Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

Können Betablocker für Schwindel verantwortlich sein?

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Betablocker gehören bei vielen Herzerkrankungen zu den wichtigsten therapeutischen Maßnahmen, allerdings können Betablocker auch Nebenwirkungen haben, die gegen eine dauerhafte Einnahme sprechen. In der Sprechstunde der Herzstiftung wurde in diesem Zusammenhang die Frage gestellt, ob auch Schwindel eine mögliche Folge von Betablockern sein kann. Die Antwort, die wir bereits in HERZ HEUTE ab­ge­druckt haben, kommt von Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, dem Vorsitzenden der Herzstiftung.

Die Frage: „Können Betablocker den Puls zu stark absenken? Ich habe Vorhofflimmern und nehme seit längerer Zeit Betablocker (Bisoprolol). Vor ca. vier Monaten ist mein Puls auf 50 heruntergegangen, normalerweise liegt er zwischen 80 und 100. Das Atmen wurde schwerer, und ich bekam ein starkes Schwindelgefühl.

Ich habe dann die Betablocker nicht mehr genommen, und nach ein bis zwei Tagen hat sich der Puls wieder in meinem Normalbereich eingependelt. Das habe ich danach noch drei Mal gehabt, und jedes Mal der gleiche Verlauf.

Nach dem Normalisieren habe ich immer wieder die Betablocker genommen, und nach einiger Zeit sank der Puls wieder ab. Die letzte Woche war er zwischen 40 und 50, und der gefühlte Schwindel war sehr stark. Ich habe mich nur dann aus dem Haus begeben, wenn es dringend notwendig war (Einkaufen usw.). Ich hatte Angst, umfallen zu müssen. Vorgestern hatte ich wieder die Betablocker abgesetzt, und der Puls ging heute wieder nach oben, nachdem ich eine Stunde Fahrrad gefahren bin.

Kann es sein, dass die Betablocker der Auslöser sind?”
Anna H., Waldkirch

Die Experten-Antwort:

Es kann nicht nur sein, sondern es ist so, dass Betablocker die Herzschlagfolge vermindern.

Der Effekt kann so ausgeprägt sein, dass es zu einem Schwindelgefühl kommen kann. Daher sollten Sie – soweit man das als Arzt aus der Ferne beurteilen kann – keinen Betablocker mehr einnehmen. Eine Herzschlagfolge von 80 bis 100 pro Minute ist in Ordnung.
Allerdings: Betablocker sollten nie schlagartig abgesetzt werden, weil dann Blutdruck und Herzschlagfolge schlagartig in die Höhe schießen können (Rebound-Phänomen). Die Dosis sollte nur in Absprache mit dem Arzt nach und nach verringert werden.

Professor Dr. med. Christian Hamm
Professor Dr. med. Thomas Meinertz

Autor: Professor Dr. med. Thomas Meinertz, Vor­sitzender der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen Herz­rhyth­mus­stö­rungen, die koronare Herzkrankheit und Herzklappen-Erkrankungen. ➞ Weitere Expertenbeiträge von Prof. Dr. Thomas Meinertz

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Bislang 165 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Natascha H. aus München (05.12.2018): Meine Mutter hat mit 89 einen Herzschrittmacher bekommen,seitdem ist ihr nur noch übe mit ständigem Brechreiz, sie nimmt auch Bisoprolol 2 x am Tag und Eliquis. Indikation für Herzschrittmacher war ein puls von 28.

Silke K. (27.11.2018): Warum habe ich trotz Betablockers Herzrasen? Nicht immer, aber ab und an. Nehme Metoprolol retard 95 mg 1 – 0 – 0,5. Manchmal einen Puls von knapp 100, aber mit diesem Medikament. Das ist doch nicht normal, oder?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

B. aus Nürnberg (24.11.2018): Ich nehme seit gestern auch Bisoprolol. Sollte ich schon im April nehmen, 5 mg früh und 5 mg am Abend. Mein Blutdruck war vorher ganz normal, nur angeblich Vorstufe zum Vorhofflimmern. Ich war aber an dem Tag, als ich LZ EKG bekam, im MRT mit BWS und bekam durch das Geklopfe starke Herzrhythmusstörungen und 1 h später dann dieses LZ-EKG! War bei 2 anderen Kardiologen mit diesem Ausdruck des LZ-EKGs. Keiner konnte das da feststellen. Also keinen Betablocker. Jetzt war ich wieder zur Kontrolle bei meinem ersteren Kardiologen (wurde angeschrieben) und jetzt hat er 2 Episoden gefunden mit Vorhofflimmern (1 x 2 Sek., 1 x 4 Sek.). Ich hatte gestern nur 1/2 Tablette früh genommen (2,5 mg), fühlte mich wie betrunken und matt, richtig unwohl. Heute habe ich die 2,5 noch mal halbiert und nur 1/4 genommen. Genau die gleichen Beschwerden! Ich werde wohl morgen einen anderen Kardiologen (wo ich schon war) um Rat fragen und meinen LZ-EKG-Ausdruck vorzeigen, ob ich wirklich Vorhofflimmern habe. Aber, dass ich 10 mg Bisoprolol am Anfang nehmen sollte, ist der Hammer! Das ist doch viel zu viel! Ich bin übrigens Mitte 50 und bewege mich täglich mit ca. 13.500 Schritten - 18.000, also auch keinen Bluthochdruck und bin in Konfektionsgröße 38. Ich versteh die Welt nicht mehr. Habe auch keinen Diabetes!

Chriss aus Radeburg (16.11.2018): Nehme Nebivolol 5mg 1/2 Tablette zum Frühstück und eine halbe Tablette abends. Fühle mich früh sehr schwach und habe extrem mit dem Kreislauf zu tun. Der Hausarzt meint, eine halbe Tablette insgesamt reicht, d.h. 1/4 früh und 1/4 abends. Ist das ok? Man hat bei mir Herzrhythmusstörungen festgestellt

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Bleier aus Möglingen (11.11.2018): Ich nehm auch seit Januar Betablocker. Kann das sein, dass es Schwindel verursacht? Zurzeit ist es sehr stark und ich fühle mich nicht mehr leistungsfähig.

Heike W. aus Wilhelmshaven (24.10.2018): Habe das auch mit dem plötzlichen Schwindel. Ich vermute, es liegt an den Tabletten "Bisoprolol. Ich werde morgen sofort meinen Arzt aufsuchen.

Ohne Namen (17.10.2018): Das Schwindelgefühl nach Einnahme von Bisoprolol kenne ich auch, außerdem unerwünscht starke Absenkung der Pulsfrequenz auf zeitweise 47-53 und nachmittags starke Abgeschlagenheit. Ich würde gern auf das Medikament verzichten können.

Silvi H. (27.09.2018): Mir hilft diese Erfahrung sehr weiter, da ich ebenfalls Bisoprolol nehme und unter Nebenwirkungen (Benommenheit, Müdigkeit) leide.

Steffi G. aus Stralsund (25.09.2018): Auch mir ist es seit 5 Tagen schon schwindlig, und ich fühle mich wie betrunken, doch ich habe morgen einen Arzt-Termin. Da es viele unterschiedliche Ursachen für Schwindel gibt, könnte es auch eine Wetterfühligkeit oder Schilddrüsen-Unterfunktion sein. Einmal war der Puls gar nicht messbar (91 - 56 - LO, dann wieder zu hoch: 112 - 64 - 136 mit Vorhofflimmern-Anzeige! Ich befürchte, das Beloc-zok mite halbieren und danach absetzen zu müssen. Schau‘n wir mal!

Friedhelm L. aus Köln (21.09.2018): "Eine Herzschlagfolge von 80 bis 100 pro Minute ist in Ordnung.“ Diese lapidare Aussage scheint mir als Laie nicht in Ordnung.

Kerstin L. aus Lübbenau (20.09.2018): Meine Mutti hat nach Vorhofflimmern Betablocker und Blutverdünner bekommen. Die Nebenwirkungen waren schlimm mit Schwindel sowie Blutdruck und Puls im Keller und Appetitlosigkeit. Geht nicht mehr raus, Kopfschmerzen. Ist das normal?

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Josef S. aus Köln (07.09.2018): Habe genau dieselbe Erfahrung gemacht!

Bianka S. aus Kirchenlamitz (03.09.2018): Ich bekam Bisoprolol verschrieben zum Pulssenken. Eine Woche ging es ganz gut. Blutdruck und Puls im Normalbereich. Dann sank aber der Blutdruck auf 94/64. Ist das normal oder soll ich lieber Bisoprolol absetzen?

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Ohne Namen aus Eckernförde (30.08.2018): Nehme seit vielen Jahren wegen stressbedingtem Bluthochdruck (140/90) Betablocker ein. Habe jetzt auf dem Beipackzettel gelesen, dass mein Kombipräparat nur nach unbefriedigender Wirkung von einem Einzelwirkstoff zu empfehlen ist, was aber nie getestet wurde. Ernähre mich seit einiger Zeit vegan mit Supplementierung von B12, D3, K2, habe seitdem Normalgewicht und bei Selbstmessungen einen eher niedrigen Blutdruck von 100/66, 110/58, 123/67 (nach Aufregung) usw. Überlege jetzt, das Bisoprol-ratiopharm comp. abzusetzen, um zu sehen, ob ich es überhaupt noch benötige. Und jetzt komme ich auf den Punkt, und der ist mir in den Kommentaren und Fragen hier auch wieder deutlich geworden: ich erwarte mir keine adäquate Unterstützung durch meinen Hausarzt (schon das Thema D3 wurde mit unkundigen Bemerkungen abgebügelt), und weiß nicht, wie ich das angehen soll. Mein Mann hat den Arzt gewechselt, weil er mit der Hartnäckigkeit unzufrieden war, mit der unser Arzt auf die bestehende Medikamentierung bzw. fortlaufende Steigerung beharrt hat, obwohl sich die Bedingungen vollkommen verändert haben, und hat die Medikamente eigenmächtig abgesetzt bzw. reduziert, weil der neue Arzt dies auch nicht wollte.

Tina aus Niedersachsen (18.08.2018): Ich habe eigentlich zu niedrigen Blutdruck. Im Jahr 2013 war ich familiär sehr stark eingebunden. Pflege meiner Mutter, davor meinen Vater (leider 2007 verstorben), danach habe ich übergangslos meine Mutter gepflegt. Ich selber bin dann an Rheuma erkrankt und meine Mutter ist dann leider an einer COPD mit Lungenembolie verstorben. Zu dem Zeitpunkt bekam ich nachts Panikattacken mit ganz dollem Herzrasen. Der Arzt meine, dass ich unter psychischen Stress stehe und hat mir dann Bisoprolol verschrieben. Am Anfang waren es 5 mg und jetzt bin ich bei 1,25mg. Bin oft total schlapp, müde und habe Schwindel. Mein Blutdruck oft nur 103/68 oder 94/67.

Adina J. aus Bergisch Gladbach (09.08.2018): Ich habe genau das, was die Anna beschrieben hat. Gehe zum Arzt.

