Aus der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung

„Was tun, wenn es unter Betablockern zu Schlafstörungen und Alpträumen kommt?”

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Betablocker: Schlafstörungen und Alpträume

Betablocker sind bei vielen Herzerkrankungen ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Manchmal verursachen Betablocker aber auch unangenehme Begleiterscheinungen, was für Betroffene eine hohe Belastung darstellen kann. In der Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung berichtete eines unserer Mitglieder z. B. von Alpträumen und Schlafstörungen unter dem Betablocker Metoprolol.

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Was man dagegen tun kann, erläutert Prof. Dr. med. Dieter Klaus vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung hier in unserer medizinischen Sprechstunde.

Der Experten-Ratschlag:

Es ist bekannt, dass es unter der Einnahme des Betablockers Metoprolol bei manchen Menschen zu Nebenwirkungen wie Schlafstörungen und Alpträumen kommt. Für Betroffene kann dies sehr quälend sein. Nicht selten verliert der Schlaf dabei seine erholsame Wirkung. Eine entsprechende Müdigkeit am nächsten Tag ist die Folge.

Welche Gegenmaßnahmen helfen?

Wenn unter Metoprolol Nebenwirkungen wie Schlafstörungen oder Alpträume auftreten, kann es sich anbieten auf einen anderen Betablocker umzusteigen. Als Alternative kommen z. B. Carvedilol oder Nebivolol in Betracht.

Tipp: Wer bei einer Metoprolol-Einnahme unter den geschilderten Nebenwirkungen leidet, sollte das Thema beim nächsten Arztbesuch ansprechen und fragen, ob evtl. ein anderer Betablocker in Frage kommt.

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Professor Dr. med. Dieter Klaus

Autor: Prof. Dr. med. Dieter Klaus, Herzspezialist und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Zu seinen medizinischen Schwerpunkten zählt u. a. das Thema Bluthochdruck und Herzerkrankungen.

(Redaktion: Dr. med. Karl Eberius)

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Bislang 47 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Beitrag

Alexandra S. aus Münster (05.10.2017): Ich nehme den Betablocker Metohexal succ 142,50mg und zwar davon 2/3 (95mg) als Retardtablette. Ich nehme ihn nun seit ca. 4 Jahren und hatte öfter Mal kurz nach dem Einschlafen seit Einnahme Halluzinationen, die mich aber nicht sehr gestört haben, da nur kurz und für meinen Schlaf nicht belastend. Ich nahm jeweils morgens 1/3 und abends 1/3 der Tablette. Nun ist es plötzlich seit 4 Monaten so, dass ich von hier auf gleich abends nicht mehr einschlafen konnte. Lag hellwach im Bett bis tief in die Nacht hinein. Habe das Gefühl mir fehlt jeder Schlafdruck und das, ohne aktuell erkennbare Begleitumstände wie Stress, große Sorgen etc. Habe meinen Arzt auf den Betablocker als Ursache angesprochen, er verneint eisern, dass dies nicht von der Tablette kommen könnte. Wie sehen Sie das? Mittlerweile nehme ich die Tablette mit 95mg morgens ein, die Problematik hat sich aber nicht geändert. Allerdings denke ich mir auch wenn es eine Retardtablette ist wirkt sie ja kontinuierlich also ggf. auch bin in den Abend/Nacht hinein. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar, da ich mittlerweile an dieser Einschlafstörung wirklich verzweifel.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Ilse (15.09.2017): Die Kombination von 95mg Metoprolol und 40 mg Fluoxetin täglich setzt mich ziemlich außer Gefecht und der Blutdruck ist weiterhin erhöht. Ich bin aufgegangen wie ein guter Hefeteig, meine Kreativität ist gegen null (ich bin Künstler) und jeder Gang mit dem Hund lässt mich schnaufen wie eine alte Dampflok. Meine Kinder und Enkel haben mir in guter Absicht ein Fitbit geschenkt, so weiß ich nun, was ich täglich so mit dem Hund laufe und dass mein Ruhepuls auf 48 gesunken ist. Ruhiggestellt.

