Nicht beim Hausarzt anrufen!

Beim Herzinfarkt wählen immer noch viele die falsche Nummer

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europaweite Notfallnummer 112

In den letzten Jahren haben in Deutschland zahlreiche Aufklärungsaktionen zum Thema Herzinfarkt stattgefunden. Trotzdem versuchen immer noch viele Menschen bei diesem lebensgefährlichen Ereignis erst einmal ihren Hausarzt zu erreichen, statt sofort die 112 zu wählen.

Auch wenn ein Großteil der Bevölkerung heute weiß, dass starke Schmerzen im Brustkorb zu den klassischen Zeichen bei einem Herzinfarkt zählen, rufen in dieser Situation viele Betroffene nicht sofort den Notarzt an (112).

Stattdessen versuchen viele fälschlicherweise erst einmal ihren Hausarzt zu kontaktieren, der zwar im Alltag ein wichtiger Ansprechpartner für Patienten ist, aber beim Verdacht auf einen Herzinfarkt einen gefährlichen Umweg darstellt.

Ausführliche Infos zum Thema

Weitere wichtige Informationen, worauf es im Notfall bei einem Herzinfarkt ankommt, fasst das umfangreiche PDF „Was tun im Notfall?” zusammen (Autor: Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Becker). Als Mitglied können Sie sich den Expertenbeitrag hier kostenlos herunterladen.

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Denn Hausärzte verfügen nicht über die Ausstattung, die für eine Notfallbehandlung von Herzinfarkten erforderlich ist. Aus diesem Grund macht ein Hausarzt bei einem Herzinfarkt auch nichts anderes als den Notarzt zu alarmieren, der den Herzinfarkt-Patienten mit Blaulicht in hohem Tempo und ohne Zeitverlust ins Krankenhaus transportieren lassen kann. Im Krankenhaus kann dann z. B. mit einem Katheter das verschlossene Herzkranzgefäß schnell wiedereröffnet werden, das in den meisten Fällen die Ursache eines Herzinfarkts darstellt.

Warum zählt beim Herzinfarkt jede Minute?

Beim Herzinfarkt können jederzeit und ohne weitere Vorwarnung lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen auftreten, weshalb beim geringsten Verdacht auf einen Herzinfarkt immer sofort die 112 gewählt werden muss. Gefürchtet ist insbesondere Kammerflimmern, bei dem das Herz ähnlich wie beim Herzstillstand kein Blut mehr durch den Körper pumpt und somit ein Kreislaufstillstand vorliegt, der unbehandelt innerhalb kürzester Zeit zum Tode führt.

Absterbendes Herzmuskelgewebe

Je länger man bei einem Herzinfarkt mit dem Notruf wartet, desto mehr Herzmuskelgewebe kann in der Zwischenzeit absterben, was zu einer enormen Verminderung der Pumpkraft des Herzmuskels führen kann (= Herzschwäche). Je nach Schweregrad der resultierenden Herzschwäche geraten Betroffene dann in ihrem späteren Leben schon bei geringen Alltagsbelastungen in heftige Atemnot und können in schweren Fällen z. B. nicht einmal mehr Treppen steigen.

Fazit: Bei geringsten Hinweisen auf einen Herzinfarkt immer sofort die 112 wählen und nicht erst beim Hausarzt anrufen. Denn jede Zeitverzögerung kann beim Herzinfarkt tödlich enden. Welche weiteren Dinge darüber hinaus bei einem Herznotfall zu beachten sind, werden wir in unseren nächsten Newsletter-Ausgaben erläutern.

Wann die 112 wählen?

Bei folgenden Beschwerden sollte man sofort an einen Herzinfarkt denken und ohne Zeitverzögerung die Notrufnummer 112 wählen:

  • Schwere Schmerzen im Brustkorb
    Schwere Schmerzen im Brustkorb von mehr als fünf Minuten Dauer sind ein klassisches Herzinfarkt-Zeichen. Teilweise handelt es sich auch um ein heftiges Brennen oder um ausstrahlende Schmerzen z. B. in den Oberbauch, in die Arme, in den Hals und Kiefer oder zwischen die Schulterblätter in den Rücken (siehe Abbildung).

    Schmerzorte
    Typische Schmerzausstrahlung bei einem Herzinfarkt.
  • Starkes Engegefühl
    Ein weiteres klassisches Herzinfarkt-Zeichen ist ein starkes Engegefühl im Herzbereich bzw. eine massive Einschnürung oder ein starker Druck. Viele Betroffene haben das Gefühl, dass ihnen ein Elefant auf der Brust steht.

    Hinweis: Häufig tritt bei Betroffenen außerdem Angst auf, die sich z. B. mit einer fahlen Gesichtsfarbe und einer Kaltschweißigkeit zeigen kann.
  • Sonderfall Frauen
    Insbesondere bei Frauen kann sich ein Herzinfarkt auch mit so genannten unspezifischen Symptomen bemerkbar machen. Darunter versteht man z. B. Atemnot, Oberbauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Wichtig: Wenn solche Beschwerden in zuvor noch nie gekanntem Ausmaß auftreten, sollten Sie immer sofort die 112 wählen. Womöglich liegt ein Herzinfarkt zugrunde.

(Redaktion: ebe)

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Bislang 107 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Uwe Z. aus Sigmaringen (04.10.2017): Ja, die Info ist sehr sinnvoll! Leider lesen es viel zu wenig Menschen - die jederzeit selbst Patient werden könnten ...

F. - J. aus Alsdorf (01.07.2017): Hatte vor drei Jahren mitten im Wald einen STEMI Hinterwandinfarkt. Dank meines Hundes, der mich nach Hause gezogen hat, konnte ich noch selbst die 112 wählen. Sehr schnelle Versorgung durch RTW Team und Notarzt! Sofortige, richtige Diagnose durch Arzt und tolle Betreuung des gesamten Teams!! Unterwegs notwendiger Einsatz nach Herzstillstand. Unbedingt immer die 112 Alarmierung, nur die Jungs können richtig reagieren! Immer die 112 - und nochmals danke an meinen Hund und das RTW Team, incl. Doc! (68, m., Nichtraucher)

Ludger W. aus Mittenaar (28.06.2017): Wenn ich diesen Artikel und die Erfahrungsberichte der anderen Patienten lese, wird mir erst langsam klar, wieviel Glück ich damals vor drei Jahren bei meinem Herzinfarkt hatte (im richtigen Moment die richtigen Personen und Helfer um mich herum, im richtigen Moment am richtigen Ort), als auch ich zunächst sehr zögerlich ärztliche Hilfe (Hausarzt) aufsuchte. Ich wollte es nicht wahrhaben, dass es etwas Ernstes sein könnte. Bis heute ist es für mich irgendwie unwirklich.