Kurt aus Großerlach (24.07.2018): Ich hatte vor 2 Jahren (Bypass-OP in 2011) extreme Probleme (Atemnot, Schwindel etc.), hatte damals 7,5 mg (5-0-2,5) Betablocker eingenommen. nach Reduktion auf 2,5 mg geht es mir besser. Mein Kardiologe war aufgrund meiner Verringerung nicht glücklich. Er meinte, es ist nachgewiesen, dass durch Einnahme von Betablockern ich eine längere Lebenserwartung hätte. Aber lieber lebe ich etwas weniger, ohne Nebenwirkungen (wie oben beschrieben). Mein Hausarzt meinte, es ist halt wie mit einem Motor, wenn du die Leistung drosselst, dann kannst du Gas geben so viel du willst, es kommt halt nichts mehr raus, d.h. du läufst im Notlauf.

Katrina F. (11.06.2018): Ich habe einen angeborenen Ventrikelseptumdefekt, der operiert wurde, und einen Herzschrittmacher. Nun soll ich einen Bisohexal nehmen, allerdings fürchte ich die Nebenwirkungen und würde gerne wissen, welches Medikament ich stattdessen nehmen kann? Habe gelesen das Strodival MR gut verträglich ist. Kann das eine Alternative sein?

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Angela aus München (05.06.2018): Ich nehme seit Herbst 2017 (nach einem Krankenhausaufenthalt) Betablocker. Im Nov. hatte ich Brennen und Schwellungen im Augenbereich, teilweise sehr stark. Ich war beim Augenarzt, Befund: Allergie. Ich bekam eine Cortisonsalbe und die Schwellungen klangen ab. Aber sie kamen wieder, nur in leichter Form, mit der Salbe war es dann wieder vorbei. Mittlerweile klingen sie nicht mehr ab, dazu kommen Übelkeit, Schwindel, zu niedriger Blutdruck, Schweißausbrüche, Gewichtszunahme, Kältegefühle, Ausschlag auf der Kopfhaut und im Brustbereich. Mein Hausarzt weiß das alles. Ab heute werde ich den Betablocker langsam reduzieren und absetzen und Lercanidipin wieder einführen.

Eva-Marie M. aus Kleinkahl (27.04.2018): Ich habe nach Einnahme von Bisoprolol über 4 Jahre plötzlich starke Muskelkrämpfe sowohl in den Beinen, Zehen, Waden als auch im Arm und den Händen. Nachdem ich das Mittel nicht mehr genommen habe, sind diese Krämpfe weg. Mein Arzt sagt, das könne nicht sein - es ist aber so!

Ulrike aus Langerwehe (23.04.2018): Hallo zusammen, meine Oma (83 Jahre) hatte am 30.01.18 einen Herzinfarkt und hat einen Stent bekommen. Sie hat seitdem starke Probleme mit Schwindel und Druckgefühl. Laut ihres Kardiologen ist ihr Blutdruck zu tief und der Puls zu hoch. Soviel ich weiß, wurden die Betablocker abgesetzt, weiß es aber nicht genau. Was kann das bei ihr? Ihr Lebenswille ist weg, dabei war sie bis zum Januar fit.

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Susi Elisabeth S. aus Bad Krozingen (22.04.2018): Habe danach Schwindel, Sehstörungen, Tinnitus (heller Ton) und Druck auf den Ohren und es macht müde und unkonzentriert. Gibt es da nichts besser Verträgliches, um Bluthochdruck (ausgelöst durch Hyperaldosteronismus) zu senken? Nehme schon Spironolacton, vertrage ich auch nur bedingt schlecht. Hilft aber nicht, den Blutdruck richtig zu senken.

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Marita W. aus Berlin (15.04.2018): Ich habe Betablocker überhaupt nicht vertragen, beim Einkaufen im Supermarkt hatte ich einen Kreislaufzusammenbruch, erst nach ärztlicher Hilfe konnte ich wieder aufstehen.

H. S. aus Hamburg (10.04.2018): Dies entspricht meiner Beobachtung. Allerdings soll ich nur morgens 1 Tablette nehmen.

Petra aus Hamburg (04.04.2018): Guten Tag, ich habe im Januar Vorhofflimmern gehabt und war im Krankenhaus, da hat man mir Metoprolol gegeben. Nach drei Wochen habe ich auf Nebivolol gewechselt und dann auf Bisoprolol. Ich vertrage alles nicht, keinen Appetit, mein Herz spielt ständig verrückt und meine Psyche ist am Ende. Ich nehme jetzt nur noch 1,25, die teil ich auch noch, und mir geht es richtig schlecht, weiß nicht mehr, was ich machen soll.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben offensichtlich einen sehr großen Leidensdruck, deshalb möchten wir Ihnen empfehlen, sich an unsere » medizinische Sprechstunde zu wenden, damit wir Ihr Anliegen an unsere Herzexperten weiterleiten können.
Mit herzlichen Grüßen, Ihre Deutsche Herzstiftung

Barbara B. aus Hannover (20.03.2018): Ich habe auch Vorhofflimmern (Kardioversion vor 3 Wochen) und das gleiche Problem. Mit Bisoprolol + Eliquis ist mein Puls jetzt nach und nach von 110 - 90 - 80 - 70 auf 62 gesunken. Ich nehme zurzeit 2 x 2,5 mg täglich. Werde wohl mit meinem Arzt sprechen, ob ich die Dosis verringern soll, weil ich mich sehr schlapp fühle damit.

Hans-Jürgen S. aus Bornhöved (17.03.2018): Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie die Fragestellerin, so dass sogar der Einsatz eines Herzschrittmachers in Erwägung gezogen wurde. Jetzt nehme ich nach Absprache mit einem Klinik-Kardiologen nur bei Bedarf eine doppelte Tagesmenge des Betablockers Metoprolol immer dann, wenn eine Herzrhythmusstörung mit hoher Pulsschlagzahl und Vorhofflimmern einsetzt. Das hilft zuverlässig - allerdings nur mit den unerwünschten Nebenwirkungen der Betablockereinnahme (zu geringe Pulsschlagzahl, Schwindel und Antriebsarmut). Ich setze daher den Betablocker sofort nach dem Ende der Herzrhythmusstörung sofort wieder ab. Ich bin 80 Jahre alt, habe einige Stents und treibe gern sehr viel und intensiv Sport. Die Nebenwirkungen einer ständigen Betablocker-Einnahme wären für mich eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Da die Herzrhythmusstörungen bei mir nur wenige Male im Jahr vorkommen, komme ich mit meiner "Pill in Pocket"-Lösung sehr gut klar. Ich habe also immer - nur für den "Ernstfall" - ein paar Beta-Blocker-Tabletten im Portemonnaie. Zu betonen ist aber, dass diese Lösung nur funktioniert, weil ich ständig Blutverdünner (Xarelto) nehme, so dass das Hauptrisiko - Bildung von Blutgerinnseln durch Vorhofflimmern - weitgehend ausgeschlossen ist.

G. E. aus Berlin (16.03.2018): Ich nehme seit 2012 (hatte damals einen leichten Schlaganfall) Nebivolol. Nach ärztlicher Empfehlung 5 mg. Nachdem mir dabei häufig schwindlig wurde, hat mir der Arzt geraten, den Betablocker wegzulassen. Die Folge war, hoher Blutdruck und hoher Puls. Folglich sollte ich wieder Nebivolol nehmen, allerdings nur 2,5 mg. Nach eigenem Empfinden habe ich die Einnahme geändert und nehme seit etwa 1 Jahr frühmorgens 1,25 und abends 1,25 mg Nebivolol, und damit fühle ich mich sehr gut.

Gerd S. aus Plettenberg (16.03.2018): Sehr interessant für mich, da auch ich Bisoprolol nehme, es bekommt mir allerdings gut. Vorher habe ich Nebivolol 5mg genommen, war zu stark für mich.

Annelise L. aus Berlin (16.03.2018): Eine gute Erklärung!

Ilona N. aus Braunschweig (15.03.2018): Ich nehme seit mehreren Jahren Betablocker. Anfangs waren es nur 50 mg täglich, dann, nachdem ich im KH wegen Rhythmusstörungen und Vorhofflimmern war, musste ich 3 Mal täglich eine Tablette einnehmen. Das waren 150 mg und für mich viel zu hoch dosiert. Dann wurden die Tabletten im KH von einem anderen Hersteller gegeben. Ich musste leider feststellen, dass ich kein Succinat vertrage, sondern nur Tartrat als Inhaltsstoff. Angeblich ist Succinat wirkungsvoller, aber ich bekam Atemnot und viele Nebenwirkungen. Nachdem meine Kardiologin jetzt auf 2 Mal täglich reduziert hat (100mg retard), und ich meine gewohnten Betablocker wieder nehmen kann, bin ich zwar kaum noch körperlich belastbar, aber ich habe keine ausgeprägten Nebenwirkungen mehr. Ich wäre auch sehr glücklich, wenn ich diese Tabletten absetzen dürfte, aber angeblich muss ich sie immer nehmen. Jetzt in Verbindung mit Pradaxa 150mg 2x täglich, als Blutverdünner zur Vorsorge gegen Schlaganfall.

Werner M. aus Harpstedt (15.03.2018): Ja, kann ich nur bestätigen, hatte im April 2016 eine Herzklappen-OP (Mitral- und Aortenklappe). Nehme seitdem Bisoprolol 2,5mg. Seitdem Schwindel! War beim HNO, der meinte, es würde am Gleichgewichtsorgan im Innenohr liegen. Wer kann dazu was sagen?

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W. (15.03.2018): Ich hatte das gleiche Problem mit nur 1 Tablette Bisop. Nach Absetzung war der Puls wieder >50 und der Schwindel war dauerhaft weg

Angelika V. aus Kornwestheim (09.03.2018): Ich leide seit der Einnahme von täglich einer halben Tablette Betablocker unter sehr starkem Schwindel. Dachte immer, dass man ab einem Puls von 90 diesen nehmen müsste.

T. O. aus Norden (12.02.2018): Ich hatte Vorhofflimmern und habe eine Kardioversion bekommen. Muss nach der Kardioversion Bisoprolol 2,5 mg morgens und abends jeweils eine nehmen, plus Eliquis 5 mg jeweils morgens und abends eine. Mir ist jetzt aber nach der Kardioversion immer schwindelig - hat das wohl mit den Tabletten was zu tun? Und wie lange muss man die Tabletten nach der Kardioversion noch einnehmen?

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Monika K. aus Attenhausen (08.02.2018): Vielen Dank für den Beitrag. Ich habe seit einem halben Jahr die gleichen Symptome und habe die Betablocker abgesetzt. Die weitere Behandlung werde ich mit meinem Arzt besprechen.

Prof. Wiebke W. aus Tübingen (07.02.2018): Ich nehme seit einigen Jahren Aspirin protect 10 mg, Nebivolol5 mg, Candesartan 8 mg. Lercanidipin 10 mg habe ich schon seit einiger Zeit wieder abgesetzt, weil mein Blutdruck zu niedrig war (Herzinfarkt Dezember 2005, 2 Stents, davon einer seit mindestens Januar 2011 zugesetzt). Ich lebe also (82 Jahre) mit einer verschlossenen Herzarterie. Heute früh fühlte ich mich stark schwindelig, noch stärker als in den letzten Tagen, maß den Blutdruck mit Oberarmmessgerät: 105/69, also kein Wunder!

Gianni aus Solingen (31.01.2018): Ich nehme seit etwa 9 Jahren Metoprolol. Seit etwa 4 Jahren habe ich Schwindel. Verlasse kaum die Wohnung, da die Angst, umzufallen, immer gegenwärtig ist. In diesen Jahren habe ich auch etwa 30 Kilo zugenommen.

