jahren noch sehr jung war für eine Schrittmacherpatientin. Allerdings habe ich mir diese Frage bereits gestellt und die Antwort über Google gefunden. Was mir allerdings neu war ist, dass der Schrittmacher auf Wunsch des Patienten bei einer unheilbaren Krebserkrankung ausgeschaltet werden kann. Diese Information ist sicher für viele Menschen sehr wichtig, da ihnen so am Lebensende viel unnötiges Leid erspart bleibt.

Marianne L. aus CH - Kaltbrunn (28.06.2020): Bin erst mal sehr zufrieden, dass ich mit dem Schrittmacher leben kann. Man kann ja (wenn es zu Ende geht)in einer Patientenverfügung das Abstellen des Schrittmachers bestimmen.

Dorothea Z. aus Bad Doberan (28.06.2020): Ja, herzlichen Dank für die Info. Habe selbst seit 6 Jahren einen Schrittmacher und sehr gute Erfahrung damit. Herzlichen Dank insgesamt für Ihre gesamten Infos. Bitte bleiben Sie gesund. (bin Mitglied bei Ihnen)

Walter von R. aus Wentorf (28.06.2020): Eine wichtige Information.

Horst K. aus Bad Pyrmont (28.06.2020): Mit verständlichen Worten eine sehr gute Antwort.

Richard W. aus Boxberg (28.06.2020): Habe zwar keinen Herzschrittmacher, aber diese Informationen waren sehr aufschlussreich und helfen bei Gesprächen in der Familie, die dieses Wissen so nicht haben. Die regelmäßigen Informationen zu allen Fragen rund um das Herz sind ein Zugewinn.

Christian W. aus Schwalbach a. T. (28.06.2020): Ich fand die Aussagen zu Aktivität eines Schrittmachers nach dem Ableben sehr informativ und hilfreich.

Hartmut G. S. aus Bremerhaven (28.06.2020): Besser und verständlicher konnte man die gestellte Frage nicht beantworten. >HERZLICHEN DANK<

Regine S. aus Hamburg (28.06.2020): Diese Frage hat mich auch beschäftigt. Die Antwort beruhigt mich.

Ursula M. aus Beuren (28.06.2020): Die Frage hatte ich schon lange.

Hans-Jürgen F. aus Rödinghausen (28.06.2020): Ich habe nach 9 Jahren den 2ten Schrittmacher bekommen. Alles besten ohne Probleme!

Annette S. aus Metzingen (28.06.2020): Ich finde die Antwort in Bezug auf Herzschrittmacher sehr gut und auch extrem beruhigend. Es wäre sehr hilfreich, wenn es solche Erläuterungen auch zum ICD geben würde. Denn die Frage, ob der ICD den Sterbeprozess unnötig und äußerst schmerzvoll verlängert stellt sich wohl jeder Betroffene.

Helgard S. aus Essen (28.06.2020): Mein Mann, Schrittmacherträger, verstarb im Mai dieses Jahres. Beim Sterbeprozess durfte ich bei ihm sein. Hier war es jedoch so, dass der Schrittmacher nach seinem Sterben mittels Magnet ausgeschaltet werden musste. Vorher zeigte sich auf dem Monitor nur noch der Impuls des Schrittmachers, was jedoch bedrückend war. Er wurde vor der Bestattung nicht entnommen, da man mir sagte, dass das bei der Einäscherung kein Problem wäre.

Ulla W. aus Frankfurt (28.06.2020): Die Erklärung war sehr aufschlussreich. Ich habe auch einen HSM und hatte mich diesbezüglich noch nicht informiert. Danke!

Speranta (28.06.2020): Wunderbahr erklärt, Danke !

Maiken E. aus Hannoveer (28.06.2020): Vielen Dank für die Hinweise - die sind beruhigend.

Willems M-Th. aus 56599 Leutesdorf (28.06.2020): Die Aufklärung über den Schrittmacher beim Ableben war sehr gut.Ich hoffe das es mir noch lange gut geht mit dem Schrittmacher. Seit dem ich ihn habe spüre ich die Rytmusstörungen, welche laut Langzeit EKG ab und zu noch vorhanden sind. Ich fühle mich gut. Danke für die Erklärung. Herzliche Grüßeund bleiben Sie gesund

Manuela H. (28.06.2020): Meine Angehörigen und ich sind (noch) nicht betroffen. Aber vorausschauende Informationen helfen auch bei der Entscheidungsfindung im "Fall der Fälle". Denn in der Situation ist man oft nicht in der Lage, vernünftige Entscheidungen zu treffen bzw. Alternativen gegeneinander abzuwägen. Daher vielen Dank für die Aufklärungsarbeit.