Hermann E. aus Lindenfels (09.04.2017): Wie schnell muss ein Notarzt in Hessen vor Ort sein? Können "First Responder" der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Notarztes einen Defibrillator anwenden?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

T. aus Berlin (24.06.2016): Ich kenne das Problem sehr gut, ich hatte schon 1 großen Myokardinfarkt und mehrere kl. Infarkte. Wenn ich jedes Mal bei den klassischen Symptomen die Feuerwehr anrufen würde, läge ich nur im Krankenhaus. Ich kann nicht immer zwischen Herzanfall und Infarkt unterscheiden. Dass ich ein sehr hohes Risiko eingehe und mit meinem Leben jongliere, ist mir bewusst. Aber jedes Mal eine Woche im Krankenhaus liegen ohne weitere Behandlung als Tabletten, treibt mich auch nicht gerade ins Krh. Da ich eine lebensbedrohliche Jodallergie habe, wird auch kein Herzkatheter gemacht. Aber bitte mir nicht nachmachen.

Alwin S. aus Starzach (17.02.2016): Hallo zusammen. Am 10.02.2016 hatte ich einen Infarkt an der hinteren Herzwand. Instinktiv alles richtig gemacht. Gleich ins Krankenhaus und nicht als erstes den Hausarzt versucht zu erreichen. Zum Glück hatten ich und meine Frau Urlaub. Allerdings die 112 auch nicht angerufen, da Aschermittwoch war. Es konnte evtl. auch eine Stunde dauern bis der RTW hier gewesen wäre. Der Weg ins Krankenhaus dauerte 25 Minuten. Wenn ich so nicht gehandelt hätte, könnte ich dieses hier und heute nicht mehr schreiben.

Bärbel T. aus Jever (02.12.2015): Nur, diese Kliniken, wie oben angeführt, hatte mein Mann nicht. Es ging ihm nur nicht gut und er suchte – leider - seine Hausärztin auf. Ein EKG wurde aufgezeichnet, eine Blutprobe fürs Labor abgenommen und acht Std. später verstarb mein Mann. Diagnose der Ärztin: EKG keine Ischämie, dem Notarzt wurde mitgeteilt: EKG o.B. Was soll man sagen, eine falsche Entscheidung getroffen? Vier Gutachter bestätigen einen positiven Befund auf dem EKG. Die traurige Erfahrung daraus: niemals den Hausarzt aufsuchen, es wird hinterher gelogen, dass sich die Balken biegen, Sie werden es kaum verkraften können. Ich bin sehr froh darüber, aufgeklärt zu sein und finde die Aktionen der Deutschen Herzstiftung lebensrettend.

Antje M. aus Berlin (19.11.2015): Die Infos sind insgesamt gut und wichtig. Nur die Bezeichnung "Sonderfall" Frauen finde ich unglücklich - denn Frauen sind ja keine kleine Minderheit. Eine generelle Unterscheidung hinsichtlich der Geschlechter finde ich besser. Außerdem haben viele Frauen, auch wenn sie über die unspezifischen Symptome Bescheid wissen, Scheu, damit zum Arzt zu gehen oder gar ins Krankenhaus zu fahren und erst Recht, einen Notruf abzusetzen, und fürchten, sich lächerlich zu machen u. ausgelacht /belächelt zu werden. Es wäre sicher gut, das nicht am Ende des Artikels und dann noch als Sonderfall darzustellen. Aber gut und wertvoll, dass der Hinweis da ist.

Karin F. aus Berlin (02.11.2015): Ich hatte genau die o. g. Symptome (Frauen) vor 9 Jahren, habe dies aber auf Rückenschmerzen und evtl. zu viel Essen am Abend davor zurückgeführt. Hätte mein Mann nicht darauf bestanden, 112 zu wählen, wäre ich vielleicht heute nicht mehr da. Fazit: Habe meine Ernährung geändert, bewege mich etwas mehr und bin in einer regelmäßigen Studie für Koronare Herzerkrankung dabei. Der Artikel ist sehr hilfreich, aber ich wünschte ich hätte ihn früher gelesen. Ich hoffe, dass ihn viele Menschen (auch die Kommentare) lesen, da in der heutigen Zeit falsche Ernährung, wenig Bewegung und Rauchen viel beitragen. Gute Gesundheit ist doch das höchste Gut.

Sascha H. aus Pforzheim (30.08.2015): Man kann nie genug Informationen über das Thema Herzinfarkt bekommen. Habe ich schon seit längerer Zeit immer ein heftiges Stechen in der linken Brust, aber mein Arzt nimmt mich nicht ernst. Was kann ich tun? Bin im Hausarztvertrag ohne Überweisung. Kann ich nicht zum Kardiologen? Was soll ich tun?

Inge W. aus Ehingen (14.02.2015): Mein Mann war blau und saß am Tisch. Ich habe sofort die 112 gewählt und als Laie eine Herzmassage gemacht. Heute tut es mir leid, daß ich keinen Kurs für Herzmassage gemacht habe. Die Rettung war sehr schnell hier und konnte ihn reanimieren, aber er ist nach 2 Tagen verstorben, ohne das Bewußtsein erlangt zu haben. Ich frage mich immer wieder, würde er noch leben, wenn ich ihn richtig versorgt hätte? Bitte keine Zeit untätig verstreichen lassen und ununterbrochene Herzmassage zwischen dem Wählen von 112 und dem Eintreffen der Retter.

Axel W. aus Berlin (29.12.2014): Ich wurde plötzlich beim Gang auf die Toilette ohnmächtig. Durch meine Stents und eine Elektrokardioversion vorgewarnt, rief meine Frau gleich die 112. Im Unterbewusstsein hörte ich die ungemein beruhigende Stimme der Zentrale und 5 Minuten später war der Rettungswagen und eine Ärztin bei mir. Also ich möchte der Feuerwehr und allen Kollegen, die in so einem Fall aktiv werden, mal ein Lob aussprechen. Wir meckern immer und das ist auch nicht so gut für unser Herz.

K. P. aus Berlin (18.12.2014): Ich arbeite als Pflegefachkraft im Altenheim und kann nur sagen, dass die beschriebene Symptome bei alten Menschen oft übersehen oder verharmlost werden. Also immer wieder daran erinnern!

Sanja aus Freudenstadt (03.12.2014): Gerade am vergangenen Montag ging ein guter Bekannter von uns. Während der Arbeitszeit nach Hause geschickt worden wegen Übelkeit, kippte er zuhause einfach um und verstarb mit 36 Jahren. Die Meldungen über Herzinfarkt bei den unter 40-jährigen häufen sich drastisch.

Günther W. aus Freiburg (04.08.2014): Der Beitrag ist sehr hilfreich. Im Fall des Falles kann die auftretende Panik zu einem Fehlverhalten führen. Deshalb erachte ich es persönlich für sehr wichtig, immer wieder an die Notrufnummer 112 erinnert zu werden.