Siegfried E. aus Talheim (17.12.2017): Ich nehme seit vielen Jahren Betablocker wegen Vorhofflimmern und erhöhtem Blutdruck. Eine Verödung des Herz-Vorhofes kann ich wegen der Krankheit Morbus-Osler und erhöhter Blutungsgefahr nicht durchführen. Ich treibe noch Sport u. a. auch Tennis aktiv mit 74 Jahren. Jedoch neige ich in letzter Zeit zu Schwindel-Attacken. Die Blocker habe ich schon lange diesbezüglich im Verdacht. Wenn ich die Dosis herabsetze,1/4 bis 1/2 täglich, ist der Blutdruck besonders nach dem Sport sehr ordentlich (125/130 - 85/80 - Puls 60-80). Zunächst glaubte ich, die Augen wären für das Schwindelgefühl verantwortlich in Form von Durchblutungsstörungen. Beim Hochsehen oder Ball Hochwerfen tritt der Schwindel gelegentlich auf – also nicht immer. Auf Verdacht eines Schlaganfalls wurde ich im Frühjahr dieses Jahres in die Neurologische Klinik in Heilbronn eingeliefert. Konkret blieb es beim Verdacht und anschließend wurde zur Sicherheit ein Herzschirmchen (Vorhof-Okkluder) eingesetzt.

Harry S. aus Treuchtlingen (16.12.2017): Ich bin 71 und nehme seit 9 Jahren Blutdrucksenker. Meine Meinung: Lieber müde als tot, oder mit den Nachwirkungen eines Schlaganfalles leben. Meine Blutwerte sind ansonsten TOPP.

Gaby aus Dahlem (15.12.2017): Ich habe den Beta-Blocker überhaupt nicht vertragen. Ich hatte Atemnot, Schweißausbrüche bei der kleinsten Anstrengung, Herzrasen, Druck auf Bronchien und Oberbauchdruck und starke Gewichtszunahme. Als dann meine Leberwerte in den Keller gingen, die vorher immer im Normalbereich waren, habe ich die Einnahme der Beta-Blocker verweigert und langsam abgesetzt. Jetzt nehme ich zum Senken des Blutdrucks Ramipril und Lercanidipin. Der Blutdruck hat sich weitgehend normalisiert und sämtliche Nebenwirkungen sind verschwunden. Der Leberwert war innerhalb von zwei Wochen wieder im Normalbereich, 5 kg Gewichtsabnahme in wenigen Wochen bei gleicher Ernährung. Ich kann wieder Treppen steigen, zügig wandern und Fahrrad fahren, ohne Atemnot. Es geht mir wieder richtig gut.

Manuela S. aus Aachen (23.11.2017): Ja meine Werte sind immer zu tief, 100 zu 70 und 58. Ich habe jetzt 2,5 Bisoprolol und muß morgens eine nehmen, ab morgen früh.

Hannelore Z. aus Gravenstein/Dänemark (08.11.2017): Seit Mitte April 2017 muss ich Metoprolol und Eliquis einnehmen. Man muss aus der Not eine Tugend machen. Auch ich nehme zu 1,4 kg. Aber nur, weil ich nach dem Abendessen noch mal starke Hungergefühle entwickle und immer etwas Gutes zur Dämpfung finde. Mal sehen, wann ich dem ein Ende setze. Bin 70 Jahre, fahre Fahrrad, gehe schwimmen und mache nach einem halben Jahr Pause wieder einen Salto vom 1-Meter-Brett. Das hat mir meine Lebensqualität zurückgegeben. Und die Müdigkeit lässt auch nach. Das, was mich allerdings irritiert, ist der schnelle Wechsel der Pulsfrequenz von 50 auf 110, der RR hält sich permanent im ordentlichen Bereich. Fazit, freu mich über jeden Tag, den ich gerne lebe.

S. aus Nürnberg (05.11.2017): Zurzeit schwanken mein Blutdruck, die Herzfrequenz und Atemprobleme sind heftig. Ich habe COPD und VHF, inhaliere Spiolto, nehme Marcumar und bei Bedarf (Attacke des Herzens) Metoprolol. Ich habe herausgefunden, dass Metoprolol, dauerhaft eingenommen, meine Atmung verschlechtert hat. Schwindelanfälle habe ich auch häufig, aber überwiegend während einer Attacke. RR ist eher niedrig bei 100/70. Bei einer Konsultation empfahl mir der Arzt, Verapamil anstelle von Metoprolol zu nehmen. Soviel ich weiß, ist dieses jedoch RR-senkend und wie verhält es sich dann zu COPD?

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Bernd E. aus München (01.11.2017): Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht.

Grete B.-R. aus Neuffen (30.10.2017): Wieder eine sehr interessante Information zum Herzschlag in Zusammenhang von Betablockern. In der Praxis werden die von der Herzstiftung veröffentlichten Fragen der Patienten sehr verständlich beantwortet. Für mich eine große Bereicherung meines (Patienten-)Wissens.

Gabi B. aus Blankenburg (24.10.2017): Ich leide an Bluthochdruck und habe im Laufe der Zeit bemerkt, dass mein Ruhepuls meines Erachtens zu hoch ist. Ein Besuch bei meinem Hausarzt bestätigte das. Ich bekam neben meinen Blutdrucktabletten Betablocker verschrieben. Schon nach 2 Tagen Einnahme hatte ich dauerhaften Schwindel, mein Blutdruck ging in den Keller (92/50) und meine Ruhepuls lag bei 50.Ich hatte immer das Gefühl, jeden Moment umzukippen. Mir ging es sehr schlecht dadurch und da mein Hausarzt im Urlaub war und ich ihn nicht konsultieren konnte, habe ich mich entschieden, die Betablocker abzusetzen. Danach befanden sich die Werte meines Blutdrucks wieder im Normalbereich. Nur der Ruhepuls liegt wieder über dem Normalwert. Das werde ich nun meinem Hausarzt mitteilen und hoffe auf ein Ersatzmedikament.

Peter K. aus Saarbrücken-Dudweiler (24.10.2017): Mein Puls geht bis 30 runter, nehme Betablocker.

Helmut Rudolf K. aus Giessen (03.10.2017): Ist Nebivolol 5mg bei leichtem Hypertonus 146/78 und liegendem Schrittmacher wegen AV-Block 3. Grades kontraindiziert?

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Elke T. aus Fürstenwalde (25.09.2017): Ich habe vor 4 Tagen Bisoprolol 2,5 bekommen und soll sie zweimal täglich nehmen. Ich bin davon völlig vernebelt und habe nachts Atemstörungen und Schwindel. Was soll ich machen?

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Enrique L. aus Emmerich am Rhein (12.09.2017): Guten Tag, nach einem Herzinfarkt habe ich auch Betablocker (Bisoprolol) bekommen. Bei einer Dosis von 2,5 mg täglich habe ich auch Schwindel bekommen (Puls unter 50, Blutdruck 85/50). Ich habe die Dosis auf die Hälfte reduziert, statt die Betablocker abzusetzen. Jetzt habe ich ideale Blutdruckwerte (Blutdruck: 100/65, Puls: 60-70) und ich fühle mich sehr wohl.

Peter N. aus Dillingen (30.08.2017): Ich nehme seit Anfang 2016 Metoprololsuccinat 95 mg eine halbe morgens und eine halbe abends. Clopidogrel 75, Xarelto 15 mg, Eplerenon 25, Amiodaron 200 mg. Und habe seit Mai 2016 Schwindelanfälle mit einem unsicheren Gehen als wie auf einem Trampolin. Was kann ich tun? MfG

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E. G. aus Heidenheim (27.08.2017): Nehme seit 1 Woche nach wiederholtem Vorhofflimmern Bisoprolol 1,25 mg, seither nur Übelkeit und Schwindel. Aus diesem Grund habe ich den vorherigen Betablocker Metoprolol 45 mg abgesetzt, da dieser auch Vorhofflimmern ausgelöst hat, und Bisoprolol vertrage ich ebenfalls nicht.

Heike B. aus Bremen (12.08.2017): Ich habe Bisoprolol 2,5 mg vor 5 Tagen abgesetzt und mir geht es von Tag zu Tag besser. Welche Beschwerden alle von den Tabletten verursacht wurden, ist erschreckend. Und ich habe Bisoprolol fast 10 Jahre geschluckt.

Horst S. aus Langenhagen (21.07.2017): Ich habe Vorhofflimmern und muss auch Betablocker nehmen. Da ich immer viel Sport gemacht habe, habe ich einen niedrigen Puls vom 48. Jetzt, wo ich Betablocker nehme, habe ich einen Puls von 32-35. Soll ich den Betablocker absetzen?

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K. aus Loxstedt (10.07.2017): Aortenklappe neu - ursächlich Endokokken faec. plus Lungenentzündung - nach Reha Marcumar und Betablocker, der präoperative Puls von Mitte 50 sank auf 40, Betablocker wurde halbiert, sofort Normalisierung auf knapp 60!

Ohne Namen (30.06.2017): Für Prof. Dr. med. Meinertz: Vielen Dank für eine ehrliche Beratung. Viele Kardiologen schüchtern meiner Erfahrung nach die Patienten ein, wenn sie über Schwindel durch Bisoprolol klagen. Das Medikament soll weiter eingenommen werden, ohne Rücksicht auf Verluste! Manche Mediziner sind meines Erachtens keine guten Psychologen!

Antje R.-W. aus Jena (19.06.2017): Hallo, ich nehme seit zwei Wochen Bisoprolol 1,25. Ich habe seitdem Atembeschwerden, ständig Schleim im Hals, muss ständig hüsteln, habe Durchfall und Bauchschmerzen. Kann das auch von den Medikamenten kommen? Die Medikamente wurden mir in der Klinik verschrieben wegen Aorteninsuffizienz, hohem Puls und immer mal hohem Blutdruck.

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Dieter S. aus Dießen (26.05.2017): Nehme nach Infarkt (4 Stents) tägl. 2,5 mg Bisoprolol und habe auch solche Nebenwirkungen. Blutdruck unten, Puls unten, Müdigkeit, Schwindel beim Hochgehen, kalte Hände; versuche deshalb langsam rauszuschleichen. Auf Reha würde man nie herausfinden, welcher Blutdruck denn bei mir normal wäre. Ich darf mich wieder normal belasten.

Mathilde S. aus Musano di Trevignano (11.05.2017): Der Arzt - ich lebe in Norditalien - verschrieb mir bei einer Blutdruckmessung 5 mg Ramipril. Es wurde nach einer gewissen Zeit nochmals gemessen und er sagte. "Der Blutdruck ist 170 zu 100, jetzt müssen sie 10 mg Ramipril nehmen. Bei Kälte aber nur 5 mg und bei Hitze 10mg." Nun ist Folgendes passiert und kein Arzt konnte mir sagen warum: Es fing an im Juli 2014, dann im November, im Februar 2015 und im Juni 2015. Im Juni hatte ich dann einen Wirbelbruch. Sie gaben sich im KH sehr viel Mühe, aber niemand konnte sagen, warum ich umfiel. Soweit war dann alles gut, bis ich vor zwei Wochen im Schlafzimmer wieder umfiel. Ein Glück, dass meine elfjährigen Enkel bei mir waren und mich auf die Beine halfen. Bin 83 Jahre alt und werde im Oktober 84. Das sollten Sie wissen. Meine Frage: Soll ich das Ramipril langsam absetzen, oder?