Dr. G. aus Berlin (07.09.2017): Hatte früher schon Schlafapnoe nach Betablocker. Nach Absetzung verschwand sie. Jetzt gleiche Probleme nach Krankenhaus-Verordnung. Leider glaubt man mir nicht. Was kann man tun?

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Karin aus Fürth (04.08.2017): Diese Erfahrung habe ich mit Metoprolol auch gemacht. Es entsteht ein Teufelskreis von schlechtem Schlaf und dadurch noch höherem Blutdruck. Dann wieder Dosissteigerung usw.

Kirsten B aus Bremen (02.05.2017): Mein Mann leidet unter den Betablocker sehr und es wird immer schlimmer. Mittlerweile ist es so, dass ich selber so unruhig und entnervt bin, da er nicht schlafen kann oder immer in Etappen, mal 10 Min. hier, mal eine halbe Stunde dort. Wie soll es ihm besser gehen, wenn er permanent unter Schlafentzug leidet, und kein Arzt geht darauf ein. Werde es jetzt nochmal ansprechen bei seiner Kardiologin, falls wider Erwarten sich nichts ändert, werde ich mich vertrauensvoll an die Herzstiftung wenden.

Patrice N. aus Luxemburg (28.02.2017): Nehme eine halbe Bisoprolol-Tablette, habe wahrscheinlich durch diese Tablette starke Gewichtszunahme, unruhigen Schlaf, Schmerzen in der Brust, eine erhöhte Pulsfrequenz und bin schnell außer Atem usw.

Ohne Namen (11.12.2016): Wie sieht es bei Bisoprolol aus?

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E.G. aus Heidenheim (08.12.2016): Mein Mann hat Metoprolol Succ. 47,5 mg vier Jahre eingenommen. Resultat während dieser Zeit: Jedes Jahr einmal Vorhofflimmern, starke Gewichtszunahme, Alpträume, unruhiger Schlaf, brennen in der Brust usw. Hat es jetzt, nachdem der Internist darauf nicht eingegangen ist, mit den ganzen Nebenwirkungen, das Medikament eigenmächtig ausgeschlichen und ist vom Heilpraktiker auf homöopathische Mittel eingestellt worden. Sein Wohlbefinden ist wieder o.k. Wir warten jetzt ab, nach längerer Metoprolol-Abstinenz, ob das Vorhofflimmern nochmals auftritt.

Klaus R. aus Bad Iburg (05.12.2016): Die vielen Kommentare zu den verschiedenen Betablockern zeigen, dass die Verträglichkeit individuell unterschiedlich ist. Auch ich leide unter temporären Schlafstörungen dahingehend, dass nachts ein plötzlicher Blutdruckanstieg einschl. erhöhter Pulsfrequenz zu starken Schlafbeeinträchtigungen führt. Häufig kann ich das mit Alpträumen in Verbindung bringen. Ich nehme morgens eine 5 mg Bisoprolol-Tablette, habe aber bisher die Schlafstörungen nicht mit dieser Medikamenten-Einnahme in Verbindung gebracht. Ich nehme dann in solchen Fällen ein Beruhigungsmittel, was auch nach einer gewissen Wartezeit positiv wirkt. Glücklicherweise ist das kein Dauerzustand - und ob der Betablocker daran Schuld ist? Das wird sich wohl nie so richtig ermitteln lassen.

Angelika W. aus Berlin (04.12.2016): Mein Arzt streitet das ab und belässt es bei Metohexal succ., obwohl ich massive Schlafstörungen habe.

Kim aus Niedersachsen (21.11.2016): Ich habe seit einer Herzattacke und vielen Untersuchungen den Befund bekommen, dass ich einen Blutkreislauf mehr am Herzen habe und dadurch mein Herz schneller schlägt. Nehme jetzt seit einiger Zeit Bisoprolol 2,5 mg, jeden Morgen eine. Mir ist schon länger aufgefallen, dass ich nachts wirklich nur Mist träume, und jetzt ist dazu gekommen, dass ich mittags, wenn mein Sohn Mittagschlaf macht und ich mich kurz ausruhen möchte, weil die Nacht wieder schlecht war, mir die Augen zufallen, mein ganzer Körper anfängt zu kribbeln und ich unter Herzrasen wieder aufschrecke ... Werde bei meinem nächsten Arzt-Besuch auf jeden Fall das Thema ansprechen und mich nicht abwimmeln lassen!