Helga K. aus Löffingen (04.08.2014): Ja, dieser Artikel ist sehr hilfreich. Ich habe mir sofort nach meinem Infarkt die Notrufnummer in meinem Handy aktiviert. Ich habe so einen Notfallknopf an meinem Handy. Zum Glück war bei meinem Infarkt mein Mann da, ich glaube sonst hätte ich das nicht überlebt.

Willi G. aus Jülich (01.08.2014): Ich bin 48 Jahre alt. Ich hatte in der Nacht Schmerzen um den Magen und die Speiseröhre. Ich dachte, es wäre Sodbrennen. Ich nahm etwas dagegen, es wurde besser. Ich dachte mir aber, es könnte ja auch das Herz sein. Daraufhin machte ich den Test auf Ihrer Internetseite. Dabei stellte sich heraus, dass ich ein erhöhtes Risiko habe. Nun bin ich doch etwas schockiert und weiß, dass ich etwas ändern muss. Vielen Dank für die vielen Tipps, Anregungen, Hilfen etc. Ich bin froh, dass es Euch gibt. Wenn ich es mir auch noch nicht vorstellen kann, ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt zu haben.

Uwe S. (13.02.2014): Ich hatte nach einem Schlaganfall die 112 gewählt und jetzt muss ich für diesen Einsatz über 840 Euro zahlen. Ich werde definitiv nie mehr irgendeine Notruf-Nummer wählen. Das System wurde mit dieser Rechnung an die Wand gefahren. Tut mir leid für zukünftige Notfälle ... aber ich werde nie mehr ein Notruf absetzen.

Erhard T. aus Hennweiler (27.01.2014): Ich hatte am 24. Februar 2013 nach dem Schneeschippen einen Herzinfarkt (Vorderwand-Infarkt) erlitten. Ich wollte auch keinen Arzt, weil ich dachte, es wäre Überanstrengung gewesen. Meine Frau glaubte mir nicht, und rief meinen Sohn an, der beim DRK Rettungssanitäter war. Da ich heftige Brustschmerzen hatte, war seine Vermutung Herzinfarkt. Sofort war auch Rettungswagen und Notarzt da. Der meinte am Anfang, ich hätte etwas mit der Schilddrüse. Mein Sohn drängte weiter nach einem EKG. Beim dritten Versuch - als ich mich etwas beruhigte, stand es fest, dass es ein Herzinfarkt ist. Dieses geschah sonntagmorgens. Ich hatte Glück, dass ein Professor Notdienst hatte, der mir half. Seiner Meinung nach wäre ich etwa eine Stunde später tot gewesen. Jeder zweite würde an Vorderwand-Infarkt sterben.

Traute Lust aus Wien (08.12.2013): Konnte aufgrund dieser, besonders der GENDER-Angaben den Herzinfarkt einer Freundin richtig deuten und sie überlebte! DANKE!!

Heinrich J. aus Homberg (Efze) (02.11.2013): Ich habe leider auch zuerst den Hausarzt aufgesucht, der mir einen Besuch beim Kardiologen empfohlen hat. Termin: vier Wochen Wartezeit. Inzwischen hatten sich die Symptome verstärkt und der ärztliche Notdienst hat für mich die 112 gewählt. Drei Stunden später hatte ich den Katheter drin und bin jetzt (toi toi toi) beschwerdefrei. Hätte ich auf den Kardiologen gewartet ...

Peter H. B. aus Köln (29.10.2013): Es klingt merkwürdig, aber die Herren im RTW, den ich bei meinem Infarkt anrief, haben diesen nicht als Herzinfarkt erkannt. Ich klagte über sehr starke Rückenschmerzen von denen ich sogar im Schlaf geweckt worden bin. Die Herren waren freundlich und hilfsbereit, gingen aber beide nur von Rückenschmerzen aus. Ich bin auch sehr schnell ins Krankenhaus gefahren worden, aber erst der dortige Pfleger stellte die Diagnose: Verdacht auf Herzinfarkt. Daher frage ich mich, sind alle Rettungssanitäter richtig geschult?

Marianne aus Lübeck (21.09.2013): Ich als Frau (64) hatte vor 5 Jahren einen Herzinfarkt. Vor meinem Herzinfarkt hatte ich nur Beschwerden im linken Unterarm, dachte es wäre Muskelkater. Bei meinem EKG, das mein Arzt gemacht hatte, waren auch keine Veränderungen zu sehen. Er kann es bis heute nicht begreifen. Also alles in Ordnung. In der Nacht bekam ich dann wenig Luft und ging auf den Balkon um kräftig durchzuatmen. Das wiederholte sich so bis zum Morgen (6 Uhr). Da bekam ich dann kalte Schweißausbrüche und mir wurde übel. Mein Sohn rief sofort die 112 an (Mein Mann meinte, der ärztliche Notdienst macht es auch, gut dass wir nicht auf ihn gehört haben.) und sagte gleich, er hat den Verdacht auf einen Infarkt. Innerhalb von 5 Min. nach dem Anruf war der Notarzt und der Rettungswagen bei mir und bestätigte unseren Verdacht. Dadurch, dass mir so schnell geholfen wurde (mein Herz hat keinen Schaden erlitten), kann ich heute wieder alles so machen, wie vorher. Ich würde jederzeit wieder so handeln und gleich die 112 anrufen, lieber einmal zu viel, als dass es dann zu spät ist.

Stefan S. aus Oldenburg (20.09.2013): Auf jeden Fall sofort 112 wählen ... aber ... ich selbst habe zwei Infarkte gehabt. Bei meinem ersten Infarkt rief ich einen Notarzt (112), dieser war selbst nach 1 Stunde noch nicht da. Ich rief wieder 112. Daraufhin fragte mich der Mann in der Rettungsleitstelle erstmal Löcher in den Bauch, anstatt sofort einen RTW zu schicken. Nun, er versprach dann "ein RTW wäre nun unterwegs" ... (die Kardiologie ist 10 min von meinem Wohnort entfernt), dann wartete und wartete ich wieder ... nix kam. Die Schmerzen wurden unerträglicher. Volles Programm aller Symptome, die ich auch beim ersten Anruf in der Rettungsleitstelle schon schilderte ... erst nach dem DRITTEN Anruf auf 112 nach über 2 Stunden kam endlich ein Notarzt mit RTW und dann ging alles ganz schnell ... hatte im RTW dann einmal kurz Herzstillstand. Defi diverse Medis und ich war wieder da. Dann Herzkatheter und vier Stents. Nun gut, ich lebe. Als ich wieder fit war, hakte ich nach bei der Rettungsleitstelle, warum ich 3x anrufen musste und über 2 Stunden auf den Notarzt warten musste. Nun, der Mann der meine Notrufe entgegennahm, hatte mich nicht ernst genommen und deshalb meinen ersten Notruf nicht weitergeleitet. Da er es für einen Telefonscherz hielt. Erst nach meinem dritten Anruf erkannte er den Ernst der Lage. Nun hätte ich den Herzstillstand nach dem ersten oder zweiten Notruf gehabt, würde ich definitiv nicht mehr leben. Ein Jahr später bei meinem zweiten Infarkt habe ich 112 gewählt. Nach 30 min immer noch kein RTW ... aha ... diesmal habe ich auch ein zweites Mal angerufen, aber parallel dazu ein Taxi. Fazit: Das Taxi war in 10 min da. Ich bin mit Taxi in die Kardiologie gefahren. Meinen Stentpass vorgelegt und sofort ans EKG und 5 min später ins Herzkatheter-Labor. Wieder 2 Stents. Ich musste beim zweiten Mal zwar den Einsatz zahlen, da es eine Leerfahrt war ... aber das Taxi war definitiv schneller. Trotzdem wähle ich nach wie vor IMMER erst 112. Trotz diverser "Pannen" lebe ich und möchte hier nochmal allen Rettungskräften und Ärzten herzlich danken, die für mich und viele andere Menschen in der Not da sind. Danke