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Georg G. aus Leipzig (09.05.2017): Wir haben von einer Ärztin erfahren, dass Bisoprolol eher herzschädigend als herzstärkend sein soll. Mein Mann ist ständig müde, hat oft Schwindel und Puls knapp über 50. Besser soll Procoralan sein. Was kann man machen, wenn der Kardiologe darauf nicht eingeht und man als "Schlaumeier" hingestellt wird?

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Marianne S. aus Bayreuth (02.04.2017): Seit Ende Januar habe ich eine Ablation wegen Vorhofflimmern hinter mir, aber nun des Öfteren Schwindel und wieder Vorhofflimmern.

Marion K. aus Hamburg (26.03.2017): Ich nehme jetzt seit September 2015 Bisoprolol 2,5 mg, da ich einen Herzinfarkt hatte. Morgens ist mein Puls zwischen 65 und 75. Das finde ich normal. Abends habe ich teilweise einen Puls von 49 bis 57. Mein Puls ist eigentlich nie wirklich stabil. Ich fahre auch jeden Tag Fahrrad (1 Stunde) und selbst da komme ich nie über 95. Schwindel habe ich überhaupt nicht. Komme damit eigentlich gut zurecht. Des Weiteren nehme ich noch Candesartan 8 mg. Was mich manchmal erschreckt, ist der abendliche Blutdruck, der teilweise bei 165-170/60-70 liegt. Da muss ich meinen Kardiologen nochmals fragen, ob das in Ordnung ist.

Heinz H. aus Waldshut-Tiengen (02.03.2017): Betablocker weg – wie schön, wenn es so einfach geht. Die Frage ist doch, wie geht man das eigentliche Problem an, in meinem Fall Vorhofflimmern und Bluthochdruck. Wohl kaum durch einfaches Weglassen der ärztlichen Verordnung. Irgendeinen Grund muss der Internist oder Hausarzt ja wohl gehabt haben, das Medikament zu verschreiben.

Carsten F. aus Wittmund (26.02.2017): Ich muss seit 2009 MetoHEXAL-Succ 47,5 mg morgens einnehmen. Hatte immer wieder mit Schwindel zu tun. Seit Dezember 2016 starke Blutzuckerschwankungen. Mein Hausarzt meinte, ich könnte für 14 Tage mal das Medikament von heute auf morgen absetzen, um zu sehen, ob es mir dann besser geht. Habe den Rat so nicht angenommen, sondern daraufhin das Medikament für 14 Tage auf 3/4 und nun auf 1/2 gesenkt. Nun habe ich den Blutzuckerspiegel relativ stabil, nur leide ich nach ca. einer Stunde nach Einnahme des Medikaments unter starkem Schwindel, dass ich mich hinlegen muss. Nach langer Wartezeit habe ich nächste Woche endlich einen Termin beim Internisten und Kardiologen, in der Hoffnung, dass er dem auf der Schliche kommt, woran es liegt. Ich wünsche allen eine gute Gesundheit.

Susanne S. aus Berlin (24.02.2017): Ich nehme seit einem halben Jahr Bisoprolol 2,5 mg morgens und abends 5 mg Lisi Lich ... Hab aber noch nie einen sehr hohen Blutdruck oder ein krankes Herz laut Befund gehabt. Seit ein paar Tagen hab ich nun Schwindel und Benommenheit. Mein Blutdruck ist heute 110/60-61, denke mal, ich halbiere die Tabletten und sehe, was passiert. Meine Ärztin erreicht man immer sehr schwer ... leider.

A. aus Rommerskirchen (23.02.2017): Ich selbst habe mit Schwindel keine Probleme. Meine Probleme sind Ein- und Durchschlafstörungen, Unruhe, kalte Waden, Vergesslichkeit und Unausgeglichenheit. Nachdem ich nur noch 3-4h pro Nacht geschlafen habe, habe ich die Dosis halbiert. Seitdem schlafe ich ca. 6h und auch die kalten Waden sind reduziert. Alle Probleme haben nach einer Bypass-OP angefangen. Ich werde alles nächsten Monat mit meinem Kardiologen besprechen und ich hoffe, er findet eine Lösung.

Heinz-Josef H. aus Würselen (10.02.2017): Ja ich fand die Informationen auf jeden Fall hilfreich, mir sind diese Symptome auch (aber nicht immer) vertraut. Ich habe meine Einnahmemenge bis auf die Hälfte von 23,7 mg (11,85 mg) neuerlich verringert. Ich werde in den nächsten Tagen selbst über tägliche Messungen verfolgen, was geschieht. Mein Alter: 62 Jahre. Koronarpatient seit 2004. MFg H.H-J.

Egon S. aus Tawern (04.02.2017): Nach immer wieder auftretender, dauernd starker Benommenheit (kein Schwindel) und Atemnot beim Treppensteigen und des Nachts, habe ich nun nach endgültigem Absetzen von Bisoprolol ein neues Lebensgefühl ohne Dauerbenommenheit und Atemnot erlangt. Mein Puls ist etwas in die Höhe gegangen und liegt nun in Ruhe bei 70 bis 80/Minute. Die Verordnung von Bisoprolol erfolgte auf Grund des ärztlichen Rates und Empfehlung nach diagnostizierter Herzinsuffizienz, zum sog. Goldstandard aus Ramipril, Torasemid und Bisoprolol. Das Absetzen von Bisoprolol habe ich ohne Konsultierung des Kardiologen nach meinem Ermessen umgesetzt. Mit durchschlagendem Erfolg. Atemnot und Benommenheit sind seit ca. 4 Wochen nicht mehr aufgetreten. Nach meinem Empfinden ist meine Lebensqualität wieder vergleichbar mit derjenigen vor der Diagnose Herzinsuffizienz.

N. B. aus Hamburg (31.01.2017): Ich hatte vor 3 Monaten einen Herzinfarkt und vor 2 Wochen eine Herzklappenrekonstruktion am offen Herzen. Nach der Einnahme von Betablockern sank nicht nur mein Puls, aber auch der Blutdruck, der auch ohne Betablocker niedrig ist. Ich schleiche das Mittel jetzt aus, da es mir nicht gut geht. Übrigens habe ich den Eindruck, dass das Mittel bei mir auch Vorhofflimmern hervorruft.

Joseph aus Wiltz (10.01.2017): Ja, es führt bei mir zu Schwindel und Müdigkeit, da das Medikament die Herzleistung zurückfährt. Habe auch dieses Problem, darum setzt mein Arzt es nur ein, wenn der Puls zu hoch geht.

Angelika H. aus Lüneburg (20.11.2016): Ich muss Bisoprolol 2,5 (2 x täglich) langsam absetzen, da ich bei Einnahme dieser Tablette immer Bauchschmerzen bekomme. Der Grund: Ich habe ein Bauchaorta-Aneurysma und da ich aufpassen muss (wegen der Bauchschmerzen, die ich bekommen kann) bin ich jetzt von 5 mg am Tag auf 2,5 mg runter. Muss wohl noch eine Weile durchalten, denn von heute auf morgen habe ich Angst, die so schnell abzusetzen.

Paul aus Eggesin (15.11.2016): War mir sehr hilfreich, da ich dasselbe Problem habe, aber bis jetzt konnte mir noch keiner richtig helfen.

Mario B. aus Berlin (05.11.2016): Ich bin heute nach dem Aufstehen durch eine Schwindelattacke umgefallen. Einnahme: 5 Tage 10 mg. Das Medikament wird sofort abgesetzt.

Dorothee R. aus Süsel (16.10.2016): Danke euch allen! Nach fast einem Jahr komme ich nun auf den Gedanken, dass meine ganzen Beschwerden ja auch von den Medikamenten kommen können. Hatte mir verboten, die Beipackzettel zu lesen. Nun ist mir vieles klar, und ich muss den Kardiologen weiter nerven.

Stefan M. aus Magdeburg (15.09.2016): Ich nehme die Betablocker seit 7 Wochen und ich habe auch die Schwindelgefühle, mal stark, mal schwach, und hohe Temperaturen muss ich meiden. Was kann ich dagegen machen?

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Margherita F. aus Ravenna (Italien) (09.09.2016): Ich nehme auch Bisoprolol 1,25 x 2 und ASS 100 und fühle mich aber müde. Darf ich auf 1,25 x 1 senken? Mein Puls liegt nun nach einem Monat um 60-70. Am Anfang war er um 50! Ich möchte keinen Blutverflüssiger (Coumadin) nehmen: Meine Herzrhythmusstörung hängt immer von emotionalen Umständen ab.

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Wolf aus Ostelsheim (08.09.2016): Auch mein Blutdruck ging nach Bisoprolol-Einnahme (5 mg) stark nach unten: 110/70, Puls 51. Zusätzlich hatte ich häufig Durchfall. Vor 3 Monaten nahm ich statt 2 Tabletten nur noch eine pro Tag. Durchfall ist weg, dafür habe ich jetzt häufig Drehschwindel. Das hatte ich vor 2 Jahren schon mal. Nach dem Absetzen von Ramipril war alles wieder gut. Mein Hausarzt glaubt nicht an ein Problem durch die Tabletten, der Ohrenarzt hat auch nichts festgestellt, jetzt soll ich zum Orthopäden und Neurologen?

Hans-Peter V. aus Dorsten (15.08.2016): Das hat mir sehr geholfen, danke.

Sabine H. aus Rötha (30.07.2016): Ich habe Bisoprolol-CT 2.5, eine 1/2, ca. 1 Jahr täglich eingenommen. Vor etwa 3 Wochen war mein Blutdruck 89/62/75 oder 96/71/83, Atembeschwerden stellten sich auch ein. Die Hausärztin hörte mich ab. Ich bekam Salbuhexal täglich und vor Anstrengungen. Nach dem Lungenfunktionstest erhielt ich Foster Nexthaler 200/6. Auf Nachfrage, warum, wurde mir gesagt, es sei Asthma. Bisoprolol müsse ich ausschleichen. Habe ich mit 1/4-Tablette für 4 Tage gemacht. Nach Foster bin ich nur am Zittern, heiser, Schweißausbrüche, schlafen ist auch nicht. Und Salbuhexal jagt den Puls auf 109 hoch. Jetzt nehme ich Salbuhexal bei Bedarf. In den Beipackinfos steht ja auch, dass Betablocker bei Asthma nicht sein dürfen. Es ist halt ein zweischneidiges Schwert. Liebe Grüße

Tanja B. aus Nenndorf (27.07.2016): Ich nehme Metoprolol 47,5 1-0-0 und Ramipril 2,5 1-0-0. Mein Blutdruck ist niedrig und der Puls ist weiterhin recht hoch und dann wird mir schwindelig, zurzeit habe ich einen Durchschnittswert von 107/60/90.

R. aus der Schweiz (05.07.2016): Ich nehme nur eine Viertel-Tabl. Concor 2,5 mg und nach etwa einer Stunde nach der Einnahme verspüre ich Uebelkeit und Schwindel. Ob ich diese 1/4-Tabl. einfach absetzen kann?

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Gert K. aus Zittau (20.06.2016): Ich nehme seit geraumer Zeit Betablocker (Bisoprolol 2,5 mg) und mein Puls war meist im Bereich 50-60. Am 19. Juni abends allerdings war er nur bei 48. Am 20. Juni dann wieder bei 60. Mein Blutdruck ist meist niedrig (um die 100-110/65-68) und in jüngster Zeit verspüre ich einen leichten Druck der linken Halsseite (Carotis?) sowie Druck auf dem linken Auge mit unregelmäßigen "Blitzen". Manchmal verspüre ich auch einen stechenden Schmerz bzw. Druck der linken Brusthälfte, Übelkeit sowie leichte Benommenheit und ein taubes Gefühl der linken Hand.

