Experten nicht immer einig

Ab welchen Cholesterin-Werten Medikamente einnehmen?

Von Dr. med. Karl Eberius | Bislang ➞ 101 Kommentare  

Cholesterin-Werte
Wie hoch sind Ihre Cholesterin-Spiegel?

Dass sich mit Cholesterin-Senkern eine hohe Zahl von Herzinfarkten und anderen fatalen Herz-Kreislauf-Krankheiten verhindern lässt, wird von umfangreichen Studien eindrucksvoll belegt. In welchen Fällen man einen Cholesterin-Senker einnehmen sollte, beantworten Experten jedoch teilweise sehr unterschiedlich.

Hintergrund-Info: In weiten Teilen herrscht unter Ärzten große Einigkeit, für welche Patienten ein Cholesterin-Senker zu empfehlen ist. Wenig Diskussion besteht z. B. bei den Empfehlungen für Menschen, die ein sehr hohes kardiovaskuläres Risiko aufweisen, das beispielsweise daran ablesbar sein kann, dass in der Vergangenheit bereits ein Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgetreten ist.

Deutlich unterschiedliche Auffassungen existieren bei der Medikamenten-Einnahme dagegen, wenn bislang keine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorhanden ist und auch nicht aus anderen Gründen von einem sehr hohen Risiko für eine schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankung wie etwa einen Herzinfarkt auszugehen ist.

Wie weit die Meinungen dabei in der Praxis auseinandergehen, demonstrierte Anfang des Jahres eine Studie, bei der verglichen wurde, wie häufig nach den Leitlinien verschiedener Länder bei Menschen im mittleren bis höheren Alter ohne eine Herz-Kreislauf-Erkrankung ein Cholesterin-Senker empfohlen werden kann. Nach den kanadischen Leitlinien war dies z. B. in 44 % der Fall, während es nach den hierzulande gebräuchlichen europäischen Leitlinien gerade mal 15 % waren, was also weniger als die Hälfte darstellt.

Zusatz-Info zur Studie: aufklappen

Das empfiehlt die Herzstiftung

Zur Frage, warum sich die Empfehlungen beim Thema Cholesterin teilweise so stark unterscheiden, hat die Herzstiftung einen detaillierten, aber laienverständlichen Beitrag in HERZ HEUTE veröffentlicht, in dem der Herzstiftungs-Chefredakteur Prof. Dr. med. Thomas Meinertz ausführlich die Hintergründe der Cholesterin-Senker-Empfehlungen erläutert und zudem Schritt für Schritt erklärt, in welchen Fällen ein Cholesterin-Senker tatsächlich zu empfehlen ist und wie wichtig es ist, bei der Verordnung von Cholesterin-Senkern mit Augenmaß vorzugehen.

Hinweis: Den Beitrag können Sie sich hier als PDF-Dokument herunterladen:


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Cholesterin RatgeberEmpfehlung der Herzstiftung: Worauf Men­schen mit er­höh­ten Cholesterin-Spiegeln achten müssen, erläutert ausführlich der ➞ Herzstiftungs-Sonderband »Hohes Cholesterin – Was tun?« Z. B. welche Me­di­ka­men­te bei erhöhten Cholesterin-Werten erste Wahl sind, welche Mög­lich­kei­ten beim Auftreten von Nebenwirkungen bestehen, in welchen Fällen auf Cholesterin-Senker verzichtet werden kann oder was es beim wichtigen Thema »Cholesterin & Ernährung« zu wissen gibt.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Bislang 101 Kommentare  

Inge S. aus Schlitz (14.11.2018): Auch Schilddrüsenerkrankungen können wohl einen hohen Cholesterinspiegel fördern, habe ich gehört. Darauf wird in keiner Weise eingegangen. Vor einer Medikamentengabe sollte meiner Meinung nach grundsätzlich eine solche Erkrankung ausgeschlossen werden.

Karl-Heinz K. aus Marne (14.11.2018): Im Bericht fehlen Zahlen und Hinweise auf empfohlene Medikamente. Meine Werte: Cholesterin: 157, HDL. 40, LDL: 94. Und nun?

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Hans Joachim F. aus Hallenberg (12.11.2018): M. E. beschäftigt sich dieser Bericht, wie viele andere auch, zu sehr nur mit den Vorteilen einer Cholesterin-Senkung. Die Frage, ab wann ein Cholesterin-Wert zu niedrig ist und welche Folgen damit verbunden sind, wird vernachlässigt. Cholesterin ist ein körpereigener und für viele Vorgänge und Abläufe im Organismus wichtiger Stoff. Warum soll das Wunderwerk des menschlichen Organismus eigentlich einen Stoff herstellen, der ihn schadet bzw. warum soll nur ein Zuviel an Cholesterin schädlich sein? Bei einer Ausgewogenheit zwischen LDL (Transporter) und HDL (Einsammler und Rücktransporter) des benötigten und nicht benötigten Cholesterins dürfte es doch eigentlich keine Probleme geben. In Publikationen wird darauf hingewiesen, dass Krebstote oftmals einen erniedrigten Cholesterin-Wert hatten. Wer kann hierzu objektiv weiterhelfen?