Sonja aus Neumünster (18.05.2013): Ich als Frau hatte Übelkeit, Oberbauchschmerzen und war kaltschweißig. Habe mich ins Krankenhaus fahren lassen. Der Arzt meinte, ich hätte aufgrund meiner Übelkeit zu wenig getrunken und hat mir MCP-Tropfen gegen die Übelkeit verschrieben.
2 min später auf dem Stationsgang wg. Kreislaufbeschwerden zusammengebrochen. Diagnose: Herzinfarkt mit 24 Jahren. Das Schlimmste für mich: inkompetenter Arzt, der mich nicht ernst nahm mit meinen Beschwerden!!!

Peter Blau aus Vierhöfen (29.10.2012): Wichtige Infos für jedermann.

Dieter G. aus Augsburg (24.10.2012): Sitze im Moment, grad wieder am PC, um mich ein wenig abzulenken von meinem jetzt wieder bestehendem Herzvorhofflimmern (stark erhöhten Pulsschlag, Unterkieferschmerzen, der linke Arm schmerzt und Übelkeit begleitet meinen Anfall im Moment). Ich kenne diese Symptome schon seit über 8 Jahren (hochsymptomatisches Herzvorhofflimmern) und habe dieses "Kasperltheater" bisher immer wieder selbstständig gut hinbekommen. Die meisten Notärzte-Teams an meinem Wohnort kennen mich mittlerweile. Manche nennen mich schon liebevoll "Macho, von der harten Sorte". Jedoch merke ich auch (57jährig) dass meine Lebensenergie, von Anfall zu Anfall, immer weniger wird und ich mich dem "Hinübergleiten" unaufhaltsam nähere. Mittlerweile bin ich, über die Jahre hinweg, losgelöst von gesellschaftlichen Zwängen, zur Einsicht gekommen, dass das Loslassen vieler weltlicher Dinge, mein jetziges Leben noch ein wenig mehr bereichert und ich mit "ruhigem Herzen" gelassen, "der anderen Seite", entgegensehe. Liebe Leser/innen, ich wünsche euch allen weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße vom DiDi

Kerstin aus Kamen (01.07.2012): Ja ich finde es hilfreich. Als ich mein Herzinfarkt hatte, habe ich meine Mama angerufen und dann sofort den Notarzt. Und die 112 habe ich nur aus purer Angst angerufen. Mein alter ist 23 deswegen der Anruf bei Mama!

Renate P. aus Aachen (08.03.2012): Danke, für die gute Information. Ich hatte vor 3 Jahren für mich nicht einzuordnende Schmerzen im linken Arm, ging noch zu meinem Hausarzt. Er ließ mich sofort in ein Krankenhaus bringen (Angina pectoris). Heute würde ich sofort 112 anrufen. Gut, daß nochmal darauf hingewiesen wird.

Tülay (06.03.2012): Sehr erfreulich, beruhigend, hilfreich, dass es solche informative Internetseiten gibt. DANKE!!!

Loehn aus Berlin (28.02.2012): Hilfreich wäre noch zu erläutern, was die Ersthelfer vor dem Eintreffen des Notarztes tun können (erste Hilfe).

Anonym (15.02.2012): Diese Infos sollten z. B. in Schulen und Betrieben noch wesentlich mehr verbreitet werden. In Betrieben fehlt es noch weitgehend an Know How dazu, es wird den Medizinern überlassen. Medizinische Behandlung und Reha nützen nicht viel, wenn die Erkrankten nachher einfach die Arbeit wie bisher fortsetzen.

Christine K. aus Schönebeck (01.12.2011): Ich selber hatte gerade am 18.11.2011 einen Infarkt, mein Mann kam von der Arbeit und hat mich gefunden. Das erste, was er sagte war, "ich rufe unseren Arzt jetzt an", ich konnte ihn noch überzeugen die 112 zu wählen. Sehr schnell war der Notarzt bei mir, ich hatte keine bekannten Anzeichen und trotzdem fand ich die Hilfe der Ärztin und Sanitäter sehr gut. Im Krankenhaus wurde dann anhand der Blutwerte festgestellt, dass es ein Infarkt war. Ich bin sehr froh, dass mir so schnell geholfen wurde. Mein Alter noch kurz zur Info, 54 Jahre und nie vorher irgendetwas in diese Richtung gehabt. Mein Blutdruck ist eher auch zu niedrig statt erhöht.

Werner Isler aus Jever (21.07.2011): Ich bin Ausbilder beim DRK und unterrichte dieses Thema, kann also den Beitrag voll unterstützen. Hinzufügen möchte ich noch, dass man schon bei dem geringsten Verdacht anrufen soll. Auch wenn sich die Beschwerden als harmlos herausstellen sollten, braucht man keine Angst zu haben diesen Rettungseinsatz selber bezahlen zu müssen. Wir fahren lieber einmal umsonst, als zu spät zu kommen!!!

Walter Hesky aus Esslingen (03.02.2011): Leider ist die Unwissenheit bei der Bevölkerung noch sehr groß. Es müsste in jedem Haushalt und auch in Mehrfamilienhäuser eine Hinweistafel an sichtbaren Stellen angebracht werden und für die Bewohner täglich im Blickfeld sind. Auch für die Handtasche oder Gelbeutel müsste es kleine Hinweiskarten geben so dass sich die Notfallnummern einprägen und sie immer zur Hand sind. Ebenso müsste eine Anleitung für eine Wiederbelebung bekannt gemacht werden.

Guntram F. aus Grünwald (02.02.2011): Wenn man eine Herz-OP mit allen Feinheiten hinter sich hat, sind solche Internetseiten wahnsinnig wertvoll und lehrreich. Danke!

Manfred S. aus Augsburg (12.01.2011): Diese Seite ist sehr hilfreich. Wenn meine Frau nicht so schnell reagiert hätte, 112 anrufen und Wiederbelebung, würde ich heute nicht mehr hier sitzen. Das schnelle Eintreffen des Notarztes und die Wiederbelebung haben mir das Leben gerettet.