Gottfried W. aus Bergkamen (02.09.2016): Wegen Schlafstörungen und starker Alpträume unter Metoprolol, bin ich jetzt auf Nebivolol umgestiegen. Dies geschieht auch auf zusätzliches Anraten meiner Nieren-Fachärztin. Ich hoffe auf eine Besserung meiner Situation.

Ohne Namen (20.05.2016): Bei den Nebenwirkungen war mir nicht bewusst, dass diese von dem Medikament Metoprolol kommen können. Ich werde dieses Problem bei meinem nächsten Termin ansprechen und um das Medikament Nebivolol bitten.

Maria S. aus Mönchengladbach (27.04.2016): Ich nehme Metoprolol und leide sehr unter Schlafstörungen, sie lassen mich von etwa 1 Uhr bis ungefähr 5 Uhr nicht schlafen, danach falle ich in den Schlaf. Der Schlaf ist dann aber bis etwa 9 Uhr tief und fest.

Ingrid F. aus Pfronten im Allgäu (01.02.2016): Da ich einen stummen Herzinfarkt hatte, der per Zufall gefunden wurde, hat mir mein Arzt Bisoprolol verordnet. Leider habe ich starke Beschwerden wie Schlafstörungen, Schwindel, starke Müdigkeit, schmerzende Beine. Ich würde das Mittel daher so sehr gerne gegen ein geeignetes homöopathisches Mittel austauschen wie z. B. Strophantin. Das hat mir bisher immer sehr gut geholfen und das ohne Nebenwirkungen.

Horst A. aus Althofen / Österreich (12.12.2015): Ich nehme seit einigen Jahren Nebivolol 5 mg und habe seither Kribbeln in den Beinen, Schlafstörungen und bin immer müde.

Alex aus Frankfurt am Main (30.10.2015): Ich nehme Amlodipin + Ramipril, habe starke Schlafstörung, was soll ich machen? Stresshormone auch hoch.

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Monika L. aus Kassel (09.07.2015): Meine Kardiologin sagte mir, daß Bisoprolol besser verträglich sei als Metoprolol, da ich auch Alpträume und Schlafstörungen hatte. Nach Umstellung hatte ich in der Tat keine Beschwerden mehr.

S. J. aus Überlingen (02.02.2015): Mein Vater hat nun bereits seit 2 Jahren enorme Schlafstörungen verbunden mit Alpträumen und Reden während dem kurzen Schlaf. Er nimmt Tabletten zu sich (Blutverdünner). Seit kurzem hat er auch Wassereinlagerungen in den Beinen, die Beine sind auch zum Teil rot bis violett eingefärbt. Gewichtszunahme ist auch mit ein Begleitsymptom seit 2 Jahren. Haben Sie einen Rat? Danke im Voraus.

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Harald (21.12.2014): Ich bekomme heftigste Krämpfe, zum Teil gleichzeitig im Oberschenkel beidseitig. Selbst bei der Krankengymnastik während der Streckphasen musste massiv gegengesteuert werden, obwohl ich mit Magnesiumgaben mehr als abgedeckt bin.

Manfred E. (08.08.2014): Das sind ja ganz ausgezeichnete Hinweise und Ratschläge! Vielen Dank.

Gabriele N. aus Erfurt (11.10.2013): Nehme seit 5 Jahren Metoprolol gegen stressbedingte Herzrhythmusstörungen. Die anfänglich niedrige Dosierung habe ich gut vertragen. Nach 3 Jahre 150 mg täglich begannen Alpträume, nächtliche Halluzinationen, Angstzustände, depressive Verstimmungen, Gewichtsprobleme. Hatte ich alles vorher nicht. Als ich meine Kardiologin daraufhin um ein neues Medikament bat, hat sie 1. angezweifelt, dass das vom Metoprolol kommt und 2. gemeint, alle Medikamente hätten Nebenwirkungen, da brauche man auch nicht zu wechseln. Hat man da noch Worte?