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Ludwig K. aus Germering (12.11.2018): Wegen koronaler Gefäßerkrankung erhielt ich 2004 einen Stent. Der LDL-Wert von 170 mg liegt jetzt zwischen 95 und 106. D.h. ohne Statine (hatte Muskelschmerzen), nur mit rotem Reis und fettarmer Nahrung und Sport etc.

Fridolin S. aus Egweil (11.11.2018): Es ist doch heute meiner Erfahrung nach so, dass jeder Arzt, vor allem die Hausärzte, eine andere Vorstellung über das Thema "Behandlung bei hohen Cholesterinwerten" hat. Es müsste eigentlich erst einmal hier mit der Aufklärung bzw. weiterer Information begonnen werden.

G.T. aus Oberasbach (11.11.2018): Ich habe gerade eine Reha wegen Herzproblemen absolviert, bei der mir Simva Aristo verordnet worden ist, die ich zunächst 1 x täglich einnehme - nach 1 Herzinfarkt und Stenosen (mit 3 Stents).

Jutta aus Braunschweig (11.11.2018): Sehr interessante Informationen, die mir weitergeholfen haben. Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit!

F. B. aus Litauen (11.11.2018): Der Bericht von Ihnen ist sehr interessant, aber es wird mir zu viel hin und her gesprungen. Wenn Sie etwas mitteilen wollen, so sollte dies konkreter geschehen.

R. E. aus Köln (10.11.2018): Der Beitrag hat in meiner Haltung zu Stationen viel bewirkt. Danke.

Lilo H. (10.11.2018): Die Informationen sind sehr verständlich dargestellt. Ich werde den Artikel einer Freundin weitergeben, die bisher nicht verstehen konnte, was zu ihrem Schlaganfall geführt hat. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass auf die Nebenwirkungen klarer eingegangen worden wäre. Als Nebenwirkungen werden lediglich "Muskelbeschwerden" angegeben. Das allein erklärt nicht, wie diese Schmerzen entstehen. Das würde mich interessieren. Auch wäre interessant, wie sich diese Schmerzen längerfristig auswirken.

Gerhard L. aus Hanau (10.11.2018): Ich nehme den Cholesterinsenker eigentlich nur vorbeugend ein, ich bin Diabetiker. Sollte ich es besser lassen, oder nicht?

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Dietmar H. aus Oschatz (09.11.2018): Eine sehr gute Info, sehr verständlich auch für Nicht-Mediziner.

Manfred K. aus Düsseldorf (09.11.2018): Ich finde es wäre für alle einfacher, zu sagen, ab einem gewissen Wert, wie z.B. LDL 100 sind Statine sinnvoll.

Elisabeth M. Q. (09.11.2018): Nach der Einnahme von Cholesterinsenkern (= Statinen) bekomme ich immer nach wenigen Wochen Muskelschmerzen, so dass ich sie absetzen muss.

Walter T. aus Hemsbach (09.11.2018): Der Artikel hat mir geholfen die Verordnung des Hausarztes positiver zu bewerten ( Erhöhung der Dosis nach Einsetzen eines Stents).

Georg G. (09.11.2018): Seit Jahren nahm ich Simvastatin 40. In den letzten Monaten hatte ich zunehmend Muskelschmerzen, Muskelfaserrisse und das Gefühl von Muskelkater, ohne erkennbaren Grund. Daraufhin setzte ich Simvastatin komplett ab. Weil ich mir jedes Quartal Blut abnehmen lasse, hatte ich die Möglichkeit, die Wirkung von Simvastatin 40 zu sehen: Mit Simvastatin hatte sich HDL minimal verbessert und LDL minimal reduziert. Dennoch blieben sie beide im negativen Bereich. Aber die Triglyzeride hatten sich extrem erhöht. Ohne Simvastatin waren sie jedoch im Normbereich. Meine Muskelschmerzen sind jetzt fast weg. Ich empfehle nach meiner Erfahrung, die Blutwerte mit Ihrem Statin feststellen zu lassen, ein paar Wochen zu warten, dann das Statin abzusetzen, ein paar Wochen zu warten und dann wieder die Blutwerte messen zu lassen. Dann kennen Sie Ihre persönliche Reaktion auf Ihr Statin. Menschen sind verschieden.

Peter H.r aus Bremervörde (09.11.2018): Ich vermisse die Erwähnung des Quotienten von HDL zu LDL; dieser soll doch angeblich wichtiger sein als nur der LDL-Wert und wird auch in Laborberichten erwähnt.

Jacqueline R. aus Bochol (08.11.2018): Toll vielen Dank! Sehr hilfreich!

