Haben Sie eine Klappen-Erkrankung?

In diesen Fällen lässt sich die eigene Herzklappe erhalten

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Herzklappenrekonstruktion
Je nachdem was für ein Klappen-Defekt diagnostiziert wird, kann die Klappe repariert und erhalten werden.

Selbst im fortgeschrittenen Stadium muss bei einem Herzklappen-Defekt nicht automatisch eine neue Klappe eingesetzt werden. Je nach Defekt besteht auch die Möglichkeit, die lädierte Klappe mit einem gezielten Eingriff wiederherzustellen. Dadurch ist z. B. keine dauerhafte Einnahme von Gerinnungshemmern notwendig, wie dies bei einer künstlichen Klappe der Fall ist.

Wichtige Informationen dazu hat die Herzstiftung in einem umfangreichen Beitrag veröffentlicht, den Sie sich hier als PDF herunterladen können:

Tipp: Um Fehler im Umgang mit einer eigenen Herzklappen-Erkrankung zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen den Herzstiftungs-Ratgeber Band 6 zum Thema Herzklappen-Erkrankungen, dessen Inhalte Sie als Mitglied kostenfrei mit Ihrem Passwort auf dieser Seite herunterladen können.

Darüber hinaus sind in der Herzstiftungs-Ratgeberreihe bislang erschienen:

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 7 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Werner M. aus Illingen (23.10.2017): Meine Mitralklappen-Erkrankung wurde im Jahr 1987 festgestellt. Vorhofflimmern, dazu Marcumar seither, 3 Jahre später der erste Schrittmacher, 1996 4 Bypässe. Mitralklappen-OP wegen Vernarbung nicht durchgeführt. Mein damaliger Herzdoctor meinte danach: „So lange Sie mit dem Rad die 20 km zu mir kommen können, braucht man das nicht.“ Ich kann auch immer noch gut Treppen steigen.

Manfred E. aus Northeim (20.10.2017): Die Informationen auf dieser Seite sind mir sehr hilfreich und ausreichend.

Detlef L. aus Braunschweig (19.10.2017): Allerdings muss ich darauf hinweisen, dass bei meinem Bruder, 75 Jahre, der mikroinvasive Einbau eines Ringes zur Verstärkung der Mitralklappe nicht funktioniert hat. Wegen der anschließenden Atemschwäche hat man ihn auf Verdacht auf Lungenschäden zur Reha geschickt. Dort entdeckte eine Ärztin, dass das Blut an der Mitralklappe "rückwärts" floss, der Ring lag nur "nebenan". Anschließend wurde auf konventionelle Art eine "Schweineklappe" implantiert, was zu einer wesentlichen Verbesserung des Zustandes geführt hat. Das zur Methode "mikroinvasiv".

Fritz S. aus Olfen (19.10.2017): Ich finde alle Informationen zum obigen Thema sind hilfreich, nur sind oft Aussagen der Facharztberichte nicht so präzise, dass eine eindeutige Zuordnung des Schadenstadiums möglich ist.

Konrad B. aus Alt-Krautheim (18.10.2017): Ich habe seit 16 Jahren eine künstliche Herzklappe und bin sehr zufrieden, habe aber manchmal Schwierigkeiten mit dem Quick-Wert, aber mein Hausarzt bringt es immer wieder in die richtige Richtung. Habe damit eine schwere Sepsis und eine Darm-OP mit Gallen-OP überstanden und bin froh, dass es mich noch gibt.

Andreas N. aus Pirna (18.10.2017): Ich persönlich hatte am Herzzentrum Dresden 2009 eine Notoperation an der Aortenklappe. Ich wurde von Oberarzt Dr. Waldes operiert. Ich muss sagen, dass alles perfekt verlaufen ist. Leider habe ich wieder eine Mitralklappen- und Trikuspidalinsuffizienz.

Frank S. aus Berlin (18.10.2017): Habe schon einen Herzinfarkt gehabt. Ich habe soweit alles geschafft. Vielen Dank!

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