S. aus Hoyerswerda (28.06.2020): Sehr klare Auskunft und Beschreibung. Danke .

Ella aus Karolinenkoog (28.06.2020): Stille Frage wurde beantwortet

Beate W. aus 08340 Schwarzenberg (28.06.2020): Ja, sehr. Eine Frage die nun ausreichend und verständlich beantwortet wurde.

Gerhard H. aus Knetzgau (28.06.2020): Sehr informativ. Vielen Dank.

Erich J. aus Nettetal (28.06.2020): Danke gut erklärt.

M. Issleib aus Chemnitz (28.06.2020): Mein Mann ist mit einem Schrittmacher entschlafen. Ich habe mich gefragt was danach mit diesem Hilfsmittel passiert. Nun weiß ich es. Wird dieser wieder anderen Pat.implantiert? Ich bin froh das er das Implantat hatte. So waren es noch viele gemeinsame schöne Jahre. Auch mein Bruder trug einen Schrittmacher und konnte sogar im Remtenalter noch seinen großen Garten pflegen. Ohne dieses Gerät hätte er das alles nicht mehr gekonnt. Allen Kardiologen meinen Dank für ihre hervorragenden Leistungen.

L. G. aus VS (28.06.2020): Da ich mir diese Frage auch schon stellte, fand ich den Artikel sehr informativ und beruhigend. Vielen Dank.

Frederik H. aus Übach-Palenberg (28.06.2020): Den "Einbau" des Herzschrittmacher hat meine Krankenkasse bezahlt. Wer zahlt den "Ausbau"? Denn mit dem Tod ist die Krankenkasse von allen Leistungen befreit. Muss ein Herzschrittmacher "ausgebaut" werden, wenn man nicht beerdigt wird, sondern verbrannt? Mein Verbrennungsort ist entweder in den Niederlanden oder in Thailand, je nachdem, wo es mich gerade erwischt.

Helga V. aus Kreis Böblingen (28.06.2020): Danke für die Aufklärung. Aber ich glaube, dass ich keinen Herzschrittmacher einsetzen lassen würde, bei dem Gedanken, das der nach meinem Tod wieder herausgenommen wird. Habe ich auch vorher noch nie gehört. Ich kenne ein paar Leute, die einen hatten. Mir war nicht bekannt, das die nach ihrem Ableben noch einmal auf den OP Tisch kommen!

Karin u. Bernd R. aus Ingersleben (28.06.2020): Mein Mann hat ebenfalls einen Herzschrittmacher. Schon oft haben wir uns diese Frage auch gestellt. Ein Thema das viel Fingerspitzengefühl braucht. Vielen Dank für die aufklärenden Worte. Nach 47 Jahren als Krankenschwester wieder was Neues gelernt. Alles Gute für die Patienten mit und ohne Schrittmacher und bleiben Sie gesund.

Lutz K. aus Senden (28.06.2020): Sehr gute, verständliche Aufklärung.L.K.

Rüdiger B. aus Brennecke (28.06.2020): ich hatte beim letzten Defi-Kontrolltermin diese Frage mit meinem Kardiologen besprochen. Ihre Aufklärung geht noch mehr in´s Detai."Danke"!

Klaus S. aus Berlin (28.06.2020): Meine Schwägerin hat einen Herzschrittmacher implantiert. Sie hat sich dieser Thematik bisher nicht gestellt. Aufgrund des Artikels kann ich ihr sicher zum Thema helfen. Danke!

Stefa H. aus Kronberg (28.06.2020): Eine sehr plausible Erläuterung des Sterbens mit einem Herzschrittmacher. Eine beruhigende Erklärung.

Erika F. aus Hilden (28.06.2020): Diese Aufklärung war sehr wichtig. Meine Mutter wird aufgrund anderer Erkrankungen immer schwächer und muss mit großen Schmerzen leben. Ich habe mich schon gefragt, ob sie durch den Schrittmacher eine Lebensverlängerung hat, die vielleicht gar nicht gewünscht ist. Aber Ihr Beitrag hat mir diesen Gedanken genommen. Es ist sehr wichtig, richtig aufgeklärt zu werden, um dem Kranken besser helfen und beistehen zu können. Danke

Helmut R. aus Bochum (28.06.2020): Ich habe mittlerweile den zweiten Schrittmacher (2010 und 2017) und freue mich das ich noch lebe. Alles andere ist doch Nebensache.