G. H. aus Heidelberg (13.12.2010): Ohne Kenntnis meiner Frau von der Tel. Nr. 112 bei meinem Herzinfarkt morgens um 7 h und einem hervorragenden Funktionieren der hiesigen Uniklinik hätte ich "sehr alt" ausgesehen. Habe die Nr. jetzt immer parat.

Tilo Hammermüller aus Berlin (25.11.2010): Der Beitrag ist nur zu empfehlen. Am besten ausdrucken und am Ort des Telefons ablegen. Auf Reisen mitnehmen.

Jörg W. aus Essen (25.11.2010): Ich finde nicht nur diesen Beitrag gut, sondern Ihre Stiftung überhaupt! Mein Hausarzt hat meine zwei Infarkte nicht erkannt... er sollte dringend Mitglied bei Ihnen werden. (habe mir einen neuen Hausarzt gesucht). Eigentlich sollte man solchen Ärzten das Handwerk legen!

Rudolf Ammann aus Laudenbach (03.10.2010): Es ist sehr hilfreich, wenn Informationen zum Thema Herz im Internet zu finden sind!

Hans-Werner P. aus Bretten (27.09.2010): Als Risikopatient mit persistierendem Vorhofflimmern nach einer Herzmuskelentzündung (1996) weiß ich Ihre präzisen Informationen zum Thema "Herzinfarkt" sehr zu schätzen. Da fühlt man sich schon irgendwie "auf der sicheren Seite", falls es mal ernst werden sollte. Dass die Rufnummer "122" im Fall der Fälle erste Wahl ist, müsste noch mehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert werden (z. B. durch Fernseh- und Radiospots, Zeitungsinserate, Infostände in Fußgängerzonen etc.). Die erforderlichen Mittel müssten von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.

Gerry M. aus Shannon, Co Clare, Ireland. (25.09.2010): I have had several experiences with German Ambulance Service in an Emergency Cardiac Call out. Why does the German Ambulance charge you for transporting to Hospital in an Emergency Heart Condition??? In Ireland and other European Countries are free of Ambulance Charges. So why not Germany. Please do not get me wrong. I paid for a Life saving Journey. It can be expensive if you have no Travel Insurance. But under the European Countries it should be FREE, Gerry.

Martin P. aus Freialdenhoven (06.09.2010): Ja, weil ich selber mit 39 Jahren einen Herzinfarkt hatte. Seit dem ich mir mehrere Infos eingeholt habe bei der Herzstiftung weiß ich besser mit dieser Krankheit umzugehen.

Peter Karl M. aus Bad Dürrenberg (02.08.2010): Danke für die sehr aufschlussreichen Informationen. Ich habe einen sehr guten Hausarzt! Da ich allein lebe, werde ich im Bedarfsfall, wenn es mir noch möglich ist, nicht zögern die 112 zu wählen.

H. L. aus Bremen (17.07.2010): Ich bin 36 Jahre alt und hatte Ende letzten Jahres den ersten von drei Herzinfarkten. Eine Stunde vor dem Infarkt war ich noch bei meinem Hausarzt wegen Rückenschmerzen. Heute weiß ich, dass es keine Rückenschmerzen waren, sondern ein stiller Infarkt und somit ein Alarmzeichen. Die weiteren zwei Infarkte erlitt ich im Abstand von jeweils zwei Wochen. Insgesamt lag ich sieben Wochen auf der Intensivstation und bin auf dem Weg in den Ruhestand. Und im Endeffekt nur weil ich die Beschwerden vor dem Infarkt ignoriert und falsch gedeutet habe. Selbst mein Hausarzt war entsetzt, wie versteckt so etwas passieren kann. Meine Empfehlung: Lieber einmal mehr zum Arzt als sieben Wochen Intensivstation und das weitere Leben behindert.

Karl Vaith aus Friedberg/Bayern (23.06.2010): Super Tip: Nicht erst den Hausarzt, sondern sofort den Notruf aktivieren! Hier besteht die Möglichkeit, bereits während des Transportes in die nächste Klinik eine Infusion zur Auflösung des vorhandenen Thrombus (Thrombolyse) durchzuführen und auf eintretende Herzsensationen zu reagieren (z. B. Defibrillator).

René Fontaine aus Stahnsdorf (10.06.2010): Als Rettungsassistent kann ich es nur bestätigen: Allzu oft höre ich von Patienten, dass sie vor 20 Minuten ihren Hausarzt angerufen haben und dieser empfahl, die 112 zu rufen. Dann wurde noch schnell die Tasche gepackt, die Katze gefüttert und der Nachbar angerufen. DANN der Rettungsdienst einbezogen. Wie fatal eine solche Zeitverzögerung sein kann, kann man nicht oft genug erwähnen. Meinen Glückwunsch zu diesem kurzen und prägnanten Abriss.

Linke aus Dinslaken (10.05.2010): Es sollten auf dieser Seite vielleicht noch andere Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man im Notfall Hilfe bekommt für Leute, die allein sind.

Heinz D. Merz aus Rollingen-Mersch, Luxemburg (29.04.2010): Ich habe einen Freund, 63, der letzte Woche einen Herzinfarkt hatte und 2 Stents gesetzt bekam. Er benimmt sich nach wie vor wie vorher, sagt, das Rauchen könne er von heute auf morgen sein lassen und mit dem Trinken wird er auch vorsichtiger. Er will eine Woche später in seiner Firma wieder arbeiten gehen. Meines Erachtens überspielt er weiterhin "seinen Stress", den er schon über viele Jahre kaschiert. Letzter Punkt war wohl, daß sein Partner ihn mit ein paar seiner (wichtigen) Kunden hintergangen hat und sich von ihm getrennt hat. Nun ist er "alleine". - Früher hatte ich viele Versuche unternommen, mit ihm zusammen zu arbeiten, er hatte auch ein "großes Herz" und eine soziale Ader (für mich). Nunmehr denke ich, sollte er wirklich kürzer treten. Ich würde gerne alles, was ihm Stress bereitet, abnehmen. Die Frage ist nur wie? Wie kann ich ihm das in einem geeigneten Moment sagen. - Eine Nachfolgeregelung, z. B. seine Frau oder seine Tochter ist ausgeschlossen. Eine/r seiner Mitarbeiter/innen ebenfalls nicht. Meines Erachtens hat er auch nicht vorgesorgt und geplant, wie zu verfahren ist, wenn er nicht im Büro ist. Er improvisiert also im Moment. Wie wird es weitergehen? Mit ihm und mit seiner Firma? "GESUNDHEIT ist wichtiger als materielle Dinge." Denn Gesundheit ist die Voraussetzung allen Tuns! Ein Kontakt, wer in solchen Fällen Erfahrung hat, wäre mir lieb. Danke. Heinz Merz
Hinweis der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren interessanten Kommentar. Für Rückfragen zu dem Thema würden wir Sie bitten, die » Sprechstunde der Herzstiftung zu nutzen, da Nachfragen an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht beantwortet werden können.