Irmgard K. aus Darmstadt (08.11.2018): Sie sind allerdings für Laien immer noch nicht einfach genug "aufbereitet". Außerdem ist der Artikel zu lang.

Ulrich K. aus Essen (08.11.2018): Dazu habe ich natürlich eine Frage! Aus eigener Erfahrung sind mir die sehr starken Nebenwirkungen aufgefallen. Da ich sowieso schon unter Rücken- und Hüftschmerzen leide, kommen dann noch die Nebenwirkungen (Rücken-, Hüft- und Muskelschmerzen) hinzu! Wie gehe ich nun damit um? Schmerzmittel betäuben etwas, aber ich scheue jeden Gang, auch zum Éinkaufen! Wer kann mir denn nun helfen?

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Detlef D. aus Berlin (08.11.2018): Die Beobachtung der Cholesterinwerte werden, sowie deren Auswirkungen, zumeist wenig bei den ärztl. Terminen erörtert und auf eine entspr. Einbeziehung von Laboren verzichtet.

Herbert S. aus Westerngrunt (08.11.2018): Ich nehme Omega 3 und mein Cholesterin war noch nie über 100.

Alfons B. aus Münster (08.11.2018): Ich, 85-jährig, habe mein ganzes Leben in der Pharmazeutischen Industrie verbracht. Und genau so lang ist die Diskussion um das Thema Lipidsenker ja oder nein. Am Besten ist eine gesunde Ernährung und Bewegung.

Prof. Jürgen H. aus Gräfelfing (08.11.2018): Übersichtlich, verständlich für den Laien, nicht zu sehr dogmatisch und oberlehrerhaft und dennoch von solider Darstellung.

Horst M. (08.11.2018): Kein Empfehlung für die Menschen, die keine Statine vertragen? Ich habe alle Medikamente, die der Arzt empfohlen hat, ausprobiert.

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Ohne Namen (08.11.2018): Wie immer eine gute Information durch die Herzstiftung.

Alfred W. aus Gießen (08.11.2018): Nach Ihrem Bericht bin ich entspannter, was die Nebenwirkungen der Medikamente zur Cholesterinbehandlung betrifft. Ich bin 11/2009 wegen extremen Vorhofflimmerns in die Uniklinik Gießen eingeliefert und erfolgreich abladiert worden. Seitdem nehme ich cholesterinsenkende Medikamente. Das erste Medikament habe ich wegen Nebenwirkungen (starke Muskel-/Gelenkschmerzen) abgesetzt (Name nicht mehr geläufig). Dann habe ich umgestellt auf Inegy 10/10 und auf Inegy 10/20. Vor zwei Jahren habe ich den Hausarzt gewechselt und der neue Arzt hat mich auf Atozet 10/20 umgestellt. Mit diesem Medikament sind meine Blutfettwerte im gewünschten Bereich. Bis heute habe ich keine Nebenwirkungen festgestellt.

Ernst Walter aus Bad Honnef (08.11.2018): Leider habe ich einen hohen LDL-Wert immer um die 300 und wurde, da ich die CSE-Hemmer nicht vertrage, mit dem neuen PCSK9 Hemmer Praluent behandelt. Doch die Nebenwirkungen, die sich bei mir zeigten, waren so erheblich, dass ich dieses hilfreiche Medikament wieder absetzen muss. Die Wirkung der sehr teuren Spritzen waren hervorragend, mein LDL sank auf 70 und, wenn da nicht die Nebenwirkungen gewesen wären, dann wäre dies das Medikament für mich.

Linda P. aus Esslingen (08.11.2018): Ich bin sehr dankbar für diesen Newsletter und begierig, neue Erkenntnisse aus der Medizin zu erfahren. Danke schön!

Bernd-Ulrich B. aus Raesfeld (08.11.2018): Der Artikel brachte Licht in das Informationsdunkel um Cholesterin. Für mich als Patient verständlich und hilfreich.

Wolfgang E. aus Passau (08.11.2018): Vermutlich Schlaflosigkeit unter der Einnahme von Inegy 10/40?

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Monika L. aus Argentinien (08.11.2018): Gerade hat die Ärztin mich darauf hingewiesen, dass meine Cholesterinwerte hoch sind, daher muss ich mich so einer Art Aorta-Untersuchung und einer anderen Arterie unterziehen. Schon mit 18 Jahren waren diese Werte hoch, leide an Schilddrüsenunterfunktion. Mein Vater starb an Herzsklerose.

Randolph R. aus Hong Kong (08.11.2018): Sie erklären leider gar nicht, warum es an der Gefäßwand zu Veränderungen kommt. Das liegt meines Wissens nicht am Cholesterin.

Horst B. aus Füllinsdorf (08.11.2018): Enthält Zusatz-Infos. Leider keine Berichterstattung bezgl. dem Verhalten bei Werten bezgl. dem Quotient LDL/Tot.-Chol. oder LDL-/HDL.