Leonhard D. aus Lustenau (28.06.2020): habe eigentlich eh keine Sorgen gehabt, aber hifreich ist die Nachrich doch

Rosemarie F. (28.06.2020): vielen Dank für diesen klaren und schlüssigen Beitrag. Kann mich nach 3 Jahren Implantation noch immer nicht mit meinem Herzschrittmacher anfreunden. Bin 80 Jahre alt und wünsche mir noch ein paar gute Jahre.

Kurt M. aus Göppingen (28.06.2020): Die Frage hat mich auch schon beschäftigt, da ich auch schon andere Aussagengehört habe, dass ein Tod durch Herzversagen nicht mehr möglich sein soll da der Schrittmacher das Herz immer weiter stimuliert. Es müsse erst mit dem versagen anderer Organe einhergehen dass bis der Tod eintritt.

Dieter L. aus Schwarzwald (28.06.2020): Super erklärt! Mehr muss und braucht ma nicht zu wissen!!

Peter K. aus Hamburg (28.06.2020): Wieder eine sehr klare und sehr informierende beruhigende Erklarung. DANKE.

Margot U. aus Hannover (28.06.2020): Die Frage ist so wunderbar eindeutig beantwortet. Mein Verständnis davon, sehr einfach gesagt: "Wenn ich sterbe, weil mein Herz zu müde ist, reagiert es nicht mehr auf den Schrittmacher und ich schlafe friedlich ein." Toll! Im Umkehrschluss bedeutet das für mich ein noch recht langes Leben, denn mein Herz ist stark. Es kann also noch lange fies flimmern und aus dem Rhythmus gehen ;) Ich danke sehr für diese Klarheit. Herzlicher Gruß und bleiben Sie gesund.

Renate K. aus Baldham (28.06.2020): Meine Mutter war bis zu ihrem 92.ten Lebensjahr sehr gesund und fit, bis sie einen kleinen Schlaganfall erlitt. Daraufhin wurde ihr ein Schrittmacher eingesetzt, ohne die Angehörigen zu informieren, da sie ja selbst noch entscheiden konnte. Daraufhin verlanlasste meine Schwester sie ein Seniorenheim zu geben. In diesem bekam sie noch mehrere kleine Schlaganfälle. Dann konnte sie nicht mehr reden, auch eine starke Demenz kam hinzu. Auch mehrere Unfälle im Heim sowie einen Oberschenkelhalsbruch wurde dann erst nach 2 Wochen diagnostiert. Meine Mutter überlebte dies alles, bis zu Ihrem 99.ten Geburtstag. Deshalb bin ich der Meinung, dass ein Schrittmacher bei einer sonst in guter Verfassung befindlichen Person mit 92 Jahren mehr als überflüssig war. Ich möchte hinzufügen, dass meine Mutter in Ludwigshafen im Seniorenheim war und ich in München lebe. Trotzdem war ich oft vor Ort, musste mich aber auf die Aussagen von den Schwestern verlassen. Mit freundlichem Gruß

Robert L. aus Karlsruhe (28.06.2020): Es können aber auch andere lebenswichtige Organe versagen ,die dann ursächlich zum Herzstillstand führen, auch wenn es noch erregt ,stimuliert, wird. Sagte man mir.

Gitta L. aus Düsseldorf (28.06.2020): In der Tat ist es so, dass speziell die "ältere" Generation nach wie vor Hemmungen hat, beim Arzt Rückfragen zu stellen. Meine Mutter ist 87 und würde einem "Halbgott in Weiß" eine solche Frage nicht stellen. Vielen Dank für die sehr verständliche Aufklärung!

Gabriele F. aus Warburg (28.06.2020): Ich habe einen Defibrillator. Meine Mutter hatte auch einen, Sie ist seit 2007 tot. Meine Nichte war in der Todesstd bei ihr und hat uns daraufhin erzählt, dass es sehr schwer war für sie zu sterben, da sie wollte aber der Herzschrittmacher nicht. Als damalige angehende Ärztin wusste sie schon was Sache war, konnte ihr leider nicht helfen. Letztendlich ist es doch geschehen, davor hab ich auch Angst. LG aus Wbg

Suse N. aus Frankfurt am Main (28.06.2020): Ich hatte schon einmal die Ärzte gefragt, ob, wenn ich am Sterben wäre, der Schrittmacher sagt: "Es wird nicht gestorben!" Die ärztliche Antwort: "Das ewige Leben gibt es nicht!" Das war beruhigend. Ich denke, diese Information Ihrerseits war sehr wichtig, jeder macht sich Gedanken.