Friedhelm G. aus Gütersloh (09.04.2010): Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe selbst Herzrhythmusstörungen und dadurch Kontakt zu herzkranken Menschen. Das eigentliche Problem besteht darin, dass der Betroffene es sich selbst nicht eingestehen will. Arztbesuche bei denen Herzprobleme untersucht wurden, die letztlich doch keine waren, aber man war ja vorsichtig! Dieses beeinflusst die maßgebliche Entscheidung im Notfall. Auch der Einfluss von Angehörigen, die aus Unwissenheit negativen Einfluss auf den Herzkranken nehmen, tragen dazu bei. Deshalb ist jede Aufklärung sehr wichtig. Für sehr wichtig halte ich auch Informationsbroschüren für die Angehörigen, die mit einfachen aber auch nachhaltigen Worten Aufklärung erfahren! M.f.G. Friedhelm Gries

Paul Mittag aus Laatzen (06.04.2010): Man sollte, insbesondere bei einer Wiederholung solcher Schmerzen, wenn möglich, gleich ins Herzkrankenhaus gebracht werden.

Heinz Brinkmeier aus Bad Aibling (05.04.2010): Bei starkem Engegefühl nicht lange überlegen, einfach Notarzt anrufen. Es lohnt sich.

Werner W. aus Kassel (03.04.2010): Mein eigener Herzinfarkt war für mich aus Unkenntnis als solcher nicht erkennbar und ich glaube, die Befürchtung, sich mit übertriebener Ängstlichkeit lächerlich zu machen, ist bei vielen Menschen verbreitet.

Anna Papenfuss aus Erkelenz (02.04.2010): Ich danke Ihnen für den Newsletter, man lernt immer etwas Neues dazu und wird auch aufmerksamer und achtsamer mit sich selbst und besonders den anderen....

Albrecht Sahliger aus Schüttorf (01.04.2010): Welche Erste Hilfe Maßnahmen bis zum Eintreffen des Notarztes halten Sie für sinnvoll?

Ingeburg R. aus Haan (01.04.2010): Mein Herzinfarkt fing mit heftigen Rückenschmerzen (Schulterblatt) an. Ich habe eine genetische Erkrankung Lipo klein A u. muß jede Woche zur Apherese.

Monika Leipert aus Gütersloh (31.03.2010): Für meinen Mann (66 J.) und mich selbst(62 J.) ist es sehr wichtig, genau zu wissen, was im Falle eines Infarkts zu tun ist. Dafür ist uns Ihre Aufklärung extrem hilfreich. Vielen Dank.

Wolfgang Seefelder aus Rot an der Rot (30.03.2010): TOP! Ich bin zwar nicht betroffen, finde es aber trotzdem wichtig zu wissen! Danke!

Elvira N. aus Zeitlarn (30.03.2010): Diese Info ist sehr hilfreich. Man ist bei solchen Anzeichen immer noch zu zögerlich mit einem Anruf. Man geniert sich, dass man vielleicht nur versehentlich den Notarzt gerufen hat. Wenn man jung ist, schauen einen die Ärzte dann immer so an, als ob man etwas "spinnt". Leider. Daher hat man manchmal Angst einen Arzt zu rufen. Das kennen sicher viele Patienten. Aber man sollte in diesem Fall immer denken, "man lebt nur einmal", egal was andere Leute denken. Das hilft vielleicht.

Claus R. aus Unterlüß (30.03.2010): Bisher hätte ich, besonders aber meine Frau, erstmal den Hausarzt gerufen. Deshalb vielen Dank für Ihre lebenswichtige Aufklärung.

Gertraud Bube aus Buxtehude (29.03.2010): Es ist sehr hilfreich, dass Sie auf unterschiedliche Beschwerden bei Männern und Frauen eingehen. Danke.

Gertrud Schlott aus Leinfelden-Echterdingen (29.03.2010): Bei Verdacht auf Schlaganfall wusste ich, dass man die 112 anrufen soll, nicht jedoch bei Verdacht auf Herzinfarkt. Ich hätte wohl zuerst unsere Notfallklinik aufgesucht.

V. Huth-Gerwing aus Giessen (29.03.2010): Auf den Punkt gebracht, überzeugend und einprägsam.

Michael Thaler aus Seesen (29.03.2010): Wie man an ihrem Bericht sehen kann, rufen ja immer noch viele Menschen nicht gleich die 112 sondern erst ihren Hausarzt an und verlieren damit wertvolle Zeit, die man eigentlich bei einem Herzinfarkt nicht hat. Ich bekomme ihre "NEWSLETTER" seit einigen Monaten und finde die Informationen sehr wichtig und hilfreich.

Georg M. aus Nierstein (29.03.2010): Meine Erfahrung ist etwas anders: Ich habe als Mann im Alter von 72 Jahren ohne besondere Vorwarnung einen Herzinfarkt erlitten. Dabei kam es allein zu Missgefühlen im Oberbauch und Erbrechen im Zusammenhang mit einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit, Erbrechen erfolgte auch noch mehrfach, als ich bereits in der Klinik auf weitere Behandlungen warten musste.

Elke Standfuß aus Berlin (29.03.2010): Eigentlich weiß ich es und habe in einer entsprechenden Situation auch richtig reagiert; immer wieder lesen festigt aber das Verhalten, deshalb sind diese Beiträge immer hilfreich.

Karin E. aus Hagen (28.03.2010): Für mich sind Ihre Informationen so wichtig, da mein Ehemann schon seit langem an Herzrhythmusstörungen leidet. Ihre Informationen sind mir wichtig für einen eventuellen Notfall. So ist man nicht ganz so hilflos.

Heike F. aus Hennef (28.03.2010): ...ich hatte Ende Januar 2010 ähnliche Beschwerden, statt 112 zu rufen, habe ich einen Tag und eine Nacht gewartet und bin dann hier an meinem Wohnort zum Notarzt gegangen, der mich nach dem EKG sofort ins Krankenhaus eingewiesen hat. Dort wurde mir gesagt, daß ich unwahrscheinliches Glück gehabt habe: Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern. Nach dem Elektro-Schock ging´s dann langsam wieder bergauf. War 5 Tage im Krankenhaus. Heute muß ich Betablocker und Marcumar nehmen. In Zukunft würde ich sofort 112 rufen.

Thanel Jürgen aus Hesseneck (28.03.2010): Sehr guter Hinweis, besonders im ländlichen Raum.

Georg E. aus Bochum (28.03.2010): Hatte in den letzten Jahren mehrfach starke schmerzen in der Brust, welche auch von einem Starken Brennen begleitet wurden. Also Anzeichen wie bei einem Herzinfarkt. Im Krankenhaus wurden daraufhin sofort alle notwendigen Untersuchungen eingeleitet. Selbst beim Herzkatheter wurde nichts festgestellt. Wusste bis zu dem Zeitpunkt aber nicht, dass ein Barret-Ösophagus und die Halswirbelsäule bzw. die Brustwirbelsäule genau die gleichen Symptome aufweisen können. Trotzdem werde ich, wenn schmerzen in der Brust auftreten, weiterhin den Notarzt verständigen. Sicher ist Sicher.