E. aus Bergisch Gladbach (07.11.2018): Ich bin bereits mit drei Nieren und drei Harnwegen auf die Welt gekommen. Viele Nierenbeckenblasenentzündungen und viele Jahre später wurde dies erst erkannt. Deshalb habe ich einige Operationen im Laufe meines Lebens überstanden. Inzwischen habe ich noch eine Niere, die vergrößert ist, mit leichter Unterfunktion. Zudem spüre ich nicht, wann ich zur Toilette müsste. Zwischendurch war ich mehr als ernsthaft krank. Vor 8 Jahren kamen dann noch drei kleinere Schlaganfälle hinzu. Danach musste ich vieles wieder lernen. Mit einigen Folgen muss ich seitdem leben. Seitdem nehme ich unter anderem Cholesterinsenker. Dann kamen noch zwei unterschiedliche und unterschiedlich schwere Krebserkrankungen hinzu. Zudem habe ich in meinem Leben viele sehr extrem traumatische, sexuelle Gewalterfahrungen überlebt. Ich versuche, trotz allem, zu leben. Dazu gehört für mich auch, mich regelmäßig vielseitig zu Themen der Gesundheit zu informieren. Ich habe den hiesigen Beitrag heruntergeladen, damit ich ihn noch einmal in Ruhe durchlesen kann. Außerdem legen mein Hausarzt und meine Frauenärztin viel Wert auf gründliche Vor- und Nachsorge. Darüber bin ich sehr froh!

A. aus Leonding (07.11.2018): Konnte mit Crestor meine LDL-Werte unter 90 bringen. Das reicht, meint mein Kardiologe. Crestor ist auch ein Statin. Hatte anfangs Beschwerden mit meinen Achillessehnen, seit ich Q10 hochdosiert nehme, sind die weg. Höre ich damit auf, kommen die Beschwerden wieder, also wirkt Q10 bei mir.

Hans-Werner G. aus Ortenberg (07.11.2018): Ich habe nach einer Bypass-OP mit 5 Bypässen 2011 über mehrere Jahre Simvastatin 80 mg eingenommen und hatte in dieser Zeit einen LDL-Wert von ca.60 mg/dl. Ich habe dann mehrere Jahre an einer Blindstudie für PCSK9 Hemmer teilgenommen und hierbei glücklicherweise den Wirkstoff bekommen. Mein LDL-Wert war zeitweise bis auf 5 mg/dl abgesenkt. Nach der Studie traten bei mir starke Muskelschmerzen als Nebenwirkung von Statinen auf. Es wurden mehrere Statine getestet, ohne Erfolg. Mein Hausarzt konnte mir den PCSK9 Hemmer nicht verschreiben und überwies mich an einen Kardiologen. Dieser gab mir Muster von Repatha, um die Verträglichkeit zu testen. Die Muskelschmerzen verschwanden und der Cholesterinwert ging zurück. Als er mir das Medikament verordnen wollte, bekam er sofort eine Regressandrohung. Er schickte mich dann weiter in die Lipidambulanz der Uni-Gießen. Dort bekam ich ohne Probleme das Medikament verordnet. Jetzt muss ich in jedem Quartal einmal mit einer Überweisung nach Gießen fahren (hin und zurück ca.100km), um mir ein Rezept abzuholen. Meine LDL-Werte liegen, seit ich Repatha spritze, bei 40-50 mg/dl und auch die Triglyceride sind stark verbessert.

Winfried A. aus Bochum (07.11.2018): Es fehlen gänzlich Zahlen/Werte.

Thielen aus Oberhausen (07.11.2018): hilfreich, da die Unterschiede der Studien deutlich gemacht wurden, als Patient wird man allerdings verunsichert.

Hans-Juergen C. aus Husum (07.11.2018): Danke für die leicht verständliche Darstellung.

D. D. aus Velten (07.11.2018): Der Patient hat selbst eine Verantwortung,die er auch wahrnehmen muss.Er darf und kann sich nicht hinter dem Arzt verstecken. Was ein hoher oder ein niedriger Cholesterinspiegel ist,ist sehr individuell für jeden Patienten, in seiner Komplexität zu betrachten, so dass gleiche Werte z. B. für eine Person normal sind und für einen anderen Patienten eine Gefahr darstellen. Es erfordert m.E.vom Arzt und Patienten ein Umdenken. Patienten können nicht in eine Schublade gepackt werden.Sie sind sehr individuell als Ganzheit zu betrachten.

Jeannette L. aus Berlin (07.11.2018): Ich habe seit gut 15 Jahren erhöhte Cholesterinwerte (258). Auf Grund meines Gewichts, 163 cm, 56 Kg, und einer erst in diesem Jahr umfangreichen Untersuchung, besteht bei mir trotz der Werte kein Anlass, mich zu behandeln.Regelmäßige Kontrolle vorausgesetzt, wird in absehbarer Zeit keine Einnahme von Cholesterinsenkern empfohlen.