Ohne Namen aus Zeven (14.06.2016): Was soll man dann einnehmen, wenn der Puls zu hoch ist und einem schwindelig wird vom Betablocker? Gibt es Ersatzmedikamente mit gleicher Wirkung, ohne diese Nebenwirkungen? Ich nehme Bisoprolol 1,25 mg. Oder muss man mit dieser Lebensqualitätseinschränkung leben?

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Friedlinde B. aus Jena (11.06.2016): Ich nehme seit Anfang Mai einen Betablocker, der bei mir einen Tremor lindern soll, das macht er auch, aber nicht in dem Umfang, wie ich erhofft hatte. Ich habe auch ohne diesen Betablocker einen niedrigen Blutdruck und auch mein Puls ist schon immer sehr langsam. Aber wenn ich mir meine Werte ansehe, dann weiß ich echt nicht, ob das wirklich das richtige Medikament ist. Ein Ruhepuls von 49 und Blutdruck 98 zu 45 ist mir wirklich ein bissel zu wenig, zumal auch ich ziemliche Schwindelgefühle habe, und ich habe Angst, wieder mal einfach umzufallen.

Margot B. aus Krumbach (02.06.2016): Nehme Betablocker seit ca. 10 Jahren zusammen mit Paroxetin und seit 2 Jahren mit unterschiedlichen Schmerztabletten. Habe seitdem starken Schwindel und bin der Meinung, dass dieser extreme Schwindel vom Betablocker kommt und niemand kann mir darüber Auskunft geben.

Annett E. aus Mömlingen (09.05.2016): Hallo, hatte im Okt. 2012 eine Myokarditis, mit 30 % Pumpfunktion, heute durch Beta-Blocker Carvedilol u. Ramilich 45-48 %. Bin 65 J. Seit 4 Wo. gehe ich ins Fitnessstudio mit Sportarztbetreuung. Mein Puls geht nie über 105, habe generell den Eindruck, dass ich nie Wassereinlagerungen habe, jedoch Fetteinlagerungen seit der Tabl., die mir das ganze Bewegungssystem erschweren. Meine Hausärztin ist dafür, 1 Tabl. 6,25 g abends mit laufender Zeit auszuschleichen, da ich nie hohen Blutdruck hatte, u. 1 Tabl. Carvedilol würde dann für den Tag reichen. Der Kardiologe ist immer so im Zwiespalt: Er sagt, soll die abends reduzieren u. dann wieder nicht. Habe den Eindruck, er will nicht die Verantwortung übernehmen??
Mein Herz soll sich wieder erholen, die linke Herzkammer eiert eben ein wenig. Die rechte ist ok. Ich sah es beim Kardioecho. Der linke Herzmuskel hatte damals was abbekommen. Doch irgendwann, wenn auch nie wieder 100 %, wird sich doch das Herz auch regenerieren? Nur, wenn es ständig mit den Tabl. auf Sparflamme läuft, dann wird die rechte Seite auch noch lahmgelegt. Sowas kotzt mich an. Der ACE-Hemmer Ramilich von 5 mg am Tag ist ok, aber der Betablocker nicht. Natürlich, wenn ich den allmählich ausschleiche, dann bekomme ich vorübergehend immer mal einen Puls von 104 Sekunden aus dem Nichts heraus. Es wird im Körper alles blockiert (Stoffwechsel).
Bin kein Fleischesser, lebe schon immer vegetarisch/Fisch u. habe hohen Cholesterin ab u. an, zum Kotzen. Seitdem habe ich auch 8 kg zugenommen, ohne Essen. Es staut sich alles auf, auch die Bewegung ist eingeschränkt, trotz ich gut sportlich vor dem Ganzen unterwegs war. Heute versuche ich es wieder, nur sehr beschwerliche Fortschritte! Das kann es nicht sein. Vielleicht reicht der ACE-Hemmer? Wäre schön eine 2. Meinung zu erhalten. MFG Annett E.

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Elizabeth aus Geldern (09.05.2016): Diese Problematik hatte ich selbst auch, nach Halbierung der Dosis ist mein Puls wieder gestiegen. Bisoprolol 10 mg, wird in einem Zeitraum von 16 Wochen langsam runter reduziert auf 0, wenn es klappt...

Ohne Namen (05.05.2016): Bin seit 7 Jahren Dialysepatient, hatte vor 5 Jahren eine 5x-Bypass-Op und nehme seitdem Bisoprolol. In letzter Zeit habe ich mit den gleichen teils starken Blutdruckabfall und Schwindel. Nach Absetzen geht es mir besser (kein Schwindel, besserer Schlaf) und der Puls normalisiert sich. Der Nephrologe will jedoch, dass ich die Tabletten weiter nehme.

Barbara S. aus Leipzig (15.04.2016): Habe auch Herzrhythmusstörungen, mal Vorhofflimmern, mal ist alles i. O. Seit dem letzten Vorhofflimmern habe ich 2 x 5 mg Bisoprolol und 1 x Digitoxin verabreicht bekommen. Seitdem ist das Vorhofflimmern fast gänzlich weg, aber ich bin total kaputt, mir ist schwindelig und ich habe noch mehr Schlafprobleme, welche meine Nervenärztin mit Medikamenten einigermaßen bei mir in den Griff bekommen hatte. Auch meine nervliche Situation ist wieder viel schlimmer geworden. Nächste Woche gehe ich zur Ablation. Ich hoffe es geht mir dann wieder besser, und ich brauche nicht mehr so viel Tabletten einnehmen.

Angelika aus Wilhelmshaven (15.04.2016): Ich habe wegen Schwindel den Betablocker bekommen. Mein Puls liegt bei 79.

Peter F. aus Hannover (12.04.2016): Danke, bin gerade mit starkem Schwindel eingeliefert worden. Puls lag nach 24-Std-Messung zw. 40 u. 50. Habe jahrelang 1/2 Bisoprolol genommen. Nach Weglassen derselben stieg der Puls leicht u. der Schwindel verschwand!

Andrea W. aus Rostock (05.04.2016): Auch ich habe seit der Einnahme von Betablockern jeden Tag starke Schwindelgefühle, Müdigkeit und Schweißausbrüche.

Hans-Dieter B. aus Langerwehe (15.03.2016): Seitdem ich Bisohexal nehme, habe ich alle Symptome, die es laut Beipackzettelt gibt: Schwindel, zweimal sehr stark, sonst wenn ich aufstehe. Harnsäureschübe in 3 Monaten 6 x. Keine Kraft, vielleicht Muskelschwund! Gicht, Impotenz, Juckreiz. Verstärkte Kurzsichtigkeit, Erektionsschwierigkeit. Gehe heute nochmals zum Arzt.

Karin P. aus Zeitz (04.03.2016): Ich nehme auch Bisoprolol ein, Resultat: Brustschmerzen und Schwindel, möchte gar nicht mehr auf die Straße.

Eva W. aus Erftstadt (03.03.2016): Ich nehme die auch seit 2 Tagen (1. Tag 5 mg 2. Tag 2,5 mg) und hab massiv Schwindel, traue mich kaum raus. Puls ist in den 50ern, schlappe Arme /Beine. Werde morgen nochmal mit HA sprechen, ob vierteln oder absetzen, muss Montag wieder arbeiten.

Katharina B. aus Göttingen (30.01.2016): Seit dem ich Bisoprolol 2,5mg einnehme, habe ich häufig Schwindelgefühle. Das ist besonders unangenehm, da ich mich beim Autofahren, nämlich wenn ich anhalte, das Gefühl habe weiterzufahren. Und das wiederum versetzt mich in die Situation zurück, als ich einen Autounfall hatte. Das Auto kam nicht zum Stehen, obwohl ich lange voll bremste. Mir war jemand frontal hineingefahren und ich brachte das Auto nicht zu stehen, es sauste immer weiter. In diese angstbesetzte Situation gerate ich jetzt immer wieder, da ich das Gefühl habe, weiterzufahren, obwohl das Auto längst steht. Gibt es Alternativen zu Bisoporol? Leider habe ich derzeit keine verständnisvolle Ärztin. Meine Ärztin, die mich verstand, ist in den Ruhestand gegangen. Ihre Nachfolgerin ist sehr jung, belächelt mich und hält mich offenbar für eine Spinnerin.

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Hubert S. aus Winnenden (27.01.2016): Die o.g. Symptome kann ich bestätigen wie: Schwindel, Müdigkeit und Puls unter 50, um nur die Wichtigsten zu nennen.

Nadine L. aus Neuhäusel (27.12.2015): Ich habe seit Heiligabend Schwindel. Ich werde morgen früh meinen halben Blocker (Metoprolol 47, 5), den ich damals selbst schon reduziert hab, auf eine halbe morgens, auch auf Anraten meines Ex-Freundes (Krankenpfleger/Ambulanz), weglassen. Sodann Hausarzt und Kardiologe. Hoffe, das bringt was.

Henning B. aus Bonn (15.12.2015): Ich habe ca. 25 Jahre lang 1-mal tgl. 1,25 mg Bisoprololfumarat genommen ohne spürbare Nebenwirkung. Wegen Vorhofflimmern wurde die Dosis auf 7,5 mg tgl. durch Verordnung erhöht. Danach hatte ich 2-mal einen schweren Schwindelanfall. Ich habe dann die Dosis auf 5 mg gesenkt, seitdem kein Schwindel mehr.

Ellen R. aus Mallorca (28.10.2015): Bitte, ich lese, Betablocker verursachen Schwindel beim Einnehmen und Absetzen sowie bei Nicht-Nehmen! Was nun? Mein Schwindel kommt nicht von den Ohren! Habe Tinitus, ein Schwarm Grillen im Kopf! Bin verunsichert, wer weiss was? Danke, Ellen R.

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B. aus Wetter (27.09.2015): Ich nehme seitdem ich aus dem Krankenhaus gekommen bin die Betablocker, und das ist jetzt ca. 1 Woche her. Mir ist sehr oft schwindelig, sogar beim Sitzen. Ich hoffe, dass ich sie ab morgen absetzen kann, wenn ich mit meiner Ärztin gesprochen habe. Von allein möchte ich sie nicht absetzen.