Renate W. aus Buchholz (28.06.2020): Sehr geehrter Herr Doktor Grönefeld, ich danke Ihnen von Herzen, dass Sie dieses so unendlich wichtige Thema so einfühlsam und klar verständlich aufgegriffen haben. Denn natürlich wird das JEDEN Menschen, der einen Herzschrittmacher hat oder bekommen soll, interessieren. Und dies mit zunehmendem Alter umso mehr.

Viele gute Wünsche und herzliche Grüße,
Ihre Renate W.

Hartmut L. aus Neuhaus (28.06.2020): Sehr informativ.

Ohne Namen (28.06.2020): wieder etwas dazu gelernt

Peter H. aus Weimar (28.06.2020): Gilt die gleiche Aussage auch für Defibrillatoren? Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Abschalten eines Defibrillators ist schmerzlos über das Programmiergerät möglich, eine Operation ist dazu nicht erforderlich. Meist wird nur die Schockabgabe deaktiviert.

Walter G. aus Hude (28.06.2020): Ich habe während der letzten Lebensstunden meiner Frau, die im Koma lag erlebt, dass die Atmung zuerst erlosch und dann das Herz aufhörte zu schlagen. Ihr Herzschrittmacher/Defi hat in der Sterbeprozess nicht eingegriffen.

Knut S. aus Niedernhausen (28.06.2020): Der Beitrag war sehr informativ.

Christel N. aus Mülheim (27.06.2020): Ich habe einen Schrittmacher mit 3 Sonden. Es ist für mich sehr schwer, mich mit dem Teil anzufreunden. Mein Kardiologe hat ihn bei der letzten Kontrolle angehalten und ich war sehr erschrocken, weil ich dachte, ich müsse umkippen. Der Kardiologe sagte, das Herz schlägt nicht mehr von alleine. Das hat mich total verunsichert.

Simone F. aus Aschaffenburg (27.06.2020): Ich habe selbst seit 1992 einen Herzschrittmacher und dieses Thema hat mich schon immer interessiert. Danke.

Oda R. aus Großbettlingen (27.06.2020): Da ich seit 10 Jahren einen Defibrillator trage, interessierte mich der Beitrag. Ich bin nun beruhigt und freue mich über die so gute Leistung des Gerätes.

Dr. Günther D. aus Wolfenbüttel (27.06.2020): habe im übrigen seit 2012 den zweiten Schrittmacher , der erste Akku war fast leer . Es waren ca. 20 Minuten , die ich mit einer kleinen Schmerzspritze und interessanten Gesprächen mit dem Chirurgen erleben durfte .

Reinhold M. aus Neustadt an der Weinstraße (27.06.2020): Ich habe in einer Patientenverfügung verfügt, meinen ICD im Falle meines Sterbens zu deaktivieren.

Helmut Hollbach aus 35418 Buseck (27.06.2020): Ich kann mich nicht erinnern dass bei dem Vorgespräch der Schrittmacher-Implantation dies erwähnt wurde. Aber - ich war ja damals sehr aufgeregt. Jetzt hat dieser Bericht mein Wissen aufgefrischt. Vielen Dank!

Waldemar D. aus 63843 Niedernberg (27.06.2020): Das ist sehr beruhigend für mich. Ich trage seit 2015 einen Herzschrittmacher mit Defibrillator. Schwierigkeiten hat er mir noch nie gemacht. Auch noch niemals wegen akuten Herzrhythmusproblemen ausgelöst gewesen. Habe vor zweieinhalb Jahren in der Charité eine TASH, Septale Alkohol Ablation bei HOCM gemacht bekommen. Danach keine größeren Probleme mehr gehabt. Die Beantwortung: „Was passiert am Lebensende mit dem Herzschrittmacher? Schlägt das Herz dann einfach weiter und wird man dadurch eventuell an einem friedlichen Einschlafen gehindert?“, empfand ich doch sehr beruhigend. Danke.

Vaith aus Friedberg (27.06.2020): Weiter so, ihr seid auf dem richtigen Weg!