Roswitha W. aus Jena (07.11.2018): Die Informationen im PDF-Dokument sind sehr gut. Da die Meinungen zu diesem Thema eben sehr weit auseinandergehen, sollte jeder seine Entscheidung unter Berücksichtigung der Ausführungen selbst treffen. Ich habe mich seit einigen Jahren für Statine entschieden. Leider werden Blutbilder durch manche Ärzte tatsächlich zu selten gemacht und man muss in Eigeninitiative tätig werden, um die Kontrolle zu haben.

Rüdiger W. aus Asbach (07.11.2018): Es wurden keine genauen Daten übermittelt. Mit unterschiedlichen Meinungen der Ärzte kann ein Laie nichts anfangen.

Günter W. (07.11.2018): Ich habe nach einer Bypas OP ein Statinmedikament einnehmen müssen. Das Ergebnis war weniger die Senkung eines gering erhöhten Cholesterinspiegels als das Auftreten von massiven Muskelschmerzen. Mein Hausarzt hatte dazu keine Meinung. Ich habe dann das Medikament abgesetzt. Meine Muskelschmerzen gingen in kurzer Zeit total zurück und mein Cholesterinspiegel erhöhte sich nur unwesentlich und ist seit über einem Jahr mit geringen Schwankungen im oberen Bereich des Normalwertes geblieben. Meine Lebensqualität hat sich durch diese Maßnahme verbessert.

Dr.Waldhelm H. aus Freinsheim (07.11.2018): Sehr hilfreich, da viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema kursieren. Nur die Angaben zu muskulären Problemen sind wohl zu optimistisch.

Ohne Namen (07.11.2018): Für die Allgemeinverständlichkeit Ihrer Beiträge ganz herzlichen Dank!

Denucé aus Dortmund (07.11.2018): In Ihrem sehr interessanten Beitrag wird nur auf Statine hingewiesen. Es gibt auch andere Möglichkeiten. Ich nehme z. B. Produkt das Inegy-10 mg Ezetimit/40 mg Simvastatin. LDL ca. 90. Vorhandene Erkrankung PAVK. Bin eigentlich mit dem Ergebnis zufrieden, weil ich mit Statinen alleine dieses Ergebnis bislang nie erzielt hatte.

Adelbert S. aus Wuerzburg (07.11.2018): Mir gefällt, dass die Einnahme von Statinen durchaus hinterfragt wird. Nach 4 Bypässen und zwei Klappenrekonstruktionen vor fast vier Jahren hatte ich Simvastatin wegen Wadenkrämpfen und einen erhöhten CK Wert abgesetzt. Atorvastatin 30 nehme ich nunmehr seit zwei Jahren ohne größere Probleme. Ziehen in der Wadenmuskulatur war offensichtlich durch einen niedrigen Magnesiumwert bedingt. Der war evtl. Folge eines erhöhten Sojakonsums. Der jetzige LDL-Wert ist bei 77, HDL bei 45, Gesamt bei 135, Neutralfett 76. 64 Jahre.

Adelbert S. aus Wuerzburg (07.11.2018): Mir gefällt, dass die Einnahme von Statinen durchaus hinterfragt wird. Nach 4 Bypässen und zwei Klappenrekonstruktionen vor fast vier Jahren hatte ich Simvastatin wegen Wadenkrämpfen und einem erhöhten CK Wert abgesetzt. Atorvastatin 30 nehme ich nunmehr seit zwei Jahren, ohne größere Probleme. Ziehen in der Wadenmuskulatur war eventuell durch einen niedrigen Magnesiumwert bedingt.

Christine T. aus Dautphetal (07.11.2018): Verständlich und toll geschrieben! Vielen Dank.

Bruno S. aus Sauensiek (07.11.2018): Ich (77) habe eine lange Zeit Statine eingenommen. Schon im Alter von 25 J. hatte ich Probleme mit den Triglyceride. Nachdem ich jedoch vor drei Jahren während der Medikation mit Simvastatin und Atorvastatin starke Knochen- und Gelenkschmerzen bekam, wurde das Präparat abgesetzt. Mein Hausarzt erwägt nach dem nächsten Labor wieder Statine zu verschreiben. Der Wert der Triglyceride bewegt sich um die 200. Trage seit gut 2 Jahren einen Herzschrittmacher. Welcher Rat kann mir gegeben werden? Welches Präparat ist sinnvoll?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

H.-J.Preiss-D. aus Iserlohn (07.11.2018): Ich nehme seit einigen Jahren Simvastatin 20 mg mit der Dosis einer halben Tablette somit 10mg.Ich beobachte, dass ich durch diese Tablette starke Blutungsneigungen an den Händen habe, die sich reduzieren, wenn ich diese Tablette wieder absetze.

Dieter P. (07.11.2018): Hier fehlen konkrete Werte, ab wann die überhöhten,Cholesterinwerte gefährlich sind.