T. U. aus Unna (27.08.2015): Ich (70) hatte nach 10 Jahren Einnahme von Metoprolol (Beloc Zok) ähnliche Erfahrungen gemacht. Eine schleichende Dosisreduzierung ging immer mit Arrhythmien einher. Der Blutdruck hat sich kontinuierlich erhöht. Mir wurde dann Nebivolol empfohlen, das ich zeitweise erfolgreich ausgeschlichen habe. Zzt. nehme ich 1/4 Tablette täglich. Bei Aufregung 1 Tablette. Ergänzend nehme ich 3 x 190 mg Weißdorn gegen den Rat meines Kardiologen, der meinte, "Weißdorn würde die Reizleitung stören", 3 x 30 mg Q10, 1 x wöchentlich ein pflanzliches Mittel zur Unterstützung des Kreislaufs und des Herzens (Cardiodoron 5%, war eine Empfehlung eines antroposophisch geprägten Arztes), Vit. B12, Calcium plus Vitamin D3, ein Vitamin-D-Präparat (Dekristol 20000 I.E. 1 x wöchentlich), Ginko Biloba 240 mg, 2 x 240 mg Magnesium, Vit. B3, Folsäure, Multivitaminpräparat.
Bin seit 4 Jahren nahezu frei von Arrhythmien bei dauerhaftem Vorhofflimmern und zufriedenstellender Leistungsfähigkeit. Puls zwischen 65 und 75, Blutdruck systolisch 110-130, diastolisch 65-80. Den Blutdrucksenker habe ich seit 5 Monaten abgesetzt, weil ich sonst unter die "Nierenschwelle" (systolisch < 100) kommen würde. Nur bei Phasen erhöhter Aufregung bzw. schwülem Wetter, oberhalb 140 systolisch und 80 diastolisch, nehme ich eine Tablette. Keine Schwindelattacken und Ohrgeräusche mehr.
7 Elektroschocks und 1 Ablation waren ergebnislos, insbesondere wegen ärztlicher Nichtbeachtung mehrfacher Hinweise auf ein Reizdarmsyndrom. Im Nachhinein hätte nach dem Übergang von Flattern zum Vorhofflimmern die Ablation in der Nähe des Herzohres durchgeführt werden müssen. Siehe Behandlungsmethodik in Bordeaux! Die Ablation des rechten Vorhofes in der Nähe des Sinusknotens ist bei Vorhofflimmern Unsinn. Es wurde nach "Erfahrungswerten des Chirurgen in Köln" punktuell abladiert. Auf eine weitere Ablation habe ich dankend verzichtet, nachdem mir 2 Patientenschicksale bekannt wurden, die den Einsatz von Schrittmachern notwendig machten.
Dass ein Mangel an Q10 Arrhythmien auslösen kann, hat sich wohl noch nicht rumgesprochen. Bei einem Reizdarmsyndrom bereitet der Vagusnerv schlimme Irritationen, die Herzrhythmusstörungen auslösen können. Die o.a. Medikation habe ich selbst ohne ärztliche Hilfe herausgefunden. Einige Ärzte wussten nicht einmal, was Coenzym Q10 ist und was es bewirkt.
Auf Alkohol verzichte ich weitgehend. Mit Supplementierung von Bohnenmehl (2-3 Teelöffel pro Tag) vermeide ich Hungerattacken und konnte mein Gewicht von 125 kg auf ca. 100 kg senken. Durch die seit 14 Jahren erfolgte Einnahme von Calcium + D3 habe ich meinen Osteoporosestatus umkehren können. Die letzte DXA-Messung ergab Werte eines 40 Jährigen.

A. K. aus Geislingen (27.07.2015): Ich hatte vor zweieinhalb Jahren einen Herzinfarkt trotz fehlender Risikofaktoren, bin schlank, Nichtraucher und 45 Jahre alt. Führe es auf zu langen Gebrauch von Nasentropfen zurück. Hatte stets eher niedrigen Blutdruck und eher geringe Herzfrequenz. Trotzdem wurden mir laufend Betablocker verschrieben, bis ich letzte Woche zweimal Herzstillstand hatte und mir ein Herzschrittmacher eingesetzt werden musste. Also: kritischer sein und Betablocker ausschleichend absetzen, wenn Blutdruck und Pulsfrequenz es erlauben!

A. K. aus Essen (01.03.2015): Mir geht es ähnlich wie Anna H. Ich nehme die Betablocker seit über 20 Jahren. Man hat mir nun geraten, abends nur noch die halbe Dosis zu nehmen, morgens die volle Dosis. Es ist nun so, dass es mir vormittags relativ schlecht geht und sich mein Befinden im Laufe des Tages verbessert. Das würde evtl. dafür sprechen, dass ich morgens auch nur die halbe Dosis nehmen sollte. Was mich an der Sache stört ist, dass ich über 20 Jahre Betablocker nehme und dieses Phänomen bei mir erst jetzt vor einer Woche aufgetreten ist.

Gabriela M. (18.01.2015): Hallo zusammen. Ich bin erschrocken zu lesen, wie viele Menschen mit den Nebenwirkungen von Bisoprolol zu kämpfen haben. Ich hatte 2013 Vorhofflimmern. Bin erst sehr spät ins Krankenhaus gekommen, da ich meine Beschwerden nicht meinem Herz zugeordnet habe. Im Krankenhaus wurde zwei Mal eine Elektro-Kardioversion versucht, die aber nicht geglückt sind. Mir wurde eine Blutverdünner verordnet (Xarelto 20 mg) und wurde entlassen. Nach 3 Monaten überwies mich meine Hausärztin zum Kardiologen. Dieser klärte mich erstmalig über die Möglichkeit der Ablation (Verödung auf). Wies mich aber darauf hin, dass die Erfolgsaussichten beim ersten Versuch Richtung Null gingen. Er hatte Gott sei Dank Unrecht, der erste Versuch war von Erfolg gekrönt. Das Bisoprolol wurde abgesetzt, ich erhielt einen Calzium-Antagonisten (Multaq 500). Diesen nahm ich bis ca. August 2014. Dann wurde dieser nach einem 7 Tage-Kontroll-EKG abgesetzt. Bisoprolol 5 mg 1/2 morgens wieder eingesetzt. Bis dahin hatte ich gelegentlich Gleichgewichtsstörungen. Am 22.12.2014 stellte meine Hausärztin wieder Vorhofflimmern fest, nachdem es mir seit geraumer Zeit wieder schlecht ging. Kurz vor Weihnachten ging nun nichts mehr. Sie erhöhte das Bisoprolol auf 3x 5 mg. Mir ist seit dem übel, Kopfschmerzen und meine Kurzatmigkeit nahm drastisch zu. Ich habe allergisches Asthma. Der derzeitige Stand ist, dass mein Kardiologe mich zu einem Pulmologen (Lungenfacharzt) überweist. Wenn die Ursache der extremen Kurzatmigkeit das Bisoprolol ist, was ich vermute, wird das Multaq wieder eingesetzt. Obwohl das auch nicht nebenwirkungsfrei, aber nicht so schlimm wie Bisoprolol ist. Auch jetzt, während ich diesen Beitrag schreibe, ist mir wieder speiübel. Aber eins ist für mich klar, nie wieder Bisoprolol, wenn es Alternativen gibt. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Gleichgewichts- und Schlafstörungen, Kopfschmerzen nehmen jegliche Lebensfreude. Gruß an alle Betroffenen.

Fred E. aus Bad Schwartau (20.12.2014): Wenn Probleme auftauchen, die Autoren der Herzstiftung sind kompetent und hilfreich.

Robert S. aus Freiburg im Breisgau (12.11.2014): Seit einiger Zeit nehme ich MetoHexal 47,5mg. Ich bekomme sehr starke Kopfschmerzen und Schwindel. Die Tabletten habe ich jetzt halbiert und während der Einnahme bekomme ich trotzdem diese Schmerzen. Kann ich sie ganz weglassen?

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Gabriele K. aus Suhl (10.10.2014): Meine Frau nimmt seit Jahren Bisoprolol 2,5 mg - jetzt tritt öfter morgens Schwindel auf. Wir haben die Blocker-Dosis halbiert (Arzt einverstanden), aber jetzt liegt der Blutdruck morgens bei 150/60, bei Erhöhung der Dosis auf 2,5 mg sinkt der Druck auf 140 / 65, aber der Puls liegt bei 56. Was tun (waren vor 1 Woche beim Hausarzt EKG - keine neue Therapie). Was tun?

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Regina aus Berlin (26.09.2014): Ich bin 58 Jahre und seit 3 Wochen habe ich sehr störende Herzrhythmusstörungen. Das 24-Stunden-EKG zeigte 319 VES. Ich sollte 1,25 mg Bisoprolol nehmen. Die Tabl. nehme ich seit 4 Tage. Eine Stunde nach Einnahme bekomme ich Schmerzen in der Herzgegend und noch stärkere Herzrhythmusstörungen. Es dauert bis 6 Stunden. Mein RR sinkt bis 90/50. Soll ich die Tabl. absetzen oder wird es besser?

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H. aus Niedernhausen (23.07.2014): Ich hatte im Januar 2012 und im November 2013 einen Herzinfarkt. Seitdem nehme ich 1x täglich Bisoprolol 2,5 mg. Mein Puls geht oft runter auf 50 und mir ist es besonders in der Nacht übel und ich habe Schwindelgefühl. Nach Absprache mit dem Arzt nehme ich seit 2 Wochen nur noch eine halbe Tablette und ab morgen werde ich die dann auch noch weglassen. Mein Puls liegt nun bei 70 und die Übelkeit hat sich verbessert. Ich glaube, dass die Beta-Blocker die Auslösung der Schwindelgefühle sind, und jeder sollte nach Möglichkeit Beta-Blocker langsam absetzten.

Ohne Namen (21.05.2014): Sehr hilfreicher Kommentar.

Ohne Namen (13.05.2014): Meine Frau (64) nimmt seit Jahren Bisoprolol 2,5 mg täglich = Pulsfrequenz 51, Blutdruck 137/73. Schwindel hat sie öfter, im Moment sehr stark am Morgen, wird langsam besser - Bisoprolol langsam absetzen?

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Uta aus Altenmarkt (03.05.2014): Ich konnte mich nur noch sehr langsam bewegen und hatte immer kalte Hände und Füße. Mein Puls war auch sehr niedrig. Ich habe daraufhin den Betablocker abgesetzt.

Paul K. aus Düsseldorf (04.03.2014): Hallo nehme Metoprololsuccinat 47,5 zweimal täglich und habe Schwindel. Können Sie mir sagen, ob das von meinen Tabletten kommt? Danke

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Karin L. aus Zwickau (08.02.2014): Ich habe auch ein Problem, nehme früh 1x 47,5 mg Metoprolol und 1x Ebrantil 60 REK und am Abend 1x Metoprolol 47,5 mg, 1x Ebrantil 60 REK und 1x Candesartan 32 mg. Trotzdem habe ich oftmals zu hohen Blutdruck 170 bis über 200, dazu kommt dann immer Übelkeit und Angst. Ich bringe dann Tavor und Bayotensin zum Einsatz, um es etwas zu normalisieren, aber oftmals gelingt mir das nicht und meine Angst und Übelkeit bleibt. Ich merke wenn der Blutdruck über 160 ansteigt, beginnt die Übelkeit. Habe jetzt einen Krankenhaustermin bekommen, der sich aber erst am 31.3. realisieren lässt. Können Sie mir sagen, ob ich evtl. dieses Metoprolol auch 1x am Mittag nehmen könnte, dass der Blutdruck nicht zu sehr ansteigt?
Es wäre schön wenn Sie mir da eine Antwort geben könnten, da ich den Eindruck habe, dass meine Hausärztin mich nicht richtig für voll nimmt und meint, es sei normal, wenn der Blutdruck wechselnde Werte zeigt. Diese Medikamente wurden von einem Kardiologen festgelegt, der eine Empfehlung gegeben hat, dass dieses Metoprolol auf 1x am Tag zurückgefahren werden sollte!!!

Steffen aus Frankfurt (06.02.2014): Ich, 45, habe seit einiger zeit gelegentlich Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen, worauf mir Bisoprolol verordnet wurde. Ich hatte nie zu hohen Blutdruck. Folge: Das Vorhofflimmern kam öfter und jetzt habe ich ständig große Probleme mit extrem niedrigem Puls (bis 35) und Blutdruck (65/100), weshalb ich mich kaum noch auf die Straße traue. Aktuell versuche ich die Dosis Betablocker zu reduzieren, wodurch es mir etwas besser geht. Fazit: Ohne Betablocker ging es mir viel besser!