Hans-Gerd N. aus Heilbronn (06.08.2013): Ich nehme abends 1/2 Concor 5 vor dem Schlafengehen. Es wurde mir von meinem Kardiologen empfohlen, diese Dosis abends zu nehmen, weil mein Blutdruck morgens so niedrig ist 100/65. Ich habe auch Schlafstörungen, weil ich schlecht einschlafe. Träume habe ich auch, kann sie aber nicht als Alpträume identifizieren. Ich vermute, dass diese auch von dem Betablocker herrühren. Früher nahm ich den Betablocker morgens ein und hatte keine Schlafstörungen. Jetzt war ich einmal im Krankenhaus wegen vieler Extrasystolen, Schwäche in den Beinen und wahnsinnigem Schwitzen nach sehr, sehr geringer Anstrengung. Im Krankenhaus haben die Ärzte beim Herzkatheter am Herz nichts feststellen können, was die vielen Extrasystolen auslösen könnte. Es wurden weitere Untersuchungen durchgeführt, aber auch die führten nicht zum Ziel. Weil aber die vielen Extrasystolen blieben, haben die Ärzte dann den Betablocker stark reduziert und die Extrasystole hörten schlagartig auf. Vorher hatte ich, wie gesagt, morgens 5 mg Concor und abends auch 5 mg Concor eingenommen. Jetzt nehme ich nur noch tägl. 1/2 Concor 5. Aber durch die Abendeinnahme sind Schlafstörungen aufgetreten.

Bettina A. aus Schneverdingen (28.04.2013): Vielen Dank für ihre guten Informationen, meine Mutter wird beim nächsten Arztbesuch das Thema ansprechen. Leider berichtete mir meine Mutter, dass sie unter Bisoprolol massive Schlafstörungen, Gewichtszunahme und Taubheitsgefühle/Kribbeln in den Füßen hat, dies aber von den Ärzten kaum zur Kenntnis genommen wird. Mit freundlichen Grüßen Bettina A.

Adolf aus Heidenheim (19.02.2013): Ich hatte im September einen Herzinfarkt und daraufhin Metoprolol bekommen. Seitdem leide ich unter extremer Schlaflosigkeit und wirren Träumen. Ich werde aufgrund der hier geschilderten Fälle versuchen, meinen Hausarzt von einem Wechsel des Medikaments zu überzeugen. Gute Gesundheit allen ...

Claudia aus Emsland (18.01.2013): Hallo, mich macht es nun echt wütend, was ich hier so lese. Auch ich leide, seitdem ich Metoprolol nehme, an Schlafstörungen, Alpträumen, Kreislaufbeschwerden, Müdigkeit, Antriebslosigkeit (kriege nix mehr wirklich gebacken) Stimmungsschwankungen usw. Am schlimmsten ist, wenn ich kurz vorm Einschlafen bin, habe ich das Gefühl ich falle in ein tiefe Ohnmacht, dann schrecke ich hoch, habe Herzrasen und trau mich nicht mehr einzuschlafen, weil ich richtig Angst habe, nicht wieder aufzuwachen. Habe das mehrfach bei meiner Ärztin angesprochen, aber sie geht da nicht wirklich drauf ein. Auch dieser heftige Druck im Kopf, der zwar nicht immer da ist, aber oft, macht mich fertig. Sie nimmt mich nicht ernst, empfiehlt mir erst Johanniskraut dann Neurexan ... beim letzten Besuch hieß es auf keinen Fall Johanniskraut ... Ich zweifel ja schon selber an mir. Aber warum gehen die Ärzte da nicht drauf ein ... Stehe oft nur neben mir. Ich habe Metoprolol verschrieben bekommen, weil mein Puls etwas erhöht ist ... aber da gibt es doch bestimmt noch andere Mittel, oder? Manchmal habe ich auch das Gefühl, als wenn ganz viel Luft vom Magen durch den Brustkorb über den Hals in den Kopf haut, ganz komisch und vor allem beängstigend ...