Romy K. aus Bückeburg (28.03.2010): An dieser Stelle habe ich das große Bedürfnis von meinen eigenen Erfahrungen zu berichten!!! Mein Mann erlitt im April 2008 einen Herzinfarkt. Dieser zeigte sich schon in den frühen Vormittagstunden während der Arbeit in Form von Magenbeschwerden (!) Er arbeitete noch den ganzen Tag! Ich (Krankenschwester) hatte von Anfang an den schlimmen Verdacht auf einen Herzinfarkt. Alles Zureden half nicht, dass mein Mann zum Arzt ging bzw. bereit war wenigstens am nächsten Tag einen Arzt aufzusuchen. In der Nacht kamen dann noch Schmerzen im Arm dazu, mein Mann wurde zunehmend unruhiger, wollte dass ich bei ihm bleibe. Gegen seinen Willen beschloss ich endlich mitten in der Nacht einen Arzt zu erreichen. Da privat versichert, glaubte/hoffte ich, den Umweg über den diensthabenden Arzt umgehen zu können. Denn die Dringlichkeit der Situation war mir sehr bewusst. Deshalb rief ich gleich im Kreiskrankenhaus vor Ort an. Dort wurde mir von der Dame an der Pforte gesagt, ich müsse zuerst den diensthabenden Arzt, der für unser Stadtgebiet zuständig ist anrufen. Sie gab mir freundlicherweise noch die Telefonnummer. Dort rief ich sogleich an. Dieser Arzt handelte meines Erachtens klug, indem er nach Beschreibung der Situation und Beschwerden sofort auf einen Herzinfarkt tippte. Er sagte, dass er nicht zu uns rausfahren und weitere kostbare Zeit verschwenden wolle, sondern sofort den Notarzt schicken werde. Ich war dankbar, dass er meine Sorge teilte und so reagierte. Der Notarzt war in ca. 10 Minuten da. Im Krankenhaus in der Aufnahme warteten wir weitere 30-45 Min bis zur Untersuchung! Ca. 1,5 Std. später wurde mein Mann im Eiltempo zur nahegelegenen Herzklinik gefahren. Die Herzkatheteruntersuchung/-behandlung musste wegen einer massiven Verengung eines Hauptstammgefäßes abgebrochen werden. Es folgten eine Bypass-OP (3 venöse und 1 arterieller Bypass) und die Rehabilitationsmaßnahme. Die Notrufnummer anzurufen hatte ich mich nicht getraut. Einerseits weil ich ja nicht die Diagnose stellen kann und "nur" einen Verdacht hatte. Was ist, wenn sich der nicht bestätigt. Andererseits musste ich auf den massiven Wiederstand meines Mannes Rücksicht nehmen. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass das ein falscher Denkansatz ist. Allerdings verstehe ich bis heute nicht, weshalb ich im Telefonat mit der Dame an der Pforte des Krankenhauses sozusagen noch angewiesen wurde, diesen Umweg über den diensthabenden Arzt der Stadt zu nehmen. Meines Erachtens fehlt es da an Sensibilität und Information beim nichtmedizinischen Personal (Schaltstellen!) im Krankenhaus.

Dr. Herbert Hummel aus Villingen-Schwenningen (28.03.2010): Mehr als hilfreich, lebensrettend!

Hans-Jürgen Arndt aus Gerlingen (28.03.2010): Hervorragend - besser geht es nicht.

Roswitha K. aus Oranienburg (28.03.2010): Mein Mann hatte 2005 starke Schmerzen zwischen den Schulterblättern und ist zum Unfallarzt gegangen. Das machte er in seiner Arbeitspause. Der hat ihm dann ein Schmerzmittel gegeben und wieder weggeschickt und mein Mann ist dann wieder arbeiten gegangen. Am Abend wurde es wieder sehr schlimm und ich habe die 112 gewählt. Die kamen dann auch sehr schnell, auch der Notarzt. Aber selbst der ist wieder abgefahren und mein Mann ist mit dem normalen Rettungswagen ins Krankenhaus gekommen. Der Arzt im Krankenhaus (am Urban in Berlin Kreuzberg) konnte es später gar nicht fassen und hat meinen Mann 3x gefragt mit was für einem Wagen er ins Krankenhaus kam. Er hatte einen akuten Herzhinterwandinfarkt. Also auch das ist nicht immer sicher. Meinem Mann geht es heute wieder gut, aber ich fand das schon ziemlich außergewöhnlich, um nicht zu sagen skandalös.

Dr. Christiane E. Herzog aus Koblenz (28.03.2010): Vielen Dank, sinnvolle und umfangreiche Aufklärung, sollte in allen Tages- und Wochenzeitung und gelegentlich in Rundfunknachrichten als Information aufgefrischt werden. Mit herzlichem Gruß Dr. Christiane E. Herzog, Koblenz

Jürgen Schnelle aus Rösrath (28.03.2010): Die Informationen sind sehr hilfreich. In anschaulicher Darstellung wird verdeutlicht, wann dringend Handlungsbedarf ist.

Siegfried G. aus Wickede (28.03.2010): Nachdem ich selber eine Herz-OP erfolgreich überstanden habe, sehe ich diese Informationen mit ganz anderen Augen. Sie sind außerdem sehr lehrreich, und es schadet nicht sich zu bilden und vielleicht kann man durch sein Wissen jemand das Leben retten.

Kurt Dönch aus Kassel (28.03.2010): Kann nicht oft genug wiederholt werden!

Winfried Heesen aus Voerde-Spellen (28.03.2010): Wichtige Hinweise.

B. Moldenhauer aus Berlin (28.03.2010): Es müsste mehr Aufklärung bezüglich der Notfallnummer 112 erfolgen. Die meisten Menschen denken, dass es der Ruf der Feuerwehr ist.

Dirk Märzke aus Ismaning (28.03.2010): Die Webseite der Deutschen Herzstiftung hat mir schon viele gute Ratschläge gegeben und ich schaue sehr oft rein.

Wolfgang R. aus Bermatingen (27.03.2010): Ich wurde während des Telefonats mit der 112 ohnmächtig, bevor ich meine Adresse mitteilen konnte. Die Notrufzentrale konnte die Telefonverbindung unterbrechen und zurückrufen. Durch das Klingeln erwachte ich wieder. Das nur bei der 112 möglich!

Ilse K. aus Torrevieja, Spanien (27.03.2010): Es sind sehr klar und deutlich die Symtome beschrieben worden. Mir selbst ist es Ende Februar so ergangen: Übelkeit, Schweißausbruch, Schwächegefühl u. einen leichten Druck auf den Brustkorb. Habe mich sofort ins nächste Krankenhaus begeben.

