Hamburg gegen den Herzinfarkt

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Im Januar 2005 ist in Hamburg ein Projekt ins Leben gerufen worden, das die optimale Versorgung von Infarktpatienten in dicht besiedelten Gebieten erprobt.

Das Projekt, das von der Deutschen Herzstiftung finanziell unterstützt wird, hat Modellcharakter für ganz Deutschland. Alle Hamburger Notarztfahrzeuge sind mit einem 12-Kanal-EKG ausgerüstet und sie werden Infarktpatienten nur noch in die insgesamt 12 Spezialkliniken transportieren, die eine Katheterbehandlung rund um die Uhr garantieren.

Das neue Versorgungssystem werde helfen, die Sterblichkeit weiter zu senken, sagt der Kardiologe Professor Thomas Meinertz. Voraussetzung: Die Betroffenen alarmieren auch den Notarzt. Deswegen wird die Deutsche Herzstiftung die Hamburger Bevölkerung das ganze Jahr über das richtige Verhalten bei Verdacht auf Herzinfarkt informieren:
"Notruf, Notruf, Lebensruf!"

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