Bosin aus Berlin (09.01.2013): Ich nehme schon seit Jahren Metoprolol, habe einen Bauch, als wenn ich schwanger sei! Die Träume sind erbärmlich ... nichts hat wirklich Sinn darin! Und weiß nicht so wirklich, was ich tun soll. Trinke gerne mal deshalb ein Glas Wein ... Das wirkt und hat man schöne Träume ;)

Peter H. aus Dresden (28.12.2012): Es ist erstaunlich, dass z. B. mein Hausarzt das nicht erkennt! Ich leide seit langer Zeit an Schlafstörungen (besonders beim Einschlafen und wenn das endlich passiert ist, habe ich oft seltsame Träume! Auch mit der Libido gibt es Probleme!!

Edith aus Engerwitzdorf, Oberösterreich (07.12.2012): Ich nehme täglich eine viertel bis eine halbe Tablette Nomexor plus. Leide teilweise unter extremer Schlaflosigkeit und natürlich am nächsten Tag unter starker Müdigkeit. Was soll ich tun?

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T. D. aus Schwerin (25.11.2012): Habe seit längerem massive Schlafstörungen, teilweise Albträume und auch nicht unerhebliche Gewichtszunahme. Mir wurde zusätzlich zu Metoprolol ein Schlafmittel verordnet, was ich aber eigentlich gar nicht will. Beim nächsten Arztbesuch wird garantiert ein Medikamentenwechsel angesprochen, denn ein zusätzliches Schlafmittel kann ja wohl keine Lösung sein.

Wiebke H. aus Hamburg (15.10.2012): Schade, dass man als Patient meistens mit solchen Problemen von den Fachärzten alleine gelassen wird. Gut, dass es die Herzstiftung gibt. Hier bekommt man Informationen, die es sonst kaum gibt.

Arianne D. aus Gescher (18.08.2012): Ich kenne Fast alle Nebenwirkungen. Über meiner Atmung stoße ich metallenen Geschmack aus. Hatte 3 verschiedene Präparate, 20 kg Gewichtszunahme in 3 Jahren. Ärzte reagieren da wie bei Euch, NULL INTERESSE. Kuriere nun eine respiratorische Azidose. Das ist Luftnot und Schleimabhusten. Niemand schickte mich je zu einem Facharzt, das nehme ich nun selbst in die Hand. Wasseransammlung, bis dass die Unterschenkel glühend heiß und rot waren, selbst da wurde noch gesagt, NEIN ist nix. Nehme nun 20 Tg HCT-CT 12,5 mg, nach letzten Betes Biso Hexal plus 10/25. Habe sie eigenständig abgesetzt, nachdem ich immer wieder auf Beschwerden hingewiesen hab. Dr. meinte, fauler Stoffwechsel, soll weniger essen und mal richtig feste Radfahren. (wie denn, ohne Luft??? Irgendwann sah sie sich das EKG mal an und erschrak heftigst, unternahm aber dennoch nix und wollte es mir sogar verschweigen. Ich habe niemandem erlaubt, mich als Proband für die Pharmaindustrie zu gebrauchen. Wünsche allen Kraft und von Herzen Gesundheit.

Christa P. aus Nürnberg (17.07.2012): Ich nahm schon ein paar Jahre Nebivolol und habe es gut vertragen. Vor ein paar Wochen stellte mich mein Arzt auf Metoprolol um und ich hatte massive Schlafstörungen, Angstgefühle und Erhöhung des Blutdrucks. Versuche es jetzt wieder mit Nebivolol. Der Arzt meinte zwar, daß alle Betablocker gleich wären!!!

Günter T. aus Türkenfeld (12.06.2012): Mit Nebivolol habe ich keine Nebenwirkungen feststellen können.

Je-Bum Yang aus Krefeld (08.05.2012): Es ist empfehlenswert, bei nächster Gelegenheit über Bisoprolol zu berichten.