Dirk aus Castrop-Rauxel (27.03.2010): Ich hatte genau die Schmerzen in den eingezeichneten Bereichen. z.B. bis in den Kiefer und in die Arme und war erst 38 Jahre alt. Die Beschwerden traten in abgemilderter Form bereits früher auf. Hätte ich damals das Beschwerdebild gekannt, hätte ich über einen Stent wahrscheinlich einen Infarkt mit anschließender Herzschwäche vermeiden können. Wenigstens hat es mir das Leben gerettet an dem Abend den Notarzt rechtzeitig zu verständigen, als die Schmerzen unerträglich wurden.

Weiss aus Weitnau (27.03.2010): Mein Mann hatte starke Bauchschmerzen und das Schmerzmittel half nicht. Der Hausarzt, zu dem er erst 6 Stunden später ging, stellte dann einen Herzinfarkt fest.

Gerhard Liebsch aus Pfaffenhofen (27.03.2010): Es ist gut, immer wieder auf das richtige Verhalten bei einem Herzinfarkt oder Verdacht darauf hinzuweisen.

Ulrich Pursch aus Siegen (27.03.2010): Sehr gute Infos für uns Herzkranke, weiter so. M. f. Grüßen Ulrich Pursch

Dietlinde A. aus Friedberg (27.03.2010): Habe Gott sei Dank mit Herzinfarkt noch keine Erfahrungen machen müssen. Habe öfter Vorhofflimmern und Rhythmusstörungen.

Josef Hannebach aus Lohr (Main) (27.03.2010): Die Erläuterungen finde ich einfach und prägnant. Ich kann nachvollziehen, daß zuerst der Arzt des Vertrauens herangezogen wird. Wenig bekannt scheint zu sein, daß die Notärzte für diese lebensgefährliche Erkrankung und andere Fälle der Notfallmedizin besonders ausgebildet sind. Daher sollten die Hausärzte, die keine Notärzte sind, ihren Patient(inn)en nahe legen, wie sie sich richtig im Fall der Fälle verhalten. Aber da laufen wohl die Ärzte, die keine Notärzte sind, Gefahr, daß sie einen Teil des Vertrauens und vielleicht die Patient(inn)en ganz verlieren.

Jochen Wagner aus Salzbergen (Emsland) (27.03.2010): Sehr hilfreich. Weiter so. Super mit den tollen Erklärungen.

Herbert B. aus Bassum (27.03.2010): Meine Ehefrau litt unter den o. g. Beschwerden. Leider wurden diese sehr spät erkannt. Nach einer Herz OP (Herzklappe, Bypässe) ist sie nach 4 Tagen verstorben. Ich kann nur jedem empfehlen sofort die Rufnummer 112 zu wählen, wenn die genannten Beschwerden auftreten.

P. Rivera aus Schwabach (27.03.2010): Danke für die ausführlich bebilderte Information. Es war sehr hilfreich. Besonders die Information über den "Frauenherzinfarkt"

Herbert Lucks aus Nordrach (27.03.2010): Wir werden uns die Symptome genau merken, sowie die Rufnummer 112 an vorderster Stelle am Telefon platzieren!

Dr. Jochen Koska aus Berlin-Dahlem (27.03.2010): Wir sind alle Laien und können gar nicht genug auf diese durchaus häufig auftretenden Beschwerden aufmerksam gemacht werden und Aufklärungen erhalten.

Gerhard Hondl aus Gaggenau (27.03.2010): Immer wieder informieren und vor allem "Mut" machen sofort 112 anrufen, auch wenn es nur ein Verdacht ist.

Hilli R. aus Steinbach (27.03.2010): Hallo Team, ich verfolge Ihre Seiten immer mit starkem Interesse. Auf Ihren Brief und Ratschlag hin habe ich mich jetzt endlich beim Herzspezial-Arzt angemeldet und einen Termin bekommen. Bin sehr froh, dass ich jetzt endlich Nägel mit Köpfen mache. Ich hoffe sehr, dass ich nicht zu lange gewartet habe. MFG Ihre Hilli Ring

Gerd-Otto L. aus Ladbergen (27.03.2010): Ich habe nachts auch schon des Öfteren Schmerzen im Brustkorb gehabt, die dann in den Kiefer ausstrahlten nach etwa 5 Minuten waren sie wieder weg.

Peter Strunz aus Maisach (27.03.2010): Hoffe nur, dass der Fall nicht eintritt.

Manfred Pfeiffer, 1. Vorsitzender Das PatientenForum e.V. aus Sörgenloch/Mainz (27.03.2010): Das PatientenForum e. V., Bundesverband für Patienten- & VersichertenInteressen ist da dankbar für diese Information, da wir im Bereich des Rettungsdienstes um jede Minute für die Betroffenen kämpfen. Danke. Manfred Pfeiffer, 1. Vorsitzender

Wolfgang Haag aus Pforzheim (27.03.2010): Leider verbreitet das DRK (konkret im Bereich Pforzheim) noch immer die 19222 als die Rufnummer für den Rettungsdienst; obgleich die 112 in der Stadt Pforzheim und im Enzkreis bereits seit mehreren Jahrzehnten geschaltet ist. Offensichtlich gehen verbandspolitische Interessen vor. Der Bevölkerung wird die Nutzung der 112 als einheitliche Notrufnummer schlicht vorenthalten.

Franz-Joseph Riebartsch aus Aschendorf (27.03.2010): Dies sind für mich willkommene Informationen, die ich als Moderator einer monatlichen Bürgerfunk-Sendung weitergebe.

Wilfried K. aus Dorsten (27.03.2010): Ich habe vor einem Jahr einen Infarkt erlitten. Mein Sohn hat mich mit dem Auto ins Krankenhaus gefahren. Hier musste ich dann lange Zeit warten, weil noch einige Patienten "vor" mir in der Notaufnahme waren. Das war ein sehr großer Fehler, es ging viel kostbare Zeit verloren.

Rudolf Stohrer aus Stuttgart (27.03.2010): Das Wesentliche ist kurz und klar dargestellt. Hoffentlich tritt der Fall nie ein. Warum geistert die Nummer 19222 anstelle der 112 auch heute immer noch durch die Lande?

Pfister Elmar aus Hausen (27.03.2010): Je öfter man das richtige Vorgehen durch eine einfache verständliche Anleitung erklärt bekommt, desto besser findet man sich in der Situation zurecht, auch das Richtige zu tun, ohne wertvolle Zeit zu verlieren. Man kann gar nicht oft genug den richtigen Ablauf "trainieren" - auch wenn es nur durch stetiges Wiederholen einer Broschüre ist.

Eva Duckstein aus Hamburg (27.03.2010): Es ist wichtig, dass die Hausnummer beleuchtet ist, damit der Rettungswagen nicht lange suchen muss.

K. Heerdegen aus Leipzig (27.03.2010): Weil es in der Tat oft zu falschen Notrufen kommt. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen

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