Liane aus Castrop-Rauxel (24.12.2013): Diese Informationen haben mir sehr geholfen, um dieses Thema noch einmal mit dem Arzt meiner Mutter aufzunehmen. Sie hat zusätzlich auch noch eine Schuppenflechte bekommen und fühlt sich nur noch elend mit den Betablockern.

Hartmut aus Döbeln (16.10.2013): Mir geht es genauso. Nach Herz-Op wie ein junger Gott und jetzt wird es mir schwarz vor Augen wenn ich mich bücke. Gruß Hartmut aus Döbeln

Jürgen aus Hameln (12.10.2013): 2011 wurde ich an der Hüfte operiert. Während der Op ging alles schief, verlor sehr viel Blut, musste dann Tabletten nehmen. Jetzt bin ich bei Bisoprolol gelandet. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mein Blutdruck und Puls relativ niedrig sind und mir des Öfteren schwindlig wird. Ich habe von Weißdorn gehört. Kann man beides kombinieren oder sollte man Betablocker absetzen. Ich werde auch mit meinem Arzt darüber sprechen. LG Jürgen

Andrea P. aus Oyten (17.08.2013): Ich hatte fast 2 Jahre Metoprolol (Metohexal) 100. Anfangs 2x 1 tägl. genommen, anfangs lief es gut, bis dann keine Wirkung mehr war - somit Candesartan einzunehmen 2x 1 tägl. Nach Wochen wieder das gleiche, RR auf 185/140, somit hat mein Hausarzt Metoprolol nochmals erhöht, zusätzlich morgens noch eine 1/2 Tabl. = 1,5 morgens (150 mg). Bis es jetzt vor paar Wochen so extrem wurde, dass ich immer das Gefühl hatte, ohnmächtig zu werden. Der Schwindel war so stark, dass ich beim Haareföhnen zusammensackte, während der Arbeit kam es auch vor, dass ich mich auf den Boden setzen mußte. Ich war nicht mehr in der Lage zu arbeiten, habe mir somit einen neuen Hausarzt gesucht, wo ich sehr mit zufrieden bin. Metoprolol wurde langsam und ausschleichend abgesetzt. Dafür jetzt HCT 25 1x 1 morgens und Candesartan 32 mg 2x 1 weiter. Die ersten Tage waren nicht so gut. Jetzt habe ich seit gestern einen RR von 120/80. Brauche auch seit 2 Tagen keine Nifedepin-Tropfen bei Bedarf nicht mehr (waren immer nur 5 Tropfen), aber es half, habe aber dafür jetzt immer einen hohen Puls, 100-130 auch im Ruhezustand.

Klaus S. aus Rhauderfehn (03.08.2013): Nehme selber 2 Betablocker täglich.

Manuel aus Diessen (01.07.2013): Ich nehme seit gut 1 Jahr Betablocker, anfangs Metoprolol, mein Arzt hat nun auf Bisoprolol 5 mg gewechselt, da er meinte, die haben weniger Nebenwirkungen. Bis auf hin und wieder mal leichten Schwindel und Müdigkeit merke ich keine Nebenwirkungen.

Ohne Namen (24.05.2013): Ich nehme zur Zeit - nach längerem Zögern - 1 Betablocker (Bisoprolol, morgens), ergänzend zu Vocabo. Gelegentlicher Schwindel, den ich schon hatte, tritt gehäuft auf, und ich fühle mich "dauermüde". Ich überlege, das Bisoprolol wegzulassen, und mich noch besser zu informieren.

Bernd Z. aus Bindflach (23.05.2013): Ich habe seit längerer Zeit schwere Depressionen, hauptsächlich beim Schlafen nachts und frühmorgens komme ich nicht raus. Mir wurden schon sämtliche Antidepressiva verschrieben, aber nichts half, nahm immer nur minimale Mengen, manchmal fühle ich mich wie im Delir, obwohl ich nie mehrere Tabletten zusammen nehme. Ich habe seit ca. 30 J. auch Betablocker 5 mg am Morgen - kann das was ausmachen, dass ich die nicht mehr vertrage?

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Johannes P. aus Oer-Erkenschwick (23.05.2013): Gibt es eine Alternative zu Betablockern, die die Pulsfrequenz nicht so stark drosseln?

Fr. H. (19.02.2013): Ich habe Betablocker eigentlich als Prophylaxe gegen Migräne erhalten. Mit mäßigem Erfolg. Nach einer Scheidung stellte sich auf Grund psychischer Belastung und Dauerstress eine Erhöhung der Blutdruckwerte ein, die aber sehr schwankend hoch / niedrig auftraten und auch migräneartige Kopfschmerzen zur Folge hatte. Eine parallel empfohlene Untersuchung beim Augenarzt ergab einen erhöhten Innenaugendruck und Ansatz zu grünem Star (Nervschädigung) warscheinlich Folge erhöhten Blutdrucks.
Die Verabreichung von Betablockern (Metohexal 100) und Ramipril comp (Blutdrucksenker) ist durch, Hausarzt und Kardiologen, befürwortet worden, aber auch vom HNO Arzt in Frage gestellt, in Bezug auf das Medikament, da sie sich negativ auf die Bronchien auswirken z. T. asthmaartig. Eine ständig belegte Stimme und in letzter Zeit Schwindelgefühle verursachen. Ich bin verunsichert, was ich tun soll. Möchte nicht einfach absetzen. Die Äußerung des Kardiologen "Einen Tod muss man eben sterben" ist nicht wirklich hilfreich. Vielleicht gibt es ja professionellen Rat mit weniger Nebenwirkungen.

Gabi H. aus Erlangen (17.10.2012): Bei mir wurde nach 1 Jahr anfallsartigen Herzrythmusstörungen (Puls 175 ca. 2-3 Stunden lang) die Krankheit AVNRT festgestellt. Leider hat man in der Klinik den entscheidenden Punkt zur Verödung nicht gefunden und nun muss ich Metoprolol 47,5 mg und ASS 100 zusätzlich zu dem Blutdrucksenker (Diovan 160), den ich bereits seit 3 Jahren nehme, einnehmen. Fazit nach 1-monatiger Einnahme der 3 Medikamente: Reizhusten, starker Schwindel und Übelkeit nachts wenn ich zu flach liege und auch tagsüber muss ich mich häufig festhalten. Ich fühle mich sehr unsicher beim Autofahren. Puls ist jetzt auf ca. 60, Blutdruck früher 90/140 jetzt 80/130. Ich habe jetzt einen Termin beim Kardiologen und versuche alles zu reduzieren. Sport ist auch sehr mühsam und ich wohne im 4. Stock - anstrengend speziell mit Wasserkasten. Mein Job, den ich gerne mache, fällt mir schwer und mein Chef wundert sich, da ich mich - sonst sehr schnell und auch sehr belastbar - nur mit halber Kraft einsetze. Ein sehr unbefriedrigender Zustand.

Rosemarie R. aus Magdeburg (08.10.2012): Mir geht es genauso wie der o. g. Patientin. Ich bin dabei auch schläfrig und müde und habe gut an Gewicht zugenommen. Deshalb erwäge ich eine Absetzung des Medikamentes, zumal sich die Rhythmus-Störungen bisher nicht gebessert haben.

Detlef K. (13.07.2012): Hallo, ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Nach 7-8 Monaten = erste Änderung > statt Bisoprolol = Celiprolol. Verteilung = dreimal / Tag 100mg. Im Laufe von 5 Jahren bei 37,5 - 50 mg angelangt, bis starker Schwindel mich zwang die 112 zu wählen. Keine Rhythmus-Störungen - alle Werte super, aber der Schwindel, inkl. der damit verbunden Gehstörungen, war erst nach ~ 4-5 Stunden verschwunden. Nach Absetzen und Umstellung auf 3 x tägl. 25 mg Flecainid war das Problem, dank optimaler Beratung, Hilfestellung und Behandlung durch das Uniklinikum Bonn aus der Welt.
Aus der Rückschau eines Betroffenen, erachte ich es als notwendig, von berufener Seite Informationen bezüglich dieser Zusammenhänge, an die Betroffenen weiterzugeben. Das wäre nicht nur für Patienten wichtig, sondern ich denke, auch für die Hausärzte und Kardiologen.

Andrea F. aus Goldbach (05.07.2012): Auch ich hatte vor kurzem für ca. 2 Wochen mit Schwindel zu tun. Eine Untersuchung beim HNO war ohne Erfolg. Der Hausarzt meinte Schwindel kann kommen und einfach wieder gehen. Zufrieden war ich nicht, aber jetzt bin ich etwas beruhigter. Werde meinen Kardiologen fragen beim nächsten Termin. Ist nicht mehr lange hin.

Klaus S. (28.05.2012): Ich habe ein ähnliches Problem, aber der Arzt sagt, es kann nicht sein.

Anonym (13.04.2012): Ich hatte genau die gleichen Erlebnisse (insbesondere extrem niedriger Puls, unter 40) und nehme deshalb ebenfalls keinen Betablocker mehr. Seitdem kann ich wieder Sport (Joggen) treiben.

Angelika R. aus Hornberg (07.04.2012): Ich nehme Bisoprolol, habe einen Puls zwischen 48 und 55 Schlägen pro Minute und mir ist häufig schwindlig. Ich habe dann das Gefühl auf Watte zu gehen. Nach dem Lesen der Information werde ich vorerst nur eine halbe Tablette nehmen. Danke für diesen Beitrag!

Josef E. aus Ruderting / BY (08.03.2012): Ich nehme seit meiner Bypass-OP das Medikament NEBILET 5 mg (Nebivolol) ein. Seit ca. 2 Monaten quälen mich Schwindel, aber auch Übelkeit. Mein Arzt sagt, ich muss Betablocker auch weiterhin einnehmen. Stimmt das? Mein Puls liegt zwischen 55 und 60 / Min.

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Olaf S. aus Dargun (15.02.2012): Bin ich mit einer Tachykardie absolut todkrank?

Doris aus Schwarzenberg (17.01.2012): Ich nehme seit 10 Jahren Betablocker. Habe öfters Durchfallschübe, viele Jahre Muskelverkrampfungen und seit 4 Wochen starke Schwindelattacken. War beim Hausarzt (Gleichgewichtsorgan). Jetzt Hautausschlag. Das kommt bestimmt von den Betablockern. Hautärztin will Test machen. Vielleicht muß das Medikament mal umgestellt werden. Ich hoffe dann auf Besserung!

Mehmet aus Nördlingen (08.01.2012): Ich 46 Jahre und mit HOCM vorbelastet, Septum-Dicke 24 mm. Wurde Ende 2008 operiert. Mir ging es heute schlecht und ich hatte Schwindel-Gefühle und mir wurde sofort schwarz vor den Augen, sobald ich vom Sofa aufstand, und ich musste in der Wohnung mich an irgendetwas festhalten, damit ich nicht umfiel. Mein Puls war teilweise unter 45, weshalb ich im Internet danach google, wie gefährlich es ist, deshalb mein Entschluss. Werde wohl nach diesem Artikel versuchen, meine Betablocker langsam abzusetzen. Danke für den Artikel und allen eine gute Gesundheit aus Nördlingen.