HP aus Kaarst (07.11.2018): Mit der Einnahme der Cholesterinsenkern werden soweit ich weiß, automatisch alle fettlöslichen Vitamine dem Körper vorenthalten, ja auch das Q10, das für die Herzleistung von Bedeutung ist. Eine ganze Reihe Mediziner lehnt daher die Chemie ab und setzt auf Ernährungs-Umstellung.

Max F. aus Luzern/Schweiz (07.11.2018): Ich "muss" seit Jahren blutdrucksenkende Mittel und Statine nehmen. Meine Frage: Was spricht denn gegen Statine? Sind es einzig die Nebenwirkungen. Oder haben sie - was ich zum Teil auch schon gelesen habe - auch einen negativen Einfluss auf andere Organe und führen zu gefährlichen Krankheiten, die nicht das Herz betreffen? Wie ist da der aktuelle Wissensstand?

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Rita K. aus Ennepetal (07.11.2018): Endlich einmal eine klare Aussage. Ich hatte eine Bypass-OP und 1 Stent und bin jetzt beruhigt, dass es richtig ist Statine einzunehmen.

Ohne Namen (07.11.2018): Im Fernsehen wurde von einem Professor die Auffassung vertreten, dass für Menschen über 80 Jahren die Einnahme eines Cholesterin-Senkers sinnlos ist. Ist das richtig?

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Ohne Namen aus Trier (07.11.2018): Vor vier Jahren wurde ein zu großes Herz bei meiner Mutter festgestellt. Daraufhin erfolgte eine Koronarangiographie, inklusive Gewebeentnahme. Diagnose evtl. HOCM und Kommentar vom Arzt, ihre Gefäße seien „glatt wie ein Kinderpopo“, sie würde nie einen Bypass brauchen. Trotzdem wurde ein Statin, ASS, etc. verordnet. Vier Jahre später, trotz Statin und vorab glatten Gefäßen, bekam meiner Mutter einen Herzinfarkt mit Wiederbelebung und anschließender Defi-Implantation etc. Hat Statin wohl nicht gewirkt?!

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D. Kayser aus Allershausen (07.11.2018): Sehr wichtiges Thema. Gut erläutert.

Karl-Heinz S. aus Worms (07.11.2018): Ab welchem Wert Medikamente einnehmen?

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Monika G. aus Wuppertal (07.11.2018): Ich bin 63 Jahre, habe schon seit 12 Jahren zu hohes Cholesterin.Vertrage die Cholesterin-Senker überhaupt nicht, also nehme ich gar nichts dafür.

Manfred K. aus Hamburg (07.11.2018): Die Nebenwirkungen der Statine werden leider fast vollständig ausgeblendet. Dazu sollte einmal eine ausführliche Studie erstellt werden, und zwar insbesondere im Hinblick auf die Langzeiteinnahme. Prof. Meinertz Darlegung, z.B. die Muskelschwäche würde nach Absetzen der Einnahme wieder verschwinden, hilft leider nicht den Patienten, denen die Einnahme von Statinen über viele Jahre verschrieben wird. Im Übrigen gibt es zahlreiche andere Nebenwirkungen, zu denen auch einmal Stellung genommen werden sollte. Auch mit den Argumenten der sog. Cholesteringegner sollte eine ausführliche Auseinandersetzung erfolgen.

Werner L. aus Ilshofen (07.11.2018): Mit Cholestrinsenkern bin ich nicht ganz einverstanden und zwar wegen einem Artikel von Dr. Wolfgang Feil über Nüsse. Am 04.01.2018 hatte ich CHOL 279+, HDL 62, LDL 186+, GGT 126+. Auf seine Empfehlung am Tag 10 gut schmeckende Macadamianüsse zu essen, tat ich das. Am 13.04.2018 CHOL 243+, HDL 59, LDL k.A., GGT 85+, Stand vom 15.10.2018 ist CHOL 201+, HDL 68, LDL 114, GGT 67+. Seit Kurzem nehme ich noch morgens und abends 1 Teelöffel Leinöl auf einem kleinen Stück Vollkornbrot. Mal sehen wie es bei der Vorsorge 4/2019 aussieht.

Adalbert U. aus Stuttgart (07.11.2018): Habe seit rd. 30 Jahre verschiedene Statine geschluckt, um die empfohlenen Grenzwerte zu erreichen, und 25 davon ordentlich Sport getrieben, aber dennoch stark verkalkte Herzkranzgefäße und sehr lästige Muskelschmerzen, ganz ohne sportliche Anstrengung.

Jürgen B. aus Triefenstein (07.11.2018): Als Diabetiker mit einem "erhöhten Cholesterin" wurde ich zunächst mit einem Statin 40 mg "beschossen". Nachdem verschiedene Nebenwirkungen (Krämpfe, Vergesslichkeit etc.) zunahmen, habe ich das Statin abgesetzt und nehme seit einiger Zeit ein Nahrungsergänzungsmittel.