Henry-Claude L. aus Aschaffenburg (27.06.2020): Die Frage ist sehr wichtig und man denkt nicht unbedingt daran, den Kardiologen bei der Routinekontrolle zu fragen.

Dr. Günther D. aus Wolfenbüttel (27.06.2020): Ich habe seit 2003 einen Zweikammerschrittmacher. Er ist mein guter Kamerad geworden. Bin 86 Jahre jung und soll 102 Jahre alt werden. Eine wunderschöne Hoffnung.

Bernd Z. aus Ditzingen (27.06.2020): Lebe mit meinem Schrittmacher sehr gut. Nach dem Einsetzen wurde mir das Autofahren wieder erlaubt.

Elke A. aus Broderstorf (27.06.2020): Mein Vater hat seit Jahren einen Schrittmacher. Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit auch oft gestellt. In diesem Artikel wurde sie ausreichend beantwortet.

Hermann N. aus Leverkusen (27.06.2020): ... und ich möchte die Frage noch erweitern: wenn das Bestattungsinstitut den Schrittmacher entfernt, wohin gelangt er dann? Immerhin hatte ich für den Schrittmacher meiner Mutter ca. 3500 EUR bezahlt, und ich hatte versäumt, den Bestatter nach dem Verbleib des Schrittmachers zu fragen.

Ohne Namen (27.06.2020): Mit verständlichen Worten eine sehr gute Antwort

Dieter B. aus Kleve (27.06.2020): Ich habe bereits den 2.Schrittm- 2 kanal-Man sollte unbed. darauf achten, dass kompetent der Abl.Termin ermittelt wird. Nicht jeder Kardiologe ist dazu fähig.

Monika R. aus Weimar (27.06.2020): Ich habe seit dem 19.4.20 einen ICD. Diese Frage hab ich mir auch schon gestellt und mit diesem Beitrag wurde mir etwas Angst genommen.

Fr. Feray T. aus Berlin (27.06.2020): Vielen Dank, 51j, der Beitrag war sehr hilfreich, was ich schon wusste, aber während der Palliativetherapie und evtl. Deaktivierung, das wusste ich nicht, habe mich darüber gefreut, ich trage seit ich 25.J bin (Herztumor am Sinusknoten) ein SM, durch einen Gendefekt u.A. über meinen Vater, waren wir, mit Vater zus. Kinder/Enkelkinder, 7 Leute mit SM, 1Enkel mit Defi zusätzl., als mein Vater starb, sagte ich der Ärztin wird der Schrittmacher entfernt, weil ich es so wusste, verneinte sie es, deshalb verstehe ich nicht, wieso nicht alle Ärzte und Krankenhäuser darüber informiert sind, nach 12 Jahren steht nun meine OP/neuer SM an, jedenfalls werde ich es meiner Tochter noch mal vermitteln, falls ich mal sterben sollte, dass sie es den Ärzten sagen soll, mit der Explantierung. LG

Hartmut L. aus Mainaschaff (27.06.2020): Die Antwort beseitigt eigene Fragen.

Rainer S. aus Donauwörth (27.06.2020): Der Artikel spricht Klartext. Ich bekam als Mitarbeiter im Rettungsdienst/Krankentransport öfter diese Frage gestellt, verwies immer auf die Ärzte. Es gehören solche Beiträge in lokale Zeitungen oder als Flyer in Arztpraxen.

Theo M. aus Troisdorf (27.06.2020): Ich finde es sehr gut, dass hier einmal klar und deutlich, für jeden Laien verständlich und nachvollziehbar, dem/der Träger*in eines Schrittmachers die Angst und Sorge genommen wurde. Wenn der "Herzmuskel nicht mehr antwortet (reagiert)" wird der Schrittmacher seine Arbeit einstellen. So muss es sein: Ich habe meinen Frieden mit dem Leben und dem Tod geschlossen.

Christa Peters, aus 45772 Marl (27.06.2020): Was bitte passiert bei einem implantierten Defibrillator? Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Abschalten eines Defibrillators ist schmerzlos über das Programmiergerät möglich, eine Operation ist dazu nicht erforderlich. Meist wird nur die Schockabgabe deaktiviert.

Wolfgang K. aus Herxheim (27.06.2020): Guter Artikel. Man sollte aber noch ergänzen: Auch beim Einäschern sollte / wird es erforderlich sein, den Herzschrittmacher vorher operativ zu entfernen.

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