Wolfgang Seefried-Projektförderung (210.000 Euro)

Ein EKG reicht nicht als Vorsorgeuntersuchung - neue Konzepte

Als Wolfgang Seefried einen Herzinfarkt erlitt, lag seine letzte EKG-Untersuchung gerade mal einen Monat zurück. Sie hatte keine Auffälligkeiten aufgewiesen. Dass ein Herzinfarkt ungeachtet eines normalen EKGs auftreten kann, erlebte der Mainzer nicht zum ersten Mal – bereits sein Vater hatte diese Erfahrung vor ihm gemacht.

Aus diesem Grund entschied Wolfgang Seefried, sich über sein Leben hinaus für die Erforschung von alternativen vorbeugenden Kontrollen zu engagieren: Er setzte die Deutsche Herzstiftung in seinem Testament als Alleinerbin ein und verfügte, dass die Mittel zur Verbesserung der Herz-Vorsorgeuntersuchungen verwendet werden mögen.

Wolfgang Seefried starb am 9. Februar 2012. Er hinterließ der Deutschen Herzstiftung ein Vermögen in Höhe von 210.000 Euro. Seinem Andenken zu Ehren und seinem Wunsch entsprechend fließt dieses Geld nun in die Wolfgang-Seefried-Projektförderung der Deutschen Herzstiftung mit dem Thema: „Ein EKG allein reicht nicht als Vorsorgeuntersuchung – neue Konzepte“.

Dr. med. univ. Dora Csengeri - Gewinnerin Wolfgang Seefried Projektförderung

Vorsorgeuntersuchungen können Herzkrankheitenvorbeugen und deren Risiken mindern. Doch ein EKG allein reicht oft nicht dafür aus. Die Wolfgang-Seefried-Projektförderung widmet sich diesem Problem für neue Konzepte. Hintergrund der zweckgebundenen Projektförderung ist der Herznotfall des Mainzers Wolfgang Seefried, der einen Herzinfarkt erlitt, nachdem seine letzte EKG-Untersuchung gerade ohne Auffälligkeiten ein Monat zurücklag.
Dass ein Herzinfarkt trotz eines normalen EKGs auftreten kann, erlebte Seefried zuvor bei seinem Vater. Das gab für ihn den Ausschlag, die Herzstiftung in seinem Testament als Alleinerbin einzusetzen. Er verfügte, dass die Mittel in Höhe von € 210.000,– zur Verbesserung der Herz-Vorsorgeuntersuchungen einzusetzen sind. Die Förderung erhält Dr. med. univ. Dora Csengeri (Foto), Universitäres Herzzentrum Hamburg, für ihr Forschungsvorhaben „Ein EKG ist nicht genug: Intensiviertes EKG-Monitoring, Biomarker und Imaging zur verbesserten Risikoprävention des Herzinfarktes in der Hamburg City Health Study“.

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