Ohne Namen aus Mannheim (07.11.2018): Keine Informationen über schädliche Nebenwirkungen.´Ich denke da an das Medikament Ezetrol.

Roy S. (07.11.2018): Danke für diesen Beitrag. Mir fehlen aber definitiv Zahlen zu den mg/dl für HDL,LDL! Ab wann spricht man von erhöhten oder gar hohen Cholesterin-Werten? Im PDF wird darauf zwar etwas eingegangen, aber im Artikel hier nicht.

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Thomas aus Herzfeld (07.11.2018): Eine ehrliche Aufklärung ist wichtig. Statine haben meiner Meinung nach kaum nachweisbaren, gesundheitlichen Nutzen. Leider berufen sich Ärzte meines Wissens nach immer nur auf Studien, die von Pharmakonzernen veröffentlicht wurden.

R.G. (07.11.2018): Danke für die Info. Bin etwas verunsichert, da mein Hausarzt erklärt, dass die KK für meine Werte 280 - 330 Gesamtcolesterin seit ca 15 Jahren, 68 J, keine Statine bezahlt, weil ich nicht herzkrank bin.

Klaus B. aus Wiesenthau (07.11.2018): Seit meinem 35. Lebensjahr sagten mir jährlich, bis heute, alle Ärzte, dass ich Colesterinsenker nehmen soll. Ich habe das immer abgelehnt. Bei einem Herzkatheter 2017 konnte man bis auf ganz geringe Wandunreinheiten keine weiteren Auffälligkeiten feststellen. Heute bin ich 70 Jahre alt!

Karl K. aus Neu-Isenburg (07.11.2018): Ausführliche Erklärung, und dazu noch auch für Laien verständlich.

Christa U. aus Mannheim (07.11.2018): Meine Frage, mein Hausarzt meint immer mit meinem hohen Cholesterinspiegel kann ich leben, dieser ist schon sehr lange zu hoch. Was ist nun richtig? Habe seit 2002 einen Herzschrittmacher.

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Peter A. aus Bischofsheim (07.11.2018): Nehme schon lange Statine, habe geglaubt viel darüber zu wissen - wurde durch diesen Beitrag eines Besseren belehrt!

Monika T. aus Berlin (07.11.2018): Immer mehr Patienten sind verunsichert, was die Behandlung mit Statinen betrifft. Allerdings kann genau das sehr gefährlich werden. Ich habe in meinem persönlichen Umfeld einen Patienten, der bereits 2 sog. stille Schlaganfälle hatte, aber zweifelt, ob er das verordnete Statin nehmen soll.

Helga S. aus Oberursel (Taunus) (07.11.2018): Keine klare Aussage, bei welchen Werten medikamentös behandelt werden sollte.

Günther S. aus Weil am Rhein (07.11.2018): Eigentlich war der Beitrag hilfreich, allerdings lese ich in dem Beitrag nichts von den konkreten, empfohlenen Werten. Sie reden nur von 15% und 44%, wahrscheinlich erhöhten Werten.

G.L. aus Nürnberg (07.11.2018): Der Patient wird immer noch mehr verunsichert. Er soll alleine entscheiden, ob und wann er die Statine einnehmen muss. Ich bin der Ansicht, dass meine Ärzte auch nur dazu raten, weil sie nicht die Verantwortung tragen wollen, wenn was passiert.

Martina R. aus Arnstadt (07.11.2018): Ich finde es sehr gut, dass es solche Informationen gibt. Es sind alles sehr interessante Themen.

Klaus M. aus Berlin (07.11.2018): Wie immer lese ich sehr gerne die neuesten Nachrichten und kann mich auch bei Fragen an die Deutsche Herzstiftung wenden, besser geht es kaum noch. Außerdem bleibt für ganz schnelle dringende Klärung immer noch der Internist.

Herta K. aus Klagenfurt (07.11.2018): Nehme auch Cholesterinsenker und es gibt keine Probleme.

Ralf W. aus Kalefeld (07.11.2018): Leider fehlen mir hilfreiche Informationen/Alternativen sowohl zu den Kontraindikationen (z. B. Alter, Herz- und/oder Niereninsuffizienz) und den Nebenwirkungen (z. B. massive Muskelbeschwerden - auch das Herz ist ein Muskel!). Mein Fazit: Die Einnahme ist eine sehr individuelle Entscheidung, die maßgeblich vom Vertrauen zum Arzt und einer ausführlichen Diskussion über das Für und Wider abhängt. Zu Letzterer hat kaum noch ein Arzt Zeit!

Bernhard W. aus Borgentreich (07.11.2018): Hatte einen LDL Wert von 75mg/dl. Mein Kardiologe war der Ansicht diesen auf 70 zu senken und verschrieb mir dann Rosuvastatin. Leider bekam ich heftige Muskelschmerzen.Nehme jetzt weiter wie bisher Atorvastatin.