Roswitha S. aus Züssow (12.12.2011): Die Information finde ich sehr wichtig. Ich hatte dasselbe Phänomen und schlich mein Bisoprolol langsam ganz aus und fühle mich seitdem richtig gut - Puls und RR alles bestens. Ich denke jeder Mensch ist individuell und kann nicht nach Schema F oder 08/15 behandelt werden. Und bei Frauen ist es sowieso noch "besonders", wie wir inzwischen wissen. Ich habe mich immer von meinem Körpergefühl leiten lassen mit den Medikationen und dann probiert, was wegzulassen, was mir nicht bekam. Mir ging es besser und meine Werte sind O. K. Aber ich spreche das auch mit meinem Arzt ab. Manchmal wollte er nicht mitziehen, war zu vorsichtig, aber mein Mut hat ihn nun auch überzeugt. Vielleicht bin ich ja auch ne Ausnahme ... nicht für jeden zur Nachahmung empfohlen. Ich hatte in 8/2007 einen Herzhinterwandinfarkt erlitten während einer Herzkatheteruntersuchung und bekam einen Stent implantiert.

Herma S. aus Karlshuld/Obb. (07.12.2011): Sehr hilfreich, denn endlich wird mir mal bestätigt, dass Betablocker Schwindel verursachen und die Atmung sehr schwer wird, außerdem wird die Stimmung und auch der Schlaf schlechter, aber meine mich behandelnden Ärzte verneinen dies und meinten, ich müsste sie weiterhin nehmen, obwohl mein Blutdruck nur in seltenen Fällen mal über 140/80 geht.

Bernhard (22.11.2011): Ich nehme bereits über Jahre Betablocker. Habe aber auch Herzrhythmusstörung. Aber auch mir ist öfters schwindelig. Meistens nachdem ich sitze, schnell aufstehe, spüre ich ca. 1-2 Sekunden einen hässlichen Schwindel, der aber auch im nu weg ist. Habe gehört, dass das auch durch den Betablocker passieren kann. Weil das Blut nicht so schnell in den Kopf steigt. LG Bernhard

Alfred S. aus Neuss (11.09.2011): Mein Kardiologe hat bei mir den BETA-Blocker etwas reduziert und gleich war der Schwindel weniger.

Reiner M. aus Meschede (24.04.2011): Auch ich hatte zeitweilig Schwindel und wußte nicht wovon. Mein Hausarzt sprach schon von leichtem Schlaganfall auch meine Schwägerin hat öfter Schwindelgefühle. Ich werde sie auf diesen Artikel aufmerksam machen. Auch ich werde mit meinem Hausarzt sprechen. Herzlichen Dank

Sigrid K. aus Duisburg (10.04.2011): Auch ich nehme Betablocker und Moxonidin. Puls 47 - 52. Auch ich habe Schwindelanfälle, da fühle ich mich unsicher auf der Straße. Oft schwanke ich auch. Sehr unangenehm. Der Blutdruck geht auch nicht runter. Ich habe ein PFO und Vorhofaneurysma.

Heidemarie N. aus Linkenheim (07.03.2011): Nehme Bisoprolol 2,5 seit November 2010. Habe nun Brustschmerzen, kalte Hände, Haarausfall Magenprobleme. Habe jetzt reduziert auf 1,25. Möchte ihn ganz ausschleichen. Ich suche eine Alternative. Natürlich werde ich mit dem Arzt darüber sprechen.

Michael D. aus Braubach (26.02.2011): Sehr hilfreich!!! Da ich die gleichen Beschwerden mit dem Mittel habe!

Vaith aus Friedberg (27.01.2011): Wenn ß-Blocker nicht geeignet sind, sollte man die Medikation evtl. mit Digitalis und Ca-Antagonisten vom Typ Isoptin weiterführen. Dies zählt zu den klassischen Therapieformen, die aber einen vorhandenen Leidensdruck reduzieren oder kompensieren.

Müller aus Meschede (22.01.2011): Diese Information war für mich sehr wichtig, weil auch mir das gleiche schon öfter passiert war. Jetzt ist mir sehr geholfen. Danke

Th. Nagels (05.01.2011): Ich würde eher die Dosierung des Betablockers verringern, da ich nicht glaube, dass ein Ruhepuls von 80 - 100 "normal" ist.

Andreas B. aus Frankfurt/M. (04.01.2011): Seit zwei Jahren muß ich jeden Tag zwei (morgens/abends) Bisoprolol 5mg einnehmen. Ich leide unter Schwindelgefühl, Reizhusten und verschlucke mich oft. Bei einem Seminar (Herzwochen Nov: 2009) ist uns erklärt worden, dass das bekannte Nebenwirkungen sind und wir uns damit abfinden müssen. Ich finde Ihre Informationen generell hilfreich und lese diese immer mit Interesse. Warum erhalten Patienten nicht gleich ein Merkblatt (über Nebenwirkungen etc.) im Krankenhaus bzw. vom Facharzt?

Susanna Sch. aus Erfurt (03.01.2011): Ich nehme schon seit Jahren Betablocker Bisogamma und nun Bisoprolol und bin sehr zufrieden. Mein Puls bewegt sich immer zwischen 75 und 85. Allerdings fahre ich jeden Tag 20 Minuten Fahrrad auf dem Trainer und habe das Gefühl, dass durch das kleine Training meine Blutdruck- und Pulswerte besser werden. Schwindelig ist es mir ab und zu auch, aber das kann ich nicht auf die Tabletten schieben. Ich denke Wetter und evtl. die Halswirbelsäule spielen eine große Rolle. Ohne Betablocker geht es aber leider nicht. Mein Arzt hat mich sehr gut eingestellt.

Sonja H. aus Lauda-Königshofen (27.12.2010): Guten Tag, ich leide seit langer Zeit unter Herzrasen und kollabiere ständig. Körperlich kann ich mich nicht mehr belasten. Mein Zustand ist sehr schlecht und bin sehr verzweifelt. Ich kam ins Krankenhaus und die Ärzte haben bei mir Vorhofflimmern festgestellt. Seit einigen Monaten bekomme ich 1 Tablette BisoHexal 2,5 mg und leide unter ständigen niedrigem Blutdruck 87 / 43 / Puls 53 und fühle mich nicht lebendig. In der Nacht wache ich ständig auf und kollabiere im Liegen. Um nicht in Ohnmacht zu fallen, nehme ich 7 Tropfen Korodin Herz-Kreislauf-Tropfen und mit mäßigen Erfolg. Was kann ich tun, dass ich wieder normal leben kann? Sonja H. aus Lauda-Königshofen

Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zur eigenen Herzerkrankung können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da Antworten an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Reinhard Jo aus Windischeschenbach (23.12.2010): Ich finde diese Informationen einfach super und freue mich immer diese zu lesen.

Prof. Friedhelm Sch. aus Berlin (20.12.2010): Da ich auch (nicht so extreme) Erfahrungen wie oben gesagt gemacht habe und ich bei sich andeutendem Schwindel inzwischen weiß, daß der niedrige Blutdruck die wahrscheinliche Ursache ist, erschreckt mich das nicht mehr so, und ich habe die Einnahme von Metoprolol auf je eine halbe 50 mg Tablette (morgens und abends) reduziert und komme damit bisher gut aus als "Vorkammerflimmerer".

Werner B. aus Berlin (16.12.2010): Ja, mir ging es genau so. Auch ich habe daraufhin Betablocker abgesetzt; außerdem ist mein Herz sowieso bradycard! jetzt habe ich einen Schrittmacher bekommen und fühle mich pudelwohl.

Hans W. aus Reutlingen (16.12.2010): Die gleiche Erfahrung habe ich auch gemacht. Nur nehme ich Carvedilol, mein Puls liegt ca. bei 54 bis 6o. Geringe Anstrengung wie 15 Minuten Holzhacken führen zu Schwindel. Allerdings beruhigt Ca auch bei kurzfristigem periodischem Herzschmerz.

Regina K. aus Bad Salzungen (16.12.2010): Ich habe nach einer Blutdruckkrise, die mich per Notarzt ins Krankenhaus beförderte, Betablocker verordnet bekommen. Mein Ruhepuls ist von Haus aus relativ niedrig (ca. 50 - 60/min.). Die Folge der Betablocker war nicht nur eine Verringerung der Herzschlagfolge mit begleitendem Schwindel, sondern auch ein erheblicher sehr unangenehmer Reizhusten. Nach Wechsel bzw. Neueinstellung der Medikamente hat sich die Pulsfrequenz wieder bei 50-60 pro. min eingestellt und der Reizhusten ist ebenso verschwunden.

Brigitte L. aus Berlin (16.12.2010): Hallo, auch ich nehme seit fast 10 Jahren Betablocker wegen chronischer Rhythmusstörungen. Nur gelegentlich habe ich Schwindel, allerdings gehe ich zwei mal wöchentlich zum Aquafitness. Auffallend ist, daß ich einen durchschnittlichen Puls von um 45 habe, was meine Kardiologin nicht beunruhigt. Der Puls wird mir immer nach dem Langzeit-EKG (2-mal jährlich) mitgeteilt. Im Sommer jogge ich zusätzlich noch ein mal pro Woche für ca. 40-45 Minuten neben dem Aquafitness. Meiner Ärztin sind meine Aktivitäten bekannt und deshalb scheint sie den Puls nicht zu beanstanden. Ich bin 70 Jahre alt und treibe Sport seit ungefähr 15 Jahren, überwiegend Jogging oder Nordic Walking und Spaziergänge mit dem Hund. Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr wünsche ich Ihnen allen und hoffe auf weitere interessante Informationen in 2011. Brigitte L.

R. W. (16.12.2010): Genau gleiche eigene Erfahrungen habe ich auch, mein Puls ging zeitweise auf 35 zurück! Begleitender Schwindel eingeschlossen.

Hans S. aus Freisen (16.12.2010): Ich nehme Betablocker schon seit 5 Jahren, habe einen Puls von 55-60 und habe keine Schwindelgefühle.

Dirk B. aus Gelsenkirchen (16.12.2010): Mit einem ausführlichen Gespräch beim Kardiologen läßt sich das Problem "Schwindelgefühl" gut in den Griff bekommen. Es ist einfach nur individuell regelbar. Auch ein Wechsel des Medikaments bewirkt oftmals eine Erleichterung, denn - so habe ich es in Erfahrung bringen müssen - jedes Medikament hat Nebenwirkungen.

Dieter Ruder aus Bärenstein (16.12.2010): All Ihre Ausführungen sind sehr hilfreich u. interessant.

Hans K. aus Essen (15.12.2010): Ich finde es nicht in Ordnung, dass die spezielle Medikation nicht genannt wird. Ebenso fehlen Angaben zur Indikation und Infos zum zu behandelnden Blutdruck. Etwas zu allgemein und zu pauschal. (Ich bin Laie, nehme selbst Metoprololsuccinat 47,5 mg 1-0-1 und 2,5 mg Ramipril 1-0-1 und habe keine Schwindelanfälle bei einem Blutdruck von etwa 110/85 und einem Puls von 85.)

R. T. aus Papenburg (15.12.2010): Die Betablocker sollten aufs Minimum reduziert werden. Ich z. B. nehme jeden Tag nur noch eine halbe Bisoprolol, aber ganz verzichten kann ich darauf nicht!

Heike F. aus Hennef (15.12.2010): Ja, auch ich habe mit Schwindel zu kämpfen, seitdem ich morgens und abends je 1 Betablocker nehme. Werde jetzt in Absprache mit meinem Arzt langsam die Dosis reduzieren.

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