Schirmherrin

Barbara Genscher

Barbara Genscher

Seit Dezember 1987 ist Barbara Genscher Schirm­her­rin der Deutschen Herz­stif­tung. Mit hohem En­ga­ge­ment setzt sie sich in der Öffentlichkeit bei großen und kleinen Anlässen für die Arbeit der Deutschen Herz­stif­tung ein. Bei allen Auf­klä­rungs­kam­pagnen tritt sie im Fernsehen, im Rundfunk und in der Presse über­zeu­gend auf. Besonders gern wirbt sie für die Arbeit der Kinderherzstiftung.

Bundesverdienstkreuz

Wie wichtig Barbara Genscher für die Deutsche Herzstiftung ist, betonte Professor Hans-Jürgen Becker, Ehrenvorsitzender der Herzstiftung, anlässlich der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande im April 2005:
"Die Herzstiftung verdankt Ihnen viel. Ob Sie im Kinderkrankenhaus, bei Benefizveranstaltungen oder in einem Fernsehinterview auftreten, mit Ihrem Charme, Ihrer Ausstrahlung und mit Ihrem Wissen um die Herz-Kreislaufkrankheiten sind Sie seit mehr als 17 Jahren eine hervorragende Botschafterin für unsere Ziele." In ihren Dankesworten brachte Barbara Genscher zum Ausdruck, wie wichtig ihr in den vielen Jahren die Tätigkeit für die Herzstiftung geworden ist und welche Freude sie an dieser Aufgabe hat.

Interview mit Barbara Genscher

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Sie sind seit fast 20 Jahren Schirmherrin der Deutschen Herzstiftung. Was hat Sie dazu gebracht, dieses Amt zu übernehmen?

Die Arbeit, die Aufgaben und die Ziele der Deutschen Herzstiftung haben mich nach einem Gespräch mit dem Vorstand überzeugt. Deshalb habe ich 1987 - vor 18 Jahren - die Schirmherrschaft gerne übernommen, um der Stiftung durch Öffentlichkeitsarbeit und durch das Sammeln von Spenden zu helfen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Dazu gehören die Aufklärung über Vorbeugung und Behandlung von Herzkrankheiten, bei der wir in diesem Jahr die Unterstützung der BayRad-Initiative erhalten, die Förderung der Forschung und die Unterstützung von herzkranken Kindern und deren Eltern.

Als Repräsentantin der Deutschen Herzstiftung sind Sie viel unterwegs. Wie halten Sie sich fit, um Ihr Alltags-Pensum gut zu schaffen?

Ernährung, Entspannung und Bewegung sind wichtige Säulen einer herzgesunden Lebensweise. Mein Mann – der ja 1989 einen Herzinfarkt erlitten hat – und ich sorgen durch Spazierengehen und regelmäßiges Radfahren für ausreichende Bewegung. Wir versuchen, unser Leben ernährungsbewusst nach dem Vorbild der Mittelmeerküche zu gestalten. Ganz wichtig ist aus meiner Sicht, für genügend Entspannung zu sorgen und die regelmäßigen ärztlichen Kontrollen wahrzunehmen.

Was ist für Sie in der Vorsorgearbeit das wichtigste?

Wir wollen mit unserer Aufklärungsarbeit – Informationsschriften, Herzseminaren, telefonischen und schriftlichen Sprechstunden, der Herzwoche – das Wissen über die Risikofaktoren, Symptome und das richtige Notfallverhalten möglichst viele Menschen ansprechen, um einen Rückgang der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vor allem der Herzinfarktsterblichkeit zu erreichen.

Welche Wünsche haben Sie als Schirmherrin der Deutschen Herzstiftung für die Zukunft?

Dass meine Stiftung sich weiter positiv entwickelt. Mit inzwischen fast 53.000 Mitgliedern (Stand 2005, aktuell: 100.000 Mitglieder) sind wir Deutschlands größte Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das wollen wir weiter ausbauen, damit wir durch unsere Arbeit viele Menschen vor einer Herzerkrankung bewahren.

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