Stefan H. aus Chemnitz (23.04.2012): Nach meinem Vorwandinfarkt und anschließender 2-fach Bypass-OP im Jahre 2008 nehme ich Betablocker. Als erstes war da Nebivolol zusammen mit Diovan. Später auftretendes extremes Vorhofflimmern wurde mit einer PVI beendet. Dabei wurde umgestellt auf Metoprolol Betablocker. Damit ging die Schlaflosigkeit los. Eine Umstellung der Betablocker kommt für mich sofort infrage, denn ohne Zolpidem ist an Schlaf nicht zu denken.

Ursula aus W. (02.04.2012): Ich nehme seit ca. 18 Monaten nur eine halbe Metoprolol 47,5 mg täglich ein. Anfangs hatte ich wenig Probleme damit, aber mit der Zeit litt ich verstärkt unter Schlafstörungen, schlimmen Albträumen und Angststörungen. Von der Gynäkologin wurde dies als Wechseljahresbeschwerden abgetan und mein Hausarzt reagierte überhaupt nicht. Da ich Krankenschwester bin, habe ich mich langsam selbst an die richtige Diagnose herangearbeitet und den Betablocker (unter regelmäßiger Pulskontrolle) abgesetzt. Bereits nach wenigen Tagen waren meine Beschwerden verschwunden.

O. L. aus Sinsheim (02.04.2012): Ich kann das Problem der Schlafstörungen durch Betablocker nachvollziehen. Besonders leide ich an Einschlafstörungen. Auch die Gewichtszunahme durch diese Mittel kann ich bestätigen!

Waltaud L. aus Eppertshausen (08.03.2012): Und was nützt mir das Ansprechen beim nächsten Arztbesuch, wenn doch nichts unternommen wird, sondern nur die Tablettenzahl erhöht wird. Man ist doch als Patient aufgeschmissen und bekommt doch keine Hilfe. Durch die Alpträume steigt der Blutdruck und dann ...

L. K. aus Oberhausen (07.03.2012): Bleibt die Frage für mich, ob bei Einnahme von Carvedilol auch Schlafstörungen auftreten können, oder ob diese bei mir eine andere Ursache haben.

S. B. aus Aalen (04.03.2012): Ich habe auch den Verdacht, dass meine Schlafstörungen und Alpträume vom Metoprolol kommen. Habe auch schon mit meinem Arzt gesprochen. Der ist aber nicht drauf eingegangen. Werde versuchen das Medikament zu wechseln.

S. aus Bielefeld (17.12.2011): Ich hätte die Einnahme von Metoprolol nicht als Verdachtsmoment für meine Schlafstörungen in Betracht gezogen, sehr hilfreich für mich.

S. F. aus Bielefeld (16.06.2011): Mein Kardiologe hat abgestritten, dass meine Probleme (Schlafstörungen, Albträume, Gewichtszunahme etc.) von den Betablockern kommen. Nach einem heftigen Streit hat er zugestimmt, mir nun Atacand (ist kein Betablocker) zu verschreiben und siehe da: die Beschwerden sind verschwunden! Nun heißt es nur noch einen neuen Kardiologen mit mehr Ahnung zu finden.

H. M. aus Jerxheim (16.05.2011): Ich leide zwar schon länger unter Schlafstörungen und Alpträumen, habe aber dies nicht mit dem Metoprolol in Zusammenhang gebracht.

Klaus (08.03.2011): Ein für mich sehr wichtiger Hinweis, da ich plötzlich von Schlafstörungen damit verbundenen Alpträumen heimgesucht werde, aber keinen Zusammenhang zu Metroprolol gesehen habe.

Dr. Wolfgang S. aus Weimar (13.02.2011): Ich nehme Nebivolol ein und habe starken Reizhusten und ebenfalls Alpträume.

Margit S. aus Wien (17.12.2010): Dieses Problem wird einem von jedem Arzt verschwiegen, ich bin erst durch ein Gespräch mit meinem Apotheker, Spezialgebiet Homöopathie draufgekommen.

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