Emy G. aus Ebikon (07.11.2018): Die Cholesterin Senker haben bei mir so viele Nebenwirkungen, dass ich sie immer weglasse.

Peter B. aus Nordhausen (07.11.2018): Endlich mal ein Beitrag, der das Für und Wider von Cholesterin-Senkern aufgreift. Danke für diese Informationen!

Norbert B. aus Osterode (07.11.2018): Mein Cholesterin war bisher immer zu hoch, seit dem ich Krill-Kapseln einnehme und jeden Tag Haferflocken esse, ist mein Choesterienspiegel auf normal gesunken,obwohl meine Ärztin behauptet,dass ich damit 30 Jahre zu spät komme,was aber nicht stimmt, jetzt nehme ich nur noch Krill-Kapseln ein,die Inegy 10/80 will meine Ärztin nicht mehr verschreiben, da sie zu teuer sind, und hat mir auch keine Alternative aufgezeigt.

Udo aus Dinslaken (07.11.2018): Nehme nach der Herzoperation(2013)Simva 40 und habe keine hohen Werte mehr.

Knost, Dr. aus Coesfeld (07.11.2018): Ich nehme jeden Morgen Haferkleie(von meiner Internistin empfohlen). Wie sehen Sie diese Behandlungsform?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Anpesto aus Grevenbroich (07.11.2018): Wie hoch sollte der Cholesterinwert und HDL/LDL denn sein? Es fehlen mir Zahlen. Auch wäre es angebracht, die besten 10-15 Medikamente zu benennen.

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Gnjezda K. aus Seebach (06.11.2018): Nach Herzinfarkt mit Reanimation durch Atorvastatin das LDL von 170 auf 61 reduziert. Keinerlei Nebenwirkungen bemerkbar.

Rudolf J. aus Herne (06.11.2018): Ich weiß nicht, ab welchem Wert ich Medikamente nehmen muss.

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Gabriela aus Aachen (06.11.2018): Mein Mann ist betroffen und denkt nun positiver darüber, was die Senkung seines Cholesterinspiegels betrifft. Ernährungsumstellung!

Joachim N. aus Berlin (06.11.2018): Habe auf Arte den Film und die Diskussion: Die Cholesterin-Lüge gesehen. Bin nun bzgl.des Vorgehens verunsichert.

Heinke K. aus Bochum (06.11.2018): Wunderbar! Endlich eine klare Aussage. Ich habe den Beitrag als PDF-Dokument heruntergeladen. Ja, die Risikofaktoren sind sehr entscheidend, ob man Statine verordnet oder nicht! Nur leider kann der LDL-Wert oft nicht so mit Erfolg drastisch gesenkt werden. Ich finde, dass dieser Beitrag ein sehr guter wissenschaftlicher und informierender Beitrag ist. Prima!

Jürgen E. (06.11.2018): Mit Ernährungsumstellung Cholesterin von 220 auf 156 gesenkt. Mmeine Muskelschmerzen sagen ade.

Ohne Namen (06.11.2018): Ich erwarte dann auch Zahlen. Wenn Sie schreiben "ab welchen Werten". Dann veröffentlichen Sie doch bitte die Werte in dem Beitrag.

L. aus Berlin (06.11.2018): Ich hatte seit Jahren einen LDL-Wert zwischen 150 - 175 mg/dl. Nach Einnahme von "Rosuvastatin" 5 mg hat sich der Wert nach drei Monaten auf 61 mg/dl verringert. Ich habe keinerlei Nebenwirkungen. Ich finde diese Reaktion erstaunlich.

Felix S. aus Bamberg (06.11.2018): Leider achten viele Ärzte zu sehr auf ihr Labor-Budget und vernachlässigen dadurch erforderliche Blutbilder. Teilweise zahle ich aus eigener Tasche die Laborkosten für HDL- und LDL-Bestimmung

Reiner J. aus Schwarzenborn (06.11.2018): Ich habe neben Aorthenklappenersatz eine Niereninsuffizienz. Verschiedenes ausprobiert. Kein Erfolg. Seit ca 1,5 Jahren jetzt Tioblis 10/40, abends 1x. Hat sich bewährt.

Doris B. aus Tralau (06.11.2018): Warum sollte es sinnvoll sein, Laborwerte zu "behandeln"? Ich bin der Meinung, dass es bei hohen Cholesterinwerten plus positiver Familienanamnese ausreicht, sorgfältig zu überwachen, bis deutliche Hinweise auf Arteriosklerose bestehen.

Wolfgang B. aus Broderstorf (06.11.2018): Ich habe weder einen Herzinfarkt noch Schlaganfall gehabt, aber wegen einer Herzkranzgefäßverengung einen Stent bekommen. Meine Cholesterinwerte sind durch die Einnahme von Cholesterintabletten normal.

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